age: (2441 r Vorstand ld) der ^aulcrb: b'lUn6 fltnüflfnbt rdm DOTbtbaltni ffbrN'd)( «"schaffung oon (2403 er Ritter» «r. 81 Samstag den 9. April ISSL Kichener "AMger Aiicigk- uni) Amtsblatt für htn firm Kirßni. ** 16 16 20 in5 unsercs -inen aut (2444 ebliebenen. [iglitn Preisli ircheiipliih. Bart* jfnahmen (2440 Amtlicher Hheil. Betreffend: Die Ausführung des ReichSqesetzeS über die Abwehr und Unterdrückung von Viehseuchen vom 23. Juni 1880. Bekanntmachung. Wir bringen zur öffentlichen Rainhnfr, daß die Handausgabe deS Reichsgesetzes über die Abwehr und Unterdrückung von Viehseuchen vom 23. Juni 1880 nebst den zu dessen Ausführung ergangenen reichS- und lande-rechtlichen Vorschriften, nämlich der Reichs-Jnstruction vom 24. Februar 1881, der Groß» herzoglich Hessischen Ausführungs-Verordnung vom 12. März 1881, dem Minifterial»Ausschreiben vom 18. März l. I. Nr. 4 und den Bestimmungen über unschädliche Beseitigung von Th'erkadavern, in der Buchhandlung des Großherzoglichen Staatsverlages in Darmstadt zum Preise von 90 H für das Exemplar käuflich zu beziehen ist und daß beim Bezug in Partieen von mindestens 40 Exemplaren, etwa Seiten- der landwirthschaftlichen Vereine, Eonsumvereine und dergleichen, eine Preisermäßigung auf 80 H pro Exemplar eintritt. Ei eß en, am 7. April 1881. EroßherzoglicheS Kretsamt Gießen. 2 Dr. Boekmann. Die erste Lesung des Unfall'DerstcberungS-GefetzeS. Im deutschen Reichstage hat in diesen Togen die erste Lesung des Gesetz» Entwurfes stattgefunden, mit welchem die Reichsregierung die Gründung einer großen Arbeiter»Unfall»Versicherungsanstalt oon ReichSwegen anstrebt. Die Hauptredner bei dieser Gelegenheit waren die Abgg. Bamberger und Richter, welche den Entwurf bekämpften, und der Reichtkanzler, welcher ihn warm befürwortete. Bamberger wies zunächst darauf hin, daß daS Haftpflichtgesetz, auf btfitn weitere Ausbildung man nach dem vorliegenden Entwürfe verzichte, keineswegs als unfruchtbar bezeichnet weiden dürfe. In der kurzen Zeit von 10 Jahren entstanden neun bis zedn ansehnliche Unfall-Versicherungs-Gesellsch freu, welche die Durchführung der Haftpflicht ermöglichten. Im Jahre 1880 waren bei den deutschen Unfall Versicherungs-Ges:llschaften nicht weniger alS 860,000 Arbeiter versichert, an welche bereits 17 Mill. JL für Entschädigungen bezahlt worden find, darunter auch durchlaufe, de Penfionen von etwas über 200,000 jährlich. 20,000 Arbeitgeber find sogar über die Verpflichtungen deS HastpflichtgefetzeS hi, ausgegargen und haben ihre Arbeiter gegen jcrcn Schaden, auch gegen den, für welchen fie n cht verantwortlich sind, versichert Bei Annahme des Entwurfes würde daher der Gesetzgeber eine bedeutende Reihe privater Anstrengungen rernichten, welche erst durch gesetzliche Initiative dervorgerufen wurden. Ferner sei die Zahl von Proceffen, zu rrelften das Hafipflichtgesetz Anlaß gegeben, weit übertrieben worden. Von 118 OOO Fällen sind nicht 2000, also noch nicht 2 pEr. auf dem Proceßwege erledigt worden. Die Veisichiruns:- Gesellschaften müßten schon im eigenen Jntereffe coulant mb nachgiebig fein ; bei einer Re'chSanstalt, welche ein Monopol genießt würde dies Jnterefie fortfallen. Herr Bamberger wies alsdann auf den socia» lrstifchen Eharakter des Entwürfe- hin. In der gesammten G schichte fet nur ein ähnlicher Versuch verzeichnet und dieser ging vom französischen Ecnvent au- 1 Dieser Versuch sei neuerdings in Frankreich von Mug iedern der äußer» sten Linken nieder ausgenommen worden, welche ausdrücklch anerkennen, daß eS Grundsätze von 1789, Grundsätze der Revolution feien, welche durch die Maßregel wieder zu Ehren gebracht werden sollten. Herr Bamberger will den Standpunkt deS englischen National-Oeconomen nicht verlassen, der meint: In der Volkswirthschaft ist sehr viel zu lernen und sihr wenig zu thun. Der letzte Kampf deS gebundenen Staate- gegen den Staat der freien Gniiritfelunn habe angehoben und die freie Entwickelung werde siegen. Auch der Abg. Richter nahm zunächst unser Haftpflichtgesetz in Schutz und erklärte, nur deswegen in eine Eommisfion-»Berathung des Entwurfes willigen zu können, well sich aus dem letzteren vielleicht etwas zu Gui sten der Weiterenlaickelung der Haftpflicht derausschälen lasten würde; alle- Uebnge in der Vorlage erscheine ihm unannehmbar. Die Fortschrittspartei stimme für obligatorische Anzeigepflicht der Unfälle, für die Ermöglichung rascherer und leichterer Feststellung des Thaibestandes und für schnellere Erledigung von Streitigkeiten, die auS dem Haftpflichtgesetz entspringen. Gegen die Hauptge» danken der Vorlage aber verhalte fie sich ablehnend. Die Ar Hänger des Ent- würfe- überschätzten die Einwirkung des PolizeizwavgeS und der Bevormun» dang, während die Gegner deffelben vor Allem die Selbsthülfe, daS eigene Jntereffe, das freiwillige Zusammenwirken betonen. Schon diejenigen Genosten» schäften, welche nach dem System Schulze-Delitzsch gegründet wurden, haben letzt einen Jahresumsatz von 2000 Mill. JL, 180 Mill, eigene-, 400 Mill. NewdeS Capital und 2 Mill. Mitglieder. Auch die -ranken», Invaliden, Wittwen» und Waisen-Kaffen hätten sich bereit- sehr ansehnlich entwickelt. Mit Organisation ^einer staatlichen Unfall-Versicherung würde auS der Arbeiter» Versicherung ein Stück gewaltsam herausgenffeu. Die ReichSregierunz verschließe sich auch nicht ganz den hieraus entspringenden Folgen und habe daher bereits die Gründung einer staatlichen Kranken» und Älters-Kaffe in Aussicht genommen. In Folge besten gelange der Staat auf der schiefen Ebene immer weiter. Nach Richter'- Schätzung seien schon gegenwärtig drei Fünftel aller Arbeiter gegen Unfälle versichert. Gerade im Versicherungswesen aber leiste die Privat Industrie mehr al- der Staatsbetrieb. Das Gebiet der Unsall» Versicherung sei aber von allen Derficherungszweizen das schwierigste und un» zugänglichste. Auch der im Entwürfe enthaltene Gedanke, den Staat dazu heranzuziehen, daß er die au- Unfällen für die Industrie entspringenden Lasten miltrage, sei durchaus verfehlt. Die Industrie könne bie Kosten, welche bie Unfall'Verficherung bebingt, sehr wohl allein tragen. Dieselben beliefen sich für den Seiner Rohzucker nur auf 46 für die Tonne Bier auf 2 5 H und bet kleineren Brauereien auf 3,5 H, für Mafchiuenenfabriken auf Vaso des Fabrikwerthes, für Tuchfabriken nur auf V900 deS FabrikwertheS. Die moderne Armenpflege unterstütze nur Denjenigen, von dem es feßsteht, baß er sich selbst unmöglich das Noihwendigste verschaffen kann. Hier aber werde eine ganze Arbeiterklasse biS 750 JL Ei kommen als der Staatsunterstützung bedürftig erklärt. DaS sei nicht mehr socialtstisch, sondern communistisch. Da nun aber die Subvention nur Arbeitern bestimmter Industriezweige zu Gute kommen soll, so würden die in den nicht begünstigten Erwerbszweigen beschäf» tigten Leute, obgleich sie noch weniger als 750 JL Einkommen haben mözen, zur Unterstützung ihrer Eollegen herangezogen werden. Daher stoße der Entwurf auch in allen Arbeiterkreisen, welche sich mit der Vorlage beschäftigten, allgemein auf Widerspruch, indem man nicht nach Gründung einer neuen Unfall-Versicherungsanstalt, sondern nach weiterer Ausbildung des Haftpflickt» ges-tzes Verlangen trage. Auch die Fabrikanten neigten sich mehr und mehr zu ten Ofqnern deS Entwurfes. Fürst BtSmarck leitete seine Besprechung des Gesetz-EntwurfeS durch den Hinweis darauf ein, daß endlich etwa- Positives geschehen mfifje, um den be* reettigien Klagen der Arbeiter Abbülfe zu verschaffen. Das laisser faire, laisser aller könne auf den monarchischen, den lande-väterlich regierten Staat keine Anwendung finden. Daher sei in der That beabsichtigt, den Armen und SLwacden in Zukunft auch in anderer Weise zu Hülfe zu kommen. Die hier vorgeschlagene Organisation werde allerdings einer langen Entwickelung bedürfen ; dem Re'chkkanzler schwebe die Bildung von Gei offenschaften innerhalb der einzelnen Erwerbsgruppen vor, welche die mit der Unfall-Versicherung verbundenen Einrichtungen zu überwachen haben würden. Die ReichSregterung aber künn: den Entwurf nur dann befürworten, trenn auf die Staatshülfe N'cht verzichtet werde; der Industrie dürfe alleinige Tragung der auS dem Gesetz entspiingenden Opfer nicht zugemuthet werden. Die Lasten, welche dem Staate auS dem Gesetz erwachsen, würden aber, wenigsten- zum Theil, dadurch ausgeglichen werden, daß ja durch bessere Sorge für die invaliden Arbeiter die Armenpflege entlastet werde. Eine Haupttendenz deS Entwurfes befhbe ja darin, daß die Zahl der Almosenempsärger verringert werden solle. Wer beobachtet habe, wie schlecht oft die schwachen und verkrüppelten Leute namentlich auf d m Lande, selbst von nahen Verwandten, behandelt werden, müffe die Empfindung des gesunden Arbeiters theilen: es sei fürchterlich, daß diesem dieselbe traurige Zukunft w'nke. Schon eine Entschädigung von jährlich 100 bis 200 JL würde die Lage dieser Armen erheblich beffern. Den gesunden Gmcffen dürfe nicht das Beispiel eine- auf dem Kehricht verhungernden GreiseS giwädrt werden. Gegen die Bezeichnung deS Gesetz Entwurfes als socialtstisch, sei der Reichskanzler unempfindlich; Niemand würde die Retchsregirrung mit der Mörderbande Haffelwar.n, Most und Grnoffen gleichstellen wollen. Der Gesammteindruck, welchen die bisherigen Verhandlungen gewährten, besteht darin, daß die Mehrheit deS Reichstages nicht gewillt scheint, die vor» geschlagene StaarShülfe zu bewilligen. Da aber ohne dieselbe die ReichSregie» rung keinen Werth auf das Gesetz legt, so dürste diese- überhaupt nicht zu Stande kommen. Immerhin haben diese Beraihungen ihr GuteS. Sie stellten zur E-idevz heraus, daß alle im Reichstage vertretenen Parteien von der Nothwendigkeit überzeugt find, die Fürsorge für die invaliden Arbeiter noch weiter auSzudehnen. Jeutschland. Hamburg, 6. Avril. In der heutigen Sitzung der Bürgerschaft wurde der Anwag des Senats, bewenend die Wahl von Perwauensmännern behufs Berathung der Zollanschluß-Angelegenheit nach kurzer Debatte angenommen. Gewählt wurden hierauf: Handelskammervräsidenl Lutterotb. Sloman. Swack, Robinow, M. Hinrichsen, Cremer, Brennereibesitzer Peters, Richter und Otto. Letztere Beiden, welche der Linken angeboren, lehnten die Annahme der Wahl ab. weil die von ihrer Partei selbst aufgestellten Candidaten durchgefallen waren Lei der fortgesetzten Wahlhandlung wurden Dannenberg und Schäier gewählt. Bremen, 6. Avril. Tie Bürgerschaft bat heute dem Anträge des Senates entsprechend einen DerwauensauSschuß von zwölf Mitgliedern niedergesetzt, welcher mst dem Senate gemeinschaftlich die Freihafen-Frage erörtern und einem von der Burger- verwiesen worden- „ ,, . , . L Lord Beaconsfield hatte in der vergangenen Nacht einen yeftiqcn asthmatischen AnsaÜ mit Congesttonen nach der rechten Lunge; heute Vor- mittag hat sich das Befinden deffelb-n wleber etwas gebessert- Petersburg, 7. April. Dle Praceßverhanolungen gegen Rnfiakaff und G-noffen haben heute Vormittag 11 Uhr ihren Anfang „enommen- Athen, 7. April. Sämmtliche Gesandten find beauftragt, identische, von den Botschaftern in Konstantinopel redigirte und von den gesummten Ca» bineten gebilligte Noten der griechischen Regierung zu übergeben, in welchen dieselbe ersucht wird, die neue Grenzlinie, welche der Conferenzirnie fubstttuirt DermischteH Frankfurt, 7. April. In btt Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde in der Brückcnstraße zu Sachsenhausen ein Raubmord verübt. Einer von zwei der Krankenpflege ob- lieaenden Männern, die zusammen wobnten, wurde beute Morgen in seinem Bette erwürgt voraesunden. Der zweite ist verschwunden und mit ihm eine Geldsumme von 600 v4t welche JaflS vorher der Ermordete au8 der Heimath geholt batte. DaS Nlcht-Oeffnen der Wohnung und der Umstand, baß eine Scheibe zerschlagen war, machte auf da« Zimmer aufmerksam und veranlaßte polizeiliche Oeffnung. Der Thäter ist noch unentdeckk. Beide haben schon an ver, schiedcnen Stellen der Stadt gewohnt. In letzter Zeit wurde zwischen den Beiden Uneinigkeit bemerkt da der Sine den Andern deS DiebstahlS bezichtigte. ' Die Hauptführer der Antisemitenbewegung in B:rlin stehen mit einander auf dem gespannteste« Fuß. Der bekannte Vater der «utisenritenpetitiou, Herr Dr. Förster in Berlin, ist m seinem Hause von dem als Leiter der antisemitischen Studentenverjammlungen bekannten Stud. jur. Schramm und messen ComUitonen Roland (der rasende?) in der - gen«' Wohnung mit Knütteln geschlagen und arg zugirtchlet worden. Daft „Berl. Tagbl. tcbntbl über den Borfall: „Ueber den Ueberfall des Dr. ö. Förster, des btlannten Urhrbrrö der sogenannten JudiNpetMvn an d'n Reichskanzler, sind gestern Vormittag noch von Seiten der Ehen>orte, burger Poltzeibeböcde die nothwenbigen Erhebungen bewirkt worden. Nach den Angaben des Herrn Fö.stcr war cer Verlauf der Viffant folz.nd-r: Gesten früh um 6>/. Ubr drangen zwe. Personen in das Haus Leidnitzstraße 20, desien Bel Etage Dr. Förster bewohnt, mit G<«a t «in indem sie die Haushältertu, die ihnen die Hausthür öffnete, zuruckstießen, die Treppe binauf- stürmten, aber nicht den gewöhnlichen Weg di.ekt in daS ArdettSzimmer nahmen, sondern, da sie mit der Oertlichkeit genau vertraut und wußt.n, laß dasielbe von innen verrregilt, den '»«eiten Eingang durch di- Küche wählten, die Thür zum Bibliothekzimmer auf,chlosi.n und durch dieses in die Arbeitsstube gelangten. Dr. Förster, dessen Geburtstag gestern g.wesen ist, vermuthcte in den geräuschvoll Ankommenden die ersten Gratulanten und war nicht wenig übirra'cht, als plötzlich d.r frühere Studiosus und Lieutenant v. -schramm mit seinem Freunde, dem Studenten Roland — seitherige Agicationsgenossen Dr Försters — vor ibmstanden und di- seinerseits bisher verweigerte Satisfaktion in heftigster Weise verlangten. A s Dr. Förster bm beiden Eindringlingen hierauf rundweg erklärte, er könne die vom 22. Marz damende Forderung aus den ihnen schon wiederholt angegebenen Gründen nicht acceptiren, und ihnen kurz die Thüre totes, erhielt c. dm ersten Schlag über den K.pf. Hierauf entspann sich ein heftiges Ringen, dabei gelang es Dr. Förster, der bekanntlich R-senelieufn.-nt ist, feinen Degen von ver Wand zu reißen und sich nach Möglichkeit gegen die beiden Angreifer zu vertherdigen. cvn Folge der Hülferufe der Haushälterin ergriffen die Herrin v. Schramm und «olan^ die Flucht und eilten, von Dr. Förster verfolgt, in den Vorder garten, wo 's zu abermaligen Rmgen zwischen Dr Förster und v. Schramm kam, biS es ,chl:eßl.ch dem Studiosen Roland gelang, ssinen Kommilitonen zu befreien, woraus Beide das Werte suchitn. Da v. Schramm seinem Gegner den Degen während des Ringens wiederbolr zu -ntto.nd-, verjuchte, hat sich Ersterer nicht unerhebliche Verwundungen an beiden Hand-n zug.zogen, während vr. Forster : an der rechten Kniekehle arg verletzt wurde. Rach ärztltch.r Untersuchung »ollen die Ver- l.tzungcn te8 Dr. Förster nicht lebensgefährlich fern. — Wt- wir übrigensvonandererSeitt tür>.., hat Herr Dr. Förster derartige Ueberfäste schon,fett längerer Zett befurchtet und deshalb fett Oktober v. I. e n Abkommen mit dem Nachtwächter getroffen, damit bie»tr über »eine persönliche Sicherheit wache. Auch von diesem Abkommen scheinen die Herren v. und Roland als ehemalige Intime des Herrn Forster Kemttnlß gehabt zu Haden, denn sie orangen erst in daS Haus, nachdem der Wächter »einen Nachtdienst beendet hatte. Eisenach, 2. April. Ein- schnell beseitigte aber doch b-merkenswerthe und nicht geringe Gefahr bat gestern über unserem Ranglrbahnbofe geschwebt. Zwilchen 12 und 1 Uhr Nachts war man daselbst mit dem Rangiren eineS Güterzugs beschäftigt als plötzlich in dntm fcCt Güterwagen eine sehr starke D.tonativn entstand und die Wände d.sielben aus.inanderfuhren , die hellen Flammen loderten zum Hin.mel auf. Der brenn-nde Wagen war m t mehreren Ballons Schwefeläther beladen und muß. da der Wagen virickloffen gewesen, die Explosion du'.ch Selbstentzündung veru-iacht sein. E'ne größere Gefahr für die übngrn Wagen und den Rangirbahnhof wurde dadurch verlütet, daß es d n dlenstthuenden Beamten fl'lang den brennenden Wagen anszubängen und zu iloliren. Wenn der Brand wahrend der Fahrt en - standen teäie, so hätte das Unglück ein sehr bedeutende-! werden können. D,e Flamme war so stark, daß von der Wartburg Alarmschüsse abgegeben wurden. - fErtappte Bauernfänger.^ Als am Sonntag Nachmittag vier anständige Herren in dem W.'schen RchaurationSloeale in Berlin sich zu emem Spielchen niedergesetzt und einer der Herren bte „Dame" mit einem 20 Markstück belegt batte, trat ein an Nebentische sitzende lunger flLnn, der allem Anscheine nach „nicht von hier" war, mit an den Tisch heran unb bat um die Erlaubniß, an dem Spiel theilnebmea zu dürfen. Aus v'e bejahende Antwort , tzte e nun ebenfalls ein 20 Markstück auf die „Dame" und em 10 Markstück auf den „Hauet . mußte aber zu seinem großen Erstaunen wahrnebmen. daß, als die Karten gezogen waren, "betrogn war. ° Er ließ sich aber dadurch nicht abhalten, der «ganzen ^achon mitjutfaeHen, daß das Geld auf dem Tische mit Belchlag belege und sie al8 Crimrnalvolizist aufforberte, ihm nad> dem Molkenmarkte zu folgen. Die etwas verdutzte Gesellschaft wollte et|t hoflepen opjonittn, ol* aber auf eine^Wink veS Polizisten vom Fenster aus noch drei Beamten sich einfanden, mußten sie sich in das Unvermeidliche finden und der rächenden Nemesis Folge '"sten. Mainz. 7. April. Ein interessanter Proeeß ist dieser Tage in höchster Instanz zur Erledigung gekommen Bei Gelegenheit der Grundsternlegung des Ni Urwald Denkmal«I fanb in RüdeSheim ein Diner statt, an welchem sich die höchsten und allerhöchsten Herrschaften be- heiligten und wurde das D.ner von einem bekannten hiesigen Restaurateur Herrn P zubereitet und fiel dasselbe so zur Zufriedenheit der allerhöchsten Herrschaften aus, daß eine hoch- stehende Persönlichkeit dem Restaurateur öffentlich seinen Dank aussprack. Bemerkend wollen wir hier einschalten, daß Herr Restaurateur P. im Auftrag einer im Rhe ngar. ehr bekannttn und offiei-llln Persönlichkeit die Zubereitung des Diners übernommen batte. A.s die Festlich r.u.n m RÜE-Im ,u End, kchrt. d.r ™d> W°.n, »muck °hn. mit tim Auftrangeber bezüglich seiner Forderung Rücksprache genommen zu laben und sandle er nach V-rlaus einiger Zeit seine Rechnung an den in G-'senheim wohnenden Auftraggeber ein Es erfolgte keine Antwort. Rack Verlauf mehrerer Monate folgte eine Mahnung. Aber- ma's keinc Antwort. Einige Zeit dauerte bteß, bis ter Restaurateur sich veranlaßt sah Klage 7„beben Diese (nm zuerst in Wiesbaden zur Verhandlung und wurde in erster Instanz zu Gunst-n d.s Restaurateurs entschieden. Der Beklagte legte Appellation geger.diese« U ehe.l e.n und wurden sogar über die Güte deS oamal« abgebaitenen Diner« ,n Berlin Stuflen- Vernehmungen vorgenommen, bei welcher D-rnehmung P-i»onen adgehort «uroen> du eine hervoriagend- Stellung .m Ministerium einnabmen. Die Aussagen wurd n nun bei der am letzten Samfiag in höchster Instanz stattgebabten Verhandlung zur Do-.lesung Stacht unv wurde daraufhin der Beklagte in die von bcm Restaurateur gestellte Forderung und m die n.eht um bedeutenden Kosten verurtheilt und hat der Beklagte dies: Summe durch seinen Vertreter bereit» Atalieu. «-Ä SÄ ÄSÄMS Telegraphische Depeschen. Wolff - telegr. <5-ricespov»rÄt-«urrLU Berlin, 7. AprÜ. Im kaiserlichen Palais fand hmte Nachmittag em । größ«-r seiner statt, an welchem der hier et>lgetr°ffene Vroßherzog von Olden bürg, der außerordentliche ruifische Bo.ichafter Fürst Suworow, d« v« - ickaitsrath v. HraBoff und der von Petersburg erngetroffene deutsche Militär beooll-rLchtigte, General v. Werder, der Botschafter Graf Munster, die Mmist«' v Stolberg, Bitter, Maybach und der Gesandte v. Ph>lip«born tbeilnahmcn Rom" 7. Apri . Der Ministerpräsident Sairoli fügte fernen gestrigen Dar lennnnm m der Kammer noch binzu, Frankreich habe mirgethestt, es werde kein (nnhern nur Truvpen nach £um§ senden. Der Mmisterprastdcnt erklärte strner §e R°g>erung hab-keine E-nladung ,u inlernastonalen B-r-mbarung-n b-zügdch dc?, Afnlrecdts erhalten, sie würde übrigens, wenn ihr eine solche zugtnge, bei den N rbandlunaen darüber von den Normen des italienischen Staatsrechtes nicht abg.hen. V.rhandlungen °°>u°^°r. Zanardelli stellt den Antrag, daß bte Verhandlung Uber ien die auswörtiac Politik des Cabinets tadelnden Antrag Damianr s bis nach der Debatte üvcr die Wadlresorm vertagt werde, damit die erwarteten R-I°rm-N mch durch -in- möaliche Ministerkrisis verzögert würd.n. Crisp! prrcht srch gegen dre Vertagung aus wett dadurch'ein gewisser Zwe-sel in V-zug aut die Politik der Regierung ent- sttbin könnte Ministerpräsident Cairol. bestätigte s-me gestrige Erklärung und accep- !irr- di- N-rtaauna der «erathung. Depretis vielt -ine D-batte über dle auswärtige Lolitik nicht für angezeigt und sprach sich gl-ichsalls für die Vertagung aus. Bet der Abstimmung wurd-°ind-b der von der Regierung angenommene Ver agungsantrag ttanärdelltts mtt 192 gegen 171 Stimmen abg-l-hnt, 3 Abgeordnete entbleiten sich der Abstimmung. Ministerpräsident Cairoli beantragte in Folge dieses Adsttmmungsresultats den Schluß der Sitzung, damit das Cabinet die Befehle des Königs einholen könne. ' ’C ^London^ 7.°Aplil."^Der Proceß gegen Most ist vor das Asfisengericht Parts 7. April. Die Rezierutr, hat dem Vernehmen nach b-schlofien, zu der Expedition gegen die Khmmirs von den Kammern einen Credtt von 5 oder 6 Millionen zu verlangen. SSSteti 7. April. Die „Polit. Cvrresp." meldet aus Rom, von den Mächten werde dem griechischen Cabinet in der identischen Note für den Fill der Annahme dir neuen Grenzlinie ihre Vermittlung in Ausstcht gestellt, um die loyale Durchführung der Verpflichtungen der Pforte zu sichern, während im Falle der Ablehnung die griechifch- Regierung alle daraus refultirenbe Verantwortlichkeit und Gefahr allein tragen müsse. London, 7. April. Den „Daily News" zufolge entbehrt die Behauptung der Morning Post", daß der Unterstaatssecretär des Auswärtigen, Dille, und der Lord der Admiralität, Braffey, die von Most herausgegebene „Freiheit" finanziell unterstützt haben sollen, jeder Begründung. - D-r Starchard" will wiflen, daß die identische Note der Mächte, beir. die griechische Grenzsrage am Sonnabend in Athen überreicht werden würde. Röta, 7. April. Der „Köln. Ztg." wird aus der Schweiz gemeldet, daß aus dem Dynamit-Lager des Herrn Rudols Facino zu Lugano in jüngster »eit eine größere Menge von Spreng-Gelatine, annähernd 100 Kilogramm rntwendet worden sei. Umfangreiche Nachforschungen üb-r den Verbleib feien eingeleitet. Dieser Sprengstoff, welcher bei den Arbeitern an der St. Gotthard-Bahn benutzt worden sei, übertreffe an durchschlagender Kraft den Dynamit bei Weitem. Abgesehen von einem Mißbrauche, welcher damit getrleben wer- den könne, sei selbst die Aufbewahrung des Sprengstoffes an nicht vollständig gesicherter Stelle mit Gefahr der Entzündung verbunden. Lokales. (Sitten, 8. April. Der JahreLberickk über bie ködere Mäbchrnschule unb baS Lehrerinnen - Seminar zu Darmstabt für bas Schwjahr 1^81-1881 von dem Director Dr Wulckow ist un« soeben zugegangen. Er enthalt zunächst eme Abbanblung von Dr' Hermann Mensch: Deutschlanb im Liebe ber Dichter bf8 neunzehnten Jahrhunberts, sodann Bemerkungen unb Schulnachrichten vom Director Das Schuljahr würbe am 5 April Iß.80 mit 389 Sckülerinnen, ausschließlich bes SeminarS eröffnet. Die jetzige Frequenz be- träat 383 Das Seminar war von über 50 Damen besucht. Die diesjährige Lehrerinnen' Prüfung wurde am 1. April betnbigt. Von 20 Exammandinnen trat eine zurück, die übrigen 19 sinb sämmtlich bestanbrn. DaS neue Schuljahr beginnt den 25. Aprrl. — Die Schutzmannschast revidirte heute Vormittag bie Kuchenmilch. ES fanb sich nur tlne schlechte Sorte vor, welche allzu nahe mit bcm Pumpenstock in Berührung gekommen war. Segen den Verkäufer ist Anzeige erhoben. — Heute Mittag 1 Uhr wurden bte hier eingetrcffenen Mannschalten zur Formirung beS 3. Bataillons mit Musik vom Bahnhof nach ber Kaserne geleitet. auSzahlen lassen. _ (Monatliche Arbeiten im Garten. Monat «pril.s Blumengarten: Die im vorigen Monate auSqesäeten Sommergewächse müssen durch Lüftungen ber Fenster mehr unb mehr an die freie Lust gewöhnt werden. - Ebenso verfahrt man auch mit Gewachsen heft Mu hauseS während bei benen bcS WarmbauseS bet Hellem Wetter «ne Beschattung st° tfindm muß - Verpflanzen von StaubengewäLsen, wenn die« nicht bereits im Herbst zuvor ge'ckeh n^ Ausvfianzen in einzelne Töpfe von den bereits bewurzelten Stecklingen, welche bann einige Zeit in qejd):offener Luft und mit warmem Fuß gebaltcn werben. - «uSsaat toon Mm ^injährigm Pflanzen, welche zu ibrer öntwickeluna eine längere Periode 8'braucken, w»e z. B. RicinuS Zier km biS Cobaea, Maurandia LopheSpernum, buntUatniger MatS u. f. »• Gobalb'kein stärkerer Nacktftost mehr zu fürchten «ufefaot toon Sommngewächsen de« freien Lanbeft. — Aufbecken ber Remontant-Rosen und Zurückschneiben der vorjährigen Zweige bi8 ; fräftiacn Auge — Alle Wintersckutzdecken werben allmälig entfernt, bock ist vor bem Ä «« *»* W..t» .ttittttN b,Y Qm besten an trüben Tagen. — Reinigung unb Lockerung allen Beete. Gemüsegarten: Vervollständigung bet im März ang'führten Arbeiten Wreberbol e AuSsoat von Erbsen, Salat, Spinat, RadieS, Earotten, Kohlarten - L'ge« vonFruh^a vff^n, S^datiiickoken und von Staudenbohnen an sehr geschützten warmen Stellen. . ® ab n b |lb“ fl K Unb Pflanzung von Spargel. - AuSsaat von Melonen m "wärmten Bee S^rrettig rothe Mben unb Sättig in freiem Lande. - «nlage von Meerrettig Art. chokew — 6ree deft Monateft Legen von Stangenbohnen und Gurken. — Die Beete sind Ä zu jähen und dabei bie bereits aufqegangenen Gemüsepflanzen zu verdünnen. Bei mildem Mstter Auftvflanzen von Kohl, Salat u. derql. Obstgarten- Belchneiben bet Ketnobstbäume unb Derebeln ber verschiedenen Obstsorten . i erfüllten Pfropfen unb Ocuüren auf baft treibende Auge. Anpflanzung von O str bäi*tn uÄräu»;,. - «t. Ei-MM. mit MaW ur.b l-bi.ch.^Ri.d- werden mit ber Baumkratze scharf abgckratzt, um neue Rmbenbildung zu mS«ä. Sntfmtung d,i ed>ueb<<{en ten Ep-li-r, Pfi-fiich -nb iiprtt-sin unb beS W-ln,«. - 9nrf«una deft BodenS, wo bteS nicht früher schon geschehen. : LandsckaftSgarten: Fortsetzung unb Beendigung der im Marz angeführten Arbeiten. - ’ Reinigung deft RasenS durch starkes Abharken. — Berandung ber Wege. — önbe Monate« 1 Pflanzung von Koniferen unb Ansaat neuen RasenS. — DaS Technikum zu Mittweida in Sachsen, bekanntlich bie älteste waschinewtechnische ^AiAule in Deutschland, beginnt am 20. April baS 15. Schuljahr. Die Anstalt bildet für ch«n^Beruf auft: <) künftige Maschinen. Ingenieure, Fabrikanten bie zur AuSübwng ihre» Berufes maschinen-techni'che Bllbung bedürfen z. D Besitzer von Maschmensabriken, Weberei n, Dampf- odct Waff.tmühlen, Papierfabrik.-n u. s. w , sowie künftige F^rikditec oren, d) künftig Werkmeister, Zeichner. Aufseher rc. für Maschinenfabriken, Mühlen, Spinnereien u- s. f. sow lünftiae Besitzer kleiner mechanischer Werkstätten, Bauschloffereien, kleiner Muhlm x. Ät wird von jungen Leulen auft allen Wclitheilen besucht, bie ben verschiebensten LebenS, ”krn, nom lTfci8 38. Jahre angehören. Wegen Aufnahme giebt Herr Direetor Weitzel it Mittweida in Sachsen, alle Röthigen Aufschlüsse. Sla h°> flV bie dluft au8 auS ^orwis r »reä 'Inin, £ob ,bhh fyiteetm * 6tt ti^neuti ?fn ®n8*Ui M *’x btugm im >n-, mit IU i#imi; mtn> iontm, t* n- 6Rtit|f|t, tn ' Qufi41ofira enb l-'l-'n ,ß, toot mit atij» ■'Meinen ginrabt, ' -°m ganten rat a? br.^n • März bnitt* pt'rcn, unc ü»rt entspann sich tht ist, kintn Ltzra T }u vnthnti^ra und Äoleia b i einem abmtuiiflfn 6tiibioitn Äolaie Da» 6traen vniuchlr, hu sich Ehrend Dr. mg loütn ut Wer Glashütte I. Batfeffr T'f btrr frtt tfm 1. Mat 1877 bcflfbmte Ubrmad frlebult chai sich ri*f* t-adblmtm örtntrn» »u rrfxcir*, trnn auch schon im lutianb fangt di, Schule an tu Äefmnflamfut auf flch tu lin’rn und sink brrrtti rtn Schüler aus Holland und einer oul Rußland u »raten M r.rtirn S ckutjahres am 1. Mai aufgenommee, wübrrnd Anfragrn auö .«.orrregen. Vrlglcn, kur mdi'g Rufiland und Oeftr,reich noch flnlafc iu verbanklunaen flttrr t»b,-falls tit e1 Wbt rdmiUA, daß dte Krbigabl der Schüler länger bet ver Schul« tzletbr, als dies »nsang» der Pall war. D r machen non dtej n a et» jungen keute, welche sich det Ubrmacherkunst widmen wollen, daraus avsmerfsam, <1 nur nicht zu ver'Lumen, birir Änficlt zu besuch,n. denn auf dieser Schul, »nun dir ,un,en Leute In allem unterrichtet, was für einen Ubrmacher unbedingt nöthig ist. Ter theoretische Unterricht um fafit folgende Fächer: Lheorte der Uhrmacher et, Mechanik, D'-yllk, Planimeirte Stereometrie ebene und spbartsche rngonometrre, Rlgedro, Lechntsches Zeichnen, Franz-ftsch, anglttch und Vuchfübruno. alles In besonderer veztehung zur Uhrmacher et Die praeits-t en Arbeit,n umfosien folgendes : Anfertigung von Sangmodellen, RetseuHren, Slasbütter und Schweirer Ivkerubren, Srechronometern und astronomischen Pendeluhren, auch werden sehr lebrrelch» Reparaturen aflft Art ausgefkibrl. Frisaidäcker in (Stehen. conutflfl, den 10. April Hermann Spieß, Dallthorstraße. Georg Busch, am Kreuz. Heinrich Haß, kudwigsplag Kirchliche Anzeigen Der cvangelischenSemein-e ?u(Siehcn. Gottesdienst: Sonntag, den 10. April. Allgemeiner Buß. und Bet tag- Morgens 9* $ Udr: Pfarrer Schlosser. Rachmlttags 5 Uhr: Pfarrer Dr. Baumann. Nach beiden Soitesdienften lirbebung einer Kollekte zur Unterstühung derjenigen Hilfs» bedürftigen inländischen eovngelt'chen Gememden, dir an Orten mit überwiegend katholischer Bevölkerung bestehen. >m Sriindonnerttaa findet die Frier des heiligen Abendmahls statt. Dte Beichte wird nicht am Mittwoch, sondrin in Verbindung mit dem Abendmahl fe bst unmittelbar vor demselben gehalten werden. Die Pfarrgeschafte für die Woche vom 10. bis 16. April besorgt Pfarrer Schlosser. A l l g e m e i n e r Anzeiger. 2455) Franz. 1424 2433) Lang. 279 Knüppel rm 101 592 162 Tagen Vormittags 9 Uhr bei sämmtliches Dau» und Nutzholz, 2454) Kehr, pens. Lehrer. '.714 in 1) 33 6-17 17-35 23 31 40 3 10-12 Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr im District Bennewald bet Merlau. 3) 25) empfehlen (2284 1785 120 15-25 6-22 6-15 13-28 7-12 9 114 Derbstangen „ Scheiter rm 49 38 88 61 60 2000 4000 43 10 3 213 2600 12 181 806 656 150 322 22-32 14-30 10-41 2 338 42 86 Flur 4 67» Buchen Eichen Weichholz •/ton Lärchen« , Fichten» „ Küfern» „ WeymuthS» k rfern-Stämme Ftchtenderb» stangen 8/* •/.oe *Vi« b -te. der 2) 5 53 61 124 39 Rmtr. Elchen»Knüppel, Wellen Eichen-Reisholz, E-chen-Stämme — 15,25 (56m. Inhalt, Eichen-Stangen. Holzversteigerung im Wiesecker (tzeweindewald. Dienstag den 12. d. MtS., von Vormittags 9 Uhr an, Reisig rm 124 Flur 8/t7 Bekanntmachung. Die Holzversteigerung vom 1. April ds. JahreS und daS im District Elch» wald am 5. April d. I. auSgebotene Stammholz ist genehmigt; daS Brenn» bolz tm District Eichwald wird in Kürz» wiederholt versteigert. Kesselbach. den 7. April 1881. Fretderrltche Oberförsteret Rabenau. DaS Stamm- und Stangenholz ist zu Werkholz geeignet. Wieseck, den 6. April 1881. Groß Herzog!. Bürgermeisterei Wieseck. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr lm Distritt Heeg aus der Chaussee von der Mücke nach Ruppertenrod. Grünberg, den 7. Apr l 1881. Großherzogliche Oberförsterei Nieder-Ohmen. Schober. 153 cbm Inhalt (hierunter 20 sogen. Krümmlinge), 64 Kufernstämme von 6—14 m Länge, 14—51 cm mittl. Durchmesser und 82 cbm Inhalt. Zusammenkunft Vormittag- y210 Uhr im District Lichterwald auf Ehausfte von Asteoham nach Bernsfeld. Mittwoch den 20. April aus den Distritten Bennewald und Burgwald: > Eichen-Stämme v. 6-12 m Länge, 17-26 em mittl. Durchm. u. 2 cbm Inhalt Meter 825 850 375 375 875 669 2457) (Ls ueivcn vetst.tge.l: । Mittwoch den 13. April aus den Distrikten Lichterwald und E'chholz: 141 Eichlnftämme von 2—14 m Länge, 25 — 52 cm mittl. Durchmesser und Circa 20 Ccntner Heu zu verkaufen. Näheres bei (2466 Ludwig Steinmüller VII., Heuchelheim. Aufforderung. Don Großh. Amtsgericht Gttßen alS ErbschaftSoerwalter über den Nach» laß deS verstorbenen Handelsmannes Salomon Hammerschlag dahier bestellt, fordere ich alle Diejenigen, welche Zahlungen an den rc. Hammerschlag, bezw. dessen Erben zu machen haben, auf, solche innerhalb 14 Tagen so gewiß an mich zu leisten, alS ich sonst gerichtliche Hülfe gegen die Säumigen in Anspruch nehmen muß. TreiS a./L>, tm 7. April 1881. flo^oprficißcninfl. Montag den 11. und Dienstag den 12. d. MtS., jedesmal Morgens 8 Ubr anfangend, soll tm Lrihgestecner Gemen.dewald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Grebnider Scheel, Neustadt. Donnerstag den 21. April aus den Districten Burgwald, Eichheez, GänSheeg, Heeg und Kirschgartenuvsen: 43 Fichten-Stämme v. 8-19m Länge, 13-27cm mittl-Durchm. u. 26cbm Inhalt von anbtta 6ntt irdjtfi unk trt^ilb k bitjtt üba mit snrtn v. edituuB u babtn, btnr. fit hallt." !Ntht UNd Nicht Rfr bin 12 und 1 Uh 16 plötzlich In «Ute aufettnantniihn, i trat mit rtbttni vrltn, dit Srpltfik» iptn Waztn und in kamttn ztlanz. M >rtnd tn Fabtl rat Dit Flammt trat |i Zusammenkunft am erfien Tag am Mühlberg, am zweiten Taz am Schindanger. SämmIlicheS Bau- und Werkholz kommt am ersten Tag zur Versteigerung. Leihgestern, am 6. April 1881. Großh. Bürgermeisterei Lechgestern. 2439) Heß. 76 Kesern- „ n 6-14 1034 Fichtenderbstangen „ 4-18 Mittwoch Örn 20. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahtesigem OrtSgericht die Immobilien des Daniel LSeller V. dahier: steigert; am zweiten Tage der Rest deS Brennholzes. Kesselbach, den 7. April 1881 Rrribrrrlicbe Oderförfterei Rabenau. Franz. Suppenanstalt in Der Herberge zur Heimsth, Bshnhofsirssie. Ausgabe der Suppe täglich von 11 Va bis 1 Uhr Mittags. Preis der Portion (’/< Liter) 10 H. Der Vorstand. Aeitgeöotenes. 2400) Gras vom Haus gart en in Neue Anlage C 29 zu verkaufen. Bekanntmachung. 2462) Der in der gestrigen Sitzung der Ltadtoeroidneten-Versammlung f stgestellte Voranschlag über Einnahme und Ausgabe der Gemeinde Gießen für das EtakSsahr 1881/82 wird während 8 Tagen zur Einsicht jedes Be» tbediflten auf dem Bürgerneisterec-Bürtau zur Erhebung etwaiger Einwendungen inne:halb dieser Frist offen gelegt. Gießen, den 8. April 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Rmtr. Duchen'Knüppel, „ Eichen'Knüppel, worunter 18 Rmtr. von 2,5—3,5 Mtr. Länge, „ Bttken.At üpprl, w Nadel-Knüppel, worunter 30 Rmtr- von 3 Mir. Länge, „ Eichen-Stöcke, w Nadel Stöcke, Wellen Eichen-Reistg, Nadel-Reifig, Eichen - Stämme von 15—30 Etmtr. Durchmesser, 5 —10 Mtr. Länge, — 11,20 Fstmtr. Blrkeu - Stämme von 20—29 Etmtr. Durchmesser, 4—9 Mir. Länge, — 8 Fstmtr., Radel-Stämme von 16—27 Etm. Durchmesser, 4—10 Mtr. Länge, = 9 Fstmtr-, E'.chen-Derbstangen, Birken« „ Nadel» , Nadel-Reisigstaugen. .Hvlzversteigerung in der FrciherrUchen Cbcrförftcrci Rabenau. 2452) Es werden versteigert: Dienstag den 12. April und Mittwocd den 18. April d. I. aus dem Dtstnct Etdschenham: 7 m Länge 7-20 „ „ 9-14 w . Stöcke rm 1 Etcheo-Stamm von »flämme Die Zusammenkunft findet an beiden Hnnerhos statt. Am ersten Tage wird 100 rm Scheiter. 200 rm Knüppel, 300 rm Relsig und 50 rm Stöcke ver- • tu/n 1237 »/« 850 •Za 1550 •/7^'to 778 • tsa/io 2594 u »i>3 900 1350 “Zi* 2844 175 Wiese in der Kropbach, “Zu; 125 Wiese im Erlensand meistbietend versteigert werden. sollen in dem hiesigen Gemeindewald, District Heegwald versteigert werden: 18 ~ Acker aus der großen Weide, Acker daselbst, Acker daselbst, Acker daselbst, Acker daselbst, Acker daselbst, Acker daselbst, Wiese hinter den Schießgärten an der Rodhetmer Straße, Wiese daselbst, Acker daselbst, Acker daselst, Wiese an der Rodheimer Straße, Wiese daselbst, Acker auf der großen Weide, Acker daselbst, Hofraithe daselbst, Acker daselbst, Acker in der Kropbach, Acker daselbst, Acker tm Rodgarten auf der Rodhohl, Gemarkung Heuchelheim: Meter. anliänblgt hnm u Htjttzt und tintr tn i 'Jitbtnti|d)t fitztrdti Lisch h»an M bc ntt Anltrott den.Baun", •ti wa'tn, tt b-noiiv liutbttltn, dufi n w orbeitt, ihm r‘ai * Dogeptn cppcnirra.» sich dnfonbtn, «F rn-a/t V Itur, au«, tab txnt bat Btmnl«^ tte-B tt. «l»wÄ > Mains * ,u labt» »«t |:r 0 vtraniafi i"' . it8 >° 8 r hört ?£***”' , . Dir >m »CT4" loritn: rbt c M ett ,W*- Stete F'Ä(| m'l^ 0,1 HW , Herr" 17 cm Durchm. und 14-39 , „ 7-13 w Sosivcrstcigcruilg den Waldungen des . 36 Ia. Harzkernseife, gelb, ä „ 36 „ Ila. Kernseife, roth mar- morirt.....ä „ 30 „ Ila. Kernseife, blau . ä „ 30 „ Harzseife, braun . . ä „ 27 „ Palmölseife, gelbe. . ä „ 27 „ fft. la. transp. Schmierseife, braun . . . ä „ 30 „ la weiße Walkseife . ä 28 „ Stearinlichter, Pack. ... 60 „ sowie Toilettenseife (Soda), ff. Stärke und Kugelblau empfiehlt (2468 t. Ranft. Vkriniethunqen. 2460) Ein möblirtes Parterre-Zimmer zu vermiethen bei ____Karl Port. Lindengasie. 2459) Eine sehr geräumige Werkstälte zum Betriebe eines jeden größeren Handwerks, auch als Lagerraum, ist sofort zu vermietben bei__Otto Luft. 2451) Möblirte Zimmer zu vermiethen. Rothenberger, Kaplansgasse. Vermischte Anzeigen. 2461) Ein ansehnliches, braves Mädchen für Kucke und Hausarbeit per l.Mai bei gutem Lohn gesucht. Hardung, Bahnhofs-Restaurateur, Dillenburg.____________ 2431) Am Montag den 4. er. wurde in den Straßen der Altstadt ein goldener Damen-Trau- ring verloren, in welchem innen die Zeichen J. v. S. 8/3 1881 eingravirt find. Abzugeben auf der Polizei-Verwaltung gegen eine Belohnung von 10 Mark. 2368) Eine Rothgarn - Färberei des Wupperthals ist bereit, fach- kundige1^® mr Mitteldeutschland und die Pfalz anzu- stellen. Offerten unt. W. G7#5 an Haafcnstetn »»Vogler, Frankfurt a. M. crci7 Hilfe srrchend, durchfliegt mancher Kranke die Zei- tunaen, >lch fragend, welcher der vielen Heilmittel > Annoncen kann man ver. trauen? Diese oder jene Anzeige lm- ponirt durch ihreLröße: er wählt und wohl tn den meisten Fällen da» — Unrichtige! Wer solche Enttäuschungen vermeiden und sein Geld nicht unnütz auSgeben will, dem ralhen wir, sich von Richter'» Berlag»-Anstalt tn Leip- ßl die Broschüre »Gratis. AuSzug" mmen zu lassen, denn in diesem SHrifkchen werden die bewährtesten Heilmittel ausführlich und sachgemäß besprochen, so daß jeder Sranke in aller Ruhe prüfen und da» Veste für Nd) auSwählen kann. Die obige, bereits in 450. Auflage erschienene Broschüre wird groll» und franco versandt, e« entstehen also dem Besteller weiter keine Losten, al» 5 Pfg. für seine Postkarte. Herren- und Aamen- Strohhüte werden gewaschen, gefärbt und faconnirt 6«i C. E. «an. 1891)_______________Schulstraße 19.______ 2447) Kräftiger Hausbursche auf sofort gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. 1941) Ein Garten am Wetzlarer Weg, an die Lahn stoßend, zu verpachten durch I Blitz. Köln-Gießener Bahn. Abfahrten von Gießen nach : Deutz 6", 12, 4«. Dillenburg 6", 12, 4“, 9$. (201 Stegen 6", 12, 4«. Wetzlar 6", 8*8, 10, 12, 4", 7«, 7», 9» Verantwortliche Redactton: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) tn Gießen. jHierzu eine Beilage. 1 Glk Die cons lich'deuljche Pl das elfte Uugl christlichen Pai gegen die vale' Iratlt, die au Zustände, heiß zurückgrkolmei durch das Lhi tret beuten de bnnmrn die 3 bedauern, daß dächügungrn, ieuMdungen ü standes hineir einem höchst ' vrüchie dem würden. DieM ! lachen VM bn tytf ht S Mhk, (oütti ®l( Hosten der uab Lommunii 6,i Mch W I “'‘nijang bit I äuffd lhümlichen SluS lp«d)ung Mo Solchen Wriüber, ist, i dunklen | in An, ev , ^rherem ? 'lkaiser-r ? r'Niutrr > deutsch i M toÜlben dc I ™li' »Kani ttnh l4n : S betßaii p8?J ’ MC* M ,e N l1 tzNne । % kJ"11 Butl