Ü. 3 Wirthschaft 1 zahlreichem Nr 107. Dienstag den 10. Mai 1881. Kichcner MnMger Avikizk- v»i> Amtsblatt für hm Kreis Gießm. ' . «reis ptertdMrh^ 2 Warf 20 Pf. mit Örinyrlobit ftarcemt eich ulstraße B. 18. Erscheint täglich mit AuSnchme des Montags. Durch dir Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pi. Betreffend: Auibiuch der Maul- und Klauenseuche tn Geil-Hausen. Bekanntmachung. Unter bttn Rindvi.h bf« Otto Müller in Geilshausen ist bit Maul- und Klauenseuche ausgebiochrn. Gießen, am 7. Mai 1881. Sroßher,»gliche« »rei«amt Gießen. Dr. Boekmann. >*iy. ieks frisch X s 5 X ■< pttPsuT? und fräjtig 5 lhe Publikm * affee's sowohl inpsehlen sind. X ter, » k 5 (32 J xxxxxx jDcrcin, : Montags t* X), nimmt enor und Sopran, b, werden gebeten m heutc an AieM S «»■■ ■ jetzt W«* "St sowie von ferner Deitzmann^. firn en, Mat noch ein aeliten eigen, r^eU<7iLD- rfSMüg* sxped. ft ttWriäl» 7« ' r°‘ö ’Ä’S“? L.LW ulld H“ roeitet M' Die Wahrheit über Rußland. Der Atel, daS Bürgerthnm, der Bauernstand in Rußland — fie find Idmmthd) Zerrbilder dieser Stände In Europa. Selbst der russische NihiliS- muß ist «in Zerrbild des westlich.europäischen SocialiSmus; allerbings ein so schrecklich«-, daß gegen die verzweifelte mo-kowitische Geheim-Revoluton die Lowmune von Pari- und die Zukunstsstaaten der Internationale alS Eldora- do- erscheinen. Der rusfische Oeburt-adel, der sein Verdienst darin erblickt, geboren zu sein, — sagt ein Senner der russischen Verhältrnsie, — hätte ein größeres Verdienst, nicht geboren zu werden. Er lebt nicht gern aus seinen Gütern, woselbst er weder der rationellen Bewirthschaftung der Ländereien, roch dem Wohlbefinden seiner Bauern Sorgfalt zuwendet. Schwelgend und prasiend, mit asiatischem Pomp, bis all' sein Geld „oeijutft“ »ft, amüfirt er sich in den ausländischen Hauptstädten, sonnt sich daheim in ten Gnaden de- Hofes oder frißt an der lucrativen Krippe der StaatSämter. Seine Bildung schwimmt wie der Geist im Tohuwabohu auf der Oberfläche der Gewässer; sie ist eine Anwandlung zur Ecpie der Bildung des westlichen Europas, ein Iuwrlenring aus der Bärentatze. Die ganze russische Ewilisatton ist e ne europäische Tünche auf den asiatischen Rohbau. Der Adel ist nickt edel, er ist ohne Herz und Gemüth, und darum keine sittliche, keine öconomische Substanz für den Staat-Halt. Rußland theilt serner mit der gesummten slavischen Völkergruppe die Unfähigkeit. einen Mittelstand zu bilden; e- hat von einem bürgerlichen Stande, wenn man die sremdländischen Elemente ausnimmt, nur den Schen. Wa- sich al- russisch bürgerlich ausspielt, ist entweder ein verlarvter Bauern Parvenü oder ein verlorener Adelssprößling. Für das innere Rußland gelten dre Worte W. v. Bork'- : „Die ganze rusfische Gemeindeordnung erscheint olS eine Art Lagerordnung nomadifirenden Gesindel-. al- leidiger Behelf, um aus der selbst, losen Unterordnung des Einzelnen unter die erste beste Autorität nur über« Haupt die Möglichkeit eine- kommunalen modus vivendi zu gew.r.mn." Dem Bauernstände ist zum größten The»! die Freude am Eigenthume unb an den Früchten seiner Arbeit noch nicht aufgegangen. Die Bauern. Emanc'p Uion hat viel geändert, aber wenig gebessert. Der Bauer steckt noch In wirthjchastlicher Verwahrlosung und in moralischer Versumpfung wie zur Zeit Iwan's des Schrecklichen; er erträgt den schlimmsten Druck einer diebi. schen Verwaltung und nur der KnechtSfie.n hält »hn davon ab, den Boden zu verlasien. In seinen Liedern feiert er die Nomaden oder die Sos ten, denen daS rusfische Gesetz die alte Wildheit und die Diebereien gestattet. Rechnet man hierzu die bestechliche Beamtenwirthschaft und die bekannte lüderliche Militäreinrichtung, so mag eS allerdings alS ein gewagter Schritt erscheine», die bunten Völkerschaften und die widerstreitenden Elemente deS ganzen großen Volke- durch ein konstitutionelle- Regiment einigen zu wollen; nicht die Eonstitution allein, sondern 50 Jahre Euliur, em halb Jahrhundert der Bildung durch die Schulen sehlen dem heutiger. Rußland. Aeutsißland. Berlin, 7. Mai. Die Eommisfion für da- GerichtSkostengesetz hat beschlosien, eine Ermäßigung der Gerichtekosten auch in Injuriensachen zu befürworten und einigte sich über eine Resolution, welche die ReichSregierung zur Abänderung der Gebührenordnung für Rechtsanwälte dringend auffordert. — Die Unfallversicherung-.Eommisfion beschloß, den zweiten Absatz des $ 47 ganz zu streichen und kern ersten Absatz einen Zusatz hinzuzufüzen, welcher den Begriff deS groben Verschuldens näher erläutert und in einem Zusatz zum brüten Absatz zu bestimmen, daß bie Slage binnen 18 Monaten vom Tage des Ur.sallS an verjährt. Die SS 48—52 wurden unverändert geoehm^rttn, ? $CI Reichstag nahm in dritter Lesung bas Ratural. leistungSgesetz mit einer den Art. 9 abändemden Bestimmung an, welche die Festsetzung der Entschädigungen den Staatsbehörden und nicht den >Lelbstver« waltungs-Organen überweist. Der Reichstag lehnte sodann in jrreiter Lesung des WehrsteuergesetzeS ken S 1 deffelben einstimmig ab. Damit ist daS ganze Gesetz beseitigt. Sodann genehmigte der Reichstag einst mmiz den Antrag Ackermann betreff- Revisicn Der internationalen Reblaus-Eonvention. Wiesbaden, 7. Mai. Se. Majestät der Kaiser machte gestern rach Beendigung der Parade in Begleitung der Frau Großherzogin von Baden eine Spazierfahrt unb arbeitete fobann mit bem Ches des Civilcabinets v. Wilmowcki. Später empfing der Kaiser den Besuch des GroßherzogS und der Prinzessinnen Victoria unb Elisabeth von Heften, welche zur kaiserlichen Tafel gezogen wurden, an welcher auch zahlreiche höhere M.lüär- theilnahmen Abende erschienen die Herrschasieu im Theater. — Der Herzog Payl von Mecklenburg und der Eomreadmiral Prinz Wilhelm von Heffen-Philipp-thal find hier eing.troffen. , t , München, 6. Mai. Der Prinz von Wale- ist heute Abend 7 Uhr hier angekommen und nach einstündigem Aufenthalte nach Wien weitergereist. Hesterreich. Wien, 6. Mat. Der König und die Sönigin der Belgier trafen mit der Prinzesfin.Braut deS Kronprinzen Rudolf kurz nach 4 Uhr im hiesigen Westbahndose ein und wurden daselbst vom Kaiser, vom Kronprinzen, dem Bürgermeister der Stavt, dem Statthalter und dem Polizeipräfidenten empfan- gen. Die Königin verließ zuerst den Wagen, ihr folgten die Prinzessinnen Stephanie und Klementine, sodann der König. Der Kaiser küßte der Königin die Hand, der Kroi Prinz umarmte und küßte wiederholt feine Braut und stellte dieselbe darauf seinem kaiserlichen Vater vor, welcher fie herzlich willkommen hieß. Nachdem hierauf die beiden Monarchen fich herzlich begrüßt, begaben fick die Herrschaften, von der Kopf an Kopf gedrängten Bevölkerung unaus- gesetzt mit jubelnden Zurufen begrüßt, nach dem Lupschloffe Schönbrunn, wo die Kaiserin unb jämmtl che Mitglieder der kaiserlichen Familie ba- belgische Könige paar unb die Prinzessin. Braut auf daS Herzlichste empfingen. Die Prinzesfin.Braut wurde während der Fahrt nach Schönbrunn von den auf den Straßen, den Tribünen und an den Fenstern befindlichen Menschenmag-n enthusiastisch begrüßt und dankte nach allen Seiten hin für die ihr bargebrach, ten Huldigungen. Wien, 7. Mat. Ihre königl. Hoheiten der Prinz unb die grau Prin- zessin Wilhelm von Preußen find heute früh auf bem Nordw'st'Bahvhofe ein- getroffen unb baselbst von bem Kaiser, dem Kronprinzen und dem deutschen Botschafter empfangen worden. Die Prinzessin wurde von dem Kaiser unb dem Kro Prinzen mit einem Handkuß begrüßt; Prinz Wilhelm und Krovpnvz Rudolf umarmten urb küßten sich herzlich. — Der Pr nz von Wale- ist ebenfalls heute früh hier eingetroffen. Im Schlöffe zu Schönbrunn fand gestern Aberd gauulienbiner und Marschallstafel statt. — Der König und die Künigiu von Belgien empfingen heute eine Depu- tat’.on der Stadt Wien unter Führung deS Bürgermeisters. Dieselben dankten der Deputation in den herzlichsten Worten für den enthusiastischen Empfang und betonten die innigen Freundschaftsbande, welche zwischen Oesterreich und Belgien beständen. DaS Herz ter Prinzessin Stefanie gehöre schon heute ihrer neu.n H-imath an. — Der König und die Sö igin von Belgien nahmen ferner die Glückwünsche der Präfldie.' des österreichischen ReichSrathS und de- ungarifchen Reichstag-, sowie des gesam^ten diplomatischen EorpS entgegen. — Die Stadt ist auf da- Prächtigste geschmückt; die Vorbereitungen zur Illumination find saft beendet. KrauLreich. Paris, 6. Wai. Nachrichten au- Tunis zufolge hat der Bey eine neue Protestnote erlassen, in welcher er um den Schatz der Mächte bittet und (ein Sch cksal in die HLrde ter Großmächte unb ber Türker legt. Pari-, 7. Mai. Die hieftgen amtlichen Kreise stab über ben Gang b-t Eruzn sie in Tunis höchst betrieb gt und heben stolz da- Haupt, weil die französische Armee fich bei dieser ersten Gelegenheit schon so äußerst brav benommen Habe I Nichtamtliche Deurtheiler dagegen finden, daß der ganze Krieg im Grunde genommen nur eine Promenade in'S Blaue bei Regen und Sumpf war, bei der die Truppen nirgend- auf ernstlichen Widerstand stießen. Spötter aber meinen, daß die Franzosen in Tunis den Spaziergang nachholten, den sie weiland in Deutschland machen wollten und zu dem fie damal- nicht kamen. Die R.'chrickten aus Tunis find immer dieselben und werden immer noch cenfirt. Richt- al- elende, oft geradezu lächerliche Wiederholungen. Dieselben mitzutheilen, verlohnt fich nicht; zumal man aus sehr gut unterrichten Quellen vernimmt, daß der Bev, um sich einen Theil seiner Machtstellung zu retten, sich schon bereit erklärt bat, die harten Bedinrungen Frankreichs anzunehmex und ihm alle- Gebiet, was aus der linken Seite dec Medscherda liegt, zur Verfügung zu stellen. Ter officiöse tunesische Abgesandte, der fich augenblicklich in Pan- befindet, hat, wie ich höre, das betr. Abkommen bereits vereinbart, wenn auch noch nicht ab?eschloffen. Ungeachtet deffen wird man die Operationen gegen die Khrumirs fortsetzen, da der Bey, um wegen der Abtre- tungen gegen die Wuth seiner Untertanen sicher gestellt zu werden, als ber Besieate erscheinen soll, der nur ehrm siegreichen Gegner nachgab unb fich mit ber äußersten Nothwenbigkeit entschulbigen kann. Piris, 7. Mai. In der heutiger. Sitzung der Internat onalen Münz (Konferenz beantragten der französische Delegirte Cernuschi und de: amerikanische Delegi'te Dona Horton, daß die Vertreter eines j den Staates statistische Angaben über die Siloec- au^prägung oder die Goldausprägung in ihren Staaten li. fern möchten. Dieser Antrag wurde angenommen Der holländ'sche Delegirte Pierson sprach sich zu Gunsten des Blmetalltsu.us aus Der belgische Delegirte Pirmez erklä te, d rß er die Behauptung, daß für alle Staaten die Goldwährung als alleinige Währung eine Nothwendigkeit sei, aufrecht erhalte. Für diejenigen Staaten, in welchen ein Zwungscours für Papiergeld bestehe, sei der Bimetallismus eine finanzielle Frage, weil diese Staat n sich von dem Zwangs-Course durch das minderweithige weiße Münzmetall freizumachen suchen. Schließlich sprach sich Pirmez für die Aufrechterhaltung des Status quo aus. Dem Vorredner gegenüber erklärte der italienische Delegirte Seismet Doda im Namen seiner Regierung, daß Italien nicht daran gedacht habe, ein Geschäft daraus zu machen, indem es seine Delegirten zu der internationalen Münz-Conferenz entsandt habe. Dieselben sollten vielmehr mit ihrer Erfahrung, ihren Kenntnissen und ihren Ansichten zur Lösung einer, die ganze Welt interessirenden Frage beitragen. Die nächste Sitzung der Münz- Conferenz findet am Dienstag den 10. d statt. Am Montag werden die Mitglieder der Münz-Conferern von dem Präsidenten Grevy empfangen werden und auch die Banque de France besuchen. Türkei. Konstantinopel, 7. Mai. Die Botschafter und die türkischen Dele- gtrteu werden allernächst, vielleicht schon heute oder morgen, zu einer Vorbesprechung in der grtechisch'türktschen Grenzsrage zusammentreten. Itlrgraphische Peprschrn. Wolff's telegr. Esrrespimtzeitz-ivunau Wie-baden, 8. Mat. An der kaiserlichen Tafel nahmen Thetl die Frau Großherzogin von Baden, die Prinzessin von Schaumburg-Lippe, die Prinzessin von Thurn und Taxis, die Prinzessin v. Hohenlohe-SchilltngSfücst, Fürst Galizin, Gras Solms-Rödelheim, Regierungspräsident v. Wurmb, Baron v. Rothschild u. A. Paris, 8. Mai. In der gestrigen Sitzung der internationalen Münz. Conferenz erklärten die Delegirten Deutschlands, Deutschland erachte es für zweckmäßig, sich mit England in's Einvernehmen zu setzen, sowohl wegen der directen wichtigen Beziehungen zwischen Deutschland und England, als auch weil der Londoner Markt vorzugsweise zur Liquidation der auswärts laufenden Rechnungen Deutschlands diene. Wien, 8. Mai. Der Kronprinz Rudolf und die Prinzessin Stephanie nahmen Vormittags im Schönbrunner Schlöffe im Beisein des Königs und der Königin von Belgien, die Huldigung der Deputationen deS österreichischen ungarischen Parlaments, der Stadt Pesth, des Wiener GemeinderatheS, der Kroaten, des Landtags, der Stadt Fiume, der Militärgrenze, der österreichischen Kronländer, sowie des Klerus entgegen. Das Brautpaar hielt bet jeder Deputation Cercle. — Im Ceremoniensaale der Hofburg sand gestern ein Hofball statt, auf welchem der Kaiser und die Kaiserin, die belgischen Majestäten, Kronprinz Rudolf, Prinzessin Stephanie, viele Mitglieder der kaiserlichen Familie, die fremden Fürstlichkeiten, sowie das diplomatische Corps erschienen. Petersburg, 8. Mai. Das „Journal de St. Petersbourg" bemerkt gegenüber einer Mittheilung der „Mosk. Ztg.", nach welcher Unterhandlungen mit dem Vatikan aus die Errichtung einer Nuntiatur in Petersburg abzielen sollten, ein solcher Gedanke sei weder von der einen, noch von der anderen Sette in Anregung gebracht worden und könne ersichtlicher Weise auch nicht in Frage stehen. Riga, 8. Mat. Nachdem in den letzten Tagen an 20 Dampfer das Eis in der Paffage bet Domesnees durchbrochen haben, und tn den hiesigen Hafen eingelaufen sind, kann die Durchfahrt nunmehr auch für Segelschiffe als frei betrachtet werden. In Bolderaa trafen heute circa 30 Schiffe, der Mehrzahl nach Segler, ein. Lokales. Gießen, 9. Mat. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde von einigen Hilden lur Abwechslung eine eiserne Staketenwand sammt Grundsteinen von einer Mauer in der Bahnhofstraße heruntergertssen — In derselben Nacht faßten die Schutzleute zwei junge Leute ab, als sie auf dem Brande die Mtlitärposten chicanirten. Einer derselben, der die Angabe ves Namens verweigerte, mußte biS Sonntag früh auf der Wache zubringen. Hoffentlich wird ihnen daS ,,Postenrevtdt ren" etwaS gelegt werden Vermischtes. Lauterbach. DaS XL Turnfest de« GaueS Heffen (A.ittelrheinkretS) wird Sonntag den 10. und Montag den 11. Juli d. I dahier abgehalten werden. Zu diesem B Hufe haben schon mehrere Sitzungen stattgefunden und da« Festcomtte lot sich bereit« gebildet. Daffelbe ist eben eifrig mit den nöthigen Vorarbeiten zum Feste beschäftigt und dürfen wir, wenn daS Wetter einigermaßen günstig wir«, auf eine große Bethetligung rechnen. Die diesigen Einwohner werden Alle« aufbieten, damit das Fest alS rin recht gelungenes bezeichnet' werden kann. Zur Verherrlichung des Feste« dürfte noch die tn Aussicht stehende Anbringung einer Gedenktafel an dem GeburtShause des verdienstvollen Förderer« der Turnsacke, vcs verstorbenen Turnlehrer« Adolph Spieß von hier, welche bet Gelegenheit des Turnfestes stattsiaden soll wesentlich beitragen. . ' Berlin, 6. Mai. Ueber den Umfang der Arbriten, die unsere ReichSdruckcret zu be wälttgen hat, hat der außerhalb der Verwaltung Siebende kaum eine Vorstellung DaS Personal der RetchSdruckeret besteht z. Z. außer dem Dtrector, auS 10 etatSmaßig angestelllen Beamten, 67 ständigen Werkleuten und 615 g:gen Tagelohn beschäftigten Arbeitern Gegenwärtig besitzt die RetchSdruckeret 37 Schnellpressen und 191 sonstige Maschtmn De'r Umfang der von der RetchSdruckeret gelteferten Drucksachen beziffert sich auf rund 1OO Millionen Bogen tm Jahr. Nach den Mittheilungen des PostarchtvS sind im vergangenen Jahre über 800 Millionen Werthzeichen tm Gesammtwerthe von mehr al« 1000 Mill. Mark oder etwa 2% Mill. Stück im Werthe von 3t/3 M,ll täglich hergestellt. Einen großartigen Umfang bat der Druck und die Lieferung der Postwerthzeichen angenommen. Täglich sind Mill Stück gefertigt worden. Zur Versendung wurden tm vorigen Jahre 16,024 Kisten tm Gesammt- pewickte von 542,613 Kilogramm, täglich also tm Durchschnitt 53 Kisten von 17*0 Kilo- kramm Gewicht benutzt. Um die Freimarken mit dcm nöthigen Klebstoff zu versehen, find täglich 38 Kilogramm Gummi-«rab,cum erforderlich. Die Zahl der täglich bcrgcstellten Dost, kartm ist neuerdings auf 400,000 Stück gestiegen. Es springt in die Augen, daß die hiesige ReickSdruckerei, in Weicker sogar die GerichtSformularien für ganz Deutschland en gros ber- gestellt werden, für die Buchdruckereibesitzer deS deutschen Reick«, die durch jene ReichSanstalt eminent in ihrem GesckäftSbetrieb beeinträchtigt werden, daffelbe ist, was die Straßburger TabakSfabrik für da« TabakSgrickäft in Deutschland ist, gleichwohl hat sich bi« setzt keine Stimme dagegen erhoben. Sacke der Einzelregierungen ce« deutschen Reichs sollte cs aber sein die Formularien, welch« tm eigenen Land gebrauckt werden, wenigstens auch darin unfertigen zu lasten und den daraus entspringenden Verdienst den inländischen Buchbruckereien und nickt der ReichSdruckerei zuzuführen. (Die Druckereibesitzer in Gießen können von diesem Kapitel auch ein Liedchen singen.) — (Dl« beiden Zöpfe.) Frau: Wie kommst denn du heute wieder heim? Du hast ja einen mächtigen Zopf! Mann: Du auch, ick wollt' nur, ich könnte den meinen auch so leicht auf den Nachttisch htnlegen wie du. — (Bmtv'rgiflung durch Tinte J Im Nastaui'chm wurde kürzlich rin Lehrer zur Erde bestattet, oer an einer B.utvergiftung gestorben war, die durch einen Stich mit einer S ahl- i feder in die rechte Hand hervorzerufen wurde. Es ist Dies eine Mahnung an seine Eollegen, wie an alle Andere, die viel Tinte gebrauchen, dieselbe nur unter größter Vorsicht zu beschaffen. Schr häufig ift nämlich die Tinte zur Verhüt >ng von Sri immelbildung mit etwa« Äetzsudlimat, einem Präpa at aus Quecksilberoxid mit Salz'äure, versetzt. Das Setz'ublimat ist ab.r eine« der heftigsten G fte, weSha'b die von d^mielb.n, wenn auch nur in der alle kleinsten Dert.ä tniß. zahl durchdrungene Flüssigkeit bei der geringsten Unvorsichtigkeit oder beim geringsten Zufalle bie bedauerlichsten Folgen nach sich ziehen kann. Es ist bekannt, wie gerne Kinder d e Feder nach dem Gebrauche ableck.n, anstatt dieselbe In ni licher und unschädlicher Weise mir dem Wucher auSzufigen Wie leicht kann außerdem in eine am schreibenden Finger befindlicke kleine Wunde Tinte kommen! Auch eine directe, an sich unbedeutende D»rwundung mit der Feder selber ist keine Seltenheit. In allen diesen und anderen Fällen sind die schlimmsten Folgen zu ! befürchten, sobald die betreffende Tinte Sublimat enthält. i London, 4. Mai Einer der Admiralität airs Montevideo zugegangenrn Depesche iu» i folge ist die Schraubenschaluppe „Doterel" am 26. April bei Sandy Point in der Magellan- I slraße in die Luft geflogen. Die Ursache der Katastrophe ist, wie das Telegramm binzufüat, 1 "lcht bekannt. Der Eapitän, der Zahlmeister, ein Ingenieur, der Zimmermann und 7 Seeleute befinden sich unter den Geretteten. Der „Royal Navy List- zufolge batte die i «Doterel" eine Armatur von 6 Geschützen, eine Tragkraft von 1124 Tonnen und 900 Pferde kraft, und die Besatzuna war einschließlich der Qfficiere 138 Köpfe stark. Die Schaluppe be. sand sich seit Anfangs Januar von Chatbam unterwegs, um da« Schwestersckiff „ bcngutn" auf die Pacific-Statton abzulösen In Fiottenkrctsen wirb der Ansicht Ausdruck gegeben daß das Unglück durch die Explosion der Pulverkammer veiursacht worden. Der ^Doterel" war, wie es heißt, auf der Fahrt nach dem stillen Qcean mit der Erforschung der zahlreichen Häfen und Canäle in bei Magellanstrahe beschäftigt. Man vermuthet, daß die Eatastrophe auf offenem Meere stattfand und daß die am Leben Gebliebenen eine der Küsienstationen erreichten von wo auS sie sich mit Montevideo in Verbindung setzen. Ja Ehaiham, wo daS Schiff gebaut worden sowie in Portsmouth, wo es tn Dienst gestellt wurde, hat die HiobSpost große B stirzung hervorgerufen. — Das „Frankfurter Handelsblatt" schreibt über die Actien-Eommandit-Gesellschaft „Printemps", PariS: H-rr Jaluzot ist ohne Zweifel ein gewandter tüchtiger Mann. Er hat verstanden, auS dim Movewaarengesckäft „PrintempS", wenn auch lang- nicht daS erste, so doch eines der größten Magazin- in PrrtS zu machen, und jetzt, da daffelbe abgebrannt ist sucht er die Wteberaufricktung in vie'. größerem Maßstabe herbe,zuführen mittel« Ausnutzung Der überall erwacktcn Gründung« und Betheiligunzslust. Dafür fordert er nicht weniger al« 49 Millionen Frcs. Unsere Leser haben in der letzen Beilage einen Prospect gefunden, der zur Zeichnung auffordert, und im Reklamentheil deS Morgenblatt,s eine Empfehlung. Merkwürdigerweise sind wir bisher in französischen Blättern weder einer Information ütet dos Untern.hmen, nock auch nur dem Prospekt begegnet. Herr Joluzol scheint also in erster Lime ba* Ausland zur Bethei igung heranziehen zu wollen, und In E rcularen wendet er sich besondeis an seine Kundinnen und an alle Damm, die es werben wollen. Es liegt allerdings außerhalb de« Rahmens unserer Beurtheilung, wie weit ,8 etwa den Kundinnen de« „Printemp«- G-nug- thuung bereiten kann, für 500 Franc« oder da« Vielfache davon da« Vergnügen zu erkaufen, sich Aktionärin des Magazins nennen zu können. Vom g.schäft tchen Standpunkt ab., v'rdient die Frage einer Betheiligung, io weit das vorliegcnd: Material Einblick gewährt, kaum auck nur ein ernsthaftes Erwägen. Das niedergcbranntc Magazin soll, wenn wir un« recht entsinnen für etwa 10 Millionen versichert gewesen sein; das neue Unternehmen soll 40 Millionen er halten. Welchen Thetl dieser Summe nimmt Herr Jaluzot vorweg für daS Einbringen seines abgebrannten Magazins? So lange das nicht be'annt ist, kann der Ernijsionspreis „aI pari ohne jeden Aufschlag" nicht veurthetlt werden; vielleicht ist der Preis mäßig vielleicht um bas Doppelte zu hoch. Ebenso wenig ist hinsichtlich der Chancen des Gewinn s irgend ein Urtheil möglich. Die Aktionäre sollen vorweg bis 5 pCt Znlen, im U brigen aber' nur die Hälfte de« Supergewinnes erhalten; die andere Hälfte scheint für Jaluzot reservtrt zu sein. (Wtr unsrer seit« möchten unserer Damenwelt bei tiefer Geieg nhett Den Rath geben, i ren B.darf an Garderobe Den heimischen Geschäften zu entnehmen Letztere geben sich anerkanntermaß n alle Müde, das Neueste und Schönste zu bieten. Hier dürfte ein klein wenig Local Patriotismus ganz gewiß am Platze sein. D- Red.) — (Zur Warnung für Auswanderer.) Folgender Brief eines sächftschen Auswanderers, welcher nach Strehla gerichtet und tm Lokalblatt veröffentl-cht ist hat gewiß auch für weitere Kreise manches Beherzigcnswerthe. Derselbe lautet: Chicago, 28 Januar 1881. Lieber Wilhelm! Leider ist Deine Prophezeihuna emflctroffin; ich wie viel Andere, welche mit mir die Heimath verließen, sind nun hie brodlos, während wir zu Hause unser gutes Auskommen hatten. Die meisten müssen froh sein, wenn sie als Straßenkehrer oder Holzhauer ihr Leben fristen können • von den in Deutschland geträumten Säcken voll Dollars, die wir verdienen könnten ist keine Spur. Es sind auch zu Viele herüber gekommen, deshalb ist auch der Verdienst so knapp. Die Beutelschneideret, wie sie an den Landungsplätzen stattfindet, spottet aller Beschreibung; bis aufs Blut werden die Auswanderer ausgesogen von den söge, nannten Agenten, so daß die meisten, wenn sie das nöthige Geld besäßen, wieder w: rückkeh.en würden, wo sie hergekommen sind. Verwünsch! sollen die Schuft.- fein welche durch falsche Vorspiegelungen die Leute verlocken, und Dich, lieber Wilhelm, bitte ich Dein Möglichstes zu thun, daß Diejenigen, welch? uns nachzufolgen gedenken, hiervor gewarnt werden. Die Regierung selbst sollte die Sache in die Hand nehm n, dann blieben die Meisten vor den Drangsalen bewahrt, die sie hier erdulden müssen Ich will Dir erzählen, wie es mir ging. Kaum war das Dampfschiff „Nederland" gelandet so drängte sich eine große Menge Leute um uns, Jeder wollte behülflich sein Aucd' ich wurde von Emem aufaegabelt, der sich mir als ein Landsmann vorstellte und mich mit in eine Kneipe zog Ich bemerkte aber, daß er mich nur betrunken haben wollte und benutzte eine gute Gelegenheit, um einem andern von den sogenannten Landsleuten' in? Garn zu laufen. Als ich am andern Morgen wach wurde, war mir fast olles Geld, mit Ausnahme dessen, was ich mir in den Nock genäht hatte, gestohlen Ich machte auf der Polizei Anzeige, wo mar. nur ein Achselzucken dafür hatte, das war auch Alles. Ich wandte mich vor sechs Wochen nach Chicago, wo man gerade so w.'nig Verdienst hat wie in Milwaukee. Ich wurde noch von den Andern aus Sachsen die mit mir gekommen waren, glücklich genannt, als eh mir gelang, bei einem reichen Amerikaner als Holzhauer angestellt zu werden. Du kannst auch jetzt begreifen warum meine Schrift so schlecht geworden ist. Meine Hände zittern mir immer, denn ein Kaufmann ist an solche Arbeit nicht gewöhnt. Ach, wäre ich nur wieder bei Dir- ick träume Nachts von Euch, ich kann mich einmal in meine jetzige Lage nicht finden Und doch geht es mir im Verglich zu Ande n noch gut; sie haben nicht einmal mehr ein Obdach für die Nacht, und viele habe ich gesehen, welche NachtS irn Freien fampirten • wovon sollen sie sich auch ernähren? Nun lebe wohl und komme mir ja nicht hierher nach, um Alles, was Dir lieb ist, und denke oft an Deinen unglücklichen Freund Friedrich. Berlinische LebenS-DersicherungS-lYesellschaft von 1836. Der un8 vorliegende RecknungS-Bericht der .Berlinischen Lebens Dersichrrungs-Gesellschaft von 1836" weist wiederum überaus günstige Resultate auf. Trotz bedeutender Dotirung de« Garantie- unv Reservefonds (derselbe wuchs um 1,612,379 Jt) konnte für die Versicherten abermals eine um 1°/0 höbere Dividende in Aussicht genommen werden. DaS konstante Steigen bir.8 Gewinn-AntheilS ist besonders beachtenSmertb. Seit 1868 beobachtet man folgende Sätze- 17'/r, IS« 3, 19, 21, 22, 22VZ, 23, 25, 27, 29, .30, 31, 32 o/o Ueber die solide Fundamen- tirung die vorsichtige Gcschäftsleitung und die gesunde Entwickelung dieses Institut« braucht solchen Zahlrn gegenüber gewiß nicht« weiter gesagt zu werden. — Von dem OffieiercorpS der tunesischen Armee giebt ein Berichterstatter der Köln. Ztg." eine reckt erhettemde Beschreibung. Da die Officirre von ihrer Kindheit an "weite morgenländische Kleidungsstücke gewöhnt find, pflegt ihre der französischen nackgeahmte Uniform — die höheren Officiere tragen noch rothe Hosen — schlecht zu sitzen und ihnen würdelo« und häufig ztrlumpt um den Körper herumzubängm Richt selten gewahrt man auch tte Herren Officiere auf ihren kunstrettermäßig aufgeputzten Eseln oder Mauleseln, die eine Art Paß gehen, und «8 ist damit ein für europäische Augen gewiß recht komische« Bild geliefert. Man richtet die Thiere zu diesem Gange dadurch ab, daß man einen ihrer Hinterfüße mit i tm Vorderfuß derselben Seite zusammenbindet, wodurch man sie zwingt, beide Füße zugleich zu bewegen, worau« ein für den Reiter bequemer und schneller Gang entspringt. Daß Die tunesische «imee mit einer unverhältn'ßmäßig großen Anzahl von Dffideren — zumeist StabSofficie,en und Generälen — gesegnet ist. findet seine Ursache zunächst darin, daß alle Diejenigen Knaben oder Jünglinge, welche Pagendienst versehen oder versehen haben, mit militärischen Titeln beschenkt werden, und zwar zum mindesten mit dem eine« Lieutenant«, infolgedeffen c8 tn TuniS Hauptleute, Major« und sogar Obersten im Alter von 12 bi8 20 Jahren giebt Der Bey der nickt weniger al« 40 Pagen hält, die fortwährend in seiner Gesellschaft sind, hat nur eine grau und gilt al« Weiberfeind. Da nun ferner sehr häufig auch, wie in Rußland, der GencralStitel an Eivllbeamte verliehe» wird und nicht selten auch der Bey nach dem Tode ’’ 9,n _ jGtnrra ßorbineE' feine W !88h°f*n( le«(nannten T S ptäientanien W L j-S Ludwig- S Ä öOmenre «tlthltn l Uli«» -»V" IHkM* ■ r„«ich N ®hft mi?5* n8R ftnw '»düng mtt “er & *■*• »A Dep.1-, ie, o; lQmin tuqvfiil Jjimmmnann mit 7 laut w 'en unb 9üo tzs^ ®le Hcha.up« tt. WMUi tai *l,t »^ottrel* »« " r-hlnich» Hzsn,' tch°^r auf offne w tnttifcttti, toc tro öib'ff gtbaut ter.« '»st * 8 tzm«: ^ommonbltötjfiii^t ftigtr Wann. g, bat !■ nicht bot eifir, |» iffdbt abflrbtann'. ij, 1 mittel- äulnn|oj » nicht trm'grt all ;ftt gefunbtr, der im )(ung. Linkiriivtßn bet da- Unihi.bm«, ?t filme da« Inf laut ich befandet an feint itbirgb auftrbab bi* „Piintempb' Ingnügm zu nlaufn. nbpunkt ober vibie« gewährt, kaum au* ;r un6 ncki ernftnan fall 40 SM’cnni n dal filnbtingtn fitnr* mliflonfepTtiO ,al pari ißig vielleicht um tat Nkö irgenb ein Uttbtfl obtt nur die Hilf» zu fein. (®n un niT it iBibatf an lüatbttcbe maß n alle Müde, da* H8mu8 ganz s"riß am nes MW-n M- ntlidjt ist, W geviß leihe ProphezeiSuin ißrn, sind nun b/f Die meisten munen fristen können. oon dienen könnun "- st auch der verdien', n Änbet, fpotut >foaen von den M besaßen, wieder l° < Schufte sein, »M- r Wilhelm, KU gedenken, b^o- Md Nthx'. * julben mAien ^ Herland' geland l' hülflich fl'm\ Erstellte und m» dtnfen habe» wollte, nrnen Landsleuten nannten >u. war mir mH C“A KM wo Sachsen, ng, venu jyjnim itzt begr l n'(nn (ni n' Dir:16 r wieder D« * ige nicht p. ‘J’br (in 836- tl."‘ ■tfgs. 1 u«1 «rfjj «utel'Wb geltrf'* „B-r S »it"" -LK xL;S ' 6« K 'i«w »ft4 dl«1 . M ”OT Raummeter. Grimm. 3290) Freiberg in Lachsen. EiSntr'sch n W rthshius- zu Roßberg von I Gute Hardtlleinc Z Et- in habe ich zurückgesetzt und verkaufe dieselben unter dem Fabrikpreis. 98 24 67 28 Buchen Elchen Nadel 4 ein Hadn X 1 *'»—2 00, rtn Huhn .* 1 50 2 00, Staubt 00-00 4, Oanl .* 0.00-- <».00, Haier. X 0.00-0 W, Rrhbock da« Psd. 00—00 4, «apaunen im an nähme. 3304) empfiehlt 3125) Die Zusammenkunft ist < Ehaussee rach Daubringen am 3225 400 875 aus brr t Stein« 3275) Mehrere Wagen guter Mist zu verkaufen. Carl Baum, Teufelslustgärtchen. 462) Tos bekannte und bewährte Hofapotheker Boxberger's Hühneraugen-Pflaster Preis pro Rolle 50 H Vorräthig in Gießen in der Hl -*eh apothekr. €r» JP!i. Fitlmann, Glas- und porrctlanwaaren-Handlung. febafft, macht fick dadurch nach einem Unheil de« 8rich«qericht«. zweiten Straf,enat«, »om 1H gtbruar d. I keine« Diedftablß, sondern nur einer Unterschlagung schuldig. Holzverfteigerung im (diestener Ltodtwalde. iDZontdß brn 16. Mai 1881, doi BormittaqS 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, In dem Dtstrict Hangelstetn, nachverzetchnete- Hoiz versteigert werden: Brennholz: geilgklwtrncs. 3254) Fkanartenhahnen, gute Schläger, für 4*/t und 5 X iu vrrkausen. Äetzsteingasse Rr 33 bal Cf. .* 1.10, dir ba« Hundert 5bab , Rind und Karrenfleisch 45 -63 Hchweineßeisch 65 -HO «ne ®nte X 3 00 -0 00, eine da« Stüik JL 0.00—0.00, Keldbuhn ... .<0 00 0 Walscher Hahn 00—00 Sarioffeln 100 Äo. JL 4 50—5.0a, Kod.k.aut 2<> 4, Vlumenkobl 1 St. 30 -50 4, Wirsing 20-00 X »etderüden 1 Bund 00- 00 4, Zwteöel» 1 Bund 0 H Sellerie ba« Stück 00—00 Weerrettig 1 Stück 00—00, Spargel da» Pfimd 50—70 Romaw'Satat 00 - 00 H, Endivien 00—4 0 X Rothkraut 3"—40 4 Leih, haut 25—00 H -lrtisckoken 00—00 Lrbfen da» Pfd. 00 4. neue vohutn 100 Stück 3 X neue «artoffeln bal Pfd 30 X «opf^Satai 00 -00 X Lattich-Salat 00 X Handel und Derkebr. gcantf«Tt 7. Mai. lMarkldencht.' Der heutig« Heu- und Htrvhm«rkt war En-lout-cas und Souneuschirme großer Auswahl billigst A. Fangmann. den nataenannten Ta len : I Montag den 16 Mai er. das in den Distr.cten Buchwald, E-chwald (6e: E furrsha ise t), L chtenberg. Schlag Hang, S'Oppe, Anger, Sleinedaide und Hainstru'h lagernde GehSli, al-: Sieben : li Stück BaustLmnn — 12 43 fm, 4 rm Nußscheitholz^I Classe, 17,5 rm Scheite und Suüppel, 70 rm R is und 10 rm Stockholz; Buchen: 28 Stück Nugstang n II Elaste, 35 rm Scheite, 287 rm Snüppel, 845 rm RetS und 57,5 rm S'ockbolz; (?r(rn : 3 rm Scheite und Snüppel, 10 rm Reis und 1 rm Stockholz; Fichten: 55 Bau- stLmme = 9,76 fm, 9 rm Nutzscheitbolz II Elaste, 449 Nutzstangen I. II. und DL Elastr, 2,15 Hunderte dergleichen IV., V. und VL Elaste 6 rm Scheite und Knüppel, und 14 rm Stockholz. 3 zu rauhem Mauerwerk, Schrot H G 5. tdn zu Rieselkanälen u. s w, 63 passende Steine zu Gartenweg 5^ I 3288 ' 2 Meter 1. Qualität Pflastersteine sind abzugeben bei Maurer Schmidt, Gartfeld. Kniorrfal-Ufinigungsrat? ist das einfachste und billigste Hausmittel argen Säurebtldung, Aufftoßen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magenbeschwerden. Original-Packete zu 25 X 50 und 1 X (26/ C. A. Semmler. Konigl. -Oberförsterei Roßberg deS Morgens 9 Uhr ab, S Korsetten, in reicher ÄuSwahl, e$tra Weiten und Fayon werden I exict paffend angefertigt. (3124 I A. Fangmann, Kirchenplatz. gut befahlen. Heu kostet« se nad) Qualität der 6rr X 3 tK)—4.60, Stroh X 3.20- 4.00, ©jttrr 50 ftuo 110, un Detail 1. Qualität caS Psun' X 1.30- 0.00 ? Qualität X 4 50 — 5.50 Ockienflnsid p« Psunl 65—70 Xi 45-55 , LaldsteiiL 40—55 4, Hamv.Ußetsch Scheith. Prüstld. Stockh ReiSh. Wellen. £ 5 bau und Einfassungen find preiS« K ~würdig zu haben bei 1.3213 * A Schultheis jun, Seltersweg 10. (Yrasverfteigerung an den Gräb?u u ib Döschunge i der Sta tSstraß n dcS Baubezirks Nidda für das )adr 1881 1) Montag den 23 Mai, Vormittags 9 Uhr, bei Gaftwirth Ruppel zu Nidda an den St oßen m den Gemarkungen Ober W'dderSheim, BorSdorf, Getß- N dda, Kodden, Nidda, Wallernhausen und Unter-Schmitten. 2) A n demselben rag, Nachm'ttags 3 Uhr, bei Gaftwirth Stie beling zu Ranstadt in den Gcma-kungen Ranstadt, Ober- und N-eder-Mockstadt- 3) Dienstag den 24- Ma', Vormittags N Uhr, bet Gastwtrth H ild zu Selters in den Gemarkungen Effolderbach, Konradsdors, Selters und Bleichenbach- 4) An demselben Tag, Nachmittags 3 Ubr, bei Gastwtrth Uhl zu liiß- berg in den Gemarkungen Hrrzenhem, L'ßderg. Eckarlsborn und Ottenbera. 5) Mittwoch den 25. Mai, Vormittags 10 Uhr, bei Gottwirth Winter zu Bin gen beim in den Gemarkungen Echzell, Gettenau, Bmgenheim, Blofeld, Leidhecken^m d^Stabem *Nachmittags 3 Uhr, bei Gaftwirth Völbel zu Berstadt tn den Gemarkungen Utbpe, Berstadt und Schwalheim. 7) Freitag den 27 M ai, Vormittags 9 Ubr, tm Prinz Karl zu Hungen in bin Gemarkungen Lick. Birklar, Langsdorf, Hungen und Inheiden. 8) Dienstag den 31. Mai, vormittags 9 Uhr, bei Gastwtrth Sauer zu Eickels darf tn den Gemarkungen Rainrod, Eickelsdorf und Ober-Schmitten. 9» «n demselben Tag, Nachmittag« 2 Ubr, bei Gastw'rtb Proscher zu Schotten tn den Gemarkungen Laubach, Etnartsdauscn, Schotten, Betzenrod, Eschenrod, Ulrichttein, Feldkrück n, Rüd'NgShain und Götzen. . 10) Mittwoch den 1 Juni, Vormittags 8 Uhr, bet Gaftwirth Holker zu Gedern in den Gemarkungen Burkhards, Gedern, Oder-Seemen und Merkenfritz Nidda, den 7. Mat 1881. G oßherzogltches Kre-sbauam! N dda. M saftigen Schwei)erkäse, Dorsdorser Aepselmein, sowie Apselsinen empfehlen (3276 I. A. Duscb Löbne. etn(l bfi ihm i, Gunst Rfbcibm hohm Offieirr« die r.tel und Orden besse'ben auf den Soh» •rr'rben läßt selbst wenn berie be aock nn Ktnd tft io kann man nicht nftiunt sein, zu ver »es«,- dah'e« te luot« unzesähr all tn 2« G nrra L.rutenant» un) bi« voppelie Anzahl von Generai-Major« aiedt und boh von thnen nur Dl< b« Atm.« angtbSrl. — IGeneral von der Lan- und die Münchener «usteivo.stellunqen ) Der soeben ver« storbrn, Feldherr war em letven'ck-st'icher rheaie.sreund. So versäum., er denn selbstredend keine d r 1**0 tn bester Director. wkrden Sie nicht di. Güt. Haden, mich mit Frau «men. rVich bekannt zu machen?' „Mit vielem B.ranbgen- entgegnete Posiart, den are. ,n Genera seiner Lollegin zusbhrenb; -aber eine Vorstellung ist zwischen den beiden Herrschaften ja wohl überstüsfta — br Eroberer von Orlean« — die Jungfrau von Orlean« .* — Aür vermiether von Wohnungen ist eine jüngsthin ergangene Entscheidung de« ^ktch«- .nicht« von besonderem Interesse. Hi^nach erlischt ba« gesetzlich- «^ntton«t,d)t des «er, mt, sowie cm gutes GlaS ^>avator- und hiesige« Bier, empfiehlt _______ <• Saame, Wein-Saal. 3308) Ein Haarzopf gefunden. Abzuholen. Westanlage E. 875. 3309) Ein kleines Logis, neu hergcrichtet, ist an eine ruhige Familie zu vermiethen. ___________________________«5afe (kbel. 33l)O) Eine Schlazstelle zu veimietben. __Lmdenplatz A. 242 3313) Em kleines familienlogis ist zu vermiethen und den 1. Juni zu beziehen bei Wildprethändler Ebel, Mmktstratze ä312) Ern Familienlogis nut 12 Zim- mern oder 2 solchen mit je 6 Zimmern, Zubehör und Gartenantheil am 1. Juli zu vermietben bei __________Ingenieur Putz, Seite,ßberg. 3174) Möblirte Zimmer zu vermiethen. ______________________Neustadt D. 57. Frof. Dr. v. Scanzoni !jeh- R?th> Würzburg: „Die wir- . . ki , . 9 kung der Franz Josef Bitterquelle 181 ausnahmslos rasch, zuverlässig und schmerzlos“. -___________________________Würzburg, 2fi Juli 1*77, . „„ J°JrÄthigJ be,i " ‘‘"“eh , Giessen, sowie in den meisten Apotheken und allen renommirten Mineralwasser-Depots. (2715 _____Versendungs-Dlrection in Budapest. Grabdenkmäler, Jllonumente, Einfassungen, Gedenksteine etc. werden in dem Steinhauer-Heschäsl von Wilhelm Buheimer nach jeder Zeichnung in Marmor, wie auch in jeder Steingattung in geschmackvoller Arbeit und billigster Preisnotirung angefertigt. Bestellungen nimmt auch mein Polier, Herr Kitzinger, in der Werkslätte auf entgegen. 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Stock. 3270) Kleine Schlafstelle für einen Arbiter. Mühlgasse 64. 3274) Ein Familienlogis nebst Gartcn- Antheil an eine kleine Familie zu ver- mtetben und sofort beziehbar. Gabriel, Frankfurterstratze E. 33,3. 3277) kleines Familienlogis zu vermiethen. Heinr. Plank Neustadt. 3286) Eine Stube, möbltrt oder un- möblirt, zu vermieihen. — ______________Flügelsgaste A. 95. N3N Mehrere möblirte Zimmer zu vermiethen. H. Kühn, ______Papierhandlung, Seltersweg. 2851) Wenz e l'H Garten gegenüber Gartenstraße B. 165,5, parterre, inobliiteS Zimmer zu vermiethen. Möblirte Zimmer zu vermiethen del Uhrmacher Böger, Selterswcg. ^2^40) Der untere Stock meines Vorderr Hauses bestehend aus 6 Zimmern, nebst Zubehör ist Anfana Juli an eine ruhige Familie zu vermiethen. _________ Professor Dr v. Ritgen. 1395) Das von Herrn Rendant 29alther bewohnte LogiS ist anderweit zu vermiethen __________________Earl Leid 340) Ein möbltrtes Zimmer (Parterre) zu vermiethen. I. Mannberger, Neuenweg. Iutzboden-Iacksarbe Z in 3 Nuancen, in wenigen Stunden mit schönem Glanz trocknend, empfiehlt Emil Fischbach, Feinsten reifen Limburger Kufe per Pfo. 45 feinsten reifen Rahmkäse per Pfd. 60 faffinen Schweizerkäse per Psd. JL 1.— empfiehlt (2968 S. Elsoffer, __________205. Marktstraße 205. Geschälte Bictoria-Grbsen, Thüringer kleine Bohnen, Heller-Linsen, t*on au-qezeichneter Kochart, empfiehlt 79) Fr. Seibel. Knabenhüte u. Herrenhüte in gioßerAuswahl empfiehlt billigst (3126 ____A. Fangmann. Feuerwehr- Ausrüstungen sowohl zur completen Ausrüstung ganzer Corps, wie auch allein das Feuerwehrfach einschlagende Stücke empfiehlt bie Feuerwehr-Requisiten- & Militair-Effecten-Fabrlk von H. Müller 4? Co„ Offenbach a. Main (3139 Jllustrirte Preisliste auf gefl. Wunsch gratis und franco. Mustergerne zu Diensten. Militär-Hosen, fertig und nach Maaß, offerirt Frankfurter Waaren-Barar, 3120,__________Schulstraße 17. Schwächezustände werden bei alten u. jungen Männern dauernd unt. 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