Nr. 28. Donnerstag den 3. Februar 1881. Mßener Mnzeiger AW-e- uü> Amkhiütl für ürn firris Gicßc«. ReSarttonSbureau r I CFfpOitioneburcau ; J Schulftraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Moritags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Betreffend: Die Mathildensttftung für Oberheffen. Bekanntmachung. In dem Voranschlag der Mathildenstistung für Oberheffen sind für das Jahr 1880 700 JL vorgesehen, welche zu wohlthätigen Zwecken verwendet und womit in erster Linie die in der Provinz bestehenden Kleinkinderschulen, insbesondere die darin thätigen Lehrerinnen bedacht werden sollen. — Es werden hiernach die Vorstände solcher Schulen, für welche eine Subvention gewünscht wird, ausgefordert, ihre deßsallstgen Gesuche, mit welchen eine möglichst ausführliche Mittheilung über Ausdehnung, Mittel und Bedürfnisse der betreffenden Anstalt zu verbinden ist, bis zum 20. Februar c. an den Unterzeichneten gelangen zu lasten. Gießen, den 31. Januar 1881. Der Vorstand der Mathildenstiftung für Oberhesten. ________________________________________________________________________ Dr. Boekmann.__ Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß daS AmtSlocal der unterzeichneten Behörde vom nächsten Donnerstag den 3. I. MtS. an in dem städtischen Gebäude Weidengasfe Nr. 93 sich befinden wird. Gießen, den 1. Februar 1881. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gleßen. Fresenius. Deutschland. Darmstadt, 1. Februar. Se. Köntgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädlgst geruht: Am 18. Januar den provisorischen Reallehrer Dr. Richard Löbell in Oppenheim zum Lehrer an der Realschule daselbst zu ernennen; am 26. Januar den ordentlichen Profeffor in der philosophischen Fakultät der Landes Untverfität Dr. Anton Schneider aus sein Nachsuchen vor» seiner Dienststelle, mit Wirkung vom 1. April l. Js., zu entlasten. Berlin, 30. Januar. Das Plenum des VolkSwirthschaftsralhs wird morgen in die Generaldebatte über das JnnungSgesetz eintreten und flch nach derftlben wohl vertagen, um dem bleibenden Ausschuß das Weitere anheimzu- pellen. Die lebhaften Bedenken, welche gegen den Entwurf über das Ärbeiter- VtrflLerungsgesetz geäußert wordei,, haben hier ersichtlich überrascht Auf so viele Einwände war man zweifellos von Setten dieser Versammlung nicht gefaßt, und eS scheint, daß schon vom Volkswirrhschaftsrath erhebliche Abänderungen erfolgen werden. — Zur dritten Berathun.g deS Etats des Miuiße- riumS des Innern hat der Abg. v. Uechtritz-Strtnktrch folgenden Antrag ein« gebracht: „Das Haus der Abgeordneten wolle beschließen, die kö. tgliche Staatsregirrung auszufordcrn : 1) bei Emantrung des Reichsstrafvollzugsgesetzes ihren Eil fluß dahin geltend zu machen, daß bei rückfälligen Dieben und Betrügern, bei Landstreichern, bei Verbrechen und Vergehen gegen die Sittlichkeit, bei allen Besä ädigungen von Personen oder Sachen, welche von einem besonderen Grade von Robhett Zeugntß ablegen, die Grsängn.ßstrafe während drr ersten 14 Tage bei Master und Brot, mit warmer Kost an jedem vierten Tage, vollstreckt werde; 2) dafür zu sorgen, daß bis zur Emanwung des Reichsstraf- Vollzugsgesetzes die Beköstigung und Verpflegung der vorgedachten Grsangenrn auf das unbedingt nothwendige Maß beschränkt werde." Elberfeld, 30. Januar. Der „Elberf. Ztg." wird auS Tüffeldorf gemeldet: Unter dem Vorsitze det Commerzienratbes Langen (Köln) consti- tuirtr sich heute in einer aus dem Rh inlande und Westfalen zahlreich btsuch- teu Versammlung der „Westdeutsche Verein für Colonisation und Export" als Zweigverein des Berliner Centralvere ns für HandelS-Geographie. Nach der Annahme der Statuten und der Wahl des Vorstandes wurde von der Versammlung auf den Antrag Dr. Fabrik einstimmig beschlosten, folgende Eingabe an den Reichskanzler zu richten: „In Anbetracht, daß Tausende von Deutschen in den der britischen Krone unterworfenen, resp. in deren Machtsphäre gezogenen Ländergtbieten Südafrikas wohnen, daß in verschiedenen Thetlen Südafrikas gleichzeitig ausgebrochene Aufstände und krieg-nsche Ver- wtckUurgen vielartige Interessen Engestff.ner deutscher Nationalität bedrohen, daß narwntlich in den Territorien der Westküste Südafrikas die völkeirechtl'ch unklare Haltung der britischen Politik die Lage der dort angesessenen Deut- schen sehr schwierig macht, daß die Cap-Eolonialbehörden sich unvermögend erklärt haben, zum Schutze des Lebens und Eigemhums dort wohnender Eu- ropäer etwas zu thun, erlauben sich die Unterzeichneten, an Ew. Durchlaucht alS Leiter des Auswärtigen Amtes des deutschen Reiches die Bitte zu richten, für die in Südafrika bedrohten Jnteresten deutscher Staatsbü'ger eintreten, insbesondere auch die Anstellung eines Berufscoi suls in Südafrika geneigt* ß veranlassen zu wollen." Ferner nahm die Versammlung auf den Antrag des Landrathes Melbeck einstimmig eine Resolution zu Gunsten der Unabhängigkeit der Transvaal-Republik an. AuS der Pfalz, 31. Januar. Aus allen Gegenden dis Haardtge- blrges laufen betrübende Nachrichten ein über den Schaden, den die letzten heftigen Frosttage an den Reben angerichtet. Sämmtttche Rebensorten haben, der „N. B. L-Ztg." zufolge, empfindlich gelitten, besonders aber diejenigen in den niederen Lagen, wo Stöcke bis auf die Wurzel erftoren find. Die Hoffnungen auf einen guten Herbst, die bisher überall herrschten, find nun zum Thei! vernichtet worden und mancher Winzer, der durch die vielen Fehljahre schwere Verluste erlitten, sieht seinem Ruin entgegen. — Das System der Secundärbahnen wird nun auch bet unS zur Einführung kommen. Der Stadtrath von Obermoschel hat beschlosten, eine solche und zwar schmalspurig nach dem System der Feldabahn (Thüringen) zu bauen, welche die Stadt Obermoschel mit der Station Alsenzthalbahn verbinden soll. AlS Bahnkörper wird die Distr ictSstrnße benutzt, falls die Kreisregierung ihre Genehmigung dazu erthetlt. Sollte sich dies System bewähren, worüber jedoch verschiedene Zweifel laut werden, so wird eine zweite derartige Dahn von Neustadt nach GermerShetm tur Ausführung gelangen. AuS Sachsen, 30. Jan. Die „Dresd. Nachr." schreiben: Endlich hat einmal ein sächsischer Bezirksausschuß einen Beschluß gefaßt, der weit und breit auf Zustimmung stoßen wird. Der Zittauer Bezirksausschuß, unter Vorsitz des AmtehauptmannS v. Zahn, erklärte sich scharf gegen das Gewerbe der Güter schlächter. D'e profesfionsmäßige Parzellirung von ^Bauerngütern wurde von dem Ausschuste als ein ,volkswirthschafllicher M ßstand" bezeichnet und demzufolge von ihm der gewählte Gemetndevorstand von Althörnitz nicht in diesem Amte bestätigt, weil flch dieser Herr „gewelbsmäßig mit Güterausschlachten beschäftigte und ihm somit nicht diese „Tadellofigkeit" beiwohne, die man von einem Gemeindevorstand verlanaen müste." Früher wurde in Sachsen nämlich, sehr mit Recht, das gewerbsmäßige GüterauSschlachten polizeilich mit Strafe belegt; denn die Eihaliung eines spannfähtgen Bauernstandes, d. h. ein-s solchen, der genügendes Land ur.d das zum Betriebe der Landwirthschaft nothwendige Spannvieh auf dem Hofe behält, ist eine volkswtrthschaftliche Noihwendigkeit. Sonst geht ter Bauerngutsbefitz in die Hände des Schacher- Eapitals über; der frühere freie Bauer, der mit Pferden und Kühen arbeitete, finkt zunächst zum Achtelshüfner herab, der kaum noch ein Schwein oder eine Ziege füttern kmn; er wird zuletzt landwirthschaftlicher Proletarier und dient tm besten Falle, wo er alS freier Herr wirthschaftete, alS Knecht seinem neuen Herrn von SLachersgnaden. Dresden, 1. Februar, Abends. Die hier anberaumte zweite Antise- miten-Versammlung hat fich als unmöglich erwiesen. Henrici sollte sprechen, aber die Gegner waren so maffenhaft eingedrungen, daß der Vorsteher Pinnoff erklärte, die Versammlung finde nicht statt. Hierauf erhob fich Lärm wegen Rückzahlung des Entr^s; man ries: das ist Bauernfängerei. Die Polizei räumte das Local. Arankreich. Paris, 1. Februar. Das Gerücht, daß das Mittelmeer-Geschwader plötzlich nach dem Golf von San Juan zurückberufen sei und dort den Befehl erhalten würde, unverzüglich nach einem unbekannten Bien". I Vor einigen Tagen hat der „schöne Julius" aber mit seiner Schlangenklugheit Schifforuck ae- | ‘!tp£n Das eine der Mädchen, „Raths Emilie", hatte gelegentlich der Abwesenheit ihrer Herr- I tcn Hauskolleginnen ttn „Kaffeekränzchen" gegeben. S-.e wollt? dabei mit ihrem ebenfalls I 8'ladenen JuliitS glänzen und ihn als ihren „Bräutigam" proelamtren. Sie legte damit die I uUnt S'akerkreisen bildete das Kunststück den au.ickl.es; icken Gespracksstoff und da einmal der Anfang gemacht ist. dürfte es auch an Nachahmern nicht fehlen, so daß wir mit der Entwickelung dieser „Gangart^ es noch erreichen m Angestellt sind die Postpraktikanten Blumel m Mainz, Nette und Sckwetje in Gießen als Postseeretaire. 2) Ernannt ist der Ober-Telegraphenassistent Walker in Bingen zum Telegraphenseeretair. . , ~ 2" P^ag bat sich der Advocat Dr. Ritter v. Hergett ersckoffen. Derselbe war in ^i0UÄ,len Lcbensverhältniffen und hinterläßt eine Gattin, die bekannte Pianistin Sophie Diettrich-Hergett, mit zwei Kindern Er bekam die fixe Idee, daß er, wie fein Vater, irrsinnig werden konnte, und erschoß sich deßhalb. Kopenhagen, 26 Jan. Zwei Meilen südlich von Skagen wurde ein Dreimaster vom und sank mit Mann und Maus bei 12 Faden Tiefe Nationalität und Name , dcS Schiffes find unbekannt — Faschingsstücklein aus Pest. Bei dem letzten Maskenball fuhren vier lustige Herren mit dem Fiaker in ein elegantes Tanzlokal an ber unteren Donauzeile in Pest unb oa die Herren gut aufgelegt waren, gcstattettn sie dem fidelen Roßlenker, daß auck er an dem Tanzvergnügen theilnehmen könne, aber „nur zu Pferde" lautete der Ausspruck. Dem 196er" I machte diese unausführbar scheinende Bedingung nicht die geringste Sckwierigkett. Er "spannte | den „Sattligen" von der Deicksel weg unb ritt zur Verblüffung ber Zuschauer die ffilen und I engen Treppen Hinan in das erste Stockwerk, wo eben nach der lieblichen Weise des Boeeaeio | Walzers getanzt wurde. Der Schrecken, den die übrigens an Absonderlichkeiten gewöhnten I Damen erlitten, als Roß und Mann in b, O Dietz in Gießen. Bremen, 1 Februar. sPer transatlantischen Telegraph! Der Postdampfer Donau. Lapitan R. öusfius, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 17. Januar von Bremen und am 2(f. von Southampton abgegangen war, ist gestern 10 Uhr wvhidehaltm in Rewvork angekommen. Verzeichnis der Mittelprcise der ssewöhnlichsteuBerbrauchsgegenftände in der Stadt Ziehen vom Monat Januar 1881. Je 5o Kilogramm kosten Mark und Pfennige. 11 ,75 3 75 25 S> — 28 io;— 75 95 e % o JL3) 13 50 1150 K JL. «o 3 60 c; 4L^ ■*L 5» 9 50 14 50 15 5ü 251 Je ', Kilogramm kostet Mark und Pfennige. s Briefkasten. Herrn W. hier. Ihr „Eingesandt" eignet sich nicht für den Anzeiger. Der von Ihnen Beurtheilte möge sich mit seinem Gewissen abfinden, vielleicht schlägt es ihm einmal. Gruß. Holzversteigerung im Gießener Ltadtwalde. Montag den 7. Ftbr. 1881, von Vormittag- 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in dem District Wald-Hut nachverzeichnete- Holz versteigert werden: A. Brennholz: Scheith. Prügelh. Stockh. ReiSH. Raummeter. Wellen. Eichen 30,8 9 — 1100 Küferbolz Mdel 3 291 26 5630 B. Bau-, Werk- u. Nutzholz: 25 Eicken-Stämme mit 9 49 fm, d06 MchteN'Stämme mit 45 fm, 126 Fichkenstangen mit 3,27 fm, Die Zusammenkunft ist an der 1. Schneise auf der Straße nach Lich. Gießen, den 31. Januar 1881. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 715) A Bramm. Donnerstag, den 3. Februar, werden gegen Baarzahlung versteigert: Vormittags 11 Uhr auf meiner Se- schäft-stube: 5 Petroleum Kochheerdc und 2 große Renckoffer; Nachmittags 2 Uhr in der Flctt'schcn Hofraitbe (Walltbor): Ein Pferd und ein Wagen. Gießen, den 1. Februar 1881 741) Geißler, Gerichtsvollzieher. Bekanntmachung. Donnerstag den 10. Februar, Vormltags 10 Uhr anfangend, läßt Unterzeichneter dahier nachfolgend verzeichnete Gegenstände, alS: 3 Berner zur Zucht taugliche Bullen, 4 Fahrochsen, 5 trächtige Hühe, 1 trächtiges Rind, 3 jährige Rinder, 2 Stiere, 1 Race-Fohlen, eine Anzahl Hühner und Tauben, sowie circa 300 Ctr. Kartoffeln und 100 Ctr. Dickwurzeln abzugshalber versteigern. Henriettenhof bei Laubach. den 2. Februar 1881. 757) W. Iutzi. Allgemeiner Anzeiger. Donnerstag, heu 3. Februar, Nachmittags 1 Uhr, werden in der Wirthschaft de« H. Müller, dahier (Ecke des Astcrwegs) nachstehende Gegenstände gegen Baarzahlung versteigert : 1 Büffet mit Apparat, 7 WirthStffche, 1 Real. 4 große Hängelampen, 24 Stühle, 4 Bänke. 24 Untersätze für Biergläser, eine Anzahl Bier- u Weingläser, 1 ledernes Sofa, 1 eiserner Küchenheerd, 1 Petrolcumheerd, Würfel« becher re. rc. Die Versteigerung findet bestimmt statt. Gießen, 1. Februar 1881. 748) Bauer, Gerichtsvollzieher. Aeisgeöotenes. 620) Wegen vorgerückter Zeit verkaufe meine noch vorrätbigen Holzschuhe zu benfcgeffhten Preisen. Louis Louv, Holzwaarengeschäft. Offenbacher Würstchen empsteblt (753 3of- Ttein Ww., Wktzsteinsgast'e. Frische Schellfische treffen heute ein. (760 Z. A. Busch Söhne. T/affee, «E- s HA per Pfund 1,20, u WM 1.30, »ä WM „ 1.40. i U n 1,50 „ 170, „ 1 90, empfiehlt Robert Stuhl, 422) Marktstraße 23.________ Vaseline* vorzüglichste H?ilsalbe gegen Frost- unv Brandwunden, empfiehlt §____Emil Mschdach. Krepp el, gefüllt und ungefüllt, bei (341 Fr. Hennings, Seltersweg. Rur echt, wenn die vorgedruckte Schutz- marke auf den Etiquetten steht. Huste-Nicht Mals-Ertruct u. (Earamellen höchst wohlschmeckende Geuußmittel von L. H. Pietsch & Co. Breslau*) Madrid und pharmareul. Laboralorium. Jeder Husten kann höchst gefährlich werden. Kein. Hustender darf deshalb ganz sorglos sein und den Husten für riticht^ achten. Der Gebrauch desHuste-Nicht ist in besseren Kreisen allgemein und beliebt Herren L H Pietsch &. Co.: Bei Anwendung Ihrer Caramelleu bin ich von meinem mebrwöch ntlichen Husten und Heiserkeit wieder vollständig befreit und kann daher nicht unterlassen, dies zu veröffentlichen. Ottritz, 10. Januar 1S81. Schwandt, Fabrikant. Tausende können es uns bezeugen, schon nach kurzem Gebrauch wird Jeder die vorzugl'.chften Wirkungen an sich wahr- nehmen. Wir besitzen zahlreiche Anerkennungen und auch ein Segen spendende- Dankschreiben Sr. Heiligkeit Papst Leo XIII. *) Zu haben. 6rtract k Flasche 2.50 vM, 1,75 JL und 1 JL Caramelleu ä Beutel 50 und 30 H in Gießen bei 769) Gg. Wllh. Weitllg. Eingemachte Preibelbeeren, Bbll-Marmetade empfiehlt (739 Die Delikatessenhandlung von Carl Schwaah. Prima Couvert, pro 100 33 Pfg., (518 J. JPe Sann. B smarckftraße. 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Mel- nach längerem Leiden gestern Mittag sanft verschieden ist. Gießen, den 2. Februar 1881. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Donnerstag Nachmittag 3 Uhr vom Sterbehause, Löwengaffe Nr. 153, auS statt. Für Juristen. Ein sehr beschäftigter Rechtsanwalt am Sitze eines hessischen Amtsgerichts von über 24000 Einwohnern, welcher aus Gesundheitsrücksichten die Advocatur aufgeben will, wünscht an diesem O.te, wo ein Anwalt im Interesse der Rechtspflege noth- Wendig ist, einen Rachwlger zu sichern. Für jüngere Juristen ist hier Gelegenheit geboten, ohne pekuniäre Opfer eine einträgliche Praxis zu ermeßen Grfl. 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