Nr. 263. Freitag den 11. November 1881. Aichener Htnreiger Anikigk uni) Amtsblatt fit ben Kreis Gießen. Vureau r Echulstraße B. 18. Wahl- I ng der | werden, als im Vorjahre, geht auS den Motiven beim Etat deS Königreich- Sachsen hervor, der dem Landtage vorgelegt worden ist. Ss heißt in demselben • ..Der Bemessung der Ueberslbüfie aus Zöllen und der TobakSsteuer ist drr in bem »elchShau«halt«.Stat für ba« Stalsjahr 1881/82 eingestellte SB-trofl >u Grunde gelegt. Sus die zu erwartenden höheren Erträge der Tabakssteu.r iß aber um beswillen keine Rücksicht genommen, weil sich anneh. men läßt baß Im gieichrn Verhältniß auch bie Matrikular-Beiträg, anwachfen werben." Haien bie Sachfen olfo mehr Steuern zu bezahlen, so werben auch wir übrigen Deutschen nicht unverschont von bieser v obernen Segnung bleiben. Und dabri find nicht im Etat neue große Projekte in Aussicht genommen I — Es bestätigt sich, baß bem Reichstage neben bem RetchshauShalts. E,at an größeren Vorlagen zunächst nur bie ben Anschluß be« Hamburger Freihafengebiets betreffenbe zugehen wirb. Der Bunbesrath hat bekannt ich bie bieSbeeügliche Vorlage bereits im Sommer vor seiner Vertagung genedmigt. Es hanbeli sich hierbei um ben Maximalbetrag, welcher al8 Zuschuß an Ham. bürg Seitens bes Reichs zu gewäbren sein würde. — Wenig wahrscheinlich iß es, daß zugleich auch bie Vorlage, betr. ben Anschluß Bremen« an das beutsche Zollgebiet, bem Reichstage zugehen wird. Selbe Angelegenhe len wur. ben bisher geloubert behanbelt unb befinbet sich außerbem bie Bremen betr. graje noch nicht in einem so vorgerückten Stabium, baß schon für bie nächste Zeit eine solche Vorlage in Aussicht stehen möchte. — Prvfesior Mommsen bat bie ihm von Stoburg aus angetragene (San- bibatur für bie Nachwahl an Stelle bes Herrn Rickert angenommen. Karlsruhe, 8. November. Die „Rarlär. Ztg." melbet über bas Be- ftnben bet Großderzog« : Bei ber gestrigen Temperatursteigerung erreichte der Puls Nachmittag« 4 Ubr 108 Schläge unb fiel bann langsam. Da« Allg^ metnbeftnbcn ist bei größerer Unruhe ein wenig alterirt. Der Schlaf war de« Morgens ruhig. Heute ist ber Besammtzustanb des Großherzog« ben Umstän. den nach zufriedenstellend. Aeutfchland. Darmstadt, 9. November. Seine Königliche Hoheit der Großherzog find gestern Abend 10 Ubr von dem Aufenthalte zu Nidda hierher zurückgekehrt. Darmstadt, 9. November. Se. Königl. Hoheit der Großherzog nah. men beute uiilnärische Meldungen entgegen unb empfingen den Oberstlieutenant o. d. Osten, ben Major v. Mohl, ben Rittmeister ä la suiw Hehl, den Dr Lemfer, Beigeordneten ter Statt Offenbach, den Proseffor Dr. Etienne Laspeyres, Rector der Lanbes-Universitä,; zum Vortrag den StaatSminifler 8rt’in®e»Hn,d 8. November. Se. Maj. der Kaiser wird dem Vernehmen nach den Reichstag in. Weißen Saale des Königl. Sdilofie« In Person eröff. neii. Der Reichskanzler Fürst Bi-marck wird dem Monarchen die Thronrede Berlin 8. November. Die Socialdemokratie macht die denkbar mö^ lichsten Anstr,ngui gen, um bei den Stichwahlen im 4. und 6. Berliner Wahlkreise ihre Candidaten d, rchzubrmgen. DaS 'zellich überwacht. — Die Berussstänbe werten im neuen Reichstage in Weise vertreten fdn : Von ben bis setzt . ewählten «bgeortneten sinb 84 RsttergutS- unb Gutsbesitzer, außerdem 7 Hofbesitzer unb Oeconomen unb 2Smt«r4 be während ba« richterliche Element vertreten, ist durch 8 Amtsgerichtsräthe, 5 Landgerichtsrälbe, je 1 Oberlandesgerichtsraih unb Amtsrichter. D.e Rechts anwaltlchaft wild burch 17 TOitglieter vertreten fein, Himbel unb Jnbustr.e entfenben 16 Fabrikbesitzer, 2 Fabrik.Irectoren, 7 Kaufleute, 2 Bankier-, je 1 Düttenbesitzer, Holzbändler, Brauereibefitzer, die Verwaltung 11 Landräthe (5 Lordräthe a. D ), 4 RegierungSrärhe, je 1 Oberpräsider.ten (v. unb 9iegterung8brifib" ten, 2 Cberpräftbenten a-D- (Gras Arnim unb v. Kleist- Retzow), 3 Santeäbirectoren (v. Sauden, Bennigsen, v. Levetzvw) unb 1 Voliieipräfib.nten; 5 Rebacteure unb politische Schriftsteller nehmen neben 2 Oberstaatsanwälten Platz, ihnen reiben sich an: 18 Rentier«, 2 acti.e Slaatsminister (v. Puttkamer unb v. Gvßler), 3 Minister «.^.(Hobrecht, galt unb Winbtborst). Die katholiiche Geistlichkeit ist durch 20 Abgeordnete vertreten b e evangelische entsendet nur ben fortschrittlichen Prcbczer Neßler. Das Militär wirb allein durch den Generalfeldmarschall Gras Moltke reprä- fentirt, unter ben inactiven Officieren befinbet P* ©eneralheutenant v-Luderitz ; ber Hos ist burch einige Kammerh-.rren wie bte Herren v. Colmar, v. Brand, v. Waldau Reitzenstein unb burch Oberstjägermetster Fürsten Plcß Der treten. Die Cowmunalverwaltung s'ndet 2 Oberburger-reiü.r iojcrdenbed und H," mPT\ 3 Düraermeister, 1 Gememderath, die Wiffenschast und Pädagogik 8 UnivbfitLtsxrofefforen, je 1 Gvmnafialbirector, Jnstltutsvorsteber Rector. Außerdem finden wir noch je 1 Geh. Hofrath.Geb. Commerzrenrathi,5* Halter a D-, Legatwnsrath und Gesandten a. D-, 2 Aerzte und die Syndici der Berliner Kaufmannschaft und der städtischen Verwaltung ^»lms — Daß die Matrikular-Beiträge, d. h. die Leistungen der einzelnen Bundesstaaten, im Reichshaushalts-Etat pro 1882 und 83 sich hoher stellen -------- Prel» vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit »ringerlohn. Erscheint täglich mit Ausnahme bebers sich zeigt. Die Nacht war etwas unruhig, das Befinden Ist jedoch nicht unbe- ^'^Baden-Baden, 9. November. Die Abreise Ihrer Maj. der Kaiserin ,?Ä Ä M»' *2'“' **' 3« l" S»«»chi «««>-- ($■=■«•> 11,119 Stimmen erhielt. Vermischtes. 7397) Berlin, 6. November G-strrn Abend fand tm Kaiserhofe auf Anregung eines Kreffes Großindustrieller, namentlich vom Rhein, ein F.stmahl zu Ehren bes Professors Fr. Reuleaux statt, ^egcn hundert Personen aus den Kreisen der hiesigen Handels und Geschäftswelt, darunter Träger der ersten Firmen, hatten sich versammelt. Ais Gäste deS Comil6's, an deßen Spitze die G-Hcimen Commerzienräthe Delbrück und Hertz standen, waren erschienen ber Siaatsmimster Delbrück, der Unterstaatssecretär a. D. Jacobi, der Ministeriol- director a. D. Weißhaupt, mehrere Vertreter der Preße u. a. Von Dem (Somitempfangen, wurde Geh. Reuleaux in die Mitte der Versammlung geführt und hier überreichte ihm He^r van der Zypen aus Köm unter begründtter Ansprache eine hon 700 Personen unterzeichnete Adreße, die in thr-r Ausführung als ein bemerkenswcrthes Kunstwerk dezeichner narben kann und deren Tiielblatc ein meisterhaftes Aquarell von Röber in Düsseldorf zeigt: die Huldigung, welche die Industrie dem Heimkehrenden Reuleaux darbringt. Herr Reuleaux sprach mit sicht liefet Bewegung hin en Dank aus, wie8 die Verdienste, welche man ihm anrühmie, von sich und e-klärte, nur seine Pflicht gethan zu haben. Die heute ihm geweihten Auszeichnungen entschädigten ihn für alle Mühe und Anstrengung, für manche erfahrene Unbill unb Verdrießlichkeit. Die Feier werde ihm unvergeßlich bleiben. Von den Toasten, welche das darauf folgende Festmahl begleiteten unb durch Herrn Eugen Langen aus Köln mit einem Hoch auf den Kaiser eröffnet wurden, seien erwähnt eine Rebe, in welcher Geh. Rath Dr. Werner Siemens in einb.ucksvoller Weise Reuleaux' Verdienste feierte, und die Dankesrede, in welcher Reuleaux unter Hinweis auf die Entwicklung der deutschen Welt-Industrie unb ihres jüngsten Anhanges, der Kunst-Jndustlie, deren Aufschwung zu fördern bie Aufgabe seines Lebens bleibe, feine Wünsche für das Gedeihen der Industrie aussprach. Lübeck. Die hiesige Polizei zeichnet sich durch ganz besonderes Zartgefühl au6. Die „ß Z." berichtet nämlich: Auf Anordnung der Polizei sind, wie es heißt, die auf öff.niltchen Anschlagtafeln von den sich bekämpfenden Paitcten angehefteten Plakate überklebt worden, daniit nickt jctzt nach geschloßenem W ahlk ampf dadurch eine unangen hme, ben häuslichen Frieden störende Erinnernng wachgerufen werde. Gera. Ende voriger Woche ist hier ein Schüler unter besonderen Umständen gestorben. Derselbe war von dem Wahne befangen, daß fein Körper Alles, selbst Gift beitragen könne. Er hat denn auch mehrere Expeiimcnte mit sich selbst angestelll und sich schließ ich sogar zu Arsenik verstiegen und von diesem Gifte zu sich genommen. Doch hat fein Körper diese Probe nicht bestanden, nach einigen Tagen ist der Tod eingetreten. sWahl Humor.j Wie dem „Wests. Merkur" erzählt wird, tief ein Unteroffizier der bei den Wahiresultaren so viel Gewählte als „See " Secessiontst) verzeichn t fand, erstaunt aus: „Donnerwetter! sipd ' c - - - - - ..... In großer Mwe Will Geotj eleg. M Schel 6'ute ,(0 C. a. T3?51Schu|theis i I % ,u unb gi ,enOal w Mut Ltzs> — [(Sine tragi-komische Selbstmordgeschichte.) In ein Wiener Spital kamen gestern ; zwei Männer, von denen der eine um Aufnahme bat, während der andere blos als deßen ! Begleiter kam. Der Aufnahmswerbcr wand sich vor Schmerz und deutete auf die theilnabms • volle Frage W Arztes, was ihm fehle, auf den Magen. Der Begleiter flüsterte dem Arzte zu: „Er hat sich das Leben nehmen wollen." Der Doctor stellt darauf die Frage: „Haben Sie etwas getrunken?" — Der Kranke schüttelte das Haupt und krümmt sich vor Schmerz. — „Haben Sie sich vielleicht wehe gethan?" — Der Gefragte verneint wieder und sein Begleiter gi t dem Arzte Aufklärung: „Vier Cravatteln hat "er gegeßen!" — Ungläubig schüttelt der Arzt den Kopf. Aber der Selbstmordcandidat bestätigt die Aussage. Noch will s ! der Arzt nicht glauben. Er wendet, wie es bei Seibstmordversucken oft geschehen muh, Brech- mittel an, um dem Patienten Erleichterung zu verschaffen. Und siehe da, ber Patient hat £.3, hrP vuvr», uiuh muß Daran oenren, bei Seiten Zwei davon kamen gleich zum Vorschein, die zwei andern hofft Wilh hntinfn? 7a5 bQbCIL “nbf Hunger leiden müßten, ohne die sie unterstützende be? lm 8oufc be6 Mutigen Tages herauszubefördern. Was den Mann auf dn Gedanken hn* in SLn fo zu stellen, daß sie, wenn auch vielleicht bürftia fo ^bracht hat, sick mit „Cravatteln" das Leben zu nehmen, weiß dcr Arzt nicht. Mit Hals- Auskommen im Winter haben- W>r müssen gestehen die binden pflegen Selbstmörder sich zu erhängen, aber innerlich genommen bat sie bisher nock Nächstenliebe thut vieler Orten ihr Möglichstes, von Vereinen unb ei mein en Niemand. Dieses neueste Selbstmordmittel blieb dem Sckubmacker ^abnba brm Peisonen wird nach Krasten dazu beigetragen, Mangel unb Nntb 1 Tinh/Jn 17 1 • U ' leies H°lz Nahrung unb auch Heldin rÄ&r‘^unb unb Frauenvereme bie sich durch ihre mitleidigen Herzen ausze ^ kommen wir aber zum wicht gsten Gegenstand nnfprpr ^un unb B«chwng uni vor sM Ät® Ä Ai!°°°rhanb^'nöL^^L-m Trinen thut bie freigiebige Unterstützung wirklich Noth unb babei tft % nn«, «r»;* U 5 fie schuldlos ober nicht schuldlos in ihre gegenwärtige Lage aekömm n Ä °b sehr Wenigen hilft sie auch moralisch unb* ben>irft eine bu^^^flreSe ^^^ Mitleib, welches bestrebt ist, ber Armuth entgegenuitreten begdnet S? daß bie also Unterstützten nach unb nach aur biefe Hilfe podjen unb fit SA verlassen, weil sie nach ihrer Ansicht im Winter feine Ä unb f[?e Gelb zu vcrbienen, finben können. Das letztere wirb wenigstens obgleich es nicht immer wahr ist. Wir möchten hier ein kleines G-'sckicktÄ./^o.uptet, §«n Aankce flanb an einem falten Wintertage in bet rhür seines Äeg Äh' ftarf geschneit unb fopsschüttelnb bachte er an bie Schneemassen bie auf hJ'i£Q,-fe unb im Hof ben Weg oeriperrten Ein Nothleibenber bat um Unteri übuna ähr Gelb ?" fragte ber Slngerebete. Der Petent nannte eine fldne Summe " (Ä erwlberte ber Anbere, „hier ist ein Besen, bort ber Schnee. Sputet (?ud> 'TOann^ünh 36r.eS haben - Der praktische Amerikaner traf ben Nagel aus dm sio^ b?^ts ist ,0 schablich, als für nichts unb ro-fber nichts Wohlthaten zu leckten Ä’ gibt ben hm gernben unb fnerenben Leuten Nahrung, Holz und Geld, ohne meck^n" theil^ irgend einen Ersaß dafür zu verlangen. Es ist eine solche Forderung auf ffrfnh burdiauS feine Ausnutzung des Unglücks, man bewahrt im Gegcntheil re^ffmnr'nnn^ nOr,$lUt6ll!9C"'0 urnb 8,6t fEinen ®ebai ten bureb bie Arbeit eine andere R^chwna Die Seute beschweren sich freilich, baß es keine Arbeit gibt im Winter aber bas?ft m birfcr Bestimmtheit gesagt, nicht richtig, wenn es auch manchmal etwas schwer fallen ............ Dieses neueste Selbstmordmittel »lieb dem Sckubmacher Zabuba Vorbehalten dem cs aber glücklicherweise nicht das Leben gekostet hat. Nach einen Streite mit in. er Frau wollte er sich etwas anthun; das Waßer war ihm zu kalt, die Ahle zu schmerzhaft, so verfiel er denn aufs Cravatteleffcn. Er batte wohl selbst keine Idee davon, auf welche Weise die „Cravatteln" todtbringend werden können, und ist heute recht frost, daß er mit einer momentanen Indisposition davonkam. Es ist wohl nicht zu befürchten, daß sein Beispiel Nachahmung finden werde. (Der Pariser „Voltaire") giebt den Herren Aerzten die folgende bittere PUle zu schlucken: Im Hospital: Der Arzt tritt hastig herein unb fragt ben Krankenwärter Inspektor: „Wie viel Tobte haben wir heute?" — „Neun, Herr Doktor!" — „Hm, ich hübe doch gestern zehn Rezepte verschrieben" — . . . Inspektor (mit leichtem Achselzucken.) „>-ie werden ,chon entschuldigen muffen, Herr Doktor, aber der eine Kranke war durchaus nicht dazu zu bewegen — die Medizin zu nehmen!" Eine Blume, welche zum Schuhputzen verwandt werden kann, ist eine neue Entdeckung, nur schade, daß sie nicht bei uns, sondern in Neusudwales wächst. Die trockene Blume von *11 bi sc us rosa siniensis enthält nämlich einen zähen, schleimigen Bestandtheil, welcher durch Druck beim Aufstreichen auf den Stiefel denselben mit einem gleichmäßig g anzenden Ueberzuge bedeckt. Alles, was man nach bem Einschmieren mit vier ober fünf bie|er merkwürdigen Blumen zu thun hat, ist, daß man die Bürste zur Hand nimmt unb burty wenige Striche eine gleichmäßige Dertheilung der vegetabilischen Wichse bewerkstelligt, -üieje ststanze mit ihren schuhputzenschLN Verwendbarkeitefi soll auch in Ostindien begannt fein und wachsen. frische eingetroffen. fcg.v 7401) Ein I I 9191, unter seh I ju oerfaufen. 7407) Aersan Ra I 'n 10 Psund-Beu zu en 1 Verzollt unb fi I Aervockuno: Santos-Kaffee pei Campinas L Gua! { läva, grün, per ' Java> gelb, „ Nachnahm C. ',°b-r bk 4r, %% Strn nach, N«: «5. tnlCfl blt OOI: N Maß S ’« ßonnmjh* 8 dnhasttt. ) Otficn tittttrt gchchla Der Ditbin i| ldk tcutbt ibrtt gt antf uit 9. Lvvbr. (IRarftbmd)? . Der l-eutiq« Heu- und Srrohmarkt war gtzt . 'ähren Heu kostet« ft ns cd Qualttti der Ltr X 4 oo 6 40, Stroh X 4.0O—4 40, Butter 50 #Üo Jk 9Ö- 00, trn Detail 1. Qualität da» Pfiinl X 1.80—00, 2 Qualität rat Pf. X 1.10 — 0*, (tia dal Hundert X 6.00—7.00. Dd)ffnfltiitfc per Pfund 60—70 Kuh' Bnd und Farrenflnlck 40—55 , Kalbfleisch 40— 55 , Hammelfleisch 35—65 4, Sckwetnt'telsch 70 80 ein Hahn X 1.80—220, ein Hub,- X 1.60 2.0“ eine Entt X i 50 3.00. ttNt r«rbe 50 - 60 4, «ans X 4.00—g W, Hasm bal Stück X3.$a-V , I4ic-:atbtn X 120—2.60. Rebbock das Pfd. 70 go Kapauuer X 2.50 3, Wäscher HaLn X 9—12. Kartal ein 1(K» SU. X 3.50—5.00. Labkraut 30 41, Blumenkohl 1 St 5u 100X Wtrsinfl 12—15 «X «elberüben 1 Bund 0tiuf W—15 Sparqel daß Pfund 30 Romain;^Ä(at Utj—0/lt, 4P/o 1880tr Nüssen 74s/t», 2. Orient-Anlechc 60-,„, Wo Rumänische Rente 89, Lombarden 1235/e- Tendenz fest. — Münchener Bier. Die ächte, München« viere, welch, fett rtaigei Jahren in allen gröberen S'ädten Deutlchlands uab de» Auslandes sehr in Äufnatmt gekommen sind, s«deinen bei den Verehrern Gambrinus immer mehr Beifall zu finden, und ist deren Krport besonders in der fleaenwärtiqen Iabre^ett sebr stark. Unter diesen Umstanden wollen wir nicht ermangeln, darauf aufmerkiam zu machen, daß im Lass Ebel dabier gegenwärtig ein ganz vorzügliches E^portblrr aus der Münchener Löweüdrcmeret zum Ausschanle gelangt. (7406 — Auszeichnung. Bei brr aus Anlaß des internationalen ärztlichen Eongressrs kürzlich in London adgebaltenen Medicxl and Sanitary Exhibition wurde btt bekannte Firma Ed. Löflund in Stuttgart mit einem Award of Merit sbr Malz Extrakt« ausgezeichnet. Es bat sich bei dieser ÄeleaenheU wieder, wie 1876 in Phtladelphm. di« Uederleg.nheU Lei deutschen diätetischen Industrie erwiesen, indem keines der zahlreich ausgestellten Präparate aus England, Amerika. Schweden und Norwegen tnU dem deutschen Fabrikat concurrtren konnte. — Dieselbe Firma bat auch bei der Württ. LandlVgewerde-Ausstellunfl in Stuttoart mit ihren vorzüglichen Kindernahrungs-Präparatm, Malz.E;trocten und Bonbon« die höchste Suszeich nunq, die goldene Medaille errungen und damit ihren Weltruf als erste Firma in dieser Branche aufS Neue befestigt. Stailtifdje Hanstek-8chule QJcriJionflt) in Marktbreit a. Main. — Die Reifezeugnisse berechtigen zuin einjährig-freiwilligen Dienste. - Beständige Aussicht; mäßiges Honorar. (938 ^nrtßung «ack ßtö Plojeßoi, n Handel- ux6 »I- Säfte M standen, wann dn Mtvifterial- niii empsanzen, ittchle tbm ht t en MMiudne.k itt rnxbtn kn, : blt Haldiz^r ipiatb mit fiti cühmle, ton sich l flu^(id)nuagn ll und Lnbtl's: lche dar caiws einem Hoch auf ath Dt. Straft Sttde, in wticha ib i»tt8 jüiuftn tb Ltdwr bldbt, zesüdl aui. T« t auf öff-nilitn ibetkudl n?cM den däulluhe, stänrer sstste'der vnttaztn fönne. ließ ich lo.ior j« rp'ro" Ilntnosstzm t0,00/ * fcttlto ob. 6° öswIAzvnI-"^ f tzchndunz r-- it hübschi" dlont ’fenb sank .mnmllt^W eilte nacv l101” mbtrotflU*. » rücfie 'hn n Muttn dinm ma!" ' und bot il ka-n-asc^ blo- «'s W- bit tbeilnad-ö, ist-"' N%U. d-, ■"fÄtf •“J» »* * tent^bur^ ule IN' *Setan* Allgemeiner Anzeiger. Aieilgcöoienes. 7397) Oin Waggon sichten-Bouhol; isi abzuacden bei R. 7l«na in ttlrinlinden Irische Schcllstschc eingetroffen. (7403 feg. Willi. Wt idlg. ^4011 tstn Stlodntzno», ^lsigi-lsgaNe A. 91, unter sehr günstigen Bedingungen ju verkaufen^_____ 7407) Versandt von " Kaffee in 10 Psund-Beulelu zu en gros-Preisen. Verzollt und fianfitl per Post inclusive Verpackung: Santos-Kaffee per 10 Pfd. Beutel X 2.50, Campinas & Guatemala per 10 Psd -Beutel ij___ Java, grün, per U) Psd -Beutel X 10 50, Java, gelb. w 12.— gegen Nachnahme des Betrages, <’. L. Vidal, ______alter Wandrahm 4, Hamburg. 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Kammersängerin (Sopran), des Herrn Carl Heymann, Hofpianisten und des Herrn Friedrich Grützmacher, Königl. Kammervirtuosen (Cello). 7394) PROGRAMM. 1. 2. 3. 4. 5. 6. Sonate A-dur für Cello und Klavier . . . von van Beethoven. Arie: „Martern aller Arten“ aus der „Entführung aus dem Serail“ Sonate H-moll (Klavier) a) Romanesca Altitalien. Melodie au b) Gavotte für Cello . . c) Perpetuum mobile . . Lieder: a) Wie berührt mich wundersam b) Abendreihen c) Vergissmeinnicht a) Orgelfantasie und Fuge ) b) Abends i cj Concertparaphrase über / für Klavier Mendelssohns Sommer- I nachtstraum J „ Mozart. „ Chopin. dem 16. Jahrh. von Padre Martini. „ C. M. v. Weber. „ Franz Bendel. „ Karl Reinicke. „ H. Hoffmann. „ Bach-Liszt. „ Schumann. „ Liszt. Der Flügel von Blüthner ist aus dem W. Rudo 1 ph’schen Pianofortelager. Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind in der Ricker’schen Buchhandlung (Sonntags nur bis 12 Uhr) und in der W. Rudolph’schen Musikalienhandlung ä JL 2.50 (Sperrsitz ä 3.50) zu haben. *) Der Zutritt zum Concertsaal findet nur durch den Nebensaal statt; während der Aufführung eines Stückes ist auch dieser geschlossen. Wermiethungerr. 7402) Ein Logis, 5—6 Zimmer nebst Zubehör, per Februar n. I., auf Wunsch auch per sofort zu vermiethen. Wtlh. Reiber, Bahnhofstraße. 6546) Ein kleines Familienlogis sowie ein einzelnes Zimmer ist au stille Leute zu vermiethen im „Darmstädter Haus". 5105) Eine Familienwohnung im l.Stock zu vermiethen. A. Rüsing, Bahnhof. 7363) Ein Stübchen zu vermiethen bei Wwe. Henkel, Flügelsgasse 90. Wenzels Winler-(Palmen)-fiarleii. Freitag den 11. November: L Aboiineinenl-Conceil. Wiener Abend. Anfang präcis 7 Uhr. Entree 70 Pfg. Die Liste liegt an der Kasse zum Abonniren auf. Das Rauchen ist in den Abonnement-Concerten nicht gestaltet. 7389) Hrausse^ Kapellmeister. Montag den 14. Novbr., Abends 8 Uhr. im Saale des Gasthofs „Zum Prinz Karl": Oeffentlicher Vortrag der Dichtung „W aldeinsamkeit“ von Dr. Josef Victor v. Scheffel, frei aus dem Gedächtniss recitirt von Herrn Wilhelm Grimm? Musikdirector in Schaffhausen. Inhalt: 1) Vorwort. 2) Ueber Haide und Moor. 3) Waldeingang. 4) Morg^n- gesang (Sprache und Gesang). 5) Das alte WaldscbloM. 6) Nach dem Windbruch. 7) Einsame Blumen. 8) Waldbrand. 9) Sonnenuntergang. 10) Wenn die Unken rufen. 11) Forstfrevel. 12) Morgengruss bei der Waldmühle. 13) Stilles Heim (Lied, comp. von W. Grimm). 14) Nachwort. (7398 Eintrittskarten ä Person 75 Familienbillete ä Jl. 1.25 sind in der J. Ricker’schen Buchhandlung und Abends an der Kasse zu haben. Mitglieder des kaufmännischen Vereins haben mit Familie freien Eintritt. ____________Der Vorstand des kaufmännischen Vereins. --Circus Lorch. = 7409) Ein möblirtes Stübchen zu ver- mtethen. L. Friebel, Sandgasse. 7417) 4 Zimmer mit Zubehör sind zu vermiethen und sofort zu beziehen. Dieselben können auch getrennt vermiethet werden. I. Becker, Wallthorstr. 148. 6916) Ein Logis, 2 Stuben, Kabinet Küche und Bodenraum, zu vermiethen : nd bis Ende Dezember beziehbar. ___I Schaum, Bahnhofstraße. 6907) Ein freundl. möblirtes Zimmer zu Perm. Marktstraße D- 25, 1. St. 6214) Der 3. Stock meines Hauses 6 Zimmer mit allem Zubehör, zu ver- miethen. l>r. Ploeh. 5242) Frankfurterstratze E- 30 ist eine Wohnung, 6 Zimmer, Küche rc. im zweiten Stock, zu vermiethen und alsbald zu beziehen. RieS, Ober-Güterinspector. 5122) Eine schöne Famtttenwohnung an eine ruhige Familie zu vermiethen bei ______ Ehr Lony, Bierbrauerei. 7369) Ein kleines Familienlogis mit Zubehör. Kirchenplatz 23. 7352) Ein kleines Familienlogis und ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei Frau Dr. Köhler, Gartfeld. 7245) Ein Famrltenlogis zu vermiethen (S* t!ld*d*'ch Georg, Handelsgärtner, 7235) Der mittlere Stock meines Hauses, bestehend aus 3 Zimmern, Küche rc., nebst dem dazu gehörigen Stück Land ist per 1. December zu vermiethen. I K. SpteS, Frankfurierstr. 7209) Ein kleines Famtlienlogis zu vermiethen. Schlotzgasse 258. 7103) Mehrere Famtlienlogis sind zu vermiethen. Näheres bei I. Blitz. 7064) Die neuhergerichtete Mansarde im „Cafe Leib" ist zu vermiethen und baldigst zu beziehen. 6839) Marburaerstraße Nr. 161 sind an einzelne Herren freundl. |möbl. Zimmer zu vermietben.__________________________ Im Fischerhof ist ein kleines Logis zu vermiethen, per 1. November beziehbar. (6771 7381) Gin kl. möblirtes Zimmer zu vermiethen. Neuenweg 116. 6714) Scheuer zu vermietben. 0 r. Weber. Vermischte Anzeigen. 7416) Auf der letzten Unterhaltung des „Bürger - Club" ist ein weiß - wollenes Tuch liegen geblieben. Abzuholen gegen Erstattung der Jnserat- gebühren bei W. Zutt. 25.—30000.X werden zu gutem Zinsfuß gegen mehr als doppelte Sicherheit zu leihen gesucht. Schristl. Angebote wolle man gtfl. unter Nr. 7372 an die Exped. ds. Blattes gelangen lasten. (7372 7396) An- L5 Verkauf von getragenen Kleidern und Stiefeln, Oelgemälden, alten Gold- und Silbersachen, Münzen rc. LouiS Rothenberger, Neuenweg 193. 3^' Von fremden, nicht hier wohnenden Leuten kaufe nichts.______________________ Gesucht ein kautionsfähiger junger Mann als Abonnenten - Sammler und Expedient gegen angemessenes Honorar. (7099 Gießen, Neuenweg 194, 1 Tr. r. 7371) Mehrere brave Mädchen mit guten Zeugnissen suchen Stellen. Näh. auf dem Vermiethungsbureau von Frau Tränkner, Näue-Bäue 99. 7380) Eine gesetzte Frau, welche in allen häuslichen Arbeiten, sowie im Nähen und Bügeln tüchtig und erfahren, auch englisch spricht, sucht, gestützt auf gute Zeugnisse, Stelle als Haushälterin. Offerten unter M W. 6 an die Annoncen-Expedition von Karl Bindernagel in Friedberg (Hesten). Die Bettsedern - Reinigungs- Anllalt — w von (7241 P. W agner, Asterweg 109, I empfiehlt sich zum Reinigen und Putzen von Federn und Waschen von Bettzeug. I Lager von vettfedern bester Qualität. Heute Abend 8 Mr: Grosse Vorstellung. Freitag geschlossen. InMHHÄMeeeeeMBeeee™™™™™» 7419) Es hat Gott gefallen, meine liebe Frau Katharine, geb. Güngerich, heute Morgen V26 Uhr nach kurzem Leiden zu sich zu rufen. Diese für mich so schmerzliche Nachricht thetle ich Freunden und Verwandten zugleich im Namen meiner Kinder mit. Gießen, den 10. Novemb-r 1881. Rudolf Güngerich. Die Beerdigung findet Samstag Nachmittag um 3 Uhr vom Sterbehause (Frankfurter Straße E. 323) aus statt. Todes - Anzeige. 7411) Verwandten und Freunden statt besonderer Meldung die Trauerkunde, dass unser innigstgeliebtes Acnnelicn nach schwerem Leiden heute Nacht V212 Uhr in die ewige Hei- math eingegangen ist. Giessen, 9. November 1881. Buchhändler W. Ferber und Frau. Die Beerdigung findet Freitag Früh 9 Uhr statt. Todes - Anzeige. 7421) Statt besonderer A.rzeige die traurige Mittheilung, daß heute Nacht 1 Uhr unsere geliebte Mutter, Großmutter und Schwiegermutter Marie Schmall, geb. Becker, plötzlich dem Herrn entschlafen ist. Gießen, 10. November 1881. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag 3 Uhr vom Sterbehause, Grünbergerstraße (Bleiche) statt. MIWWWWWWMWWWMMMWWWMWMWMM 7346) Ein junger Mann, militärfrci, mit prima Zeugnissen, sucht Stelle auf Comvtoir oder Lager. Off- sub C. 100 an die Exped. ds. Bl. 7364) Ern junger Mann sucht Stelle als (sommtS. Gest. Off. unter W. 20 beförd. die Exped. ds. Blattes. VeroHttvortltche Redaction: 3L Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Bureau r Zufol Gemeinden Kri haben. m Darr stroms hat dr .Am 26. Nover das Ersuchen Technikern, sack Mission zu beru und unter Anhc Da bis jetzt n nichts Eichens denn inzwischen beimgesucht worl 'Anfrage zu rich nelnenden Falles Ursachen der se Angebrachten I, werden, mit wes 2. Kammer bei Manzvniode 1 Verhandlungen dem Grund ''^re Grundlaa oQhl von Stron 1-nhandlungen i , Mbit nntben aus dies llntrages der 91 ^.ur Rabenau Ackrtechniker L'vda ausarben ^Bregeln zu f empfundene Cal ^olköwoblso Ere'grisse ßr e ’®“«aub unb; S in r !u heile Sb» die tzLm. eonrm (ML' E Nicht । di nur äeint§ trag bür£ÖQl il ba wohi ^ibbtr'nl? "ch für Ä“ QI.6 t-n l| ' tzLtz ääS 6"«b.n V°r tfnt $ ’1,1 C si>h lnr leb