u. h| Baratt. chen Töne. ^chwinWgn, ftnoffnpunhc ftt Phovvr Flamme», r. Säfülninnm ll battr. roeber. I Uhr vom (3196 traurige r. glittet* J 85 4 (2768 iarf wndriU Exyrd. b4. VU >chen von 15-lb der gesucht ?»; u QP- 6tr 81,1 (3203 jtr. 31 nit^U: >StH- We von E , des EinM^ seiner armorpalü' 0t8bM b* n®Äffl « 12Bt",b're”!l r-r o5®’r*«f im* ■ »iS** Sr-i-I-'K --- «es S'-S ilt für Asrotd sraMÜi^' mü »«* S^5 Erscheint tüglicd mit LnMuchme brt Montag». Mrrtti Schulstraß« B. 18. SBetreffenb: Lrair.irung d«r Grunbstücke tn Flur II und IU ber »'markung Lang«borj- Prei» vierteljährlich 2 Mark 20 Ps mit vrmgerlo Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 «art LO P'.. Deutschland. Friedberg, 4. Mal. Se. König!. Hobelt der Grobherzog stieg gestern früh 9 Ubr, von AlSfeld kommend, in «ab Nauheim au», begab sich zu Fuß nackr der Stadt und besichtigte verschiedene Einrichtungen, so u. Ä. eingehend die Graditbäue, deren einen er bestieg. Er begab sich sodann zu Fuß bierher, nahm da» Schloß und den Burgwall in Augenschein und reiste mit dem Zuge um halb 1 Uhr weiter nach Darmstadt. Mainz, 2. Mai. Bei den ht.sigen Metzgermeistern circulirt gegenwärtig eine P.tinon an den Reichstag, und zwar zu dem Zweck der Ädände. rung des S 367, Pos. 7 deS Re'chsürafgesetzbucheS. Dieser Paragraph lautet: Mit Geldstrafe biS ju ISO JL oder mit Haft wird bestraft: wer verfälschte oder verdorbene Getränk- oder Eßwaaren, insbesondere trichmen- artiges Fleisch feilhält oder verkauft." In der Petition stellen nun die Metz, ger daS Verlangen, der Reichstag möge beschließen, zwischen die beiden Worte .Fleisch" und .feilhält" daS Wort „wissentlich" einzuschalten. Ferner wird m der Eingabe daS Verlangen an die Reichsregierung gestellt, die Untersuchung von Schweinen auf Trichinen tn ganz Deutschland obligatorisch einzuführen. — Die Nachricht, daß Herrn Oberbürgermeister Lr. Dumont von Worms auS eme Reichstaas-Eandidatur angetraaen worden st, wird in der „g. ßtg.", erhobenem Widerspruch gegenüber, aufrecht erhalten mit dem Zusatz, daß der Genannte den Antrag intfchieden abgelehnt habe. Berlin, 3 Mai. Die StaatSeisenbahn -Directionen find von dem Minister ermächiigt worden, bei der Ausfertigung von Abonnementsfahrkarten für mehrere Schulkinder derselben Familie die nachbezeichneteu ermäßigten Fahrpreise für jede- Silometer der zu durchfahrenden Strecke zu erheben; für wei Sinder (Geschwister) in 3. Klaffe 2, in 2. Klaffe 3 für drei deS- gleichen 2,66 und 4 für fünf 4 und 6 H. Dabei ist für jeden Gchultag j §onn. und Festtage und die vom Schulvorstande zu bescheinigenden Ferienzeiten nicht mitgerechnet) je eine Hin. und Rückfahrt der Berechnung zu Grunde zu legen. Sofern auf einzelnen Strecken etwa noch günstigere Bedingungen bestehen, find dieselben einstweilen beizubehalten. _ Gegenwärtig ist verschiedentlich den betheil'gten Bewohnern deS platten Landes die Nothwendlgke't nahe gelegt worden, ihre Feldfrüchte gegen Hagelschlag zu verfichern, da die Prämien billig und die Gelegenheiten zur Versicherung sehr leicht und allgemein erreichbar find. Hinzugesrtzt ist den Mahnungen, daß die durch eigene Schuld versäumte Versicherung bei etwa em« getretenem Unfälle und Vernichtung der Feldsrüchte durch Hagelschlag tn keiner als Grund angesehen wird, bei Staats« oder Gemeweesteuera Ermätzi. aungen oder Nachläße eintreten zu laflen. Die Mahnungen, welche schon seit längerer Zeit in Uebung find, haben also noch immer den gewünschten Erfolg nicht gehabt. ... fiiel, 2. Mai. Morgen findet die Indienststellung der zu den dtesiLh. rigen Ucbm-gen des Panzergeschwaders bestimmten Schiffe statt; es find dieses von der htefigen Station die Panzer-Fregatten „Friedrich der Große" und Preußen" und der Aviso „Grille", während die 9tordseestation die beiden Fregatten Kronprinz" und „Friedrich Rad", letzterer wieder für die Aufnahme deS Geschwader Chefs ausersehen, dazu entsendet. Auch die für die dieSjähr,- gen umfangreichen Torpedoübungen bestimmte Lorveite „Blücher" nebst dem als Tender für dieselbe defignirten „Ulan" find soeben in Dienst gestellt worden; bislang diente bekanntlich der auch nur dazu eigens erbaute „Bitten" auS- schließlich zu diesem Zwecke, das ganze Torpedowesen ist jedoch so sehr n der Entwickelung und Fortbildung begriffen und hat bereit- so wesentliche Umgestaltungen und neue Verwendungsarien erfahren, daß auch die Uebunzen selbst ganz andere werden mußten. Die Corvette „Stein" hat ihre in d^*m Jahre fortgesetzten Probefahrten beendet und dem Vernehmen nach coQen Zufriedenheit bestanden. In dem vor einigen Tagen aus den chinesischen Gewaffern »urückgekehrten Kanonenboot „Cyklop" begrüßte unser Hasen einen alten Be« kannten, auf dessen Wiedersehen eigentlich nicht mehr gerechnet worden war. AlS der „Cyklop" nämlich im Jahre 1875 nach sehr erheblichem Umbau und aanz sprcieller Herrichtung für den ihm angewiesenen Dienst an der P,raten- Tetdjen chinesischen Küfle nach dorthin abzing, war es die ausgesprochene Absicht, daffelbe seine Existenz dort beschließen und nur die Besatzung, so lange das Schiff noch tauglich, regelmäßig ablösen zu laffen. Jetzt besorgen die beiden neuen Kanonenboote „Wolf" und „Jlr-.S" den Küsten- und Verbmdungs- dtenst zwischen den einzelnen Stationen in jenen östlichen Gewässern. Hamburg, 3. Mai. Die Auswanderung über Hamburg nach über- seeischen Plätzen hat während deS verfloffenen Monats ^menfionen anfleno°'’ nun, wie wir fte hier nie zuvor, selbst in den Jahren 1872 und 1873 nicht, auch nur annähernd gefannt haben. Es verließen nämlich im April d. Jf. über Hamburg nicht weniger als 21,217 Personen d'n beul,cheni Bodeni, von denen 8420 direkt mit den deutschen AuSwanderungSschtffen, 12,599 Indirekt über England befördert wurden, während 98 Personen mit 15 anderen Schiffen nach iranSatlanttschen Plätzen sich begaben. ES ergibt sich»aus den obigen Zahlen, daß trotz der angestrengten Thätigkeit der Hamburg-Amenkaru- scheu Linie, welche allwöchentlich zwei große Dampfer e;pedirt dieselbe doch n-cht tm Stande war, den coloffalen Andrang der Europamuden zu bemäM- flen, so daß volle drei Fünftel der obigen «uswandererzahl den englischen Lmlen zu (Suie kamen. Vom wirth,chaftlichen Standpunkte au« muß die ieviae enoru e Auswanderung al« ein sehr ernste« Zeichen der Zeit angesehen werten, denn wie die Capliäne der Hamburg Transatlantischen Dampser ver. stchern, gebären die jetzt expedirten Auswanderer keineswegs den armen »lasten an «Mein es befinden sich nicht selten Leute darunter, welche dem Schiff«- führet 5, bis 6000 OC. und mehr Bankmittel zur «usbewahiung übergeben, wenn sie an Bord kommen. Diese Sap talien, sowie die den mdireeten Simen ,»fließenden Pastagegelder g-ben somit tem Mutterlande gänzlich verloren. Ob die Auswanderer von günstigen Verhältniffen drüben angezogen oder durch ungünstige Verhällniste im He malblande forigetri-ben werden , muß dahlnge- stellt bleiben; Thaisache ist. daß sitzt Leute von Gegenden autwandera (z. B. von der Insel Fehmarn), wo man roch vor wenigen Jahren nicht« von einer Auswanderung wußte, wo also die Annahme, daß die Leute von drüben bereit« zu günstiger Lage gelangten Landtleuten nachgezogen werden, nicht zutrifft. (B.-H.) Arankreich. Pari», 3. Mai. Da« Journal .National" bezeichnet die von der Daily News" und anderen Blätiern veröffentlichten griebenibebirgungen für ben Bey von Tunis als ungenau und erklär«, die französische Regierung beabfich. tue ke.n.rwez« die Ann.xon von Tuni« ober da« Protektorat über Tum«. Die Regierung habe nur beschlossen, daß die französischen Truppen die eroberen Positionen so lange besetz, halten sollten, bi« Frankreich au-reichende Garantien erlangt habe, die es bereit« feit längerer Zeit gefordert habe. - 2ßie aus Tunis gemeldet wird, hat General Brem die Unterwerfung be« Stimme« ber Luchte,as angenommen, werbe aber sehr scharfe Bedingungen ß(a,n. — Nachrichten aus Skulari zufolge hat Derwisch Pascha die Aus. ständischen bei Ipek vollständig geschlagen. England. London, 2. Mai In Irland nehmen die Zustände abermals eine Gestalt an, bie °IS im höchsten Grade beiorgn.gmegenb be,e,-hvet werden muß. Die Agrar- oerbr ch n nehm n in eriWreefenbn Serie zu. In den letzten drei Tagen gab e, wieder «Ar^ririArh, ,tnfae Tuticnb näcbilicher Visiten, bet denen Verstümmelungen vor- rom,n äb-e™ anb m'.° BuIgar^ aui e.ne Stufe stellten. So wurden einem Wald- He7er in besten Haus nächtlicher Seile eimge 70 Vermummte embrangen, be.be Ohren m,8t iiner ftumpfen S-beere zugestutzt. Aus Galwan komm! d,e ,°f> unglaubliche ^Neldura daii em Gerichtsvoll,jeher »an einer Schaar Vermummter Überfallen und bäSignSwurde und jetzt in höchst bedenklicher Lertanung darn,eder- 1,'ae In Lougbera wurde -origen sire.taa das Haus eines Gerichtsvollziehers durch Tvnam.t und Pulver in die Lust geierengt. wobei die Jnfanen nur mit genauer Roth emem gräfl chen L°d entaingen. iugerbem gab e« m emer Grat chatt allem acht Ablegungen und dies Alles geichiehr während das Land mrl.tarifch oefetzt ist und untn d'm Belagerungszustände steht. Tie Urfache bei abermti.gen Gahrung find die ™Jn,nh„iten ffrmiiftonen Tie Landleute wollen nämlich, wie dies von allem Anrange 7n 7esürch et L7 ehe die Landbill Gesetzeskraft erhalt, ihre Pächter los werden und mehr als 10.U00 Familien find jetzt damit bedroht, von Haus und Hm getrieben zu werden Mr T-llon hat offen angekündigt, daß d,e Bevölkerung mtichlopen se, dteien Todesurtheilen- beroaffneten Widerstand entgegenzuietzen und wenn das Parlament nfibt eingreist, um dem Vorgeben der Landlords durch Paistrung einer Bill zur sus- vevfion aller Greeufionsmandate Gmhalt zu gebieten, ,o kann man erwarten bald aus Irland Nachrichten über den Ausbruch emttlicher Unruhen ,U erhalten, welche das Land dem Bürgerkriege verzweirett nahe bringen. * Dublin 3. Mai. Dem Vernehmen nach wird nächsten Sonntag unter bem Borfitz be«'Erzbischofs Croke von Casbel ein Sr°ß-r Meeting ber Wähler von Tipperarp stattfinben, um gegen bie Verhaftung Dillon « Protest emzu- [egtn. Partiell unb anbete Häupter bei Liga würben, wie es heißt, an dem Meeting theilnehmen. Nr. 104. Freitag den 6. Mai 1881 chichener MnMger Alllkige- unb AnitsM fit hrn Kreis Gicheii.___ Die betheiliglen Grunbbesttzer werben eingelaben, sich nräet« » Ubr ... -v. ».u - ...... Unternehmen« zustihen wirb (f. Art. 3 be« Gesetzes vom 2. Januar '858 Regwr.-Bfi L, (Biegen, am 4. Mai 1881. Großherzogliches idreitamt Gießen. Dr. SB o e t m a n n. ____________________________ Rußland. Petersburg, 2. Mat. Der Berichterstatter des „Golos" meldet aus Elijabeihgrao, daß ote Juden den ersten Anlaß zum Ausbruch von Thätlich- ketten gegeben hätten. Es sind etwa 100 Häuser zerstört, darunter dte Synagoge; die Anzahl der verletzten und mißhandelten Personen beläuft sich auf 200. Petersburg, 2. Mai. Es geht gegenwärtig in allen Schichten der Bevölkerung ein Gerücht herum, nach welchem die Nihilisten sich persönlich an den Kaiser gewandt haben sollen, um ihre Forderungen durchzusetzen. Der Sachverhalt soll folgender sein: Eines Tages meldete sich beim Sradthaupt- mann Baranow ein junger Mann und thetlte ihm mit, daß er den Kaiser um eine Audienz ersuche, um wichtige Mittheilungen zu machen. Aus alle weiteren Fragen blieb der junge Mensch dabei, daß er nur dem Kaiser persönlich die Mtttheilungen machen könne. Nach langem Ueberlegen wurde beschloflen, dem Kaiser die Sache zu unterbreiten, da angenomm-n wurde, der Mensch werde wichtige Enthüllungen machen, um sich Straflosigkeit zu sichern. Der Kaiser erklärte seine Geneigtheit, ihn zu sehen, und er wurde unter allen Vorsichtsmaßregeln Alexander III. vorgeführt. Aufgefordert zu reden, sagte er, er sei Agent des Executtv'Comitös und im Auftrage desielben geschickt, dem Czaren mündlich die Vorschläge seiner Partei für die Wiederherstellung der Ruhe darzulegen, da der Kaiser jedenfalls von der letzten großen Proklamation, welche die Forderungen enthielt, keine Kenntniß bekommen. Nun wiederholte der nihilistische Abgesandte nochmals das, was bereits in der großen Procla- matton gestanden. Man brachte ihn alsbald nach der Peter-Paulssestung, es gelang indessen bis jetzt noch nicht, seine Persönlichkeit festzustellen. Diese bekannte Proclamatton wird gegenwärtig in ungeheurer Menge von den Nthi- listen nachgedruckt und allenthalben unter daS Volk verbreitet. Der im Hospital verstorbene Kaisermörder Grinewetzki ist ein Priestersohn aus Luga. Petersburg, 3. Mai. Nach einer Meldung des „GoloS" ans Kiew von gestern sind auf Anordnung des Generalgouverneurs Drenteln am 1. d. M. mittelst ExtrazugS 2 Bataillone Infanterie nach Smela und Korsun abgegan- gen, um die dort durch Excesse gegen die jüdische Bevölkerung hervorgerufenen Ruhestörungen zu unterdrücken. Auch in Urnan, Schpola und Lityn, wo die Juden mit Gewaltthätigketten bedroht worden waren, wurden energische Maßregeln zum Schutze derselben angeordnet. Setegraphtschr Depesche». Wolff'- telegr. C»rrefpo»»euj-B»reau Wiesbaden, 4. Mai. Se. Majestät der Kaiser unternahm gestern mit der Frau Großherzogin von Baden eine Spazierfahrt und besuchte Abends die Vorstellung im Theater. Zur kaiserlichen Tafel hatten die Generale v. Bentheim, v. Treskow, v. Röder, v. Schwarz, Oberst v. Thompson, Dom- probst Hölzer u. A. Einladungen erhalten. ' — Die Familie des Landgrafen von Hessen wird beute hier zum Besuch erwartet. 4 Mai. In der am 3. d. M. abgehaltenen Sitzung des Bundcsraths theilte der Vorsitzende, Staatsminister v. Bötticher, zunächst mit, daß die bisherigen Großh. badischen Bevollmächtigten, Ministerial-Präsidenten Stößer und Dr. Grimm aus der Versammlung ausgeschieden seien und daß dagegen von Sr. Kgl. Hoheit dem Großherzog von Baden der Präsident des Großherzoglichen Ministeriums der Justiz, des Cultus und Unterrichts, Rokk, zum Beoollmächtigten zum Bundesrathe ernannt worden sei. — Seitens des Präsidenten des Reichstages waren Mittheilungen ein- geaangen.' a) von der unveränderten Annahme des Entwurfs eines Gesetzes über die Küstenfrachtfahrt, b) von dem Beschlüsse des Reichstags zu dem Anträge des Abgeordneten Dr. Virchow und Genossen wegen der Bethe.ligung Deutschlands an der Erforschung der Polaraegenden. Das Gesetz zu a) soll zur Allerhöchsten Vollziehung vorgelegt werden; bie Resolution zu b) wurde dem Herrn Reichskanzler überwiesen. - ©in Antrag Hamburgs, betreffend die Zulassung eines Steuermannes zur Schiffer- prüfung, wurde dem zweiten und vierten Ausschuß, und ferner die bereits dem dritten und vierten Ausschuß vorliegende Eingabe des Voistandes d.'s Vereins der deutschen Tabaksabrlkanten und -Händler, betreffend die Concurrenz der Tabaksmanufactur in Straßburg, nachträglich auch dem Ausschüsse für Elsaß Lothringen überwiesen — Der vom Präsidium vorgelegte Entwurf einer Verordnung, wegen Errichtung eines deutschen Volkswtrthschaftsraths, über welchen der Ausschuß für Handel und Verkehr berichtete gelangte mit einrnen vom Ausschüsse empfohlenen Abänderungen zur Annahme Die Zahl der Mitglieder des VolkswirthschaftSraths wurde auf 125 festgesetzt. Der Gesetz- ?"^r/^?»^".^"knahme einer Anleihe von 12,485.664 .//. für die Reichs Eisenbahnen in Elsaß-Lothnngen erhielt nach dem Anträge des fünften und siebenten Ausschusses die Genehmiguna; ebenso auf den Vortrag des ersten und fünften Ausschusses der Ent- wurf von Abänderungen und Ergänzungen des § 4 Absatz 3, und des § 5 Absatz 7 beS Bahnpolizei-Reglements für bie Eisenbahnen Deutschlanbs, sowie ber Bestimmungen Uber bie Befähigung von Bahnpolizeibeamten und Locomotivführern vom 12. Juni 1878 — Eine Eingabe betreffend bie Verzollung von Waterklosetbecken, hatte, wie von bem bend)tenben Ausschüsse festgestellt war, durch inzwischen ergangene Verfügung der be- theiligten Landesregieruna ihre Erledigung gefunden. — Den Schluß bildete die Wahl von Eommifsarien zur Vertretung von Vorlagen im Reichstage, Mittbcilungen über eingegangene au Grund früherer Beschlüsse den beteiligten Ausschüssen überwiesene Mgaben und die Vorlegung der neuerdings eingelaufenen Petitionen, über deren geschäftliche Behandlung Bestimmung getroffen wurde. B *Prov.-Corresp." schreibt in einem eine Fälschung der Geschichte be- ttteiten uirttfel gegenüber bem Leitait kel in der Morgennummer der Nationalreituna ^^n9, -kr* : Versuch, die Rationalliberalen zum Aufgeben ihrer selbst und zur allmählichen Rückkehr zur Fortschrittspartei zu überreden, verdiene insofern ernste Beachtung, als hier zum ersten Male versucht werde, diese Rückkehr als eine natur- gemahe und nothwendige Entwicklung darzusiellen und für deren Verwirklichung den liberalen Wählern Geschmack beijubringen, was bisher nur seitens der Fortschritts- parte, geschehen sei. Es widerspreche den geschichtlichen Thatsachen wenn man behaupte, ^^sb^ationalliberalen einen Ausgleich der verschiedenen Gruppen des Liberalismus ein schließlich der Foitschrntspartei vertreten, die bedeutendsten Abstimmungen zeigten J?1* kie m^oualliberalen stets mit ber Regierung nicht aber mit ber Fort: fd)ritt§partci den Ausgleich gesucht und gefunden. Der Schluß des Artikels lautet: denn wir werben bie Fortschrittspartei in allen Erscheinungsorten mit all ihren n. ?fffCn un3 mlt- a.ntl? Graften bekämpfen, bie Sezession rechnen wir schon jetzt ™ u cfoIöe; blc au richtigen verständiger. Rationalliberalen hoffen wir aber trotz hflriAm?^nu”£°Jn ^d£^Lrf^n™tcn Fortschrittsblattes und trotz seiner Fälschung der parlamentarischen Geschichte nicht tn unserer Schußlinie zu finden. .. 4* ^au Das „Amtsblatt" veröffentlicht das Programm für die Krönungsfeier. Dieselbe beginnt am 22. Mai und dauert drei Tage. Dle Behörden, sowie die Truppen und alle Corpoiaiionen nehmen an der Seiet Theil. Sämmtliche Districte des Landes werden durch zahlreiche Delegationen vertreten fein. Die Mitgleder des diplomatischen Corps haben Em- ladungen erhalten. Die Krone wird von den Präsidenten der bnden Kammern nachdem sie von beiden Metropoliten geweiht ist, dem Könige übergeben. Die Krönungsakte wird von beiden. Metropoliten, den Piäsidenten der beiden Kam- mein, den Ministern, den Präsidenten des CassatiouShofeS und >uletzi von dem Könige und der Königin unterzeichnet. Nach der Unierzetchnung der Krönungsacte begiebt sich der Krönungszug von der Metropole noch dem königlichen Polais, woselbst die Huldigung stattfindet. Am Abend wird die Stadt festlich illumi- nirt sein. Am 23. Mai findet dir feier!.che Aufzug von Corporationen, Bewohnern der Dobrudscha, Studenten, Mitgliedern der fremden Colonien stall. Am 24. Mai wird der König die Parade über die Armee abhalten. London, 4. Mai. Die Jury für Anklage-Erhebung beim hiesigen Criminalgerichk hat heute beschlossen, die criminalgerichtltche Untersuchung gegen den Redacteur des Journals „Freiheit", Most, wegen Aufreizung zum Morbe etnzuleiten. Die Jury sprach gleichzeitig den Grundsatz aus, daß eine in Eng- lar.b erfolgte Pub^ication, welche den Zweck habe, zum Morde von Souveränen auswärtiger Staaten oder anderer Personen aufzureizen, ein Verbrechen sei, welche speciell gegen die englischen Sitten gerichtet erscheine uno von den Behörden stets auf daS Strengste bestraft werden müsse. Riga, 4. Mat. Das erste Schiff in diesem Jahre — der englische Dampfer „Dalton", von Swtnemünde kommend — ist hier etngetroffen. Der Capitän berichtet, er habe anderthalb deutsche Meilen westwärts von Domesnees noch Eis angetroffen, das sich bis DomeSnees eistreckl habe; das EiS sei j'doch nicht sehr stark und könne durch kräftige Dampfer forcirt werden. Der Rigaer Meerbusen ist eisfrei. Vermischtes. Mainz, 28. Äpril. Ein junger Mann von hier, der sich in einem hiesigen Droguen- geschaft befand, kam vorgestern Abend nach Hause und klagte über heftige Schmerzen im Unter- leib. Als seine Mutter den Arzt holen lasten wollte, verbat er sich dieS mit der Bemerkung daß cs bester werden würde Hierauf legte sich der junge Mann zu Bette, dock als eine halbe Stunde später die Mutter nach ihrem Sohne sehen wollte, war dieser bereits eine Leiche; der herbetgerufene Arzt constatirte eine Vergiftung. Sofort wurde der Staatsanwaltschofi von dem Vorfall Mttthetlung gemacht und durch die Untersuchung constatirr, daß sich der junge Mann mittelst Arsenik selbst das Leben genommen hatte Als Ursache wird em Liebesverhalt- niß bezeichnet. Dieser Selbstmord hätte beinahe noch einen anderen Menschen das Leben gekostet. Als nämlich der junge Mann in dem Geschäfte das Gift genommen und das Glas, welches die Mischung enthielt, bei Sette gestellt hatte, glaubte der vorwitzige Hausknecht, es sei ein Brausepulver tn dem Glase gewesen und trank den Rest aus. Das Gift übte bald seine Wirkung und unter schrecklichen Schmerzen wurde der Hausbursche in das Hospiial gebracht, wo er zwar noch krank darniederliegt, doch als gerettet zu betrachten ist. Hanau, 2. Mai. Auf der Bebraer Bahn fiel gestern Abend ein Bremser von einem im Gange .befinbl-chen Zuge so unglücklich herab, daß ihm beide Beine überfahren wurden Wie wir hören, ist der Verunglückte kurz darauf den schweren Verletzungen erlegen. PariS, 1. Mai In Nörac wurde gestern wieder ein Briefträger umgebrocht, der einen Sack Briefe mit Geldsendungen im Betrage von 10,000 Frs. auf den Bahnhof trug. Morgens fand man ihn von dreizehn Dolchstichen durchbohrt. Der Mörder ist nicht bekannt, doch sind einige der gestohlenen Briefe auf dem Dache einer Herberge gefunden worden. Frankfurt, 2. Mai. Derflostene Woche verstarb im hiesigen Hospital ein 76jäbrige Maurergeselle Franz Zimmermann aus Seligenstadt, der In seinem ganzen Leben, von dem Tage an, wo er ausgelernt, nur einen einzigen Meister hatte und 52 Jahre bei demselben ununter brochcn arbeitete. Sämmtliche Heizungen der hiesigen Kirchen waren von demselben angelegt und unterhalten worden; fein Nachfolger tn dieser Function ist auch schon 20 Jahre bei demselben M.ister, Herrn F. Brofft. Kassel, 1. Mai. Abermals haben wir über einen Eisenbahnunfall auf der Halle- Kaffeler Babn zu berichten, der sich brüte Nachmittag auf Bahnhof Gernrode zugetragen hat und in seiner Veranlaffung wir in seinen Folgen gleich beklagenswerth ist. Der Hergang des Unfalls wird von zuverlässiger Seite wie folgt dargcilellt. Der um 9 Uhr aus Halle abge- laffene Morgenperionenzug, welcher bis Kastel durchgeht und dort fahrplanmäßig um 3‘/2 Uhr Nachmittags etntreffen muß, mußte auf Bahnhof Gernrode liegen bleiben, er konnte nicht von der Stelle, da irgend etwas an der Masch nc defect geworden war. Man kann sich lebhaf: die Freude der zahlreichen Pastagiere darüber vorstrllcn, daß sie glücklich ohne Schaden zu nehmen, den Bahnhof erreichten. Der Zug hat einigen Aufenthalt, während drsten eine beorderte Hilfsmaschine von Leinefeld eintreffen soll. Ob nun ein Theil der Pastagiere oder ob Alle in den Eoupes sitzen geblieben sind, oder ob das Wiedereinstetgcn der Pastagiere vor dem Etnrangiren wieder erfolgt ist, bleibt dahin gestellt, genug, die Htlfsmaschine jagt heran, um den Zug aufzunehmen und — der Locomotivführer muß wohl Steuerung und Führung nicht richtig gehandhabt, bezw. in der Gewalt gehabt hab-n - die Lccomotive jagt mit solcher Vehemenz gegen den ruhig dajiehenden Zug, daß der Packwagen völlig zertrümmert, ein Wagen demolirt und mehrere Pastagiere Arm- und Beinbrüche davontrugen. — sAuch ein Vergnügen j Von einem Engländer, Mr. E., der bereits 26 Jahre zählte und sich seit mehreren Jahren theilS zu seiner „Ausbildung", ihcils zu seinem Amüsement in Berlin aufhält, wird folgendes Stücklein erzählt. Derselbe ist bereits wegen seiner Vaganten Wetten bekannt. Am letzten Mittwoch früh um 8 Uhr fuhr er in einer Equipage die Bellealliancestraße entlang; an der Straße nach Tivoli stieg Mr. E auS und begann auf allen Vieren seinen Weg nach Tempelhof zu nehmen. Die Equipage fuhr langsam neben ihm her. Der sonderbare Vierfüßler erreichte fein Ziel 9 Minuten vor der festgesetzten Zeit, nämlich in 2 Stunden 21 Minuten. Bedingung war, sich während deS Marsches nicht auf die Füße zu stellen, dagegen war AuSruben nach B eliebcngestattet. Handel und Verkehr. Frankfurt, 4. Mai. (Marktbericht.» Der heutige Heu- und Strvhmarkt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Etr. JL 3.00—4.60, Stroh JL 3.20—4.00, Butter 50 Kilo JL HO, im Detail 1. Qualität das Pfund je 1.30—0.35, 2 Qualität das Pf. 1.2-1, Eier das Hundert JL. 4 50-5.60. Ochsenstetfck per Pfund 65—70 A Kuh-, Rind und Farrenfleisch 45—55 H, Kalbfleisch 40—55 , Hammelfleisch 45 -65 Schweinefleisch 65-80 H, ein Hahn JL 1.7u—2.00, ein Hubn JL 1.50 2.00 eine Ente «4C 3.00—3 50, eine Taube 50—60 Gans JL 0.00— 0.00 Haien das Stück JL 0.00-0.00, Feldhuhn JL 0.00- 0.00, Rehbock das Pfd. 00-00 A, Kapaunen JL 3.00-5, Wätscher Hahn 10—14 Kartoffeln 100 Ko JL 4 50—0.00, Kohjkraut 20 A Blumenkohl 1 St. 30 — 50 H, Wirsing 20—00 Gelberüben 1 Bund 00—00 A Zwiebeln 1 Bund 0 H Sellerie das Stück 00—00 H, Meerrettig 1 Stück 00—00 Spargel das Pfund 50—70 Aj, Romain Salat 00 - 00 Endivien 00— 0 Rothkraut 30—40 Weiß, kraut 35—00 Artischoken 00—00 Erbten daS Pfd. 00 neue Bohnen 100 Stück 3 vtt, neue Kartoffeln das Pfd. 30 Kopf-Salat 15—18 Lattich Salat 30 H. Da die Emission der Commandit - Gesellschaft auf Actien Gra^sÜagasimTdu Prirb temps, Paris, für Montag den 16. Mai a. c. angekündigt ist, so dürften die nachfolgenden Notizen über dieses Unternehmen willkommen sein. 1. Bietet es folgende Garantien: Beständige Controlle des Publikums, absolute und persönliche Haftbarkeit des Geranten und Garantie des Kapital« durch die vorhandenen Immobilien und Mobilien. 2. (58 kommen nur 61,916 Actien ä Frs 500 al pari, ohne jeglichen Aufschlag zur Emission, da Herr Jules Jaluzot, welcher Leiter diese« großen Geschäfte« bleibt 18,084 actien - ungefähr ein Viertel des Gesellschafts-Vermögens - für sich reiervirte. 3 Die Einzahlungen finden folgendermaßen statt. 50 Frs. bei der Zeichnung, Fr« 75 bei der Zutheilung. Frs. 125 am 30. November 1881, Frs. 125 am 11. Juli 1882 und Frö-. 125 Qm 31- Juli 1883. Da die Einzahlungen so vertheilt sind um dem jeweiligen Bedürfntß an Kapitol zu entsprechen, so findet für Vorauszahlungen keine Vergütung statr. 4. Eine Commandit-Gesellschaft auf Actien unterschetdet sich von einer anonymen Gesellschaft dadurch, daß der Gerant der ersteren nach dem Gesetz persönlich für seine Verwaltung verantwortlich ist, während bei einer anonymen Gesellschaft seine Entlastung genügt ibn von jeder Verantwortlichkeit zu cnthcbm. Die Gesellschaft der Grands Magasins du Pnntemps ist eine Commandit-Gesellschaft auf Actien, mithin haben bl: Subscribenten die bedeutende Garantie der persönlichen Verantwortlichkeit des Herrn JuleS Jaluzot. 5. 50 u Zinsen werden den Aktionären in 2 Raten am 31. Januar und 31. Juli jeden JahreS auSbezahlt: dieselben haben außerdem Anspruch auf eine Dividende von 50% des Reingewinnes welch» alsbald auf 52% % erhöht wird, sowie eine Reserve von 3 Millionen Franken confhtuirt ist. ' 6. Die Zulassung der Actien zur Pariser Börse w-rd verlangt werden. D"«clien werden, nachdem der vierte Theil darauf eingezahlt ist, umsetzbar fein. . . , actien be8 Printemps bilden demnach dic denkbar sicherste Kapitalanlage und durfte cs ra.blich sein nicht erst den 16. Mai abzuwarten, sondern die Biquemlichkeit, w'lche die Sub.crtpi.on durch Correspondenz bietet, zu benutzen und sich schon jetzt unter Einsendung der ersten Zahlung von je Frs. 50 per Aktie in recommandirten Briefen an Herrn Jules Jaluzot zu wenden Holzversteigerung in der Königl. Oberförster®! Krofdorf. Die irrt&ümlid) auf ben 11. er., auf Buk- und Betlag. Derleate. in Nr. 102 diese» «lattet veröffcntttchtc Saf!ctae Hecdt, „ Lckellfiscl,, ,, Schollen in Eispackung empfiehlt (3229 Carl Lchwaad's Delicateffenbandlung. Gelreide-Prchhese ä Kilo dt 1.05 versendet täglich frisch von 4 Kilo an (3228 Gnst. Vogel in Solmgen. 3191) Mehrere alte Treppen zu verkaufen bei I. H. Fuhr, Sonnenftraße- BCorsetten, in retcher Auswahl, extra Wetten und Fa^on werden exact paffend angefertigt. (3124 A. ^a«q«ann, Kirchenplatz. Zu verkaufen. 2899) Ein Ziergarten am Nahrungs- derg, mit kleiner Villa zu verkaufen- Schönste Fernsicht. Näheres durch 3 «litz Gesucht ein Tapeziergehülfe von 3185)Aug. Osmann. 3162) Ein ordentliche- Dienftmadchen mit guten Zeugnissen, ober eine zuverlässige Laufftau zu sosorttgem Einttttt ge- sucht Grünbergerstraße B Nr- 159d/,o. In eine Voliere zu kaufen gesucht: Distelfinken. Buchfinken, Blutfinken, Zeisige Hänflinge re. (2945 Von roem? sagt die Erved. d. Bl- —3201) E:n Mädchen, welches in Haus- Arbeiten und feineren Arbeiten gründlich erfahren ist, sucht Stelle in einer besseren Familie. Näheres bei der Erped. ds _____________ 3143) E'-n braves Mädchen von 15—16 Jahren wiid des Tags über gesucht. Näheres bei der Erped. d. Bl._________ 3211 Em noch guter Fahrstuhl wird zu kaufen gesucht. Von wem? sagt die Exped- d. Bltts.___________________________ 3227) Em Metzyerlehrlmg gesucht- Näheres bei der Exped. d. Bltts. 3052) Acht- b s zwölfjährigen Realschülern wwd ge^en mäßiges Honorar gründliche Nachhulse geleistet. Näheres bei der Erved. d Bl-______________________ Die Renten- und Lebens Versicherungsanstalt zuDarm- stadt hat gegenwärtig Gelder zum Äusleihen gegen hypothekarische Sicherheit verfügbar. Näheres bei dem Bevollmächtigten J*. Fh.. Müller, Bahnhofstraße. m- ISS Wenzeh Garten Actien -Commandit- Gesellschaft DER GRANDS MAGASINS DU niNTKirs zu PARIS UNTER DER GESELLSCHAFTS-FIRMA: Jules JALUZOT & Cie. CAPITAL: 40,000,000 Franken. Getheilt in 80,000 Actien von je 500 Franken EMITTIRT AL PARI Ohne jeden Aufschlag Franken bei der Zeichnung; Franken bei der Zutheilung; Franken am 30. Novbr. 1881; Franken am 31. Juli 1882; Franken am 31. Januar 1883. Sitz der Gesellschaft: Boulevard Hausmann, Paris. 75 125 125 125 die folgendermassen j zahlbar sind: 1 ZWECK DER GESELLSCHAFT: ARTIKEL 5 DER STATUTEN (1) Die Gesellschaft hat zum Zweck den Betrieb der unter dem Namen Prlntemps bekannten, von Herrn JULES JALUZOT eingebrachten Modewaarenhandlung sowie die zu diesem Betriebe nothwendigen Bauten. Der Betrieb soll im en-gros und en-detail Verkaufe aller Waaren, welche gegenwärtig oder in Zukunft in das Modefach schlagen, bestehen; die Gesellschaft soll die zu ihrem Betriebe nöthigen Fabrikationen direkt oder indirekt in Commanditenform ausführen können; sie soll selbstständig oder mit Hülfe Anderer den Transport ihrer Waaren organisiren und diese ihre Einrichtungen auch zum Transport fremder Waaren benutzen können; sie soll Conti-Correnti halten und zur Discontirung von Handelseffecten sowie zu öffentlichen Zeichnungen Schalter einrichten dürfen; sie soll ihre Einrichtungen in den Fabrikstädten zur Bestellung von Aufträgen auf Rechnung Anderer benutzen dürfen ; endlich soll sie öffentliche Garde-meuble einrichten und Vorschüsse auf deponirte Waaren machen dürfen. 5°|o ZINSEN- werden jährlich den Actionären zugetheilt mit Anspruch auf eine Dividende von 50% des Reingewinns. oitiitt Sötoipiion 64, Boulevard Haussmann, 64 Montag den 16. Mai Briefliche Zeichnungen werden schon jetzt angenommen. In diesem Falle bitten wir die Zeichnung in versiegeltem Briefe mit Wertherklärung, nebst sovielmal 50 Franken als man Aktien wünscht, an Herrn Jules JALUZOT, in Paris einzusenden. au die geebrleii Damen. Die Expeditions-Äbtheilung für Frankreich und das Ausland ist vollständig reorganisirt. Alle Anfragen wegen Kataloge Proben und Waaren zu richten an Herrn Jules JALUZOT PARIS. (I) Die Statuten sind bei Herrn Notar SURRAULT in Paris deponlrt und stehen zur Verfügung der Zeichner. Um sie zu erhalten, wende man sich an Herrn Jule* JALUZOT zu Pari*. "Zlö Freitag den 6. Mai: lll.6rnerimentar=Fodrnq 3232) von Gustav Amberg unter Vorführung vieler neuer und eigenthümlicher Apparate. PROGRAMM: Wärme und die mechanische Wärmetheorie. — Thermo» foule und Galvanometer. Schmelzen von Metall zwischen den Polen eines El klro-Mag- eten durch Notation. — Ausdehnung. — Verdunstung. — Gefrierprozesie. — Sprengung. — Der Papin'sche Tops — ein Geyser mit regelmäßigen Eruptionen. D