-rr. Sl. Donnerstag den 10. Februar 1SS1. Anzkizr- H AmKKIüi! für Len Kreis Hießen. NedactionSbureau r <*5peditiontzbureair: Schulftraße B. 18. •MO Erscheint mit Nuönnhme be4 Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hl-ei L Betr.: Die Zusammenlegung der (Grundstücke in der (Gemarkung Saasen. B e k a n n tmach u n g. Im Anschlüsse an unsere Bekanntmachung vom G. Januar l. I. — Anzeiger Nr. 8 — bemerken wir, daß nunmehr folgende weitere Arbeiten: 1. die Karte mit dem eingezeichneten neuen Weg- und Graben-Netze unter Andeutung der Vage und Richtung der neuen Gewanne, sowie der neuen Grundstücke; 2. die Protokolle der Commission über die Projectirung des Weg- und Graben-Netzes rc., sowie über die Festsetzung der ZusammenlegungSbezirke, sammt Begutachtung des Gemeinderathes und einem Protokolle desselben über die vorhandenen Gemeinde- und PrivaUvege; 3. die Nachweisung der reinen Theilungsmasse und die Anspruchsberechnung; 4. die Gütergeschosse mit Ausfüllung der Rubriken 10 und 11; 5. das Protokoll der Commission über das Verfahren bei der demnachstigen Einweisung in den neuen Besitz; 14 Tage lang, nämlich vom 10. l. M. bis 25. l. M. aus dem Bureau der ®r. Bürgermeisterei Saasen zur Einsicht der Betheiligten offen liegen und daß Einwendungen gegen die oben bemerkten Urkunden während der genannten Frist bei der Gr. Bürgermeisterei Saasen erhoben werden können, spätestens aber daselbst im Termine Freitag den 25. L M, Vormittags von 10—12 Uhr, vorgebracht werden müssen, widrigenfalls Einvcrständniß mit diesen Urkunden und den Beschlüssen der Commission angenommen wild. Spätere Reclamationen, welche sich auf die offen gelegten Arbeiten beziehen, sind nicht mehr zulässig und kann eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumnis; der Frist nicht statlsindcn. Gießen, den 9. Februar 1881. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Bookman n. _____________________ Deutschland. Berlin, 7. Februar. Das ReichSgesetz vom 14. Mai 1879 über den Verkehr mit NahrungS- und Gn ußmittcln behält den Erlaß einer mit Zust m- llmng des Bundesraths zu verfassenden kaiserlich.!, Verordnung über das Ver- bot dls gewcrbsmäß gen Verkaufs und Feilbalkkls einer zu bestimmenden PetroUum-GKtung vor. Da diese Verordnung bisher noch nicht ergangen ist, so sind verschiedene Handelövorstände und Handelskammer i zusammengetreten, um daS baldige Erscheinen einer derartigen Verordnung bei dem Reichsamte des Innern in Anregung zu brmg.n. De Angelege heit kann ohne das ReichSgesundheitsamt nicht zur Eilrdigurg kommen, und dieses letztere beeilt sich in der Regel nicht. — Amtlicher Zusammcnstellu: g zufolge wird innerhalb deS deutschen ReichStclegraphen Gebiets der Fernsprecher gegenwärtig bei mebr als 1100 Telcgraphm-Anstalten — mit Ausnahme der Vermittlungs-Anstalten — bei utzt. Berlin, 7. Februar. Die „Post" bemerk! über dre neueste Rede deS Sanzlers u. A.: „Für den deutschen Zuhörcrkreis des Fürsten war recht er. freuttch die V-rstcherunq, daß der Redner nicht mebr an einen Rücktritt ton den Geschäften denkt, so lang- d-r Kaiser ihn alS Rarhzeber wü scht. Wenn man den starken Contrast dieser Aer ß-rung gegen den Ton der Rede vom 8. ®aj e 38. in’8 Auge faßt, so kann man sich die Aenderung nrchl anders erklären, als daß der Fürst auch die inneren Veihältniste, welch- den ine sten von uns noch so verworren erscheinen, bereits für bedeutend geklärt anfieht oder, wenn noch r icht für geklärt, doch der Klärung ,ugänzlrch." Jedenfalls ist es für die zahlreichen Abgeordneten, elche dem Fürsten bezüglich mancher Fragen d-r tnmr.n Politik nicht so unbedingt vertraurn wie bezüglich d-r aus- wärtigen, sehr beruhigend, daß der Fürst mit Rücktrütsdrobungen Stimmen. Mehrheiten nicht mehr zu erzwingen versuchen will. Oesterreich. Wien, 7. Februar. Der „Polit. Sorresp." zufolge zeigen die Chefs der Kurden Geneigtheit, in ihre H-imaih Perfien zurück,ukrhren und sriedlicker Beschäfttgung nachzuaehen, wenn ihnen P-rsi-n Amnestie gewährt. Hierüber sanden Verhandlungen zwischen der Pforte und dem persische» Gesandten statt, in Folge deren die b-reits g-mtldele Abreise Haidar Eff-ndi'S erlolgte, welcher sich als außerordentlicher bevollmächtigter türkischer Lommchär zu den Füh-ern der ausständischen Kurden b-ai-bt- - Nach einer w.rteren Meldung d-r Polit. Sorresp." bat das Kriegsgericht die beiden Osfirwre, welche s Z. den Redacteur Bartha des Klcusenburger Blattes „Ellenzek" verwundet.n, des Verbrechens der schweren Kärperverletzung schuldig befunden und zeden derselbe» iu 7monatlich-r verschärfter Freibeittstrafe verurtheilt, obre Anrechnung der bereits verbüßten Untersuchungshaft. - Tie -Weener Abendpost' warnt d,e Sffentliche Meinung nachdrücklich vor dem Treiben eines The,I-s der Wtiner Blätter und der Provinzial Prefle, welch- die v-rsLted-narttgsten Personal, fragen diScutiren, höhere und niedere Staatsbeamte zum AuSgangspuir^e po.« „scher Reflexionen machen und di- auf di.s-m G-but- -rlaffen-n V-r,ugung-n als den Ausfluß einer wechselseitigen Transaction zwisch.n der R-g ermg und den einzelnen Parteien hinstellen. Die „Abendpost" w'.ll ohne nähere B-'leuch» tung der tendenziösen Nachrichten nur auf daS Entschiedenste bctonen, daß t\t Verfügung über die Beamtenposten ein Recht ter Execut ve ist, in welchem sich diese durch keinerlei unberufene Einflüsse bestimmen läßt, oder bestimmen lassen wird. Irankreich. PariS, 6. Februar. Endlich hat der Marineminister den Gouverneur deS Senegal ermächtigt, dem Grundsätze, daß der französische Boden die Sclaven freimacht, die möglichste Ausdehnung zu geben. Bisher wurden von dtn Behörden dieser französischen Colonie die Sclaven ausgeltefert, welche sich aufl den Negerstauten nach Französisch-Senegal flüchteten, und man gestattete auch, daß die schwarzen Herren ihre Dclaven oder sog. „Gefangenen" in den Dienst der Weißen stellten und sich dafür bezahlen ließen. Der Minister hat nun ungeordnet, daß man, ohne die Flucht der Sclaven zu begünstigen, jeden, der den französischen Boden betr tt, al- einen freien Mann behandle. Wenn diese Maßregel wirklich durchgeführt wird, so wird die Sclaverei, die bisher in diescr Colonle noch immer bestand, endlich als gänzlich abgeschafft zu betrachten sein. — Das Personal der chineflschen Gesandtschaft hat den NeujahrStag, der für die Bewohner des himmlischen Reiches auf den 30. Januar fällt, festlich begangen. Das Ceremoniel, das bei dieser Gelegenheit beobachtet wurde, war folgende-: Die Mitglieder der Gesandtschaft stehen, nach ihrem Rang geordnet, vor einem Bilde, dar das Wappen des Reiche- vorstellt. Auf einem Tischchen brennen zwei Wachskerzen und in der Mitte befindet sich eine kupfert e Schale, in der Sandelholz und verschiedenes Räucherwerk verbrannt wird. Die Versammlung wirst sich aus die Rnlee und berührt dreimal mit der Stirne den Boden. Mittags wird aus Kosten der Regierung ein Mahl L la chinoise feroirt. Pari- , 7. Februar. Der Erzbischof von Paris, der in offener Auf- lebnunq gegen die Regierung und die Kammern steht und täglich neue Protest- Briefe gegen Kammeibescklüsse veranlaßt, hatte jüngst seine Bischöfe zu einer geheimen Versammlung e.nbeiufen. Ein Provinzial Concil darf nicht ohne Er- laubniß d.r Regierung gehalten nerben; um diese zu umgehen, wurde eine geheime Zus-mmenkunft beliebt. Es handelt sich um tie Beschließung von Mitteln und Wegen zur Vertreibung deS Staates auS dem Gebiete der Kirche, um gewaltsame Proteste und Entwerfung einer Denkschrift an den Papst, um die Curie zum E nschreitm gegen die Uebergriffe der Deputirtenkammer zu veranlassen. Auch gegen das Ehescheidungsgesetz, falls es durchgeht, soll ein Gesammiprotkst des Episkopats vorbereitet werden. — Die Prämonstratenser der Abtei von Fr golot bei Tarascon. zu deren Austreibung es einer wahren Belagerung bedurfte, werden sich nach Spanien begeben, wo der König Alfons in der D'öcese von Valladolid eine Abtei zu ihrer Verfügung gestellt bat. Drei Mönche, die Eigenthümer von Frigolot sind, werden mit einer gewissen Anzahl von Dienern im Kloster bleiben, um die Landwirthichaft zu betreiben. DaS Kloster selbst wird fortwährend von der Gknsd'armerie scharf überwacht, um zu verhindern, daß die ausgewiesenen Mönche sich dort wieder einr.isten. — Die Zahl der Flscherschaluppen, die vor drei Tagen bei Sables d'Olonne zu Grunde gingen, beträit zehn, die Zahl der ertrunLmn F scher 51. Außerdem wurden zwei andere Schiffe ohne ihre Mannsch'ften an's User getrieben. Dieser Unglücksfall ist ohne Beispiel in diesen Gegindm. _____________________________________________ telegraphische Depeschen. Wolff's telegr. (Srrrefponfcetii-tSnrtatx. Berlin, 8. Februar. Die von den Arbeitern Körner und Finn behufs Be-prechung der Judenfrage einberufene Versammlung des socialen Arbei- ttronerd ist nach äußerst stürmischen, durch zahlreich anwesende Socialdemo- frahn veranlaßten Austritten polizeilich aufgelöst worden. London, 8. Februar. Die „Time-" meldet aus Durban: Die Boers haben die Postve bindung zwischen dem englischen Lager von Laingsnek und Newcastle abgeschnitten und dürsten voraussichtlich auch die dortige Telegraphen^ Verbindung zerstören. Eine Abtheilung der Boers in der Ltärke von WUU Mann ist im Rücken des linken Flügels der englischen Truppen eingetroffen; dieselbe dürfte das Gebiet deS Orange-Freistaates passtet haben und scheint | einen Angriff auf das Fort Amiel zu beabsichtigen. Kopenhagen, 8. Februar. Durch Schneesturm und Els ist jede Verbindung mit Fünen und Schweden heute unmöglich gemacht. Straßburg, 8. Februar. Zu der Ergänrungswahl zum Bezirkstage im Bezirk Brumath, bet welcher der Candidat der vereinigten Mentalen Pro- testpartei gewählt worden ist, bemerkt die „Elfaß-Lothr. Ztg.", daß diese Wahl an sich eine politische Bedeutung nicht habe, sondern nur durch die voraufge- gangene Agitation. Die „Elsaß-Lothr. Ztg." bemerkt dann weiter: ’ „Mit Bedauern haben wir einen namhaften Theil der katholischen Geistlichkeit eine mit ihrem Amte des Friedens und der Versöhnung schwer vereinbare Agitation betreiben sehen. Eine derartige Einmischung der Diener der Kirche in die rein weltlichen Angelegenheiten des Landes entspricht nicht den Jntereffen dieses letzteren, ebenso wie wir bezweifeln muffen, daß der Gegensatz, in welchen ein Theil des katholischen Klerus sich offen zu der Friedens- und Versöhnungspolirik des Statthalters gestellt hat, den Jntereffen der katholischen Kirche in Elsaß Lothringen zu entsprechen vermag." Berlin, 8. Februar. Das Herrenhaus erledigte zwei Rechnungsvor- lagen und genehmigte das Gesetz behufs Erweiterung der ersten Klaffen für Elementarlehrer-Wittwen und Waisen unverändert in der Faffung des Abgeordnetenhauses. t _ . o — Der „Relchs-Anz." publicirt eine kaiserliche Verordnung vom 7. ds., - wonach der Reichstag aus den 15. ds. nach Berlin einberusen wird. — Die Strafkammer des hiesigen Landgerichts verurtheilte heute den Redacteur des „Börsen-Courier", Robert Davidson, wegen Beleidigung des Ministers Maybach durch zwei den Eisenbahnunfall bei Blumberg betreffende Artikel zu 1000 X Geldbuße event. 100 Tagen Gefängniß. — Seitens der freiconservativen Partei ist ein Festmahl für den Abg. v. Bennigsen in Anregung gebracht worden, an welchem sich Mitglieder aller Fraktionen betheiligen dürften. Präsident v. Köller hat seine Theilnahme bereits zugesagt. m Paris, 8. Februar. Nachdem die Vereinigten Staaten von Amerika den Vorschlag wegen einer internationalen Münzconferenz in Parts auf der Basis der Doppelwährung von Gold und Silber angenommen haben, wird Frankreich nunmehr Einladungen zur Theilnahme an der Conferenz an die übrigen Mächte ergehen laffen. ES ist indeffen noch ungewiß ob diese Einladun- gen von Frankreich allein oder in Verbindung mit den Vereinigten Staaten ausgehen werden. Athen, 8. Februar. Der Kriegsmintster thetlte in der Deputaten- kammer ein Decret des Königs mit, durch welches die Mannschaften der Nationalgarde im Alter von 31 bis zu 40 Jahren einberusen werden. Durch diese 10 Jahrgänge wird die bewaffnete Macht auf 113 993 Mann erhöbt. London, 8. Februar. Oberhaus. Der Staatssekretär des Auswärtigen, Lord Granville, erklärte in Beantwortung einer Anfrage Lord Lytton's, die Regierung habe gegen die Veröffentlichung der in Kabul aufgefundenen russischen Schriftstücke nichts einzuwenden. Rußland habe für unrichtig erklärt, daß sich in dem Heere Aioub Khans, zur Zeit, wo dasselbe gegen die Engländer gekämpft, russische Offiziere befunden hatten, alle seitdem aus zuverlässigen offiziellen Quellen geschöpften Informationen hatten diese Erklärung Rußlands bestätigt. Lord Lytton zeigte an daß er wegen der beabsichtigten Räumung von Kandahar demnächst einen Antrag stellen werde. . Unterhaus. Unterstaatsfekretär Dilke antwortete auf mehrere an die Regierung gerichtete Anfragen: Die Regierung habe Grund zu glauben, daß aus der Streitfrage zwischen einem englischen Staatsangehörigen und einer französischen Gesellschaft in Tunis keine Verwickelungen zwischen Frankreich und England entstehen würden — Der Vorschlag, eme Konferenz m Konstantinopel abzuhalten, fei von keiner der Machte begünstigt worden, der Vorschlag, zwischen den Botschaftern der Mächte und der Pwrtv Verhandlungen stattfinden zu lassen, werde noch von den Mächten erwogen. — Bezüglich der türkisch-montenegrinischen Grenze sei von den Grenzkommissarien ein urkundliches Schriftstück unterzeichnet worden, wonach die Grenze vom Skutar'.fee bis zu dem Punkte, wo derselbe sich mit dem Bojannflusse vereinige, laufen, von da ab aber dem Thalweg bis zum Meere folgen solle. Die Türkei und Montenegro sollten beide volles und vollständiges Schiffahrtsrecht auf dem Flusse haben. — Die Errichtung einer jüdischen Kolonie zur Entwickelung Palästinas fei, so viel der Regierung bekannt, von der Pforte nicht sanktionirt. — Zur Theilnahme an der Zuckerkonferenz hätten sich Oesterreich und Belgien bereit erklärt, Deutschland habe die Beschickung der Konferenz abgL- lehnt, Frankreich und die Niederlande hätten auf die bezügliche Anfrage noch nicht geantwortet.^^^Eaatssekretär im Departement der Kolonien, Duff, bestätigte auf Befragen, daß der König der Aschantis an der Goldküstc England mit Krieg bedrohe. Vom Hause wurde hierauf die zweite Lesung der irischen Zwangsbill fortgesetzt, die Debatte dauerte bis nach Mitternacht und wurde dann auf heute vertagt- London, 8. Februar. Amtliche Meldung aus Capetown vom 6. d. M: Eine Anzahl der aufständischen Basutos hat sich unterworfen, die Häuptlinge der Aufständischen im Basutolande haben in einer an den Gouverneur gerichteten Petition um Frieden gebeten, der Gouverneur hat denselben geantwortet, daß sie nicht blos auf Gerechtigkeit sondern auch auf Generosität zu rechnen hätten, wenn sie die Waffen niederlegten und sich der Autorität der Regierung unterwürfen. — Amtliche Mittheilungen aus Prälona vom 10. Januar konstatiren, daß die englischen Truppen in dem Gefechte mit den Boern am 6. Jan. schwere Verluste erlitten und messen die Schuld dem hinterlistigen Verhalten der Boern bei, welche eine weiße Fahne gezeigt und dann auf die ihre Deckung verlassenden Engländer zweimal geschossen hätten. Die Eingeborenen werden von den Doeren zum Aufstande aufgereizt, alle Häuptlinge der Eingeborenen seien aber treu geblieben und hätten sich rboten, den Engländern Beistand zu senden. Das Anerbieten sei jedoch abgelehnt worden. Berlin, 8. Februar. Das Abgeordnetenhaus genehmigte heute in zweiter Lesung den Rest der Kreisordnungsoorlage nach den Beschlüssen der Commission. Eine längere Debatte rief der § 74 (Ernennung und Qualification der Landräthe) hervor. Nachdem indeß mehrere zu demselben gestellte Ab- änderungsänträge abgelehnt waren, wurde der Paragraph schließlich in der Faffung der Commission angenommen. Der Minister des Innern erklärte dabei, die Regierung werde einem Versuche, die Frage der Anstellung der Landräthe bei dem vorliegenden Gesetze zu regeln, nicht entgegentreten, wenn eine Vereinbarung darüber zu Stande käme, andernfalls bitte die Regierung, die Frage ganz fallen zu laffen. Der CommisfionSantrag sei nicht annehmbar, eS müffe eine größere Erleichterung in der Qualification eintreten. Die Regierung könne bei Besetzung von Landrathsämtern nur solche vorwiegend berück- fichtigen, welche die nothwendige Ausbildung oder das Leben im Kreise dazu qualificire. Schließlich genehmigte daS Haus die Provinzialordnung nach den Commisfionsanträgen. — Nächste Sitzung morgen. — Die heutigen Abendblätter veröffentlichen ein von den Zeugen v. Benntgsen's unterzeichnetes Protokoll über die Duellaffaire Bennigsen-Lud- wig, deflen wesentlicher Inhalt bereits bekannt ist Wie die „Post" übrigens wiffen will, yäre die Anregung zu einem Diner für Bennigsen vom Präsidium des Abgeordnetenhauses ausgegangen. — Der permanente Ausschuß des Volkswirthschaftsraths hat bei der zweiten Lesung des Unfallverstcherungsgesetzes beschloffen, daß bei den Versicherten bis zu 750 «X Jahresarbeitsverdienst % Prämie die Arbeitgeber, i/3 das Reich oder der betreffende Staat, bei einem Jahresarbeitsverdienst von 750 bis 1200 2/3 Prämie die Arbeitgeber, V3 die Arbeiter, bei einem Jahresarbeitsverdienst von 1200 bis 2000 die Arbeitgeber die eine Hälfte und die Arbeiter die andere Hälfte der Prämie zu zahlen haben. Paris, 8. Februar. Deputirtenkammer. Bei der fortgesetzten Be- rathung des EhescheldungSgesetzes erklärte der Justizminister, er Halle cs für nothwendlg, den Anhängern dec Ehescheidung einige Zugeständnisse zu machen. Religiöse Erwägungen seien bei den Debatten ausgeschlossen, da Frankreich keine Staatsreligion habe. Die Lage der Kinder sei ebenso b«klagenSwerth bei der Ehescheidung, wie bei der körperlichen Trennung der Ehegatten. In Frankreich verknüpfe man mit dem Ehestande den Begriff der Unauflösbarkeit. Die Ehescheidung sei in Frankreich niemals populär gewesen und würde die Keime zu einer Sittenverderbtheit legen. — Der Just'zminister erklärte zum Schluffe, er habe nur seine persönlichen Ansichten auseinandergefetzt und wolle die Kammer keineswegs beeinflusien. — Im weiteren Verlaufe der Sitzung wurde der Antrag auf Wiedereinführung der Ehescheidung, welcher von der Commission befürwortet worden war, mit 261 gegen 225 Stimmen abgelehnt. Lokales. Gießen, 9. Februar. ^Sterblichkeit in Gießen.j In der Woche vom 30. Jan. bis 5. Februar belief sich die Zahl der Todesfälle in Gießen auf 10 und oertbeilen sich dieselben auf 4 Erwachsene, 2 Kinder im 1. Lebensjahre und 4 Kinder vom 2. bis 15. Jahre. Von den Erwachsenen starb je eine Person an Lungenschwindsucht, Lungen- emphyfem, Darmverschlingung, Altersschwäche. Von den Kindern un 1- Lebensjahre erlag das eine Krämpfen, das andere Stimmritzen-Oedeni. Bei den älteren Kindern erfolgte der Tod zweimal durch Diphteritis, einmal durch Lungenschwindsucht, einmal durch Bronchienentzündung. Vermischtes — Im Jahr 1880 wurden im Großh. Hessen 140 Bergwerke verliehen, davon 34 in Starkenburg und 106 in Oberhefsen. — Um 4- Dezember v. I. ist die Personenpost von Löbau nach Deutich-Eylau zwischen 3 und 4 Uhr früh von einem unbekannten Passagier beraubt worden. ES ist entwendet em Geldbrief vom Postamte in Löbau an das Postamt in Marienweider, enthaltend 5 Doppelkronen und 9 Banknoten zu 100 J(. mit den Nummern 2/S.8U3 B, 1,388,808 C, 510,268 C, 853,808 D, 561,998 D, 1,320,247 D, lo8,528 A, 1,223,484 D, 1,060,867 B. Der Dieb ist noch nicht ergriffen, auch sind die gestohlenen Banknoten noch nicht zum Vorschein gekommen Auf die Ermittelung des Thäters und die Wieder- Herbeischaffung des Geldes ist von der Kaiserlichen Ober Postdirektion in Danzig eine Belohnung von 100 ausgesetzt. Hamburg. Das „Hamburger Fremdenblatt" schreibt: Eine hundert Gentner I schwere Nähmaschine, entschieden die größte und stärkste, die je gebaut wurde, ist dieser Tage bei Herrn G. N eidlinger, dem Vertreter der weltbekannten Newyorker Nahmaschinenfabrik der Singer Manufacturing Co. emgctroffen und ist für die Baumwoll treibriemen-Fabrik der Herren E- Hagen & Co., hier, Hafenstraße 59, bestimmt. Selbstredend kann dieselbe nur durch Dampf bewegt werden und macht sie mit ihren ineinander greifenden Kammrädern und den zum Fortbew-gen des Stoffes dienenden Walzen eher den Eindruck einer Buchdruckerpresse, als den einer Nähmaschine. Trotz ber den Anforderungen entsprechenden colossalen Eonstruction aus Schmiedeeisen und bestem Stahl — trotzdem sie einen Faden führt von der Stärke eines respeclablen Bindfadens, arbeitet die Maschine vollkommen selbstthätig mit großer Leichtigkeit und Eleganz und veidient als ein außerordentlich hervorragendes Produkt des erfinderischen Geistes hingestellt zu werden. Es ist erstaunlich, zu t'eben, wie cm Mädchen mehrere solcher Maschinen, die in unstörbarer Ruhe und Gleichmäßigkeit fortroirfcn, zu bedienen vermag, ohne sich dabei irgendwie anmitrengen. D'.e Beaufsichtigende Hat nur auf die Spannung und den ungehemmten Fortlauf des Fadens, fowie aus nöthige Oelung der sich bewegenden Maschinentheile zu achten. Neben dieser in Rede stehenden Colossal- Maschine, die gleichzeitig mit 2 Nadeln (der Ausdruck „Nadeln" ist freilich zu schwach für diese Lanzen) näht, hat die Newyorker Fabrik noch eine ganze Stufenfolge für denselben Zweck, jedoch für etwas leichtere Aufgaben in Bezug auf Dicke und Breite der zu steppenden Treibriemen, gebaut, und hatten wir das Vergnügen eine bedeutende Anzahl derselben, sämmtlich auf dem Wege her Transmission von einer Dampfmaschine in Bewegung gesetzt, in der Treibriemensabrik von E- Hagen & Co in Thatigkest zu sehen- Die hier genähten Riemen von 4—16 Lagen eines schweren, dicht gewebten Segeltuchähnlichen Stoffes, „Ontario" genannt, von einer Länge bis zu 300 Fuß und darüber und einer Breite von 2 Zoll bis zu 5 Fuß — diese Riemen sind eine schnell in Aufnahme gekommene Neuerung und gebührt den obengenannten Herren H. & Co. das Verdienst, diesen neuen Industriezweig, der Vielen ehr lohnende und leicht zu verrichtende Beschäftigung giebt, hier eingeführt zu haben, was redoch ohne die dauerhaften, praktisch confiruirten und leistungsfähigen Smger-Mmchmen nicht möglich gewesen wäre. In erwähnter Fabrik wirken zwei wesentliche Faktoren zur Hervorbringung eines tadellosen Produetes mit. Einmal die Vorzüglichkeit der Singer-Maschinen, und andererseits die große Sorgfalt seitens der Treibriemen-Firma, eine Thatsache die evident zu Tage tritt, wenn man Proben aus englischen Fabriken, mit bem hiesigen Fabrikat vergleicht, welch letzteres in Bezug auf Accurateste und Fadensuhrung, auf Dauerhaftigkeit und Ebenmaß die englische Waare weit hinter sich läßt. Uederhaupt übertreffen diese Riemen die Lcderriemen bei Weitem an Haltbarkeit und namentlich an Consiftenz, so daß sie sich nicht dehnen und immer gleichmäßige Spannung behalten. Es sind in der That die praktischsten und die besten, die ans je Vorgelegen, wie wir gleichzeitig einräumen müssen, ein solch Wunderwerk, wie die neue Riesen-Nähmaschine, bislang noch nicht gesehen haben. — Als ber tollste Schwank, ter jemals vorgekommen ist, entpuppt sich bi8 jetzt bet Prinzenraub" in Düsielborf, sofern nachstehenbe Erklärung ber „Düsseldorfer Volkszeitung" gleicb ber letzthin vom Wolff'schen Bureau gebrachten beti Anspruch erheben darf, „autbentisch" zu fein. Ein Telegramm aus Düsielborf meldet nämlich: „Ein Extrablatt ber „Düsseldorfer Heilung" berichtet: Soeben erfahren wir, baß die ganze Grsediä'te von ber Entführung bes Prinzen von Hohcnzollern, burch welebe bie ganze hiesige Bürgerschaft in die Aufregung versetzt worben ist, ein Märchen ist. Der wahre Sackverbolt ist so etgenthümlicher Natur, baß er hier nur angedeutet weiben kann- Dem Prinzen war ein nicht näher zu bezeichnendes kleines Malheur passirt, daS »hn veranlaßte, sich im Rheine waschen zu wollen und sich selbst die Haare abzuscknetden re. re. AuS begreiflicher SLam eifanb er zur Erklärung des rebo et-rten Zustandes, in welchem er heimkehrte, die ganze Räubergeschickte. Die rumänische Revvlutionsparici. von welcher schon bie Rebe gewesen ist, bat also nut Der gangen ©adje nichts zu thun." Im Laufe bet Jahre hat man, bemerkt hierzu das „Bert Tagebl. , bei ber ! Reoactionsa'beit re-che Gelegenheit bie wunderlichsten Erfahrungen zu sammeln unb ben Humor, , sowie bas Raffinement zu beo achten, mit welchem ein Zufall für einige -Dtunben aus einem Mol) von Nachricht em n Sewations-„Elephanten" macht. Aber trotz unseres guten Gedächt- msies erinnern wir uns nickt, daß jemals e ne annäbernbe Bosheit de« Schicksals aus einem ! kleinen prinzlichcn und allgemein mensck icken Malheur eine bcrartige Ungeheuerlichkeit, wie ben . Prinzenraub, zu constatlten verstauben hätte. m , ° _ rficine Trwkaelder mebt ] Den ersten Schritt zu einer Reform, deren Verwirklichung von allen Reiienben mit größter Freude begrüßt werden wirb, bat bas Hotel Royal ' tr. Hannover qetban, wie aus folgendem Cireularschreiben bertoorgebt: ,,Ew. Hochwohlgeboren l erlauben wir uns die Mitteilung zu machen, baß mir bem 1. k. M. bem gesammten Personal 1 unseres Hauses bie Annahme von Trinkgelbern bei Verlust ber Stellung untersagt werben wirb. Wir schmeicheln uns, durch biese Einrichtung ben Zeitverhältnisien Rechnung zu tragen und manchen Uebelstänben begegnen zu können Indem wir Ew. Hockwohlgcboren gehorsamst er sucken, hiervon geneigtest Notiz nehmen zu wollen verbinden wir damit die böfliche Bitte, uns 1 pas seither bezeigte Wohlwollen auch fernerhin nicht zu versagen. Hochachtungsvollst gehorsamst Grbr. Christ “ — Ein wahrhaft wunderbarer Apparat ist in Leipzig erfunden worben unb hat einen bortigen Menfchen'reunb Namens Genlilli zum Vater. Sein patentirter Apparat bezweckt nickts weniger, als das Abmuikien des ganzen Stenographengeschlechts. Der Redner braucht bloß einige Hebel in ben Mund zu stecken unb seine Worte erscheinen, kaum gesprochen, auf 1 einer Walze, bie mit ben Hebeln eleetrisch verbunben ist unb in beliebiger Entfernung stehen 9 5 72 145 815) Chr. Hofmann 1, Marke Dia, M ttelfacon, 5 Stück Nr ii groß 25 n S, 25 ff 9, 10 n 40 n Hardt. 924) 6 122 146 48 12 13 25 30 M M ff ff 15 20 20 25 25 ft n auf Wird«, »ortet worben 14, 13, Prügelholz Duchen-Stockholz. Elchen» unb Nadel»Stockholz, : vom 30. 3an. ib Dtitbeikn sich vom 2. bis 15. dsucht, Liingea- : 1. Lebensjahre älteren Kindern ndsucht, einmal G. 2, 3, 4, 3, 6, *7, Stamm- und Stangenholz. Buchen-Stämme von 23—51 Ctmtr. Durchmesser und 6—10 Meter Länge. Lärchen'Stämme von 28—44 Etmtr. Durchmesser und 17—20 Meter Länge, F chten-Stämme von 14 — 46 Ekmtr. Durchmesser und 10—20 Meter Länge, Elchen-Stämme von 14 — 40 Etmtr. Durchmesser und 8—14 Meter Länge, Bi.keN'Slämme und -Stangen, Eichen-Stangen, II. Brennholz: überzeugen zu wollen. , _ y Das Ansehen kostet nichts. Acbtu qsvoll 28 rrmtr. Buchen-Schettholz, 95 „ B-chen» und Eichen- Aeilgebolenes. Eiserne Träger, glatten, versierte Säulen in jeder Länge und Dicke zu billigst gestellten Preisen emvfi-blt (yvy A. Kroll. »on r> «ei ((new : el"e M Wt« (8 |6t n i« machen. Irankreich genSwerlh bti l; gfQnt, barkrlt. Die rde dir -chyr zum Schluffe, w wolle die — Das Panser Stadtbau-, da- nun bald unter Dakb kommen wirb, bat da- büblche Sümmcken vcn 40 Millionen gekostet. Die «roße Oper, die im Jahre 1*75 eröffnet wurde, kam dem Staatssäckel auf 36 Millionen zu stehen. — Die SBememte in Frankreick. die im Jahre 1*75 83 «tüionen Hektoliter betrug, Ist ,n Äclqe der Pdvllorera im legten Iabre auf 30 «iüionen berabflefunfen. «ei dieser ÖeKaenteit ifi <6 v'kllkickt nicht uninteressant, 4u erinnern, daß d^e Production vor der NevoU't.on en101,1 tzAldorfk' bei die j m 9 “t e«w„ eit n«9Vfl * bH*S Un” Cigarrenverkauf zu bcrabgesetztenPreisen in ausgezeichneten Qualitäten und radelloser Mrbeit bei w 4. Bu*ch Sohne. 12 L>, HrHUT.beriete. Mta-theM »en dnn «genitn b«1 noibbturt*« Ao»», «»««. Srtmtn, 8. Februar sP«r ir-niuit-niischrn r«irgr-,h.s Der Pestdum»,er Hermann, «a»i,°n H »°ur, »cm N-erdeuU-b-n ffl.»b In Bremen, welche, «m 20 I.naae eon v-'M-n gangen war ifl am 4 d. Wis. wohlbehaUen in v-itimor. angekommen. ■id>t »nllechi *)<“■ 6 ü ton „.ftogenen W.niog war »in «wnin tn M«l«r «atniioÄ u?'vr«.,ern. »^unven aU gchnn .»end «' «* d'» -'..ifl e.ü, aul ta"‘.u(ti,8uXun» ÄlS' rainlfi.rum« .ft t.< «»man» P°-"nb..m, in CTS WSLN-L d" drm»en ^'dert Blktor und « a «ovemb-r) brobach'etkn Eerkmonl.n, wobei bupniptn dtk beim Paisirtn der L nle (am d r bfm altbrfommbWcn CfßneTt und Mann ckaftkn. w.lcke ^e^'n.k no® war der Pr,rz Üutwi? von Verfahren unterworfen worden. An vorb d -3 / Nackdem ihm tBatimbcrfl der vrste, welcker vom Se^eiar d S ^eptun a fl r bem wZ enheilt, sich der^esu^beu I e nrr Durch- «'pn>n »OTfl-O-nt »« * t<’„ P.mze'n nunm l.r di, R.'Lfia'che. g°d idm taucht -u vergkwrsslrn. D z P.veun- bardier, der ihn in einen, am Rande der eine Pille e.n und übkrii.serte ihn iodann R.ptunv r» g„.chtct, Vlatttorm °uf«esteLten Sch« . w‘ alle- aufqtbotcn würd', um den Prinzen nöt^te und .ückt.g einsei^ de. «Mt» des S.isenpmsels zu bewegen Nachdem zu rin-r Oeffnung eines turd)g«mad)t, wurde er m s Bad g.stürzt, BsSSSSmä» -----e--;- Ust rL.««§sEKSKS- das man sie nur mittelst eines flUaamtd)ntt war als Maler, «rchitcrt und Jn- zwet Briefe de« gropen ®anne6, b« gl«td» * ro&kT(nb n fahren al6 A'ckttect genieur - Briefe, au« denen hervorgebt daß sich V° Mn^wayren^ d.e arabische in Dienste des Sultans von Vgyv en f , a;fTbltnn 6|r|(T wichtigen l-nideckung gebührt $"• VÄ™ Ä. | Poris aufbält. __ jüngere Personen, welche zu Katarrhen unb Lungenoerschleimung geneigt sollen Ernstlich daraus bedacht fein, ihre AthmungSorgane zu kräftigen um der Gefahr eines iruhen Sicchthums zu entgehen Neben dem Lcberthrane und in den vielen Bällen wo er auf bic Dauer nicht vertragen wirb, ist bas Isländische MooS ein seit ^nbibünb'rten crurobtt^ Kräftigungs- unb Heilmittel für eme schwache dunste. Der aus demselben daraestellte Dhee ist m den Haushaltungen wohl bekannt l die richtige Bereituna desselben jedoch umständlich- — Apotheker Engelbard ist Es gelungen, die wirksamen Bestandthcile des isländischen MooseS in die Form einer Pasta S" bt'ngen und dadurch den gebrauch dcS überaus nützlichen unb von ^ebcrninnn S"t verwogenen Mittels in anaknebmer unb leichter Weise zu ermöglichen- Wie zu erwarten ha be4- bald die (5naelbarb'schc ISlänb.-Moos-Pasta sich bereits einen wohlverdienten Ruf de /Tatd 'n ermorden die in Folge schwächlicher unb empnnbltcher AthmungSorgane auf fe^Htel^Tgen^'bie (Sefafen der Lchwmbsucht angewiesen sinb. D.e Moos-Posta ist in den Apotheken zu haben__ _ welche am Tage der Aufgabe erscheinen sollen, Bitten wir bis längstens Vormittags 10 Uhr an uns gelangen zu lassen. Im Interesse der rechtzeitigen Fertigstellung unseres Blattes sind wir zu dieser wiederholten Bekanntgabe genöthigt. Die Expedition des „Gießener Anzeigers . 5 Stück . . Sumatra, 77r Holländer Facon, lang und in 10 Stück gebündelt, 5 Stück Valle E Hljo, groß gacon, 5 Slück Kaiser Wilhelm, in 25-BundrI, 5 «ruck 30 Manilla, groe «-golrnf con, 5 Stuck ->u 1,08 dos larbajales, in 10 L-iuck a-bündelk und in SO K.stchen, 5 Stück Ijucero, M.ttelfacon in 25 Bündel, 5 St. 4o Kegalia de la Keyna, qr°ß Facon, in Kiappkisten ä 50 Glück, 5 Stück öv «.nr W 3.*.un,^ vermiethen. I. Stein, Bahnhofstraße. ! ~ 340) E-n möblirtes Zimmer (Parterre) j zu vermiethen. I I. Mannderger, Neuenweg. I 820) Ein fein möblirtes Zimmer ift I sofort zu vermiethen. Wo? sagt die Exp. j d. Bltts. i 816) Ein Laden in frequenter Lage mit ; ober ohne Zimmer sofort zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl.___________ 460) Ein Laden mit Logis zu vermiethen. Lwnnenstraße B. 106. 194) Ladeli mit oder ohne Logis per sofort zu vermiethen- ^ dw^Orth, Photograph. 781) Laden mit Logik per 1. Marz zu vermiethen. W. Ferber. Lindenplatz. 121) Haus mit Laden in der Wall» thorftcaße zu vermiethen. ItähercH bei der Exped. d. Bl. Mermifchte Anzeigen. 920) Ich wünsche noch einige Stunden des Tages im Beischreiben von Büchern oder sonstigen kausmännischen Arbeiten, wenn auch nur vorübergehend, Beschäfti- ung zu übernehmen. Heinr. Wil!:. Lang, Seltersweg C.72, Ballhandschuhe werden gewaschen bei (925 Earl 'N oll, Ka plansgasse. ITachhiilfe für Kinder in der franz Sprache wild ertheilt für monatlich sechs Mark, 9läbe- res bei der Exped. d. Bl. (913 Karl Herrmann in Lich nimmt stets Holz zum Schneiden an, und zwar: per lDZuß Bohle 2*/2 , Brennholz 4 Schnitt 50 H und 5 Schnitt 6O^Ä, per ICO laufende Fuß Latten 25 Auch bat derselbe Latten und Dielen zu ver- schicdcnen^Preisen zu verkaufen. (912~ Gesucht ein tüchtiges Dienstmädchen. _______________Kaplansgasse C. 227Vz. 563) Das Ansertigcn und Flechten, sowie Repariren von Stühlen aller Art wird schnell und gut besorgt von I. Häuser, Drechsler u. Stuhlmacher, Neuenweg- Veraniwortliche Redaction: 91 Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Dnickerei (Fr. Cb'r. Piets chi in Gießen. Hierzu eine Beilage