ungen. Ww. ^ue-Bäue^H ' Mstraße^'" SfiSiWiifi JJ“ ^Uchlrr ftübrr }?• öepttmbtr b. ) *L3. Ur«. Jfw zu otrmittta. nng^Litbigstraßr K'uwtr mit ßabmrt ^eichstraße C 38. Anzeigen. rwet Schüler finbm Hit aufmerksame unb )s. Bl. fnechi, unb mit Pferden Hingen guten Mn für gt d.Exp^d.Bl. (5112 hrung von r-Anlagen ruction, empneblt sich ir, Gießen D- 207. g meiner ausaeführlen e Herren vr.vnchnn liteft, wirb deren l'c olibität nacksifwiesen ;sftelle. jungen Mann von angemessener Schwerem Grschösl emr n'sche Buchhavdlg., ita.M. tlicher vurschr ®nb esucht. .. jagt, KaplansM- oren Ite in btr 9ii6t f^n ©egen $dolw« peb_b^_®t___— 16 16 9 1 »/• ’ as • ir-!- ?s»» 'MsL £ 22-26 20 J Sri r-j 20'5 fegend. ■^TgratitiU 8(*‘ WH ilre Afi b’eicm Sf&ssrt sr,! L lonn. *5^« . «“Kto W* Ä * "" -rr. 180. Samstag den 6. August 1881. Äiehener Htnzeiger Anirige- nnb Amtsblatt für hcn Kreis Kirke«. ' Preis vierleljührlich 2 War! 20 V. mtt VringU Pf. Amtlicher H h ei l.. Pfarreonfercnz im Dekanat Wieften. 8m Mittwoch den 10. August d. I., von Vormittag- IO Uhr an, soll in dem Saf<5 Ebel (H. Balzer) dahier die 1. regelmäßige Pfarrconferen; d. I. gehalten werden. Gießen, den 5. August 1881. A B.: Dr. Naumann, Stellvertreter des Dekans. Ntut/chland. Darmstadt, 4. August. Seine Königliche Hoheit der Grußherzoz nahmen heule miltldtlfdje Meldungen entgegen und empfingen den Major Oliv, PlatzstabSosficter der Refiden, Darmstadt, den Oberbauralh Horst, den Hof- theai-r-Director Wünzer; zum Dortrag den SlaatSmlnlper Fihrn. v. Starck und den Ministe'talpräsidenten Schlepermacher. — Seine R6mgl. Hoheit der Vroßherzog find gestern Abend mit dem Herzog von Albaiy, R. H., von Coburg kommend, hier eingeiroffen und im Großheizoglicheii Schloste abgestiegen. Seine Kintgl. Hoheit der Großherzog erstatteten heute Vormittag Besuch auf h,r Rosenhöh', fuhren später zur Ausstellung im Saaibau und kehrten im Laufe de« Nachmittag« nach WoisSgarten zurück. Der Herzog von Albany begab fich schon Lormittag« nach Wolfsgarten, nachdem er ebenfalls die Au«, ftellung em Saaibau mit seinem Besuche beehrt hatte. Berlin, 3. August. Der Zeitpunkt für die Reich«tagSwahleie ist, wie die „Mrgdeb. Ztg." härt, von der Regierung bereit« festgestellt. Man wird ihn aber nicht früher bekannt machen, al« e« in Anbetracht der erforderlichen Vorarbeiten nothwendig erscheint. — Anschließend an die neulichen Mitthetlungen über den durch die vor- jährige Militärgesetz Novelle geänderten Uebertritt der Landwehrmannschaften find jetzt amtliche Bekanntmachungen erlösten, Inhalt« deren sämmtliche Mann, schäften der Landwehr mit Ausnahme derer, welche ihrer Dienstpflicht genügt habeie und zum Landsturm übertreten, verpflichtet find, den FrühjahrS.Conlrol. Versammlungen und nicht mehr, wie bisher, den Herbst.Controlversammlungen beizuwohnen; die ,um Landsturm übertretenden Landwehrmanirlchaften im Jahre de« U'berttttt« bei deer Herbst.Controlversammlungen erscheinen und daher in demselben Jahre von den FrübjahrS.Eontrolverfammlungen befreit sind. Für die übrigen Mannschaften deS B-urlaubtenstandeS (Reserven u. s. w.) verbleibt eS hinsichtlich der Gestellung zu den Conttoiversammlnngen bei den bestehenden Anordnungen. — Die Verkündigung de« eist In 2'/, Jahren in Rrast treten, ten ReichSgesetzeS über die Bezeichnung des Raumgedall« dir Schankgefäße soll den DlaSfabrckrnten Zett zur Anfertigung der Besäße gewähren und die Bast- und Schankwirth: darauf Hinweisen, bei Ergänzung und Neubeschaffung von Gläsern und Flalchen alSbald auf die Bestimmungen des Gesetze« Rückficht zu nehmen und den .Füllstrich" zu beachten. — Bekanntlich hat der Minister für öffentliche Arbeiten für Schuler- fahtten aus Staat«- und unter Staatsverwaltung stehenden Eisenbahnen be< deutende Preisermäßigungen bewilligt, welche letztere, beiläufig bemerk^ auch den ,n diese Rategorien gehörigen Communicanten und Coi firmanden zu Theil wer- den sollen. Dazu ist nun bestimmt worden, daß (da zwei Rinder von noch nicht zehn Jabren nur ein Fahrbillet lösen) al« Norm für die Schätzung deS Durchschnittsalter« der einzelnen Schulllaffen festzuhalten ist, daß Schüler oder Schülerinnen von Vorschulklaffen und der untetsten ordentlichen Riaffen ter Gymnasien. Real-, höheren Bürger, und Mädchenschulen stet« al« im Alter von nicht über zehn Jahren stehend und die übrigen al« älter betrachtet wer- den. Von den VolkSschul-Schülern find die, welche die untere Hälfte der Rlaffen besuchen, al« im Alter von nicht über zehn Jahren stehend und die übrigen auS der vbern Hälfte al« älter zu behandeln. Ist die Rlaffenzahl ungerc be, so wird die überschießende Klaffe zu der untern Hälfte gezogen. Berlin, 3. August. Der .Köln- Ztg." entnehmen wir: Vor einigen Mocken wurde in dieser Zeitung der von den Jesuiten betriebene Plan, in Luxemburg eine Universität zu gründen, einer Besprechung unterzogen unb e« wurde dabei angedeutet, daß die Ausführung deffelben dem Großherzogthum unangenehme Verwicklungen zuziehen könnte. ES würde den Jesuiten felbstver- ständlich weniger darum zu thun sein, die LandeSkinder, alS die studirende Jugend der Nachbarstaaten, zu dem Quell ihrer besonderen Art akademischer Bildung heranzulocken. Tie luxemburgische Regierung scheint die Angelegen, heit ähnlich zu beurtheilen; denn sie hat den Jesuiten einen Strich tuich die Rechnung gemacht, wie ein klerikales Blatt, da« Luxemburger Wort, selbst durch folgende Mittheilung bestätigt: .Wie wir schon letzthin mttgetheilt haben hat die Errichtung einer Universität viel an Aussicht verloren, heute können wir weiter sagen, daß die Unioerfitäts Frage begraben ist. D'e Reg'e. rung hat nämlich dem P. Catillion «klärt, daß die Errichtung einer Univer- fität wegen internationaler Schwierigkeiten unmöglich ist." — Die „Prov. - Corresp" setzt heute ihre Angriff« - Artikel gegen die Fortschrittspartei fort. Die »Voss Ztg." bemerkt dazu : „Die „Prov.-Corresp." verräth heute, weshalb sie sich feit mehreren Wochen mit einer fortlaufenden Geschichte (und was für eine Geschichte I) der Fortschrittspartei beschäftigt. Die große liberale Partei macht ihr Sorge. Schon einmal vor 20 Jahren, sagt fie, hat die Fortschrittspartei, natürlich durch Utberrumpelung, die Herr- schäft in der ganzen großen liberalen Partei an sich gertflen: und damit dat nicht wieder passire, darum ihre Geschichte der Fortschrittspartei. Warten wir nun ab, wem diese Geschichte bester bekommt, der Fortschrittspartei oder der „Prov.-Corresp." und ihren Jnspiranten." Arankreich. Pari», 3. August. Der Kriegeminister General Faire hat in der Militärschule von Saint Cyr einen Tagesbefehl anschlagen lasten, welcher die Zöglinge in Kenntniß setzt, daß es ihnen sörmlich verboten ist, Versammlungen, Festesten oder Gottesdiensten, welche irgend einen politischen Charakter haben können, in Utnform anzuwohnen. Die, welche gegen diese« Verbot handeln, werden sofort au» der Schule auSgewiesen werden, welche« Loo« vor Kurzem die 32 Zöglinge getroffen hat, welche der royalistischen Meste zu Ehren de« Grasen v. Chambord angewohnt haben- Paris, 3. August. Die „Agence Haoa«" läßt fich au« Floren, mel. den, die Hestigkett der Angriffe der Erzbischof« von Pari-, Cardinal« Guibert, in feinem Schreiben an die Pariser Geistlichkeit, habe in Italien große« Aus. sehen erregt. Es sei zwar nicht richtig, daß die italienische Regierung die Aufmerksamkett der ftanzösischen Regierung aus diese« Schreiben gelenkt habe, aber man hülfe annehmen, daß die letztere selbst dem Cardinal Guibert wegen seines Auftretens Vorflellungen gemacht habe. Heiligen« hätte man Grund zu glauben, daß der Papst, alle Versuche, den Cleru« in Italien oder Frank, reich in die politischen Kämpfe hinein,u,iehen, mißbillige. England. London, 3. August. Da« „Reuter'sche Bureau" meldet au« Piä< toria vom 2. ls.: Tie mit den Boer« abgeschloffene Conventton ist noch nicht u, terzeichnet, auch ist die Ratification derselben durch die englische Regie, rung noch Nicht erfolgt. Heute sand eine Versammlung der Führer der Sin. geborenen patt, an welcher auch die Mitglieder der königlichen Commtsfion unb Vertreter der BoerS theilnahmen. Der englische Commtffär legte die Absichten seiner Regierung bezüglich des TranSvaal-LandeS dar. Mehrere Eingeborene erklärten, daS Transvaal Land gehöre keineSweg« den Boer«, fie würden fich einer Regierung der Boer« nicht unterwerfen, sondern fich nöthigenfall« der. selben widtrjetzen. __ Telegraphische Depesche». eBolfr« t«le«r. e»rttfp»**nn4l«e«Grenodier.RegtmenI« und da« Band des Schwarzen Adler- oiden« trug, begrüßte bet seiner Ankunft zunächst den Bürgermeister, den Für- sten Schwarzenberg, den Prinzen Rohan, den Minister Szlavy, die Bischöfe Jiisik, Haiß und andere hochgestellte Persönlichkeiten, welche sich ,U seinem Empfang aus dem Straubinger Platze eingefunden hatten. Während de« Em- xfangs stieg der Kaiser Wildelm, in österreichischer Oberst-Uniform und mit bem Kreuz de« StesanSordenS, von den Stufen de« Badefchloffes herab, der Kaiser Fran, Josef-eilte über den Platz hinweg dem Raffer Wilhelm entgegen, beide Monarchen umarmten und küßten fich herzlich und begaben fich darauf Arm in Arm in lebhafter Unterhaltung in’« Badeschloß. Der Koisn Franz Josef verweilte 3/i Stunden im Badeschlvß und begab fich sodann nach seinem Absteigequartier im „Hotel Straubinger", wobei er unte^-eg« mehrere ihm von Damen dargebrachte Blumenbouquetr in huldvollster Weise entgegelinahm. Kiel, 4 August. Der „Kieler Ztg." zufolge^st den auf der H-wald'. sch-n Werft erbauten Schiff." „D'ogeneS" und LckrateS das Auslaufen unterlagt worden. AIS der „DiogeneS" gestern Abend Dampf machte,.wurde derselbe mit Beschlag belegt unb Maßnahmen zur Verhinderung des AuSlau- fens getroffen-. London, 4. August. Dar „Reuter'sche Bureau" meldet au« Durban von heute: Die Convention ist unterzeichnet, die Regierung des TrauSvaal. Lande- wird den Boers am 8. August er. übergeöen werden, die Mitglieder der königlichen Familie verlaffm Prätoria. Freiburg, 4. August. Der Erzbisthumsoerweser Lotbar von Kübel welcher nach Dtr jüngst abgehaltenen PriesierDeihe an einer Herzentzündung erkrankt war ist heute früh an einem Herzschläge gestorben. Berlin, 4. August. Aus Kül wird der „Tribüne" telkgraphtrt: Seit langer Zett liegen im Kieler Hasen zwei angeblich von England aus für griechische Rechnung in Bestellung gegeben-, auf der Howaldt'sLen Werft hier- selbst gebaute Dampfschiffe „Diogenes" und „Sok ates". Vor einigen Tagen gmg vom Minister des Innern bet dem für diese Angelegenheit ernannten Regterungs-Commtffär, Stadtrath Lorenzen, der Befehl ein, das Auslaufen der beiden Schiffe zu verhindern. Als gestern Nachmittag auf dem „DsgeneS" Dampf gesetzt wurde, um angeblich eine Fahrt im Binnenhafen zu machen, kam ein kaiserliches Marineboot an Bord, dessen Osficier die sofortige Beschlag- nähme im Auftrage der Regierung ankündigte. Marine-Ingenieure, die sogleich folgten, nahmen darauf die Maschine auseinander, um sie vollständig unbrauchbar zu machen. Hierauf. Abends 7 Uhr, besetzte ein Commando vom Wacht- schiff „Arcona" den „Sokrates". Die Corvette „Blücher" hat sich vor beide Schiffe zur Bewachung hingelegt. Ueber die Ursache des Einschreitens hieß eS, daß die Schiffe nicht für Griechenland, sondern entweder für die Nihilisten oder Fenier, nach anderer Version, daß sie für die peruanischen Insurgenten gebaut seien. Nach hiesigen Nachrichten soll in der That die peruanische Re- gterung dieselben für Kriegszwecke bestellt haben. Ein Weg;um Erfolg. Anzeigen bringen Leben in's Geschäft! Wenn der Verkäufer einer Waare die etwaigen Käufer nicht auf irgend eine Weise davon in Kenntniß setzt, daß er ihren Bedarf decken kann, ist überhaupt kein Geschäft lebensfähig. Es gibt zwar viele Wege, durch welche den Käufern diese Mittheilung gemacht werden kann, unter sonst gleichen Verhältnissen, bei gleichem Kapital, gleicher Ehr- lichkeu und gleicher Tüchtigkeit wird aber derjenige am weitesten kommen, welcher sich der Presse in zweckmäßiger Weise bedient. Derjenige, welcher ein Zehntel seines Capitals und Nutzens mit weiser Auswahl auf Zeitungsanzeigen verwendet, wird in 10 Jahren den Mitbewerber weit hinter sich lassen, der kein Geld hierfür a^s- geben will, und ersterer wird überdies beliebter und sein Kundenkreis ein größerer sein. Die Kosten der Anzeigen werden durch den vergrößerten Umsatz reichlich ausgeglichen und d-eser ermöglicht auch fortwährende Erneuerung des Lagers und große Einkäufe zu billigeren Preisen. Wer sind denn die Leute, welche selbst bedeutende Summen für Anzeigen ausgeben? — es sind nur solche, die den Werth dieses Mittels aus Erfahrung kennen. Mancher stellt auch das Anzeigen ein, weil er schon ein gutes gewinnbringendes Geschäft damit aufgebaut hat, ohne zu bedenken, wie rasch er vergessen wird, wenn man feinen Namen nicht mehr sieht. Ebenso gut könnte ein kräftiger Mann aufhören, zu essen und annehmen, daß er doch gesund bleibt, oder ein Bauer seine Felder nicht mehr düngen, weil er sie in den vorhergehenden Jahren reichlich mit Dünger versehen hat. Allerdings ist der Nutzen gering, wenn man den Dünger auf eine ungeeignete Stelle und in einem Haufen bringt, und es ist eben auch eine Kunst geworden, die Anzeigen zweckmäßig anzuordnen — ein Studium, welches goldene Früchte bringt. Man lasse sich auch auf diesem Gebiet nicht durch das verführerische „billig" verlocken, den nirgends ist „billig, schlecht und unreell" mehr zusammengehörig als hier. Man prüfe bei jeder Zeitung, welche man zu Anzeigen benutzen könnte, deren Ansehen, Einfluß und Leserkreis. Bei der Beurtheilung des Leserkreises ist nicht die Zahl allein, sondern auch die Beschäftigung und geschäftliche Stellung der Abonnenten zu berücksichtigen. Vor Allem aber vergesse man nicht, daß die Auflage eines Blattes nicht mit der Abonnentenzahl identisch ist; jedes Blatt druckt mehr Exemplare als bestellt sind. Manches wenig verbreitete Blatt hat gar keine bestimmte Auflage, wird aber hie und da sehr reichlich gedruckt und als Proben ausgestreut; der Verleger aber scheut sich nicht, diese Extra Auflage als normale anzugeben. Man hole daher zuverlässige Mittheilung über die Abonnentenzahl (nicht der Auflage» ein. (Papier-Zeitung). Lokales. Gießen, 5. August. (Schluß des Artikels der Handelskammer über die Straßburger Tabaksmanufaktur aus der gestrigen Nummer). Im Plenum des Reichstags ist dieser Bericht nicht mehr zur Berathung gelangt. Gleich vielen anderen aus dem Reichstag selbst gekommenen Anträgen und Anregungen ist auch diese Angelegenheit unerledigt geblieben. Aber selbst wenn dies nicht der Fall wäre, wenn sich eine Majorität für den Antrag der Commission gefunden hätte, so dürfte doch kaum auf wirksame Abhülfe gerechnet werden. Ist doch diejenige Behörde resp. derjenige Staatsmann, welcher um Hülfe angegangen wird, derselbe, von welchem das Project der Monopolisirung der gesammten Tabaks-Industrie und des Tabaks-Handels ausgeht und kann deshalb nicht wohl angenommen werden, daß derselbe gegen ein Gebühren einschreiten wird, welches indirect darauf abztelt, seine Lieblmgsaedanken der Verwirklichung näher zu bringen. Die deutsche Tabaks-Industrie wird deshalb nach wie vor zusehen müssen, wie eine kaiserliche Anstalt ihr den Krieg erklärt, während andere Industrien von nicht größerer Be- deutuna sich der zärtlichsten Fürsorge des Staates erfreuen. Es sei u> s gestattet, an dieser Stelle unser Bedauern auszusprechen über die das ganze Gewerbsleben unseres Volkes und seine Grundlage bedrohende Richtung, welche sich neuerdings in einer Reihe von Anträgen, Gesetzesvorlagen und urkundlichen Aeußerungen der Reichsregierung ausspricht, von denen das Project des Tabaksmonopols nur wegen seiner besonderen Bedeutung für den hiesigen Bezirk hervorragt. Seitdem die wissenschaftliche Forschung sich den Vorgängen auf dem Gebiete des Gewerbes, des Handels und des Verkehrwesens zugewandt hat und das Verhält- niß derselben zum Staat einer genaueren Betrachtung unterzog, wurde anerkannt, daß sich das Oberaufsichtsrecht des Staates, w e über alles innerhalb seiner Machtsphäre befindliche so auch über die erwähnten Gebiete erfinde und derselbe ebenso befugt wie verpflichtet sei, Vorsorge dagegen zu treffen, daß die Interessen der Allgemeinheit nicht durch die einzelner Berufskassen oder gar einzelner Personen geschädigt werden. Aus diesem Grunde wird demselben das Recht zugestanden, Vorschriften über d-e Handhabung der Gesundheitspolizei gegenüber dem freien Handelsverkehr zu erlassen Maaß und Gewicht zu regeln, Gewerbeordnungen zu entwerfen u. dgl, einzelne Gewerbebetriebe von besonderer Gefährlichkeit oder Schädlichkeit regelmäßig zu überwachen oder Betriebe von überwiegend öffentlicher Bedeutung selbst in die Hand zu nehmen. Ja man kann noch einen Schritt weiter gehen. Von dem höheren Gesichtspunkte aus, daß der Staat nicht bloß die Aufgabe haben kann, sich auf die Aufrechterhaltung der Rechtsordnung zu beschränken, sondern, daß er unzweifelhaft berufen ist wie für die fortschreitende geistige Entwickelung des Volkes durch Errichtung von Unterrichts- anstalten Sorge zu tragen, so auch die materielle Weiterbildung der Bevölkerung zu fördern, wo die Kräfte der letzteren nicht hinreichen, von diesem Gesichtspunkte aus ist selbst nichts dagegen einzuwenden, wenn der Staat mit Opfern Musteranstalten zur Bildung des Geschmacks und des Kunstsinnes unterhält, wie z B die Porzellanmanu- facturen in Meißen und in Berlin, denn solche Anstalten gereichen indirect zum Vortheile aller Privatbetriebe dieser Art und diese Wirkung überwiegt weit die geringe Einbuße, welche vielleicht einzelne Privatetablisfements durch das Staatsinstitut nleiden möchten. Recht verstanden kommt auch hier nur der oberste Grundsatz einer weisen Verwaltungspolitik zur Anwendung, daß das Interesse Aller die Richtschnur jeder Regierung sein müffe. Weit ab aber von dieser, in dem Oberaussichtsrecht des Staates und seinem höheren Berufe begründeten ausnahmsweise zu gestattenden Theilnahme der Staats- regicrung an der productiven Thätigkeil der Staatsglieder liegt eine andere: wenn die Staatsregierung selbst hinab steigt in die Arena des nur auf Gewinn gerichteten täglichen Ringens und Schaffens der Bevölkerung, wenn sie sich in ihrer hohen Aufgabe als Hüter des Rechts, als Schutz der Schwachen, als unparteiischer Vermittler zwischen den Interessen der Einzelnen und denen der Allgemeinheit entkleidet und entweder durch Anlage und Betrieb einzelner Etablissements, die mit der ganzen Wucht der Staatsgewalt und des Staatsvcrmögens ausgestattet sind, bem Prioaterwerd m derselben Branche eine unwiderstehliche Concurrenz bereitet, oder ganze Berufszweige zu Gunsten der Staatskasse monopolisirt, d. h sie dem freien Wcttdetrleb der P ivat industrie entzieht, ohne dabet von einem anderen Gesichtspunkte geleitet zu werden als dem des fiscalischen Interesses. Ein solcher Rückfall m die Regierungsmaximen des vorigen Jahrhunderts, deren traurige Wirkungen auf die Bevölkerung bis tief in das 19. Jahrhunderts hinein verfolgbar sind, steht im Widerspruche zu dem Geiste, welcher unsere öffentlichen Verhältnisse feit dem Wiederaufleben Deutschlands in geistiger und materieller Beziehung beherrscht, ober richtiger zu bem Geiste, welcher allein biefe Wlebergeburt ermöglicht hat. Aber zu btefen allgemeinen staatswirthschaftlichen Grünben, welche gegen bas Monopol sprechen, gesellen sich in unserem Falle noch eine Reihe anderer, dem praktischen Leben entnommenen. Es ist schon oft darauf bingewiesen worden, daß der einzige Grund, welcher für die Monopolisirung durch den Staat angeführt wird — her hohe Ertrag eines solchen Monopols — auch die Monopolisirung aller andern einträglichen Fabrik- und Handelszweige, z. B- der Zuckerfabrikation, des Kaffeehandels u. dgl. rechtfertigen würde. Wir sehen keinen Grund, weßhalb gerade die Tabaksindustrie dazu gewählt wird, zu Guilsten der Staatsfinanzen eines plötzlichen Todes zu sterben. Denn der einmal im Reichstag gemachte Einwurf, die Tabaksindustrie sei an Schädlichkeit dem Opiumhandel an bie Seite zu stellen, würde, wenn er begründet wäre, wohl für eine Beschränkung dieser Industrie sprechen, aber sicher nicht für die Ausbeutung derselben durch den etaat. Indessen müssen wir auch hier auf das Trügerische der Berechnungen Hinweisen, welche ausgestellt worden sind, um die Größe der für den Staat in Aussicht stehenden Gewinne recht hervorzuheben. Der Umsatz an Tabaksfabrikaten im Deutschen Reiche wird aus ca. 300 Mill. im Jahre geschätzt. Wenn davon, wie in Aussicht gestellt wird, 150 Mill. JL und mehr gewonnen werden sollen, so müßten die Preise wesentlich höher gestellt werden als gegenwärtig. Die nothwendige Folge einer erheblichen Preissteigerung würde aber eine wesentliche Verminderung des Verbrauchs fein. Den Beweis dafür liefert b;e Thatsache, baß schon heute in Folge ber Tabakssteuer der Consum sehr bemerkbar ge sanken ist. Wir verweisen in dieser Beziehung auf ber. thatsächlichen Theil unseres Berichtes. An einen Ertrag auch nur annähernd in ber behaupteten Größe ist nicht zu benfen. Nun kann man aber bis Tabaksinbustriellen und Händler nicht ohne Weiteres enteignen. Es müssen ihnen Entschädigungen gezahlt werden, welche früher einmal bei Veranstaltung einer Tabaksenquete auf 687 Mill. angeschlagen worden sind Berechnet man die Zinsen eines solchen Capitals, ferner die Verzinsung des nothwendigen Betriebs Capitals, die nothwendigen Amortisationen, die voraussichtliche Abnahme des Consums, namentlich von Cigarren, wie dies in Frankreich deutlich hervortritt, so erhellt für jeden Unbefangenen, daß die gehofften glänzenden Resultate mehr als zweifelhaft sind und sich kaum zu der Höhe des späteren Ertrags der Tabakssteuer erheben werden. Man vergißt eben nur zu oft, daß Deutschland nicht in der Lage ist wie Frankreich, welches seiner Zeit bet Annahme des Monopols keine Industrie von solchem Umfange und solcher Bedeutung wie die deutsche zu entschädigen hatte. Und doch ist es auch mit dieser Entschädigung, selbst wenn sie gerecht bemessen würde, noch nicht gethan. Man kann die Fabrikanten und die Händler entschädigen. Wer entschädigt aber die Hunderttausende von Arbeitern, welche voraussichtlich mit Einführung des Monopols brodlos werden würden? Die Behauptung, daß die Arbeiter künftig in der Staatsmanufactur beschäftigt werden würden statt in den Privat- Etablissements, ist nicht stichhaltig. Das Beispiel Frankreichs, eines viel wohlhabenderen Landes als Deutschland, beweist, wie geringfügig die Ziffer der Arbeitskräfte unter der Herrschaft des Monopols sich stellt, aus dem einfachen Grunde, weil der Verbrauch von Cigarren unendlich abnimmt und an deren Stelle der Rauchtabak tritt, dessen Herstellung nicht entfernt so viel Hände erfordert als die Cigarrenfabrikation. Gerade in unserem Bezirke würden voraussichtlich Tausende fleißiger Hände, welche heute in der Tabaksindustrie beschäftigt sind, durch die Einführung des Monopols erwerbslos und brodlos werden und eine Anzahl Dörfer, deren Bewohner jetzt vorzugsweise in den Cigarrenfabriken arbeiten, verarmen, während sie sich heute eines gewissen Wohlstandes erfreuen. Wir halten uns deßhalb doppelt berechtigt, gegen die Einführung des Tabaks- Monopols Verwahrung einzulegen und daran zu erinnern, daß auch die deutsche Tabaks- Industrie zu jenen nationalen Jndunriezweigen gehört, w.lche auf den Schutz der StaatSverwaltU' g Anspruch haben, nicht in dem Sinne, daß sie für sich einen Scdutz gegen auswärtige Concurrenz verlangt — dieser ist sie durch eigene Kraft gewachsen — sondern Schutz dagegen, daß sie zum Object des Experiments ausersehen wird, wie viel der Staat auf dem Wege des Monopols aus einer Industrie herauspiessen kann Gießen, 5. August. (Sitzung der Stadtverordneten vom 4 ds. MtS.j Anwesend: Herr Bürgermeister Bramm, von Seiten der Stadtverordneten die Herren: Baist, Diery, Grüneberg, Hanftein, Hoch, Homberger, Kauf, Lüdeking, Aug. Nolt, Ad. Noll, Petri, Pfannmüller Schopbach, Vogt, Wenzel und Wortmann. — Vor Eintritt in die Tagesordnung tbeilt Herr Bürgermeister Bramm das Ergebniß über den Stand der städtischen Schulen mit, dannach besuchen: 1) bie höhere Mädchenschule und Vorschule: 2) die erweiterte Mädchenschule: Klaffe 1 11 Schülerinnen, Klaffe 1. 13 Schülerinnen, „ 2. 22 „ 2. 25 „ 3. 17 , 3. 28 „ 4. 41 „ 4 27 „ 5 27 „ 5. 45 „ 6. 40 „ 7- 36 „ 8- 64 „ 9. 68 „ 10- 83 Summa 409. Summa 158. 3) Stadt-Mädchenschule: Klaffe 1. 75 Schüler, lf 2. 87 II II 3. 84 II II 4a. 60 II n 4b 50 H 5. 92 ■ 6a. 43 II 6b. 70 H 7. 113 II Summa 674. 4) Stadt-Knabenschul« Klaffe 1. 40 Schüler, e. 2 58 3. 57 „ H 4 73 „ II 5. 91 „ n 6. in „ ff 93 „ Summa 523. Summa sämmtlicher Schüler uns Schülerinnen . . . 1761. — Die Klagrerhebung gegen den Landarmenverband Friedberg wird genebm gt. — Zwei G sucke um Octroirückvergütunq werden abgelehit. — Die Arbeiten zur Herstellung eines Weg^s nach dem neu angelegten Steinbruche in der Steinrutsche foQrn öffentlich versteigert werden- — Dem Gesuche des Vorstands drr Kleinkinderschule um Bewilligung eineS Jahresbeitrages (J4 100) wird auch in dieiem Jahr« stattaegeben. — Betreffs des Kaufvertrags zwischen der Stadt Gieß.n und B- Lenz, Pros. Dr. Birnbaum und Moses Rosenthal wird beschloffrv, den Letzteren dos an ihren Besitzungen liegende Gäßchen zum Preise von 3 JL pro O Meter zu überlasten, nachdem man sich in eine bei der Mestung vorgekommene Differenz getheilt. — Rach dem Berichte des Stadibaumcisters hat sich beim Brückenbau über den Bruchgraben eine Ersparniß ergeben, welche zur Herstellung eines weiteren Thciles der Luowigsftraße verwendet werden möge. Die Versammlung tritt diesem Anträge bet. — DaS Gesuch der Franz Block Wittwe um Erlaubniß zur Verlegung eines Sinkkastens wird nicht befürwortet, dauegen spricht sich die Versammlung für die Genehmigung deS Gesuches um Srlaubmß zur Pflasterung eines 1 Mtr. breiten Streifens vor dem Hause k. Block Wwe. aus. — Dem Gesuche deS Fabrikanten Bernhardt, welcher Veränderungen an dem Plane zu seinem Neubau vorqenommeii, wird stattgegeben. — Die Versammlung genehmigt ferner die Gesuch« von Justus Lenz (Lagerung von Baumaterial auf städtischem Grund und Boden), Bauunternehmer C. Koch (Neubau in der Ludwigsstraße), Emil Kalbfleisch (Herstellung einer Einfriedigung) und G- K. Simoll (Neubau in der Bahnhofstraße). — Nach amtlicher Mittheilung wird Herr Lehrer Römer am Samstag den 13. August sein 50jähriges Lehrerjubiläum feiern. Wir berichtigen hiermit \ unsere kürzlich gebrachte Notiz in diesem Betreff. DM Ak®e®ninb, ö([*.r ?Ä«-te 7°h>> »itb. ÜLt ta*Ä! ,7 Opiumhanbrl an b' Wtäntun,“^ L d»rch Dm eiaat ^ Lecechnungen ttinmedn* Lat ln Aussicht stehnldr» irb M ca. 300 M , Ä.® an-4 «I R>d-r «rollt M,d,. ^Ntrumi ato, ab(. «•« baiür liefen»; liuin ftljr btmer’.a: y "lachl'chen X^il umms ip eten Größr ist nichi 'dler nicht obn< ffitttad welche früher einmal b? lagen worden sind Z. Dfung des nott)n>enb!an »ussMiche Abnahme bd deutlich hervorlr ii, so -■ efultate mehr als jwe -l der Tabakssteuer erbebr i der Lage ist wir pal ndustne von solchem Un hatte. wenn sie gerecht bemesse: die Handle- entschäd gc: velche voraussichtlich m auptung, daß Die Arbeite en stall in den Print eines viel wohlhabende der Arbeitskräsie unter de >e. weil der Verbrauch w uchtabak tritt, desien He> censabrikation. Tausende fleißiger Ä ie Einführung des iRx ■fer, deren Vewobne: B shrend fit fid) Me n* Einführung des Tadatt ; auch die dmlfche ^baK eiche auf den L äM n sie für sich e'uen c;p ch eigene Krall gen^ Ms auserfehen wird. *’■ $ duslrie herausp.esien em 4.M. ®I6.] l«=’r' dl- 8’,#' 5\'," ffienjel unb 2Bor.r.< Stamm tii Sil'*’1. oeiterte äB5ocb«nl*“1': 13 Schülerinnen, । 25 n I. 28 * 27 » I, 45 " 1 158. 58 57 73 91 . 11’ 93 ; 5237 40 Schuler, am« 61i:" ^üleriN"t° i •»* fiS* ,lflUbni6 r^.suche D‘6 un,ttn^ und ® ti,W .AM * ,r Kirchlichc Anzeigen der cvangelilchenKemeinde suKicken. Gotte-dienst: Sonntag, bin 7. August: In der H o » v tt a 1 k i x d) e: Morgen» 8 Ubt: Pfarrer Stdtosfer. I n der ßrl ed b of k av eile: Morgen» H Uhr: i®erntfonlgoUe»Mcni) Pfarrer Dr. Raumann. Morgen» 9* t Uhr: Pfarrer Dr Baumann- sLatechi»mu»lrhrt mit der confirmirten toctbl. Jugend j Dit Pfarrgiscchäfte für dir 9Bod)< vom 7. bi» 13. August besorg'. Pfarrer Dr Raumann. Vermischtes. Frankfurt. Tie Gartenbau-Ausstellung bidrt dem Publikum rod) immer viel Anziehendes Alle Pslan.cn Haden sich hob der. tropischen H.tze und her bnmtt nm bunbenen fast anhallenben ! locken heil, vortrefiltch eMrockrlt Speziel gedol b«bhi der boianifdje harten, ber de» Belehrenden soviel entdäU, bah dod w.rNich aan, eingehende Siubten machen kann Aehnltche» gilt oon bem lanba>irtb(d)a!thd)eÄ Jtr luchsaane, wo jetzt, außer ben Futterkräutern, auch bfr Zabaf sehr üpv'g heran, gewachsen tfi. In ^rmütegonen bat vom Frublmg der seinen guten Rus ht®ob«L rr tfi in seiner Art eine vollständ'ge Mustek kane und wird vorzugsweue von den Hausfrau n gern besucht, denn er bringt .u bem Alten und gekannten viel Reue» und nlGduntc»6 Auch der Rosengarten übt noch 'mmer seine frühere An-lehungskraft. wcnni'e ch der Flor nicht mehr so reich ist wie vor 4 Wochen. Dagegen stehen alle Teppichbeete und Blumenpanerre», sowohl °or der P.lla ^eouhard-brunn alS auch im ^aentl chen «usstellungsg irten, in voller Pracht unv erregen nach rote vor die laute Bewun.-erung aller Besucher und namentlich der vielen Hemden Der «erggar.en dal sich nicht tniiibei schön entwickelt, und die liebliche kleine Schöpfung m im Pub- l kam längst ganz populär geworben, wozu allerdings auch bie starkdesuchle S iendadn^vtel be.irägt So tfi denn alle Aussicht oorbanben. b.e verbNauSstellung der^GartenbauGesellschaft zu einer sehr brillanten zu machen zumal deifelben. wie wir hören, eine ganz besondere Ausdehnung gegeben werben soll. n — \n den lernen lagen haben in der Patent- und Muttet ichutz AuSihllung mehrsache und bedeutende Ankäufe von Maschinen ttaltgefunden, d»c zumeist nach ÄuS- wärt» geben werben. Eo ist u. A. der «rohe patentirte Dampskrahn der Gebr. Weihmüller in Bockenheim, ber bekanntlich vor der Hauvtterrasse im freien stand unb Däüna m Sdrub gtfe|t würbe, in ben Besitz ber Hesssich-n Vubw.88babn über. Kandel und Verkehr. Frankfurt a. M.. ben 5. Aug., Nachmittags 1 Ubr 40 Mm. (lelegr. SourSberichk. Mrlgetheilt durch do» Bankgeschäft Albert Kaufmann in pichen., Grebu» artten 321^ LtaatSdahnadlen 309* *. (Malijia 23S3, v Offl- Lilberrentc 68» 4«/o Ungar, ©olbrtnk 7UU ie, !•/• 188i.»er Russen 76» 2. Oriem Unleihe 61” lt, 5® e Rumänische Rente 93. Tendenz schwach. gegangen Allgemein Bekanntmachung. LS wird gebeten, sich wegen der Verrichtung von Arbtiten durch HoSpitallten nur an Herrn HoSpitalverwalter Nehmeyer zu wenden und auch n ii an diesen Zahlung zu leisten. Gießen, den 3. August 1881. Die Armen-Deputation daselbst. r Anzeiger. H E1 iV It I <' II F A X Z in VI ann hei m liefert Drescli - Maschinen für Hand-, Pferde- und Dampfbetrieb. SPECIALITÄT. Grösste Fabrik des Continentes. A. Bramm Berpachtu »tg von Weideunutzungen. ^httwpd) den 10. August, VormititnS 9 Uhr, soll der Korbweidenschnitt in den fiskalischen Pflat zunidi an ver Lahn« strecke von Gießen brS Heuchelhe m an den Meistbietenden sür das laufende Jahr verpachtet werren. D'e Zusanimcnkunst ist auf der Lahnbrücke bei Gießen. Gießen, 5. August 1881. Großh. Kretsbauamt Gießen. In Vertretung: Faust, 5133) Zdrel-banaussehkr.Aspirant. tSamfiag drn 6. August, Nachmittag- 3 Uhr, sollen in der Hofratlhe des Oekonomen <5onrad Rinn III., Mühlgasfe 77, 8—9 Ttnr. Gerste und 7—8 Ctnr. Gerstenstroh meistbietend versteigert werden. Gießen, den 5. August 1881. Großh. Universttäls Rentam'. 5137) Schmitt. Zllontag den 8. August, Nachmittags 2 Uhr, soll in dem Hause des Herrn Karl >Lchwaad, SelterSweg, die zum Nachlaß der Frau Johannes -Lchwaad Wittwe gehörigen Möbeln, Bdtwerk, Weißzeug, Haus- und Iküchengeräthe meistbietend venreigcrt werden. Gießen, den 5. August 1881. I. « : Muller, 5136) OltSgcrichtSmann. FeilgkboteneS. 3134) Zunge kräftige Bernhardtner Hunde smd zu verkaufen Näheres in der Exped. ds. Bl.________ Arbeitshosen ouS nur guten Stoffen, Lucksltinliostn, schon von 6 an, offcrirt Frankf. Waaren-Bazar. 5130) 17 Lckulstraße 17 3um Limimchrn empfehle echten (4797 Colonialzucker. Gg. Wilh. Weidig 5053) Ein fast noch neuer Fahrstuhl ist zu verkaufen. Näh, b. d. Exved. d Bl lechten lioll. Colonialzucker empfiehlt (5126) H F. Nassauer. I Portbie große Aiftcn mit Pack heu zu verkamen. 5135) tfbr. Nosenberg. Berliner Weihlner 5056)__Stadt Mainz Zur Einmachzeit empfehle: Extrafeinen rhein. Ulcinefftg, „ Purnund. „ „ rveinesstg^l'Estragon, sowie allr Sottni Gewürze und Zucker »u ben billiftstcn Pr-isen. 5H>6)______Fr. Seibol. 4988) Älriberfcbränfe, ein- und -ron- thüeige, polirte (^hiffonierS, Kommvden in verschiedenen Größen, SophaS, ovale Tische, Stühle rc. empfiehlt zu äußerst billigen Preisen 3 Nothenberger, 2) nad neuester verbesserter Conftrudio« FeuerlÖNfli -tieri*tliN< hHrtcn. Schlauche, I ulforuiNtücke etc. etc Illustrirte Eatalogc gratis franco. Das Faschmbier-Export-MchM DarHSauäsdter Louis Textor DarHa8ut8ädter liefert nur Teirtor'scbeS ^rportbier, per Flasche 23 „ Tafclbier, „ „ 20 -5), bn jebem Quantum frei in’« Hau«. (4770 Mcksklschneid Maschinen in 16 verschiedenen Sorten von 50 JL an ^ruchlrcinigungs-Maschinen für 3 Sorten Frucht von 60 JL an, Zauchepumpen, --rb-n-n-, °°n * °n. ,°°i- Schrotmühlen, llübenschncider, Diehkrippen, wasserpumpen -c. empfehlm in bekannter Güte 4941) Fr. Hollmann Lohne, Oberndorfer Hütte bei Braunfels, Maschinenfabrik und Eisengießerei. Illuftrtrte «ataloge auf Wunsch gratis unb franco. Weston X" AMERIKA.^ Wegen Passage wende man sich an von BREMEN Kaiserlich Deutsche Post. Norddeutscher Lloyd. Billets Directe in. Staaten. nach dem Job. Ph. Hof mann 1. in Steinheim. 3242) Vor Ankauf wird gewarnt. (5143 5138) Bei günstiger Witterung: Heule (Sainflag) Menzel's Hatten ermäßigt, Der Tage 25 Sonntag den 7. August 1SS1 ist der Eintrittspreis in die Ausstellung auf die IMrection de® Norddeutschen Lloyd in Bremen oder an deren Geueral-Agent M. Abrahazn. in Mainz und dessen Agenten C. tV. Dietz in Gießen. Weinfässer zum Einmachen verkauft (4799) O- Mögenbura. •50 P/y. >w’o JPerson Kinder die Hälfte. Eintritt in die Kunst-Ausstellung betragt an diesem Pfg. Genehmigt von den hohen Regierungen in Preussen, Baden, Hessen, Hamburg und Elsass-Lothringen. Grosse Lotterie der Allgemeinen Deutschen Ausstellung in Frankfurt a. M. Ziehung am Schluss der Ausstellung. Erster Hauptgewinn: Prachtvoller Brillant-Schmuck Werth. Mark 30,000. Zweiter Hauptgewinn: Vollständig eingerichtetes Speise-Zimmer Werth: Mark. 15,000. Dritter Hauptgewinn: Concertflügel von Steinway u. Sons Werth: Mark 5000. 3500 hervorragende Gewinne im Werth von Mark 100,000. Preis des Looses 1 Mark. Gegen Beifügung von 20 Pfg. erfolgt frankirtfc Zusendung der Loose und Ziehungslisten. B. Magnus, Frankfurt a/M. General-Debit. Wiederverkäufern werden günstige J 4600) Bedingungen gestellt. Frankfurt a. M., den 3. August 1881. 5116) Der Ausstellungsvorstand Allgemeine deutsche Patent und ZUasterschutz-Msstettnng Frankfurt am Main 1881. -faOrjitaii. Abfahrt von Gießen nach: Frankfurt 2«, 4", 6*, 6», 8"*, 11", 156, 4<4z 78 750. Marburg 8W, 852. Eaffel 1222*, is°, 8« 9«*, 11«3, !«• 4«, 8"*. Wetzlar 6«, 8«, 12, 1«, 4 4 ® tünfttgen Iah, lß »ach einer neue Ichiletzi norden. Wer ur.b netto t« atjintlniiijtn ju mimen.* m ~ öm Ut «ureau«, E,h.; to- Lnstibe > Areous enthalte Mmeriof In tniii Hirt die »'«iineen lm j,rtl ''vierer Beiückß Woche Aussatz ‘«»W i»tld i I*1 * »Heini 11 N Angobe MWtn etQtiji bT"lnm It 1 ™ Punkt mit y»M;t |6eh ttÄ mb m® lieh Ä °ff«n Iura ™ ■tibnÄ6 __«i le« $