E$tra,. «8 in @(f4äh und -° Äidtm W. in einer gib. 7 A wird wenigrr am. Ncnblung p . ttrSia. le n n“8. P‘,n‘ oon Bau, J* 8'ludji. 11 ilG'lt Sttin srndtthtt & HoHtr Ä4' ][DonjLffltengt<. Amtlicher H 6 eik. Nr. 20 deS Reichs-Gesetzblatts, auSgegcben den 26. l. M., enthalt: Nr. 1441.) Gesetz, betreffend bie Bestrafung von Zuwiderhandlungen gegen die öfterreich-ungarischen Zollgesetze. Vom 17. Juli 1881. Nr. 1442.) Gesetz, betreffend die Bezeichnung des Raumgehalts der Schankgefäße. Vom 20. Juli 1881. Gießen, am 30. Juli 1881. Großherzogliches KreiSarnt Gießen. Dr. Borkmau n. ——————■— ein halbes Liter beträgt. Der Strich und die Bezeichnung müffen durch Schnitt, Sckl'ff, Brand oder Setzung äußerlich und in leicht erkennbarer Weise angebracht sein. Zngelaffen stnd nur Schankgefäße, deren Sollinhalt einem Liter oder einer Maßgröße entspricht, welche vom Liter aufwärts durch Stufen von Va L. vom Liter abwärts durch Stufen von Zehntheilen deS Liters gebildet wird. Außerdem stnd zugelaffen Gefäße, deren Solltnhalt i/2 L. beträgt. — Am 26. Juli stnd ouS der Stadt Leipzig wiederum 7 Socialdemo- kraten au-gewiesrn worden, ebensoviel auS dem umliegende i amt-hauptmannschaftlichen Bezirk- Die Beschwerde eines amerikanischen Bürgers, deS Buchhändlers Franz Goldhausen, gegen die Ausweisung ist von dem Ministerium deS Innern als unbegründet zurückgewiesen worden. — sZu den Kaisermanöoern in Holstein-! Der fommnnbirenbc General befl IX. Armeekorps, v. Treskow, ber in Begleitung deS (^hess des Generalftabes, Oberst» lieuknant o. Unruh unb bcs Major o. Klitzing vom Generalstabe bteser Tage aber: mals im Lockstäbter Vager weilte, hat nunmehr für die große Jfaiferparabe einen Platz in unmittelbarer Nabe des Lagers bestimmt. Dieser wird jetzt in feiner ganzen Ausdehnung durch Pioniere und Artilleristen geebnet- Der Kaiser trifft am 11. September in der Stadt Itzehoe ein; am Dlontaa den 12. September findet die große Parade beim Lockstedter Vager statt, Dicnftaa den 13. ist Korpsmanöver, Mittwoch den 14. Ruhetag und am Donnerstag den 15. und Freitag den 16. September Feldmanöoer der 17. und 18 Division gegen einander. Die Erweiterungsbauten im Barackenlager, das jetzt für einige 20,000 Soldaten aller Waffengattungen Platz hat, gehe» ihrer Vollendung entgegen und ist das Vager jetzt bereits mit ber Eisenbahnstation Wrist ber Altona-Kieler Eisenbahn unb ber Stadt Itzehoe an ber Elmshorn Glückstabter Eisenbahn telegraphisch verbunden. Auch befindet sich im Vager eine Poststation. Das große Kasino für die Cifniere wird für etwa 1500 Perso, en eingerichtet werden. — Das als Abschluß der Manöoerwoche projeftirte Seemanöoer bet Kiel verspricht überraschend großartig zu w rden. Das deutsche Uebungs-Panzergeschwader, bestehend aus dem „Friedrich Earl" iFlaggenschiff), „Preußen", „Friedrich der Große", „Kronprinz" und dem Aviso „Grille", unter Kapitän zur See o. Wickede soll nach den getroffenen Dispositionen die Mündung des Kieler Hafens forciren. Der Eingang zu diesem wird ober durch die kolossalen Geschütze der Seeseste Friedrichsort, dem Fort Falken- ftein und den gegenüber liegenden Batterien bei Möltenort und Laboe (Fort Stosch), sowie von den in Kiel ftationirten Schul- und Uebungsschiffen — letztere unter Befehl des Kapitän zur See Freiherrn v. Reibnitz, in Vertretung deS zur JJeit beurlaubten Kontreadmirals Mac Lean — vertheidiat werden. Bei diesem Manöver kommt in erster Linie auch ein Angriff und eine Pertheidigung mit Whithead'schen unb anderen Torpedos, Minen und derartigen Erfindungen der Neuzeit zur Anwendung, speciell sollen Flöße und auch das alte Transportseqelschiff „Elbe" dabei in die Luft gesprengt werden, die Torpcdosch'ffe „Blücher" und „Zielen" werden dazu in Aktion treten. Eine Verladung von Pierden, Geschützen und Material an Bord von Transportschiffen mittelst des großen schwimmenden Krahns ist gleichfalls in Aussicht genommen. (Elberfeld, 30. Jult. Heute Vormittag 11 Uhr fand auf dem h-esigen Kün gkplatze die feierliche Enthüllung des dem Andenken der in den letzten Kri-ge Gefallenen gewidmeten und vortrefflich gelungenen Kriegerdenk- mals statt. Der Oberpräfibent v. Bardeleben, der RegierungSpräfident v. Hazemeister, der Commondeur der 14. Diviston, Generallieutenant v. Witzen- dorff, und der Schöpfer deS Denkmals, Bildhauer Wilhelm Albermann auS Köln, wohnten der Feier alS Ehrengäste bei. Architekt Kayser übergab NamenS des Comite'S das (eine von zwei Kriegerfiguren umgebene Germania dar- stellende) Denkmal der Stadt, woraus unter Kanonendonner, Fahnenschwenken und Hochrufen der zur Theilnahme an der Feier erschienenen Krieger- und sonstiger patriotischer Vereine, sowie einer nach vielen Tausenden zählenden Menschenwaffe die Hülle des Denkmals fiel. Der Oberbürgermeister Jäger übernahm das Denkmal im Namen der Stadt und brachte ein Hoch auf den Kaiser aus in welche- die versammelte Menge begeistert und unter Anstimmen der Volkshymne: „Heil Dir im Siegerkranz" tinfhmmte. Deputationen der Kriegervereine und Jungfrauen legten Lorbeerkränze an den Stufen deS Denkmals nieder. Dor und nach der Enthüllung sang ein au- 300 Stimmen bestehen der Männerchor patriotische Lieder. Die ganze Stadt ist prächtig geschmückt, die Fabriken und Geschäfte find meist gesckloffen. Nachmittags findet «in Festmahl im Eafino statt, für den Abend ist eine Illumination vorbereitet. Atalleu. Rom, 30. Juli. Der Polizei-Eomtwffar, welcher bei der Ueborftchmmg der Leiche PiuS LX. funktionirte, ist anläßlich der hierbei vorgekommeneu Zwischenfälle in DiSpombUität versetzt woiden. — Der Afrckaforscher Mat- teucci und der Schiffslieutenant Maffari find in Madeira eingetroffen. Dieselben babm Afrika von Egypten auS bis zum Golf von Guinea durchzogen. KravLreich. Pari-, 30. Juli. Die „Lgeuce HavaS meldet: ^Nachrichten aus Tunis von heute zufolge ist daselbst daS Gerücht verbreitet, daß einige franzöfische Soldaten nach der Einnahme von Sfo; einige Häuser in dem Dienstag den 2. August Nr. 17«. 1881. Meßener Wütiger Aaikigr- unb AmisM für Örn Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme beL Montags. Vurtav i Schulstraßc B. 18. Preil vierteljährlich 2 Mark 20 Ps. mit Vrmg*rloh>'. Durch bie Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 isItcKung gsvorstand. et sich mein @e: tiibriiiinc»- Vorstand. Juli 1881, von rinder die Hälfte (5009 Wie". Peutschlaud. Darmstadt, 29. Juli. Ihre Königliche Hoh'it die Frau Prirzesfin Larl und Seme Großherzvgltche Hoheit der Prinz Wilhelm find beute Nachmittag in erwünschtem Wohlbefinden dahier eingetroffen und auf der Rosen- höhe abgestiegen. Seine Großherzogliche Hoheit der Prinz Heinrich wird erst Mitte August zurückerwartet. Darmstadt, 30. Juli. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog nahmen heute milltärische Meldungen entgegen unb empfingen den Major v. Wrstrell, (sou mandeur des Train-BataillonS Nr. 11, den KieiSaffeffor Frhrn. v. Wede- kmd von Mainz, den Profeffor Ahlefeld von Gießen, den KrciSaffeffor Frhrn. v Gemmingen von Friedberg, den HofsLauspleler und Regiffeur Werner; zum Vertrag den StaatSminister Frhrn. v. Starck. — Die Allerhöchsten unb Höchsten Herrschasten troftn heute Vormittag von WolsSgarten hier ein, stiegen im Großherzoglichen L-ch^ffe ab unb er- statteten noch im Laufe bes Vormittags einen Besuch auf ber Rosenhöhe. Heute Nachmittag begeben sich die Herrschaften zu Besuch ber erlauchten Sräflichen Familie nach Schönberg von wo der Erbgroßherzog und bie Priuzesfinnen am Abenb nach WolsSgarten zurückkehren, währenb Ihre Könkg- Ilchen Hoheiten ber Großherzog unb ber Herzog von Albany hier im Groh- herzogltchen Schlöffe übernachten werben, um morgen Vormittag nach Coburg (greifen und ber Beisetzung weilanb S. H. beS Herzogs August zu Sachsen bcizuwohnen. Berlin, 29. Juli. Heber bie in biesem Herbste stattfindenbe erste zehnwöchentliche AuSbildungSpertobe ber zur Ableistung deS aktiven Dienstes an- gesetztcn Ersatzreservisten erster Klaffe werben von ber „Allg. Mtlitär-Ztg." folgende Einzelheiten mitgetheilt. Zur Einberufung notirt find 29,943 Mann, deren AuSbilbung einen Kostenaufwanb von nahezu 2>/z Mill. veranlaffen wirb, wovon auf bie Löhnung 733,603, auf bie Zulagen an bie zu diesen Hebungen lommanbittm Osficiere unb Hnterosficiere 38.930, auf allgemeine Hnkosten 55,618, auf bie Verpflegung 626,122 Jt entfallen unb 172,081 JC. für bie Herstellung ber Dekleibung unb Ausrüstung aus den torbanbenen Beständen, 300,000 an Marschkompetenzen und 25,000 C4L cn Reisekosten ber zu den Hebungen kommandirten Offictere angesetzt find. Die Hebungen sollen nur bei ten LinieN'ArmrekorpS 1—15 mit Einschluß der dem 11. Armeekorps zuge- checkten hessischen Division und bei den beiden bayerischen Armeekorps statt- haben; bei ten Arme«korps 1—15 wird die Einberufung voraussichtlich erst r.ach Entlastung der R-servisten, also Mitte oder Ende Septembcr erfolgen. Jür die beiden bayerischen Armeekorps wirb nach der daiüber erlastenen königlichen Bestimmung diese erste Ausbckdu'.g ber Ers.-tzreserve während dis Zeit- raun 4 vom 22 August biS 30. Oktober bewirkt werden. Die einberuftmn Mannschaften bilden dort in den Garnisonen ber Linientruppen für jedeS Bataillon eine Ersatzreservisten-Compagnie, wogegen bie ber Fuß-Artillerie zur Ausbildung überwiesenen Etsctzreservisten in den Festungen Ingolstadt, Neu- Htm unb Germersheim zu Hebungen zusammengezogen werden sollen. Die । Zahl der in Bauern zur Einziehung bestimmten Ersatzreselvisten wird zu 4629 angegeben, doch erhellt nicht, ob diese Ziffer in der zuvor angeführten Gesammt- zzhl inbegriffen, oder ob diese letztere auf die Armeekorps Nr. 1 — 15 der : eigentlich deutschen Armeekorps beschränkt ist. Im letzten Falle würde die Desammteivziehung 34.572, im ersten nur gegen 30,000 Mann umfassen, was, trenn in jedem Jahr die gleiche Zahl von Ersatzreservisten zur Ausbildung eingezogen wird, für die zwölf Verpflichtungsjahre der deutschen Armee eine Erhöhung der Kriegsstärke um 414,000, bezw. 360.000 ober urter Abrechnung j deS erfahrunasmäßigen Ausfalles rund einer solchen um 380,000, bezw. 330,000 Mann gleichkommen würde. Heber die Zutheilung von Officieren und Unter* I officieren des stehenden HeereS wie des Beurlaudtenstandes find die Be- , stimmungen bereit- im Anschluß an den Erlaß der Novelle vom 6. Mai 1880 xu dem Reichs-Militärgesetz vom 2. Mai 1874 erfolgt. Danach besitzen diese Abtheilungen zugleich noch die Bestimmung, für die Officiere und Dicefeldwebel des BeurlaubtenpandeS eine geeignete fernere Ausbckdungsschule zu bilden. — Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht das Gesrtz, betreffenb bie Be- 5 Zeichnung des Raumgehaltes der Schankgefäße, vom 20. Juli 1881, welches afctr erst am 1. Januar 1884 in Kraft tritt. Der § 1 deS Gesetzes lautet: ; 1. Schankgefäße (Gläser, Krüge, Flaschen rc-), welche zur Verabreichung von Wein, Obstwein, Most ober Bter in Gast- unb Schankwirthschaften bienen, müffen mit einem bei ber Aufstellung des GefäßeS auf einer horizontalen Mene den Sollinhalt begrenzenden Strich (Fullstrich) und in der Nähe des Striches mit der Bezeichnung des SollinhalteS nach Litermaß versehen sein. Der Bezeichnung des Sollinhaltes bedarf es nicht, wenn derselbe ein Liter oder , Bekannt die i/z Uhr erfolgten pberger. ppbeW- von i g Bender es»elle - J intad^31" 1,1-® europäischen Quartier, und darunter Coiffulatsgebäude, geplündert hätten. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die französische Regierung Untersuchung und strenge Bestrafung der Schuldigen bereits befohlen hat, falls die Thatsachen sich bestätigen. Man glaubt, das General Logerot sich zur Feststellung dieser Thatsachen nach Sfax begeben habe. England. London, 29. Juli. Unterhaus. In Beantwortung einer Anfrage Monk's erklärt Unterstaatssecretär Dtlke, am vorigen Sonnabend und im Laufe deS heutigen Tages seien der Regierung Mitthetlungen der. französischen Regierung über den Handelsvertrag zugegangen, eS würden dieselben heute von der Commission erwogen, er sei außer Stande, über den Stand der Hrndels- vertragS-Verhandlungen irgendwelche Mittheilungen zu machen. — Dec Staats« secretär für Indien, Lord Hartington, the lte mit, daß das Treffen zwischen den Truppen Ejub KhanS und denjenigen des Emirs von 8 bis 11 Uhr gedauert habe und daß der Verlust an Mannschaften auf jeder Seite 300 bis 400 Mann betrage. Die nächsten britischen Truppentheile seien in Quetta stationirt. Dieselben ständen unter Hume'S Befehl, zählten 5000 bis 6000 Mann und seien in dem Districte zwischen Pischin und Stbi verthetlt. Der äußerste Vorposten sei Chaman, er wisse aber nicht, ob derselbe noch von Truppen besetzt sei. Das Gefecht habe 25 Meilen jenseits Kandahar stattgesundm. Der Vicekönig habe Hume angewiesen, seine Division, wenn nothwendig, in der Umgegend von Quettah zu concentrtren, sobald Unruhen stattstnden sollten. Außkand. Petersburg, 30. Juli. Der „Regierungsbote" veröffentlicht folgendes Telegramm des Ministers des Inner», Jznatteff, aus Moskau, vom 29. Illi: Der Kaiser ist mit Allerhöchst seiner Famtl.e heute Morgen in Moskau ein- getroffen, von der Bevölkerung enthusiastisch begrüßt. Während der Entgegennahme von Salz und Brot vomIMoskauer Stadthauptmann geruhte der Kaiser, folgende Ansprache zu halten: Nach der großen Trauer, welche mich, meine Frmilie und gar-z Rußland erschütterte, schätze ich mich glücklich, endlich meinen Herzenswunsch aussühren zu können, indem ich die alte erste Residenz besuche. Herzlich danke ich Ihnen für den mir, der Kaiserin und unsern Kindern bereiteten treuherzigen Empfang. Mein seliger Vater hat Moskau mehr denn einmal für seine Ergebenheit gedankt. Moskau diente stets als Beispiel für ganz Rußland. Ich hoffe, daß es das auch in Zukunft bleibe. Wie früher so auch jetzt bezeugt Moskau, daß in Rußland Herrscher uad Volk ein ein- müthigeS, festes Ganze bilden. Türket. Konstantinopel, 29. Juli. Die türkischen Journale veröffentlichen im Anschluß an ein Resume über die Verhandlungen in dem Prozesse wegen der Ermordnng des Sultans Abdul Aziz eine osfictelle Mitteilung in welcher es heißt: Mahmud Damat Pascha und Nuri Damat Pascha hätten die Ermordung des Sultans Abdul Aziz in Folge eines kaiserlichen Jrades einge- standen und die kaiserliche Gnade angerufen. In Folge hiervon sei ein außerordentlicher großer Rath zusammenberufen worden, welcher nach Prüfung der Suppliken der Genannten und nach Constatirung der Existenz des erwähnten kaiserlichen JradeS einstimmig die Umwandlung der gegen die Angeklagten erkannten Strafen beschloffen habe. Auf Grund dieses Beschlusses und konform dem Jrade des Sultans Abdul Hamid seien die Verurtheilten sämmtltch gestern nach Taif bei Mekka befördert worden. Afrika. Tunis, 29. Juli. Der Führer der Insurgenten von Sfax, Alt ben Halisa, hat Ausgesandte zu verschiedenen Stämmen, namentlich zu den Krou- mtrS, Ouchtetas und Mogadts geschickt, um dieselben zum Aufstande zu bewegen. Seine Anträge sind jedoch überall zurückgewiesen worden. Amerika. Washington, 30. Juli. Nach einem heute ausgegebenen Bulletin war das Befinden des Präsidenten Garfield am verfloffenen Tage ein vor« zügltches, derselbe hat kräftigere Nahrung zu sich genommen und wird seine Heilung von den Aerzten nunmehr als nahezu gesichert angesehen. «elegraphische Depeschen. Wolff's telegr. EOneespoxverez-Ärrrrau. Karlsruhe, 31. Juli. Die Badische Kunst- und Kunstgewerbe-AuS- stellung ist heute Vormittag feierlich eröffnet worden und war im Laufe des Tages sehr zahlreich besucht. PariS, 31. Juli. Ein Telegramm des Admirals Conrad aus Goe- letta von gestern meldet daß die Inbesitznahme des Forts Houmsouk und der Hauptstadt der Insel Djerba in der Nacht vom 27. zum 28. d. M. durch Marinesoldaten ohne Widerstand bewerkstelligt wurde. Die Behörden unter- warfen sich der Regierung des Bey's. Zur Ablösung der Marinesoldaten wird der Aviso „Jntrepide" aus Sfax mit einem Bataillon Infanterie und einer Abtheilung Artillerie erwartet. Der Admiral Conrad erachtet eS für nothwendig, daß das Geschwader sich nach Zarzis begebe, um die Situation dieses anscheinend sehr feindseligen Greuzpunkles genauer zu erforschen. Washington, 31. Juli. Die Besserung im Befinden des Präsidenten Garfield dauert fort. Die Aerzte sind der übereinstimmenden Ansicht, daß die Kugel in der äußeren Unterleibswand, etwa 5 Zoll unterhalb und zur Rechten der Nabelgegend, gerade über der Leiste liege und daß dieselbe, da sie bisher keine Beschwerden verursacht, sich recht wohl einkapseln und aushören könne, eine Ursache von Besorgniffen zu sein. Auch haben die Aerzte die zuoersicht- liche Erwartung ausgesprochen, daß die Genesung des Präsidenten eine voll- ständige sein und daß keine Unfähigkeit oder permanente Schwäche zurückblelben werde. Die Kräfte deS Präsidenten haben seit gestern wieder etwas zugenommen und das Allgemeinbefinden desielben hat sich merklich gebeffert. Lokales. Gießen, 1. August. Tagesordnung für die Stadtverordneten - Sikuna Donnerstag, den 4. August 1881, Stack mittags 4 Uhr- ü 8 1) Klagt gegen den Landarmenverband Friedberg 2) Gesuche wegen Rückvergütung von SDctrcl 3) Dre Verpackung des Steinbrucks in der Steinrutsche. 4) Gesuch deS Vorstands der Kleinkmderschule um Bewilligung eines Jahresbeitrags. 5) Kaufvertrag zwischen der Stadt Gießen und Balthaser L#enj, Prof. Dr. Birnbaum und Moses Rosenthal. 6) Ausbau eer LudwigSsnaße. 7) Gesuch des Restaurateurs Justus Lenz dahiee um Erlaubniß zur Lagerung von Baumaterial auf städtischem Grund und Boden. 8) Gesuch der Frau Franz Block Wittwe um Erlaubniß zur Verlegung eines Siek- Kastcns. 9) Gesuch deS Fabrikanten Johannes Bernhard dahier um Bauerlaubniß. 10) Desgleichen des Bauunternehmers Konrad Koch dahier. 11) Gesuch oes SteinhauermeisterS Emil Kalbfleisch dahier um Erlaubniß zur Herstellung einer Einfriedigung. Gießen, 2. August. Wie heutzutage Geschäfte gemacht, refp. wie bet Submissionen Arbeiten und Voranschläge heruntergeboten werden, möge Nachstehendes illustriren: Es wird eine eiserne Pumpe mit bestimmter Nummer und Größe, six und fertig aufgestellt fammt Vase, in Submission vergeben. Der Voranschlag lautet: Pumpe 225 M. (soviel kostet dieselbe in der Fabrik), Fracht hierfür 6 M-. Verpackung 3 M, Aufstellen 15 M., Schienen, worauf die Pumpe ruht, 6 M-, Schrauben 2 M. ! und Vase vor der Pumpe 21 M., macht in Summa 278 M Der glückliche Steigerer erhält dieselbe für 210 Mark zugeschlagen- Was verdient der Mann an diesem Geschäft? Auf Provision an der Pumpe fettens der Fabrik kann er nicht rechnen, da dieselbe hier ihren V:rtreter hat und somit nicht an Private liefert. Man steht hier vor einem Räthsel unseres geschäftlichen Treibens, wie es sich in neuester Zeit und I zwar nicht zum Vortheil breit zu machen sucht. — Ein Oeconom, der an der Ludwigsstrasie Land gepachtet hat, wird feit einigen Tagen hart mitgenommen. Die Spatzen Hausen schaarenweise in seinem Weizen, die > bereits geschnittene Frucht wird von Kindern theilweise ausaetreten und die gebundene ' von Erwachsenen zum Barrikadenbau verwendet, damit der Ertrag abermals verringert wird. Die Wiesen werden jetzt schon von der Jugend zum Drachensteigen rc. benutzt und auch somit das spärlich nachwachsende Gras zertteten. Sind denn Getreide und Futter werthlos geworden? — Zwei unbefugte Laternenausputzer, welche Samstag Nacht sich diesem Handwerk widmeten, wurde gerade bei der Arbeit abgefaßt. Eigenthümlich ist dabei, daß der eine nebenbei die Juristerei praktisch betreibt. — Drei junge Leute, welche Samstag Nacht Läden und Thure eines Hauses der Sand- ! gaste mit Stöcken bearbeiteten wuroen in ihren Leistungen gestört. Zwei ergriffen da8 Hasen- ! panier, der dritte wurde von Schutzleuten festgehalten. — Heute Vormittag erschoß sick in seiner Wohnung (Nordanlage- ein junger Mann । mittelst eines Revolvers. Als Motiv zu oieser That wird Schwermuth angegeben. Gingesandt. > (Für alle unter dieser Rubrik erscheinenden Artikel ist die Redaction dem Publikum gegenüber nicht verantwortlich). Der Artikel in Nr. 175 dss. Blattes, den hiesigen Friedhof betreffend, enthält neben manchem Wahren und Bcherzigenswerthen wiederum vieles, was sehr einer Widerlegung bedarf und sind wir überzeugt, daß den Gesinnungen eines großen Theiles der Bewohner Gießens nachstehende Erwiderung entsprechen wird: Wenn der Einsender beö betreffenden I Artikels das Anbringen von Bibelsprüchen auf Gedenksteinen empfiehlt, so ist ja gegen diese i fromme Sitte nichts einzuwenden, vorausgesetzt, daß diese Sprüche entsprechend uro paffend 5 gewählt. Wir sehen aber durchaus nicht ein, weßhalb dem christlichen Gefühle eine Pyramide f mit verlöschender Fackel ober eine abgebrochene Marmorsäule wiederstreben soll — Soll denn nicht Alles auf einem Friedhöfe an dic Vergänglichkeit des Irdischen mahnen und tritt nicht (auch ohne viel; Worte) dcm sinnenden Gemüthe eine verlöschende Fackel auf einem Gedenksteine und eine abgebrochene Säule auf einem Grabe als ernste Mahnung an diese Vergänglichkeit lebhaft entgegen? Und warum sollen diese Symbole den frommen Glauben an ein aydereS Leben verletzen? Wir unsererseits finden nicht, daß sie diesem Glauben irgendwie entgegentr.-ten. Wenn weiter der Herr Einsender des betreffenden Artikels von cynischer Darstellung des TodesengelS in „fleischlich üppiger Frauengestalt" spricht, so erinnern wir uns aufrichtig g'standen nicht, etwas von Cynismus in der Statur eines TodesengelS auf hiesigem Frirdhofe wahrgenommen zu haben, e8 sei denn daß wir die betreffende Statur völlig übersehen hätten Sollte denn der fromme Eifer des Herrn H. In diesem Punkte nicht em zu großer Eifer sein? Wer wird denn auf einem Friedhöfe bei Betrachtung eines TodesengelS solche weltliche Gedanken hegen wie sie Herr II. bei dem Beschauen vorauszusctzen scheint? Der Schluß deS betreffenden Artikels hat uns sehr überrascht. Nachdem in dem Vor- gesagten ein so starker Widerwille gegen alles Heidnische zur Schau getragen ist, finden wir plötzlich ein großes Jnteresie für ein in der Sinfriedtgungsmau.r deS Friedhofes befindliche-, angeblich heidnisches, verstümmeltes Denkmal ausgesprochen; nennt Herr H diesen Fund ja sogar hochinteressant. — Woher dieses plötzliche Jntereffe für ein heidnisches Machwerk? Fast haben wir Herrn H. im Verdachte, daß er die Absicht hat, andere Leute für diese- heidnische Kunstwerk so zu begeistern, daß es in Kurzem au6 der Mauer deS christlichen Friedhofs ganz hcrausgerisien werde. W. (Wir unsererseits möchten bengtem „heidnischen" Denk mal jeden historischen Werth absprechen. Wie uns mitgetheilt iverben und vielleicht die älteren Einwohner unserer Stadt sich noch erinnern dürften, deckte der beit. Stein das gemeinschaftliche i Grab eines jungen Paares, welches, im Leben nicht vereint, zusammen ben Tob suchte. Red.) Handel und BerFehr. Franksurr, 30. Juli. ausRodheiinc „ Gießen ausRodjeima. Aom gle> vom Bestellbezt M des N Gießer 4999) 5 Anstalten erford soll Im SubmlsI auf dem Bürize bedingungen ein Gießen, Der Am zehörigen Ei von Morgens Eießen, 5044) Die Liefern, Mnntnfdjeii den 8. August, V LGuieister-Bure m'liwn tttjthn. i“ ti<|m Trw ^nzurrichm: auö ®ebingungen ou Eichcht 0fft ®*n, beii2-< "le Sommilfion WaftungJ ^erstes (Für (! 10i"'"8»8 ben 1 »«Ä »«*“,** äjy bin: Wlb bln Ne beft*’ der' 3.1 Crt Unübertrefflich bewähren sich die irdenen Kochgeschirre mit Blechboden. Tiefclden sind wegen ihrer Billigtet und Haltbarkeit jeder Hausfrau sehr zu empfehlen. (5015 Alleinige Niederlage in der Geschrrr- bandlung von B. Pfeiffer, Neue-Bäue. llrurs Grünkorn empfiehlt Tnrl Hoffmann._______(4888 Bohnen- X Gurkenfässer in jeder Größe empfiehlt (4964 Louis Lony, __Holzwaarenlager und Küferei. Neue Sali- X Essiggurken empfiehlt (4943) S. Elsorrec, Marktstr. Zncarnat-Kleelaamen empfiehlt (5064 Wtlh. Seibert, Marktstraße. 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(-A J(f I -00' { ®ti>b- I en per P'UN« I Habt 5-v LKxZ e&Sä >ZK i in ttÄ*»** am J ,K Verfall , S!«pWÄ «TO»» *; 17- 3“11' h, üii«t8 Bekanntmachung. Da- zwischen Gießen und Rodheim a. d. B täglich einmal in jeder Richtung verkehrende Prioat-Personenfuhrwerk mit PostsachenbefSrberung wird vom 1. August d. I. ab aufgehoben und durch eine täglich einmal verkehrende Landbriefträgerpost mittelst eine- einspännigen Postwagen-, sowie eine nur werktäglich kurfirende Botenpost mit beschränkter Beförderung von Fahrpostsendungen ersetzt. Die Kur-zeiten find folgende: a) Landbriefträgerpost au- Rodheim a. d. B. 5 V. durch ttrofdorf 530/3s m liegen 630 V. n Gießen 7 „ „ w 7"/ho n Rodheim a.d.B.8roD. b) Botenpost: au- Rodheim a. d. B. 21S N. durch -rofdors 2ro/sr N in Gießen 4° N. Gleßen 5is„ , „ 6™/« „ Rodheim a.d.B. 7v N. Dom gleichen Zeitpunkte ab werden die Orte Hochecheim und Hörn-heim vom Bestellbezirk der Postagentur in Niederkleen abgezweigt und dem Bestell- bezirk de- Postamt- in Gießen zugetheilt. Gießen, den 30. Juli 1881. Kaiserliche- Postamt. Ritsert. Bekanntmachung. 4999) Die Lieferung des für den Wmter 1881/82 für die städtischen Anstalten erforderlichen Bedarfs an Brennmaterial, bestehend in 1800 Ctr. Gascoaks, * 600 „ Braunkohlen und n 2000 „ Steinkohlen soll im Submissionswege vergeben werden und sind Offerten innerhalb 14 Tagen auf dem Bürgermeisterei - Bureau abzugeben, woselbst auch die Lieserungs. bedingungen eingesehen werden können. Gießen, den 29. Juli 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __________A. B r a m m._______ Großer Ausverkauf. Der Ausverkauf fämmtlichcr zur Lange'fchen ConcurSmafse gehörigen ^ifenwaaren beginnt heute und ist der Laden täglich von Morgen- 7 Uhr bis AbendS 7 Uhr geöffnet. Gießen, den 1. August 1881. 5044) Füger, ConcurSverwaltcr. Die Lieferung von 60 Nmtr. Tannenfcheitkolz wird Blontag den 8. August, Vorm. 11 Uhr auf dem Zahlmetster-Bureau de- 2. Bataillon- d esseitigrn Regiments mittelst Submission vergeben. Die Offerten sind zu diesem Termin versiegelt daselbst einzureichen; auch liegen die Lieferungsbedingungen auf genanntem Bureau zur Emsicht offen. Gießen, den 27. Juli 1881. (5030 Die Commission für Selbstbewirth. schaftung der Kasernen. Versteigerung. (Für Gärtner.) Donnerstag den 11 August ds. Zs., Morgen- 11 Uhr, sollen in dem Oräfl. So'.m-.Laubach- schen Kloster-Arn-burg bei Lich ein Warm- und ein Kalthaus öffentlich auf den Abbruch an den Meistbietenden versteigert werden. Gartenaufseher Melchior »st angewiesen, die Gebäulich. keiten vor der Versteigerung zu zeigen. Arnsburg, den 29. Juli 1881. 5055) Henckel, _________________Gräfi. Rentmeister. Dienstag Örn 2. August, Nachmittags 2 Uhr, und den folgenden Ta^ werden im Hause de- Herrn Earl Pietsch, Rahrungsberg, nachstehend verzeichnete, -um Nachlaß der Frau Regierungsrath Pietsch gehörige Mobilien freiw.llig gegen Baarzahlung versteigert- Möbel, darunter tin antiker Weißzeugschrank, Küchengeräthe, Weißzeug und Kleidungsstücke, diverse Gold- und Sllberwaaren, 1 goldene Taschenuhr rc. I. A.: Müller, Ortsgerichtsmann. Einmachfässer empfiehlt (5052 Joh. Arnold, Küfer, Astcrweg. Reparaturen werden rasch und billig vusgeführt. flonuajldg den 4. l Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen im alten Rathhaus daS Räumen des Stadtringgrabens wiederholt ver- steigert werden. Gießen, den 31. Juli 1881. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 5047) A. Bramm. .CbcrbrffifdK Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. Sitzunq Mittwoch ben 3. August, Abends 7 Uhr, in her kleinen Aula. Aortrng des Heilung". Herrn Pros. Naumann: „über Wnssergas- __Auch Aichtmitglieder haben Zutritt. ________________________________ ( 5032 Lchlackeumehl und Land kann von j-tzt ab sederzeit in beliebigen Quantitäten zu nachstchen- den Preisen bezogen werden: ab Margarethenbütte, Station Gießen 1. Schlackenmchl Mark 30 pro 10,000 Kg. 2. Schlackensanb „ 10 „ 10,000 „ ab Main-Weser Hütte, Station Lollar 1. Schlackenmebl Mark 20 pro 10,000 Kg. 2. Schlackensand „ 5 „ 10,000 Kg. pro Waggon der betreffenden Stationen. 5037)_____ Gebr. Buderus. ooooooooooooo o oooooooooood o Fraiikturter Plerdeinarkt Q am 26., 27. und 28. September 1881. (5029 A o lerloosiin« am ’M. September, X o laut ausgegebenem Prospekte von 61 der ichönften Reit' und Wagenpferde, 10 voll- X A ständigen vier-, zwei- und einspännigen Equipagen nebst completten Geschirren * v sowie sonstigen Reit- und Fahrrcquisitcn rc. ' U 0 Loose ä 3 Mark durch das Lecrelariat des landwirthschafllichen Vereins, 0 Q Jroiihfurf a. ?1I. ooooo oooooooo opooopoOOOOOC Petrvleum Kvchapparate, s neu und verbeffert, bei Je Q. D. BapSt. 25J Suppenanstalt in der Herberge )ur Heimalh, Bshnhosstrche. Ausgabe der Suppe täglich von 117a bis 1 Uhr Mittags. Preis der Portion Liter) 10 Der Vorstand. Turnverein. Mittwoch den 3. August er., Abends 8>/r Uhr: ÜröenKidje jjauptoerfammrung im „Restaurant Schnell“. Tagesordnung: 1) Bericht über den Gau und^ÄreiS. 2) Baufrage. 3) Stiftungsfest. 4962) Der Vorstand. 5036) D>- Nr. 351 bet „Frankfurter Presse" ent'.äl b-e Bekanntmachung der tgl. (^isenbahu-Direetion betr. Abänrerui'ge. und Teaänzunq,n des Betriebs - Reglements für die Eisenbahnen Dett'ckrlands, im Speciellen Die Vellimmungcn über bedingungsweise mr Beförderung auf Eisenbahnen ^gelassene Gegenstände. G^aen Vmicr tung von 10 in Briefmarken an die „Expedition der frankfurter Presse in Frankfurt a. M." wird die obige Numa rr einzeln abg geben und franco zugeschickt. (5036 Programm des Feuerwerks Bett Anfang 7 Uh.r Entree 50 Ff. 5062 w.nn Frankfurt a. dJL, 31. Juli 1881. (5042 Dee Ausstellunftsvorstand miethen. Georg Brömcu. 4005) Zwei gut mobhrte Zimmer zu vermicthen.M. Weißbäcker angewandt und empfohlen. (5030 Die Beerdigung findet Dienstag Mittag 2 Uhr statt. Einem soliden (Ddioitom Einquartierung wird angenommen. 5045) Stadt Kassel. Ur V? ^at das EiSwolltnch ge- 511'* • wonnen. (5035 I öerantwortltcbe Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr Ehr. Pietsch) in Gießen. Raketen mit Stern. Pot ä feu mit Schwärmer. Feuerräder mit Aufsätzen. Raketen mit Stern. Wechselnde Sonnen. Pot ä feu mit Leuchtkugeln u. s. w. Böllerschüsse. Raketen. Pot ä feu mit Stern. Triangel. Batterie römischer Lichter. Quadrat-Sonnen. (Nr. 1443 bet Ülsen. Vom 26 Gießen, twtatn Wl\ 5041) Allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß heute Nacht gegen 12 Uhr unser unvergeßlicher Vater und Schwiegervater Herr Fruchlhändler Heinrich Köhler sanft im Herrn verschieden ist. Langsdorf, den 30. Juli 1881. Die trauernden Hinterbliebenen« Vermischte Anzeige«. 5046) Ein Ueberzieher ist bei dem am Samstag stattgehabten Commers in Wen- zel's Garten vertauscht worden. Man bittet um Austausch Näh, b. d. Exped. d. Bl. Wie wir! diesem Jahre währ werten, wie dieß b vorgesehen find. In Austra der Art der Unter! 15. September ent Brillant-Fontaine mit Aufsatz mit Pot ä feu - Bombardement. Zum Schluß: Bengalische Beleuchtung des Gartens. (Zur Beruhigung theile ich noch mit, daß die gefährlichen Mörser aus dem Programm ausgeschlossen find.) Bei ungünstiger Witterung findet das Concert mit Feuerwerk Freitag den 3. August statt. oder Kaufmann ein rentables Geschäft in Frankfurt a. M. zu übernehmen. Zur Ucbernahme sind ca. 10.000 JL erforderlich. Näheres durch das Auskunftsbureau (5033 B. Heidingsfelder in Frankfurt a. M. Allgemeine deutsche patent- und Musterschutz-anslteltung Frankfurt am Main 1881. Mittwoch, 3. August 1881, weiden von beit Stationen bei Slaatsbahnlinie Frankfurt a. M.-L>achscnhausen Bebra, ber Staatsbabnlinie Frankfurt a. M.-Castel-Lahnstein, der StaatSbahnlinie Frankfurt a. M-Homburg v. b. H., der Staatsbahnlinie Frankfurt a. M.-Gießen Cassel, ber Main-Neckar-Bahn, sämmtlichen Stationen ber Hessischen Ludwigs-Bahn mit ihren Anschlüssen, ber Pfälzischen Bahnen Danksagung 5054) Allen, welche unserer unvergeßlichen Gattin und Schwester Marie Bay, geb. Koppberger, die letzte Ehre erzeigten, sagen hierdurch den herzlichsten Dank. jTlichael 1Kay. Karoline Hoppberger. gleichzeitig eine Eintrittskarte in bie Ausstellung zum Preise von 50 Pfg. genommen wirb, einfache Fahr-Billete gültig zur Rückfahrt ansgegeben. Diese letztetn müssen auf ber Ausstellung abgestempelt werben, um für bie freie Rückfahrt gültig zu sein. Dem geschätzten Publikum einen genußreichen Abend versprechend, ladet zu zahlreichem Besuche freundlichst ein Achtungsvoll Wilk. Wenzel DaaKsMing. 5060) Für die uns von allen Seiten so vielfach bewiesene Theil- nahme bei dem so schmerzlichen Verlust unser innigstgelrebten, unver- geßlichen Gattin und Mutter, sowie für die reichen B'.umenfpenden, sagen wir hiermit den herzlichsten Dank. L. Bertram und Kinder i 'M 5061) Echretner-Werksiätte gesucht. Von wem? sagt die Exped. ds. Bl. 5017) Tüchtiger Schreinergeselle gesucht. Kockerbeck, „Stern". Dir letzlvtrgc octlontn zu Tage , weiche die inttrnotl wird. Während fr und im lifcten Fal CMtningen ron L Ken sthrtcn, iß I Mein u. dgl. dul Eubvill ächte - D b,r tdeiti^en $(] öWgebung angerec W Wiar ml bl,lem ©eilet,, ®aä Znlcher Äble ““»eflfan "“J ine gange Erde Wuotijn itfttifferi z-sL 'iS« 33« koft iw un Mr 4«t"n,> ei bet Ä Wenzel’» Garten. Mittwoch, den 3. August: Großes Brillant < Kunst - Feuerwerk angefertigt von dem Königl. Kunstfeuerwerker Herrn C. Bidaccovich aus Höchst a. M., verbunden mit Concert von der Capelle des 2. Gr. Heff. Jnf.-Regts. Nr. 116, unter Leitung ihres Capellmeisters C. Kraufse. 5048) Eine in ber Ludwigsstraße verlorene Ohrglocke abzugeben bei Stadt- ba um eist er Stief.________________________ 5058) Ein brave- Mädchen auf sogleich zu Kindern gesucht. Frau Anton Petri, Neue-Bäue B. 88*- 5057) Ein gut empfohlenes Mädchen für Küche und Hausarbeit gesucht von Frau Minna Klingspor, Nordanlage 115*. Gesuch: Einen jungen Mann mr Erlernung der Landmirthschaft bei mäßiger Pensionszahlung sucht für sofort Hof Lästert b. Wallmerod, via Limburg a. L-, Nassau- Daselbst finden sofort Anstellung: 1 erster Pferdeknecht, 1 tüchtiger, fleißiger Schweizer, 1 Mädchen für die Küche. Hof Westert, 28. Juli 1881. 4996)___________________Emmel. 5004) Ca. 80,000 Stück gutgebrannte Ruffensteine von Bauunternehmer Koch zu kaufen gesucht. Offerten werden von Architekt Stein entqeqengenommm. 5014) Ein Bursche, ber Ackerbau versteht, zum sofortigen Eintritt gesucht. Emil Lotz, Kirchenplatz. 3178) Zur Ausführung von Blitzableiter-Anlagen in bewährtester Construction, empfiehlt sich (£arl Stohr, Gießen D. 207. Durch Nachprüfung meiner ausgeführten Blitzableiter durch die Herren Dr. Buchner und A. Hug, Architekt, wird deren Let- tungsfähigkeit und Solidität nachgewiesen. 4981) Bestellungen auf Preiselbeere« bitte ich mir in den „Deutschen Hof" zu senden. Frau Plett aus Erndtebrück. 4993) Ein mit guten Zeugnissen ver^ sehenes Kindermädchen gesucht. Kreuz D. 6. Die Oberstabsarzt Dr. Müller’sche Miraculo-Injection heilt gefahrlos in drei bis fünf Tagen jeden Ausfluss der Harnröhre, selbst in den ver- altesten Fällen. Depositeur Karl Kreikenbaum,Braunschweig. Dieselbe hat sich in ganz kurzer Zeit einen Weltruf erworben und wird von den hervorragendsten medicinisch. Autoritäten 4489) In meinem Nebenhaus ein Mansarden-Logis, 7 Pideen, nebst allen Bequemlichkeiten, sehr vortheilhaft, billig per 1. Oktober zu vermieten. __________H Becker, Anlage C. 26. 4477) Freund!. mit Werkstälte zu vermieth n per 1. Oktober. Näheres in der Exp d ds. Bl. 4982) Ein möblineS Zimmer zu ver» miethen.________ Sonnenstraße B. 65. 4800) Einige Logis von 2-4Zimmern sind zu vernnethen und können alsbald bezogen werden. Näh, durch I. Blitz. 4749) Der untere Stock meines neuerbauten Hauses, bestehend aus 6 Zimmern und allem Zubehör, zu vermicthen ____Christian Petri V. 4734) Ein kleines Logis an eineHhige Familie im Vorderhaus sofort zu vcr- miethcn._______I. Georg Unverzagt. 5002) Ein kleines Familienlogis zu vermicthen. Adolf Moog, Flügelsgasse. 5ÖÖ8) Hübsch möblirte Zimmer. Buchhändler Roth, Marburgerstr. 4975) Eme sehr geräumige Wcrkstätte 'ür Schmiede, Schlosser, Wagner zc-, auch ein großer Boden für Lager ist sogleich zu vermicthen bei____________Otto Luft. 4526) Laden mit oder ohne Logis per 1. August zu vermietben. Ar- Zülch Ww., Seltersweg. 4144) Mein Gcschäftslokal in der Schulstraße ist billig zu oermiethen. W. Ferber, Buchhändler. Vermiethungen. 5038) Ein kleines Familienlogis mit Zubehör ist zu vermicthen im „Chaussee- haus", Frankfurterstraße 59.______ 5039) Eine kleine Fam lienwohnung für eine stille Familie zu vermicthen bei ________B. Katzen stein. 5051) Eme Schlafstelle zu oermiethen. Lindenplatz A- 242. 5050) Meine Mansarde zu vermicthen. _________Ernst Döring, Llebigstraße. 5049) Ein freundliches Familienlogis zu vermiehen und gleich bez ehbar. ___M. Pfeil, Nahrungsberg. 5059) Ein kleines Logjs zü oermiethen. __R. Wende?, KaAansgasse. WA Logis zu vermicthen und per 1. September zu beziehen. Küfer Arnold, Asterweg. 4032) Eine Familienwohnung mit allem Zubehör zu oermiethen. Fritz Fürst Ww. 4103) Der 1. und 2. Stock in meinem neuerbauten Hause am Riegelpfad zu ver- 4827) Mädchen für Hausarbeit per roem- f°ct ILouis Tidow, Feuers-rihen-Fabrik, Hannover, auf 14 Ausstellungen prämiirt, Dresden 1880 sächsischer StaatSprei-, empfiehlt ihre Feuer - Spritzen neuester Construction aller Größen und Arten, in bekannter ausgezeichneter Güte. WeinfälTrr )um Einmschen verkauft (4799) O- Mogenburg.