Jeutr, ^bruar er. Blnöfium V ihbt. ^trlani) zu pachte« (614 ntur '11 Wnunirten :W tzesefl: ift btg lawnbtr. 5i6Btn, eventuell an einen quali- Mann unter ZU übertrQflm. ^,DiSe«ti»n^ 1 * tfpmp. m n-__(641 mit guten Zeug- i und Hausarbeit Mörz zu mieten 'M Stahl, lteisoerg 4. Rädchen für die i dte t5xp. d.!öl. rybenft rnft, eröffnet habe, r Art ans den r fisten Preisen. Achen. Zienstag tenellt o 0 0 a* '90 i ü t-, welch« Q o ltztrr. q 81t Erstes Blart. Sonntag Icn 6 Februar 1881. Aießener ^n^ciger AnBgt- «!lt> ■KAM für in Kreis Gießen. -------------------. ----------------------------------— "" ■ Preis vietteljährlich 2 Mark 20 Pf. mlt vnngrrloh^ menptBnreott. Berlin, 4. Febr. Abgeordnetenhaus. Berathung deS Verwendungs- gesetzes. Fürst Btsmarck tritt für das VerwendungSgesetz ein, daS eventuell mit Zuhülfenahrne einer Nachsesston zu Stande kommen müffe; seine Absicht sei, die inländische Landwirthschaft vor den Mißernten deS Auslandes sicher- zustellen. Tie Grundsteuer solle aufhören, der Maßstab für die Zuschläge zu fein, sein Pnncip sei es, einen Ausgleich zwischen dem zu großen Maß birecter unb dem geringen Maß indirecter Steuern herbeizuführen. Nur die Einkorn- mensteuer wollte er belbehalten haben, die übriaen Steuern ben Kreisen unb Sommunen überlassen. Hier sage man, man wisse nicht, was der Reichstag beschließe, man wisse nicht, was der Landtag beschließe. Wir wollten, daß Sie fick durch dieses G-setz selbst binden, ehe wir an ben Reichstag gehen; wenn Sie das Gesetz ablehnen, so find wir dem Reichstage gegenüber in einer unfichern Lage. Wir beweisen ihm aber dadurch doch, daß wir bemüht waren, unsere Schuldigkeit zu thun. Der von mir erstrebte Zustand muß mit dem VerwendungSgesetz beginnen. Folgen Sie uns auf dem vorgeschlagenen Wege. Der Tabak muß einen größeren Ertrag bringen, als bisher. Ich muß größere Mittel haben und Balte den Tabak für das geeignetste Object dazu. Die parlamentarischen Kämpfe werden mich von meinen Principien nicht abbringcn. Ich bin auf dieselben vorbereitet und werde nicht eher zmücktreten, als bis der Ka.ser mich zurücktreten heißt. Ich bin zu diesem Entschluß gekommen, nachdem ich gesehen, wer fich über meinen Rückttitt freuen würde. Begraben Sie das Gesetz nicht in der Commisfio«, sondern sagen Sie offen: Ja oder Nein. Nächste Sitzung und Fortsetzung morgen. — Der englische Botschafter in Konstantinopel, Göschen, wird morgen bi-r erwartet, ebenso Graf Hatzfeld. Beide werden vor ihrer Abreise mit dem Fürsten Bismarck conferlrcn. Die Botschafter aller Mächte werden in Kon- pantinopel in gleicher Richtung und übereinstimmend auftreten. — In der am 3. d. Mts. unter dem Vorsitze des Staatsministers v. Bötticher abgehaltenen Plenarsitzung des Bundesraths erfolgte zunächst die Mtttheilung, daß von Sr. Durch!, dem Fürsten Reuß älterer Linie an Stelle des Wirk!. Geh. Raths, Regierungspräsidenten Faber, besten bisheriger Stellvertreter der Geh. RegierungSrath v. Geldern-Crispendorf zum Bevollmächtigten zum Bundesrath ernannt worden ist. Die Präsidial-Anträge wegen Aenderung der Bestimmungen des Etsenbahn-Betriebs.Reglements über den Transport von Zündhütchen und Sprengkapseln und betr. die Vergütung für die Erhebung und Verwaltung der Tabakssteuer wurden den zuständigen Aus- schüsten überwiesen, wogegen eine weiter etngegangene Uebcrstcht über den Stand der Bauausführungen und der Beschaffungen von Betrtebsmatertal für die Eisenbahnen in Elsaß-Lothringen lediglich zur Kenntntß genommen wurde. Hiernach genehmigte die Versammlung dem Gutachten der mit der Vorprüfung befaßten Ausschüsse entsprechend — mehrere Gesuche um Zulaffung von Steuerleuten zur Schifferprüfung auf große Fahrt und eines Angehörigen der Reserve der katserl. Marine um Zulaffung zur Ausübung des Steuermanns-Gewerbes. Weitere Beschlüffe bezogen sich auf Zollangelegenhetten. Von der Festsetzung eine- Stückzolles für Petroleum soll bis auf Weiteres Abstand genommen werden; der königl. preußische Finanzminister wurde ermächtigt, in Lübeck aus- nahmsweise auch für Sesamöl, gemeine fette Seife und Wallrath Privat- Transitlager ohne amtlichen Mttverschluß zuzulaflen, wenn ein Verkehrsbedürfniß anzuerkennen ist und im Jnterefle der Zollstcherheit Bedenken nicht entgegenstehen; die Zollbegünstigungen, welche den von der Ausstellung in Melbourne zurückkommenden deutschen Gütern gewährt werden sollen, wurden im Einzelnen geregelt; mehrere Eingaben, betr. a) die Gewährung von Erleichterungen in der Zollcontrole von metallenen Schtffsbaumaterialien, b) die Anfertigung von Kisten in der Zollveretnsntederlage zu Hamburg, sollen ablehnend beschieden werden. Der Entwurf eines Gesches für Elsaß-Lothringen zur Ausführung deS ReichsgesetzeS vom 23. Jnnt 1880 über die Abwehr und Unterdrückung von Viehseuchen, über welchen der 4. und 9. Ausschuß Bericht erstatteten, gelangte mit geringen Aenderungen zur Annahme. Den Schluß bildete die Vorlegung von Eingaben und die Regelung ihrer geschäftlichen Behandlung. London, 4. Februar. Der Polizeigerichtshof von Bow Street hat angeordnet, daß Davitt die 14jährige Zwangsarbettsstrafe, zu welcher er im Jahre 1870 verurtheilt worden war, vollständig verbüßen soll. Konstantinopel, 4. Februar. Eme Truppenabthetlung von mehreren Bataillonen soll mit einer großen Menge Munition und mit beträchtlichen Geldmitteln nach Salonichi gesandt werden, wohin sich auch Derwisch Pascha nach einigen Tagen begeben wird. Paris, 4. Februar. Der Senat beschäftigte sich heute mit dem An- trag Baragnon's, wonach der Vorsitz im Conslictsgertchtshofe künftig nicht mehr dem Justizminister zustehen soll und hat es abzelehnt, den Antrag in Erwägung zu nehmen. Kuxhafen, 4. Februar. Heute früh sand bei Kugelbaak ein Zusam- wenstoß zwischen dem Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Kronprinz Friedrich Wilhelm" und dem Dampfer „City of Dublin" statt. Der letztere ist ge1un> ken, 6 von der Schiffsmannschaft sind ertrunken, die übrigen gerettet. Paffa- qiere sind nicht an Bord gewesen. Der Dampfer führte eine Zuckerladung, die von Hamburg nach Bristol gestimmt war. London, 3. Februar, Abends. Unterhaus. Nachdem verschiedene Interpellationen erledigt waren, machte Harcourt die Mittheilung von der Verhaftung Davitt's. Parnell richtete darauf die Frage an die Regierung, ob Davitt irgend welche Bestimmung des Entlassungsbefehls (ticket of leave) verletzt habe. Es wurde hierauf keine Antwort ertheilt. Gladstone, welcher seine Resolution gegen die Obstruction beantragte, wurde inmitten seiner Rede von Dillon unterbrochen, der einen Ordnungsruf gegen den Premier beantragte. Da Dillon nicht zum Schweigen gebracht werden konnte, so wurde er vom Sprecher zur Ordnung gerufen und alsbald seine Suspension mit 395 gegen 33 Stimmen beschlossen. Dillon weigerte sich, dem Beschlüsse Folge zu leisten und mußte mit Gewalt inmitten äußerst tlürmischer ©eenen entfernt werden. Als Gladstone darauf von Neuem das Wort nehmen wollte, unterbrach ihn O'Donnoghue mit einem Anträge auf Vertagung der Discussion. Der Sprecher erklärte, Gladstone habe das Wort. Letzterer erhob sich daraus, wurde aber sofort von Parnell unterbrochen, der verlangte, daß dem Premier das Wort entzogen würde. Der Sprecher bezeichnete diesen Antrag als eine Verletzung der bestehenden Ordnung und als eine hartnäckige Obstruetion. Da Parnell bei seinem Verlangen beharrte, wurde er vom Sprecher zur Ordnung gerufen und seine Suspension unter Stimmenthaltung der Homeruler mit 405 gegen 7 Stimmen beschlossen. Parnell weigerte sich, den Saal zu verlassen und wurde von dem Sergeant at arme und dessen Beamten gewalsam entfernt. Beim Verlassen des Saales brachten die Homeruler ihm eine Ovation. Nachdem aus ähnlichen Anlässen auch Finigan erst zur Ordnung gerufen und dann mit 407 gegen 2 Stimmen suspendirt war, wurde der Antrag gestellt, die 27 Homeruler zu suspen- btren, weil dieselben sich weigerten, mitzustimmen und dadurch sich ungehorsam gegen den Sprecher zeigten. Die Suspension von 29 Homerulern wurde mit 410 gegen 6 Stimmen beschlossen. Die Homeruler wurden, einer nach dem andern, zum Verlassen des Sitzungssaales genöthigt. Hierauf wurde noch gegen mehrere andere irische Depu- tirte die Suspension ausgesprochen. Die Zahl aller Suspendirten beträgt 36. Um 8V2 Abends begann Gladstone die Begründnng einer Resolution gegen die Obstruction. Lokales. Gießen, 5. Februar. Wir erhielten nachstehende Zuschrift- Dem Herrn Antikritiker, der mit „billigen und schlechten" Witzeleien sich über das Lob ereifern kann, das ich der Oberon-Ouvertüre zollte und der von dem „musikverständiqen" Publicum aufgefordert i?) sein will, meinen geringen DcifaK, den ich dem letzten Concert, namentlich mit Rücksicht auf „unseren berühmten Solo Geiger" (sic!) gespendet haben soll, zu berichtigen, sei bemerkt, daß ä tempo übereinstimmend auch ein andercs hiesiges Blatt hervorbob, daß das Programm des Herrn E. diesmal nicht, „auf der Höhe seines Tulcnt-s" uno seiner Kunst stand und daß dies überall m den Kreisen, die compctent sind, im Einklang mit dem einmüthigen Urtbeil der Presse, anerkannt wurde Daß ich Herrn Sauret's Spiel zu gering anschlage, kann Niemand aus meinem Referate vom 30. Januar entnehmen wollen. Auszug aus denLlanörsamtsrrgistern des Standesamts Gießen Dom 31. Januar bis 6. Februar 1881. Aufgebote. 2^' Januar. Frachlfuhrmann Karl Chrtstlan Jughard von Gießen mit Elisabethe Buch, Tochter dcS Handelsmanns Johannes Buch IV., von Roßbach. Den 3. Febr. Klempner geTbinanb Max Emil Schulz von Potsdam mit Elise Wr.ngel, Tochter des verst. Müllers Jacob Wrmgel 111., von Ober-Hmlen. 1 Eheschließungen. ^^der Heinrich Bartsch zu Gießen mit Anna Gertrude Rose, Tochter des Bäckermeisters Johann Philipp Rose, von Zlerenberg. Den 2. Februar. Oer MnÄ rt"n'r b'r,.Db"l,,(1'. je 0.80 99 Hühnereier 1 Stuck 7-8^, 2 St. 00 Gänseeter 1 St. 11-12 V Käse per Stück 4—10^, Kä,«matte per Stück 3 —0 Erb en t Liter 20 A, Linsen 1 Liter 24 A äaubm P" t Wnet & St- l 2ü-1-7« 13O-13oX“^. Psd. 50—60 Enten per Stuck JL 0 CO 2 00, Ochienfleisck 66 - t 0 ver 9lfh L wt 4-,-50 4, AÄ 54 -°6?r DlwLilI Q 0 Kartoffeln per 100 Kilo 4.00—0.00, Zwiebeln p. Etr JL 10—0 Milch per Llte^lb^unb^^^^Leißkraut 100 Stück JL 0.00—Q.QO, Enteneier per 1 Stück 8-9 r, gebe ich dem Herrn Gegner die Versicherung, daß für ihn und sein kurttS musikalisches Verstandmß Weber wenigstens nicht seine obenerwähnte hochromantische Oper beschrieben hat. Es fehlt leider meinem Gegner jegliches Sensorium für poetisches Anemviinden characteristischen Musikstücken gegenüber. derselbe Vl”. «®e^tnclaüiatulJ , und deren Affecttonen die ich und viele Andere gerne acceptire ^bbesattete „Gefühlsclaviatur", die mir viel schlimmer zu sein dünkt als jene andere, denn auf ihr durften gewisse Tondichter nicht gerne spielen wollen' — Aber am beklagenswetthesten ist, daß unser Mann den Eingang m.tnes Referates nicht zu interpretiren verstanden und daß er zwischen den Ze,l- «ämm-i-r. fltb. Ock-I, Eh,fr.» b<6 L-cktr-rS Statt Stimm««, alt 28 I. 11 M. 29 T., gest. den 1. Februar. «S- Das Museum des historischen Vereins (im Rachhaus) ist jeden Montag von 11-12 Uhr den M tgl.edern des Vereins geöffnet. Allgemeiner Anzeiger. I>i«Ä & Wayss9 TTntemehmer von. Gement -Arbeiten Frankfurt a. M., grosse Gallusgasse 17. empfehlen sich zur Ausführung von Bodenbelägen für Fabriken, Bierbrauereien Magazine, Keller, Trottoiranlagen rc., Betonirungen von Gebäude- und Maschincn- fundamenten, Gewölben, Turbinenanlagen, Mauern rc., Herstellung wasserdichter Räume. Bestehende Keller, in welche bei höherem Grund- oder Fluthwasfcr- stand Wasser cindringt, werden unter Garantie trocken gelegt (825 Bauer scher Gesangverein. Sonntag den 13. Februar 1881: ibendünterhaltiing im Saale des „Prinz Carl“. Anfang 1 Uhr. ,,n m Der Vorstand. mb. Nur gegen Vorzngu-ig der Karten ist der Eintriti gestattet. Bekanntmachung. Die Berichtigung der im Monat Tecembrr v I. gerichtlich erkannten Forst, unb Feldstrafrn hqt tn den ersten 25 Lagen drs Monat- Februar 1881 mit Ausschluß des 12., 13. und 14. an den Zahltagen Dienstag und Samstag Vormittag- bet Großherzozl cher District- - Ein« nehmerei Gießen 1 zu geschehen. Gießen, den 4. Februar 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Ä. Bramm. (843 Bekanntmachung. Im Ftrmen-Register d-- unterzeich» neun Gericht- wurden heute folgende Einträge vollzogen: l) Friedrich Habenicht betreibt daselbst »eit Anfang dieses Jahres ein kaufmännisches Geschäft tn Artikeln künstlicher Glasschncideret für Micro-cople und Wissenschaft- lichm Gerätven unter der Firma „Heinrich Vogel"; 4) Albrecht Docter daselbst seit dem 18. »origen Monats ein Garderobegeschäft unter der Firma , A Docter", seiner Khefrau Rosalie, geb. Katz, hat er Procura erthetlt; 3) Hofconditor Gduard Lind von Gi'ß^n, seitheriger Inhaber der Firma gleichen Namen-, ist ge- storben, seine Wtttwe Louise, geb. Hein, führt da- Geschäft unter derselben Firma fort; 1) an Stelle des bisherigen Liquidator- der dtefig-n Firma Nattrnann & Weidig, Herrn Julius Nattmann, ist seit 2. d. M. Herr Aug. Weidig dahier getreten ; 4) tie Ha> dkl-gesellschaft Docter Katz zu Gießen besteht nicht mehr, da der Gesellschaft-Vertrag am 15. vor. MtS. zu Ende ging, die Firma wurde gelöscht. Acttven und Passiven find auf A. Docter dahier übertragen. Gießen, am 3. Februar 1881. Großherzogl. Amtsgericht Gießen. Gebhardt. 802)Glässing. (Otfftntlidjr Ktkauntinachllilg. Philipp Berg Küfer von Traiö, welcher schwachsinnig ist. erhielt al- Curalor Johanne- Klein II. daselbst beigegeben. Jenen verpflichtende Rechtsgeschäfte können nur durch diesen abgkscklosien werden. Gießen, den 3. Februar 1881. Großhenogl. Amtsgericht Gießen. 849) Stammler, Amtsrichter. Holzversteigerung. Donnerstag den 10. d. M., Nachmittags 1 Uhr. soll in dem Allertshäuser Gemeinde- wald. District Gebranntenbecke, nach- verzeichneteS Holz versteigert werden: 4 Rmtr. Hainbuchen Aaüppelholz, 2 „ Eicken Knüppelholz, 3250 Stück Hainbuchen Schlagwellen, 150 „ E chen Stlagwellen, Die Zusammenkunft ist im District Gebranntenheckk. LÜertthausen, den 3. Februar 1881. Großh. Bürgermeisterei Allert-Hausen. 821) Römer. Versteigerung von Fettvieh. Donnerstag den 10. Februar, Mittags 1 Uhr, sollen b'i besiger Guts-Verwaltung 33 Stück fette Ochsen öffentlich versteigert werden. Louisenlust, Post Hirzenhain, den 5. Februar 1881. 815)____________I, Emrich. Zu verkaufen. Harzer Kanarienvogel, beste Schläger, vorj. Zuckt & 6—8 JL, Weibchen ä 1 welches sein Leiden ist. Fragen: Habe ich Schmerzen, habe ich Drücken. Schwierigkeiten beim Atbmen nach den Mahlzeiten :' habe ich ein schwereT. Gefühl, begleitet mit Schwindel '? haben die Augen einen gelblichen Anflug s Ist auch ein dicker Schleim auf der Zunge, Gaumen und Zähnen beim Erwachen vorhanden, begleitet mit einem üblen Geschmack im Munde? Ist die Zunge belegt? Sind Schmerzen in den Seiten o^er dem Rücken? Ist es ein Gefühl von Füllung der rechten Seite als ob die Leber sich vergrößein möchte? Ist es eine Mattigkeit oder e,n Schwindel, der mich befällt, wenn ich eine gerade Stellung einnehme ? Sind die Ablässe der Nieren wen g oder stark gefärbt, vci bundcn mit einem San, ersichtlich beim Stehcnlassen in dem Gesäße? Ist nach Einnahme der Speisen die Verdauung mit Aufblasen des Bauches und Ausstößen verbunden? Ist auch öfters heftiges Herzklopfen vorhanden? Diese verschiedenen Symptome kommen nicht immer vor, aber sie quälen den Leidenden eine Zeit lang und sind die Vorläufer einer sehr schmerzlichen Krankheit Sollte die Krankheit längere Zeit unbeachtet gelassen bleiben, fv verursacht sie einen trockenen Husten, begleitet mit Uedel- keiten. Rach einer vorgerückten Zeit erzeugt sie eine trockene Haut von schmutzig biaun aussehender Farbe; die Hände nnb Füße weiden stets mit einem kalten Schweiße bchattet sein Wie die Leber nach und nach krankhafter wird, erscheinen auch rheumatische Schmerzen und die gewöhnliche Be, Handlung ist gänzlich nutzlos gegen diese quälende Krankheit. Es ist sehr wichtig, daß diese Krankheit schn ll und energisch gleich im Anfänge ihre, Entstehung behandelt wird. Der Appetit kehrt alsdann wieder zurück und die VerdaiiungSorgane verrichten ihre nöthi- gen Functionen. Diese Krankheit heißt Lebcrleiden und ist das e'nzige und sicherste Mittel der Shaker.Extract, eine vegetabilische Zubereitung, erz ugt in Amerika für den Eigen- thüme, A. I. White. DiesiS Mcdicament trifft die Grundlage der Kranki-eit und vertreibt dieselbe gänzlich durch das ganze System. Der Shaker Extract ist kein Geheimmittel. Auf jeder Flasche find die vefiandthetle genau verzeichnet. Dieselben finb vor dem deutschen iSeneral-Eonfule In Rew--)ork auch eidlich bestätigt worden. n ■ Sachen: Löwcn-Apotheke. Adelnau: A. Mathies, Apotheker. Altona: Vw ■ Löwen Apotheke. Auerbach i. S.: In der Apotheke. Augsburg: Apotheke zur Afra, Backnang: A Meurek, Apotheker, Bautzen: In beiden Apotheken. Berlin : Strauß - Apotheke, Stralauerstraße 47; Einhorn - Apotheke, Kurstraße 34/35 ; Victoria-Apothek-, Friedrichstraße 19 Biesenthal (R.-B- Potsdam): B. Schuchard, Apotheker. Böhmenkirch, Wtbg: Schloß-Apotheke. Borna: Löwen-Apotheke. Brackenheim, Wtbg.: Eunradi, Apotheker. Breslau: H. Mertzhaus', Apotheker, Vorwerkstraße 29. Bunslau: F Pitzsckke, Apotheker; Störmer, Apotheker. ((albe n. M. Hirschseld, Apotheker, Chemnitz: Engel-Apotheke; Nicolai-Apotheke; Schloß-Apotheke; Löwen-Apotheke. Bahlen : Adler - Apotheke. Bonsdorf, Wtbg.: Schloß - Apotheke. Edenkoben : Dr. Schmidt --lckert, Apotheker. Eisenach: Hof - Apothcke. Elsaß: Fast alle Apotheken. Eppendorf i. K.: In der Apotheke. Ehlingen: W. Häberlen, Apotheker. Ferdinandshof: W. Augsburg, Apotheker. Klöha i. K.: F. Kriebel, Apotheker. Nörsheim a. Nl.: Scherer, Apotheker LranKenberg i. K.: Knackfuß, Apotheker. Friedberg i. B.: A Nenning, Apotheker. Lulda: H Uht, en gros creithain i.In der Apotheke. Eelnhausen: H. Stockhausen, Apotheker. Eiehen: Hirsch-Apotheke. Glauchau i. S.: Kronen Apotheke Görlitz: Th- Wagner. Apotheker; L- Heinemann, en gros; Suschke, Apotheker. Eolha: Hof« Apotheke. Er.-Schönau i. -.: In der Apotheke. Halle: Engel-Apotheke. Hanau: T>om- petter, Apotheker. Heidelberg: Dr. Steinau, Apotheker. Heilbronn: H. Otto, Apotheker. Hosheim i. Sckcrer, Apoth k r. Böln: Dom - Apotheke, Eoinödiensti aße 1. Labes, R -B. Slrtt n: In der Apotheke. Lauenttein i. S.: In der Apotheke. Letschin, R--B Frankfurt a O : In der Apotheke. Löhuih: Follenius, Apotheker. Lömenberg: Hanke, Apotheker Lothringen: Fast alle Apotheken. Mains: Mohren - Apotheke. Marienberg: In der Apotheke. Milliveida i. S.: In der Apotheke. München : Ludwigs-Apotheke, :>tcuhauseiistraße. Mutzschen: Schürer, Apotheker. Mylau i. -.: In der Apotheke. lleu-5chöneleld bei Leipzig: Falken-Apotheke. Neustadt bei Danzig : Dr. Thiele, Apotheker Nürnberg: Marien-Npotbeke. (Yberndorf, Wtbg.: E Reiter, Apotheker, (yederan i. A. Richter, Apotheker. Y)els: P. Oelkrug, en gros. Offenbach a. A.: Möllinger & Mühl, en gros. (yppeln: Löwen-Apotheke Pegau i. s.: H. Richter, Apotheker Posen: Rothe, Avotbek r, cn gros und en detail, primkenau: Hof-Apotheke. Nadeberg: !h. Huth, Apotheker. Neichenbach i. B.: Adler-Apotheke. Neullingen: R Fink, Apotheker. Lochlitz i. 3.: Raumann, Apotheker. Nötha: ireibmann Kott weil: Fischer, Apotheker. Uuhla : Hering, Apotheker, Nybruck, R-B. Oppeln: B. Mensel, Apotheker Schöneck i. S. : Fuilcke Apotheker. Schweinfurt a. M.: Dr. Thiele, Apotheker. Schweidnitz. H. Bando, Apotheker. Seefeld: C. F. Münster, Apotheker. Siebenlehn i. S. In der Apotheke Sondershausen: Hof-Apotheke. Soimenwalde: R. Kemper, Apotheker. Stargard: I. Zippel, Apotheker. Stolpen i. S.: F. Legler. Apotheker Straubing i. B.: G. W Schenk, Apotheker. Slroppen i. S.: In der Apotheke. Stuttgart: Hirsch Apotheke; Löwen-Apotheke; H. Mayer, Apotheker. Tann a. phön: W- Knörr, Apotheker. Tnnpliu: E Zübl, Apotheker. Tharandt: 0- Lagatz, Apotheker vandsdurg: G. Kästner, Apotheker Malden- burg L S.: R. Bock en gros. WaUcheim l. S.: In der Apotheke. Wallhausen: Th-Doeb- mnnn, Apotheker. Wartha i. Schlesien: Guttler, Apotheker. Wasserburg a. 3nn: Th. Palamo, Apotheker Weil die Stadl. Bolz, Apotheker. Wismar: Hof Apotheke. Wiil- yensdorf i. S.. Habigt, Apotheker. Wittstock, R -B. Potsdam: ?l. Lindenberg, Apotheker, wiirsburg: Roscn-Apoth-ke. Zeulenroda: Poppe, Apolh-ker. Zittau i. S.: Stadt- und Johannis Apotheke. Zöblitz bei Marienberg: G W. Schulze, Apotheker. Zsckopau i L.: M. Lckarfi. Apotheker. 3wickau: Sckwanen-Apotheke. (H. 6235) (814 Hemden nach Maß. 752) Einem geehrten Publikum vie ergebene Anzeige, daß ich das Anfertigen von Hemden nach Maß, welches ich seit dem Bestehen des Geschäftes des Herrn Lüttringhaus besorgte, nunmehr für eigene Rechnung betreibe. Gleichzeitig empfehle mein Lager von Hemdenstoffen und -Einsätzen aus derselben Fabrik bezogen, wie bei Herrn Lüttringhaus, zu billigen Preisen. Trau Katharine Kauber, Kren; D. 1, bei Herrn Adolf Schmidt. »23) Einem verehrlichen hiesigen und auswärtigen Publikum zur Nachricht, daß ich durch Anschaffung eines großen Möbel-Transportwagens in der Lage bin, alle Bestellungen bei Umzügen durch Wohnungswechsel, Versetzung rc. nach allen Richtungen hin bestens ausführen zu können, sowie Verpackung von Glas, Porzellan rc. unter Garantie übernehme. Ludwig Bender, Marktstr. D. 224, Die Nähmaschinen von der Singer Manufacturing Co., N"ew York erste und grösste Nähmaschinen-Fabrik der Welt, haben sich durch ihre außerordentliche Leistungsfähigkeit, Güte und große Dauer als die vorzüglichsten aller Nähmaschinen bewährt und wird dieses nicht nur von mehr als drei Millionen Käufern und unparteiischen Fachleuten anerkannt, sondern auch durch mehr als zweihundert der höchsten Ehrenpreise, ganz besonders aber durch den sich mitchedem Jahre vergrößernden Absatz bestätigt, welcher im vorletzten Jahre allein 431,167 Nähmaschinen. oder mehr als 1400 Stück für jeden Geschäftstag betrug. Die von der Singer Manufacturing Co., New-York, erfundenen neuen Maschinen-Gestelle mit Nollen, verbunden mit anderen hervorragenden Neuerungen, wie ferner die selbstthätigen Hülfsapparate, mit denen die Original Singer Maschinen aufs Neue) versehen sind, bieten wiederum so bedeutende Vortheile, daß ich besonders darauf aufmerksam mache. Um die Anschaffung dieser für den Haushalt wie für den Gewerbebetrieb gleich vorzüglichen Maschinen Jedem zu ermöglichen, werden dieselben ohne Preiserhöhung gegen wöchentliche Zahlungen von Jl. 2 an abgegeben und alte, sowie nicht zweckentsprechende Maschinen aller Systeme in Zahlung genommen. Vollständige Garantie; Unterricht gratis- 1VT n p q a f wenn die Maschine außer der Fabrikmarke, auf dem Arme in Goldschrift die volle Firma „The Singer Ul d)Vj 11 l > Manufacturing Co.“ trägt und von einem mit meiner Unterschrift „G. Aeidlingcr" versehenen Garantie- --schein begleitet ist. G. Neidlinger, Giessen, Bahnhofstrasse. 812) Vermietungen. 820) Ein fein möblirNs Zimmer ift sofort zu oermieihen. Wo? sagt die Exp- d. Bltts. 824) Ein Familienlogis zu oermieihen bei Joy. Nohrbach, Gartfeld. 826) Fr. mötl Zimmer zu oermieihen. _________Maiklsrraße D. 218, 1 St- 837) Schönes geräumiges Logis zu oermieihen. 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Klerx bereit erklärt, einen Unterrichtscursus mit bedeutend ermässigtem Honorar und günstiger Unterrichtszeit einzurichten, wenn sich eine angemessene Anzahl Schüler daran beiheiligt. Reflectanten wollen sich an die Unterzeichneten wenden; dieselben theilen die Bedingungen mit und nehmen Anmeldungen entgegen. 836 H. Velten^ Kaplansgasse. Q. #1 ölle^ Westschoor. Er ist schon da I *963 Großer Massen - Ausverkauf im Hause des Herrn Gustav Gerhardt auf dem Lindeuplatz. Auf meiner Durchreise will ich während einiger Tage den Rest meiner Waaren zu spottbilligen Preisen ausverkaufen. Ersuche die hochgeehrten Damen sich von der Billigkeit meiner Waare durch nachfolgenden Preis-Courant überzeugen zu wollen. Hochfeine pest ckte Damenkragen von 20 H an. Seidene Binden unt> Halstücher von 20 an. Leinene und Lüstre-Schürzen von 30 an. Pliffs-Kragen, das Neueste, von 20 an. Corsetts von 80 H an. Meiste Unterröcke für Damen und Kinder, von 50 H an. Damen- unb Kinderbosen von 60 H an. 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