Mittwoch den 9. November 1SSI Nr. 2«ll Gießener Wyeiger Anstigc- und Amtsblatt für den firtis Viebcn. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag». Vnrcau r Cchulftraße B. 18. PreiA vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Vrinqerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 i>L Das baveriscbe Abgeordnetenhaus. In der bayerischen Kammer der Abgeordneten hat auf'S Neue ein Ansturm gegen das gemäßigte und nicht orthodox-klerikale Ministerium Lutz be- gönnen. Verschiedene Kämpfe bat Herr v. Lutz bereits zu bestehen gehabt im Streite mit der fanatischen EentrumS-Majorität der Volksvertretung, er hat sie jedoch glücklich bisher bestanden, und selbst daS offenbare Mißtrauensvotum, welche- früher dtrect an den König Ludwig über seinen eisten Minister gerichtet wurde, hat diesem nicht zu schaden vetmocht, da der Monarch rundweg die Annahme verweigerte. Äus's Neue, ermuthigt durch die größere Majorität in der bayerischen Kammer und die dem Eentrum verhältnißmäßig günstige ReichstagSwohl, haben es jetzt die klerikalen Abg-ordneten unternommen, das ihnen verhaßte Ministerium, ra8 zugleich den Schutz jeder freien Regung und DenkuugSart in Bayern bildet, zu stürzen. Die Frage der Stmultanichule, durch welche doch hauptsächlich die in Bayern weitaus m der Minorität befindlichen Protestanten indtrect eine« Schutz für den unbeeinflußten Schulbesuch ihrer Kinder erhalten, ist jetzt a's Angriffswaffe benutzt worden, um das den Ultramontanen nicht vollkommen wtllsähtge Ministerium zu entfernen. Der Abg. Lnthardt, welcher die Aufhebung der Simultanschulen forderte, betonte, daß der confessionelle Frieden Bayerns durch die Schulen gefährdet werde. WaS wird a6?r durch die Aufhebung der Schulen bezweckt? so fragen wir dagegen. Man kann darauf kaum anders antworten, ale die Unterordnung aller anderen Consessionen unter die römisch katholische Kirche, iare Knechtung und Fre>het:Sberaubung. während dock alle christlichen Glaubensbekennrntffe friedlich neben einander «xistiren, gegenseitig sich helfen, rathen und wahret- Christenlhum fördern, aber sich nicht gegenseitig um die Oberherrschaft bekämpfen sollen. Kultusminister v. Lutz widerlegte tn einstündiger Rede die von dem Abgeordneten vorgebrachten Motive, rntw'ckelte daS Recht, die Zulässigkeit und die Nothwendl^keit der angefochtenen Schulverordnung vom Jahre 1873 und erklärte schließlich bezüglich ter Stellung des Ministeriums zur Simultanschule, daß'er, trotz aller Angriffe, von Allem, was er fett seinem Amtsantritt vor 12 Jahren b>6 jetzt gesagt und gethan, nicktS zurücknebme. Selbst daS eifrigste Mitglied der Partei der Reckten würte, wenn eS Culti-Sminister wäre, über die S'multanfckule nicht Hinwegkommen. Er glaube, die Simultanfckule werde immer bestehen, nenn auch vielleicht ein Nachfolger dieselbe aus kurze Zeit be- fettigen sollte. Herr v. Lutz trägt also in ruhiger entschiedener Weise dem Zettgeste Rechnung, indem er darlegt, daß die Beseitigung der gerade tn Bayern sehr segensreich wirkenden S'multansLulen erbitterten Kamps unter den Confessio, .n zur Folge haben würde, den — freilich die Ultromontanen durch ein einfaches Machtgebot in ihrem Sinne zu beseitigen gederken. Wie /o 1880er Ruffen 74%, 2. Orient-Anleihe 60Vi6, 5% Rumamfcke Rente 90, Lombarden 1243 4. Tendenz matt. Vermischte-. Göttingen, 5. Novbr. Da8 Resultat der ofstciell schon jetzt geschloffenen Jmmatri- - kulation ist ein unerwartet erfreuliches. G8 sind 318 Studirende ausgenommen,, während höchstens 270 abgegangen sind. fDie Gesammtzahl der Studirenden wird sich aus über 1050 belaufen. 1 — Heber einen großes Aufsehen erregenden Procetz wird der „N- Fr. Pr." aus Palermo geschrieben: Im März 1881 faßten mehrere geldbedürftige, den höheren Ständen angehörige Studenten der Medicin, unter khnen Zertni, der schließliche Denun- ctant, den scheußlichen Plan, nach hiesiger Brigantenart den Sohn eines reichen Grundbesitzers, ihren eigenen Commilitonen, der mit einem Collegen Namens Mercadante in den Lazarethen beschäftigt war, zu fequeftriren, von dem Vater 125.000 Fr. zu erpressen und schließlich gegen allen Banditenbrauch, den jungen Mann nichtfreizugeben, sondern ibn zu erwürgen, den Leichnam zu zerschneiden und die Stücke in den Abort zu werfen. Die letzte Scheußlichkeit sollte geschehen, weil sie die Entdeckung ihres Verbrechens fürchten mußten, da der Se^uestrirte trotz aller Eide, die man ihm adgenommen hätte, nicht geschwiegen haben würde, und andererseits der ganze Plan in Palermo aus- geführt werden sollte, wo keine Berge und Schluckten zum Verbergen der Verbrecher sich öorfinben, wie im Innern der Insel. Mercadante, der „intime Freund" und Studiengenosse, übernahm es, drs Opfer unter Vorsp.egelung einer auszuführenden chirurgischen Operation tn das zu diesem Zwecke gemiethete Haus zu locken. Pizzo, das Opfer, wurde durch seinen von dem verbrecherischen Plane benachrichtigten Vater in Kenntniß gesetzt, und durch diesen die Polizei. Damit die Polizei alle in flagranti ertappen könne, hatte Pizzo, auf die Pünktlichkeit der Carabiniere rechnend, den Muth, am Arme Mcrcadantes m die Räuberhöhle zu gehen und den Vorbereitungen zu seiner Ermordung anzuwohnen. Die ganze Bar.de roirbe, dank den getroffenen Vorkehrungen, glücklich abgefangen. Was den Studenten Mattina, der vermögend ist und einen geordneten Lebenswandel führt, veranlaßt hat, an diesem scheußlichen Verbrechen theil- zunebmcn, ob vielleicht Prwatrache ihn hierzu bewog, wird die sich eben abfpielenbe Verhandlung lehren, welche noch mehr Licht in die Einzelheiten bringen dürfte. — [Geheime Abstimmung.j „Nun, wen hast Du denn gewählt?" wurde ein biederer Milchmann in Hannover von einem feiner Freunde gefragt. „Dat weeß ick nich!" war die Antwort. -- „Na, Du wirst doch wissen wen Du gewählt hast'. Hast Du denn überhaupt gewählt?" — „Jo, wählt hebb ick, aberst wen, dat kann ick doch nich wissen!" — „Nanu? — wie hast Du's denn gemacht?" fragte der Erstere weiter. - „No" sagte der Milchmann, se hebben mi'n Zedel in de Hand gewen und hebben legt, den soll ick man abgewen, und dat hebb ick ook dhan! — „Na, hast Du beim gar nicht erst nachgesehen, was für ein Name barauf stand?" — „Nee, dat dcrp ick doch nich — et is doch,, geheime Wahl!" Wenn ick weeß, wer drup steht, denn is et doch feene „geheime Wahlmehr„.' LandwirthschaftlicheS. Die Scnte ist nun vorbei und außer für die Schafe ist für unsere landwirthfchaftllchen Haussiere kein Futtermittel mehr in der freien Natur zu gewinnen. Blicken wir in die Scheune, so werden wir zu unserem Leidwesen erinnert, daß Die Getreideernte weit hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben ist und wie lange wtrd8 dauern, so treten überall „Heuschrecken" auf den Böden auf, besonders für solche Diehbesitzer, die nicht rechtzeitig über ihre Heuernte Buch geführt, deren Menge nach Gewicht taxirt und die richtig- Eintheilung getroffen haben, daß sie auch ausreichen mit ihrem Voriath. Bei dem so sehr hohen Preise, welchen das Heu dieses Jahr hat, und bei der Vorzüge lieben Güte, die es besitzt, ist es deshalb jedem .sorgsamen Hauswirth an die Hand gegeben, sparsam mit seinem Futter umzugehen. Es wird deshalb wohl mehr oder weniger jeder Viehbesitzer seinen Futterboden unter Verschluß nehmen und die Tagesraiionrn, die er füttern Darf, ab tot eg en und Herausgeber. Diese Arbeit stellt sich indeß Mancher gar mühsam und umständlich vor, besonders wenn da erst die Waage von einem anderen Boden muß herbeiaeschafft werDen und Ketten und Waagschalen das Wiegen behindern und erschweren; ich mögte deshalb Fachgenoffen auf eine kleine, so sehr handliche, nämlich auf die halbmondförmige, sog. „Rationswaage" aufmerksam machen, die bet dem geringen Preise von etwa Drei Mark, so außerordentlich bequem und nütz lich zu gebrauchen ist, zumal sie leicht unD ohne Gesperre an jeden Balken aufgehängt werden kann, so daß sie an keinem Heuboden fehlen sollte. Diese Rationswaagen bekommt man in den Eisenhandlungen und bergt Geschäften und habe ich die meinige bei den Herren Heinzerling & Tribus in Gießen gekauft und kann sie nur allen Interessenten aufs Wärmste empfehlen. _______________________________ , — [lieber die Geschichte einer Fünf-Pfennig-Marke wird aus Elbing geschrieben:s , Eine Fünf-Pfennig-Marke, welche in einem hiesigen Postkasten gefunden war, ging von hier • an die Oberpostdirection in Danzig und da selbst diese Behörde den rechtmäßigen Gigern ■ thürner nicht ermitteln konnte, so überwies dieselbe den werthvollen Fund der Negierungs- ' Hauptkasse. Gestern wurde nun die Hinterlegung des gefundenen Schatzes auf der Haupt- i kaffe in Danzig vorgenommen, es beteiligten sich dabei vorschriftsmäßig der Vorsteher der I 'Hauptkaffe, der Landrentmeister, der Kaffenkurator und Oberbuchhalter. Die betreffenden - Anschreiben des Postamtes zu Elbing an die Ober-Postdirection, der letzteren an die | Regierungs-Hauptkasse und die dienstlichen Bestellungen aller dieser Briefe werden wohl * den Werth des Fundes übersteigen. — [Welchen Gefahren junge deutsche Mädchen, die nach London kommen, auüge- ! setzt sind,- zeigt nachstehender Gerichtsfall.j Vor dem Zuchtpolizeigericht in Bawstreet stand 1 am letzten Samstag ein 16jähriges deutsches Mädchen Namens Engelhardt unter der Anklage, einer Landsmännin Namens Spillner eine goldene Uhr entwendet zu haben. Klägerin und Angeklagte bewohnten ein und dieselbe Stube in einer Herberge für deutsche Mädchen in Nr. 15, Francisstreet, Tottenham-eourt-road, deren Eigenthümer und Verwalter ein Deutscher Namens Heumann ist. Klägerin vermißte ihre Uhr, und eine Nachsuchung ergab, daß dieselbe in dem'Kleide der Engelhardt eingenäht war. Durch einen Dolmetsch befeuerte die Angeklagte ihre Unschuld und behauptete das Opfer eines schlechten Spasses zu sein. Sie erzählte bann, unter welchen Umständen sie Deutschland verlassen hätte. Sie hatte sich bei einem gewissen Sander, Inhaber eines Bureaus für stellensuchende Dienstboten in Hannover, um eine Stellung beworben, und dieser bewog sie, sich nach London zu Heumann zu begeben, der ihr eine gute Stelle verschaffen würde. Sander gab ihr das nöthige Reisegeld unter der Bedingung, daß chr dasselbe von ihrem Lohne nach und nach abgezogen werde. Bei ihrer Ankunft in London fand sie sich, da sie der englischen Sprache nicht I mächtig ist, ganz in der Gewalt des Heumatm, der sie, wie sie sagte, wie eine ©ciaoin behandelte. Die Anklage ward zurückgezogen und seitens der deutschen Wohlthätigkeitsge- sellschaft wurden der Engelhardt die Mittel zur Rückkehr zu chrer Mutter, die sie heimlich verlassen hatte, gewährt. Der Polizeirichter, Mr. Slowers, bewilligte ihr die Summe von 5 Schillingen aus der Armenkasse. Da schon früher von jungen deutschen Mädchen, die in ähnlicher Weise bewogen werden, ihre Heimath zu verlassen und nach England zu gehen, Klage über das Verhalten Heumann's geführt worden, hatte der Polizeirichter mit dem deutschen Consul eine Unterredung über den Gegenstand. — Gin uns vorliegendes Telegramm aus Oelheim meldet, daß das der Oelheimer Petro- leum-Jnbustttegelellsckaft gehörige Bohrloch Nr. 6 am Freitag Abend in Betrieb gesetzt worden ist Dasselbe lieferte in der Nacht zum Sonnabend bet langsamen Betrieb 200 (?) Barrels gutes Del. Am Montag und Dienstag sollen weitere Bohrlöcher in Betrieb gesetzt werden. — [Allzu wörtlich.) Im Schatzamt Washington lief kürzlich von Chicago ein Paket mit Staatspapieren und zugehörigen Zinsicheinen ein, aus Denen sämmtlich Die Numm rn fein säuberlich ausgeschnitten waren. Während sich die Schatzamtsbeamten noch Den Kopf zerbrachen, welcher Gauner oder Schurkenstreich hiermit im Zusammenhänge stehe, traf ein Schreiben von Dem Besitzer ein, da8 eine genügende, wenn auch eigenthümliche Erklärung deS Falles lieferte. Der Betreffende, in Chicago ansässig, hatte eine Reise nach Newyork unternommen und von hier aus seiner Frau geschrieben, Daß sie ihm die Nummern der Papiere schicken uno diese selbst an Das Schatzamt in Washington einfenben sollte. Die Frau entleDigte sich b«< : “’t fti h-0 2'^. ‘tf «** K (rtnr.nl, »’* mrbi > “T Versteigerung von Stamm- Sc Reiser-Hol). Die auf nachbcnannten Straßen aufge» arbeiteten, durch Frost abgestorbenen Pappel- unb Obflbaumstämme, sowie die -tetser sollen an den dabei bemerkten Lagen meistbietend verstetgert werden, und zwar: 1) Auf der Straße von Gießen nach Lich und Lich-Butzbach: Mrttwoch den 9. November: 25 Pappelslämme von 4—8 Mtr. Länge, lu—25 6tm Durchmesser, 19 Nußbaumslämme (bei Lich), 3 bis 4 Mtr. Länge, 20—40 (Sim. Durch, 25 Haufen Reiser verschiedener Obst. Mittwoch den 9. ds. Mis. sollen eine Anzahl Psandgegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden und zwar: Nachmittags 2 Uhr in der Flett scheu Hof- raithe eine Parthie Möbel, als: SophaS, Schränke, Kommoden, Tische, Stühle, Bänke, Spicgel, Bilder, Betten, Nähmaschinen, sowie eine Parthie Heu. Nachmittags 3 Uhr in der Lchiitzenstraße 11- etwa 10 Mtr. Lannen-Scheit u. Prügelholz. Gießen, den 8. November 1881. Bühner, 7367) Gerichtsvollzieher in Gießen. Feilgebotencs. (7165 empfiehlt 12Vt Pfd. vtL 2.94, Nr. 1 per Psd. 22 H, Gerichtsvollzieher. ^bftbäumc, bvcbft. Rosen, Ziersträucher rc Mari Heryer, HandelSgärtner. AüttMmehl 25 Psd. vM 5.75, UiQBcnmnji 12* 2 Ps°. v* 270, 25 Psd. ..M. 5.25 emvfirhll i7203 Kar! Honett, Sonncnstr B. 54 = StricTuuoffe = in allen Farben und Qualitäten, sowie die bekannte = Jlurfunofft, = per Psund JL 140 empfiehlt Julius Schulze, 6527) Sonneustrahe 58. 7366)-----------r__--------— ,.e e<< Christian Roth aus Dors-tz»»ll empfiehlt (73d4 Ahorn- X zluhvaum-Hol; zu Laubiäge-Ardcilen. (7191) (? Piftor p-r Pfd. 24 H, bäume. Anfang Morgens 9 Uhr bei Abtheilung«- stein 'Nr. 25 im Steinbacher Wald. 2\ Aus der Straße von Gießen nach Marburg: Tonuerstag den 10. November. 120 Pappelslämme, 4—9 Mtr Länge, 25—60 (5tm. Durchmesser, 10 'Musen Reifer. Anfang Morgens 9 Uhr bei Abthe-.lungs- stein 'Nr. 5 am Pfau. 3) Auf der Straße von Kletnlinden- Wetzlar. _ Freitag den 11. November. 32 Pappelslämme, 4—10 Mir. Länge, 30 - 50 (5tm. Durchmesser. 4 Haufen Reiser. Anfang Morgens 9 Uhr bei AbthellungS- llein Nr. 20. «n demselben Tage, Vormittags 11 Uhr, kommt an de Vitterbrücke über die Lahn bei Heuchelheim daS bei der Reparatur der Eisbrecher und der Balkenbrücke gewonnene alte Bauholz zur Versteigerung. Die resp. Gr. Bürgermeistereien werden crsuchl. diese Persleigerung im Intereffe ihrer Gemeinde besonders bekannt machen zu lassen. M (?2o4 Gieren, den 3. November 1881. Großh Zdreisbauamt Gießen. In Lertretung: F a u sl, Kreiüdauaufseher-Asp. Dienstag den 29. November, Vormittags 11 Uhr, soll auf hiesigem OrtSgericht die Hofralthe des Georg Boos: Flur 1/202 , 81 Mtr Hofraithe in der Löwengasse meistbietend versteigen werden. Gießen, den 7. November 1881. GroßherzoglicheS OrtSgenchl. 7351) Müller. Donnerstag den 10. November, Nachmittags 2 Uhr. werben in der Flett sch-n votraithe da- hier meistbietend gegen Baarzahlung ver- 3 Kommoden, 1 Schränkchen, 3 Sopha, 2 Spiegel. 2 Stühle, 1 .Xn d), 1 Uhr, 1 Glasschrank, 1 eichener Schrank, 1 Pferd, 1 Pferdegeschirr. Gießen, den 8. November 1881- Bauer, 7310) Stets frische Hasen per Stück JL 3.50 und Rehbrateu sind zu haben bei Wildprethändler Ebel, Marktstraße. 3« verkaufen. 7211) Eine Wirthschaft mit Spezerei- geschäft, mitten in der Wetterau gelegen, mit guten Gebäuden zum billigen Preis von 14000 JL zu verkaufen durch I Blitz. Traubenmost per Schoppen 40 H bei (7370 C. Ilo9h*) Neue-Bäue. 7368) Eine größere Parth e au-ge^ machte ^bftbäume sofort zu verkaufen. Georg Philipp Gail. Neue Linsen, Bohnen und (frrbfen empfiehlt billigst 7204) Karl Hosch, Sonnenffr. B 54. Gute saure Gurken empfiehlt (6674) Rudolf Godel. Flascheu-Milch ca eit. is Pfg., v- «it. 9 Pfg.) Bestellunaen können bet meinem Milchburschen gegen Mittag im Gastbaus "u^Sradt Mainz" oder per Postkarte bei mir selbst mit genau« Angabe der Ädrefie gemacht werden. — Äuf die Vorzüge der Lieterung in Jlaichcn braucht nickt au,merksam gemacht zu werden da solche ickon bekannt sind. Kis-Kch- und bewährtester Construction <7118 und in allen Grössen, wovon auch Herr Wilhelm Reiber hier eine 1 Liter Wasser von Brunnen- Auawahi auf Laeer hat, empfehlen wir bestens, temperatur "wird mit circa XdÄt“ Giessener Gaswerk. zum Kochen gebracht________ Bibliothek Phöbus* Bekanntmachung. Die ix. ordentliche Generalversammlung des Threrschutz-Vererus für das Wraftherzogthum äZeffen RnbCt Mittwoch den 9. November, Nachmittag» 2 Uhr, im Saale des Gasthoss zum Einhorn in GieHen statt und sind alle MUglieder und Freunde des Thierschutz. Vereine« hierzu freundlichst eingeladen. Tagesordnung: Protokoll der VIIL Generalversammlung und geschäftliche Mittheilungrn. Rechenschastsbrricht und Bericht über den IL deutschen Thierschutz.Songreß in Wiesbaden. u r,f Rechnungsablage pro 1880; Kassenbericht von 1881 und Voranschlag pro 1852. Ueber das Halten der Vögel In der Gesangenschaffi Vortrag de- Herrn Oberpfarrer Karl Müller auS Alsfeld. Statutenmäßige Erneuerung dls Ausschuffes. Anträge des Ausschuffes: a Ernennung von Ehrenmitgliedern, Verleihung von Edrendiplomen und Prämien, b. Beitritt zum „Verbände der Thierschutz-Vereine des deutschen Reiches", c Eingabe an da- Groß« herzogliche Ministerium deS Innern und der Justiz, betreffend: such um Erlaß von PolrzeireglementS in Bezug auf die Benutzung der Hunde als Zugthiere. Etwaige Anträge der Mitg'ieder (|. § 14 der Statuten). Vorzeigen von Modellen: Nistkästen, Kippwagen, Maulkörbe x. und Erklärung derselben, Vortrag deS VeretnSschriftführerS Dr. Schaefer auS Darmstadt. AM- Der Generalversammlung geht Vormittags 11 Uhr eine Ausschußfitzung voraus und erhalten die Herren AuSschußmitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung noch specielle Einladungen. Darmstadt, im Oktober 1881. Der Vorsitzende: Freiherr van der Eapellen. Dr. Schaefer = Cigarrenverkauf — ju lierabstksetzten Preisen in ausge;eichneten Qualitäten uud tnbtl- loser Arbeit bei J. A. Busch Sohne. Nr. L Marke Dia, Mittelsaeon, 5 Stuck . . . . . , 2, , Bismarck, Großfaeon, 5 Stuck . . . 3, Arabella, Kneifersa^on, 5 Stück . 4z „ (zolibri, ölleine Damencigarre, 5 Stück . * 5, , Larraroni, Nrittelfaeon^ 5 Stück . . . 6, , Mars, Mittelfa-on, 5 Stück..... ' 7, , Präsent, in 10 Stück gebündelt und groß Fa^on, 5 Stück......... , 8, , Havanna Jara, sehr fein, klein Faeon, 5 Stück............ 9, „ Sumatra, 77r, Holländer^Fa^on, lang und in 10 Stück gebündelt, 5 Stück . • „ 10, , Valle E Hijo, grob Fa-on, 5 Stück . H, .Kaiser Wilhelm, in 25-Bündel, > etüci * 12, , Manilla, groß Ncgaliasa^on, 5 Stück. . 13, , Los dos Carbajales, in 10 Stiick gebündelt und in 50-Kistchen, 5^ Stück . . . 14# e Lucero, Mittelfa^on, in 25-Bündel, 5 et. 15, , Kegalia de la Le>na,^groß Faxon, in Klapptisien ä 50 Stuck, 5 ^tücf . • • 12 4, 15 „ 20 „ 20 „ 25 „ 25 „ 25 „ 25 „ 25 „ 30 „ 30 „ 30 „ 40 45 H II 50 „ ”2 Von den so beliebten Barsoviana, 3 Stück 10 Pfg-, haben wieder bedeutenden Vorrath. Transportable porzellan-Oefen mit Füllregulir-Emrichtung (fortwährend brennend). prämiirtes Tabrikai von G. Wurm, Lrankfurt a. M. Die neuesten Amerikaner Oefen ..Or tit ln . Baiteru«. Mormler Tüil-Reguiir-Oefen. Heerde» Tiani Emil Fistor. ' Der s°eb°n erschienene Äatatoa der nachgelaffenen Bibliothek d.-sver- storbenen fienn Professor Dr. Phobus hier, enthaltend Medina und Pharmacie, st-ht auf Verlangen gratis und franco zur Verfügung. Gießen, den 1. November 188t. Fr. E. Fehsenfeid, 7287) Buchhandlung und Antiquariat. Wohnungs-Veränderung. 7321) Meinen geehrten Kunden zur Nachricht, daß ich von heute an im Hause des Dachbeckermeisters Pe.er Ruckstuht auf dem N-Ew-g wohne. Hochachtungsvoll LouiB Bourgeois, Herrenkleibermacher. Zm Fischer Hof Wrcau: Sö 7357) Verantwortliche Redactton: A- Schevdo. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei lFr. Chr. Pietsch) tn Gießen. Frankfurt a. IW., 7. November 1881. 7364) Ein junger äflann sucht Stelle als (sommtS. Gefl. Off. unter W. 20 beförd. die Exped. ds. Blattes. 6839) Marburgerstraße Nr. 161 sin an einzelne Herren freundl. möbl. 3 mme zu vermiethen. Giessen, 7. November 1881. 7103) Mehrere Familienlogis sind zu vermiethen jäheres bei I. Blitz. "g Auf Vorstehendes höflichst Bezug nehmend, halte ich «T mich einem geehrten Publikum, unter Zusicherung reellster je und promptester Bedienung bestens empfohlen. gJ* 5 Gießen, den 1. November 1881. gN Mit Bezug auf obiges Circulair beehre ich mich hiermit ergebens! anzuzeigen, dass ich am T heutigen Tage die Vertretung der Annoncen - Expedition von HaaseiXSteill & "Vogler < xxx Jb 'rankfurt a* für Giessen und Umgegend übernommen habe. J Indem ich bitte, mich mit Ihren schätzbaren Aufträgen beehren zu wollen, bin ich in die Lage T versetzt, Aufträge für sämmtliche in- und ausländische Zeitungen unter denselben liberalen Bedingungen, 0 wie solche bei sämmtlichen Häusern genannter Firma geltend sind, entgegenzunehmen. + in dem Restaurant Schnell. Tagesordnung: Berichterstattung. Vorstandswahl. Der Vorstand 7355) Ein langhaariger, weißer, deutscher Hühnerhund, mit braunen Abzeichen, auf den Namen Hector hörend, entlaufen. Wiederbringer eine gute Belohnung. Wetzlar, den 6. November 1881. A u g. Götz. = Circus Lorch. —— Heute Abend 8 Uhr: p» Grosse Vorstellung» > 7. Hausenstein 4* Vogler9 älteste Annoncen-Expedition Frankfurt a. Main. 5 steschütts-Aebernahme. J Einem verehrlichen Publikum die ergebene Mittheilung, Bg daß ich unterm Heutigen meinem Sohne Georg Lind g® das seit langen Jahren unter der Firma: „Eduard Lind, \| Hofconditor" betriebene Geschäft übergeben habe. Indem ich meinen geehrten Kunden für das mir seither geschenkte Zutrauen bestens danke, bitte ich, dasselbe meinem ** Sohne bewahren zu wollen. (7365 JE Gießen, den 1. November 1881. Jö Hochachtend ja Eduard Lind *XX7ittwe. "L Um den Wünschen unseres bedeutenden Kundenkreises in Giessen und Umgegend entgegenzukommen, haben wir uns entschlossen, für diesen Platz eine eigene Vertretung zu errichten und solche der fachkundigen Hand des Herrn JulillS Wallach, Marktplatz B. 34, zu übergeben, der dieselbe mit denselben Principien, welche stets mit Erfolg bei allen unseren Häusern massgebend sind, führen wird. Wir bitten denselben mit Ihrem schätzbaren Vertrauen beehren zu wollen und zeichnen 7360) Unserem lieben Freunde Hari Hoffmann zu seinem heutigen Wiegenfeste die herzlichsten Glückwünsche. „T.-Br.“ Zu verpachten. ®in ßutc* Spezercigeschäft mit trtttnhandlung auf mehrere Jahre zu verpachten durch I. Blitz. (7210 Turnverein stießen. Dienstag den 15. November er., Abends 8 Uhr Generalversammlung Berlin, VM HubntuSst btt Jagd den gt der Abfahrt des unlvM daß er lid), daß nicht di auf der zahlt na war Prinz Karl bald wieder erho' steht im 80. Lrb Lrunkmzefchichte - Czar A begehen. Der (! deutsche Kaiserhai - (Die ü schäften mit der beschäftigt, wobl e Aus Delhi blagt, daß da.^ 13A Stunden 70 daß die Bohrlöche 8 in einigen Tage Depesche lautete: tfl. 200 Barieis Mohr. ES ist dies w der Oelheirni N für die nfid) tor betreffs bet Q\8 die Anzeichen, «ch das mit bfi einer AnM machen. Es Pktroleum-Jndus lQnb zum größte 'Rdchs.Anzeiger" ^ettprästdeut, h " Abgeordnete Johann T hnr Doll,ns im Wl'en b® f ist ein kleines Logis zu vermiethen, per 1. November beziehbar.___________ (6771 6300) Ein möbl. Zimmer zu vermiethen bei H. Hochstätter Wwe. am Brand. 7235) Der mittlere Stock meines Hauses, bestehend aus 3 Zimmern, Küche rc., nebst dem dazu gehörigen Stück Land ist per 1. December zu vermiethen. I. K. Spies, ___Frankfurterstr.__ 6546) Ein kleines Familienlogrs sowie ein einzelnes Zimmer ist an stille Leute zu vermiethen im „Darmstädter Haus". 5105) Eine Familienwohnung im l.Stock zu vermiethen. A. Rüfing, Babnbof. 7129) Em Familienlogis zu vermiethen. M. Nothenberger, Kaplansgasse. 7345) Möbl. Zimmer auf sofort zu vermiethen. Neue-Bäue B. 101, 1. Sr. 7168) Laden mit Logis zu vermiethen. PH. Strack. Vermiethungen. 7353) Möbl. Zimmer zu ve-mielh.n Frankfu^tcrslraße 33'/io 2. St 7352) Ein kleines Famil enlogis und ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei Frau 0r. Köhler, Gartfeld.______________ 7363) Ein Stübchen zu vermiethen bet Wwe. Henkel, Flügelsgasse 90.______ 7362) Ein Familienlogis zu vermiethen und gle'ch zu beziehen. __EmN Rödel, Flügelsg. A. 86. 7369) Em kleines Famillenlog's mit Zubehör._______________Kirckenvlotz 23. 7127) Möblirtes Zimmer, nahe der Aula, zu vermiethen. Näheres bei der Exped. ds. Bl.__ 7090) Eine Familienwohnung in meinem Nebenhaus und ein möblirtes Zimmer zu vermiethen._________________Dr. Weber. 7245) Ein Familienlogis zu vermiethen bei Friedrich Georg, Handelsgärtner, Gartfeld___ 7209) Ein kleines Familienlogis zu vermiethen.____________Schloßgasse 258 7064) Die neuhergerichtete Mansarde im „Cafe Leid" ist zu vermiethen und baldigst zu beziehen. 7050) Ein geräumiges Mansardenlogis, 6 Zimmer, Küche rc., an eine ruhige Familie zu vernuethen und gleich zu be- zlehen. PH. Strack, Babnhofstraße. vermischte Anzeigen. 7371) Mehrere brave Mädchen mit guten Zeugnissen suchen Stellen. 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