1S8O Samstag ben 31. Januar Nr. 2« Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. WtXdtewmttaut | Schulstraße B. 18. Erpe-itiemSb«re«t r J v * 6, „to Stau »ff,„Uta Sta.fi «»,«», «.» P»"fp- °°» »•••”■ "*** W"’ 6"“' 118 3"$".*"^. WWi* Wff—«»« ®*- A T M f tl t U v« Die Landesbefestigung der Schweiz. Bisher galt die Schweiz immer für ein Lanv, dem der liebe Gott die beste natürliche Befestigung gegeben hat, die bei dem Unabhängigkeitsstnn der Bevölkerung hinreiche, das eidgenöffifche Gebiet vor Fremdherrschaft zu bewahren. Seit einigen Wochen find aber auch die Schweizer Generalstäbler von den vielen in der Lust schwebenden Kriegsgefahren erregt, und verschiedene Broschüren erklären eine Befestigung der Schweiz für nothwendig. Die neueste Broschüre, welche man dem Major Rynsker oder dem Oberstlieutenant Fornerod zuschreibt, nimmt von vornherein an, daß ein neuer Krieg zwischen Frankreich und Deutschland leider unvermeidlich fei, daß daher die neutralen Länder sich in einer gefährlichen Lage befinden könnten und daß man daher bei Zeiten Vorkehrungen gegen diese Gefahr treffen müsse. Von dieser Anficht ausgehend prüft nun der Verfasser das, was diese beiden großen Länder feit 1871 gethan haben. Während Frankreich 1800 Millionen seiner neuen Verteidigungslinie geopfert, hat Deutschland, das durch seine öcono- mische Lage allerdings nicht im Stande ist, Frankreich aus diesem Gebiete zu folgen, nichtsdestoweniger eine Venheidtgungs-Fronl von fünf großen und acht kleinen Verthetdigungsplätzen. Der Verfaffer der Broschüre meint, daß bei solcher strategischer Stärke geringe Streitkräfte hinreichen werden, das Land zu beschützen, und daß daher jede dieser beiden großen Mächte lercht über 2- bis 300,000 Mann versügen könne, um einen Frontwechsel vorzunehmen. Das Sntercfie der Schweiz betonend, schreibt der Verfasser: „So lange die Cabinetepolitik der Großmächte über den Kopf ihrer Völker weg mit den Allianzen wie n it ben Bauern eines Schachbretts spielen wird; fo officiösen Preß-Bureaus das Mittel finden werden, die civilistrtesten Völker nach Belieben zum Frieden oder zum Kriege zu treiben; so lange Frankreich und Deutschland in einer Weise rüsten, daß der Augenblick kommen muß, wo es heißt: „Abrüsten oder fich messen", - so lange werden wir von den Verlierern der Schweiz im Namen ter Armee fordern, daß sie sich ernstlich mit einem System der Landesbefestigung und mit der Ausrüstung unserer schweren Artillerie, der wirksamsten Vertheidigungswaffe, beschäftigen." Natürlich wird nun das ganze System von dauernden ^Befestigungen des Näheren tiU0ße trfclirfen in diesem Preß- und Broschürenpreit über die Nothwen- digkeit einer Befestigung der Schweiz, zu welcher man gewöhnlich eine Stärkung der Vertheidigungsfähigst von Belgien und Holland in Parallele stellt, nichts Anderes als eine natürliche Rückwirkung der aufgeregten kriegerischen Stimmung in den militärischen Kreisen der Großmächte. Es ist jetzt Mode, das KriegSspiel in Broschüren zu betreiben; man prüft darin die Stärke der Befestigungen, die Zahlenverhältniffe der Armee, die Kriegsbereitschaft und die Chancen einaiqer Feldzüge. Zwar heißt es: si vis pacem, para bei uw, - aber im Allgemeinen sind wir keine sonderlichen Freunde dieses Spielens mit dem Feuer. Die Schweizer Osficiere thäten ober wahrlich beffer daran, zum Frieden zu mahnen, als den Krieg als natürlich und nothwendig hinzusteüen; ihr Land bleibt am besten, wie es ist, denn mit oder ohne Befestigung lebt es doch nur von der Gnade der großen Mächte. Italien, Oesterreich, Deutschland und Frankreich würden die sprachverwandten Gebiete der Schweiz ohne Mühe annektiren können, wenn sie es nicht für Vortheilhast erachteten, dieses neutrale Zwischengebiet sich zu erhalten. Darin allein, nicht in einer Grenzbefestigung, und endlich in einer guten Verfassung und in der Entwickelung M bürgerlichen und politischen Gemeinsinns liegt die Siäike und Lebens- sähigkeit der Schweiz. VkMg. 'Etockh-lz,* l'Knupelholz, 'Stockh-lz, E'chen-Welleo, ton 12^37 om " von 10—12 cnt nub 4-8 m tzLngx ie und f ingen. zur bestimmten nDistrictbetNr.1. ^-Januar 1880.. Tnbenteich.. lvaiz. Iauuar, 2gs 1 Uhr, 1 Hmn r.«.Ter- n; dch r eine Partie hene Zungen, 6ornet»- lch em M Honig,, morplatte, eine Decn Daage, ein Comptoir- uftre mH 3 flammen, ände öffentlich gegen >en ssleiicbwiiaren sind Lreichnuer unttrfudjtr imbtn worben. lanuQT 1880. , tzoncursverwalter. 1 zimmer ru ver- ‘ 3 M.D. 8b. , ^7Familienlogi? wt jßjn ;u oemkkthen. ihm sowie ,.L3'ui(i iu permidoen ■gron^dU^Ä— 7: ’S'rfftatl btt ‘(jit. Horetzseck^, TSrS'tintS gf Dor«ieiffi_ ... kündenden 5eond abzugeben." Daran schließt sich der Ausschußanttag, gegen welken von der Regierung nichts eingervandt und welcher von der zweiten wie von Ausschuß war auch darin emverstanden und der Benchtestatter Fryr. von ^oenuo, smack es ausdrücklich aus: „Die Absicht des Ausschusses gehe nicht dahm, .der Re- aieruaa anbdm au «eben, ob si- dieses eine Prvcent ganz oder theilweise 'M Jahr au soeben oder bei der Landes-Brandversicherungs-Anftalt, oder bet teilweise aus- SÄ «An/- rr »erlonae melmebr daß das eine Procent auch wirklich verausgabt es,»- ssssr »«-“äs » wä?e beÄ wohl an der Zei , im Sinne des Gesetzes zu bejiimmen daß dem « - dacb en Verein" aus dem einen Procent eine bestimmte Summe labrlrch zur Verwal- tuna und Versüaung zu Zwecken der Unterstützung, oerung ückter sre.wrÜrger Feuer- Smännet au «eben wären. Wie ich vernehme, ist ,n dieser Beziehung noch n -bis geschehen ja* die verstärkte Brandversicherungs-Commisston, welcher e,n dessallstger Antrag des Landesausschusses der freiwilligen Feuerwehren vvrlag, soll sich dagegen ausgesprochen Habern E^^st, ftanb seither entgegen, daß dem Gesetze vom 1V Sevtember^1878 in der herausgehobenen Richtung Folge gegeben werbt. 2]। ®l- bentt bie Großh. Staatsregierung nicht Verfügung zu treffen, haß aus dtm gedachten ■ Spm Verbände der freiwilligen Feuerwehren hes Großherzogthrrms Hessen eine feste Summe jährlich zur Verwaltung und Verfügung zu Zwecken der Unterstützung ve7ungwckter s7eiwMger Feuerwehrmänner und deren Hirrterbl,ebenen gegeben werbe ? Darmstadt, 28. Jan. Die Großh. StaatSregterung hat bet Großy. Kreisamt Schotten Anfrage gestellt in Beziehung auf einen etwa bestehenden oder zu erwartenden Nothstand, und die Antwort erhalten, daß -'n Nolhstavd Mir Reit im Kreise nicht bestehe. Diese Antwort ist dem betr. Ausschuß der zweiten Kammer als em Beweis dafür, daß im Kreis Schotten ein Nothstand zur Zeit nicht bestehe, mitgetheilt worden. 8 Darmstadt, 29. Januar. Zweite Kammer der Stande. 34. Sitzung. cyn heutiaer Sitzung der zweiten Kammer der Stände wurde bei gefüllten Gallerten m die Berathung der Rekommunikation der ersten Kammer bezüglich der Vorlage Großh. Ctaatsministeriums wegen Abtretung des Hessischen Anthetls an der Main-Weser-Bahn ait Preußen eingetreten. Wie bereits mitgetheilt, beantragt dte Majorität des Fmanz- Ausickmsses dem zustimmenden Beschluß der erften Kammer beizutreten, während die Minorität für Beharren auf dem früheren ablehnenden Beschlüsse der zweiten Kammer ist. Hu Beginn der Berathung bringen die Abgg. Metz u"d Haustein den präju- diciellen Antrag ein, unter Kenntnißnahme der Nekommunlkatlon der ersten Kamv.er die nochmalige Berathung des Gegenstandes abzulehnen. Em ähnlicher Antrag wird von den Abgg. Büchner und Diehl eingebracht. Die Abgg. Buchner und Metz rechtfertigen^diese Anträge unter Hinweis auf die einschlägige Bestimmung der Ver- faffungsmkunde und der landständischen Geschäftsordnung. - ^taatsminifter Freiherr v Starck Excellenz, tritt der Ansicht, als ob durch eme nochmalige Berathung der Vorlage eine Versassungsverletzung begangen werde, entschieden entgegen und betont, wie sowohl der Zweck der Gesetze, als das Herkommen es vollkommen zmassig und im ^ntereffe des Landes ßtboten erscheinen lassen, auf eine uochmalige Berathung dr^ Gegenstandes einzugehen. - Adg. Muhl schließt sich diesen Ausführungen an; Abg Betz obgleich er entgegen seiner früheren Abstimmung uunmehr für den ^r^auf bei Mam-Weier-Bahn stimmen wird, hält trotzdem eine nochmalige Berathung be?»er^a^unöIurfunbe für unzulässig . Abg. Osann tritt biesen Ausführungen entgegen. Racke hält es für angezeigt, bet ber Wichtigkeit der Sache noch elnstte^^eit verstreichen zu lassen und weitere Erfahrungen zu sammeln und um ÄSS fi4 roe.ter entwickeln zu lassen. Er ist für den Antrag Metz. - Abg. Wasserburg ist für Eintritt in die zweite Berathung, wenn ihn dazu auch keine Utilitätsgründe bestimmen, da er wie früher auch heute noch Gegner der Vorlage ist ^- Die Abgg Henzerling und Dittmar sprechen ebenfalls für Eintritt m d. Reratbuna und wird nachdem die Abgg. Büchner und Diehl ihren Antrag zu Gunsten des Antrages Metz und Haustein zurückgezogen, 15 Stimmen abaelehnt und in die Berathung eingetreten — StaatsmiNlster tfretpeir d Starck w. is?im Anschluß an Bemerkungen einzelner Abgeordneten gelegentlich der ersten Berathung des Gegenstandes auf die Projecte bezüglich einiger Secundarba^ Sr&teWÄSBSrS sSisMS» äjSS der Veräußerung d^s zur M s ben ferner ans die bedeutenden Erträge Frankfurter Central-Bahnhoses wer beftritten merben können. Heber, d^ ^"ll^ aus welch n p ll M^uMeser-Bahn, welche nicht zu ruiniren Haupt glaube er, baß dn Er ra^me oe^^ möfllid)e Verminderung des Ertrüg- sec, kecne üerinoeren bnbalm-Tarise hält er nicht für möglich, da bei Einführung " //»mÄn^Siückaut-Klafse die bis jetzt pnvilegirt gewesenen Klassen höhere Taxen einer zweiten Stückgut-Klasse oie^vl^ , Genossen bringen einen Antrag aus ; »wdtai8i«i ■*»»» «.,»«»<• rwS«‘! jfdiisell , fr ,1 fl«**/ t Jlnirigt"- _ fif,äniü"b lkicht • Zit«" me'te Z)cutschkand. Darmstadt, 29. Januar. In der gestrigen Sitzung der zweiten Kammer wurde als neue Eingabe folgende Interpellation detz Abg. Os a n n verkündigt: Nack Artikel 1 des Gesetzes vom 10. September 1878, betreffend die Landes- Brandverficherungsanstalt, soll das darin erwähnte Procent der jährlichen Brandver^ sicherungsbttträge der Landes-Brandversicherungsanstalt zunächst zur Unterftüfcung an Personen welche in Folge ihrer Theilnahme an Löschanstalten verunglückten, und ihre Hinterbliebenem sodann zur Förderung des Feuerlöschwesens, insbesondere zu Beitragen an Feuerwehren und Gemeinden nach näherer Bestimmung des Ministeriums verwandt werden Art 4 weist sodann an die Landes-Brandversicherungs-Commission „Vorschläge und Begutachtung über Verwilligung von Unterstützungen und Beihülfen aus den m Art 1 bezeichneten Fonds." Der Ausschutzbencht zu dem betreffenden Gesetzentwiirft war, entgegen dem Gesetzentwurf, nicht für Bildung eines Fonds, sondern sprach sich dahin aus, daß ein Fond zur Unterstützung verunglückter Feuerlöscher am Mten den Feuerwehren selbst gegründet und geleitet werde. Der Ausschuß sagte fobann wörUich: „Diesem (dem Großh. Ministerium des Innern) würde babel überlassen bleiben, alljährlich einen bestimmten Theil dieser Beitrage an jenen von Feuerwehren , für ttßung«. .mmtr mit Sabtnet auf :nnirtbfn. ffio? lagt irnrnbl. LSohnung ist kriruechen und alsbalb wrftätrtrofr *8'■ Zimmer,. i!, partfne, iini auf -miechru. Ä- IMitz. Meßmer Mnmger A«M- Ulb AmisdiM fit den Kreis Gieße«. PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit L üigerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. 40 Nit etwa ■« Minden, 29. Januar. In Folge schlagender Wetter in der benachbarten Zeche ..Meißen" ist heute früh die ganze angefahrene Mannschaft verbrannt. Um 1 Uhr Mittags waren 10 Todte und 9 V rletzte herausgebracht worden. 5 Mann, welche wahrscheinlich tobt find, befanden sich noch in der Grube. London, 30. Januar. Nach einer Meldung aus New-Iork hatte ParneÜ in einem offenen Schreiben die unter der Leitung der Herzogin von Marlborough, sowie die durch das Manstonshouse in Dublin veranstalteten Sammlungen zu Gunsten der nothleidenden Irländer abermals heftig angegriffen und behauptet, beide Hülfs-Comitss hätten für die Leiden der Irländer gar kein Mitgefühl. Alle nach dem Manstonshouse abgelieferten Gelder würden indtrect zu politischen Zwecken verwendet, indem man damit das Lehnsystem der Landgüter unterstütze. — Ein von der Herzogin von Marlborough veröffentlichtes Schreiben erklärt alle diese Behauptungen ParneÜ's für gänzlich unbegründet. Augusta, 30. Januar. Sieben sustonistische Senatoren und 22 fusto- nistische Repräsentanten haben am 29. ds. ihre Sitze in der republikanischen Legislatur wieder eingenommen. Äcl 5 Nh rin 10 Nie Al 3000 Ti l&i Ct! 3000 T st 2 P Telegraphische Depeschen. Wagrrer'S telegr. Eorrespoudenz - Bureau. Berlin, 29. Januar. Der Kronprinz ist heute Morgen um 9 Uhr inkognito nach Italien abgereist. — Auf ein an den General-Feldmarschall Grafen Moltke gerichtetes Schreiben, worin ersucht wird, dieser möge seinen Einfluß bei dem Kaiser geltend machen behufs Verminderung der deutschen Armee antwortete Graf Moltke: „2Ber iheilt nicht den innigen Wunsch, die schweren Militärlasten er.eichtert zu sehen, welche vermöge seiner Weltstellung inmitten der mächtigst n Nachbarn Deutschland zu tragen genöthigt ist. Nicht die Fürsten, nickt die Regierungen verschließen sich ihm, ober glücklichere Verhältniffe können erst eintreten, wenn alle Völker zu der Erkenntniß gelangen, daß jeder Krieg, auch der siegreiche, ein nationales Unglück ist. Diese Ueberzeugung heibeizuführen, vermag auch die Macht des Kaisers nicht. Sie kann nur aus einer besseren r eligiösen und sittlichen Erziehung der Völker hervorgehen, eine Frucht von Jahrhunderten weltgeschichtlicher Entwickelung, die wir Beide nicht erleben." Berlin, 29. Januar. Abgeordnetenhaus. Der Nachtrags-Etats, betr. die Canalistrung des Mains, wird in zweiter Lesung unverändert genehmigt. BreSlau, 29. Januar. Eine in der heutigen Morgen-Ausgabe der „Schles. Ztg." enthaltene Meldung betreffs Verhandlungen wegen Verstaatlichung der Oberschlesischen Eisenbahn wird von dem Verwaltungsrathe dieser Dahn für unbegründet erklärt. München, 29. Januar. Der Minister des Innern ließ tem Landtage einen Gesetzentwurf betreffs Abänderung der Bestimmungen des Polizeistrafgesetzbuckes über das Spielen in auswärtigen Lotterien zugehen. Salzburg, 29. Januar. Ein im hiesigen Bahnhofe ausgebrochenes Feuer zerstörte deffen Mitteltrakt vollständig. Die Seittntheile gelang es zu rette». Der Schaden beträgt etwa 60,000 Gulden. •roß?' 3( 6. Vermischtes. Darmstadt, 28. Januar. Gestern Nachmittag war die Schutzmannschaft in fieberhafter Thä'.igkeit, um die Hauseigenthümer zum Aufeisen der Trottoirs zu veranlassen. Allerorten ertönte denn auch das fröhliche Geklapper der Rotthacken, Holzbeilchen und anderer Enteisungs-Instrumente und es war eine Lust, anzusehen, wie namentlich in vielen Straßen der Neustavr die festgetretene, gehörig eingeäjcherte Eis- und Schneedecke den vereinten Anstrengungen wich und das glatte Basaltpflaster zum Vorschein kam, auf dem es nun kein Kunststück ist, trotz polizeilicher Dorschriften recht unsanft hinzufallen. Streuen darf man nicht — denn heute ist Kehrtag. — Wenn man adelig i(l.J Ein kürzlich geadelter Bankier, der erst Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt hatte, um das „Son" vor seinem Namen zu erlangen, beklagte sich dann in affectirtem Mißmuth über die Lasten des neuen Standes. „Sie glauben nicht," äußerte er gegen einen Freund, „wie langweilig eS ist. adelig zu sein. Man kann nicht einmal an einem Wachtposten Vorbeigehen, ohne baß derselbe präsentirt." — „Das ist doch wohl nicht gut mög« lich," antwortete der Freund, „da derartige Ehrenbezeigungen nur den höheren Officieren gelten." — „Erlauben Sie," erwiderte der Bankier, „es ist mir ja erst gestern passirt. Wenn Sie daran zweifeln, so fragen Sie nur den Oberst S .. ., der gerade mit mir war." Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde ?u Gießen Gottesdienst r Sonntag den 1. Februar. Morgens: Pfarrer Schlosser. — Nachmittags: Pfarrverwalter Schöner. Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 1. bis 7. Februar besorgt Pfarrer Schlosser. Lokales. Gießen, 30. Januar. (Vortrag des Herrn Architekt H u g am Dienstag Abend im Volksbildungsverein „über die Entwicklung des Wohnhauses".) Bevor das Wohnhaus und seine Constructionsweise besprochen wird, soll der Ursprung, sowie die Entwicklung und Ausprägung desselben bei den verschiedenen Völkern beleuchtet werden. — Da von urältesten Wohnhäusern wegen ihrer Zusammensetzung von vergänglichem Baumaterial 2c. keine Spur auf uns gekommen ist, so muffen wir bet den alten Völkern ihrer Baudenkmale gedenken, da von diesen bis zum heutigen Tage Ueberreste vorhanden sind, und uns durch Darstellungen mittelst Reliefs und Farbe Kenntntß von den damaligen Wohnhäusern geben. Das alt-ägyptische Reich, bis in das 2. Jahrtausend v. Ehr. hinreichend, gibt durch die noch erhaltenen gewaltigen Pyramiden, Obelisken, Sphinxen und seinen großartigen Tempelanlagen Zeugniß von seiner einstigen großen Bauthätigkeit. Das Wohnhaus jener Zeit, auS Holz errichtet mit mehreren Stockwerken, bekrönt durch Galerien, läßt durch seine skulpirten und bemalten Wände keinen Zweifel übrig, daß die Baukunst schon viel früheren Ursprungs sein muß, als unsere Geschichte hinaufreicht. Das alt- und neu-babylonische Reich, vertreten durch Ruinen großer Herrscherpaläste, zeigt uns die Anwendung der Gewölbe, so daß man die Erfindung der Kunst zu wölben bis um 1100 v. Ehr. setzen kann Sowohl Paläste, als auch die Privatgebäude besaßen meisten- theils gewölbte Räume, verziert mit Reliefdarstellungen; die Außenmauern incrustirt mit in Asphalt gedrückten, farbigen Thonkeilchen. Symmetrische Anordnung der Thür- und Thor- öffnungen scheinen geflissentlich vermieden worden zu sein. Eines unserer wichtigsten Bauglieder finden wir bei den alten Persern vor, nämlich die Säule; Ueberreste hiervon deuten auf die Pracht und Uepptgkett hin, mit welchen die Herrscherpaläste ausgestattet wurden Von Privathäusern find bloß noch Schutthaufen vorhanden, doch lehren aufgefundene Reliefs und Beschreibungen, daß diese Wohnhäuser aus den edlesten Hölzern errichtet und mit kostbaren Metallen bekleidet waren. Ebenso kostbar pflegten die Phönizier ihr „Daheim" aufzustellen und emzurichten. — Die Israeliten standen mit den handeltreibenden Phöniziern in enger freundschaftlicher Beziehung ; ihre Bauten wurden zum Thetl von phönizischen Baumeistern ausgeführt, so der von Salomo errichtete prachtvolle Tempel durch Hiram. Dieser aus kostbarsten Hölzern und edlen Metallen errichtete Prachtbau mit seinen zwei ehernen Säulen ging durch die Chaldäer (587 v. Chr.) zu Grunde. Gleiches Schicksal erreichte die zwei später, wenn auch weniger großartig auf dieser Stätte errichteten Tempelbauten. Betreten wir nun den klassischen Boden — Griechenland. Auch hier ist der Tempelbau hauptsächlich ins Auge zu saffen, in welchem sich die edelste Architektur ausprägt; der Privatbau entlehnt von diesem seine Kunstformen. Um daher das griechische Wohnhaus leichter fassen zu können, soll der griechische Tempel im nächsten Vortrag zunächst besprochen werden. Gießen, 30 Januar. Vorgestern Abend vergiftete sich eine noch junge Frau auS hiesiger Stadt vermittelst Schwefelsäure. Heute Morgen 61/2 Uhr erlöste der Tod die Be- dauernswerthe von ihren schrecklichen Schmerzen. — Die „Volksküche" vertheilte heute 1014 halbe Portionen. Verkauft wurden hiervon 113, 901 Portionen erhielten Arme, Kinder und Handwerkßburschen. fkbrnngen des Abg. v. Rabenau ein und hebt weiter die bereits in dem Bericht der Majorität feit der ersten Berathung ausgetauchten neuen Momente hervor, welche die Sammer nach seiner Ansicht bestimmen müssen, dem Verkaufe ihre Zustimmung zu er- theilen, welche zu keinem günstigeren Zeitpunkte als jetzt geschehen könne. Abg. Schröder ist nunmehr aus den in seinem Sondergutachten bereits angegebenen Gründen ebenfalls für den Verkauf; Abg. Rackä dagegen, da seiner Ansicht nach nora Seitens der Regierung durchaus Nicht vorgebracht worden seien. — Abg. Büchner bezweifelt, daß finanzielle Vortheile für den Staat aus dem Verkaufe resul- tiren und befürchtet, daß der Staat in Consequenz seiner seitherigen Eisenbahnpolittk auch bei diesem Verkaufe wieder Unglück Haden werde. Ministerlalpräsident Schleier- m ach er tritt den Bemerkungen des Vorredners entgegen. — Nach einigen persönlichen Bemerkungen der Abgg. Dtttmar und Rackä wird die Sitzung um iy4 Uhr geschloffen. Fortsetzung der Berathung morgen. Berlin, 27. Januar. Wählend die Annahme des Militärgesetzes in seinen wesentlichen Bestimmungen, wie schon gemeldet, nicht bezweifelt wird, will man vorhersehen, daß namentlich die B-stimmunq wegen der jährlichen Berufung der Etsatzreserve erster Klaffe lebhafte Debatten und das Einbrln- gen von Amendements veranlaffen wird. Man wird versuchen, ob eine gewiffe Erleichterung nach dieser Seite stch erlangen läßt. In Paris und Petersburg hat die Vorlage natürlich die Aufmerksamkeit gefeffelt, aber keine größere Bewegung veranlaßt, als ähnliche Vorkehrungen, bte dort getroffen wurden, bet uns hervorzurufen pflegten. Bremen, 25. Januar. Die hiesige Staatsanwaltschaft warnt heute öffentlich vor der Theilnahme an den Best-ebungen der sog. Anttsemiten-Liga, deren Flugblätter, wie fie sagt, augenblicklich in größerer Anzahl hier verbreitet werden. Das Unternehmen charakterisire stch durch das Versprechen, daß „der Name jedes Mitgliedes geheim gehalten werden soll." Außerdem heißt «S u. A. darin: „Zu Worten ist jetzt keine Zett mehr; Thaten sind jetzt allein unsere Loosung." Danach fährt der Erlaß wörtlich fort: „So anschet- nend zahm auch die zur Zeit aufgesührten Mittel und Wege zur Erreichung des Zieles klingen, so sollen doch unsere Staatsangehörigen rechtzeitig vor der Theilnahme an einer die Keime der nach § 130 des Strafgesetzbuches strafbaren Handlung in stch tragenden Verirrung hiermit gewarnt fein." Der genannte Satz des Strafgesetzbuches bedroht mit Geld- oder Gefängnißstrafe die öffentliche Anreizung verschiedener. Klaffen der Bevölkerung zu Gewaltthättg> ketten gegen einander in einer den öffentlichen Frieden gefährdenden Weise. A«S Glfaß-Lothrivgen, 28. Januar. In den letzten Jahren stnd von den reichSländtschen Gerichten viele Verurtheilungen wegen politischen Demonstrationen ausgesprochen worden. Die Fälle, in denen die sranzöflsche Trtcolore öffentlich getragen oder an öffentlichen Plätzen befestigt wurde, sind in Folge deffen äußerst selten geworden. Dagegen kommen immer noch Uebertretungen durch Geschäftsleute vor, welche Cigarettenpapier, Liqueur- flaschen-Etiquetten, Ringe rc. in den französtschen Farben, zum Thetl mit tendenziösen Inschriften und bildlichen Darstellungen versehen, in den Handel brachten. Diese Erzeugnisse find fast ausschließlich in Frankreich angefertigt. Die betr. Geschäftsleute wurden bisher nach erbrachter Beweisführung ausnahmslos zu entsprechenden Geldstrafen verurtheilt. Abweichend von der Entscheidung der übrigen Gerichte des Reickslandes hat nun kürzlich die Strafkammer ein sreisprechendes Urlheil erlassen. Da hiergegen das Rechtsmittel der Reviflon eingelegt ist, so darf man gespannt darauf fein, welche Entscheidung das Oberlandesgericht in Colmar, bei dem die Angelegenheit demnächst zur Verhandlung kommen soll, treffen wird. (Karlsr. Ztg.) Oesterreich. Wien, 27. Januar. Meldungen der „Polit. Corresp." Aus Konstantinopel : Die die Sklaverei abschaffende anglo-tnrkische Convention enthält Artikel, wonach alle die türkischen Gewässer befahrenden verdächtigen Schiffe, ausgenommen Kriegsschiffe, angehalten und visitirt werden können und die Schuldigen den Strafgesetzen unterliegen. — Aus Sofia: Die Betheiligung an den Wahlen zur Nationalversammlung ist äußerst schwach. Am eisten Wahltage wurden deshalb nirgends Wahlen vollzogen. Pesth, 28. Januar. Das Abgeordnetenhaus setzte die Debatte über Mocsarys Antrag, betr. die Straßenkrawalle, fort. Albert Apponyi beantragte ein Tadelsvotum, weil die Regierung Präoentiv-Maßnahmen zur Verhinderung der Unruhen unterließ. Baroß beantragte, das Haus möge die Aufklärungen des Ministerprästdenten zur Kenntniß nehmen und zur Tagesordnung übergehen. Nach dem Schluß der Debatte führt der Ministerpräst- deut aus, daß er die U.belstände nicht größer dargestellt habe, als sie in Wirklichkeit seien. Es müßten Maßregeln getroffen werden, um die Verbreitung krankhafter Zustände zu verhüten. Morgen findet die Abstim- mung statt. Handel und Verkehr. — Auf der kürzlich zur Aufstellung der Sommerfahrpläne abgehaltenen Conferenz der deutschen Eisenbohnen ist von der Frankfurt-Bebraer Bahn die Mittheilung gemacht, daß von Beginn des Sommer-Fahrplancs an, die Berlin Frankfurter Staatsbabn-Rout'e über Nordhausen die volle Concurrenz im Personenverkebr mit der alten Route über Eisenach aufnehmen, namentlich auch einen Nacktcurierzug zwischen Berlin und Frankfurt in beiden Richtungen fahren werde, während fie bis jetzt nur einen Tages - Schnellzug fährt. Hiermit ist die weitere Mittheilung verbunden, daß von diesem Zeitpunkt an dtrecte Wagen Berlin^Frankfurt der Eisenacher Route auf der Bahnstrecke Bebra-Frankfurt nicht mehr mitgenommen werden würden, so daß also die Reisenden, welche die Eisenacher Route benutzen wollen, in Bebra In beiden Richtungen die Wagen wechseln müssen. Irischbäcker in Gießen. Sonntag, den 1. Februar. Wilhelm Hartmann, Neustadt. Hermann Vogt, Seltersweg. Ludwig Keil, Neue Bäue. 16. im*8! «orbtnw ® a Aatterirodau8 tat 0»« । fiitM ""8", finit und'st git ilt»W torisch vrrmtti iialtn ca. 150 r,th-ll"° W °d« ; iimnit naten M t eigtei 14 litharini Md CUT inLzrn deren n Mtztliefertw «gchi an alle spräche an M gl*, blt Äi ijali obiger K Wien Gericht t M den 22 GnGeWlich 64) San Man 671) Die si -rnt-gerichts < ZahreS 1880 Tchttibmaterta - 2 $1 ' 5 Pf ' 2 Pst 6at ' 20 @ti 10 @r 5 5 ' • 2 Du' « r • 1 Mr 4* SÄ »»%?■ rmals beftil len f'w" 3-Än 610111 da« gehn, $atniB 8 für 4 ?ta utib 22 fufl,), b,r ^«Wltw^tn ® Dienstag Sbenb ün rlfbR Urf>^ belruchtkt wn vngLvzlchvn Bau- aünt Völkern ifinBau- ::i:MtTinte sollen auf dem Wege der Soumtssion, Welche bis zum 15. Februar 1880 zu- gelafsen wird und für welche die Bedingungen in der Gerichtsschreiberei des Amtsgerichts Zimmer Nr. 9, bis zum 8. Februar 1880 eingesehen werden können, vergeben werden. Für die offerirten Materialien sind Muster einzuretchen, welche im Falle deS Zuschlags für die Dauer der Lieferungszeit als maßgebend betrachtet werden. Gießen, den 28. December 1879. Die Gertchtsschreiber Gr. Amtsgerichts. In Auftrag: Reuning, H.-Gerichtsschreiber. Jagdverpachtung. Freitag den 6. Februar d. I., des Nachmittags um 1 Uhr, »oll die der Gemeinde Trohe gehörige Frldjagd auf vettere 6 Jahre auf dem Bürgermeisterei-Bureau daselbst an den Meistbietenden verpachtet werden. Trohe, am 30. Januar 1880. Großherzogl. Bürgermeisterei Trohe. 670) Schwarz. Allgemeiner Anzeiger. flufgeßoL Aufaebotsterwin: Montag den 15. März l. I., Morgens 9 Uhr, in welchem Katharine Elisabethe geborene Bender Exfrau des Zohann Adam Dudenhöser von Leihgestern beziehungsweise ihre Erbm sich beim unterzeichneten Gericht anzumelden beziehungsweise ihre Ansprüche zu begründen haben, widrigenfalls die Erstere für verschollen erklärt und deren Vermögen den Antragstellern überwiesen wird. Gießen, den 10. Jmuar 1880. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. 669)_____Langsdorfs.________ Holzverfteigerimg im Gießener Stadtwalde. Montag den 2. Februar 1880, von Vormiltags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in dem Dtstrtct Faulerboden nachverzeichnetes Holz versteiget werden: A. Brennholz: Scheich. Prügelh. Stockh. Retsh. Raummeter. Wellen. Buchen 38 16 26 1050 Eichen 88.4 66,5 60,3 1410 Aspen 2 2— — Nadel — — — 250 B. Bau-, Werk- und Nutzholz: 223 Eichen-Stümme mit 57— Fstm. 14 Fichten- „ „ 3,81 „ 3 Aspen- „ „ 138 „ 5 Eichen-Stangen „ 0,36 „ 51 Fichten- „ „ 4,39 „ Die Zusammenkunft ist weil der betreffende District zwischen Annerod und dem Lumpenmannsbrunncn liegt und der Anfang ganz in der Nähe von Annerod gemocht wird, in Annerod bei Wirth Steller. Gießen, am 27. Januar 1880. Großherzvgl. Bürgermeisterei Gießen. 619) A. Bramm. Holzversteigerung. Mittwoch den 4. Februar, von Morgens 10 Uhr an, sollen im Garbenteicher Gemeindewald, District Höhler, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 62 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 68 „ „ -Knüppelholz, 60 v „ .Stockholz, 50 „ Eichen-Knüpelholz, 19 „ „ -Stockbolz, 2010 Buchen- und EichenMellen, 40 Eichen Stämme von 12—37 cm Durchmefferuud4—15 m Länge, 11 Eichen- Stangen von 10—12 cm Durchmesser und 4—8 m Länge, 3 Nadel-Stämme und 8 Nadel-Derbstangen. Der Anfang ift zur bestimmten Stunde in genanntem District bei Nr. 1. Garbenteich, am 27. Januar 1880. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. 648)______Schwarz.__________ Bekanntmachung. Dienstag den 3. u. Mittwoch den 4. Februar, von Morgens 9—12 u. Mittags 2—6 Uhr, sollen die zum Schuldenwesen des Georg Hamel in Hungen gehörigen, früher gepfändeten Gegenstände, als: Oefen, Gußeisen, Stabeisen, Neifeisen, Schmiedeisen, Züber, eine große Quantität Feilen, Strichel, Garderobehalter, Schiefertafeln, Acker- und Waschleinen, Ofenröhre, Grabschippen und Schippen, zwei Säcke Kaffee, Kehr- und Handbesen, Reffe, Sensenwürfe rc. rc. meistbietend öffentlich gegen haare Zahlung auf dem Rathhause zu Hungen versteigert werben. Hungen, 28. Januar 1880. (672 sVetzberger, Gerichtsvollzieher. 474) Ein Haus mit Schlosserwerkstatt ist wegen Sterbfall zu verkaufen event. zu verpachten. Näheres bei 3. bh». HolzoersteiMMg in der Oberforfterei Schiffenberg. 608) Mittwoch den n. M. sollen in Abteilung Zellnrod versteigert werden: 62 rm Nadelholz-Scheiter, 490 „ „ Knüppel, 3720 Wellen „ Reisig, 157 rm „ Stöcke, 24 Nadelh.-Stämme von 14—18emDurchm.,7—15rn Längemit^-- 6.38h» 130 „ Stangen „ 8-12 „ „ 8-15 „ „ „ =10.68,, Zusammenkunft Vormittags 0 Uhr auf dem Vicinalweg nach Schiffenberg an dem Forstgarten. Gießen, den 26. Januar 1880. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Georgi. Aeikgebotenes. 663) Eine, an einem Bahnhofe in Oberhessen gelegene Restauration mit Oeco- nomiegebäuden, etwas Land, schönem Garten und Sommerwirthschaft ist preiswürdig zu verkaufen. Dieselbe eignet sich auch zum Betriebe einer Fabrik oder bei dem am Orte starken Verbrauche von Kohlen zur Errichtung einer Steinkohlen- Niederlage. Zu erfahren b. d. Exp. d. Bl. Sauerkraut per Pfund 10 H empfiehlt (562 E. Hainbach. ‘JMfnWrb billigst zu verkaufen bei Nklllvktl» LouiS Rothenberger, 673)______________Neuenweg 193. Brennholz. k Rmtr. Tanuenscheitholz, la. Qualität JL 7 — geschnitten. ....... 8 — gehackt......... 9 — oder per Ctt......„ 120 Buchenholz per Ctr..... 1.30 Bei 10 Centner frei in's Haus, liefert 48)Andr. Euler. Ziehung 24. Fehr. 1880. Lotterie zum Neubau einer kath Kirche in (22 B a d - jf& i # & i n g e n. Staatlich genehmigt. Hauptgewinne: JL 45 000, zweimal Jt 12,000, 3mal Jt 6000 rc. 11,800 Gewinne mit JL 230,000 baar Geld. Loose zu 2 JL versendet gegen vorherige Posteinzahlung die General-Agentur A. & B. Schuler in Zweibrücken, 404) Die so sehr beliebt gewordenen Altheebonbons empfiehlt Gg. Wilh. Weidig. 658) Ein sehr wachsamer Hund, 2V- Jahr alt, (Dogg-Race) zu verkaufen. __________________Neue Baue B. 86. -frische Veilchen empfiehlt Otto Gftril, 47) Ecke des Linden- u. Kirchenplatzes. Bettfedern und Daunen, Drell, Barchent n. Federleinen, Lieferung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung empfiehlt Die Möbelfabrik u. -Lager von Th. Brück, (44 Schlossgasse Lit^ B. Nr. I. 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Eintritt sofort- Wo? sagt die Expedition dieses Blattes.(682 666) Eine ruhige Familie sucht per Ostern d. I. ein kleines Logis von 2 bis 4 Zimmern nebst Küche und Zubehör. Offerten wolle man unter Chiffre A. 8. in der Exped. d. Bl- niederlegen. Restauration Rothenberger. Tagesordnung: Rechnungsablage. Neuwahl des Vorstandes. Um zahlreiches Erscheinen wird dringend gebeten. Der Vorstand. Xchlillschahliahö auf -er Woog mit Concert, Beleuchtung u. Jeuerwerk am Samstag Abend. Kaffee, roh, im Preise von Mk. 1 bis Mk. 1.60 sowie stets frisch gebrannten ä Mk. 1.20 bis Mk. 1.80 per unter Garantie für reinen Badenburg. Grosse Scblittscbubbabn* bis zur Badenburg gekehrt. 408) von Musburg 44. Fr. Seibel Msusburg empfiehlt Zu freundlichem Besuch ladet ein 668) «CS' ss«« V 'n 1. , 187, Möbel und Mobiliar-Verkauf. 512) Ganz besondere Verhälm.fie setzen mich in den Stand, eine größere Partie Möbel weit unter Fabrikpreis zu verkaufen. Dieselben bestehen in einer grünen Salongarnitur in Plüsch, 1 O^altffch, 1 Da^w"'(Z^itttbttsch, l Kommode. 1 Nähtisch einige Spiegel, oerschie ene Sorten Rohchuhle. eine hochfeine Schlaszrmmerernrichtung mit geschnitzten amerikanischen Betten sammt Haarmatratzen, 1 Ripsparnitur mit Tisch. 1 Spiegelschrank. 1 Waschtisch, 2 Nachttische, 2 französische B-ttlad-n sammt Matratzen und Betten, 1 Kanapee, 1 Klapptisch. 1 vier-cki^r polirter Dsch, 1 großer lack. Schrank, 1 Küchenschrank, 4 Fenster-Vorhänge, 1 Tr ppenstuhl. NB. Der Verkauf dauert nur kurze Zeit und ist für Braut, leute hie günstigste G?legenhett geböte. Seltersweg C. iktk, Hinterhaus 2. Stock. Stückrath. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannien die traurige Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere theure Gattin, Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Katharine Belz, geb Bergey nach langem, schweren Leiden zu sich zu rufen. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Frankfurt a. M-, den 28. Januar 1880. Die Beerdigung findet statt: Samstag den 31. Januar, Morgens i/29 Uhr, vom Sterbehause, Germaniastraße Nr. 15. (667 Verloren. 681) Sonntag den 18. d. Mts. ein goldenes Medaillon nebst Uhrschlüssel und Haken am Wenzels Garten verloren. Dem ehrlichen Finder eine gute Belohnung in der Exped. d- Bltts.____________________ 674) Lumpen, altes Eisen, Zinn, Zink, Papier und Glasscherben kauft Louis Rothenberger, Neuenweg 193. Damen Hebamme Müssig in Mannheim- *664 Die Colonial-, Material- t Farbwaareuhaiidlung Sonntag den 1. Februar 1880 Mit gütigster Erlaubnis des verehrt. Turnvereins M Gießen ng* Lei prachwoll öecorirtcm Saale: "MM GROSSES CO M ESST. ausaeWrt von der Kapelle des 2. Großh. Hess. Inf.-Regiments Nr. 116, unter Leitung des Kapellmeisters ö ’ 9 Herrn C- Krausse. Anfang präcis Uhr. — Entree 3S Mg. (68(> 2 Kilo Weiß-Brod.....60 Pfg. 1. Sorte 2 Kilo Schwarz-Brod . 3L „ 2. Sorte 2 Kilo Schwarz-Brod . L8 „ 659) Sammtliche Bäcker. Wärter. 616) Für die medicinische Klinik Gießen wird ein Wärter zum Eintritt am 5. Februar 1880 gesucht. Die Direktion des akademischen Hospitals. 643) Eine ältere Person zur Führung des Haushalts gesucht von Hetnr. Breuntng, Wallthorstr. ■. Darmst Die zweite Kamn Kmmn in Bezug hGihtN Autheils ergreift Abg. Met mWge Schüdigun n cht erwartet wer1 wissen btrartiflt An bcrg-Wehlar und Recht gebe, au4 E Berkehis die Erba chicanösem Widnf fiaat zu zwingen, Neue stichhaltige (5 norden und er be Lberfmanzrath S «ebrachten Gründ gebotenen Kaufpu iilimmt nunmehr f diente vorgebracht Mimten Landes »ervrdnürntAniar des Ausichusses o in den Vordergrr ^00-Dörfel u udJt Redner zum hessischen Bahne! gegen den Vertu der Drang der können, es ihm . Mige Mal auf» gestellten 0emein! Mefer^, e. Vermietungen. 675) Ein Logis von 3 Zimmern zu vermiethen- Näheres in d. Exp. d. Bl. 677) Eine kleine Mansardenwohnung mit Zubehör auf den 1. Aprrl d. I. zu vermiethen L. Petri II., Ludwigsstraße. 486) Die seither von Herrn Gerichts- diener Seitz innegehabte Wohnung, best aus 5 Zimmern mit Zubehör ist zu vermiethen. C. Port, Pflastermeister, __Lindengasse 229. _ 51) Der mittlere Stock meines Wohnhauses, bestehend aus sechs ineinander- gehenpen Zimmern, verschiedenen Mansarden und allem Zubehör ist zu vermiethen und kann sofort oder auch später bezogen werden. Helfrich, Marburgerstraße 177. 82) Möblirte Zimmer mit Cabinet auf sogleich billig zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Bl.________________________ n ei Jo n l Facon Prince of lillli'lMH'h'l." • brikat mit Doppelsohlen, Handarbeit, zu 16 Mk. das Paar, in grosser Auswahl (18 444) Eine kleine freund!. Wohnung ist wegzugshalber zu vermiethen und alsbald bezieht) r. Näheres __________________Universitätsstraße 78'. 253) Eine Mansardenwohnung mit Gartenantheil rc., am 1. April beziehbar, zu vermiethen. ___________Weinsaal. 530) Ein möbln tes Zimmer zu vermiethen b. W. MathiaS, Caplansg.196. Im Hessischen Hof ist der 2. Stock, bestehend aus 7 Zimmern, Kammern, Küche, Holzplatz u. s. w., pr. IS. April oder auch schon früher zu be- ziehen. (641) Hch. Schwall. - 52) Mansarde zu vermiethem " Fabrikant Iughardt, Kanzleiberg. 55) Laden mit Logis in der Mitte der Stadt zu vermiethen. Näheres in der Fandwirthschastl. Iocaiverein Gießen Sitzung l66i am Mittwoch den L. Februar 1880, Nachmittags 5 Uhr, im Horsaal des landwirthschaftl. Instituts. Israel. Männerkrankenverein. 5cnera(=üerfamm[ung Sonntag den 1. Februar, Abends 8 Uhr,