n 42,ooo. Tag ->> »itth Kletv. ' ;en. Stnnütttins, ft*" MÄ Mfdjtn Xtid)d, in- aUtUnLa-nb/rtn Dcr- &***. ©Offs inkUM0IbtrIi(6m uubjoArungron lrbmihd)ii Mot8l dir ^ved. _ e Pnson M^ühning 4 soion gesuchl. ntheilt b. ßjp. b. dl. Nr. L82 Dienstag dm 9. August 1881. Kießener 'Anzeiger AllZtigk- nnb Amtsblatt für btn Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Kulnabme brt Montags Tltircau i bchulstraße B. 18. Prei» vierteljährlich 2 Mart 20 Pi. mit «ring-rlohn. Durch die Post bezogen vrerteljährlich 2 Mart bO Üi. Gießen, am 6. August 1881. Betreffend: Tie Au«führung be« Geseke« vom 10. S'plember 1878 über den Schutz der in fremder Pflege befindlichen Sinder unter 6 Jahren. Das Großherzogliche Kreisanü Gießen an di- Großber;oalicb-n Bürgermeistereien des Kreises mit Ausnahme von Gießen l)as islhe Atelier oon ’s Nachfolger, lasse A. 45. itographtschea 1h p lrt und Größe ;u dm (4619 . jeher Witterung. )chen, welches richng lle Hausarbeit versteht, M. Schäfer. Grünbergerstraße. bursche findet Stellung Narktstraße. Leod if Mcbe er Pulvermuhir ßdfenbtln an der ist täglich wüß« m. Die Grube ist an d bat eint gute Abiadn. wd auf Verlangen gt. y -5l |p * X a>-5 Knecht, nunbmit?«; MM«"’ 1 sagidM-d-BU^ cte«ii6l«in‘"Ö und außer dem 0°v asse^__^-7— whm-b->r--°sK , Sftt. 44 evW' Erzählung Ju"g^ E» ^ miMische. ^chen f* °'S>>S xixSL *‘2* X- “* Josef und der König von Sachsen gegenseitig Besuche ab. Am Abend kehrte der König von Sachsen nach Dresden zurück. Oesterreich. Gastein, 6. August. Heute früh 9 Uhr erfolgte die Abreise Sr. Mai. des Kaisers Wilhelm nach Salzburg. DaS Dadepublikum hatte sich vor demBadeschloffe versammelt, um dem Kaiser eine herzliche Ovation zu bringen. Mehrere Damen überreichten DmquetS, welche der Kaiser huldvoll dankend entaegennahm. Zum Abschiede wann auch die Gemeindevertretung und die hiesigen Beamten erschienen. Zum Bürgermeister Gruber gewendet, dar.kte der Kaiser für die ihm erwiesene Aufmerksamkeit und sprach die Hoffnung auS, daß er, wenn Golt ihm das Leben schenke, im nächste Jahre wiederkommen werde. Unter enthusiastischen Hochrufen deS Publikums und während die Kurkapelle da-' Heil Dir un Stezerkranz" anstimmte, schritt der Kaiser die Treppe vom Badejchloß berab und bestieg den offenen vierspännigen Postwagen in Begleitung des Adjutanten v. Lindeqmst. Mittag- wird der Kaiser bei dem Kronprinzen Rudolf in Salzburg dtntren ; morgen erfolgt die Weiterreise nach Frankfurt q. M. zum Besuche der Ausstellung; von Frankfurt begiebt sich Se. Maj. der Kaiser nach Koblenz zu Ihrer Maj. der Kaiserin. Arankreich. Paris, 5. August. Der neu ernannte nordamerikanische Gesandte Morton bat heute dem Präsidenten Grevy sein Beglaubigungsschreiben über- reicht. — Die Journale „France- und „National- bekämpfen die Banketrede Gambetta'S m TourS als ein unbestimmtes und gefährliche- Programm und sprechen sich gegen die Idee einer theilwelsen VersaffungS-Revtfion hinsichtlich der Bestimmungen über den Senat aus'- Entschiedenste auS. Der „Temp-- billigt G^mbetta's Rede und meint, daß dieselbe einen großen Ein uß auf die Wahl'» au'übe» merbe. Bezüglich einer Modifikation de« Senat« müsse er sich unter allen Umstänb'n feine Anfichl vorbehaiten, er halte eine solche auch n,d)t PariS^ll^ August. Auch das „Journal de« TäbatS", sowie die Jour« nale „Le XLX. sidcle“, „La Paix“ ur.b „Le Parlament“ mißbilligen bie Jd.e tAambeita's einer partiellen Revision der Verfassung HÜ sichtlich bes Senat«. — Nach auS Tunis vorliegenden Nachrichten herrscht dort jetzt überall Ruhe und hat e- sich als sicher herausgestellt, daß die meisten der jungst au-gebrochenen Befürchtungen nur durch Böswilligkeit verursacht wurden und durch keinerlei ernftbafien Vorgang behübet waren. - Gin Eingeborener, welcher der Flatter'schen Mission angehSrte, unb dtm M-.fiacre entgangen war, ist gestern ,n Tripoli« angekommen unb bat neue Detail« über den Vorfall überbracht. — Die „Agence Havas' erklärt bte Behauptung ber „Morning Post", paß die Absenbung einer Truppenmacht von 40,000 Mann nach Afrika in Frage stehe, für gänzlich unbegründet. Paris, 6. August. Gme Mi'theilung de« Sriegsministers erklärt d,e beunrubuenben Gerüchte, betreffend Algier unb Tunis, für unbegründet. Die in Sfid Kreider unb Mecheria befindlichen Truppen würben feben werteren Auf- stanb«ve'rsuch verhindern. Die Arbeiten an ber Gise, bahn würden gefordert. Bet den an der aufstänbischen Bewegung betheiligt gewesenen Stämmen kehre die Ruhe zurück. Es besteht daher kein Grund für die B-sürchtung eine« allgemeinen Aufstande«, welche in Frankreich zur Beemflußung ber Wahlen verbreitet werde. In Tuni« sei neuerbirgs keine ernstliche Ruhestörung vor. gekommen. D e einbeimi'che Bersbrrmerie werbe voraussichtlich int bet Lage sein, in Kurzem die Räubereien zu unterdrücken, deren Bedeutung überMeben worden fei. Schließlich wird in der erwähnten Mittheilung bemerkt, daß der Gesundheitszustand ber Truppen in Algier und Tum« nicht Sonstig s-i alS derjenige der Truppen in Frankreich. — Nach er er au« DchAsh'" ergeaangenen Meldung bat der S°phi Amar b" H°nia. w'lchn b m Maffarn der Flatter'fchen Miifion enlkommm war, angegeben, daß der tüt tische Gouoer neu? von Ghabames Mitschuldiger an dem Maffacre sei und sogar Artheil an der Beute gehabt habe. Gugkaud. London. 6. August. Die diplomatische Korrespondenz, betr- Eypmt, ist im Parlamente zur Dertheilunz gtlan-t. Dieselbe enthält Depeschen Gladstone's und dt« Staatsiecretärs bet Golemen, Lord Kimberliy, an den Zlcut/c-land. Darmstadt, 6. August. Seine Königliche Hoheit ber ®rv&bobe wieder bin anflelpuntt bilben dürste um welchen die parlamentarischen »ämpse sich bewegen. Die National. Liberale Gorresponbeuz sagt, es würbe viel ersprießlicher sein, wenn bte «tgierungsorgane sich angelegen fein ließen, über da«, wa, die Zukunit brrn- aen soll, Klarheit zu verbreiten, anstatt sich gegen die Vertreter ctI 8Ttl^” * delilehre in Beschuldigungen zu ergehen, bie bei dem denkenden I^elle bet Beoölkeruwa doch keinen Glauben finden. Zumal wäre Klarheit wünschens werth über die bii allen Reformen, welche geteilt werden, un ^”btt8r“nbe (rebei.be Steuerfrage. Die außerordentiichsten Dinge sind in Aussicht gestellt, «he man aber daran denken kann, all' den versprochenen Segen au« ber Hi,6.« 111 laden, wild e« sich erst batum hanbeln, wo man da« (Selb herbekommt, unb e« will uns scheinen, als möchte sich ^.^ler irgenb etwas entwickeln, wa« man gegenwärtig noch in ein künstliche« Dunkel ju hüllen ^"^oui'München berichtet wirb, bat sich dort eine neue katholische Stubentenverbmbung gebildet, welche um die Bevormunbuni. durch die nord, deutschen Brüder zu umgehen', nur Bayern als Mitglieder aufntemnt. - Wie man hört, hat das Reichsamt de« Innern dem See-Amt in Hamburg eine genaue Untersuchung betreff« des Schiffe« "®anballa au’8'* geben, namentlich um festzustellen, ob Niemanden bei dem Unfälle eine Ver. schulduig trifft. Vielleicht trägt der von so großem und gerechtem Aussehen bealeitete Unfall dazu bei. daß eine Gesetzvorschrfft erlaffen wird, wonach alle Seeschiffe, wenn sie eine bestimmte Seemeilenzahl zurück^elegt haben, einer gründlichen amtlichen Untersuchung hinsichtlich ihrer Brauchbarkeit unterworfen W‘lbtnl_ Da« neueste Beiheft zum Amtidlatt de« Reich-postamtS enthält eine ausführliche Mettheilung über die Neuordnung de« Land post dienst es im beul, icken ReichSaebiet. Man ersieht daraus, daß nach dem festgeflellten Desammt plan tu Verbesserung b.r Landposteinrichlung bei 3774 Anstalten bas sind 49 pEi. aller Postanstalten be« ReichSpostgebutS, bereu Zabl Gabe Mä z .I- 7579 betrug, in «utficht genommen war. Es sollen 55,000 L.nborten ob r 43 pGt. ber letztem bie Verbesserungen zu Gute kommen. Unter dusini Sanb orten befinden fich alle größer», im Relchspostgebnt vorhandenen gefch offen n Ortschaften, sodaß im Wesentlichen nur d.e absetts gelegenen, schwierig zu erreichenden „Emzelfiedrlungen-, sowie einzelne geschloffene Orte geringetn Ber- kehrSumsangs einstweilen auSgesch'.offen bleiben. Der fahrende L,andbref- träger gewährt den Vortheil einer ausrerchendern postallschen Bedienung der Landbevölkerung und einer Besörderungs-Gelegenhett für Reffende. Mit Ruck- ficht aus die Kosten ist vorläufig die Schranke gezogen, daß der fahrende ^and- briefttäaer nur da verwandt wird, wo es fich um Derbmdunz mit benachbarten Postanstalten handelt, oder eme erhebliche Beschleunigung zu erreichen, oder ein außeraewöhnlich starker Päckereiverkehr zu bewältigen ist. Berlin, 6. August. Auswärtigen Nachrichten gegenubrr kann die Nordd. AUg. ßtd.N mittheffen, daß die Sisfinzer Kur ganz lm Gezenihetl aerade in ten letzten 14 Tagen einen besonders guten Einfluß auf daS^Besin- den des Reichskanzlers grübt hat, so daß er täglich ausgedehnte Spazier- mer ^München, s. August. T-50 4, Scbweti eine Ente ,*3.00- fcflä stülk 2.50— 3.00-0, Wälscher ilinntnMl 1 St. 40 1 Sunt 0 H, Sellerie 30 Romaitt-Sala Mm In dem Konku möflen der AugU Sittwe von G Handlung und B men Z-van^soer^ Mittwoch den Nachmitt bestimmt. Tasten, 3. Aug Vroßh. Arnll 5198) Geb Gouverneur von Cypern, in welchen das Gerücht, die englische Regierung habe Griechenland Cypern angeboren, für unbegründer erkläre wird. — Wie verlautet, soll dem Prinzen von Wales, welcher im Lause des Sommers mehrere Diners zu Osborne an Bord seiner Jacht zu geben pflegte, von Seiten der Behörden gerathen worden sein, dieser Gevohnheit in diesem Jahre zu entsagen, weil man meuterische Attentate befürchte. London, 5. August. Der Antrag Bradlaugh's, dem Polizeibeamten Denntng wegen seines Vorgehens gegen ihn bei Gelegenheit seiner Vertreibung aus dem Vorstur vor dem Sitzungssaal der Gemeinen eine Vorladung vor Gericht zugehen zu lassen, ist heute von dem Polizeigericht abgelehnt worden. Rußland. Petersburg, 6. August. Der Kaiser und die Kaiserin sind mit ihren Söhnen und dem Großfürsten Alexis Alexandrowttsch, dem Minister des Innern, Grafen Jgnatieff, und dem Grasen Woronzell-Daschkoff gestern hier wieder eingetroffen. Türkei. Konstantinopel, 6. August. Anläßlich eines Mordversuches auf den schwedischen Unterthan Nordenseldt, auf welchen bet einem Spazierritte zwei Gewehrschüffe abgeseuert wurden, ohne jedoch denselben zu verwunden, werden die Vertreter der Mächte ihre Schritte bei der Pforte wegen der Unsicherheit in der Umgebung von Tberapia erneuern. Konstantinopel, 6. August. In Betreff des Verlangens der Pforte, nach Uebergabe der zweiten der Sektion an Griechenland abzutretenden Geb etS- theile die wettere Regultrung der griechisch-türkischen Grenze btS gegen den 15. September er. hinauszuschieben, sind unter den Vertretern der Mächte mehrere Mittheilungen ausgetauscht worden. Im Anschluß an dieselben hat der italienische Botschafter Graf Corti beute der Pforte eine Kolleklivnote überreicht, in welcher die Gründe für die Ablehnung des Verlangens der Pforte auseinandergesetzt werden. Namentlich wird in der Note der Verlust eines ganzen Monats hervorgehoben und die Pforte gebeten, sobald als möglich den Ort und den Tag für die Wiederaufnahme der Grenzregullrungsarbeiten zu bestimmen. — Der Minister des Auswärtigen, Affym Pascha und der griechische Gesandte, Conduriotis, sollen am nächsten Montag die Ratifikationen der directen griechisch-türkischen Grenzregulirungs-Konvention austauschen. Telegraphische Depeschen, »olsf's telcßt. Salzburg, 7. August. Se. Maj. der Kaiser Wilhelm besuchte heute Morgen den FrühgotteSdienst in der protestantischen K.rche und empfing um 8 Uhr im Hotel den Besuch des Kronprinzen Rudolf von Oesterreich. Letzterer begleitete Se. Majestät zum Bahnhofe, wo der Erzherzog Ludwig Victor, Gras Bombelle^, der Statthalter Gras von Thun-Hohenstein und andere Nota- btlitäten anwesend waren. Nach herzlicher Verabschiedung erfolgte die Abreise Sr. Majestät um 8 Uhr 40 Min. via Rosenheim nach München. Der Kronprinz Rudolf hatte preußische Ulanen-Unisorm angelegt. München, 7. August. Se. Maj. der Kaiser ist heute Vormittag um 11 Uhr 40 Min. wohlbehalten hier eingetroffen und sofort wettergeretst. — Die Fürstin Bismarck ist gestern Nacht von Kreuth hier eingetroffen und beabsichtigt heute Abend nach Kffsingen abzureisen. — Der Kaiser von Oesterreich ist heute Morgen 8 Uhr 15 Min. mittelst Extrazuges nach Lindau abgereist. Paris, 7. August. Ein Circular deS Kriegsministers erörtert die Lage der Unteroffictere in der Armee, setzt die Bedingungen ihrer Karriere fest und gestattet die Verheirathung ter unter bestimmten Bedingungen weiter dienenden Unteroffictere. London, 7. August. Bei dem gestern im Mansion-House stattgehabten Lordmayors-Banket hielt Gladstone eine Rede, in welcher er die Zwischenfälle beklagte, die in der gegenwärtigen Session des Parlaments über die so hoch stehende gesetzgebende Versammlung Ohnmacht und Umhre gebracht hätten und wirksame Gegenmaßregeln nolhwendig machten. Er hege die, wenn auch vielleicht verfrühte Hoffnung, daß wenigstens eine große Maßnahme, die irische Landbill, zum Gesetz werden werde. Bezüglich der auswärtigen Angelegen- heiten äußerte Gladstone, trotz einiger Mißerfolge glaube er, daß man sich auf dem Wege befinde, welcher zum Frieden und zur Ruhe führe. Die gegen- wärtige Lage Afghanistans beweise die Richtigkeit der Ansicht, daß cs ein Fehler gewesen sei, vor 3 Jahren eine Spaltung deS einigen unabhängigen Landes herbeizuführen. Er hoffe, daß der Weg, welchen die englische Regierung jetzt eingeschlagen habe, keine weiteren schmerzlichen Eindrücke zurücklassen werde. Die Afghanen würden sich nur der Wünsche der Engländer für ihre Wohlfahrt und ihre Unabhängigkeit zu erinnern haben. Der Redner sprach sich sodann anerkennend über die Loyalität der Boers bei den mit ihnen ge- führten Verhandlungen aus. Unter dem Schutze der Regierung der Königin von England werde die Zukunft des Transvaal-Landes eine ebenso glückliche werden, als diejenige der übrigen Colonien. Der Thätigkeit Göschen's zollte Gladstone seine vollste Anerkennung. Dank der Festigkeit der Mächte in dem europäischen Concert sei eine große Terrttorial-Regulirung vollendet und eine Bevölkerung aus einem despotischen Joche zu der Vereinigung mit einem Volke ihrer Abstammung gebracht, welches Institutionen habe, die denjenigen Englands fast analog seien. Dies begründe die Hoffnung auf eine dauerhafte Erhaltung des Frieden-. ö Rom, 7. August. An dem beule stattgehabten Meeting gegen das Garanttegesetz nahmen etwa 3000 Personen Shell. Die Behörde untersagte die Verlesung der Tagesordnung, welche das Gesetz abschafft und hob die Sitzung auf. Ruhestörungen kamen nicht vor. Petersburg, 7. August. Der Minister des Innern hat dem „Golos" die dritte Verwarnung erthetlt und das Erscheinen deffelben für sechs Monate inhibirt. Bukarest, 7. August. Das amtliche Blatt veröffentlicht die Ernen- nung Mavrogheni'S zum Gesandten in Rom. Berlin, 7. August, 9 Uhr 14 Min. Seit zwei Stunden steht das Häusercarrö Ecke der Universttäts- und Georgenstraße in Flammen. Bis jetzt find das Atelier deS Profeffors Propius, Dekorationsmalers des königlichen Opernhauses, und das HauS des Grafen Pourtales, in welchem sich auch zahlreiche Kunstschätze befanden, fast gänzlich ausgebrannt. Der Feuer, welches noch andauernd fort- wüthet, hat noch zwei Häuser ergriffen. Lokales. Gießen, 6. August. Was speciell den Rauchtabak anlangt, so entnehmen mir dem Jahresbericht der Handelskammer das Nachstehende: Im vorigen Berichte der hiesigen Handelskammer wurde schon darauf hin- । gewiesen, daß sich der Consum von Rauchtabak in Folge des hohen Zolles aus ausländischen Tabak und der hohen Steuer auf inländische Gewächse sehr erheblich vermindert hat. Leider kann auch heute keine Besserung berichtet we den. — Die erwähnten Thalsachen, sowie weitere Zolle, hauptsächlich die aus Lebensmittel, legen insbesondere den weniger bemittelten Classen der Bevölkerung — da die gehoffte B sserring des Verdienstes nicht eintrat — Einschränkungen in den Ausgaben auf, die mit in erster Linie den Verbrauch des Tabaks treffen. — In Folge davon geht man nicht fehl, wenn man annimmt, daß eben ungefähr derselbe Betrag wie früher für den Genuß deS Pfeifentabaks verwendet wird, der Consum desselben um so viel abgenommen bat, als die durch die erhöht.n Zölle und Steuern bedingte Preissteigerung des Fabrikats beträgt. Der Gang des Geschäfts ist daher fortgesetzt ein recht schleppender und haben in den hiesigen Fabriken dadurch Reduction der Arbeitszeiten und dem entsprechend der Löhne stattgefunden. Gleiche Klagen kommen aus fast allen Gegenden Deutschlands. Außerdem ist die Gesammt-Tabaksindustrie fortgesetzt durch Monopolgerüchte beunruhigt und treten diese auch zeitweise in den Hintergrund, so wurde dann wieder von sehr einflußreicher und maßgebender Seite geplante sonstigere stärkere Belastung des Tabakt betont. Alle diese Beunruhigungen, wozu noch die Concurrenz der staatlichen Straßburger Manufactur kommt — deren eigenthümliches Geschäftsgebahren schon öfter Veranlassung zu Besprechungen im Reichstag gegeben und jetzt zur Beschlußfassung der eingesetzten Commission geführt hat, die betreffende Petition dem Reichskanzler zur Berücksichtigung zu empfehlen — tragen dazu bei, auch die Aussichten auf baldige Besserung des Geschäfts schwinden zu lassen; und doch hätte die Tabaksindustric, sonst eine der blühendsten Deutschlands, wohl auch das Recht auf das Gegentheil von dem, was ihr jetzt zu Theil wird, auf den Schutz des Staates, den man ja anderen Geschäftszweigen bereitwill'gst gewährt, Anspruch zu machen. Dieser Schutz wird nicht in weiteren Zöllen auf eingehende Tabaksfabrikate gesucht, die Industrie bedarf derselben nicht. Ern erträglicher Zustand wird für sie schon eintreten, wenn die erwähnten fortgesetzten Beunruhigungen aufhoren. Allerdings ist für dieselbe vorerst keine Aussicht da, sich rasch wieder zu der früheren Blüthe aufzuschwingen, dies kann erst dann ein- trelen, wenn sich die gesammte wirthschaftliche Lage gebessert hat. — Heber die Eisenproduction im Handelskammerbezirk Gießen äußert sich der diesjährige Bericht der Kammer: Seit einem Jahre ist in unserer Stadt wieder ein Hochofen, die frühere Lahnhütte, in Betrieb gesetzt worden, welche vor circa einem Jahrzehnt in der Zeit der ausschweifendsten Speculation durch eine neugegründete Aclirn Gesellschaft errichtet worden war, bald nachher wieder ausgeblasen werden mußte, weil nicht nur das Actienkapital, sondern auch geliehene Gelder in hohem Betrage durch den Bau verschlungen worden waren und an Rente nicht gedacht werden konnte. Erwerber und gegenwärtiger Besitzer ist die in der Eisenindustrie nicht blos Hessens, sondern Deutschlands hochgeschätzte Firma Gebr. Buderus zu Lollar. Wir erhalten von dieser Firma folgenden Bericht: „Als im Anfänge vorigen Jahres in der Eisenindustrie nach längerem Sicchthum frischeres Leben sich regte und man, trotz der wieder auftretenden ungesunden Speculation, auf dauernde Besserung der Montan und Hüttenindustrie rechnen zu dürfen glaubte, erwarben wir am 4 Februar v. I. die bei Bahnhof Gießen gelegene Lahnhütte und begannen alsbald, dieses Werk durch Verbess rungen und Reparaturen betriebsfähig herzustellen. — Am 6. August desselben Jahres konnte der betreffende Hochofen zum Betrieb vorbereitet U"d am 21. desselben Monates angeblasen, damit also das von uns mit dem Namen „Margarethenhütte" belegte Hochofenwerk dem Betriebe übergeben werden. — Hierbei war von vornherein das Z'el in's Auge gefaßt, die vorzüglichen Erze unseres mittlerweile in der Provinz Hessen-Nassau, sowie in Oberhessen sehr erweiterten Grubenbesitzes, auf Grund der von uns auf hiesigem Werk erzielten Erfahrungen in größerem Maßstabe zu einer Roheisensorte zu verhütten, welche die bei den Gießereien benutzten schottischen Qualitätsmarken in jeder Hinsicht zu ersetzen im Stande sei. — Es ist bekannt, wie das aus den gleichen Erzen über I V2 Jahrhunderte her dargestellte Nassauische Holzkohleneisen auf dem Markte eine bevorzugte Stellung einnimmt. — Unter dem Schutze des Eingangszolles auf englisches Roheisen war es möglich, an eine solche Aufgabe, Angesichts der in jeder Hinsicht weitaus schwierigeren Geschäftsverhältnisse in Deutschland, heranzutreten und damit auch deutscher Arbeit hier e.ne Stätte wieder zu eröffnen. Unsere Erwartungen wurden realisirt, die seither besonders auf das hiesige Werk beschränkte Pioduction sog. ^Nassauische Qualität" Gießereiroheisen konnte durch den Ofen auf „Margarethenhütte" wesentlich und zwar bis zu einer Production von 40,000 Kg- in Gießen | ~ 50,000 „ „ Lollar I pr0 zusammen also ca. 33,000,000 Kg — 33,000 tons pro Jahr erweitert werden und hat unser Roheisen ziemlich schnell in ein größeres Absatzgebiet in Nord-- und Süddeutschland incl. Elsaß als eine beliebte Marke eingeführt. Ist so weit in technischer Beziehung die Herstellung einer gleichmäßig guten Eisensorte für den deutschen Markt, bei fortgesetzt gehandhabter großer Sorgfalt im Betrieb als gelungen zu betrachten, so erfordert die Erhaltung auf dem Markte die Möglichkeit billigen Verkaufes und hierbei spricht vor Allem auch die Frachtfrage ein gewichtiges Wort mit. Wir erwähnen in dieser Hinsicht nur, daß der Betrieb unseres Ofens auf „Margarethenhütte" ein tägliches Transportquantum von ca. 240,000 Kg. bedingt, daß völlig ein Drittel der Productionskosten uns durch die Zufuhr der Rohmaterialien erwächst, ohne hierbei die Anfuhr von den Eisensteingruben nach den Versandstationen einzurcchnen. — Die englische Industrie fußt hierin auf günstigeren Localverhältnissen und auf billigerer Wassers rächt- Neben billigerer Zusubr der Rohmaterialien verlangt aber auch die dauernde Erhaltung des Absatzgebietes billige Frachten für das Roheisen nach den naturgemäß weitverbreiteten Consumstellen. Unsere Bemühungen in dieser Hinsicht sind auf Ausgleichung noch bestehender Anomalien und Schwierigkeiten gerichret. Ueber die Wiedereinführung des Zolles auf Roheisen, welche bekanntlich in den verschiedenen Jnteressenkreisen sehr verschieden beurtheilt wird, spricht sich dieselbe Firma wie folgt aus: „Die Versorgung Deutschlands mit Gießereiroheisen war bis vor Kurzem ein Monopol Englands und weniger bedeutender Importeure, welche hohe Summen dabei gewannen indem sie ihre Situation in jedem möglichen Maße ausnutzten. Gerade um eine spätere Ermäßigung des Zolles in's Auge fassen zu können, ist es nöthig, daß die Mittel und Wege dafür geboten werden, damit die deutsche Industrie mittlerweile erstarke. England macht bekanntlich, wo es gilt, einen Markt für seine über alle Maßen entfaltete Eisenindustrie zu erobern, nur so lange und nur insoweit die allerbedeutendsten Anstrengungen, bis es sich im Besitz desselben befindet, um seine Vortheile bann wieder nach Kräften auszunutzen Die deutsche Gießereiroheisenproduction und die Leistungsfähigkeit der Werke ist bereits eine so große, daß der deutsche Bedarf im Jnlande vollkommen gedeckt werden kann (wir nehmen heute eine erste Stelle in derselben ein), thatsächlich regulirt die inländische Concurrenz bereits die Preise und es ist gewiß einleuchtend, wie unter solchen Verhältnissen der Zollschutz besonders für die Massen- und Consumtionsartikel, welche auf die große Zabl der Arbeiter und Transportinstitute einen ernährenden und befruchtenden Einfluß übt, als eine nationale Nothwendigkeit anzuseben ist. Wir glauben nicht nöthig zu haben, auf die Beispiele von Frankreich! Rußland, Amerika zu verweisen und erwähnen nur noch, daß unsere Preise bis zu 5 und 10 JL, also einen mindestens erheblichen Theil des Zolles unter demjenigen der ebenbürtigen ausländischen Marken stehen, daß die Fabrikation der betreffenden Producte auf beiden Werken ohne denselben indessen heute nicht stattfinden könnte und dieselben voraussichtlich stille stehen würden." Giefien, 8. Wuguft Wie schon seit einer Reihe von Jahren, so feierte auch gestern wiederum in Wenzels Garten der „Bürger-Club" sein Sommerfest. Unterstützt vom herrlichsten Wetter und unter den Klängen unserer Regimentsmusik vergnügte sich bis zum späten Abend Alt und Jung auf das Beste. Das Fest gewähr te nicht allein seinen Mitgliedern eine frohe Unterhaltung sondern auch die sehr zahlreichen anderen Besucher, welchen mit gewohnter Liberalität die Thell. nähme am Gebotenen gestattet war, amüfirten sich sichtlich und sprachen ihre lebhafte Befriedigung übe t Ergebung bi bauat •“Mas bett sollen im §aalt nachfolgende Aibl werben, al3: Fertigung schlagt zu . ^^sertigung von Ji zu... . Ausslrarbeihvera “W. Steiner Men der Steine Mnirarbeit a®'*, i>en 5. Bcrp, «Ott Wkidei h u T ta? ft* «><». li In A ‘-55*4 Nfaiti i tuitr o* fyferb. c s-fe * ifr.Ä bie mit tn eift"'’ nid» fehi ?:i a‘»t ” wfe’ E*«f)en ungesunden Lvecu- ;rie rechnen zu dürfen ifeen gelegene LahnhllUr Reparaturen bctnrbl- )er brtreffende Hochofen en, damit also das von dem Betriebe übcrgeda zesaßt, die vorzügliche, ! in Oberhesirn sehr m jem Werk erzielten Er- rbütttn, welche die bei Hinsicht ju m'e-en i® über IViSaWunbate ie bevorzugte Stellung sches Nohesien war es weitaus schw>errgerm ich deutscher teil hm rtz aus das hiesige Werk Weisen konnte durch den r Production von geifert gerben unb bat jjotb; unb Sübbeutii1 inet gleldjmite »E Tgroeer S°>«'-»7 in auf bem Wuiln Me $4 bie Sraitfr««1" b°b der ch di-°Mbr bn «^ UjM na» ***** s$ss ausnMN hi »,s>* i» **s$ 5SJ«* h,r Werke ist lsfäh'g^'^deckl werden llko-nF ^tirt die "' s-A DB LPlK:------ ÄÄ tes-« \ pJpgaconS 4321) M Gebotene aul. Und ftfcin war el auch. Feenhaft, durch Hunderte een farbige, Glallampirn» ,nt Lurch tir ttlrflor» Galillimtnarten te» Gartens selbst unterstützt war der Festplatz bf!fod- :f! Sine »berralchende Neuigkeit war der so«. Facketpotonaise. welche von kundiger H-nv gkl.U't, tm Garten tbre zierttchen Schnörkel und Wendungen »,chte und auf Ui Zuschauer ctnrn saft mag,sch», Zauber ouskbten. Zahlreiche bengalttLe Flammen uaierstützlen da» io schöne Arrangement. Daß etn solche» Fest den Bere'e eine schöne Summe Geld kostet, ist wohl selbstredend, und verdient e» aflt Anerkennung, daß RtchlmttqUeder, wie schon oben m wähnt. ungehinderten Zutritt hallen Dagegen »st auf La» Lebhafteste zu rügen, daß einzelne RlchlmikgtteLer, resp. deren Kinder sich i« Dirnehmen der immerhin mcht drlltzen Illumination», ttiper (Fackeln) so sehr fleißig zeigten. Vermischtes. Fr ankfur t, 6. Juli Die künstliche E«»bahn »st jetzt soweit fertig gestellt, daß Morgen Sonntag um 5 Ubi Nachmittag», em Proberaufen stak,finden kann, zu welchem der hiestge Schliltschuhelub bereit» Smladungea erkalten hat. Die 5000 OK«ß umfassende ö:»< stäche ist. w,e w r selbst uns überzeugt baden, spiegelglatt gefroren und macht bei der tropischm Hitze draußen etnen ganz wunderbaren Eindruck Diese abnorme Hltze war auch gerade bit Ur'ach, der langen Derzezeruag zu der überdle» noch sonstige ungünstig« NebeaumstLnd, bin. zukamen Die Freunde de» Ersfport» werden flch nun für ihr lange» Warte, entschädige« können. — Hm 4 August besuchten I H. die Herzogin von Nassau. in Begleitung der Prinzess,« ton Walreck, de» Prinzen von Bübingen und de» Hofmarschall» Grasen Bose die Ausstellung. Handel und Vermehr. Frankfurt, 6. August iMarktbericht.) Der deutige Heu- und Strohmartt war gut befahren. Heu kostet« je nach Qualität der Ltr. X 4.OÜ—5.50, Stroh X 3 50-4.00, Butter 50 Silo X 1 20, tm Detail 1. Qualität da» Pfund X 1.50—00, 2. Qualität oas Ps. X 1.30-35, Eier da» Hundert 4.85—5.50. Ochsenfleisch per Pfund 60—70 4. Stuh., «ind und Farrenfleisch 45—55 4, Salbfleisch 40—55 4, Hammelfleisch 40-50 4, SLweineSeisä 65-70 4, ein Hahn X 1.80—2.20, em Huhn X 1.60— 2.00, eine Ente X 3.00— 0.00 eine Daube 50—00 4, junge Gan» X 5.00- 8 00, Hasen da» Stück X 2 50—3. Poularden X 2 50—2.70, Reddock da» Pfd. 70-80 4, Kapaunen X 3.00—0 Dälscher Habn X 9—12, Kartoffeln 109 Ko X 6.00—0.00, Kohlkraut 20 4, Blumenkobl 1 St 40—70 4. Wirsing 15—20 4, Gelberüben 1 Bund 10-0 4, Zwiebeln 1 Bund 0 4. Sellerie da» Stück 30—00 4, Meerrettig 1 Stück 00—00, Spargel da» Pfund 30 4, Romai' Salat 10—20 4, Endivien 8 — 10 4, Rotbkraut 3«>—0<> 4, Weißkraut 25-00 4 Artischok« 50 4, Erbsen da» Pfd. 30-50 4, Bohnen 100 Pfund 8—10 X. neue Kartoffeln da» Pfd. 00 4 da» Malter X 10.00—12, Lovi Saiat 5—10 4. Soin« 50—00 4 Schnutlauch da» Gebund 3 4, V,rkr 4—5 4. Kohlrabi per Stück 3—5 4. Kirschen da» Pfund 19-20 4 — Biele Telegramme verfehlen ihren Zweck, trmn der Empfäuger nicht za Hause ist, da» Delegramm also längere Zett uneröffnet liege, bleiben muß. Z. B. em» Herrschalt erhält etn Telegramm von einem Verwandten „Äommr 7 Uhr, Badnbvf abbolen ' Di» Herrschaft ist ausgegangen, kommt um 8 nach Haus», di» Dienstboten dürfen da» Telegramm nicht öffn« und der Besuch wirb nicht abgeholt. Da» Telegramm verfehlt also seinen Zweck; e» giedt Aerger und Unannehmlichkeiten. Zur Vermeidung derartiger Verdrießlichknien ist von der Telegrapb»nverwalt,ng die Einrichtung getroffen, daß Telegramme offen sunverichloffen) bestellt werden können. wenn e» vom Ablender verlangt wird. Da» Verlangen »st durch den der Adreff, vorzustelenden Vermerk: .offen zu bestellen- oder durch die al» rin Wort geltende, Buchstaben RO au»zudrücken. Die zweckmäßige Einrichtung wird jedoch selten angewandt und scheint im P^bkikum noch wenig bekannt zu sein. St» emvsiehlt sich del allen allgemeinen Bestellungen und verlangen an Gasthöfe, Geschäft», Privathaus»r und Bebirdrn, wo in Ad w»senh»it der Brsiaer, der Herrschaften, Lhes» u. j. w. dir Aufträge auch durch die Dienerschaft, die Angibirigen, die Beamten x. au»g«fübrt werden können. 731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von HAAME5NTE15' * VOtiLEH in Frankfurt a M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) xuvor Auskunft einfordert, die auch hineichte der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt Nehl(Tubericht. Mitgetheilt von dem Agenten de» norddeutschen Lloyd E. W. Dietz in Gießen. Breme,. 5. August. jPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Hohen- zollern, Lapt. R. Sander, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 20. Juli von Bremen abgegangen war, ist heut« wohlbehalten tn Baltimore angekommen. Bremen, 6. August. (Per transatlantischen Telegraph.] Der Postdampfer Habbburg, Eapt. R. Rtngk, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 24. Juli von Bremen und am 26. Juli von Southampton abgegaugen war, ist heute 8 Morgen» wohlbehalten in Newyork angekommen In dem Konkurs über das Ler« mögen ber August Nauheimer s Wittwe von Gießen ist zur Verhandlung und Beschlußfassung über etnen Z van^s^erqle'ck Termin auf Mittwoch den 24. August er., Nachmittags 3 Uhr, bestimmt. G eßen, 3. August 1881. Großh. Amtsgericht Gießen. 5198) Gebbarbk.__ Vrrgrbung non Walbrorg- bauavbaten. 2amsiag den 13. dS. Mts., Vormina S 11 Uhr, sollen im Saale deS alten Rathhauses nachfolgende Arbeiten öffentlich vergeben werden, alS: Anfertigung von Weggräben, veran- schlagt zu . . . . JL 353.26 Anfertigung von Kanälen, veranschlagt zu.......v4L 147.50 Lhauistrarbeit,veranschl.zu „ 1687.— Lieferung v Steinen „ „ „ 2637.— Aussehen der Steine „ „ „ 114.40 Planirarbeit „ „ 215.25 Gießen, den 5. August 1881. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 5150) A. Bramm. Verpachtung von Weidennutzunfien. Mittwoch den 10. August, Vor Maas 9 Uhr, soll der Korbweidenschnitt in den fiskalischen Pflanzungen an der Lahnstrecke von Gießen bis Heuchelheim an den Meistbietenden für das laufende Jahr verpachtet werden. Die Zusammenkunft ist auf der Lahnbrücke bei Gießen. Gießen, 5. August 1881. Großh- KreiSbauamt G'.eßen. In Vertretung: Faust, 5133) Kreisbauaufseher-Aspirant. Oeffentl. Versteigerung emer (5188 kpfcrd. Lokomobile nebst dem Dreschwagen, welche sich tn gutem Zustande befinden, wird zu Bad-Nauheim den 13. dS. Mts., Nachmittags 3 Ubr, tn der Hofraithe Burgstraße Nr. 210 abgehalten. Bad-Nauheim, den 6. August 1881. Fr. Langsdorf L Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. 5171) Die am 15. Juli er. fällig gewesenen Pachtgelder von den städlischen Trieboierteln können In den nächsten 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiefizen Stadtkaffe bezahlt werden. Gießen, den 6. August 1881. Der Stadt-Rentmeister: GnderÄ. Submission. 1) Die Likferung von Steinkohlen und tannenem Scheitholz für das academische Hoipital in Gießen, 2) das Reinigen und Jnstandhalten der SD cf en und de- Kochherdes in dieser Anstalt soll auf dem Wege der Submilfion vergeben werden. SDfferten find schriftlich b'.S zum 13. August 1881, Vormittags 12 Uhr, aus da« VerwaltungSbureau drs academischen Hoipitals etnzureichen. Die Bedingungen können auf dem genannten Bureau eingesehen werden. Gießen, den 6. -lugust 1881. Grosiherzogliche Verwaltung. (5173 Kleider-Uersteigerung. 5155) Dienstag den 9. d. MtS., von Nachmittags 2 Uhr an, laffe ich den Rest m»mes Klerde'vorraths circa 200 2t. Röcke, JaquetS etc. „ 100 2t. Westen „ 60 2t. Hosen meistbietend versteigern. £. llonch, B. 54. Sonnenstrasse B. 54. "äe'-Morgen letzter Verkaufatag. "Ww Im Laden der Frau Zülcb Wwe., Scltersweg. Großer Ausverkauf }u noch nie dagewrsenrn Preisen. Durch große vortheilhafte Einkäufe kann ich folgende Artikel zu angeführten Spottpre'sen erlaffen und ersuche die geehrt-n Damen, sich von der Billigkeit memer Maaren durch nachfolgenden Preis - Courant überzeugen zu wollen. Hochfeine, gestickte Damenktaaen von 20 an; Kinderkragen von 10 H an; Manschetten per Paar von lO^z an; seidene Binden, Halstücher von 20 H an; Corsetts von 80 an; Unterröcke in allen Farben von 50 an; verschiedene Sorten Spitzen von 6^ an per Meter; seines Band und Sammt- band per Meter von 15^ an; feine KrausemPliffe per Meter^von 20 an; Sophaschoner, Kommodedecken von 50 H an per Stück; 1000 Stück Schweizer und sächsische Stickeren von 50^ per Stück; Vorhanqstoffe von 30 an per Meter; 100 Dutzend Pliffe Kragen, daS Neueste, 2 Stück 30^. Feste Preise. Feste Preise. Bitte die geehrten Damen nochmals, sich von der Billigkeit obiger Artikel überzeugen zu wollen. Ansehen kostet nicht». 5072) Chr. Hofmann. DiFWormsex^Bräuer-Akademie beginnt das Winter-Semester am 1. November. Programme und Auskunft ertheilt die WORMS a. Rh. Direction: Dr. Schneider. Versteigerung. (Für Gartner.) Donnerstag den 11 August ds. IS., Morgens 11 Uhr, sollen in dem Gräfl. SolmS-Laubach- schen Kloster-Arnsburg bei Lich ein Warm- und etn Kalthaus öffentlich aus den Abbruch an den Meistbietenden versteigert werden Gartenaufseher Melchior ist angewiesen, die Gebäulichkeiten vor der Versteigerung zu zeigen. Arnsburg, den 29. Juli 1881. 5055) Henckel, Gräfl. Rentmeister. Dirnstag den 20. September, Vormittags 10 Uhr, soll aus hiesigem OrtSaericht daS Grundstück der Karl Kling Eheleute in Wieseck, Flur 44 51,8 1162 Mtr. Acker aus dem Flut'tgraben, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 8 August 1881. Großherzoaliches Ortsgericht. 5193) Müller. Feilgebotenes. 5190) Den Hafer von meinem im Altenfeld gelegenen Acker bin id) willens auf dem Halm zu verkaufen. Liebhaber wollen sicb an mich wenden. _______Brühl, Connenstrahe. Dienstag und Freitag, Morgens von 8 Uhr an: sf95) L Löwenstein. Vohnen- k Gurkenfässer in jeder Größe empfiehlt (4964 Louis Lony, Holzwaarenlager und Küferei. Ginmachesfig vorzüglicher Qualität empsiehlt 4940)T. Elsoffer, Marktstraße. Aechten holl. Colonialzucker emvnehlt (5126) H. K. Skassauer. Arbeits Hosen aus nur guten Stoffen, Vuckskinholen, schon von 6 X an, offerirt Frankf. Waaren-Bazar, 5130) 17 Schulftraße 17 Corsetten in großer Auswahl tn allen emvsieblt billigst A. Fangmann. L 2, 1, i,i 2' Wehen RogM Gerste Hasel M^ts Berlin, 8- cflto Halsiahr 18t Dmach Hal D wn 6 Monaten im mgrführt. Dieser tmtiKin gegenüber, Wfuhr aus nahezu tret günfltl aus Ro |anmttinful)r mit rr ht|t Einfuhr etwa 1 ij der außnordenlli j«i[e theiiwe'je wvk tai LpirituLbrennrr tzetmdeoerbrauchs I u beachten, daß un ii dem bezeichneten fab. Die Getreide ILluß in den freie Lagnrevistonen ermi mar, rch. Juli. S ßWn Mvtzrn, totl in den fteirr lenigen Mentzm, tt 2Bfg s,ewar.dnt su lern werden. Dir' ^jährigen Zahle »it ihnen die Tra, t 7 Der Fe robln des Reiches i ™ 12,362,467 V ?tr H^ptpostei jmuckbieiben der I Schlag; dtesrr lHand an creditil * wr Erbebuna W\t von 12 Mil PeterSburc ?l® Necken des @ 23 V.,111 ^ordn! 3uli °u KÄSS &iti ?? ®iii «ft«. L ialrer , ?us bie s *jäs* 3m*.. .üt'ft Sm Khaen,en dir 3 äff > i M't. iUt ’ 1 ’M MÄ » 8 Fr. Seibel 5106) angewandt und empfohlen. (5031 - r Geld Cour-, 4 20-23 -Billige Arbeiter-Hemden | Billige Arbeiter-Hosen. z 4218) IVeuenweg 193. 4. 23-27 22—26 37-42 72—77 72-76 55-59 5134) Junge kräftige Bernhardiner Hunde sind zu verkaufen. Näheres in der Exped. ds. 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