1881 Mittwoch den 2 November Nr. Erscheint täglich mit Ausnahme bco Montag». Vnrcau: Echutstraße B- 1H. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 P'. anders als tm dauernden Bunde gestellt zu sein wünschen, vereint mit ihr auSrusend: „Ewiva il Re!“ — Man sieht: Tempora mulantur-- — Em Eabinet Gambetta ist Frankreich nunmehr sicher. Um einer unliebsamen Debatte in der Kammer aus dem Wege zu gehen, gedenkt man Gambetta schon vorder ein Zeichen großen Vertrauens zu geben. D'.e alte Linke und die republikanische Mion, also die beiden Hauptgruppen der Linken, gedenken eine gemeinsame Versammlung zu arrangiren, welcher Garn- betla prästbiren soll, so daß er als Chef ter Majorität der Republik dadurch pnvklamnt rhb. — Die von Gambetta in Havre gehaltene Rde gilt als Programm defielben; es lst mit zwei Worten erschöpft: Friede und Arbeit! — Auf diesem Gebiete allein soll Frankreich mit den and ren Nativ- neu wetteifern. Die Bevölkerung jubelt Gambetta zu. — Ja Wien soll der päpstliche Nuntius Vanutelli vom Papste den Befehl erhalten haben, während der Anwesenheit des italienischen König- — um em Wort drS Herrn v. Puttkamer zu gebrauchen — zu „verduften." Ec „tnufc aus's Land." m . — Aus Rußland meldet man neue Verschwörungen und neue Verhat- tungcn. Auf einem heimkchrenden Kriegsschiffe soll man Osficiere und viele Mannschaften verhaftet haben. Wann wird endlich der Retter kommen diesem Lande? . , . — Zum Vice.Präsidenten der Vereinigten Staaten ist ein ehrenhafter Mann gewählt worden, Senator Bayard von Delawdre. Da« Andenken Garfield'- macht alle Kandidaten der CorruptionSpartei unmöglich. Ter Proceß Gutteau dürste sich — der WahnsinnSsrage halber — in die Länge ziehen, sehr zum Aerger der Amerikaner, welche den Patron lieber heute al- morgen hängen würden. e A . Berlin, 30. Oktober. In Sachen der Dampfschiffe „Sokrates und „Diogenes", deren Auslaufen aus dem Kieler Hafen bekanntlich seit längerer Zeit von diqt, d e Ausstär bischen sollen sehr entmuthigt fein. — Dw französischen Militärbehörden haben beschlossen, die tunesischen Truppen mit Unterhalt zu versehen. — Ter B>y hat eine Proklawaiion erlassen, rn welcher das Gerücht, daß türkische Truppen nach Tunis kommen würden, für gänzlich unbegründet erklärt wird; die zur Auftechterhaltung der Ordnung nach Tripolis gesendtten türkischen Trurpen würden in der Kürze nach der Twrkel zuruckkehren. Dte Truppenabtheilunq des Generals Forgemol, die in Guehia Biba angekommen war, wollte am 25. ds. in Oued el Hatef bei Candiatelalfa eintreffen. — N^ch hier eingegang'nen Nachrichten aus Sfax find unter den fron» zSsischen Mitgliedern der dortigen Untersuchungs-Commisfion Mißhelligkeiten König Humbert in Wien. Unter der gewaltsamen Aufregung der demfcken ReichStagswabl hat die siüher to viel besprochene Reite d(S Söng» von Italien nach Wien fast o ar keine Beachtung gefunden. Pflichtgetreu haben die Zeitungen die offic^öfen Wiener Telegramme veröffentlicht, ohne weit r Überhaupt em fernere- Wort an daS Ereigrtß selbst zu knüpfen, das dock eine neue Phase in der europäischen Politik bedeutet und tm eigentlichsten Sinne des Wortes eine Friedens, bürgschast ist. Gerade so, wie Frankreich ist Italien stetS als Unruhestffl r bekannt gewesen. unb man bat von Rom aus stetS versucht, in olle möglichen Hä, del sich emzumischen, um für Hallen etn»n MachtzuwachS zu erhalten. Frankreich unb Preußen hat das jule Königreich seine Machtstellung au verdanken ; so hätte <6 besonders ob* den Sieg der preußischen Waffen bei SÜmggrätz niemals bie Lombards ohne die Schlacht bei S.dan kaum jemals daS Patrimonium Petri, den Kirchenstaat unb Rom, erhalten. Dafür haben wir in Deulsckland unS bisher kaum großer Sympathien Seitens der ltatie- nischen Staatsmänner erfreut, man war in Rom bind) unb durch französisch g.sinnt, unb gern bereit, den Ränk.stiftern der Republ k bei jeder Gclegenhe t dienstwillig zur Hand zu gehen. Wie sehr Italien in den onei talischen Ange- lege:.Helten gewühlt hat, u, d dra^s unb dran war, die Mächte gegen nnander zu h-tzen, um nur für sich selbst (in gute- Stück Beute zu erjagen, .st ja zu bekannt, als daß wir dies noch weiter ouseir.anderzusetzen brauchten, unb rbrnlo das Treiben der halb von dem Minister um prw legirten Haha irndenta , b:e eine Zeit «ang geradezu und ganz offen emen Emsall in die Umgegend von Trient vorbereitete So sand daS italienische Cabmet längere Zeit, welcher Partei die Minister auch angehören mochten, sei. e Ausgabe darin, überall im Geheimen zu agitiren und d>e Zwietracht auf rol.tischem Gebt te in selbstsuch. nfltm Intereffe, zu schüren. , Aber die klugen Diplomaten fanden endlich ihren Mester, wo sie ihn zu, äckft am wenigsten erwartet hatten, — in Frankreich. So grcßmüthig sich die Republik immer dem bencchbarten, wett schwächeren Königreiche g.genübergestellt hatte, so wadue sie doch vor Alllm ihr eigenes Interrffe unb da auch Frankreich niv mt, wo es nur etwas bekommen kann, so mußte nothwendu er Weife endlich einmal ein Bruch eir.treten, unb die- Tschad schneller, als man erwarten konnte. Jtal en war im besten Begaff, die Regentschaft Tunis in Afrika unter feinen Schutz zu nehmen, als Frank- reich ihm zuvor kam unb mit Hülfe der ichnell erfundenen .Khrumns Tunt- nicht nur protegirte, sondern es auch, wenn auch nicht gerade btm Namen, so doch der Thal nach, annectirte. Daait war das gegenseitige FreundschastS» band, welck'S d,e beiden Reiche bisher verknüpft h.tte, zerr.ffen, die bekannten Marseiller Italienerhetzen, durch welche der Haß der Nationen rmmer böher aeüeiaert wurde, folgten; Italien und Frankreich standen einander schließ.ich schrcff gegenüber. In Rom begannen sitzt diplomatische Versuche, um Frank- reich au« dem gewaltsam angemaßten Terrain zu vertreiben, doch war alle Mühe vergebens, kein Staat hatte Lust, Tunis' wegen einen emopäischrn Krieg zu beginnen. Allein auf sich selbst angewiesen, kann Italien jedoch der seiner inneren Schwäche niemals ewe Rolle spielen unb so suchte eS denn ben Anschluß on Deutschland-Oesterreich, ber sitzt burck dre Reffe des Königs nach Wien factlsch bethätigt ist. Wenn nun aus der einen Seite die Dorbcdingung des Bündniffes war, daß das Treiben ber Irredentisten in Italien gänzlich au,hören muffe, so wird andererseits kaum von Wien und Berlin aus die Zustimmung erfolgt sein, bevor man sich in Rom nicht verpflichtete, der friedlichen Politik der beiden Kaiserwächte sich anzuschlreßen. Dadurch ist em fester, starker, friedliebender Staatenbur.d geschaffen, der in Europa jederznt für Aufreckterha'dung der Ruhe sorgen kann, unb gegen den alles Anstürmen un- ruhiger Mächle vergeblich ist- Aeutschland. Berlin 31. Oktober- Der 27. Oktober 1881 wirb in ber Geschickte Deutichlanbs eine Rolle fpielen. Wie auch bei Ausfall ist. e ne ber.kwürbigere Wabl bat nie stattgefunben. In Wabrhett >st bas Ergebmß bes Tages em klärendes Sreigmß, unb bie politische Albe t, welche burch bie lebhafte Wahl- aaitation verrecktet würbe, hat Teutschlanb auf alle Fälle um ein gut' Therl politischer Bilbung unb Erkeuntniß bereichert. Die Sntscherbung >st gefallen, rnrt ihr muffen alle Partien sich abfinben, u:.b auf ber TageSorbnung steht in Qutunft nur noch der eine Wunsch, baß alle Kämpfe unb auch bas Resultat derselben heilbringend fein mögen für die Gestaltung der Derhältmffe m unfe. rem lieben Vaterlanbe. . . , . , — Alle Blätter in Oesterreich unb in Italien, natürlich mit Ausnabme bet rabikalen Presse, feiern bie Reise des Königs Humbert nach Wien. Die österreichische .Wehrzeitung", em miiilärilches Blair, dem man eine Vorliebe für Italien nicht nachrühmen konnte, schreibt: „Savoyen immer voian!" — so tief vor Kurzem aus bewegter stürmischer See bie murhige Königin des Ichöneu italienischen Lanbes, unb abermals ist es ein muthiger entsckloffener Sckritt wen nach vorwärts, welchen Savoyen-Jlalien im gegenwärtigen Moment vollsührt. Italiens weise Regierung hat die Bahn ernst,r ruh.ger Politik b:> treten. Mir dem König unb seinen Ministern begrüßen wir aber auch bie m feinem Gefolge hier anlangenden Vertreter ber italienischen Armee auf bas Wärmste, biefet tapferen, sympathischen unb schönen Armee, zu ber wir nie Meßmer 'Anzeiger Aistizk- unb Amtsblatt für ben Kreis Gießen. Klage gegen den Landarmenvrrbanb Gießen- 9) himNni 6- Die Hessische Weinsteuerfrage. In Erwägung: Gesuch dcs Geländes. Gesuch des Geländes. 10) Gesuch des 11) Gesuch Des anlasiung demnächsttgcn Beschlusses übrrwiescn. 3. Vertretung des Hessischen Hmdelskammertages in dem Kalkbrennerö Karl Haas dahier um käufliche Überlassung städtisch.n Kutschers Heinrich Studier um käufliche Überlassung städtischen Schützenverelns Gießen um pachtweise U be lassung städtischen Geländes. Gejchlrll.ändle'.s Philipp Wagner dahier tocgtn desgleichen. Bit bestimmt «Aft * SÄ* b. Ml! Zn dun 15t") grich^ »ürdiqtn") einer, aus je einem Lcrtrcier der zur weiteren Berathung und Vei- bletbenden Ausschuß des Deutschen Von der Handelskammer Main; sind dre auf dem ersten heP.chrn Hmbelskammertag gestellten Anträge und Beschlüsse in mehreren Exemplaren eingesanvr worden. Nach Berathung der einzelnen Positionen werden dieselben sämmtlich einstiinmiz angenomm n. Der Handels, kammcr Mainz wird sofortige Mmheil^ng davon gemacht. Die Beschlüsse des ersten He'siichen Handelskammertages sind sollende: 1. Geschäftsordnung des heisischen Hande-lskarnrnertages: Zweck. Der Hessische Handelskammcrtag ciloet c ne freie Vereinigung der H.isi'chen Handelskammern, w lche zur Förderung der gcnuiniamcn Zwecke und Ziele, zur Anbahnung be>echtigcr Verbesserungen, sowie zur Besprechung und Beschlußfassung übcc gemcinschaf.lich e Angelcgenh.ilen periodisch zuiarnmemritr. Abstimmung. Zur Theilnahme berechtigt sind diejenigen Mitglieder und Beamten der Handelskammern des Landes, welche von ihren bctr.ffmden Corporationen hierzu delegirt werden, ohne daß die Zahl der Delegtrien eine beschränkte ist Die Abstimmung findet nicht nach Delegirien, sondern nach Kammern in der Weise statt, daß jeder Kammer eine Summe zusteht und die oerschieoemn Delegirten einer und derselicn Corpocation sich über die Art der Abstimmung unter sich zu oerstänoigen haben. Folgen der Abstimmung. Durch gernemiame Berathung und erfolgende Abstimmung üoer eine der B.Handlung des Hessischen Handelskammertages unterzogene Angelegenheit soll der Standpunkt der ci-va dissentuendcn Handelskammern in keiner Wei-e fixirt werden. Auch noch erfolgiet Beschlußfassung des HandelskammertageZ bleibt den die M noriiät bildenden Handelskammein freies Handeln gemährt. Vorort. Zur Einberufung drs Handelskammertages, zur Ausführung und Vollziehung seiner Beschlüsse — in der von dein Handelskammertage zu bestimmenden Art und Weise — und zur Beiorgung dec laufend:« Geichäfce wird für jedes Jahr aus der Zahl der thkile nehmenden Corporationen ein besonderer Vorort gewählt. Zusammentritt. Die Einberufung und Zusammenkunft drs Hessischen Handelskammertages findet nach Bedürfniß auf E nladung des jeweiligen Voror.es statt. Der Vorort ist verpflichtet, bicie Einbeiufung vorzunehmen, wenn mindestens zwei Corporat onen des Landes gememschafklich dieselbe beantragen. Als Regel wird angenommen, daß in jedem Jahre vor Dem Zusammentritt des Deutschen Handelsiages ein Hessischer Handclskammertag stattfinvet, um womöglich ein Einverständmß über die auf dem Deutschen Handelskammeriag zur Vcr- ! Handlung kommenden Fragen zu e>zielen und soll bei dieser Gelegenheit die Wahl des Vor- 1 ortes für das nächste Jahr statifinden. Ort und Zeit Der Zusammenkunft bestimmt der Vorort. Leitung der Verhandlungen. Die Leitung der Verhandlungen liegt Dem jeweiligen Vororte ob, welcher auch für entsprechende Protokollirung Sorge zu tragen hat. Ob und inwieweit eine Veröffentlichung der stattgehabtcn Verhandlungen und gefaßten Beschlüsse stattfindcn !vll, teftimmt der Vorort, insofern ein< entsprechende Beschlußfassung des Handeli- I kammertagcs selbst nicht eingetreten ist. Tagesordn unq. Der Hanvelskammertrg biräth auf Grundlage der im Voraus j von Dem Vororte festgestellten Togesordnung. Der ^Vorort ist verpflichtet, alle diejenigen Gegenstände auf die Tagesordnung zu stellen, welche von den ein\eln n Handelskammern mindestens drei Wochen vor d.>m Zusammentritt angemeldet sind. Die Tagesordnung selbst ist unter Beifügung der zu stellenden Anträge und deren Motivirung jeder Kammer mindestens vierzehn Tage vor dem Zusammentritt des Handelskammertages mitzutheilen. Eine Vethand lung und Ve'chlußfassung über Gegenstände, welche nicht auf die Tagesordnung gestellt fine, sowie Abänderungen in der Reihenfolge Der Berathungsgegenstände können nur unter ein helliger Zustimmung des Handelskammertagcs e.folgen. Kosten. Die etwa entstehenden Kosten trägt der jeweilige Vorort, soweit nicht in speeiellen Fällen von dem Handelskammertage anders beichloss-n wird. — Die Reisekosten Der Theilnehmer trägt Die cboiDncnDe Corporation. AM -iS * 1 ' 2 tztüik 00 4 20 4 M« 1 Lahm P-St. Wchihr s>» S 50 L, W^is ptk 100 D J WiißklM 100 granff waren ca. 3*' tzs unterliegt M-AnM and) von W werben 2. AbänDeiung dcs Heffischen HanDelskammergesetzes. Die Anträge Der HanDelSkammer Mainz toeiDcn sämmtlichtn Kammern des Landes bestehenden Commission 91t: K I wtomi 4 *4 8 V 5ier. vonheui Dieses, ^ormnehl bereit r zu ÄWj non iS.®*: HandelStages. Bei Der nächsten Ergänzungswahl zum Ausschuß DcS deutschen Handelskammertagcs ist auf eine Vc. tretung der Handelskammern des GroßherzogthumL ptbübrenD Rücksicht zu nehmen. Die Hessischen Kammern beauftragen den Vorort Die zur Erreichung Dieses Zweckes notrugen Schritte in geeigneter Weise zu thun unD bezeichnen als Diejenige Kö'pkrschafi, welche ein Mit glied als Vrr'reter Der commerziellen und industriellen Jntereffen des Großherzogthums zu Delegiert B.sugniß haben soll. Die Großh. HanDclskommer Mainz. 4. Colonisation und Export. Es soll an das Präsidium Der Deutschen Handelskammer folgender Antrag gerichtet werden: Der Ausschuß des Deutschen Handelßtages wolle auf Die TagesorDnung Die bereits von Den Württemdprgi''chen Handels- und Gewerbekammeru angeregte Frag? Des Exportes und Colonisation stellen und für die Berathung desselben Das nöthige Material zusammen tragen lasten, um iß Den Mitgliedern zur rechtzeitigen Unteriich'nng zu unterbreiten. Besonderer Werth wäre Dabei auf die Kennzeichnung der staatsseitig zur Förderung der Lxportbestctbungen zu ergreifenden Maßregeln und aus eine gründliche Eröctcrung der F»age zulegm, ob es angezeigt resp. zulässig erscheint, die Vergünstigung der Rückgewähr von Einfuhrzöllen auf die Export Industrie weiter außzudehnen, bezw. ob Die für Die Zulassung ,olcher Rückvergütungen auf-1 gestellten Bedingungen nicht eine Erleichterung zuließen. 5. Daß Gesetz vom 14. Mai 1879 über Den Verkehr mit Nahrungs- und GmußmUteln und Gebrauchsgegenständen. Dieser Punkt wurde mit Rücksicht auf die vorgerückte Zeit von Der TagesorDnung ab- gcsetzt ur.D beschlosten: Das von Der, Handelskammer Bingen auSgrarbeltctcte Referat Durch UeberDruck fämmt- l^chkn Kammern zugänglich zu machen und deren Einzelberatbung zu empfehlen. In gleicher Weise soll mit einem von dir Handelskammer Worms, welche Den StanDpunkt der Handelskammer Bingen nicht theilt, übernommenen ihren theilwtise entgegengesetzten Standpunkt mott: virenden Correferat verkahren werden. 6) Herstellungen im alten Reastchulgcbäuve. 7) 1 12) Die Anschaffung des Holzsamens für Di? ©taDttoalDungen. 13) Die Holzversteigerung vom 17 Oktober d. I. 14) Verbreiterung D?r Wttzsteingaste 15) Die Berbesterung des Wegs von der neuen Anlage nach der Srephansmaik bis zum Steg über Die Wieseck 16) Straßenanlaze zwischen dcm Wallthor und Rcuenwcgerthor. 17) Straßenumbau auf der Westanlage. 18) Die Schützensti aße beh. 19) Di? Pumpe auf dem früheren Rcichcnsand. 20) Gesuch des Dorstandü der Kleinkinderbewahr-Anstalt um Bauerlaubmß 21) Gesuch dis SonDitorÖ Dio tert Sanier dayi^r um Erlaubniß zur Vornehme von Bauoerändirungin. 22) Gesuch des Mktzgrrmeisters Levi Löwenstein dahier wegen desgleichen. 23) (Seiua-. dcs Jngcnwurs Heinrich Michael Merz dahier um Erlaubniß zur Errichtung einer Stützmauer und einej Pavillons. 24) Gesuch ces Max Pilger dahier um Erlaubniß zur Anlegung eines Stcgtz über den Seboorgrab'N. 25) G'such des Kaufmanns Emil Pistor dahier um Erlaubniß zum Legen einer Luk.gste.npiatte auf städtischem Eigenthum. 26) Gciuch des ftaufmannS jcarl^Schwaab dahier um Erlaubniß zur Anlegung zweier Luftschächte auf städtischen Grund und Boden. 27) Das Feuer.öichwesen. 28) Kostendeertturen. Gießen, l. November, sSitzung der Großherzoglichen Handelskammer am 11. Oktober.) Anwesend Die Herren: Ed. Silbereisen, L. Georgi, S. Heichelheim, F. C. B. Koch, Heinrich Schirmer. 26 Eingang? werden vom Vorsitzenden zur Kenntniß dei Kammer gebracht und dieselben theils ad acta, theils zur Bibliothek, theils zur Cireulaiion bestimmt. Das Grcßherzogliche Ministerium Deo Innern und der Justiz hat die Tagesordnung für Die am 12. Oktober stattfinc-ende Sitzung Des Eiscnbahnbeiraihs übersandt. Die Kammer beschließt, bei den Verhandlungen des Eifenbabnbeiraths Dem Wunsche Au-Druck zu verlcihen, daß Der laut der Tagesordnung zur Berathung steh'nde Winterfahrplan Der Oberhessijchen Bahnen dem Eisenbahnbeirach künftig einige Zeit vor Deffen Einführung zur Berathung vorgelegt werden möge. Die übrigen auf Der Tagesordnung stehenden Anträge der Handelskammern Worms und Mainz sollen Dieffeit) unterstützt wtrden Der Vorsitzende referirt hierauf kurz über Die erste Sitzung des hessischen HandelS- kammertages in Mainz. Ta das Protokoll über Die umfangreiche Verhandlung Der Kammer erst ipäier jufommen kann, so beschloß Die flamme-, die Berathung und Bejchiußfaffung über die bo-.: angenommenen Anträge zu verschieben und zunächst icfoit^Die Handelskammer Mainz um möglichst baldige Zusendung von 6—7 Exemplaren dcs Protokolls zu ersuchen. — fSitzung vom 22. Oktober.) Anwesend Die Herren: @Du arD Sil bereifen L. Georgi, S. Heichelheim, F. C. B. Koch, W. Ltebrich. Der Vorsitzende gibt Der Kammer Kenntniß von 11 Eingängen, welche tbeils ad acta tbeils für Cie Bibliothek bestimmt werben. 1) daß die eingeführte Besteurrung der Wetneinlagen der Weinhändler, welche einzig und allein im Großderzogthum Heffen bestebt, auf Die Dauer mit Rücksicht auf Den einen integrirenden Thetl der Rncksverfaffung bildenden Artikel 5 dcs Zollverein« Vertrages vom 8. Juli 1867 nicht zulässig erscheinen kann; 2) daß diese Steuer den ungünstigsten Einfluß auf Den Hessischen Wctnhandel übt und a'-s Coniumtlonsabgabe nicht zu rechtfeUtqen ist; 3) daß die Summe des Erträ miffes der W-instruer Der Weinhändler eine für das hessische Staatsbudget kaum fühlbare Einnahme liefert, beschließt der erste Hessische Harde>Skammertag: Die Großherzogliche Staatsrcgierung und die beiden Kammern der Landstände des Großherzogthums auf das Dringendste zu ersuchen, feine Einnahme aus einer staat- einzustelle """"8 btr Weineinlagen Der WeinhänDlcr in Das nächste Staatsbudget , f. « b a 11 - Spar - Anstal t.) Wir Oaben in unsere,n Blatte schon wiederholt über das System dieses Instituts eingehend beratet und können heute mittheileu, daß nunmehr in verschiedenen deutschen Städten mit her Ausgabe der Rabattscheine c*lud) k le-r mit dem heutigen Tage in's Leben und nÄÄ daß das Publikum und die Geschäftswelt recht bald die Nütz^ ‘$„2* b ,n volkswirthschastlicher Hinsicht hochwichtigen Systems oerstehen und venuycn luiTD- ausgebrochen in Folge der Anklage der Plünderung, welche gegen die sran- zöstschrn Soldaten erhoben wurde und zwar von Individuen, welche, b.-ictiS lange Zeit vor den Ereignissen ruintrt, ihre angeblichen Verluste sehr übertrieben hatim und so auf belrüger sche Weise Schadenersatz verlangten. Diese Personen brachten die Anklage erst im letzten Augenblicke vor, während sie bei allen früheren Vernehmungen «benso wie die übrigen Vernommenen auszesazt halten. Der Präsident der Commission erklärte, diese Anklagen fiten ein Zeugntß für die schändliche Handlungsweise und die offenbare Rachsucht jener ! Individuen. Auf die Vorstellungen des englischen Commtffars erklärten Die übrigen Mitglieder der Coma'.ission . daß sie keine Sitzung mehr halten tour» den. — Die Colonne des Generals Sabattirr ist gestern früh tn Kairouan emgetroffe.'. Trotz der großen Hitze war die Haltung der Truppen vortrefflich, eberso der Gesundheitszust-,nd. — Eine Deprsche Der ^Republique francaise" bestätigt, daß die Expedition rach dem Süden von Tunis gehen werde, wohin sich die Insurgenten mit ihr^n Familien und ihren Heerdm a-flücktet staben. ■ cufÜCl' den am Msttwoch Abend seine Vorstellungen . crostnenden Circus Lorch schreibt b:e „Nordhäuser Zeitung" uom 13 v. M.: aab aeitern f°r der Nähe des Schützenhauses aufgeschlagen ist, fabon nnthinf?» l n-tK\rÜUBecro beu,I,d) gut besuchte Vorstellung Was wir H mern S Anerkennung ab, waren es doch Leistungen, welche auch : bXnf ^nfntute b!Cfe.r ;lrt M sehr wohl sehen lassen konnten. Dabei i t genommen bnR ftete Abwechselung das Publikum vor ErMüduna b..QUelbe bis zum Schluß lebhaftes Interesse und hielt ' fSr iXtÄJn S Nicht zurück. Die Kraft und Eleganz der Reiter UN) noch und Kk f?h rnhpnCna.a. statio noch u.n dcm Kopfe steht, erzielten namentlich lebhaften Beifall. obgehait' Gie' 7'87) Fieitaz von Na, sollen 170 '5 unb Pappel! GrunPcken und Sielle vk Zusimllienk Ä-eßei', du Gioßh. B 7214) ? Maf-l Mittwoch N w rc>en in B Nt des C 25 Stück jun( ^lUirtend di Telegraphische Depeschen. Wolff'- telegr. Korrespondenz-Bureau. Berlin, 1. November, 8 Uhr Vorm. Bi- eben tst das Resultat von 377 Wahlen bekannt. Gewählt find 42 Conser- vative, 21 deutsche Reich-Partei. 98 Centrum, 30 Nationalliberale, 2 Liberale. 2^l Secesstonisten, 34 Fortschritt, 3 Bolk-partei, IS Polen, 13 Partikularisten, Welfen, Protestler, 2 unbestimmt. 93 Stichwahlen haben stattzufinden. London, 31. Oktober. Am Fietrag ist es in Graphill l^Graffchaft Mayo) anläßlich der Einforderung der Arm^nsteuer zu einem ernsten Conflict zwischen der Polizri und der Bevölkerung gekommen. Die Menge warf mit Steinen nach der Polizei, letztere machte nach wiederholten vergebuchm Angriffen auf Die Tumultuanten von Der Schußwaffe Gebrauch, wobä eine Anzahl Personen, mdft Frauen, Der^unfeet wurden. Lokale-. Bicßen, i.Rvvbr fRcickstagswahlen im G oßberzogthum Heffen.) Gewählt in Gießen (1. Wahlkreis Dr. Gutfleisck (lib.), Friedberg (2. Wahlkreis- Dr. Schröder (Oec.), Alsfeld-Lauterbach (3. Wahlkreis) vr. Lüders (See.), Darmstadt-Groß-Gerau (4. Wahlkreis) Stichwahl zwischen Büchner (Fortschr.) unv Dr. Thiel (Rad ), am 5. November, Offenbach (5. Wahlkreis) Stichwahl zwischen Liebknecht (Soc.) und Hallwachs (Naci.), Bensheim (6. Wahlkreis) Stichwahl zwischen Küchler (Natl.) unv Assessor v. Löw (See.), Worms (7. Wahlkreis) Stichwahl zwnchcn StaacSminisier a. D. Falk unD OberlanDes- gerichtsrath Frank (Centr.), Alzey-Bingen (8. Wahlkreis) Stichwahl zwischen Barn« berg er (See., unb Rittmeister Hehl (Rast.), Mainz <9. Wahlkreis) Stichwahl zwischen Philipps (Fvrtschr.) unb Liebknecht (Soc.). — Der heutige „Wetzl. Anzeiger" enthält das officielle Ecgcbmß Der Reichötagöwahl im Dortigen Wählt,eis (D.tzlar-Altenktrchen): Es nahmen im Ganzen 17480 stimmberechtigte Einwohner an Dem Wahiacle Thrtl. Diese gaben ab: 1) jüt Herrn Gewerke I Ä. W a l d s ch mi D t in Wetzlar 5722 Stimmen. 2) für Se. Durchlaucht oen Prinzen Hermann zu Solm-Braunfcls 4047 Stimmen. 3) für Herrn Landgerichlsrath Filbry in Coblenz 4047 Stimmen. 4) für Herrn GrneralDirector HeiDemann m Cöla 3605 Stimmen. Zcrsplittrrt bezw. ungültig waren 59 Stimmen. Da Die unter 2 unb 3 genannten CanbiDaten gleiche Stimmenzahl haben, jo mußte eine Loosung zwischen benselben ftattfinber. Das Loos entjchieD für Se. Durchlaucht Den Prinzen Hermann zu Solms-Braunfels, welcher in Folge Drffen mit cm Herrn Gewerke I. A. WalbschmtDt tn Wetzlar in »ngtxe Wahl kommt. Giesten, 1. November. Tagesordnung für Die ivtadtvcrordncteu-Sitzung Donnerftag, den 3. November 1881, Nachmittags 4 Uhr: 1) Die Reform Der polizeilichen Mllchcontrole. 2) Die Anlegung von Feldwegen und Entwäfferungszräbcn in der Gemarkung Gießen. 3) Herstellungsarbeiten im Neustädter Feld. 4) Die Beschaffung von Localen für die städtischen Schulen. 5) Die höuere MädchenichuU betr. 'JjhtnmtTkj u Nttu ln9 iur Änhbnu. btI und iötflMtt! 1,n hierzu Wem i^unj finbet "Ntr ein? Cnaw über die 8n lD e-fsl-ende ii 'z°S'ne ÄnitiLtt 'iie fixtn ont«. noriiät biltfnta Z und Bollzie^iz 't und ffidif . 11 Zatl der t tb Seisiichen Hanbelt- ilfltt. Dn iboroi it onrn de» Vantd i jedem )ah« tot mcrtag (Miraitc, merlag zur Lcr t Wahl des lot gen liegt um je- tragen 6at. Ob stefaßtin 8c djlirfjt junz des Handel u e der im Siotiri tet. alle Diqcr.ian n Handel8lamineri Tagesordnung iilN Kammer vunrch'.t n. Eme Hi.’tbut dnunz gestellt jß, en nur uniei m nt, lowete nidji e Die Reiiekesten t« einem Lertt-el kt jerathung und La- (äu6 des De-ljihn 'elekammtkkageS i". ücflW zu nw üwtckes no.'rigm i welche tin eohberzogtoMs zu «r Ml°S iotbwur.g W W tcHp ' s Material zu -»«" tbreiten. rtzxportb'stl'b-'^ •n ob ü an««* I« «* * *3 lückvergutunz«" b Genußmilttl" r Tagekordnunz & L, welche üßtra^'1 **"*f“ t« *gA nach!" -;»MP Blatte fi6”j|$f;l» e bcrSgebiit5 .. sxf*”’ selnc Ä 13. »■ * Es unterliegt keinem Zweifel, daß her Circus in der gege wLrtig 'n tbealcrlosen e>aifon gro^e Anziehungskraft nudüben und bet bar rühm.ne nj.it bm Oec.nz der Ausführungen auch von Damen, welche schon gqicrn zahlre ch dc:treten waren, mit Vorliebe besucht werben werd Druckfehler« Berichtigung. In dem Referat über bat Goncen vom 30 Dftot-rr lek men : Tic von t b m (nickt wibre) geschaffene Musik ifl in keiner Weise -.aus i^rer bö. ein und w ü r b i r e n (nicht „merk- wüidlqen") Epbäre herau-getreten. _______ Handel und Verkehr. GieHerr, 1. Novdr. Auf dem heutigen Dockenmack': ki-ßet.« Bui'er per Pft. ^0.95 dis X 1 00, Hühnereier 1 Drück 7— H, 2 Stück 00 , (inleneter pvi Stück 0 2 Stück 00 H ÄÄ|e per Stück 5 —7 Säfmnrr, _rr S ück < 0 4, Labten 1 Liter 30 Linsen 1 Liter 25 Tauben baS 4ia 0 50—0 6<>, -übner p. St. X 0.60—1 Ou, Hahnen p. St X 0.50—0.80 Lnren ytt Drück X. I 30 1 Go, Gänse per Pfund 50—60 H, Welsche per Stück X 9 00 —9.50, Ochlnrkle.sck f-4 .v, per Pt Kuh. '- ttandsteiscr: 46 bts 50 4. Kalbfleisch 44 - 48 3i. Hammelflchck 50 60 Achw 'n «^en 62-64 H, Kartoffeln per 100 Äili X 3.00- 4.00. Zw'ebeln per Lfr. X 7—8, 9Kllch !>»r Liter 16 und 1H H, Wrißktaut 100 St. X 5.00—6.00. Frankfurt, 31. Oktbr. Der heutige Viekinarkt war gut befahren. Ängetrteben waren ta. 380 Ocksen und Stiere, 320 Kühe und Rinder, /hu Kalber und 800 Hümmel. Die Preise stellten sich: Ocksen 1. Qual. X 62—65, 2. Qual. X 55—60, Kühe und Rinder 1. Qual. X- 50-55, 2. Qual. X 40—50, Kälber 1. Qual. X 54-60, 2. Qual. X 40—50, Hümme! 1. Qual. X 55 60, 2. Qual. X 35—00 per lOu Pfd. Schlacht- gewtckt. Eckwnne würben 850 Stück angeführt und ba8 Pfund mit 65 -66 bezahlt. Frankfurt, 31. Oktober. (Frucktberichr.) Mebl Nr. 1 X 39.50, Nr. * x 37 50 Rr- 3 .< 32 50, Nr. 4 X 28.50-00, Nr 5 x 25.50, Roogenmebl (Berlin,r Marke) X 28 50—00, do. 1 (Berliner Marke) 26.50—27, do. 11 (Berliner Marke) 23, Meißen effectiv hiesiger ab Bahnhof hier X 25.25 - OO.Ou, ab unserer Umgegend x 24 50—24.75, do. fremctT ]e nach Qualität X 23.50—25 25, Roggen, je nack Qualität X 20.75—21.00 i»erf!e X 18 -21.50, Hafer 15.50—17.50, Kohlsamen X 27-28.50, örbicn X 19—27, Wicken^ 17.50-18.00, Linsen 20-40, Bohnen, weiße. X 23—25. Roggenkleae — Wetzen kl eie, grobe und feine X 0.—, RübLl, detail, X 64— Stimmung fest Hauptsächlich gefragt war: —. Dringend offenrt: —. (Die Preise per 200 Pfd. Zoagewicht mua. M , den I.Novdr., Nachmittags 2 Uhr 10 Mln- (Zelegr. ComSbcrichl __durch das Bankgeschäft Alberi Kaufmann in Gießen., Credtt. actien 318, etaatäb;-.)lrtun 291%, Galizier 277'/,, Oest. Silbcrrcnle 86>>/„, 4«/« Ungar Galdrente 77>/r, 4% 1880er Russen 74'/«, 2. Orieni-Anleibe 10%, 5«/0 Rumänische Rente Lombarden 130= ,. Tendenz fest. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Mit dem mif Dienstag den S. dtvvcmber d. I. bestimmten Vielpmarkt wird aud) ein Krämermarkt abgeknlten. Gießen, am 31. Oktober 1888. 7'87) A Äramm, Bürgermeister. Freitag den 4. lloiRmber, von Nachmittags 2 Uhr an, sollen <70 Slück abgestorbene Obst und Poppelbäun'.e . ou städtischen Grundstücken und der Schoor an Ort und Stelle verste-ge-r werden. Zusammenkunft am Neustädker Thv''. Greße>', den 1. Novbr. 1881. Großh. Bürgermc'.sterei Gleßeu. 7214)_____A Bram m._________ Schaf-Vcrstcigrruiig. Mittwoch den 2. November, Mit.agS 1 Uhr, w.rbtn in Birklar m der Itzirty' sckast des Christian Schneider 25 Stück junge trächtige Mutterschafe meistbietend versteigert. (7155 Fcilgebotenes. 7196) Hierdurch die ergebene Anzeige, o.'.si ich von heute an auf vielsett gen Wunsch Kornbrod 1. Sorte ducke. Dieses, nur aud feinem reinem jiormnebl bereitet • Brod bat einen vorzüglichen Geschmack und verkaufc rch solches vcr 4 Pfund zu 58 H. August dLindenplatz. Pommerische Gänsebrust, „ Gänsekeule, jud) im Anschnitt, empfehlen (7212 ________i. A. Busch Söhne. Zn verkaufen. 7211) Eine Wirthschart mit Spezerei» g« schäft, mitten in der Wetterau gelegen, mit guten Gebäuden zum billigen Preis von 14000 X zu verkaufen durch I. Blitz. Biülhenmchl 25 Pfd. X 5 75, DaüennteKl 25 Pfd. X 5J5 empfiehlt (7203 Kar! Uosch9 _______________Sonnenftr. B. 54. August Aoll im Stern empfi hlt: Käskuchen, Aepfel- kuchev, GuHkuchen, Aepfel- törtchen, Windbeutel,Nadan küchelchen, Schneckenkuchen, sowie kleines mürbes Gebäck. (7153 Bntterfett. 7199) Die Frankfurter Margarin- Gesellschaft in Bornheim bei Frankfurt a M-, bringt bet den hoben Schweine- schmalzpreisett, für di: Weihnachtszeit ihr rorzügltches Buttcrfett in Erinnerung. Ahoril-LLuhsägshol) m schöner Iluswahl empfiehlt (6548 Wilh. Seibert, Marktstraß;. Ahorn-- sV Uuhbaum-Host ju taubfäge?9Irb itn- <7191) ff SXfior. Za haben in Giessen bei Eduard Lind, Hofcon-liu-r, Heinrich Kinckel, Gebr. Adami, J. A Busch Söhne, Karl Schwaab, C. G. Klein henn.__________________________(7198 Obstbäiikne, höchst. Stofen, Ziersträucher rc empfiehlt (7165 Hart Kergety Handelsgärtncr. 6819) G'lde und weiße Porzellan- pldttdtci:, fou) c - inzelne Ofentheile v er kau« t___ Wwe. Leyerzapf. Wärmstaschen k WM steine empfiehlt billigst (7123 *Jolu Zufall* Zinngießer, __Neue-Baue 86.___________ Strickgarne in allen Qualitäten u. Farben, Ltrümpfe, ßnieftaud)cniir/j Kantaschen empfiehlt b lltgft Kober! Ifi h a * , 6595)Seltersweg C. 59- Wasserdichte stfcrdc- X Magendecken, letztere non X 2.25 b's 3.— per Hi-Mfr. empfiehlt (.7112) Louis Senner. Neue Linsen, Bodnen und ^rbfen empfiehl: billigst 7204) Karl Hosch, Sonnenstr. B- 54. A. Sa „Wrinfaal", empfiehlt allen Weinkennern einen vorzüglichen Rheutw.in ä Schoppen .50 Pf. Dieser Wein val bei vielen Weinkennern allgemeinen Beifall gefunden und kann solcher allen Freunden von e nem guten ^ckoppen n:cdt g nu.z empfohlen werden. Für d-e Neinhe: des Weines wird garantirt___________________________(7200 Gute saure Gurken empfiehlt (6674) Rudolf Göbel. — • - - A ÖL. 1 Liter Wasser von Brunnentemperatur wird mit circa 30 Liter Gas, also mit einem Aufwand von etwa 8/4 pf. zum Kochen gebracht. Gis-Koili nnii fltiiüppiirntr bewährtester Construction l7118 und in allen ti r ö m m e n , wovon auch Herr Wilhelm Reiber hier eine Auswahl auf Lager hat, empfehlen wir bestens. Giessener Gaswerk. Winter Baschlikrnützen, über das qan;e G.'stcht zu ziehen, für Knaben und Herren per Stück Mark 1, 1.20, 1.50, 2.50. 715H Albert Bohrend. transportable Poezellan-Oesen mit Fiillrcqulir-Gnrichtuiig (fortwährtnd brennend). Prämiiries Tabrihat von G Wurm, Trankfurt a. M. D.e neuesten Amerikaner Oefen von Gebr. JHutlerus. Wormser Jüll llegulir-Oesen. Heerde. Emil Fietor. Futterschneid Maschinen in bekannter vorzüglicher Construktion von M. 45— an, in jeder Größe und L-istungSsäj>igkeir empfiehlt Heinrich Lanz, Maschinln-Fabrik in Mannheim. S”J?' J. H. Fuhr 5""%T* (6847 Agentur bei Aug. Kröll in Gießen. --- .... --- • viiunii, vcui ICH oujuntUjCt ,0)00 ^OUfkNve . m. Für Familien bei 1 und 2 Preisermässigung. 7216) Bureau: Sd Dr. Weber. vermiethen. 7201) 05 25) Der Vorstand. Preis der Portion (3/4 Liter) 10 H. Ilesliiiiralion Frilz Lonv TD. 210 D. 210 (5689 zu beziehen. Ehr. Schopbach Verantwortliche Redaction: 9L Sch en da. -- Druck und 93 erlag her Rrühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. 5242) Frankfurterstratze E- 30 ist eine Wohnung, 6 Zimmer, Küche rc. im zweiten Stock, zu vermietben und alsbald zu beziehen. RieS, Ober-Güternffpector. in der Herberge )ur Heimath, Bahnhofstraße. Ausgabe der Suppe täglich von 11 Vs bis 1 Uhr Mittags. 7090) Eine Famtlienwohnung in meinem Nebenhaus und ein möblirtes Zimmer zu Vermischte Anzeigen. 7206) Ein Mädchen hat noch zwei Tage frei im Weißnähen und Ausbessern. Näheres bei Frau Zöllner, Hinterfusses Boerhave’s Magenelixir ei zig und alletn fabriz'rt von Ludwig Buff in Echternach. Di» es von dem altberühmten Holland. Arzt Dr 3oerhave erfundene Magen- El x» emvfohlen durch verschiedene berühr» Merzte, wirkt stärkend, beruhigend und ermannend auf Magen und Unterleib. A^e.Nverkaufbei Emil Fischbach. (6936 /-Vü* Dmnen» Den geehrten D0'5 SS teS Ks " ^'ster de aSr f; Q ■ itib J frmt j SS I ’Nermx^ die g e° = Circus Lorch In dem eigens dazu erbauten, auf das comfortabelste eingerichteten, vor jedem Unwetter geschützten Circus in Oswalds Garten in Gießen. Den geehrten Bewohnern von Gießen und Umgegend die ergebenste Anzeige, daß ich mit meiner Kunstreiter-Gesellschaft ersten Ranges, bestehend auS 30 Personen, 30 edlen Reit- unb Schul- pferdeu, dresflrten Elephanten u. s. w. hier eingetroffen bin und ess Heute und folgende Tage der Woche = Grosse Vorstetlu/ngew ßeben werte. Dieselben bestehen in höherer Reitkunst, Pferdedressur, Gymnastik, urkomischen Intermezzo s, Ballets, Pantomimen, Manövers unv Quadrillen, sowie Vorführung des afrikanischen Glephanten in seiner noch nie übertroffenen Dreffur. Die Zwischenpausen werden durch die Clowns auf's Beste- ausgefüllt. Preise der Plätze: I. Platz 1 Mk. 2. Platz 60 Pfg. Gallerie 30 Pfg. Kinder zahlen die Hälfte. Militärs vom Felv- webel abwärts zahlen 2. Platz 40 Pfg., Gallerie 20 Pfg. Anfang um 8 übt*. Sonntag um 4 und 8 Uhr. Kassenöffnung eine Stunde vorher. Da me.be Gesellschaft nur aus Künstlern uns Künstlerinnen ersten Rangcs besteht, sowie die Dreffur meiner Pferde, Elkphanten u. s. w. eine höchst gelungene ist, so hoffe ich auf einen zahlreichen Besuch. Im Fischerhof ist ein kleines Logis zu vermiethen, per 1. November beziehbar.___(6771 7103) Mehrere Familien log's sind zu vermiethen. Näheres bei I. Blitz. 6300) Ern möbl. Zemmer zu vermietben bei H. Hochstätter Wwe., am Brand. 5082) Wobnung von 4 Zimmern mit Zubehör zu vermiethen und per 1. Novbr. Freitag den 4. November, Abends 8 Uhr, im Elubssate: Vorirag von Dr. Brehm über: „Eine Reise in Sibirien“. Billete sind in der J. Ricke r’schen Buchhandlung und der W. R u d o 1 p h'schen Musikalienhandlung zu haben und zwar : 1) Sperrsitzbillete zu 1 JL 50 2) Saalbillete zu 1 JL und 3) Schülerbillete zu 50 Schönen Meerrettig kauft Frau Ebel, Marktstraße. (7208 7219) Ein Mädchen, welches gut in Näharbeiten bewandert tst, sucht Beschäftigung in und außer dem Hause. Sandgasse D. 1895/iq. Mit Hochachtung JLorch, Airector Suppenanstalt rchwWsse 258 große Zimmer mit Zubehör und Lager- raum — ver 1. Dez, zu vermietben. (6718 6707) In meinem neuumgebauten Hause ist der zweite Stock, aus 9 Zimmern, 2 Kücken, Magd- und Speisekammer bestehend, ganz oder in 2 Wohnungen getrennt, zu vermietben. Fein.r ein neuer Laden mit Familienwohnung von drei Zimmern und Küche. W Ferber, Buchhändler, Kirchenplatz. 7050) Em geräumiges Mansardenlogis. 6 Zimmer, Küche rc., an eine ruhige Familie zu vermikthen und gleich zu be- zichen. Pb. 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