ngen. u ö £> E 3 ’S. c b ui — ■* X Nr. 288. Samstag den 10. Decembcr 1881. chießener Wnrelger APkigk- unö Amtsblatt fit den Kreis Gießen. ~ ~~ ■ ■ " " greift oierleljahrNch 2 Mark 20 Pf. mit Vrmgerloh,-. Bureau i Cchulstraße B. 18. erschein» t»olim Rückstand befindlichen Aideiten sind planmäßig nach Anordnung UnitTe« Ministeriums der Finanzen m Angriff zu nehmen und tum Ende zu tührin.' Art 2 hebt die entg gensteh.nde Bestimmung in Art. 34 deS Gesees, die Vollendung deS Jmmobiliaikatastertz beti , vom 13. April 1824 und da« Gesetz, d.e Parcellrn Vermessung betr, vom 11 Januar 1831 aut D'e dem Entwurf bergegedenen Motwe bemerken, baß derselbe zur Erfüllung einer im LandtagSabtchied vom 26. März d. I gegebenen landesherrlichen Zusage bearbeitet worden fei und saaen n Bezug auf die Ausführung '. „Bei der Auffiellung deS Planes über die Ausführung wird darauf Bedacht genommen werden müssen, die weniger wohlhabenden Gemeinden in der Auf- drmgurg der Kosten nach Thunlichkeit zu erleichtern. ES kann dies einerseits durch izurückftellung der Bermeffungen Nr den betreffenden Gemarkungen geschehen, weiche deinem Anstande unterliegt, da zur Vollendung der Arbeiten eine größere Reihe von Zähren erforderlich und daher hinreichender Spielraum gegeben ist, die wohlhabenden Gemeinden zuerst m den Vermessung-plan einzustellen, und 1 übrigen« die dernnächstige planmäßig Ausführung der ParccUer Vermessungen nicht durch den Mangel an qual'fieirten Geometern, welche zur Uebirn.'hn.e der Arbeiten sich bereit finden, gehindert wnb, ist auch eine Erhöhung der für die Ausführung bestimmten Taxen, welche rn rbrcr derrnaliacn Festsetzung den Geometern keinen ang messenen Verdienst gewähren, absolut forderlich. ES liegt daher in der Absicht, neue, dem Bedürfmß entsprechende Tax- bestimmungen 'm Berordnungswege zu erloffen * Berlin, 7. December. Ihre Mas. die Katserln hat bekanntlich einen Preis für die beste Arbeit über das Wesen und d e Bekämpfung der Dtphtbe- titis ausgesetzt. Bis fetzt hat fick Memcnd gefunden, der in erfchöpfender Weste d,e PreiSoufaobe behandelt und gelöst hätte- Inzwischen re-gt es fick immer deutlicher, daß im Interesse der öffentlichen GesundheltSpflege etwas wird geschehen müffen, um dieser vetberrer den Krankheit propbvlakt'sch ent- aegei treten zu können. Wer die Wochen, und Monatsberichte unseres statistt» scken Bureaus über die Erkrankurgs. und Ste-blickkeits.Z ffern aufmerksam liest der wird finden, daß die Zahl der an Tipbth eritis gestorbenen Sinder in erschreckender We se im Wachsen begriffen ist. Wir haben m diesem Augenblicke Zahlenreihen der letzten 5 Jahre vor unS- Da ergiebt fich, daß rn Berlin in den Jahren von 1877 biS 1880 nicht weniger als 5314 Sinder bis zu 10 Jahren an Divhtheritis gestorben sind. Noch höher stellt sich die Sterblichkeits-Ziffer für die 11 Monate des Jahres 1881, He dmt hstr solgm losten.- Januar 135, Februar 98, Märt 123, Avril 101, Mai 09 Juni 121 Juli 124, August 91, September 144, Oktober 159, November 471, also in lUonaten bte hohe Zahl von 137 6. Aber nickt in Berlin allein ist bie schreckliche Krankheit im Wachsen, auch Hamburg, München, Dresden, Breslau, Königsberg, Stettin und Danzig melden ähnlich lautende Berichte. Namentlich in den beiden letztgenannten Städten hat die DiphtheritiS besorgniß- erregende ForlschrÜte gemacht. Kein Vergleich aber soll mit den Verheerungen ,u ziehen sein, die auS Rußland berichtet werden, wo man augenscheinlich der Krankheit noch rathloser gegenüberstebt, wie in Deutschland. — Heber den Stand der Cholera liegen zur Stunde folgende zuver- läsfige Nachrichten vor. In Hegjas hat die Kral-kheit durch den Zuzug von 60 000 Pilgern, die ohne jede Aufsicht und Einschränkung auf der Rückkehr aus der heiligen Stadt" Dseddah zuströmten, zugenommen. In letztgenannter Stadt waren bei Abgang der letzten Berichte die Einwohner wenig berührt von der Epidemie, In Mekka selbst ist eine Abnahme der Todesfälle zu ver- zeichnen gewesen; während am 7. November roch 267, am 8. noch 168, am 9. noch 129 Todesfälle vorgekommen, sank die Zahl der letzteren biS gegen Mitte November stetig bis 47. In Dseddah wurden am 13. Novbr. 8 Todesfälle an Cholera constatirt. Hesterreich. Wien, 7. December. Im österreichischen Abgeordnetenhause ist es zu sehr hestigen Austritten gekommen. Am 3. dS. hatte der Justizminister die Unterzeichner deS Manifestes der deutsch, böhmischen Abgeordneten an die Deutschen in Böhmen aus Anlaß der Prager Deutschenhetzen Gesetzübertreter genannt und war auf stürmisches Verlangen eine Commission gewählt, welche diesen Austruck prüfen solle. Am Dienstag erstattete die Commission nun ihren Bericht, und Dank der deutsch. feindlichen Auffaffung der Mosori'ät, hatte man an der Aeußerung nichts auSzusetzen. Nach längerer Dtbalte, in welcher Abg. Kronawetter fich gegen den MinoritäS-Antrag, dem Minister Prarak dte Mißbilligung deS HauseS auszusprechen, wendete, weil keine Belei. digung, sondern nur der Vorwurf einer politisch strafbaren Handlung vorliege, wurde der Minorität- Antrag mit 161 gegen 113 Stimmen abgelehnt. Die deutfch-böhm.schen Abgeordneten hatten vorher den Saal verlosten. Da- sind die Folgen der Deutschenhitzen, und kommen noch schlimmere Früchte zu Tage, so solls urs nicht wundern. Der Kampf gegen daS Deutschthum wird nicht nach Recht und Gerechtigkeit, sondern systematisch gesührt. Arankreich. Pari-, 7. December. Der Unterrichts Münster Paul Bert hat in einem Circular bekannt gemacht, daß in den Mittelschulen die Eltern volle Freiheit hinsichtlich deS Religionsunterrichts ihrer Sinder haben. S'e können nach Belieben gänzlich von dem Religionsunterrichte obsehen. Bisher war näml'ch in den französischen Mittelschulen der Religionsunterricht ein obliga- torischer Gegenstand. — Aus Pari- wird der Tod des Generals Langiewitsch gemeldet. Der bekannte polnische Jnsurgentenführer hatte sich im Jahre 1862 nach Frankreich geflüchtet, wo ihm der Kaiser LouiS Napoleon aus seiner Privatkaffe eine Pension von 6000 FrcS. zahlte- Nach dem Zusammenbruch de- Saiserreich- lebte Langiewitsch im tiefsten Elend und verbarg seine Armuth hinter dem Namen Langls; als er erkrankte, brachten ihn seine Freunde im Hospital Dubois unter, wo er auch starb. IlaNe«. Now, 6. Decbr. Der Papst hat den Wunsch ausgesprochen, die ihm zu überreichende Adreffe der Blscköfe möge Angesicht- der Schwierigkeiten der gegenwärtigen S tuation möglichst gemäßigt lein. Man glaubt, der Papst werde die Adreffe in gleichem Tone beantworten. Die Ueberreichung findet am Eorntog statt. — Recht erbauliche Zustände herrschen wirklich im italienischen Parlament. Der sicilian'sche Teputirte Camminecci hatte den StationS-Chef einer ficilianischen Eisenbahn e nfach geprügelt, weil er daS Reglement auch für die Herren Deputirten in Kraft halten wollte. In der Appell-Jnstanz wurde vom Ger-cht gegen den verklagten Deputirten sehr glimpflich auf drei Monate Relegation an einen bestimmten Aufenthaltsort erkannt. AlS der Präsident Farini die Verz'chlle'stung deS Deputirten Camminecci in der Sammer anzeigte, beschloß die letztere, die Entlastung nicht anzunehmen. Die Sammer hat fick damit über daS Gerickt gestellt und besten Spruch thatsächlich getadelt und zerstört. Wundem sollte man fich allerdings über diese Art von Moral nicht mehr, wenn mau fei Monaten die italienische Preste vergebens vom Präsidenten der Sammer, Farini, verlangen sieht, daß gegen den Deputirten de To- minic's (alle Blätter nennen den Mann beim Namen) ein Proceß wegen Diebstahls von 100 Lire eingeleitet werde, welchen derselbe an einem Collegen in der Garderobe deS Parlaments begangen haben soll. u vemikthcn bei rtfclb IIS. iß zu vemitthtn , SMM. 4 Zimmern per !, Bahnhosiir Liß am Ludwig?» mlogis wtMS- ilie zu vermieidm ziehen. l, SMgai'^ iß zu Dermidbm A__ r mit oder obnt MDObW von KsMen vo« Müllers meines pauies ubehör, zu Dr. Ploeb Stock, 4 Zimmer . ge Leute zu.oer- WnberMr^ HHiethen IhtlmLaagk^ ibüioab^äf ermietbm'm jnun» ■rf1’ in», $«6*- ysä ihena- Berlin, 8. December. Ein Rrscr-pt des Handelsmtntsterö, Fürsten Bismarck, an das Vorstcheramt der Kaufmannschaft tn Danzig bezeichn t deffm Ausführung, wonach in den amtlchrn Motiven für die Erhöhung des Mahl- zolls ausdrücklich geltend gemacht sei, wie dem deutschen Müller sein Rohmaterial sowohl inländischer wie ausländischer Provenienz durch den Getreide- zoll um den ganzen Betrag des Zolls oertheuert werde. Daß dies aber in ausfälligem Widerspruch stehe mit der für den neuen Zolltarif sonst geltend gemachten Auffassung, als würden die Etngangszölle von btm Auölande gezahlt — als tatsächlich unwahre Behauptung und stellt dahin, ob der Enfluß der gegenwärtigen Zoll- und Handelspolitik, wie das Vorsteheramt annehme, auf das Getreidegeschäst in den folgenden Jahren noch ungünstiger als 1880 sein werde, und bemerkt schließlich, nach den dem Minister anderweit zugegan- genen Nachrichten habe das Danziger Getreidegeschäst im Gegentheil sich im Laufe des Jahres wesentlich gehoben. — Der „Kreuz-Ztg." zufolge befindet sich die Fraktion des Centrums in Berathung darüber, ob der Zwischenfall Wtnd'.horst tm Plenum des Reichstag- zur Sprache zu bringen sei. Elberfeld, 8. Drcember. Wie die „Ebers. Zig." meldet, hat der gestrige Nachtzug Deutz Elberfeld der Bergisch-Märkischen Eisenbahn zwischen Deutz und Mülheim einen Wagen der Pferdebahn überfahren. Der Kätscher, der Conducteur und ein Pasiagier der Pferdebahn sind tobt, ein zweiter Passagier ist schwer verletzt worden. Die Bahn winde heute früh wieder freigelezt. London, 8. December. Die trasche Regierung hat beschlossen, die Polizetmacht Irlands um 1000 Mann zu verstärken. Wien, 8. December. Das hiesige Rtngtheater (vormals komische Oper) ist vor Beginn der Vorstellung, angeblich in Folge einer Gasexplosion, tn Brand gerathen und steht in Hellen Flammen. Die Feuerwehr ist mit großer Anstrengung bemüht, die tm Hause befindlichen zahlreichen Menschen zu retten. Näheres über einen etwaigen Verlust an Menschenleben ist noch nicht ui cor Satiren. Auch dem Nachbarhause toll Gefahr droben. gßiftb 8. Decbr., 10 Uhr 50 Min. Ueber den Brand des Ningtheaters sind bis jetzt folgende Details bekar nt. Es war ^7 Uhr. Die Logen waren noch fast leer, tm Parterre befanden sich an 60 Personen, dritte und vierte Gallerte waren stark j besetzt, als plötzlich mit starker Detonation der Vorhang aufbauschte und zerriß. Ern \ Funkenregen ergoß sich rn's Theater. Die Gaslichter erlöschten. Em furchtbares j Jammergeschrei erfüllte das Haus, das nach mehreren Minuten in vollen Flammen stand. Mehrere Personen sprangen in das Parterre, erlitten Arm- und Beinbrüche; doch wurden alle im Parterre befindlichen Personen gerettet Ebenso scheint Niemand vom artistischen Personal verunglückt zu sein. Furchtbar gestaltete sich jedoch das Schicksal der auf der Gallerie befindlichen Menge. In den dunklen Seitengängen ent- fiand ein fürchterliches Ringen. Jeder wollte zuerst hmaus. Die Treppen verstopften : sich. Niemand konnte mehr hinab. Als Genie-Soldaten und Feuerwehr eindrang, i fand sie nur Leichen. Bis 8 Uhr wurden deren 87 hinabgeschafft Um diese Zeit war ■ der Brand so weit vorgeschritten, daß die Rettungsmannschaft sich zurückziehen mußte, j Sie taxtrte die zurücklassenden Leichen auf mehrere Hundert lieber die Ursache des j Brandes erfährt man, daß beim Anzünden des Gases auf der Bühne eine Spiritus- • flasche umfiel Die Soffiten wurden zuerst ergriffen; bald auch stand der Schnürboden in Flammen. In diesem Moment erfolgte die Eingangs erwähnte Catastrophe mit dem Vorhang. Um eine Gasexplosion zu verhüten, wurde das Gas abgedreht, wodurch die Verwirrung der auf den Gallerien eingezwängten Massen zur Verzweiflung gesteigert wurde. Das frühe Auslö'chen des Gases verursachte augenscheinlich den Tod vieler Personen. Der Brand griff so schnell um sich, daß von den Thealerrequisiten auch nicht die kleinste Kleinigkeit gerettet werden konnte. Gegenwärtig stehen nur noch - die kahlen Mauern, welche mit Gluthmasse gefüllt sind. — 12 Uhr 10 Min. Nachts. Bereits 150—180 Leichen sind aus dem Theater gebracht. — 1 Uhr 10 Min. Nachts. Der Brand des Nmgtheaters entstand durch eine Gas-Explosion auf der Bühne gerade vor Beginn der 23or|kUung bei überfülltem Haus. Im Zuschauerraum wurde plötzlich das Gas adgespcrrt und in Folge der Fmsterniß konnte sich das Publikum aus der dritten und viert n Gallerie nicht mehr retten. Mehrere hundert Personen wurden im Gedränge erdrückt und erstickt. Bis 11 Uhr waren 120 Leichen in das Polizeihaus geschafft. Das Theater brennt ganz ab. Rom, 8. December. In siebcnstündiger pomphafter Zeremonie fand heute in dem zu einer prunkvollen Kapelle umgeformten Raume über dem Portikus von Sankt Pcier die Heiligsprechung von Gulseppc Labre, Derosii Chiara da Montefa'co und Loicnzo da Brindisi statt. Der Feier wohnten über zweitausend Pcrfonen, 140 F.emde, 60 römische Bischöfe, das Cardinais-Collegium (unter ihm (Suibert und Bonnechoie), das diplomatifchc Corps, viele fremde Maltefcrritter, päpstliche Ga-dcn und der Hofstaat bei. Der Papst überwand die große Anstrengung mit bewundernswert her Kraft. Die Cermonie der Heiligsprechung nahm 5 Stunden in Anspruch. Von 6 Uhr Morgens ab standen viele Neugierige auf dem Pctersplatze unv in der Basilika, wo sie hofften, die C'remonie durch die Fenstern des oberen Atriums mit ansehen zu können. Die ausgegebenen Eintrittskarten lauteten auf die Person. Die Kartenbesitzer wurden genau eontrolirt; viele selbst mit Karten versehene Personen konnten nicht in den Saal gelangen und mußten in dm vor dem Saal befindlichen Gemächern und Corriooren zurückbleiben. Das Wetter war prachtvoll; im Saale herrschte eine drückende Hitze. Mehrere dec Ee emonie Än- wohnende wurden ohnmächtig. Die Canonisation fand ohne Zwischenfälle dem Programm gemäß statt. Der Papst, welcher auf der Sedia Gestatoria unter Vorantritt von ungefähr 350 Cardinälen, Patriarchen, Erzbischöfen, insulinen Acbten und anderen kirchlichen Würoen- träqern in den Saal getragen wurde, kanonisirte die neuen Heiligen in folgender Ordnung : Kanonikus de Rossi, Kapuziner Lorey, den Eremiten Labre und die Nonne Klara. Einige Kanonenschüffe gaben das Signal zu etnstündtgem Geläute fämmtlicher Kirchenglocken dcr Stadt. Dcr Papst celebrirte sodann mit sichtlicher Anstrengung die Meffe, wobei er sich wiederholt unterstützen ließ. Mit schwacher Stimme hielt er eine Homilie über die Bedeutung der Heiligen im Allgemeinen und über die besonderen Verdienste der neum Heiligen; et schätze sich glücklich, inmitten dieser Trübsale die Zahl der Auserwählten vermehr en zu können, welche bet Gott für die Kirche und die Gesellschaft sürsprechren würden. Das d.plomalisckc Corps beim Vatikan war vollzählig anwesend. Für die Verwandten des Papstes , die Ankömmlinge der neuen Heiligen und den römischen Adel waren Plätze reservirt. Die Stadt blieb voll- kommen ruhig und theilnahmloS. Prtvat-Depeschen deS Gießener Anzeigers. Sßtctt/ 9 December. Ein gestern Abend ausgeb^och-nes Feuer !m r Ringtheater war dem Vernehmen nach durch eine Spuitus-Lampe auf der Bühne entstanden. Das Publikum flüchtete in unbeschreiblicher Verwirrung. Da die Ausgänge nicht genügten, wurde die Rettun, mittelst Sprungtüchern und Feuerleitern bewerkstelligt. B sher sind 120 a scheinend Ohnmächtige rauchgeschwärzt in nahegelegene Rettungsanstalien übertragen worden, die meisten derselben dürften tobt sein. — 10 Uhr Vormittags. Das Innere des Ringtheaters ist vollständig niedergebrannt. B!S 2 Uhr Nachts sind über 150 verkohlte Leichen ausgefun- den. Noch Viele liegen unter den Trümmern begraben. Der Gesammtverlust wird über 200 geschätzt. Lokales. Gießen 9. Dezember. (Sitzungen des Schwurgerichts der Provinz Obcrhcffen pro 4. Quartal 1881. Montag den 12. Dezember. Vormittags 9 Uhr. Gegen Heinrich Scharmann von östlich wegen Urkundenfälschung. Staatsanwalt Zimmermann. Lertheidiger Reäts- autoalt Dr. Sch warz. ' Montag b-n 12. Dezember, NackmittagS 3 Uhr Geg-n Georg Meisinoer von Ober Wöllstadt wegen Brandstiftung. Staatsanwalt Jöckel. Dertheidiger Rechtsanwa.'r Batst. Dienstag den 13. Dezember, Vormittags 9 Uhr. Gegen Johannes Bach I von Ober-Se 11»,.. Htm ‘ 1ä»r ‘Qb »p 1d,«r ««Mmi Be< «»nm rtbl6h».4ittBt8b °betha »lth fr»" »:t ®e,t^Wgn Sti-i V Bflbbul* n ^heldtgtt S<4* ^tngtfaipnni ti M nnt mufKjhi^i von q a. (jTfl I itür, Mr Itii I r ®fmcinb< mit u» ® (iqen KLÜ.'rr, »rnrr । mit unrmüdüchem ner L'.Ounz und br MJ em unteren d.trrn art * fl*»(nroäTtiqf veez eiden und st» tußil'chtn unk ®-jei Patent- unk S4* weite Serie der Änae-nk W in sehr mW'1* a!8W *»; * tnofpi« d ,ir , wtltta «'"K i«3*^ j gesehen, erst Iit«- -.rss* rfe erti'hur-n«^, gchkornnrr W - i- z?u»la>k '« siw* ;Ä-rf GÜT '"Ä' **"c£. dii ^^^q-estel * iai? Ä3S b'i Wirt«* K'L •4 G(ia°. hMI ,,1W t« ,rt entiv^^jstsi Dem« find lieft Haldinrm nod) midt «reicht, w,s fit ab« bdontnl wenhvoll unt in», leionder, ftr trn frimllkng.btaud) getigert macht, Ist die lti*i iu «tmirnbt^aebbabun« und btt aut«orbfnth(6< öirflflhgfdt t« dhrn. — D't Original Sing« Nähma chmt ist tbtnfo verwmddar für WL'cke trtt |ür ffletbrr, fit näht m't d«ft!ben «cruralefit den fnnsten MousitUn Mit btn Kicksten Wollenfiofi, säum, ebne ttn Stoff vorher zv falttn, soutachirt, belorgt do» üinfafitn stldstehütig genug, bit O iginal-Stng« Maschine «sttzi bit Handnöd«et nimt nur vvllstänktg. sond«n mochr ti mttfttnl roch ttfirr ohne btsond«, Geschicklichkeit zu «forbrrn. dem Geschäft bei H-rrn G. 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Dezdr, Nacbtrinap» 2 Uhr — Mm. .Lelegr. lL-uivd«icht äJhtfletbrlt durch da» Bankae|chütt Albert Kaufmann in Äirsten.' fttibth octien 3143/h Ltaaistd. dctinr 286«(Saltjter 2681/«, Ccii Lildcrrcnte 67, 4"/, Ungar. Oolbicnte 771/4, 4'/, 1i^»r foreü Mi die Direktion «le* VorddeutMehen Lloyd in Bremen ober an deren General agent M. Abraham, in Main; und dessen Agenten C. W. Dietz Nachfolger in Gießen. 3242) Joh. Ph. Hofmann I. in Tteinheim Bekanntmachung. 8065) Es diene hiermit zur Nachricht, daß vom 19. dieses Monats an im städtischen Magazin am Krämermarktplatz Christbäumchen aus- gegeben werden. Gießen, den 6. December 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: Samstag den 10. Dezember 1881 Dienstag „ 13. „ „ Mittwoch „ 14. „ „ Donnerstag „ 15. „ y Samstag „ 17. „ , Dienstag „ 20. „ „ Mittwoch , 21. „ y Donnerstag „ 22. „ „ Samstag „ 24. » Dienstag „ 27. „ „ Mittwoch „ 28. „ „ Donnerstag „ 29. „ ö Samstag „ 31. „ „ sowie Dienstag „ 3. Januar 1882 Mittwoch „ 4. „ „ Donnerstag „ 5. „ „ Samstag „ 7. „ „ Dienstag w 10. „ y Mittwoch y 11. H « Donnerstag „ 12. „ „ Samstag „ 14. f „ Die Interessenten werden daher auf- gefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legittmtren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen bte übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sino. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, Dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 29. November 1881. Der Rechner der Spar- u. Leihkasse. Kehr. 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Pfv. 46 Rosinen uuv Corintden pr Pfv 50 Prima Mandeln pr. Pfv. X 1.10 sowie sonstige zur feinen Bäckerei nöthigen Artikel empfiehlt 8075)S„ Elsoffer, Marktstraße. 8080) Sonntag Nachmittag von 4 Uhr an: Musikalische Unterhaltung in meinem Saale. Lollar. Die trauernden Hinterbliebenen. Entree frei. Anfang 8 Uhr, 7897) Gesucht als Magafinier für eine chemische Fabrik em Mann mit guter Handschrift, welcher Arbeiter zu beaufsichtigen gewohnt 'st, und womöglich Gewandtheit im Wiegen besitzt. Kaufleute wollen sich nicht melden. In den Offenen ist die bisherige Tbätg- keir, die Milttäc- und Familienverhältnisse anzugeben, die Zeugnisse in Abschrift beizufüg-n und sind dieselben sub M.5695 an Rudolf Moste in Frank'urt a. M zu richten. Zm „Kühlen Grund". Samstag Abend: (8079 (OM'tlKT der bekannten TyrolerAlpensänger- Gescllschaft I. Kopp. Auftreten im National -Costüm. Danksagung. 8070) Allen Denen, welche unsere inntgft geliebte, unvergeßliche Gattin, Mutter, Schwester und Schwägerin Ztalharme Rechts, geb. Zecher, zu ihrer letzten-Ruhestätte geleitet haben, sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. 11. Schmidt II. „Herrlichen Dank für freunbl. Zusendung der Broschüre „Krankenfreund", aus welcher ich ersehen, daß aucv veraltete Leiden, wenn die richtigen Mittel ange- wendct werden, noch heilbar sind. Mit freudigem Vertrauen auf endliche Genesung von langjährigem Leiden, bitte um Zusendung von rc." — Derartige Dankesäußerungen laufen sehr zahlreich ein und sollte daher kein Kranker versäumen, sich die in Richter's Verlags-Anstalt, Leipzig, bereits in 500. Auslage erschienene Broschüre „Krankenfreund" kommen zu lassen, um so mehr, als ihm feine Kosten daraus erwachsen, da die Zusendung gratis und franko erfolgt. (8069 Germania. Samstag Abend und Sonntag: tsoei Melzelsnppe W/ Montag, 12 Dezbr. 1881, Ad.nds -/-9Uhr: (8073 Monats -Ver- Sammlung. 8053) Meine an der Lohn gelegene Bleiche nebst geräumigem Familieulogis bin ich Willens, auf mehrere Jahre zu verpachten. Karl Euler, Hammftraße. Karl Gerlipp 23 A. Kirchenplah A. 23 empfiehlt sich im Anfertigen aller Haar- arbeiteu, als Zöpfe, Ketten, Bouquets, Ringeinlagen rc. (7757 in ii in—uw—mibiiw, Geld - CourS. 20-Francs-Stücke . . . do. in >/, . Englische Souvereigns . Russische Imperiales Holländische ft 10-Stücke Ducaten...... Dollars in Gold . . .