Nr ‘283. Freitag den 7 Oktober insi. chichener Hlnzeiger Anskige- und Amtsblatt für drn Lrris Girßrn. Bureau t Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. I» ' PrelS vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Pott bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pi. Amtlicher H y e i l. B e k a n n t m ci ch u n g. Abgesehen von dringenden fallen und selbstverständlich von Vorladungen stnd die Amtsrichter nur Mittwochs zu sprechen. Anträge bei unseren Gerichtsschreibereien können Mittwochs und Samstags, Vormitlags zwischen 10 und 12 Uhr, an den übrigen Wochentagen Nachmittags zwischen 3 und 5 Uhr gestellt werden. Gießen, den 4. Oktober 1881. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. Langsdorfs. Deutschland. Berlin, 5. Octobir. Zufolge Anordnung deS Reichskanzler- werden am 31. d. MtS. sämmtliche BuitdeSregierungen bet den öffentlichen Kaffen fest- stellen lasten, welche B.träge an Emthclerstücken, an Reichsgoldmünzen und an Slldermü'i^en vorhanden sind. Diese Feststellung hat ledigl ch den Zweck, ein Unheil über daS Berhältniß, in welchem der Umlauf der ReichSgoldmünzen zu demjei.igen der Gtlbermünzen stebt, und üsbrsondere darüber zu gewinnen, wie fich das Berhältntß der Einthalerflücke zu den Reichsgoldmünzen im Verkehr gestaltet hat. — Die in ® rlüi erscheinende parlamentarische Cvrrespondenz der deutschen Fortsärrittspartei bringt In ihrer Rümmer 9 vom 28. September folgenden Artikel: Z rischen der Fortscb ittspartei und der Secesflonlstenpartei find die über einzelne Landidaturen btsteheneen Differenzen beinahe sämmtlich auS- geglichen worden. Die Fortschrittspartei ist allerdings der Secefffonlsteupartei in einzelnen Fällen weit intgegengekommen. Auch in Bezug auf die zrrei ode^ drei Wahlkreise üb:r welche noch Verdandlungen schweben, wird hoffentlich bei ent'prechei dem Entgegenkommen der Secesstomstm eine Einigung erzült werden, so d ß dir Secesfiomste: Partei und dir Fortschrittspartei alsdann schließlich überall bei den Wahlen für gemeinsame Kandidaten auftreten können. Die Zahl der Wahlkreise, In welchen Eandidaten ansgestellt stnd, die flch entweder der Fortschrittspartei oder der Sccesstonisttiipartei zuzählen oder sich den Bei- tr tt zu einer dieser Parteien Vorbehalten, dürste 150 erreichen. — Daß die Verbreitung der deutschen Sprache in Frankreich seit zehn Jahren, namentlich in den d plomatischen, militärischen und Handelskreisen, auffallende Fortschritte gemacht, »st eine b, kannte Tbats.ache. Jedes größere franzöfi'che Geschäftshaus hat beute seinen deutschen Korrespondenten. In der diplomatischen Laufbahn ist t ie Kenntniß der deutschen Sprache Bedingung deS Fortkommen-. Und wie ernst man die Sache in den militärischen Kreisen ausfaßt, zeigt eine soeben vom franz Ri iegSn inister, General Farre, veröffentlichte Verordnung für daS französische Heer. Dieselbe verlautbart die Aufnahme-Bedingungen in die RriegShockschule. Jeder den Besuch dieser Schule anstrebende Officier bat fich einer 4 Tage dauernden mündlichen und schriftlichen Prüfung zu mUerziehen. Davon ist der dritte Tag ausschließlich der Prüfung in bar deutschen Sprache gewidmet. Der aspirirende Officier hat die volle Geläufig- feit in der Übersetzung auS dem Deutschen in d^s Französische und umgekehrt darzuthun; bei der schriftlichen SuSarbettui'g darf fich der Officier eines Wörterbuches bedienen. Nach der Aufnahme in die Kriegsschule, deren Absolvirung die Bedingung zur Eintheilung in den Gencralstab b ldet, gehört die deutsche Sprache zu den obligaten Lehrgegcnständen so zwar, daß bet der Schlußprü- fung die Abiturienten sich keine- Wörterbuches mehr bedienen dürfen. — Die Vorverhandlungen über den Zollanschluß Bremens sollen demnächst hier beginnen und dieffeit- hauptsächlich durch den Finanzminister und den Secretär de- Schatzamt-, Sdioh, geführt werden, und zwar so, daß der Reich-tag damit bereits in seiner Herbstsession befaßt werden kann. Bekanntlich soll auch der Kostenanschlag für den Anschluß Hamburgs dem Reich-tage mit dem Etat zugehn. Für die Berufung des Reichstages ist die Zeit vom 10. bl- 13. November in Auificht genommen. Ls scheint, daß die endgiltige Beschlußfaffunz über den Termin von dem Ausfälle der Stichwahleu abhängig bleibt, welche allem Anscheine nach die-mal besonder- sehr zahlreich werden dürften. Berlin, 4. Oktober. Als die fremden Ofsiciere, welche den Manövern des 11. französischen Armee-Eorps beigewobnt, sich verabschiedetem, richtete der commandirende General Zent- einige Worte an dieselben, über die ich Folgendes vernehme- Sich zu den deutschen Officieren wendend, bemerkte General Zents, daß Deutschland eine große Natron sei, gleich ausgezeichnet durch Knee-thaten wie auf den Gebieten des Friedens. Er hoffe, daß die sog. Erbfeindschaft zwischen Deutschland und Frankreich immer mehr verschwinden und einem immer befferen Einvernehmen zwischen den beiden großen Nachbarvölkern Platz machen werde. Er wünsche die- um so aufrichtiger, als auch er ein Sohn des Landes an den Uftm _deS Rheins sei. General Zents ist ein geborener Elsässer. Den schwedischen Officieren gegenüber betonte der General die frühere Waffenbrüderschaft, wie die häufigen Allianzen zwischen Frankreich und Schweden und meinte scherzend, daß manche seiner Landsleute sogar Karl XII. für einen Franzosen hielten. AranLreich. Pari-, 4. Octbr. Die Franzosen haben in Tuni- einen schweren Schlag durch eine Niederlage ihrer Verbündeten, der tunesischen Truppen unter Ali Bty erluten. Freilich verschweigen die pieisten französischen Bläuer da- gictuni noch beharrlich, nur die „Republ qre francaise" Gambrita's besitzt den M uh, eie Thatsache vollinhaltlich zu bestätigen. Nachdem die Araber am 24. un5 25. September lie tunesischen Truppen erfolglos angegriffen hatten, wiederholten sie oct 26., nachdem bedeutende Verstärkungen angelangt waren, auf'- Neue den Sturm. Auf beiden Seiten waren die Verluste sehr groß, Ali Bty verlor 4 Kanonen und wurde Zuletzt fast vollständig ring'schloffen. So weit diese Depesche. — Obgleich die Regierung über den Ausgang der Kämpfe, d lbstverständ- lich diejenigen aller übrigen Bezirke. Die Kassen Haden insgesammt 384 Invaliden zu versorgen, das sind etwas weniger als 3 pCt- aller Kassenmitglieder. Obwohl einzelne Kassen, wie z. B- Berlin Fiankiml, Leipzig, Thüringen, Württemberg, einen höheren Procentsatz an Invaliden aafznwei,Vn haben, so ist doch die durchschnittliche Invalidität eine äußerst geringe. Dies günitige Berhältniß erklärt sich daraus, daß die große Mehrzahl aller Mitglieder aus (Segern besteht, diese aber bei Ausübung ihres Berufes nur geringen Fährlichkeiten ausgesetzt sind. Rur für das an den Maschinen beschäftigte Personal ist die Gffahr, einen Unfall zu erleiden, eine bedeutende. Bon diesem Personal pflegen aber nur die Maschinenmeister Kassenmitglieder zu sein. Der wöchentliche Vertrag oariirt zwischen 10 und 40 H; der letztere Satz wird allerdings nur in München bezahlt Auch die wöchentliche Unterstützung ist außerordentlich verschieden, indem sie zwischen V/z und 12 JL beträgt- Eine Kasse, die Münchener, gewährt — allerdings erst nach 50jähriger Steuerzelt — sogar ein Jn- validengeld bis zu 18 JL wöchentlich. Gegenwärtig macht sich innerhalb der Buchdrucker das Bestreben geltend, d e Unterstützung einheitlicher zu gestalten Namentlich bemüht man sich durchzusetzen, daß die Minimal-Unterstützung in jedem Verein mindestens 7 JL wöchentlich betrage. Auch die Carenzzeit, d. b. diejenige Zahl von Jahren, während welcher jedes Mitglied zur Kasse beigesteuert haben muß, ehe es an dieselbe Ansprüche erbeben darf, ist sehr verschieden. Einige Kassen verlangen 5, andere 10, die Berliner Kasse sogar 12 Jahre; von den 36 Jnvalidenkassen begnügen sich indessen 21 mit einer Carenzzeit dis zu 5 Jahren. Das Alter der Kassen reicht zum Theil bis in das vorige Jahrhundert zurück. Als Gründungsjahr der Dresdener Kusse wird 1785, als dasjenige der Schweriner Kasse 1784 angegeben. Die Hamburger Kosse wurde im Jahre 1810, die Altenburger 1819, die Augsburger 1830 gegründet. Keine von den bestehenden Jnvalidenkassen hat ein geringeres Alter als das eines Deceniums. Diese geschichtlichen Zahlen beweisen, daß das Jnvalidenkassenwesen deutscher Buchdrucker gar feste Wurzeln geschlagen hat, wie überhaupt keine andere Arbeitergruppe existirt, deren Hilfskassen gleich entwickelt wären. Dies beweist auch der Umstand, daß diese Kassen den neuesten Unterstutzungs- zweig zuerst bei sich eingcfühtt Haden — nämlich die Versickerung gegen Arbeitslosigkeit. Nachdem kürzlich das Kgl. sächsische Ministerium des Innern die Etablirunz dieser Versickerungsart im Königreich Sachsen gestattet hat, ist dieselbe — mit Ausnahme von Elsaß-^othringen — nunmehr im ganzen Deutschen Reiche eingeführt. Ganz besonders anerkennenswerth ist, daß die Buchdrucker so genaue Statistiken über ihr Hilfskassenwesen zu führen pflegen. :Ikur dadurch gibt man sich selbst das Mittel in die Hände, über bedrohliche Erscheinungen stets rechtzeitig unterrichtet zu jein. Namentlich in Zeiten schlechten Geschäfts und großer Arbeitslosigkeit, wo die Tendenz stets vorhanden ist die Hilfskasfen über Gebühr zu belasten, ist genaueste Beobachtung der Kassenbewegring eine Lebensfrage für die Arbeiterversicherungs- Gesellsckasten. „Gefahren, die man herannahen siebt, sind keine Gefahren!" lautet ein sehr richtiges Wort. Lokales. Gießen, 6- Oktober. Nachdem bereits gestern Morgen leichter Schneefall cingetreten, hatten wir heute früh gegen 7 Uhr einen regelrechten Schneefall. Der Winter scheint sich bei uns recht zeitig einstellen zu wollen. Letzteres behaupten auch die Jäger, welche es darauS ersehen, daß das Wild bereits fein Winterkleid besitze. Gießen, 6. Oktober. (Entsch idungen des Bundesamtes für das Heimathwesen). Gegen das in Nr. 74 dieses Jahrgangs mstgetherlte Erkenntniß des Provmzialausschusses der Provinz Oberhessen vom 2K. Februar I. I. m Sachen des OrkS-Armenverbandes Ober- Breidenbach gegen den Land'Aimenveiband Alsfeld wegen Unterstützung des Heinrich Lach' mann und Theodor Wölke wurde von dem Beklagten der Recurs an das Bundesamt ergnffen. Die zur Rechtfertigung desselben hervorgehobenen Gründe ergeben sich auS der Widerlegung derselben in dem Uitheile des Bundesamtes. Dasselbe erkannte umterm 16. September I. I. dahin: daß das Erkenntniß deS ProvinzialauSschusseS der Provinz Oberheffen vom 20. Februar 1881 zu bestätigen, dem Beklagten und Berufungskläger auch die m bet Berufungsinstanz entstandenen baaren Auslagen zur Last zu legen sei. Gründe. Die gegen das Urtheil erster Instanz von dem Beklagten und BerufungSkläger erhobenen formellen Einwendungen entbehren sammt und sonderS der Begründung. Der Umstand, daß an dem gedachten Urtheil ein Mitglied des ProvinzillauSschusseS Theil genommen hat, welches zugleich Mitglied des, den Beklagten vertretenden KreiSauSschusseS ist, könnte, wie sich von selbst ergiebt, höchstens dem Kläger zur Beschwerde gereicht haben. Daß der Kretsausschuß, beziehungsweise dessen Vorsitzender, nicht befugt war, dem Vo,stände des Orts-Armenverbandes Ober-Breioenbach die Anstellung einer Klage bei dm zür Entscheidung der Streitsachen unter Armenverbänden berufenen Behörden von AufsichtS- wegen zu untersagen, ergibt sich aus § 36 des Reichsgesetzes über den UnterstützungS- wohnsitz vom 6. Juni 1870. Daß der m Rede stehende Anspruch von dem Kläger rechtzeitig angemeldet worden sei, ist von dcm Vertreter deS Beklagten in der mündlichen Verhandlung vor dem Provinzialausschuß anerkannt worden. Auch in der Sache selbst hat daS Bundesamt sich den Ausführungen deS ersten RichterS nur anschließen können. Die Landarmenqualität der vom Kläger vorläufig verpflegten beiden Personen ergibt sich zur Genüge aus den Bescheinigungen der Ortsbehörden, wonach dieselben schon seit 20 beziehungsweise 16 Jahren auS der Heimath abwesend sind und seitdem nie etwas von sich haben hören lasten — in Verbindung mit den Aussagen deS Zeugen Rockel und des Dr. med. Koch — und in Verbindung ferner mit den, bei dem verstorbenen rc. Wölke vorgegesundenen, aücm Anscheine nach gefälschten Attesten Offenbar haben hiernach sowohl der rc. Wölke wie der rc Lach mann ein herumstreichendes Leben geführt und fehlt eS an jedem Anhalt für die Annahme, daß dieselben in letzter Zeit irgendwo einen dauernden Aufenthalt gehabt haben möchten. Zur Herabsetzung der von dem Kläger ljquidirten Beträge lag kein Anlaß vor. Beklagter hat nicht angedeutet, in welcher Weise es dem Kläger, nach Lage der Derhältniste, möglich gewesen sein sollte, die beiden, jedenfalls von einer schweren und anscheinend ansteckenden Krankheit befallenen Personen billiger als geschehen unterzubringen. Es gilt dieS namentlich auch von den in jetziger Instanz speziell bemängelten Posilionen für Aufbewahrung detz Leichnams, für ein unbrauchbar gewordenes Belt :c. rc. Daß der Pflegesatz von 2 täglich, eben so wie die eben gedachten jetzt bemängelten Positionen, seiner Zeit von dem Vorsitzenden des KreisauSschusteS in der Eigenschaft, als Aufsichtsbehörde selbst approbirt und zur Auszahlung an den rc. Rockel (den bestellten Pfleg.r des Lachmann und des Wölke) angewiesen worden seien, hebt Kläger mit Recht hervor. Vermischtes. Darmstadt. Obgleich die Ziehung unserer Pferdeloose erst am 13. d. MtS. stattfindet, sind solche destenungeachtet, wie man uns mittheilt, auS erster Hand begeben und werden wohl auch jetzt wieder mit Agio bezahlt werden. Herrn Strauß, welcher den Vertrieb dieser Loose bereits schon viele Mal übernommen, ist es gelungen, diese Loose beliebt zu machen, was übrigens insofern nicht schwierig, da diese Pferdeloose nur zwei Mark per Stück kosten, die ganze Emmission sich auf 20,000 Stück beschränkt und hierfür 26,000 JL Gewinne gegeben werden. Ein prachtvoller Zweispänner mit schönen Pferdcn im Werthe von 5000 je bietet Dieses Mal wieder einen bti Haupttreffer. Ein Bäckerjunge war bei voriger Ziehung der glückliche Gewinner. Berlin. Eine grauenhafte Blutthat. bie um so entsetzlicher ist, alS sie noch ein bisher nicht ganz gelüftetes Geheimniß umhüllt, beschäftigt seit Freitag früh bie B'höiden beS denach. barten Lichtenberg. Im Nordosten der Stadt liegen, entfernt von anderen Wohngebäuden, einige tausend Schritte vom Wetchbilde Berlins, mitten in einer Sandwüste die Buggen- hagen'schen Hauser. In eines dieser dichtbewohnlen Häuser war vor acht Tagen der Kälber- Schlächter Gustav Hoffmann aus Weißensee gezogen. Er bewohnte mit seiner Frau und einem von ihnen angenommenen vierjährigen Knaben und dem Dienstmädchen eine aus drei Zimmern bestehende Wohnung im ersten Stockwerke. Die VermögenSverhältniffe Hoffmann'S, der mit feiner Fiau die Märkte Berlins als EngroS Schlächter bezog, sind günsti,e. Weniger günstig gestaltete sich sein Familicnleben Seine jetzige Frau, Bertha, eine stattliche Erscheinung, war von ihm vor sechs Jahren geheirathct worden, nachdem seine erste Ehe gerichtlich geschieden war. Auch in der zweiten kam v8 in Folge der Eifersucht Hoffmann'S, welche sich, wie behauptet wird, mit Unrecht gegen einen bestimmten Mann richtete, zu heftigen Scenen und zu so brutalen Mißhandlungen der Frau, daß dieselbe schon zu verschiedenen Malen zu Verwandten floh, um sich zu retten. Jndrß gelang es Hoffmann stets, sie wieder zur Rückkehr zu bewegen. Die Mißhandlungen nahmen jedoch kein Ende. Am Donnerstag Nachmittag verließ nun Hoff: mann mit seinen Gesellen das Haus und kehrte erst AbendS gegen 11 Uhr etwas angetrunken nach Hause zurück. Mit Zittern und Zagen sahen seine Frau und daS mit den Verhältniffen dcs Hauses sehr vertraute Dienstmädchen seiner Heimkunft entgegen. Und so stellten sie sich beim Erscheinen des Mannes schlafend Hoffmann indeffen fing trotzdem mit seinen üblichen Vorwürfen an. Immer lauter wu-de das Schelten des ManneS, bis er zu Thätlichkeiten überging. Das gellende Hilfegeschrei weckte die Nachbarn. Alles im Hause sprang auS den Betten. Aber Niemand wagte es, dem Wüthenden zu nahen. Dann wurde in der Wohnung dos laute Schreien und W 2 50 3.0 kl-- 4 250-3, 1 St. 60— Scflttie V K 1 Ätfl« Jf«, 4 8.00, SW Salto.). sranffurt«.®;' WbtiU dur-h W Jrt en 315'/., &uS&-; (wßrentt Wie JI« W iffl- Tendenz r Marktbreit a. Main. Yeoste. - Beständige : '>4'7 öffentliche ] Die Firma E. Löhne in Gießen I Mr Jakob KI Meinten, jetzt uni W cher Lieferung voi Intiaj auf Aerurth, flauen zur Zahlung vtlß bpCt. Zinfen feil .'t> 3 ihre- unb labei lur münblichen Ve jilitsßrelts vor bas ßtncht zu GisßkN Mittwoch den H 8o> mittag ' Zum Zweck der Munfl wird dieser A Wmnt Macht. s'chen, den 5. Qf; «0 N-idha Belmk Mit Rücksicht a einpeiretene dm dadurch sich WaMumgelwerde, JMttrn Ministert ? “net «ntfernu 3,^^ Statte hia„ "r,°chnuna ÄlW । * »r 3> Kn 12 T Ent. ■ • Niti h; yiih Sunb ..6annonet < M Q 6512; 0,9'1127.6 "‘‘Mm). SjÄhfM l ” ’’■ eW:„ 26“H« he 7 -« M h< i“ legen |tt fr.8*** 1 ^neflanb, 14 tti, »dM '- te*' M h, ‘«fU|» 6it »«l-g- d,i b« 1 witaftü)ungf *^tt ttotbcn |d, 1 $min|toleu|; [8 erftm Rchtn» "rpß'gtry driden wonach ti(|dbm und ffilbfln iw 3«8«i 8Mtl entn re. WSlkc Hiernach loircM t und ftljlt H tintn bounnbn Anlatz vor. btx DnliLltnlße, itntnb avsteckerttv t bic8 namentlich ahrung M Leich« von 2 tag ich, dem Vorsitzenden Tt und iui Tut- reö Wölke) w 13. b. Mik. stakt- geben und »nta en Leitileb dtesa leliebt zu machen, per Stükk koste», . Gewinne gegeb« l 5000 X bimt ign Lichng ttr i noch rin Witt ihn des benach. Wohngebäude» str btt Vuggen. vtzm bei Lälbn. ^xqu und nnem iu8 bxtl Ztmmiin jmonnt der ek Den'gkl gunnu l tzr|ch'inung, »ar erichtllid elcke sich, k (n tzcenen und |» len zu Bnwrnttl- «tt'hr »u tnlW «“« *‘ dwaS ans»’“!“ t btn b io ßeUten fit mH I* jffÄ« AÄ* ?is»5 -.K -Ä «»" ä -' ßenfiet - f** ”, L ,31* t •JS3*" 1(1 T\ 9unt da» » d-» i'Lp» 9^ W »'L ffietne* Sn«b'"1^btreienb'*' 'K°'S ’Ä*' lich '»ML (0(ial; *£'5> StzS K»«K n 5'! fit ®,4|( Je 50 Äiloaramm soften Mark und Pfennige. B d 6 AH l * A|.< >i* >l>iA' —In 25I18—123 —Li — 25 -p - -72L5 x A|.«.S 12 50 10 50 9 75 8:75 4 — e 11 Kilogramm kostet Mark und Pfennige. •€ t: uo-e ■e E SSL ov '9 5/ o?.: c ?,| >,| .4 . 4 . 4 | 1 * . 4 . I " . | ?■ | ; > | 57 24 1 07 - 64 -95 JPh. \a 11 & Cie xindenplak Giessen Mndenplaß Beste billigste Heizöfen (M Lindenplatz 6477) 5233) Müller «201) 16 18 e e -e-e is** z-e e?=- 10 Hermann Hat L. 186 Srltcrsmrg C. 186. c C B = Frankfurt a. M , den ß.Cftbr., Nachmittags 2 Ubr 10 Meer (Zelegr. (Four6bmd)t. M'tgetbeNt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gt'ßenj Credit- actien 315’/., 6faat6b.5*dien 3o8, (Maliner 277a/4, Oesi. S'lberrente 67>/l6, 4% llnfloi. Goldrente 78a/l6 4°/0 1880er Russen 753 e, 2. Orient-Anleihe 6P/g, 5% Rumänische Rente 92^4- Tendenz malt.______________________ grantf ert, 5. Dfibt. <»arttde^cht). Der heunoeZHeu- imb Strshm«k1 tom schlecht befahren Leu ko^ete fe noch Dualität der Lrr. X 4.00— ö 00, Stroi x 4.00-0 00 Butter 50 ÄUo X 90—00, tm Detail 1. Qualität daß Plund X 1.20—ou, 2 Que ttät bolBf X 110 U), »in Ml Hundert 5.1K)—6.i« Möbek-AabriK L -Lager von soso) Th. Brück, Schloßgaffr Ltt. P. ^lr. 1. Honigbirnen Wilbeliribsit. (5 26. ^6*)44" Reue Sendung «uuimischuhe empfiehlt W Ferber, Lindenplatz. Univerlal-Rkinigungslä^ ist das einfachste und billigste Hausmittel gegen Säurcbildung, Ausstößen. Tramps, Lerdauungsschwäche und andere Magenbeschwerden. OriginalrPackete zu 25 50 ^fr und 1 X (267 g. F. 2emmIer. stalenttkenerüindcr, Altlan Pntipomade cuipfehlen (6553) PH. Nau -t (^ie. ^uver kaufen» Eme Hosraithe in der Nähe des Selters- Thors, welche sich zu einer Frucht-, und Mehlhandlung, sowie Ittqueur - Geschäft eignet, ist unter sehr günstigen Bedingungen billtg zu üerlaufen. Näh. Auskunst eriheilt (6182 ___________I. »litz. 6477- (Empfehle von heute ab täglich frische Veilchen. Geor< lleckrr, 6363) Wegen Umänderung meines Geschäfts gebe ich von heute an Sommer- und Winter Buckskin zum Einkaufspreis gegen Baar ab.E. Förster, Neuenweg. B Neue geschälte Victoria- Erbsen, Hellerlinsen, Bohnen empfiehlt (6550 j Carl Hoffmann. 6553) Ein Porzellanofen wird villia abgegeven. Wo? sagt die Exped. ds. Bl. Weisse Vorhänge aller Art, Rorrleaux-Drell in den gangbarsten Dessins, Anfertigung jeder Decorations-Arbeit in geschmackvollster Ausführung bei (3089 Th. Brück, Schloßgasse 8. 1 3522) Die frühere Vullers'sche Be- sitzung bin ich geneigt zu verkaufen. Liebhaber wollen sich an mich wenden. _____Georg Jäger. 6354) Echten Dr* Sehwaabe’a Homöopath. Gesundheitskaffee empfehlen PH. Rau 86 Cte. j VeMiethungen. 6532) Ein Zimmer zu vermiethen. Löwengasse C- 172. 6536) Ein schönes Zimmer (Beletage) ist an einen ruhigen Herrnzuverwiethen im Hause des Hrn. Oberförster Neuen- hagen (Nordanlage). 6472) Zwei memandergehende, fein möblirte Zimmer, am Wunsch auch drei, sowie Zimmer allein bei Friedrich Heß, Lahnstraße. 6538) Zwei schön möblirte Ammer (parterre) sind auf sofort zu vermiethen. Schillerstraße A. Hl3- 6540) Eine Schlafstelle zu vermiethen- Lindenplatz A. 242. 6543) Möbl. Zimmer zu vermiethen. Nene-Bäue B. 101, 1. St. 6546) Ein kleines Familienlogis sowie ein einzelnes Zimmer ist an stille Leute zuvermietben im ,,Darmstädter Haus". 6502) Em Familienlogis zum Allein^ bewohnen, bestehend aus 3 Zimmern nebst allem Zubehör, zu vermiethen und sogleich zu beziehen- Gmil Kalbfleisch, Grünbergerstr. 6552) Möbl. Zimmer mit Eabinet zu vermiethen. Asterweg 124. 6411) Möbl. Zimmer mit oder ohne Eabinet, auf Verlangen mit voller Kost, zu vermiethen. Restauration Th. Lony, Bahnhofstr. 6487) Ein möbl. Zimmer zu vermiethen Lindenplatz 244. 6459) Eine freundliche Paterre-Wohnung. mit Benutzung des Gartens, zu vermiethen bei M. Rosenthal, Liebigsstraße 78. 6454) In meinem neuerbauten Hause an der Ostanlage ist die untere und die obere Wohnung zu vermiethen. Auf Wunsch mit Stallung rc. LKauf.^ 6453) 2 Logis im Vorderhaus ver- miethet T. Vogt, Löwengasse. 6371) Wenzel's Garten gegenüber, B. 1633, Mansardenlogis, schön und ße* räumig, zu vermiethen.___________________ 6214) Der 3. Stock meines Hauses, 6 Zimmer mit allem Zubehör, zu ver- miethen. Pr. Plocli Ü143) Ein schon möblirtcs Zimmer zu vermiethen. Obere Ludwigsstraße E. II61. 5847) Ein Famtlienlogis, 5 Zimmer, Küche, Keller rc., bis Anfangs Oktober beziehbar. Balth. Strauch. 5840) Em kleines Logis im Rebenhaus, sowie ein solches im Vorderhaus zu ver- miethen.________I Gg. Unverzagt. 5242) Franksurterstraße E. 30 ist eine Wohnung, 6 Zimmer, Küche rc. im zweiten Stock, zu vermiethen und alsbald zu beziehen. RieS,^ber-Güterinspector. 5122) Eine schöne Familienwohnung an eine ruhige Familie zu vernnethen bei (5br. Lonv, Bierbrauerei. 4005) Zwei gut möblirte Zimmer zu vermiethen. M. Weißbäcker^ l) Möblirte Zimmer zu vermiethen. Gar-tenstraße B 1655, parterre. 6428) Ein möbl. Zimmer zu vermiethen. Bahnhofstraße E- 91^ 6388) Ein möbl. Zimmer mit Eabinet zu vermiethen. Schillerstraße 112. 6285) Einige gut möblirte Zimmer mit und ohne Pension zu vermiethen bei Frau F. Lehmann, Seltersweg C. 66. i 6191) Möblirte Zimmer vermiethet ________I. Sh. Retter, am Kreuz. 6461) Ein kleines Logis, 1. November beziehbar, per Monat 15 Ji Shr Roll, Cansieiberg B- 66. Alle Sorten Steinkohlen, Braunkohlen, sowie kleingemachtes Holz (6361 bei J. Gg. Unverzagt, Gartfeld. l Regenmantel r ♦ für Damen unö Mädchen ♦ Z in -en neuesten Jarons Z ♦ empfiehlt zu billigen Preisen (5729 ♦ ♦ A. Doeter. ; Zur flcfL Beachtung. Unter dem Heuligen habe ich in dem Hause deS Herrn Lehrer Rahn eine Bleiche errichtet und empfehle dieselbe einem geehrten Publikum zu recht fleißiger Benutzung. (6509 Frau Konradt, Wetzsteingaffe 45. (5689 empfiehlt Mittagstisch im Abonnement. Restauration Filiz Lony 210 Marktstrasse D. 210 Sonntag die letzten Vorstellungen! Mechanislhes Theater von |ijL pottharst in der elegant eingerichteten Bude in Oswalds Garten. 6205) Dieses Theater, das schönste und größte, welches dieser Art in Deutschland ex st'rt, repräsenlirt die schönsten malerischm Aussichten der Welt, belebt durch mehrere Tausend mechanische Figuren auf freiem Theater in naturgetreuer Darstellung. Nicht durch Gläser zu sehen- Heute Freitag 2 Vorstellungen. Anfang um 5 u. 8 Uhr. Eintrittspreise: 1. Platz 1 «X 2. Platz 50 H. Gallerte 30 Kinder auf dem ersten und -weiten Platz die Hälfte. Die Vorstellungen werden von einer guten Musikkapelle begleitet. Um zahlreichen Besuch b ttet H. Fottharst. Danfifafliini). 6533) Allen Denjenigen, die unsere unvergeßliche (Sattm, Mutter, Schwester, Schwägerin und Schwiegertochter Fran Louise Dauernheim, geb. Reiber, zur letzten Ruhestätte geleiteten, sowie für die überaus reichen Blumen- spenden und Herrn Pfarrer Dr. Naumann für die trostreichen Worte, sagen hiermit den herzlichsten Dank Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 5. Oktober 1881. Bremer Lebensversicherungsbank. Die Prospecte und Bedingungen der Milltrirdleiist - Versicherung; können bei allen Bank-Agenturen unentgeltlich in Empfang genommen werden, in Giessen bei Herrn Ph. Nau._____(6356 6283) Die neuesten Muller von Aamen- Mchiiten sind eingetroffen und wird das Umändern prompt und billig besorgt von Louis Gail, Mäusburg. Ein Lehrmädchen von außerhalb, aus ordentlicher Fam lie wird für mein Putzgeschäft gesucht. (6529 Alb. Behrend vorm. Geschw. Meier. 6482) Mädchen können das Nähen und Flicken erlernen. Wo? sagt die Exoed. ds. Bl. Damen- Vt intermäntel werden nach neuester Mode verändert, sowie nach Wunsch mit Pelz gefüttert und besetzt bei (6501 A. Krelzscliman Kürschner, Seltersweg C 49. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦ Stotternde ffiSTE» ♦ T sus 10. Oft. Unbem. unentg. (6535 ; T Feuerstein, Canzleibg. 66, b. Noll. T 6160) Ein schön möbl. Zimmer zu ver- miethcn._______________Liebigsstraße 80. 6082) Freundliche Farmlienmohnung, 4 Zimmer mit allen Bequemlichkeiten, zu vermiethen. C. Mögenburg, Bahnhofstraße. 5280) Eine kleine Aamiüenwohnung zu vermiethen._______ W. Seuling. 5105) Eine Familienwohnung im l.Stock zu vermiethen. A. Rusing, Bahnhof. 6168) Ein möbl. Zimmer zu vermiethen. Neue Bäue B. 79. 6468) Zwei möbl. Zimmer, mit oder ohne Kost, zu vermiethen. Junker, Asterweg 103. 6507) Ein Familnmlogts zu vermntben. _____M Rothenberger, Kaplansgasse. 6508) Zwei kleine FamilienwohnungUr zu vermrethen. Teufelslustgärtchen C. 169. 65Zd) yj/öbl. Zimmer zu vermiethen. iß. Both, Neuena eg 138 6462) Das seither von Herrn A. Katz innegehabte Fruchtlager ist sofort ander- weit'g zu vermiethen. Karl BuikHardt. 4526) Laden mit oder ohne Logis sofort zu vermiethen. ______ikr Zülch Ww., Seltersweg. 5896) (frjn groper, neu her- gerichteter JL alten nebst Comptoir und Lagerräumen im Do ff lein'scheu Hause^ Wallthorstrasie, per 1. Okt. zu vermiethen. Näh. zu erfragen bei Leder- Händler Ohler.__ 4434) Ern Laden in bester Lage der Stadt zu vermiethen. Wo? sagt die Ex- pedition ds. Bl.__________________________ 6037) Eine Werkstatt zu vermiethen. Flügelsgasse A. 87. 6173) Ein neuer Laden mit Wohnung von 3 Zimmern und Küche. W. Ferber, Buchhändler, Kirchenplatz. Vermischte Anzeigen. 6551) Ein zuverlässiges Dienstmädchen gesuchL Schulftraße 21. 6554) Für ein flottgehendes Herreugarderobe Geschäft mit vorzüglicher Kuiidfchaft wiid zur Ausdehnung b<’8 Geschäftes ein routinirter Kaufmann mit Baareinlage oder auch ein stiller Theil- haber gesucht. Gefl. Offerten unter Ehiffre M. S 5. befördert die Exped. ds. Bl. und / Herren- und Damen* Garderoben, und Möbel-Stoffen. 6539) Ein Dienstmädchen mit gute» Zeugnissen sucht O Mögenburg, Bahnhofstr. 6534> Nachhilfe in den Schularbeiten wird ertbeilt. Näh. Bahnhofstraße E- 227*, 4, St. (firflttthrn cine silberne (^ylinder- VJCJUIIUIII uhr mit Gehäus. Abzubolen bei Bäckermeister Ludwig Schneider, Neustadt. (6547 Pelzwaaren werden geschmackvoll nach neuester Mode umgearbeitet, Reparaturen billig und dauerhaft ausaesührt. (6500 A. Kretschmar, Kürschnermeister, Seltersweg E 49. 6511) Ein Zimmer mit Eabinet, un- möblirt, in der Nähe des Wallthores zu mrethen gesucht. Offerten beliebe man bei der Exped. ds. Bl. abzugeben.___________ 6521) Ein braves, reinliches Mädchen zur Aushilfe gesucht. Ludwigsstraße 1704, im Hintergebäude. 5694) Lumpen, Werg, Papier, Eisen, Zink, Messing, Kupfer, Blei, Flaschen rc. werden angekauft. LouiS Rothenberger, Neuenweg 193. 7/10 A. 8 rl. (Tonf., Inst. u. Lall. I. Gr. (64U3 ■mwhiiimm Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Dmcf und Vwlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ebr. Pietsch) in Gießen. •Jir. Darmstadt, k li3t är. 24) enthält: 1. Bekanntmachu pre bdrtffenb. 2. Otfftnlliche A Itt be???? fSe’;.'. -W iW