- He D. 20. ^'gefertigter Wen. (7*5,; (7625 'rößen oon "d gfttr, u. $g^r krumpf,, n Don den ---- ft lÖMrtn, kerkörben^ lchkannen, er, rinzelne StblUttiiD r in Gold, 11, C. 86. »rhMdrnrn V fudit em. twe, sstrch. * Vorstand. fluitnbt I ■ lkiini-ndte I ■ c Smit ta ■ lifie erfolge» I biüigfteL ■ ■ «wWt ®!St 1 X w» Ml, 3n!®- lll. chen * *, 650, 8*’ 1I# 12, r3«. p. 11", aus 9,10. iS. Freitag r»cn 2. Decenwer 1SS1 Str. 281 Kichener Anzeiger Anzeige- unb Amtsblatt für btn Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme dec» Montag» ftureait : Schulfiraße B. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Ps. mit tkingerlobu Durch die Post bezogen pertel jährlich 2 Marl 50 Pf. Deutschland. Darmstadt, 30. November. Se. König!. Hoheit der Großherzog nahmen heute Ldludrifie Meldungen entgegen unb empfingen den Pfarrer Heinze von Lißberg, den Apotbik r Mangold, den Oebetwerath Walther; zum Vor- trag den StaatSmintfter Frhrn. v. Starck und den Oberconfistonal-Präfidenten (Bolt mann. — Die Großh. Handelskammer hier hat an daS Großh. Ministerium dkS Innern und der Justiz eine Eingabe gerichtet, in welcher mit Rücksicht auf die Bedeutung der technischen Hochschule für Handel und Gewerbe überhaupt und aus die Interesien der Stadt Darmstadt gebeten wird, das Mini« sterium möge mit allen Mitteln der geplanten Aufhebung der hiesigen technischen Hochschule entgegentreten. 21116 dem Grostherzogthum Hessen, 28. Novbr. Die Frage der Erbauung von Secundärbahnen, welche auf dem vorigen Landtag durch e re Reihe von Anträgen aus den drei Provinzen angeregt worden ist, bildet seitdem unausgesetzt bet der Reqsirung den Gegenstand eingehendster Prüfung und wird in nicht ferner Zett zu einer an die Stände gilangendin Vorlage führen. Wie wir hören, soll dabei zunächst nur versuchsweise, d. h. In dem Sinne vorgegangen werten, daß für jede der Provinzen vorerst nur eine Lime, welche vorher rückstchtlich ihrer Rentabilität eirer genauer» Berechnung unter- worftn worden ist. zur Ausführung vorgeschlagen w'.rd. Die Beschlußfassung bezüglich demnächst weiter auSzuführender Linien bleibt der Zukunft Vorbehalten. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird die Regierung 6e< den eben erwähn- ten Versuchsbahnen d«n Bau auf Staatskosten empfehl n, un da^ die deöfall- sigen Kosten nicht unerheblich nnb ans den bereiten Mtuln des Staates nicht zu bestreue» sind, so sollen die veranschlagten Summen durch Benutzung des Staakscred ts anigebrachl werd n. (Köln. Ztg.) Berlin, 29. Novbr. In Re chttagskre sen gübt mtv der Mitthetlung, daß Feldmarschall Gras Moltke als Ebes des zroßeli Gci.erUstabs jetzt einen Nachfolger im Grafen Waldertee erhaiten solle, die Deutung, daß auf Wunsch deS greisen FeldmarschallS ihm em Adlatus beigegeben wird, welchen er selbst vorgeschlagen hat. Graf Moltke wird aber nach wie vor an der Spitze deS Generalstabs in Thätigk'ir bleiben. — Der Ausschuß des Eentral-Perbar.d's deutscher Industrieller tritt am 7. Decewber in Berlin zu einer Sitzung zusamm-n, in welcher folgende auch für weitere Kreise, namentlich ober 'ür di. Mitgl eder deS zu dieser Zeit hier versammelten deutsche» HandelStages inhnfiinie Punkte zur Berathung gelan- gen werden i „DaS ReiLSstev pelgesetz". Referent Bürgermeister Rusiell ; .die Eisenbabnfracht - Frage und die beim. StaatSb hn - Betriebe heroorgetrelenen Mäi gel* Reserei t Dr. Rertzsch und enN.ck die Frage der Zollrestitution-^ I» Bezug auf de» letztgenannten Punkt erfahren wir, daß es speciell die sächsische Regierung ist, welche sich für diese Frage ü.tmffht, und welche wchl in erster Reihe die Veranlassuna ist. daß ter Ce tral-Verband der Jndu- stnelle» sich damit beschäftigt. Im Allgemeinen findet die Rückvergütung der Zölle keine Gegner, wenn andere Garantie», - aß daraus fei e Exportprämie» sich bilden und auch Sicherheiten über die Feststellung der Ident rät gesunden würden. — (Billige Häuser für Beamten). Der Verein für Beschaffung billiger Wohnhäuser hält am 10. Decembrr, Abends 6i/z Uhr, t.r der Victoria- Brauerei (Lützowstraße) seine erste Generalvers-mmlung ab, in welcher über die Wahl der angebotenen z-hlnicken Terrains, sowie der dem Vorstände vorgelegten Banprojecte Beschluß gefaßt treten soll. Angeboten sind Biw stellen 'N Wiln erSdorf, Friedenau. Steglitz, Lichterfelde und Süderde, deren Preise selbst eistän.dlick sehr verscksiden sind. Die Voranschläge für die Dau- vrojecte aber bewegen sich in de» G'enzin zwischen 8- biS 10,000 JL bei 5 b s 6 Wohnräume» nebst Zubehör. Die Geldbeschaffung erfolgt in der Weise, daß drei Viertel der Gesammtkosten für die Terrains und Häuser von einer Hypothekenbank unkündbar dargelteben werden, während das letzte Werte! dem Bauunternehmer in zwanzig vierteljährlichen Raten abbezablt wird. Nick Abzahlung dieses Vierte« hat d.r Besitzer deS HauseS für Wohnung nur uock 4- bis 500 JL an Z nsen des Hypoiheken-Darlehns auszuwenden. Außland. Petersburg, 29. November. Dreißig Personen wurden ve-hastet, darunter 27 Männer; außerdem ein Zögling.der M litär-Seeschule und zwei andere aus Militär-Lehranstalten in Kiew und Charkow. Unter jenen dreißig befindet fick der Neffe eines bekannten Generals, ein anderer N-ffe desselben wurde bereits früher verschickt. (Frkftr. Ztg«) Türkei. Konstantinopel, 29. Novbr. Der italienische Botschafter, Graf Corti, überreichte heute dem Sultan das Collier des Annunciaten-Ordens. — Eine amtliche Depesche erklärt die Nachricht von dem Austrete» der Pest in der Umgegend von Erzerum für unbearündet. — Der österreichische Lloyd- Postdampfer „Danae" stieß beim Derlaffen des Halens zur Fahrt nach Varna auf den Ball ist führenden Anglodawpfer „Romuius", welcher scheiterte. Die „Danae" ist leicht beschädigt, Menschenverluste find nicht zu beklagen. Deutscher Reichstag. 6 Sitzung v o in 30. November. Am BundeSratbStische: »lürft o. Bismarck, der schon vor Anfang der Sitzung in den Saal getreten war, v Bötticher, Bitter, Fneddera und (Kommissare. Präsident v. Veoefcow eröffnet die Sitzung um 12*/< Uhr. Nachdem an Stelle des Schriftführern Grafen v. Kleist, welcher fein Amt nieder- aelegt hat, der Abg. W'chmann durch Acclamation gewählt ist, wirb die Denkschrift über die Ausführung der ?lnleihegefetze ohne Debaite erledigt. Es folgt hierauf die Fortsetzung der zweiten Berathung des Etat-, wrlche bei der Berathung der Ausgaben detz auswärtigen Amtes zu einer Dtsculfion Bcranlaffung gab, die zu einem Resultate führte, das nach den verschiedensten Seiten hin durch die Besprechung unserer kirchenpolitischen Verhältnisse Befriedigung gewährte. Der Abg. Virchow interpellirte nämlich den Reichskanzler über den Stand der Verhandlungen mit Rom; es läge im eigmen Interesse deS Kanzlers, dem Lande Auf- fiSrung zu gewähren. Reichskanzler Fürst BiSmarck entgegnet, eS fänden keine Verhandlungen zwischen dem Reiche unh der Gurte statt- Die preußische Reaieruna habe es, nachdem gegenüber dem Ode, Haupte der katholischen Kirche die früheren Momente der Verstimmung fortgefallen waren, für nöthig befunden, eine Position in daS Budget einzustellen zur Herstellung der directen Beziehungen zum Oberhaupte der katholischen Kirche, um personelle und sachliche Fragen zu entscheiden und im Inteiesse der katholischen Unter- thanen des Königs einen modue vivendi zu finden, welcher verträglich fei mit der traditionellen Unabhängigkeit des Staats Wenn äußere Zustände e« erfordern, daß sofort eine (Mefammtrepräfentation deS Reiches bei der ilu"e eintrete, so werde doch den anderen Staaten in der Wahrnehmung ihrer Interessen nichts im Wege stehen. (Lebhafter Beifall) Abg. W'ndtborst ist befriedigt, daß die Angelegenhe-t der Gesandtschaft bei der Curie in gute Bahnen geleitet sei. Die Gegner un Lager der L beraten frage er, w e lange die Intoleranz weiter fortgesetzt werden solle. Der Aufruf Hänel's könne allenfalls bet den „Prot stantenvereinlern" Anklang finden Die Katholiken nehmen für ihre Kirche in Anspruch, was den Protestanten gewährt ist. Wem das Heil des Reichs am Herzen liege der solle beantragen such n zum kirchlichen Frieden. Abg. Virchow führte aus, daß im Augenblicke, wo oic kirchliche Coalstion der Rechten und des E>ntrums mehr zu Tage tritt, man Alles gefährde, was von Eultur aus dem vorigen Jahrhundert herübergenommen ist. Ter Fortschritt sei mwt oerani- wartlich für die Form des Eulturkampsetz Die Liberalen seien der Meinung, daß es niif t gut lei, wenn Preußen für sich allein im Vatikan und nicht auch für das Re ch dcitreten werden sollte. Unheimlich werte eS, wenn man hö e, daß sogar der Papst in unser Land kommen solle Reichskanzler Fürst Bismarck setzt die Beweggründe deS Kampfes gegen d'e Curie auseinander, weist darauf hin, daß es seine Pfiicht sei, wenn der Fncoe zu v-- langen se«, rr auch ihn anzustreben habe. Wenn er jetzt von den Bundesgenossen im Kampfe verlassen werde, so müsse er ja um so mehr zum »Frieden genügt fern Im llebrigen wolle rr bemerken, das Centrum könne wohl der Regierung sehr unbequem fein, allein so gefährlich wie der Fortschritt sei eS nicht. Die Situation sei jetzt oer- änbert; um so mehr sei es seine Pflicht, baS Verfahren einzuschlagen, das jetzt cin- geschlagen worben. (Beifall.) Abg. Reichensperger weiß ganz genau, baß bie sogenannten Denker, welche bad Gewissen nur eine physische Function nennen, immer mehr unb mehr sich vom pofitioen Christentbum entfernten. iWiberspruch.) Er wisse ganz genau, baß selbst Sozial- bemofraten vom Ehr stentbum gesprochen hätten, aber bas sei boch fein Christentbum. Rur pdysische Macht ließen diese vorher bezeichneten Herren g Itei, aber Gott sei Dank, es gäbe noch eine moral'sche Macht und diese vertrete b*r Papst. Abg. Dr. Hönel.' Der Kernpunkt der Debatte sei bereits vom Kanzler ausgesprochen worden, er bäte beßbald nur einige Nebenpunkte ui erwähnen Se't einem Jahre wußte man. daß dem Kanzler das Centtum lieber wäre, als der Fortschritt. Das sei nur eine (ionftatirung deren Consequenzen sich jeder wahre, liberale Mann er.fgt gen ft a en nerbe. Herrn Reichensperger gegenüber leugne er daß d'e gläubigen oder ungläubigen Ansichten der verschiedentlichsten Professoren in's politische Leden binübedpiclten. Er selbst müsse conftatiren, daß er niemals in feinem öffentlichen Leden gegen das positive Christentbum gesprochen habe. Iurst Bismarck ermnert daran, daß er die Fortschrittspartei rie auf seiner Seite als Bundesgenossen gehabt habe. Es sei seine Pflicht, jede Urterstützung von jeder Partei anzunthmen. Als die Liberalen bei dem Zolltar.r um Unterstützung ange- gangen worben, hatten sie Bedingungen gestellt, die er nicht erfüllen konnte, während das Centrum aus rein sachlichen Gründen dem Zolltarif Unterstützung verliehen habe. Er werbe sich nie der Majorität beugen, wenn er anderer Ueberzeuqung sei. DK Sach- l'chkeit der Debatte höre auf, weit bei jeder Gelegenheit, wie heute wieder, auf ihn losge'chlaaen werbe; er schlage wieber, wehre sich, soweit sone Kräfte es zulteßen, und werde dies auch in der Folge tbun. Abg v Kl.ist Retzow oerftebt es sehr gut. wenn bie Debatte, welche burch Herrn Virchow angeregt worben sei, ber Fortschnttsvartei unbequem werde. Bei bies-r Gelegenhett, bei ber man nicht fachliche Angelegenbeiten von linker Seile nur allein un* sprach- br nge, wolle er bie Herren Hänel unb Virchow wie geroufe Tdiere an bas Scheunentbor nageln. (Cbo! Tumult links Rufe links: Zur Crbnung!; Präsident v. Levetzow: Ich rufe ben Rebner wegen bes letzten Ausbrucks zur Ordnung. (Beifall links) Die Herren von der Linken feien diejenigen gewesen, welche den Kanzler gezwungen hätten, im Kulturkämpfe so weit vorzugehen, wie er vorgegangen ist bis zur Civilebe. (Gelacht r links.) Fürst Bismarck konstatirt, es sei ein Irrthum, wenn Vorredner glaubt, die Liberalen hätten ihm zum Gesetze über die Civilebe bewogen. Veranlaßt sei er durch seine damaligen Kollegen im Ministerium hierzu geworden, bie ihm ihre Unterstützung versagten wenn er das Gesetz nicht einbringe. Abg Dr Virchow: Ter Reichskanzler fei auch barür verantwortlich, was er mit W'berstreben gethan habe. E'n freies Entgegenkommen j>er Fortschrittspartei habe von Seiten bes Kanzlers boch manchmal ftattgefunben, so beim Schulaumchtsgesetz Was den Kulturkampf betreffe, so scheine es ihm, daß ber Kanzler sich hierin fein hohes Ziel gesteckt habe. . L Abg. Minnfgerobe steht auf dem Stanbpunkt, daß bie loyalen Zustande auf dem Boden des Christenthuius reformirt werden müßten. Rach persönlichen Bemerkungen ber Abg. Richter (Hagen) und v. Mmnigerode werden die Ausgaben des auswärtigen Amtes bis Xitel 29 bewilligt. Bei den Ausgaben für bie Konsulate ergreift das Wort ber . Abg. Dr. Kapp um sich über die weniger weitgehenden Amprüche, welche an bie Cualificahon der Konsuln gestellt würden, zu beschweren und bie Reichsregierung zu bitten, daß biefe abgeschafft würden. Auch müßten mehr Berufskonsuln angeftellt werden. Bundeskommissar Geh. Legationsrath Göring kann nur erwidern, daß eine schärfere Prüfung der Konsuln in's Auge gefaßt sei und daß eine Vermehrung von Berufskonfulaten geplant sei. m a m , Abg. Sonnemann glaubt, daß selbst eine größere Ausgabe für bte Vermehrung der Berufskonsuln sich renliren würde. Wenn das deutsche Volk seinen Handel m fernen Ländern in die Höhe bringen wolle, so müsse es dem Beispiel Amerikas folgen, das nur Berufskonsulate hat. Boston, Baltimore, Canada, Chile, Peru, Melbourne, Süd-Brasilien seien die nächsten, welche Berufsconsulate erhalten müßten. Ihm scheint es daß es den Konsuln weniger an theoretischer, als an praktischer Kenntmß fehle. ' Fürst Bismarck: Der Schlutzgedanke, den der Vorredner angeführt habe, sei von ihm schon seit Jahren für den ganzen Reichsbienst angeregt worden und hauptsächlich halte er praktische Ausbildung für einen Diplomaten für nöthig Abg. Kochhann hält es für nolhweiidig, daß von den Gesandtschaften die deutsche Industrie und der deutsche Handel von den auswärtigen Verhältnissen und Veränderungen auf diesem Gebiete benachrichtigt würden. Fürst Bismarck theilt die Ansichten und wird bte ihm auf biefem Gebiete erteilten Anregungen acceptiren. . Abg. Dr. Bunsen genügt es nicht, baß nur einige kurze Auszuge aus den Konsulatsberichten, wie bisher, einigen Jnduiiriellen zugestellt werden, sondern wünscht, daß die Berichte der gesammten Industrie zur Verfügung gestellt werden. Hauptsächlich wünscht er Berufskonsulate in Zanzibar und an der Westküste Afrikas. Abg. Meyer (Bremen) beklagt sich darüber, daß man Deutschland Vorschläge, Berufskonsulate einzurichten. Welche Nachtheile man davon haben würde, sähe man an den amerikanischen Berufskonsulaten. bte nur mit Parteigängern ber Regierung besetzt würben. Seiner Meinung nach kosteten bie Berufsconsuln mehr, als sie bem Staate einbrächten. Nicht auf bte Berufskonsuln käme es an, fonbern bar auf, wie jeder Konsul seine Pflicht thue. _ , r. . Abg Bamberger unterstützt den Vorredner in feinen Bestrebungen. Er bestreitet es, daß man in zweijähriger Praxis die Kenntnisse erwerben kann, die ein Konsul haben muß, um die Interessen des Reichs gut zu vertreten. Abg. Sonnemann glaubt trotzdem, daß ber Vorschlag, welchen er gemacht unb ber an ber geeigneten Stelle Anklang gefunben habe, zum Nutzen Deutschlanbs aus- fd)taße@t”CQrt§fetretär v. Bötticher fonftatirt, baß bie amtlichen Publikationen aus ben Konsulatberichten bei beutschen Jnbustrie im Auslanbe geschähet hätten, so lange auch unbegrünbete Befürchtungen der Konsuln veröffentlicht worden seren. Dieses Verfahren fei jetzt eingestellt worden und würden nur diejenigen Berichte veröffentlicht, die begründet seien. An Berufskonsuln werde festgehalten werden. Nach einer Richtigstellung des Abg. ®r. Kapp dem Abg. Bamberger gegenüber wirb bie Diskussion geschlossen unb bie Ausgaben für bie Konsulate bewilligt. Bei ben Allgemeinen Fonbs Tit. 5 (Zur Unterstützung beutscher Schulen im Auslanbe 60 000 X) nimmt Abg. Lingens Veranlassung, zu bitten, mit gleichem Maße bet biefen Ausgaben zu messen unb namentlich bie in Konstantinopel bestehende katholische Schule zn unterstützen. . r Director im Auswärtigen Amte Jordan: Ein Antrag der katholischen Schule in Konstantinopel sei an die Reichsregierung noch nicht gelangt, werde aber, wenn es geschehen, mit gleichem Wohlwollen beurteilt werden wie jeder andere. Die Ausgabe wird, nachdem die Discussion geschlossen ist, bewilligt. Hierauf werden sämmtliche Ausgaben des Auswärtigen Amtes bewilligt. Bei ben Einnahmen Tit. 5 (Wittwen- unb Waisengelbbeiträge 50,060 X), welcher zum ersten Male in btefer specialisirten Weise in ben Etat eingestellt ist, erhebt sich eine Discussion, welche aber feine Abänberung zur Folge hat. Hierauf wirb bte Sitzung vertagt auf Donnerstag 12 Uhr. (Tagesordnung: Fortsetzung ber zweiten Berathung bes Etats) Schluß nach ^4 Uhr. Telegraphische Depeschen. Wolff*- telegr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 30. November. Der Bundesrath hat die Vorlage, betr. die Ausführung des Ansckluffes der Unter-Elbe an das deutsche Zollgebiet und die dadurch entstandenen Kosten, an den dritten, vierten und resp. siebenten Ausschuß zur Vorberathung überwiesen. Berlin, 30. Novbr. Die „Proo.-Corresp." sagt am Schluffe eines Artikels, betitelt: Die deutschen Fürsten und das deutsche Voik: „Je mehr man dem Volke gesagt hat, nur der Kanzler verfolge jene Bestrebungen, welche daraus gerichtet sind, dem Vaterlande neue dauernde Bürgschaften des inneren Friedens zu geben und schädige dadurch die Herrschaft der Hohenzollern, desto bedeutungsvoller ist's, daß der ehrwürdige Hohenzoller aus dem Throne, zu deffen Einsicht das Volk das größte Vertrauen hat, sein volles Etnverständniß mit jener Politik ausspricht. In diesem Sinne ordnete die Regierung die weiteste Verbreitunq der Botschaft an, welche nicht eine Deckung Bismarck's durch den Kaiser, wohl aber eme Aufklärung des vielfach in's Volk geworfenen Zweifels über die Stellung des Kaisers ist und welche trotz der staatsrechtlichen Verantwortlichkeit des Kanzlers das vollste moralische Einverständniß des Kaiser- bekundet. Augsburg, 30. November. Die „Allg. Ztg." meldet: Die gerücht- weise in den Blättern verbreiteten Nachrichten über angeblich bevorstehende Personalveränderungen im Bestände des bayerischen Gesammtministeriums beruhen lediglich auf Combination. London, 30. November. Michael Boyton, der vor einiger Zeit wegen seiner Thätigkeit bei Organisation der Landliga gefangen gesetzt worden war, ist seiner mißlichen Gesundheit halber wieder auf freien Fuß gesetzt worden. In der Grafschaft Limerick ist ein Maffenstrike gegen die Bezahlung der Pachtgelder organtsirt, und stehen in Folge deffen gegen 300 Exmissionen von Pächtern bevor. Plymouth, 30. Novbr. Ueber den Unfall deS Dampfers „Lessing", welcher, wie bereits gemeldet, aus der Fahrt nach Newyork daS Steuerruder verloren hat und deshalb hierher zurückkehrte, wird weiter berichtet: Der Dampfer war am 19 ds. von Havre nach New-Dork mit 800 Paffagieren weiter gegangen und unterwegs von sehr heftigen Stürmen überfallen worden, in welchen das Ruder schwer beschädigt wurde. Der Dampfer lag mehrere Tage betgedreht, befand sich in großer Gefahr und kehrte schließlich unter großen Schwierigkeiten nach Plymouth zurück, wo er zur Reparatur tn's Dock geht. — Der Llovddampfer „Herrmann" ist von Baltimore hier eingetroffen. Derselbe hatte eine äußerst stürmische Uebersahrt. In Folge KoblenmangelS mußte die Maschine mit Tabak geheizt werden. Eine große Menge Baumwolle wurde über Bord geworfen, um das Schiff zu erleichtern. Lokales. Gießen, 1. Dezember. Samstag den 3. b Mts. kommen in der Sitzung des Kreis- ausschuffcs nack Erledigung einer großen Anzahl von Angelegenheiten in geheimer Verhandlung folgende Gegenstände zur öffentlichen Verhandlung- 1) Reelamation des Oberstlieutenants z. D. Spohr wegen Zuziehung zur Kommunal. Steuer. 2) Beschwerde des Rechners Stephan zu Groß-Buseck gegen den Beschluß des GcmetnderatbcS daselbst, wegen verweigerter Auszahlung seines Gehaltes. Gießen, 1- December. (Sitzung der Großh. Handelskammer am 17. November.j Anwesend die Herren L. Georgi, Ev. Silbereisen, Fr. C B. Koch, S. Heichel- heim, G. H. Schirmer. 13 Eingänge werden zur Kenntniß der Kammer gebracht und theils zur Eirculation und zur Bibliothek bestimmt, theils ad acta gelegt. Der 10. deutsche Handelstag wird am 9. und 10 December d. I. in Berlin becathen u. a. auch über Die Frage des Tabaksmonopols und der Straßburger TavakSmanufactur Zu Deputirten der Kammer werden die Herren Georgi und Schirmer erwähst. Eine Zuschrift deS Großh Minift.riums des Innern und der Justiz nimmt Bezug auf den dieffettlgen Antrag, betr. die Errichtung einer Versuchsstation wegen Verfälschung von Nahrungsmitteln, namentlich Wein, und theilt mit, daß die landwirihschaitliche Versuch« station für das Großherzogtbum Hessen in Darmstadt laut deren Erklärung mit den nölhigen Einrichtungen und Apparaten zur Prüfung von Nahrungs- und Genußmitieln auSgestauet und dieselbe bereit sei, solche auf Antrag von Behörd-n oder Privaten vorzunehmen. Für Unter- suchungen von localem Jnlereffe sei dagegen die Errichtung einer solchen Anstalt in Gießen selbst zu empfehlen. Die Kammer beschließt, durch ibren Präsidenten mit dem Herrn Bürgermeister darüver in's Benehmen zu treten, ob sich die Errichtung einer solchen Anstalt in Gießen ermöglichen lasse. Für bie am 21. November in Köln stattfindende Eisenbahnconferenz wird Fr. C. B. Koch als Verireter der Kammer gewählt. Die auf der Tagesordnung stchenden Anträge werden von der Kammer besprochen und Herr Koch sprciell dahin tnstruirt, sich für den An trag der Handelskammer Wesel: Wiederherstellung der Labefrist von 12 Stunden auS- zusprechrn. Herr Fr. C. B. Koch crsta tet hierauf ben Schluß seines Berichts über die letzte Eisenbahn-Konferenz in Hannover. Die Kgl. Eisenbahndirection Frankfurt zeigt an, daß sie auf den 21. December «ine Konferenz mit den Vertretern wirthschastlicher Korporationen in Aussicht genommen habe und ersucht um Mittheilung der zu stellenden Anträge, sowie um Angabe der diesseitigen Deleairten. Die Kammer beschließt, die Konferenz zu beschicken und ernennt zu Delegirten die Herren L. Georgi unb Fr. C. B Koch. Hierauf schreitet die Kammer zu der gesetzlich vorgeschrtebenen Feststellung, welche Mit glieder als Dienstälteste mit Ende ds. Js. auszuscheiden haben. Freiwillig ausgeschieden ist bereits zu Anfang ds. Js. Herr M. Hornberger. Das dienstälteste Mitglied ist Herr W. Liebrich. Das Loos entscheidet zwischen den zwei nächstdienstältesten Mitgliedern Herrn S. Heichelheim und G. H. Schirmer. Dasfflbe trifft Herrn Schirmer. Neu zu wählen sind in Folge der Erhöhung der Mitgliederzahl der Kammer auf 9 diesmal 5 Mitglieder. Zum Wahlcommissar wird Herr S. Heichelheim ernannt, zu UrkundSpersoncn die Herren Chr. Wallenfels und C. F. Heinzerling. Die Liste der Wahlberechtigten wird laut Beschluß der Kammer vom 1. bis 10. December auf dem Bureau des ernannten Wahl-Com miffars offen liegen. Gießen, 1. Dezember. Spruchliste der Geschworenen des Schwurgerichts der Provinz Oberheffen vom IV. Quartal 1881. 1) Johannes Döll II. in Heisters. 2) Johannes Dietz^ V., Landwnih in Billartshausen. 3) Wilhelm Koch II. in Langenbergheim. 4) Heinrich Rühl II., Landwirth in Maar. 5) Johannes Henkel, Landwirth in Lanbenhausen. 6) David Heß IV., Landwirth in Münster bet Lich. 7) Heiniich Metz IV., Landwirth in Nieder-Ofleiden. 8) Johann Heinrich Würz, Schreiner in Dorn Affenheim. 9) Friedrich Wilhelm Lang, Färber in Lauterbach. 10) Johannes Uhl, Beigeordneter in Unter Schmitten. 11) Georg Dietrich II, Landwirth in Langd. 12) Heinrich Wallbott VIII. Gemeinderrchner in Garbentetch. 13) Friedrich Wilhelm Hahn Beigeordneter in Bellersheim. 14) August Metz, Rechtsanwalt in Gießen. 15) Wilhelm Buff, Bürgermeister in Nieder Wöllstadt. 16) Georg Schwarz, Kaufmann in Echzell. 17) Jacob Alles, Landwirth in Unter Wegfurth. 18) Ernst Balser, Schreibmaterialienbändler in Gießen. 19) Heinemann (Siünebautn, Kaufmann in Bad Nauheim. 20) Reinhold von Eiff, Postmeister i. P. in Grünberg. 21) Heinrich Adami, Bauunternehmer in Gießen. 22) Karl Jäger, Kaufmann in Schlitz. 23) Joh. Walther III., Landwirth in Obe -Bessingen, 24) Georg Groth, Bäcker in Wenings. 25) August Breidenbach, Oeconom in Dorheim 26) Christoph Leonhard, Branntweinbrenner in Steinfurth. 27) Pcter Birkenstock II., Gemcinderechner in Ranstadt. 28) Fianz Joseph Gutb, Waffrrhändler in Vilbel 29) Wilhelm Jochem, Bäckermeister in Laubach. 30) Georg Dörr 1. oon Rixfeld. — Gestein wurde einem Dienstmädchen 10 X gestohlen. Die Diebin wurde in der P,rson einer anderen Dienstmagd ermittelt. Sie baue bas gestohlene 10- X Stück unter dem Bette v'.^steckt und ist bie Btstoblene wieder in den Besitz ihres GeldeS gelangt Vermischtes. Darmstadt, 29. November. Wie das „M. I." vernimmt, wird der Abgeordnete Wasserburg im hessischen Landtage zur Sickerung der Wahlfreibeit die Einführung von Wahlcouverts bei den hessischen Wahlen beantragen. Zugleich fordert derselbe, daß Hcffen im BundeSrath einen Gesetzentwurf in Anregung bringen soll, wonach diese Stcherheitsmaßregel auch für alle Reichswahlen durchgeführt werde. Mainz, 28. November. Heute früh traf hier die telegraphische Nachricht des Herrn Dr. Phillips e.n, daß er ein ihm zu Theil werdendes Reichstagsma'ndat für Mainz-Oppenheim annehmen werde. Von bem Kandidaten ber ultramontanen Partei, Herrn Dr. Franck, steht die Antwort noch aus, man erwartet jedoch, daß auch er annehmen werde; beiden Kandidaten hatte man die Nothwenbigkeit der Wahl am 8. December rmtgetheilt unb als selbstverständlich vorausgesetzt, baß sie auch bei der Nachwabl acceptiren würden. — (Militärische Kommandos.) Deutsch: Bataillon Marsch i — Holländisch S chanze Bataillon soll trampeln. Kdetzt noch nich, aber nu! — Deutsch: Aufgesesienl — Holländisch: Chlettert uf die Besters. Handel und Vermehr. Frankfurt, 30 Novbr. «Marktbericht Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Leu kostete je nach Qualität der Ltr. 4 00 -6.50, Stroh JL 4.00 — 4.50, Butter 50 Kilo 90-00, im Detail 1. Qualität da« Pfund X 1.20—00, 2. Qualität daSPf. X 1 10-0 Lier daß Hunderts 6.00-7.00. Ochsenffeyck ver Pfund 60 70 Kuh, Rind und Farrenfleisck 40 55 H, Kalbfleisch 40—55 H, Hammelfleiff. 35—65 Sckweinesteisch 70 80 ein Hahn X 1.80—2 20 ein Luhn X 1 60 2.0-' eme Ente X 2.50 3 00, eine Taube 50 60 H, Gans X 5.00- 9.00, Hase, das Stück X 2.50—3.50, Poularden X 2—2.60, Rehbock das Pfd. 70—80 Kapaunen- X 2.50-3, Wälscker Haln X 9-12, Karroffeln 100 Ko. X 3.50—5.00, Kohlkaul 20 H Blumenkohl 1 Sr. 20-50 H, Wifling 00-00 Gelberüben 1 Bund 00-0 H, Zwiebel, 1 Bund 0 H Sellerie das Stück 30-00^, Meerretttg 1 Stück 10—15 Spargel daS Pfimr 30 Romaw-Salat 00—00 H, Endivien 10 0 $ Rotbkraut 15—20 H, Weißkaut 10—12 X «rtisckoken 00 00 Erbsen das Pfd. 00 Bohnen 100 Pfund 0—00 X. Kartoffeln das Gescheid 0-00 H das Malter X 3OO-5.OO, Kopf-Salat 00^, Spinat 00—00 3), Schnittlauch das Gkbund 0 Kohlrabi per Stück 3—5 Frankfurt a. M., ben 1. Dezbr., Nachmittags 2 Uhr — Min- (Telegr. CourSbericht Mitgetheilt burch bas Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Crebtt- actien 313V4, Staatsb.-Actten 280V«, Galizier 266V., Oeft Silberrente 67, 4°/o Unga-. Goldrente 77Vs, 4o/o 1880er Russen 73“/16, 2. Onent-Anleihe 59V,e, 9him6ntfd)t Rente 887/8, Lombarben 130V«, Norbwestbahnact. 197Vi Tenbenz fest. welche am Tage der Aufgabe erscheinen' solle, UTj* bitten wir bis längstens Vormittags 10 Upt* i an uns gelangen zu laffen. Im Jntereffe der 'echtzeitigen Fertigstellung unseres Blattes sind wir zu dieser wiederholten Bekanntgabe genöthigt. , _ , Die Expedition des „Gießener Anzeigers - ‘Ml hrotfc 3l "'M« 3lW| ®etfä$tsM t6„ •nfj? w" ttn ni-ul 1 ouMaun ant- Uun. **" S.-W. «»»?" *“*"■ «M» in Sion !nl wirb । M«iw >°i,j,, M fil da I. ölunbtn aaj 16 übrr die Itp Dttrmbn eint wmmty hakt und '^gkn ttltamtn. (8«‘tn bit Htnrn llun«, tttlit fltu ifl 6u6flt|d)lttm ,4 Mglirb ist Hm Mitfllitbm, Htm r. Neu j, rrähln mal 5 Milg-ltda. trfontn btt Htnn tätigten teirt lau mnltn Wattüom 5d)teuxgttlt)ti b :elt; heilt und al» I» I "■ , E I Safgri'^ I * «- „tt M-if i rÄ Luhn -* xli 5.00'9' 7fr-8ALl «’* j.oo, , 00'" M T 5 6P* ;,20 n-00 > S»‘ "* Gerichtsvollzieher. 7854) 24. 28. 31. Samstag Dienstag M ttlvoch Donncistag Samstag XitnilOfl Mittwoch Donnrrstag Samstag DienNag Mittwoch Donnerstag Samnag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag sowie Dienilag Mittwoch Donncruag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, Dieses tn ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 29. November 1881. Der Rechner der Spar- u. Leihkasse. Kehr___________ 3. Januar 1882 4 5. 7. „ 10. „ 11. 12. den 3. Dezember 1881 ,6. ,7. w 8- , 10. , 13- „ 14. „ 15. , 17. w 20 „ 21. Samstag ■ 14- • . j . Die Interessenten werden daher aus- geforden, die Zahlungen an diesen Tagen in Empumg zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu leg'Nm'rcn. . Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Jnterefsenten der Stadt Gießen, dagegen die übrig» n Zahltage für die Auswärtigen Bekanntmachung. Hur Bezahlung der Zinsen, welche von den de, t>cr diesigen epar- und llechkasse angeleglen Kapitalien am Ende dieses Lahres fällig werden, sind nachstehende Termine sengesetzt, und zwar: freitag Örn 13. Januar 1882, Nachmittags 2 Uhr. soll auf hiesigem OrtSgertcht die Hosraithc des Karl Wirth Flur 1 989, 50 Mir. Hosraithe in der 1 992, 25 ^itr. Hofraum, Mststätte dafelbst meistbietend versteigert werden. Gießen, den 1- Dezember 1881. GroßherzoglicheS OrtSgericht. 7877)__________ Muller.__. frritag Örn 2 üc^rmbrr, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Flett' fchen Hofraithe dahier 1 runder T'fch, 1 Schreibpult und 1 ovaler Spiegel meistbietend versteigert. Tie Versteigerung sindet bestimmt statt Gießen, den 80. November 1881. Geißler, Keilgcboknes. 7505) Sine Markensammlung billig zu verkaufen Näh. ÄuSkunsi ertdeilt die ^xped. dS. Bl._______________ Schürzen in Seide, Atlas, ülpacca, Leinen und Batist für Damen und Kinder zu den billigsten Pre'fen. (7872 J. Kaan jr., Kreuz. Anix formen empfiehlt (7497 LohIs Lony. Carnevali Fastnacht! Prachtvolle und billige (SofhimeS aller Art, nicht zu verleihen. Cottillon-Gcgen- fiände. Knallerbsen k 100 Stück 35 H. Carne- valislisch gemalte Bilder zur Saaldecoration (Lebensgröße) Masken. Besatzborden, Stoffe rc. CarncvalS - Gesellschaft-« Kappen. 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Zur Saison halten und dem hiesigen und auswärtigen Publkum mit unserem reichaffortirke" Laier in allen Sorten WLuterschuheu zu den billigsten Preisen bestens empfohlen. an diejenigen Grundbifitzer fraglichen Bezirks, welche noch nicht in dem Grundbuch oder MutationSverzetchiiß eingetragen sind, ihren Eintrag zu erwirken; an die ohne Erwerbstitel eingetragenen Besitzer — ihre Erwerbstitel beischreiben zu lasten; an diejenigen, welche vermöge einer erhobenen Klage oder Vertrags« mäßigen EigeuthumSvorbehails, auflöjcubtr Bedingung, Endtermins, oder einer Zweckbkstimmung Anspruch auf demnächstigen Rückfall Eines der Anlage zu unterwetfei.den Grundstücks bilden, ohne diesen Anspruch im Grundbuch genügend gesichert zu haben — die Klag« anstellui.g, beziehungsweise ihren Anspruch auf Rückfall genügend Krausen X Spitzen in größter Auswahl zu den billigsten Preisen bei (7735 J. Kaan Jr.9 Kreuz. Eeffentliche Aufforderung. Betreffend: Die Anlage von Feldwegen und EntwäfferungsgrLben rc. in der Gemarkung Gießen. 7864) In Flur III, ausgenommen die Parzellen Nr. 1 — 19» und Nr. 93—1947, sowie Flur IV und V der Gemarkung Gießen, soweit solche -wischen dem Vicinalwege von Güßen nach Krofdorf und dem Lahnfluste, sowie zwischen der Stadt Gießen und der Gemarkungsgrenze liegen, soll eine beffere Anlage von Feldwegen und Ent räflerunaSq äben, sowie die Ausführung etwa sonst möglicher Veibefferungen nach Maßgabe des Gesetzes vom 18. August 1871 und der hierzu erlastenen Instruction vom 7. November 1876 stattfinden. Es ergeht daher unter Vorbestimmung dreimonatiger Frist die Auf« hiermit bekannt gemacht. Stimmfähig find: 1) Alle in der Gemeinde gründ«, gewerb« oder e»nkommenpeuerpflichtigen Ortsbürger derselben. 2) Alle männlichen Einwohner, welche die deutsche ReichSangehörigkeit besitzen und welche seit zwei Jahren ihren UnterstützungSwohnfitz in der Gemeinde »rworben haben, jedoch unter der LorauSsetzung, daß sie zur Zeit der Wahl 25 Jahre alt und vom 1. Januar deS dem Jahr, in welchem die Wahl stattstndet, vorhergehenden Jahre- zur Einkommensteuer zugezogen worden sind- Die Stimmberechtigung jedes der unter 2 bezeichneten Stimmfähigen ist davon abhängig, daß derselbe spätestens vor dem Schluß deS Jahres, welche- dem Jahr, in welchem die Wahl statlfindet, vorhergegangen ist, bei dem Bürgermeister in besten Amtslokal die mündliche Erklärung abgegeben hat, daß er sein Stimmrecht in Anspruch nehme, wobei er gleichzeitig auch Jahr und Tag seiner Geburt, den Tag, seit welchem er in Oer Gemeinde wohnt und den Zeitpunkt, seit welchem er Einkommensteuer bezahlt, anzugeben und auf (5c» fordern nachzuweisen hrt. c k, , » Stimmfähige der oben bezeichneten Art, welche die Abgabe dieser Erklärung bi- zum 31. Dezember ds. Js. Unterlasten, können bei einer im Laufe des Jahres 1882 etwa nothwendig werdenden Wahl zur Stadtverordneten« Versammlung ober bei einer solchen Wahl, für welche die Sttmmberechttgung durch die Stimmberechli iung zur Stadtverordnetenwahl bedingt ist, kein Stimm« recht in Anspruch nehmen. Gießen, den 30. November 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 7815) Neue vuppenkückr zu verkaufen bet Karl Huttenberger im Haufe der ^rou Gröger, Gründcrge»iuatze. nachzuweisen; an die Obereigenthümer und Fcheicommißberechligten, deren Rechte in dem Grundbuch oder dem besten Stelle vertretenden Mutatious- Verzeichniß noch nicht gewahrt find, — dieselben eintragen zu lasten; 5) an diejen'.gen, welche nicht in den öffentlichen Hypothekenbüchern oder Grundbüche n eingetragene Pfandrechte, Eigenthumsvolbehalte, Widerrufs«, Wiederauflösungs« oder Nichtigkeitsrechte, Trennunzs« oder andere Sicherheitsrechte, welche auf den zur Anlage bestimmten Grundstücken haften, in Anspruch nehmen — dieselben urkundlich nachzuweisen und aufzeichnen zu lasten, und an diejenigen, welche dergleichen tn den öffentlichen Büchern eingetragene Rechte für erloschen halten, — dieselben löschen zu lasten; 6) an diejenigen, welche bei der Anlage zu beachtende Real- oder per« sönliche Servituten, Nutznießung- Brautgabs-, L-.bzuchts« und Aus« zug-rechte auf solchen Grundstücken anzusprechen haben, — dieselben anzumelden und durch Urkunden oder A erfennung des Besitzers des belasteten Grundstücks nachzuweisen; alles dieses unter dem Recht-nachrheil, daß auf Rechte der genannten Art, welche weder in den öffentlichen Grund« und Hypothekenbüchern, beziehungS« weise den zu den Grundbüchern gehörigen Mutanonsverzeichnisten, noch m den in Gemäßbeit der Anmeldungen in der vorbestmmlen Frist aufzust'llenden Derzeichniffen gewahrt find, bei der statifindenden Anlage keine Rücksicht genommen, beziehungsweise erloschene, aber in den öffentlichen Büchern noch nicht gelöschte Rechte als fortbestehend behandelt werden würden. Gießen, den 27. November 1881. Nach Vorschrift des Art. 13 der Städte Ordnung wird die nachstehende Stimmfähigkeit bei der Wahl der Stadtveroidneten Bekanntmachung. Betreffend: D.e Stimmfähigkeit bei der Wahl der Stadtverordneten. E__ Zur Aussaat. LaarEicheln, fvwic Buch ckeru liefert Handelsmann L u d w. Erdmann, RutterShau f en.____(.7803 Große Auswahl in allen Sorten Filzschuhen und Filzstiefeln, Holzschuhen, ferner sämmtl-che Herren-, Damen- und Kinderstiefeln, Baüschuhe u. s. w. zu den b.lligstei Preisen tn guter Qualität. (7860 Daniel Sch»nall9 Zchloßgaffe. Frinftrr Dorsch-Lkberihran, fast geruch- und geschmacklos in Flaschen b 60 JL 1 und JL 1,70. (86 Derselbe eisenhaltig l JL pr Fl E F. Semmler. Acpfelmost 7834) bei £. Herbert» Die beliebten Kalender für 1882 Brr Hess. Haussrrund. m Jahr,. Gul!sv-Adolssksirnk>rr.24.Ji,rg sind eingetroffen und i 25 in ließen zu haben m den Papierhandlungen von Ba l fer, #ke, N uhn u äpi er.__(7591 Herren- Kemdea, Kragen, Manschetten u. 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Geld - CourS. F. C. Weber, BahnhoMrahr Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Fr. Schubert. R. Schumann. Weber. Krausse. Strauss. F. Liszt. 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) 8) 9) 10) 11) 12) v* 16 16 20 16 16 9 4 O <$> R. Wagner-Brassin. Fr. Schubert-Liszt. L. Cherubini. 4. 16—19 14—18 31-36 67-72 72-76 57—62 21-25 Drittes Concert am Sonntag den 4. Dezember 1881, Abends präcis *) 5 Uhr, im Saale des Gesellfchaftsvereins unter Leitung des Grossh. Univ.-Musikdirectors Herrn A. Felchner und gefälliger Mitwirkung der Pianistin Frl. Emma Grosscurth aus Kassel, des Herrn Hofopernsängers Joseph Staudigl (Bass) aus Karlsruhe, sowie des durch auswärtige Künstler verstärkten V ereins-Orchesters. (7869- . von Mendelsohn. - n FlotOW. • r> Liebig. . n Bizet. von Franz Schubert. Reisedecken, Tischdecken, Kolters, in allen Größen empfiehlt (7873 S. Weimersheim Nachfolger. Mermifchte Anzeigen. 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Aboimemenl-Conceil. Anfang präcis - Uhr. Entree 70 Pfg. Das Rauchen ist in den Abonnement-Concerten nicht gestaltet. 7^74-> l£r