alt. r#nM>, bi, lnt> Me °°m Sperrsitz te. len b'S * 5,00 6 Leiden ter^ Äiti rwzttroffei, nun, I ne S 6 e n ♦ tand. ijfen läng-kns itgirt iwrrn, n. aum jmifliill (M n flrapf 60 rob Herren- itbmM*- eitert dlBWgät- rkf tirbeiti^Aint^ jtion und xi b. Ältts^- W 6 S « c .. «r eks g* Sc W U -Ärt* Ä »l*w -ILE Sw»uBi Ütt.EL»»». "TASeiß^Arau Lst»"" 5<> Freitag den 11. März 18M. Gießener Anzeiger Anskigk- nnb Amtsblatt für den ßms 6ic6tn. ■ ' ...... ■ """ "' '--------- ” firrit vierfeljLhrfich 2 Warf 20 Pf. mit «ringrrlohn. V«re»«r Schvlfiraße B. 18. Erscheint täglich mit Au-nahme brt Montag». Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Warf 50 Pt. für die 2tablirung de- Rothen Kreuze« in Tran-vaal Sorge getragen hat. In gleichem Sinn« find die Unterzeichneten zusammengetreien, um Gelbsamm- lungen zu veranstalten und die eingegangenen Beiträge eben dahin ahzusühren- Wir richten an Alle, welche ein Her, und eine Gabe für die armen Verwundeten haben, die dringende Bitte, uni ihre Beiträge rasch zu spenden- Fließen dieselben reichlich, so ist in «u«flcht genommen, deutsche Aerzke und Kranken- Pfleger nach dem Kriegsschauplatz zu senden. Da« Schatzmeisteramt hat der miiunterzeichneie Herr Lonsul C- Gärtner gütigst übernommen und bitten wir all« Gaben und Zuschriften an seine Abreffe, PotSdamerstrahc 86 A, zu richten. Berlin, 4. März 1881. Da« Somit« zur Unterstützung der Verwundeten in Transvaal: Annecke, Generalsekretär te« deutschen Hanbel-tages; Arndt, Geh. Lommer- zienrath; Dr. DiiboiS-Reymond, Geh. Rath und Proseffor; Darmer, Sapitän- Lieutenant; Dr. Gustav Fritsch, Prof.ssor; S- Gärtner, Lonsul a. D; Dr. R. Hartmann, Professor; Dr. R- Jannasch, Vorsitzender de« Lenttal- verein» für Handels-Geographie; Dr. Otto Kersten; Dr. Heinrich Kruse; B- v. Langend.ck, Geh- Ober-Medicinalrath; Dr. G- Rachtigal, Vorfltzender der Gesellschast für Erdkunde; Frhr. v. Schleinitz, Sapitän zur Lee; William Schönlank; Dr. Schuber», Generalarzt; Dr. Virchow, Geh. Rath und Pro- feffor; Vowinkel, Reich«lag».Abgeordneter; Richard Wagner (Bayreuth); Ernst v. Weber (Dresden). England. London, 8. März. Di« ärmliche „Gazette" veröffentlicht di« Sehe- bung de» diesseitig«» Botschafter« in Berlin, Lord Ruffell, in den Pairtstand mit dem T't'l Baron «mpthill zu Ampihill. Dublin, 8. März. Außer Walsh sind noch zwei weitere Mitglieder der Landliga verhaslet worden, darunter Michael Boyion, welcher am meisten für die Orgamsaiion der L.ga Ihätig war. Boyion legte Namen« der ameri- k-mischen Republik Verwahrung gegen seine Vrrhastung «in. Atalicu. Rom, 6. März. Die Katastrophe von Casamicciola auf der Insel Ischia stellt sich immer fürchterlicher heraus. Von 500 Steinhäusern würben 200 zertrümmert und die Übrigen sind ganz unbewohnbar. Alle Einwohner sind auf da« offen« Feld geflüchtet. Lebensmittel fehlen und es mußte au« Neapel Brod requirirt werden. Palmieri'« A -sicht von einer Unterwaschung de« Bodens durch Waffer wird al« nnb'ltbar betrachtet, da h ute Laccamento ebensall« von «inem Erdbeben arg beichädigt wurde. Der Schaden ist unbe- rechenbar. Die Baulichkeiten d.r Thermen sind fast alle eingestürzt. Bisher wurden 102 Tod!« ausg«graben. Die Regierung wird dem Parlamente einen Gesetzentwurf Über die Unterstützung der D-rnnglückten vorlegen. Portugal. Lissabon, 8. März. Gestern fanden hier eii.ige Manifestationen gegen da« Mw'stirrum statt, wobei e« zu unbedeutenden Volksansammlungen kam, welche ohne besonderen Zwiichensall zerstreut wurden. Die Demonstrationen richteten sich g-g«n einige Personen in öffentlichen Stellungen und gegen Journalisten. Abend« fand eine andere Demonstration zu Gunsten de« Mini- I sterium« statt. Heute ist Alle« ruhig. Stlkgraphischt Depeschen. Wolff'« ««legt, or.rrespoudenr-vureau. Berlin, 9. Mär,. Deutscher Reichstag. Ls ist eingegangen da» Unsall- Ltersicherunas-O^esetz für «rbeiirr. Sei der fortgesetzten «crathung des Gesetzentwurfs, betrenenb imeuäbngt Sudgctper oden, erklä r Abg. Freiherr o. Lerchinfeld, nur oter- täbnae Le« slatw perwden, nicht aber zweijährige Äudgewerioden aeceptwen m können. Sraoissecrelär Schot, vvlemfirl gegen die aeftrigtn Ausführungen de« Ab,. Lasker, als ob die Vorlage einen ScheincvnftimnonalwmuS schonen werde. MN besonderem Nachdruck trttt ecooh für zw.-iahnge Liaisverioden ein, welche allerdings 2 Säten bätten wobei indeh die Cortbeile weit üderwicgend ftttn. Der Abg. Hanel bekampst dre Vorlage, welche wichtige »olitisch. Rechte des Reichstags preis,ebe und der nationalen $olirf des Reichskanzlers nicht enlsprechc. Ltaalssecretär Schol, weist auf bit zweifellosen Dortbeile btn, die sich aus dem nicht mehr gleichzeitigen Tagen des Reichslags und der Landtage ergäben. Ter nürN-mbergrsche BundesrathsdevollmachNgle Schmid bemerkt die Abb lie von der übermäßigen parlamentarischen Last könne nur crntrctcn wenn "auch die Lin,il'iaa,-n ohne Ausnahme mehrjährige Ltatsperioden e>n- sübrlcn der Bundesratb würde der Vorlage n.cht zugestimmt haben, wenn sieern Attentat aus die nationale Sntwicklung bedeutete. Auch der baierische Gesandte, Gras Lcrchcnseld beiürwortet cneraisck, die Vvilage und bebt die günstigen Resultat« der zweijährigen Finanzperioden tn Lagern hervor. Ter Abg. WindtHorst bringt manche rechniiche und politische Bedenken gegen di- Vorlage vor, wünscht aber erne nngehende comm-siarisch- Vorberathung. Staats,ccrelär -. «öttichtr erNärt, wenn das Haus dem An 13 der Verfassung (alliahrlrche Einberufung des Reichstags) nicht abanbtrn wolle, würben die Regierungen erwägen, inwieweit auf die Vorlage verzichtet werden könne, wenn dre jädrl-de (?tnberuhing des Reichstags ousrrcht erhalten werde; um die Initiative beffelben zu wahren, würden die Regierungen demselben mit voller Loyalität Vcrlag.n mach n Aba. v Kleist-Retzow b'grünbel nochmals den Standpunkt der Sonfeivaliven Rack einem Schlußwort drs Abg. Rickert folgt die «bsttmmung über den Antrag Stumm, die Vorlage an eine Commission zu verweisen. Die Abstimmung ergibt die Beschlußunsähigkett des HauieS. — Kortsetzung morgen. Pari», 9. März. Ta« „Magasm au prmtemps“ ist heute ftüb voll- ständig niedergebrann», nur die Kaffe ist getutet, auch gelang es, die Neben- Häuser zu schützen. Deutschland und der Orient. Die preußischen Osficiösen belehren die Welt darüber, daß die deutsche Diplomatie in Stambul eine speclelle .Mission" nicht habe, somit auch die englische Nachricht von dem Scheitern der Mission des Grasen Hatzseldt unrichtig sei. Auch di« Wiener .Gutunterrichteten" haben sich diesem Dementi angeschloffen, und so müffen wir aus Treu und Glauben annehmen, daß I Deutschland und Oesterreich von einer „orientalischen Mission" nichts wiffeii I wollen. Die Ehamäleons-Natur der Balkansr«ge motivirt am besten da« vsficiöse Dementi, denn in der Thal träte «« unmöglich, eine Diplomotie für alle wechselvollen Entscheidungen und Sptüng« bet Psotte mit ganz bestimmten Instructionen zu versehen. Nirgend« mehr al« am goldenen Horn lehrt der Tag den Tag, und „carpe diern" — nutze den Tag au« l — war von jeher I di« Rrgrl für bi« auswärtig«» Botschafter, welche vom Sultan oder seinen Rathgebern etwa« erreichen wollten. Kommt nun noch, wie jetzt, hinzu, baß jeder Tag de« „da unten" eben erwachenden schönen Frühling» dem überraschten Europa di» Nachricht vom griechisch-türkischen Kriege bringen kann, der gleichzeitig die Meldungen vom neuen „Königreich" Rumänien, einem Aus- I stände der Bulgaren, Rnmelioten und sonstiger unzufriedener, Vergrößerung«, süchtiger Vöikerichafien folgen würde, so liegt e» auf der Hand, daß eine gute Diplomatie — und schlecht ist sicher die deutsche Vertretung tn Stambul nicht — so klug und weise sein wird, zu behaupten, daß sie eint I bestimmte Mission nicht besitzt. Richtrdestowtnlgtr btsttht bitft „Mission", odtr, wenn man will, so iestthen vtrschitdtnt Misfiontn ber beut(4en wit btr cooperirtnbtn östtrreichi- I sch«n Diplomatie. Di- vornehmste Mission ist btzeichnet burch jent große allgemtint Mission, bit Deutschland in Folge seiner centralen Machtstellung in Europa naturgemäß zusällt. 2« ist jene Mission zur Erhaltung de» con- tintntalm Frieden«, btn man, obwohl zur Ztit in Südamtrika, in Sübafrrka und in Miftlafien bit Wafftn klirrt», Welt f rieb en zu nennen beliebt. Diese Mission wird zunächst am besten erfüllt, indem die Diplomatie zwischen den weitgehenden Ansprüche» ber Griechen unb bem zu geringen Maß bet Loncessionen bet Türken ju vermitteln sucht. Vollständig gelöst wird aber bit orienlalischt Fragt trst werbtn, wenn bitft Vermittlung nicht gelingen wirb, denn alle Kenner btt orientalischen Frag« stimmen bann übrr«m, daß auf die Dau«r Ehristenihum unb J«lam, orientalische unb europäisch« Politik „ichi paktir«» könnrn, unb w«nn auch L«it«n« bet Großmächte triebet einmal I etwa« Sympathie für btn „atmen Türken" laut wird, bei oeränberten I Verhältviffe», bei einem neuen Attentate auf btn Rest bt< Befitzstanbe» btt tutopäischtn Tütkti erlischt bit gtgtnwärtigt Missto» btr Tlplomatit. E« hantelt sich in letzter 8mtt darum, daß die Türken rach Kleinasien zurückge- drängt werden, und der Über kurz ober lang bevorstthenbe neue orientalische Krieg, ben man möglicherweise, aber kaum wahrscheirliL localtftrtn kön- nett wirb, bringt bie Mission bet Theilung bet Türkei aus « Tapet, unb zwei- ftlSobne wird man bann mehr von einet beutsch-österreichischen Mission hören. I In Wien kltibet sich diese Zukunfirmissiou in die beiden Worte: Rach Salomchi! — tn Petersburg und in London tivalisitend in btn Ruf: Nach Konstantinopel! — unb selbst ter Grieche hofft auf eine Erbschaft vom alten Byzanz. Deutschlm.b freilich hat zunächst keine „Mission", bie sich auf Län- bererroetb erstreckt, aber burch bie beutsch-österrtichifche Allianz, wie durch die Nothwendigke.t ber «urdehnung seine» Hanbtl» nach bem Südosttn Europa«, burch bie SBiebertrringung de« alten Hanbtlswtge« nach ber Levante ist e» an der t nbgültigen Lösung ber Drientfrage birect taterefftrt. E« mag gegenwärtig keine bestimmte diplomatische Mission haben, sein« Sultur- mission im Orient besitzt t« dennoch, unb sie wirb zu rechter Zeit auch zur Geltung gebrawt werben. Deutschland. Maiuz, 7. März. Die AuSwanberung nach Amerika, besonder» von Bayern. Baben unb Württemberg au», scheint bieseS Frühjahr ganz bebeutenb ju werden. Schon jetzt treffen säst täglich über Hundert dieser Europamüben mit den Dampsbooten, von Mannheim kommend, hier ein. Die weiteren Transporte werbe» so bebeutenb sein, baß biefet Tage von der Nieberlänbischen DampsschifffahrtS-Gesellschaft ein eigene» Schiff nut jum Zwecke bet Aus- wandtrctbesötbetung in Dienst gestellt werden wird. Ta« Schiff »irb_bie Au»wanbetir in Mannheim aufnehmen und dieselben direkt dem nächste» Lee- Hasen -usübreo. Berliu, 7. März. Die Zeitungen veröffentlichen nachstehenden Ausruf: Der in Transvaal entbrannte Krieg wird in der ganzen gebildeten Welt mit der größten Theilnahme verfolgt. Die blutigen Zusammenstöße der letzten Zeit haben gezeigt, daß e- sich um ein Ringen auf Leben und Tod bandelt. Da Engländer und Boers an persönlicher Tapferkeit wetteifern, so wird die Zahl der Opfer eine ungewöhnlich große sein. Aber die BoerS entbehren drr geordneten militärischen Sanitätseinrichtungen, und es ist daher Pflicht der Menschlichkeit, ihren Verwundeten nach Kräften Hülse und Pflege zu brmger- Berens hat das Zentral« Somit £ der deutschen Vereine vom Rothen Kreuz zu diesem Zu ecke einen Beitrag dem niederländischen Eomit6 im Haag überwiesen, welches durch Vermittlung des königlich niederländischen Konsulats in Capstadt Handel unb Verkehr. Hammelfleisch Rtnd 6.0'1. X 1 — 1 10. X LOO 2.00, —8.00, Haien sprechen mochte.^ konnte Seitens des Vorstandes sofort cntflcgcnflcfommen werden, da Doctor Wetdenhammer seine Bereitwilligkeit zu einem öffentlichen Vortrage bereits zugesagt hat. , — Heber Leber- und GaUenleiden. Die Leber lieat unter der rechten Lunge, und muß a's die größte Drüse des mfnfdjj heben Körpers bezeichnet werden. Ihre Funktionen sind Die Hallenachonderung ^s ist vom owfetct Wichtigkeit für daS Wohlbesinden des Menschen, da^i jene Functionen ferne Störung, fr leiten da dieselben stets tief etngreifen und eine Menge unserer Ctgane m McklrtdenschJ xuben Ist die Leberthätigkeit gestört und es wird nicht gcnuqend Galle abgesondert,. so tritt niebt a stehl gestörte Verdauung und deren Symptome Verstopfung, ,aures Ausstößen, Blähungen,. , qa t,rtinmenfifit ein sondern durch Anhäufung von (Aaste in der Leber selbst ent-1 ^-h-n'h-ftig- Sckrnerzen, ©»annung in ter L-b-rgeg-n-, appelitior^^it.fcbrtcb'nunbfonftirt SSVÄ.1Ö ÄÄ STiu b"I«nbdn ob« fl« unbe«d)tet zu ,offen, (entern erforbern em rajches energnche. ein9T,lffiit”'biefl@aael’tn mffprechenter Quantität ton der Leber abgesondert und in regulirM in von Darmkanal abgeleitet, so tritt sofort Besserung ein, das Leiden wird gehobcn it vcrickwindet die Schaar der Krankheitserscheinungen. Dieser Genesungsprockß darf indeffen nickt mit stark wirkenden und die Darmparthien heftig reizenden Arzneimittel herbeigeführt weiden sondern man muß nur milde, sanft lösend wirkende Mittel anwendeiu 1 Alß ein reelles in seiner Wirkung angenehmes, sicheres und Jedermann SUganglichw Heilmittel werden die von Apotheker Rich. Brandt in Schaffhausen (Schweiz) dargestesttM Schweizerpillen ärztlicher Snts empfohlen und sind Gutachten und Urthttle vieler angesehene, Acnte über die vortreffliche Wirkung der Dillen in den nachbenannten Apotheken von Jedermann gratis zu erhalten. Viele deutsche Apotheken führen dieselben und zwar m DlechdosM enthaltend 50' Pillen für 1 X und in kleinen Probeschächtelchen mit 15 Pillen für nur 35 4 Auch sind dieselben zu Haben in Gießen in den Apotheken, Nauheim bei Apotheker Ära 1 I Friedberg in der Apotheke, Nidda bet Apotheker Braun, Gedern bet Apotheker Moog. ( — - ~ — * Die rasche Abwechselung zwischen Frost-, Regen- uad 6ebnet« wtu'i uuv u.,.; M..v w,. an den Bergabhängen unserer Gegend zur Folge. Von vielen Seiten werden dieselben gemeldet, so von der Goßfelder Straße am weißen Stein, am W-brda-r Weg, am Morbacher Weg. Eoibenberg. Kaibsidvr u. 3. — Such o,r proti- ,arische Damm am Wehr oberhalb bet Sotz'ftben Mühl- ist am Sonntag wieder dutchdroch.n und das kostitieiige Material zurn großen Thell ton der hoch gehenden Lahn fortge,chw,mmt. Mr unsere drei hiesigen Mühlen ist die Wtederindetriebsehung leider hierdurch in unbestimmte «eene gerückt ; der Schaden, den dieselben zu lckt-n haben, soll ein (ihr erheblicher sein. Heidelberg. Die Rachnckt, daß sich Geh. Rath Prose„or Dr. Lange »ahter, unser berühmter Gynäkolog, -rschoff-n Hot, ist dabin ,u ergänzen, daß ders-lb- seit Wochen an ickwerer Melancholie gelitten und im Zustande völliger Unjur-Lnungbfahigk>,t Hand an fick gelegt Hot. Was er als Direktor der Entbindungsanstalt an der Unioersität Heidelberg der Hochschule und leinen zahlreichen Schülern und Schüler.nnen gewesen, davon geben die glanzenden, ton ihm auf dem Felde der Wiffenschast und im edelsten und aufopferungsvollsten Dienste der Menschheit errungenen Erfolge das beredteste Zeugniß. , Straßburg, 7. März. Auf der hiesigen Unioerfitat hat tot Kurzem in der mathe- malischen und naturwiffenschaftlicken Faeultät ein junger Japanese durch em« tüchtige Differtatton und ein gutes Examen sich den Doetorgrad erworben, — wohl der erste Asiate, der auf der Umtcrfität Straßburg promotirt hat. . . Oppenheim, 7. März. Em kolossaler »ergründ) bat in unserer Rockbargememde Dienheim stattgesunden und droht noch größere Dimensionen anzunehmen. Bi« jetzt berechnet man den Schaden, den derselbe an den Weinbergen und zwar an solchen der drft-n Lagen, on- aerichtet hat, schon über eine halbe Million Mar! Der Verlust trifft sowohl Diendeim. als auck tlele hiesige und Mainzer Wembergbesitzet. Im Iahte 1645 tat in derselben ®egrnb em ähnlicher Bergtutsck staltgesunben, der lausende ton Neug engen herbtigezogen halte und be- hautten ältere Leute, daß es wieder gerade daffelbe Bild wie damals sei. Die schönsten SZBenv betae sind vernichtet, theilweise mit hohen Erbmaffen bedeckt, Iheilweise ganz verschwunden, an vielen Stellen sind tiefe Löcher uno Riffe. Di- Wege sind jetrpen und verschüttet; Baume, Reben Weinbergspfähle und Stüderl liegen mit Erde und Steinen untermiidit vollständig durcheinander kurzum es b.etet sich dem Auge e.n jammervolles Bild bar Bis jetzt .ft die gefährliche Stelle nock ungefähr 40 bis 45 Schritte ton dem Orte Dienheim entfern. Die Emwobner der totbeten Häufet leben jedoch ii for'wabrenter Unruhe und werden wohl, wenn die Erdwolzungen nickt nacklaffen, ihre Wohnungen räumen muffen I Frankfurt 7 März. Gestern Abend um 11 Uhr pafsitte unsere Stabt ein grotzer Auswandeterzug. In 14 Wagen der Main-Wes-r-Bahn waren ta. 650 Pertönen untergebraebt, welche die Reise unternommen. um in Amerika eine neue H.mach zu jucken. Da« Haupt- Sontingent zu diesem Zuge halle Baden und Schwaben gestellt^ Von Frankfurt a. W. und Umgegend waren 1H0 Mann, lautet junge Leute im Alter von 23-30 Jahren bade . 1 Mi, dem neuen schuljare kamt auch im Herzogtum Melnmgen die preusiscke recht- I schreibung zur einführung. Dem ortografiscken unterricht sollen das Preus, regelbuch und da» I ortograf. Wörterbuch son Duden zu gründe gelegt werden 51 cu Stettin, 3. März. Zu dem Synagogenbrande wird berichtet, daß die Unters I suchung als beendet anzusehen und so gut wie feststehend ist, daß die Brandursach- in einer I Unvorsichtigkeit bei der Tempelreinigung zu suchen ist. Röthenback im Allgäu, 26 Februar. Heule fand beim Gastwirth Mangold „zu den I h„i ßeiligen" eine Zwangsversteigerung statt. Die Kauflustigen, etwa 50 Personen befanden fid> im Hausflur des zweiten Stockes — ein Krach und olle Subhastanten stürzten lamm Balken Boden und Stiege in da« Erdgeschoß. Auch der Gerichtsvollzieher, den Geldbeutel I ln t>„ Hand mußte mit. Außer einigen unbedeutenden Verletzungen tarnen Alle mit dem vermischtes. Minden 5. März. Einem Soldaten des 15. Jnfanlerie-Regiments, welcher IM Laufe I be« Winters dese'rtirte und dann bei bitterster Kälte acht Tage ohne jede Nahrung IN einer ßleune zu Leteln sich verborgen hielt, haben im hiesigen Garnison-Lazareth beide erfrorene »eine unterhalb des Knies amputirt werden muffen. Es geschah dies nicht an beiden Gliedern zugleich, sondern mit einer Zwischenzeit von zwei Tagen, um die Kräfte de« Patienten nicht allzusehr zu erschöpfen. Derfelbe hat die gefährlichen Operationen über Erwarten gut übe « standen und dürfte in nicht allzu ferner Zeit als geheilt aus dem Lazareth entlasten und der llädtischen Behörde überwiesen werden, weiche zusehen mag, was sie mit dem Unglücklichen an fängt der weder hier orisangehörig ist, noch hier seinen Unterstützungswohnsitz hat, aber nach den bestehenden Vorschriften für« erste von der Stadt Übernonimmen werden muß. Im allgemeinen sollte man dock annehmen, daß für einen Soldaten, welcher wahrens seiner aktiven Dienstzeit wie erwähnt zum Krüppel wurde und dessen Zugeborlgkeit zur .Irmec noch durch An nahme ins Garnison Lazareth auLdrücklick dargelegt ist die Militärverwaltung aufzukommen | Hobe. ' Im vorliegenden Falle dürfte doch die Stadtgemeinde kaum rechtsverbindliche Verpflichtungen. zur Erhaltung de« arbeitsunfähigen Manne» haben oder deffen H-tma'HSort al« Unterstützunaswohnsitz anzusehen fein. -3^-' ftaHcl 7 Marz Ein Eisenbahnunfall recht eigenthümlicher Art und unter gewiß bedenklichen Umständen Hal ff* am Samstag Abend auf der Mam-Wejer-Babn zugetragen. Al« der nach 4 Uhr hier abgehende durckgehcnve Tages,chnellzug Hamburg, bezw. -8erlm-Frank- furt auf Station Kirchham anlangtc. entstieg einem Waggon 1. und 2. Klaffe ein Officier mit dem Bemerken, daß er keinesfalls in dem verlassenen Wagen, der über alle Gebühr Heftig Hin- unh herschaukele und nickt zum AutzHalten stoße und rumpele, weiter fahren werde, man möge ihm ein anderes Coupe anweisen. Das Fah,personal bedauerte, kein anderes Coupe disponibel iu haben und war über die Ausstellungen des Paffagiers sehr verwundert, dieser jedoch beharrte energisch auf seinem Verlangen — und da entdeckte man denn, daß der (zum Gluck auf drei Aren laufende) Waggon ein Rad verloren hatte, das auf irgend eine Weise defeet geworden war ohne daß dieses bis dahin das Fahrpersonal oder tic Aufsichtsbeamten bemerkt hatten, nach Lage der Umstände auch wohl nickt gut bemerken konnten, da der betreffende Waggon auf 5 «ädern noch leidlich im Zuge mitgelaufcn war. Die Gefahr, in der der Schnellzug geschwebt hatte, war übrigens größer gewesen, alS man zuerst, nackbem man sie glücklich überstanden, angenommen, indem auf einer Strecke von 6 Kilometern das andere Rad sammkliche Bo.zen, Schrauben re. an den Schienen durcksckleift und gelöst hatte, von der Stelle an, wo das eine Rad defeet geworden war. Morgenztg.) — Bei der Illumination in Berlin am Samstag, 26. Februar, Abends, hat unter vielen anderen Transparenten namentlich ein im Schaufenster der Friedrich Seite schen Kunsthandlung ausgestelltes humoristisches Transparent viele Paffanten angezogen und recht herzliches Lachen erregt. Das hübsche Gedicktchen lautet: ö ' Als sich der Kaiser einst vermählt, Hat er Augusta ausgewählt. Der Kronprinz, Sieger in der Schlackt, Hat uns Victoria gebracht! Prinz Wilhelm dachte nun bei sich. Was Beide thaten, thu' auch ich. Er wählte schnell und siehe da — Augusta und Victviia! Lokales. Gießen, 8- März. Die heutige Generalversammlung des Vereins der deutschen Fort- I sckrittsvartet war sehr zahlreich besucht. Der Vorsitzende eröffnete die Verhandlungen mit einem I ©mcht über die Thäüakeit des Vorstandes wahrens der letzten Wochen und ertheilte hierauf I ©ort bem fimn Lui« Hornberger, welcher in ausführlicher, mit allseitigem Bet all aufgenommener Rede die politische Lage im Allgemeinen schilderte und sodann ,m ©pecidlcn I aupbie jüngsten Verhandlungen der preußischen Landtage und des deutschen Reichstages überging Er stellte Vergleiche an über die Wirkungen des in Scene gesetzten Steueret »affes, geg.n- I über* ben ncugeplcmten indirekten Steuern, und kam hierbei zu dem ^lufte, daß die letztem die zweifelhaften Vortheile des ersteren zum^Nachthe.le des Mittelstandes und der ärmeren Volksklaffen bei Weitem aufwiegen würden. Sodann b.handelte er die Brau- und Wehrsteuer und verwirft diese aus gewichtigen, klar erörterten Gründen, neben denjenigen, welche in 9leid)et Weise gegen die Brausteuer, wie gegen viele indirecte Abgaben überhaupt, in die Waagschale fallen. ' Der Redner beb.uchtete den neu geschaffenen Vollswirthschaftsrath in treffender Weise । indem er insbesondere Ersprießliches bei seiner dermaligen Zusammensetzung mcht erwartet, ebensowenig von dem Unfallversicherungsgesetzentwurf in der vorliegenden Gestalt, dessen Nachtbeile n in Bezug auf die beabsichtigte Monopolisirung deffclben besonders hervorhob. Hierauf besprach\r bi? Welle der' regierungsseitig gemachten Vorlage zwe.;ahriger Etats- und erjahr^ger Legi^slo^peri^en streben, daß wirklich liberale Mahner in ^n Reichstag gewählt werden und Aufgabe eines Jeden, der es mit den wahren Jntercffen des Volkes wohlmeint seinen Willen und Einfluß in dieser Beziehung geltend zu machen. Er schloß seinen Vortrag indem er die Hoffnung aussprach, daß cs gelingen mochte, für die nächste Wahl emen Vertreter durchzusetzen, der den vorstehenden Principien huldigt und die versaffungsmaßigen Rkckle unentwegt und unermüdet hochzuhalten iuchen wird. ßetr Georgi theilte nunmehr mit, daß e« den Bemühungen dis Vorstandes gelungen fti einen Candidaten ausfindig zu machen, der vielleicht geneigt, f-m wurde, emJB^nbat für l ' jReidsgtaa anzunehmen. Es fei dieser der ®cncral)ecrctar der landwtrthfchafflichen Verein He'rr D°cl Weidenhammer in Turmstadl, M.igtied der Fortfchrtt.spgrtei, welcher bemübt ein werbe, unfern Wahlkreis auf das Würoigfte zu vertreten und zugleich die möglickste Uebereinftimmung der liberalen Männer des Reichstages herbetzuführen. E« knüpfte sich an diesen Vorschlag eine recht lebhafte Diskussion, welcke schließlich zu deffen einstimmiger Annahme und dem Wunsche führte, daß Herr Doktor Weidenhammer in einer demnächst anzuberoumenden Versammlung persönlich erscheinen und über die Grund atze, welch, er b" seiner Wirksamkeit im Reichstage für den Fall seiner Wahi verfolgen wuroe. — sHeldenmutb eines 12jährlgen Knaben.f Wie die „Ottens. Nachr. erfahren, hat in voriger Woche der 12jährige Sohn des Schaluppenbauer« Luhrs in Neumuhlen da« Leben eines 5jährigen Mädchen« gereitet. Di- kleine S., Tochter eine« dort wohnenden 6a»itan», batte sich zu weit auf Die dünne Eisdecke der Elb- hrnauigewagt, brach ein und war. gewiß ertrunfen, wenn der tapfer- kleine Lühr» ihr nicht nachgesprungen war- und di«s«lbc lebend an« Land gebracht hätte, wo er sie den Ettern zuführte — -Da« Gymnasium in Düren in Der Rheinprovinz.) Durch einen vor mehreren labten ohne direkt- Nachkommen »erworbenen Notar Ahrweiler, welcher der Stadt fein ganzes Vermögen von 900,000 X zu Gymnasialzwecke u vermachte, ist dl- Stadt Duren in dl- an: genebme Lage versetzt worden, j-d-m Gymnasiasten von Quinta an Wahrlich ein Stipknd.um voa 240 ‘ (L, wovon 90 x für Sckulgeid innebehalten werden, auSjujablen, Zur Zeit toll , der Zinsen zu Stipendien, 11 ,u UnierrichtSzwecken verwendet, -, jum Äa^rtat gelcblagen uno chät-r wenn buffe« eine bestimmte Höh- erreicht hat, >.z dtrZrnsen z.> L-tip-ndi-n, /3 1« Unt-rricktszw-ck-n v-rwenoet unb */3 auf ewige Zeilen kapitalisirt »«Den. Di- l-tz>g-n St p-ndt-n wachsen natürlick mit der Höh- des Kapitals D-r sehr nothw-ndig-Neubau «in.« Gymnasiums muß aber so lange aus anderen HÜlfsguellen bestritr.n werden, bi« Zias.n unb Zinseszinsen des zweiten Dt-rtels das Baukapital decken. — sAm-rlkaniicheS.' Wie man billig zu Vermögen kommen kann, hat man kürzlich in ßenfut O,owa gesehen, wo bei einer bundesgerlchtlichen Auktion ein Advokat zwei Sisenbalnen für 70 Et« ' ehe Spekulant 22,000 Doll. Mmenaktien für 69 St«, und ein Anderer 11.004 Doll. Aktien derselben Klaffe für 10 Pt«, «iffano. (1 Oto. I Pig > _9ctn bei Commffsion zur Vorberalhung des Natural-LiistungsgesetzeS stellte der Abq. Frdr. v. Nordeck zur Rabenau den Gesichtspunkt auf, die setbst. verwaltungslörper als Recurslnstanz für die Festsitzung der Leistungen zu tn- stalliren. Staatssecretär v. Bötticher, äußerte seine Zustimmung »» diesem Gedanken- Die Formulirung des bezüglichen Antrags soll in der heutigen Abendsitzung^folgen. ®runb des Zwangsgesetzes sind heute wet- tere 15 Vertonen verhaftet worden. Daris 9. März. Das Innere des durch eine Feuersbrunst heimge- suchten^Maga'sin au printemps“ brach gegen halb 11 Uhr Vormittags in sich zusammen, die äußeren Mauern drohen dem Einsturz; viele L-pritzen, darunter 2 Dampsspritzen, sind fortdauernd mit dem Loschen des FeuerS beschästtgt, mehrere Personen sind verwundet. Das Feuer griff so rasch umi sich, daß der Geschäftsinhaber mit seiner Familie und seinen Leuten kaum Zert hatten, ihr 9. März. Für die Grafschaft Westmee^h ist der Ausnahmezustand proklamtrt worden. — Dem »Daily Telegraph zufolge würde der Botschafter Göschen in Konstantinopel demnächst durch den Petersburger Botschafter, Lord Dufferiu, ersetzt weiden. . Hier eingegaugeile Nachrichten aus Elmina vom 18. Februar melden, der König der Ashantts hab- die Drohungen seiner Abgesandten gegen oen Gouverneur von Cap Coast Castle desavoutrt und erklärt, daß er ein Fieund der Engländer sei und gewiß auch keine Absicht habe, denselben den Krieg zu erklären. Kianffurt 9. März. (Marktbericht.' Der heutige Heu- und Strohmarkt war schleckt befaffren15 »eu Voffete j, nad) Qualität b« Str. x 3 00-4.50 Stroh, X ,3.00-3 60 Butrer 50 Kilo 85-00, im Detail 1. Qualität üat* Pfun- JL ? Gin das Hundert JL 4.50-5.50. Qckseuflenck per Pfund 6o—70 und Farrenfleisck 45-55 , Kalbfleisch :5 55 ’ el 45—65 Schwcineueisck 70-80 nn Hahn JL ^--2.00, em Hu emc Ente X 2.50—3.00, eine Taubc 45—5" , ®an ' 6 . das Stück ^0.00-0 00, gelbbubn X 0.00-0.00, Rehbock U«J5fo 00-00 Kapaun« M 0 00—0 Wätscher Hahn X 6 — 10 Kartoffeln UM. Äo. JL 5.00—6.00, Kob.rabt 0—0^, Blumenkohl' 1 St. 30-60 Wirsing lO-15 und 00-00 ^.Zwiebem 1 Bund 0 S Sellerie daß Stück 00-00 Meerre.'tm 1 Stuck 00—00, Spargel das Pfunck 5.00-00, Romom-Salat 00 - 00 Endivien 00-0 Rothkraut 20—25 Wetß- »rnuf. k.n6 fÄiirbprt *( 10 Artilckoken 50 Erbsen doS Vfd. Oi* Limburq , 9. März (Fruchtmarkl) Rotber Wetzen X 19 60, Weißer Wetzen x 00.00, Korn X 16.20, Gerste X 10 65, Hafer X 7.35, Erbsen X 0 00, Kartefflln X 0.00. ' (DurckscknittSprciS pro Malter.) Berlin, 9. Mä.z. D-m B.rnchmtn nach soll die morgige Sl°dio«. I ®°m> ^(t «sch, kirchenvoistanb. Dr. 9iaumann, Pfarrer. B. Bau-, Werk- u. Nutzholz: 354 Lichen-Stämme m t94 93 Fstm., bi* zu 51 Etm. Durchmester, 177 Achten- und Kiefern - Stämme mit 80 Fstm. und bis zu 44 (Stm. Durchmesser, 3 Birkenstämme mit 0,57 rrstrn., 16 Tichmstangen mit 1,46 Fstm., 84 Fichtenftangen mit 10,89 Fstm. Dte Zusammenkunft ist an der Strrngswiese. Gießen, 8. März 1881. Großderzozl. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. (1574 Hiermit mache die ergebene Anzeige, daß sämmtliche Neuheiten in Regenmänteln, Umhängen \ |)aldols in großartiger Auswahl ton den billigsten bi« ju den hoch feinsten Modells «tngetroffen sind- Ebenso ist mein Lager der , Ä modernsten Kleiderstoffe auf das Reichhaltigste sortirt urb empfehle solche zu den billigsten Preisen. 1639) ui. Hann, vorm. Z. Weimersheim. 5jtf MtieittN'^ •<**% s« -Fi-xstz rteln , .«uß*1* > MH' •nfteyn otrh«. bu 8.4,„|„tn„k,.CnanmSlnDl **- •1z -3lll$D0*r aaiul * alias Bettfedern und Daunen r bck<- .:.n fluien Cmlitdten, Barchente, Federle,»«n, Zwilche, Bettzcuge in 8e.nen und prima Baumwolle em- pfieblt unter Zusicherung streng reeller Bedienung und -u den brlligsten Preisen. e/. Härmann, Hotel Einhorn. 16331 Soeben erschien: . v. Witpen, H . (^eh Baurath und Prot, Geschichte von Bura Gleiberg. Mtt 2 litbogr. Tafeln Preis 80 Hegm Francoeim'enbung in ^re-marken franco nach auswärts. Ferber'sche Unw.-Buchhandlung _____________ in S etzen._____________ TT (Eierflemufrnuhein Apfelspalten, Brünellen, Türk. und Bamb. Zwetscken enwfieblt ,.(515 G-g, Wilh.. Weidig. 13501 Eine Glas LadcrUhüre, sowie mehrere innere Btferfenfter verkauft oillrg H. Kühn, Selrerswez. 6 Flaschen St. Julien . . . • • • - - - 9h. 111. 1 Stifte, enth- 4 Flaschen BordeaupMedoc, 4 Flaschen St. Julien und 4 Flaschen Marariux ...... 'jranfo Kiste gegc» Nachnahme. Bei größeren Bestellungen Pretbermößigung. Bei guten Referenden gewähre ri. , _ .. (1323 3 Monate Jeel gegen Tratte. Aeilgeöotenes. 1624) Leere bkampagner Flaschen sind zu verkaufen im ^otel Prinz (5arl. Hon Gimborn's Schreib- und (5ovir-Tinten zeichnen sich durch lebbane Farbe, große Flüssigkeit und schnelles Trocknen aus und liefern nach längerer Zett scharre, nie bleichende Copien. Lager in den div. Sorten, zowie auch in rotder Tinte, blauer Tinte, Stern: velfarbcn, flüssigem Lerm rc. b-nnden sich beiden dekanntenSchreibmaterialie«: Handlungen__ Speck 60 Vffl, Scdmal; 64 Pfg. empfiehlt $. Elsoffer, Marktsiraxe 20j. ™ !-> gclu hf ** tot *" rnh f0,,iW4«laiBI | '"»•Hi«." cher jtiR. Itonn " !4 8elf« ht. ' ne Imin, ton i;, dn Ra|^ »Intomot^ ^'NnuhM 'to, to «cf tn ^4 jktzr betftrtt ' äfften öagkn, ai: il Dilndnm. g.i i dbrn ®fg:n? tti I ■n Harn und be ! n ftönße« 8kmi '»nifcttuitra, oi tsWll . täimr, ttmiitbt udliitu 816 jrtzl ch lit tim tnlfnnl. tu »erben wohl, »rai Stobt tin pfcjn »ntn untergebToctl, in. DaS Hol^t- inffurt a. Ä utfc «n bobd. )it pnusljkbe l«ch!» rtgtlbud) und c.t litt, dah tu Untm londursachr in (tun Nau m m e t e r- Buchen 3,4 — — Eichen 59,7 67.9 70,2 Nadel 2 12,7 46 Aspen 1 1 — Dorn — — —• AuMrumm des WohlthNgkeits Comites im Clubfaalc ' ™ r ^ ..._______r. rr; ... Ao«?tAc-n fn fpfirn n>tr und veranlaßt . . ,. . . »... mären sämmtlicken Anforderunqen nach Eintrittskarten genügen, so sehen wir uns veranlaßt, rie w-:9:vä °r «ä - 2,be"b ’tdtiä 7 Ubt -6,1 Ä'ÄSSJfM. h-u«e R.chmi...« Ubr «p--.fi. zu 2 Mk., Saal 1 Mk. 50 Pfg-, Gallerte 1 Mk. «»sgegeben. Das verbunden mit Metzgerei“ * unter Zusicherung bester und billigster Bedienung aus das Beste. Hochachtungsvoll 1550) Billard von Dorfelder. 240 12,791,100. n L > 5?« - Druck und Verla« der Brühl',chen Um»--Druckerei (Fr. Ehr. PletsL) tu Greßeu. Verantwortliche Redaction: A. Schepda. 387 13 Ä M» 'S bi 2 4) ■t i v s M* 4- 4) s 4) Uv F 1598) Ein braves Mädchen gesucht, am liebsten ein solches, das schon in Wirth- schaft oder Metzgerei gedient hat. Näheres zu erfragen in der Expedition ds. Bltts. 1626) Im Lrraittna'sch.en Hause auf dem Neuenweg sind Kartoffeln, Dickwurz, Heu und Grummet zu verkaufen. Wegen der staNfiodenden Wohl- thätigkeitsvorstellunqen b'eibt das Theater biß zum Sonntag geschlossen. J C. Schubert. In Vorbereitung: Ter Kompagnon. 1610)_________________ Ein noch gut erhaltener Confir- manden-Anzug ist billig abzugeben. Neuenweg B. 128. Der Jouraallesezirkel von E. HeincmannS'S Univ.-Buchh. Sc Antiq. (Fr. E. Fehsenfeld) enthält 2ß verschiedene illusrrirte Journale unterhaltenden und belehrenden Inhalts. Ler Äb°nn°«?7s b^äflt vierteljährlich nur 3 Mk. 50 Pfg Zwe.mal wochen.- lich Wechseltag. Abonnenten werden jederzeit ausgenommen. HZ S 3 Lebensversicherungs und Erspurnift Bank in Stuttgart. Ä • s finden in einer- gebild. Familie gute Pension. Näheres in der Exped- d- Bl. (1379 Losies -ÜiMige. 1622) Statt jeder b-sonderen Anzeige hierdurch Freunden und Bekannten die traut ge Mittheilung von dem heute Morgen 3/J Uhr erfolgten Ableben de- Herrn Georg Schäfer, Aadt-Gerichlsdirner i. P. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 9. März 1881. Die Beerdigung find-t Freitag Nachmittag 3 Uhr, vom Sterbehause, Gartfeld (Rest. Schmidt), au« statt. Vermischte Anzeigen. 1625) Ein tüditige? Dienstmädchen auf sofort gesucht. Zu erfragen m der Exped. ds. Bltts. Die Vaustemersischule zu Weifßury eröffnet ihren Sommer-Unterricht am 21. April d- I. Programme übersendet kostenfrei (1616) Der Dtrector- Baumback. /Technlcuni Mittweida« / (Sachsen.) — Höhere Fachschule, /für Maschinen-Ingenieure und/ / Werkmeister. Vonmtarricht frei. / / Anfnahmen: Mitte April tu Ootober. / . . „ 18,224,500- . . ,, 169,270,000. . . „ 1,897,000. . . „ 111,800. . „ 3,039,5OO. . . „ 384,700. JL 163,837,000. Vorzügliche Hüche. Einem geehrten hiesigen und auswärtigem Publikum hierdurch die ergebene Mittheiluilg, Latz der von mir käuflich erworbene „Rheinische Hof66 nunmehr vollständig renovirt ist und empfehle ich hiermit meine „Zastmirlhschast u. .Kefiauratton“ Ganq und Stand der Versicherungen im Jahre 1880. 9 . JL 23,444,000 Spannsägeu. 1611) Eine große Partie bester Sorte Sägen, in allen Nummern, verkaufe ich im Einzelnen und Ganzen sehr billig- I. Rothenberger, Lindenplatz.- 1623) Einige Wagen Mist zu verkaufen. Hotel Prinz Carl. Die Prauer-Lsitilleinie zu Worms, jetzt mit göß-rer Mälzerei und Brauerei v-rbm den, beginnt den Som mereurfus am 1. Mai. — Programme senb-t aus Wunsch Die Direction: Dr. Schneider. Gesucht zu sofortigem Eintritt ein ordentliches Dienstmädchen mit guten Zeugnissen. Näheres bei der Exped. d. Bl. (1613 1561) Em ordentliches Hausmädchen, das gut naben und bügeln kann, wird gesucht. Näheres in der Exped. d. Bltts 1582) Gesäumte baumwollene Scheuertücher empfiehlt Heinrich Mallach. '”1584) Gesucht wird zum 25. März ein braves, reinliches Mädchen, welches sich jeder häuslichen Arbeit willig unterzieht. Zu erfragen Neue Anlage C. 31 im dritten Stock. 1497) Ein Schüler kann Kost und Wohnung erhalten. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. Vermittlungen. 1621) Ein gut möblirtes Zimmer billig zu vermiethen. Tiefenweg C.^46. 1618) Ein FamiUenlogis per 1. April zu vermiethen. Ludwig Herbert, Mausburg. 1642) Ein gut möblirtes Zimmer"in bester Lage der Stadt zu vermachen. Näheres bei der Exped. d. Bl. _ 1617) Mein größeres Nebenhaus ist, im April beziehbar, zu vermiethen. Rechtsanwalt Briel. Anträge wurden eingereicht: 4292 mit Hievon angenommen: 3458 mit • . • • • • 5 ‘ ' * Im Laufe des Jahres waren vernchert 3ab91 Personen mit Zur Löschung kamen aus Lebensversicherungen: durch xoö durch Ablauf der Versicherungen durch Rückkanf, Umwandlung, Reduktion ava aus Ausstenerversicherungen: durch Ablauf, Tod und Rückkauf rc. --. . Derfichcrungsftand 31 Tee. 1880: Personen ^^Di's?Wtat'e"'si>m''durchwe« günst'g; b-sonderS ist btt°'°rzuh-b-n, daß der neue ßuging alle bisherigen Erfolg- übert-off-n hat. Das Rechnungs - (.rg-dml,, welches nach nicht f->t>g g-st-Ut ist, wnd ^anM^machi^ 1628) Em Kindermädchen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bl. 1632) Ein Rollenschreiber mit guter Handschrift wird gesucht. Die Theaterdirection. 1487) Einen Lehrling mit guten Vo?- kenntnissen sucht G. Cb. Spruck. 1547) Ein Mädchen von Auswärts, welches die Industrieschule zu besuchen beabsichtigt, kann Kost und Logis gegen mäßige Vergütung erhalten. Näheres zu erfragen bei Ferdinand Uolberg, Kirch^npl. 1569) Eme Brauerei sucht für ihre auf's Beste eingerichtete Wirthschaft einen tüchtigen jung-n Wirth, der mit Unterstützung seiner Frau dem Geschäfte in jeder Beziehung auf's Beste nachzukommen versteht. Näheres in der Erpedition dieser Zeitung.__________ 1533) Ein Knecht zum Kühfuhrwerk zu mitth-n gejucht. 1627) Das Auspumpen der Keller wird rasch und billig besorgt. Näheres bei Diensimann Dietz. 1619) Eine kränkliche Dame sucht ein junges, gebildetes Mädchen für die Tages- stundenals Gesellschafterin und zurFührung ihres Haushalts, wobei auch fernes Nahen und Bügeln nothwendig ist Zu erfragen in der Exped. d. Bltts. ^638^^^m^Mädchet^vo^Answä^s, welches gut bürgerlich kochen kann, sucht Stelle als Köchin oder zur selbstständigen Führung eines kleinen Haushaltes sogleich oder später. Näheres in der Exped. d. Bl. Schüler, isr. Confession. welche eine der hiesigen höheren Schulen besuchen wollen, finden gute Pension und auf Wunsch auch Nachhülfe in den Unterrichtsfächern. Näheres bei der Exped d. Bltts. U333 1583) Ein tüchtiges Dienstmädchen ge- sucht. Näheres bei der Exped^d^Bltts. !—; 11/3 8 M. Ab. Bal. 1. Gr. (1567 Die soeben erschienene Nr. 23 enthält: Das r othe Gold. Ein Roman von Theodor Hermann Pantenius. (Fortsetzung). — Eine Gemeinderathssitzuna im Hotzen- lande. Von Emil Frommes. Mit dem Bilde von R. S. Zimmermann: Eine Gemeinderathssitzung. — Die ältesten Kruzifixe. Von Victor Schultze. Mit 3 Ab- b ldungen. — Die Telegraphie auf Vorposten. Eine Erinueiung an denKrieg mit Frankreich. — Fünfzig Jahre im geistlichen Dienste der Armee. Mit dem Porträt des Dr. Thielen, Feldpropst der Armee. — Am Familientische: Eine doppelsinnige Unterhaltung. — Gesundheitsrath. Mit zwei illustrirten Beilagen: Vom Kommers alter Korpsstudenten zu Berlin am 12. Februar. Mit Abbilduna. — Em französischer Sprachmeister. Mit dem Porträt von Professor Karl Julius Plötz. — Der neue Präsident der Vereinigten Staaten Nordamerikas. Mit dem Porträt I. A. Garfields. — Umschau auf gewerblichem Gebiete__ Ein oder Wei Schüler 460) Ein Laden mit Logis zu oer mtetben. Sonnenstraße B. 106. 1158) Ein kleines Familienlogis bis zum ersten April zu vermiethen. Rüfing, in der Nähe des Bahnhofs. 1390) Ein Logls von 4 Zimmern' mit allem Zubehör vom 1. April an in der Wilhelmsstratze zu vermiethen^du^^ 1395) Das von Herrn Rendant Walther bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen. Earl Leib. “ 1558) Ein kleines Logis zu vermiethen. H. Schmidt II., ___________ Grünbergerstraße. 1595) Löwengasse E 155 ist ein kleines Familienlogis zu vermiethen.____________ 1182) Familienlogis zu vermiethen und 1. April beziehbar. Rothenberger, Kaplansgasse. 340) Ein möblirtes Zimmer (Parterre) zu vermiethen. 3. Mannbcrger, Neuenweg. Hessischer Hof. Möblirte Zimmer zu vermiethen. (1631 1635) Mein neuerbautes Haus ist im Ganzen oder getrennt zu vermiethen. Dr. Jett, Grünbergerstraße Nr. 151. 354) Das von Frau Or^Caprano bewohnte Logis ist vom 1. April an ander- weit zu vermiethen. Dr. Köntger, Grünbergerstraße. 571) Die durch Versetzung des Herrn Maior Rau Dacant werdende Wobnung fann p:r 1. Mai anderweit vermiethct werden. Reflectanten wollen sich gefl- mtnbC" °" Rudolf Wolff, Oberer Riegelpfad. 1520) Ein möblirtes Zimmer zu ver- ^Bismarckstraße 170", im unteren Stock. 1545) Ein kleines Familienlogts per 1 ^uni zu vermiethen. i. zu 3||l<||e Nptt), Gartfeld. 1502) Im Fischerhof ist ein kleines, sowie ein größeres Logis zu vermiethen. 1577) Zwei Stübchen mit Bett zu ver- miethen. Maigasse E. 14. ”1391) Ein Logis von 6 Zimmern mit allem Zubehör in der Nordanlage vom 1. April an zu vermiethen durch I. Blitz. 1074) Ein kleines Logis zu vermischen. F. Felfing, Neuenweg. 1094) Der 3. Stock meines Hauses ist anderweit zu vermiethen und Ende Mai zu beziehen. , Ludwig Hein, Kreuz. Ur.« yurtan: ( Na @t Achestrllt i Aus titum der ^dnnlma^ui b« Verbots. W. ia i«. 211 ut«. 21k 10. Lkst. 20 W 2( ; Nov. 2 lfi Nov. 2 IMIob. 2i August t Sept. 9- 6t»t Sept,