^r* ®‘ Dienstag den Januar 1881 Kießener UnMer ______________A»jkizr- Hub A«WM ir bre Kreis Gieße«, ^ll —»» ___ ___ t»att/ Echulstroß. B. I,. mb E 81nlr°fle5 bes Abg. Wolz, Maßregeln gegen den Wucher betreffend, und hbnb lbarbcr«n0äantta0e| b-s Abg. Schröder zu diesem Antrag beantragt der SMuS, f4u6 «^«1- ÄatnnKr nach bem von Herrn Dornseiss dessalls erstatteten Bericht «eaie'imno und' /"ss'ügen.Beschluß wonach beide Anträge durch die Erklärung der SH U"b b°s inzwischen e,lasten- Reichsgesltz vom 24. Mai 1880, den Wucher b ‘,±Tfibrh «nf'h l e V ro,rbe"' - U-b-r di- zahlreichen Anträge und Petitionen, von «ecundarbahnen beziehen, bat Namens des vierten Nusschusies erster Kammer Herr Den inger Bericht erstattet. Der Ausschuß dean- fimmfri*r°^ «"IE zu den Beschlüssen der zweiten Kammer, wonach der Regierung »Xn unbUhi^tr,arU*? übende Ant>a0e und Borstellungen nebst Anlagen üb-?mi,I-tt «erden und diese ersucht werden soll, erwägen zu wollen, welche gesetzliche Besiimm- »ngen zur Forderung des Baues von Secundarbabnen nothwendig^ sind und der 5?,™™ alsdann Vorlage daiüber zu machen, und weiter alle Anträge und Petitionen ^bauuna von Secundürbahnen betreffend, in der Richtuna zu prüfen, ob unb unter ffiinfc mtfeann rur Ausführuna zu bringen sind. - Die Zweite Kammer .^rzügUch der Vorstellung und Sitte der Gemeinbeoorftänbe von (^06^0^' ^iMi“Hbnh^hbat^Tnrof*en^k®^I^ä^fuU9 be3 NheinlauddammeS bei GroßrRshrbeim und ä H»Un? Weschn.tzdammes daselbst, die Regierung zu ersuchen, schleunigst eme SAiffEihHa? Strombau nicht betheiligten Technikern, sachkundigen Landwirtben und de? ^trnrnhm!^6 ’S111611 ^^"hendc Commission zu berufen, welche, unter Berücksichtigung ber Ctrombaurcgulirungen in Baden und Anhörung der betheiligten Techniker unsere I^baEbLltnisse untersucht Der Ausschuß Erster Kammer will nach dem von r^-chrnk? Mcktbb7o^bera.7 it” Erbach-Erbach -rstati-ten Bericht die inländischen r r "rr 1)105 berathend gebracht rollen, sondern sie zu eigentlichen Mitaliedern Beschlusses^^deantragt demgemäß eme etwas m-disicirte Fassung des Icb öer übrigen von der zweiten Kammer m dieser Materie ge- bezüglich des Ersuchens an die Regierung wegen baldiger Vorlage emes Wassergesetzes, wird Beitritt beantragt. - tzin Antrag der Abaa rnb bie Erhöhung der Dotation der Ackerbauschulen? resp. deren Qt,On detreffeud. wurde von der 2. Kammer mit Rücksicht auf eine Erkläruna ^nfÄUn0> UULln ^r Voraussicht, daß die ^euorganI)Qtion be5 IQXirt^® Ä dem nächsten Budget erlebigt wird, einstimmig ab- ^-r>ch. Beitritt zn'dem Zkschlust7de7 6<,‘ erf,attctcn «issch,??^^^wrmuug mit dem Beschlüsse zweiter Kammer beantragt ber Finanz- Kammer, dieselbe wolle ihre Zustimmung dazu erteilen, daß für i?ecfar ^FrnUn0 der Anlaae von Läget Plätzen bei der Marn- Darmstadt die eumme von 34,000 JL zu Lasten des hessischen Daukamlals b-r Main^N-ckar-Babn ausgewendtt werde - 9e,,,,d,en *" ,T,,,n"»»»" wm« i«»» 12 d Mts^stattün^ Die Tagesordnung für die nächsten Mittwoch, den Sitzung der ersten Kammer der Stände ist ebenfalls bereits Bin unh hi« Unt?r&fnftknbcAbcrlfnCn erscheinen zunächst der Gesetzesentwurf, den uHü k"b Unterhaltung der Kunßstraßen im Großherzogthum betreffend die' Vor. bpi* 9itiirnrt bev , 53rurfe über den Main bei Offen- LterfX8 i,n f a " n u°d Baur, di- Erbauung -in-V st-h-n- ?^"tke "ber den Main der Kostheim betreffend ber Anttag des )lba Bü di n e r MunMadt ^ einer Zweigbahn vom Viaduct Eberstadt nach hksvugstadt, die Anttage Schroder und Stephan (Heßloch) aus Erhöhung der ktaatsstraße zwischen Nierstein und Nackenheim zum Schutze gegen Ueberschwemmungen >urch den Rhein, sowie die Beschwerde hessischer Gemeinden und Gutsbesitzer wegen der durch Hochwasser des NheinS hervorgeiufenen Eigenchumsbeschädigungkst. «eiter stehen eine Anzahl Beschwerden und Gesuche auf der Tagesordnung. Berti«, 7. Januar. Bekanntlich tagte unlängst im Ministerium ve» titrwguiaaM ®nd^ der Einrichtung und dem Betriebe gewerblicher Anlagen, oblag. Wie seiner Zeit mitgetheilt, hat^ diese „Sachverständigen"-Commission, welcher unter Andern auch der in jüngster Zeit vtel genannte Commercienrath Baare angehörte, unter Empfehlung unbedeutender Mod ficationen die Vorlage der Regierung im Wesentlichen angenommen und gutgeheißen. Das Resultat ihrer Berathungen hat in den interesstrten Arbelterkreisen eine nichts weniger wie beifällige Ausnahme gesunden. Do schreibt heute der „Gewerkaerein", das Eentralorgan der Hirsch-Dunckerffchen Gewerkoereine, daß die Commission durch ihre Vorschläge verrathen habe, wie bedauerlich gering die Fürsorge für die Arbeiter in großindustiiellen Kreisen ist. „Die Herren sträuben sich" — wie das genannte Organ erklält — „gegen jede bindende Vorschrift, welche in den industriellen EiabliffementS kostspielige Vorrichtungen zum Schutz für Leben und Gesundheit der Arbeiter erfordert, sie wollen Alles von ihrem eigenen, besten Ermeffen abhängig machen. Fast in jedem Abschnitte des von der Commission verfaßten Gutachtens begegnet man einschränkenden Clauseln, wie „insofern der Betrieb es gestaltet", oder „soweit sie ohne erhebliche Störung des ganzen Betriebes ausführbar ist", oder „soweit die Technik erprobte Einrichtungen bietet und die Eigenart deS Betriebes es zuläßt." Solche Einschränkungen finden sich sogar bezüglich der Vorschriften über genügende Be- leuchtung der Arbeitsräume und BetiiebSstätten, über Sicherung der Arbeiter gegen Hinunierstürzen oder gegen Beschädigung durch herabfallende Gegen- stände, über Vorrichtungen zum Schutze der Arbeiter gegen den schädigenden Einfluß einer giftigen, unathembaren oder staubigen Luft. Dazu kommen noch, daß die Uebergangsbest mmung die thatsächliche Geltung der Vorschriften m bereits best henden Etablissements auf unbestimmte Zeit hmausschiebt; die Krone aber werde dem Ganzen durch die Bestimmung über die in Streitftagye entscheidende Recursinstanz aufgesetzt, in welcher bei allen zweifelhaften Fäll« bezüglich sanitärer Bedenken nicht der Arzt (der Krri-phystkus) und nicht der Fabrikenisspector, sondern der Fachmann der speciellen Branche das auSschlag- gebende Votum haben soll, d. h. wie der ,Gewerkeerein" richtig und schlagend resumirt, mit andern Worten: die Wirkung eines Industriebetriebes auf Leben und Gesundheit der Aibeiter versteht d.r Fabrikbesitzer bester zu beurtheilen cls der Arzt. — Als die quest. Commission zusammentrat, haben wir unserm lebhaften Bedauern darüber AuSdruck gegeben, daß nicht auch Vertreter des Arbkiterstandes, um beffes Interesse eS sich ja doch in erster Linie handelt, zu den Beratöungen herangezogen seien. W-r machten darauf aufmerksam, daß es M.ßmuth gerade in den zu schützenden Arbelterkreisen erregen würde, wenn richt auch ihre Stimme beireffs eines sie so sehr tangirenden GesetzentwutiS gehört werden würde, wählend die doch nicht m gl-ichem Maße interesfirten Gioßindustriellen als maßgebende Autoritäten von der Regierung berufen und gehört werden. So werden denn voraussichtlich die S'.cherheitsvorschriften bet der Einrichtung und dem Betriebe gewerblicher Anlagen, wie sie wohl demnächst gemäß den Vorschlägen der Begutachtungs-Commission Gesetzeskraft erhalten werden, das Schicksal so mancher anderer, einseitig erlaffener Beßim- mungen zum Schutze der arbeitenden Klaffen theilen und gerade deren Beifall am wenigsten finden, für die man damit Uaubte Fürsv'-ge zu treffen." Ueber die Ausstellung in Melbourne schreibt Reuleaux, der deutsche Commistär: Deutschland nimmt auf der Ausstellung eine der ersten Stellen ein. Daß unsere Abtheilung große Erfolge erzielt hat, daß Deutschland verstanden hat, wenden Personen strafrechtlich etngeschrttten werden müsse. Der Verleger hat hierauf die Erklärung abgegeben, er werde Kalender mit Umschlägen der fraglichen Art fortan nicht mehr nach Preußen versenden. Berlin, 8. Januar. Fürst BismarckW heute Nachmittag um 5 Uhr hier angekommen. — Die Judenbewegung wirst in Berlin noch täglich ihre Wellen. Neulich war eine Studentenversammlung, die von etwa 500 Personen besucht war, darunter 30 auswärtige Studenten. Sie nennen die antisemitische Bewegung die „nationale" und im Laufe der Verhandlungen wurde mitgetheilt, daß die so viel besprochene antisemitische Petition an den Reichskanzler erst am 13 Februar abgegeben werden solle. Die Petition habe an der Univer- sttät und der technischen Hochschule 1400 Unterschriften gesunden. Indessen gab sich in der Versammlung doch auch Widerspruch kund und ein Redner empfahl Misch-Ehen zwischen Christen und Juden als die beste Lösung der Judenfrage. Es wurde ihm aber das Wort entzogen. Herrn Stöcker ist bei der Judenhetze, die sich sogar auf die Straße, selbst bis in die Nähe des kaiserlichen Palais sortpflanzte, zu Muthe, wie dem Zauberlehrling. In einer Versammlung von 2000 Personen suchte er sich gegen die Vorwürfe, die sogar der „Evangelische Kirchliche Anzeiger" gegen ihn richtet, zu vertheidtgen. Er sei nicht verantwortlich für Versammlungen, die von anderen Parteien ein- berufen wurden, und für scandalöse Straßer,scenen. Die Juden-Emancipation könne nicht wieder rückgängig gemacht werden. Indessen bemerkte Herr Stöcker doch gleich darauf, die Hälfte aller Jura-Ltudirenden wären Juden, und gegen ein derartiges Mrßverhältniß müsse ein Normativgesetz erlassen werden. Das läuft doch auf Beschränkung der bürgerlichen Rechte der Juden hinaus. — Das königliche Provinzial-Schulcollegium hat dem zum ordentlichen Lehrer an der Victortaschule gewählten Dr. Henrici, dem Retchshallen-Redner, die Bestätigung versagt. Der Magistrat ist in Folge dessen aufgefordert worden, für die anderwette Besetzung der Stelle zu sorgen. Berlin, 9. Januar. Im Dache des Generalstabsgebäudes, wo sich die Buchbinderei befand, brach gestern Abend Feuer aus. Dasselbe wurde nach kurzer Zeit gelöscht. — Urber das gemeldete Feuer im Dache des Generalstabsgebäudes verlautet: Das Feuer brach gegen 10 Uhr Abends aus, war aber noch vor 12 Uhr vollständig gelöscht, so daß Aufräumungs'Arbeiten begannen. Der Schaden ist kein erheblicher, werthvolle Schriften und Schriftstücke find nicht beschädigt. Der Kronprinz und Moltke waren an der Brandstätte anwesend. StraHburg, 8. Januar. Optantenfrage. Die Commission, welche sich mit der Frage der Staatsangehörigkeit der Optanten zu blassen hat, soll in ihrer ersten Sitzung über fünfzig Fälle geprüft und hierbei zumeist auf Anerkennung einer fremdländischen Staatsangehörigkeit erkannt haben. Die Entscheidungen, welche hier getroffen worden, find nur von persönlichem Interesse, wir können aber froh.sem, daß der Anfang gemacht ist, oie heikle Angelegenheit endlich aus der Welt zu schaffen. Ein in dieser Richtung be- pimmtes und klares Vorgehen der betr. Behörden unmittelbar nach der Annexion hätte viele, namentlich für die Betreffenden recht unangenehme Vorkommnisse aermieden. Telegraphische Depeschen. Wagner'» telegr. C»rrespoudeur°Bureav-. Pari-, 10. Januar. Unter den hier gewählten 80 Munieipalräthen befinden sich 44 Republikaner, 6 Intransigenten, 8 Conservative. Es sind 22 Stichwahlen nothwendig. Außer bei ausscheidenden 5 Conservattoen würben noch 3 neue Conservitive gewählt. Von den Amnestirten oder den Com- munards wurde keiner gewählt. Irankreich. Pari-, 8. Januar. Einer Meldung der „Agence Havas" zufolge Literarisches. Bierregeln für Wirthe und solche, die es werden wollen- Von einem Biertrinker Leitfa den für Bierunrthc zur Behandlung des Bieres, des Kell-'rs der Fässer, der Ausschankvorrichtungen re. Preisschrift des Rheinisch - Westfälischen Brauerbundes. Klein 8«, 32 Seiten. Preis 50 H. Verlaa der allgemeinen Hopfenzeitung m Nürnberg. Für Wirth- und Solch-, die roerben wollen, bestimmt, konn diese Brochure Jedermann, welcher Interesse an der Behandlnn» und dem zweckmäßigsten Ausschank- des Bieres nimmt, bestens -mvlohl-n werden. Nicht allein belehrenden Inhaltes sondern auch^en anregender Form abgesaßt, wird Niemand das kleine Büchlein unb'efrie- ^gt bei »eite legen, allen Bierwiithen aber muß dasselbe eine höchst willkommene Gabe sein, weil es in der Thal Alles in gedrängter Kürze enthält, was beim Bierausschank- zu wissen und berücksichtigen nothwendig ist. In 12 Abschnitte getheilt, tragt der Peirasser lernt Bierregeln vor. Ab chnit, 1 behandelt die Untersuebuna der b-, der Ankunst; Abschnitt 2 die Besorderung des Bieres in den K-lUr; dw Abschnstte 3 und 4 s'.nd dem Keller und dessen Wartung gewidmet; im 5. Abschnitte wird die Lagerung des Bieres und seine Behandlung während der Seit der Laacruna im k ’T $,ri.a,,fcn r «i-r-s und ih?e AnwenÄng be°spr chen " die Anzapfapparate im 8. Abschnitte die Ausschankvorrichtungen im 9. Abschnitte die Aelmgung der Zapsapparate, im 10. Abschnitte die Behandlung der ll- Abschnitte die Aufbewahrung der Eisvorräthe und im 12^Ab- schnitte das Abziehen des Bieres auf Flaschen. Mit einem „Prosit Anstich" schliekt f einc ^rolchure, welcher auch mehrere Abbildungen verschiedener Vorrichtungen beigegeben sind, und die recht elegant ausgestattet ist. Handel und Verkehr. . l .Frankfurt 8. Januar. (Marktbericht.» Der heutige Heu- und Strobmarkt gut befahren. Heu kostete le nack Qualität der Ctr. 3J.0-4.4O, Stroh ^ 2 60-3 35 Bk 120f olm ?tD^n Y vH. 90-1.00, 2. Qual JL 0.85-90, im Detail das Btt !. 20-0.no 2. Qual. 1.00 -00. Eier daS Hundert AL 6—8 50 pCT 5, Kuh, Rind- und Farrenfleisch 45—55 Kalbfleisch 5? 55 A Hammelfleisch 40-45 SchweinelleisL 70 80 A ein fiabn al 1 0 nn 7 eine 6nt. 2.50 - 3.00, -in. Taub- 60-00 E 100" f± la» Sllick M. 2.50-3.00, Feldhuhn JL 2.00-0.00 Rehbock dnS Md 70 nn~st 8remben' das Jmitiren der Stylarten wuchert und osten schönsten Anlauf zu eigener Entwickelung mit Uebermacht durchbricht ben S!r % al’ ollen Punkten aus dem eigenen Jdeenvorrath geschöpft, die ene Phantasie befruchtend einwirken lassen, auS dem eigenen Wesen unseres B«s heraus Formen und Gestalten geschaffen. DaS ist der gute, zwar mühelle ob" »u hohe« Zielen führende Weg, den unsere Industrie nun zu gehen ll- schloffen scheint. Hier wenigstens hat diese Art der Bewegung unserer Ecu- stellung einen Stempel ausgedrückt, der ihr sowohl ihren besten Reiz verlit bat J° "T“# »chtl» ist - unverjagbare Achtung erruten hat. Die Verbindung der Kunst mit den Gewerben hat wirklich und wir- hastig begonnen bei uns; sie trägt hier bereits Blüthen; nicht nachl tffen lrf tragen"""" " 2ln*hcnaun9cn' unb st° wird auch herrliche Früte . 7. Januar. Mit dem „Familien-Kalender des Lahre?HMin- b4n ®°ten - welcher in einer nord- und einer süddeutschen Ausgabe erscheit, st bisher regelmäßig eine Vertheilung von Geldprämien verknüpft worin ™nnooCn6lalifiinnm/y?^Ia9e b°s Kalenders befindlichen Vermerken Ä- läyruch 1300 bis 1400 in neun verschiedenen Beträgen von 30 bis 300 mU?tecr btc Abnehmer der einzelnen Exemplare des Kalende», diesem Behufe mit fortlaufenden, durch die ganze Auflage hiudury- gehenden Nummern versehen sind, als Gewinne verloost werden. Durch die- Präm enverthetlung erhält der Vertrieb des Kalenders den Charakter etn,s Lotterte-UnternehmenS, welches im preußischen Staate nicht zugelaffen tfi und um fo wrutger würde zugelassen werden können, als durch dasselbe eine Aus- spielung von Geldgewinnen erfolgt. Es ist nun vor Kurzem der Verleger des Lotterie-Unternehmens, insoweit aufmerksam gemacht worden, daß bei etwaiger Fortsetzung derselben theilneh- Lokales. i @kflcr„ 10. Januar. Vong- Woche bettelte -m Stromer in einem Haus- der Rabnbofstvaüe. Vrm Dienstmädcheu mit der Bemerkung abgemiejcn, die Herrschaft ! M mdfnt b°ui- hort- ber Strolch J-rnanb-n husten unb b-m-rkt- er bem Dl-nst- M ßegenüber, erging- nicht -her fort, brn er 5» G-sch-nk-rhaltem DasMad | dnroeienDe ^Vii.V5*,'?ylbpßvl^ril3nU6ittim',1h^Ti$F oon 160 JL, welche jedenfalls der Bct^- . ler mitgehen hieß. Zur Warnung theilen wir diesen Fall mit, mit dem Bemerken, l nicht zu vertrauensselig zu sein und Werthgegensiände sorgfältiger aufzubewahren, da-' s mit sie nicht zu leicht die Beute des Drebesgesindels werden. \ Vermischtes, Berlin, 5. Januar. Bei den Postanstalten in Berlin sind am verflossenen Sylvester und Neujahrstagc 1,209,600 Stück Stadtbriefsendungen saus Berlin nach Berlin) eingeliefert worden, d. i. 159,663 Stück mehr als im Vorjahre. Es hätte danach jeder Einwohner Berlin's mindestens einen Neujahrsbrief erhalten. Von der Einrichtung, wonach Neujahrsstadtbriefe von einem Absender für verschiedene Empfänger zur Vermeidung der zahlreichen Einzelsendungen schon einige Tage vorher unter Briefumschlag zusammen an das hiesige Stadtpostamt emgefandt werden konnten, ist diesmal in 38,792 Fällen Gebrauch gemacht worden, was wesentlich zur Ecleichte'rnna des Betriebes gedient hat. - (Landstreicher). Der „Liegn. Anzciger" berichtet, daß allein in Liegnitz vom 1. Januar bis zum 27. Decbr. v. I. mehr als 1100 Landstreicher verhaftet und dem Amtsgericht zur Bestrafung zugcsührt worden seien; noch höher belaufe sich die »zahl der nur im Pollzeigefängnrß inhaftirt gewesenen Landstreicher, fremden Dirnen u. fro • bei einem solchen Massenandrang sei es gar nicht mehr möglich, die in Haft genommenen einzeln vom Polizeigefängniß nach dem Amtsgericht zu führen sondern es müsse dies in ganzen Trupps geschehen, die natürlich die Ausmerksamkcit des Publikums in besonderem Grade erregten. hl von feinet Allgemeiner Anzeiger. 'le SIH n; drS Debatte chuulto» lltchttrn Debatte 'Ichzettiz "'stoßen, 'S Half, iafiachu- mit Heu Jett ver- >ereS am n be^ab, ik letzten zhofe der Löscht. bei tintm worben- )k Petro- (owk ba8 t im huS« gm Prtro- j hin ein Brand zu icipalräthm , Es find ttioea wur- den So«' i Hausc b „20 *7' Bekanntmachung. 270) Die für das Sarntson-Laza« reth zu Gießen vom 1. April 188t btS dahin 1882 erforderlichen ver- pflegungS'B'dürfniffe wie Fleisch, Back» waaren, Victualten, vier und Wein sollen den 18. Januar lfd. I-., BormtttagS 10 Uhr, im Wege öffentlicher Submission im GeschäftSlocale des bezeichneten Laza- rethS verdungen werden, woselbst auch die Bedti gungen zur Einsicht ausliegen. Unternehmungslustige haben ihre Offerten btS zur Eröffnung des Termins versiegelt und mit entsprechender Aufschrift »ersehen, daselbst etnzuretchen. Güßen den 11. Jenuar 1881. O'vßderzogl. Garn ssn-Lazareth. Steinlieferung. Mittwoch den 12. dS. MtS., Morgens 10 Uyr, soll dahier Lieferung, Transport und Aufsetzen v»n 600 cbm Steinen zur Wißmarer Lahnbrücke wenigstnehmend verg'ben werden. Crofoorf, den 8. Januar 1881. 261) Das Bürgermeister-Amt. Bekanntutachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von bcn bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt und zwar: Mittwoch den 12. Januar 1881, Donnerstag „ 13. Samstag „ 15. Die Interessenten werden daher auf: gefordert, die Zahlungen an diesen Tagen tn Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legi- timircn. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen bte übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Tie Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihrer Gemeinde auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. ließen, den 7. November 1880. Der Nechner der Spar- und Lcihkasse: _________ Kehr.______________ Holzverfteigerung. Montag den 17. lfd. MtS., Morgens 10 Uhr, sollen tn dem hiesigen Gemeindewald nachstehende Holziort mente unter den zu eröffnenden Bedingungen versteigert werden: 185 Fichtenstämme von 15—26 Ctm. Durchmesser und 6—10 Mtr. Länge, = 33,14 Fstm. haltend, 317 Fechten-Derbstanzen von 5—12 Ctm. Durchmesser und von 6—9 Mtr. Länge, ■— 15,05 Fstm. halt. 4 Rmtr. Nadel-Prügelholz, 198 „ „ -Reisbolz, 27 „ „ -Stockholz, 2 „ Buchen'Re sholz. Der Anfang ist im Dtstrict Erle bei Holznummer 1. Qu.ckborn, am 6. Januar 1881. Großh. Bürgermeisterei Queckborn. 203) Schillinger._________ Holzverfteigerung in der Freiherrlichen .Oberförsterei Nabenau Es wird versteigert aus dem Distritt Ampel: Montag den 17. Januar er. 2 Rmtr. Buchen-Scheiter, 60 „ „ -Knüppel, 150 H n -Reisig, * 3 „ „ -Stöcke. Zusammenkunft Nachmittags 1 Uhr an der Wohnung des Forstwarten Peter zu Rüdingshausen. Kesselbach, den 9. Januar 1881. Freiherr!. Oberförsterei Rabenau. 262) Franz. Cigarrenverkauf zu herabgesetzten Preisen in ausgezeichneten Qualitäten und tadelloser Arbeit bei (205 J. ß. JBusch Söhne« Nr. 1, Marke Dia, Mittelfacon, 5 Stück 12 4 15 „ „ 3, „ Bismarck, Großfacon, 5 Stück „ 3, „ Arabella, Kneiferfacon 5 Stück 20 „ „ a. Colibri, Kleine Damencigarre, 5 Stück 20 „ „ s. Lazzaroni, Mittelfacon, 5 Stück 25 „ „ 6, „ MarS, Mittelfacon, 5 Stück 25 „ 7, Präsent, in 10 Stück gebündelt und groß Facon, 5 Stück 25 „ „ 8, „ Havanna Java, sehr fein, klein Facon, 5 Stück 25 „ „ 9, Sumatra, 77r Holländer Facon, lang und tn 10 Stück g-b'lndelt, 5 Stück 25 „ •» 10, !» Valle E Hljo, groß Facon, 5 Stück 30 „ „ 11, „ Kaiser Wilhelm, in 25-Bündel, 5 Stück 30 „ „ 12, „ Manilla, groß Regaliaf-rcon, 5 Stück 30 „ ,, 13, „ Los dos Carbajales, tn 10 Stück gebündelt und tn 50 Kistchen, 5 Stück 40 „ „ 14, Lucero, Mtttelf rcon in 25.Bündel, 5 St. 45 w „ IS Hegalia de la^Keyna, groß Ficon, tn Klavpkisten A 50 Stück. 5 Stück 50 w 70) Die noch vorräthtgen Möbel und Spiegel in meiner Wohnung sowohl, als auch tn dem mir gütigst auf kurze Zeit überlassenen Laden deS Herrn L. Orth, Photograph, Neuen-Bauen, verkaufe ich zum Selbstkostenpreis. Sämmtlich? Möbel sind gut und geschmackvoll gearbeitet; darunter einige elegante Waschtoiletten- mit Marmoraufsatz, Polstermöbel m Rips, Seide und Broktt, Secretär- schrank, polirte und lackirte Nachtschränke, Tische, Stühle, poltrte und lackirte Kleiderschränke u. s. w. F. Hollmann, Ueucn-Bäuen lOO. 86 'ä rZvöu,yl,M (f£ ii Mgrn des Me unb tottben ausgesotdett Gi Der Kinder wird Aermischte Anzeigen. 280) Ein Monatmädchen wird gesucht Neustadt 207. _ 3n Wrter n Tie 278) Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzlich' vcachncht, daß unsere unvergeßliche G ttin und Mutter Louise Möhl, geb. Haustein, na* lanfl'm, schwerem Selben heute Vormittag tO Uhr sanft ent- schlafen ist. 1 Gießen, am 9. Januar 1881. Die trauernde Familie. Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittag 3 Uhr statt. 183) Ballblumen, Krausen, sowie weißen und farbigen a...» -mp«-hic A. Fangmann ! Ballhandschuhe! Tpitzen und Krausen rc. ^Iprgen, event. pachten gesucht durch ® lüieöerfjoft! ’-ZIhi 3. b. MtH. würbe auf fr#« Straße von Gießen nach Grünberg 1 Faß Tabak, gcz. i verloren Du Die,j S"i«»-t fein Me »D, o. Sonntage, t öetnelnterätb W™ klißPdn , Bunte “k aQeln “"9 «n ben i Eisch«, gg* S" nnb 31 Jfc. U |p « l'taet Sia ™«tnflet,n Ütf1 L'L ÄÄ ^e b|e$jj «i bag ' af# K Sj.: inetb(?"b bit Sä? ©tue,,? S'Stz SÄS !" bi, s et l hon imSinoti IWnPrirtMi Buch«--. 6d hirrr^n£ClIkmct^6t" werW log.r Echwcrirante die Ue6erjtunuiui »e= °i,4l fit, wenn nur bte tutiißfu Witlrlzur Anwendu»- ae= emflrlen W|«t. Z* ’’°“S daher jeder Leidende, fett ft KXa01 b'-laiisj alle Medictn er-, hc uLfcw0 verkraiieuSvall dieser vewahrten HkUu:cihok>t zuwendrn unb Gin J,aU,nirn- LScrk anzu'chpffe«. Sln.AuSjug da raue yratis u. frnnr». DaiififagiHifl. 272) Für die vielen Beweise herzlicher Tviilrahme bet dem unS so schwer betroffenen Verluste unseres einzigen Kn.des Karl sagen wir hiermit unseren innigsten D-nk. Lollar, den 9. Januar 1881. Philipp Schröder und Frau. Serantwortlto. Ä.badtoi: X. Sch-,da. - Druck unb Verlag bet Brühl'schen Uni,.-DruckereH7Ur^ Pietsch) iH 283)Sonnenstraße. BiÜr'1Ä,Ke” u dar Buch ?(e ,^>craö hin »erlaubt »en Jt^ter • -erlag,-Anstalt tn K ,, ,, gebeten vaHselbe an mich abzuiiefern oder mir Nachricht zukommeu zu lassen. Belohnung und Vergütung der Unkosten sichere zu. (265 G-eorg Arnold, Deutscher Hof. 2) Arie aus Fidelio : „Abscheulicher wo eilst du hin?“ 3) Arie aus Hans Helling 4) .ßiegmund’s Liebesgesang a. d. Walküre 5) a. Aufenthalt . b. Klinge, klinge mein Pandero .... 6) Murmelndes Lüftchen .... 7) a. Walter in As-dur, b. Nocturne in Ea-dur 8) a. Waldlied, Duett . . . . b. Abendlied, Duett 9) Polnischer Nationaltanz . des Pianisten Han. Weinberg aus Berlin unter Mitwirkung der Opernsänger« Frl. Anna Hock aus Frankfurt a. M. und des Concertsängers Herrn Wilhelm Bartphat aus Berlin Freitag den 14. Januar, Abends 8 TJhz, Im Saale de* Cafe Leib. Verspätet. 286 Unserem lieben Ferunde Paul in..... j JU feiium I-stns-n Wiegrnf'stk ein drei- ^„ ™nrfa.be6t,0,*^t,ü6 bic »°»,e Neue Saue wackelt.Seine Freunde. Gesucht auf sofort ein tüchtiges Dienstmädchen. Näheres (292) Kaplanßgosse C. 227,5. 285) Ein in der Buchführung gewandtem lunger Mann wird gesucht. Offerten unter Chiffre 8. A. 64 befördert die Exp. d. Bl- 288) Ein fast in allen Fächern prattisch gebildeter älterer Kaufmann wünscht noch ^ige Stunden täglich Beschäftigung in Buchführung oder sonstigen schriftlichen rc- Arbeiten per sofort zu übernehmen. Offerten unter W. L. besorgt die Erved. dss. Blys. Sonntag den 16. d. M., Nachmittags 4 Uhr, OeffeMche Verfammliina in WenzePs Saalbau. Tagesordnung: Vortag des R^stags-Abgeoyon^en M. Büchner über die nächste RotchShagö Sesstvtt. Gäste find willkommen. ^74 Aolstsbüdungs- und Gewerbeverein. 269) Dienstag den 11 Januar, Alenvs » Uhr, im Cafe Klein (Schwinn) 1. Vertrag beS Herrn Dircctor Sold an über „Sonnensystem _____________Dec Vorstand. Suppen Anstalt. tige m Küchelchen geheftet zum Verscheukeu au Bedürf- Bahnhofstraße beim Hausrater der Herberge und bei Herrn Kauf- mann Hatnbach; Markt bei Herrn Wilhelm Klee; Grünbergerstraße bei Herrn Kceisamtsgebüfen ~^vv___________________Der Vor ft au d.____ Xanöwittljfdj. Iocalverem Eichen. ^ltzung am Mittwoch den 12 Januar 1881, Nach- mtttags 5 dlhr, im Cafe Schnell, Brandaaffe, (263 § Zum Gambrinus. Heute, Montag den 10. und Dienstag den 11. Zunuar: GesoUftänDachnrz,es »r.bt«7 Bingen ..... J ««-- Dvll, 81) Eine neuhergerichtete Wohnung, bestehend aus 8 Zimmern, 2 Speicherkammern, Holzitall rc. sofort zu oermlethen. Näheres Vleichstraße Lit. C. Nr. 39,5. 159) Eine kleine Wohnung zu Der- «icthen. Neue Baue V- 101. Billets ä i 4 im Cafe Leib, Friseur H. und Abends an der Kasse______________' ________ ^66 Verein der deutschen Fortschrittspartei in Gießen. 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