Donnerstag bcu 10. März 1SS1 Nr. »8 '• Haha. Erscheint täglich mit Ausnahme bett Montag-. Viirceif r SchutstrRße B. 18. aascliine ilofigalft. wtrbtn. gentes Mitglied btr «grarllaa. Preis vierteljährlich 2 Mart SO Pt. mit vrinqerloln Durch die Post bezogen vierteljahrlich 2 Mark 50 Pf. *25. April em 6d>ntlbtt» Here 3u8!unft jchule. erstand. — Seine Äöntfll. Hoheit 5 Uhr 13 Mtn. von hier über Mai'z nach Pari- abgereift. Hesterreich. Schooße btr Sstcrrtichischtn Arrnre beginnt wtntutfltn nm \ihhigcr noch Men* oft jade. Uhr, in w r etiDs 8 W» ltM grej in Venu f d nb: nn. unau-gesetzte Theilnahme verdienen. Brüssel, 8. März. ist vollständig unterbrochen. Paris, 8. März, welches die Emission ton Politiker und Aimterjäger gänzlich zu bannen, so sind seine Anläufe auf diesem ® bitte docb schon von nennen-werthem Erfolge begleitet gewesen. Sein Nachfolger , Garfield, braucht nur mit einiger Energie da einzugreifen, wo Have- letzter Fmgerdrnck bemerkbar ist, um des wetteren Erfolges ficher zu sein. Dabei fai n er aber auch r och ganz unbetretene Pfade mit Au-stcht auf Gelingen wandeln. Garfield alS echter Selfmade-man weiß, wo seine Landsleute der Schuh drückt. Er alS früherer Schullehrer kann sich der verwahrlosten Schulen annehmen, als Farmer-' und BlockhauSkind kann er manche- Gute für die Landwirthschaft alS Zimmermann für die Gewerke, Leinpfadreiter für Schifffahrt und Eanalisation tbun. AlS Finanzma-'n wird er sich die Kort- setzuna der Daarzahlungen angelegen fein lasten. Der wunde Fl3 6 * machen, was jetzt versäumt wurde. iiesst»' ib)- . a OaN- uspendu itltgrapljifdjt Sepeschtn. Wolff'- teltflt. E»rresvo«veaz-Vureau ycrlin, 8. März Deutscher R ichstag. Siste Beratdung ber Vorlage über zwe«jäbriae (hatspertoben unb Dicrjäbnge Vegtelaturpk-riobcn unb des Antrages Ricken, bas Rcichsetatsgesetz vor den Etaisgeseyen ber Emzelitaaten iest-ustellen. v. Bennigsen spricht sich ^tamei.s der ^ationaUiberalen gegen bie Vorlage aus unb erklärt sich für die WenigstNlung des .^eichSeiiis vor Neujahr, wobmch bas ganze Frühjahr für bie Veratbung n Ter L'anbtiigc off.n bliebe. Bet zwetjähtigen (Statepenoben seien bie Voranschläge aus Wtunb einer festen Basis nicht feststeUbar. Die Vorlage flltmre wichtig' polnische Ncchte unb auch bas Iiutiativrecht bes NcichStags, insofern sie bereit Ausübung nur alle ;wn ^)ahre zestatte. Die Parlamente aller ^roßsiaaten träten jedes Jahr zusammen, auverdcm dürfe zu emer Aenbermtg der Verfasinng nur die zwingendste Nothwntbigke't Anlaß geben, ber hier nicht vorliege. Man untergrabe unb gefäbibe den ^inhetisgcbank-n, wenn man dem Reichstag als dem berufensten Vertreter der Inter.sirn oes brutschen Volkes bas thm zusteh-nde Recht nehme. Abg. Freiherr v. Mat schall et fläit sich Namens der (konservativen aus stünden obj.ciiver Zweck- inäfergfeM 7ßr bie Vorlag-'. Neichensperger (Clpr) meint, bei zweijährigen (^tatspenoden würben die NachtiagSetats noch häusiget iviedetkehren, als bisher, das Ordinarium sei zwar auf mehrere Jahre vorher feststellbar, bas (fjtra Orbtnarium aber bedinge eine alljährliche Betuiung d s Reichstags. Ltaatssecretär v. Bötticher crflärt, ber Neichskanzl.i fe burch leicht-S Unwohlsein ein ber Zbetlnabme der Berathung verhindert. eine politische Bedeutung habe die Vo.lage nicht, bie Opportunität derselben fei aber durch die Eifahrungen ber letzten Jahre eher bestätigt als erschüttert, vor Allem solle ein Lnsnmmentagcn von Reichstag unb Landtagen oermieben werben. Die Regierungen wüßten sich rein von btr Absicht, die Rechte des Reichstags schmälern zu wollen. Auch ber Abg Stumm plaibirte für die Vorlage. Der Abg. Lasker bekämpft den Entwurf als dem (9 Ute der Verfassung zuwider unter einer scharfen Kritik ber Pol tik des R ichskanzlers. — Fortsetzung morgen. Berlin, b. Mä Die BuogetLcmmtfston beenvete die Beratyung deS Marwe-EtatS und lehrte den Bau ber Eorvette E- mit 12 gegen 12 Meßmer "Anzeiger Anikigk- uui Xmtüblatt für irn ßreis Gießeu. soll r" AZ So ist, den Obstbau betreffend, daraus zu halten, daß die für vorigen Monat näher bezeichneten, aber noch nicht zu Ende geführten Arbeiten, als: Beschneiden und Ausputzen der Bäume und Sträucher, Ausrotten schadhafter, abständiger und abgestorbener Bäume rc., derart zu beschleunigen, daß dieselben bis M'tte dieses Monats beendet sind. Dann sind auch unbrauchbar gewordene Baumpfähle durch neue zu ersetzen und der Erdboden um den Stämmen zu lockern und umzugraben. Außerdem kann jeden Tag, wenn es das Wetter erlaubt, so auch die Terrainverhältnisse es gestatten, der Boden also nicht zu naß ist, gepflanzt werden. Auf die Pflanzung selbst ist mit das größte Gewicht zu legen, denn hierbei kommt die richtige Sortenwahl, dann auch das regelrechte Setzen der Bäume in Betracht. Es ist keineswegs damit abgethan, ohne Rücksicht auf die Sorte ein Bäumchen zu pflanzen, sondern die Auswahl den klimatischen Verhältnissen und der Lage entsprechend zu treffen. Was es für Folgen hat, wo man sich dieser hochwichtigen Bedingnisse entschlägt oder nicht bewußt ist, davon geben gar viele Pflanzungen in Rah und Fern das beredteste Zeugniß. Daß aber auch auf Unkennlniß der Sache, auf Bequemlichkeit oder verfehltem Sparsystem basirend, die gröbsten Fehler beim Pflanzen der Bäume und Sträucher verübt werden, ist ebenso wahr, gesellt sich hierzu noch schlechte Wartung der Baumpflanzungen, dann ist es vollends aus. In allen Fällen sollten unkundige Leute da nie ohne Zuratheziehen tüchtiger und erfahrener Baumgärtner verfahren, die öffentlichen Obstplanlagen aber einer schärferen Controle unterworfen werden. Bei Eintritt milder Witterung thut man gut, junge, sowie ältere, vorher von Moos und loser Borke gereinigte Bäume am ganzen Stamm bis in die Aeste mit verdünntem Kalk, sog. Kalkmilch, zu überstretchen. Im Gemüsebau gibt es auch alle Hände voll zu tbun. Treibbeete werden angelegt und mit den bekannten Treibgemüsen bestellt. Dann aber wird Poree, Sellerie, Blumenkohl, Roth- und Weißkraut, zur Frühpflanzung berechnet, auf hierzu vorbereitete lauwarme Beete ausgesäet. Sobald es die Witterung erlaubt und der Boden genügend abgetrocknet ist, geht es an das Ausstellen der Gemüsegärten und Felder Die Länder werden gegraben oder umgepflügt und Aussaaten von Zwiebeln, Früh-Carotten, Sommerspinat, Petersilie vorgenommen, auch Erbsen und Puffbohnen gelegt. Aeltere Spargelbeete werden gereinigt, mit kurzem Dung überworfen und gegraben, neue Spargelanlagen hingegen werden nur vorsichtig aufgelockert und mit einer bis 6 Zentimeter dicken Lage von gut verrottetem, reich mit Sand durchsetzten Mist überdeckt. Bei ungünstiger Witterung bindet man Strohdecken und setzt bcfcctc Geschirrstücke in brauchbaren Zustand. Im Bereich der B l u m e n z u ch t hat auch aus allen Gebieten die umsichtigste Thätigkeit Platz zu greifen- Aus lauwarme Beete oder in Töpfen, Samenschalen re. werden Aussaaten vieler Blumenarten, zum Frühflor geeignet, als Sommerleokoyen, Astern, Löwenmäulchen, Chineser Nelken re-, gemacht. In dunklen Räumen über- • winterte Gewächse werden an das Licht gebracht und alle Tops- und Kübel-Pflanzen nach Ersorderniß beschnitten und in neues, den einzelnen Arten entsprechendes Erdreich versetzt. Von den Pflanzen des Warmhauses, denjenigen, welchem der Mehrzahl nach die sog. Zimmerpflanzen angehören, sind die hartblättngen zeitweise zu waschen, die weicheren Arten aber abzustäuben; die Kalthauspflanzen sind ebenwohl des öfteren zu reinigen und denselben bei mildem Wetter möglichst viel frische Lust zuzuführen. So Topfpflanzen von Ungeziefer befallen werden, hat man dessen Vertilgung energisch zu betreiben. Nimmt das Wetter einen milden Character an, dann deckt man Rosen und sonstige gegen Kälte geschützte Strauch- und Blumenarten auf. Bei sich steigernder Vegetation kann man auf kräftige Entwickelung und Vermehrung des Blüthenreichthums der Topfpflanzen durch Begießen mit löslichem Dünger wirken. Es darf dies aber nur bei durchaus gesunden Exemplaren und auch nur bei solchen geschehen, welche nicht frisch umgepflanzt waren. Ganz besonders ist hierbei darauf zu halten, daß die Dunglösung nicht zu kräftig genommen werde, auch nicht zu oft damit be« gossen wird. L oTÖTH- Gießen, 9. März. Gestern Abend kurz vor 6 Uhr traf der Storch auf seinem Nest am alten Regierungsgebäude ein. Hoffentlich wird er uns den langersehnten Frühling mitgebracht haben. — sSterbltchkeit in Gießen.j Die Zahl der in Gießen während der Woche vom 27. Februar bis 5 März vorgekommenen Todesfälle belief sich im Ganzen auf 13. Hiervon ereigneten sich 8 Fälle bei erwachsenen Personen und zwar wurde Krebs 2mal, Lungenentzündung 2mal, Lungenschwindsucht, Lungenemphysem, organische Herzkrankheit, Altersschwäche je einmal als Todesursache bezeichnet. Die übrigen 4 Sterbfälle betrafen Kinder, von denen 3 der Dipythertits erlagen und eins Der häutigen Bräune. G. Vermischtes. Friedberg, 5. März. Gestern Abend wurde ein Seminarist während des Unterrichts unwohl und war, bis der Arzt kam, eine Leiche Ein Herzschlag hatte ein boffnungsvolles Leben geendet. Der junge Mann, einziger Sobn feiner bedürftigen Eltern, hatte auf Ostern sein Abgangsexamen machen wollen und hätte es. den Aussagen seiner Lehrer nach, sicherlich bestanden. Seine Leiche wird in seinen Heimathsort bei Alsfeld übergefübrt werden. Friedberg, 6. März. TaS hiesige Amtsgericht »st mit einer Untersuchung über eine merkwürdige Thatsache beschäftigt. In dem Stalle einet hiesigen Wirtschaft an der Ei or Baltimore und. Philadelphia mittelst Postdampfer 1 Elaffe 80, 2, Classe v4L 75 befördert ä Person 1540) Chr- Wallenfels. UMeigerung. i^rritofl den 11. März, 9L«cdmiHog- 2 Uhr. werben im hiesigen Pfanblokal, Selter-- weg 6: 1 jtommobe, 1 Vftnftubl. 1 Schrank, 1 Jtüdxnffttflnf. 1 Eonsolschränkchcn, 1 Kanarienvogel. 2 Clcflnber, 1 Negu lator unb 1 Wecker . öffentlich gegen Voarzahlung versteigen. Gießen, ben 7. Mürz 1881. 1607) Aeisgeöotenes. 1600) Heu unb Stroh verkauft Georg Malkomesius. (filmte öetinellrn billig zu verkaufen. Lsut- Rothenberger, (1590 Neuenweg 193. U. von n Hainbucdensiangen w I. Qualität und gänzlich astlos- ist den 17. Marz L I-: Neustadt. 1481) In (1542 15 knntisttr- Hardt. 1601) ben: 6 Psnve. i unb Echwt'nt x. i letzteren int 8 8 Uhr ab dit 1 93 1 42 231 Lindenstamm Elchenstangen 4 160 „ 18 „ 8 5 br- 8 „ 7 62 Eichenstämme 26 Fichtenstämmc 520 Hatnbuchenstämme be- t bie ergebene । unverändert mir geilhemte Das Hainbuchen'Ltammholz 2) Donnerstag Fabrikation 6er einige ^bnlen hl all ßumgal nmenDung Der T\t gut foblKUt wir cod ni4)t hat dem td>:fn uni bit W- ,btg« «“W- tm iattiit vn i AchstltzN w gute 3u|ö°'m(n: ijchaften errtiA« )r. nn u;° rn Publikum w 7 starke Elchen-Ltanaen. HohensolmS, am 5. März 1881. Fürstliche Oberförstern Hohensolms Dörmer, Reviersörster. 1612) Eine große Ladentheke, gut erhalten, billig abzugeben. I. Rothenberger, ^mbenplaß. Heue Arbeitshosen ix großer Auswahl billig zu haben bei 1302 St. Grunebaum. 3350 Sichen.Weüen, 56 Xmtr. 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Sichen Knüppel (darunter 24 Rmtr- 2—5 Mtr. lang). flbtrttflWf (iftMtta. 161)5) gum Zonf für d e Veförberung von reichen. Fahl zeugen rc. im mitreb beudd.cn Vcrbanbe qt Mil dem 1 d M d • Nachtrag 111, welcher b'recte Fracht- lägt iü: »itd 'N lü.'d,nlübuiiflcn eonunb nad) --in fläMddxn e«ntlal.« b M. Vormittag- 10 Uhr Der- schlossen unb portofrei nut der «» '»ritt: C'iiene zur Lieferung von Schreibmate- riulitn x * bei un» c.> iureich-n iMufacn. den 5. März 1881. n 5 er er 2 n H empfiehlt in besten Qualitäten und zu äußerst billigen Preisen (1608 Robert Stuhl, Marktstraße 23. Jermietyungen. 1594) Zwei kleine Familienlogis zu üernuetben und am 1. April zu beziehen bei Theodor Schmidt, Gartseld. 1595) Löwengasse E 155 ist ein kleines Familienlogis zu vermiethen.____________ 1599) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Per Semester 90 vtt _________________Ludwigsplatz B- 1711. 1558) Ein kleines Logis zu vermiethen. H. 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Stück, bei unserem Generaldebitaire Herrn Moritz Strauss jun. in Darmstadt. Eintrittspreis für die Ausstellung am 18 März sEröffnung Mittags 1 Uhr) Mk I, am 19. und 20. März 50 Pfg, am 21. und 22. März 30 Pfg. Für die ganze Ausstellung 2 Mk. — Fahr Preisermäßigung der diversen Bahnen (1591 IV«» Au88tellun<»-Con»lte. Gute Hardtsteine zu rauhem Mauerwerk sind preiswürdig zu habcn. Schutt unentgeltlich. Beste Ad- fabr t bei jeder Witterung. Näheres bei 1586) A. Schultheis jun., Seltersweg 10. 1575) Ein braves Dienstmädchen auf sofort gesucht. Näheres bei der Erp, d. Bl- 1562) Ein tüchtiger Werkfudrer für eine (kigarrenfabrik gesucht. Wo? sagt die Gxped. d BlttS._____________ 1556) Ein Kellnerlehrlmg gesucht im _____________________Cafe Klein. 1593) Schüler finden Pension. Näh. bei der Exped. d. Bltts. ___ ___ Das fomite. Für Konfirmandinnen empfehle scfiwarzen Eachcmir von M 1,80 an bis M 5,00 per Meter, schwarze Lyoner Leideiljeuge uno Seiden- fammete in vorzüglichen Qualitäten. 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Bltts. zu richten. 1531) Altes Zinn, Blei und Messing kauft Joh Zufall, Zinngießer. 1533) Ein Knecht zum Kühfuhrwe.k zu miethen gesucht. ____Ehr. H«ubach. 1524) Eeder Leidende. seUst wenn bei thm bislang alle NeLittn er- folstlo» gewesen, sich vertrauensvoll dieser bewahneu Heilmethode turoenben und nicht säumen, obu]t» Lücrt an^uichaffen. Ein ?!u4zug' daraus gratis u. franco. 1471) Arbeiten im Weißwaaren- 97äben werden angenommen von Frau Hofmann, bei Gärtner Noll, nächst dem Schützenhof. Verantwortliche Redactton: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brübl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Cbr. Pietsch) in Gießen. Lr. ® »««««>( nm Rvfo hUotne hörrn. Wei Diplomatie tngliHe N sichtig |ei. angrschloffe Dkusichlalit wollen. I osficiöse De alle wechselt Mrudiont Loa den D die Regel f Rathgebern jeder Lag laschten En ta gleichzei Hande der 1 süchtiger V 8öte Wl licht — iifimmti Nichts bcheden ver I4tn Diplo ckzmeine' in kiiropa linroiahn j und in M W nm dm milgef iottiljiont otimtaUlt bttm M du N Ml «tffiaS L Vnbilii turopäi|( tobed | d'Liz, r dN'Nkn durch n b» 'Ul »drtig «Illi. ""ch-Sj S11 d'U ’»(tn H * K" ial ?°Cu, Zahl b( L°rdu« A'"schll