bGapWjt-. "iSTiiiW”' Freitag den 9. September 1981 Nr. 2<>f> chichener 'Sürjeißcr Anikigk- nnb AmisdlllN fit brn Kreis Gießen Erscheint täglich mit Ausnahme beö Montags fttiTvau t Schulstraße B. 18. Danach <881 * 16 16 20 16 16 9 4 Ausfuhr: 1,099,636.000 1,173.497,000 Leichsbolk W 1882 JL 1 299 236,000 1 145,589,000 Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bnngerlohn. Durch du Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 P*. 0cß(n Sdarja^lun; iembti 1881. Bühner, Grrichtsvolipchcr. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr (Korrespondenz - Bureau. Berlin, 7. Sepibr. Von der Reife des Fürsten Bismarck zur b: erstehenden Laisrrbegeznung ist nicht- bekannt. — Bezüzl'ch der nurmehr anberc-umten Reichstagswahlen sagt bie ,Prvv.-Cottkfp.", bie Regierung weide ihrerseits nichts versäumen, um die Wähler, wilcbe ihr folgen und sie unterstützen wollen, noch ihrem Rechte und ihrer Pflicht über die Ziele, die sie verfolge und die Wege dazu, die sie für die richtigen halte, vollständig in'« Alare tu setzen und umsomehr, je eifriger die Widersacher rhäkig seien, dies in bett Augen der Wähler zu verdunkeln. In einem andern Artikel über die Anbahnung des kirchlichen Friedens sagt die C-r'espond-nz, die Aussichten auf einen Frieden mit der katholischen Kirche hätten 'n der letzten Zeit erfreulich- Fortschritte gemacht, beide Theile hätien einen iJiandpunkr gewonnen, welcher eine V rflänbigung wenigstens ermögliche, die Besetzung des bischöflichen Stuhles zu Trier zeige, daß die Möglichkeit in S.Stptmbrr, $ 2 Uhr, ' W Hoftaithe beim battbewerbet nrb ben Erörterungen der Presse sich ein Urtheil über bie Stimmung beS künftigen Reichstag- zu biefem Gege, stanv bilben wollte, so müßte ste zu bet Urberzeugung kommen, baß daS Gesetz nur unter wesentlichen Abänderungen Aussichten hat, im neuen Reichstag ein besirres LooS zu stnbeu, als im alten. Der hauptsächlichsten Klippe deS Anstöße- gegenüber, :tm Staatsbeitrag, ist bie Stimmung keineswegs günstiger geworben. Auf liberaler Seite hat man nirgenbs eingrräumt, mit bem Wlderstanb gegen biesen Vor- schlag einen Fehler begangen zu haben, und mit größter Entschiedenheit haben auch neuerdings wieder beacktenSweuhe Stimmen auS dem Eenlnim biesen Blstanblhetl bes Gesetzentwurfs als gänzlich unannehmbar bezeichnet, so biefer Tage bie „Germania" in einem eingrhenben Artikel. Wo soll ba bie Majorität Herkommen, wenn baS Gesetz wieberam mit biefem Vorschlag erscheint- Frankreich. Pari-, 4. Septbr. Die algerisch tunesischen Angelegenheiten, bie man während der Wahlen in Folge ber Erklärungen der Regierung, baß nichts Ernstliches zu besürchten fei, unbeacttet li«ß, ersüllen baS große Publikum dennoch mehr und mehr mit Besorgmß, benn bie französische Armee besteht heute nicht mehr aus armen Bauernburschen und Hanbwerkern, die sich nicht loSkausen konnten, sowie aus Freiwilligen unb Sölblmgen, die sich sür (Selb auf weitere 7 ober 14 Jahre amrerben ließen. Da heute viele bemittelte unb reiche Leute ihre Söhne in Afrika haben, so erregten bie schlimmen Nachrichten, bie man auS Tunesien unb Alper en erhält, große Trübsal unb vaS Vetlangen, baß bie Regierung endlich die Wahrheit über die Lage der Dinge in Nord- afrtfa befenne. Nicht sowohl bie Verluste, welche die Franzosen in beu tunesisch- algerischen Rümpfen erlitten, beunruhigen, fonbern bie Berichte über bie Sterb- Uchkert unter ben nickt an baS Klima gewohnten Trupptn. ES sind fast alle ein- b s dreijährige Solbaten! In den letzten zwei Monaten verloren manche Regimenter ein Sechstel -hres Effectivbestanbes durch Ärar feiten, bie man hauptsächlich ber schlechten Verpflegung zuschreibt. Die Erregung wirb ver- mehrt, ha, obgleich sich ftfcon an 60,000 Mann in Nordafuka befinden, man zum wenigsten noch 40,000 Mann Verstärkungen hinübersenden muß. umHerr der Lage zu bleiben. Daß schließlich Frankreich aus dem Kamps clS Sieger hervorgehe^ Herr in Algerien bleiben unb Herr in Tunis werben wirb, bezwei- felr Niemand; bie Opfer, welche bie Kämpfe unb daS Klima noch fordern werben, dürften aber sehr groß (ein. Horifleur, 6 Septbr. Bei ber heute hier stattgehabten Einweihung etreS neuen Hafenbajstns antwortete ber Hanbelsminister Tirarb auf eine Rede bes Handelskammer-Präsidenten mit Worten rühmenber Anerkennung für den vom früheren Minister Freycinet bezüglich ber Ausführung großer öffentlicher Arbeiten ausgestellten Plan. Es sei inbeß nicht genug, baß man Häsen baue, man dürfe dieselben auch nicht verschließen; et hoffe, daß bie für ben Abschluß von Handelsverträgen elngeleiteten Unterhandlungen zu einem guten Ende führet/ würben. Am Schluffe seiner Rebe hob ber Handel-Minister hervor, Frankreich dürfe nicht fremden Ländern tributpflichtig fein. Nußrand. Petersburg, 5. Septbr. Heber bie Ermordung beS Spione auf dem Swolenski-Fiiedhofe hört man jetzt eine itmai von ber frühem abweichenbe Darstellung ber Begebenheit. Danach hat der Ermordete nämlich durchaus keiner nihilistischen geheimen Sitzung auf besagtem Friedhöfe beigewohnt, son- bem ist vom Executiv-Aussckuffe behufs Ertaegennahme ron Befehlen botlhin bestellt worben, unb ba b e nihilistischen Besehle angeblich immer in Gegenwart von zwei Zeugen ertheilt werten, fo empfingen den geheimen Polizei- Agenten (ber sich unter ben Nihilisten bekanntlich als Parteigenoffe unb entlassener Student eingesührt hatte) auf dem Friedhöfe auch zwei Abgesandte deS Fzecutiv-EomitäS, die den falschen Revolutionär überwältigten unb ihm auf Befehl des Ausschusses ben Hals abschnitten. D e in dem schattigen unb Nachts vollständig dunkeln Friedhof aufzeftellten Seiten andern geheimen Agenten hatten jedenfalls nicht den Muth, ihrem Gefährten beizuspringen unb enteilten, um Hülfe zu holen. in Brtmtn ee7 für Getreide unb andere Erzeugr.iffe deS Landbaues ein Ausfuhrüberschuß von 18 Mill. ergeben hatte, hat bas eiste Halbjahr 1881 bafür einen Einfuhrüberschuß von 136 Mill. v*. gebracht; bei Eolonialwaaren stieg ber Heber- schuß der Einfuhr über bie Ausfuhr von 41 Mill. v4L aus 74 Mill. vH«. 3m Uebrigen ist zu bemerken, daß bie E'g bniffe einer solchen provisorischen Berechnung mit ben befinitiven Ergrbi iffen nickt genau überetnstimmen können. Tie MonaiSauSweise unserer HanbelSstatistik führen nur die wichtigsten Artikel auf; eine Anzahl minder n ickogcr Artikel fehlt darin ganz unb har demgemäß auch in die vorstehende Werthbercchnung nicht eirbezogen werben können. Tie spätere beflnitive Werthermittelung wirb brshalb sowohl bei der En fuhr als bei ber Ausfuhr im (Samen etwa- höhere Ziffern liefern; inbefien läßt fick nach ben bisherigen Beobachtungen wü Sicherheit schließen, daß dadurch bas Verhältn ß zwischen Einsuhr unb Ausfuhr kaum berührt werben wirb. w. Darmstadt, 7. Eeplbr. Da« so,ben ctfd)( 4trtq, «/"’M"«*1' ' y/o Äumintfir * 2H dH; 14^ 72-5 21"J zu haben bei iihelm ftlee satten hoben A-dai nnflcit 94 ist ber uniirht Stama mit *________ , tzarnilienloizis P« ^ptb^JL- ^Logis juwÄ® Nninadl B" — DaS Project der Altersversicherung für Arbeiter ist vorläufig nur eine leichihingeworfene Idee, noch febr ertferrt von gesetzgeberischen Dorschlä- geii; kaum die primitivsten Vorarbeiten dazu dürsten bereit- begonnen hoben, unb eS ist bei bem großen Umfang unb ber ungemeinen Schwierigkeit ber habet in Betrackt kommenden Fragen gunz selbßverstäi.dlich, baß bie Zeit, wo dies luftige Project fick zu erneut cor.cretcn Gesetzentwurf verdichtet haben wirb, noch gar nicht abzusehen ist; der Reichstag hat sich vielleicht in ber anzen Legislaturperiode mit diesem Gegenstand noch nicht zu beschäftigen; vielleicht schreckt auch daS tiefere Einbringen in daS Probttrn überhaupt von bem Versuche ab, die Sache weiter zu verfolgen. Daß die Angelegenheit auf alle Fälle noch sehr im weiten Felde fleht, hat auch bie „Prov.-Eorresp." zugegeben. Es liegt für Publicisten uib Politiker dermalen kaum em Anlaß vor, sich mit ber Frage anders als in akabemisch-lheoretischer Weise zu beschäftigen. Es hat auch nicht ben Anschein, als ob das Project sehr mächtig in bie Wahlbewegung eingreifen werte; sollten an bafplbe in bieser Hir.ficht große Erwartungen gekr.üpst worben fein, so werben sie wohl getäuscht werben. Die socialistisch infteirten Arbeitskreise, auf bie das Proj'ct z-nächst zu wirken geeignet wäre, verhalten sich sehr kühl ur.b zuiückhalterb; sie haben sich noch nickt daran gewöhnen können, das He-l von der Stelle zu erwarten, von ber eS ihnen neuerdings geboten wird. So fern unb nebelhast aber einstweilen bieS großartig umwälzenbe Project vor uns steht, um so bestimmter werten Wir unS in der nächsten Zeit wieder mit der Unfallversicherung zu besckäfttgen haben. Die öffentliche DiScussion über dieses Thema geht noch mit ungr- schwächter Kraft fort. Wenn die Regierung aus ben Reden der meisten Man- »cigcn- sW . Sgusttlü^^ - uner mn *uw; 'ätta -U’; v L"..... im ersten Halbjahr 1881 - . 1880 gegen 1880 Die sog. „günstige Handelsbilanz" deS Jahres 1880 hat sich hiernach schon im ersten Semester dieses JadreS wieder in ihr Gegeniheil verwandelt. Der Ueberbilanz von 28 Mill. JL. welche daß erste Semester 1880 ergtben halte, steht im ersten Semester 1881 bereits eine Hnterbilanz von 200 Mill. JL gegenüber. Dieser Wechsel ist dadurch herbeigesührt worden, daß bie Einfuhr beträchtlich gestiegen unb gleichzeitig die Ausfuhr gesunken ist. Beides ließ sich mit hoher Wahrscheinlichkeit vorauksehen. In Folge beS im Jahre 1879 durch die Aussicht auf daS Ji krasttreten deS neuen Zolltarifs erhöhten Imports halte im Jahre 1880, fpeciell im ersten Semester Oeflelben, bie Einfuhr eine bedeutet be Abnahme erfahren, währeib bie Ausfuhr zum Theil durch den Export ber in großen Mengen angehäuften Waann bedeutenb zunohrn. D ese abnormen Verhäliniffe mußten sich ollmälig wieder verlieren, unb wenn auch daS erste Halbjahr 1881 vielleicht noch nicht als vollstänbig normal betrachtet werten kam, fo wirb eS immerhin nicht erbeb!.ch von den normalen Verhältnissen abweichen. Deutschland würde demnach, ebenso wie alle anderen großen Industrie-Staaten Europas, trotz des neuen Zolltarifs auch irr Zukunft zu denjenigen Läi dern gehören, in welchen nach den Ergebniffen der Handels- staiipik die En subr bettächtlick die Aussrhr übersteigt. Tas Resultat des ersten Semester- ist übrigens im Wesentlichen dadurch herbeigesührt worben, daß bie Einfuhr fast in allen Waarengruppen gestiegen ist, am stärksten freilich Set Getreide und Eolonialwaaren. Während im ersten Halbjahr 1880 sich Berlin, 6. Septbr. Das „Deutsche Handel-blatf veröffentlicht in ft'ner neuesten Nummer eine Berechnung ber Handelsbilanz Deutschlands im ersten Halbjahre 1881. Darnach hat betragen : Deutschland- Einfuhr: »tems. WliM offtnrt id am Neuenweg mbtr Sott, | Zunahme 153,647,000 — | Abnahme — 73,861,000 gimbutß1 ^5, SU**; JA, *6* 7-«b A « ml ®«?‘ •* , 5 tri Stuik X*-’ \ 2.50-3, Wa Blumenkohl * ® 1 Hund 0 4» 30 20-25 4. *“!' 50-60 4 gg 731) Vebf oder mehre Zeita ron der Annon Frankfurt a. J auch hinsichts c Erfahrungen und WM-Sm soll das Grill tiepgen Temeir entbot. Der Anfang SB.tftif des Vo- DorseldWn zu btmjtnigen Nachmiltags uir bürg. Äieselk, den I Großh. Bürk 5851) NGtli Sam Vormit soll da- Gru Wiesen des Her ton in dem L dahier versteiget Wieseck, den । 5852) La einem Punkte zur Wirklichkeit geworden, und gebe eine gewisse Bürgschaft für eine weitere Annäherung und Verständigung. — Ein Erlaß des Ministers des Innern bestimmt, daß am 27. ds. die Auslegung der Wählerlisten für die Reichstagswadlen zu beginnen hat. Hannover, 7. September- Se. Majestät der Kaiser wohnte gestern Nachmittag 5 Uhr dem Diner im Nesidenzschloste bei und zog sich nach Beendigung desselben in seine Gemächer zurück Die Festoorstellung itn Theater besuchten Se. K. St. H. der Kronprinz und I. K. H. die Prinzessin Albrecht. — Heute Vormittag bald nach 8 Uhr fuhr der Kaiser mit Extrazug nach Nordstemmen zu den Manövcrn der 19. und 20. Division. — S Mas. der Kaiser traf heute Vormittag 9% Uhr in Nordstemmen ein, begab sich zu Wagen »ad? Alferde, stiea dort zu Pferde und wohnte dann dem Schluß- manöoer des 10. Armeekorps bei, welches in dem Terrain zwischen Eldagsen und Elze stattfand. Um Mittag verließen S- M. der Kaiser, S- K. K- H. der Kronprinz und I. K- H- die Frau Prinzessin Albrecht bas Manöoerfeld und trafen mittelst Extrazuges von Nordstemmen kurz nach 1 Uhr wieder in Hannover ein. — Se. Mas der Kaffer nahm heute Nachmittag 2'/r Uhr im Schlosse ein Dejeuner dinatoire em und begab sich nach demselben nut Sr. K. K. H. dem Kronprinzen und Sr. K- H. dem Prinzen Albrecht zum Bahnhofe, von wo um 4Vr Uhr die Abreise nach Berlin mittelst Extrazuges erfolgte. In den nach dem Bahnhofe führenden Straßen begrüßte die dicht gedrängte Volksmenge S. M- nut enthusiastischen Zurufen. Elberfeld, 7. Septbr. Wie die „Elberf. Ztg." erfäyrt, gaben |ämmt- liche Alizarin-Fabrikanten Deutschlands eine Vereinbarung getroffen, den Preis ihres Fabrikats aus 5y3 «X per Kilo 20procentigen Alizarins festzusetzen. Diese Festsetzung bedeute eine Steigerung des Preises sür Alizarin um 50 pEt. Haag, 7. Septbr. Prinz Friedrich der Niederlande ist vom Fieber ergriffen und hat deshalb seine Reise nach Schlesien verschoben. Honfleur, 7. Septbr. Auf einen Toast des Maire bei dem Festbankett erwiderte Gambeua, man habe Unrecht, wenn man das Princip mit der Person identificire, inan dürfe keine Vermengung der Individualitäten mit der Republik gestatten, welche über den Personen und Parteien flehen müsse. Die Geschäfte hätten sich vermehrt, weil die Politik jetzt besser geleitet werde. Der Handelsmimster habe gesagt, daß es nicht genüge, neue Häfen zu schaffen und die Transportmittel zu vermehren, wenn man nicht auch den Kreis der Geschäftslhätigkeit erweitere und neue Absatzwege eröffne. In der That sei es Zeit für alle Welt, das ökonomische und commerzielle System des Landes mit den fremden Mächten zu regeln. „Meine Ueberzeugungen haben sich nicht geändert. Ihr seid stark, erfinderisch, kühn und erfahren genug, um die Concurrenz mit anderen Nationen zu bestehen, ich gebe dem Wunsche Ausdruck, daß Beiträge, welche der Freiheit des Handels mit den Völkern gewidmet sind, in naher Zukunft geschlossen werden." — Bei dem heute Vormittag stattgehabten Arbeiter-Bankett hielt Gambetta ebenfalls eine Ansprache, in welcher er sagte: Das Ziel, welches wir verfolgen, ist bie Emancipation der Arbeiter. Diese wird aber nicht erreicht, wie von einer gewissen Seite angenommen wird, durch unfruchtbare Manifestationen und indem man die Arbeiter mit unerfüllbaren Versprechungen anlockt, sondern indem man den Verstand der Kmder durch das wahre Licht der Vernunft erhellt und indem man die Versorgungsanstalten und Institutionen zur gegenseitigen Unterstützung weiterentwickelt. n erwürgte, war um eine am Tische selbst befestigte Schraube gewunden. Neben der Leiche lag ein Blatt Papier mit folgenden Aufzeichnungen: „Wie bedeutend sind die Leiden eines Strangulirten? Da bin ick nun mit ruht iem Blute beschäftigt, dieS zu ergründen. Meme Halsbinde ist ziemlich streng zugezogeu, das spüre ick an dem Prickeln der Blutkörpercken, r.e nach aufwärts bringen. Meine Empfindungen sind ganz klar, und ich nehme keinen Anstanv, der Schraube hier noch eine Wendung zu geben. Das Ding wird unangenehm Äthern knapp, blaue Dünste vor den Augen und zugleich Zittern in den Sanden. Ich frage mick wie ick heiße: Ick beiße Edmond Ginet; bin neugierig, wie es beim Henken zugeht, will noch eine halbe Schwenkung der Schraube machen und dann schnell retour." Hier enden die Aufzeichnungen. Augenscheinlich batte der Arme nicht mehr die nötbige Kraft, sick aus d.r eigenen Schlinge zu befreien. In der Wohnung fand man eine Anzahl Katzen und Kaninchen, an denen Ginet Vivisectionen vorzunehmen pflegte. — sAus der Instruction.) Unteroffizier: „Wie lange marschirt ein guter Soldat?" — Rekrut: „So lange wir er kann." — Unteroffizier: „Nee, so lange bis er nicht mehr kann " — Wachtmeister: „Wenn im Eilschritt marschirt werden soll, wie kommandirt da der Hauptmann?" — Rekrut (nach einigem Nachdenken) : „Das wird der Herr Hauptmann am besten wissen." — sFeldmarschall Graf Moltke.) lieber den Aufenthalt des General-FeldmarschallS Graf Moltke in Kopenhagen erfährt man nachträglich noch folgende Einzelheiten: Der greife Stratege, der, um möglichst unbekannt zu bleiben, gleich seinem Adjutanten und Diener in unscheinbarem Civtlanzuge reiste, bestieg nach seiner Ankunft in Kopenhagen eine einfache Droschke und ließ sich in das „Hotel d'Angleterre" fahren. Dort wurde er mit dem Bemerken abge- wiesen, daß wegen vollständiger Besetzung bie gewünschten drei Zimmer nickt zu haben fehlt. Im Hotel „Köngen of Dänemark- konnte den Reiscnben nur ein Zimmer mit drei Betten angeboten werben, bis endlich im Hotel „Phönix", wohin der General dem Kutscher zu fahren b'sahl, drei einfache Stuben im oberen Stockwerke gefunden waren. Ais am andern Morg.n den drei Fremden das Fremdenbuch vorgelegt wurde und bet Feldmarschall seinen Namen ein« getragen hatte, war der Wirth, welcher nicht geahnt hatte, wen er beherberge, nicht wenig geehrt und bestürzt und ersuckte den Grasen auf s Dringendste, zu gestatten, daß die sckönsien SalonS für ibn in Bereitschaft gesetzt würden was jedoch her greise Feldmarsckall lächelnd ablehnte. Nun war es aber mit dem Jncognito so ziemlich vorbei. Jrnrnrr mehr verbreitete sich bie Nackrickt von ber Anwesenheit des berühmten GasteS. Als dieser daher deS Abends „Tivoli" besuchte und mit seinem Begleiter vor der großen Concerthalle an einem Tischchen Platz genommen hatte, ba war er alsbalb erkannt und konnte sick der Ovation nickt entzieb'N, die ihm dadurch dargebracht wurde, daß die conecrtinnbe Musikkapelle am Schluffe des ersten Programmtheils sich erhob, die preußische Nationalhymne intonhte und diese sowie die „Wacht am Rhein", stehend abspielte. Der Feldmarschall soll von dieser Aufmerksamkeit so ergriffen gewesen sein, daß ihm die Thränen in die Augen traten und er sich veranlaßt sah, an daS Orchester heranzutreten und seinen Dank außzusprecken. — (Milberungsgrund.) Richter: „Angeklagte:', find Sie geständig, die Frau Lrhmrnn gemißbandelt, sie in die Haare gefaßt, und ihre Haare ausgeriffen zu haben?" - Ang-klagt.:: „Jawohl, Herr Richter, es waren ober bloß cie falschen." Schiflfabericht. Mitgetheilt von dem norddeutschen Lloyd in Bremen. Bremen, 7. September. Der Postdampfer General Werder, Capt. H. Christoffers, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 27. August von Newyork abgegangen war, ist ^ute 11 Uhr DormittagS wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Paffagiere, Post und Ladung 1 Uhr Nachmittags die Reise nach hier fortgesetzt. Derselbe ü''erbringt 147 Paffagiere und volle Ladung. Bremen. 7. September. [<ßcr transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Nürnberg, fcapt. A. Jäger, vom Norddeurschen Llovd in Bremen welcher am 24 Auoust von ®remen abgegangen war, ist heute 7 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Samftag hc . Achinl Mtn dir btibti NMtn, am < "eben btm Wa ‘ wn, auf den Ä veffleigert, Die am Main PMe wirb Mj 58^- ht" 6 Mg Steigert. 5829) u , J An der < il* tz . rv Mtz JWii fallt 2 m , 'umr- müuT'™ "t-nn “*?. ^°nn lue . btiki'12 Skl4 ”!■ bm 5 ia unln bte lr.7* °t,n d't Botin btn d'eftt eituefbfl -2 e 3* batii?^ "t" Straffolbot bri TO ein» «tlnrim “WH |ufammtn»r6 >"b nach ih« err M bei 8oüfr# « ‘ E bm »oj9Bwft btt 6hi|lti| st» tot ßetn bon tintn Ur... $ toeflfn Ibrn erlesen ist. Ob tu | t Vella, bn 8ertr«fi j den. Die bttbtt, F» I iüchen Hatten f.-.cn- T'iße bon ftatf nn in zu Anfana tBiebrm lieb je 2 Piunv « » >en unterblieben 3# unb dal Gerippe -t» er soll den Heien m l, den betfelbe buch te er, in welche« ?eW ig unb Frommen uw 68 btrbeiiatbetn fe im 21. Fahre « i 102, tm 29. 3:bee« f 53, im 36. Fahn > 46 ic. LI gehl bflH im 20. F-bie in f«n Fahre, eis m Trost aber tirsie el Hchten veebtrgt. 1 • !Sun Sren""' .. K?-"Z linst' .. 1 ®tr * 94 «ö’1; .(AK < «tl»*’* renn ich anntbmf i:l nb Stitftl miet' b»: auf müibeftcirl 20 jt wenig ttG'" Weben: D« Pavur foxM StolÄtth er litt, die W rJ.!" tonb Sinei 1° i'rt tt del Stritt, bj » «eben der Snche : i finb die W«1 ,§ iu ergründen -*r ,bn Bl-tkoroerau ' ch nehmt keinen GM'd» »"* c>ch frage mub - U* Ä Hier enden roft, sich auS M ** unb8«nin6i«. ■ Hrt ck «"« wie fommanbirt N »et H'N H-up'^ l dem.Wj5 ■ 5;: 318 a«< fl%iiar erschall leinen. iW Sk ■*£ । di."' rthasie an 4t oe" W ■> P» veranlaß .ständig.^ Handel und Verkehr. eteblTg, 7. Septhr. (gmcbtwiarft.) «otbrr Briv" X 20.60, Neun Weizen jL 00.00, Lorn X 15,45, Saotlorn X 00,00. ttrdit X 11.85, alten Hafer X 7.50, Erbsen X 00.00, LartLffel« 50 Kilo .* 0 00. (Dueihsckaitt-prri» pro Malier.) Krantfurr, 7. Septdr. (Darftb«r.*L) Der ftatflft He^ «d Snohm-rkr war gut defaLren ^ru kofttt, ie aack DsalttAt t-rr Ott. X 3 50—5 00 Stroh X 4.00—0.00, Butter 50 Luv X 95 - 00, un Detail 1. Qual k»t bot Pfunt X 1.30- 00, 2. DualUot bat Bf X 1.20 -00, Eier das Hundert X 5.00—6.00 Cd>|rafl«id' per Pfund 65 -70 4 Luch-, 'Jtatb- unv Ämntfldlefc 45—55 4, LaLsieilet- 50-60 4, HamenelflHfä 45—65 A, Sedweineßeilet. 75- HO 4, ein Hahn X 1.HO—2.20 nn HuUn X 1 60-2.0". tlnc »nie X 2 50- 3.00 erne Laude 50- 60 4, jung« «and 4.0('—6.00, Hasen Ul Stück X 2 50—3 , Poularden -M 2.20—2.6", Nehdock daß Pfd. 70-HO 4, Lapaunen X 2 50—3 WLUcher Hahn X 9 — 12, Lartoffel« 100 Lo X 6 00—7.50, Loblkraut 20 A, Blumenkohl'1 et 60—7" 4, Bttfini 12-15 4, «elderüden 1 Bund 10—0 4, Zwteöele 1 Bund 0 4 Sellerie daß Stück 30—00 4, Äeerrrttig 1 Stück 10—15, Sparael daö Pfun?. 30 4 «omain-Salat 10-20 4, Endivien 10 0 4, «otbkeaur 3«—00 4, Weis'kraut 20— 25 4, «rniedoken 50 HO 4, dillrn daß Pfd 30 4 Bohnen 100 Pfund 10—12 X. Lartofieln daß «esckeid 12 4, da» Matter X 7.50—O.üü, Lopf-Saiot 5—10 4, Spinat 50—40 4 Schnittlauch daß Ghbunb 3 4 «urf« 5—00 4, Loblradi per Stück 3—5 4 731) Ueber die H3be der Kotten, weiche die Einrückung einer Anzeige in ein«* •der mehre Leitungen verurixchl» wird man eich niemxl» enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von H AAME3HTEI3' «t? 1 OGLKIl in Frankfurt a. M. (Karlsruhe. Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinzichU der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Bath erthcilt Kirchliche Anzeigen örr cvangelischenGemeinde suGirken. Zu unierem größten Leidwesen müfien wir der «emrinde mittbttlrn, das» auch am nächsten Sonntay unsere «otteßdienstr noch nicht in der Stad tftrche ael alten werden können. Der O« fardanfirich in derselbe« ist «Lmlich so ungenügend außgefaLen daß er In der laufenden Woche erneuert wtrden mußt«. Die Feier drß heil. Abendmahlß muß deßhalb auch nochmal» verf'.>oben werden. Gießen, den K September 1881. Der Ktrchenvorstand: Dr. Naumann, Pfarrer. Inserate, welche am Tage der Aufgabe erscheinen sollen, bitten wir bis längstens Vormittag- 10 Udr an uns gelangen zu lassen. Im Interesse der rechtzeitigen Fertigstellung unseres Blattes sind wir zu dieser wiederholte» Bekanntgabe genöthigt. Die Expedition des „Gietzener Anzeigers". Allgemeiner Anzeiger. Nächsten Jamstag den 10. d. flt soll daß (tzrummetgra- von den diesigen Gemeinde«Wiefev versteigert werden Der Anfang ist zu denisenigm bei W.efeck des Vormittag-9 Uhr indem Dorfeld'fchen Garten dahier, und zu demjenigen bei Badenbura de- Nachmittag- um 5 Uhr aus der Baden- burq. Wieseck, den 6. Septbr. 1881. Großh. Bürgermeisterei Wieseck. 5851)_______Lang. _______ iliichiicn Samstag dcn 10. d. W., Vormittags 11 Uhr, soll da- GrummetgraS von den Wiesen de- Herrn Posthalter Kempfs Erben in dem Dorfeld'fchen Garten dahier versteigert werden. Wieseck, den 6. September 1881. 5852)______Lang, Bürgermeister. Samstag brn 10. Srplbr., Nachmittag» 2 Uhr, werden die I ctbtn zur (soncur-masse de- Jacob Wagner II dahier gehörigen t'oljbaQfn, am Ma'nweset-Bohnbof und neben dem Wagnet'scheN Wobnhau- ge legen, aus den Abbruch gegen Baarzahlung versteigert. Die am Mainweser-Badvhos befindliche Halle wlid zuerst ausgcbaten. Gießen, den 6. September 1881. 5800) Ma^ Pilger, ___________ (Konkursverwalter. Freitag den 9. September, Nachmittag» Vt5 Uhr, wird auf meinem Bureau 1 Jagdhund versteigert- Nauer, 5829) Gerichtsvollzieher. Feilgebotencs. 5848) An der Baustelle auf dem Hofe der fllhn Zeughaus-Kaserne hicrseldst ist zu vetkausen: Alte Back- und Bruchsteine, 1 kleinere Rinne (passend zu einer Kuhkrippe), gule Bauhölzer, alte Lhüren u Fenster, sowie eine steinerne Dungarub«n-lLtn- fassung mit Falz u. andere Gegenstände •Jägern empfehle Zagd-Anjüge, Zagd lieberüehcr, Zagdschuhe, Zagdllicfcl. 5809)______A> Docter» 3u verkaufen: einem Städtchen Oberhessens (Etien babnstation) nut bedeutenden Märkten ist em gutgehendes Manufakturwaaren- Gesebäft, verbunden mit Spezereihandlung zu verkamen. Nähere Aus- ku: ft ertbeilt I. Blitz. ___________.5S.4 Feinster Sorfch-Lrberihrsn, fast geruch- und geschmacklos in Flaschen ä 60 4, X 1 und X 1,70. (86 Derselbe eisenhaltig 1 X pr- Fl. C A. Semmler. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Aenntniß, daß am 15. dss. Mts. bei den an der Strecke Wetzlar »Lollar gelegenen Ortschaften Dorlar und Launsbach Haltestellen sür Besürderung von Personen eröffnet werden. Alle auf dieser Strecke laufenden Züge halten bet den genannten Verkaufsstellen bis aus Weitere- nach folgendem Fahrplane: 1) In der Richtung Wetzlar-Lollar: a) Dorlar: Zug Nr. 302 an IO01 Vorm., ab IO03 Vorm. „ „ 772 , 359 Nachm., „ 40i Nachm. „ „ 774 „ 759 Nrchm., w 8oi Nachm. b) Launsbach: Zug Nr. 302 an lOH Vorm., ab 10" Vorm. „ „ 772 „ 439 Nachm., „ 411 Nachm. n „ 774 „ 836 Nachm-, w 837 Nachm. 2) Zn der Richtung Lollar-Wetzlar: a) Launsbach: Zug Nr. 771 an 618 Vorm-, ab 620 Vorm. „ „ 301 „ 150 Nachm. P2 Nachm. N „ 773 n 613 Nachm. n 615 Nachm. b) Dorlar: Zug Nr, 771 an 65y Vorm., ab 659 Dorm. er „ 301 „ 227 Nachm. 228 Nachm. „ w 773 650 Nachm. II 65i Nachm. Eme Änitciun.i der Abfahrzetten auf den übrigen Stationen tritt durch diesen Aufenthalt nicht ein. Den Verkauf ter Personenbtllets haben wir in Dorlar der Frau Wittwe Elisabeth Schneider und in Launsbach dem Gapwirth Friedrich Pfaff übertragen. Gepäck wird aus den Verkaufsstellen nicht expedirt, jedoch in den betreffenden Zügen mitgenommen und m Amzenbach bezw. Wetzlar oder Lollar nachexpedirt. Wettere Auskunft erthetlen die genannten Stationen, sowie die Verkaufsstellen. Wiesbaden den 5. September 1881. KötiiglichoS Eisenbahn - Betriebs - Amt. 5828) Den Empfang der neuesten flerüfi= unb lUinlerftoffe in größter Äuswabl zu billigsten Preisen zeigt ergebenst an M. Haan, vorm. S. Weimershcim. flffe Sorten Steinkohlen in nur guten Qualitäten liefert von 25 Ctr. an zum Zechenpreise g Gg. Unverzagt, Kaplansgaffe. Patent-Chemisetts (Vorhemden) ganz besonders praktisch auf wollenen Hemden zu tragen und gleich- zeit-g zur Erspm-ung der Erneuerung von Hemden-Etnsätzeu empfiehlt 5629) H. Rübsamen. Xeue Victoria Erbsen und Linsen in vorzüglicher Kocbart, eingetronen bei 5812) Fr» Seibel. Hyatt's Amerikanische Patent-Wäsche. Hyatt's Patent-Kragen und Man schetten können monatelang taglicb getragen werden und behalten, mit etwas Seife m kaltem Wasser abgerieden, stets dieselbe Weiße, Facon und Eleganz. Niederlage in Gießen bei H Nüd famen, Mäusburg. (5630 1 Kochgeschirre, roh, verzinnt, cmaillirt, empfiehltzu billigen Preisen Wilh. Seibert, Marktstr. Viele Hundert Mark jährlich ersparen grössere Haushaltungen, Hotels, Cafe’s, Specereiwaarenhändler u. a., indem dieselben ihren Bedarf an Kaffee und Thee direct von unseren Lagerhäusern zu Rotterdam in der Original-Verpackung zu unseren folgenden Engros-Preisen beziehen. 10 Pfd. Afric. Perl Mocca . . M. 7.50 10 „ bester Maracaibo . . * 8.75 10 „ 10 Guatemala . . „ 0 25 10 vorzügl. Perl Santos . T ^0 — 10 „ feinst Plant. Ceylon . „ 10.75 10 n hochfeinster Java . . w 12.— 10 „ echt Arabischer Mocca . „ 13 — 4 „ vorzügl Congo Thee „ 6 50 4 „ feiner Souchong Thee . „ 8.— 4 „ feinster Imperial Thee . „ 9.50 4 „ hochfeinster Mandarin Pecco Thoe . . . . „ 12.— 4 „ beste Qual rein entöltes Cacaopulver . . . . „ 9.— Beste holl. Bauernbutter, 25 Pfd. Kübel......... 22.— Aufträge von 20 Mark und darüber werden franco und zollfrei nach ganz Deutschland versandt. (Deutsche Banknoten und Briefmarken in Zahlung genommen ) Alle unsere Products sind an Ort und Stelle von unseren eigenen Fartoreien ausgewählt und wird für vollständigste Reinheit und richtigstes '»ewicht die gewissenhafteste Garantie geleistet. Es ist unser Bestreben, unsere Kunden in jeder Hinsicht völlig zufriedenzustellen und bitten wir, sich durch einen Probeauftrag zu überzeugen. (5473 BERNHARDT WUPRECHT & Cie Rotterdam, Wijnetraat 98 & 10p. Cinmachsässer m jeder Gröste oerkaust billig 4941) «. Elsoffer, Marktftraße. pon E./. Übicnemann in Ootüa. 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Blsmarckstraße 170». 0 0 Kieler Fettbücklinge, Berliner Rollmops, Msrinirte Häringe 0 0 0 0 0 0 0 0 0 5798) Scheuer sofort zu oermiethen bei Dr. Weber. Burk’sPepsinwein, Verdauungsflüssigkeit.. In Flaschen ä JL 1, 2 und AL 4.50. Burk’s China-Malvasier, ohne Eisen, In Flaschen ä JL 1, AL 1.80 u. AL 4. Burk’s* Eisen-China-Wein. In Flaschen ä AL 1, AL 2 u. AL 4.50. Man verlange ausdrücklich , 5694) Lumpen, Werg, Papier, Eisen, Zink, Messing, Kupfer, Blei, Flaschen rc. werden angekauft. LouiS Nothrnberger, Neuenweg 193. 5516) Gute Pension füfTinen Real- Ankuuft in Gießen von: Frankfurt 1«, 8«, 9^*, 11<< 2« 4” 7«, 8-^♦, IO48, 12is*. Marburg 6", 7«. (5affel 2"l, 3«*, 8W*, ll^,4-30, d86» II2®. Wetzlar 7”, 940, 11«, V*. 3« ti53, 832*, 11». Ems Noblen- 9« 1183, n*, 3« 6^, S32*- Deutz HM 4&, 11». Fulda 8», 2", 4^ von Lauterbach 10. Gelnhausen 920, 330, ö56. Nidda 636, 9«, gas ßM>. * bedeutet Schnellzug. Die fetten Ziffern die Nachtstunden. 5854) Geräumige Werkstätte und zwei Familienlogis zu oermiethen btt I Wagner, Maigasse. Groß! Felmr 5 A ßiü mindestens 65% I Gieß' 5860) Allen Denen, welche unserem geliebten Ferdinand Dolberg die letzte Ehre erzeigt, sowie für die uns durch die freundlichst übersandten Blumenspenden, schriftliche und mündliche erwiesene Theilnahme, sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. Gießen, den 8. September 1881. Die trauernden. Hinterbliebenen» 5519) EinFamilienlogis zu vermiethem _______________I^^Nannberger. 5082) Wohnung von 4 Zimmern mit Zubehör zu oermiethen und per 1. Novbr. SBmntoortlicSe R-dactu-n: SL Sch-,da. - Druck und Serlag her Brühl'sch-n »ruderet (Sr. 66r. P,-tsch> in Gi-tz-n. Ich habe mich hier als praktischer Arzt niedergelassen. Dr* F* Fuhr, seither Assistenzarzt an der UniverfitatS-Klinik. Wohnung: Bahnhofstraße 123, im Friebel'schen BermiethMgen. 5840) Ein kleines Logis im Nebenhaus, sowie ein solches im Vorderbaus zu ver- Wilh. Schmal! Neustadt D. 60. Burk’s Arznei-Weine analyairt durch H. Dir. Professor Dr. v. Fehling in Stuttgart und H. Dr. H. Hager in Berlin, empfohlen von H. Prof. Dr. Esmarch, Geh. Med.-R. in Kiel, H. Ober-Med.-R. Dr. Landenberger in Stuttgart und anderen Aerzten: Neue holl. Vollbäringe per Stück 8 $ empfiehlt (5868 S. Elsoffer, Marktstraße. .. Mit edlen Weinen bereitete, Appetit erregende, allgemein kräftigende, Nerven stärkende und Blut bildende diätetische Prä- •parate von hohem, stets gleichem u garan- tirtem Gehalt an Pepsin und den wirksamsten Bestandtheilen der Chinarinde (Chinin etc.) mit und ohne Zugabe von Eisen. „Burk’s Pepsin-Wein“, „Burk’s China- Aepfelmost empfiehlt Ludw. Herbert, L Pfund 20 H versendet (5796) Carl Grärtiie tn Sffiefclar. Sängerkranz. 5846) Theater - Abend verlegten wir auf Sonntag den 18. September Der Vorstand. Bürgerclub. 5855) Die für Sonntag den 11. d. Mts. vorgesehene 5788) Nachhülfe zu 80 H errh. e. stud. theol )täh. d. d. Exped. d. Bl. Total - Ausverkauf. 5785) Dem verehrlichen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich beabsichtige, mein Geschäft wegen vorgerückten Alters aufzugeben, und verkaufe ich von heute meine sämmtlichen Waaren zu ganz bedeutend herabgesetzten Preisen. Besonders erlaube mir auf: Bielefelder-, Creas-, Hausmacher- und Halb-Leinen, Tisch-, Hand- und Taschentücher, Bettzeuge, Barchend, blau und blau gestreift Leinen, Lama, Wolldick, Cattun und Bieber, sowie Buckskin, wollene und halbwollene Hosenzeuge, weiße und mel. Unterjacken (gen. Gesundheits- sacken) für Herren und Damen, eine Parthie Tücher, sowie alle in das Wollwaaren-Geschäft einschlagende Artikel, ferner jede Art Winter-, Leder- und Holzschuhe jeder Größe, wollene und baumwollene Strickgarne, eine Partie Band, Litze und Knöpfe, Bekanntmachung. 5850) Die verfallenen Pfänder müssen bis den 20. d. Mts. eingelöst over verlängert werden, gegenfalls deren Verkauf erfolgt. Gießen, den 7. September 1881. empfehlen J. A. Busch Söhne. Damstad haben mittelst All Kanzlisten i. P. l bet dem Staatömi: Butzbach, 8. der Großherzog nebf frier ein und begaber md) unsere Stadt Manöver der Großh l inzrssinnen im er -iipann. Jrn zweit ^rjiehn und Hosma dm zwei Flüge adju sind zu Ehlen der b to, FUedberg, 8 M Hoheit der Gri und den Jubelrufen E f ahnhose hatten Mb Sqirtscommanl kurzer Anspraci ontKfttn die höchste, Vm WW ÄN Tausenden hvchrusl ^machst die Schiele Seminaristen und' °!e Jungfrauen de Ameiiideräthe bcr Sufir "Nfcrer Feuc Sagen verlassen hc jjlb, Gartner, $6ili der frauer RIein, enthusiasti &ro/irmufK „He gjmfieft; der Ä dm überaus C^r^t gegenüber °llerhöchst 1171 Regiments ® tv Berlin, 7 ft? 9t9tn di° •ÄÄ ton Mn S- SKI? i(ta' Ifc8"1 ’ut *.!i JA Xn ’v lnMt S ile «tj 5693) Eine neuerrichtete Schmiede mit gutem Werkzeug in Mudersbach an einen tüchtigen Mann zu verpachten. Näheres bei Peter Hermann daselbst. dfafjrpfaiL Abfahrt von Gießen nach: Frankfurt 440, 6 *, 650, 81S* 11" l56, 4", 76 *, 756. ' Marburg 8M, 852. Gaffel 122* 1» 8« 9«», 11« pi* 4", 8" *. Wetzlar 641, 822, 12, 1« 4*s, 457 7s» 750, 0«. Ems-Eoblenj 6“, 8«*, 12, 1« 4^ 7s*. Deutz 6*’, 12, 4”. Fulda 730, 11«», 5, 731. Gelnhausen 820, 1210, 4<°. Nidda 820, 12»o, 4«, 8". 5491) Marktstraße D. 32 ein Logis zu oermiethen.____ 5847) (Sm Famtlrenlogis, 5 Zimmer, Küche, Keller rc-, bis Anfangs Oktober 5122) Eine schöne Familienwohnung an eine ruhige Familie zu oermiethen bei ___________Chr. Lony, Bierbrauerei. 5391) Die neu hcrgerichtete Mansarde im „<£afe Leib ist zu oermiethen und baldigst zu beziehen.__________________ 5717) 2 Familierrlogis zu oermiethen ____im_, Schützenhof". 5105) Eine Familienwohnung im l.Stock zu oermiethen. A. Rüsing, Bahnhof. 5783) Logis zu oermiethen bei A Heß, Caplansgasse.____ 5806) Möbl. geräumiges Zimmer zu Einnrnchessig vorzüglicher Qualität empfiehlt 4940) S. Elsoffer, Marktstraße- Zu verkaufen. 5869) Ein Wohnbaus mit Nebengebäude und großer Werkstätte nebst Garten ist unter sehr günstigen Bedingungen zu verkaufen event. zu verpachten. Nähere Auskunft ertheilt I. Blitz. 5759) Ein möbl. Logis zu oermiethen für 1 00.2 Realschüler oder Gymnasiasten. Steueraufseher Bertling, Ga-.tfeld- 5866) Em freundliches Familienlogis per 1. Oktober zu oermiethen _________H. DcbnS, Schiffenb.-Weg. 5867) Ein kl. Familrenlogis zu ver- miethcn und auf den 3. Oktober zu beziehen Näh. bei E. Kalk fletsch, Grün- bergerstraße._____________________________ 5696) Em möblirtes Zimmer mit Kost an einen Realschüler oder Gymnasiasten zu oermiethen. Nord-Anlage A. 1151Q. FLLin schönes Familienlogis zu ver- miethen. (5774 Karl Schwaab, Seltersweg 11. 5242) Franksurterstraße E. 30 ist eine Wohnung, 6 Zimmer, Küche:c. im zweiten Stock, zu vermietben und 1. Oktober zu beziehen. Nie-, Obergüter-Jnspector. □000000000000 OOOOOOOOOOOOD 0 5841) Ein braves Dienstmädchen gegen hohen Lohn nach Auswärts gesucht. 9täh. bet der Exped. ds. Bl. Ein braver Junge in die Lehre gesucht von (5839 ______Heinr. Sack, Schreinermeister. 5865) 1 auch 2 Realschüler finden freundliche Aufnahme event. auch Nachhilfe. Näh. Auskunft ertheilt Pedell Liuck in der Realschule. Vermischte Anzeigen. 5842) Ein mit guten Zeugnissen versehenes Dienstmädchen, das selbstständig kochen kann, wird zum Eintritt bis l.Okt. gesucht. Wo? sagt die Exped. ds. Bl. 5856) Ein Pensionär findet gute Auf- nahme. Näh, in der Exped. ds. Bl. Ich werde mit dem 15. Sept, einen weiteren Cursus im An- wessen, Zuschneiden und Anfertigen von Damenkleidern eröffnen. Noch weitere Meldungen werden angenommen. (5758 C^Schneider, Sonnenstr. 57. 5837) In der Nähe der Lahnbrücke ist ein Sonnenschirm stehen geblieben, welcher gegen eine Belohnung bei Herrn Spieß (Bäcker- in der Neustadt abzu- gcben ist.__________________ Beobachtende Astronomie. Einem geehrten Publikum von Gießen die ergebene Mittheilung, daß das Telescop „Vega" nur noch kurze Zeit regelmäßig am Selters-Tbor aufgestellt sein wird. Mit vorzüglicher Hochachtung 5961)______N. Södnel aus Dresden. 5863) Ein braves Dienstmädchen auf sofort gesucht. Seltersweg C. 185. 5864) Ein Dienstmädchen gesucht. E. HarmS, ^Schützenhof". Sonntag den 11. und Montag den 12. Septbr.: i hircliweililcsl zu Siaiifeiiherg; ' wozu ergebenst einladet (5858) II. I'Iuli Wlttwe. i Sonntag den 11. u. Montag den 12. September: KWIifeUlaiitfflte 5753) Ern mit guten Zeugnissen versehenes Dienstmädchen auf sofort gesucht- Näh. Seltersweg 190. ________ 5821) Das Mähen von ca-20 Morgen Wiesen soll in Accord vergeben werden. Von wem? sagt die Exped. ds. Bl- 5832) Em tüchtiges Mädchen für Küche und Hausarbeit sucht Frau Lieutenant Clößner, __________________Ludwigsplatz._________ 5805) Ein Mädchen vom Lande wird zum sofortigen Eintritt gesucht. Wo? sagt die Exped. ds. Bl._________ 5793) Ein Küferbursche, der das Flicken der Fässer versteht, wird gesucht. Wo? sagt die Exped. ds- Bl.