1881. Mittwoch bni 10. 9luguft -tr. 188 Kießener IXmeiger ! Geschäft er1*fint täglich mit «usmchme be» Montag». f*vrt«u t Echulstraße B. 18. Z»k»t/chlLUd. Ausfuhr. von 6 Monaten im Ganzen 2,710.983 1,178,699 1,014,649 2,052,400 Deutschland unter dem 8,684,735 16 16 20 16 16 9 4 We -en Roggen Gerste L-»ser Mgis Danach hat Einfuhr. 1.728,004 Krlocentner, in V»' ceigns • Stücke 238 001 Krlocentner. 33 545 257 386 187 428 4,027 d isl ^schienen 4- M 72'1 S5-Z Jedem, der die BerhäUn.ffe in Konstantinopel zur Zett de- Regierung-wechfel- aus eigener Anschauung kennen gelernt hatte, in hohem Grade unwahrscheinlich - war eS doch in Palast- und Psortenkreisen eine allgemein b, kannte Thal- fache, daß Sultan Murad gerade durch den Tod seine- Obetm- in so bedenk» ltcher Wetse angegriffen worden war, daß stch kurze Zeit daraus die ersten Spuren einer geistigen Verwirrung bei ihm zeigten. Der Ministerrarh ließ daraus den berühmten Wiener Arzt Proseffor Dr. Lerde-dors zu einem Be- suche in Konstantinopel etnladen, um den Grsundheit-zustand des Dultan- zu untersuchen. Proseffor Leidesdorf hat nun jetzt solgendr- Schreiben an die $ fclouf des Staat-proceffr- in Konstantinopel koll ein Jra^ de- Sultan- Murad V. zur allgemeinen Kenntmß gelangt sein, welcher den Befehl zur Ermordung Aboul Aziz' ertheilt hätte. Wenn ich persönlich an der Wahr» beit dieser Thatsache zweifle, so geschieht es au- Giünden, welche ich in aller Rune u.itAutßtilen für meine Pflicht halte. flU ich im August 1876 een ter türkischen Regieimg zu tem Sultan Murad berufen wurde, war es lein. lang, iähriger Arzt Dr. Eapoleone, der mir über den Zustand de- hohen Patienten u berichten hatte. Unter den wesentlichen psychischen Ursachen, denen Dr. Lap^ leone größtenthe'l- die GemütbSkrankheit des Sultan- zuschrieb, wurde auch der gewaltsame plötzliche Tod Abdul Aziz' angeführt und mir darüber folgende Mittheilnng gemacht: Unmittelbar nach seiner Absetzung habe Sultan Abdul Az>z ein Schreiben an Murad gerichtet, in welchem er um Schutz ffirft-n Sehen, um gute Behandluna seiner nächsten Angehörigen und um da« Kohl- wollen bcfl Sultan« bat. Diese» Bries soll Murad in gefühlvollster Weise beantwortet und sich wt feinem kaiserltchen Worte dafür verbürgt haben, den Wünschen Abdul Aziz' zu entsprichen. Als Letzterer so plötzlich und gewaltsam a.stor ben war, soll Niemand im Palaste dm Muth gehabt haben, Mui ad davon in ike,ntn.h zu 'egin; später ward sein Lelbarzi- Dr^Lapoltone ni t b'e(er traurigen Ausgabe betraut. Al« Murad -u- dessen Munde die Tot. schatt empfing soll er ganz verzwe feit autgerusen haben: .Da« 'st «^.ckl ch, ieht bin ich entehrt; ganz Europa wrrd mich al« den U Heber des Tobe« Abdul Aziz' betrachten- Hieraus verfiel Murad das erstemal in einen mehr als 24 Stunden dauernden apathischen, lethargischen Zustand, nahm keine Nahrung zu sich und sprach keine Silbe. Nur langsam und nur halb soll er sich °° ? dies'm Schlage erholt haben. D es in Kürze die Mittheilungen weiche man nur damals zu machen nöthig sand, damit ich die Ursachen und den Tbarakter der Krankheit de- Sultan- bester verstehen könne; sie machten aus mich den Eindruck ber vollsten Wahrheit. ’ern> Speditions. Kaufleuten, sowie Beilen etc. rhch« Ralhgeber sei"e practische rreunde. Bezeichnung der ~ Messen, Jahr- inhange alle die- uwesen, welche 1 brauchbar sind; ferner ein voll- Jsammengestelltes igabe aller dabei or und Rechts- iren ausländischen les In- und Aus- is auf die neueste i. zuitzland. Petersburg, 5. August. Uefcer die Jud.nverfclzung in Bn,«p°l, einem filiden des Gouvernements Soltawa, werden solger.de Stnzelr.heiten be- kan..t. ^Urn Unordnungen in Bnispol "-btz.itig zu verhüten, wurden am 23. Juli aus Bitte der dortigen Juden 30 Mann Donlscher Kosakm emern Lsfi-ier, sowie ein höherer Landpoliztft tnrtljm 6eOtbert berief der l.gt.re eine Gemeindeversammlung und b'schwvr fie, nicht« F.md seliges gegen die Juden zu unternehmen. In dieser Versammlung, Bi- sehr tumultu»/ verlief, verlangten die Bauern eine !° °tl>g-«usweisuvg der I d we.l diese ihre Existenz gefährdeten. Um 12 Uhr schEte sich Volk« auf dem Marktplätze zusammen ur.d zerstörte die tor.tgen ud ch Läden. D.es galt -iS Signal für weitere Zerstörungen. Alle judstchen Quartiere wurden b,s aus den Grund niederger.fien. Der wuthei de stöbe warf sich auf die Poststalion, wurde jedoch von den Rofaten Mit dm> P°st Halter zuru-kgedräugt; in dem Quarti.r der Kosaken wurde zedoch derer Stgen. thum vernichtet. Semen Gipfelpunkt erreichte der Tumult, al« «m Sensen. Mestern, Dresedflegeln und Knütteln bewaffneter Haufe den Weinkeller eine« jüdischen Kaufmann« überfallen hatte. Jeder "ank so viel er w • 3Bir haben die Juden gründlich ausgeplündert, jetzt >st e« Zeit, sie to j irfilnaen “ Da« Ängstgeschrei der Juden, deren Kinder und Weiber, erfüllte die Suft. Die Beschwörungen und Befehle der anwesend», Offiziere verhallten -SÄ'"-- * KEÄ sich endlich die aufrührerische Menge. Türkri. Die türkrschen Blätter theilten vor einiger Zeit eine awtUch-, Nachricht mit, nach wilcher die Ermordung de« Sultans Abdul Aziz «emätzheit edre Jrades des Sultan« Murad erfolgt sein sollte. Diese -Mr.ft * l'l. ^"ßraßi 5? teiegraphischr Bepeschm. BolfTi ttleflt. ^•rrefprM>e»HB«w«u- Frankfurt, 8. AuAvst. Se. Maj. der Kaser batte heute Vormittag die Patent- un6 Muste,schütz. Ausstellung mit einem Besuche beehrt. Der Raihi wurde an der Eingangshalle von dem Ausstellungs-Prästdenten Simon Schiele mit einer A'sprache bewillkommnet und nahm lobärn, begleitet von Lttzlerem, die AuSstrllungsgeginstände aus das Eingehendste in Augenschein, wöbe, et vielsach die Äussteller m t Fragen beehrte. Aus dem Wege zum Kunstausstellung«. Gebäude hallen die Inhaber der altdeutschen Weinstube, Ge- bi über Drexel, di- Ehre, dem Kaiser einen wemgefullten goldenen Pokal zu ü6emid>lH. während deren grauen Rosensträuße darbrachten. Die Bilse sche Kapelle intcnirte inzwischen die Jubel.Ouvertüre. Noch Beflchttgung der Kunst, ausstellung rahm Se. Majestät im Fürstenprvillon ein Frühstück ein. T)al Local der Eisbahn betrat der Kaiser wegen de« plötzlichen Tew peraturaechse.« auf Anrathen der Äerzie nicht. Se. Majestät wurde beim Betreten und beim Verlassen der Ausstelluvz von dem sehr zahlreich versammelten Publikum emhu- siaststid begnchd rtg. Ze. Maj. der Kaiser, welcher sein Absteige- quartier im Gebäude der Oberpostdirektton genommen hatte, hat heute Rach, mittag 12*/3 Uhr mit seinem G-folge Frankfurt wieder verloffen urb sich über Manu, nack Koblenz beheben. u - Berlin, 8. August. E.nem Telegramm der Germania au- Aom »usolae ist die Ernennung Korum'- zum Bischof von Trier durch päpstliche- Breve bereu- erfolgt; der neue Bischof werde am nächsten Sonnabend bereit- die Eonsecration empfangen. ,, Reaensbura, 8. Äugust. Die 12. deutsche «nthr°po.ozen.Versaw.m. lang rst beute durch den Vorsitzenden, Prvfeffor Fraas, eröffnet ur.d Leite.« ber Behörden durch den Rezierung-präsiderten und den Bürgerin,rster begrußt worden Zu de,selben sind 225 The.Inehmer - darunter die jtM.flor.n Dirchcw und Voß aus Berlin, Rar.ke und Sbrtst au« München, Hampel au« Pesth, Undset aus Lbrestrania, Hölder au« Stuttgart, Tischler ou« König«. Hera, -egat-onsretb ProlliuS au- Schwerin — angen eldet. Kassel, 9 August. Ter „Heff. Morgen'Ztz. zvfolge hat Oberpräst- dent r. Ente \t\nt Entlastung erbeten und erhalten. Ueber den Nach.olger Landtag zum 1. S-Ptbr. einberufen, aber alt bald nach der Feierse« lunfl'g. jibruen Bestehen« der Derfaffung wieder vertagt werden, um Ende O.toker oder Anfang« November wieder zufammenzutreten. ________ AMgk- M Amtsblatt fit itn greis Sikßkn.___ Preis vierfeljährlich 2 Warf 20 Pf. mit vrfngerfohn. Durch die Post be-ogen vieNeljahriich 2 Marf 50 Pf. neuen Zollsystem in einem Zeitraum Kilocentner Getreide von ouSwäriS ^geführt. Dieser Sinsuhr steht eine Äu«fnhr von nur 720,387 Kilo- OTtuern gege, über, sodaß sich auch der Ueberschuß der Slnsuhr über die SuSsuhr aut nabezu 8 Millionen Kilocentner bewert. Davon entfallen fast drei Künstel auf Rogge» und Mai«; jede die er Getteldearten ist an der Ge- ^mteinftihr mit mehr al« einem Viertel beiheiligt. An S.ng-ng-»°ll muß diese Einfuhr etwa 7 M.ll. JL abgeworfe» haben. Am bemerkeniwerthesten ist der auß-iordenilich staike B.zug von Mai«, der wegen der hohen Rogseil. vre.fe tdeilweise wohl zu Brod verbacken worden, in der Hauptsache aber in den Lpiiitutbrennereie» Verwendung gesunden hat. Für die Beurthetluiig des Se.e^deverbrauch« ble-bt. wie die Freihandelr-Lorresponden, bemerk ubr.gen« ® beadjien. daß unsere Sinsuhrpatistik '«'"'swegs die Mengen ang'ebt, welche i i de, > bereichneten Zeitraum In den Eonsum be« deutschen Zollgebiet« g>langt fchluß >» den freien Verkehr gelangen, werden nur be. den h^b-rm lichen ilagerrevlfionen ermUtelt und figuriie« dann in der S'otistik des Monate Ja . UfXT Tlib c>uh D e oben angegebenen Zahlen umsaffen demnach auch bu- Zw Äena«: welche in der Zeit von Juli bis December 18,0 au« solchen ijazer.i m tw treten Vetkehr gebracht worden sindähr end andererseUSdie. ieiiigen Mengen, welche in der Zelt von Januar bis Juni d. I«. denselben W'g gewandert find, erst in der Sinsuhistatistik >ur Juli d. I«. <"^»1^ lei,?werden. Diese Einrichtung beeinträchtigt auch die Vergleichbarkeit der die«jährigen Zahlen mit len Zahlen de« Vorjahre« da d.e Se.«ideMe und äX-ä “i X .y; be« Meiebe« ,m S.at«jahr 1880/81. Dieselbe schließt mit einem Deficit von 12,362,467 JL gegen den Voranschlag ab, da« jedoch nur ein scheinbar ,Q: der H.up,posten welcher zu diesem ziffermäßigen Ergebnistfußrt, i(l em 'lurüdb.eibe;. bet Rübenaucketsteuer um mehr als ^Mill. ^ä hinter dem Voranschlag; dieser Mindereinnahme steht aber em Mehr von 16 Witt. X -„«stand an mbitut.r Rübei zuckersteuer gegenüber, welche >m laufetiden SlaIs. iabt mr Srbebung gelangen werd. Dadurch °"wandtt sich da» scheinbare Deficit een 12 Millionen in einen Ueberschuß von 4 Mill. U4 ®,rlin, 8. August. Rach dem soeben au«gegebenen Jstrnihest der deutschen Ha»del«stattstik hat sich Deutschland« Setreide-Ein. und «u«suhr tm nsien Haidjahr 1881 folgendermaßen gestaltet: iges Miidchni füt Hcma- Mt Exped. ds. BI. usche, welche: 91d(rbou Sofortigem ßintritt gt- nil Lotz, .^.rcbenplati Knecbt, en unbnill gerben ue gegen guten Lohn für sagt b. 67p. b-M M e§, gebilbeleS IWfti« iütze ber Houhirau. an Frau Ohl, Ml uch'-d alle Handarbeit verstedt M. Schäfer. ©rünbergerltrnEe. ijäiiiTä tintü4t. Ichc und tiQUr§flkrbl L-1' misse sind trforberhd)- — rzt Dr. Müller'5,cbe o-Injection drei ir5hre,ielb=“"denW ich h d« orben und medicinisch. opfohlen^----- i * gÄtubt »•* Sl Sb Koblenz, 8. August. Se. Maj. der Kaiser ist heute Nachmittag gegen halb 4 Uhr wohlbehalten hier eingetroffen und wird bis morgen Abend hier verweilen. Braunschweig, 8. August. Der Herzog ist heute Nachmittag von Sibyllenort hier wieder eingetroffen. Kopenhagen, 8. August. Generalseldmarschall Graf Moltke ist gestern Abend auf der Reffe nach Schweden hier durchpasstrt. London, 8. August. Der Deputtrte Bourke ist am Sonnabend nach Konstantinopel abgereist. — Der am 2. Mai verhaftete Deputtrte Dillon ist gestern aus dem Kilmainham Gefängniß entlaffen worden. Washington, 8. August. Präsident Garfield hat fich heute Vormittag einer Operation unterzogen, um den Abfluß des Eitecs zu erleichtern. Das Resultat ist vollkommen befriedigend. London, 9. August. Gestern fand bei Blackburn ein Zusammenstoß zweier Eilzüge statt, wobei 5 Personen getödtet, 30 verwundet wurden. Lokale-. Gießen, 9. August. Tagesordnung für die Stadtverordneten - Sitzung Donnerftag, den 11. August 1881, Nachmittags 4 Uhr: 1) Die Prüfung der Rechnung der Plockifchen Stiftung vom Jahr 1880. 2) Klage gegen den Ortsarmenverband Deutz. 3) Die Kirchthurmuhr betr. 4) Erneuerung des Kamins auf dem Stadtthurm. 5) Die Ausstellung einer Pumpe an dem Friedhof. 6) Gesuch des Wirths Jakob Ruppel dahier um Erlaubniß zur Erbauung eines Hintergebäudes und zur Anlegung einer Einfriedigung. 7) Gesuch des Wirths Jakob Helfenbein dahier um Erlaubniß zur Erbauung eines Nebengebäudes. 8) Gesuch des Stations-Assistenten August Zöckler dahier um Bauerlaubniß. 9) Gesuch des Bautechnikers Ludwig Huhn dahier um Erlaubniß zur Abänderung eines Bauplans. — An der Sonntag den 14 ds. in Frankfurt stattfindenden Regatta betheiligt sich auch die hiesige Rudergesellschaft mit ihrem englischen Raceboot „Britania". Wie wir hören, hat sich die hiesige Mannschaft mit Hamburg zu messen, einem der ältesten Vereine. Umsomehr soll es uns freuen, wenn wir nach Verlauf der Regatta Günstiges melden können. Gießen, 9. August. Sitzung der Handelskammer am 15. Juli Anwesend die Herren: Ed. Silberersen, L- Georgi, Fr. C. Koch, W- Liebrich, S- Heichelheim. Rach Kenntnißgabe der Eingänge theilt der Vorsitzende eine Zuschrift des Ministeriums des Innern und der Justiz mit, betr. ein Ausschreiben an die Kreisämter wegen strenger Beaufsichtigung des Handels mit Wein. Die Kammer beschließt, die bedeutenderen Weinhändler des hiesigen Platzes in dieser Angelegenheit zu einer Besprechung einzuladen. Die F>rrna A. Heichelheim stellt an die Kammer das Gesuch, letztere wolle bei Großh. Ministerium des Innern und der Justiz dahin wirken, daß in Gießen eine besondere Stelle zur Abstempelung von Werthpapieren in Gemäßheit des Gesetzes, betr. die Erhebung von Reichsstempelabgaben, errichtet werde. Die Kammer beschließt, eine Eingabe in diesem Sinne an das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz zu richten. Ferner spricht die genannte Firma den Wunsch aus, die Kammer wolle bei dem Kaiser! Postamt Gießen beantragen, daß bet gleichzeitiger Aufgabe von Werthbriefen und Telegrammen letztere den Vorrang erhalten. Der Vorsitzende wird ersucht, die nöthtgen Schritte m dieser Frage zu thun. Der Vorsitzende berichtet nun über den Verlauf der Eisenbahnconferenz zu Frankfurt a. M- am 25. Juni d. I. Der von der hiesigen Handelskammer wiederholt gestellte Antrag: für die Station Gießen Retourbillete nach und von Berlin mit 8tägiger Gültigkeitsdauer zu gewähren, kam nicht zur Verhandlung und wird nun aus der Eisenbahnconferenz zu Hannover wiederholt, zunächst aber wird ein darauf bezüglicher Antrag an die Kgl- Eisenbahndirection Hannover gerichtet werden. In Betreff eines von der Handelskammer Offenbach gestellten Antrages wegen Verlängerung der Entladungsfristen, wurde seitens der Eisenbahndirection erklärt: In gewöhnlichen Zeiten würden die Verwaltungen mit der größten Coulanz verfahren, bei eintretendem Wagenmangel müßten sie aber freie Verfügung behalten und könnten deßhalb eine längere Entladungsfrist als für sie stets bindend nicht zugestehen. — Die beantragte Anbringung von Fenstervorhängen für die dritte Wagenklasse soll namentlich bei Beschaffung neuer Personenwagen in Erwägung gezogen werden. — Sitzung am 2. August. Anwesend die Herren: Eduard Silbereisen, L- Georgi, F. C. B- Koch, W- Liebrich, H. Schirmer, S- Heichelheim. Der Vorsitzende gibt der Kammer zunächst Keuntniß von den Eingängen und theilt darauf mit, daß bei einer Besprechung mit hiesigen Weinhändlern wegen des kreisamtlichen Ausschreibens, betr. den Handel mit Wein, sich vor Allem der Wunsch geltend gemacht habe, hier in Gießen eine amtliche Versuchs-, resp. Prüfungsstelle für Wein, wie für andere der Verfälschung unterliegenden Nahrungsmittel zu besitzen. Die Kammer richtete in Folge dessen ein dahin gehendes Gesuch an das Großherzogl- Ministerium des Innern und der Justiz. Ferner berichtet der Vorsitzende, daß das Kaiser!. Postamt sich geneigt erklärt habe, die gewünschte Bevorzugung der Telegramme vor gleichzeitig ausgegebenen Werth- driefen anzuordnen. Die Handelskammer Offenbach zeigte an, daß sie die Handelskammer Mainz um Einberufung des verabredeten Handelskammertags ersucht, von dieser aber die Antwort erhalten habe, daß der Herbst für diese Zusammenkunft eine ihr geeigneter erscheinende Zeit sei Die hiesige Handelskammer schließt sich der Ansicht der Handelskammer von Mainz an und soll der Handelskammer Offenbach entsprechende Nachricht gegeben werden. Von Großherzogl. Ministerium der Finanzen ift ein Schreiben eingelaufen, betreffend bte Bestimmung des Hauptstcueramts Gießen als Staatsstelle für die Provinz Oberhesten behufs Abstempelung der nach dem bekannten Gesetz stempelpflichtigen Papiere. Dir Handelskammer wird m diesem Schreiben um Miitheilung ihrer Ansicht über mehrere Punkte, namentlich darüber ersucht, ob sie nicht glaube, daß es nach dem 31. Dezember d. I genüge, wenn die Hauptstaatskasse in Darmstadt ausschließlich mit den dann etwa noch nothigen Abstempelungen betraut werde. Die Kammer entscheidet sich mdetz für die gegentheilige Ansicht. Sie hält es im Interesse des hiesigen Platzes für höchst wunschenswerth, daß die fragliche Einrichtung auf längere Zeit, mindestens aber noch auf cm weiteres Jahr getroffen werde, da voraussichtlich noch geraume Seit hindurch ungestempelte Werthpapiere hier zum Verkauf oder zur Belehnung offerirt würden, welche, wenn die Möglichkeit sofortiger Abstempelung am Platze fehle in der Regel nach Frankfurt wandern würden. Die Kammer beschließt m d esem Sinne an Großh. Ministerium der Finanzen zu berichten und gleichzeitig den Wunsch aus,u- spr chen, daß die Bordereaux nicht blos von dem Hauptsteueramt hier, sondern auch von den Distrikts-Einnehmereien in der Provinz ausgegeben werden möchten Die Großh. Verordnung über die Bildung eines Eisenbahnrathes für das Groß- herzogthum Hessen ist der Handelskammer vom Großherzogl. Ministerium des Innern und der Justiz übersandt worden. Danach hat jede Handelskammer ein Mitglied in den Eisenbahnrath und einen Ersatzmann für denselben zu wählen. Die Wahl der Kammer fällt auf Hrn. Ed. Silbereisen, Vorsitzender der Handelskammer als Mitglied und aus Hrn. L. Georgi, Stellvertreter des Vorsitzenden, als Ersatzmann. Gießen, 9. August. Seit ca. 3 Wochen ist aus der Main-Weser-Hütte bei Lollar eine Drahtseilbahn, nach neuerem patcntlrten System, in Betrieb. Interessenten dieses modernen und bequemen Verkehrsmittels dürfte eine Besichtiauvg dieser äußerst sinnreich conftniirte» Bahn dringend zu ratben fein. — Die Firma Gebr. Buderus daselbst sabricirt soeben in großem Maßstab einen neu erfundenen patentirten Ofen amerikanischen Systems (Patent Lönholdt), welcher das non plus ultra aller Heir- ungsmethoden bilden dürfte. Wir hatten Gelegenheit, einen solchen Ofen in ferner ganz vorzüglichen Eonstruction zu sehen und müssen gestehen, daß, was Eleganz Zweckmäßigkeit und Ausnutzung des Brennmaterials anbetrifft, alle anderen Oefen weit hinten anstehen dürften. Dabei wird der Anschaffungspreis nicht so theuer sein als dies bei den Amerikaner Oefen der Fall ist. In einigen Wochen gedenkt die Firma mit ihren Oefen auf den Markt zu treten. — An der kommenden Sonntag Nachmittag von der Frankfurter Rudergrsellschaft „Germania" veranstalteten internalionalen Regatta nehmen srchszehn Vereine und 6lub8 Theil, nämlich der SpindleSfelder Ruderoerem Berlin, Ruderverein CobUnz, Ruderv«rein Frankfurt, Rudergesellschaft Gießen, Rudervrrein „La favorite Caecile“ Hamburg, Ruder- gesellschaft Hanau Ruderciub Mainz, Ruderclub Mannheim, Ruderverein „Amicitia" Mannheim, Rubergesellschaft Oöerrav, Rudcrgesellschaft Offenbach, Ruderverein Offenbach, Ruoer- gesellschaft Sachsenhausen, Ruderclub „Lia", Wien, Ruberverein Würzburg und Rudergejellschafr „Germania" Frankfurt.__ Vermischtes. Frankfurt, 8. August. Kaiser Wilhelm fuhr heute Morgen nach 9 Uhr von der Post auf der Zeil über die große Eschenheimer Gasse, die Eschersheirner Landstraße und den Grüneburgweg zur Patent- und Musterschutz-Ausstellung, woselbst er bei feinem Eintritt durch die Hochs einer großen Menschenmenge begrüßt wurde. Der Präsident des Ausstellungs-Comite's, Herr Director Sckiele, begrüßte den Kaiser, indem er ihn willkommen hieß. Es folgte em Rundgang durch die Ausstellung und nahm der Kaiser mit Interesse verschiedene Auslagen in- und ausländischer Etablissements eingehend in Augenschein. Er ließ sich sogar über einzelne Kunstaegenslände z- bei der Kunstschlosserei, die Art und Weise der Fabrikation erklären. Am Verlauf des Rundgangs wandte er sich zum Oberbürgermeister Dr. Miquel und bemerkte: „Diese Ausstellung ist höchst prachtvoll." In dem Sandgebläse der Finna W- Schell, Offenbach, wurde ihm sofort ein Briefbeschwerer mit feiner Initiale angefeitigt, was ihn ungemein erfreute, und nachdem er aufmerksam der Manipulation gefolgt, sagte er bei der Uederreichung des Angefertigten: „Was man nicht m seinen alten Tugen noch Alles lernen muß " Bei den Raoenstein'schen Plänen angelangt, ließ er sich den Weg, welchen er zur Ausstellung gefahren war, zeigen und sagte, indem er einen Blick auf die Karte warf: „Ich bin erstaunt über das Wachsthum der Stadt." In der Ausstellung der Firma E- Schürmann ließ er sich ganz genau die goldenen und silbernen Kunstwerke zeigen und kaufte sich zum Andenken an de i Besuch eine silberne Muschel mit Engel. Dieselbe Aufmerksamkeit wie der deutschen Ablheilung schenkte er auch der französischen und österreichischen. Bei ersterer waren es besonders die Wagen der Firma Million Guiet in Paris, woselbst er sich einen Reisewagen höchst eingehend erklären ließ; gleiche Aufmerksamkeit wandte er der Firma Dario ut, Pans (künstliche Blumen) zu; in der letzteren besichtigte er die reiche Ausstellung der Firma Wahlis in Wien und kaufte eine Majolica-Vase. Scherzend sagte er Uber eine Gruppe „badende Kinder": „Die kommen aus dem Bad und es inert fiel" Eine Reihe anderer Auslagen werden dann noch speciell besichtigt Mehrere Stunden dauerte der Rundgang, dem eine Fahrt durch den Park folgte. An dem Drexel'schen Pavillon wurde ihm ein Bouquet und ein frischer Trunk gereicht. Es folgte ein Besuch der Kunstausstellung, sodann ein Frühstück in dem Fürsten-Pavillon. Gegen 1 Uhr folgte die Abreise nach Coblenz. — Beim Austritt aus der Ausstellung that eine fein gekleidete Dame einen Fußfall und überreichte eine Bittschrift, die Der Kaiser entgegennahm. Mainz, 8^Auguft. Die Vorfeier zum 12. mittelrheinischen Turnfest, aus dem Probeturnen der Schüler und der Mitglieder des hiesigen Turnvereins und einem Banket bestehend, wurde gestern Mittag auf dem Festplatz abgehalten. Im Ganzen waren ca. 3000 Personen auf dem Fenplatz versammelt, um den Turnübungen und Musterriegen beizuwohnen. An den um 7 Uhr beginnenden Bankett nahmen 300 Personen Theil und herrschte bei demselben die gehobenste und heiterste Stimmung. An Toasten war in Folge dessen kein Mangel Es war ein .buntes Treiben in der Ffft- halle und lassen Küche und Keller des Festwirthes Adlon nichts zu wünschen übrig. Zahlreich treffen fortwährend die Anmeldungen zum Turnfest ein und rechnet man mindestens auf 6000 Turner, die wir während der Festtage in Mainz begrüßen Köln, 5. August. Gestern Abend in der zehnten Stunde wurde an dir GereonSkirchc ein ebenso frecher als entsetzlicher Mord verübt. Ein Hülfspostbeamter, welcher die unsauberen Anträge eines liederlichen Frauenzimmers ziemlich derb zurückgewiesen hatte, wuroe von zwer Zuhältern der Dirne überfallen und mißhandelt. Einer der Bursch n stieß ihm ein großes Dolch- meffer in die Brust. Zwar hatte der Verletzte noch so viele Kraft, daß er den feigen Mörder festgalten und um Hilfe rufen konnte, worauf auch schnell ein Schutzmann herbeikam und den Angreifer festnahmr, aber auf dem Wege nach dem Poltzei-Commissariat brach der Unglückliche zusammen. Im Hospital, wohin man ihn brachte, .ist er bald darauf verschieden. Der zweite der Uebelthäter und die Dirne sind gleichfalls noch in der vergangenen Nacht verhaftet won iu'a “^*«4 *5; 20 X Stnim 1 Sitrr 22 X tnutxn bei Pa-7 X 0.60—0.70, $tbn« p.6t X 0.80—1 00, Hahn« >. 6l X 0.60—1.00, frnttn ptr 6t6d X 1 30—1.50, Gänse per Stück X 0 —ODO, Welsede per Stück X 0.—0, Ochs«fi«fch 66—00 per Pfd-, Äub un: Bndfiet'ch 46 dis 50 Kaldstnsch 40 — 00 4^, Hammrlstnsch 60 70 X Schwnnr^riscv 64—00 X Kartoffeln per 100 Jhlß _* 0.00—O.Oo. neu« Lartoffel 100 jhlo X 7.00—k.00, -« Ctr X 8—10, Rllch per Sttn 16 und IN X Sachen 20 X Weißkraut 100 St X 20-45. gTantfurt, 8. August. (Fruchtderrcht.) weht Rr 1 X 39 50, 9h. 2 X 37 50 9h. 3 x 32.50, 9h. 4 x 2" 50, 5h 5 X 25.50, «oggenmehl o/t (vertiner Marte) X 26-27, do. I (Berlin« Marke) X 25.50 26, do. 11 (Bnlina Marke) .< 22, Leuen effektiv btefiqa ab Bahnhof hier X 23.50- 23.75, ab unserer Umgegend x 22 50—23 00, do. fiemd« \t nach Qualität X 22.50—24.00, Roggen, je nach Qualität X 20.25 —20.50, Gerste X 18-19.50, $af« X 15.00-16 25, Lohlsamen X 27.50-28, «rdsen x 19—27 Wicken 16.50 17.50, Zinsen X 20 - 40, Bohnen, weiste, X 23—25, RoggenNeie — Weizenktne, grobe und feine X —, Rüböl, detall, X 64. Sttmmuna fest. Haupt- sächlich gekragt war: Weitnauer Weizen. Dringend cffmrt: —. (Die Preise pn 200 Pfd. Zollgewicht — 100 Kilo.) Frankfurt, 8. August. Der heutige Biehmarki war gut befahren. Angetrieben waren ca. 360 Ochsen und Stt«e, 280 Lühe und Rind«, 287 Äilber und 200 Hammel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 60—63, 2. Qual. X 58—60, Küche und Rind« 1. Qual. X. 55-57, 2. Qual. X 48-50, Kalb« 1 Qual. X 50—54, 2 Qual. X 34-40, Hammel 1 Qual. X 55-60, 2. Qual. X 40 -50 p« 100 Pfd. Schlacht, gewicht. Schweine wurden 480 Stück angeführt und das Pfund mit 62 H bezahlt. Frankfurt a. M dm 9. Aug., Nachmittag- 2 Uhr — Min. (Telegr. Coursbericht. Mitgetheilt durch da« Bankaeschäst Albert Kaufmann in Bietzen.) Grebit» actien 319V4, StaatSbahnattim 3101 e, Galizier 287Vx,öeft. Silberrente 68',, 4°/0 Ungar. Goldrente 79u/it. 4°/0 1880er Rusim 765/lt, 2. Orient-Anleihe 61u(lfc 5% Rumänische Rente 93. Tendenz abgeschwächt. Alle Sorten A 1'.,Ln ranlSitti gd<9 »HS inoet sich eine rodufte t tzrbr gemachten Loche er: nff) mit vielen tto «■ ,8 gute M * i“ *2 ”, st,d- -- gosier ubn t. .itw *•*£££* . -'m»,di** gjigete» vj ** «S»** hii ts nel Btwirehun? ,en und - ni* staitsinden ' w sm )ie Thet n^' ix \ eine aüge^ 'nualntbi n ^'^Äanlß cen n“?lB6 »•gÄ*** m iifl* sslawisüe- o 9e|ei)n^lTf.n conct^ s ii . qm Garten ■SfeÄf*! 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Rothenberger, ^indenplatz. v.dLlkeruna aufzuwiegeln ' D« BeuLinstatt« schreibt. .In dem anfcncn Hotel HLru ich *wn ratz mebrere ReiGnde bneits bei '^acht und «'bet tal Hotel hätte« v«last«i müsien. Auf' meine fcferltgc itzinzab, bei der kümalichn, »tfnibib*b< ».in»Dttiehon hi« gerichtete und biab« adzeg'bene SLrceben vom 19 ,. M, betreffend VeiLw«de gegen den Vahnbof».Restaurateur S^tüe« tut benachrichtigen wir Sie d,«durch «gebenst datz tetr da» taktlose Benehmen deffeiden gegen See 'm höchsten Grad« m,tzb,ll,gen. Da jedoch d« ganze Vorfall fich m dem Pnoaeholei des «tstauraieurs Sch üt« z-geeragen hat so find wir nicht in der Sage, geg.n denselben w„ter vorzugehrn, als datz wer ihm uni« «etzfallen autgesproch«. und angerathen haben, in Zukunst snk,n Gästen qegenüd« sich taktvoll« zu ben'hmen. Schlietzlech bem«ken wir noch, datz in der Vrdnhoss Restauration daht« antisemitische BiLtt« nicht austiegen " Einige Lage spät« folgte dosem Schreiben di« Rachricht, datz die känigliche Eisenbahn«Direetion dem betreffenden Restaurateur inzwischen gekündigt habe. Gs lagen b«eits mehr«« Klagen gegen denselben vor. Die letzte Beichw«de hi« habe aber das Matz vollgemacht. __ gm 11. Juli starb nach kurz« Krankdeit d« 19jährige Sohn des Kaufmann! Silb«berg in Hamburg und die Bemdigung war bneits angesetzt. Aus Antrag des In letzter Siunde htnzugezogenen Ob«arztes des Krankenhauses wurde ab« von Seiten der Staatsanwaltschaft eine Seceion d« Leiche angeoednet. üs wurde nämlich Seitens des Ob«arztes r«muthet, datz d« Lov in Folg« von Medikamenten zur Beseitiuung eines Bandwurms, an trd4«m der vnstorbene gelitten, «folgt sei. Die betreffenden Medikamente find von einem Manne verabreicht worden, d« fich mit solchen Auren beschäftigt Dee Sektion d« Leiche fand statt und das Resultat war ein derartiges, datz gegen den Lerabreicher der Medikamente eine Untersuchung eingeleitet worden ist, weil ermittelt wurde, datz die betteffenden Mittel gegen den Bandwurm zum Dode des jungen Mannes beigetragen haben.__________________________ Handel und Verkehr. HHe$cn, 9 Aug. Aus oem heungen Wochenmartte kost«? Butler p« Vsd X 110 stis X 1 20 Hübnern« 1 Scück 6 4, 2 Stück 11 H, lsntenei« p« Stück 6 H, 2 Stück 0 4. Läse P« Stück 5—11 Käsemane p« SLck 3-0 Erbsen 1 Lit« Ein blühender Oleander zu verkaufen bei Hüttenberger, Grün- b«ger Straße.(5206 Steinerne Einmachlöpse, sowie Kochtöpfe mit und ohne Blech« höben empfiehlt zu billigen Preisen 5212) Geschirrbdlr. Wagner, Neustadt. Jeinlles Frankfurter Export-Bier autz ber Brauerei Leschhorn Nachfolger, b Flasche 23 H frei inS HauS, sowie in Fässern, liefert J. 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(5208 Ein tüchtiger Möbetschreincr findet sofort dauernde Beschäftigung in Brück'S Möbelfabrik.__________(5215- 5114) Em auch zwei Schüler finden in einer Beamtenfamilie aufmerksame und liebevolle Aufnahme. Näb. i. d. Exped. ds. Bl._______________ str 171 und 255 des Gießener Anzeigers vom Jahrgang 1879 werden zu kaufen gesucht. jlLdj Hilfe suchend, 0* durchfliegt mancher jtrante die Zei» tunaen, sich fragend, welcher der vielen Heilmittel - Annoncen kann man ver» trauen? Diese oder jene Anzeige Im» ponirt durch ihre Größe; er wählt und C3 wohl in den meisten Fällen da» — Unrichtige! Wer solche Enttäuschungen vermeiden und sein Geld nicht unnütz aukgeben will, dem rathen wir, sich von Rtchter'ß Verlags-Anstalt in Leip» zig die VroschÜre .Gratis» Auszug" kommen zu lassen, denn in diesem kchriftchen werden die bewährtesten ßctlmtncl ausführlich und sachgemäß besprochen, so da- jeder -ranke in aller Ruhe prüfen und das Beste für sich auSwählen kann. Die obige, be» reilS in *60. 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