«kt rs«r 1 H Cctober DoW nam^itt' fl« 3 Uhr, iB oo ? ®‘t r-ttk! "wlwenh m 5200 ® f n lu** Junier 'Verein. 15689 J) 210 ioMf. ttags. ! Notstand. TEIN. (5773 erarbeiten den tlc g dieser Äul* Der ÄuSsteßuna Mvr-rnS w unb ti $ Whkllurg M )ustrieschule" teten. ®« Jj* S zu recht zahl' /»' is - ückc (5538 KMbvett^ jsss* 5*»1- jrgi»- , brij^ eib«) V-Ät I fS®* MAL । ■sfl*8 Nr 207. Mittwoch den 7. September 1881. Wchener Mnzeigcr Ameize- uni Amtsblatt fit hm Krris Gießen. Bureau x Schulstra^c U. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteltührlich 2 Mark 20 Ps. mit vringerlob Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 P'. Amtlicher Hheil. Gießen, am 3. September 1881. Betreffend: Statistische Ermittelung der landwtrthschaftlichen Bodenbenutzung und de- Erndteertrag- im Jahr 1881. Das Großherzogliche Gkreisamt Gießen an die Großherzoglicben Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche noch mit Erledigung unserer Verfügung vom 15. Juli e. — Anzeiger Rr. 165 — im Rückstände find, werden hieran mit Frist von 8 Tagen erinnert. Dr. Boekmann. Die Ankunft der Türkei. Bereits nach dem letzten großen türkischen Kriege dachte und hoffte man allgemein, daß es mit dem „kranken Mann" dort unten am Bo-poruS nun bald vorbei sein werde. Und in der That, es sah sehr schlimm mit dem Großtürken aus. Besiegt in einem furchtbaren Krieg, gedrückt unter die rauhe Hand eint- unerbittlichen Sieger-, entblößt von allen Hilfsmitteln, dazu Aufruhr an allen Ecken und Enden in dem eigenen Reiche, kurz, die Gefahr konnte nicht schlimmer sein, und die plötzliche Nachricht von dem Zerfall de- OSmanen- reiche- hätte wohl Niemand überrascht. Aber der „kranke Mann" hätte bet seinem Tode ein Erbe htnterlaffen, ein Erbe, das wohl etwa- verwildert und heruntergekommen war, aber trotzdem eine- der prächtigsten und reichsten Besitz- thümer ist, da- man sich nur denken kann. Und was das Mitleid nicht ver- mochte, dos brachte die Politik, oder etwa- deutlicher au-gedrückt, der Neid, damit Niemand das Erbe erhalten sollte, zu Wege; die europäischen Mächte bestellten dem Patienten Doctoren und verschrieben ihm Medicin in der Gestalt von Reformen, die in vielen, vielen Conferenzen lange und au-führlich berathen und erwogen wurden. Unb ihr Werk glückte ihnen. Dem bereit- halbtodten Patienten wurde neue- Leben etngehaucht und M»^>erren Doctoren waren der Urberzeugung, daß er nunmehr noch manches fröhlich verleben könne. Einige Jahre find seitdem verstrichen, aber vom „neuen Leben" ist jetzt nicht- mehr zu merken, der „kranke Mann" ist kränker denn je, und schon verlieren die Aerzte die Lust, sich noch weiter mit ihm herumzuärgern, da fie sehen, daß die Krankheit nur dann Hoffnung auf Genesung gtebt, wenn eine gründliche, scharfe Operation vollzogen wird; aber die au-zusühren fehlt Allen der Mukh, denn es könnte sich leicht ereignen, daß der Tod schneller einträte, alS man wünschte, und dann begänne der Streit um die Hinterlassenschaft von Neuem. Es sieht tn der That trostlos auS in der Türkei, da- Reich kann nicht leben, nicht sterben, und die Eifersucht der Mächte hindert fie gegenseitig, der ganzen Mißwirthschaft auf eine energische Art und Weise ein Ende zu machen. Wie es in der Türket steht, wo besonders die Geldnoth und die Haremswirthschaft ganz furchtbare Verwirrung und Eon- sufion hervorgerufen haben, so daß man in Konstantinopel kaum mehr weiß, wo auS und wo ein, ist unseren Lesern bekannt. DaS Grundübel, an vem dir Türkei krankt, liegt darin, daß ein ordentliche- Regiment dort überhaupt gar nicht mehr möglich erscheint. Jntriguen und Kabalen befördern heut einen Günstling au- dem Staube zum Minister und laffen ihn morgen wieder verschwinden, um einem Anderen Platz zu machen, und kleinliche Streitereien und Zntrtguen, in denen fie allerdings allen abendländischen Diplomaten überlegen ist, zeichnet die Pascha-Regierung auS. Groß ist der Ruhm nun gerade nicht. Der einzige, von dem die Mächte hofften, daß er aus dem halbversaulten StaatSbaum nochmal- neue- Leben heroorzaubern könnte, war Midhat Pascha, aber wäre er jetzt nicht verartheilt und auch wirklich der Reformator der Türkei geworden, über sein Leben hätte sein Werk kaum lange mehr bestanden. DaS o-mamscbe Reich ist jetzt auf dem Standpunkt angelangt, auf dem das römische zur Zeit der Völkerwanderung sich befand, eS hat die Fähigkeit zum Herrschen verloren, es lebt nicht mehr, sondern eS vegetirt nur noch. Und diejenigen, an die oder deren Nachfolger einst die Stücke des Reiche- fallen werden, find ja bereit- in den kleinen Fürsten der Balkanstaaten vorhanden. Da ist Rumänien, Griechenland, Serbien, Bulgarien, Montenegro und da- halb und halb auch schon selbstständige Rumelien. Die Großmächte, welche diese kleinen Reiche geschaffen und vergrößert haben, um sich selbst richt- zu gönnen, werden auch den Zersetzungsproceß der Türkei nicht auf. halten können, und höchstens später bet der allgemeinen TheUung im Stande fein, die Grenzen einem jeden der kleinen Raubstaaten anzuweisen. Vielleicht findet sich aber bann unter deren Fürsten Jemand, der mit kraftvoller Hand die getrennten Staaten zu einem vereinigt, ähnlich wie Victor Emanuel tn Italien es machte. Jedenfalls steht so viel fest, daß der Türkei keine allzu- lange Existenz mehr vergönnt ist, das Osmanenreich hat sich überlebt, e- stehl bereits mit einem Fuße im Grabe. Aestichlaud. ®armfiabt, 5. Septbr. Seine Königl. Hoheit der Großherzog werden mit der Großherzoglichen Familie Mittwoch den 7. d. Mts. da- Hoflager in Friedberg beziehen, und den Herbstübungen der Division in der dortigen Gegend beiwohnen. Bi- auf Weiteres ertheilen Se. König!. Hoheit daher hier in Darmstadt Mittwoch- und Samstag- keine Audienzen. Darmstadt, 5. September. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädtgst geruht: Am 5. Juli den außerordentlichen Profeffor an der Universität BreSlau, Dr- Ernst Dorn, zum ordentlichen Profeffor der Physik und Vorstand deS physikalischen Laboratorium- an der technischen Hochschule, mit Wirkung vom 16. September d. IS. an, zu ernennen und tn der gedachten Eigenschaft zu berufen. AuS dem Kreise Dieburg. Nachdem Herr Prooinzial-Director Küchler tn Darmstadt, welcher bekanntlich auf einer zahlreichen Vertrauen-- männer-Versammlung der national-liberalen Partei auS unserem Kreise alS »mdidat für den nächsten Reichstag aufgestellt worden war, neuerdings auch r den Wahlkreis BenShetm - Erbach - Neustadt aufgestellt worden ist und sich für Annahme deS Mandats für den letztgenannten Wahlkreis entschieden hat, ffl für unseren Wahlkreis Dieburg-Offenbach die Aufstellung eine- anderen Candidaten nöthig geworden. Eine vor mehreren Wochen tn Groß-Umstadt tagende Dertrauensmänner-Versammlung aus dem Kretse Dieburg hatte schon damals für die Eventualität, daß Herr Provinzial-Dtrector Küchler den Wahl- kreiS BenshetM'Erbach acceptiren sollte, einhellig Herrn Kreisrath HallwachS tn Aussicht genommen, welcher zweifellos tn unserem Kreise eine große Stimmen- zahl auf sich vereinigen würde. Es soll nun, wie wir erfahren, zunächst eine vertrauliche Besprechung zwischen dieffeUigen und Parteigenoffen aus dem Kreise Offenbach über die Condidaturstage tn Bälde pattfinden. Man glaubte dies den Wählern einstweilen zur Kenntnißnahme mittheilen zu sollen. Berlin, 4. Septbr. Endlich wird der 27. October als Tag der Reichstagswahlen officiell bekannt. Acht Wochen trennen uns noch von diesem Termin und diese Zeit muß noch eifrig benutzt werden, um die Wahlvorbereitungen zu vollenden. Sie sind an vielen Orten noch sehr im Rückstand; noch ist es nicht überall selbst nur zur Benennung von Candidaten gekommen; die Wahlreden und Programm-Darlegungen der Mandatsbewerber sind vielfach noch aufgeschoben worden; noch sind die großen Parteien nut ihren Wahlaufrufen tm Rückstand. DaS Alles wird jetzt unverzüglich nachgeholt werden müffen. Wenn es auf der einen Seite ein ganz gerechtfertigter Gesichtspunkt war, „das Pulver nicht zu verschießen", so ist doch jetzt der Zeitpunkt gekom- men, wo nicht länger gesäumt werden darf, die letzten Vorbereitungen um- sichtig und thatkräftig zu treffen. Auf die ganz besonder- große Bedeutung der bevorstehenden Wahlen ist ost genug hingewtesen worden; fie werden in einem ganz entscheidenden Wendepunkt Ziel und Richtung unserer Politik be- stimuiln. Zu rechter Zeit fällt noch aus die weit gediehenen Abmachungen mit der Kurie und die Aussicht eines noch festeren Zusammenschlusses der kirchlichen und politischen React'.on einiges Licht. Der „Eulturkampf" ist formell eine vorzugsweise preußische Angelegenheit. Allein wer möchte verkennen, daß hier der eigentliche Schlüffelpunkt für die gesammte Politik auch im Reiche liegt, ganz abgesehen davon, daß auch daS Reich seine „Maizesetze" zu schützen hatl Wie die Wahlen ausfallen werden, ist dieSmal schwerer zu berechnen als je. Zu viele Faktoren der verschiedensten Art wirken heute zusammen, und waS sich aus diesem widerspruchsvollen Spiel der Kräfte ergeben wird, vermag Niemand zu übersehen. (Köln. Ztg.) Frankreich. PariS, 4. Septbr. Gambetta hielt bei der Enthüllung der Statue Duponts de l'Eure zu Neubourg eine Rede, in welcher er an das Datum deS 4. September erinnerte und sagte: Wenn Frankreich siel, so geschah dies, weil es der bürgerlichen Tugend ermangelte, um seine Geschicke zu erfüllen. Frankreich muß dieselben nicht ferner in die Hände einer einzelnen Person, sondern in die Hände des Volkes und des allgemeinen Stimmrechts legen. Telegraphische Depeschen. Wolff'- telegr. Correspondenz - Bureau. Berlin, 5. Septbr. Gegenüber dem in Danzig circulirtnben Gerüchte, daß am Freitag der nächsten Woche in Danzig eine Zusammenkunft der Kaiser Wilhelm und Alexander stattfivden werde, sagt die „Norddeutsche": Wenn in der Th-t eine solche Begegnung st-ilfinden sollte, so wird doch gewiß Danzig nicht der Ort btrjelbcn sein. , — Wie der „Reichs-Anz." meldet, konnte die Kaiserin gestern zum ersten Male dem Gottesdienste in der Schloßkapelle zu Koblenz beiwohnen und den Versuch einer kurzen Ausfahrt im geschloffenen Wagen machen. — Die „Nordd. Allg. Ztg." veröffentlicht folgende Danksagung des Fürsten BiSmarck aus Varzin vom 3. ds.: Die patriotischen Begrüßungen, durch welche ich aus vielen Thetlen Deutschlands auch auS weiter Ferne am Nationalfesttag vom 2. September beehrt worden bin, haben mir zu großer Freude gereicht. Ich bitte Alle, welche mir bei diesem Anlaß den Ausdruck ihrer Sympathie entgegenbrachten, dafür den verbindlichsten Dank entgegen» zunehmen. ^such des russischen Kaisers bei Kaiser Wilhelm gelegentlich der Manöver ist wahrscheinlich; Ort und Tag der Zusammenkunft ist aber noch nicht bestimmt, trotz der von den Zeitungen angegebenen Details. — Heute Vormittag stürzte in der Friedensstraße bei den Arbeiten für die Legung eines Telegraphen»Kabels ein in der Nähe eines aufgeworfenen Grabens befindliches Stall-Gebäude der Omnibus-Actien-Gesellschast plötzlich ein. Drei darunter verschüttete Arbeiter wurden von der sofort herbeigeeilten > Voraussichtlich wird der Besuch dieser Versammlung durch Männer au8 allen Theilin ' Deutschlands «n lehr zahlreicher werd:n. Das Empfangsbüreau sür die Fremden befinde: I sich im Stadtarchive, Weckmarkt 3, und ist schon Sonntag den 11., Nachmittags von 4 bis : 7 Uhr geöffnet. Gießen, 6. September. Wie trotz der gedrückten Geschäftslage doch selbst bet dem ' nüchternen Kaufmann der Humor nicht geschwunden, davon gibt ein redendes Beispiel folgende i Postkarte, welche kaum abgefaßt, zufällig dem Benchrerstalter zu Gesicht kam. ISe bandelt sich | um eine Bestellung von Eigarren seitens «tneS in D. wohnenden Mannes. Auf Erkundigung ; wird der berr. als Schwindler bezeichnet und wird eine «arte folgenden TextrS für ibn ! verfaßt: * Bet vielen Leuten in der Welt Zst'S bester, man verlangt erst Geld! Fügen Sie deßhald Ihrer Bestellung Geld hinzu, Sonst aber lasten Ste uns hübsch tn Ruh! Vermischtes. — Aus dem mittleren Rheingau, 30. August. Die Obstsendungen nach Holland und England dauern fort; auch Zwetschen werden wieder verladen, deren Einfuhr in unreifem Zustande kürz ich von der englischen Regierung verboten war. Jetzt sind sie reif, die Bäume hängen äußerst voll. Einen reichen Erlös erzielen viele Orte aus Wallnüsten. — Die Trauben gehen rasch ihrer Reife entgegen, daher auch d.e Weinberge allenthalben geschloffen. — Das Leben tn unteren Rheinstädtchm hat bedeutend abgenommen, seitdem die Witterung naßkü.l geworden ist. Feuerwehr tobt hervorgezogen. Hannover, 5. September. Seine Majestät der Kaiser traf um 9 Uby 20 Mm. । mittelst Ettrazuges in Weetzen ein, stieg dort zu Pferde und folgte bem Feldmanover der 19. und 20. Division gegeneinander in dem Terrain zwischen Ronnenberg und - Bredenbeck. Nach Beendigung des Manövers bezogen die Truppen Bwaks. Seme . Majestät bestieg am Steinkrug die Equipage und kehrte um 1 Uhr 20 Minuten ^on \ der Station Benmgsen, wo em Extrazug bestiegen worden war nach VannooerE^- . Heute Nacbmittag findet bei Sr. Maiestät ^iit kleines Dmer statt- Heute Abend ge- denkt Seme Majestät im Hoftheater der Aufführung des Lustspiels „Krieg im Frieden . i Karlsruhe begeben. _ , London, 5. September- Ihre K- K- Hoheit die Frau Krotiprinzessm hat mit ihrer. Töchtern gestern Abend die Rückreise nach Deutschland angetreten — Die im Vicekönigreich Indien vorgenommene Volkszählung hat eine Bevölkerung von 252,541,210 Seelen, mithin eine Zunahme der Bevölkerung von 12,708,565 Seelen seit dem Jahre 1871 ergeben — Die „T-mes" meldet aus Quetta von gestern: Nach authentischen Berichten aus Kandahar hat Eyub Khan öffentlich verkündigt, daß er die Absicht, den Emir zu bekämpfen, aufgebe, und zugleich den heiligen Krieg gegen die Engländer Dresden, 5 September. Der König nahm eine aus Anlaß der Verfafsuiigs- - fe-.-r an ihn gerichtete Adresse der beiden Kammern Mittags entgegen. Am Nachmittag bcaaben sich die Kgl. Familie und die Stände mit Extrazug, resp. mit beflaggtem Separatdampfer nach Meißen zu einem großen Galadmer auf Schloß Albrechts- burg. Die Stadt Meißen selbst war reich mit Flaggen geschmückt, die Straßen von einer dichten Menschenmenge belebt. r ,, , Straßburg, 5. S-ptbr. Der Rhein ist seit heute früh 4 Uhr langsam tm Fallen; der Wafferstanb war nur lO Centimeter unter bem höchsten Wafferstand bieses Jahrhunderts, den baffelbe am 15. Juni 1876 eingenommen hatte, zurückgeblieben. Der Jllstuß ist von der Hochstuth bes Rheiüs ganz unberührt geblieben. t . o 99tünd>en, 5. Septbr. Der bayerische Landtag ist aus den 28. ds. zur ersten Sitzung einbeiufen. „ r , ,r , , Paris, 5. Septbr. Der Eilzug von Marseille stieß heute früh bei Charenton auf einen Omnibus-Zug, der von Montargis kam. Als verun» glückt sind bis jetzt 13 Todte und 15 Verwundete gemeldet worden. Paris, 5. September. Bei dem gestern Abend in Neubourg (Departement der Eure) stattgehabten Banket erwiderte Gambetta auf einen auf ihn ausgebrachten Toast, nach seiner Ansicht bedeute der Ausfall der Wahlen, daß die Republik, nachdem sie den ersten Theil ihrer Ausgabe gelöst, indem sie ihre Autorität im ganzen Lande zu einer unbestrittenen gemacht habe, jetzt die Durchführung der Reformen verwirklichen muss', welche die öffentliche Meinung verlange. Es fet eine reformirenbe, aber nidit eine nioelirenbe, utopische Republik nothwenbig. Die Frage des Listenskrutiniums burfe nicht sofort roicber erneuert roeiben, bte väterliche Gewalt, unter ber man lebe, werbe fich bem Willen anschließen, ben die Kammer aussprechcn werbe. „Ich hoffe, baß ber Tag bes 4. September, an welchem wir s. Z. bie Ehre hatten, uns auf bem Posten der Gefahr zu finden, uns gestatten wirb, bie Vereinigung aller Franzosen unter ber nämlichen Fahne zu feiern." (Lebhafter Beifall.) — Zu ben bevorstebenben Festuchkc.ten am badischen Hose wird sich der Botschafter in Berlin Graf v. Saint-Vallier, begleitet von dem Botschaftssecretär Grafen v. Laugier-Villars und dem Attache Jeannequin, mit außerordentlicher Vollmacht nach proklaw'rt. Limerick, 5. Seplbr. Gestern Abend sand hier ein ernster Zusammenstoß zwischen der Polizei und der Bevölkerung statt. Die Polizei war genöthigt, bei einem zwischen Bürgern und Soldaten entstandenen Streite einen Soldaten in Schutz zu nehmen, die Volksmenge griff die Polizei daraus mit Steinwürfen an, die Poltzetbeamten machten Gebrauch vom Feuergewehr und verwundeten 6 Personen, darunter zwei schwer. Washington, 5. September. Im Staatssecretariat des Krieges eingcgangene Depeschen bestätigen die Niedermetzelung der unter General Carr stehenden Truppen durcv eimn Jndianerstamm und beziffern die Zahl der Getödteten auf etwa 70. — Wegen des erneuUn Erbrechens, das sich in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag beim Präsidenten Garfield wiederholte, geben sich die Aerzte keinen Besorgnissen hin, weil das Erbrechen durch die Anhäufung von Schleim in der Kehle verursacht war. — Dem Bulletin von heute früh 8 Uhr 30 Min. zufolge verbrachte Präsident Garfield bis Mitternacht in ruhigem Zustande und schlief den Rest der Nacht gut. Puls 102, T mperatur 99,05, Respiration 18. Lokales. Gießen, 6. Septbr. Du Generalversammlung des Gesammtvereins der deutschen Geschichtö- und AltcrlhumS-Dereine findet m dtcfim Jahr vom 11. bis 15 dS. Mts. in Frankfurt a M. statt. Sie beginnt Sonntag den 11. September, Abends 7 Ubt, mit der Frier ces 25jährigen Bestehens des Frankfurter Vereins für Geschichts- und Aiterthumskunde im Hotel zum Sckwanen, Steinweg 12, an welche sich um 81 2 Uhr ein Festessen schließt. Montag den 12., Vormittags 9 Uhr findet dann die erste allgemeine Versammlung im Kaiser« saale deS Römers statt, wobei die Herrn Prof. Dr. Riese und Archivar Dr. Grotefeud Vorträge halten werden, nach deren Beendigung die 4 Sektionen (für Archäologie der deidnischen Vorzeit; für Kunstgeschickte tc8 Mittelaitcrtz und der neueren Zeit; für Geschichte, Culiur- unb RecktSgesckichle; für Archivarwesen und historische HilfSwiffenschaften) sich constiturren werden. Zwei dieser Sectionen beginnen dann gleich ihre erste Sitzung im Leinwanddause, Weck« markt 5. Um 2 Uhr findet gemeinsames Mittagessen in der großen Restauration (Bauer) der Patent- und Musterschutz-Ausstellung statt. Nachmittags ,st gemeinsamer Besuch der historischen Kunstausstellung anberaumt, Abends Bereinigung tm Locale der Künstlergesellschaft (Neue Mainzerstr 5b.) Dienstag den 13 sollen von 8—2 Ubr SectionSsitzunaen im Lemwondhause stattfinden und um 4 Ubr eine Sitzung der Vcreiusdeligirlen im Stadtarchiv. Um 512 Uhr ist gemeinsames RÜitageffen im Hotel Landsberg und von Abends 8 Ubr an Zusammenkunft m der Pa'ent- und Musterschutzausstellung (Eoncert Bi ls e) oder im Wintergarten am Götheplatz. Mittwock den 14. wiederholen sich von 8—10 Uhr die Sectionssitzungen. Jdnen folgt eine zwe te Sitzung der Dclegirten im Stadtarchive und um 101/! die zweite allgemeine (Sckluß) Versammlung im Leinwandbause. Auf Nachmittag 21/, Uhr ist em Ausflug nach Praunheim, Heddernheim und Niederunel (zur Besichtigung der dort befindlichen Ucberreste aus te- Römerzeit) angelegt, Abends Zusammenkunft in der Bavaria am Schillerplatz. Donnerstag den 15. (8 Uhr 15 Min. früh.) soll ein AuSflug nach Homburg und auf die Saalburg unternommen werden. Frank f urt. (Pat.-Auöstellung.) Der zweite specielle Theil des Lesezimmer»Lataloges ist schon vor einigen Wochen erschienen und in seiner Art ebenso reichhaltig und Intendant als der erste allgemeine Theil. Derselbe umfaßt außer den eigentlichen Patent)chriften, die Berich e fast sämmtl'.chcr Handelskammern Deutschlands und Oesterreich-Ungarns und über 30 des Auslandes, unter welchen namentlich Nordamerika stark verrreten ist. Die beiden Gataloge liefern jetzt den besten Beweis für Die frühere Behauptung, daß das Lesezimmer bet Frank, furter Ausstellung an Reichhaltigkeit und Auswahl wohl im Vergleich zu den anberen deutschen Ausstellungen d. I. obenan stehen dürfte. — D-r Be'uch am gestrigen Sonntage war wieder ein außerordentlich zahlreicher, denn er betrug nach genauer Feststellung der einzelnen Listen im Ganzen bie Summe von 28,301 Personen. Wenn das schöne Wetter anhält, |o scheint der September in dieser Beziehung der brillanteste Monat zu werden. Homburg v. d. H, 2. September. Ucber die Blutthat in Kirtorf tragen wir noch Folgendes nach: Der Zimmecmeister Naht wußte von der bevorstehenden Ankunft oer Ger'chts Vollzieher und hatte deßhaib Vorbereiiungen getroffen. Er nahm seine Schußwaffen mit auf ben Boden und verbainkadirte sodann die Thür. Die Beamten erschienen und als sich Ni., manb um sie bekümmerte, fingen sie an, die aufgespeicherten Holzvorrätde abzuschätzen P ötziich fielen auf sie mehrere Schüße hintereinander und der Taglöhner Maas stürzte zu Too g: troffen zusammen. Er ver,chied sofort und hinter:äßt eine Frau, sowie 4 unmündige Ktnvrr in den drückendsten Verhältnissen. Boß wurde von 4 Rehposten m den Arm getroffen. P.r Droschke wurde er nach Hause geschafft. Der Selbstmörder Naht wird übermorgen begraben Literarisches. Mit Beginn dieseö Jahres erschien in der Verlagsbuchhandlung von Emil Roth tn Gießen ein Werk, welches in den beteiligten Kreisen, weil es einem längst gefühlten Btdürf nisie abhalf, mit lebhaftem Beifalle aufgenommen wurde, das aber auch m der Presse der e< diegenen Ausführung halber ungeteilte Anerkennung fand Das Werk betitelt sich: „Die Entscheidung des Neichöobe: handelsgerichlcs auf dem Gebiete deS Handelsrechts, souric des einschlägigen gemeinen Eivilrechts und der in- und ausländischen Landesgesetze, ausführlich dargeftcüt und nach dem System des Handelsgesetzbuches geordnet von Otto Fuchsberger, kgl. bayer. Amtsrichter in Bayreuth." 61 Bogen Preis 5. — Wer das ungeheure Maierlal kennt, das, tn fünfundzwanzig ciefleibigen Bänoen enthalten und zerstr.ut von dem Verfasirr mit staunenswerthem Fleiße und bewunderungswürvigem Scharfsinn gesichtei, gefummelt und geordnet worden ist und zwar mit einer Uebersichilichkeit, die die Benutzung tr-i Buches urgemein erleichtert und langes Suchen überflüssig macht, der wird sich mit uns gnn ben lobenden Stimmen über diese ebenso mühevolle als verdienstliche Arbeit anschließen. In der That ist das Buck^'^ilckes in reichlichem Maße hält, was der Titel verspricht für b;n Juristen, den o^ al6 auch den in der Praxis stehenden Beamten und Anwalt ein fast unentbchrliches Hilfsmittel wie etz auch für den Kaufmann als em tüchtiger und zu verlässiger Rathgeber erscheint, eben weil es in allen Fragen des Handrlsrechts auf Grund der authentischen Enticheidungen des früheren ReichsoberhandrlS^erichts und unter freiem Hinweise auf dieselben Aufklärung ertbeilt. Dos Weik enthält außerdem den Text des Handelsgcs buchs in seiner gegenwärtigen Gestalt, sowie tm ausführliches Register, zwei Beizaoen, bi: feine Brauchbarkeit erhöhen. Indem wir unsere Leser auf diestS Werk aufmertfam machen, freuen wir uns, als einen Beweis für die Brauchbarkeit desselben mitthellen zu können, daß Verfaffer und Verleger, auf gemuntert durch den Beifall, weichen ihr Unternehme» fand, sich entschloffen haben, demseiv n em zweites Buch folgen zu lasfin, welches in gleicher Weisr die Materien des Wechlelrechts behandelt. Daffelbe, welches vor Kurzem die Preffe verließ, betitelt sich: „Die Entscheidung'N des Ncichsoberhandelsgerichts und des deutschen Reichsgerichtes auf dem Gebiete des Wechsel- und Wechfelprocest Rechtes unter besonderer Bernüsichtignug der in- uad aus ländischen Wechsel- und Wechsclprocctzgesetze nud der hier einschlägigen Bestimmungen de- gemcincn Eivilrechts und der verschiedenen Landesgesetze, ausführlich dargestcllt und nach dem System drr Wechfci- uns Eivilprocctzorcnung geordnet von Otto Fuchsberger, kgl bayer. Amtsrichter in Bayreuth". 3u Bogen Preis je. 8. Es stellt sich aift Fortietzuns- ober als em zweiter Bano deS ooen ertoä.nten Werkes dar und enthält als Anhang ein voll ständiges Sachregister, sow'e den Text des Wechselrechts. Was wir zur Encpfeblung des ersteren sagen zu'müffcn glaubten, können wir hier mit vollem Rechte und voller Ueberjeugunn wiederholen: Der Verfasser hält, was er verspricht, und gibt auch in diesem Buche nicht b.o«.' Dem Zuristen, sondern auch dem Laien und insbesondere dem Kaufmann em vollkommen ent sprechendes und practisches Handbuch, in welchem fick die einschlägigen Entscheidungen in üb.x- sichtlicher Anordnung gesammelt vorsinven Dem Wun'ch ia seinem Vorwort gemäß stehen wir nickt an, dem Verfasser zu bezeugen, daß er wie mit seinem ersten das Handelsrecht ent baltenden Bande, so auch mit diesem daS Wechielrecht und den Wechselproceß umsaffeneen Werke den juristischen und kaufmännischen Praktikern einen guten Dienst geleistet bat, und wir sind sicher, raß Zeder, der Die beiden Bücher benützt, sich unserem Urthecke bereitwilliztt anschließln wird. Handel und Verkehr. hieven, 6 Sept. Auf dem heutign Wochemnarke kostet: Butrer per Pf». JL 1.05 bis 115 Hühnereier 1 SLck 6— 2 Stück 11 Enteneier per Stück 6 4. 2 Stück 00 H. Käs' per S'ück 5—8 K-sematte per Skü* 3-0 QhMen 1 Lite: 20 A, Linsen tiitr. 24 Truorn bab - JL u.40—0.60, Hübner p. St. 0.90—1.5« , Hahnen p. St. X 0.40—70.0 Enten per Stück 1.25 -1.50, Gänse per Stück X 0.00-0, Welsche per Stück X 0.—0, Ockfenfleisci. 64 - 66 per Pfd., Kuh- une Rindfleisch 46 bt» 50 S), Kalbfleijch 45—48 Hammetfleifch 60 70 4, Schweinefleisch 64—00 4, ßattofft.j per 100 Kilo X 6.00—7.00, Zwitvrn ter Etr. X 7—10, Milch per Liter 16 und 18 Weißkraut 100 St. X 00-00. Franksur t, 5. Septbr. (Fruchtbericht.) Mehl Nr. 1 X 39.50, Nr. 2 X 37.50 Nr. 3 32.50, Nr. 4 X 28.50, Nr 5 X 25.50, Roggenmehl % (Berliner Marke) v4t 27—28, do. 1 (Berliner Marke) 26.50—00, do. U (Berliner Marke) X 22, Weizrn effektiv hiesiger ab Bahnhof hier x 25.25-25.50, ab unserer Umgegend X 24.50—25.00, bo. fremder je nach Qualität X 23.50—25.25, Roggen, je nack Qualität X 20.25—20 5<*. Grrste X 19—21.50, Hafer 16—16.50, Kohlfamcn X 28.50—29.50, Erbsen X 19—2’ ißiden X 00.00—00.00, Linsen 20—40, Bohnen, weiße, X 23—25, Äoggenfltte X — Weizenkleie, grobe und ferne X —, Rüböl, detail, X 64 Stimmung matt. Harrt- sächlich gefragt war: — Dringend offerirt: —. (Die Preise per 200 Psv. Zollgewicht — 100 Kilo.) 731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in ei'e oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn dt.mo Ton der Annoncen - Expeditioi. von H A.AMEISTEIR.’ & VOGLER io Frankfurt a. M. (Karlsruhe, btu' gart oder München) zuvor Auskunft einfordert, -iis auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reichet \ Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt jlrvtitsd (on(n im werden: gtbarWi, w» Abbruchsalveik' Naurerarbeit, S* de"?' 0«^ S“1« 5792) J Grmmchra! Itcitaft tcl Mba8@rummt @raeinbfi»ieien Dii Ach"9 giunbi auf der zu Mch. glWM), 1 e* Bürger- 5795) Sc Ismstäg dkl ^ackini! ueiben die beiden Zacob Wagner Hc>lstallen, am M neben btm Wagn legen, auf dm Abb versteigert. Tie am!D?ainroi Halle wild zuerst Hießen, den 6- nstm. bu vnjch < und ubn 3>J btb betten (UiaLigt fjlmmtt btt n anverm btutj^i ch zahlreicher, bau >ummt ton 2-i,3(H kl« vtzichlutg bn xj tragen an «dj tfunft otr G« cht» Haßmsslv mit au» \ unb all ho Äi ^chähni $ ö| i» stützte |i 2m g 4 unmünDiqt Äiattt hm gtlTifftn. Je ibnmotfltn btoubta VON 6mll Setb n zst fltfiblttn ®itiv in btt Pttstt btt e. betitelt siö- „Li Hanbtltttchlb, l»'-.’ n üanbtegtftV.« georditti von Ciu 16 .M D. - Ln M nthaltm uns zaßr n Schatssinn gtfi»". >11 Sic Bau,ui» M rb sich mit «s ?•>» bett anWch"i 31 I öti|pnät fit bl tarnten unb in»6U tin lüch";» uns p itM auf Otun6 M unter üttun ftiu>' ■(rt dis tzünstltti r vn ätijaBtn, ti " 1 tn wir uni, all «*« Rit und Lctlez't - SÄ» FSS. Ufl btt »“• ua B . tiäciliinniuii-iB»- 311» . tflt sich «•« $0I‘L t all sicha« lL1 m 6®Pf792) j«ch-. Grum»tt-tM-V«rßki-rr«-. greitafl den 9 dH. Mts., Morgens von 10 Uhr an, soll da- GrummetgraS von den hiefigen Ge neindewiesen versteigert werden. Dtr Anfang ist zur bestimmten Smnde aus der GemeindeWeidewiese zu Erbach. Garbenteich, den 5. Septbr. 1881. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. 5795) Schwarz. Samstag Örn 10. Srplbr., Nachmittag« 2 Uhr. weiten bic beiden zur Concurtzmassc dcS qacob Wagner II dahiet gehörigen Holzballen, am Mainweser.Bahnhof und neben bnn Wagner'ichcn Wohnhaus gelegen, auf den Abbruch gegen Baarzahlung versteigert. , , , „ , . Xie am Mainweser-Bahnhof befindliche Halle wiid zuerst ausgeboten. Gießen, den 6- September 1881. 5800) Max Pilger. 0oncui-Verwalter. Allgemeiner Anzeiger. Total - Ausverkauf. 5785) Dem verehrl'chen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich beabsichtige, mein Grschäf! wegen vorgerückten Alters aufzugebeo, und verkaufe ich von heute meine sämmtlichen Waaren zu ganz bedeutend herabgesetzten Preisen. Besonder- erlaube mir aus: Ä o . Bielefelder:, Erea-,, HauSmacher- und Halb-Lernen, Tisch-, Hand, und Taschentücher, Bettzeuge, Darchend, blau und blau fttstrtist Seinen, Santa, Wolldick, Cattun und Bieber, lost« Buckskin, wollen« und halbwollrne Hosenzeuge, w«ß« und mel. Unterjacken (gen. jad n) für H,rr«n und Damen, eine Parthie Tücher, sowie all« in da« TSollwaaren-Geschaft einschlagende Artikel, f«rn«r i«d« An Winter-, Seder- und Holzschuhe s-der Gltb', wollen« und brumDollene Striekgarne, eine Partie Band, Litze und Knöpfe, ausmrrkjam zu machen. . ,, Wilh. Schm all, Neustadt D. 60. rüillwoch den 7. September, Nachmittags 2 Uhr, |oaen in der Flett'schen Hosraithe dahier i Lopha, 1 Äommobr, 1 Kleider- schrank, 1 runder unb 1 viereckiger Lisch eerfteiaert werden. Dic Berste gerung findet bestimmt statt, (wichen, den 5 September 1881. «etfiler, 5789) Großh Gerichtsvollzieher. Feilgebotknes. 5*34 Sm schöne«, starkes Zugpferd, 5 Jahre alt, liebt prclSwüibig zu versa ui en Näheres zu erfragen bei der Hzpcv. ds. Bl Jilüll ■ Mlllilll' \v guter Qualität etvpfiehlt 5799 i Hermann Katz Zu verkaufen: In einem Slädicb- n OberhefienS (Gisen- bahnst N on) mit bedeutenden Märkten t|t <:n- aulgehcndcS TOauufafturtraaren: Gesellafe, verbunden mit Spezerei danblung zu verkaufen. Näh-re -luS- kunfi ertdeilt I. Blitz. 5^0^ Mette Btetoria-^rbseu und Linsen in vorzüglicher Jtocbart, cingctroffen bei 5812) Fr. Seibel. 5760) 6in Haufen Mift zu verkaufen im »Darmstädter Hau-^. 49881 Kleideruft ,5654 Jungblut, omenadenhaus." Vandarme, Stehlampen aus den ersten Fabriken dieser Specialüäten, sowie Has-Kochapparate bewährtester Construction. Giessener Gaswerk, jede gewünschte Sorte, liefert zu den billigsten Tagespreisen 4647) Louis König, Nordanlage. 12 — 4 9.— „ 22.— darüber 7.54» 9 25 10 — 10.75 12.— 13 — 6 50 8.— 9.50 Mehrfach prämiirt! weiberahn's präp. Hafermehl, das leichtoervauUchste unb wohlschmeckendste Näh:- unb Stärkungsmittel, wird von vielen Äerzten als beste Kindernahrung empfohlen. 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