St*. 140» Samstag den 2 Juli 1881. Aießener ÄMger Aiffige- ttnl Amtsblatt fit Öen Kreis Gießen. ... .. - . . » . , - Preis vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mit vringerlobn. »erwrni Schulstraße K la. «rfännt täglich mrt Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheil. Bekanntmachung. Wir sehen unS veranlaßt, nachstehendes Localreglement mit dem Anfügen wiederholt zur öffentlichen Kenntniß zu bringen, daß daS AufstchtSperfonal angewiesen ist, auf das Strengste auf Handhabung dieser polizeilichen Bestimmungen zu sehen und Zuwiderhandlungen unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen. Gießen, den 29. Juni 1881 Großherzogliche Polizetverwaltung Gießen. F r e s e n t u S. «bichrift. Local-Reglement. Betreffend: Sas Aufiiewahren größerer Holrvorräthe innerhalb Der Stadt Gießen. Zur Lerhülung uon FeuctSgtsahr w^ro au, Antrag der LocalpoNzeibehörde, nach Anhörung diS Stadtvorstandes und mit Genihmigung Großherzog- ltch.n Ministeriums des Innern vom 9. l. Mis. zu Nr. M. d. I. 11,165 auf Grund des Ari. 149 des Polizeistrasgesetzes für die Stadt Gießen folgendes verfügt: 1) In den Höfen dürfen von Gewerbetreibenden, welche mit Holz, Steinkohlen rc. handeln, oder welche zu ihrem Gewerbe größere Mengen Brenn- Materialien gebrauchen und aufbewahren müffen, z. B. Bäcker, Bierbrauer rc-, nicht mehr al- 6 Stecken Holz, oder nicht mehr al- 300 Wellen aujbewahrt werden. Größere Mengen von Holz, als die angegebenen, müffen mindestens 50 Fuß von Wohngebäuden entfernt niedergelegt werden. 2) Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen unter pos. 1 werden in Gemäßheit des Art. 149 des Polizeistrafgesetzes mit 1 bis 10 Gulden bestraft. Gießen, den 15. October 1867. Großherzogliche- Kreisamt Gießen. gez. Dr. Goldmann.__________________________________________________________________ Berlin, den 3. März 1881. Bekannt m a ch u n g, Groß-Gerau „ Goddelau. Lampertheim, 17. August Abtheilung für das Remonte - Wesen. Gras Klinckowströrn. von Rauch. 19. 20. 22. den 7. Juli . 16. „ „ 18. „ Die von der Remontr-Ankaufs-Commilsion erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung baar bezahlt. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung de- KaufpreiseS der Unkosten zurückzunrhmen, auch sind Krippensetzer vom Ankauf auSgeschloffen. Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke rindlederne Trense mit starrem Gebiß und eine Kopfhalfter Leder oder Hanf mit 2 mindestens 2 Meter langen starken hänfenen Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. Um die Abstammung der vorgeführten Pserde sestftellen zu können, ist es erwünscht, daß bic Deckscheine möglichst mitgebracht werden. Kriegs-Ministerium, in AlSfeld, „ Nidda, „ Nieder-Wöllstadt, den Remonte-Ankauf pro 1881 betreffend. Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise drei, und ausnahmsweise vier Jahren, find im Bereiche des GroßherzogthumS Heffen dieses Jahr nachstehende, Morgen- 8 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden, und »war: den 18. August in Bickenbach, Groß-Bieberau, sür und von Secundärbahnen und Vicinalwege. Einer der Hauptgründe, weShalb für unsere Landwirthschast die Con- currenz der awerikantschen Körner- und Viebproduction so schwer verhängmß- voll sich gestalten konnte, liegt einerseits in der rastlosen Emsigkelt, mtt der in Nordamerika sür die Herstellung eil es billig sunctionirenden Verkehrsnetzes und Transportwesens gesorgt wird, und andererseits in dem schleppenden und schwerfälligen Fortschritte dieser selben Veranstaltungen bei uns. In Amerika folgen thcttsächUckr der Eisenbahn und dem Kanäle der Landwirth und die Agricultur; der Verkehrsweg ist sozusagen die Avantgarde, der bahnbrechende $iOLttr für die Landwirthschaft, die hinter ihm hermarschirt. Bei uns folgt selbst dem fistfitzenden Landbau der Verkehrsweg nur unendlich langsam und widerwillig. — Man kann fast behaupten, daß der ferne Westen der Vereinigten Staaten seine Produkte mit den nämlichen Kosten auf den europäischen Markt werfen kann, als die vom Verkehre abgeschlossenen landwirthschaft- lichcn Distrikte Deutschlands, Oesterreichs u. s. w. Zwar haben wir ein ziemlich reich entwickeltes Netz von Hauptbahnen urd -Sttaßen, allein dieselben sind meist strategischen Rücksichten un£ der Vorsorge für die Industrie entsproffen, und es fehlen ihnen vielfach die Saug- adern m Form von Secundärbahnen und Vicinalwegen, welche die abgelegenen Gegenden, indem sie fie in den Culturverk«hr ziehen, zu lebendigerer Ausnutzung ihrer productiven und consumtiven Kräfte stimuliren. Ol;ne Secuudär- bahnen und Vicinalwege haben die Hauptbahnen und Cbauffeen immer nur einen partiellen Werth, eine Bedeutung nur für eine beschränkte Gruppe von Orten und gewerblichen Jntereffen, denen fie gerade und mit verhältnißmäßiger Mühe erreichbar find. — Namentlich die kleinere Landwitthschaft bedarf zu ihrer Hebung und leidlichen Rentabilität guter Verkehrsstraßen zweiten und dritten Ranges, weil ihr nicht genug und nicht genug kräftiges Zugviehmaterial, zu Gebote steht, um zu allen Jahreszeiten ihre Produkte aus den Markt zu sichren. Man muß es nur sehen, unter welchen unsäglichen Mühseligkeiten auf unseren lehmigen und schlammigen Landwegen zu gewiffen Zeiten auch die kleinste Last befördert wird; der Weg, der kaum eine Stunde lang ist, wird dann zur Tagereise und absorbirt eine volle Tagesarbeit von Menschen und Vieh, einen Aufwand von Kraft und Zeit, welcher den landwirhschaftlichen Betrieb ansehnlich verteuert. Mangels von Secundärbahnen sind viele kleine Landwilthe auf den Vertrieb ihrer Erzeugniffe nach den benachbarten kleinen Landstädtchen angewiesen, wo fie ohne Rücksicht auf den allgemeinen Marklprei- nehmen müffen, was ihnen geboten wirb. — Wenn man über den Kornwucher klagt, so möp.e man auch an dieses Moment denken, das ihn wesentlich verschuldet. — Nur indem man den kleinen Landwirth in Verbindung setzt mit größeren Marktplätzen, beugt man dem Schaden vor, der ihm erwächst, wenn er auf die Angebote nur einer beschränkten Käuferzahl angewiesen ist. DaS Getreide kommt heute schon dU'ch den schwierigen Transport von den Productionsstätken entweder erheblich vertheuert, oder gewinnloS für den eigentlichen Producenten auf den größeren Markt, und gute Vicinalwege und billige Secundärbahnen find daS wirksamste Mittel, diesem Uebelstande zu struern urd zugleich auch zu verhindern, daß das einheimische Angebot ein stoßweises, von der Gunst der Witterung und der Wege abhängiges, ist. Die vielbeklagte geringe Intelligenz unserer Landwirthe, die eine- der wesentlichsten Hemmnisse ogriculrureller Fortschritte ist fällt zum großen Thr'l der J'vlirung der specififchen La..dbaudiftricte vom großen Verkrhr zur Last, die wiederum nur durch den Bau von Dicinalbahnen und Vicinalstraßen gehoben werden kann. Angesichts der brohmden Concurrenz der amerikanischen Landwirthschaft und der immer trauriger werdenden Lage der unseligen wird man demnach als eine der ersten Forderungen zu Gunsten unserer landbautreibenden Bevölkerung die zu erwägen und zu erfüllen haben, daß energisch und ohne Rücksicht auf einen nahen und directen Betriebsgewinn ein vielmaschige- Netz von Neben- bad'en und Nebenstraßen g-schoffen und unterhalten werde. _______ Deutschland. Darmstadt, 29. Juni. Der Vorstand der deutschen Fortschrittspartei besckloß in seiner am 25 Juni stattgehabten Sitzung eine Versammlung von Vcrtrauentrnännern aus dem Wahlkreise Drrmstadt-Großzerau auf Sonntag, den 10. Juli, Nachmittags 3 Uhr, in dem Ritserl'schen Gartensaal einzuberufen, um die Eandidatur unseres bisherigen Re chstazS-Abgeordneten, Herrn Fabtt- km t Büchner aus Piungstadt, zu proclamiren und gleichzeitig die wetteren Schritte zu berathen, die behufs Agitation bei der beoorstehenden Wahl ge- schehen^ollen^ gu Abstimmung über da- Unfallverficherungsgesetz im Bundesrathe schreibt die „Nocdd. Allg. Ztg." : „Unzutreffend ist die Mel- düng der „AugSb. Allg. Ztg.", von Seiten Bayerns sei bie Erklärung abgegeben worden, daß die königl. bayer. Regierung für sich dem Gesetze in der vom Reichstage beschloffenen Faffung „erheblichen Werth beilege." Nach unseren zuverlässigeren Informationen hat die bayerische Regierung vielmehr erklärt, sie habe aus den bisherigen Verhandlungen die Ueberzeugung gewonnen, daß die Sache zur Durchführung noch nicht völlig reif und weitere Ueber- legung angezetgt sei. Sie halte zwar den Gesetzentwurf nicht für geradezu unannehmbar; denn obwohl sie die Reichsanstalt für das Richtigere halte, sei sic ihrerseits auch im Stande, eine Landesversicherungsanstalr etnzurichttn und zu handhaben. Was den Staatszuschuß anbeirrffe, so würde sie auch ohne die Hülse eines solchen das Gesetz für durchführbar erachtet haben; indeffen sei für ihre Zustimmung in diesem Punkte die Erwägung maßgebend gewesen, daß nach glaubwürdigen Zeugnissen manche Zweige dec Industrie Niederdeutsch» landS die ganze Prämtenlast nicht zu tragen vermöchten." Leipzig, 29. Juni- Wie bereits bekannt, ist nun auch über Leipzig ein Theil jener Maßregeln, die man als kleinen Belagerungszustand zu be> zeichnen pflegt, auf Grund des Socialistengesetzes mit Zustimmung des Bundesraths verhängt worden. Die Auswetsungsbefuzniß soll danach fortan auch für Leipzig gelten. Ueberraschen kann die Nachricht nicht, da bekanntlich schon längere Zeit von der Absicht dieses Schrittes die Rede war. Leipzig ist. nachdem aus Berlin die socialdemokrattschen Parteiführer auSgewiesen worden, e*j^B*8eau. Ems, 30. Juni. Se. Majestät der Kaiser kehrte gestern Abend um 8 Uhr von Koblenz zurück. Heute Vormittag gab der Kaiser nach der Brunnen- Promenade dem Körnig von Schweden, welcher um 10 Uhr 4t Mtn. abreiste, das Geleite zum Bahnhose. Später empfing Se. Majestät den Hofmarschall Grafen Perponcher und nahm den Vortrag des Militärcabinets entgegen. Koblenz, 30. Juni. Das heute Vormittag über das Befinden Ihrer Majestät der Kaiserin ausgegebene Bulletin lautet: Der Zustand der Wunde ist durchaus gut. Kein Fieber. Die Nacht war schlaflos, doch ruhiger als die vorigen Nächte. Appetit gering. Das Allgemeinbefinden ist den Umständen nach befriedigend. Berlin, 30. Juni. Die Berliner Stadtsynode wählte in ihrer heutigen Sitzung den Kammergerichtsrath Schröder zum Vorsitzenden, Prediger Hoßbach zum stellvertretenden Vorsitzenden. Zum geistlichen Beisitzer wurde Prediger Lohmeidler, zum r.ichtgeistltchen Director Kempf gewählt. Somit haben die Liberalen hier ebenso gesiegt, wie bet den Wahlen zum geschäftssühr-nden Ausschuß. — Der „Norddeutschen" zufolge beabsichtigt die Retchsregterung, den neuen Reichstag noch in diesem Jahre zu berufen, sobald die Entwürfe zum Budget und die sonstigen wichtigen Vorlagen abgeichloffen, was hoffentlich im Laufe deS November der Fall sein werd-. Außer dem Budget werde eine umfassende Vorlage im Sinne der Fürsorge für die arbeitenden besitzlosen Klaffen zu erwarten sein, welche die Unfalloerficheruug, Jnvaliottäts- und Alters Versorgung zum Gegenstand hat. Die Frage wegen Wiederoorlage, resp. Neuvorlage der Bier-, Branntwein- und Tabaksteuer werde noch discuttrt, es sei kaum anzunehmen, daß der Reichstag alle Aufgaben bis zum 1. Januar 1882 erledigen könne. Die preußische Regierung werde deßhalb ebenfalls wie die übrigen Bundesregierungen den Landtag gleichzeitig mü dem Reichstage tagen lassen müssen. Leipzig, 30. Juni. Bebel, Liebknecht und Hasenclever nebst 16 ande- ren Mitgliedern der soctaldemokratischen Partei sind gestern von hier ausge- wiesen worden. Hamburg, 30. Juni. Ein von der schwedischen Bark „Oskar" nach Londonderry gebrachter, vom 26. Juni datirter Brief des Capitäas Petzold, Führers der „Vandalta", ist heute hier emgettoffen. Nach diesem Schreiben hat drr Bruch der Schraubenwelle der „Vandalia" am 22. Juni, Nachmittags, stattgefunden, die Schraube selbst blieb aber unbeschädigt. Das Schiff segelte, der Wind war am 26. Juni Nordwest; an Bord Alles wohl. Die „Vandalia" hatte sich am 24. Juni auf 15,20 Grad westlicher Länge befunden und befand sich am 26. Juni auf 15 Grad westlicher Länge. Es ist anzunehmen, daß das Schiff sich inzwischen weiter der Küste genähert hat \ u. d som.t um jo rascher von den nach ihm auvgejandten Dampfern ange^ l troffen werden wird. Wien, 30. Juni. Die „Wiener Abmdpost" unterzieht die Exceffe der Prager Studenten einer verurteilenden Kctt k und erklärt, die Regierung werde ihre Pflicht erfüllen uno auch, wie dies namentlich in Momenten einer faktisch vorhandenen und vielleicht künstlich gesteigerten Aufregung geboten er- scheine, den Ursachen zu solchen Excessen vorzubeugen wissen. Dem vereinten Bemühen aller patriotischen Streife ohne Rücksicht auf die Nationalität werde es zweifellos gelingen, die Ursachen und Wirkungen der beklagenöwerthen Ausschreitungen gleichmäßig hintanzuyalten. Prag, 30. Juni. Das „Prager Abendblatt" beklagt die stattgehabten Exceffe der czechischen Studenten und bemerkt g.eichzeitig, daß dieselben von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung Prags, ohne Unterschied der Nationalität, oerurtheilt werden. — Seit gestern ist es zu weiteren Ruhe- störungen nicht gekommen. Lokale». Gießen, 1. Juli. (Sitzung dcr Stadtverordneten vom 30. v MtS.j Anwesend Herr Bürgermeister Bramm, Herren Beigeordneten Keller und Heß; von Seiten der Stadtverordneten die Herren: Baist, Gail, Dtery, Hoch, Hornberger, Kauf, Lüdeking, Petri, Pfannmüller, Scheel, Schopbach, Logt und Wo'rtmann. — Das Reglement, die Reform der polizeilichen MUchcontrole betreffend, wird, nachdem eS 14 Tage zur Einsicht der Herren Stadtverordneten offen gelegen, mit einigen unwesentlichen Amccrungen genehmige. — Daß Reglement in Betreff der Beaufsichtigung der Hunde wird ebenfalls nach Vornahme verschiedener Aenverungen uno Streichung des § 4 genehmigt. __ Zufolge Weisung Großherzoglichen Kreisamts Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises, diejenigen Straßenstrecken anzugeben, welche vom 1. April 1882 an durch den Kreis zu unterhalten wären, wird beschloffeu, folgende Straßen zu bezeichnen: von Gießen nach Schiffenberg - Steinberg, nach Rödg.n, nach Heuchelheim, nach Wiesrck und nach Krofdorf-Gleiberg. — Der Pachtprcis für den iLtcinbruch im Hangelstetn wird auf JC. 200 fest- gestellt. — Dem Gesuch um Erlaubniß zur AUsbcffcrung des Leihgesterner Wegs wird stattgegeben. — Eine Eingabe von Änneröoer Wiesenbesitzern, welche durch die Erweiterung der Excrcier- und Schießplätze an der Benutzung des sog. Hammwegs gehindert zu sein angeben, wird dahin erledigt, daß .den betr. Pktenten anheim gegeben werden soll, sich direct an die Militärbehörden zu wenden. — In der Angelegenheit der Verbindung deö Selterswegs mit der Südan a^e hat die Baudeputation ihren Antrag: die Plockstraße durchzufüc,ren, wiederholt. Nachdem bie Frage, ob die Herst, üung einer fahrbaren Straße zwischen Südanlage und Selrers. weg nöchig fei, bejaht, wird in heutiger Sitzung der Antrag der Baudeputation, die Plockstraße auszubauen, genehmigt- — Von 2 eingegangenen Geiuchcn um Octronückvergütung konnte nur eines genehmigt werden. — Dem Gesuche des (9 Franz dahier um Errichtung einer Badeanstalt wird Genehmigung ertheilt. — Von den Baugesuchen, Gesuchen um Erlaubniß zur Vor nähme von Bauändcrungkn. Anlegung von Einfriedigungen rc. werden genehmigt diejenigen von Andreas Euler, Daniel Schmall, Gg. Stichler, Zoh. Balser, Dan. Heil, PH. Wilhelm. PH. Uhl. — Am 23. und 24. Juli d I. findet in Friedberg der Zehnte Hessische Feuerwehrtag statt, zu welchem auch die hiesigen Freiwilligen Feuerwehren Einladungen erhalten haben. — Das Programm lautet: Samstag den 23. Juli. Nachmittags 4 Uhr: Abgeordnecen- Versammlung im Hotel Trapp. Eröffnung und Begrüßung durch den Ehrenpräsidenten, den Vertreter der Regierung, Herrn Krcisrath Dr. Braden — Abendö 8 Uhr: Aufstellung der freite. Feuerwehr zum großen Zapfenstreich unter Mitwirkung dcr Feuerwehrkapeüe. — Rach oem Zapfenstreich: Eoncert in Steinhäußer's Gartenlocal. — Sonntag den 24. Juli, Morgens 6 Uhr: Morgenruf durch die Fcuerwehrkapelle und sämmtl. Spielleute. — Hierauf,. Empfang der ankommender-. Feuerwehren (von Süden 720, 857, 1046 von Norden 7so, 92) Vormittags 11 Uhr: Antreten der fremden Feuerwehren auf der Freiheit (westliche Seite), W/2 Ubr: Aufmarsch der Friedberger Feuerwehr mit ihren Geräthen auf der Freiheit (östliche Sette), Ansprache des Festpräsioenten, Bürgermeist.r von Friedberg, Herrn Scri b a. — Uebung der Friedberger Feuerwehr. — Nachmittags 2 Uhr: Festeffen. — 3 Uhr: Antreten sämmt- licher Feuerwehren in der Burg zu einem kurzen Aufmarsch durch die Stadt nach dem Concert- Local (Steinbäuß er'scher Garten) — Hierauf: Eoncert von der Kapelle des 1. Gr. Hiss. Leibgarde-Regiments Nr. 115. - Abends: Bengalische Beleuchtung. — Montag Vormittag, bei entsprechender Betheiligung: Ausflug nach Bad Nauheim — Heute Morgen 5 Uhr suchte ein Mann von hier, Vater von 4 Kindern, in der Lahn den Tod. Er schnitt sich zuerst mit einem Schnitzmesser in den Hals und stürzte sich sodann oberhalb des Wehrs am Woog in das Waffer. Gegen 10 Uhr wurde die Leiche aufgefunden. Als Ursache deö Selbstmordes wird Geistesstörung vermuthet. — Der vor Kurzem wegen Diebstahls von Kette und Broche, sowie Medaillons in^ haftirte junge Mann von hier hat sich, wie sich jetzt herausstellt, noch eine Anzahl ähnlicher Diebstähle zu Schulden kommen laffen. V e r ur i s ch t t M 0 mbach, 25. Juni. Im Jahre 1879 verstarb in San Franzisko (Nordamerika) ein Mann Namens Georg Schirmer; derselbe vermachte sein Vermögen einem dortigen Kloster. Der deutsche Consul daselbst, welcher in Erfahrung brachte, daß der Verstorbene aus dem Großhcrzogthum Heffen stammen soll, setzte Großh. Ministerium in Darmstadt hiervon in Kenntniß und bemerkte gleichzeiltg, daß das Testament, weil dasselbe in den letzten vier Wochen vor dem Ableben errichtet, nach amerikanischem Rechte anfechtbar sei. Die von dem Ministerium angestelltcn Rechrrchen hatten zur Folge, daß die in Gießen und Mombach lebenden Verwandten des seit mehr als vierzig Jahren Verschollenen ihre Erbschaftßrechte durch Herrn Notar Dr Bruch in Mainz geltend machten. Dieser Tage wurde nun die Hinterlassenschaft des Verstorbenen im Betrage von 3000 X richtig ausgeliefert und unter die Bethetltgten ver- theilt. Was doch io ein Consul im Auslanoe mitunter von Vortheil sein kann! Berlin. Der bekannte Apotheker R. F. Daubitz ist nach schwerem Leiden am Sonntag in Hannover gestorben und am Mittwoch in aller Stille, wie die „Staatsb. Ztg." mit- theilt, hier in Berlin beerdigt worden. Die letzten Lebensjahre waren äußerst trübe, da er in Folge eines Rückenmarksleidens gelähmt war. Mainz, 28. Juni. sZum Brückenbauj. Die vereinigten Stadtverordneten Ausschüffe für Bau- und Finanz-Angelegenheiten haben sich gestern mit der Brückenbaufrage beschäftigt. Hr. Oberbürgcrmkister Dr. Du Mont hatte zu der von der Regierung dem Stadtvorstand zur Aeußcrung überschriebenen Vorlage eingehende Anträge auszearbeitet. Von den in Frage stehenden 4 Projekten über die Gestaltung der Rampenanlagrn kamen diejenigen von Stadt- baumristcr Krcyßig und Oberbaurath Schäffer in die engere Wahl. Ueber diese, sowie die Anträge der Bürgermeisterei soll Beschluß gefaßt werden, nachdem des bcfferen Ucberblicks halber die künftige Gestaltung der Straßen- und Rampenanlagen nach den Vorschlägen von Kreißig und Schäffer plastisch^dargestellt ist. — Der Reichstagsabgeordnete L i ebknech t befand sich gestern in unserer Stadt, doch wurden alle feine Schritte von Seiten der Polizei, die von seiner Ankunft avisirt war, beobachtet. In einem unser Nachbarorte fand am Nach» mittag eine „gemüthliche Unterhaltung" statt, an welcher außer verschiedenen Mitgliedern der früheren hiesigen socialdemokrattschen Partei, auch eine Reihe auswärtiger Socialisten Theil nahmen. — Wegen der seiner Zeit auf der Ingelheimer Aue stattgefundenen Versammlung von Socialisten, an welcher sich auch der Reichstagsabgeordnele Bebel betheiltgt hatte, ist nunmehr die Voruntersuchung geschloffen worden. Es wurde dies den an dcr Besprechung bethei» ltgt gewesenen Personen heute mit der Bemerkung rnttgetheilt, daß Anklage wegen Verletzung der §§ 1, 6 und 17 des Socialistenges.tzes erhoben worden sei. — Aus dem Gro ßherzo gthum Hessen, 27. Juni. Gegen die Geheimmittel. Nachdem neulich unser Ministerium deS Innern die Poltzeiorgane zum Vorgehen gegen den „Kunstwein" aufgefordert hatte, erläßt es jetzt ein Verbot deS neuerdings in den Apotheken schwunghaft betriebenen Handels mit sogenannten Rcclamc- oder Schwindelmitteln, welche theils mit, theils ohne Angabe der Bestandthetle verkauft und in öffentlichen Blättern gegen verschiedene Krankheiten angepriesen werden. Der Verkauf solcher angeblichen Heilmittel und infolge dessen auch das Anzeigen bezw. Empfehlung solcher Mittel durch Apotheker könne nicht zugclaffen werden und werde man im Zuwiderhandlungsfalle genöthigt fein, dagegen einzuschreiten — London, 27. Juni Nicht geringe Bestürzung erregte in South-Shilds am Sonnabend die Entdeckung einer Art Höllenmaschine in dem Hofraume einer dortigen SpiegelglaS- Fabrik. Ein Werkführer stieß nämlich bet der Wegschaffung von Asche auf einen harten Gegenstand, der sich bet näherer Untersuchung als eine 5 Zoll lange, 3 Zoll breite und 2en und der Schweiz auf das Anziehendste vor. Möchie daher der Besuch dieser Gemötde-AuS stellung recht Vielen Freude machen, belohnend wirb er sicherlich sein. Dr. H. v Ritaen, Geb. Baurotb Nchlttebr richt. Mitgetheilt von dem Agenten de- norddeutschen Lloyd E. W Dietz in Gießen. Bremen, 29. Juni. Der Postdampfer Rdetn, Eapt. H A. F Reynaber, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 18. Juni von Newyork abgegangen war, ist gestern 11 Ubr Abend- wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Pastagiere, Post und Ladung 12 Uhr Nachts die Reise nach hier fortgesetzt. Derselbe überdringt 275 Pastagiere und volle Ladung. handel und Verkehr. Limburg, 30. Juni. (Fruchtmarkt.- Rother Weizen JL. 20.60, Weißer Weizen JL 20.50, Äorn JL 17 —, Gerste JL —, Hafer JL 8.50, Ürbsen JL 0.00, Kartoffeln i 50 Kilo v*L 0.00. (Durchschnittspreis pro Malter.) Allgemeine Jrischbäcker in Kiesten. Sonntag, den 3. Juli. Martin Cern, Marktplatz. Emil Noll, Daniel Ruhl, Marktstraße. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde -u Kietzen. Gotte-dienst: Samstag den 2. Juli: NackmittagS 2 Uhr Beichte: Pfarrer Dr. Naumann. Sonntag, den 3. Juli: Morgen- 9*,2 Uhr: Pfarrer Schlosser. Feier deS heil. Abendmahls. sKatechiSmuSlehre mit der eonfirmirten weibl. Jugend.) Nachmittags 2 Uhr: Dr. Buchold Die Pfarrgefchäfte für die Woche vom 3. biS 9. Juli besorgt Pfarrer Schlosser. r Anzeiger. G c k a n n t in a ch u n g. Dir auf Mittwoch den 6 Juli, Nachmittags 3 Uhr, anberaumte Nach, schau der bei der diesjährigen öffentlichen Impfung geimpften Kinder findet im unteren Stock der alten Realschule vor beji Neuenweger Thor statt. Gießen, den 30. Juni 1881. Großherwglichk Bürgermeisterei Güßen. 4423) A. ©Tamm. Mobiliar Versteigerung. Montag den 4. und Dienstag den 5. Juli, Mittags 2 Uhr, werden im Hause des Herrn Fr. Müller II. am Wallthor, gegenüber dem Caf6 Leib, folgende Gegenstände gegen Baarzahling versteigert: eine Eauseuse mit sechs gepolsterten Stühlen, zwei Seffel, mehrere Sop!)a's, Stühle, ein Ausziehtisch, Damen' Schreibtisch, ovale und andere Tische, zwei Chiffonier's, tannene ein» und zwellhürige Kleiderschränke, Nußbaum'Bettstellen, Waschkommode mit Marmoraufsatz, ein großer Pfeilerspiegel mit Trümeaux und weißer Marmorplatte, ovale und andere Spiegel, Regulator, Kommoden, Consolschränkchen, Brandkiste, ein vollständiges Kinderbett, Küchenschrank :c., sowie sehr feine, wenig getragene Herren und Frauen-Äleider, sehr gutes Weißzeug, Betten, Kupfergesch.rr. Waschkcffel, Bügelofen mit Plättchen, ein großer Mörser, Bilder, Nähmaschine, Einmackbüchs-n ic. Sämmtliche Gegenstände sind sehr gut erhaben und können am Montag, Vormittags von 10 Uhr an, eingesehen werden. Bemerkt wird noch, daß die Möbel am Dienstag zur Versteigerung kommen. Gießen, den 28. Juni 1881. 4405) Hoffmann, OrtSgerchtsmann. Holzverfteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 4. Juli 1881, joa Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in dem Districtz Oberhag, nachverzctchneteS Holz versteigert werden: A. Brennholz: Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter Wellen Buchen 4 4 — — Eichen — 4 — 100 B. Bau-, Werk- u. Nutzholz: 156 Kiesernstärnme mit 99 Festmeter, 18 Eichenstangen mit 1 27 Festm., 37 Fichtenstangen „ 2 15 Unter den Kiefernstämmen befindet fich eine große Partie Schnittholz. Die Zusammenkunft ist auf dem Schiffenberger Weg an der vierten Schneise. Gießen, 27. Juni 1881. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießsn. 4350) ©ramm. Feilgebotenes. 4413) Ein Hund ist zu verkaufen bei _____________L. Kroneberg, Bäcker. Schur-Wolle, schwarze und weiße, sehr schön, verkauft 4423) Jakob Vogt. Walltborsrraße. 4417) Stets frischgebrochene Kirschen auf dem Trieb bei der ^Germania". Ebel. Zur (finmndjjcit empfehlen wir unsere 4419) Xuciiet* (Rafinade und Melis) zu den billigsten Preisen. Z. A. Busch Söhne. Shlllh-lliillltl empfiehlt (4366 A. />oc/er. vorzüglichen Bienenhonig, frisch ausgcschleudert, offerirt 4382) Rödelsperger, ________________Sonnennraße 104 portfaiiö4£ement frische Sendui g eingetroffen. 4288) A. Kröll. Strohhüte | für Landleute und Arb iter, von 50 an bei A. Schultheis jr., Scltersweg 10. Cisschränke, neuestes System, in sehr schöner Ausführung, empfiehlt zu billigen Preisen 4287) A. Kröll. Wilh. Löberiv. empfiehlt Buchen - Scheitholz zu 9 JC. p. Rm. frei ins Haus. (3957 Gießener ßiciiciBÜd)tcr4kmii. Sonntag den 3. Juli, Nachmittags 4 Uhr, Versammlung bei Joh Dern II. in Watzenborn. 4398) Freitag den 1. Juli bis Dienstag den 3. Juli, täglich Morgens von 11 — 1 und Nachmittags von 4-7 Uhr, Samstago und Sonntags von 11—7 Uhr, findet im Saale der höheren Mädchenschule eine Ausstellung der berühmten Atfuareflbiider des Malers Professor Carl Werner aus?eipsig (Bilder aus Aegypten, Palästina. Griechenland, Italien und Deutschland, die In den letzte»» Woche»» auf der Kunstausstellung in Darmstadt den gebührenden Beifall gefunden haben) statt. Freunden der Kunst wird hierdurch ein hier seltener und äußerst lohnender Genuß geboten. Kaufliebhaber wollen sich an den Aufseher, Schul» diener Schneider, wenden. Eintrittspreis 50 Der Künstler hat den Reinertrag für den Neubau deS Kinderhospitals in Nauheim zur Verfügung gestellt. ! Zinn Fabrikpreise ! T verkaufe Tommerwaare, empfehle daher * J wollene, liaumwollene und leinene £ Tflnjüge, MeöerjtfOer, Jlötfir, äofen + + ete etc. JL t für Herren \ Knaben, + T die modernsten J + Umhänge und Paletots + ifür Damen (fcJH(ihdjen| T sowie Schuhe und Stiefel. 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Zur Aufführung kommt: Erinnerung an die Befreiungskämpfe 1812—13—14, großes musikalisch - militärisches Tonbild von General-Mufikdirector Wieprech t (f) unter Mitwirkung eines Pelotons Infanterie (80 Mann) und des ganzen Tambour-CorpS des Regiments. Zum Schluß: Großer Zapfenstreich und Gebet. Anfang präcis 7 Uhr. — Entree ztö Pfg. Freiwillige Beiträge werden an der Kaffe entgegengenommen. — Illumination und bengalische Beleuchtung. —— —. . NB. Bei ungünstiger Witterung findet das Concert Dienstag den 5. Juli statt. $ Gebrannte Kaffee s & Roh-Kaff 4 ► empfehlen zu folgendem Preisen: Sorte 1 pr. Pfund Mark I 80 Sorte 1 pr. Pfund Mark t ees Pfund Mark Sorte Pfund Mark 1.60 80 pr. pr. 4420) 160 1.40 1.20 1.50 1.40 1.30 1.20 1.10 2 3 4 Unsere gebrannten Kafiee’s erfreuen sich eines grossen Rufes, dieselben sind nach einer besonderen Methode vorzüglich geröstet und leisten wir für guten und reinen Geschmack jede Garantie. Bei Beziehung grösserer Quantitäten entsprechende Preisermässigung. 2 „ 3 „ 4 „ 5 „ 6 „ 7 „ Hochachtungsvoll J. A. Busch Söhne Tlini-Vmlll MM. 4352) Zu unserem Sonntag den 3. Juli stattfindenden 18jährigen Stiftungsfeste, verbundeu mit Freis- u. Schauturnen, laden wir ergebenst ein. Der Vorstand. NB. Für gute Speisen und Getränke, insbesondere ein vorzügl. Glas Aetienbier ist bestens gesorgt._______Georg luenz, Wirth. Sonntag den 3. Inti: (4414 Tanzmusik, wo^u erqebenst einladet___________Karl JDorfeld, Wieseck. .Kricgerfcll. Krlt^erverein Alendorf ii Lila. Am 17» und 18, Juli ds. Js. feiern wir unser erstes Kriegerfest und laden dazu freundlichst ein. Aliendorf a. Lda., 25. Juni 8881. Der Vorstand. F-stplatz: Jbl. Mustk von der Kapelle des Grosth. Hesstschen Infanterie-Regiments Nr. 116. Für aufmerksame Bedienung, gute Speisen und Getränke (besonders ein vorzügliches Glas Bier) werden Sorge tragen 4415) die Festwirthe: _____________________Ulrich, und W’allenfels. 4412) Ein junger Mensch wird nach 4418) Einen krüsugen, braven Zungen, auswärts als Hausbursche gesucht. Näh. der die Bäckerei erlernen will, sucht bei L. Kauf, Ostanlage. Wetzlar. Karl Fischer, Bäcker. Turnverein Gießen. Sonntag den 3. Juli er. nach Wieseck. Abgang 2 Uhr von der Turnhalle._____(4426)_____Der Tumwart. Allgemeine deutsche patent- und Musterschutz-Ausstellung Frankfurt am Main 1881. Samstag den 2. Juli 1881, Abends 6 Uhr, Auffahrt des berühmten Luftschiffers Eugene Godard aus Paris in seinem großen Ballon „Comide6<*. Eintritt in die Ausstellung von Mittags 12 Uhr ab bis Schluß des Parks: für Abonnenten . . . Ji. 1.— „ Nichtabonnenten » „ L50 Kinder unter 12 Jahren die Halste. 4389) Der Ausstellungs- Vorstand. 150,000 Russmfleiue verkauft H Adami. (4391 auskleider, von 3 «X an, empfiehlt in verschiedenen Stoffen A. Docter. (4133 i Kartoffeln verkauft Wilh. Löber, Wallthor. Vermiethungen. 4424) Die seither von Frau Secretär Merk innegehabte Wohnung — 5 Zimmer und Zubehör — ist durch deren Wegzug von hier zum 1. Oktober ds. Js. ander- weit zu vermiethen._______Jul. Bach. Per 1. September steht die seither von Frau Major von Heimrod innegehabte Wohnung ru vermiethen. (4425 I. P. Sann, Bismarckstr. 4428) Frankfurterstr. E. 30 ist eine Wohnung, 6 Zimmer, Küche rc., im zweiten Stock, sowie 1 Zimmer mit Möbeln tm dritten Stock zu vermiethen und 1. Oktober c. zu beziehen. NieS, Oberaüterinspector. 4357) Ein freundliches, gut möblirtes Zimmer mit Kabinet zu vermiethen. ____Starl Lehrmund 4404) Em Logis zu vermiethen bei _______K. Klingelhöfer am Hamm. 4365) Ein Familienlogrs zu vermiethen und alsbald beziehbar bei _____________P. Hudeler Ww. 3901) Ein FamlUenlogis zu vermiethen, alsbald beziehbar. bhr. Noll Ni-, am Kanzleiberg. 3716) 2 schöne Zimmer an eine ruhige Familie alsbald zu vermiethen. __________F. Kühne jun., Seltersweg. 2987) Remise, auch als Lagerraum geeignet, zu vermiethen- Frau A. Löber. Vermischte Anzeigen. 4427) Ein Flickschneider gesucht vow _____________LouiS Rothenberger. Gesellschaft „Heiterkeit“ Samstag den 2. Juli: Generalversammlung. Tagesordnung: Rechnungsablage, Vorftandswahl. 4411)Der Vorstand. Gesucht?u Bad-Nauheim gegen Ende Juli: 1) Ein ehrliches und williges Hausmädchen, das olle Hausarbeiten versteht, bügeln, nähen und etwas frisiren rann. Rur kräftige, gesunde Mädchen wollen sich melden, da die Dame des Hauses leidend ist und im Rollwaaen gefahren werden muß. 2) Ein anständiges und ehrliches Mädchen, das selbstständig kochen kann und sich allen Hausarbeiten unterzieht. Nur mit guten Zeugnissen Versehene wollen sick schriftlich (unter Chiffre C. C.) oder persönlich an die Expedition des „Anzeigers f. Bad-Nauheim" wenden. (4416 Einen ordentlichen Leitungen sucht W.Muller, Schreiner,Flügelsg. 4396 4406) Ein Student ist bereit, Nachhilfsstunden billigst für Realschüler oder Gymnasiasten zu geben. Näh, b. d. Erp, d. Bl. Der Wetterauer Sängerbund feiert Sonntag bett 10. und Montag den 11. Mi cr. sein 19. Söngerfelt in den Gauen Watzenborn und Steinberg, wozu Freunde und Gönner hiermit freundlichst eingeladen werden. 4421)______________Das Feftcomite. Line erfahrene Köchin für das academische Hospital gesucht. (4390 Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.