Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag». Irrtenx Schulfiraße B. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Vringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 5U Pf. lt h(onbtur iiyri dem Kaiser von asten, sowie in -n Stadt einer Ätor ts abjuiufen. an Die Verzeichnisse über d-n k. H. zugehen und beauftragen Sie die <8roßherzoglicben Bürgermeistereien und Markvorstände. für 1881 aus dem Großherzoglichen Holzsamen-Magazm empfangenen Holzsamen laflen wir Ihnen m den nächsten Lagen hierdurch, für alsbaldige Bezahlung der Beträge an die betreffenden Großherzoglichen Rentämter zu sorgen. Dr. Boekmann. III. Nachmittags (4614 Deutschland. Darmstadt, 9. Juni. Unser Großherzog wird sich mit den Prin- zesflnnen Victoria und Elisabeth von London aus zu einem kurzen Besuche deS HoftS nach Brüffel begeben und am 14. ds. hier wieder eintreffen. — Nach hier eingegangenen N-chiichten wird Se. Majestät der Kaiser aus der Reise nach der Insel Mainau heute Nackt hier durchpasstren. Berlin, 9. Juli. Der „Köln. Ztg." wird geschrieben: Die Regie, rung scheil t nur die eine Parole für die Reichsragswablen ausgeben zu wollen: keinen Liberalen. Es ist natürlich, daß bem gegenüber der Ruf immer lauter wird: fiinen Eonseroaliven. Und in der That die Grenze zwischen den ge- mäßigt Eonseroaliven und den Altcoi.servativen ist schier unsichtbar geworden. Sahen wir dock in der vorigen Session die Fn konservativen mit dem Centrum und den Ultra- der Reckten wie der naiven Lil ken zusammen gegen die Regierung die Reich-verfichcrungs'Änstclt ablehnen und für söderallpische Ge- paltung de- UnfalloeisickerungSwesenS ßimwln. Ob b:e F»eicvnservativel! sich auS dem unnatürlich'» Bündniß wieder losmachen werden, stedt dalpn. Wer die Wandlung der Partei, die man früher alS wesentliche Stütze des Reichs- gedankenS ansab, seit einem Jahre virfolgt hat, wird sie schwer! ch für selbst- ständig genug halten, um dem Andrängen von rechtS zu widerstehen. Anders dagegen ist es mit den Parteien aus der linken Seite. Fortschritt und Nattoualliberale sind streng geschieden nack wie vor, wenngleich sie bei manchen Abstimmungen, wo es gilt, Abwehr zu halten gegen reactioi äre Versuch;, ein» müth g zu einander stehen. Und darum verwahren sich denn auch die national- liberalen B älter mit Recht dagegen, daß die RegierungSpreffe, voran die „Provinzial Coriespondenz", von der Fortschrittspartei und ihrem Anhänge spricht, wenn sie die liberalen Parteien meint. D e Absicht ist ja klar, aber durchaus nicht lauter. Und die „Magdeb. Ztg." begegnet der VrrdächtigungS- rnethode der Regierungspresse, die alle Liberalen in Bausch und Bogen als eine relig onsloie und unkönigliche Gesellschaft dem Volke anzuschnärzen ver» sucht, sehr treffend, wenn sie schreibt: „Wer die Äugen offen hat und die Consticte, welche uns drohen, erkennt, muß wiffen, daß die Gefahr nicht von den Extremen zur Linken, sondern lediglich von denen zur Rechten kommt. Dem entsprechend haben wir uns einzurichten. Ein Fortschrittsmann mehr oder weniger ist unter den obwaltenden Verhältnissen herzlich gleichgültig. Es ist dafür gesorgt, daß diese Bäume nicht m den Himmel wachsen. Die Ge- fahr, wir wiederholen eS, kommt von rechts. Dahin muß unsere Aufmerksam» feit gerichtet sein. Und die „Provmzial-Correspondenz" mag eS uns schon glauben, daß wir durch die häßlichen Bilder, welche ihre fieberkranke Phantasie uus vorgaukelt, untere Aufmerksamkeit von der Stelle, von welcher die wirkliche Gefahr droht, nicht werden ablenken lassen." BiS jetzt hat die „Pro- vinzial-Correspondenz" versucht, glauben zu machen, die Fortschrittspartei babe keine Treue gegen den König und keinen Respect vor dem kirchlichen Glaubin. Wenn eS so weitergebt, wird sie ihr demnächst auch Achtung vor bem Eigen- thum, Liebe zu der Familie, Heilighaltung der Ehe, überhaupt jede Tugend abspr-chen. Diese Art der Bekämpfung, so besorgen wir, wird der Fort- schrittSpartei mehr nützen als schaden. Berlin, 9. Juli. Graf Hatzfeld, bisher deutscher Gesandter in Konstantinopel, ist jetzt endlich, wie der „Reichs-Avz." mittheilt, zum Staatssecretär des Auswärtigen Amtes, welchen Posten biS in die letzte Zeit Gras Ltmburg- Stirum inter'mistisch 'verwaltete, ernannt worden. Bekanntlich machten sich mannigfache Umtriebe gegen die Ernennung deS Grasen geltend, dec vom Reichskanzler jedoch unbedingt als Mitarbeiter gewünscht wurde. Man sagt, Fürst Bismarck würde, da er die Fähigkeiten des Grafen hinlänglich kannte, eher zurückgetreten sein, alS auf den letzteren verzichtet haben. AlS Nachfolger im GesandlschastSposten wird Herr v. Radow'.tz, bisher Gesandter in Athen, genannt. Koblenz, 9. Juli. Se. Majestät der Kaiser treten heute Allerhöchst Ihre Reise an und werden morgen Vormittag in Mainau eintreffen u t> da» selbst mit der Großh. Badischen Familie zwei Tage verweilen. Am 13. ds. treten Se. Majestät die Weiterreise nach Gastein an. München, 9. Juli. Die Fürstin Bismarck ist mit dem Grafen Wilhelm Bismarck heute Vormittag aus Kisfingen hier eingetroffen, am Bahnhofe durch den preußischen Gesandten, Grafen v. Werthern-Beichlingen, empfangen worden und nach kurzem Aufenthalt im preußischen Gesandtschafts.PalaiS Mittags zu längerem Kurzebrauch nach Bad Kreuth weitergereist. IsranLreich. Paris, 9. Juli. AuS Oran wird gemeldet, daß Bou-Amena mit einer zahlreichen Schaar Aufständischer gegen den Tell vorgeht. General LouiS rückt ihm mit drei Colonnen entgegen. Im Tlemcen-Gebiet herrscht Ruhe. — Heute' Vormittag berieth der Ministerrath über die Angelegenheiten Algier- und Tunis. Es sollen neue Streitkräfte nach Süd-TuniS gesandt, und Sfax, GabeS und die Insel Djerba besetzt werden. Das in Toulon be» findliche Panzer-Geschwader hält sich bereit, um sofort nach dem Golf von Gabes abzugehen. Der Commandant des Panzerschiffes „Reine Blanche" meldet, daß der Aviso „Chacal" Sfax am 7. dS. mit einer am Strande ausgestellten Batterie von 11 Geschützen beschossen hat. Die Aufständischen erwiderten das Feuer, ohne jedoch den. Aviso zu erreichen. Am 8. ds. bombar- birten btc Panzerschiffe bie Stabt und das Fort. Gegen 1500 Insurgenten halten die Umgebung von Sfax besetzt Die Terrain-Hindernisse machen eine Annäherung schwierig. ES werden Verstärkungen zur Landung erwartet. England. Loudon, 9. Juli. Wie der „Standard" erfährt, wird daS englische Geschwader in den tunesischen Gewässern durch zwei Schiffe verstärkt werden. — Die Königin hat heute in Windsor die Revue Über die Freiwilligen- Regimenter abgehalten. Gegen 60,000 Mann standen in der Parade. Sämmt- liche hier anaescnde Mitglieder der königliche Familie, sowie Ihre K. K. Hoh. der deutsche Kronprinz und die Frau Kronprinzessin wohnten der Revue bei, welche einen glänzenden Verlauf hatte. Spanien. Madrid, 8. Juli. Ueber carlistische AufftandSversuche erfährt man gegenwärtig Näheres. Es soll Thatsache sein, daß die ultramontane Partei in den baskischen Districten sich aegenwärtig rühriger als sonst zeigt, daß ferner vor zwei Wochen an der französisch-spanischen Grenze ein Waffendepot aufgehoben und auf Antrag deS Kriegsministers im Staatsrath eine Verstärkung der Garnisonen von Navarra beschlossen wurde. Daß indessen neuerdingS wieder öftere Zusammenkünfte ehemaliger carlistischer Chefs an der Grenze stattzesunden haben und directe Anzeichen eines vorbereiteten Handstreichs in den nördlichen Provinzen vorlägen, wird von den officiösen Madrider Blättern in Abrede gestellt, was allerdings nicht viel beweist, da die erste Nachricht über die Putschversuche auch auS osficiösen Quellen stammte. Anßland. Kronstadt, 9. Juli. Das englische Geschwader hat gestern Nachmittag 63/4 Uhr den hiesigen Hafen verlassen. Vor der Abfahrt hatten der Kaiser, die Kaiserin, der Großfüist-Thronfolger, Großfürst Wladimir nebst Gemahlin, die Großfürsten Alexei Al'xandrowitsch, Michael Nicolajewitsch nebst Sohu, der Herzog von Leuchtenberg mit Gemahlin und die Prinzen von Oldenburg und von Micklenburg-Schwerin nebst Gefolge das Geschwader besucht. Auf dem Panzerschiff „Herkules" wurden die rusfischen Gäste mit einem Frühstück bewirthet. Nachdem dieselben später den „Herkules" besichtigt hatten, begaben sie sich auf die russische Dacht „Zarewna", um nach Peterhof zu fahren. Da§ englische Geschwader lichtete sogleich die Anker und falutirte die kaiserliche Standarte. Von den Schaffen des Geschwaders ist die Dacht „Liveley", welche noch einige Aufträge zu erledigen hat, zu einem dreitägigen Aufenthalt hier zurückgeblieben. Kischeneff, 8. Juli. Der Procureur und der Gensd'armerie-Oberst find in diesen Tagen auS Petersburg hier eingetroffen, um die Aussagen tini» Stuttgart, 9. Juli. Wie der „Schaäb. Merkur" berichtet, wurde in einer gestern zu Tübingen abgehaltenen allgemeinen Studentenversammlung eine Adresse an die deutschen Studenten in Prag beschlossen, h» welcher dieselben zum Ausharren im Kampfe für deutsche Cultur ermuthigt werden. Hesterreich. Wien, 9. Juli. Meldung der „Polit. Corresp." aus Ana von gestern: Die Sect-on Arta ist von türkischen Truppen gänzlich geräumt. Ärta ist gestern Nachmittag von griechischen Truppen besetzt worden. Die Bewohner gingen den g'iechischen Truppen entgegen, welche in einer Stärke von 5000 Manti mit 24 Geschützen in Arta einzoger. Abends war die Dtavt ftstlich erleuchtet. ,»i^nabe,Cuir.tQni'r, gelischen Geisten Atwerben, umb«» “"unter C 1290 «« W« 4°°'°°''"° !N 1U ußM einiavet ;£e ater», ioth wodilien der dahier IS1/1 *>/i» u-i« Ponnrrftag ticn 26. Juli, Vormittags 11 Uhr. soll die Hofrailhc des Georg BooS Flur Öl Meter Hoiratthe in der Löwengasse meistbietend versteigert werden. Gießen, den 10. Juni 1881 GroßhrrzogUches Ottsgerrcht Gießen. ,u lLsen. »eien B«dn da» Sängnfest für 1882 abhält. Rach kurzer Debatte entschloß sich Ayarburq, daß st,fr »u üdrrnebm«, irot von den Bnrfammdt« freudig begrüßt wurde und ,.an ein Hoch brachte auf do» qut« Orltncm de» Feste» für 1*82 tn Marburg Nachdem tie Sitzung geschlossen, wurde ern Spaziergang na* dem Zipfen rorgefchl-aen, wo man den Rach mittag. unter den Klängen der Marburger Iägercapeüe, ti» zur Abfahrt der Säfte m früh.' Ncher Stimmung verbrachte. Sich. 8 Jul». Heute früh 7 Ubr droht, uns ein vrandau»bruch, indem da» in einer Daschküch, vor d« offenen Kesselfeuerung liegende Holz tn Brand gerieh und da» Feuer flch dem nabe babti definvlich« Stroh mtttheilte. Durch rasche» Löschen blieb bn Schaden unbedeutend. Mainz, 10. Iull. Die P1a>Nrn»g»arbeit« auf dem hiesigen Schloßplatze, der bekavntltch zum Festplatze für da» am 13., 14. und 18. August bin stattsindende 12. Mittelrhrintsche Turnfest au»erteben tst schreit« tüstiq voran, le daß mit der Herstellung der Einfriedigung und Erbauung der Festhalle in Bälde begonnen werden kann. Die Zimmerarbeit tst veranschlagt zu X 8900, btr Schremerarb6: zu X 13< 0 uro bt, Dackpappearbeit zu X 1500. Sebr viele diesige Beretne Haden ihre BerruwtlllokeU erk.ärt, sich an dem Festzuae zu bftbdltgro; einzelne stell« (Ärupctn zu Wagen und zu Pferde, bi« dem Zuge theilweise da» Ansehen «ne» historischen Festzug» verleihen werben. Stuttgart 5. Juli. Dte Lanbr» Sewerbeauöstellung erfreut sich anbauervb eine» höchst lebhaften Besuche», namentlich au» bem Lande selbst. Fast sämmtllche bedeutend«« Fabrikanten au» bn Residenz. wie au» den Städten bt» Lande» namentlich au» dem Oberland» besuchen die Ervofltton mit ihren Arbeitern. Da» finanzielle Ergebnis tst somit jetzt schon'zumal bd dem Etntritt-prei» von 1 X pro Person, al» dn sebr günstiae» zu bezeichn«; da nun auch von dem Absatz der Aussteller, sowie von bem Konsum an Getränken u. s w. dn gewiss« Proeentlatz der AuSstellungSkaffe zufällt, ba. inner der brutsche Durst sich in sel- t,n»m Erade glanzend bewährt, so nimmt man an. daß jetzt schon der Stand de» Unternehmen» dn solch« ist baß man mit Sich«heit darauf rechnen kann, baß nicht nur kein Defizit stattfinden. sondern vielmehr da» Unternehmen mit ein«n ansehnlichen Urberschuß abschließrn werde. London 9. Iult. Der verschollene Dampfer „Pandalia" au» Hamburg, an besten Bord sich 1000 Auswanderer befinden. wurde am Donnerstag Abend von dem Postdampf« .Erpreß" auf die Höbe der Insel Lewi« angetroffen. Sr wurde vom „Expreß" bi» 2 Meilen ton Stornoway bugsirt, ol» b« Schleppdampfer „Eonqueror" herbnkam. worauf beschlosten wurde da» Schiff bl«ct nach dem Llyde (GlaSgow) zu bugfiren. Da» Wetter war schön und da» Me« glatt, mit einer leichten Brise au» dem Rordostnt und die Segel de» „Dandalia" waren halb auSgespannt Die beiden Dampfer legten 6—7 Knoten per Stunde zurück. Dn Allgeiu. (Inilsclie Patent- n. Musterschutz- Ausstellung Frankfurt a. M. I88I. Von Mittwoch den 6. Juli er. ab werden von den Stationen der in Frankfurt einmünoenden Eisenbahnen Eintrittskarten für die Ausstellung ^u 50 Pfennig pr. Stück gleichzeitig mit dem zu lösenden Fahrbillet abgegeben. Mittwochskarten für 25 Pfennig an einzelnen besonders bekannt zu machenden Mittwochen bleiben Vorbehalten. Auf een Stationen vberrad, Rödelkeim, Bockenheim und Dtoinkur werden ermäßigte Eintrittskarten überhaupt nid)t mebr ausgegeben. Frankfurt a. M., den 3. Juli 1881. Capitän d« „DandaliaE «klärt», daß « feine» weiteren Beistände» bedürf,. D« Schaben, den d« Dampf« «litt«, wird in Elvd« auSgeb,st«t, und bt, Passagiere werden von dort nach RewrAoik an Bord ein,» atlantischen Dampf«» gesandt te«ben Die „^anbalia" wird Glaßgow wahrschdnltch beut, en«eben. 731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine •der mehre Zeitungen verursacht, wird mau sich niemals enttäuscht sehen, wenn mau von der Annoncen - Expedition von II AASE ST El Hi de VOGLER in Frankfurt a M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reiche r Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt. Handel und Verkehr. Frankfurt. 9. Juli. (Marktbericht.) D« btuttgt Heu- unv Strobmarkt war gut befahren Leu kostete j, nach Qualität b« Lrr. X 4.00—5.50. Stroh X 3 00—4.00. Butter 50 Ktlo X 60 — 00, tm Detail 1. Qualität da» Pfunl X 1.10—00, 2. Qualitä, ba6 $f. X 100 - 00, Et« da» Hundert 4.50—5.50. OdjfenftrtKfc pa Pfund 60—70 Ht Kub, Rind und Fa«,nfldsch 40- 55 , Äalbfldfd 35—55 H, Hammelfl,ffw 40—65 Schweine'! «ich 60—70 -3), ein Habn X 1.80—2 20, ,m Huhn X 1.80—2.30, eine Ente X 3.50—0.00, ein, Laub, 50— 00 , jung, Oane X 4.00— 8 00, Has« da» Stück X 2.50—3.50, Poularden X 2.30—2.50, Rehbock dak Pfb. 0-0 1 Kapaun« X 3.00 — 0, Wälsch« Habn X 9—12, Kartoffeln 100 Ko. X 0.00—0.00, Äobllraut 2t> Blumenkohl 1 St. 40— 60 L Wirsing 12—15 Odberüben 1 Bund 10—00 Zwiebeln 1 Bund 0 H Sellen« da» Stück 3u—00 Meerrettig 1 Stück 00—00, Spargel ba*8 Pfund 30—00 Roman -Salat 30 , Endivien 00 -3), Rolbkraut 40—50 H, Wdßdraut 20^, Artilchoken 50^, Erbsen da» Pfb 30—50 Bohn« ba» Hund«t X 0.90—1.00 neue Kartoffeln da» Pfd 16 -18 da» Malter X 14.—00, Kopf-Salat 3—5 Spinat 30—40 Schnittlauch da» Gebund 3 Gurke 20—00 3,. Kohlrabi 5—0 H ba» Stück, Kirsch« da» Pfunb 19-20 Flur. Briefkasten. Abonnent in Freien-Steinau. Wenden Sie sich gefl an da» Postamt 8aut«bad'. 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Festpredig^r: Herr Generalsuperintendent Dr. Stieben, Herr Pastor Kobelt, 3 ifpccfo: der Anstalten zu Neinstädt. Zur Theilnabme an dem Feste ladet herzlichst ein Neue hott, llolthäringc e.ngetroffen.____ (4634 Grg. Wilh- Weidig- Ei» schöner Oleander zu rkaufeu. Georg Hoß. »ottitßunq vo>n 8 Juli ■q* dn Ion beginnt - na-d w ortuos pkügo, fulgur» >rerbe ck'. „d Orqei mil coloffaln •In mit Watiw unD durch alle ffianf man leine frafr b gewinnen, wodurch^ Misten btn OleuMlt - d" ö man btt alten S u«b f** AM Juf Alla Maroia CAtieg k n3.6 fd- ®^tr' iot » Ljutr unt Frank a-Sft***" tenzurn^ S k'bd <'"« ,rt „„ , Srfamtt --- ind i 1 «noche« * ] ’ |fl vom xn »V»"5 Feinsten Himbeer Syrup in Vi und '/r Flaschen, sowie tm Anbruch empfiehlt (4481) Wllb. Wrldig. Corsetten in großer Auswahl in allen FaconS empfiehlt billigst 4321)___A. Aanguratm. 4538) Nstiegenhölz, Fltegenpapier, Fliegenleim empfiehlt_______Gg. Wtlh. Weidig. 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Bekannt« Jahr 188//82 M btr Stadt Offenba J* Ordensver Dienstnach Ä9'I* m M- zu einen fe*»« Mck-R-ckn-W h ßtfttBaum L (j 8er) an Kems °^i,chvl'l7 S”*f« 6Mi "tt"S ?!ÄÄ" MtobVti °° 15. n^ali fliefiener Loncerl-Verein O. Mögenburg miethen. 4543) sofort gesucht von (4643 ach Hilfe suchend, durchfliegt mancher Kranke die Zet- tunaen, sich fragend, welcher der vielen 3 vH. 50 1 Textbücher (besondere Form und Eintheilung) 20 ich Wilh. Herbert. miethen. Giesserei imd Fabrik mr Gas-, Wasser unter der Firma Gießen, im Juli 1881. Neustadt D. 90. (4534 empfehle mich Dr. Ludwig. Dr. Werle. Dr. Wittich. Schaum. Das Bureau für Stellen-Vermittelung des Kaufmann. Vereins in Frankfurt a. M. Verantwortliche Redactwn: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gicßen. ____Frau Spruck am Markt. 4644) Einen jungen Mann von aus- wärts als Lehrling sucht G. Ch. Spruck. 4632) Zum 1. Oktober wird ein in Hausarbeit, Bügeln und Nähen erfahrenes, gesetztes Mädchen zu Kindern gesucht. Wo? sagt die Erped. ds. Bl. (unter Patronat der Handelskammer), welches die weitverzweigtesten Verbindungen unterhält, besetzte in den letzten 6 Jahren gegen 5000 Commis- und Lehrlingsstellen (auch für Nichtmitglieder). Molkerei gesucht. 4617) Eine größere Molkerei wird von einem zahlungsfähigen Mann zu pachten gesucht. Gute Localität erwünscht. Gest. Offerten unter H. 300 an Carl Schüssler’s Annoncen - Expedition in Hannover erbeten. Zum ersteumale: Das Sperrsitz............. Nichtnummerirte Plätze im Schiff der Kirche und auf der ersten Emporbühne..... Auf der zweiten Emporbühne....... Hauptprobe (Dienstag den 12. Juli, Nachmittag 5 Uhr) Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, vaß Herr Medicinalrath Dr. (Siofor die Güte gehabt hat, an Stelle des verstorbenen Herrn Rentners Bernhard Löwe die Funktionen des Vertrauensmarines unserer Kaffe für die Provinzial Hauptstadt Gießen zu übernehmen. Heppenheim a. d. Bergstraße, 4. Juli 1881. Die Verwaltung der Zlnterflützungskafle für bedürftige Pfleglinge der Grofch. Kandes-Zrrenanstalt. Preise der Karten (für Nichtmitglieder), welche in der Ricker’- sehen Buchhandlung und Musikalienhandlung von W. Rudolph zu haben sind: Thuringia, verflchermiWgeselWall in (Erfurt Grundkapital: Mk. 9,000,000, wovon Mk. 6,750,000 begeben. Reserven, einschl. Kapitalreserve: Mk. 10,706,710,78. Die seit 1853 bestehende Gesellschaft schließt gegen feste, billige Prämien: 1) Feuerversicherungen. 2) Lebensversicherungen jeder Art. Versicherten Beamten werden Cautionsdarlehne gewährt. 3) Versicherungen gegen körperliche Beschädigungen durch Unfall auf RrisrN. Aufnahmen vermittelt Friedrich Müller Junior, Kaufmann, Sechstes Concert Mittwoch den 13. Juli 1881, Nachmittags 5 Uhr, in der Stadtkirche unter Leitung des Grossh. Universitäts-Musikdirectors Herrn Adolf Felchner und gefälliger Mitwirkung der Concertsängerinnen Fräulein Minna Tiedemann aus Frankfurt a. M. und Fräulein Agnes Schöler aus Weimar, der Grossh. Hofopernsänger Herrn Sebastian Hofmüller und Herrn Heinrich Kraze aus Darmstadt, des Organisten Herrn Cantor Martin Steiner von hier, sowie des akademischen Gesangvereins und des durch auswärtige Künstler verstärkten Vereinsorchesters. P. Graef etablirt habe. Mit derselben ist eine Jnstallations-Werkstätte- zur Einrichtung von Gas, Wasser-, Pumpen- und Telegraphen Leitungen, Closet- und Bade-Einrichtungen, Blitzableiter, Speise-Aufzügen rc. verbunden. 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Graef. 4636) Marburgerstraße 178 ein Logis von 5 Zimmern mit allem Zubehör und Gartenantheil an eine ruhige Familie zu vermiethen und alsbald zu beziehen.__ 4642) Das von Herrn Heizer Fr. Noll bewohnte Mansardenlogis ist per 1. August, event. auch ftüher zu vermiethen. ___________________H. Werner. 449u) 2 Logis — per Monat 10 M. und 16 M. — an ruhige Leute zu vermiethen. Lit. D. 25. 4640) Eme Scheuer, Stallung und Hofraum zu verpachten. Näheres Lit. D. Nr. 112, Neustadter Thor. Ein ordentl. Dienltmädchen, das gern bei Kindern ist, wird ;um l5.ds. gesucht. (4626) Süd-Anlage 42, 3. St. 4641) Ein junger Mann, militärfrei, sucht Stellung, gleichviel welcher Branche. Gesl. Off, sub A. M. 9 an die Exped. d. Bl. 4563) Ein mit guten Zeugnissen versehenes Dienstmädchen, welches die Hausarbeit versteht und mit Kindern umzugehen weiß, auf sofort gesucht von Frau St. Bocck, Wallthorstraße. 4610) Ein Knecht gesucht von W. Löber, Bäcker. 4526) Laden mit oder ohne Logis per 1. August zu vermiethen. ______Fr. Zülch Ww., Seltersweg. 3642) Scheuer mit Stall zu vermiethen _________________Spruck, Atterweg. 4144) Mein Geschäftslokal in der Schulstraße ist billig zu vermiethen. W. Ferber, Buchhändler. 4489) In meinem Nebenhaus ein Mansarden-Logis, 7 Piecen, nebst allen Bequemlichkeiten, sehr vortheilhaft, billig per 1. Oktober zu vermiethen. __H Becker, Anlage C. 26. 4034) Der mittlere Stock meines Hauses zu vermiethen und alsbald zu beziehen. _____________________Seltersweg 50. 4005) Zwei gut möblirte Zimmer zu vermiethen.________M. Weißbäcker 3593) Der zweite Stock meines Vorderhauses, 6 Zimmer rc., ist zu vermiethen und Mitte August zu beziehen. ____________________Pb. Schlatter. 4103) Der 1. und 2. Stock in meinem neuerbauten Hause am Riegelpfad zu ver- miethen.____Georg Brömcr. 4032) Eine Familienwohnung mit allem Zubehör zu vermiethen. _______________Fritz Fürst Ww. 3901) Ein Familienlogis zu vermiethen alsbald beziehbar. Chr. Atoll III., am Kanzleiberg. 3716) 2 schöne Zimmer an eine ruhige Familie alsbald zu vermiethen. F. Kühne jun., Seltersweg. 4578) Der untere Stock meines Hauses ist zu vermiethen. Gg. Lony Ww., Neuenweg.