tUfy,.' Nr. 287. Freitag den 4. November 1881 L Giehencr Anzeiger X?der i <_/ I £ w ’ 7 und Anikigk- uni AmtsbM fit den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme be<5 MontagS. Bureau: Schulstraße B. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit vringerlohi- Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mir? SO y’- erer unver- Schwieg iliebenen- Ott* 't m au iöebürf i Herrn -aufrieb. i. Grieb. imit Allen »vbr. 188t. * 16 16 20 16 16 9 4 -ing. rstand. (721$ »ff. „oriieh«üch (7229 »«treffend: Den Unterricht für Hebammenfchülennnen an der Entbindungsanstalt In Gießen. 4 17"ii 12'5 32-5 72-'? 21^ änden Lz JE! scheu "J1®* q;- ■ tnb Lehord^i^: Sf# K #** M iffl tt wählen, deren große Anzahl nicht Überraschen kann wenn man in E w-gu >j,bt daß bet dieser letzten Wahl die Soctaldemokraten und bl Dolksparter, wie auch die Confervattven mit ihren Candidaten auf dem Plan " chienen find In fol-den Bezirken, in welchen fie ter voraussichtlichen Erfolglosigkeit wegen früher sich passiv verhalten haben. — Außer diesem Umstand iß bet der letzten Wahl tn die Augen g.sall.n di- geringe Betheiligung von Setten der Beaslkerung und die Ruhe, welche allerwärts bei der Abwickelung des Wahlgesckäftes geherrscht hat. Während in srüheien Jahren m kleinen und großen Städten eine gewtsie Aufregung sich bemerkbar machte, sah man biet- mal die Wähler ruhig an den Wahlort und von dort, nachdem der Akt der Wahl vorüber, wieder an ihre Arbeit geben. — Während rüher noch an den Wahllokalen Wahlzettel vertheilt und Versuche zu moralischen Eroberungen noch in letz er Minute gemacht wurden, hatte diesmal jeder Wähler leinen Wableettel in der Tasche und jeder Wähler war einig und fest bezüglich der Nn sÜne's Cand.dat7n. SM Drängen unb 'Srdbrn ble laute OMfagn vor den Wahllokalen war verschwunden. — Aber auch die Zahl dir Wähler, namentlich in den Städten, hat bedeutend abgenommen. In dem W-Hlbe- ritte München I. z. B- haben nur 55 pCt- der Wahlberechtigten gewählt. Die mit den Eon'ervatwen vereinigte kaiholisch-bayerische Partei hat für ihren bisheria.n R.ichstagS-Abgeordneten Rechtsrath Ruppert bei der lünflßen Wahl 5873 Stimmen erlangt, der liberale Candidat v. Schlör erhielt 4a88. cgahre 1878 erhielt Herr Ruppert bei der Hauptwahl 5033 und bei der Stich, wähl 9745 Stimmen; der liberale Candidat Sianffenberg hatte erhalten b. der Lauptwahl 6535 und bei der Stt-bwahl 6524 Stimmen. Hieraus geht hervor daß di« Wahltherlnahme bei der liberalen Parte, abgenommen und bi, der katholisch-bayerischen Partei zugenommen hat. Nur die Locialdemo. traten find in ihrer Siimmenzahl sich gleich geblieben, in dem Wahlbezirk München I. und in vielen anderen B-z.rken ist ihre Zahl S'st'-gen. — die Berichte au« dem Lande lasten entnehmen, daß ein hoher Grab vspart«, 100 Ce'itrum, 3i nationalliberale, 2 liberale, 24 Secessionisten, 35 gortjdjrtit, 3 Volks- partei 15 Polen, 17 Partikular sten, Welsen, Protestler, 2 unbestimmt, 100 entgelten sich auf die Patteien in folgender Weise: Qmiftten ©tcetfionifitn und Corsrrvativin haben 8 Strchu ahlen, zD'schen Sece sio» sten und Centrum 3, zwilchen Secessionisten und Nationallibera en ü fiAttiVfinben • mitAen Fortschritt und Eon ervatlven 11, zwischen Fortschritt tf Srüm l 'w sch.n Fortschritt und Partikulanst 1, zwfich n Fonschiitt ui b Socialder ckra.cn 10, zwischen FottsLittt und Nat.ona.l b.ra e>> 7 zwischen Eentrum mb Cot serrativ-n 5, zwischen Nationaliiberalen und Conser- vativin 11. zwischen Nationalliberaien m d Cen'rum 11, jttif^en «ationab 1 beraten und Partikularistin 1, zw schen Nationaliiberalen und Welsen 1, zwischen Nationalliberalen und T-tnoteaten 1, ^'sch'n ^ationaUiberalen und Socialdemokr-ten 2, Soc,allsten und Eentrum 1, «cc,allsten und ^«nokraten 1, Soclal.sten und Parilkularisten 1, Soeiallsten u, d Conservatraen 5, Polen unb Conservativen 3, Demokraten unb Cvnservcttweu 2, Centrum unb Demokr^en 1 Speien und Nationalliberalen 2, Tän.n unb Nationaliiberalen 1, zwischen 22 (SfuiW S «,». 16 »e«... bßcn, 5 Demokraten, 4 Partikularistrn, 2 Dänen. 1 Protestier und 1 Deutsch- qm qafcre 1878 färben bie Wahlen tttm Reichstage bekanntlich am 30 Juli statt unb wurde das amtliche Wahlresultac am 5. August tur^» en .Retchs-Anzeiger" publtcirt. Auch damals hatten nicht weniger als 60 stich, wahl-n staitMnten^esst^ten verthellen sich d,e diesjährigen Stichwahlen f°l- aenberma&en ' Auf Preußen fallen 58, auf Bayern 6, auf Sachsen 8. auf Württemberg 2, aus Baden 5 auf Mecklenburg. Schwerin 3, aus Hessen 6, auch Sachsen-Weimar 1, auf Coburg-Golha 1, auf Braunschweig 1, auf An- Jali 1 auf Schaumburg-Lippe 1, auf Reutz ilt. L. 1, auf Reich jünB. L. 1, K, w i« R-ickistaa^wabl namentlich in Süd- und Südwest-Deutschiand, ganz erheblich aerinaer sich hcrausstellt, als ,m'Jahre 1878. Corrtspondenzen au« dem gljaü Badm und Hessen constaiiren alle drei dieses Faktum und heute ergiebt sich dafielbe aus dem nachstehenden, den „B-rl Poltt. Nachr." von hochange- sehener Seite zugehenden Briefe über die Wahlen in Bayern. S München, 30. Oktober: Die auftegenden Tage der Wahl^find vorüber und die Resultate liegen nunmehr vor, unter Vorbehalt der stech' ___ ___________—------------------ Gießen, am 2. November 1881. «.treffend- Statistische Ermittlung der landwirthschasilichen Bodenbenutzung und des Ernteertrags im Jahr 1881. Das Grotzherzogliche Kreisaml Gießen .... ........— der bereits angedrohten Zusendung eine« 2Bartfcoten,^ ermnert.^ SB.. „1W,n M„ .. UM k. U.l.nW |ir jtoWl*..- Wylolbll >. i- — °°» L ®“'> 30. 3uni |.».n (I«H C»l*. »•; " »'■Ä£"»ÄiS«.Ä:Ä.« d" ®W» l« «Ml™. Die Anmeldungen hierzu hab«, in der «W» B n0* berücksichtigt werden, wenn es sich um die Ausbildung von Hebammen Ä‘-.14.'UÄ ‘Äw-- " bm" "üt"' na* ni*mr^figenflnod) au, daß den Gauchen solqende Anlaqe:» betzufügen sind-. 1) Heimathschetn (Dtscheinigung über die Staats-Angehorrgkett) > 2) Geburtsschein; 3) Amtliche- Zeugniß über Aufführunq und Rus; *j atÄXÖÄ* WWO u i jt-R-ÄSrtf “n' *äwä5SS;-i- «*»•= I (Sm Novum in dieser Partei-Agitation bildet aber ein Ausschreiben der katholischen Geistlichkeit, welches in der „Rhön- und Saal-Post" enthalten ist und also lautet: „Einladung. Nachdem von Seiten der liberalen Partei für die am kommenden Donnerstag stattstndende Reichstagswahl für den Wahlkreis Neustadt-Kissingen Wahlenthaltung ^schlossen wurde, werden hiermit die nichtliberalen Wahlmänner der hiesigen Stadt freundlichst eingeladen, sich an der Mittwoch Abend 8 Uhr im Gasthause zum Löwen stattstndenden Wahlbesprechung zahlreich zu betheiligen. Neustadt a. S., 25. Oktober 1881. Die katholische Geistlichkeit." Wir erinnern uns keines Präcedenzfalles, daß die Geistlichkeit in dieser ihrer Eigenschaft bittet in die Wahlagitation eingegriffen har. — Wenn nunmehr nach dem bekannte Wort „exemplum trahit“ die protestantische Geistlichkeit und dann die Vorstandschafr der verschiedenen Behörden und Stellen im Reiche diesem Vorbilde nachstrebt, so können unsere künftigen politischen Wahlen eine sehr bedenkliche Physiognomie annehmen. In Baden haben die Conservativen auf mindestens 3 Sitze gehofft, sie haben nur mit Mühe einen erlangt; die Ultramontanen hatten ihre Hoffnungen viel höher gespannt und nach dem Ausfall der Landtagswahlen sogar auf 8 Sitze im Reichstage gerechnet. Sie behalten indeß nur ihre bisherigen 4 Sitze. Die Ultramontanen klagen über Lauheit ihrer Leute und noch mehr darüber, daß in ganz katholischen Orten mehr soctalist.sche als a dere Sttm« men abgegeben worden sind. Im Großen und Ganzen war die Wahlbe- theiligung gering, aber sicherlich mehr noch auf liberaler als auf ultramon taner Seue. Gießen, 3. November. Das soeben erschienene Großh. Regierungs- blatt enthält eine Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz d. d. 26. Oktober 1881, wonach Se. Königl. Hoheit oer Großherzog mittelst Entschließung vom 22. Oktober genehmigt haben, daß die Zahl der Mitglieder der Handelskammer zu Gießen von sieben aus neun vom 1. Januar 1882 an erhöht werde. Darmstadt, 2. Novbr. Das heute auszegebme Großh. Regterungs. blatt Nr. 23 enthält: 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz, die Bestimmungen über Aufnahme und Entlastung der Pfleglinge in den Landes-Jrrenanstalten, h er insbesondere die Abänderung der §§ 22 des Hofhetmer und 26 des Heppenheimer Regulativs betreffend. 2. Bekanntmachung destelben Ministeriums, die Mitgltederzahl der Hau- delskammer zu Gießen betreffend: Nachdem des Großherzogs Königl. Hoheit mittelst Allerhöchster Ent- schließung vom 22. l. Mts. zu genehmigen geruht haben, daß die Zahl der Mitglieder der Handelskammer zu Gießen von sieben auf neun vom 1. Januar 1882 an erhöht werde, so wird dies mit Bezug auf die Bekanntmachung vom 24. Februar 1872, die Errichtung einer Handelskammer zu Gießen betreffend, zur öffentlichen Kenntniß gebracht. m. Darmstadt, 2. November. Die Anstalt für Blödsinnige bei Darmstadt soll nach dem Staatsbudget für "die Finanzperiode 1882/85 fortan in Staatsbetrieb genommen werden und wird hierzu ein Staatszuschuß von jährlich 6700 X angefordert. Bekanntlich hatte sich auf Anregung und unter dem Schutze I. K- Hoheit der höchstseligen Großherzogin Alice vor nun 14 Jahren ein Verein geblldet Zur Gründung und Erhaltung einer Anstalt für Blödsinnige im Großherzoa- thum Hessen." Durch Sammlungen von reichlichem Ergebniß und Mitgliederbeiträge wurden die Mittel zur Erbauung eines Hauses in der Gemarkung Bessungen auf- ßebrücbt, in welchem bie Anstalt im Oktober 1869 eröffnet wurde. Seitdem ist das Bedürfniß einer solchen für das ganze Land immer mehr hervorgetreten und hat sich chr Bestehen und Wirken in jedem Sinne als eine große und nicht mehr entbehrliche SR0’1«*?! tür b,c Gemeinden, Familien und die aufgenommenen Zöglinge erwiesen. Die Zahl der Zöglinge ist von anfänglich 4 bis zum Jahre 1874 am 43 und bis zum Sommer 1881 auf 105 angewachsen. Das lediglich durch freiwillige Beiträge auf- «Krachte Vermögen der Anstalt hat sich bei Schluß des Rechnungsjahres 1880 auf 132120 X belaufen. Selbstverständlich ist mit dem Umfang der Anstalt auch der Umfang der Gefchastslast der Vorstandsmitglieder fortwährend gewachsen und dermalen em so bedeutender geworden, daß der Vorstand seine Kräfte und überhaupt private Anstrengungen und Nebenbeschäftigung nicht mehr zu einer gedeihlichen, der Sache und ihrer Wichtigkeit entsprechende Bewältigung für ausreichend halt und die Verantwortung für gehörige Fortführung des wichtigen und segensreichen Instituts sorihin nicht mehr tragen zu können glaubt Nachdem sich die Nothwendigkeit und Lebensfähigkeit der emem öffentlichen Interesse des Staates und der Gemeinde dienenden Anstalt seither ^sachlich erwiesen hat, erscheint es der Regierung nach den dem Staats- budget beigegebenen detail,rten Erläuterungen hiernach berechtigt und geboten daß dieselbe fortan in Staatsbetrieb genommen werde, wie der Vorstand beantragt hat. Es ,st demgemäß em vorläufiger Vertrag mit dem letzteren abgeschlossen worden wonach zu lenem Zwecke das ganze Vermögen des Vereins dem Staate unentgeltlich übet- Diesen rotrb und dieser den Betrieb der Anstalt fortan weiterführt. Nach dem auf- Detailvoranschlag für die Anstalt als Staatsanstalt beziffern sich die persisii- lichen Ausgaben auf 7,400 X, die sachlichen Ausgaben auf 49,489 X 68 H die Atragt sonach jährlich 56,889 X 68 Unter den sachlichen Aus bm^AniHr;* für «Äifun0 unb Getränke bei Annahme von täglich burchschnittlich 110 Kranken und 22 Personal — 132 Köpfen zu 206 x 29 9» ver ^)189I0^r i'R Bureau. Frankfurt, 2. November. Em Kabel-Telegramm der „Franks. Ztg." aus New Jork meldet das Falliffement der Newark'Bank^ mit 6 Millionen Passiven; über 2 Millionen defraudirt. Wien, 2. November. Meldung der „Poli^. Corresp." : Der italie« ntsche Botschafter in Wien, Graf Robilant, erhielt gestern ein Telegramm des Königs Humbert, in welchem der König in den herzlichsten Ausdrücken seine Dank für den. hervorragenden Antherl des Grafen Robilant an der Bewert' stelligunz der Reise nach Wien auöspricht, welche ebenso sehr den Gefühlen des Königs wie der Königin als denjenigen d«s italienischen Volkes entsprochen habe, welches allgemein der lebhaftesten Befriedigung über das Zustandekom- men der Reise Ausdruck gebe. London, 2. November. Bei den gestern in allen englischen Städten stattgehabten M: nicipalraths-Wahlen haben im Allgemeinen die Conservativen über die Liberale.» gesiegt, namentlich in denjenigen Städten, wo sich eine zahl« reiche irische Bevölkerung befindet. Die Irländer stimmten für die Conserva« ttoen ober enthielten sich der Wahl. verein Mr Unterstützung und Beaufsichtigung der aus den Straf- Anstalten Entlassenen im Grotzherjogthum Hessen. (Zu vergleichen Nr. 324 unb 325 ber Darmstäbter Zeitung von 1879.) 3" ber am 27. September l. I. zu Mainz abgehalte'-en 21. Generalversammlung des Vereins würbe von bem Vicepräsibenten ber Großherzoglichen Centralbehörbe, Hofgerichtsdirector Or. Zimmermann zu Darmstadt, zunächst das Wesentliche aus 21;ofcaupln,cbimfcbult5bericbt mitgetheilt. Dieser erstreckte sich speciell über die •oa9re 1878 unb 1879, unb betrugen danach die Einnahmen in diesen beiden Jahren . ,. ? , 10,554 X 01 unb bie Ausgaben ...... 9911 62 so baß Ende 1879 em Kassevorrath von . . . 642 X 39 verblieb. ' Vom 1. Juli 1879 an wurde 1164 X 80 H, wurden 1880 1876 1877 1878 1879 1504 1592 1776 2155 3342 83 65 26 24 35 * l , -880 „ „ 3575 „ - „ m dem laufenden Jahre sind bis Ende September bereits 2064 X 89 w gestiegen 0dClftCt roorbcn- gleichem Verhältniß ist bie Zahl ber Pfleglinge n- x ----- der Zuschuß aus ber zu milben Zwecken be- stimmten Halste der jährlichen Dividende der Aachen Münchener-Feuer-Delsicherungs- Gesellschaft vorläufig eingezogen weil derselbe nach dem Bericht der Centralbehörde als entbehrlich erschien. Indessen zeigte sich schon im Laufe des Jahres 1880 wegen ber außerordentlich gestiegenen Ansprüche an bie Vereinskasse für Unterstützungen, baß ^ur Deckung berselben ber Reservefond angegriffen unb eine Obligation ü >er 1000 ft. versilbert werben mußte. Die Unterstützungen für bie Pfleglinge bes Vereins sind nämlich feit 1874 in folgenber Progression fortgeschritten, inbem 1874 gewährt 1875 „ 1874 belief sich biefelbe auf 92, f : : : : 86, 97, 1877 „ „ „ „ 155, 1878 „ „ „ 135, 1879 „ „ „ „ 175, 1880 „ „ „ „ 233, 1881 (bis Ende Septbr.) „ 299, Dagegen hat bie Zahl ber Mitglieder des zugenommen. Im Jahre Vereins nicht in entsprechender Weise Zahl ber Mitglieber 1874 1875 1876 1877 1878 1879 1880 1881 an Beiträgen unb Geschenken" ~ , Vergleicht man bamit bie Vergleicht man bamit bie Zahl ber Mitglieber in bem Jahre 1842. bem ersten Jahre nach besten Stlstung, so ist eiber eine bedenkliche Abnahme eingetreten Damals trugen 1710 Mitalieder bie Summe von 1636 fl. 59 fr. (= 2806 x 26 9.) bei Übcv 1ÖOI< anit lieber mefa und ebenlo betrugen der7n Emzahlungen 1729 .x 34 mehr als jetzt. Da bas Capitalvermögcn bes Vereins, welches am 18/9 den Nominalwerth von 38,314 x 29 H erreicht hatte jetzt auf 36 600 m. gesunken ist und die Zinsen hierdurch, loro.e durch die Hlrabd Ückuna des Zinsfuß U 'r aupt auf jährlich 1463 14 geschmälert worben finb, so ergibt sich Süs mit Nochwenbigkeit, daß eine lebhaftere Bethe.ligung für den Verein berbmufübnn iff, wenn dessen wichtiger Zweck fernerhin erreicht werden soll. b erhalt erst bann einen kla.en Einblick in bie überaus große Wicktiakeit mmnn TX\ b,r* Verhältnisse eines Großstaates, wie z. B. Preußen in's Auge faßt. Na der sedr ausführlichen Statistik der zum Ressort des Ministeriums 1 r i«H'Q6h aOkCn 1 Snunb Gefangenen - Anstalten für das Jahr 00m -lpnl 1879 bis dahin 1880 war em Heer von nicht weniger als 128 569 Kovien in btefen Anstalten aufgenommen worden. Noch im Jahre 1871 betrua die Äl de? überhaupt Deilnirten nur 68,006 Personen, erreichte aber 1876 o lause"b und ist deren Zahl in 9 Jahienb'l!m"89 Procent gewachsen" ÄfiS Verhältniß bet lugenblichen Personen, denn bie Zahl dieser zur Unter- lOT £ß?oC8entO6fle"?1neg?nnb'mbUCn ln bm 10 °°n 1869 W 1878 G-föngm^uNmst-dt mannUd,e Sltäfl'n6C b-Mmmlcn , in dem Gefängnisse zu Mainz in dem Arbeitshause zu Dieburg . W betrug dieselbe 582 mit 991 X — 552 946 88 ff 519 903 36 ff 478 834 ui ff 782 1228 — ff 745 1192 97 If 746 1136 ff ff 705 ff 1076 ff 92 betinirt gewesen. in Summa 1911 Personen sSSSSWULS fMSÄÄi mssau- *“*’ÄjitSÄ ) tut das 3uc6lbau§ in Mariei ichloß 107,850 3L 68 J „ Gefangniß zu Darmstabt 41 899 10 4) " " oirhJloA -" 45431 8i " ) !. „ Arbeitshaus zn Dieburg 27,669 „ 57 3m Jahre 1866 betrugen diese Ausgaben @UmmQ 197'457 34 Z' sind also letzt gestiegen um 34 '9h entstehen, w 1 e^bie^oftenber°i?nwelche durch bie Strafrechtspflege überhaupt oie Kosten ber Unterfuchimgen, ber Zeugengebühren' Vertheiblgungskosten und die nach f*01. 2) 3) 6) 7) M OI Kr Pr Pl Im G ^ttairechtsB nährend des Diese uierksarner 0 Einen wesen Leßerung der geordneten ar Wirst man n Sestandes dess glieder die L» übrigen §innc deren W 124,158 JL 33 unbettachtliche Im Be jährigen Dau! Bon diesen wesende Die Zahl d Als gut wr was immerhi bleibt es imw za verschaffen der bereits be, verbrechen wii trotz ihres wol k'hren, zurück, daher bei dem wenn sich Mer rend kurzer Ze Nachden der seit 1876 und 1883 für incl. zu Mitgl 1) Herr O! 8) , Pss Sodann in Deutschland, die von der Di gemeinsame Co ... > Bezu Abänderung de ^e Bezirks-.Coi lilchtung nun e>ne größere B zuführen. (2im oen Landes- uti Vertrauensperso Beförderung an Obechff . 15. b. 2 ^Haltepunkt ft me^ @ll6en, ben i Stamn 5(m?^ö9 den ta 7 Mtr. p. 9A 2eller, ft« Lich) 9 8hi6bn„®‘” 25»*, Hl " Oh. !**■ : D«I tttin ^“»brtdtt jn ; ,an btt «tat!. I
MS den Stil! Hesscn. ! non 1879.) SekieralvtrsammliL N Centsalbcb^! M Sßtftntlidt a> ich fpecirll üb« V lefen beiden ^ahm 10,554 JL 01 4 9911 , 62 ~ 612 X 39 nilbtn Zwecken de ^utr-.9>26.^ deren ereins. E- jetzt aus 3bW funfl des Z'E "rgitt üd)6'^ «ein W* ,sgroß-«E i >L. -W i rtbc8®Üf* r das 3A. - 11^6« bttr?9er »«* 6"6 & hsen- ®rl® iisic tfumm** fittnjfe ®° ®'B' 0-4' 575 605 34J1 ... r^T>, A-« /yrhalh1^ t’j t68A 10 „ ' 86 " o7> 204 - M $«!•”* und die Kosten des Unterhaltes der träflingc in den Hastlocalen. Dieselben betrugen nach summarischen Ucbcrsrchten für daS Etatsjahr vom 1. Arril 1879 bi6 dahin 1880 1) in der Provinz Starkenburg 147,522 JL 78 H, 2) „ w w Odcrhesjen 110,668 ,, 1b „ 2) „ „ „ Rheinhessen 119 861 „ (> Summa Z/8Ua2 .X <7 Im Ganzen betrug also allein der sachl che Kostenaufwand deS Staates für die Strafrechtspflege ohne Hinzurechnung der Besoldungen für die Beamten und Aufseher während des Jahres 1379/80 die enorme Summe von 600,603 JL 20 Diese Wahlen sollten die Staatsangehörigen auf die Wichtigkeit der Sache auf; merksamer machen und dieselbe» anipornen, rem liebel energisch entgegenzutreten. Einen wesentlichen Fac or wird hierbei die Verhütung weiterer Verbrechen durch Besserung der Strafgefangenen, insbesondere durch ^urücfiübrung derselben zu einem geordneten arbeitsamen Heben abgeben Dies ut aber gerade die Aufgabe des Vereins. Wirft man nun einen Rückblick auf dessen Thättgttii während des jetzt 40jährigen Bestandes desselben, so ergibt sich, daß in dieser Zen (von 1842 dis 1881) 35,165 Mitglieder die Summe von 58,103 JL 89 zusammendrachten und damit, sowie mit den übrigen Einnahmen ein großer Dheil der 10,131 Pfleglinge unterstützt wurden, zu deren Besserung durch Begründuna eines gesicherten Nayrungs-ZunandeS wurden 124,158 JL 3 '3 $ aufgewendet, welche, wenn auch nicht überall, doch bei einem nicht unbeträchtlichen Theile der Pfleglinge aute Früchte getragen Haden. Irn Besonderen betrug die Zahl der angenommenen Pfleglinge in der dreijährigen Dauer der Pflegschaft von 1876 bis 1879 562 Personen. Von diesen blieben nach Abzug der mittlerweile ve< florbenen, abwesenden, auSgewandeNen und ausgetretenen übrig .... 440 , Die Zahl der gebelferten betrug............94 „ -llS gut wurden bezeichnet .............211 „ was immerhin als ein erfreuliches Ergebniß angesehen werden kann. Am schwierigsten bleibt etz immer, den entlassenen Strafgefangenen einen lohnenden Dienst ober Arbeit zu verschaffen, weil sich nur wenige entschließen. Jemanden in feine Dienste zu nehmen, der bereits bestraft worden ist. Allerdings ist etwa die Haine der Pfleglinge wegen Verbrechen wider das (Sigcntbum bestraft worden. Stößt man aber diese Menschen trotz ihres wohl festen Vorsatzes, als Reuige wieder w einem geo.dneten Heben umzu k hren, zurück, so find fte genöthigt, wieder dem Verbrechen sich h:nzugeben. ES wäre daher bei dem Mangel öffentlicher Asyle für Arbeitslose besonders wünschenSwerth, wenn sich Menschenfreunde fänden, die bereit wären, wenigstens auf Probe ober während kurzer Zeit derartige Sträflinge in ihre Dienste zu nehmen. Nachdem die Rechnung von 1878 und 1879 genehmigt, auch der Voranschlag der feit 1876 von 1116 JL sehr herabgesunkenen Bureau kost en mit 685 J4. für 1882 und 1883 für angemessen befunden worben war, wurden für die Jahre 1881 bis 1883 ind. zu Mitgliedern deS VereinS-AusschuffeS gewählt: 1) Herr Oberconsistorial-Präsident Dr. Gold mann . 2) „ Iustizrath v. Kreß / 3) „ Mitprediger Ritsert ) zu Darmstadt. 4) „ OderappellationS-und Casfations Gerichtsrath Sche n kl 5) „ KreiSaffesfor v. Zangen ) 6) „ Provinzial-Director Dr. 93 o e f man n zu Gießen. 7) E Pi ovinzial Director Küchler z und zur Ergänzung , zu Mainz. 8) „ Polizeirath Künstler 1 Sodann wurde mitgetbeilt, daß der Verein mit etwa 50 Vereinen ähnlicher Art in Deutschland, Oefterreno, der Schweiz und in Pans in Verbindung stehe, daß übrigens die von der Düsseldorfer Rheinisch Westphälifcheu Gefängniß-Gcscllschafl oorgcschlagene gemeinsame Confer«nz dieser Vereine bis jefet noch nicht zu Stande gekommen sei. Zn Bezug auf die bei der letzten Generalversammlung zu Gießen beantragte Abänderung der Statuten gingen blc Ansichten in der Versammlung meist dahin, daß die Bezirks-Commissionen sich nicht als lebensfähig erwiesen hätten und daß in dieser Richtung nun neue Statuten von der Central-Behörde entworfen weiden möchten, um eine größere Betheiligung der Vereins-Mitglieder für die Zweck- des Vereins herbei- zuführen. sAnmeldungen zum Verein für Unterstützung uno Beaufsichtigung der aus den Handes- und Prov -Strafanstalten Sntlaffenen als zahlendes Mitglied oder als Vertrauensperfon mitwirkendes Mitglied können bei den Gioßh. Bürgermeiftereten zur Beförderung an die Bezirksvereinscommissionen, jederzeit abgegeben werden.) verwischte». Darmstadt, 3i. Okt. j Postperfonalnachrichten-I Ernannt sind die Oder:TtlegraphenseeretLre H ada n k m Darmstadl und Posch bürg in Mainz zu Trltgraphtndirtctoren. «nqestellt wurden der Postpraknkani Schwarz in Mainz al« Postsecretar und de- Postaisistent Volk in «eichelSdeim, Odenwald, alS Postverwalter. Versetzt sind der Postoerwalter 9eib fried vonvibli« nach Groh-Umstadt und der relegraphenassistent Phil. Jul. Maurer von Oppenheim nach Mainz. Gestorben ist der Postmeister a. D. Graul In Mainz. . c . u.-« 6 6 *n "or Kurzem eingegangeneS Decret bei Kaiser« von El-tna b<- lehrt die Priester von Den Tsin, welche sich darüber beschwert batten, dah die Reaieruna im M SebenSgoites eine Kanonengießeret errichtete, „da brr Rauch der Schlote dem Go.te höchst unangenehm werden könnte», daß sich auch die Götter wenn es die StaatSinieresirn erfordern, einig- Unannehmlichkeiten gefallen lasten müsten. « #SllLflrwberleh1* Mitgetheilt von dem Agenten de« norddeutschen Lloyd in Bremen, 6. SB. Dietz Nachfolger in Gießen. Bremen, 31. Oktober. jPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Ober Lapt. L. Unbütsch, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 17. Oktober von . Qmm19- D!tobtt ,tion Southampton abgegangen war, ist gestern 2 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 31. Oktober (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Hohen- zollern Eapt R Sander, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern wohlbehalten in Galveston angekommen. Handel und Verkehr. „ mburg, 2. November. (Fruchtmarkt.) Rother Weizen JL 20.45, Weißer Weizen JL 20.30, ftoyn JL 15,90, Gerste JL 11.30, Hafer, JL 8.40, Erbsen JL 00.00, Kartoffeln 50 Kilo JL 1.70. (Durchschnittspreis pro Malter.) Ürankfurr, 2. Novbr. iMarttbericht). Der heutig, Heu- und Strohmartt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Etr JL 3 50 6 00, Stroh 4.00 -0.00 ?rlau 11 Qualität daß Pfund 1.10-00, 2. Qualität ^df- JL 1 00-00, Lier daS Hunderts 5.00-6.00. Ochsenfleisch ver Pfunb 60 -,’O A ' ^nd und Farrenfleisch 40 55 Kalbfleisch 40—55 A, Hamn.elflei'ch 40—65 Schweinefleisch 70 80 ein Hahn jH 1.80- 2 20, «n Huhn Jl 160 2 03 k"» ^o2"50" 3^* ein< Zaub< ö0-60 4, GanS JL 4^0*1-8 00 Halm 0, Poularden JL 2.20—2.60 Rebbock daS Pfd. 70 80 A, Kapaune A 2.50—3, Wälscher Hahn JL 9—12, Kartoffeln 100 Ko. 4.00—4.50, Kohlkraut 20 4* B^menkohl 1 St. 30-60 Wirsing 12-15 4, Gelberüben 1 Bund 10-0 A, Zwiebeln ®e^CTt< Da6 Stück 30—00 Meerrettig 1 Stück 10—15 Spargel das Pfund Nomatn-Salat 10—20 Endivien 10 0 Rochkraut 15—20 A, Weißkraut 10—12 «rtischoken 50 80 Erbsen das Pfd. 30 Bohnen 100 Pfund 0-00 Kartoffeln bas Grscheid 8-00 das Malter JL 0.00- 0.00, Kopf-Salat 00 A, Spinat 30—50 H, Schnittlauch daS Gebund 0 Kohlrabi per Stück 3—5 H 731) L’eber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in ein-- ) ler mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man ron der Annoncen • Expedition von H A AN K ANTE I X * VOGLEH in r rankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, di - auch binsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath «rtheilt Temperatur in Gießen. Oktober 1881. Niederste q 7 o r Mittlere * + 4'34 Mittel früherer Jahre 4- 7 24 * Höchste........ ' 4-12 2 Erster Schneefall . 6. Oktober. ' " .* - >m Mittel früherer Jahre . 7. November. Niederschlag an 15 Tagen 3,25 Par. Holl. „ im Mittel früherer Jahre an 14 Tagen . . 1,97 „ Allgemeiner Anzeiger. Gberhess. Eisenbahnen. Pom 15. d. M- ab werden Billete nach dem Haltepunkt am Schiffenberg für dieses Jahr nicht mehr ausgegeben. (7260 Gi ßen, den 1. November 1881. (Hrohh Direktion Versteigerung von Flamm- & llkistr-Hoh. Die auf nachbenannten Straßen aufge« arbeiteten, durch Frost abgestorbenen Pappel und Obstbaurnflämme, sowie die Reiser sollen an den dabei bemerkten Tagen meistbietend versteigert werden, und zwar: 1) Auf der Straße von Gießen nach N.iskirchen: Montag den 7. November l. ZS 50 Pappelstämme von 4—9 Mtr.Länge 10—50 Cim. Durchmesser, 14 Haufen Reifer Anfang Morgens 9 Uhr am Eisenbahn- Ilcbcrgang vor Reiskirchen. 2) Auf der Sttaße von Lich nach dem Hessenbrücker Hammer: Dienstag den 8. November. 10 Pappelstämme (bei Münster), 4 bis 9 Mtr. Länge, 10—40Ctrn. Durchmesser, 20 Stämme verschiedener Obstbäume (bei Lich). 2—3 Mtt Länge, 10 bis 25 Ctm. Durch mess er, 10 Haufen Reifer. Anfang Morgens 9 Uhr bei Abtheilungs- -stein Nr. 58, in der Nähe des Licher Friedhofs. 3) Auf der Straße von Gießen nach Lich und Lich-Butzbach: Mittwoch den 9. November: 25 Pappelstämme von 4—8 Mtr.Länge, 10—25 Ctm. Durchmesser, 19 Nußbaumstämme (bei Licb), 3 bis 4 Mtr. Länge, 20—40 Ctm. Durchmesser, 25 Hausen Reiser verschiedener Obstbäume. Anfang Morgens 9 Uhr bei Abtbeilungs- stein Nr. 25 im Steinbacher Wald. 4, Auf der Straße von Gießen nach Marburg: Donnerstag den 10. November. 120 Pappelstämme, 4—9 Mtr. Länge, 25—60 (Stirt. Durchmesser, 10 raufen Reifer. Anfang Morgens 9 Uhr bei Abtheilungs- stein Nr. 5 am Psau. 5) Auf der Sttaße von Kleinlinden- Wetzlar. Freitag den 11. November. 32 Pappelstämme, 4—10 Mtt. Länge, 30 -50 Ctm. Durchmesser. 4 Haufen Reiser. Anfang Morgens 9 Uhr bei Abtheilungs- itein Nr. 20. D:e resp. Gr. Bürgermeistereien werden ersucht, diese Versteigerung im Intereffe ihrer Gememdc besonders bekannt machen zu lassen. (7254 Gictzen, den 3. November 1881. Großh Kreisbauamt Gießen. In Vertretung: Faust, Kreisbauaufseher-Asp. Feilgebotenes. 7246) Im mittleren Stock des Hauses B. 1711 in der Gartensttaße (an der Wieseckbrücke) sind zu verkaufen: 2 Doppelflinten, 1 Vogelflinte. 1 Paar h'rschle>erne Reitbosen und 1 wenig gebrauchter Stemkohlenofen mitKachel. Frische Lchellst'scbe empfiehlt (7247 Emil Fischbach. 7259) Die ®rd(L Hofgärtnerei zu Affenheün empfiehlt: Aev^el in guten Sorten, 50 Kilo M 7, Aepfel, Birnen-, Zwet- teben:, Reineclauden- und Mirabellen - Hochstämme in schönen (Exemplaren. Breieverzcichniß fraifo. 5087) Mehrere Hundert Stück neue §ell- ä- Pferde-iseppiche sind mir wieder zu Händen gekommen, per Stück v*L 3.50. K. Wrünebaum. 7244) Ein ” Oelgemälde ^Gewinn Nr. 18 der frankfurter AuS« stellung) ist zum Bei kauf ausgestellt bei IuliuS Rosenbaum, «Lonnenstraße. 7249) Frisch eingetroffenen süften Apfelmost empfiehlt I Retter. 7258) Bestes englisches Wachstuch und prima amerifan. Ledertuch empfiehlt _____________Heinrrch Hockftätter. Obstbaume, höchst. Rosen, Ziersträucher rc. empfiehlt (7165 Earl Berger., __Handelsgärtner. 7253) Ich beabsichtige, mein Wohnhaus in der Walltborstraße aus freier Hand zu verkaufen. Louis^Huhn Wittwe. Wafferdicbte Pferde- ä- Wagendecken, letztere von JL 2.25 bis 3.— per LD-Mtt., empfiehlt (7112) Louis Senner H. von Gimborn s Schreib- und Copir-Dinten zeichnen 'ich durch l.bhafte Farbe, große Flüssigkeit und schnelles Trocknen aus und liefern nach längerer Zett scharfe, nie bleichende Copien. Lager in den div. Sorten, sowie auch in rother Tinte, blauer Tinre, Stempelfarben, fliifftgem Leim rc. befinden sich beiden bekanntenSchreibmaterialien- Handlnngen. ( 168 Gute saure Gurken empfiehlt (6674) Rudolf Göbel. Patent Chemisetts (Vorhemden) ganz besonders praktisch au wollenen Hemden zu tragen und gleich? jeittg zur Ersparung der Erneuerung von Hemden-Einsätzen empfiehlt 5629) H. Nübsamen. 7196) Hierdurch die ergebene Anzeige, daß ich von heute an auf oielseit gen Wunsch Kornbrod 1. Sorte backe. Dieses, nur aus feinem reinem Kornmehl bereitete Brod hat einen vorzüglichen Geschmack und verkaufe ich solches per 4 Pfund zu 58 .1 ugunt Guftr, Livdenplatz. Zu verkaufen. 7211) Eine Wirthschart mtt Spezerei, qeschaft, mitten in der Wetteiau gelegen mit guten Gebäuden zum billigen Preis von 14000 «X zu verkaufen durch Blitz, pommerische Gänsebrust, „ Gänsekeute, auch im Anschnitt, empfehlen (7212 ________J. A, Busch Söhne. Zur Saison halten uns dem hiefigen und auswärtigen Publkum mit unserem reichaffortirken Lager in allen Sorten Wiuterschuhen zu den billigstm Preisen bisten- empfohlen. 6352) Ph Nau & Cie 7014) E ne wenig gebrauchte balbvrr- deckte Ghaise wegen Mangel an Platz billig abzugeben auf dem Neuhof b. Gießen. Neue geschälte Bictoria- Erbsen, Hellerlinseu, Bohnen empfiehlt (6550 Carl Hoffmann. Cigarren en gros et en deuil empfiehlt in verschiedenen Qualitäten billigst (6974 (Sobel, Neue-Bäue. ^«abrik! ‘flaaH K. Slückrath Giessea, Kirchenplatz 6, v 18 7B , hält sich einem geschätzten Publikum bei Bedarf in allen nur möglichen Möbelarte« unter Zusicherung bester und elegantester Waare sowie billigst gestellten Preisen bestens empfohlen. Grosses Lager in Kasten- und Polstermöbeln., Spiegeln, Teppichen, Vorhangstoffen, Gallerieen etc., Bettfedern und Daunen, Barchent, Drell u. s. w. Nicht Vorräthiges wird in kürzester Zeit bestens geliefert. Bei üebernahme completer Ausstattungen besondere Rabatt- ge Währung. 1165 Lager in Seide- und Phantasiestoffen sowie Pelüschen. Freitag -en 4. November, Abends 8 Nhr, im Clubjssie r Vortrag von Dr. Brehm über: „Eine Reise in Sibirien66. Billete sind in der J. Ricke r’schen Buchhandlung und der W. Rudolph’schen Musikalienhandlung zu haben und zwar: 1) Sperrsitzbillete zu 1 50 2) Saalbillete zu 1 «X und 3) Schülerbillete zu 50 H. 7216) Für Familien bei 1 und 2 Preisermässigung. 02 Gfj GO CO Deutsches Product, 50% billiger als franz. Erzeugniss gleicher Qualität; garantirt frei v. jed. künstl. Essenz; V reinschmeckend u. von feinem Aroma. Hervorrag. Export- V VwWZ Artikel nach Überseeischen Ländern. Preise: v. M. 120 p. 100 \J L. u. v. M. 15 p. Kiste v. 12 Fl. Probekisten: v. */i Fl. in 4 Qualit. steh, geg. Einsend. v. M. 5,50 auch in Briefmarken fr. zu Dienst. Die Zeitschr. „Di« Nahrungsmittel" schreibt, daß sich unser Cognac, nach der chemischen Untersuchung, in allen Eigenschaften von importirtcm Eognac nicht unterschied. Export-Compagnie für Deutschen Cognac, Köln a. Rh., Weichserhof 6. Vermietungen. 7245) Ein Familienlogis zu vermiethen bei Friedrich Georg, Handelsgärtner, Gartfeld._____________________ 7243) Moblirtes Zimmer. WittweLöber,Neuenwegl94. 6916) Ein Logis, 2 Stuben, Kabinet Küche und Bodenraum, zu vermiethen und bis Ende Dezember beziehbar. ________I. Schaum, Bahnhofstraße. 6907) Ein freundl. möblirtes Zimmer -u Perm. Maiktstraße D- 25, 1. St. 6472) Zwei ineinandergehende, fein möblirte Zimmer, auf Wunsch auch drei, sowie Zimmer allein bei __________Friedrich Heß, Lahnstraße. 6459) Eine freundliche Paterre-Wohnung, mit Benutzung des Gartens, zu vermiethen bei M. Rosenthal, Liebigsstraße 78. 6214) Der 3. Stock meines Hauses, 6 Zimmer mit allem Zubehör, zu ver- mietben._____________Dr. Ploeh. 5122) (Sine schöne Famtlienwohnung an eine ruhige Familie zu vermiethen bei _____ Lony, Bierbrauerei. 5105) Eine Familienwohnung im l.Stock zu vermiethen. A. Rüfing, Bahnhof. 6461) Em kleines Logis, 1. November beziehbar, per Monat 15 ______Ghr. Noll, Canzleiberg B. 66. 6546) Ein kleines Familienlogis sowie ein einzelnes Zimmer ist an stille Leute zu vermiethen im „Darmstadter Haus". 7003) Möblirtes Zimmer zu vermiethen. _______Wilh. Rudolph. 7129) Ein Familienlogis zu vermiethen. M. Rothenberger, Kaplansgasse. 7050) Ein geräumiges Mansardenlogis, 6 Zimmer, Rüche rc., an eine ruhige Familie zu vermiethen und gleich zu be- ziehen. VH. Strack, Bahnhofstraße. 6933) Eine kleine freundliche Wohnung. Stube, Kabinet, Küche rc., zu vermiethen. ____,_________________Singer. 7189) Em mödl. Zimmer zu oei mietden. ________________Flüaelsgasse 95, 3. St. 7217) Ein mödl. Zimmer auf sofort zu vermiethen. ________Heinrich Faß, Ludwigsvlatz. 7230) Zweimödl.Zimmer zu vermiethen. _______________ Neustadt D 57. 7232) Eine kleine Fam-lienwohnung sofort zu vermiethen bei Etnheufer (an der Aktienbrauerei)._______________________ 7237) Ein Schüler kann Kost und Logis erhalten. Reichensand 132, Hinterh. 7207) Eine kl. Fam'lienwvhnung zu vermiethen.___________W. Seultng. 7209) Ern kleines Famrlrcnlogis zu vermiethen.___________Schloßgasse 258. 7197) Eine kleine Familienwohnung zu vermiethen.___________Wehfteingasse 55. 7194) In der Nähe der Aula ein möbl. Zimmer zu vermiethen bei Lebrcr Maher. 7064) Die neuhergerichtete Mansarde im „Cafe Leib" ist zu vermiethen und baldigst zu beziehen.___ 7159) Möblirte Zimmer vermiethet _____ Bieler, Kreuz, 2. St. Im Fischerhof ist ein kleines Logis zu vermiethen, per 1. November beziehbar._____________(6771 7103) Mehrere Familienlogis sind zu vermiethen. Näheres bei I. Blitz. 6839) Marburgerstraß^Nr"16Lsind an einzelne Herren freundl. möbl. Zimmer zu vermiethen.___________________________ 6300) Ein möbl. Zimmer zu vermiethen bei H. Hochstätter Wwe., am Brand. 5082) Wohnung von 4 Zimmern mit Zubehör zu vermiethen und per 1. Novbr. zu beziehen.Chr. Schopbach. 5242) Frankfurterstraße E. 30 ist eine Wohnung, 6 Zimmer, Küche rc. im zweiten Stock, zu vermiethen und alsbald zu beziehen. RieS, Ober-Güterinspector. 7218) Ein Pferdestall nebst Bodenraum auf sofort zu vermiethen. ___Heinrich Faß, Ludwigsplatz. 6714) Scheuer zu vermiethen. D r. Weber. Vermischte Anzeigen. 7202) Ein unverheiratheter tüchtiger Kutscher wird gesucht. Näheres in der Exped. ds. Bl.________ Ein Papier mit @715” gesunden. (7248 Abzuholen bei Bürstenmacher Leichtweih. 7220) Ein tüchtiger Schuhmachcr- gefelle gesucht. Dietrich Hcnkelwann, Lollar. Die Bettfedern-Reinigungs- Anstalt von (7241 P. Wagner, Asterweg 109, empfiehlt sich zum Reinigen und Putzen von Federn und Waschen von Bettzeug. Lager von Bettfedern bester Qualität. Gesucht ein kautionsfähiger junger Mann als Abonnenten - Sammler und Expedient gegen angemessenes Honorar. (7099 ______Gießen, Neuenweg 194, 1 Tr. r. 7255) Ein ordentlicher Junge zum sofortigen Eintritt gesucht von N. ander, „Rhein. Hof". Mr pferdebclltrer. Für den Winterbeschlag bringe ich meine ßut bewährten Steckftollen in empfehlende Erinnerung. (7250 E Mobrmann, Lehrschmied, _____________Gr. Veterinär-Anstalt. 3u verpachten. Ein sehr gutes Spezereigeschäft mit Eisenhandlunq auf mehrere Jahre zu verpackten durch I. Blitz.__(7210 Schönen Meerrettig kauft Frau Ebel, Marktstraße. (7208 ' (5689 Mittagstisch im Abonnement. Restauration Fritz Lony, D. 210 Marktatraaae D. 210 empfiehlt Circus Lorch.-- (7242 Der Vorstand des Kriegervereins. kunfl um 2 Uhr im Kuss. Hof. Giessen, 3. November 1881. Tödes - Anzeige. Den Vereins-Mitgliedern die schmerzliche Nachricht, dass unser lieber Kamerad Techniker Karl Brandes gestern Nachmiltag in Folge eines Unfalles uns plötzlich entrissen wurde. Die Beerdigung, an welcher sich die Mitglieder zahlreich betheiligen wollen, findet Freitag Nachmittag 2V2 Uhr vom Sterbehause, Frankfurterstrasse E. SO1/^, aus statt. Zusammen- TMs-Anzeige. 7252) Statt besonderer Anzeige thetlen wir Freunden und Be« kannten die schmerzl'cke N chricht mit, daß heute Nachmittag 3 Uhr unser unvergeßlicher Gatte und Vater Karl Brandes in seinem 41. Lebensjahre plötzlich in ein besseres Jenseits abberufen worden ist. Gießen, den 2. Nov-mber 1881. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Freitag den 4. November, Nachmittags 2i/2 Uur, vom Sterbeb ruse (Franksur!»rstraße 30*/,o) statt. Bekanntmachung. Einem geehrten Publikum die erg-bene Anzeige, daß ick mit dem heutigen Tage die Fahrpost zwischen Gießen und Londorf über? ommen haben. Ich empfehle mich zur Beförderung von Passagieren, Packeten rc. und sichere prompteste Bedienung zu. Anmeldungen beliebe man in der „Stadt Kastel" abzugeben, woselbst auch Paffagierbtlleis nach Daubrtngen, Mainzlar, Trais, Aliendorf und Londorf zu haben sind. (7251 Abfahrt von „Stadt Kastel" Abends 3/46 Uh,-. Ho^achtunasvoll IP/l» Höchst. Heute Abend 8 Mr: (7221 Grosse Vorstellung. Generalversammlung. Donnerstag, 10. November, Abends 8 Uhr, im Cafe Ebel. (7257 7256) Gesucht ein Mädchen zur Stütze der Hausfrau im Häuslichen, sowie in einem feinen Ladengeschäft. Näh. bei der Exped- ds. Bl. 7180) Ein junger Mann aus anständiger Familie von auswärts wird in ein hiesiges Colonial- und Eisenwaaren- Geschäft als Lehrling gesucht. Schrifil. Offerten befördert die Exped. ds. Bl. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der BrÜhl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Vurcnu: Sch Au- dev : »dttifltn Landtag i Anträge, welche c | üinzitleli. Der e Umgestaltung des Wahlgesetz von i! jwel Kammern ii Mite der Haupt, Landtagsmahlen e nis, die nebenbei Etimmberechtigunl Entrichtung seine) Rückstände befinden Unmäßig in den Wahlen findet, n irlbe fremd iß, an m Darmstal Manzen sind unter Wr 15) mit einen Budget weniger 610 ^uausseher-Gehalte '^gesehen worben je 4400 für ™tjwei Dammm Nernb bemerkt die stanbe auf vorbei und Dammba ®l> di- 'ÄnfleUung •htlfawdlt 1 *" für »rM W' 1879,6(lr(f Rieben Rädern, 1 2