Samstag den 12 März 1SS1 -rr. BO kperrfitz trfdietnt täglich mit Ausnahme bet Montag». •Hircrtit: Schulstraße B. 1H. 1 er Datum der Bezeichnung der Druckichrist. Bezeichnung der Truckschrist. 360. 1. Nov. u Dec. 6. Nov 18. Sept. eitler l«k Srpt. 22. Sept- 12. Nov. :n Oct. 28. Sept. j. Nov. 10. Nov. 15. Nov. 14. Nov. 30. Sept. 5. Cdbr 21. Nov. 23. Nov. 4. Sept- 6. Cdbr. tk, 9. Cdbr. 9. Sept. ^benev' 3 UV- 18. Cdb. 14. Sept. 18. Sept. ierdurch bene "Ich, tit ® Nc oom orms, int beu 2oo? der Commune von Leo (Habel. '«Rufi dem Französischen übersetzt Mit einem Vorwort von W Liebknecht- Die Druckschrift: „Nieder nut den Juden" ic. von Philoleth, Druck und Verlag von Preis vieNeljLhrlich 2 Mark 20 Pf. mit Vringerl.!' Durch die Post bezogen viertel,Ohttich 2 Mark 50 6'. 1880. ia Dec. E. Fehsenfeid, hmden W- zweimal _______ par* Datum der Bekanntmachung deS Verbotfi. 1880. meint ion“ Bekanntmachung des Verbots. 1880. b) Nichtperiodische. 21 August. 344. Die Flugschi ist mit der Utberfdmit: „«n * 1 das deut'chc Volk', herausgegeben von dem im Verlag von A- Hedcr in Zur.ch- Rufibach (Schweiz). Industrichalle. er- scheinendcn Crgan der socialistischcn .lr- beiterpartei Deutschlands: «Der oociab btmotral-. Druck brr Schweizerischen 1 aS Stftt. y Nachstehende« Verzetchntß bringen wir jur »ff.ntUchen Senntniß Gi.ßtn, den 3. März 1881. Großhe^ogiicheS «rei«amt Gießen. lbmß 1t üBtrftnbet »dach. blifaner". M11T1 ,, 21. Cdbr. 358. Ter Sablaufiuf: „Wähler des 22>Wahl- kreiscs", unterz^ichnd: Dafi WahlcomitL für die Wahl Webermeister Robert Müllers in Reichenbach l Vgtt Ver- Ugcr: Max Brelschn^ider in Dresden. Druck von H. Zumbusch u. Cp. in Dresden. . 22. Cdbr. 359. Tie in der Schweizerischen Veremsbuch- druckerei HoMngen-Zür'ch gedruckte und im Verlage von A. Herder zu Rtesbach- Zürich, Industrichalle, >rn Jahr 1880 erschienene, nicht periodische Druckschrift: „Revanche!*, Episode aus den Lagen (5- Ulrich in Cfstnbach 361. Die in der focialdemokratischen Genossen- schastfibuchdruckerei „Freiheit* zu London W. 101, Great Litchfield Street, Oxford Street, gcbrudu nicht periodische Druck- schrnt: „Taktik- contra .Freiheit", dm Wort zum Angriff und zur Abwehr, den deutschen Soctalistcn zum Nutz, ihren Vedührern zum Trutz. Von Johannes Most. 362 Die m der Schweizerischen Vereinfibuch- druckerei Zürich-Hottingcn gedruckte und im Verlage des „Socialdemokrat*, Een- tralorgan der deutschen Socialdemokratie, it Hei ter, Industriehalle, Riefidach-Zürich (Schweiz) im Jahre 1880 erschienene zweite vermehrte Auflage der nicht periodischen Druckschrift: „ötitberfi Verdruß Geheimschrift zur Sicherung defi Bricfoerkehrs in und mit Deutschland und anderen Ländern, in denen die Reaction ihr Wesen treibt*. — Vgl. Nr. 317. - 363. Dafi mit der Unterschrift: „Redaction und Expedition defi Socialdemokrat* versehene Flugblatt: „Wie man den Socialdemokrat abonnirl". 364. Das in der Schweizerischen Vereinsbuch- diuckerei Höttingen Zürich alfi Separatabdruck aus dem „Socialdemokrat* her- grstellte Flugblatt mit der Ueberschrist. „£ic Lchandwirthschait im Reich" und dem Datum: „Deutschland, im November 1880*. 365. Die gedruckten Lieder: „Die Arbeitfimänner', „Aufmunterung*, „Den Dummen", „Den Zufriedenen", „Die Welt, ein Crchefier*, „Den Iungstauen*, „Den Vermittlern*. 366. T ie m der Volksbuchhandlung (I Franz) zu Zürich im Jahr 1876 erschienene nicht periodische Druckschrift: „Blut Rosen*, socialpolitische Gedichte von F. W. Torn- duich, Arbiter. hK ft * Vß Vereinsbuchdruckerei Zürich Höttingen. 31. August. 345. Dafi in Altona verbreitete Flugblatt, betitelt: „An die Arbeiter Altonas", in welchem vom socialdcmokratischen Standpunkte aufi von der Betheiligung an der Sedanjeier abgemahnt wird. 346. Die im Selbstverlag defi Verfassers F Joses Tittrich zu Schandau im Jahr 1872 erschienene und m der Buchdruckerei von E- Richard Gärtner zu Dresden, große Brüdergasse Nr-11, gedruckte nicht periodische Druckschrift: „Sendschreiben an die Egoisten — Mahnruf an die deutschen Sp eß- und Mastbürger". 347. Die obne Angabe defi Truckers und Verlegers erschienene nicht periodische Druckschrift: „Der Eongretz der deutschen Socialdemokiane 1880*, enthaltend eine Darstellung der Bei Handlungen auf einem vom 20. dis 23. August 1880 m Schloß Wvden (Schweiz) stattgehabten eoaa-- Berreiehnift VII. («ufaefttat mit Bezug auf die Bestimmung unter X, 1 des Ministerial-Susfchreiden- vom 1. November «S^^Nr- M. d. I. 14,127 nach Maßgabe der (»ufgepeue mu »ezug r i -Publikationen in den Nummern 201-308 des ReichsanzeigerS für 1880.) Aus Grund de» Neichsgefeßes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Socialdemokratie vom 21. October 1878 sind ferner verboten worben: 217. Die Mitgliedschaft der socialistischcn Arbeiterpartei Deutschlands in Main». 218. Der freireligiöse Sängerclub in Mannheim. L) Druckschriften. •) Periodische. Bezeichnung der Druckschrift. 200. Die vom 5. und 20. Juni 5 und 20. Juli, sowie vom 5. und 20. August 1880 da Urten Nummern 7, 8. 9, 11 und 12 der in der Imprimerie H. Albed zu Lyon, Quai de la c^uillotiüre 6, gedruckten und von M. Leclnse zu Saint-Eloud bei Parifi, Rue Royale 28, nbiflttUn periodischen Druckschrift: „La Revue socixlule“. 201 Die Nr. 255 dec von I H. W. Dietz verlegten und von Wilhelm Blofi redi- girten „Gerichtfizeituna". Tageblatt für Hamburg, Altona und Umgegend, vom Sonnabend den 30 October 1880. 202. Die Nr. 255 der periodischen Druckschrift: „Crimmitschau - Mecraner Tagespost* vom 2. November 1880. 203 Die Nummern 40 und 42 defi Wochenblattes der New-Aoiker Voltfizeitung vom 2. und 16. Cctober 1880. 204 Die Nr 1 der periodischen Druckschrift Abendblatt für Crimmitschau und Umgegend" vom 10. November 1880 „ 367. Tie 'M Hahr 1879 im Verlag der Schweizerischen Volksbuchhandlung zuHottingrir- Zürich erschienene, in der Schweizerischen Verelr.sbuchdruckerei dortselbst oyne Angabe defi Namens des Verfassers gedruckte nicht periodische Schrift: „Die sociale Baukunst", 10. und 11. Heft. 1. Tecbr. 368. Tie Truckschrift: „Begehungssünden der jtritmnflljimq und Unterlassungssünden des Staates". Von T. AZ. Friedberg i-d. Wetterau 1880. Verlag von Andreas Flor. 13. Tecbr. 369. Tas Gedicht: „Der Ausgewiesene" mit der Aufschrift: „Der Ertrag ist für die Fam'l.en der aus Berlin und Hamburg Ausgewiesenen bestimmt*. Chne An- ?abe des Verlegers, Herausgebers, Ver- assers und Druckers. 16. Tecbr. 370. Tie im Verlage von A. Herter zu Ries- bach-Zürich (Schwerz), Industriehalle, erschienene und in der Schweizerischen Vereinsbuchdruckerei zu Höttingen-Zürich gedruckte nicht periodische Druckschrift: „Was die SocialdemokratLN sind und was sie wollen*. 371. Tas von den vereinigten Socialiften zu London im September 1880 herausgegebene, in der socraldemokrotischen Genossenschaftsbuchdruckerei „Freiheit* zu Walther*. 350. Das Flugblatt mit der Ueberschrist: „Pfaffentrug oder rm Raddauabend bei Stöckern*. Druck anßcMid? vonA Schultze in Berlin. 351 Die im Verlag von Jacob Dtrnbock fi Buchhandlung (G Draudt) zu Wien, 1 Heriengosse 3, erschienene nickt periodische Druckschrift: „Vertheidtgungsrebe, gehalten rin Krakauer Schwurger'chtfi- fofllc am 13. April 1880 im Proceß der polnischen Socialiften*. Von Ur. Joseph Rosenblatt, Docenlen der Jagiellomschen Universität und Vertheidiger m Strafsachen, übersetzt von Edm. M'kiewrcj. 352. Das ohne Angabe defi l ruckers und Verlegers — an deren Stelle sich die Schlutzbernerkung ftnbct: „Adresse: Walther bei Tauscher, obere Klus 6, Hiifi- landen-Zürich erschienene Flugblatt mit der Ueberschrist: „Socialistrsche Arbeiterpartei Deutschlands: an die deutschen Socialiften und socialistischen Vereine im Auslande" und der Unterschrift: „Zürich, den 14. September 1880. Mit socialdemokratischem Gruß! Die auswärtige Verkehrsstelle: Walther*. 353. Das ohne Angabe des Verlegers m der socialdemokratischen Genossenschailsbuch- druckerei der „Freiheit* zu London gedruckte Flugblatt mit der Ueberschrist: „An die „unteren" Postbeamtcn! Leidens- genossen!" 354. Die in der focialdemokratischen Genoßen- schai'tsbuchdruckerei „Freiheit" zu London 1U1, Great Iitd)fidb Street. Cxford Sneet W. gedruckte nicht periobnche Druckschrift: „Tie Ursache der LkrvstaU- foimen. Monistifche Beleuchtung der einheitlichen Grundursache der Nawr- sormen und ^katurkräfte* von Eugen Bulla. 355. Tas ohne Angabe des Verlegers oder Truckers erschienene Flugblatt mit der Ueberschrist: „Parteigenosten" und der Unterschrift: „Deutschland den 18. September 1880 Die Partero rNctung". , 356. Tas ohne Angabe des Verlegers erschienene, in der Truckerei „der socaldemo- kratlschen Propaganda* gedruckte Flugblatt mit der Ueberfchnft: „Social- bemofraten Berlin's* und der Unterschrift : „Vorwärts. Unser Loosungswort sei Brod und Freiheit*. 357. Der im Verlage der Volksbuchhandlung zu HoUmgen-Zürich erschienene Ulufmrtt Volkskalender tüt das Iabr 1881, fünfter Jahrgang, mit dem Xitel: „Ter Repu- jüngslen Congreß der deutschen Social- demokratie Begrüßungs- und Zustirn- mungsadresten gerichtet haben" unb der Unterschrift: „Irn Auftrage des Con- grestefi: Die auswärtige Verkehrsstelle: chießener 12liueißer Anrkizc- unb Amtsblatt für ben Kreis Oießeu. ^8» MM " inM " zMM ir ' 381* 1) öerrtne. Datum der Hekavntmachung v m „ des Verbots Bezeichnung des Verein«. listencongrcß. , 348. Die tm Verlage der Volksbuchhandlung Hottingen-Zürich 1880 ersch enene nicht periodische Druckschrift: „Ein neues W'.ntermärchen. Heme's Besuch im neuen Deutschen Reick der Gottesfurcht und stommen Sitte. Neue Auflage im unveränderten Originaltexte. Den Herren Staats- und Geseüschaftsrenern gewidmet* — vergl. Nr. 19 und 237. 349. Das ohne Angabe des Truckers und Verlegers erschienene Flugblatt mit der Ueberschristi „Socialistische Arbeiterpartei Deutschlands. An die Bruderpadeien und Vereinigungen von Geflnnungs- genoffen aller Länder, welche an den Datum der ^drs" Verbots"g Bezeichnung der Druckschrift. 1880. ' M London erschienene Flugblatt: „An die deutschen Socialisten", London, im September 1880: Expedient I. Nevoe 22, Percy Street. 21. Decbr. 472. Das im Verlag und Druck des „Social- demokrat" bei A. Herler, Jndustrtehalle, Riesbach-Zürich, erschienene Flugblatt, betitelt: „Die Herrschaft der Verbrecher", Datum der Bezeichnung der Druckschrift. 1880. , t ein Separatabdruck aus Nr. 44 des Socialdemokrat 24. Decbr. 473. Das in der Schweizerischen Pereinsbuchdruckerei zu Zürich Holt.ngcn gedruckte und von dem im Verlage A. Hertcr in Zürich-Riesbach (Schweiz), Industrie- Halle, erscheinenden Wochenblatt: „Der Socialdemokrat; internationales Organ Datum der • B-ze.chnung ter Druckschr.it. pes Aerooiv. 1880. der Socialdemokratie deutscher Zunge" h^rausgegebene Flugblatt mit der Uebec- schrift: „An das arbeitende Volk!" 29. Decbr. 474. Das ohne Angabe des Druckers oder Herausgebers als Flugblatt erschienene Gedicht: „Das Grab zu Ottensen" mit der Ueberschrist: „Zum Besten der aus Hamburg Ausgewie,enen". B e k a n n t m a ch u n g. Wegen Kablet, bruchs in der Bahnhofstraße ist der Verkehr durch diese Straße von der Kaplan-gaffe bis zur Wolkengaffe für Fuhrwerke bis auf Weiteres g> sperrt. n 1881. Großhcrzogltche Polizeiverwaltung Gießen. Frelenius. Deutschland. m. Darmstadt, 10. Alärz. Die-zweit« Kammer der Stände ist zur Schlußsesston des gegenwärtigen 23. Landtags aus Dterstag, den 15. d. Mts., eingerufen. Der feierliche Schluß des Landtags wird voraussichtlich L-amstag den 19. d. Mts. statt finden. ... Berlin, 9. März. Die Preise der Pferde sind in den letzten Jrhren im steten Steigen begriffen gewesen; die« wirkt auch nachthe>ltg auf di- finanziellen Verhältniffe unserer Militärverwaltung, namentlich mit Rücksicht auf die bevorstehende Neueinrichtung eines Feldartillerie-Regtments und weitere 24 (nickt rettende) Batterien. Für dieS Regiment werden im Tanzen erfor- berlt* 896 Zug- und 514 Reitpferde, welche demnächst angekauft w.rden müffen. Der Preis, welcher für die Beschaffung dieser 1410 Pferde in Äus sicht genommen ist, beläuft sich auf 1,478,480 X (1080 X für ein Zugpferd und 900 X für ein Reitpferd nebst einem Zuschlag von 100,000 X?) und beträgt 50,000 X mehr alS der Betrag, den man bet ähnlicher Veranlassung vor 5 Jahren gezahlt hat. — Am 16. März wird in militärischen Kreisen das große Avancement erwartet, welche- durch die Besetzung der Osficiersstellen der neu formirten Regimenter erfolgen und namentlich in den Stellungen vom Major abwärts ein schnelleres Beförderungs-Tempo zur Folge haben soll. Luxemburg. Luxemburg, 8. März. Das Tagesgespräch bildet seit Kurzem hier ein von französischen Jesuiten an die luxemburgische Regierung gerichtetes Er- suchen, daß sie erlaube, in Luxemburg eine französische, also ixterne, Univrr- sität zu gründen. Bis jetzt ist die Erlaubnlß dem Vernehmen nach weder ertheilt noch abgeschlagen. Die Regierung soll sich u. A- mit der Frage beschäftigen, ob sie nicht aus Rücksichten für Frankreich, also einer die Neutralität Luxemburgs giwährleistenden Macht, die Erlaubniß verweigern muffe. Irankreich. Pari«, 8. März. Ein unerhörter Vorgang, der sich wohl noch nie ereignet hat, trug sich am letzten Freitag im Elysäe zu, wo der Präsident der Republik wohnt. Man vergaß die Ehrenwache, die jeden Morgen um 9 Uhr im Elysäe für 24 Stunden einrückt, am Freitag um 9 Uhr Morgen- abzu- lösen. Die Ehrenwache bestand aus Soldaten der republikanischen Garde. Der Osficier, welcher sie befehligte, sandte, als er zur bestimmten Zeit nicht abgelöst wurde, nach der Place Vendome, wo sich das Platzcommando befindet. Er erhielt jedoch keine befriedigende Antwort. Um 4 Uhr endlich benachrichtigte der commandirende Osficier den General Pittiä, den Cabinetsches des Präsidenten der Republik, und thetlte ihm zugleich mit, daß seine Soldaien seit beinahe 20 Stunden nichts gegessen hätten. General Pittiö sandte sofort seinen Ordonnanz-Osficter noch der Place Vendome, der Befehl gab, die Ehrenwache abzulösen. Präsident Grevy, dem die Sache mitgetheilt wurde, sandte aus seiner Küche Nahrungsmittel für die Soldaten. Gegen 6 Uhr erschien endlich die Abtheilung Infanterie, welche 10 Stunden vorher die Ehrenwache hätte beziehen sollen. Pari», 9. März. Der durch den Brand des »Magasin au printemps“ angerichtet- Schaden wird auf 9 Mill. Frcs. geschätzt. Derselbe wird von mehreren Versicherungs-Eesellschasten getragen. 26 Personen haben bei den Rettungsarbeiten Verletzungen davongetragen, mehrere sind schwer verwundet. Ein Theil der Fayäde ist eirgestürzt. Die Feuerwehr ist noch immer auf den Trümmern mit dem Löschen beschäftigt. Telegraphische Depeschen. Wolff's teleflt. S-rresporrdeuz-Vuteau. Berlin, 10 März Der Reichstag verwies in seiner heutigen Sitzung die Vorlage über zweijährige Etatsperioden und vierjährige Legislaturperioden mit 127 gegen 111 Stimmen an eine Eommission zur Vorberathung. Bei der sodann statt- nndenden Beratbung der Denkschrift über die Ausführung des Münzgesetzes spricht sich Freiherr v Mirbach gegen die weitere Durchführung der reinen Goldwährung aus. Der Abg. Bamberger tritt für die letztere ein und hofft mit Rücksicht auf die bisherigen günstigen Resultate, dah die Seeschlange des Bimetallismus bald ganz verschwinden werde, die Regierung habe den Standpunkt der Münzgesetzgebung von 1873 nicht verlassen. Er sehe der Pariser Münzconferenz mit Vertrauen entgegen Abg v. Lenthe erklärt, er habe zwar seinerzeit für die Goldwährung gestimmt, in seinen damaligen Voraussetzungen sich aber geirrt und sei zetzt ein Gegner der monometallistischen Schule. Auch Delbrück siebt ohne Besorgniß der Pariser Conferenz entgegen, nachdem der Bundesratb im vorigen Jahre erklären ließ, daß an den Grundlagen der jetzigen Münzpolitik seftgebalten werden solle. Delbrück deducirt unter einem längeren geschichtlichen Rückblick auf die Entwickelung des deutschen Münzwesens die Nothwend'g- feit, auf der von dem Reich betretenen Bahn mit Umsicht und Energie weiterzugehen. Staatssecrctär Scholz gibt die Erklärung ab, die verbündeten Regierungen hielten daran fest, von der gegebenen Basis der Münzresorm nicht abzuweichen. Die Sistirung der Silberverkäufe habe keine bimetall.stische Tendenz, der Reichskanzler sei persönlich entschieden für die Aufrechterhaltung des Status quo. Die Münzreform werde nur im vollsten Einvernehmen mit dem Reichstage durckgcführt werden. Die Pariser Münzconferenz solle nicht ein Experim nt bilden, wobei Einer gewinnen und Einer verlieren müsse, sondern nur eine gemeinsame Verständigung gegen die Gefahren der Zukunft. Nachdem sich v. Kardorff für Doppel-, Sonnemann für Goldwährung erklärt, wird die Debatte geschlossen. — Nächste Sitzung morgen. Kopenhagen, 10. März. Die Königin-Wittwe Karoline Amalie < Gemahlin Christian VIII.) ist gestern Abend gestorben. Berlin, 10. März. Die Budgetcommifsion genehmigte unverändert die einmaligen Ausgaben der RelchSdruckeret, des Rechnungthoss, der Reichs- schuldverwalruvg, des Schatz-, Justiz- urb des Auswärtigen Amts, darunter die Position für die zoologische Station zu Neapel. B.i dem Etat der Reichsbahnen wurden von btn Baukosten für das Gibäude der Generalduec- tio i zu Straßburg im Ganzen 332,000, für das laufende Jahr 75,000 JL abgesetzt, Lei dem Postetat für das Drcnstgebäude in Loblenz statt 543,000 nur 500,000 JL, für daS Dienstgebäude in der Königstraße zu Berlin statt 200,000 nur 150,000 JL bewilligt. — En e Resolution gegenüber den Acußerungen des Fürsten BiSmarck über die Stadtverwaltung ton Berlin tst in der heutigen Sitzung der Stadtverordneten nicht beantragt worden, dagegen interpellirte dec Vorsitzende der Scroiscommission, Pätel, die anwesenden Vertreter des Magistrats, darunter Oberbürgermeister v. Forckenbeck. Stadtrath Nöldechen, über die Einschätzung der Dienstwohnung deS Fürsten BiSmarck zur M.ethssieuer, ferner ob Fürst BiSmarck reclamirt habe, ob eine Revision stattgefunden, sowie darüber, welche Schritte der Magistrat gegenüber den Beschuldigungen drs Fürsten Bismarck im Reichstage zu thun gedenke. Stadtrath Nöldechen antwortete, die Goh- nunz des Fürsten Bismarck sei nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen nicht zu hoch eingeschätzt, der Reichskanzler habe nicht rechtzeitig reclamirt; derselbe zahle feit Anfang April 1879 für 20.380 Jl Mieihssteuer. Ober, bürgermeister v. Forckenbcck antwortete, eS sei eine Petition an den Reichstag ausgearbeitet, welche in der morgigen Sitzung des Magistrats zur Verhandlung gelangen, und worin gefordert werde, das Gesetz über die Besteuerung der Dienstwohnungen von Reichsbeamten abzulehnen. In der Begründung der Petition sei auf das zahlreiche acter.mäßige Material Bezug genommen, woraus sich zugleich ergebe, daß die Beschuldigungen des Reichskanzlers im Reichstage gegen die städtische Verwaltung unbegründet seien. Behufs Erhal- tung des Vertrauens für den Magistrat, die Stadtverordneten und die zahl- reichen Beamten der Stadt, welche Ehrenämter bekleideten, würden alle gesetzlich zulässigen Schritte gethan werden, um solche Beschuldigungen, wie sie Fürst Bismarck gethan babe, zurückzuweisen. Dresden, 10. März. Das Hochwasser steht 405 Cent über normal. Nach amtlicher Meldung tst ein weiteres Sie gen bis 430 zu erwarten. Die niedrigsten Ufertheile des Königsteins, PirnaS, Dresdens, sprciell der Fried- rtchsstadt, ferner Meißens und Riesas, stehen unter Waffer. Stuttgart, 10. März. Die Abgeordnetenkammer nahm nach unerheblicher Debatte den Antrag der Finanzcommtsflon, die Rtgürung zu ersuchen, im Bundesrathe auf die Einführung des Tabaksmonopols hinzuwirken, mit 56 gegen 16 Stimmen an. Unter den lttzteren sind mehrere Stimmen ton Abgeordneten, welche sich der Abstimmung enthalten hatten und deren Stimmen nach der Geschäftsordnung als verneinend gezählt werden. Der M nisier- Präsident v. Mittnacht stimmte als Abgeordneter mit Ja. Wien, 10. März. In Folge Hochwasiers haben auf der ungarischen Strecke der Südbahn mehrere Dammbrüche und ein Btückeneinsturz stattgefunden. Auf der Strecke Stuhlweißenburg - Ofen und Stuhlweißenburg- Uf-Szoeni ist der Verkehr vorläusia eingestellt. Lokales. Gießen, 11. März. Die erste Aufführung des WohithLt'gkeNs-Lomite'S (,C c b f n d c Bilder aus bet Geschichte bet Burg (Bleibet 0") am gestrigen Abenb im Liubjaale war, wie nicht anders zu erwarten, ganz außerordentlich bejucht. (Ls war den Besuchern abtt auch ein Genuß geboten, wie er selten voifommcn bürste. Es herrscht nur eine Stimme der Bewunderung unv Anerkennung sowohl über daS Spiel der Mitwirkenben als auch übet die Lostümirunfl und daS Arrangement der Tableaus. Die Arrangeure des Abends laben sich den lebhaftesten Dank oer Zuschauer erworben, welcher ihnen denn auch durch reichlichen Applaus zu Tbeil wurve. — Heute Bormittag stürzte, veranlaßt durch daS fortwährende Regenweltet unv das Hochwaffct, ein Theil deS städtischen KanalS auf dem Kreuz der Bahnhofstraße und Löwengoffe ein. Der Verkehr für Fuhrwerke ist gefperrt. Die Herstellungsarbeiten sind alSdalb in Angriff genommen worben Verrutschtes. Darmstabt, 8. März. Gestern feierte H-rr Rentamlmann Karl Königer bahier ,m Kreise feiner Kinder. Schwiegersöhne, Enkel unb Urenkel im besten Wohlsein das seltene F st des 1 0 0. G eburts tag es. — Pirna ist der Schauplatz eines düsteren FamilienbromaS geworden. Nichts abnend unb in herzlicher Weise von ben Seinen Sbschieb nehmend, hatte sich, wie bet „Pirn. Anz." schreibt, am Montag früh bet amiShauptmannschaftirche Registrator Seibel m'8 Bureau be- q%ben, schon nach wenigen Stunden wollte es aber ein furchtbares Geschick, baß sich ibm bei tem Wieberdetreten des sonst so trauten Heimes ein Btlb des Entsetzens barbot. Im Wohnzimmer fanb er seine Kinder, einen Knaben von zwei Jahren und ein Mädchen von sechs Monaten mit durchschnittenen Hälsen vor und in der Küche lag sodann, buchstäblich im Blute schwimmend und ein großes Küchenmesser in der linken Hand, bu- stets so treusorgenbe Muicer und Gattin. Da bie Seibel'schen Eheleute in fluten Verhältnissen unb in vollster Eintracht lebten, so ist eben anzunehmen, daß bie unglückliche Frau in einem Anfälle von Schwermuih von unheilvollen Mordgedanken erfaßt wurde unb daß sir sodann in einet Minute bet D"- zweifiung den Kindern und sich selbst den Tod gegeben Mit welch schrecklicher Gewalt sie dabei zu Werke gegangen, wird deutlich durch den Umstand gezeigt, daß bie großen Halsartericn vollkommen durchschnitten sind. Unbeschreiblich unb tief erschüttern!) war natürlich der Eindruck, alS der so schwer geprüfte Gatte unb Vater vor ben blutbcfleckten Leichen stand, als er hänc e nngenb wehklagte und sich in feinem Schmerze nicht zu helfen wupte. Die amtlichen Er örterungen sind im Gange. — ^Erstaunliche ßebenfirettung.] Aus Luzern, 2. b. M. wirb bem „Bunb" geschrieben. In Ballwyi tat sich in den letzten Tagen ein Ereigniß zugetragen, das seiner Seltenheit wegen gewitz ein weiteres Publikum höchst intereifiren wird. Laver Mattmann von Ballwyi, ein tüchtiger Arbeiter, war am 21. Februar damit beschäftigt, aus der Tiefe eines neu erstellen Sodbrunncns Steine unb Schutt auf bie Oberfläche zu förbern. Zu diesem Zwecke mußte er '«ft itj to[ 5un6<- nit bcr e Bolt'.' Druckrtz ober Ansen' tn;i der om unotrdnbttt , der Sieich-. darunter tm Etat der 8intralbiiec» k 75.000 & statt 513,000 u Berkn statt lsten Bi-marä U der Stadt« ^lsttzkiide du als, darunter e Wchätzunz rrner ob Kürst rarübrr. welche isttn Btilnilä ete, die Esh» BestlMlnungen Itq rtclamii; ssteurr. Obrr« den Ärichbtaa $ zur Brrhanr« die Besttuelunz er Brgrülida. z !»ug ßenommcj ellhökanzieri i® Bchus« n unO bit 1^' rt-n alt 6" iutyn nai u«1' mg 6imu®irk”- •e ®mmn»‘_1011 jnb dtim et» D»Äm?ti' t btt Wg°'^'° U»VZ Mhlwnße»'°'S . bab*tT 1 a itfr* M- i- c".s-V» 0,1 ? 6 sich lb“ । VL«ch'" 8i bu*Pab"*tl , tieif6*9.", A»n-ch' «#6.5** fi < .ecltwSrtl c>" und Buchenberg: 3,54 fm, mit a. n b. w Holzststcke ginaun und gewahrte nun an einem Ende, bah ein runder 8klingen, Töchter der verstorbenen Philippine, geborene Schenk, Wittwe de- Johanne- Maul ausgesordert, nn Termin Mittwoch, den 27.April l. I., Vormittags 8 Uyr, da- von ihrer Mutter hinterlasset e Testament anzusechten, widrigenfalls ste hiermit ausgeschlossen und Voll« strtckung defielben verfügt werden wtrc. Inhaltlich diese- Testament- ist der Sohn der Maul- Wittwe, Johanne- Maul 1L zu Villingen, al- alleiniger Lrbe des mütterl>chen Nachlasie- ein« gesetzt, wobei bestimmt ist, daß, sall^ die oben bezeichneten Töchter da- Testameat ansech'en, dieselben aus den Pfiichtthril besch-änkt werden sollen. Zugleich werden die oben Benannten ausgesordert, sich in gleichem Ter« mm über die Erhebung de- bi-her in Nutznießung ihrer Mutter befindlichen Nachlasie- chreS Vater-, deS Johanne- Maul, zu erklären, widr -ensall- ihr Erbthe.l dar uS auf ihre Kosten Iura« torisch verwaltet werden wird. Zum Kurator ist vorläufig Reinhard Gras von Dillmgen bestellt. Hungen, den 4 März 1881. Großherzozl. Amtsgericht Krauß. Bankier Aug. Sternberg in Berlin, Director Stommel in Siegen, Lchmidr-Winrothin Frankfurt a. M., Bernhard von Arnim bei Berlin, Geh.Oberregierungsrath Mätzke in Berlw. Brischbäcker in Gitken. konntag. den U. Märr äBilbrlm Väbtr, Dallthorfttahe. Heinrich Klemm rath, Neuenweg. Jeimann Vogt, SeUersweg. nacb Amerika erhalten billigste und reellste Beförderung mittelst Norddeutschen Llovd in Bremen, Sängerkranz. Die für nächsten Lonntag bestimmt gewesene Abend- sollen auf dadiefigem Oitsgericht auf freu will geb Ansuchen der Erden des Ph Moritz Krailing die denselben gehörigen Grund- Meistbietenden versteigert Elsbeeren« , w 17—43 w Nadelholz-Derbstanzen — 38.00 fm, „ .ReiSstangen — 23,50 „ 27 ZÜS „ Baltimore 90 <41. 117 ave Hrf hraakafleÄin nnd »»der heraufqrzogrn werden. Seckswai war m iitrtTÄ“. »"m .„bn.unm.1, U.,I!>ck ,«ü.. ibei bereits die Iwinil ■ 1 ’ ;i u, Ran|f Ummaunung des Brunnens zuiommen ?”? t.n B,ni,ed. ei»ul»n i «»r-dponUn. .ft .bn «uf.n ir*<< erw,| und Äcfl,n. r.' b.rfiflin SlitUr unt to6 «ublttum Mbm.r ttu in «olch'n etnrn » n*ta „ ti, Cigon, dn 6ffmtU4tn S.ckiibni. ü« f»c.nt firiotbcn. ? »" ’efoit nn,el«itrt«i UnttTfu4un6 jeden Uitbeil« »u all.n. »eiche» Ifitri bia"irl|o4 I» 'M M Beeu.lDeil »le« une N.ch. .r^n.bmm. eellMnn \um «ennüfon und otne 11hl pe.^Hgen »rnnb v«n d.i 6d.utn.nfie «ebnu» ■•**rT e|f(l 5 , [«on -in«n SB.l6t.ebe ed*cflen.] time aUflemnne» «nt, uirn unk tieffie S'fchs'terung Hervorruf noe Lhat ist am ietzte« Sonntag in der Nabe von ®Urebc!tlnpLaul,n bei Siegen verübt worben Der -Lester ton bon S'«g am Rochm.itaq dieses Lages s'inen Hund an der Leine, in den Waid iBelt nocHan zu spät, nach .feitig'' zum Schusi« macken kLnnm. 8ofi ungw,ifrlboft tsi cb kasi der -Lrste> den ersten Schuh empfing, nock ewige Augindlicke aufrecht ftont unb dann über seinen duich den zweiten Sckusi gerLdttten Hunr htnsturzte Der IfrmoiDftc stand ollaemew im besten «nieden, hatte auch seinem Vaterlande treu gedient und sich tm legten Feldzüge das Riserne Kreuz erworben. Stadecken x. «Lrz. Den israelitischen Bewohnern vom Lande di, Fenster «mzu- werfen scheint nunmehr zu barmlos zu sein und werden dehlralb andere »iltd ,,lonnf" den Israeliten zu Leib, zu gehen, din hiesiger israelitischer Bürger kam vor wenigen Laq,n Mtt. 2U75 2750 2T/ia u. uz 82T7 2-/72 u. 7. 2a,B2 «Zu, 506 Gießen, den 11. März 1881. Großh. Onsgericht Gießen. Brennholz • Scheiter Knüppel Reisig Stockvolz rm rm 100 Wellen rm 21 37 8 54,6 197 4 3 0,4 2 —— 10 — 2 4 5,2 37,5 37,4 33,3 U - — 7,9 — vurea«: Sch Colnot. 1669) (Sie | Meistbietenden versteigert werden. Die 1 1670) e r. A. Henrich Carl Deines, Kandschaflsgäriner, 4 Asphalt-Dachpappe (1649 empfiehlt Carl »Hensel Brückel. 1656) 185 Lang. 1659) vermiethen. Verantwortliche Redaction: A- Scheyda. — 285 1060 2 2 00 - 1O 4 4 3 8 1 Schlofferarbeit, Spenglerarbeit, 54 1 11 227 haltend, bis zu 76 Ctmtr. Durch- mester, Nadcl-Stämme, Buchen'Stamm, Eichen.Stangen, Nadel-Stangen 1 Miskroskop, 2 Flöten, KU H tt If tf Obstbäume, Hochstamm u. Zwerg. Alleebäume. (Mtbein, Glaserdiamante, G'eßen. (1663 138,90 256,55 527,60 216 — 986,40 Sn ( luchpehrnde 5 i Paar $ ® Holzverfteigerung im Wiefecker Gemeindewald. Freitag den 18. d. MtS., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem h efigen Gemeindewald, District Csstgpfad, Kornbrrg und Teu- zuerst zur Versteigerung kommen. Lang-Göns, den 10. März 1881. Großh. Bürgerme'sterei Lang-Göns. versteigert werden. Wieseck, den 10. März 1881. Großherzogl. Bürgermeisterei Wiescck. Durchmeffer und 5—6 Mtr. Länge, — 4,64 Fstm., $ Erlenstämme von 25—46, Cim. Durchmefier und 6—13 Mtr. zinnerne Teller, kupferne Kessel, Rivelierinstrument von Breithaupt in Cassel, „ Corp. juris, „ Rechtswissenschaft, „ Anatomie des Menschen, ., Heilkunde, Band Handbuch über Anatomie bei Hausthiere, (1654 empfiehlt Pläne zu neuen Garten-Anlagen, deren Ausführung 1587) und Unterhaltung. Stachel- und IohanniSbeer. Staudengewächse, tchön blühend. Erdbeeren-a.Spargelpflanzen. Grassamen, brste Mischung. Ziersträucher. Rosen, hochstämmig wie niedrig. Vermischte Anzeigen. 1652) Die Schäfereigesellschaft zu Albach sucht bis zum 1. April d. I. einen tücht gen Schäfer. Der Vorstand: ______I. Fink IV. 27 2 1 Dir pn ilnationtn stn v. PMmn Dal t kütanhüUri Wen, 6ti Die bchiM Reichstages, Angriffe au r3ren [dmir Etaatsfecreti 'hibityofition vokßand bt8 Eie Ha nächsten i hnblungtn, ( '°>h ®t. S6a, W SBnim mtlmbet. m Tn? dilstiichm }1 wamen befcj I*n, die man bau 47 Herrenröcke, 20 Winter- und Sommerüberzieher, 1 Pelzrock, 12 Hosen, 20 Westen, 36 Damenkleider, 58 Herrn- und Damen-Hemden, 52 Betttücher, 47 Bettdecke- und Kissenüberzüge, 27 Tischtücher und Servietten, 55 Handtücher, 100 Meter Hausmacher-Leinwand, 60 Meter Zanella, 16 Meter Seidestoff zu Regenschirm 2 Federbettdccken, 4 Kissen, 53 goldene und silberne Herren- und Damen-Uhren, 9 goldene Uhr- und Halsketten, 8 Haarketten, 27 goldne Ringe, Medaillons und Brochen, 8 Paar goldne Ohrringe, 4 Spiegel, 77 silberne Eß- und Thcelöffcl, sowie verschiedene andere Gegenstände. Gießen, den 10. März 1881. Stamm-, Nutz- und Brennholz. Mittwoch den 16. d. Mts. wird bei Wirth Weber in Atzbach aus dem dortigen Gemeinde-Wald versteigert: um 9 Uhr Brennholz: Eichen-, Buchen- rc. Derbholz 92 Rmtr., Stöcke 52 Rmtr., Reiser 440 Rmtr., um 11 Uhr Eichenstämme: 149 Stück IL, III. und IV. Klasse, = 53,03 Festmtr., Eichen-Nutz- holz von 2 Meter Scheitlänge 26 Rmtr. Crosdorf, den 9. März 1881. Der Bürgermeister: 2 Compasse, 5 anatomische Bestecke, 2 Augenspiegel, 3 Nähmaschinen, 1 neuer ovaler Tisch. 1 Cigarrenkästchen mit Musikwerk, 2 Winden (1 Trcmpel, 1 Faßwinde), 14 Bände Pierers Lexicon, Aeitgeöotems. 1657) Einige Centner Zeitungspapier sind zu verkaufen und können Offerten bis zum 25. lsd. Mts. bei dem Vorstand des Gesellschastsvereins dahier schrifltich ein; gereicht werden. ? > | Union. Heute, Samstag Abend, präcis V-9 Uhrr Generalversammlung. Die alten Herren werden freundlichst gebeten, recht zahlreich zu erscheinen. Der Dorstand. Holzversteigerung. Donnerstag den 17. März, von Vormittags 9 Uhr an, soll im hiesigen Gemeindewald Wehrholz, District Rosengarten und Schwarzsteinkaute nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 86 Etchenstämme von 28—72 Ctm. Durchmeffer und 4—12 Mtr. Länge, — 99 Fstm., 3 Buchenstämme von 37—70 Ctm. Dienstag den 15. März, Vormittags 11 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hof- raithe des Ehr. Horeyscck, als: Flur. Mtr. i/911 u. 912 62 Hofraithe in der Wallthor- straße, 79,3,6 1619 Grabgarten daselbst meistbietend versteigert werden. Gießen, den 17. Februar 1881. Großherzogl. Orlsqericht Gießen. 1107) Müller. Bekanntmachung. Dienstag den 22. und Mittwoch den 23. l. Mts. des Nachmittags V22 Uhr anfangend Mittwoch den 16. ds. Mts. von Vormittags 9 Uhr an. Ein oder puri Schüler finden in einer gebild. Familie gute Pension. Näheres in der Exped. d. Bl. (1379 Theater io Giessen. (Cafe I^eib). den 13. SJlärj. Auf Verlängert: Der Hypochonder. Lustspiel in 4 Acten von Moser. In Vorbereitung: Ter Compaguon. Mchenlohrinde- Berfteigerung in der Königl. Oberförsterei Krofdorf. Freitag den 25. Mär» er., Vormittags 10 Uhr, kommt bei Wirth Kahlert zu Krofdorf das diesjährige Eichenlohrinde - Ergebniß in den Königl. Waldungen der Oberförsterei Krofdorf und zwar: , aus dem Schlage IV des Districts 8t> int Schuhbezirk Salzböden, 3/4 Stunden von der Station Fronhausen an der Main- Weser-Bahn mit ca. 350 Centner, sowie aus dem abgegrenzten Schlage XXa des Districts 93 im Waldorte Stoppelberg bei Wetzlar mit ca. 2l0 Centner, zusammen 550 Ctr. Glanzlohe, öffentlich an den Meistbietenden zur Versteigerung. Kauflustige belieben sich bei etwaigen Wünschen um Auskunft an den König!. Förster Stumm zu Salzböden in Bezug auf die erstgenannte Lohrinde, sowie an den Königl. Förster Mels he im er auf Forfthaus zu Stoppelberg bei Wetzlar bezüglich des letztgedachten Schlages zu wenden. „ Krofdorf, den 9. Marz 1881. Der Königl. Oberförster: Länge, = 3,50 Fstm., Fichten-Derbstangen = 16 Fstm., Fichten Reisstangen = 22 Fstm. Die Zusammenkunft ist am Vicinalweg rach Nederkleen am Wald. Bemerkt wird, daß die Eichenstämme sollen in der Brawm'schen Wirtschaft in der Neustadt die verfallenen und noch nicht veräußerlen Pfänder b s zu Nummer 5804 öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Die Piänder b.stehen hauptsächlich in: Druck und Verla« der Brühl'sch-n Druckerei (Fr. Thr. Pietsch) tn«^ _ Theodolit, 2 Fernröhre u. 1 Marineglas (Feldstecher), Samstag den 12. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe 1 Wagen und 1 Pferd öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden. Gießen, den 10. März 1881. 1641) Geißler, Gr. Gerichtsvollzieher. stlspsütze: Eichen-Stämme — 80 Fstmtr. Für Confirmandinnen empfehle schwarzen Cachemir von M 1,80 an bis M. 5,00 per Meter, schwarze Lyoner Seidenzeufte unv Seidensammete in vorzüglichen Qualitäten. J. Ch. Retter. Bit de Tie ®M(n bü StutjL h Die tu Mhmj ein. WrostZ eine 3 . Das [ he bc "ES in b( ?b|9 unb i tobe, AH Ä t^rebi steigert werden: Zimmerarbeit, veranschl. Dachdeckerarbeit, sollen im alten Rathhaussaale ver- tAC. Tode8-Anzeige. 1667) Freunden und Bekannten anstatt besonderer Anzeige die traurige Mittheilung von dem ebenso unerwartet als plötzlich ringe- tretenen Hinscheiden unserer heben Frau, Mutter, Schwiegertochter und N'chte Karoline Hoffmann, ged. Plank. Gießen, den 10. März 1881. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Samstag den 12. dss., Nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause aus statt. Rothen, weißen, ewigen und schwedischen 4 Kleesannren, sowie Grassamen empfiehlt (1648 Carl Hensel. Basalt-Hies* schönstesund dauerhaftestes Wege-Material für Gärten, Anlagen, Trottoire rc. empfehlen waggonweise (1653 Oberhessischc Basalt-Gewerkschaft Stahlschmidt, Braun & Co., in Nieder -Ohmen (Oberhes s e n). Nürnb. Qchscnmaulfalat, Westfäl. Pumpernickel in schöner Waare empfiehlt (1651 C. HSeinhenn^ S lterew g C- 21 n rf , n Weißbmderarbeit, „ Gießen, 11. März 1881. Großherzogl. Bürgermeisterei A. Bramm. Wermietyungen. 1643) Eine kleine Mansardenwohnung zu vermiethen bei _______Heinrich Sauer, Neuenweg. 1645) Zwcr möblnte Zimmer mit Cabi- net, passend für Offiziere, sind zu ver- miethen bei Metzger Seng, Seltersweg. 1215) Ein frdl Parterre-Logis mit Veranda und Antheil am Garten, sowie auch ein Mansardenlogis im Jutzi'schen Hause alsbald zu vermiethen.____________ 1665) Ein Famflienlog's von 3 Zimmern mit Zubehör zu vermiethen. _______________________________Lit. C. 129. 1655) Eine Wohnung zu vermiethen. _______________Niising, am Bahnhof. 1664) Zwei sehr schöne, gul möblirte Zimmer, mit freier Aussicht, zunächst der Aula, sind gleich oder für nächstes Semester zu vermiethen. Näheres in der Exp. d. Bl. 1666) Zweistöckiges Hinterhaus (Seltersberg E- 37) mit Gailen, gutem Trinkwasser, mit oder ohne Pferdestall, ist an eix ober zwei Familien zu vermiethen. Earl Wenzel. 1621) Ein gut möbl rtes Zimmer billig zu vermiethen________Tiefenweg C. 146. 1182) Familienlogis zu vermiethen und 1. April beziehbar. Nothenberger, Kaplansgasse. 340) Em möblirtes Zimmer (Parterre) zu vermiethen. I. Minnbcrger, Neuenweg. 78) Wenze l's Garten gegenüber^ B. 163,3, mittlerer Stock, 5 Zimmer zu 1524) Ein gebildetes, arbeitsames Mädchen wird für Restauration und Kinder nach Auswärts gesucht. Näheres in der Exped. d. Bltts._______ Köln-Gießener Bahn. Ibfabrttn von Gießen nach: Druy 6«, 12, 4«. Oillruburft 6«, 12, 4«, 9-. '201 Siegen 641, 12, 4,46- Wetzlar 6*1, 8«, 10, 12, 4", 7«, 7^0, 9^ 1585) Das seither von Herrn Pfarrer i Digelius bewohnte Logis, bestehend aus I 6 heizbaren Zimmern und Zubehör nebst ' Gartenantheil zu vermiethen und 6. Mai i beziehbar. Körner, Westanlage D. 101. 1124) Familienlogis von 5 Zimmern und allem Zubehör zu vermiethen bei PH. Bauer, Bahnhofstraße. 142) Schillerstraße Lit. A. 118,6 ist die Parterre-Wohnung, 5 Zimmer rc. enthaltend, nebst Gartenanthetl vom 1. April d. I. an anderweit zu vermiethen. : ____________Böger, Hofg.-Protocollist. f 517) In meinem Hause an der Grün- I berger Straße ist ein Logis von 4 Zim- j mern mit Zubehör au vermiethen. Carl HaaS, Kalkbrennereibesitzer. 1539) Der mittlere Stock, bestehend in 4 Zimmern mit allem Zubehör u. s. w., ist zu vermiethen und den 1. Juni zu beziehen. j Heinrich Nuekstuhl IL, Steinstraße.