“?w, llhr: ing 1 7 Uhr. und wird Men werbtn die harten bei 2-2 Uhr und ’anfl nehmen, rstand. tzlen.Ball n?f l’s 5aal itand. m 9 l. stand. sen wurde. Giessen* nfMt. Vorstand. lern: Fra». schnierzliche K Löhchm Nr. 30, Samstag den 12. Februar Kießener "Anzeiger AMizr- iinli Anthhltsll für den k.ms Girßcn. ' rbfbit^oriöbiirtÄii • I Tchulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme de« Montag«. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Vringerlohs^ _ Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pj. Veulschland. Darmstadt, 10. Februar. DaS Großh. Regierungsblatt Nr. 1, ausgegeben zu Darmstadt den 10 Februar, enthält daS Gesetz, die Pfändung in dem nicht gerichtlichen DettreibungSverfabren, insbesondere in dem Steuer- executionS- und in dem admimstrativen Beitreibungsverfahren betr. — Das Amtsblatt Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, Sektion für Justizverwaltung. Nr. 2, enthält Ausschreiben vom 24. Januar 1881, betr. die gerichtlichen Hinterlegungen. Berlin, 8. Februar. DaS Reichssustizamt hat kürzlich an die Lan- deSsustiz.Verwaltungen daS Ersuchen gerichtet, mit den Erhebungen bezüglich der Vertbeuerung der Rechtspflege durch die neuen Gertchtskosten-Tarise vorzu- gehen, «ine Darlegung derjenigen Punkte, auf welche sich die Bestimmungen zu erstrecken haben, betgesügt und 14 Fragen gestellt, auf deren Beantwortung es ankommen soll. Die letzteren bezieben sich auf das Gerichtskostengesetz, die Gebührenordnung für die Gerichtsvollzieher und auf „Allgemeines." Neben der Beantwortung der gestellten Fragen wünscht dos RetchSjußizamt eine Mit- theilung der Seitens der LandeSjustiz-Verwaltungen nebst eintr hierauf gestütz- ten Begutachtung, da die ziffermäßigen Erhebungen allein em erschöpfendes Bild der Wirksamkeit der Gerichtskostengesrtze nicht zu bieten vermöchten. Die Erhebungen sollen sich auf die Geschäftsjahre 1881 und 1882 erstrecken, so M für die nächsten drei Jahre schwerlich eine Aussicht auf Abänderung der Gerichtskostengesetze vorhanden sein wird. Berlin, 9. Februar. Am Hochzeitstage deS Prinzen Wilhelm soll «ine sog. kleine Amnestie für durch die Presse begangenen vergehen, für leichtere Bergehen gegen das Eigenthum, Beamtenbeleldigungen, Widerstand gegen die Staatsgewalt u. s. w. erlösten werden. — DaS Erfreulichste, waS Fürst BiSmarck am letzten Freitag in seiner Rede, wenn auch nur beiläufig, der Welt mitgetheiit hat und waS Niemand so com- Petent auSzusprechen in der Lage ist, wie er, ist die Mittheilung, daß für jetzt und für die absehbare nächste Zukunft der Frieden erhalten bleiben wird. Auch alle Nachrichten aus anderen Staaten stimmen darin überein. Möge Rußland sich mit den Turkmenen, England mit den TranSvaal-Bauern, Afghanen oder Aschanti- herumschlagen müsten: der europäische Continent hat damit nichts zu thun. Und mögen auch die Türken und die Griechen abwechselnd über ihre gewaltigen Rüstungen in die Welt hinaustelegraphtren ; eS ist nicht ein Viertel davon wahr, Einer will nur dem Andern Angst machen. Und sollte eS selbst km Frühling, nachdem der Schnee auf dem Othrysgebirge geschmolzen, zu Scharmützeln zwischen Türken und Griechen kommen: ein großer europäischer wird daraus nicht entstehen, weil jetzt keine europäische Macht geneigt ist, den Funken zum großen Brande anzublasen. Rußland und England sind dazu augenblicklich außer Stande, und auch Gambetta wird eS aufgeben muffen, aus der griech schen Frage sein „Schleswig" zu präpariren. Denn auch Frankreich will augenbl cklich den Frieden und nichis alS den Frieden. Das hat dieser Tage dre französische Sammer mit großer Deutlichkeit ausgesprochen. Der Satellit Gambetta'S, welcher dem friedlich gesinnten Minister des Auswärtigen, Barthelemy de St. Hilaire, ein Bem stellen wollte, wurde von der Sammer gar nicht angehürt, so daß derselbe die Tribüne verlassen mußte, ohne seine Rede zu beenden. Die Sommer gab dem friedlichen Minister ein Vertrauens- Votum und zwar einstimmig, weil auch die Gegner desselben nicht wagten, bei der Gegenprobe die Hände zu erheben. Auch wenn Barthelemy neuen Jntri- gven zum Opfer fallen sollte, so ist doch das constatirt, daß die Mehrheit in Frankreich jetzt durchaus den Frieden will und sich selbst nicht scheut, in deffen Jntereffe dem sonst allmächeigen Gambetta eine Niederlage zu bereiten. Auch dieser wird sich deshalb aus Slugheitsrücksichten dem Volkswillen accomodiren müssen. — Ueber Deutschlands Eisen Ein- und Ausfuhr im Jahre 1880 giebt daS jetzt erschienene Decemberheft der deutschen Reichsstattstik eine in vielen Beziehungen intereffante Auskunft. Der Export, welcher schon seit dem Jahre 1873 in starker Progression gestiegen ist, hat dadurch, entsprechend den Der- HLltniffen des Weltmarktes, einen zuvor nie erreichten Umfang gewonnen; et beziffert sich für Roh- und Brucheisen auf 3,188,792 Doppel-Eentner, für Materialeisen und grobe Eisenwaaren auf 6,637,917 Doppel Centner, für Maschinen auf 623,011 Doppel-Centner. Im Ganzen repräsentirt diese Aus- siLhr, auf Roheisen reducirt, ein Quantum von nahezu 13 Millionen Doppel- Tentner. Da die deutsche Roheisen-Production im Jahre 1880 nach den bisher vorliegenden Daten aus circa 26 bis 27 Millionen Doppel-Centner zu schätzen ißt, so kommt der Export Deutschlands ungefähr der Hälfte seiner ganzen X oheisen-Production gleich. Der Import steht ihm gegenüber fast in allen Artikeln weit zurück. Ein Ueberwiegen der E nfuhr über die Ausfuhr ist nur h i Roheisen, Weißblech, Anker und Ketten, sowie bei Locomobilen zu consta- tinen. Eine Vergleichung der betr. Zahlen mit den Ergebnissen früherer Jadre ist: leider durch die Aenderungen, welche die Wiederherstellung der E ser zölle iin Laufe des Jahres 1879 und die Einführung einer statistischen Gebühr in mserer Handelspolitik bewirkt haben, vollständig ausgeschloffen. Bemerkens- w-rth und unzweifelhaft feststehend ist nur, daß schon im letzten Jahre der Mfteiheit für Eisen, im Jahre 1878, im Wesentlichen nur bei denselben, ob mgenannten Artikeln die Einfuhr größer alS die Ausfuhr war, während bei allen anderen Artikeln schon damals der Export den Import weit überwog. Die neuen Zölle haben eS demnach nicht vkrhindern können, daß Deutschland nach wie vor seinen Bedarf in diesen Artikeln, welche sämmilich Specialitäten der englischen Eisen- und Maschinen-Jndustrie sind, durch Beziehungen vom Auslande deckt. England. London, 8. Februar. England, das conservatioste Land der Welt, wird mehr noch als von Gesetzen vom Herkommen regiert. DaS Parlament hotte bisher keine feste Geschäftsordnung mit scharfen Handhaben für den Sprecher, d. h. Präsidenten, um etwaige Ungehörigkeiten zu zügeln oder zu verhindern. ES wurde eben angenommen, die Mitglieder des Parlament- seien sämmilich Gentlemen, welche sich Ungehörigkeiten überhaupt nicht zu Schulden kommen lasten werden. Da- traf auch früher zu, jetzt aber nicht mehr. Die Irländer find nicht Gentlemen, sondern zum größten Theile wüste Gesellen. AlS auch das Cabinet sich nach langem Zögern entschloß, Zwangsmaßregeln gegen die irischen Verbrechen zu empfehlen, da suchten sie die Be» rathung in'6 Unendliche zu verzögern. Die Sitzung, welche am Montag Nachmittag begann, dauerte Nacht und Tag und wiederum Nacht und weit bis in den Hellen Mittwoch hinein. Den Schluß herbeizuführen war nicht möglich, so lange noch Jemand sprechen wollte, und die Irländer thaten die- mit unendlichen Schimpfreden. Zuletzt riß selbst dem friedfertigen Drigh der GevuldSfaden und der Sprecher erklärte plötzlich in Uebereinstimmung der Regierung die 42stündige Debatte für geschlosten, etwas ganz Neue- und Un- erhörtes in England, waS von weittragenden Consequenzen sein dürfte. London, 9. Februar. Unterhaus. UnierstaatSsecretär Dilke erklärte auf eine Anfrage, die französischen Kriegsschiffe hätten gestern den Befehl erhalten, TuniS zu verlasten; ein gleicher Befehl sei auch den englischen Krieg-, schiffen zügegangen. — Der Sprecher theilte sodann mit, er habe eine neue Geschäftsordnung für die Behandlung dringender Angelegenheiten auf den Tisch des Hauses niedergelegt und hoffe, daß durch dieselbe derartige Ange- legenheiten gefördert werden würden, es sei nicht ungehörig, die Redefreiheit einigermaßen zu beschränken. — Eine amtliche Meldung auS Durban vom 9. dS. über das berett- fignalifirte Gefecht meldet: General Colley rückte mit 5 Compagnien Jäger und einem Detachement Kavallerie gestern gegen Newcastle vor, um die Ver- bindungen zwischen dem Lager der Eiigländer und Newcastle wieder herzu- stellen. Die BoerS griffen die englischen Truppen energisch an, wurden aber zurückgeschlagen, wobei sie große Verluste erlitten. DaS Gefecht dauerte 6 Stunden. — Nach einer Depesche der „Daily NewS" ist die Lage deS Generals Colley trotz der Niederlage der Boers eine kritische, weil letztere die alle Seiten dominirenden Höhen innehaben. Spanien. Madrid, 9. Februar. In den Kammern wurde heute rin Decret deS Königs verlesen, durch welches die Kortes aufgelöst werden. In dem Personal des diplomatischen Corps und der höheren Verwaltungsbeamten stehen Aenderungen bevor. Amerika. Washington, 9. Februar. Der Senat und die Repräsentanten- Kammer hielten heute eine gemeinsame Sitzung ab behufs Zählung der Stimmen für die Präsidentenwahl. James A. Garfield und Arthur wurden schließlich für ordnungsmäßig rum Piäfider.ten resp. Vicepräfidenten der Vereinigten Staaten defignirt erklärt. Telegraphische Depeschen. Wolff'« telegr. Csrrespotrdeuz-Vureav^ Petersburg, 10. Februar. Nach allen hier vorliegenden Nachrichten >arf die chmefische Frage alS in guter Abwicklung begriffen angesehen werden. Graf Qrloff Daoidoff, Sohn der Gräfin Peter Schuwaloff aus erster Ehe, ist bei Geoktepe schwer verwundet. London, 10. Februar. Parnell ist gestern Abend von Paris, wohin er sich in finanziellen Angelegenheiten der Liga begeben hatte, zurückg-.kehrt. Gerüchtweise verlautete, es sei cm Haftbefehl gegen Parnell erlaffen worden. Rom, 10. Februar. Ter „Fanfulla" zufolge wird der Herzog von Aosta den König bei den Hochzeitsfeierlichkeiten des Prinzen Wühelm von Preußen vertreten. Wien, 10. Febr. Meldung der „Polit. Corresp." aus Belgrad von heute: In der Skupschtina erklärte der Ministerpräsident Pirotschanaz dem Anträge des Deputirten Walterovic auf Ausschließung der Juden vom Richteramte gegenüber, daß sich das serbische Volk stets durch Toleranz ausgezeichnet habe und daß alle Bürger ohne Unterschied der Confesfion stets ihre bürgerlichen Pflichten erfüllt hätten. Petersburg, 10. Februar. Die „Agence Ruffe" bespricht den gegenwärtigen Stand der türkisch-griechischen Frage und weist auf die verschiedenen von einander abweichenden Nachrichten bezüglich derselben hin. Während einige Blätter melden, der englische Botschafter bei der Pforte, Göschen, habe die Mission gehabt, in Berlin eine Collectioprejsion der Mächte auf die Pforte vorzubereiten, melden andere, daß die Pforte keine Concesfionen machen werde. Die „Agence Russe" meint, man könne annehmen, daß die Wahrheit zwischen diesen beiden einander widersprechenden Versionen liege unv daß eine der weniger dtrect bet der Ortentsrage interessirten Mächte die Initiative ergreifen würde, um eine Lösung hrrbeizusühren, die auf eine friedliche Weise die türkisch-griechische Differenz beendigen könnte. Berlin, 10. Februar. Das Abgeordnetenhaus erledigte zwei Rechnungsoorlagen und genehmigte dann das kurhessische Fideicommißgesetz in zweiter Lesung. Auf eine Anfrage Virchow's erklärte der Finanzminister, der Vertrag mit den hessischen Prinzen ser kein Staatsoertrag, sondern ein Vertrag mit den Unterthanen Sr. Majestät. In zweiter Lesung wurden sodann die in der Secundärbahnvorlage für die Linien Allen- stein-Kobbelbude, Allenstein-Johannisburg, Konitz-Laskowitz, Zollbrück-Bütow-Stralsund- Bergen und Blumenberg-Eisleben von der Commission beantragten Summen bewilligt. Hierauf erfolgte Vertagung auf morgen. . a m “ Der permanente Ausschuß des Volkswirthschaftsraths setzte die Berathung des Gesetzentwurfs, betreffend die Abänderung der Gewerbeordnung, fort und nahm die beiden ersten Alineas des Paragraphen lOUc in der Fassung der Regierungsvorlage mit dem Zusatze an, daß die Prüfung der Lehrlinge die Commission vornimmt, welche die Verwaltungsbehörde beruft und zu welcher die Hälfte der Mitglieder Seitens der Innungen, die andere Hälfte Seitens der Behörde ernannt wird. An Stelle des ge- strlchenen dritten Alineas der Regierungsvorlage tritt die von Vorderbrügge beantragte Bestimmung, daß den Arbeitgebern der unter 1 bezeichneten Art das Recht des Haltens von Lehrlingen entzogen werden kann, wenn sie ihre Pflichten als Lehrherrn nicht erfüllen. Der also modifickrte Paragraph wurde im Ganzen schließlich mit 15 gegen 8 Stimmen genehmigt. ,,, Im Fortgänge der Sitzung wurden die übrigen Paragraphen des Gesetzentwurfs über die Abänderung der Gewerbeordnung in der Fassung der Regierungsvorlage angenommen. Zweite Lesung morgen. i — Die gestrige Notiz der „Post" über die Kundgebung des Fürsten Bismarck an dm Abg. v. Bennigsen glaubt die „Nordd. Allg. Zig." in einigen Einzelheiten dahin richtigstellen zu sollen, daß weder Fürst Bismark noch Tiedemann ihr Bedauern über die Existenz einer Unbill, sondern lediglich ihre Sympathie für v. Bennigsen aussprechen; dabei habe keine Beurtheilung der Persönlichkeit des Herrn v. Ludewig stattgefunden, sondern es sei dabei nur die Ansicht geäußert worden, daß wenn es für Politiker in der Stellung des Herrn v. Bennigsen nothwendig gewesen wäre auf An- gnffe wie diejenigen des Herrn v. Llldewig mit einer Forderung zu antworten, der Reichskanzler sammtliche Reichsglöckner hätte fordern müssen. Bezüglich des zur Disposition gestellten Actenmaterials werde wohl weniger das Auswärtige Amt. als vielmehr das Handelsministerium in Betracht kommen, da Beziehungen zwischen der preuß. Regierung und Bennigsen vor der Annexion Hannovers nicht stattgefunden hätten. . , ”. Das Herrenhaus hat heute das Zuständigkeitsgesetz berathen und dasselbe durchweg in der von der Commission beantragten, in vielen Stücken die Regierunas- vorlage wiederherstellender Fassung angenommen. Miramare, 10. Februar. Der Kronprinz Rudolf, welcher heute Vormittag halb 10 Ubr hier eingetroffen und festlich empfangen worden war, hat sich um halb 12 Uhr aus der Dampf-Yacht „Miramare" eingeschifft und auf derselben bet prächtigstem Wetter die Reise nach dem Orient angetreten. Konstantinopel, 10. Februar. Der österreichisch-ungarische Botschafter, Freiherr von Calice, wird morgen ein Beglaubigungs-Schreiben bei der Pforte überreichen. — Derwisch Pascha soll zum Milträr-Commandanten von Albanien ernannt werden. Lokales. Gießen, 11. Februar. Vergangene Nacht wurden an der Lahnbrücke 3 Laternen so zertrümmert, daß nicht nur die Scheiben, sondern auch die Rahmen den Zerstörern zum Opfer fielen. . . , — I" Folge des anhaltenden Regens sind Lahn und Wieseck wieder sehr hoch und bereits über die Ufer gestiegen. 1 y v Bet'mif ch t e i. — sGartenbau-Kalender für den Monat Februars Im Großen Ganzen beginnt mit dem Februar ein neuer Wendepunkt auf dem Gebiete der Bodencultur. War die Natur in den vorauf gegangenen Monaten auch in einen tiefen Winterschlaf versenkt und zeigten sich hier und da noch Spuren winterlicher Existenz, wird sich auch der Winter in diesem wie in dem folgenden Monat noch hm und wieder bemerklich machen, so vermag er doch den Trieb der Natur nickt aufzuhalten, wenigstens kein allzu störendes Hinberniß entgegen zu stellen. Es ist dies nun gleichsam ein Signal für den Gärtner und Gartenfreund, daran zu denken, was es alles zu thun und zu schaffen gibt, der Natur vom gärtnerischen Standpunkt aus helfend unter die Arme zu greifen. Was den Obstbau betrifft, so geht es, wenn es das Wetter nur irgend gestattet, mit Graften an das Ausputzen und Beschneiden der Obstbäume und Sträucher Es aescktebt dies bekanntlich, um stärkere hochstämmige Bäume von abgestorbenen oder überschüssigen Aesten und Trieben zu befreien, die jungen, durch das Zurückschneiden der Krone im Stamme zu kräftigen, die Spalter, Cordon- und sonstige Zwergstammformen vor Ueberwucherung zu schüfen n Form zu halten und zu verjüngen, alles Manipulationen, die eine geübte Gärtnerhand voraus- sitzen und die man bei Unsicherheit im Verfahren nie ohne Hinzuziehung eines tüchtigen GartnerS vornehmen sollte. Dann ist noch darauf zu achten, daß alle Sägeschnttte mit dem Messer glatt gearbeitet und alle Schnittwunden über 2 Zentimeter groß mit Baumwacks dicker Mehlfarbe, oder sonst schmieriger, sich an der Luft verdichtender Masse bestrichen werden-'eines- b c bDn ben Wunden abzuhalten uno eheres Vernarben derselben zu befördern Abständig gewordene oder abgestorbene Bäume werden ausgerottet und beabsichtigt man an Stelle deren neue zu setzen, so muß der Boden mindestens 2 3 Meter weit und tief ausae- |oben und durch solchen von Bäumen noch nicht bestandenen ersetzt werden, eine zwar etwas kostspiel ge aber »u einem gesicherten Erfolg unbedingt unerläßliche Voraussetzung, der man nur *n b ff seltensten Fallen die nothige Beachtung schenkt. Pflanzcnlöcher werden ausqeworfen und bei offener, nicht zu nasser Witterung Pflanzungen von frühtreibenden Bäumen und Sträuckcrn vorgenommen Mit dem Veredeln junger Obststämmchen, als Kirschen, Birnen und Pflaumen °b« hö|lf”V"n8.f6S bie 618 iUt 3iit bet ^Pflanzung tüW; Den Gemüsebau anlangend, gibt es auch schon vielerlei zu schaffen. Bei Frostwetter werden magere Lander mit dem erforderlichen Dung überworfen und Me ®artengeTät6f*aften ^"ibebeete kur Frühgemüse werden angelegt und diese, wenn abgeschwadet, mit Radies, Rupflat ig, Kresse, Carotten u. s. w. besäet, auch mit überwinterten zum Treiben geeigneten Kopflattigsorten bepflanzt. Lauwarme Beete besetzt man mit überwinterten Zwerq- ? ?tte fact mQn ouf hierzu vorbereitete Mistbeete sich lang- sam entwickelnde Gemüsearten, als Sellerie und Poree. Gegen Ende ds. Mts. trifft man bic ^^"^.ungen -ur Aussaat solcher zur Frühpflanzung bestimmter Gemüsesorten, auch wird" begonnen 6 ^'"erungsverhaltnlsse zugelassen, mit dem Ausstellen der Gemüsegärten Bei der Blumenzuckt ist hauptsächlich darauf Bedacht zu nehmen, sämmtlicke in Topfen, Kübeln und sonstigen Gefäßen stehende Gewächse, auch die, welche in Beeten unter rinb' ’?On °ngefaulten und welken Blättern zu befreien, die Blattgewächse ^"wrisi zu waschen und etwa auftretende Ungezieferarten im Entsteven zu vernichten Allen Ahauses ist bei g-lmder Witterung fleißig Luft zuzuführen. Außerdem werden Topf-Rosen, Fuchsten u. s. w. nach Bedürfniß beschnitten und diese, wie Hortensien auck c?UnLUcbtTtointcrn lu dunklen Räumen untergebrachte frühtreibende Gewächse an das Licht gevracht. 1 , , ' 8- ^bruar. Gestern Abend fand auf dem Gepäckbureau der Hess. Ludwias- bahn die Eröffnung eines großen Packeis statt, welches bereits vor 2 Jahren als „eisenbahn- lagernd auf der hiesigen Station angekommen war, ohne daß sich bisher ein Emvfänaer me bete. In d-m Packele befand sich nun sonderbarer Weise vollständiges Material zur An sertigung von falschem Geld.- Stempel, Schablonen und auch Brechwerkzeuge Daß nach dem Absender dieses „Schatzes" eifrig gefahndet wird, ist selbstvelständlich. * * C” Qttn"^iA9)checken Sie nicht." Ich entgegnete: „Das ist leicht gesagt; Sie haben da meine Geld boife in der Hand und es sind 5 Pfd. darin " Er sagte hierauf: „Ist das alles Geld? Wo haben Sie ihre Uhr und Kette?" Darauf entgegnete ich: „Die Uhr ist nicht viel werth, höchstens 5 Pfund, und außerdem ein mir thenres Andenken; ich denke mcht datz Sie so gemein sein werden, mir sie weg zu nehmen." Der Eindringling lachte und sagte: »©eien Sie unbesorgt, ich werde sie nur versetzen und Ihnen morgen den Pfand- '^^.^uschkaen. Wer schläft hierneben?" „Meine Multer; ich bitte dringend, sie nicht Zu belästigen, sie ist krank und würde sehr erschrecken." „Nun gut, so stehen Sie gefälligst auf und holen mir das Geld welches im Nebenzimmer liegt " „Ich gebe Ihnen die Versichernng, daß nichts vorhanden ist." „Ich will Ihnen glauben," faßte der Dieb und empfahl sich darauf höflich. Ueberhaupt muß ich hinzufetzen, daß er sich wahrend der ganzen Zeit überaus artig und anständig betragen hat. Auch sandte er mir bereits am anderen Morgen den Pfandschein über die versetzte Uhr. Die Bestohlene machte am folgenden Tage der Polizei Anzeige und die letztere verhaftete den Pennikud, dessen Aeußeres der von Frau Stockley gegebenen Beschreibung entsprach. Der Hauswirth sowohl als der Arbeitgeber des jungen Mannes stellten dem letzteren ein so gutes Zeugniß rücksichtlich seines anständigen und höflichen Benehmens aus, daß man fast hätte glauben sollen, er sei wirklich der geschilderte „Gentleman robber“ gewesen. Trotzdem aber sprachen ihn die Geschworenen wegen Mangel an Beweisen frei ~ Wrangel-Anecdoten. Als junger Offizier kam Wrangel eines Tages zu seinem Rittmeister v. Below, bei dessen Schwadron er stand, in der Absicht, um die Hand des Fraulems v. Below, der Tochter seines Schwadronschefs anzuhalten. „Darf ich Ihnen meinen Schwiegervater nennen, Herr Rittmeister?" fragte ohne Weiteres der jugendlich stürmische Wrangel. „Sie haben sich verlobt, Lieutenant, i der Tausend!" rief der Rittmeister. Wrangel wird verlegen, er merkt, daß er sich falsch ausgedrückt habe, unb verbessert sich: „Wollen Sie mir Ihren Schwiegersohn nennen?" Aber, bester Wrangel ich habe ja nur eine Tochter und die ist unverheirathet." Wrangel wußte sich nicht mehr zu halten: „Ja, die möchte ich gerne heirathen," rief er und erhielt lachend das Jawort. — Wrangel besuchte das „Museum für Bergbau und Hüttenwesen" in der Berg- Akademie und der dienstthuende Ingenieur zeigt ihm unter anderem einen Steinsalzblock aus Staßfurt. „Ist det Marmor?" „Nein, Salz, Excellenz." „Du schwindelst " „Gewiß, Excellenz, es ist Steinsalz." „Du ich lecke!" Wrangel thut das wirklich und geht kopfschüttelnd weiter. „Ich hab's wahrhaftig nicht jejlobt." — Folgende Ballade bringt Aufklärung über bie Düsseldorfer Raubgesckichte. „Willi war ein schlimmes Bubi, — Aber Prinzlein von Geburt, — Trug die Höslein niemals „zubi", — Lief oft aus dem Hause furt. — Ohne Lehrer, ohne Zuzerl — Ist er immer fortgerannt, - War als nettes, liebes Wuzerl - In gan; Düsseldorf bekannt. — Kürzlich wußte zu erzählen — Ein authentisch Telegramm, — Daß um's Pnnzelein zu stehlen, — Eine Räuberbande kam. — Und die hätte ihm die Locken — Kurz geschoren über Nacht, - Und sich dann auf ihre Socken - Mit dem Prinzen rasch gemacht. — Doch schon ein paar Stunden später - Stellte sich die Sach klar — Daß des Prinzen Attentäter — Unser Willi selber war. — Weil er, also wird berichtet, — Wieder durch ein Telegramm, - Irgend etwas hat verrichtet — Was ihm gar mcht wohl bekam. — Was ihm früher nur in Windlein, — Im Geheimen war passirt, - Darum hat aus Scham das Kindlein — Rasch die Näuberg'schicht fingirt, — Diese that uns sehr ergötzen; — Willi, tröste Dich, mein Sohn, — Später wird man Dich schon setzen - Auf Rumäniens Fürstenthron." — — Besser als Polizei. In einem Dorf nahe bei Zempelburg wurde der Gast- wirth fammt seiner Familie durch Trunkenbolde stark bedroht. Der Geängstigte ergriff einen besetzten Bienenstock und warf ihn unter die Rasenden. Nach 2 Minuten stoben die Unholde heulend auseinander, verfolgt von ben Bienen, bie raschere wirksamere Hülfe schafften, als die Polizei es vermocht hätte. SehlfTeberleht. Mitgetheilt von Dem Agenten des norddeutschen Llvvd W» Dietz in Gießen. Bremen^ 9. Februar. Der Postdampfer Mosel, Eapitän I. Hesse, vom Norodeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 29. Januar von Newyork abqegangen war ist gestern 11 Uhr AbendS wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Passagiere, Post und Ladung 12 Uhr NachtS die Reise nach hier fortgesetzt. Der- selbe überbringt 68 Passagiere und volle Ladung. Irischbäcker in Oietzen. Sonntag, den 13. Februar. Daniel Rühl, Marktstraße. Martin Lenz, Marktplatz. Emil Roll, Löwengasie. Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemeinde juGießen. Gottesdienst: Sonntag, den 13. Februar. Morgens 9‘/2 Uhr: Pfarrer Schlosser. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Freitag, den 18. Februar, Abends 6 Uhr, im Gymnasium: Bibelstunde Pfarrer Dr. Naumann. Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 13. Februar bis 19. Februar besorgt Pfarrer Schlosser. Die - hauchen ter akad liien Ä Maure Steint) Dachd Schlöf Spgi Mer joitn uu| jtfcn & Sorani liegen au uffen, wc Dier versiegelt schr'sl ve Gieß Großherz 963) König!. Mon Vota werden zu aus dem bczeichnetk bidtnb di geladen a E MictH Hamm m holz, 2 n n° Aßrei «Felgen). Pnigel, 1 holz, 11 j Stämme Knüppel Districl Stamme t ■m töifami Scheitholz, rchr. <8u 9m Nutz 191 m N II u in 12 6 i?o 16 „ 10 8575 500 850 Don», . ,$tei Wma SöSj $ 62 Eich ..Districi lo m M SJäK rlstprugeh Difirict «idien^Q; halt, 7 m h°lz), 80 r 11 m gl] . Diitrict 7 00 Sche Stoch L Aß, ?Ner. Sto ^land mil »Set« ”.2 >«««?*• «77 “*> tu n,* ll4, * Ä* amit au* „ < •Wtt gtiS" d-nB-L^ 7*bäti‘»t>t duich 3n bl J “nb f»Ut( »!,bE> e.n: l«B bei ifrtm manberten fie beibe ■ dks Söarten» bln; w anhänbig aus- penmtub, unter dcr Umbrochen zu km ■Plunb gestohlen zu v gab vor Äenchl m ?• Januar o. j. 'n, der, eine Liebs 1 Fachern best'elbeir ' und rief ihm ju ; - Sie sich nur; er M ba meine Geld Zll bas alles Geld ? t Uhr ist nicht viel 301 — 65 10 9t — 107 50 95 — 77 — 60 — Pflasterarbeit, „ „ 70 — sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Voranschlag, Plan und Bedingungen liegen auf unserem Bureau zur Einsicht offen, woselbst die Offerten bls Dienstag den 15. d. M, Vormittags 10 Uhr, versiegelt und mit entsprechender Auf. schrifl versehen, etnzureichen sind- Gießen, den 10. Februar 1881. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. 963) Holzapfel. Holzversteigerung in der Königl. Oberförsterei Krofdorf Montag den 14. Februar, Vormittags präciü um 10 Uhr, werden zu Jfrofborf bei Wirth Kahlert aus dem Königlichen Forste nachstehend bezeichnete Holziortimente össenUlch meist- bntenb oerilelgert, wozu Kauflustige eingeladen werden: Schutzbeznk Salzböden r DistrictHohenfcdied77»: (Lichen: 1 Baustamm mit 031 li» Inhalt; 43 rw Lchett- bolz, 2 rm Knüppel, 12 m Stoctholz, 20 rm Astreiser. Buchen: 19 rw Nutzholz (Felgen).!,41 rm Scheitholz. 18 rm Stamm- prügel, 108 rm Astplügel, 161 rm Stock- bol$, 1116 rm Astreiser. Kiefern: 18 Ltanune mit 18,75 fm körpl. Inhalt, 3 rm Knüppel unb 43 rm Astreiser District Hohenschied 78: Eichen: 12 Stämme bar unter Mühlwellen mit 24,10 fm Gesammtinhalt, 1 rm Nutzholz, 23 rm Scheitholz, 7 rm Astprügelholz, 57 rm Ast- reifer. Buchen: 3 rm Scheit. Fichten: 9 rm Nutzholz zu Sparren und Pfosten, 191 rm Reiser. Schutzbezirk Löistmar: District Bäckertüwand 27»: Eichen: 15 rm Nutzholz (ausgesuchtes Küfnerholz vorzüal. Qualität«, 67 rm Scheitholz, 4 rm Astprügel, 5 rm Stockholz, 83 rm Aureiser. District Etchwäldchen 28»: Eichen: 4 Eichen Baustämme nut 5 fm förperl. Inhalt, 7 rm Nutzholz (ausgesuchtes Küfner- Holz), 80 rm Scheitholz, 4 rm Prügelholz, 11 rm Siockholz uno 114 rm Ästrelser. District Iunkernstrauch 44»b: Eichen: 7 rm^ Scheitholz, 9 rm Stammknüppel, 3 rm Stockholz, 25 rm Astreiser. Buchen. 59 rm Scheitholz, 28 rm Stammprügel, 10 rm Astprügel, 34 rm Stockholz, 457 rm Astrerfer. Fichten: 1 rm Stammprügel, 30 rm Stammreiscr und 19 rm Astreiser. Krosdors, den 8. Februar 1881. Der Königl. Oberförster: 959) Müller. Holzversteigerung. Donnerstag den 17. d. M. und Freitag den 18 d. M., jedesmal von Morgen- 9 Uhr an, sollen im hiesigen Gemeindewald, District Schliederg, 62 Eichen-Slärnrne mit 24,73 Fstm., 9 Buchen- „ „ 4,98 „ 75 Nadel- , , 34,40 , 435 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 12 „ Eichen- „ 117 „ Buchen-Knüppelholz, 12 w (5 chen- „ 6 „ Nadel- l<0 „ Buchen-Stockholz, 16 Eichen- „ 10 „ Nadel- 8575 Wellen Buchen-Reisholz, 500 „ Eichen- / 850 w Nadel- „ versteigert werden. Der Anfang ist am ReiSkirchenerweg. Groß Buseck, am 10. Februar 1881. Großh. Bürgermeisterei Groß Buseck. 960) Wagner. Allgemeiner Anzeiger. Zagdocrpachtung der Gemarkung Garbenteich. Freitag deu 18. Februar, Vormittags 10 Uhr, soll die Jagd hiesiger Gemarkung auf weitere 6 Jahre öffentlich meistbietend auf hiesigem Rathhause verpachtet werden. Garbenteich, am 8. Februar 1881. Großh. Bürgerme steret Garbenteich. 916) Schwarz. Bekanntmachung. 950) E,n der Gemeinde Mornshausen an der Salzböbe im Kreise Biedenkopf gehöriger, circa eine Meile von der Station Fronhausen der Main- Weser-Bahn er ffernt gelegener Etchen- Hochwalbbestmd mit ca. 1650 Fest- meter Eichenstammholz, zum größten Theil vorzügliches Nutzholz, mit guter Abfahrt, soll Montag den 21. Februar, Nachmittags 2 Uhr, an Ort unb Stelle öffentlich meistbietend zum Abtrieb versteigert werden, wozu Steigliebhaber eingeladen werden. Mornshausen a./S., 9. Febr. 1881. Der Bürgermeister: 950) Ort. Holzverfteigernng in dcr König!. Oberförsters! Brandoberndorf. Donnerstag den 17. Februar, VormitragS pcäc.S 10 Uhr beginnend, werden in den fi-calischen Walddistricten des Schutzbezirks Cleeberg, Streitwald 12b, 13a unb 13c (Ziegenloch) an Ort unb Stelle versteigert: 51 Stück Etchenstamme von 52,20 F stm., worunter Stämme von 0.50—3,— F stm, Bau- und Schneidestämme, 6 Rmtr. Eichen-Nutzholz, 10 Stück Buchenstämme von 3,33 Festm., 48 Rtmr. Eichen-Scheit- u. Knüppel 91 „ Buchen- „ „ 1875 Eichen- u. Buch n Wellen III Cl., 8 Rmtr. Eichen Stockholz. Beginn mit dem Nutzholz bei Nr. 259, mit dem Brennholz um 11 Uhr Fortsetzung. Die Herren Bürgermeister werden um gefällige Bekanntmachung in ihren Gemeinden ersucht. Drandoberndorf, 9. Febr. 1881. Der Oberförster: 958) Bender. zu n Februar 1881. JL 353,00 706,00 88,25 417.50 19,50 121 60 279,00 153,65 vergeben werden: Steinbrechen, veranschl. Ardeitsdersteigerung. Donnerstag den 17. d, M., Vormittags lO1^ Uhr, sollen in dem Rathhaussaale zu Lollar nachstehende Arbeiten durch öffentliche Versteigerung wenlgstbietend m Accord » fahren, ff setzen, ff schlagen. „ decken, Planirarbeit, Chausfirarbeit, Maurerarbeit, Lollar, am 11. Großherzogliche Bürgermeisterei Lollar. I. 3.: Seuling, stellv. DezirkSbauaufseher. (971 Montag den 14. Februar, Vormittags von 9 Uhr an, läßt Ernst Brück zu Alten-Buseck 2 trächtige Au he, ein trächtiges Rind, 1 Wagen, Pflug und Egge, 1 Dreh- und 1 Hobelbank ntbst Arbeitsgeschirr, einzelnes Viehgeschirr und sonstige Gegenstände versteigern. (961 Samstag ben 12. Fkbruar, :kachmtttagS 1 Uhr, sollen in der Flett'fchen Hofraithe. 1 GlaSschrank mit Aufsatz, 1 Pfciler- schrankchen, 1 Kommode, 2 Sopda, 1 Spiegel, 1 Nähmaschine, 1 KukukSuhr, 4 Bilder mit Goldrahmen, 1 Lüaschtisch, 1 Tisch, 1 Ladencinrlchtung, als Zbefe, Reale ?c, sowie 1 Bettdecke u. 2 Kisten versteigert werden. Gießen, 21. Januar 1881. 940) Bauer, Gerichtsvollzieher. Aeilgeöotenes. 962) Eine Nähmaschine zu verkaufen. Näheres bei H. Arnold. Schloßgaffe. Wild. Irischer )kehbraten stets zu haben bei 956)__Wildprethändler tf bei. BriUant-Maskenfchmuck Sterne, Ohrringe, Brochetz Nosctten, Orden,Ärmbänder, Diadems u. f. w. bei (946 Joh. Zufall, Zinngießer, Neue Bäue 86. Prima Couvert, pro 100 35 Pfg., (518 •*. ■*. Sami) Bismarckstraße. !!Fiir Gold- und Silber-Borden, Spitzen, Franzen und Flitter, sowie Ballstrüwpfe in dto. Farben ä 50 empstehlt billigst «A H. Fu!u> 714) Sonneistraße. 926) Ein Bauplatz im Gartfeld zu verkaufen Der Betrag kann auf Ver- lanaen mit 5°,0 verzinsiick stehen bleiben. Näheres__Seltersweg 10. Geschälte Victoria-Erbsen, Thüringer kleine Bohnen, Heller-Linsen, von ausgezeichneter Kochart, empfiehlt 79) Fr. Seibel. Porstigliche Apfelspalten und Dwctschen empfiehlt (525 C. Roth, Neue Bäue. Piuuiuo, sehr gut erhalten, zu »erfeufen. Nähere« bei A Haub«ch, MäuSburg(954 Grosse Auswahl von über 200 Slüci in 40—50 verschiedenen Sorten. Bestes Fabrikat. Garantie. Billigste, neuerdings ermässigte Preise (2—70 Mark). Reparaturen werden rasch und gut ausgefuhrt. Wilh,. Rudolph, 144) Giesneiu Salz von der Großherz. Saline Bad Nauheim aus gradirter Soole dargestellt, ausgezeichnet durch feine Schärfe und lleichtlöslich- feit, ist stets vorräthia und zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Kaufmann J. ti. D. Bapet auf dem Markt in Gießen. (6 GraHherzoiU. Salinen- unb Bergamt Bad Nauheim. Leinene Webgarne 955) bei A. 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Carl HaaS, Kalkbrennereibesitzer. 460) Ein Laden mit Logis zu ver- miethcn. Sonnenstraße B. 106. Suppen Anstalt. Suppenmarken in Büchelchen geheftet zum Verschenken an Bedürf» tige sind zu ka> fen: Bahnhofstraße beim Hausvater der Herberge und bet Herrn Kaufmann Hainbach; Markt bet Herrn Wilhelm Klee; Grünbergerstraße bei Herrn Kceisamtsgehtsfen Döring. 74) Der Vorstand. Die Stjüriiifler .Xunflfäröerei, Xönigfee, Chemische Reinigung, Druckerei re. bietet Gelegenheit zu zeitgemäßer Eisparniß durch gutes Umfärben re. getragener Kleidung re. Aufträge vermitteln unentgeldlich 45i)Geschw. Heerz, Neuenweg. I Todes Anzeige. I Verwandten und Bekannten hiermit die traurige Mitthetlung, I daß unsere inntgst geliebte Mutter, Schwester, Schwiegermutter und I Großmutter Jrau lllarie üoßt, gcß. Hohn, I heute Nacht sanft dem Herrn entschlafen ist. Gießen, den 10. Februar 1881. (967 H Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag 3 Uhr statt. 142) Schillerstraße Lit. A. 118,6 ist die Parterre-Wohnung, 5 Zimmer rc. enthaltend, nebst Gattenantheil vom 1. April d. I. an anderweit zu vermiethen. ____________Böger, Hofg,-Protocollist. 340) Ein möblrrtes Zimmer ^Parterre) zu vermiethen. _______I Mannberger, Neuenweg. 24j" Ern kleüres Familtenlvgis mit abgeschlossenem Corridyr und allen Bequemlichkeiten zu vermiethen uyd alsbald zu beziehen.W. Seuling. Ein Regenschirm im Theater stehen geblieben. „Die Gicht" finden Dick-l« u. Nhciiia-niömilS-Leideiäe die bcwnhrtcüe« Mittel gegen ihre oft sehr schmerzhaften Leiden üngdgeben, — Heilmittel, welche selbst bei veralteten Fällen noch die ersehnte Helluna brachten. Prospect qratiS u. franco. -- Ärgcn Ein« sendungv'on 1M. NPfg'wirv'Vri Aich'r Heilmethode- u. für N)Psg. da? Buch,®te ,Gicht- franco Ühecall hin versandt von jndjttf* Yerlags-4nstal1 tn Leipfi,. Bet Dnrchsrcht des tllnftrtrtrn vucheS: „Dr. 91ÜV* Heillnethode" werden sogar etbtvctfrfinrc d-e Ueberjeugung ac- winnen, Mv auch fic, wenn nur die richtigen Mittet jlir Nruoenduna gelangen, noch Heilung eriviirten dürfen. ES sollte tnlicr jeder Le>d>-nde, selbst wenn bei »hm bislang alle Medicln erfolglos gewesen, ftd) vcrtroucü-voll dieser bewahrten Heilmethode > ..wenden und nicht säumen, obige-? 2vrrk onzuschaffen. Ein.SluSjilg- daraus gratis u. franco. WWW- 1