-rr. 124. Mittwoch den 1. Juni 1881 Kichcner "S!( n ;c iac r Bureau r Schulstraße B. 18. AMU- und Amtsblatt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag». Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Ps. mit vringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pj. Amtlicher Theil. Betreffend: Ausbruch der Wuthkrankhett unter den Hunden. Bekanntmachung. Die von uns unterm 2. März L I. verfügte Hundesperre bleibt bis auf weiteres bestehen, da am 30. März I. I. ein wiederholter Fall von Hundswuth dahier vorgekommen ist, wobei der betreffende Hund frei umher gelaufen war. Gießen, am 30. Mai 1881. GroßherzoglicheS KretSamt Gießen. Dr. Boekmann. Deutschland. Darmsstadt, 30. Mai. Se. König!. Hoheit der Großherzog und die Großherzogltche Familie beziehen im Laufe deS heutigen Nachmittags daS Hoflager in Kranlchstein. Se. König!. Hoheit werden Mittwochs und Samstags. Vormittags von 10 Uhr ab. im N«uen Palms Audienzen ertheilen, sowie Meldungen und Vorträge entgegennehmen. — Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 21. Mai 1881 den Revisions-Coiittoleur bei dem Hauptsteueramte Mainz Wilhelm Neuling bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheit in den Ruhestand zu versetzen; an demselben Tage den Oberförster a. D. Adalbert Preuschen von Beffungcn, den Finanzaccesfisten Georg Seip von Darmstadr, den Finanz- afpiranirn Wilhelm Bastert aus Lauterbach zu Ministerialcalculatoren zweiter Elasse bei der Buchhaltung des Ministeriums der Finanzen, sowie den Finanz- Aspiranten Friedrich Martin aus Beffungen zum A.fistenten bei der Haupt- stempelverwaltU7g zu ernennen. Berlin, 29. Mai. Nach dcm jetzt festgestelltcn amtlichen Wahlergebntß erhielten bei der Reichstagswahl in dem Wahlkreis Rinteln-Hofgeismar-Wols- hagen Senator Schläger (nat.-llb.) 4044, Lehrer Liebe,mar.n (Fottschr.) 3098 und Rittergutsbesitzer von der MalSburg (conf.) 2451 Stimmen; mithin ist engere Wahl zwischen Schläger und Liebermann nöthig. Leipzig, 28. Mai. Dem Wiener „Fremdenblattt" entnehmen wir: Die bnden Socialistenführer Bebel und Liebknecht haben ihre Habseligkeiten verkauft und verlassen in den nächsten Tagen Deutschland, um sich in der Schweiz anzusiedeln. Schweiz. Bern, 26. Mai. In einer kürzlich zu Gens abgehaltenen Sitzung der Friedens- und Freiheitsliga hat dieselbe den Erlaß einer Ädieffe an das französische und italienische Volk beschlossen, welche beide Völker auffordert, ihren Groll wegen der tunesischen Frage zu vergessen. „Italiener, Franzosen", schließt die Adresse, „ihr seid von dir gleichen R^ce, der gleichen C'vilisation, Söhne der gleichen Mutter: der Revo ution ! Darum vergeßt weder eure Vergangenheit noch eure Zukunft; unterstützt euch gegenseitig mu der Erinnerung an daS Eine und der Hoffnung aus das Andere, um die Hindernisse der Gegenwart zu überwinden." A — Dorcestkrn ist d'e Züricher Pet'tion gegen die Abhaltung des pro- jectirtcn socialißischei' Weltcongresses in Zürich um dortigen Rezierurgspräfi- denten in 7 Quartbänden, welche im Ganzen 30 552 Unterschriften enthalten, Übergeber, worden. Dre gesammelten Unterschriften machiN nicht weniger als 41,60 pCt. aller Stimmberechtigten des CantonS Zürich aus, mit welcher Stimmenzahl im Durchschnitt bei den Volksabstimmungen das Steuergesetz. das Strafgesetzbuch, die Gotthardbahn Subvention u. s. w. Annahme fanden. Von den 199 Gemeinden des Eamons find nur 16 nicht vertreten. Sollte ttotz dieser Kundgebung der Congrcß in Scene gesetzt werden, so können seine Teilnehmer sich vielleicht aus blutige Köpfe gefaßt machen. AranLreich. Paris, 29. Mai. In den Gefechten vom 25. und 26. Mai mit den Kbruunrs haben die französischen Truppen dem F inde bedeutende Ve.lufte bei- gebracht, während sie selbst nur 9 Verwundete aus ihrer Seite angeben. Der Widerstand der Korumirs wird schwächer. Die französischen Truppen leiden jetzt unter der starken Hitze, die auf 38 Eentizrad im Schatten stieg; es kommen viele Fälle typhösen Fiebers vor. Nußland. Petersburg, 25. Mai. Die jüdische Deputation, welche vorgestern in Galschina vom Kaiser empfangen wurde, bestand aus folgenden Personen: Baron Günzburg, Ä. I. Sack, A. I. Passower, E. B. Bank und G-M. Berl.n. Der Verlauf der Audienz ist bekannt. — Zu der Judenhktze veröffentlicht die conservative und streng evangelische deutsche .,St. Petersburger Zeitung" ein Eingesandt „von einem Christen", dem wir die folgenden treffende Bemerkungen entnehmen: Als vollkommen Unparteiischer, soweit es möglich ist, für baS Recht nicht Partei zu ergreifen, — möchte ich nämlich jene obscönen Publicisten, die ihre Ansichten durch bissige, persönliche Angriffe vertheidigen, fragen, ob fie wohl eine Idee davon haben, wie viel jene geschmähten Juden, deren Einige sie glaubten an den Pranger der Oeffentlichkeit stellen zu müssen, für daS Wohl Rußlands gethan haben? Nicht etwa nur für die jüdischen Gemeinden, die jüdischen Schulen, die jüdischen Asyle, nein ick meine, für rein christliche Anstalten, ost für fpeciell christliche Zwecke, für den Bau von Kirchen und Schulen, für Armenhäuser und WohllhätigkeitS-Anstalten, für daS Rothe Kreuz und das G^fängniß'Comtts, für U berschwemmte und Abgebrannte, ohne Ansehen der Confession! — Und wie dankt ihnen das fcanb ? Nicht allein mit Spott und Hohn, mit Fluch und Verachtung lohnt eS ihnen, nein auch an Hab' und Gut, an Leib und Leben bedroht es sie! — Freilich doch! Haben sie doch Reichthümer gesammelt, die Ändere zu sammeln nicht verstanden, haben sie doch Schätze gesunden, die Andere nicht entdecken konnten, haben sie doch Wege gebahnt, die für Andere verschlossen blieben. Da steckt schließlich die eigentliche Spitze des DolcheS, den man dem Juden aus die Brust setzt: reich ist er geworden! Man haßt eben, wen man beneidet! Nun aber frage ich, wie stünde eS denn, wenn der Jude nicht reich geworden wäre? Ganz abgesehen von den Tausenden, die arm und mühselig „im Staube der Straße" dahinziehen und kaum das tägliche Brod verdienen, nie stünde es beim, wenn der praktische und intelligente Jude sich nicht des Handels und der Industrie bemächtigt und fie auf einen relativen Höhepunkt gebracht hätte? Stünde es bann wirklich besser um bic Andern? Würdet Ihr Anderen es besser haben, mehr verdienen? DaS Gesetz legt doch nicht Euch, sondern gerade dem Juden Hmdernisse in den Weg! Er überwindet fie, Ihr aber — ja warum schlaft denn Ihr, statt Euch zu rühreir, ihm den Weg zu verlegen?! Ihr seid doch die Mehrzahl, die Geschützten, die Bevorzugten, ja selbst die Reicheren, denn Ihr selbst sagt es ja, der Jude beginnt arm und werde dennoch schnell reich. Auch hierauf habt Ihr eine Antwort: „Der Jude scheue kein Mittel, um zu verdienen, er sei gewissenlos, darum könne man mit ihm nicht concurriren!" O, Ihr Tugendhelden! O, Ihr Splitterrichter! Ich habe bis jetzt' in den schlimmsten Judenfeinden nichts weniger als die moralischsten und gewiffenszartesten Seelen gesunden. Scheut Ihr denn die schlechten Mittel, wenn Ihr fie kennt und e- veisteht, sie obre „Gefahr" zu b nutzen? Ist Euer Gewissen rein und vorwrlfssrei in Geschäft und Verkehr, in Amt und Stellung? O nicht doch! Aber an Jntelli- genz, an Arbeitskraft und Arbeitslust, an Ausdauer fehlt es Euch, und daß der Jude diese Eigenschaften besitzt und Euch dadurch überflügelt, wurmt Euch. Seid doch froh, daß er für Euch mit denkt, und wenn er auS den Quellen des Landes, au- Handel und Industrie Reichthümer zieht, fo vergeßt nicht, daß die Reichthümer dem Lande bleiben und ihm zu Gute kommen, Euch auch, jedem Einzelnen im Kleinen, dem Ganzen aber im Großen! Hieraus — wofrrn ick n cht Unrecht habe — folgt. daß es nicht um em Haar besser um Rußland stünde, wenn fein Jude darin existirte, kein Juce reich wäre. Schlech'er vielmebr stünde es um Land und Leute; denn der Jude hat neben seinen unleugbaren National fehlem auch seine National tu gen den, und dazu gehört nächst seinem Sinne für die Familie, den fern Volk in diesem Maße besitzt, in erster Reihe fein WohlthätigkeüSfinn. Der Jude thut wohl im Kleinen, wie im Großen, und über das ganze Land hin kann man die Spuren davon sehen. Wäre der Jude nicht reich, Ändere wären trotzdem Nicht wohlhabender, als fie es eben durch eigene Kraft werden konnten (eher haben Concurrenz und Vorb ld ihren Eifer gespornt), dem Armen dagegen ginge v.rloren, was der wohlhabende, was der reiche Jude spendet, und ich uünschte nur, es ließe sich eine Statistik darüber zusammenßelleti, wieviel das ist; d>e Welt würde staunen! — Thut aber der Jude nach Eurer Meinung zu viel für die Seintgen (wem naren d'e Seinigen nicht die Nächsten!) nun so macht ihn zu dem Eurigen mb er wird mit Herz und Gefühl thun, W3? er jetzt auS Wohlthätigkeitssinn thut, — Ihr Alle werter ihm die „Seintgen" fein 1 .... Gebe man mir zu, dcß der Jude Handel und Industrie gehoben bat, fo will ich ja meinerseits auch gerne zugiben, daß er mit Wucher und Schacher dem Lande schade; ob aber ver Christ weniger als der Jude, ba» bliebe doch noch zu beweisen. Möge man dagegen Gesetze schaffen, rigorofe Gesetze, aber keine Gesetze gegen Juden, sondern gegen alle Heber tretet der Vorschriften des Rechtes und der MorU. Es gtebr deren genug auch unter uns Christen.__________________________________ Lelrgraphisqr Depeschen. Wolff's telegr. Berlin, 30. Mai. Der Reichstag erledigte heute die erste Lesung der beiden Zolltarif-Novellen über der. Mehlzoll und den Traubenzoll und d e £ o f a £ e d. 4. 5. gegen den Ortsarmenverband geg-n den Ortsarmenverband gegen den Ortsarmenverbano gegen den Ortsarmenvcrband gegen den Ortsarmenverband gegen den Ortsarmenverband Marburg. Fulda. Steinbach. Hattenrod. Garbenteich. Meerane. 30. 31. 32. 33. 34. 35. 36. 37. 38. 39. 7. Klage 8. Klage 9. Klage 10. Klage 11. Klage Gießen, 31. Mai. Bet dem am vorigen Samstag Nachmittag auch über unsere Stadt ziehenden Gewitter schlug gegen V/z Uhr der Blitz in Allertshausen in das Wohnhaus des Adam Belloff ein und zündete. Durch rasch herbeigeetlte Hülfe wurde indeß da« Feuer bald gelöscht und blieb der Schaden unbedeutend. Am Sonntag Abend gegen 9 Uhr brach in der zu dieser Hofratthe gehörigen Scheuer abermals Feuer aus, was aber auch durch rasche Hülfe bald gelöscht war. Die Entstchungsursachc des letzteren Brandes ist bis jetzt noch nicht bekannt 12 Gradlegung der Wieseck. 13. Die Räumung der Wieseck 14. Die Ueberfluthungen deS Neustädter Feldes durch die Lahn. 15. Die Anlage von Feldwegen und Entwässerungsgräben im Neustädter Feld 16. Die Herstellung des sog. Kropbachwegs. 17. Gesuche wegen Octroirückvergütung. 18. Die Denunciatlonsgebühren von Octroi Defraudationen. 19. Die Versteigerung der Isterlingtschen Häuser. 20. Den tiefen Weg betr. 21. Die Löberstraße betr. 22. Herstcllungsarbeiten in dem städtischen Hause in der Weidengaffe. 23. Herstcllungsarbeiten im alten Realschulgebäude. 24. Miethwcise Ueberlaffung von Räumlichkeiten im alten Rathhaus zur Benununa als Rcgtmentsbüreau. 0 ® ö 25. Gesuch des Wirths Jacob Ruppel dahier um Bauerlaubniß. 26. Gesuch des Fabrikanten Johannes Bernhard dahier um Angabe einer Baulinie resp- Feststellung der Baultnie in der Neustadt. 27. Gesuch des Gastwirths JnstuS Müller dahier um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveranderungen. 7 28. Gesuch des Fuhrmanns Ludw. Pfaff dahier um Erlaubniß zur Erbauung einer Scheuer 29. Gesuch des Hildebrand Kammer dahier um Erlaubniß zur Erbauuna eine« Nebengebäudes. ö (Siegen, 31. Mai. Tagesordnung für die Stadtverordneten - Sinuna Donnerstag, den 2. Juni 1881, Nachmittags 4 Uhr: 1. Voranschlag der Realschule für die Fmanzperiobe 1882/85. 2. Voranschlag der Realschule für 1881/82 hier Die Anschaffung eine- Claviers für den Gesangunterricht. 3. Die Pfändung zur Beitreibung der Communalintraden. * Den WirthschaflSplan für die Stadtwalbungeu pro 1881/82 betr. Die Abholzung eines Streifen Waldes im Heegstrauch. 6. Klage -----' v*~ “ - ■ — - • Gesuch der Frau Hofgerichts Advocat Wieffel Wittwe dahier um Erlaubniß zur Herstellung einer Einfriedigung. p 9 Desgleichen des Schlossermeisters Karl Noll Desgleichen des Metzgermeisters Karl Sack 1. @efud> bei, Jacob Wagner bahier um Erlaubniß zur Herstellung eine« piovisorischen Einfriedigung. - * ' G-Iuch der (Sewerbebank Gießen um Erlaubniß zu« Anlegung eine« gepflasterten Uebergangs. ° y| ' Gesuch des Zieglers Jacob Meßner dahier um Erlaubniß zur Anlegung einer Ueberfahrt. a 8 Kostendecreturcn. Die Reinigung der öffentlichen Brunnen. Den Ausbau der Ludwigstraße betr. Die Lichanstalt betr Verzollung von Tuch, und Zeugwaaren und beschloß, die zweite Lesung im Plenum vorzunehmen. In derselben wurde der Traubenzoll nach der Regierungsvorlage genehmigt und die Debatte über den Mehlzoll schließlich auf Abends 71/2 Uhr vertagt. — In seiner am 28. ds. Mts. unter dem Vorsitze des Staatsministers v. Bötticher abgehaltenen Plenarsitzung nahm der Bundesrath die Beschlüsse des Reichstags zu den Gesetzentwürfen wegen Erhebung der Brausteuer und wegen Ausnahme einer Anleihe für die Relchseisenbahnen in Elsaß Lothringen, sowie eine Präfidtalvorlage, betreffend die zu Madrid am 3. Juli 1880 abge- schlossene Convention über die Ausübung des Schutzrechts durch die fremden Vertreter in Marokko zur Kenntniß und überwies die zu den Anträgen aus Abänderung deS Gesetzes über den Unterstützungswohnsitz bezügliche Resolution deS Reichstags dem Herrn Reichskanzler. — Ueber die am 23. dS. MtS. zu Berlin unterzeichneten Handelsverträge mit Oesterreich-Ungarn und mit der Schweiz wurde die Beschlußannahme für die nächste Sitzung Vorbehalten. — Weiter gelangten nach Maßgabe der Vorschläge der Ausschüffe für Zoll' und Steuerwesen und für Handel und Verkehr: a) der Entwurf eines Regulalivs über Gewährung der Zoll- und Steuervergütung für Tabak und Tabaksfabri- kate und b) Vorschriften über die steuerliche Behandlung von Tabaksgrumpen zur Annahme. Kopenhagen, 30. Mai. Bet der heutigen ersten Lesung des Budgets im Folkething erklärte der Deputirte Holstetn-Ledreborg von der Linken, daß nach dem Resultat der Neuwahlen ein weiteres Entgegenkommen des Folkething nicht möglich sei. Der Consetlspräsident erwiderte, wenn daS Folkething an seiner bisherigen Stellung fephalte, werde wahrscheinlich auch das Landsthtng an seiner bisherigen Stellung festhalten, die Consequenz davon brauche er nicht weiter auszusühren. In Abgeordnetenkretsen wird otese Aeußerung als die Ankündigung einer abermaligen Auslösung des Folkething angesehen. Athen, 30. Mai. Der Commandant der griechischen Westarmee General Soutzo, hat sich nach Leukas begeben. — Leffeps hat die Durchs stechung des Jstmus von Korinth nach Maßgabe der in dem Gesetze vom Jahre 1869 enthaltenen Bedingungen übernommen. London, 30. Mai. Aus der Grafschaft Galway wird abermals ein mit der agrarischen Bewegung in Zusammenhang stehender Mord gemeldet. — Nach einem Telegramm der „Times" aus Kalkutta von gestern ist der indischen Regierung der peremtorische Befehl zugegangen, das Ptschinthal so schnell als möglich zu räumen; die Stadt Quetta soll die äußerste Grenz' stellung der englischen Truppen bilden. Der Befehl zur Räumung des Ptschin- thales erfolgte trotz des von der indischen Regierung dagegen erhobenen Widerspruchs. Das System der Ausgaben-Mckgemähr. - Eine der interessantesten Errungenschaften der Neuzeit in volkswirthschaftlicher Hinsicht ist unstreitig die Einrichtung der Ausgaben.-Rückgewähr, wie sie, von England ausgehend, erstmals in Stuttgart durch den Stuttgarter Sparverein und seit einiger ^ceustadt-Magdeburg praktisch in's Leben gerufen wurde. (Die Erfolae des Neustadter Sparvereins, welcher nach dem Muster des Stuttgarter Vereins errichtet wurde, sind geradezu staunenswerth. Im letzten Monat wurden in dieser kleinen Stadt von etwas über 20,000 Einwohner 140,000 X Coupons umgesetzt.) Wer davon hört es sei möglich, durch Ansammlung der bei Baarzahlung zu gewährenden 5% Rabatt 3; die ganzen Ausgaben für allerlei Lebensbedürfnisse wieder zu erlangen, wird ae- nergt sein Zweifel in diese Möglichkeit zu setzen. Allein es ist dem doch so und wenn nun beabsichtigt wird, die feit 18 Jahren im praktischen England gemachten Erfahrungen mit Denjenigen der gen. deutschen Vereine zu benutzen und demnächst ein großes Institut unter der Firma „Deutscher Central-Sparverein", Actiengesellschast, mit dem .Hauptsitz m Berlin in s Leben zu rufen, so dürfen die kaufmännischen und gewerblichen Kreise wie das Publikum dieser hochwichtigen für den Volkswohlstand wesentlich in Betracht kommenden Einrichtung alle Beachtung schenken, zumal dieses Jn,Mut jeder Anforderung auf Solidität 2c. entsprechen und an allen deutschen Städten Vertretungen etabliren wird. ö .. „ Für Diejenigen, denen das System der Ausgaben-Rückgewähr neu ist, lassen wir Die Erklärung desselben folgen: Der deutsche Central-Sparverein nimmt in allen Städten Handelsmitglieder auf Die Handelsmitglieder sind Geschäftsleute aller möglichen Branchen, welche sich verpflichten, dem Publikum 5% Sconto bei Baarzahlung der Einkäufe zu geben Diese 50/0 Sconto werden aber nicht in Baar, sondern in Vereinscoupons gegeben Der Verein giebt Coupons aus im Nennwerth von 5, 10, 20 und 50 sowie 1 5 10 und 50 X, wofür die Handelsmitglieder 5% des Nennwertes baar zu erlegen haben Diese baar erlegten 5% sind diejenigen, welche das Publikum von den Handelsmitgliedern in Form von Coupons erhält. Sind die Coupons für verschiedene Einkäufe uir 100 X angewachsen, so tauscht der Besitzer für dieselben einen „Sparschein" ein welcher auf nominell 100 X lautet und auf dem Wege jährlich slattfindender Verlöosungen innerhalb 90 Jahren mit vollen 100 X zur Einlösung kommen muß, wodurch also die gehabte Ausgabe von 100 X wieder ersetzt wird. Dies ist möglich du ch Anhäufung von Zins und Zinseszins. Bis zu dem Zeitpunkt, wo auf dem Weg der jährlichen Verloolung die Heimzahlungszeit eines Sparscheins bestimmt wird, bleibt ein Sparschein 5 X werth (4%), wie auch je 100 X Coupons gegen 4 X Denjenigen um- gewechjelt werden, welche auf den Vortheil der Sparscheine verzichten wollen. Wenn demnach Jemand jährlich 2000 «X für den Unterhalt feiner Familie ausg'bt, so wird er in den Besitz von 26 Sparscheinen ä 100 x gelangen, sobald er seine Einkäufe bei den Handelsmitgliedern des Vereins bewerkstelligt. Diese 20 Sparscheine müssen seiner Familie bälder oder später, jedenfalls aber innerhalb 90 Jahren wieder 2000 x effectio einbringen. Daß dadurch Jedermann, auch dem Aermslen ermöglicht wird, seinen Nachkommen em Vermögen anzusammeln ohne jede Einschränkung und ohne Risico, leuchtet em. Der Verem gewährt auch gegen Deponirung von Sparscheinen Darlehen zu billigem Zms und wird es so einrichten, daß mittelst der Sparscheine auch Lebens- versichcrungspramieu durch feine Vermittlung bezahlt werden können. Den Handels- Mitgliedern wird der Verein außer einem vergrößerten Kundenkreis mancherlei Voith ile bringen, insbesondere aber wird ein Theil des für Verwaltung abgezogenen fünften Procentes zur Rückvergütung der Rabatte an die Handelsmitglieder mittelst Sparscheinen verwendet. ' v Ein besseres Bindemittel zwischen Publikum und Gewerbetteibenden läßt sich nicht denken und fehlt es hoffentlich nicht an wohlwollenden Männern unserer Stadt welche dem Unternehmen Vorarbeiten und dadurch sich der Allgemeinheit verdient machen' Wie wir bsren wurde die Hauptagentur für Gießen bereits Herrn Emil Fischbach begannen™ rotrb bcrfeIbc demnächfl mit Aufnahme vvn Handelsm-tgliedern Bermischte-. Friedberg, 25. Mai. Heute tagte im Theobald'fchen Saale die Delegirtenverfamm- lung de« jetzt 119 Vereine mit mehr als 6000 Mitglieder zählenden Verbands der landwirtb kchaftlichen Consumvereine Heffens. Der Verbandspräsident, Herr Polizcirath Haas von Darmstadt, war in die Lage versetzt, in seinem Geschäftsbericht die erfreuliche Thatsache constatiren zu können, daß sich die Verhältniffe deS Verbandes in jeder Beziehung befestigt haben. Zunächst beschloß man, daß sich die Vereine auf der im nächsten Jahr in Darmstadt stattfindenben landw. Ausstellung durch eine Collectivausstellung ihrer Probucte betheiligen sollen, setzte sodann einen Preis von 200 jc für die beste kurz gefaßte Anleitung einer für die Vereine entsprechenden Buchführung aus, worauf man weiter aenehmlate daß das Reismehl durch den Verband bezogen werben müsse, während es den Vereinen überlasten bleiben soll, ob sie sich an dem gemeinschaftlichen Bezug von Kleie oder dem neu cmzuführenden. alö Futtermittel warm empfohlenen Erdnußkuchen bethelliaen wollen oder nicht J5«n antTog t.» V°r°ms N i.« st -. n d,° R.gi.«ung zu «suchtn/irn ;7chst.° Bu°° behufs Erwttterung der so segensreich wirkend.-n landw. Versuchsstation hi, eigene^ HuuS nebst VeriuchSfeid bedarf, tirten Betrag von 80,00V Jt einiustellen und dem Vorstand °e« Anstalt die E.genichaft als S t a a t s d i e n e r ,u gewähren fand nack tän»^ Debatte Annahme. Nachcem man beschlossen, da« Verbandsoraan ?ror0»,ilt" nunmeb! monatlich zweimal ««scheinen zu losten und demgemäß den Abonnemen'tbpr'i^ auf 50 1 3«^« ju «^en, murt.« bte zah reich besuchte Versammlung grschlost.n und Frankfurt ”l« nächster Deriammlungsort gewählt. ° HD) gtanffutt, 2/. Mai. Ein Riesenfaß erregt gegenwärtig die Aufmerksamkeit der R, sucher der Patent- und Musterschutzr«usstellunq. Das ganze Fan ist aus JalhiiA«.« kt gefcnut, mit 1» eisernen Reises schlagen, z" Meter ?aÄ «ben “ t fi $ 10 Senttmeiei starke Dauben, 14 Zentimeter dicke Boden und hält cirea 15 000 At« D» reichverzierte, vom Blldhauer Born auSgeführte Dorderboden, welcher -llseitla Beifall und Bewunderung erweckt, zerfallt IN biei Hauptfelder: da« oberste zeigt in seiner Mitt7°en «rank fuetn Adler welcher »°n 'ymmetrisch verschlungenen Wemrrben und Trauben umrankt^ ft mutlete Feld zeigt drei ebenfalls au« dem Boden gemeißelte «ruppen welche dl« Weinkelter und Weinprobe bildlich darstellen; die lehtere Grupp, ,R besonder« gut^a ":^en uns wirke durch treffliche Wiedergabe der verschiedensten Wejnkenner-Phvstognomien und aeiaS ©euppitung der Zechbruder seh, erheiternd. Dai unterste durch Arabesken ver.ierre F°ld ?äa auf einem verschlungenen Bande den goldverzierten «amen de« Fabrikanten und en hält au6e?- bem die sogenannte Pugthur«, welche durch einen kunstvollen, reich geschmiedeten S geberfnft ®ojb« und Eilber-Ciselirungen verschloßen ,st; derselbe bild t ein wahres M ist» stuck der Kunstschlofferei. Gingesandt. Wir macken auf dm in diesem Blatte angekündigten Vortrag des Herrn Dfarrers D-ggau nock besonders aufmerksam. Die Frage über „die sociale Bedeutung dis thums", d h. was das Christ.nthum nicht 6lo6 direkt für bo« nlSfife Sn LWiX Zusammenbang damit für das Familien-, Staats- und Eulturlebcn 9für die ® der Menschen zu einander Überbaapt, und die 6c« wtrtbschasttichen u^d induAellen Sehen« inhbesonber., geltet habe und zu l-.st.n vermoor, strbt gegenwärtig in lebhafte, ®i« cussion. Herr Pfarrer D egg au, der gegenwärtig im Auftrag des Oberhessiicken Derein« innere Mission, der ein Zweigverein der Südwestdeutscken Confercnz ift, unsere Provinz bereist um daS Jntereffe für chttstlicke Liebestbätigkeit zu fördern, ist durck seinen Beruf als Reisi- Prediger der sudwestdeutschen Eonferenz für mnere Mission zu einer Bebandlunq dieses Tbema« besonders befähigt und hat diesen Vortrag im Einverständniß mit den Pfarrern' unserer ' «einde übernommen. ' Handel unb Verkehr Ließen, 31 Mai. ^Auf dem heutigen Wochenmarkte kostere- Butter per Pfd. JL 1 00 biß JL 1 10, Hühnereier 1 Stück 4—5 H, EnteneterZ per 1 Stück 5—6 A Gänseeiei- 1 Stück (0-10 Käse per St. 4-10 Käs-matte per X u Sbf« 1& 22 4, Lins- . Liter 25 - L-uben das Pa 0.60-0,0,Hükn7r p. S' JFl 5L-1M Hahnen p. St. 1?0-1-20( «nten p-r Stück X 2.00-0.00, Ochsenflellck «6-00 A A » ft? 40-44 4, Hammelfleisch 68-70 4 edjtoäneflc!^62-68 Kartoffeln per 100 Kilo X 5 00-6.00, Zwiebeln s £tx Jt big X 30, Mich per Liter 16 und 18 H, Kirschen das Pfund 1 X. 25 , Frankfurt, 30. Mai. (Fruchtbencht.) Mehl Nr. 1 X 39.50 3h 2 x 37 50 921. 3 X 32.50, Nr. 4 x 2K.50, Nr 5 X 25.50, Roggenmehl (Sun^^A (Berliner Marke) 29.50, do. II (Berliner Marke) X 24 50 Metren effecttv hiesiger ab Bahnhof hier x 24.75- 00.00, ab unserer Umgegend x 24 25 ^50 jo. fremder je nach Qualität x 23.30-24 50, Roggen, je nach Clüalität X 92 60=0070 Serfte JL IB.5O-2O.OO, »afer 15.50-16 25, «ohlsamen ^29-30^ Siefen^ 16.50-17.50 Linsen20-40. Bohnen, weiße, 23-25, R^g mklne Jr- Welzenklere, grobe und ferne X —, Rüböl, detail x 64 lc / sächlich geftagt war: —. Dringend offerirt: —. (Die" Preise verstebe« 200 Pfd Zollgewicht = 100 Kilo.) e erstehen sich sammtlich per Frankfurt, 30. Mai. Der heuttge Viehmarkt war aut befahren waren co. 400 Ochsen, 320 Kühe, Rindcr und Sttere 280^KLlbn und' 150 Die Preise stellten sick: Ochsen 1. Qual. 62-64 2. Quall 58 60 und Ränder- 1 Qual. X. 52-54, 2. Qual. X 45-50, Kälber f Qua^J 5^-57 ^kht 2 QuaI- 40-50 per 100 Pfb.'Schlacht- 8eteit^L Schweine wurden 610 Stuck angeführt und das Pfund mit 65 H bezahlt 3621) A Fangmann Mandelmühlen br. Rosenberg. empfiehlt am Markt gegeben bringt hiermit sein reichhaltiges (3740 135,— (3124 exact passend angefertigt. 65,62 Billige Preise. 405,— 652,— Lieferung vollständiger Ausstattungen. (3751 Berlin's empfiehlt 54 5,— Bahnhofstr. Sfrohhiife (3620 A. Fangmann solche billigst (3139 a Main für (3687 ■ billigsten Preisen A. Docter, Seltersweg 43 Wetzlar. 3768) Fr. Seibel, 3302) (3646 offerirt unter Garantie IA t I in empfehlende Erinnerung. Solide Waare. »Willi. 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Bekanntmachung. 3779) DaS Kebregister über die Gemeindeumlagen für 1881 82 liegt während acht Tagen zur Einsicht eines jeden I.itereffenten a-.s dem Bürgermeisterei - Bureau offen, welches mit dem Ansitzen bekannt gemacht wird, daß Beschwerden gegen die im Register enthaltenen Ansätze bmnen der ersten vier Wochen nach Ablauf der OffenlegungSfrift entweder schriftlich oder mündlich zu Protokoll bei Großherzoqlichem Kreisamte Gießen vorg'bracht werden wüsten, und daß später vorgebrachte Beschwerden keine Berücksichtigung mehr finden kännen. Gießen, den 30. Mat 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. ohnungsveränderung. 3694) Meine Wohnung befindet sich von 2onntag, jden 29. Mai, ab ScMiterslrttsse lll1 vis-ä-vis der höheren Töchterschule. Carl Dennith9 Holz- und Kohlen-Handlung. IlmiiiHiiiiiliitiiizn^ sowie einzelne Röcke, Hosen, Westen, Joppen, Ueberzieber rc. in allen möglichen Stoffen. Dmbringen, den 30. Mai 1881. Großh. Bürgermeisterei Daubringen. I. L. Hahn, 3777) Bezirksbmaufseher. 14U) Getragen- Rleitet , Hosen, Stiefel, Antiquitäten, Gold, Silber, Idupfer, Zinn, Messing, Flaschen, ZeitungSpapier rc. werden angekauft. Douln Rothenberger» Neuenweg 193. bellen öffentlich in Accord werde i: Planirarbeit am Weg nach Lollar, veranschlagt zu . . Maurexarbeit am Weg nach Lollar, veranschlagt zu . . Ehaussirarbeft am Weg nach Lollar, veranschlagt zu . . Steil.liefern und Auffetzen, veranschlagt zu...... Unterhaltungsarbe.ten an den W gen, veranschlagt zu . Universsl-Neinigungsssl) ist das einfachste und billigste Hausmittel gegen Säurebildung, Ausstößen, Krampf, Verdauungsschwache und andere Magenbeschwerden. Original Packete zu 25 50 H und 1 JL (267 E. F Semmler. XXXXXXXXXXXXXIXXXXXXXXXXXX * Dame« Umhänge, X * Hauskleider x ft in den neuesten Fac.onS empfiehlt in großer Auswahl z» ft ft auffallend billigen Preisen (36885 x A. Docter, Seltcrsweg 43. 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Wode 3765 JL 2,000000 165000 Ä Möbel-Transport von Verontwortltche Redaction.- 9L Scheyda. - Druck und Verlag der Brübl'scheu Druckerei (3jt. Ebr. V-HtschHHtz^ JL 3,000000 JL 4,600000 Grund-Capital Garantie-Capital eröffnet habe. Empfehle und halte mich N Pächtern offe einer unerstrei ^HosEiaosur «in. zeichnunz in der Anstalt offen. 3 Ordentliche Mitglieder zahlen einen jährlichen Beitrag von 3 Jt Außerordentliche Mitglieder einen solchen von 4 JL Durch Annahme eines Schwimmlehrers ist Gelegenheit geboten, das Schwimmen zu erlernen, auch werden von demselben die badenden Kinder überwacht. Der Vorstand. im Saale des „Hotels zum Einhorn" von Herrn Pfarrer Deggau aus Karlsruhe, Reiseprcdiger der Südwestdeutschen Conferenz sür innere Mission. Eintritt sür Jedermann frei. Bessrntlicher Eintrag über „die soziale Bedeutung des Christent humS Mittwoch den 1. Juni, Abends 8 Uhr, Oberhessifche Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. Sitzung Mittwoch, 1. Juni, Abends 7 Uhr in der kleinen Aula. Vortrag des Herrn Dr. med. Baur über Opium und ss) Suppenanstalt in der Herberge zur Heimsth, Bahnhofstraße. Ausgabe der Suppe täglich von 11 Va bis 1 Uhr Mittags. Preis der Portion (»/t Liter) 10 H. Der Vorstand. speziell feine Wnrstmaaren, Schinken rc. bei Bedarf bestens empfohlen. A. Gonder. Unterzeichnete empfiehlt ihr photographisches Atelier. ^Aufnahmen jeder Art können täglich stattfinden. Johs. Zufall, n£, Zlnngießer, Neue Baue 86. Todes-Anzeige. 3782) Verwandten, Freunden und Bekannten statt besonderer Anzeige die traurige Mitthellung von dem plötzlichen Hinscheioen unserer lieben Tante, Fräiilein Sophie Mester. Ble trauernden Hinterbliebenen. Di; Beerdigung findet Mittwoch den 1. Juni, Rach, mittags 5 Uhr, vom Sterbehause, Mark>straße D. 213, statt. Reserve-Fond für die Versicherten. . . AuSgeltchene (Kapitalien auf eigene Policen JL Danksagung. 3771) Allen Denen, welche unserer lieben unvergeßlichen Schwester, Schwägerin und Tante Elisabeth Rodenhausen die letzte Ehre schenkten, sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. Gießen, den 31. Mai 1881. Heinrich Möser und Familie. Berlin । eklen au« all, Berlin die @e (Setelftaften’ haue, wurbe । Dieser imnli M SBmn ®'t In den ,rs 91® Brammen «bet hat sich 68 H die« et, $ flitabe In utvncvuchrrg bn »awpf U lchrn Sample l b°s Malert,ü, ««fern dm W>n sitz w, Hua W»n.le«, bit Rolfen bitt,, v'hw. o. Zbi «'" Siglen Fre radikale St » bann J ‘ün ®tunb auf S-WiMen ( glichen aui Äft1 t1*"* Uir » towm, »>an 6ot '"‘‘all ®e«n »an°8e ’i&S M,e" *lut S? > bft NÄi F.°St ItA«! ÄUJ fNt«; K°tlg üüer 1 üöi ÄSv S 6,5, N Zur gell. Beachtung Meinen geehrten Kunden zur eraebenrn Kenickniß, daß Herr (£. CrHfl, Bahnhof- Nraße und Herr C. Fr. Semmler, Wall- tborstraße, meine guten Monziuger Weine in Flaschen verkaufen. ^70) Hochachtungsvoll iO« Mogeuburg We bondlrmg. Äuszuleihen. 949 JL 71 liegen in hiesiger Kirch, n Jane gegen genügende Sicherheit zum?lus- leihen bereit. Heuchelheim, den 27. Mai 1881. 3773) Schleenbccker, Kirchenrechner. 3735) Bis zum 15. Juni c. können die Mitgliider unserer Genosien- schäft, welche ihr Stammantheil voll eingezahlt haben, ihre Dividende pro 1880 an unserer Caffe aegen Vorlage der Einlegebüchelchen und Quittungsletstung aber nur Bormittags, in Empfang nehmen. Nach dieser Zett findet die Auszahlung durch den Dereinsdiener aeaen 10 Psg. Gebühr statt. Gießen, dm 28. Mat 1881. Gewerbebank zu Gießen, eingetr. Genossenschaft. Chr. Wallenfels I. Wagner. 3736) Ein Logis, gleich beziehbar, zu vermiethen. Neuenweg B. 138. 3716) 2 schöne Zimmer an eine ruhige Familie alsbald zu vermietben. F. Kühne jun., Celtersweg. 3660) Ein Logis zu vermiethen bei 5i Wannen, Maigasse Nr. 14. 2297) In Ltt. B- Nr. 77 ist der oberste Stock mit 5 Zimmern zu vermietben. 3722) Geräumiger Laden mit 2 Zimmern und Kucke, sowie 2 Familienlogis, je 4 Zimmer Kucke und Zubehör, zu ver- mielhen Wilh. Fricbel, Babnhost'tr. 3611) Möblirtes Zimmer, sogleich beziehbar, mit oder ohne Verköstigung billig abzugeben bei Lehrer W. Plaut, Bahnhofstraße. 3406) Laden mit Eorridor zu vermiehcn. ._________________So: ncnstratze B. 106. 3752) Eine geräumige Werkstätte, auch als Lagerraum, zu vermiethen bet Otto Luft. Vermietungen. 3772) Ein gut möblirtes Zimmer mit Eabinet zu vermiethen. Buchhändler Roth, Marburgerftr. 179. 5458) Der erste und obeifie Stock meines Hauses m der Bahnhofstraße, je 6 Zimmer, großer Eorridor rc., sind zu vermiethen. Der erstere auf Wunsch mit Stallung oder Lagerraum vom 1. Juli an, letzterer (n.n dergerichtet) per sofort oder später.___________Th Haubach. 377b) Das von Frau Wtlw. Oppen- beimer bewohnte Logis, Neue Anlage E. 29, ist anderweit zu vermiethen. Näheres zu erfragen bei Frau Rechtsan walt^Tho^wart._______ 3775) Eine Schlafstelle zu vermiethen. Lindenplatz A. 242 3776) Eine Mansardenwohnung im Hinterhause zu vermiethen. H. Werner, Bismarckstraße 170. 3690) (Großes Zimmer mit Eabinet, nach der Straße, unmöblirt, zu vermiethen. Vit. D. 217. 3632) Das von Herrn Lvadenpfuhl bewohnte Logis im 2. eiocf ist per August an eine ruhige Familie zu verm elhen. Georg Lüdeking. 3674) Ein freundlich möblirtes Zimmer vom 1. Ium an billig zu vermiethen. Zu erfrageir_m der Erped. d. Bl. 3360) Ein Log s von 6 Zimmern, auf Wunsch mit Pferdestall, per Mitte August zu vermiethen L. König Wwe., Nordanlage. 3367) Möblirtes Zimmer zu vermiethen Alicenstraße E 102. 3123) Ein Familie»,logis zu oermiuben per 1. Juni. Selt.rsweg 50. 2540) Der untere Stock uremes Border- hauses, bestebend aus 6 Zimmern, nebst Zubehör ist Anfang Juli an eme ruhige Familie zu vermietben. Proiessor Dr. v. Ritgen. 35021 Em kleines Familienlogis zu vermiethen. W. Seuling. 3742) Eme Mansardenwohnung ,u Der- mietben. Karl Herbert, Nahrungsberg. 1395) Das von Herrn Rendant Walther bewohnte Logis ist anderweit ,u vermiethen C ar l Leib. „Rheinischer Hof“. 3713) Dem vcrehrlichen Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mit dem Heutigen meine neueingerichtete Metzgerei 3707) Ein tüchtiger Anstreicher, der mit Holzmaser gut umgehen kann, sofort gegen guten Lohn gesucht. Zu erfragen in der Exped. d. Bl. 3749) Lumpen, Knochen, Eisen werden angekauft frühere Judengasse, jetzt R'ttergane, von 8—12 und 1-7 Uhr täglich Va -e^rfroaai£JabIe bei Ablieferung über 5 Kilo per Pfd. 30 Robert Köster. cv 3759) Ein braves Dienstmädchen auf Johanm gesucht. - Sonnenstraße 104 im Laden, ?'61) Ein braver Junge in die Lehre *u$t' H. 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