Nr. 31. Zweites Blatt. Sonntag den 6. Februar 1881. AllM" Hnli AmisblM fit bta Kreis Gikßkn. Redactio»«bureau i ExPeditionlburea«: Schulstraße v. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Dringerlah» Durch die Post bezogen vierteljährUch 2 Mark 50 M Darmstadt, 2. Februar- Da- Großherzogl. Regierungsblatt (Beilage Nr. 2) enthält: 1. Summarische Übersicht der Rechnung der RegierungSrath Mav'schen SchulunterstützungS-Stiftung für 1879. 2. Zusammenstellung der Ergebnisse der Staatsschulden - Tilgungskaste- Rechnung für 1878 uno 1. Quaital 1879. 3. Ordensverleihungen. 4. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eine- fremden Ordens. 5. Dienstnachrichten. Am 12. I nuar wurde dem Ferdinand Jockel auS AlSfeld da- Patent alS Geometer 1. Klaffe für den KreiS Darmstadt ertheilt; an demf. Tage wurde der von dem Herrn Grafen zu Erbach Erbach auf die Lebrerstelle an der Gemetndeschule zu Erzbach präsenttrte Schulamtsaspirant Karl Schuchmann auS Dieburg bestätigt; am 15. Januar wurde dem Schul- omtSaspiranten Frtedr. Musch auS Hambach eine erledigte Lehrerstelle an der Gemetndeschule zu Beuern, utb tun Schulamlsaspiranten Adam Götz auS Oppenheim die erledigte 2. Turnlehrerstelle an der Volksschule zu Mainz übertragen. 6. Eoncurrenzeröffnung. Erledigt ist: Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemetndeschule zu Schlitz mit einem jährlichen Gehalt von 1200 JC. Mit dieser Stelle ist die Hälfte des KirchendtensteS zu Schlitz verbunden. Dem Herrn Grafen von Schlitz, genannt von Görtz, fteht da- Präsentation-recht zu derselben zu. Darmstadt, 2. Februar. Der dem BundeSrath zugegangene Entwurf, brtr. die Bestrafung der Trunkenheit, hat eine sehr ausführliche Mott- vtrung. in welcher u. A. bemerkt ist: Ein wichtigeres Anzeichen für die Zunahme der Trunksucht ist die Vermehrung der Verkaufsstellen geistiger Getränke im ganzen Gebiet des Reiches. Sie beträgt: für Preußen von Ende 1869 bis Anfang 1877 31 pCt. „ Bayern von Anfang 1872 b - A» fang 1877 36 „ „ Sachsen von Ende 1869 bis Anfang 1878 35 u „ Württemberg von Anfang 1872 bis Mitte 1878 44 „ „ Baden in derselben Zeit 28 „ „ Hessen von Ende 1869 biS Anfang 1878 8 „ „ Mecklenburg'Schwertn desgl. 51 n „ daS Großherzogthum Schwerin de-gl. 72 „ „ die übrigen Bundesstaaten deSgl. 60 „ Leider gibt diese statistische Notiz keine Auskunft, welchen Procentsatz die einzelnen preußischen Provinzen liefern, wie namentlich das Verhältniß in dem vormaligen Nastau und den südwestlichen Provinzen Preußen- überhaupt sich gestaltet hat. Es wäre die- von besonderem Jntereste zur Beurtheilung, da bas Weinbau und Bier producirende Heffen einen so auffallend niedrigen Procentsatz der Vermehrung liefert, daß im Vergleich zur Bevölkerungszunahme von einer relativen Zunahme kaum die Rede sein kann. Die höchsten Zu- nahmeziffern liefern die nordischen vorzugsweise Branntwein producirenden Bundesstaaten. Es läßt fich daraus vermuthen, daß in dem vormaligen Naffau die Verhältniffe ähnlich günstig liegen, um so mehr, alS auch aus daS an Heffen angrenzende Baden die nächste günstige Procentziffer entfällt. Davmst«dt, 3. Februar. Zur Mainbrückenfrage in Offenbach wird dem „Pfälzer Sour.* von hier geschrieben : Bktm Lesen der kürzlich im preußischen Abgeordnetenhaus stattgebabten Verhandlung über die Verailli^ung einer Summe zum Dau einer Drücke über den Main bet Offenbach (wozu die hessi- schen Kammern die andere Hälfte bereits verwilligt haben), fiel unS unwillkürlich die unsterbliche Fabel von dem Wolf ein, dem ein weiter unten im Fluß stehendes Lamm das Wasser getrübt haben sollte. Das preußische Abgeordnetenhaus lehnte die Derwilligung ob, weil — die hessische Regierung die von Preußen beschloffene Eanaltfirung des Mains von Frankfurt bis Mainz mit chicanösen Einwänden zu hindern suche. Und worin bestehen dieselben ? Preußen will (sein Fmanzminister erklärte dies jetzt zum Ueberfluß im preußischen Abgeordnetenhaus) diese Strecke deö Mains derart tiefer legen und canalifiren, daß die größeren Rhcinfch ffe ungeh ndert und ohne weiter, wie seither bei Mainz, um- und überladen zu müffrn, direct bis Frrankfun fahren können; die reiche Stadt Frankfurt ernchtel dafür die nöthigen Hasen- anlagen. Heffen, alS Eigenthümer des linken Mainufers von Mainz bis dicht vor Frankfurt, muß dies geschehen laffen, zum großen Nachtheil von Mainz und nicht zum Vortheil seiner oberhalb Frankfurt gelegenen bedeutendsten Industriestadt Offenbach. Wollte Preußen es ihm unerklärlicher Weise schon verübeln, daß es fich an den Kosten dieser Main-Eanalisation nicht betheiligt, so findet man es in Berlin jetzt ungeheuerlich, daß Heffen derart breit u. s. w., angelegte Schleußen auf dieser Strecke fordert, daß die in Vorbereitung begriffene Main-Kettenschifffahrt künftig dort ungehindert betrieben werden kann. Ja selbst gegen die geringere Forderung, wenigstens sofort so viel Baucapital zu reserviren, daß, sobald erforderlich', ohne weitere Befragung der Volks- Vertretung diese Verbreiterung der Schleußen vorgenommen werden könnte, selbst dagegen sperrt man sich, als der Stärkere, in Berlin, und eS drohten preußische Abgeordnete sogar mit dem Bundesrath, mit bundeSräthlichem Aus- trag und Zwang. Nun, zu einer Execution wird's nicht kommen. Danach sind weder Zeit noch Umstände angethan. Aber charakteristisch bleibt der Vorgang. Als Heffen auf dem „Vertragsweg" in der Verwaltung der Main- Weser-Bahn so etwa- wie vergewaltigt und schließlich zum Verkauf feinet AntheilS daran fast gezwungen wurde, alS unlängst die Hessische LudwigSbahn mit ihrem den Kern des Geschäft- auSmachenden Gütertran-port von der preußischen „Rheinischen StaatSbabn" u. s. w. trocken gelegt werden sollte und war, wer dachte denn damals zu Berlin an ein Einschreiten de- Bunde-- rathS? Solche — bundeSfreundliche Vorgänge zwischen Großen und Kleinen traten zwar zu asten Zeiten aus; aber, aber die Moral von der Geschichte — — — Gingesandt. Kiepen 5. Februar. Gor wenigen Tagen meldeten unsere Localblätter etwa. „DaS Ei« der Lahn hat sich oberhalb des WebrrS gestellt, trotz deS verhältnißmäßig niedrigen WasierstandeS ergießt sich die Lahn in daS Neustädter Feld." Damit scheint auch in diesem Jahr nach alter guter Gewohn- hrit daS Sreigniß abgethan zu sein. Rathsam ist eS für Den, der sich für da- Wohl und Wehe der Stadt interessirt, mit mir an den Ort zu gehen, an dem sich ein so unbedeutendes Ereigniß, „ein Erguß der Lahn in'S Reustädter Feld" begiebt, resp. vorbereitet. Die Lahn, aufgestaut durch daS Wehr von diesem bis zum „Steinköpprl", Hot hier kaum erkennbaren Fall. Bet einigen Graden unter Null bildet sich auf jener Strecke schon eine Eisschicht, die eine sehr bedeutende Stärke erreicht, ehe die Lahn weiter oberhalb zufriert. Nach wochenlanger starker Kälte tritt plötzlich Tbauwetter ein. Das schwächere EiS oberhalb des SteinköppelS zrrbricht bald durch den Druck deS anschwellenden WafferS, dn heftig strömende Fluß reißt gewaltige Sckollen Ei« mit sich und setzt sie in der Nähe deS Stein- köppels auf das noch ruhig und fest auf dem Wasier liegend« sehr dicke EiS ab. Bald thürmt sich Eis auf EiS, verstopft den Wasserlauf, die Lahn staut zurück, daS Wasier ergießt sich in'S Neustädter Feld. Crofdorfer Straße und Gleiberger Weg stehen unter Wasier, die Fabrikarbeiter rc. auS der Umgegend geben über das Hardtplateau dem alten Gleiberger Weg entlang über die Rod- Heimer Straße nach Gießen und kommen an ibren Arbeitsstellen günstigenfalls mit 1>/z Stunden Verspätung an. Die Rodheimer Post bleibt im Wasier sieben, Pasiagiere und Postsachen rettet man auf den außgespannten Pferden, wenn diese nicht vorher ertrinken, der Gießener sieht sich das grandiose Schauspiel an. — Die Wasier verlaufen fick, wenn'S gut geht, nach 48 Stunden und man lebt weiter in der frohen Erwartung, daß daS alles fich sei erster Gelegenheit wiederholen wird. Mit „Wasserdichten" an unseren Füßen sehen wir uns nun die Sache etwaS näher an am folgenden Tage. Vierundzwanzig städtische Arbeiter haben inzwischen die Eisschollen von den Straßen geräumt, wäbrend die Feldwege gesperrt bleiben bis mildere Lüfte wehen. Soweit das Wasser sich im Felde verbreitet hat ist alle« übersäet mit riesigen Eistafeln. DaS Wasier hat sie dahin geführt und dafür die Wintersaat — Weizen und Korn — die Ackerkrume birr mehr, hier weniger mitgenommen. Nun, daS interessirt unS nicht so sehr, der Bauer fährt wieder Dünger oder Erde dahin, säet und hofft von Neuem. DaS thut un8 ntchtS, daS kann der Bauer mit sich und seinem Geldbeutel abmachen — Steuern zahlt er aber auf alle Fälle. — Was urS räber angeht, daS sind die städtischen Wege: wie sehen die aus! Der Kies ist in der Labn mühiam gebaggert, theuer bezahlt und nicht billig zur sogen. Befferung auf den Wismarer Weg gefahren, — wo ist er hn? In sein Bett zurück, tief in die Lahn. Der Eroftoifer und'Gleiberger Weg waren väterlich mit neuen Aufschüttungen bedacht, die Basaltsteine werden zu diesem Zweck alljährlich aus dem Hangelsteiner Walde geholt, mübsam zrrkleinert auf den Fahrdamm geschüttet. Alljährlich ist dle Lahn so gefällig, diese Steine wtedrr weazuräumen, fortzuführen. Das ist in den vergangene» Jahren regelmäßig und in gründlichrr Welle geschehen, obwohl auch dieSmal die aufgeschütteten Steine strichweise weggespült sind bis auf die Packlage. — Die mangelhaft angelegten Durchlässe an den gen. Straßen stürzen selbstverständlich em, werden reparirt und stürzen wieder «in — immer nach alter guter Gewoknheit Wie hoch sich der Schaden, an Geld berechnet, beläuft, den die Stadt direct durch daS Hockwasier an den gen. Punkten erleivet will ich nicht ausführlich berechnen. Einige Hundert Mark wobl zweifellos. — Jetzt kommt cer Bauer, der unS freilich nichts angebt. Vom Lahn- waffer werden an Ackerland überspült ca. 200 Morgen = 50 H., ganz abgesehen von den Arckeen der Gießener Gemarkung, die Heuchelheimer Bauern gehören, denn diese gehen unS erst recht nichts an. Rebmrn wir den Werth jener 200 Morgen i 300 JL an, wen» daS Land durch Labnwasier entkräftet ist. so muffen wir wohl weiter annebmen, daß die Besitzer mindestens «in Dünger- und Meliorationskapital von 75 JL in jeden Morgen stecken, um auf eine bescheidene rentable Ernte rechnen zu können Dies in den Grund und Boden gesteckte Capital, ca. 15,0'»0 JL. geht gan, oder zum größten Dhetie verloren durch den sogen. Erguß der Labn in s Neustädter Feld Solche Ereignisse, die den Bauern der Provtnzialhauptstabt Gießen unmittelbar vor dem Thore der Stadt treffen, sollen diesen gerade nicht Unternehmung«' lustiger machen. Der Schaden ist du, wer s richt glaubt, der gebe hin und sehe, nicht erst im Hochsommer, wenn der Schaden reparirt ist oder reparirt scheint. Lust am Raiffoniren treibt den Schreiber diese« nicht, sondern die fest« Ueberzeugung, daß es ander« sein könnte, daß es ander« werden muß, daß die betroffenen Grundbesitzer das Recht haben, zu fordern, was man zu thun gewohnheitsmäßig unterläßt. Wie e« anders werden muß, wie zu verhindern ist, daß städtisches und Privateigenthum alljährlich verwüstet wird, ist auch für den Laien unschwer einzusehrn: Sobald die Lahn durch anbaltende Regengüsse oder durch Eisstauungen tte’entbdb anschwillt, bitt das Wasser über der Gail schen Woll'pmnerei — bier ist Gelände ausgeziegelt und dem< Hochwasser der Weg pe» öffnet — und an der Launsbacher Grenze aus und verbreitet stch in das Neustädter Feld. Schvtz- dämme von zusammen ca. 600 Meter Länge, 1 Meter Höhe an den bezeichneten Punkten würden daS verhindern. Material gibt« kostenlos an den Hardtabhärgen, Fuhrlöhae und Arbeitskräfte find zur Zeit niedrig genug. Liegt ungewöhnlich dickes Eis auf der Lahn, wie in diesem Winter, so genügt ein Suf- sprengen des Eises vom Wehr bis zum Steinkövpel vermittelst Dynamit, um dir Eisschollen zum A^ treiben zu bringen, ehe das obere Lahneis kommt. Kostet diese Arbeit wirklich 100 bl« 300 JL, so ist das eben unvermeidlich, ebenso unvermeidlich wie die Kosten des Weglchaffen« von Straßenkehricht aus den Straßen der Stadt, das Bestreuen der Promenaden mit Sand bei Wir.tnkälte :c. rc. — Geht die Stadt der Sahnfluß nichts an. so würde durch rechtzeitige geeignete Vorstellungen bei der zuständigen Behörde ein gemeinschaftliches Vorgehen gewiß beicht bewerkstelligt werden können. Ueberhaupt bte ernste Erkenntniß, die Heb die maßgebenden Persönlichkeiten jetzt durch Augerlickein verschaffen können, daß man nämlich solche Zustände abänvern muß, daß man im eigenen Interesie, wie im Interesse einet sehr großen Zahl steuerzahlender Bürger auch dme Verpflichtung bat, wird alle im Wege stehenden Hindernisse wegzuräumen wissen, damit ntcfct alljährlich ein oder mehrere Mal die Notiz im „Gießener Anzeiger" wiederkehrt: „Die Lahn ergießt sich in'S Neustädter Feld." Holzversteigerung. 777) In den Waldungen d»r «Stabt Lich, District Ettingshäuser Kopf, foaunt nachstehendes Holz zur Versteigerung: 1) Mittwoch den 9. Februar 1881: I. Bau- und Werkholz: 870 Fichten'Stämme von 15—34 cm Durchm. u. 15—22 m Länge — 426 km, 109 „ -Stangen „ 10-13 „ „ „12-17 „ w = 13,35,, 2) Donnerstag den 10. Februar 1881: II. Brennholz 307 rm Buchen-, Kiefern- und Weichholz-Knüppel, 318 „ „ „ „ „ -Stöcke, 6750 Wellen „ „ „ -Reisig. Die Zusammenkunft ist jedesmal Morgens 9 Uhr am Hattenröder W eg beim Pflanzga ten. Ltch, den 1. Februar 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Walz. Gebäudeverkauf. 656) Am Montag den 14. Februar d. I., des Vormittags 91/2 Uhr, sollen auf bei F', e nchshütte bei Lauvach nachstehenbe Gebäude öffentlich an die Meistbietenden unter den alsdann bekannt zu gebenden Bedingungen auf den Abbiuch versteigert werden, als: 2 Kohlenschuppen von 14,50 Mtr. Länge, 9,25 Mir. Breite und 4 Mtr. Höhe in Holz, 1 desgleichen von 24 50 Mir. Länge, 11,05 Mtr. Breite und 4,50 Mtr Höhe in Holz, 1 einstöckiges WohnhauS von 14,50 Mtr. Länge, 6 Mtr. Breite. Die Kohlenschuvpen sind gut von Holz, haben ein zweisei-iges Dach, sind mit Ziegeln gedeckt und eignen sich vortreffl ch zu Scheunen. Das Wohnhaus bat Ma. s rrde stock und vierseitiges Dach. Laubach, am 25. Januar 1881. Gräfliche R-ntkammer. Weber. Bekanntmachung. Donnerstag den 10. Februar, Dorm'tags 10 Uhr anfangend, läßt Unterzeichneter dahier nachfolgend verzeichnete Gegenstände, als: 3 Berner zur Zucht taugliche Bullen, 4 Fahrochsen, 5 trächtige Kühe, 1 trächtiges Rmd, 3 jährige Rinder, 2 Stiere, 1 Race-Foblen, eine Anzahl Hühner und Tauben, sowie circa 300 Ctr. Kartoffeln und 100 Ctr. Dtckwurzeln abzugshalber versteigern. Henriettenhof bei Laubach, den 2. Februar 1881. 757) W. Jutzi. Aeilgebotcnes. Drstr Sorten Steinkohlen, grw. steinsreieNußkohlen, s°wi- Brsunkohlen bester Qualität bei (199 A. Kröll. Cokes» Preis in der Gasanstalt 90 H pr. Ctr- „ an's Haus geliefert 9S „ „ „ Wird das Zerkleinern der Cokes gewünscht, so werden hierfür 10 H per Centner berechnet. Der Transport an das Haus erfolgt von der Gasanstalt aus bei Abnahme von mindestens 5 Centner, von Herrn Emil Pistor auch in kleineren Quantitäten.__________________(83 Pferdeteppiche k uMx 3.50 bei (97 _____K Grünebaum. Kochgeschirre, verzinnt, emaillirt und roh, empfiehlt zu b lltgen Preisen (788 Wilhelm ‘Seibetf, Marktstraß--. 128) Ich beabsichtige verschiedene schön gelegene Bauplätze zu verkaufen. Th. Wode. Feinsten Kedicinal - Leberthran, in Vi= und Vr-Flaschen, sowie im Anbruch empfiehlt (296 Grg. Wilh. Weidig. Prima Couvert, pro 100 33 Pfg., (518 J. P. Sann, B^smarckstraße. Geschälte Victoria-Erbsen, Thüringer kleine Bohnen, Heller-Linsen, von ausgezeichneter Kochart, empfiehlt 79)__________JFr. Seibel. Wegen Räumung dts Orthffchen Ladens verkaufe ich die noch darin befindlichen Möbel zu jedem annehmbaren Preise. Bet geschloffener Thüre wolle man sich ge fälltgst in meine Wohnung Lit. B. 100 im Hause des Herrn Bäckermeisters Keil bemühen. (804 P. Hollmann. Siederlage § S. Heqer'scher Sanitäts-Weiru: v4(* Pueinte Reine per Flasche 1 10 Priorate secco „ „ 1 20 Priorato dulce „ „ 1 30 Garnacho „ „ 1 90 Sherry „ „ 2 50 Malaga „ „ 2 60 Madeira „ „ 2 80 Oporto „ „ 2 80 Vino Rancio „ N 3 — Xj. Frohnhäuser. Trockenes Brennholz empfiehlt (215 S. Katzenstein, Holzhandlung. Ballhandschuhe wobei eine Parthie zurückgesetzte, em> fiehlt (.744 L. Kattrein. 395) Durch einen Gelegenheitskauf bin ich in der Lage nachverzeichnete sehr solid und fein gearbeitete Mobilien ?u äußerlt billigen aber festen Preisen zu verkaufen. Ich empfehle Kommoden in Nusibaum, Tische mit gestochenem Iusi, Waschconsole mrt Marmoraufsatz, ÄuSziebtische mit 4 Einlagen, franz. Bettstellen, neueste Fayons, Nipptische, Sopha'H u. s. w. 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Weber, Bahnhofstraße. Liebig’» selbstthätiges Backmehl iet einer der wichtigsten Beaehelteartikel. Ee genügt das Mehl mit Waaeer und Sala ro einem Teige anmrührcn und in einem gutgeheizten Backofen (Küchenherd) zu backen um ein Brod ron grösster Nahrhaftigkeit und vorzüglichem Wohlgeschmack herzustellen. Ebenso bereitet man Kuchen, Zwiebücke, Torten, Pasteten etc AM Um einen vorzüglichen Pudding su halbem Preise und ohne Mühe zu bereiten, nehme man von '/»Liter Milch 6 Löffel voll und mische damit den Inhalt eines Paq. Puddingpulver. Dann lasse man den Best der Milch mit ca. 60 Gr Zucker kochen und giesse in dieselbe die Pudding - Mischung rühre gut durcheinander und lasse einigemale aufwetien. Dann giesse man die Masse in eine Form. Einfach herzuitelion mit Uetilg'i Peken zu den billigsten aber f sten Preisen, i E. Eichenberg, Gießen. Bahnhofstraße 124. I GelegeuheitSkäufe! 200 Stck. Bielefelder Hausleinen, pr. Meter 55 und 62 H. Eine Parthie rein leinene Ereasleinen, dauerhaft, pr. 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Februar 1881_________ Der Vorstand. Gesangverein „Sängerluft". 672) Sonntac; den 6. Februar l. I.: Abendunterhaltung in Wenzel's Garten. Anfang 8 Uhr. Der Vorstand. Karten hierzu ä 1 jl sind in der R-stauration ® ramm, bei Friseur Mellor (Reichensand) und bei Wirth Möser im „Kühlen Grund" zu habe». Aermietyungtn. 340) Ein möblirtes Zimmer (Parterre) zu vermiethen. _______I. Mannberger, Neuenweg. 786) Ein möblirtes Zimmer sofort zu vermiethen.____________Neustadt D. 62. 795) Eine Stube per sofort zu verm. Photograph Orth, Neue Bäue, Hinterhaus. 565) Zwei ineinandergehende, gut möb- litte Zimmer, sind auf sofort zu ver- miethen. Seltersweg Lit. C Nr. 184. 228) Das seither von mir bewohnte Mansardenlogis ist anderweit zu vermiethen __B. S t rauch, Blelchstraße. 293) Die Räume der -ttrück'schen Filiale (Bahnhofstraße 93,7) sind anderweit zu ver- lniethen._____________Merz, Ingenieur. ! 217) Wenzel's Gatten gegenüber, 165,5 | parterre, möblirte Zimmer zu vermiethen 216) Das seither von Herrn Professor von LiSzt bewohnte Logis, 6 Zimmer, j Speicher und Mägdekammer, Küche mit Wasserleitung und etwas Garten, ist ander- weit zu vermiethen, auf Verlangen kann Stallung zugegeben werden. _________________PH Größer I. 73) In abgeschlossenem Eorridor eine Wohnung von 4 Zimmern, Küche mit Wasserleitung und allem Zubehör, gleich beziehbar, zu vermiethen bei ______________Rechtsanwalt Briel. 27) Das seither von Frau Echter- nach bewohnte Logis ist anderwnt zu ver- miethem___________G. Ehr. Sp'vck. 26) Der untere Stock meines Hauses 5 Zimmer mit Zubehör, ist zu vermiethen und alsbald beziehbar. ____________Georg Philipp Gail. 746) 'Der mittlere Stock meines Dauses mit 5 Zimmern, Küche und Zubehör zu vermiethen.__I. Stein, Bahnhofstraße. 766) Ein Familienlogis zu'vermiethen _________bei Ehr. Dan. Fillmann 764) Ein Logis, 3—5 Zimmer, zu oer- mietben.____L. Bramm. 759) Der dritte Stock ist zu vermiethen ____Schopbach, Neue Bäue B. 80. 754) Ein kleines Logis vermiethet ________A. Becker Ww. Asterweg. 726) Ein einfach möblirtes Zimmer für einen oder zwei Herren ist zu vermiethen und sofort zu beziehen. _____________________Flügelsgasse A. 95. 689) Logis, gleich beziehbar, zu vermiethen__Neuen Bäuen B. 90. 540) Die mittlere und untere Etage in dem E. Müller'schen Hause, Seltersberg E. 83, bestehend aus je einem Saal und 6 Zimmern und Küche, Keller, Bodenkammer 2C., event. auch Gattenantheil, ist zu vermitthen. Erstere von Anfangs Juni, letztere von Anfangs April an. Näheres durch Herrn C. Grüneberg im Hause.________________ LogiN. 187) Zwei kleine Familienlogis, sowie verschiedene größere Logis von 5—7 Zim- mern zu vermiethen durch I. Blitz. 778) Eine Familienwohnung in meinem Nebenhause zu vermiethen. __ ___W e 5 er. Eine geräumige, guteingerichtete Parterre Lttohnung ist wegzugshalber zu vermiethen Näheres 351) Aliccnftraße E. 104,5. 489) Ein kleines freundliches möblirtes Zimmer zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d^Bl. 142) Sckillerstraße"'Lit7-2I~tl8^ist I die Parterre-Wohnung, 5 Zimmer rc. enthaltend, nebst Gattenantheil vom 1. April d. I an anderwe'l zu vermiethen. __Böaer, Hofg.-Protocollist. 196) Möbllttes Ziminer zu vermiethen per sofort. Ludw. Orth, Photograph. 24) Ein kleines Familienlogis mit abgeschlossenem Eorridor und allen Bequemlichkeiten zu vermietben und alsbald zu beziehen.___W. Seuling. 194) Laden mit oder ohne Logis per sofort zu vermiethen. ___________Ludw. Orth, Photograph. 460) Ein Laden mit Logis zu oer miethen.__ _ Sonnenstraße B. 106. 781) Laden mit LogiS per 1. März zu vermiethen. W. Ferber, Lindenplatz. 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Auf Verlangen zum dritten Male: Krieg im Brieden. Lustspiel in 5 Acten von G. v. Moser Montag den 7. Februar: VI. Vorstellung im Abonnement. Zum ersten Male: Novität. Novität. Die Darwinianer. Lustspiel in 3 Acten von Dr. Schweitzer. Die Direktion. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. - Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr Ehr. Pietsch) in Gießen.