'Jir. 281. Erstes Blatt. Sonntag den 4. December 1881, Hießener -Anzeiger Aiimgr- und Amiublktt für den Kreis Gießen. »«•««u . Squlstrob. B. Erschcm. ,»g„» mit Su.nol.me b,« -Ptontog«. » ”«rt ” « Durch bte Pos» bezogen vtcrteqAynu) 2 Mark 50 Pi. Amtlicher H y e i l. Betr essend: Die Versicherung der Gebäude gegen FeuerSgefahr. Gießen, am 30. November 1881. Das Grobherzogliche Kreisamt Gießen au die (Hroßherzoglicben Bürgermeistereien des KtreiseS. Wir erinnern Sie, soweit Sie noch im Rückstände sind, an die Erledigung unserer Verfügung vom 8. October l. I. (Anzeiger Nr. 237) binnen 8 Tagen. ________ ______ Dr. Boekmann. Betreffend: Die im Großb-rzoqtbum bestehenden Kriegervereine. Gießen, am 1. December 188L DaS Großberzogliche Kreisamt Gießen an die Großberzoglicben Bürgermeistereien des Greifes. Diejenigen von Ihnen, welche mit Erledigung unserer Verfügung vom 10. v. M. (Anzeiger Nr. 264) noch im Rückstände sind, werden hieran mit Frist von 8 Tagen erinnert. ______Dr. Boekmann.___________________________ Betreffend: Dte Taubstummen Statistik im Großherzogthum Heffen. Gießen, am 2. December 1881. Das Grobherzogliche Kreisamt Gietzen an die Ortsschulvorstande des Kreises. Sie wollen, soweit die- noch nicht geschehen, alsbald die in obigem Betreff zu erstattenden Berichte einsenden. __________ _____ Dr. Boekmann. " Bef an ntmüch u n g. (befunden: 1 Regenschirm, 1 Hammer, 1 Gießkanne, 2 weiße Taschentücher, mehrere Schlüssel. Zugelaufen: 1 kleiner Hund, schwär, mit gelber Brust. Gießen, den 3. December 1881. Großherzogliche Polizeiverwaktung Gießen. FrekentuS. Deutschland. M. Darmstadt, 2. Decemder. Ter Abgeordnete Wasserburg hat bei dem Bureau der zweiten Hammer der Stünde solgenden vom 26. November datirten Antrag übergeben: „Bei der letzten Neichvtagvwahl ist durch die ganze Presse die Mittheilung ge gangrn, das, Wühler beeinflußt worden leien, indem man das Wahlgeheimniß illusorisch machte. An einem Platze sollen chnen Wahlzettel gegeben und sie genothigt worden sein, tue Hände mit dem Wahlzettel in die Höhe zu halten, damit man auch lontroliren könne, ob sie die erhaltenen Wahlzettel nicht vertaufchten. Bei anderen soll die jorm der Wahl zettel eine so aussaüende gewesen fein, daß dieselben bei der Abgabe leicht von Zetteln anderer Kandidaten hatten unterschieden werden tonnen. Ich lasse dahin gestellt, ob sich das Alles genau so verhält. Jede Action, welche das Wahlgeheimniß und dadurch die Wablfreiheit zu sichern geeignet ist, bebarf nicht der Motwirung durch äußere Gründe sondern rechtfertigt sich durch sich selbst, iruie solche Acnon aber wäre es, wenn Wahl- couvcrte von bestimmter Form eingesührt wurden, welche es vollständig unmöglich machen, bei der Stimmenabgabe zu kontrolnen, welcher Wahlzettel abgegeben worden ist. Ich erlaube nur deshalb den Antrag zu stellen: 1. die Hammer wolle (4r. Negierung um Vorlage eines Gesetzentwurfes ersuchen, wonach in allen hessischen Wahlen die Abgabe der Stimmzettel gültig nur in geschlossenen und von der Negierung zu diesem Behuf eigens hergestellten Couverten stattsinden kann; 2. die Hammer wolle Gr. Negierung ersuchen, auf gesandtschaftlichem Wege im Bundeorathe die Anregung zu geben, daß reichsgesetzlich dieselben SicherbeüSmaßregeln für die Freiheit der Wahl bei allen Neichstagswohlen angeordnet werde. — — Der zweite» Kammer ging ein Gesetzentwurf in Betreff der Hinterlegung von Depositen, Kautionen und Privatkapitalien bei der H/iuptstaats lasse nebst Motiven zur irrtheilung der verfaffungsmäßigen Zustimmung zu. Berlin, 1. December. Nachrichten auS München, welche heute im Reichstage verbreitet waren, lauteten keineswegs günstig für das Ministerium Lutz. Danach soll die Demission und die Annahme derselben Seitens des König- Ludwig fast sicher sein. ES würden die Herren v. Lutz und Fäustle aus dem Ministerium scheiden und durch die Herren Ziegler und Lcö ersetzt werden. (Diese Nachricht wird heute dementirt.) Kassel, 1. December. Der Minister der öffentlichen Arbeiten, Herr Maybach, hat an die sämmtlichen königlichen Eisenbahn-Directionen, an die Eisenbahn-Commiffariate, sowie an den königlichen Kommissar für die Thürin» gische Bahn am 14. November ein C-rcular-Schreiben gerichtet, welches den Aufenthalt der Nicht-Passagiere in den Bahnboss-Wartesälen betrifft. Der Herr Minister hebt in diesem durch die Eisenbahn-Kommissariate auch den Prioalbahnen abschriftlich zugegangenen Erlaffe hervor, daß vielfach begründete Klagen darüber laut geworden seien, daß bei einem großen Andrange des nichtreisenden Publikum- die eigentlichen Passagiere in den Wartesälen nur mit knapper Noth oder gar nicht Platz gefunden hätten, so daß eS ihnen fast zur Unmöglichkeit geworden sei. sich zu restauriren. Es wird deshalb Seitens des Herrn Ministers auf die eigentliche Bestimmung der Wartesäle und Dahn- hofs-Restaurationen hingewiesen und betont, daß den sich heraus stellenden Miß- ständen energisch begegnet und beim Abschluß neuer Pachtverträge mit den Bahnhoss-Restaurateuren eine Bestimmung ausgenommen werden muffe, welche diesen die bevorzugte Bedienung der Reisenden vor den nur die Restauration besuchenden Ortseinwohnern zur Pflicht macht. — Daß zahlreiche Reßaura' tionen auf kleineren Bahnhöfen nur durch den Besuch der letzteren gehalten lrerden, dürfte übrigens bekannt sein. Marburg, 1. December. Es plädiN Paderborn seit einiger Zeit für eine Eisenbahnstrecke Brackcrede, Paderborn, Marburg, resp. den Süden und sucht diese Strecke als die beste und kürzeste um den Norden mit dem Süden zu verbinden, darzustellen. Ein Blick auf die Karte Belehrt unS jedoch eine- andern, denn von Herford bis Detmold ist die Bahn bereit- fertig, ebenso von Bergheim nach Warburg, demnach brauchte nur die kleine Strecke von Detmold bis Bergheim in einer Länge von 20 Kilom. gebaut zu werden. Von Warburg ginge dann die Bahn in gerader Linie über Arolsen, Corbach, Fran« kenberg auf Marburg, welches eine Entfernung von ca. 100 Kilometer ist, und dte Verbindung de- Norden- mit dem Süden in gerader Linie wäre fertig. Dte Babn von Brackwede über Paderborn, Bestwig nach Marburg beträgt etwa 190—200 Kilometer, andere Richtungen find noch weiter und haben mit vielen Terrainschwierigkeiten zu kämpen, wohingegen die Bahn von Warburg bi- Marburg viel leichter und billiger herzupellen ist, auch sind hierzu schon viele Vorarbeiten, Dermeffungen k. fertig. Schließlich hat da- Fürstenthum Waldeck bis jetzt noch keine Eisenbahn, und wäre es au- diesem Grunde schon erwünscht, diesem Lande endlich eine Bahn zu geben. Die Verwendung des Fürsten von Waldeck bei der preußischen Regierung würde die Ausführung gewiß bald zu Stande bringen. (Marb. Krei-bl.) Arankrrich. Paris, 1. December. Bezüglich der soeben in Frankreich stattgehabten Rekrutel emstellung lesen wir im Pariser „Progres mililaire" Folgendes: „Die jungen Soldaten, welche am 10., 14. und 16. November in ihre Regimenter eintreten sollten, find der Beorderung nicht sämmtlich nachgekommen. Viele Regimenter haben sich in dieser Beziehung recht erheblich verrechnet. Der Minister hatte die Non-Valeur- für die erste Portion auf 7 pEt. geschätzt, e- find aber in vielen Truppenkörpern 20 pEt., also ver fünfte Theil der ganzen S'ätke. Ta auf jede Waffe NomValeurs entfallen, so kann man aus Vorstehendem folgern, daß das eingetretene Kontingent nur 93,000 Mann an Stelle von 116000 Mann zählt; also für diese Portion ein Deficit von 23,000 Mann. WaS die zweite Portion deS Kontingente anbelangt, so beträgt das Deficit 17 pKt.; der Minister hatte es auf 11 oKt. geschätzt, so daß an Stelle von 38 000 Mann dieses Kontingent nur ungefähr 32,000 Mann ergeben hat. Was ist aus den 29,000 Fehlenden geworden? Ist dte Polizei ihnen gegenüber ohnn ächtig? Sind die Gesetze und Instructionen über die Nichtbefolgung der Einberufung so wett vergeffen, daß Deserteure und Leute die sich nicht gestellt haben, aemütblich ihren Geschäften nachgehen können, ohne beunruhigt zu werden? Es existirt ein sehr wirksame- Mittel, um dem Rekrutirungsqesetz Rr'pect zu verschaffen: man wende einfach auf die Arbeitgeber, die Jndustrie-Gesellfchaften und ihre Vorstände, welche die Deserteure und Ungehorsamen beschäftigen, den Artikel 62 des Gesetzes vom 27. Juli 1872 an, welcher folgendermaßen lautet: „Wer für schuldig erkannt wird, einen Ausgehobenen verborgen oder in Dienst genommen zu haben, wird mit Gefängniß nicht über 6 Monat bestraft. Je nach Umständen, kann die Strafe auf eine Geldbuße von 20 bi- 200 Frcs. ermäßigt werden. Die Grnera:- stäbe der einzelnen Armec-Korp- haben die Gewohnheit vernachlässigt, den bür- Krankst» Mgetheilt d actien 3153/«, Wrente 77 90, Lov Stesin bIS A 125, 2 «00 4 24 4, tolN ' Hahnm 1p. 6t. Wilsche per 6 50 H, Saliflei Pik 100 Rilo, Weißkraur 100 7939) Hunde afytfi «ntiveder schr anzeigm. tnl auch tm jol Kuit wird. Gießt Schiller'! Abfl-Il gb. £ öS li gesteh«, daß - bekommen, un| Einerseits die können nicht ve und öharacterc riefenmz nur ■ vnk anzuichaffl - 9 M w ®?i i„ b«8 M 1878 hadm n Mflltl Nn ^yne zu ( w« Igtz MMiibtn, käuffichrr 8lei ^ntrag aus M Z Binfen und ladet den Arhandluna j &66. «mu ^>ttwoch „ Soim .„Z"" 8®i ?'S wird «7?,u; Hitei, «N 7921) T ,2Ä1 Ä betl »«rwischt«». ~ ®“8 Sa nbau (SRlebetbol;ern) toirb ter „Amp. Ztg." von einem am 16. v. Mit. toegen Elseriucht erfolgten Mordversuch geschrieben: Zwei nicht mehr junge Wittwen hotten Neigung für ein und denselben Mann und war eS zwischen diesen beiden Frauen schon häufig »u widerlichen Auftritten gekommen. Am 16. p M. bewaffnete sich die eine Frau mit einem Doppelterzerol und gab zwei scharfe Schaffe auf ihre Nebenbuhlerin ab. Der eine Schuß M n .ta8 andere drang in die Brust ein. Die Schwerverletzte wurde fofort 7n'8 Krankenhaus, bte Tharerrn, Mutter von 5 Kindern, in die Frohnfefte verbracht. Telegraphische Depeschen. Wolfes telegr Correspondenz - Bureau. Straßburg, 2. December. Die „ElsaßLothr. Ztg." wendet sich gegen diejenigen Blätter, welche aus finanziellen oder anderen Gründen die Er. bauung eines Katserpalastes in Straßburg bemängeln und schreibt, Se. Mat. der Kaiser habe für seine Person weder an daS deutsche Reich noch an Elsaß- Lothringen rgmd einen Anspruch erhoben; der Köniz von Preußen allein nage wie die Wurde so auch die Bürde des K-iseramtes. Umsomehr dürfe aber wohl beansprucht werden, daß Se. Majestät von Rechtswegen in den Stand gesetzt werde, den Reckten und Pflichten, welche der Kaiser in Elsaß. Lothringen tm Interesse des Reiches wie des Landes in eigener Person zu erfüllen habe, auch nachkommen zu können. Bet den sikuen Unterkunft, Verhältntsien sei dies fast unmöglich, auch entsprächen dieselben nicht der Würde der kaiserlichen Majestät. Daffelbe gelte von dem Vorschläge, dem Kaiser ein Absteigequartier in einem der etwa künftig beabsichtigten Gebäude etnzurichten. Der Kaiserpalast in Straßburg habe nicht nur eine Bedeutung als solcher sondern bte wettergehende der Umwandlung der ebemaligen Departement-- Hauptstadt zur katserUchen Residenz. Damit steige Straßburg wieder empor zu der Wurde und Bedeutung, welche es ehedem unter den Städten brf Reiches eingenommen. Die Erbauung des Ka-serpalastes, ebenso tote die Bk- sulhe veS Kaisers in Straßburg kämen in hohem Maße der Stadt und den hiesigen Gewerbetretbenden zu Gute, welche eine häufigere Wiederholung der kaiserlichen Besuche wünschten. Der Palast würde ferner wesentlich zum Auf- schwunge der Stadt beitragen. Die „Elsaß-Lothr. Ztg." sagt am Schluffe: „Wir glauben übrigens tn der Annahme nicht zu irren, daß eS tm Reichstage bet einer Frage welche an die Person Sr. Maj. des Kaisers heranreicht, Überhaupt keine Parteien geben wird, sondern der Beschluß so auSfallm wt7d wie cs der Wurde des deutschen Reiches entspricht." ' Paris, 2. December. Gambetta hat dem Botschafter tn Petersburg, General Chanzy, heute Vormittag seme Abberufung zugistellt. Ehanzy begtebt sich ln Kurzem zur Ueberreichung der Abberufungs.Schreiben über Berlin nach Petersburg und wird demnächst ein wichtiges Commando in der Armee übernehmen. ,, ~ Depesche des G nerals Sausstei aus "»affa vom 29. v. Mts. melbet: Die Mehrzahl der Ausständischen ist über di« Schoits hinaus zurück- gedrängt. Gegen denjenigen Th-ll der Aufständischen, welcher in dem gebirg,- gen Terrain, 60 Kilometer östlich von Gassa, den Mittelpunkt des Widerstands bildete, ist eine Truppenabtheilung abgeserdet worden, welcke das befestigte 6efe6t und dem Feinde groß- Verluste beiqebracht hat. Die französischen Truppen hatten nur einen Todten und vier Verwundete 9iCrTl ur Ausführung gekommen sei. Wenn der Director des Reichs-Gesundheitsamts über G-s-tz Nicht Auskunft geben könne, so möge es der S.aatsfeiretär^^d-s^^Jnn-?n^Ihun! ^o^/^cretar v. Bötticher wünscht selbst, daß das Gesetz so schnell als moalich vers^chen^^ Fomme uni) rotrb blc§ auf dem durch Dr. Virchow bezeichneten Wege wurde die Debatte geschlossen und die Kosten für das Reichs-Gesund- l)ett3anit das Parlament, bie einmal.gen Ausgaben und die Einnahmen des Reichs- amts des Innern bewilligt. — Hierauf vertagt sich das Haus auf Samstaa 12 Ubr Fortsetzung der heutigen Berathung. Schluß der heutigen Sitzung 4^ Uhr U 2^5'” lich Heisu vK N.dd°7>de- Serben ben 2 , 8t°iio,fi ben k Ä 1^ ' bi, bi] Deutscher Leichstag. 8. Sitzung vom 2. December. des Reichskanzlers wegen Ermächtigung zur strafrechtlichen Ver- nrhmmrttXXllt ^^^6UNg des Reichstags geht an die Commission für die Geschäfts- S"u"0, “ Dann folgt bte wettere Berathung des Etats des Reichsamtes für das ^reiär wetsi aus dte Ueberhandnahme der Auswanderung htn. 2)er (Staate Rremcn Die Auswanderung von Deutschen über Hamburg und 1879^^ftRn0!npehiaUe^ÄnÄenoi^men: 1877 betrug sie 20,000, 1878: A,000, Nicktdeuttcken üh^0 94,000. Daneben hat auch die Auswanderung von ^MeuEschnl über diese Hafen bedeutend zugenommen. Sie betrug 1877: 20,000, 18/9 . 22,000, 1880 : 54,000. Dem Vorredner gebe ich dabei zu bedenken daß bte übergroße Fürsorge für bie Auswanberer jenseits bes Meeres vielfach bie' ^brt, ja weckt. Röe betont bie Fürsorge ber Hamburger für bie Sanitat ber Auswanberer. Meyer (Bremen) meint, bie Zunahme der Aus- mün?AtUpin ““ ungeheuren Aufschwung in den Vereinigten Staaten. Er Kräft^in ?n Auswanderer. Es sei bedauerlich wenn werthvolle Kräfte tn so großer Zahl das Vaterland verließen. Man müsse aber doch der Aus- Ue^roölFe^un^611 lassen, denn auf der andern Seite dlohe° das Gespenst der 1, , , Kapp bedauert die Zunahme der Auswanderung; er glaubt aber wenn das ben ^orrna 9Imcrifa al§ Enbziel ber Auswanberung boch o °riU0‘ =Scr F.^sorge für bte Auswanberer an ben Ausgangshäfen biesseits und den Lanbungshafen lensetts bürfe ber Staat sich nicht entziehen. 11 4. "roS?lc ^ocht für bie Zunahme ber Auswanberung auch bas Sozialisienaefek müffen”0111 UntCT bcf1cn Tausenbe ein polttisches Martyrium erletben <=tnnt ^j^^^nE/?leben) verlangt, zur Minberung ber Auswanberung solle ber ahP^VİÄt 0^ bH0lrn*n u will in ber Erhöhung ber Ledensmittcl-Zölle b b Ä! b!^rsache ber zunehmenben Auswanberung finben. -■(«SV:««>ä“;“ “ »”>-■ - ■«« >-» ««I- Abg- 0 Minnigerobe: Auch bem gutmüthigsten Menschen reifte bie Kebuld meun et■immer brefelben Grünbe unb Reden von Herrn Richter höre. ' er* Ster dem Abgeordneten v. Minnigerobe nahe, um htnauszugehen, wenn ich spreche. (Rufe rechts: Zur Orbnung.) 9 t an, daß"-?' f-m^Lruck bL-rn" ^st°ndsg°fühlc des Herrn Richter gemäß ^ro^f1 f?err fr Mmnigerobe seinen früheren Ausbruck bebauert. bemiüigt. U roC ben blc Kosten für bie Überwachung bes Auswanberungswesens ^^Ä^n über bie Kosten ber Schulcomtnifsion wirb von ben Abgg. ^rüfungP mlangt(2ßürttember6) eine Regelung ber Einjährig-Freiwilligen- fadte Diese Regelung sei nicht Reichs-, fonbern Lanbes- V-r ^uIcom^'Jflon ^be nur bas Recht, bie Ansprüche einzelner Schulen hieraus bewilligt!9 DOn e'Nlahrtg freiwtlltgen Zeugnissen zu prüfen. Die Kosten werben enkti^CaP 10 (Statistisches Amt) spricht Abg. v. Göhler ben Wunsch aus, daß mit ^rschulbung bes beutschen Bauernstanbes nachgewiesen werbe, ba- mit diesem UebeIftanbe 00n Grunb aus abgeholfen werben könne. nnA sib0’'P1sich günstig über bas preußische statistische Amt sowohl als arCUc er[td)tete deutsche aus, kann letzterem jeboch noch nicht zuerkennen baft mater e^llem T ^Esammtblld ber deutschen Nationalcultur ^nicht nur auf Ellt bab!' °?f stttltchem und geistigem Gebiete zu entwerfen, völlig LmpUtnh,rb; "lch auf bem geistigen Gebiete trete ein solcher Mangel ein. Es Aehnlich verbaltt^s/me Statistik ber socialen Fürsorge, ber Wohlfahrtsemrichtungen ^Nalte es sich mit ben Hulfs- unb Versorgungskassen. Enblick aeböre hnhin JXS* er -pf-hl- das beutfdte s.L.iL Ä Ä6-v , Ow unterstützt bie Bestrebungen bes Abg. Göhler. Bauern?tanbe''s v'-BoMcher the.lt mit, baß bie Untersuchungen bezüglich bes b®W=Se6n.fd,0n em8tIel“'t f='™' D>° Anregungen d-s Abg.° H.rfch°müß?-n Aba SnnnmnnnCRt,6bfiCa@tatiftit. n ®cnn das geschehen fein werde, so würde die Negieruna N'cbt verfehlen, mit einem Gesetzentwurf vor das Haus zu treten. 0 tUn0 n d)t feben (Creftld) wünscht diejenige We.nsälschung nickt bestraft zu a ? ^lche angezeigt wurde und eine Verbesserung des Weines anstrebt llebergebenb auf allgemeine sanitäre Anordnungen wünscht Redner baft namcntlirh ßefunbe Wohnungen verlangt würden und daß di- Schuljugend n'tdjt Mzufehr mtt 1 (4 Schwarzbrot) I Sorte IL Sorte Gießen, den 3. Dezember 1881. 1 2 8 1 2 1 2 3 Frankfurt a. W., den 3. Dezbr., Nachmittags 2 Uhr 15 Min. (Telcgr. CourSbericht Mitgttbeilt durch daS Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Credit» octttn 3153/i, Staatlb.-Actten 284, Galizier 268‘/t, CefL Stlberrente 67% 4°/e Ungar. Gotdrente /7% 4% 1880er Russen 74. 2. Orem-Anlcihe 59'/», 5% Rumänische Rente 90. Lombarden 134'/,. Tendenz fest. der Bäcker 1 Kgr. (2 Pfd.) Wetßbrod . Temperatur in Gießen. Rovemüer 1881. * F. W Hartmann w H. Refljn........ „ L Kroncberg, Chr. Faß, L- Keil, E. Wallenfels, M. Len- . . NB. Schmarzbrod II. Sorte wird von F. Hennings u. A. Noll nicht verkauft. handel und Verkehr. Gte-en, 3. D'-br Ruf dem heutigen Worbenmarkte kost«e Butter per Pfd. X 1 20 bl« X 1 35, Hühnereier 1 Stück 7—8 4, 2 Stück 0 4, Enteneier per Stück 0 4, 2 Stück , ?0TTtbn?r aut ‘Dflnt W m* ""It unk Mn, bai h* wr* ,tr, durchaus Hk afT»ttn Deutsch w iur )»n 1877, all« vorgtltgt batte fn- Auch seien n. Nahrungmitiel. 'Zauder wider kksrtzlicheni heben wolle, s, ehörlm. ^d'och gsmittel-tzeschch geliefert, die aut die jungen Leute ezahltn? Taju ^ven Charactett dentlich schadet,, he auch zuweilen -Gesundheitsamt tx den heutigen (2 , ) (4 „ ) der Brodverkäuser figr. (2 Pfd.) Weißbrod . (4 . ) , w (2 „ ) Schwarzbrod I. Sorte r (4 „ ) » (6 , ) w . bei W. Seulina und PH. Bob . Kgr. ^2 Pfd ' Schwarzbrod II. Sötte * (6*j Z ", bet Emil Sauer ...... ■ Kath. Baldauf, I. Thoma- — 4,0 OR. -4- 4,62 , + 2,63 . + 6,0 e -r 110 „ 1,17 Par. Zoll. 1.97 , I Nicht jur Äu4- imts über dieses i Innern thun. nell als möal'ch ezeichneten Lege tit auf die 8e- n Unruhe wegen l Reichs.Gesund: imtn des Reichs Lamstag 12 Uhr li Uhr. j.M wendet fich Sünden die St* Ift, St Ä4j. noch an Elsaß' buutzrn afldn dürfe tswegen in den Mer in 6M* Ml Peison z» en UnteMii- M der dem Saiser ein jbt rinMchlen. ing als solcher. Departewentk' 1 iriebtr empor n Städten W ifo W« dl- StaM unb da iebetioM rtW H.¥ . gm sw- I »w** er« auäfaUen »>-«. Sh«!»b-S^ 6,7sttlin««® S d-r im 29, ’■ „rfd. t# iat unbett«^^ l-'K«>" .=,. #■ 1 B 1 hatlc" »i'L U - 8>< B'd- (7934 Wol Iwaaren (7937 Prof. Dr. Jäger’s patentirte Normalhüte mechanic. Billigste Preise. Bei mir gekaufte Hüte werden jederzeit gratis ausgebögeh. (7916 Müller. 7922) Herin. Allg. 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December, Nachmittag- 3 Uhr, auf dem Rathhause in Accord gegeben werden. Groß-Duseck den 3. Dttbr. 1881. Im Auftrage des Kirchenvo^standes: L. Hahn, (7944 Bezirksbauausseber. SeilgeöoKnes. 7928) Die Ulmer Maaarin Kunftbutter- fsbrik von Lchmib Söhne zu Gießen klagt gegen den Bäcker Jakob Aleiuhenn von atleinlinden, jetzt unbrkannt wo, aus käuflicher Lieferung von Mehl mit dem .'Intrafl auf Verurtheilung deS Beklagten zur Zahlung von 120 Jt nebst 5 pEt. Zinsen seit 22. September l. I und ladet den Dellagten zur mündlichm Verhandlung des Rechtsstreits vor daS l^roßb. Amtsgericht zu Gießen nuf Mittwoch den 14. Dez. 1881, VoimittagS 11 Uhr. Zum Zweck der öffentftchen Zustellung wird dieser Auszug der Klage b kannt gemacht. Gießen, den 5. Oktober 1881. 6537) Reidhart, Gertchtsschretber des Gr. Amtsgerichts. Gekanntmachung. 7921) Die laut der Bekannt- matunq vom 2. November d. I. für bedeckte Wagen eingeschränkte Be- und Entladefrist ist vom 1. d. MtS. an wieder auf die normale Zeit von 12 Stunden verlängert worden. Caffel, den 2. Dezember 1881. König! Elsenbabn-Direction Hannover. KnppeMschcrei-Vkrpachlung in der Lahn. Mittwoch den 7. Dezbr. er., Vormittags 10 Uhr, soll im „Hotel zum Einhorn^ in Gießen dir Fiscderei in dem dem Kgl. Preußischen uud Großh. Hessischm Staate gemeinschaftlich gr hörig en Koppel dlfttttt VII in der Lahn, von dem der Südspitze der Baden- durger Insel gegenüberftehenden Landes- grenzftein 271b dis an die auer durch die Lahn von Landesgrenzstein 266 auf 266'/, ziehenden Grenze zwischen Launsbach und Gießen auf 13 Jahre, vom 1 Januar 1882 an bis ultimo Dezember 1895, öffentlich an den Meistbietenden verpachtet werden. Krofdorf, den 1. Dezember 1881. Der König!. Oberförster. HusteNicht *35 . .. Als paffende Weihnachtsgeschenke empfohlen: 43.UMW& Beste deutsche Fabrikate zeichnen sich besonders vor der amerikanischen Singermaschine aus durch — Sorafältiaertae Ausführung - Ruhigeren und leichteren Gang - Elegantere äußere Ausstattung - und verschiedene wesentliche Verbesserungen, wie Telbstspuler, Spannungsauslosung u. s. w. w ” Verbesserte " aus den Fabriken Jos. Wertheim in Frankfurt a. M. und Seidel 8t Stau mann in Dresden. Neue Phönix-Maschine, ohne Schiffchen nähend. B°rM?d°s^g^ die rotirende «ewegun» °us°°.st, nereinfgt die Preise billigst. Bei Baarzahlung hoher Rabatt. v - Lür/Üie jede aus meinem Geschäft hervorgehende Maschine leiste ich 3 Jahre volle Garantie und halte dieselbe während dieser Zeit kostenfrei im Stande. Gründlicher Unterricht gratis. 7909) Th. II Ein ordentl. Dienstmädchen ge- ~ . .. . ~ "— sucht, Weihnachten einzutreten. .n . Arbeiterinnen finden dauernde B. 30, 1 Stock. Beschäftigung bet Augujt Schkessinger. II« Kccitatiou des Herrn Rich. 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Indem wir zu recht zahlreicher Betheiligung ergebenst einladen, bemerken wir, daß daS Honorar für den ganzen Eursus 5 Mark beträgt, die bei Beginn deS Unterrichts an den Vereinskasster zu zahlen.sind. — Eine Liste zum Einzeichnen für diejenigen Herren, welche Theil zu nehmen beabsichtigen, liegt im Cafe Ebel auf. Der (Babelsberger Stenographen-Verein in Gießen. Todes-Anzeige. Gestern Abend verschied sanft nach langem, schwerem Leiden unsere liebe Gattin, Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Louise ( lern m. geb. Müller, im 65. Lebensjahre, was wir mit der Bitte um stille Theit- nahme hierdurch anzeigen. Gießen, den 3. Dezember 1881. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Montag, den 5. Dezember, Nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehause aus statt. (7938 Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.