en. S zu Df: ntter^ted ^errnktja u vrrmitlhrn Ausgüsse. ,lL. <)• 16b, > und gwSffiä 80. Htrc Giagt 7 SelterSbttg :m Saal und eller, Soden- ttnantheil, ist lnsangs juni, an. Grünebrrg Zimmer zu ver- Platz A. 242. "fln der Grün- ? von 4 Znn- uethen. mereibesiher^ iches möblirtes Näheres bei der Wes Zimmer, ruhigen Herrn A___ meinet HaM imer, Kammer, läumiflem Cor- ermiethen. h H-wback hlienlofli§ mit und allen Ne- m und alsbald Z. Leuling. t. A. US,6 ist Zimmer k enl- il vom 1. April 'miethen. z.rProtoMl- k meines Hausen und Zubehör;u , Sahnhoistratzk miuer (Parterre) t, Neuenlveg-, Zimmer ist ,? die ^TP- äSeTüage aiit t zu oermiethen- Logis )u H’traM- %- ohne Logis per i, Photograph. t Logiö per ietben. Sinde^play. n in der Dail' "ei. M' nzeigen. g-h-nd, and fll. OT * (913 ^TYidl b«ei^ Sir» 34. Freitag den 11. Februar INSI. Meßener Wneiger Anzeigr- nah Amirttsti für i)?s ßrris Gießen. «rH#h;<^rtnMhnri } Sehulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn _____ Durch die Post bezvgen vierteljährlich 2 Mark 50 PI» Die BoerS in Transvaal. Wenngleich die in Transvaal für ihre Unabhängigkeit so töpfer kämpfen- den Bauern entschiedene Republikaner sind, so sympatlfirt doch die ganze gebildete Welt mit diesen Ansiedlern, welche ihre wohlerworbenen Rechte gegen schnöde englische Gewaltpolitik vertbetdigen. Der Kampf dieser Bauern erinnert daran, wie einst die alten Bauern tm Dithmarschen die Dänen schlugen. Mit geringer Mannschaft, ohne Kanonen und ohne andere Hülfe, alS ihren eisernen Muth haben die Boers eine wohlbewaffnete und ganz modern ausgerüstete rvglijche Armee besiegt. Allerdings steht der eigentliche Entscheidungskamp noch bevor, zu dem England große Truppenmasien auS Indien betgezogen hat. ES hat den Anschein nicht, alS ob die BoerS gegenüber den Anstrengungen der liberalen englischen Regierung Sieger bleiben sollten, denn die BoerS find allein und die Kaffernstämme, an die sie fich gewendet, haben eS abgelehnt, gegen England zu kämpfen. Es rächt sich jetzt, daß die Boers früher die Koffern so hart behandelt und den Engländern HülfStruppen gegen Cetewavo geschickt haben. Jndeffen legt man anderSwo manch gutes Wort für die BoerS ein. Der „Norddeutsche Verein für Colonisation und Export" hat auf Antrag des bekannten Missionärs Dr. Fabrt den Reichskanzler aufgefordert, zu Gunsten der BoerS zu tnterventren, da fich doch auch viele Deutsche in TrrnSvaal befänden. Deutschland. Darmstadt, 9. Februar. Dem Vernehmen nach werden Seine Kgl. Hoheit der Großherzog den Verrnählungsfeierlichkftten deS Prinzen Wilhelm von Preußen und der Prinzessin Victoria Augusta von Schleswig-Holstein beiwohnen und zu dem Ende am 25. d. M- nach Berlin abretsen. Berlin, 7. Februar. Wie der „Reichs-Anzeiger" meldet, ist den Sammlungen unserer Hauptstadt eine neue und unerwartete Bereicherung durch eine Schenkung zu Theil geworden, welche ebenso sehr durch ihr hohes lvizzenschaftlicheS Interesse wie durch die patriotische (Besinnung, von wrlcher sie eingegeben ist, der allgemeinsten Theil- nabme und Anerkennung würdig erscheint. Der durch seine Entdeckung m ondon und Mvk.rrac bekannte Dr. Heinrich Schliemann hat seine bisher in London ausgestellte Sammlung trojanischer Allcrtbümer zu einem beschenk für das deutsche Volk und zur Aufstellung in der Reichshauptstadt bestimmt. Diese Schenkung hat soeben die Allerhöchste Genehmigung des Kaisers durch folgenden Allerhöchsten Erlaß gefunden: „W Ihren gemeinschaftlichen Bericht vom 21. d. M- will Ich hierdurch genehmigen. daß die von dem Dr. Heinrich Schliemann in Athen für daS deutsche Volk |u ewigem Besitze und ungetrennter Aufbewahrung in der Reichsbauptstadt als Geschenk bestimmte, bis jetzt m London ausgestellt gewesene Sammlung trojanischer Alterthümer von Ihnen, dem Reichskanzler, Namens des deutschen Reiches cntgegengenommen werde. Entsprechend den von dem Dr. Schliemann an seine Schenkung geknüpften Bedingungen brstinrme Ich zugleich, daß die genannte Sammlurg der Verwaltung der oreußischen Staatsregierung unterstellt und in der Folge in dem im Bau begriffenen ethnologischen Museum in Berlin in fo vielen besonderen Sälen als zu ihrer würdigen Aufstellung erforderlich sind, auibewahrt werde, sowie daß die zu ihrer Aufbewahrung dienenden Säle für immer den Ramen des Geschrnkgebers tragen. Bis zur Vollendung de« ethnologischen Musiums ist die Sammlung in dem Ausstellungssaale des n.uen Kunsigewerve Museum« in Berlin aufzubewahren und dieser Saal für die Dauer dcr provisorischen Aufstellung gleichfalls mit dem Namen des Geschcnkgebe, s zu bezeichnen. Hiernach baden Sie das Weitere zu veranlassen. Berlin, 24. Januar 1881. Wilhelm, v Bismarck Puttkamer- An den Reichslanzler und den Minister der geistlichen rc. Angelegenheiten." Gleichzeitig hat der Kaiser an den Dr. Schliemann ein Allerhöchstes Handschreiben gerichtet, dessen Wortlaut wir nachstehend gleichfalls folgen lassen: „Aus einem Bericht des Re chskanzlers und des Ministers der geistlichen, Unter« richts und Medicinal-AngelegenheittN habe Ich mit Genugthuung ersehen, daß Sie Ihre bis jetzt in London ausgestellt gewesene Sammlung troianischer Allerthümer dem deutschen Volk als Geschenk zu ewigem Besitz und ungctrennter Aufbewahrung in der Reichsbauptstadt bestimmt haben. Ich habe in Genehmigung der von Ihnen an diese vatriotische Schenkung geknüpften Bedingungen gern meine Zustimmung dazu erthe-ll, daß dieselbe für das deutsche Reich angenommen und daß die Sammlung der Verwaltung der preußischen Staatsregierung unterstellt werde. Auch habe Ich genehmigt, daß dieselbe tn der Folge in dem ,m Bau begrifferen ethnologischen Museum in Berlin m so viel Sälen, als zu ihrer würdigen Aufstellung erforderlich sind, aufbewahrt werde, und daß die zu ihrer Aufbewahrung dienenden Säle für immer Ihren Namen tragen' 8is zur Vollendung des ethnologischen Museums wird die Sammlung in dem Ausstellungssaale des neuen Kunstgcwcrbe-Muftums in Berlin aufbewahrt und auch dieser Saal für die Dauer der provisorischen Aufstellung mit Ihrem Namen bezeichnet werden. Zugleich spreche ich Ihnen Meinen Dank und Meine volle Anerkennung für diese von warmer Anhänglichkeit an das Vaterland zeugende Schenkung einer für die Wissenschaft so hochbedeutenden Sammlung aus, und gebe Mich der Hoffnung hin, daß es Ihnen auch ferner vergönnt sein werde, in Ihrem uneigennütz gen Wirken der Wissenschaft zur Ehre de« Vaterlandes gleich bedeutende Dienste zu le sten wie bisher. Berlin, den 24. Januar 1881. Wilhelm. An den Dr. Heinrich Schliemann in Athen." Die Sammlung ist bereits hier eingetroffen. Die 40 Kisten, in welche sie verpackt ist, bleiben jedoch bis zu Dr. Echliemann's Ankunft im Mai d. I. verschlossen d« dieser sich die Aufstellung Vorbehalten hat. Berlin, 8. Februar. Die Cartellträger Bennigsen-, die Abgg. Gustedt inid Griesheim, veröffentlichen in der Duelle.ffaire BenniasemLudwig tolgendes Protokoll: Ludwig bekannte sich ausdrücklich alS Verfaffer des Artikels der .Landeszeitung" und erklärte, Bennigsen damit gemeint zu haken. Nachdem Lvdwig abgelehnt hatte, die Beleidigungen öffentlich zurück zu nehmen, über- brachten sie ihm Namens Benntgsen's eine Forderung auf Pistolen. Ludwig soeimulirte felgende schriftliche Erklärung: Die Behandlung der von mir an- geregten Dinge Seitens Benntgsen's erscheint mir nicht den Gewohnheiten r«eS Gentleman entsprechend zu sein. Ich nehme daher die Forderung nur unter der Bedingung an, daß Bennigsen gegenüber zwei von mir zu bezeichnenden Cartellträgern solche «ufschlüffe gtebt, die meine gegenwärtige Auf- saffung mir benehmen. Bennigsen ließ daraus Ludwig erklären, er fühle sich nicht veranlaßt, die geforderte Erklärung abzugeben, und sehe von jeder wetteren Verhandlung ab. Ludwig nahm diese Erklärung ohne jede sachliche Erwiderung entgegen. Nach Verlauf einer Stunde erschien beim Abg. GrieShetm der Abg. Graf Hoverden (Centrum) und theilte im Auftrage Ludwtg'S mit, daß dieser jetzt auch ohne die gestellten Bevtngungen die Forderung annehme. Beide Unterhändler erklärten, hiervon Bennigsen nicht osficielle Mitthetlung machen zu wollen, indem sie nach Benntgsen's Erklärung, „er verzichte auf jede weitere Verhandlung", ihr Mandat alt Eartellträger erledigt erachteten. Bennigsen ließ darauf Graf Hoverden erklären, daß er trotz des so plötzlich eingetretenen Meinungswcchsel Ludwtg's jetzt keine Veranlaffung mehr habe, von diesem Herrn SatiSfaction zu suchen oder sich auck nur irgendwie auf wettere Verhandlungen mit thm etnzulaffen. Don diesen Vorgängen unterrtch- teteu die Cartellträgir Benntgsen's den Präsidenten und die Fraktionsvorstände des HauseS. Auf Veranlaffung der Präsidenten des Hauses, Köller und Stengel, wird ein Festmahl zu Ehren Benntgsen's stattfinden, an dem Abge- ordnete aller Fraktionen theilnehmen werden. StraHburg, 7. Februar. Der deutsche Consul in Messina, Herr SckneeganS, hat unter dem Titel „Straßburg nach der Uebergabe an Frank- reich 1681—1689" in der Monatsschrift „Nord und Süd" einen längeren Aufsatz veiöffentl:ckt, welchen die „Elsaß-Lothr. Ztg." auszugsweise wiedergtebt. — Vor einiger Zeit wollte ein hiesiger Correjpondent, irren wir nicht, der „Äugsb. Allg. Ztg.", angeblich auf Grund eingehendster Forschungen nachwei- sen, daß die Franzosen damals mit großer Rücksicht hier aufgetreten wären und die Bevölkerung so zu sagen mit Glace-Handschuhen angefaßt hätten; es sollte, dies Verfahren gewiffermaßen der deutschen Regierung alS Richtschnur bei ihrem Auftreten tn den Reichslanden dienen, denn die Anhängltchkett der Elsaß- Lothringer an Fraickreich set eben eine Folge dieser schonenden Behandlung gewesen. Der Aufsatz des Herrn Schneegans, der anscheinend aus sehr authentischen Quellen schöpft, belehrt uns denn doch eines ganz Anderen. Namentlich aus religiösem Gebiete wurde mit vollkommenster Rücksichtslosigkeit und Nicht- achtung des Bestehenden vorgegangen. Nachdem einmal erst der Bischof Egon von Fürstenberg wieder von dem bis dahin lutherischen Münster Besitz genom- men und die Jesuiten ihren Emzug gehalten hatten, wuide der größte Thetl der namentl ch angeseheneren Bewohner mit mehr oder weniger Gewalt bekehrt, d. h. zum Uebertritt zur katholischen Religion gezwungen. Auch in anderer Beziehung traten die Franzosen als arge Tyrannen auf. Ohne auS diesem Vorgehen der damaligen Eroberer ein Beispiel ziehen zu wollen, weisen wir nur darauf hin im Hinblick auf die unwahren Behauptungen jenes aus „Chroniken' geschöpft habenden Correspondenten. UebrigenS haben die Franzosen laut SchneeganS mit ihrer Vergewaltigung nicht allzuviel auSgerichtet und erst die große Revolution, welche die >m Elsaß, wie irgend sonst wo gehaßten Bourbonen stürzte, wurde erst der Kitt, der daS Elsaß so fest mit Frankreich verbunden hat. Kngkaud. London, 5. Februar. In Dublin erwartet man, die Landliga werde unterdrückt und ihre Bureau; mit Beschlag belegt werden. Angesichts der wahrscheinlichen Verhaftung weiterer Leiter der Landliga hat die Frauenliaa unter dem Vorsitze der Miß Anna Parnell ein Manifest erlaflen, in welchem die Frauen Irlands aufgefordert werden, die Agitation fortzusetzen, blS die Noth ftrer Landsleute ihr Ende erreicht habe. — Das bereit- erwähnte Manifest btt irischen Homeruler-Abgeordneten an das irische Volk schließt wie folgt: „Mitbürger! Wir beschwören Euch, inmitten aller dieser Prüfungen und Herausforderungen die edle Haltung zu bewahren, die Euren schließlichen Sieg bereits gesichert hat. Weiset jede Versuchung zum Zwiespalt, zur Un- ordnung oder zum Verbrechen zurück. Laßt Euch durch eine kurze Herrschaft deS Despotismus nicht einschüchtern. Wenn Ihr Euch selbst die Treue haltet ist Euer Triumph gewiß." — Durch die Verhaftung Michael Davitt'S hat die Regierung einem der entschlofftnsten Führer und Redner der irischen Agi- tation voraussichtlich für lange Zeit den Mund gestopft. Davitt hat in letzter Zeit wahre Brandreden gehalten. „Im Cabinet", sagte er unlängst, „fitzen heute Menschen mit so niederträchtigen Gefinnungen, mit so brutalen Neigun- gen, mit so blutdürstigen Absichten, wie fie nur je eine Whig-Partei zu ewiger Infamie verurthetlt haben." Davitt wurde 1870 wegen Hochverrats (er >alf Waffen in Irland einschmuggeln, die für aufrührerische Zwecke dienen ollten) zu 15jähnger Zwangsarbeit viturtheilt, aber tm Jahre 1878 nebst anderen fer.ischen Gefangenen mit einem „ticket of leave“ tn Freiheit gesetzt. 5t wird j-tzt, wenn ihm nachgewiesen werden kann, daß er den Bedingungen eines „ticket of leave“ nicht gehörig nachgekommen ist, den Rest seiner Strafzeit zu verbüßen haben. Er wurde gestern unter polizeilichem Geleit von Dublin nach London gebracht und bald nach seiner Ankunft daselbst dem Poli- zeirichter in Bowstreet vorgeführt, der nach Feststellung der Identität seine .Überführung nach dem Millbank-Gkfängniß anordnete. Auf dem Transport waren alle Vorsichtsmaßregeln gegen einen gewalis men BefreiungSversuch getroffen worden. Vom Millbank Gefängn ß wurde Davitt gestern in später Abendstunde mittelst Sonderzuges nach dem Bagno in Dartmoor abgeführt, Handel und Verkehr. woselbst er den Rest feinet Strafzeit zu verbüßen haben wird , fall- er nicht nach Unterdrückung der Anarchie in Irland feine Fceiheit wied-r.rlangt. Telegraphische Depeschen. Wolff'» lelegr. (L.rresponderrt-Burrak. Berlin, 9. Februar. Das Abgeordnetenhaus erledigte eine Reihe Pe- tiencn, bd mehreren Petitionen, welche geheime Wahlen zum Landtage ver. langten, beantragte die Comrnifston, dieselben als ungeeignet zur Berathung im Plenum zu erklären; die Abgg. Bachem und Lieber platdirtea für Überweisung derselben an die Regierung zur Berücksichtigung. DaS Haus nahm den Antrag der Commission an. — Der Kaiser consertrte gestern Nachmittag längere Zeit mit dem Vertreter deö Auswärtigen Amtes, Grasen Limburg-Stirum, und empfing hmte Mittag den Botschaster Grafen Hatzseldt in Audienz. — Wie die „Nordd. Allg. Ztg." erfährt, ist der Antrag Preußens, betr. die Ausführung des Anschlustes von Altona mit der Unter-Elbe an das Zoll- gebiet, dem Bundesrathe am 3. ds. zugegangen. Die Veränderung der Zollgrenze nach Maßgabe der Brschlüfie des Bundcsraths vom 26. Mar und 14. Juli 1880 ist im Antrag näher festgesetzt. — Die „Proo.-Corresp." schreibt, indem fie die Landtagsrede des Fürsten Bismarck über das Verwendungsgesetz reproductrt: Was Fürst Bismarck den Parteien an's Herz legen wollte, sei ein wenig Selbstüberwindung in Bezug aus ihre eigenen Wünsche, bereitwilliges Eingehen aus den einzigen wirklich praktischen Weg, eine schnelle Entscheidung über die Stellung des Landtags zu dem Programm der Regierung und eine offene Antwort auf die dem Lano- tage vorgelegte Frage. Nicht nur die Regierung, auch das Land verlange endlich Klarheit und Thaten. Der Landtag möge der Ungewißheit über seine Stellung zum Reformwerke ein Ende machen. — Wie die „Post" meldet, ließ Fürst Bismarck dem Abg. v. Bennigsen durch den Geh. Oberreg.-Rath Tiedemann sein lebhaftes Bedauern über die ihm widerfahrene Unbill und sein volles Einverständniß mit den von ihm ge- thanen Schritten aussprechen, nur würde er es kaum für nöthig gehalten haben, daß Bennigsen den Abg. v. Ludwig einer Herausforderung würdigte; doch sei dies Sache des persönlichen Gefühls. Gleichzeitig stellte Fürst Bismarck dem Abg. v. Bennigsen für den Fall, daß er fich veranlaßt fühlen sollte, sich gegen die Beschuldigungen wegen seines Verhaltens im Jahre 1866 zu rechtfertigen, waS Bismarck selbst nicht für erforderlich halte, daS gesammte Aktenmaterial deS Auswärtigen Amts zur Verfügung. — Der Botschafter Graf Hatzseldt kehrt übermorgen nach Konstantinopel zurück. — Der permanente Ausschuß des Volkswirthschaftsraths berieth das In- nungSgesetz, durch welches die §§ 97 u. ff. der Gewerbeordnung abgeändert werden, und nahm unter Ablehnung aller Abänderungsanträge die Vorlage der Regierung mit allen gegen 2 Stimmen an. London, 9. Februar. Em Telegramm aus Durban vom heutigen Tage meldet: Der gestrige Zusammenstoß englischer Truppen mit den Boers erfolgte zwischen Newcastle und der Grenze bet dem Jngogo-Fluffe. General Colley griff die Boers an und schlug dieselben. Die Verluste der Engländer an Todten und Verwundeten betrugen 150 Mann; die Boers hatten gletch- Lokales, Gießen, 10. Februar. Der Verwaltung^ Rechenschaftsbericht des Herrn Bürgermeisters Stamm vorn Jahre 1879 ist uns zuqegangen. Wir entnehmen demselben als allgemein inieres sirend die nachstehenden Notizen- Geburten wurden in diesem Jahre 641 in die Standesamtsregister eingetragen, darunter 368 Knaben und 276 Mädchen Diesen Geburten sieben 398 SterbefäLe gegenüber (Etnc Mahnung wie sie zu Ende des vorigen Jahrhunderts im „Gießener gemeinnützigen Wochenblättchen" an die guten Bürger der Stadt Gießen erlasien wurde, ist unter den jetzt obwaltenden Umständen wohl nicht nöthig.) In 35 Stadtverordneten- sitzungen im Jahre 1879 wruden 723 Gegenstände verhandelt. Der Bericht bemerkt, daß die Arbeiten zur Beschaffung eines guten Trtnkwaffers entsprechenden Fortgang genommen hätten, welche ein erfreuliches Resultat erwarten lreßen! Die Schüleranzahl im Jahre 1879 war eine recht ansehnliche. Die Realschule erster Ordnung zählte zu Beginn des Sommer Semesters 257 Schüler und zu Beginn des Winter Semesters 263. Die Realschule zweiter Ordnung hatte 140 resp. 138 Schüler. Die Vorschule zur Realschule 240 resp. 235, macht in Summa im Durchschnitt 637 Realschüler in diesem Jahre Die stävt. Volksschulen hatten folgenden Bestand: erweiterte Volksschule für Mädchen 547 resp 540, Stadtknadenschule 384 resp. 396, Stadtmädchenschule 506 rvsp. 542 Schüler, im Durchschnitt ein Gesammtbestand von 1456 Schüler. Die Fortbildungsschule besuchten «88 Schüler. Der Bericht bemerkt über die Alicen- schule für Fraucnbildung und Erwerb und die Handwerkerschule des Gcwerbeveretns, daß dieselben sich einer erheblichen Frequenz erfreut und sich durch ihre vorzüglichen Leistungen ausgezeichnet hätten. Auf daS für alle Städte wichtige Kapitel der Armenpflege übergebend bemerkt der Bericht, daß für dieselbe ein Gesammtaufwand von 33,761 Jt 89 4 nothwenbig waren. An dieser recht erklecklichen Summe partlcipirten die Armenkaffe mit 19,401 JC 89 Die Plockische Stiftung mit 2160 JL und die Stadtkaffe durfte 12,200 JL zuschießen. Der Dermöqensstand der Armenkaffe betrug Ende 1879 349,032 84 H und derjenige der Plockischen Stiftung 98,322 JL 67 H. Im Bürgerhospital befanden sich in 1879 19 Personen (10 Männer und 9 Frauen). Außerhalb des HoSpitals erhielten 213 Familien resp. einzelstehende falls starke Verluste. Loudon, 9. Februar. Unterhaus. Nach langer Berathung über die irische Zwangsblll beantragte Mac Carthy die Vertagung der Debatte; Gladstone sprach sich gegen den Antrag aus. Der Antrag wurde mit 422 gegen 44 Stimmen abgelehnt. Der Deputtrte Metge beantragte hierauf die Vertagung des Hauses, Gladstone erklärte sich damit einverstanden. Die Sitzung wurde in Folge deffen vertagt. — Dem „Standard" wird aus Durban von gestern gemeldet: General Colley habe ein Regiment und 4 Geschütze abgehen lasten, um die Straße nach Newcastle vom Feinde zu säubern, es habe bereits ein Treffen mit den Boeren begonnen. Dublin, 9. Februar. In einer gestern hier stattgehabten Versammlung des Centraicomltes der Agrarliga führte der Deputtrte Dillon in seiner Rede aus, daß die Grundeigenthümer sofort nach Annahme der Zwangsbill mizweifel- hast den Krieg gegen die Pächter beginnen würden. Wenn die Häupter der Liga verhaftet werden sollten, müßten die Pächter die Zahlung des Pachtzinses unbedingt verweigern. Jndeß muffe jede Gewalttat verhindert werden, weil eine solche Englands Macht gegenüber unnütz sei. — Die hiesige Land- liga beschloß gestern, Parnell auf das Dringendste zu ersuchen, daß er sich nach Amerika begebe und dort Sympathien für die Sache der Liga erwecke. Athen, 9. Februar. In der heutigen Sitzung der Deputtrtenkammer bezifferte der Mi illerprästdent KumunduroS den augenblicklichen Effectivstand der Armee aus 54,000 Mann, derselbe könne durch die Reserve und ungerechnet die Nationalgarde, in wenig Tagen auf 74,000 Mann gebracht werden. Lerraott sicht das Dings, die Schlanq g fallt em, un vor Plasehr geht er annc unn gitt zeller Schlang die Kraft, daß sie allt ändert g'freffe hätt. Denkt der Scköblrnaischter, bien total der lieb Herrgott Pläsehr an d' Schlanq hätt, könnt er a ferlecht Fraid an der Mus hak- I Gouet es wurd e Quote q'macht - daS haißt mer uff ditsch, es wurd g sammelt - a Je!« BerurrschteÄ. Dortmund, 4. Februar. Am Dienstag Abend spielte fick auf dem Bergisch-Märkischen Bahnhof eine aufregende Scene ab, die jedoch einen über Erwarten glücklichen Verlauf nahm. Ein Viehhändler aus Werl hatte sein Vieh im Güterwagen besichtigt und luchte darauf über die Geleise zum Stationsgebäude zu gelangen, um mit dem zur Abfahrt bereitstcuenden Zuge abrureiien Als er im Begriff war, das Geleise zu überschreiten, brauste eine Locomotive vorüber von welcher er erfaßt und mitten in das Geleise geworfen wurde so daß die Maschine über ibn hinweggtng. Zum Schrecken der Beamten und anderer Personen, die den Vorfall bemerkt blieb der Ueberfahrene wie todt liegen; er wurde sorgfältig aufgehoben und in daS Stationsgebäude gebracht. Nach wenigen Augenblicken faßte der Todtgeglaubte nach seinem Kopfe und begann zu sprechen. Der inzwischen erschienene Arzt stellte fest, daß der Mann außer einigen unbedeutenden Schrammen am Kopfe keine Verletzungen davongetragen habe Mit dem nächsten Zuge reiste der Viehhändler, froh, trotz der großen Gefahr, in der er geschwebt, mit dem Leben davongekommen zu sein, seiner H.imalh zu. — Aus Edinburgh wird eine fürchterliche Schießaffa-.re gemeldet, welche mit der mehr oder minder schweren Verwundung von fünf Personen und dem Selbstmorde eines der Attentäter ablief. Freitag Abend wurde ein junger Mann, welcher von Edinburgh nach Ravenston zurückkehrte, in der Nähe seiner Wohnung von zwei Burschen angehalten, die rbir> lein Geld abforderten: er entschlüpfte denselben, lief nach seiner Wohnung benachrichtigte Vater und Schwester von dem Vorfall und eilte in Begleitung beider den Räubern nach, welche ihre Verfolger mit Revolverschüffen empfingen, Bruder und Schwester schwer und den Vater leicht verwundeten. Eine Stunde später wurde ein ©entfernen in dem eine Meile von Ravenston abgelegenen Murrayfield von zwei Männern ungehalten, welche ihm seine Börse und schließlich seine Uhr abforderten. Da er sich weigerte, letztere Forderung zu erfüllen erhielt er einige Schläge über den Kopf, welche ihn betäubten. Später am Abend wurde in Leith, auf der ent aea naesekten Seite von Edinburgh, ein Güterwagen von zwei Männern angegriffen und schließ lick gegen Mitternacht die Aufmerksamkeit der Polizei in Leith auf zwei verdächtige Individuen im Zollamt gelenkt. Als vier Polizisten zur Verhaftung der Leute feiten wollten, zogen dieselben ihre Revolver, gaben Feuer und verwundeten drei Polizisten ; einer derselben trug eine solch schwere Verletzung davon, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. End ich gelang es der Polizei, die Räuber in die Enge zu treiben; einer derselben jagte sich im letzten Augenblick eine Kugel durch den Kopf, die seinem Leben ein Ende machte. Der Ueberlcbende ist ein Edinburgher Arbiter Namens James Grant, sein Spießgeselle soll sich Freder.k Seymour Personen Armenunterstützung. Darunter 83, zu deren Unterstützung die Stadt auf Grund des Unter- stütznnqs-Wobnsin:GeseveS verpflichtet war, während soviel bekannt, nur eine in Gießen heimath- bcrechtiate Person von einem auswärtigen Armenverband ständige Unterstützung erhielt. (Sehr segensreiche Erfolge für gröpere Comrnunen!) Die Anzahl der vorübetgehend mtt Geck, Kleidern rc. unterstützten Personen, sowie solcher, welche von Zaolung tc8 Schulgeldes für ihre Kinder bcheit wurden und für diese f.eie Schulbücher erhielten, war auch im Jahre 1879 eine sehr eibcbltcfec. — Ebenfalls auf Grund des Unterstützungs-Wohnsitzgesctzes wurden 353 ortsfremde Personen meist HandwerkÄburschen, m die Klinik eingewiesen, nickt zu gedenken der sehr reichlichen Unterstützungen an Kleidern undReüegclb E'wabnt wird weiter die Calamität des Recurrensfiebers im Winter 1879/80; 216 Personen welcke an dreier Krankbett litten, wurden in den Jsolirhäusern untergebracht. Die von der Stadt aufgewandtcn Kosten für Verpflegung rc. dieser Kranken beträgt die hohe Summe von 18,800 JL welche jedoch zum größten Theil von den betreffenden Armenverbänden wieder zu erstatten sind. — Die autzer- ordentUche Strenge des Winters in 1879/80 rief die Volksküche ins Leben, durch welche viele leibliche Nolh gelindert wurde. - Dcr Zuschuß der Sladtkasie zu der ständigen Emguartierung betrug 9296 16 — Unsere Diehmärkte erlitten durch die in niedreren Orten ausgebrochene Lunacnseuche erhebliche Einbuße. Es waren nur aufgetrieben 13,783 Stuck Rindvieh gegen 25 513 in 1878 — 11,730. Bei Schweinen war dcr Verlust nicht ,0 erheblich. Hier stellte sich' die Ziffer von 11,502 gegen 14,266 - 2764. Der Fleischkonsum war im Jahre 1879 ein recht erheblicher. Geschlachtet wurden 1338 Ochsen, 108 Kulw und Faffelochsen, 711 Rmder und Stiere, 5415 Kälber, Hämmel und Schafe, 6119 iLchwemc und 157 Spanferkel. Der Rechenschaftsbericht schließt mit der Zusammenstellung der Emnahmen und Ausgaben im Jahre 1879. Hiernach betrug die Ist-Einnahme 737,4d3 JL 69 H, die Jst- Ausgabe 677,906 71 so daß ein Plus von 59,546 JL 98 ju verzeichnen ist. — Unsere Theatergesellschaft eyntet bei jeder Vorstellung den lebhaftesten Beifall deS Publikums. Nachdem .Krieg im Frieden« zum °fi».a Male Nn vall.erkaufe.s HauS itelte waren auch die übriaen «epoitDhftücic ganz dem Geschmack und Kunstsinn der Thealn- belucher anaepab" So B. -Hasemann's Töchter^ am -i-stri„n Abend. Begleit >nurd« ganz vortrefflich und waren fammtUche Spieler befUfl.n, sich das Wohlwollen des Publikums ?u »werben. Namentlich gilt dies für Frl. und Herrn Reinhold, mit welchen beiden Personen di- Dieeetion einen sehr guten Griff g-than bat. Wer f'-u-n uns -onstat.een ,u können, daß die Gesellschaft lebhaften Anklang findet und wohlv.edienten Beifall erntet genannt haben. — Eine wunderbare Geschichte erzählt „Figaro" seinen Lesern. Herr B., deffen weißes Haar Ihn alter macht, al« er ist - er ist in der Tlat erst 4* J-bre alt - t.'tt an die Wahlurne, um seinen Wahlzettsl abzugeben. Da hält ihn d-r^B°rs'h-nd- ploglich zurück und sagt: .Sie wissen doch, daß Sie ein Verbrechen begeben, denn sie bedienen sich der Legitimatior Ihres Vaters!" B. ist ganz starr, dann folgt eine Auseinandersetzung, welche ergibt, daß B- sich am Morgen . . . das Haar mit Eau de Fdes gewaschen hat und nun um 20 Jahre junger aussieht. — Das nennt man noch eine Reclarne. — D' silberig Müs. Wir stehen nicht an, nachstehende kleine Anekdote aus oem Ober; Elsaß wiederzugeben, wie sie ein Bewohner von Kaisersberg erzählt hat Nicktet sich auch di« Spitze gegen die Deutschen, bezw. P.eußcn, bezw. ganz spectell Berliner, so können wir doct über ben gesunden Humor und Witz, den fie enthält, von Herzen lachen: „Drobe n uff de drei « n' Ähre (drei Aehren) steht nähbe denne Hotellcr e klein Kabrll, wo als ze frechere Zyl« Wunder q'schähe fin Do sen d' Lvt, wo krümmt Knoche g'bät Henn, als onne gange wolfahttt Do bängt d' ganze Kabell voll von helzeri Arm, belzeri Bain Krücke n'un sunscht noch « ganzer Wisch Dings. Unter andere hängt awer au do e silbert Müs (Maus). Nun kumeto ttams der letscht' Summer e Diticher - i main als es »sch an Anployirter (Beamter) gfir — n uff geht au in die Kabell un sieht a die Müs. Das fallt am uff; er rohft em ©ft gerschte (Sakristan) un fröuit' en: „Sie mein Jutester, sagen S.e mal was bedeutet denn du silberne Maus da." „3«, wiffe'ner Herr," sah't der Ander, „das Ding tsch c so. Do har mir emohl vor ä peu pres hundert Johr so viel MieS g'hatt em Land, daß mer uns ga. nimmt hänn wiffe z'hälfe. Uewer atmobl ifch der Scköhlmaisckter uft denne n Idee kumau ba& d' Judde zellemobls in der Wüschre so arg viel Schlanga hänn g'hatt. Dah sein sie deren anne oanqt, bann e Schlang mache lo'n von Erz und hänn sie an e Baam Kunde. Der lu' 0. . V. « . U r, /Ts: . c iKXIa... «’f rtfl#- em itn hftr cnl.ikosnv »Y flttnP UNN aitt Leuen Frankfurt, 9. Februar. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt vfi schacht befahren. Heu kostete je nach Qualität der Ltr. JL 2 50—4.50, Stroh JL. 2.60-3 Butler 50 Kilo 75-80, tm Detail 1. Qualität das Pfund JL 1.10—0.00, 2. Qualuj T 1.00-00. Eier das Hundert JL 6-8.30. Ochfenflettck per Pfund 65-70 j Rub- Rind«' und Farrenfleisck 45—55 , Kalbfleisch 44 —55 H, HammelfleE 42—65 J», Schweinefleisch 75-80 H, ein Hahn JC 1.50—2.00, ein Huhn JL 1.00—1 J eine Ente M 2.50—3.00, eine taube 45—50 , Gans JC. 0.00—0.00, Hai< das Stück cX 0.00—0.00, Feldhuhn dukukSuhr, 4 Bilder mit Goldrahmen, 1 Waschtisch, 1 Schrank, 1 Tisch, 1 Ladeneinnchtung als Theke, Reale rc. versteigert werden. Gießen, 21. Januar 1881 940) Bauer, Gerichtsvollzieher. Montag ürn 14. Frbruar, Pormittag« 10 Uhr, tollen in Hochelheim, KreiS Wetzlar, in der Wohnung des Joh. Lenz nachstehende Mobilien, theilungShalber, meistbietend versteigert werden, alS: e»n üjähr. Pferd mtt Geschirr,'Wagen, Pflug, Häckselmaschine, 3 Kübe, 2 Ochsen, sowie eine Quantität Hcu, Stroh, Drckwurz und Kartoffeln. „ Eichen- w „ Buchen-^nüppelholz, „ Eichen- „ Wellen Buchen-Reisholz, n Eicben- „ „ Nadel- „ Rmtr. Buchen-Stockholz, w Eichen- Copirpressen in verschiedenen Sorten: LiblorhapteS (mech. Facturabücher); Einlagen dazu; prima Copirbüchcr; Hanscouvert« mtt Firma; sowie alle Arten Drucksachen empfiehlt billigst (642 Louis Strauß, Papierhandlung, Grünbergerstr. 151^. Strümpfe, gut gestrickt, gebe ich, um damit zu räumen, zu herabgesetzten Preisen. Strickgarne in allen Qualitäten Robert Haas, 647)_______Leitersweg E. 59. Zu verkaufen. Harzer Kanarienvögel, beste Schläger, oorj. Zucht a 6—8 Weibchen ä l1/» Näheres rn der Exped. d. Bl.___ Univrrsat-Rrinigungslats ist das einfachste und billigste Housmitte gegen Säureblldung, Ausstößen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magen-- beschwerden. Original-Packete gu 25 50 unb 1 (267 C. F. Semmler. Buchenes und tannenes Brennholz, Eichen- und Bulhen-Dohteu verschiedener Stärke bei (85 H. Keck- M 16 auch mit Eabinet an einen ruhigen Herrn j zu vermiethen. ; 842) (903 empfieblt zum Ve> leihen Geld» Cours. CO o 12 32 21 12 16 16 16 16 16 20 16 16 9 4 Biarritz, 8 Bände ..... Um die Weltherrschaft, 5 Bände . Vermischte Anzeigen. 935) Ein tüchtiges Dienstmädchen sucht __________________ A. Kröll. 882) Ein möblirtes Mansardenzimmer mit Cabinet zu vermiethen. Anfang 71 /2 Uhr. Der Vorstand 11- 15 10-14 40-46 68-73 65 54—59 17-20 Bürgergesellscliali. 921) Für den auf den 26. ö. M. festgesetzten Hall findet ein Maskenkränzclien in Wenzels Saat statt. Näheres bei dem Präsidenten. __ Der Vorstand. 25) Suppermristalt in der Herberge zur Heimat!), Bahnhosstrasir. Ausgabe b»r Suppe täglich von LI_'/r bis 1 Uhr Mittags. Prei» der Portton Ltter) 10 ___________Der Vorstand. Pferdeteppiche i 'M. 3.50 bei (-97 K Grünebaum. Bienenzüchter-Verein für Giessen und Umgegend Sonntag den 13. d. M, Nachmittags 3 Uhr: stesmiijnerein „Harmonie". den 27. Februar. TetwsttHter ÄMiltiewg im Saale des Hotel Einhorn. Zir John Retclisse's historisch - politische Romane: Sebastopol, 4 Bände .... Nena Sahib, 3 Bände .... Villafranca, 4 Bände..... Zehn Jahre, 4 Bände .... Magenta und Solserino, 4 Bände Puebla oder der Schatz der Bnkas, 3 Bände ...... 20-Francs-Stücke . . . do in Va • Englische Souvereigns . Russische Imperiales . Holländische fl. 10-Stücke Ducaten ...... Dollars in Gold . . . ' 885) Ein Blutsink entflogen. Dem Wiederbringcr eine Belohnung. i Näheres bei der Exp.d. d. Bl. in der Restauration Felsing, Nruenweg. Tagesordnung: 1 Vortrag über Mobilbau. 2. Jahresbericht. 3. Rechnungsablage. 4. Vorstandswahl. Das Erscheinen lämrml'cher Mitglieder ist dringend erwünscht. (932 Gesangverein „Liederkranz". JR fl s ft e n 6 n T f Samstag den 12. Februar, Abends 7 Uhr, im Le loschen Saale. Der Zutritt ist nur geg*n Vorteraung von K rten gestattet und wird hlerauf strenge gesehen. Auch Masken ohne Geheimkarten werde» zuruckgewiesm. Einführungen außer Fremden können nicht erfolgen. Die Mitglieder können für sich und ihre Angehörigen die Karten bei Herrn Polizeisecretär Krämer (in den Mittagsstunden von 12—2 Uhr und Ab^ds von 6 Uhr ab) bis Samstag Mittags 2 Uhr in E-vlang nehmen. Der Vorstand. August Weidig, Kreuz. 880) Möblirtes freundliches Zimmer, ! Iermielöungm. 353) Der obere Stock meines Hauses ist anderweit zu vermiethen. A.^VallenfclS Ww. 354) Das von Frau Dr. Caprano bewohnte Logis ist vom 1. April an ander- weit zu vermiethen. Dr. Königer, Grünbergerstraße. 571) Die durch Versetzung des Herrn Major Rau vacant werdende Wohnung kann per 1. Mai anderweit vermiethet werden. Reflectanten wollen sich gefl. wenden an Rudolf Wolff, Oberer Riegelpfad. Lobes-Anzeige. 944) Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß heute Nicht 3 Uhr unser liebes unvergeßliches Söhnchen Carl im zarten Lebensalter von fast 2 Jahren plötzlich uns entrißen wurde. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Eltern: A. Fangmann und Frau. Ligmund Benstnger'F Verlag in Wien und Prag. Soeben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: erße 3IIustrirte Pracl?t-2lusgabe * heraus yyben von Heinrich Laube. In ungefähr 50 vierzehntägigen Lieferungen a 3—t Bogen, Lexicon-Format, auf feinstem Lhamoir-ssapier gedruckt. Mit im Ganzen circa 500 Illustrationen erster wiener Künstler. Preis einer Lieferung nur 50 Pf. = 30 ftr. ö. W. Kubscriptwnen nimmt entgegen: L'. L. Fehsenfeld, Univ.-Buchhandlung. 897) Eine kleine Familienwohnung und ein möblirtes Stübchen zu vermiethen. Lit. C- 129, Reichen sand. 918) Ein Familienlogis zu vermiethen und 1. April beziehbar. Rothenberger, Kaplansgasse. 84) In meinem neuerbauten Hause am Ludwigsplatz ist der zweite Stock zu vermiethen. W Seipp. Adressbuch der Stadt Giessen pro 1881 ist erschienen und in der Exped. d. BI. ä 3 M zu haben. — Den geehrten Subscribenten wird solches in die Wohnung gebracht. MMche Hanüek-8chule Mmtzoiiäl) in Marktbreit a-Main. - Die Reifezeugnisse berechtigen zum einjährig-freiwilligen । Dienste. — Beständige Aufsicht; mäßiges Honorar. (93§ l Wo? sagt die Exped. d. Bl. 578) Ein Logis im mittleren Stock, be- stehend aus 7 Zimmern nebst Zubehör, ist im Gartfeld zu vermiethen. Auf Verlangen auch Stallung. Zu erfragen in der Exped. d. Bl. 78) Wenzel's Garten gegenüber, B 163,3, mittlerer Stock, 5 Zimmer zu vermiethen. 941) Meine Scheune ist vom l^Mäi ab zu vermiethen. G. Malkomesius II. Unterhosen und Jacken für Herren, Damen m d Kinder empfiehlt zu billigen Preisen Robert Haas, 648)Seltersweg C 59. i Jlia8äen=Jjä(Ie. j 903) Perücken jeden Genre's, Bärte, ! Lecken, Zöpfe rc. in großer Auswahl Georg Petri, Seltersweg. 140) Getragene Kleider, Hosen, Stiefel, Antiquitäten, Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Messing, Flaschen, ZeitungSpapier rc. werden angekauft. Louis Rothenberger, Neuenweg 193. 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Kogge & Fritze, Berlin, veranstaltet jetzt eine neue Volks- Ausgabe der historisch-polttisch.n Romane Sir John Retcliffe's, die bei ihrem Erscheinen ein so ungewöhnliches Aufsehen erregten, und die in der That in Bezug auf Spannung und dramatischen Aufbau des Inhalts ihresgleichen suchen." (Berliner Bürgerzcitung.) Das Werk kann wie in Bänden so auch in einzelnen Lieferungen ä 60 bezogen werden. UM' Nena Sahib erscheint auch in einer billigen Colportage - Ausgabe m 61 Heften ä 10 H, und in einer sehr schön illustrirten Ausgabe in 41 Heften h 30H Man abonnn t in allen Buchhandlungen; auch können sämmtliche Werke direct von der Verlags-Buchhandlung bezogen werden. Kogge & Fritze, Berlin W., Leipziger Straße 22. 947) Reparaturen, sowie Ueber- j ziehen der Schirme werden billigst an- ! gefertigt bei Ioh. Zufall, Neue Bäue 86. Verantwortlich- R-daction: 2t. Scheyda. - Druck und Verlag der Br^hl'schrn Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gi-ß-u. <-Mitiot Dan gegeben zu Ü dem nicht g yecutions- u - Do Action für ‘ 1881, Mr. d Berlü ddjuWerli der Bntheuer gchn, eine 3 ja erkrtckn h ackwmen Ttdührtnordn der Btantwor kn Btgufatti Bild btt Wir Erhebungen \ daß für bie b SrrichtÜchenk Berlii ehe sog. Hein lere Aergehen die Staatsgt» -Das wenn auch nu Petent achch ""d für die q| NaAchsi R mit dm' Ä|4antU hrr lhuv. Unbi Wolligen R davon wahr, '"»In,, ' ^haunützeln wird da Smfra i« ?11 «WMifl *•>' fcii flau darthtlM de &•*» S vpf ^"kreich J sä fc» i' Mi P'Ä & ili »I Wt 1U