Labilität und igem Unheil gleich gute 4p6l.it"1 öetriichtlichcn dn Firma chast überge- Wemchlet: sind zur '3i': te verwandt, teil ferneren :n. ..Mohr. um in der ofien, stärkenden Aiis- Pnfse laut bekannt ge- Zu berechnen der Dampfer Qualität 1891 Freitag den 12 August Str. 195. VurCÄ1* t Schutstrab < B. 18. nur AfriLa. Tunis, g. August. Dir Marodeurs unternahmen neue Raubzüge gegen oula bm, bie bewaffneten Einwohner vertheidlgten sich in^nen • 14buten 12 ' “ **- m,-t- —i**‘**. iVte JotpotDen von Peulschland. Berlin, 7. August. Die .Tribüne" schreibt: Die »Rordd. Allg. Ztg." bringt heute einen Wahlartikel und flicht in denselben solgende hoch- demagogische Phrase ein: ., ~ m Da« deutsche Volk verdankt dem Liberalismus die Freizügigkeit, Gewerbe-, Wucher-, Börsen« und Actiensreiheit, die hochbedeicklichen Subhastations-, Hypo- ibeke»-, Vormundschasts- und Loncursordnungen. Die Freizügigkeit beruht für Preußen auf dem Gesetz von >842, das mit dem Reichsgeietze dieselbe princlpielle Grundlage hat; sie flammt «"S einer tteit wo die liberale Partei noch nicht len leisesten Schatten einer Macht bitte.' Die Gewerbesreiheit besta. b in der Hälfte Deutschland-, ehe sie durch die ReitSgewerbeordnung in Preußen eingesührt truibe, und war namentlich in Bayern und Württemberg von überwiegend conservativen Ministerien ringe- führt Die sog. Wucherfreiheit hat der Gras Lippe auf das Siftigste befur- wartet und den daraus gerichteten Gesetzentwurs vorgelegt. Was Börsenftei« beit ist, wissen wir nicht; wir hören den Ausdruck zum ersten Male. Lie Actiensreiheit wurde von den Conservativen unter Leitung des Herrn v. Blankenburg ebenso anstand-los angenommen, wie von den Liberalen. L)ie SubhastationS-, DormundichastS-. Hypotheken, und ConcurSordnung, die hier mm ersten Male in das Sündenregister deS Liberalismus eingetragen worden, habe» n emals den Gegenstand eines politischen Parteikampfes gebildet, sondern nur das 3nter.fi e der Fachkreise beschäftigt und sind von ton,ercatioen Mini- stern ausgearbeiiet und vorgelegt worden. Es ist richtig, daß der Liberalismus bereit ist diese Gesetze, rorbehaltlich SB.r6eflerur.geu tm Einzelnen, ju verthei- btflen- trenn ber EonservatlSrnn« biefelb.n in ihren Grunblagen bekämpft, so beweist es nur, baß er bereit ist, seine eigenen Hinter zu verzehren. Noch eine andere Stelle in dem Artikel scheint uns merkwürdig genug, um sie hier betreiben, muß die Arbeit wohlfeil sein. Bisher haben die Pflanzer chinesische Arbeiter verwendet, aber die Gewohnheit der letzteren, aus religiösen und anderen Gründen ihre Frauen nicht mitzubringen, lassen solide Arbeiter niemals vortheilhast werden. Die Regierung hat deshalb angeorbnet, baß diejenigen, welche fernerbin noch arbeiten wollen, ihre Frauen mitzubringen haben, unb dann dauernde Beschäftigung erhalten. Der durchschnittliche Preis aus ber Slamunfl beträgt etwa 1 JL pro Tag nebst Wohnung unb Bikäfligung. — as Klima ist vermuthlich das beste Klima der Welt. Ei- und Schnee ist dort niemals. Alle tropischen Früchte gedeihen gut. Innerhalb der spärlichen Bevölkerung ist kein Bedarf an Handwerkern und auch nicht an Handelsleuten; einfache Lanbarbeit.r sind nöthiger. - Ich habe in meiner amtlichen Stellung bei Sr. Majestät Gelegenheit gehabt, Berlin zu sehen unb hier bie Verwaltung zu vergleichen mit der bis Hänigr.ich« Hawaii. Wenn man nach ben hawaiischen Inseln auswanbern will, wie bie« nach onberen Länbern geschieht, [o ist bas wohlgethan. Aber ich wünsche sehr auSbrückäch zu sagen, baß bie« nicht für Jebermann nützlich ist, namentlich wenn er hofft, ein bestimmtes Amt »u erhalten. Hawaii ist niemals so von beutsch.n AuSwanberern ausgesucht worben als jetzt. Von ben Azoren-Jnfeln finb vielsach tüchtige portugiesische Arbeiter, welche in diesem Lande tbitig finb, zu uns gekommen. Es ist mög. heb, daß ffibrenb des nächsten Jahns einige Anstrengung gemacht werden möchte betreffs ber Einführung deutscher Auswanderer. Von alledem ist bisher nichts in Betracht gezogen rrorden. — Bevor Leute nach Hawaii auS- zuwandern sich entschließen, mögen sie eine möglichst sorgfältige Berechnung ihren Dispositionen zu Grunde legen und auf Bequemlichkeiten verzichten, wenn sie die Inseln errelcheu. Ein Anrufung der Gesetzgebung existirt dort nickt. Ich möchte, daß man die Auswanderung nach Hawaii lieber entmuthtgt alS eruiurhigt. und erkläre dieS formell und öffentlich. Ich habe die Ehre rc. rc. Wm. Armstrong m. p. StaatSminlster. $ Die Liberalen waren auf dem öconomtfchen Gebiete zur langersehnten Herrschaft gelangt und wären sicherlich zur Erhaltung derselben jederzeit be- reit gewesen, der Reichsregterung hohe directe Steuern und Fmanzzölle zu AuS Hintervommern, 8. August. Die „Preuß. Lehrer-Zeitung" : „In dem Winkel PommernS, der jetzt stark in Juden-Krawallen macht und dadurch auf eigene Weise berüchtigt wird, sind die Schuloerhältniffe häufig recht traurig. Schlimm genug ist eS schon, wenn hier so manche Lehrer , । nD* 120 biS 150 Schüler, oder wenn in einer dreiklassigen schule der erste Lehrer 80 biS 90, der zweite 90 biS 100 und der dritte gar 100 biS 120 «nder unterrichten bat; viel schlimmer aber ist die sog. Sommer- oder r Lüte-Schule, wie sie hier in Dlüthe steht. Die Schule in K.. an der nur a ein Lehrer angestellt ist. zählt gegen 130 Rirber wn benen etwai 80 ,ur >. Tberstuse gehören. Diese sollen nur täglich 2 Stunden von 6 biS 8 Uhr Mor^nS die Schule besuchen. In Wirklichkeit aber kommen von diesen nur 12 biS 20 regelmäßig, viele dagegen wöchentlich nur ein-, höchstens dreimal zur Schule, ja ein ganz erheblicher Procentsatz ist permanent „schulflüchttz ... °WaS aber auS solchen Kindern wird, wenn sie erwachsen, daS zeigen dir jüngsten Ereigniffe in dieser Ecke." ----------------- PrelS vierteljährlich 8 Mark 20 Pf. mit Vrmgerlohv. Erscheint täglich mit Ausnahme des MonlagS. Durch bic Pog bezogen vierteljährlich 2 Mark bO Pi. 0te6b Berlin, ben 4. August 1881. Deutsche Rettungen haben einige irrthümliche Nachrichten gebracht über ben Zweck bis Besuches Sr. Majestät Kalakaua. Se. Majestät besucht Europa lebigUch btr Zerstreuung wegen unb um bie Völker fremder Länber zu beo^ aLten — Die Auswanderungs-Angelegenheit ist ebenfalls zu feiner StenntmB aefotnmen. Die hawaiischen Inseln sivb fähig, eine Bevölkerung von annahe^ib einer Million zu ernähren. Aus verschiebenen Ursachen hat sich bie eingeborene Bevölkerung raplbe vermlibert, wobei zu bemerken ist, baß bie Polynesier nickt neben bin Europäern gebeihen. Die Inseln bieten einen flattli^en Som« v » im Stillen Ocean, unb es ist eine Angelegenheit von großer »ebeutung, SS e?ne anbere Art ber Bevölkerung zu erhalten, besonders wenn bies ge- ickeben könnte burch Emigration aus onberen Ländern, wo die Eingeborenen ; »wä I ES»«»«— Sen bei welchem de. hawaiische Zucker düng emes Griechen beschuldigt werden. u^S IeW Ä E« ist nicht zweifelhaft, daß mit bet Geickicklickkeit Energie unb Capital hier eine günstige Gelegenheit i —- nW« flebm tft- Aber bie Eapitalien müfien größer sein, alS fie"gewöhnlich "ür^ Farmen angelegt werden- Um Zucke.bau mit MH ' Kichener ^(nicigcr Aujeize- unb Amtsblatt fit ben Kreis Gießen. Berlin, 8. August. Der „Germania" wird auS Köln berichtet, daß die Generalversammlung der deutschen Katholiken, welche im ^p^mber d. I. , tn Bonn statlfindet. zu einer großartigen Kundgebung deS katholischen Leben- bewilltge . f 6 c m diese Stelle wohl so zu lesen: Selbst wenn I am Rbetn benutzt werden soll. Die am 8. September Zeiten- der General- hj o ? * , r.4, ertidrt hätten, dem Reichskanzler hohe F nanzzülle zu I Versammlung veranstaltete Rheinsahrt soll von einer Anzahl von E?»ra^ ooen run9 a Auaust Die Ernte «Aussichten für dieses Jahr lauten dem trotz der Gegenbemühungen de« ultramontanen SatholiciSmu« tm vorigen überni? er blich Die bei dem Mnlsteriüm für die lanbw.rthschaftlichen Jahre so glänzend ausgefallenen Dombaufest eine Gegen-Demonstratiou gegen- ,4-1.» "'"'"«-bi-»,. 9. D„ 61« «»II,4-»- D-'-lh»»« *"»<■ rS MÄSi» XÄÄ-JSSS »VTTS lichfien Meldungen ein, o daß man.mit ’r°b‘n 8 "»an" der Kaiserin noch große Schonung erheischt unb die Aerzte unbedingte fehen kann unb bie Bevölkerung aus ein billiges I h ch d I Entwickelung der Genesung wünschen, so wird der Kaiser - W1 ”* 8,Mb ÄÄ***X5ä ‘7 «... - »M* «M •u erhalten. Hi-raus erhielt der Publ-cist ein im auftrage des König« obge« schreibt. fafiteS Schreiben vom hawaiischen Staat-Minister Armstrong. Wir lassen bas« I muckt ui selbe hier folgen, weil diese Zuschrift über die ganze, jetzt so melfa$ oenliihrte Auswanderungsftage nach dem Lande Salakaua s I. authentischen Auf SeiegraMÄr Depesche«. Wolff't telegr. Berlin, 10. August. Die „Prov.'Corresp." schreibt bezüglich der an mehreren Orten PommernS und Westpreußens staltgehabten mit Beschädigung und Zerstörung von Privateigenthum verbundenen Ruhestörungen, das Ministerium des Innern habe die RegierungS-Prästdenten beauftragt, mit allen Mitteln der Wiederkehr der Ruhestörungen vorzubeugen und etwaigen erneuten Versuchen mit vollster Energie entgegenzutreten. Die betheiligten Behörden seien insbesondere angewiesen, der Ausbeutung und Steigerung der vorhandenen Aufregung, welche aus der öffentlichen Erörterung der bezeichneten Eretg- niffe und ihrer Ursachen in von den bekannten Agitatoren abzuhaltenden Ver« sammlungen zu befürchten sein würde, zu begegnen, soweit dies überhaupt nach den Vorschriften thunlich, welche bezüglich der Verhütung des Mißbrauch- deS Versammlungsrechts in Geltung stehen. München, 10. August. Die von der protestantischen Generalsynode beschlossene Bitte, es möge der nächsten Synode ein Entwurf zur Abänderung der Vrrfaffung der protestantischen Kirche Bayerns vorgelegt werden, ist Allerhöchsten Orts ablehnend beschieden worden. Regensburg, 10. August. Die zwölfte deutsche AnthropologenVer- sammlung ist heute geschloffen worden. Als Ort jür die dreizehnte Versamm« lung wurde Frankfurt a. M. gewählt. Breslau, 10. August. Der Geh. Medicinalrath Prof. Dr. Spiegelberg ist gestorben. Stockholm, 10. August. Gcneralfeldmarschall Graf Moltke ist heute Vormittag hier eingetroffen und hat im „Grand Hotel" Absteigequartier genommen. Arn Nachmittag begab sich Graf Moltke, einer Einladung deS Königs folgend, in einer königlichen Equipage nach dem Lustschloß Drottning- Holm. Mit dem Ehrendienst bet dem Grafen Moltke ist Major Kleen vom Generalstabe beauftragt worden. Tunis, 10. August. In gestriger Nacht gerieth der Bug des auf der Rhede von Goulette vor Anker liegenden Packetbootes „Isaac Pereire" in Brand; man sprengte denselben mtttelbst eines Torpedos ab, um den übrigen Thetl des SchtffeS zu retten, den man in kurzer Zett wieder herzustellen hofft. Ein Theil der Passagiere hat bei dem Unfälle seine Effecten verloren, von den auf dem Schiffe befindlichen Personen ist keine verletzt. — Der Kaid von Medjez El Bab ist aus das Verlangen des fcanzöst- schen Ministerresidenten Roustan seines Postens enthoben worden, weil er eS an Eifer zur Zurückweisung der Marodeure fehlen ließ, auch seine Unterstützung zur Wiederherstellung des Telegraphen-NetzeS versagte. — Das Gerücht von einem bet Mornak stattgehabten Gefechte wird für unbegründet eklärt. New-Aork, 10. August. Nach einer Meldung aus San Francisco ist der naturalisirte Deutsche, Kleinschmidt, von Eingeborenen der Insel New- brttatn ermordet worden. Aus der Junfheit. Unter diesem Titel veröffentlicht die „Deutsche Schuhmacher-Zeitung", ein Blatt, welches, wie schon fein Name sagt, die Interessen des Handwerkerstandes vertritt, einen Aufsatz, in welchem entschieden Front gegen die jetzigen Bestrebungen nach Wiedrr- einführuna des Zunftzwanges gemacht wird. Wir geben den Aufsatz in seinem wesentlichen Inhalte wieder, da er der älteren Generation die Zustände, welche früher bei uns herrschten, wieder in das Gedächtniß zurückrufen, der jüngeren aber zeigen dürfte, wohin wir treiben würden, wenn die reactionären Bestrebungen auf dem Gebiete des Gewerbewesens von Erfolg begleitet sein sollten. In dem Aufsatze heißt es: Es muß dock eine psychologische Krankheit sein, daß so viele Handwerker mit aller Energie auf Wiedereinführung der alten, engen, dumpfen Zunfteinrichtungen hindrängen; mir will die betreffende Partei erscheinen wie em freigelassener Gefangener, der sich nach seinen Ketten zurücksehnt und der an das Thor seines alten Gefängnisses donnert, um sich den Einlaß wieder zu erzwingen. Konnten die lächerlichen Hudeleien und die Beengungen der Arbeit unter den Zünften so bald in Vergessenheit gerathen? Fehlt es denn etwa an A'.niutliszeugnissen aus der Zeit der zünftigen Handwerke? Mau sehe sich im Zimmer, im Hausstand um und suche nach Arbeiten aus den ersten sechs Jahrzehnten unseres Jahrhunderts, die noch unter der Monopolherrschaft der Zunftlade entstanden sind, und man vergleiche moderne Erz.ugnisse damit, die Früchte der freien, der erlösten Arbeit. Der Erfolg wird sicher für die letztere eintreten. Schreien die Zünftler übeo Concurrenzdruck, so wehren sie sich gegen einen natur; nothwcndigen Zustand, der die Eultur mächtig vorwärtstreibt, dem kein Mensch entgehen kann, der im Handel und Gewerbe thät'g ist Diejenigen, welche der Concurrenz wegen die Zunftladen aus den historischen Rumpelkammern wieder herbeischleppen wollen, lehnen sich nur gegen einen Wohlthäter aus, denn ein äußerlicher Antrieb ist eben für sie eine Wohlthat, weil es ihnen zumeist an der inneren gebricht. Und diese Wohlthat der freien Concurrenz soll beseitigt werden? Soll sich der schwache, energielose Meister wieder mit der langen Pfeife auf das Sopha setzen und auf Grund seines Monopols zwei oder drei Lehrjungen die ganze Sorge für seine Existenz überlassen? Nimmermehr! Heute muß sich alle Welt rühren und das gönne ich ihr von Herzen und so soll es bleiben und so muß es bleiben. Nun einige Bilder für die Leser, welche gar nicht wissen können, was die Zünfte eigentlich waren. Zunächst war jedem Handwerker em gewisses Arbeitsgebiet zu- gewlesen. Das durfte bet Leibe nicht überschritten werden, sonst geriethen die fünfte miteinander in Streit. Es gab Städte, in denen z. B- der Sattler an dem Geschirr nur das Kummet machen durfte, das Riemenzeug fiel den Riemenmeistern zu. In anderen Städten hatten sich die Sattler noch einige Riemen für ihr Arbeitsgebiet erobert, an anderen Orten wieder durften sie das Geschirr Herstellen. Noch dunkler waren die Grenzen zwischen dem Sattler- und Tapezierhandwerk, da wurde herüber und hinüber geplänkelt, in jeder Stadt waren die Grenzpfähle anders gestellt bald durften sie kleben und polstern, bald nicht Heben und polstern. Sehr viele lernten beide Handwerke, nur um den Hudeleien zu entgehen. Die Glaser durften z B in Dresden keine Fensterrahmen machen, hier war es Sache der Tischler, im nahen Plauen und Potschappel fiel es wieder in das Arbeitsgebiet der Glaser: in München durften weder die Glaser noch die Tischler Rabmen fertigen, hier war dies ein Monopol der Zimmerer. In einigen badischen und bairischen Städten hobelte der Tischler die Rahmen, der Schlosser hatte sich den Beschlag vorbehalten und der Maler* lAn- sireicher) versah sie mit Farben. Nachdem das Fenster bei drei Handwerkern die Instanz durchlaufen, kam es zurück zum Tischler, der es im Neubau einsetzte. Aber um aller Welt Willen hätte er nicht die Spachtel mit ein wenig Haarkalk ergreifen dürfen um es gleich in die Steinfugen einzukitten. Dazu mußte d-r charwerker oder der Weißbinder herbei. Bei der bekannten Pünktlichkeit der Handwerker, die hier mit fünf zu multipliciren ist, konnte das Fenster mit „Glück und Gunst" etwa im Laufe eines Jahrzehnts iebr wohl an feinem endlichen Bestimmungsorte angelangt fein. In fortwährenden Kämpfen mit einander lagen auch die Schlosser und die Zeugschmiede und noch viele andere Handwerke die aus verwandten Stoffen verwandte Arbeiten herstellten. Jetzi sind wenigstens die einzelnen Arbeitszweige unter sich einig und das Arbeitsgebiet wird einfach durch den verschiedenen Bedarf in verschiedenen Orten geregelt- Es konnte natürlich auch während der Zunffzcit einem städtischen Bauherrn nicht verboten werden, seine Baubandwerker auf dem Dorfe zu suchen. Diese hatten das Recht, ihre Arbeiten bis vor die Thür des Baues zu liefern, aber bei Leibe nicht weiter. Das Anschlägen der Schlösser, das Einfügen der Tbürgewänder und Thüren und der Fenster hatten sich die Stadtmeister Vorbehalten. Klagen konnten sie inbefi 1 nur, wenn sie die Dorfmeister in flagranti ertappten. Da gab es denn oft recht lächer- I liche ©eenen. Ueber Hals und Kopf wurden die Arbeiten bei Mondenschein fertiggest^llt und früh zeigte so mancher Neubau, m dessen Fensterhöhlen am Abend vorher noch das Grauen gewohnt hatte, ein freundliches blankes Gesicht zum Schrecken der städtischen Zünftler. Ich könnte den Lesern manchen Spaß bereiten, wenn ich noch weitere Einzelheiten berichten wollte, aber die Dinge liegen zu ernst für den Ton der Humoreske. Diese Lächerlichkeitn spielten auch nur eine Nebenrolle; das Schlimmste war daS Cartellschließen der Monopolmeister. Sie betrachteten einfach eine Stadt als ihre Domäne: man kann nicht sagen, daß sie im Allgemeinen dabei zu solchem Wohlstand wie viele der heutigen Meister gekommen wären, nein, sie hatten sich nur ihr Brot gesichert und gaben sich im Uebrigen einem gemüthlichen Schlendrian hin; cs fehlte eben der gewaltige Motor unserer Zeit, der große Wohlthäter, die Concurrenz, über die sie sich heute so bitter beklagen. Das war freilich hübsch, als es noch in ihrer Gewalt stand, auch dem geschicktesten Gesellen zu sagen: „Du bist ein Stümper, Dem Meisterwerk taugt nichts!" Auf diese Weise hielten sie sich nach Belieben die Concurrrnz vom Halse, nahmen dem verunglückten Meistercandidaten einige Hundert Thaler Geld für lhse Lade ab, die dann verjubelt wurden, und hatten der freien Culturentwickelung damit wieder ein Bein gestellt. Mit Vergnügen nahmen die alten Zunftmeister Lehrlinge an, die Arbeitskraft war billig, die drakonischen Lehrlingsparagraphen sicherten dieselben, auch wenn man Unbilliges forderte, und die drohende (Soncurrenj wurde dann häufig, wenn der ehemalige Lehrling sich zum Meisterwerden meldete, einfach mit dem oben beregten Verbiet todt gemacht. Um die Hunderte und Tausende von alten Gesellen kümmerte man sich nicht, die unter der Bezeichnung „Krauter" bekannt waren und die bei irgend einem mildherzigen Meister zu einer Art von Hausthiere heradsanken, denen jedes Familienglück ihr Lebtag fern geblieben und die dann in der Regel um beweint und vergessen im Spital verstorben. Lokales. Gießen, 11. August. (Ungern verspätet.) Am 7. dS. Mts. feierte der hiesige Turn verein unter Brtheiligung einiger auswärtiger Vereine auf der Badenburg das Stiftungsfest seines 31jährigen Bestehens. Das Arrangement des Vorstandes sowohl als auch das herrlichste Wuter trugen dazu bei, daß dasselbe eines äußerst zahlreichen Besuches von Seiten bet Gießener Bevölkerung sich erfreute und zu einem höchst gelungenen Volksfest sich gestaltete. Der gegenwärtige erste Sprecher des Vereins begrüßte die Frstthrllnehmer in längerer Rede, die mit bem lebhaftesten Beifall ausgenommen wurde. Sie verbreitete sich über die Geschichte des Turnens in Gießen, beginnend mit der Gründung des ersten hiesigen Turnvereins im Jahre 1816 durch die sog. Gießener Schwarzen*), eine studentische Verbindung, die ihren freiheitlich politischen Idealen durch die Körper und Geist kräftigende Turnkunst einen realen Boden zu schaffen versucht hatte. Wie wir aus den Schilderungen vernahmen, befand stw damals der Turnplatz aus dem Trieb und wurde das Turnen von Karl FolleniuS geleitet. Redner führte nun weiter aus, wie gerade dieser geniale Führer In Verbindung mit den übrigen Leitern des Vereins, der allen Ständen offen gestanden habe, von großer Bedeutung gewesen fei für die weitere Verbreitung des Turnens. So sei durch dieselben z. B. auch ein Turnverein in Darmstadt entstanden. Der Geist, der jedoch auf diesen Turnplätzen geherrscht und nach Der Verwirklichung der durch die Freiheitskriege entzündeten und berechtigen Hoffnungen gestrebt habe, sei auf entschiedenes Mißfallen gestoßen, bis man denn im Jahre 1819 nach der Ermordung Kotzebue's durch Sand die Turnplätze und damit auch den ersten Turnverein zu Gießen geschloffen habe. Von da an habe, wi. jede freiere Regung überhaupt, auch das Turnen geschlummert, bi8 durch das Ende der vierziger Jahre mit einer neuen Zeit Der Stadt Gießen auch ein neuer Turnverein gebracht worden sei, und zwar der noch heute bestehende, desien Gründung in das Jahr 1847 falle. Heute, sagte Redner, stehe das ehemals geächtete Kind als hohe Schutzgöttin da. die wohl eine der mächtigsten Stützen unserer nationalen Entwicklung sei, und das deutsche Volk dürfe stolz darauf sein, daß es diesen Erfolg nur seiner eigenen Kraft zu banken habe und dem guten Kerne, den es in der turnerischen Sache pfle.e. Ein Volk, baß nicht um goldene und silberne Gaben, sondern um einen an materiellem Werthe w'rthlosen Eichenlaubkranz kämpfe, sei weder angefressen von Verweichlichung des Körpers noch von niedrig egoistischer Deckungsart und fähig noch, dem Guten, Wahren und Schönen zu bienen. Daß es so bleibe dazu möge auch das heutige Stiftungsfest sich einflechten fn den Ztranz der Volksfeste, die dem Volke gehörten wie seine Sprache, wie seine Sitten und mit ihnen sich weiter entwickelten auf der Bahn wahren Forschritts. Von Parteigetriebe habe das Turnen sich fern zu halten, aber durch die Erziehung des Menschen zur körperlichen und gdfttgen Freiheit sei es auch heute noch berufen, Wache zu sieben zur Erhaltung der schwer errungenen nationalen (Sü ter, auf bie auch heute wieder von so mancher Seite Sturm gelaufen werde. Redner schloß seine Worte mit dem Wunsche, baß bas Turnen alle jene noch in seine Kreise ziehen möge, die ihm heute, sei es aus Gleichgültigkeit ober anderen Gründen, ferne stehen und forderte auf zu einem „Gut Heil" auf das Gedeihen des Turnens innerhalb de« Turnvereins Gießen, in das die Anwesenden begeistert einstimmten. Das Wettturnen, das sicb nun unter der Leitung des Vereinsturnwarts anschloß, ließ in treffender Weise erkennen, wie sehr es der Verein versteht, die von ihm verfolgten Prinzipien zu verwirklichen. Es war eine Freude, diese frischen, kräftigen, mit rascher Geistesgegenwart gewandt sich tummelnden Gestalten zu schauen. Wir haben die Ueberzeugung, daß jeder, der einem solchen Turnen beiwohnt, von der Lust gepackt wirb, mitzuthun und möchten all den Hänfen, griesgrämigen Stubenhockern, die andern Leuten und sich selbst das Leben verbittern, solch geist- und kö,pererfrischende Leibesübung wünschen, die durch keine andere zu ersetzen ist. Einen weiteren Abschnitt des Festtages bildete die Preisverthellung. Wenn wir nicht irren, so gelangten von den 12 zur Verthkiiung gelangten die 6 ersten an Turner des Gießener Vereins, von den übrigen 2 nach Lauterbach und ebenfalls 2 nach Wieseck. Jetzt, nach überwundener Arbeit sanden auch die Tanzweisen der Militärkapelle williges Gehör, und das heiterste Leben entfaltete sich auf dem schönen Platz. Als btr Zug in später Abendstunde den Heimweg antrat, konnte jeder Besucher bet Badenburg sich sagen, einen herrlichen, von bleibender Erinnerung begleiteten Tag erlebt zu haben. Der Turnverein Gießen aber darf dieses Fest betrachten als einen neuen Beweis für bie alte, ihm innewohnende Kraft. Es wird ihm auch für die Zukunft ein freundlicher Stern bleiben. Gießen, 11. August. jTas 20. Stiftungsfest des (tzabelsbergfr Stenographen' Vereins Gießen j Der hiesige Gabelsberger Stenograpden.Verem feierte am 6. dS. Mls. in dem festlich geschmückten VerelnSlocal (ßafl Ebel) und unter zahlreicher Betheiligung sein 20. Stiftungsfest. — Der 1. Vorstand, Herr Reallehrer Alb ach, h.eß in seiner Festrede d'.e Anwesenden herzlich willkommen und theilie die wesentlichsten Momente aus der Geschichte der Stenographie mit. Er zeigte, wie diese Kunst schon von den Römern geübt wurde, wie sie aber während des Mittelalters verloren ging und erst wieder mit Dem politischen Erwachen der Völker einen neuen Aufschwung na.m. Allein all; Systeme waren mangelhaft, bis F. X. Gabel Sberger ein System aufstellte, das allen Anforderungen entspricht. Redner wies ferner nach, daß mit der Einführung dieses Systems in den Schulen Bayerns, Oesterreichs und Sachsens ein wesentlicher Schritt zur Verbreitung deffelben geschehen sei und daß diesem System die Zukunft gehöre. Er schilderte sodann den großen Nutzen Der Stenographie für die verschiedenen Berufsklaffen wie für die studirende Jugend und betonte namentlich den guten Einfluß dieser Kunst auf die Entwickelung unseres politischen Lebens. Die intereffanten Ausführungen gipfelten in einem Hoch auf S M. Den Kaiser Wilhelm und S. Kgl. H. den Großherzog Ludwig IV., bie erhabenen Beichützer der Künste und Wiffenschaften, in daS alle Anwesenden begeistert einstimmten. Dor Beginn des solennen Festeffens kamen zahlreich eingelaufene telegraphische Festgrüße und Glückwunschschreiben von Vereinen und Kunstgenoffen zur Verlesung, u. a. aus Berlin, Dresden, Leipzig, Frvnkfurt a. M., Augsburg, Stuttgart, Wiesbaden, Darmstadt, Offenbach, Marburg, Worms, Oppenheim ic., selbst aus Paris und London. — Auch Herr Bürgermeister Bramm, der an dem Besuch verhindert war, erfreute den Verein durch ein Gratulations- Schreiben. Nachdem ein Gabelßderger-Marsch verklungen, feierte Herr Gastechniker Bergen daS Andenken des sei. Meisters ®abel6btrger in warmen Wortin, hob hervor, daß wir „seinem unermüdlichen Fleiße, seiner eisernen Ausdauer, seinem tiefernsten Forschen auf dem Gebiete der menschlichen Sprache und seinem aufmerksamen Belauschen der menschlichen Stimme ein Schrist- fyftan zu verdanken haben, welches eine Der größten Errungenschaften des menschlichen Geistes" sei, das vermöge seiner vortrefflichen Grundlage auf viele fremde Sprachen übertragen werden kannte und nun feine Anhänger nach Hunderttausenden zäble, worauf die Festgenoffen zum Zeichen dankbarer Erinnerung dem verewigten Meister ein stilles GlaS weihten. Herr Schriftführer Bock gedachte sodann derjenigen verdienten Kunstgenoffen, welchen der Verein seine höchste Auszeichnung habe zu Theil werden laffen, indem er dieselben zu feinen Ehrenmitgliedern ernannt, woran Herr Vorstand AIbach die Ueberrelchung eines künstlerisch *) Ausführliches hierüber werden wir demnächst in upferen Familienblättern bringen. Red. • Wbü dn hichz, Tur, d'nburg M Shtiurahi ’S? *“?aut^he t,r-; Besucht« von Seiten Kt 'Olfäfefl sich geßoltete. kestthtilnthoin in langem verbreitete sich übn tu b<6 ersten piefigen tun uvenlticht Bndwbunz, tx lüftigcnbe Turnkunst (uwi eungrn Diuia^mtn. t<(a« von Karl Folien,,t Führer In önbintung nu abe, von großer ivet^tw, h diklelben ). 6. auch ni esen Turnpläßen gehmiLi en und btrechtigini non denn im Fobr, 1HI9 no damit auch den erste, freiere Regung üoabjun, ahre mit einer neuen Zeit und zwar der noch biuii hohe SchutzMn ta te, ei, und da« demichr 8eL' Kraft zu banken habt tut olk, baß nickt um golkene w'rthlosen kiteniauilttn >ch von niedrig egoisn'cher bienen. Daß e« jo bleck nz der Doikefefle, t:c tw sich weiter entwtck.ttm auf i sich fern zu halten, abn Freiheit |tt e« auch Heuer nationalen Güter, auf ti« /ft }Jm m 1 irnft Adrian hm Bror I $ noch in J'ubft b e I ssä»” ZLL'L fidimtn'J;' SUrrcni. ™urb( tac: »C,;! ann ,n dtt Akegel ur. nen alle fme noch * )t«n Gründen, ferne W rnenS innerhalb der iaa kinsturnwartS t von ihm »crfolghn i mit rascher Se.ü.rs'-'' i"'ueberzeugung daß ckl. utbun und mochten a » jtlbft baS Leben vnbii.tr. feine andere zu ejp * Xiiuna Wenn wir m-k- ^*1«.**'* I* «ft* ff'0“M*1« t iH 2 W,;t" E it«™ Äm®W$" 7 rtit ®a’»Tfew« W”iÄi 6-"* :.n* Ä ** #** ...K» gisgfag ÄSr'-’ S*S«T,’$! '" «»««""'8 ßerrk^ Aid «fllgrffi^tien Diplom» an Hern, Bergen reihte, »etter .m Anerkennung feiner großen Ler« ricnste um ten Verein und die €traotiai>bt»* vor einiger Znl zum ttbrrnmitgltebe ernannt worden war ttu bewegten Dorten nahm Herr Bergen btefe fttine Urkund« (lithvgrapbtrt von den Herren Loo» k Reinecke) entgegen, der,lieh für die »u»ze,«t>nung wie tal ihm ttdbienb feiner nunmehr A-jLhrigen »mtßh,k,eidur.g stet» bewieiene Dertrouen dankend, mit dem verlprerden auch fernerhin nid) «ößlichkeit für die Kunst dabellberger» zu wirken E» iot.ee fodann ein Toast de» Herrn Echriftfübrer» Mav auf den aUg. deutschen Stenograrben Bund, du» kqt stenogr Institut tn Dresden und den Lentral.Verein in München, welche KL perfLasten zunächst für die iSmteit. p'aornäßig- Entwickelung und Berbreuung de» Gvstern» Sorge traaen und hierin die Aührenchaft der 825 deutfchen und öfterreichilchen Der- eine übernommen haben. Darauf wurde Herrn Vorstand «lbach für feine liebevolle und wackere Füllung de» Verein» durch Herrn Rechner »u Ilm ann im Namen de» Verein» gedankt und al» Zeichen dankbarer Gtsfnunq em feine» Deckelglas m,t dem Porträt Sabel»berger » überreicht, dabei dem Herrn Vorstand bestes Wohlergehen wünschend. — Herr cxnd. phil S Lneider. ehem. 2 Vorstand, gedachte in begeisterten Dorten der anweienden Gäsi» und dankte denfelben für das Intnesie. welches sie einer Schrift fchenken, welche ganz sicher einmal Gemeingut aller Gebildeten werden würde. Namen» der Gäste dankte Herr Beigeordneter He», indem er die unter den Stenographen »et» beobachtete Freundfchaft und Einigkeit hervorhob So wechselten noch manche Reden und Gesänge mit den munteren Weisen de» (Brin* tnger ichrn Quartett», alle Fesitbeilnehrner jB heiterste Stimmung versehend. — von einem durch Herrn Bock auf den Gründer de» Verein». Herrn Krnsschulinspeetor Müller in Oppenheim ausgebrachten Hoch, da» begeisterten Wtederhall fand, wurde der Gefeierte, welcher leider in legier Stunde an dem Besuch be» Feste» verhindert wurde, telegraphisch Mittheilung gemacht. — Besonder» erfreulichen Inhalt» war die Zuschrift de» Herrn Pros. Oppermann, Mitglied de» kgl. stenogr. Institut» in DreÜden, eine» Siebener Kinde» und ehemaligen Verein», pencfitn. worin derselbe dem hiesigen verein für fein 20jährige» erfolgreiche» Wirken feine Anerkennung zollt. E.n von Herrn Schriftführer May erstatteter gedruckter Bericht über die feitherige TbLtigkeit de» «ne n» kam an dem Festabend noch zur vertheilung- Mit genannter Sckrift find vneintgt ein poetischer Festgrub von Herrn Alfred Bock, eine Ode auf den Meister von Herrn E- Eckstein, fowle em kleine» Kunstblatt von Herrn O- Bergen Au» genanntem Bericht — vielleicht auch schon au» gegenwärtigen Zeilen -- dürfte en'nommen werden, daß der Verein es verstebt, für eine täglich wichtiger werdende Kunst zu wirken, ohne dabei eine angenehme Unterhaltung unberücksichtigt zu lassen. — So darf der Verein mit Genugthuung auf seine seither ge Tätigkeit, welcher Hunderte die Aneignung einer nützlichen Fertigkeit zu danken haben, zurückblicken und hoffnungsvoll der Zukunft entgegengehen. Möge bnfelbe fo lange blühen, bl» alle Stenographen Vereint ihre Mission erfüllt haben bi» Meister Gabel»berger» Erbe ein Gemeingut aller Gebildeten geworden. — Dm Mitgliedern der hiesigen Bürgergefellfchaft (Hauptquartier Ludwig Herbert) diene zur Nachricht, daß zu der am 21. August er. nattfinbenben Parthie nach Staufenberg von Seiten de» Vorstandes ein Extra-Zug in Aussicht genommen ist, welcher Nachmittags 2 Uhr av Gießen und Abend- ‘JVi Uhr von Lollar zurück, fahren wird. Das Nähere werden demnächst die offieiellen Bekanntmachungen besagen. B ien, so dah. um e» kurz zu machen, e» sich errignete. daß d:e entsetzte Schneiderin U Lage lang .grüne Bohnen" zu esten erhielt Endlich konnte sie ,» nicht mehr au»halten, all sie dieser lagt an den Vorbereitungen ersah, daß ihr abmnal» eine „Freude- gemacht werden sollte, schützte sie ein Unwohlsein vor, und bat um einen kuizen Urlaub, um angeblich in frischer Luft sich zu erholen. Sie suchte ein Speisebau» auf, um einmal nicht ihr ,.Liebiing»gericht" esten zu wüsten Al» sie di» Suppe verspeist hatte, si,l sie vor Schreck hintenüber, denn vor ihr stand ein Teller mit ,,grünen Bohnen' Berlin Dab ein ganze» Bataillon zu einem 1 »tägigen Kasernen Arrest verurtheilt wird, ist ein wobl nur sehr selten vorkommendeS Errlgnth. Dem dritten Bataillon be» Garde- Füsilier: Regiment» ist die» pastiN und erstieckt sich die Wabregel auf alle Unttro,fielet» und Mannschaften de» Bataillon». Al» Strafgrund wird ein Verschulden beim Dacktdienst genannt, welche» drei Füsilieren dr» Bataillon», die nicht zu ermitteln waren, zur Last gelegt wird. — fkch'.agfertig.f Ein Bamberger Fräulein machte sich neulich da» Vergnügen, höchst eigenhändig einen Krug frischen Master» am Brunnen zu holen Einig, jung, Herren blieben vor dem ^seltenen Bilde- stehen und erlaubten sich die Ansprache: „Nun schöne Rebekka?* Sehr resolut war aber die Bibelfestigkeit verrathende Antwort: r6ofl ich vielleicht Kameele tränken?e — jWie man die Magd spart.j Sin Mann, der seine Hau»baltuna»au»gaben einzu- schränken wünschte, wandte folgende» sinnreiche Mittel an, um zu seinem Ziele zu gelangen: Er küßte sein hübsche» Dienstmädchen, während er wußte, daß seine Frau ihn beobachtete. Da» Resultat war, daß seine Frau die Magd lofort entließ und kein andere» Mädchen mehr in» Hau» nahm. — Der geistreiche Erfinder sollte ein Patent auf sein untrügliche» Mittel nehmen- — I Gegen Mücken. ] Al» Mittel gegen die in der gegenwärtigen IahreSzeii austretende Unzahl von Mücken empfiehlt die »Iagdzeitung- den trockenen Stengel der Spiekerblüth», die In jedem Garten zu finden ist. Der Geruch dieser Blüthe, welche an die Kopfbedeckung oder an ein andere» Kleidungsstück gtflerft werden muß und der sich in den trockenen Blumen vier biS fünf Monate lang erhält, soll die Mücken verscheuchen, toi» eS auch ein wirksame» Mittel gegen die Motten sein soll. Sehl flehe richt. Mitgetheilt von dem norddeutschen Lloyd tn Bremen. Bremen, 9 August. jPer tranSaUantifchen Delegraph.j Der Postdampfer Weser, Eapt. H. Brun», vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, welcher am 27. Juli von Bremen abgegangen war, ist gestern 5 Uhr Nachmittags tn Newyork angekommen. Handel und Verkehr. Frankfurt, 10. August. «Marktoericht. i Der heutig» Heu, und Stroh markt war gut befahren Heu kostete je nach Qualität der Ekr. 4.00 — 5.00 Stroh Let 4.00 0 LÜ, Butte*- 50 Kilo «x 90- 95, im Detail 1. Qualität oaS Pfund JL 1.85 -40, 2. Qualität daS Pf. 1.25— 30, Ein Da» Huntect 4.00—5.50. Ochsenflnsch per Pfuni (io Kuh, Rind und Farrenfletsch 45—55 , Kalbfleisch 40 -55 , Hai.iT-'elfl^.sch 40—65 Schwein,lleisch 75— 80 ein Hahn 1.80—2 20, ein Hu^n JL 1.6ü 2.00 eine Entr X 3.00 - 0.00. ein» Staube 50- Ou , junge Gan» X 5XN 8 00, Haien da» Stück X 2.50—3 , Poularden X 2.50—2.70, Rehbock da» Pfd. 70-8u 4S. Kapaunen X 3.00- 0, Wälscher Hahn X 9-12, Kartoffeln 100 Ko. X 6.00—0.00, Kohlkraut 20 H, Blumenkohl 1 St. 40—60 H, Wirsing 15—18 Gelberüben 1 Bund 10—0 Zwiebeln 1 Bund 0 Sellerie da» Stück 30—00 Meerre.ttg 1 Stück 00—00, Spargel dan PfunL 30 H, Romain-Salat 18—20 Endivien 8 — 10 . Rothkreu: 25—30 , Weißkraut 20 00 Artischoken 50 Erbsen daS Pfd. 30—50 Bohnen 100 Pfund 8—10 X. neue Kartoffeln daS Pfd. 00 daS Malter X 7.09—9.00, Kopf-Salat 5—10 H, Spinat 50—60 Schnittlauch daS Gebund 3 Gurke 5—10 Kohlrabi per Stück 3—0 H, Kirschen ta» Pfund 19-20 H. Limburg, 10. August. (Fruchtmarkt.> Rother Weizen X 19.00, Neuer Weizen X 00.00, Korn X 15,10, neue Gerste X 11.00, Hafer X 8.55, neuen Hafer X 7.20, Erbsen X 00.00, Kartoffeln k 50 Kilo X 0 00. (DurchschnittSprei» pro Malter.) 731) L’eber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige iei eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von lf< .4 N E Ml T EIX * H 4tz< I E s» in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichte der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blatter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath erthcilt Allgemeiner Anzeiger. Vergebung von Maller- a'rbcit. Das Pflastern von ca. 350 Hofpflaster beim neuen Gerichtsgebäude dahier soll auf dem Submissionsweg in Accord gegeben werden. Die Angebote find biS längstens den 16. dS. Mts., Vormittag- i 1 Uhr, schriftlich, versiegelt, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen, auf dem Bureau des Großh. KreiSbauamts Gießtn einzureichen, woselbst auch der Voranschlag und die Bedingungen an demselben Tag, von Vormittags 9 Uhr an, eingesehen werden können. Gießen, den 10. August 1881. Großh- KreiSbauamt Gießen. In Vertretung: (5241 Snell, Großh. Straßenmeister. Samftag brn 13. ds. Mis., Vormittags 11 Ubr, werben in der Flett 'schen Hosra'the babier 1 Pferb. 1 Büffet, 2 WirthStifche unb 2 WittbSdänke versteigert. Gießen, ben 11. August 1881. Seipler, 5258) Gerichtsvollzieher. Ginmachfasser in allen Größen verkaufe billig. 4941) S. Elsoffer, Marknrrane. Wetterauer Aepfclwcm, prima Qualttät, empfiehlt 4584) C. Noth, Neue-Baue. Submiffiüii auf Anftreicber Arbeiten. Behufs Vergebung der auf 19b3 x. 54 veranschlagten Arbeiten zur Herstellung eines Oelfarbenanstrichs in den Krankenzimmern ic. des hiesigen Garnifon-Laia^etbs ist ein Termin auf Dienstag den 16. ds. M., Vor mittags 10 Uyr, im Geschäftszimmer deS genannten Lazartths anberaumt, woselbst auch die Bedingungen unb der Kostenanschlag elnaesehen werden können. Vkrfieaelte, mit der Aufschrift: ^Submission auf Anstreicher-Arbeiten" versehene Offerten wollen bis zu genanntem Termin kostenfrei an das unterzeichnete Lazareih eingesendet werden. Gießen, den 11. August 1881. 5259) Großh. Garmson-Lazareth. Feilgebotcnes. 5. von Gimborn's Scdreib- unb (kovir-Tinten zeichnen sich burch lebhafte Farbe, große Flüssigkeit unb schnelles Trocknen aus unb liefern nach längerer Zeit scharfe, nie bleichenbe Covien. Lager in ben biv. Sorten, sowie auch in rother Tinte, blauer Tinte, Stempelfarben, flüsfigem Leim re. bennben sich bei ben bekanntenEchreibmaterialien- Haudlungeu. (168 Bohnen- Gurkenfässer in jcber Größe empfiehlt (4964 Louis Lony, ________Holzwaarenlager unb Küserei. 3522) Die frühere Dulle r s'sche Besitzung bin ich geneigt zu verkaufen. Liebhaber wollen sich an mich wenben. _____________Georg Jäger. Brennholz. ä Rmtr Tannenscheitholz, la. Qualität X 7.— geschnitten....... 8.— gehackt......... 9.— ober per Ctr....... 120 Buchenholz per Ctr - . - „ 1.20 Bei 10 Centn er frei in's Haus, liefen 320Q) Andr. Euler. 5237) Gin Irischer Ofen mit ober ohne Mantel zu ^verkaufen. Wo? sagt bie Cxpcb. btz. Bl.__________ Neue holl. Vollliärioge per Stück 8 empfiehlt (5175 ___________S. Elsoffer, Marklsiraße. 5152) Eine alte eiserne Drehbank mit Support unb eine alte Holzdredbank billig zu uerkauien. Näh. in der Expeb. bs. Blattes.________________________________ Einmachesffg vorzüglicher Qualität empfiehlt 4940) S. Elsoffer, Marktstraße. Weinfässer )um Einmachrn verkauft (4799) C. Möge»bürg. 3351) Eine neu eingerichtete Bäckerei zu verkaufen ober zu verpachten bei Carl Dogt, Wallihorftraße. Zur Einmuchzeit empfehle: Ertrafeinen rhein. llkintlfig, „ vuraund. „ „ Weinessig ül'(5ftragon, sowie alle Lorten Gewürze unb Zucker zu den billigsten Preisen. 5*06) Fr. Seibel. Allen gebildeten Zeitungslefern ist als große politische, mit reichem UnterhaltungSftoff ausgeftattete Berliner Zeitung angelegentlichst yi empfehlen. Probe Abonnement pro Monat September nur 2x 34^ bei allen Pottanttalten. Filiale P, G-raef, Neue-Bäue 82. 5163) Fr. Seibel 4078) V'rreai! r Bet C. Schneider, Sonnenstraße 57. 5197) ds. Blattes. (5244 5252) August Schleffinger. Verantwortliche Redaciton: A. Scheyda. — Druck uud Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. CHr. Pietsch) tn Gießen. sucht 5249) Ein Pferdeknecht findet Jahresslelle. Wo? sagt die Exped. 5053) Ein fast noch neuer Fahrstuhl ist zu verkaufen. Näh. b. d. Exped. d. Bl. Englische Fussboden-Oel-Lack-Farbe anerkannt bestes Fabrikat zum Selbstlackiren von Fußböden. Trocknet in 6 bis 8 Stunden hart mit hohem dauerhaftem Glanz. Vorräthtg in 3 Nüancen, Musteranstriche zu Diensten. Niederlage bei Pumpen jeder Art und Größe von 20 an, eiserne Pfuhlpumpen (neu), compl. 30 Dampfkessel-Armaturen, Gaskock- Apparate und Metallwaaren jeder Art. Die verfallenen Pfänder muffen bis zum 1. Sep- Durber prolongirt werden, andernfalls solche tut Versteigerung kommen. (5088 O. Wörter, «Berlin, Lehrter Güterbahnbof, Blaue Gummibäume (Eucalyptus globulus) empfiehlt die Handelsgärtnerei ((5245 Ehr. Georg, Seltersweg C. 49. Tüchtige Bildhauer ck Steiometze 25. Februar ü (Nr. Grrichtt/ beten (Bl MA 4 deS ji 1881, S. 4) et! Gieße Associti-Gesncb. 5243) Ein junger Mann, Inhaber einer sehr frequenten Gastwirthschaft, verbunden mit Metzgerei, sucht, do er die Leitung der beiden Geschäfte nicht allein zu besorgen vermag, einen Associ6 mit einer Einlage von 4—5000 Mark. Gefl. Offerten befördert die Annoncen- Expedition von Rudolf Moffe in Frankfurt a. M. sub 1¥. 4921. Das G drs Königlich Jt wdlbks nm 1. $ der Affidavit zu laßen. Born 1. J statt oder aus E der Coupons in Dagege ltchen Schuld be gehört, bebufs A Diese 8 Savona; consolit Preslito Gieße, Arbeiterinnen werden noch angenommen bei 5254) Heute Morgen um 2 Uhr erfolgte das sanfte Hinscheiden unseres theuren Gatten, Bruders, Schwagers und OnkelS Theodor Limpert, Assessor i. P, in seinem 76. Lebensjahre. Um stilles Beileid bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 11. August 1881. Die Beerdigung findet Samstag den 13. August 1881, Nachmittags 4 Uhr, statt. (Einquartierung wird angenommen. (5255 Restauration Oswald, Neustadt D.54. 5247) Ewige Schüler finden gute Pension und fieundl. Aufnahme. Nähere Auskunft ertheilt die Exped. ds. Bl. 5170) Auf Michaelis wird ein tücht. Mädchen für Küche und Hausarbeit gesucht. Gute Zeugnisse sind erforderlich. Näh, i. d. Exped. ds. Bl. Darmftl duergMgst get Arn 10. 5t ®T9 Ufhiflei W ®if6m , ... 9 6^tbe ! Sfr1« ®täb I ’llltn JU (offen. ft) A6el: i fu 2 Un6efd Wben I denen J frti alter i ''niK :.htiefrblej u Jp «ne SS'a„h Mit bett ?" So ! b/"1' bie Ä7 Sti Stift6 y.;»N o203) Ein tüchtiges Mädchen mit guten Zeugnissen wird auf Michaelis in Dienst gesucht. _____________Ludwigsplatz 1697, 2. St. Schwächezustände, Pollutionen, Impotenz, werden bei alten und jungen Männern dauernd unter Garantie geheilt durch die Oberstabsarzt Dr. Müller' sehen Miraculo-Präparate, welche dem erschlafften Körper die Kraft der Jugend zurückgeben. Depositeur Carl Kreikenbaum, Braunschweig Diese unschätzbaren Kraft- und Stoffmittel haben sich in ganz kurzer Zeit einen Weltruf erworben; sie werden von den hervorragendsten medicin. Autoritäten jetzt angewandt und warm empfohlen. — Eine ausführliche wissenschaftliche Abhandlung hierüber gegen Einsendung von 70 Pf. in Briefmarken discret und franco. (5102 Logis, Neue-Anlage, Bel-Etage, zu vermiethen. Näh, bet I. Blitz._____________ (5180 5082) Wohnung von 4 Zimmern mit Zubehör zu vermiethen und per 1. Novbr zu beziehen.________ Neue-Bäue B. 80. 5192) kleine Familienwohnung zu ver- miethen. Wilh. 5kohlermann, Neustadt D- 56. Lehrlingsstelle. 5121) Für einen jungen Mann von guter Erziehung und angemessener Schulbildung ist in unserem Geschäft eine Lehrlingsstelle frei. Ioh. Chr. Hermann'sche Buchhandlg., ___________Frankfurt a. M.___________ Einquartierung wird angenommen im ^Darmstädter HauS^.________________________ 5226) Ein kleiner goldner Stern an schwarzem Bande ist Dienstag, 9. August, auf dem Weg über Oswald's Garten nach dem Hardthof verloren worden. Abzugeben bei Herrn Lackirer Leib, hinter der Kirche, gegen 3 Mark Belohnung. 5103) In meinem neuerbauten Hause an der Frankfurter-Straße ist der mittlere Stock, bestehend aus 4 Zimmern mit abgeschlossenem Vorplatz rc. per 1. Oktober zu vermiethen. Friedrich «reiner. 5023) Der untere Stock, bestehend in 4 Zimmern, mit allem Zubehör ist per 1. Oktober zu vermiethen. Heinrich Ruckstuhl, Gartfeld, 3136) Der von Frau Küchler seither be- wohnte untere Stock meines Hauses, Süd- Anlage, ist vom 15. September d. I. an anderweit zu vermiethen. I Alker. 5132) Der 2. Stock meines Hauses, 5 Zimmer mit Zubehör, der 3. Stock, 4 Zimmer mit Zubehör, zu vermiethen und ben.1. Oktober zu beziehen; ferner einige möblirte Zimmer an solide Herren. ___Oekonom Heß, Lahnstraße. 4588) Eine neu eingerichtete Mansardenwohnung an eine stille Familie zu ver- miethen. Karl Vogt, Wallthorstraße. 4444) Möblirtes Zimmer 4u vermiethen. __Schillerstraße Ul3/10 Mansarde. 3674) Ein freundlich möblirtes Zimmer billig zu vermiethen. Zu erfragen in der Exped. d. Bltts.__________________________ _ 3665) Die von Herrn Major Rau fünf Jahre lang bewohnten Räume sind zum ersten October anderweitig ru vermiethen. Reflectanten wollen sich gefl. wenden an Rudolf Wolf, oberer Riegelpfad. 3559) Das bisher von Herrn Oberwachtmeister Schmidt bewohnte Logis ist mit oder ohne Möbel zu vermiethen. __________________ Th. Lony. 2779^ Im Burckhardt'schen Hause, Neuenbäue 101, ein Familienlogis an eine ruhige Familie zu vermiethen. 2652) Der zweite Stock meines Hauses, Schillerstraße Lit. A. 118«, aus 5 Zimmern rc. bestehend, mit Gartenantheil ist vom 15. Juli ab anderweit zu vermiethen. ____________Vöger, Hofg.-Protocollist. 2585) Eine Wohnung zu vermiethen und sofort beziehbar bei Gebr. Stamm. 4018) Geräumiger Laden mit 2 Zim- mern und Küche, sowie 2 Familienlogis, ie 4 Zimmer. Küche und Zubehör, zu oer; miethen. Wilh. Feiebel, Bahnbofstr. 4878) Pferdestall mit Heuboden und em Keller für Lager zu vermiethen. __Seltersberg E. 37. 4526) Laden mit oder ohne Logis sofort zu vermiethen. Fr. Zülch Ww., Seltersweg. Vermischte Anzeigen. 5262) Als Wärterin bei Wöchnerinnen und Kranken empfiehlt sich Unterzeichnete, welche 3 Monate praktischen Unterricht in hiesiger Anstalt genossen. Elifabethe Möller, bei^Frau Witwe Löber, Neuenweg 194. 6iiii]imrtieruna üb-rnimmt (5253 _______Restauration Rothenberger. 5246) Für ein 14jährtges Mädchen wird eine Stelle zur Erlernung der Haus- h°"ung in einem guten bürgerlichen Haus nach Auswärts gesucht. Salair wird nicht beansprucht dagegen familiäre Behandlung. Off. erbeten in der Exped. d. Bl. untn L. A. 104. JlüiiihUi'elei-^iUlc bei L'offar liefert BnUgllst jeder Art, insbesondere Säulen in allen Größen und Dimensionen, welche auf Wunsch der Probebelastunq ausgesetzt werden. (5186 5095) Mein Schubwaaren Lager befindet fich wegen Umbau meines Ladens im ersten Stock. Daniel Schmall, Schlotzgasse. , 5251) Die Turner, welche das XII. mittelrheinische Turnfest in Main; (vom 13 17. August er.) besuchen, werden eingeladen in die städtische Turnhalle zur Besprechung wegen Festsetzung ver Zeit zur Abreise.______________________Der Turnwart. Sonntag den 14. und Montag den 13. August: KMwellifesl in Trolle. wozu freundlichst einladet der Wirth zum „Busecker Tbal". ~ Ich beabsichtige, Montag den 13. 0. M. einen Cursus im Zuschneiden und Anfertigen von Damenkleidern zu eröffnen und bitte Anmeldungen zur Theilnahme gefl. bei mir machen zu wollen. Einmachgläser mit und ohne Patentoer)chluß in allen Größen, sowie Fliegenfallen rc. offeriren billigst (5248 Mettenheimer # SchulthetS. 4963) Eine noch neue Obftpresse und mehrere Fässer billig zu verkaufen. Restauration Fr. Lony, Marktstr. Grotze ^einöl-Iässer, zu Regenfassern geeignet, verkauft 5260)___Phil. Lotz, Lacksabrik.^ Kaminrohre, Tuffsteine, Thonröhren für Wasserleitungen und Apartement- Anlagen, Cement, Platten, franz. Falzziegel re. off tritt billigst (4570 Fr. Müller II., Wallthor. Geyers Desiüfections-Pulver. 4280) Man streue jeden Morgen oder Abends eine kleine Handvoll dieses Pulvers in den zu desinficirenden Ort, dasselbe wird alsdann allen unangenehmen Geruch sofort beseitigen. Nicht nur in ClofetS rc., sondern auch in Pferdeställen ist dieses Pulver von ausgezeichneter Wirkung, es nimmt den stark ammoniakalischen Geruch hinweg und stellt vollständig reine Luft her. Auch in Schlafftuben, die nicht hinreichend gelüste' werden können, wendet man mit großem Erfolg dieses Mittel, indem man nur ein wenig davon auf den Boden streut, an. Preis per Packet ä 1 ko = 50 Zu haben bei ______Gg. Wilh. Weidig. HteinerneEittmachtöpfe, sowie Kochtöpfe mit und ohne Blechböden empfiehlt zu billigen Preisen 5212) Geschtrrhdlr. Wagner, N.'vstadi. Portland-Cement, eiserne Tragbalken, Säulen, sowie alle Bauartikel in Guß und Schmiedeisen, Thonrohre rc. empfiehlt (1228 J. Gr. D. Bapst, 4250) Wohnung, bestehend aus 6 Zimmern nebst Zubehör, per Mitte August zu vermiethen. L. König Wwe., ______________________Nordanlage. 3927) Em kleines freundliches Logis, im 2. Stock, ist an eine ruhige Familie zu vermiethen und im August beziehbar. Georg Lüdeking, Teufelslustgartchen. 5100) Der mittlere Stock meines Hauses, 5 Zimmer mit Zubehör, an der Grün- beraerstraße, ist zu vermiethen und als- bald beziehbar.L. Schmidt. 3178) Zur Ausführung von Blitzableiter-Anlagen tn bewährtester Construttion, empfiehlt sich Garl Stohr, Gießen D. 207. meiner ausgeführten Blitzableiter durch die Herren Dr. Buchner und A. Hug, Architekt, wird deren ßeu tungsfähigkeit und Solidität nachgewiesen. Bohncnschneibmaschine zu verleihen; auch werden Bohnen geschnitten M (5074 _______Wenzel, Dreihäusergaffe. 5196) Ein kräftiges Mädchen für Hausarbeit auf sofort gesucht. Näh, durch die Exped. ds. Bl._________ Grabschriften werden dauerhaft neuvergoldet zu den billigsten Preisen. J. P. Ritsert, Vergolder, 4254) Wallthor A. 156. Vermielhungen. 5242) Frankfurterstraße E. 30 ist eine Wohnung, 6 Zimmer, Küche rc. im zweiten Stock, zu vermiethen und 1. Oktober zu beziehen. RieS, Obergütcr-Jnspector. 5257) Eine Wohnung von 2 auch^3 Zimmern mit Zubehör und Bleiche zuver- mietben bei____________ < Nahn 5256) DNeine N?ansarde zu vermiethen _________Grnft Döring, Liebigstraße. 5122) Eine schöne Familienwohnung an eine ruhige Familie zu vermiethen bei ___________Ehr. Lony, Bierbrauerei, 4103) Der 1. und 2. Stock in meinem neucrbauten Hause am Riegelpfad zu vermiethen. Georg Brömer. 4032) Eine Familienwohnung mttallem Zubehör zu vermiethen. __Kritz Fürst Ww. _ 5210) Wetzsteingasse A. 33 ist ein Stübchen mit Bett zu vermiethen.