1880 Mittwoch den 29. December 9lt. 303 Ntfaiijittg Redacttonsbureanr | Schulstraße B. 18. «rpedittonsburea«r I 1 ß toel. im Nf ' , ■ 11. 194 T-.^t vfrnS(- Io6.j mit Laden ^orstratzezuvtt- aheres bei bet __J723ül wiSV^ Ek nnittbtn bei heute früh gestorben. Iraukreich. Paris, 24. D-cbr. D-r Vorschlag. durch einen Schl-dsgerlchtSspruch der sechs europäischen Großmächte beunruhigenden @oentnalititen »otiuBengen, dürste oiS im Prineip von ollen Großmächten ongenommen gee en^ U ber d Cauteien betreffs vorheriger Zustimmung Griechenlands und der Türkei, so topfe ■■■;; -'sortn werben unter 3 arbeit billigst ang W | ibo, KmbknoiaS» £•■ ötrciii Sick». >Uc eine» Diener» deoteigerS ist Per Bewerber st bei bem «J*« Sa-rBchcn, •"U5Ä* j.2^ des Abstimmungsverfahrens werden die Verhandlungen der Mächte wohl auch zu allseitiger Uebereinstimmung führen. Sobald Alles formell in die er Rich tung erledigt sein wird, werden die Aufforderungen an die Türket und Griechenland Seitens der einzelnen Mächte erfolgen, wie denn auch für die weitere Behandlung der Angelegenheit die Correspondenz von Macht zu Macht in Aussicht genommen ist, während die Form von Conferenzverhandlungen bisher von ^^^ette^angne^ st diplomatique" erklärt gegenüber ander- wütigen Angaben, daß der Kronprinz von Dänemark bet seinem Atzten Aufenthalt in Paris Gambetta nur ein einziges Mal wahrend eines D^ers bei Grevy gesehen habe und die Unterhaltung zwischen ihnen nichts Specrelles berührt habe. — Das Seine-Tribunal hat in bem von Madame Kaulla gegen verschiedene Journale anhängig gemachten Proteste wegen, ^leumdung dm „Petit Parisien" zu 300 Frcs. und die anderen Journale zu je 150 Frcs. Buße verurthetlt. Schweiz. Bern, 26. Decbr. Der für 1881 zum Bundes-Prästdenten gewählte Bundesrath Anderwerth hat sich gestern Abmd erschoffen. England. London, 25. December. Der englische Obercommandant in Natal meldet- Der Regimentsstab nebst 250Mann vom 94. Regiment wurden auf dem Marsch nach Prätoria von Boers angegriffen und überwältigt; von den Mannschaften sind 120 tobt, die übrigen gefangen; ein Lieutenant ist g^odM der Oberst und zwei Capitäne schwer verwundet; ein Commtffariats-Osficier wird vermißt; die Fahne ist gerettet. Der Obercommandant fordert die unverzügliche Absendung eines Kavallerie-Regiments; berenunge™ Erfolg errnu- thjge die Boers und werde die ganze Lage materiell andern. '_ Eine Dresche der Regierung von Natal aus Pietermaritzburg vom 23. ds. schützt die Zahl der Aufständischen auf 4000 Mann. Der Admcru- strator von Transvaal, welcher sich zu Petroria in Sicherheit befindet, glaubt nicht an die Dauer der Einigung der Boers. Es verlautet, d'e Boers hätten das Lager am Potschef Fluß angegriffen, sich aber mit beträchtlichem Verlust zurückziehen müssen. Die republikanische Boers-Regrerung druckte in e nem Schreiben an den Administrator Achtung vor der Königin und der britischen Flagge aus, sowie den Wunsch, den Krieg zu vermeiden; die Boers seien aber jedenfalls entschloffen, auf ihre Unabhängigkeit zu bestehen-und werde der Administrator aufgefordert, die Verwaltung des Landes ohne Widerstand zurück- »ugeben. Der Administrator erließ eine Proclamatton, worin Allen, welche das Lager der Insurgenten unverzüglich verlaffen, Straflosigkeit zuge- sichert wird. Italien. Rom 24. December. Gestern beglückwünschte das Cardinalcollegium den Papst zum Weihnachtsfeste. Der Papst knüpfte an seinen Dank eine Kn. sprach- in welcher er die Sprache der Presse, welche seine letzten Ausfuhr- unaen tadele, beklagte; er könne nicht stumm bleiben; seine Klagen seien gerecht. (5$ müffe fetzt abermals klagen, da man neue Feindseligkeiten mit ©efefc- Entwürfen W, die den Rechten und Lehren der Kirchewiderstritten, die Beseitigung der kirchlichen Jngerenz bet den frommen Werken bezweckten, das Kirchenpatrimonium betreffs der Seelsorge berührten und die Eh- scheiduna einführten. Man wolle durch Einführung der Laien in die Kirchen-Verwaltung die Kirche in ihrer Constitution verletzen. Er werde nicht aufhören, gegen solche Thatsachen zu reclamtren und die Freiheit und Un- abhängigkett deö Papstthums zu verlangen. Außland. Petersburg, 24. Decbr. Nach Mtttheilungen der „Nordd. Allg. «ta." bestände kein Zweifel mehr, daß eine zehnprocentige Erhöhung aller russischen Einfuhrzölle, mit Ausnahme des Salzzolles, ^sten Herabsetzung auf 20 Kopeken per Pud zu erwarten sei, von dem russischen Neujahr ab sicher »Ur a"ÄUetfl?26.Ä. Die Meldung des „Herold" ans O«ch°w über einen auf der Losowo-Sebastopol-Bahn von der Polizei entdeckten Tunnel wird officiell als unwahr bezeichnet. _ , — Telegramme aus Kischeneff und Odeffa melden von gestern Abend 7 Uhr ein ziemlich heftiges, eine Secunde anhaltendes Erdbeben. Zur Frage des Genoffenschafts-Gesetzes. Vor Kurzem brachte bekanntlich die „Nordd. Allg. Ztg." die Mittheilung, daß der Abg. Freiherr v. Mirbach an einem Gesetzentwurf arbeite, welcher der nächsten Reichstagssession behufS Abänderung unseres Genoffenschafts-Gesetzes , von der conservattven Partei vorgelegt werden solle. Heute erfahren wir, , daß innerhalb des Reichsjusttzamtes ebenfalls Vorbereitungen zu einer Revision , dieses Gesetzes gemacht worden sind und daß eine Vorlage, die ihrem Inhalte nach dem projectirten Entwürfe des Freiherrn v. Mirbach ähnlich gestaltet sein dürfte, Seitens der Reichsregterung gemacht werden wird, wobei es freilich noch dahingestellt ble'.bt, ob diese letztere Vorlage schon in der nächsten Session erfolgen kann. Eine Revision des Genoffenschafts-Gesetzes an und für sich ist übrigens durchaus wünschenswerth. Schon in der Retchstagssesfion 187» hatte der Abg. Schulze-Delitzsch einen Antrag eingebracht, in welchem versch-e- Vene Punkte speciell aufgeführt waren, die nach des Antragstellers Erfahrungen einer Aenderung bedurften. Auf Grund dieses Antrages beschloß der Reichstag am 11. März 1878, den Reichskanzler aufzufordern, den Entwurf einer Novelle zum GenoffenschaftS-Gesetze mit specieller Berücksichtigung der von Schulze-Delitzsch angegebenen Punkte, möglichst bald ausarbeiten zu lasten. In Folge besten beschloß sodann der Bundesrath am 27. Februar 1879, den Reichskanzler zu ersuchen, im Anschlusie an die bevorstehende Revision der Acttenqesetzgebunq die fragliche Novelle bearbeiten und dem Bundesrarhe vor- leaen zu lasten. Diese beiden Beschlüsse wäre:- die Veranlastung, daß dem Reichsjustizamte die vorher erwähnten Vorarbeiten aufgetragen worden sind. Inzwischen hat das Letztere den Entwurf des veränderten Actiengesetzes nahezu vollendet und es wird nun in nächster Zeit die definitive Feststellung der Novelle zum Ge> ostenschafts-Gesetze vom 4. Juli 1868 erfolgen. Dre Mtt- glteder der conservattven Partei, welche von der „Nordd. Allg. Ztg. in ihrer diesbezüglichen Mittheilung als „namhafte Persönlichkeiten gekennzeichnet waren, und Freiherr v. Mirbach hätten sich sicher leicht von diesim Stande der Dinge unterrichten und sie hätien daraus den Schluß ziehen können, daß cs ihrer besonderen Anstrengungen in der Sache gar nicht bedürfe, allein fie haben dies entweder nicht thun wollen, um sagen zu können , daß sie aus eigener Initiative die Angelegenheit in die Hand genommen hätten, oder sie wiffen thatsächlich um die Lage der Sache und halten es für nothwendtg, resp. r ützlich, der Reichsregierung durch Einbringung eines eigenen Gesetzentwurfes zu sccundiren. Denn Freiherr v. Mirbach will nach der „Nordd. Allg. Ztg." durch seinen Entwurf neben der Solidarhaft, bei welcher jeder Genossenschafter mit seinem ganzen Vermögen für bie Genossenschaft einzustehen hat, die Theilhaft in das Genostenschaftswesen einführen, und nach unfern aus zuverlässiger Quelle geflostenen Informationen gehen die Intention en im Reichs, iußixamte auf das gleiche Ziel hin. Diejenigen, welche auf dem Prtnzipe der unbeschränkten Solidarhaft bestehen, werden also bei den einschlägigen legisla. torischen Verhandlungen voraussichtlich nicht allein bic conservanve Partei, sondern auch die Reichsregterung gegen sich haben. Dabet durfte nun wohl von ^ntereffe fein, zu beachten, tote sich die deutschen Genossenschaften selbst zu^dteserE'für sir "hochwichtigen Frage stellen. Ste haben sich seit Ausbreitung des Genostenschaftswesens vielfach damit beschäftigt und es ist ganz natürlich, daß, nachdem der Zusammenbruch einzelner Genossenschaften in Folge mangelhafter Verwaltung oder unüberlegter Engagements ferne bekannten traurigen Wirkungen gezeigt hatte, die Genoffenschaftslage abermals ^ Erwägung zogen, ob solche Wirkungen etwa durch Einführung einer beschrankten Hastpfl cht^zu mildern seien. Zum letzten Male ist dies bei dem Verbandstage der deut chen Erwerbs' und Wirtbschaftö-Genostenschaften im gegenwärtigen Jahre ge chehen. Hier hatte Schulze-Delttzsch selbst die Frage in Anregung gebracht und er batte dieselbe dahin formulirt, ob neben den auf der unbeschrankten Solrdar- ha t beruhenden Genossenschaften noch eine zweite Klasse ebenfalls mit solidarer persönlicher, aber mit einer bestimmten Summe für jeden einzelnen Genosten schafter begrenzter Haft zuzulassen sei. Es wurde dadurch em S^anb gc* schaffen, wie berselbe in Oesterreich thatsächlich existirt, ohne sich jedoch befonbmn Anklanges boit zu erfreuen. Der beutsche Verbandstag hat die Frage, wie früher" auch in diesem Jahre nach eingehender D^scusston verneint und^damit ein Votum abgegeben, welches unserer Ansicht nach in erster Linie berücksichtigt zu werden verdient. Si-ye- > M 5 K», i." ,2 Telegraphische Depeschen. Waguer's telegr. C»rrefpondeur'«ure au. London, 27. Decbr. Die Regierung gab den Befehl ein Dragoner- Regiment nach Port Natal zu senden. — Das «Reuter sche Vureau meldet aus Durban: Nach Mtttheilungen der aus Middelburg inNewcastleeinge- troffenen Beamten haben die Boers auf eine Abthet ung ^es 94 Regiments aefchosten, als dastelbe die Parlamentär-Flagge aufhißte. Die Zahl der Ge- tödteten und Verwundeten betrage 200 Mann. Zwischen Dtanderton und der Grenze ist der Telegraph unterbrochen. -----------------------------“ «reis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bnngerloha. Grscheiut täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezöge» vierteljährlich 2 Mark 50 Deutschland. Berlin, 24. December. Der „Post" und „Nordd. Allg. Ztg." zu- iolae wird Graf Limburg - Stirum, welcher gegenwärtig auf Urlaub bei seiner Familie in Schlesien weilt, nach Neujahr die Leitung des auswärtigen Amtes weitersühren; bis dahin vertritt denselben in der Leltung des auswärtigen v. Schwend,« ifi ,rl jU vermiethen. bei-, Lindeirplatz, P-ndchall unb großen I & 37, oennidiift Carl Wenzel. — -le -llzeigeii. )cr 3i6trunttrri((it niiii» bn Fnsiär Conrad. ifcUn», kolonial-1 HMMnntz xoixb ein f unter züchzen Le> .6t. Zu eriragtn in, Bl. | einen Möbelwagen ötbenbto Umjüzen einem iftnnunter billigster betzenl empfoblen. t’urxl Wttw. Wien, 27. December. Baron Eck und Glasmaler Kackenreiter sind wegen Fälschung von Actien der Münchener V-reinsbank in Wien verhaftet. Bet der Hausdurchsuchung wurden alle zur Fälschung nothwendtgen Werkzeuge, sowie viele ausgeführte oder in Ausführung begriffene Nachahmungen der be- zeichneten Actten vorgefunden. - l Dublin, 271 Decbr. Die Regierung verbot gestern zwei Landmeettngs in der Grafschaft Wicklow; die Verfügung wurde ohne Widerstand befolgt. London, 27. Decbr. Meldung des „Standard" aus Durban vom 25. ds.: Der Angriff der Boers auf die britischen Truppen zwischen Leyden- bürg und Prätoria erfolgte, während Mannschaften des 94. Regiments unbewaffnet 34 Wagen, deren Eskorte sie bildeten, aus einem Sumpfe herauszuführen suchten. Boers in Potschefstroom tödteten einen britischen Capttän, welcher das Aufhtffen der republikanischen Fahne verhindern wollte, sowie fünf britische Colontsten. Oberst Belqlatre vertrieb die BoerS durch Geschützfeuer aus einer Position am Potschef-Fluffe, wobei 100 Boers getödtet und viele verwundet wurden. Saint-Etienne. 27. Decbr. In einer Kohlengrube sand eine Erplo- sion schlagender Wetler statt; es sind bereits 11 Leichen herausgeschafft. m r *• Konstantinopel, 27. Decbr. Meldung der „Agence Havas." Aleko Pascha überreichte der Pforte seine Demission. Wie verlautet, sprach sich die Ftnanzcommtsfion gegen das Prosect Weitendorfs aus. p 28. jDcccnxbcr Ä!7I SßcißnocßtSQ bcnb tombt t'in Wa«- l . Hol-schn-tderet durch heißes Wasser arg an Pen Seinen verbrüht. Bon einem des Einzelnen soll keine Rede sein und wäre es leotgltch em unglücklicher »asaN einen armen Familienvater getroffen hat. Die Verletzungen sollen ziemlich schwer«let? xx 2n der Lindengasse wurde in der Nacht vom ersten »um »weiten / g?" dm Hungt„ w?,d toe -^n iU wissenschaftlichen Zwecken In dortiger Gegend aufbewahrt werden st°nd.-°dü',°s°V -Xil** f0|i f™ Abhili. M>fl, £ ,1". Das in der Expropriationssache der Stadt Gießen aeaen Baltb „u ESS »-.K-eAS b. d. 5. Suppen Anstalt. Hfle si,^w"u^ka"m^^" in ^"chelchen geheftet zum Verschenken an Bedürf- Bahnhofstraße beim Hausvater der Herberge und bet Herrn Kauf- mann Hainbach; Markt bet Herrn Wilhelm Klee; Grunbergerstraße bet Herrn Kretsamtsgehilfen Döring. 8001) Der Borstand. s, in 0 n «nE Herr Beklagte seine Remonstration gegen die unterm 21. Juli l. I »u erft°*0te Decretur der klägerischen Kosten dritter Instanz auf die Behauptung J? Ä TÄ®*len fe,en fn btm Ut$eU be8 ®r°W- Berwaltungs-Gerichtshofs vom 24?JuU 2 bafi hns9C n tofrbm Unbr b0TUm al8 stillschweigend compensirt zu betrachten; ,nn,M „7= das gemeine Prozeßrecht nur die in einem Endurtheile Übergangemen Prozeß- treffen während „bei blosen Jnterloeuten, welche die Hauptsache ^bc- nÄ 'üher8 »‘n”6 9renk bC.8 J?8*8 über den Kostenpunkt einer Suspension des Erkennt- Kntlichm tuSEsfl "ÄAV ,MrsL 8a’"' ®M,rä9'4bcr b™ Nicht Urth.« M Gmßh. V.,w°ltungb.«-richtH°f- -in Endurth.il 3*ns Mn a‘ Ä,toSlDUnter-!at<;toetben Fa"n- ba& bet Verwaltungs Gerichtshof an die Kosten überhaupt, nicht gedacht hat, zumal er ja doch die Kosten -°Ä- 6"‘l‘6elbU''8 Ni«'« m.hr *!n®, a b Jf $ l lt ch e Compensatton der Kosten dritter Instanz nicht zu ver- worden wäre^ b e t iebenfaD8 in ben Entschetdungsgründen speci-.ll gerechtfertigt Gegenwärtiger Preis in der Gasanstalt X. 1.- per Centner " „ in's Haus geliefert „ 1.05 per Cmtmr b-rrchneF'""" “** so wcrom 'y.ersür'lO Der Transport in das HauS «rsolgt von der Gasanstalt aus Bei Ab. Qna"«ät°cn ™ ^'"tn-r, von Herrn Emil Pistod auch in kl-inmn (7804 Lokales. e. ,a;, 28. December. In der am 11. d. Mts. abgehaltenen Sinuna des Kreis- Ausschusses wurden zunächst die Mitglieder der Kreis-Schulcommission wiedergewählt und zwar Herr Bürgermeister Bramm, hier, 6 „ Beigeordneter Keller, „ „ Decan Strack, Lang-Göns, ntu 6£toa^It: „ Realschuldireetor Sold an, hier. toÄ?'6 $'nn Dr. H°ifm°nn folge». , .. Betreff der Anstellung einer Lehrerin für weibliche Handarbeiten zu Treis a d Lda b»ateffl®rD^‘ ÄreSan^ @l^cn °uf Grund eines Beschlusses Großh. Kreis-Schulcommifsion b \@rTeä?e fietl$£tet' b. A» ______ m.F- r r et . ^0^b^^sbN Gründe' für nicht gerechtfertigt äs iS'ä ÄXn in biTCäene8be8nffi«f 1att?rDb ?0Iiup^en' unter Verurtheilung der ®^eh be $Clf^tCn8 Unb -'nem in die Kreiskasse zu "zahlenden Aver- Grasen^u^S^^? Johann Wilhelm Hochstein zu Utphe gegen den Herrn Krnsausschuß erfolgte RÄ dahin: SK ?”3a6,una ,inte aoeifib"“l= b.irE.ndm S-ch. b.« Id h. Vermischte S. Marburg, 26. Dec. Heute Morgen wurde die Leiche des Studioius ß ».,a SÄ fit ™r 1,in “°^,nDtn ®tha- °'- acidjnet, d-e andere von dem früheren Studirenden Herrn Jobs. D-forih au§ ^'rnmpr^ hE herruhrend, Seitens des Preisrichter - Collegiums lobend anerkannt &n(Ss Bi»" üI§ ®rfQ6 fÜr CinC flrÖÖere heutige^SchöffengeM Mch^er" Ächer°an e^en^Witth"am benheimer Fort eine Forderung hatte. Derselbe sandte sewen ^ ?Lamlr®E; trage iu d-m Wirihe" zu.-,sen° und ,u trinken, bl" die F°!d-?un^aet,7a ei'" U ^ursche nahm noch Militär und Civil mit, es wurden zwei -ÄSr 1 j r ? ®0Pt7bS“ 8uÄ: "L? -•«“»« «SU mein-VA erwiderte der Bursche. Diese Art der Zeche - Begleichung' err?gte°den^Wrtt> und veranlaßte unter der Gesellschaft eine allgemeine Keilerei; der Metzgerbur>'ch- soll aus dem Hause geworfen, aber w-eder hereingekommen sein und ThÄn^^und^^'^enüer?er trümmert haben. Andere angebliche Excedenten wurden nicht aufge unden ber mS- Serbursche aber wurde von der Anklage der Sachbeschädigung und des äau§ineb?nl- bruches freigesprochen und - die Rechnung ist beglichen. Hausfriedens, cv . Die Petroleumsausbeute bei Edemissen im Hannöver'schen erreat arabes Jnterresse. Rach dem Berichte dortiger Localblätter gibt das eine Loch d r deutschen Petroleum-Bohr Gesellschaft Nr. 3 ununterbrochen täglich 8—10 ,^aß 30 feit etwa 4 Wochen, Nr. 4 die gleiche Menge. Das Oel ist ein Gemllck und dem eigentlichen rohen Brennöl und hat einen Werth von etwa 10 JL "ebn Das Loch Nr. 3 kostet mit allem Zubehör bis zu einer Tie e von ca 70-80 M 13.350 ^4 bleib/lB.SSO0^«ein?rtTl0^9ia%e'ben7@rfaB^Ä8en,ieme°5>eanrani,:inÄsäm“ baä * ,rA. ~c ^Episoden vom Agramer Erdbcben.j Kurz bevor das Erdbeben am 9. November eintrat, befanden sich, wie uns erzählt wird, in Groß Goriza zwei israelitische Ländler in ^gend ein Geschäft. In der Hi^e der Liff/renz «L der Boöen d? 2 gegen einander und - jeder in der Meinung, er werde vom G-gner an- gefallen ßngcn an, sich gegenseitig zu prügeln und zu schimpfen, bis sie tnfolae der Slöüe beide am Boocn lagen und endlich erfuhren, welche Gewalt zwischen ihnen den Schiebsrickter machte. - Ein Agramer Hausbesitzer, der kurz vor dem Erobebrn e.n «HÄ trunten und den das Erdbeben auf der Landstraße überrascht hatte, glaubte unter stetem Wanken b ?-rnm»^"^brul'olzen auch die den Hüneming umgebenden Buchen sollen fallen und d e alten Felsblocke werden zerschlagen und m die Straße gepflastert. Wir würden die Kunde Nicht glauben, wenn die „Lipp. Landesz." es nicht berichtete, die doch gut unterrichtet sein '"A, und wir selbst nicht aus der phasenrcichen Geschichte des Hermannsd?nkmal wüßten daß £l«!!len 5tei?€n ,,in Detmoli» mancherlei zuzutrauen ist. Indem sieden Teutbera ruiniren schneiden sie in ihr eigenes Fleisch, das sollte man in Deimold bedenken, wo man aus dem Besuche des Hermannsdenkmals doch eine große Einnahme zieht. Handel und Verkehr. ms Ai 28 D-cember. Auf dem heutigen Wochcnmarkte kostete. Butter per Pfd je 118 ^^^'Hühner-ie, 17-0^, 2 6t. 13^, Gänseeter 1 St. 10-11 ^'L-r Stück 5-9 Kasematte per Stück 3-0 Erbsen 1 Liter 20 A, Linsen 1 Liter 24 a Md'60 ^0^. Hühn« P.St ^4 0.90-1.20, Hahn-7'p. St OBO-l^'o L pr *Jb:®°-80^' Enten per Stuck JL 1.70 2 00, O- ^ i,fleisch 66- 00^ per Pfd H unb ?*V ’5 Kalbfleisch 45-50 4, Havimelflellch 50-66 64-68 4, Kartoffeln per 100 Kilo 4 00 0.00. Zwiebeln v fift JL 9—10 Z ., L'ter 16 und 18 Weißkraut 100 Stück JL 4.00-5 00 * _ ^7> December. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Anaetrieben ^Ie n^r?tfp3l0pn?^ f^Unbc^Sctiet^ S° unb Rinder, 190 Kälbtt und 40.! Hammel Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. 67—69, 2. Qual. JL 62—64 Kübe unb 40-50 5^-?7' 2- ?ual- JL 45-50, Kälber 1. Qualle 54-56, 2.^ Qual. \ -.4T56, 2‘ Dual. JL 35—45 per 100 Pfd. Schlachtgewicht. Schweine je nach Qualität das Pfund 65 — 00 H. u 32 5g?rra Vfy Mebl Nr. 1 JL 40, Nr. 2 JL 38, Nr. 3 hiesig« ab Bahnhof hi« 22.25-50.00 ' abuS Umaenenb '»"o^i« 12A-^-2A25ö S "Ä 1 22.00-S: E» 1/ « IO otVe ** 13.50—15, Kohlsamen JL 27.00—28, Erbsen JL 19—27, 16- k8' 8'Aent 20-40' lohnen, weiße, JL 23—25, Roggenkleie JL -, sÄichEo ' .fr°be mnd feine - Rüböl, detail, 64. Stimmung^uhig. Haupt- No"LL'Lo°7wi»7X*“1: - (S“$r,i,t 6,r|le6ra«f5”™11"» nninßrnü£^Xo8t8^af b(Qmif befint*9te- bie einfache Bestätigung des U? ll8c au8äl*f^^cni sofern die Worte des erstinstanzlichen De- ST8'in b#m°??,CILben 5?aiIU»: <"unteT Aussetzung der Entscheidung über die K°uen in dem Decisivum seines Urtheils vollständig wiederholte; rw ckt onÄrn"ÜL Referat aus d-m erstinstanzlichen Urtbeil b-, tAoibnn« , n» C? n 8b^t be§, Verwaltung« Gerichtshofes erkennen läßt, die Ent- vunkt ru der olItn ^heilen, also namentlich auch in dem Kostrn- punkt zu der sein i gen zu machen ; ^.rx.o ,-lt.,braL^öAo? b-! Urthetl des Kreisausschusses vom 28. Februar 1880, welches über alle Kosten, über welche noch nicht entschieden war, entschieden hat bei der Ko- stendecretur mit Recht auch auf die Kosten dritter Instanz bezogen worden ist; den ist M ®lntoanb 9e0Cn bie der festgesetzten Kosten nicht vorgebracht wor- Hol D Moni' voll i« ' Dißricte steigert r Sc 9 Buche» t Men Nadel ■ 8. Bai 125 Eich und 50 ( gech 2 Sud 186 Fich 122 „ Die, Straße m & tfa MW' 8365) Mwl soll auf \ raithe der Flur. Mt ?«- 50 V992 80 meiflbiden Gießen, Großh 7799) Mu Unterze vrrhältnisl gelegene, । mit einei Steuer, d die dabei ge 6 Morgen Wiesin, 1 Morgen A neter, vte Bestand ui großen mit unter günst kaufen. Durch t Queltwasfer, und ist in Sommer stet Händen. t Außer dec d-e Mühle f( werden circa «Mi ®tu Berg. , Kallfliebhabk W Uab $ ®t4b, wenden. --- Ä c CO CO S) 5. kHM i IW s I BESTER U. BILLIGSTER: ERSATZ. TuLVEBfSIR^^ JOLlEEb i Exträct 1 Ai M und ter. Wellen. e 8304) von 8366) Gg. Wilh.. Weidig, 8367) Giessener Gaswerk (6603 . zu Handlungen. (3487 58 32 32,5 1350 980 1080 2 4 86 122 den und ver- Langermann, Oberamtsrichter. Bau-, Werk- Eichen-Stämme m m 28 33 24 u. Nutzholz: mit 60 Festmtr B. 125 von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in Dtstricten Oberhag, Unterhag Neuhege nachoerzeichnetes Holz steigert werden: Will, Gerichtsschreiber. ,'989 V99?. Rau Buchen 89,5 Eichen 26 Nadel — Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 3. Jan. 1881, Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Walz. Gas-Kocliapparate und -Herdchen bewährtester Constraction in allen Grössen empfiehlt Freitag den 7., 28. Januar, 18. Februar, 11 März, 1. und 22 April 13. Mai, 3. und 24. Juni, 15. und 29. Juli, 16. September, 7. und 28. October, 18. November, 9. December, Vormittags. Als Gerichtstage in jeder Woche sind bestimmt: Dienstag (für Civil - Processe) und Donnerstag (für Geschäfte der freiwilligen Gerichtsbarkeit). Die Gerichtsschreiberei ist dagegen täglich (mit Ausnahme der Sonn- Feiertage) von 8-11 Uhr Vormittags für die Rechtssuchenden geöffnet. Ltch, den 20. December 1880. ö " Großherzogliches Amtsgericht Lich. IeisgeLotenes. 8269) Ein Haus in bester Lage des Seltersweges mit neu eingerichtetein Laden ist zu verkaufen oder zu vermiethen. Näheres bei Nowack * Schlüter. A. Brennholz: Scheith. Prügelh. Stockh. Reich. ' Legt, tai tfi 2>at5erg, ;rjEra »erbt, U man im « J-iftn icQffl lind r. S.r irürcrn eit tobt i tet gut Mmichm M rmanniKdutil wüslw, f.c dm Initbng tuinim, tKr.ftn, eo mn aat 6m Einkaufspreisen. Gießen, den 21. December 1880. Cart Brandgaffe 8268) Ihre so beliebt g-wordenen Melange-Wee’s täglich frisch gebrannt, von JL 1.20 an, als vorzüglich per Pfd. «A. 1.40, empfiehlt die i Kaffee-Brennerei üv°n S. Elsoffer, ________Mnktstraße 205. e- & Ä ffl Bekanntmachung. 8357) Die ordentlichen Sitzungen des Schöffengerichts im Jahre 1881 werden abgehalten werden am Corsetten tn großer Auswahl empfiehlt billigst (8301 A. Fangmann. Holzversteigerung. Mittwoch den 29. December dS. IS. kommen im Sicher Stadtwsld, District Langenbuchen, 40 Eichen-Stämme öon 30 46-cm Durchmeffer und 5—15 m Länge, meistbietend zur Versteigerung. 9 Uhr 'b^lammenkunft ist am Hattenröder Weg vor dem Wald, Morgens Lich, den 21. December 1880. 50 Hofraithe in der Flügelsgasse, _____ 85 Miststätte daselbst, meistbietend versteigert werden. Soeben erschienen: Möckers angeblich ethisch - sociale Iusiensrage, eine allseitige Beleuchtung derselben vom politischen und sittlichen Stand, punkte aus mit besonderer Berücksichtigung der Mischehe für alle Staatsbürger ohne Unterschied der Consesfion Prosit . 1 euj 1' 4 2« 6rgdmis oieroon ab bit Wen ijtn. odebt man in te '< 6as rohr Sremwl ahne ? tjrbtefa om 9. üJstunkr Knoch (Engel-Apotheke). (8351 Y Garten- Xe*«* $0 vom ITass gezapft. «X Andr. Euler, 4457) ein. Der Vorstand. 8352) , o n- sendnngvon 1M. 20Psg.wird „Dr. StirQ 5 Heilnreihode" u. fiiröOPsg. daL Buch „Die Gicht" franco iibcrall bin versandt von Lichter'« Yerlags-Änstalt in geipnfl. Buchenholz per Ctr. Bei 10 Gentner frei in's Haus, liefert Ausstellung von Schülerarbeiten -er hiesigen Handwerkerschule, sowie von Lehrlingsarbeiten. 8316) Die diesjährigen Arbeiten der Schüler unserer Handwerkerschulen (Erweiterte Handwerkerschule und Sonntags - Zeichmschule), sowie die Arbeiten hiesiger Lehrlinge, welche in Oppenheim a. Rh. ausgestellt waren, sollen am 29., 30., 31. December und am 2. Januar in unserem Lokal (am Asterweg) zur Ausstellung kommen Die Zimmer sind von Vormittags 10 bis Val Uhr und Nachmittags von 2 bis 4 Uhr geöffnet. Schluß der Ausstellung am 2. Januar, Mittags um 12 Uhr. Wir laden unsere Vereinsmitglieder, sowie alle Interessenten zum Be- suche der Ausstellung ein. Der Hauptlehrer: Der Vorstand das Gewerbevereins: Aug. Hug. Dr. H. v. Ritgen. Brennholz. ä Rmtr Darm Ist. 28) enlht 1. Beka Justiz, die A 2. Beka der Verwaist betreffend. 3. Dier Mgst geru§ Meiheim für amts Candida Arn 24 Schlierbach e Oppenheim, i daS Paient । am 1. Decbr Ber^eim bii 6. Dlcbr. wi dir Lkhrerstklll aspiranien Au zu Merlau - Luckhardt von sowie der Hal nannt; am 11 als Geometer wurden dem § ker Gemeinbef Heubach die & Decbr. wu stelle an der ® Zchulamtsaspirc Gemeindesch 4- Dienste B» zu Allenz Schuldienste ent! n 51 Muhest« Ergnädigst^ mV“ b-i d ill d!» ®*i«l W ö» «ün« bii 6tS,n^ d rK: Srffe LL'K " 'st al Bci Durchsicht dcS tUnftrirtcn DuchkS: „Dr. Slinj'3 Heilmethode" werden sogar Schwkrlrnnke die Ueberzcugung ae- toinnen, daö auch sie. wenn nur bte richtigen Mittet zur Anwendung gelangen, noch Heilung erwarten dürfen (53 sollte daher jeder Leidende, selbst wenn bei ihm bislang alle Mcdicin erfolglos gewesen, sich vertrauensvoll dieser bewährten Heilmethode zuwenden und Nicht säumen, obiges Werk anjnschasfen. Ein „Auszug" daraus gratis u. franco. Vermischte Anzeigen. JL 3—4000 Vormundschaftsgeld sind gegen hypothekarifche Sicherheit auszuleihen. Näheres bei (8361 Labroise, Rechtsanwalt. 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Petri. 8360) Die beiden von der Firma Docter & Katz gemietheten Läden mit Logis sind einzeln oder vereinigt ander- weit zu vermiethen, beziehbar am ersten April 1881. __Labroise, Rechtsanwalt. 8359) Eine kleine Familienwohnung zu vermiethen Reichensand C- 130. 8292) Das seither von Herrn Rechtsanwalt Barth bewohnte Logis, der dritte Stock und Mansarde meines Wohnhauses (Neue Anlage) ist bis 15. März anderweit zu vermiethen- I. Alker. 8255) Der untere Stock meines Hauses von 5 Zimmern nebst Zubehör per ersten April zu vermiethen. ______L. Bersch, Alicenstraße E. 102. 8141) Ein kleines Familienloms mit abgeschlossenem Corridor und allen Bequemlichkeiten zu vermiethen und alsbald zu beziehen.___________W. Sculing. 7612)) Ein schönes Familienlogis (im 2. Stock), bestehend aus 2—3 Zimmern, Küche, Corridor, Balkon zc., per 15. Jan beziehbar, zu vermiethen. 6730) Der 3- Stock meines Hauses, bestehend aus 6 Zimmern nebst allem Zubehör, ist anderweit zu vermiethen und am 15. 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