(3662 Str. 122. Samstag den 29. Mai 188«. Hichener Wrzeiger Anzeige- M Amtsdkti fit den Kreis Gieße«. Expe>itio«Abureaur ] Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. PvelO vierteljährlich 2 Mar? 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. kadehäufer zur sind, btm Vereine ' N eint Liste in i 3 x 4 , en von Mitgliedern Vorstand. 'M Zimmer zu Der- Wäusdurg 48. .eiüogis, befkbenb im alb zu vemietheu. 'auch, Pleichsttaße. ntr ui vermiethkn bei bvrelhändler Ebel. ... Sin- tn : ?belNvos iwn®?: jj?at • xj. e^9 ... -ißen- -.i.'AtL ' A-ikige«. eknecht wird gesucht int Marken. »des. ■ eine volonlainn, fr. Aoy sagt bk Expcd. M5 WvhMNg Atn fich des Herrn Volk tarlMtick^ gonee, LöckerMst^. ucht ^»2 za- „itb ein Mgtt u!'" L°- -7" MiL-oi"- Deutschland. Berlin, 26. Mat. Die „Dorfzeitung" ertheilt nachfolgenden „guten Rath" : Wenn unsere parlamentarischen Zustände verfahren sind, wenn heute Conservative und Ultramontane, morgen Conservative und Liberale und übermorgen Liberale und Ultramontane zusammensttmmen und die Regierung keine Partei besitzt, auf die sie sich stützen kann, so liegen die Hauptgründe einmal in der Täuschung des Kanzler- über das Centrum, anderntheils in seiner eigenen Abneigung gegen eine starke ausschlaggebende Fraktion, mit der auch die Regierung und er selbst rechnen muß. Der Freund, der nicht unbedingt und zu Allem Ja sagte, was er selbst wollte und für Recht hielt, erschien ihm im Lichte des Feindes; er wollte seine Stützen bald hier, bald dort suchen können und zerbrach das Werkzeug, mit dem er seine größten Pläne durchgeführt, weil es nicht blindes Werkzeug werden wollte. Es ist uns erklärlich, wie Fürst Bismarck nach seinen Riesen-Erfolgen, bei seinem treuen Wollen und Streben für das Beste des Reiches, bet seiner Nervosität und bei seinem ganzen Charakter, der das Brechen und Biegen vorzieht, allmälig dazu gekommen ist, um seine Ansicht, seine Gründe, nur seine Mittel zum Zwecke als die richtigen gelten lasten zu wollen, jedes Hemmniß auf seinem Wege als ein nationales Unglück zu betrachten und stets an bösen Willen und reichs- fetndliche Absichten zu glauben, wenn ihm widersprochen wird. Aber wir sind auch im Tiefsten überzeugt, daß gerade hieraus die Verworrenheit unserer ganzen Lage hauptsächlich stammt und daß wir einer trüben Zukunft entgegengehen, sofern ^es der Kanzler nicht vermag, an ehrliche Reichstreue zu glauben, auch wo er auf Opposition trifft, seine eigenen, meist so großartigen, aber häufig allzujäh dem Bestehenden gegenüber tretenden Pläne nach den sorgfältigsten Erwägungen einer im Großen und Ganzen mit ihm einverstandenen Majorität umzugestalten, ein wenig mit der Welt und ihrer Abneigung selbst gegen das gute, aber überraschende und tief einschneidende Neue zu rechnen, kurz, von seiner vereinsamten, das Mißtrauen nährenden, den Eigenwillen befördernden Höhe herabzusteigen und den Männern, die er einst selbst so hoch geschätzt und die auch heute noch dos Beste wollen, wieder menschlich näher tritt. Der durch und durch patriotische und erfahrene Miquel, dermalen Oberbürgermeister von Frankfurt, tst's jedenfalls, der diesen Rath ertheilt, und nach allerlei Anzeichen ist Aussicht, daß das gute Wort das rechte Ohr finden wird. — Es ist neuerdings ausdrücklich darauf hingewiesen worden, daß auch noch Einführung der neuen Procedurgesetze die Verpflichtung des Finders bestehen geblieben ist, den Fund bet der Polizeibehörde anzumelden, wogegen der' Finder nicht mehr die Verpflichtung hat, die gefundene Sache zu gerichtlicher Verwahrung anzubteten (wie dies im frühern Geltungsbereiche der Allgemeinen Gerichtsordnung obligatorisch war), und ebenso wenig besteht die Noth- wendtgkeit, die gefundene Sache ohne Antrag aufbteten zu laffen. Mit Rücksicht darauf, daß in vielen Fällen die Feststellung eines Finders von Erheblichkeit wird, ist es für erforderlich erachtet worden, durch eine mit derjenigen Person, welche die Fund-Anzeige macht, aufzunehmenden Verhandlung Seitens der Polizeibehörde die erfolgte Anzeige festzustellen und gleichzeitig die Erklärung aufzunehmen, ob der Finder Anspruch auf die gefundene Sache oder den Ftnderlohn erhebt oder nicht. Erhebt er einen solchen, so ist ihm zu eröffnen, daß es ihm überlaffen bleiben müsse, wettere Anträge bci Gericht zu pellen, wie es das zur deutschen Ctvtlproceßordnung erlaffene Gesetz vom 24. März 1879 im § 23 vorschreibt. Erhebt er dagegen diesen Anspruch nicht, so ist er zu der Erklärung zu veranlassen, daß er sich weiterer Ansprüche an die gefundene Sache begebe. Ist die gefundene Sache dem Verderben oder sonst einer beträchtlichen Verminderung des Werthes unterworfen, oder erfordert ihre Aufbewahrung beträchtliche bis zur Hälfte des Werthes ansteigende Kosten, so ist dieselbe in jedem Falle dem Finder zu belasten, weil nur dieser nach dem vorangeführten Gesetze zu dem Antrag auf sofortigen Verkauf befugt ist. — Das in Zürich erscheinende internationale Organ der deutschen Socialdemokratie bringt, wie wir einem Telegramme der „Wiener Allg. Ztg." entnehmen, unter der Ueberschrtft „Ein Austritt aus der Partei", die Erklärung der Parteiführer, daß der bisherige socialdemokrattsche Abg. Hastelmann, Vertreter von Barmen-Elberfeld, aus der socialdemokrattschen Partei ausgeschloffen sei. Der Parteibeschluß wird dadurch motivirt, daß Hastelmann durch seine Rede im deutschen Reichstage gelegentlich des Soctaltstengesetzes, welche er damit schloß, „daß er bedauere, daß die deutschen Soctaldemokraten sich nicht mit den Nihilisten und Communisten identificiren", die Partettnteresten schwer geschädigt habe. Frankfurt a. M-, 27. Mai. Gestern tagte dahier unter dem Vorsitz des Herrn Präsidenten Hendel die vierte Konferenz des hiesigen Eisen.ahn-Bezirks unter zahlreicher Betheiligung der Handelskammern und Vereine, darunter Vertreter der Kaufmannschaften pi Berlin und Magdeburg, der Handelskammern Cassel, Dillenburg, Frankfurt a. M., Gießen, Halle a. d. S-, Hanau, Limburg, Mühlhausen i. Th., Norddausen, Offenbach, Wiesbaden, Göttingen, Saarbrücken, Coblcnz und Trier, der deutsche Brauerbund, der Verein für Handel und Industrie in Bockenheim, der Rübenzucker- Verein zu Halle a. b. S-, der Mitteldeutsche Fabrikantcn-Verein, der Bergbau-Verein in Stegen, der Mineralöl-Verein zu Halle a. d. S., die Mansfelder Kupferschiefer bauende Gewerkschaft, der Landwirthschastliche Club und sonstige Landwirtdschaftliche Vereine. Nachdem von Seiten des Vertreters der Eisenbahn-Direction einige Erläuterungen zu der neuen Organisation gegeben waren, wurde auf Grund eines Beschlusses der von Frankfurt am Tage vorher abgehaltenen Versammlung der folgende Antrag einstimmig angenommen: 1. Die seitherige Geschäftsordnung der Frankfurter Conferenz ist beizubehalten mit dem Zusatz, daß die seitherigen Vertreter des Handels, der Industrie und der Landwirthschast in den neuerdings der hiesigen Königlichen Eisenbahn-Direction unterstellten Eisenbahn - Bezirken an den Berathungen der Conferenzen stimmberechtigt Tbeil nehmen. 2. Von der Bestellung eines engeren Ausschusses ist abzusehen. Was die Bildung eines Ausschusses betrifft, so war man der Ansicht, daß ein solcher von keinem ersprießlichen Einfluß für die Berathung in der Conferenz selbir sein könnte, ferner wurde noch der Antrag des Mittelrheinischen Fabrikanten-Vereins angenommen, daß bei der künftigen Organisation auch die Interessenten der nichtpreußischen Verkehrsgebiete eine Vertretung erhalten sollen. Von Wichtigkeit war der folgende Punkt dec Tagesordnung betreffend die Einrichtung von Retourbillets. Bei der Berathung hierüber erklärte die Direction, daß für folgende Relationen Retourbillets mit 3-, resp. ^tägiger Dauer baldigst eingeführt werden sollten, nämlich: Frankfurt einerseits, Göttingen, Cassel, Köln, Hannover, Halle, Leipzig andererseits. Aus Antrag von Puls-Frankfurt erklärte die Direction, auch Retourbillets mit 7tägiaer Dauer von Frankfurt nach Düsseldorf zum Besuch der dortigen Ausstellung einführen zu wollen. Ferner wurde bei der weiteren Berathung eine Erstattung des Miethzinses für Lagerplätzte bei größerer Benutzung derselben abgelehnt Hierauf folgte der wichtigste Gegenstand der Tagesordnnng, die Berathung der von der ständigen Tarif-Commission gestellten Anträge aus Abänderung des geltenden Tarifschemas. Nachdem der Regierungsrath Reitzenstein im Gegensatz zu dem Vertreter der Regierung aus der Hannoverschen Conferenz sich im Allgemeinen für die Abänderung des Systems ausgesprochen hatte und in dieser Ansicht im Lause der Berathung von den Vertretern der Handelskammern Offenbach, Cassel und Nordhausen, sowie des Bergbau-Vereins in Siegen und des Landwirthschastlichen Vereins für die Provinz Oberhessen unterstützt wurde, sprechen, sich die Vertreter der Handelskammern von Frankfurt, Gießen, Halle, Hanau, Mühlhausen, Wiesbaden, Saarbrücken, Coblenz, die Vertreter der Kaufmannschaften zu Berlin und Magdeburg, des Zweigvereins für Rübenzucker-Industrie, der Mansfelder Kupferschiefer bauenden Gewerkschaft, des Land- wirthschastlichen Vereins Frankfurt u. s. w. gegen Die Vorlagen aus. Die Letzteren ließen sich in ihrer Opposition vornehmlich durch die Motive leiten, daß Handel und Industrie der Umwälzungen aus den Zoll- und Eisenbahn-Tarifen müde, die Ab- anbeti.ng des Tarifschemas viel zu umfassend und die schon vom Verkehrsausschuß in Aussicht genommene Tariferhöhungen, welche von den Bahnen als Compensationen in Anspruch genommen weiden, viel zu bebeutenh seien. Man wünsche zunächst nur einen zweiten Stückgutsatz für geringwerthige Massenartikel mit billigen Sätzen auf weite Entfernungen, bann aber, da bie meisten Stückgüter nur auf Entfernungen von 60 Km. gefahren werben, wobei die Expeditionsgebühr die Hauptrolle spielt, eine Ermäßigung dieser Expeditionsgebühr. Nach längeren lebhaften Debatten wurde der folgende, von den Handelskammern Frankfurt und Halle gestellte Antrag mit 24 gegen 17 Stimmen angenommen: 1. Auf die Einführung einer allgemeinen ermäßigten zweiten Stückgut-Classe ist zu verzichten, wenn dieselbe nicht ohne Frachtoertheuerung und Abänderung des gegenwärtigen Eisenbahngütertarissystems gewährt werden kann 2. Unter derselben Voraussetzung halten wir die Einrichtung einer zweiten Stückgut-Classe für einzelne, der Ermäßigung besonders bedürfende Artikel, sowie zur Verringerung der besonders hohen Stückgutsätze sür Sendungen auf kurze Entfernungen eine Ermäßigung der festen Stationskosten (sog. Expeditionsgebühr) für dringend nothwendig. Ein von der Berliner Kaufmannschaft gestellter Antrag aus Vertagung der Berathung war vorher abgelehnt worden und verschiedene andere Anträge wurden durch die Annahme des Frankfurter Antrages hinfällig. Hierauf gelangte ein ebenfalls von Frankfurt undHalle gemeinschaftlich gestellter Antrag zur Annahme, dessen Befürwortung die Handelskammer Halle schon früher energisch befolgt hat. Dieser Antrag soll dem Mißstand abhelfen, daß die Bedingung zur Verladung von mindestens 10000 Kg. auf einen Wagen für die Anwendung der Sätze der allgemeinen Wagenladungsklasse B zur Folge hat, daß bie Höhe ber Fracht per Tonne unb Kilometer von bem Rauminhalt unb ber Tragkraft der am Absendeort disponiblen Wagen abhängig ist. Derselbe lautet mit einem Amendement der Magdeburger Kaufmannschaft: Es ist generell festzustellen, a) daß der Versender bei Aufgabe vou Gütern (mit Ausschluß von Sperrgut) in Quantitäten von 10,000 Kg. mit einem Frachtbriefe die Gestellung von Wagen ä 10,000 Kg. Tragkraft verlangen Fann; b) daß, wenn aus ber betreffenben Station solche Wagen nicht vorhanben sind, bie betreffenbe Bahnverwaltung verpflichtet ist, statt besten Wagen mit einer Gesammt-Tragfähigkeit von 10,000 Kg. (also z. B- zwei ä 5000 Kg. zur Belobung zu stellen, babei aber die Sätze der für Ladungen von 10,000 Kg. gültigen Tarife der Klasse B bezw- der Special-Tarife zur Anwendung zu bringen- Zur Feststellung des Protokolls werden die Herren Puls und Dittmar gewählt und dem Präsidenten der Dank für seine umsichtige und liebenswürdige Leitung ausgesprochen. Ein gemeinschaftliches Diner vereinigte die Vertreter der Eisenbahnen und fast aller Korporationen noch auf einige Stunden nach Schluß der Versammlung. $eltgrapl)ifd)t Depeschen. Waguer's telegr. (5»rrefp»n>enj - Berlin, 27. Mat. Die „Nordd. Allg. Ztg." publicirt Auszüge aus Berichten des deutschen Botschafters tn Wien vom 29. März, 15. April und 16. April, auf welche die gestern publicirte Instruction des Fürsten Bismarck die Antwort bildete. Die „Norddeutsche" weist nach, daß die Regierung seit jenem Bericht vom 29. März tn gleichzeitigem Hinblick auf die politische Haltung dem Centrum zu Zweifeln an der Durchführbarkeit des Staatsmtniste- rialbeschluffes kommen mußte. Man konnte mit Sicherheit berechnen, daß diejenige Vorverständtgung mit Rom, welche der Ministerial'Erlaß in Aussicht nahm, bis zum Zusammentritt des Landtags nicht erreicht sein würde. Außer- dem scheint es, daß das Vertrauen auf das Ergebniß der Verhandlungen, mit welchem die Regierung nach dem Breve vom 24. Februar den Beschluß vom 47. März gefaßt hatte, durch die abschwächende Declaration, welche die Depesche Ntna's vom 23. März enthielt, erschüttert war. So erklärt sich der Entschluß, den katholischen Staatsgenosien die Concesstonen, welche ohne L>chä- dtgung des Staates möglich sind, gratis und ohne Rücksicht auf römische Gegenleistung zu machen, und zu diesem Zwecke die bekannten gesetzlichen Vollmachten nachzusuchen. Die „Norddeutsche" führt aus, daß durch Annahme der Vorlage ein fruchtbarerer Boden als der bisherige, für Verhandlungen mit Rom geschaffen würde, weil dann an Stelle prtncipieller Verhandlungen Verhandlungen ü*.er einzelne Fälle treten würden, bet denen sich eher mit der Curie reden laffe. Wie weit die Regierung von den erstrebten Ermächtigungen Gebrauch machen weide, werte von dem Maße des Entgegenkommens der Curie abhängen. Wenn die Vorlage vom Landtage abgelehnt wird, so werde ersichtlich werden, daß der Regierung Elemente gegenüberstehen, welche die Fortdauer des Kampfes zu Zwecken bedürfen, welche eine Staatsregterung sich ? nicht aneignen kann. Berlin, 27. Mat. Die Consrrvattven beschloffen tn der heutigen Frac- tionssitzung für Ueberweisung der kirchenpolttifchen Vorlage an eine Commission zu stimmen, die Vorlage im Ganzen unter der Voraussetzung zu befürworten, daß die Gültigkeitsdauer des Gesetzes zeitlich begrenzt werde. Die Fretcon- seroativen wollen ebenfalls die Feststellung einer begrenzten Gültigkeitsdauer, außerdem mehrfache Modificationen einzelner Paragraphen, namentlich der 4 und 9. Die Nattonalliberalen halten ihre Verhandlungen, welche bis spät Nachmittags dauerten, geheim. — Die „Kreuzzeitung" constatirt den nachhaltigen Eindruck der veröffentlichten offiziellen Acteustücke auf die Fraktionen des Abgeordnetenhauses. Die Vermuthung, die größere Hälfte der Nattonalliberalen werde vielleicht der von der Regierung begehrten Vollmacht zustimmen, habe viel Wahrscheinliches. Den Eindruck auf die Mitglieder des Centrums könne man dahin präcistren, daß dieselben nunmehr sämmtltch gegen das Gesetz stimmen würden, während man bis j-tzt angenommen hatte, daß ein Theil deffelben sich der Abstimmung enthalten werde. Petersburg, 27. Mai. Ein Bulletin über den Gesundheitszustand der Kaiserin meldet, daß derselbe tn der letzten Woche keine wesentliche Ver- änderung erfahren habe. — Der „Regterungsbote" veröffentlicht das bereits gemeldete Urthetl im Proceffe Dr. Wrymar, welches dem Grafen Loris-Melikoff unterbreitet werden soll. — Der Minister des Innern suspendtrte bie Zeitung „Bereg" auf 7 Tage, weil dieselbe das erwähnte Urtheil vorschriftswidrig veröffentlichte, ehe dies Seitens des „Regterungsboten" geschah. Kassel, 27. Mat. Soweit bisher festgestellt, erhielten bei der Ersatzwahl zum Reichstage Schwarzenberg (Fortschritt) 8102, Bähr (nat.-liberal) 1850, Göbell (conserv.) 1526, Frick (Socialdemokcat) 1523 Stimmen. Nur aus wenigen Ortschaften fehlen noch die Absttmmungs-Ergebntffe, die indeß an dem Hauptresultat nichts ändern können. Wien, 27. Mai. Das „Fremdenblatt" meldet: Dem der Pforte von Oesterreich-Ungarn erthetlten Rathe, sie möge um Skutari einen Truppen- Cordon ziehen, um den tn Tust concentrtrten Albanesen die Zufuhr abzuschnet- den, schloffen sich Deutschland und Rußland an. Laut Meldung aus Skutari trafen dort 4 Tabors zuverlässige türkische Truppen ein, mittelst welcher die Cerntrung möglich wäre. Ob die Zufuhren wirklich aufhören werden, hängt hauptsächlich ab von dem aufrichtigen Willen der türkischen Befehlshaber, die Konstantinopeler Befehle zu befolgen. Berlin, 27. Mai. Die „Nordd. Allg. Ztg." publictrt drei Erlaffe an den Fürsten Reuß, die Verhandlungen mit dem Pronuntius Jacobint betreffend. Ein Erlaß des Fürsten Hohenlohe vom 5. Mai constatirt den nte- derschlagenden Eindruck von der Unfruchtbarkeit der Verhandlungen, wie solche aus dem Verhalten der Centrumspartei sich ergebe. Man glaube mit Recht, daß der Papst keinen Einfluß auf das Centrum habe. Wenn ein solcher nicht vorhanden, was nütze denn der weltlichen Regierung eine Verständigung, die den Papst befriedige. Die beiden anderen Erlaffe des Fürsten Bis-narck vom 14. und 21. Mat betonen, der Widerstand gegen die Ktrchengesetze sei aus dem Kreise des Clerus in die Vertretungskörper verpflanzt worden. Ungeachtet des wesentlich abgeschwächten Vertrauens, daß Verhandlungen mit der Curie zu einer Verständigung führen werden, werde die Regierung in friedliebender Gesinnung und tn Thetlnahme für bte verwaisten Gemeinden verharren und aus eigener Initiative heraus den gesetzgebenden Factoren bezügliche Maßregeln Vorschlägen. Ueber den Moment der Fortsetzung der Verhandlungen mit der Curie werde man sich entscheiden, wenn der Landtag über die beabsichtigte Vorlage beschlossen habe. In dem letzten Erlasse wird beklagt, daß der Papst die Ziele zu hoch spanne oder die Sttuatton mißverstehe. Man könne nicht noch ein weiteres Entgegenkommen, aber noch weniger die Abschaffung des Gesetzes ohne den Landtag versprechen. Die Erklärung, wenn die preußische Regierung der katholischen Kirche nicht mehr zugestehe, als tn ihrer discretionären Gewalt liege, so muffe die tn dem Breve vom 24. Februar ausgesprochene Ankündigung als non avenue betrachtet werden, rechtfertigte die Vorsicht, mit welcher man jene Ankündigung ausgenommen habe. London, 27. Mat. „Daily News" meldet aus Kabul vom 26. d.: Die britische Commission hat Abdulrhaman die 'Emirwürde angeboten. Eine Antwort Abdulrhaman's hierauf ist noch nicht erfolgt. Darmstadt, 28. Mai. Der Großherzog wird morgen Abend von England wieder hier Eintreffen. Berlin, 28. Mai. Die „Nordd. Allgem. Ztg." publictrt einen von dem Legattonsrath Bucher unterzetchneten Erlaß an den Prinzen Reuß vom 4. März, worin es heißt, über das Schreiben des Papstes an Melchers müsse der Reichskanzler ein bestimmtes Urtheil Vorbehalten, bis der Umfang des angekündigten Nachgebens sich übersehen laffe, namentlich ob unter den sacer- dotes, welche „ordinarii dioecesum“ berufen, auch Succursal-Priester und Capläne verstanden seien und von welchen Gegenleistungen des Staates dies Zugeständniß abhängig gemacht werde. Ueber die Wahl der Adresse, an welche der Papst seine Kundgebung gerichtet, würde der Reichskanzler, ohne der Be- rathung mit den Ministern vorzugreifen, hinwegsehen. Ein weiterer Erlaß deö Reichskanzlers vom 4. April ermöglicht den Geschäftsträger Grafen Ben hem, dem Cardinal Jacobini mitzutheilen, Preußen beabsichtige, wie der Staatsmintsterialbeschluß ergebe, in den friedliche Annäherungen an den päpstlichen Stuhl sich pari passu zu halten und würde, so lange die Aeußerungen des PapsteS in dem Gebiete der Theorie biteben, dieses Gebiet gleichfalls nicht re lassen können. Auf dem Gebiete der Praxis sei Preußen durch Concesstonen bet Ausführung der Gesetze fett v. Puttkamer's Amtsantritte tm Vorsprunge. Um weitere Freiheit zur Entfaltung von Repressto-Maßregeln zu erhalten, seien Acte der Gesetzgebung nothwendlg, die die Regierung nächsten Sommer bei dem Landtage beantragen werde. Unter derselben Voraussetzung würde die Gegen-Concesston der Wiederherstellung der preußischen Gesandtschaft bei dem päpstlichen Stuhle in Erwägung genommen, resp. dem Kaiser und König vorgeschlagen werden. Lokales. Gießen, 28. Mai. Seit gestern tragen vte Schutzleute über der Cocarde noch eine kleine vergoldete Krone. — Das erste Concert der Tyroler Sänger-Gesellschaft in Wenzels Garten war sehr besucht. Reicher Applaus lohnte die schönen Lieder, wohingegen die Sänger durch Einlagen und Wiederholungen der Gesänge sich revanchirten Hoffentlich wird heute und morgen Abend beim letzten Concerte der Besuch eben so zahlreich sein. Bei Dem schönen warmen Wetter und einem kühlen vortrefflichen Glase Bier läßt es sich rbest wohl sein in Wenzels Garten. Vermischtes. Mainz, 26. Mai. Sonderbare Christen bat unser Herrgott auf der Erden herum laufen. Ein gewisser Gotthard Frhr. v. Richthofen kündigte tn den hiesigen Localblättern eine Vorlesung mit folgender Einladung an: Mitchristen! Die in der heil. Schrift enthaltenen Weisagungen von dem „Antichristenthum der letzten Tage" gehen in unseren Tagen in Erfüllung. Darum geziemt es allen Christgläubigen, den confessionellen Streit ruhen zu lasten und sich auf die nahe bevorstehende periönliche Wiederkunft Jesu Christi vorzubereiten. Dir Vorlesung über dieses Thema fand gestern Abend im Casino „Zum Gutenberg" tn Gegenwart vieler Hunderten von Neugierigen aus allen Ständen statt. Redner schüttete seinen ganzen Zorn über die gottlosen Zeiten, die er mit den Zeiten vor der Sündfluth verglich, aus und kündigte der Versammlung an, daß in ganz kurzer Zeit Jesus Christus persönlich auf Erden erscheinen werde, um dem jetzigen Äntlchristentbum ein Ende zu machen. Es ist geradezu unbegreiflich, tote ein Mann, welcher seine fünf Sinne bat, sich tn solche Dinge ergeht; bei fast allen Anwesenden erregte der Vortrag ein mitleidiges Lächeln, man glaubte eher einen Carncvalscherz, als einen ernsten Vortrag zu hören. (Noch unbegreiflicher ist es, daß der Mann ein Auditorium fand. Die Red.) ' (F. I ) — Wie der Pariser Berichterstatter der „Times" zu erzählen weiß, erschien vor kurzem ein Amerikaner in Berlin und machte dem Fürsten Bismarck brieflich den Vorschlag, einer sehr großen amertkanijchen Zeitung einmal wöchentlich einen beliebig kurzen oder langen Arttkel zu schreiben; diese Artikel würden Woche um Woche $u den lebhaftesten Erörterungen führen und dem Kanzler Gelegenheit geben, die öffeniliche Meinung kennen zu lernen, während seine eigenen Ansichten in wöchentlichen Dosen Europa, ja der ganzen eivilisirten Welt allmählig beb gebracht würden. Als praktische Amerikaner denkend und befürchtend, daß sogar der deutsche Kanzler diese Gründe allzu platonisch sinden dürfte, boten die Besitzer der Zeitung dem Fürsten für jeden dieser Artikel, >elbst wenn derselbe nicht über zwanzig Zeilen enthalte, die Summe von 2500 Dollars, also 130,000 Dollars jährlich, erklärten sich bereit, sofort im Voraus 260,000 Dollars zu hinterlegen als Sicherheit und Entschädigung für den Fall, daß die Zeitung dem Abkommen entgegen Die Mtttbeilungen des Fürsten nicht veröffentliche. Bei Empfang dieses seltsamen, aber ernst abgefaßten Vorschlages lachte der Fürst herzlich und licß eine ernste Antwort abgehen, in welcher er erklärte, daß seine zahlreichen Beschäftigungen ihm nicht vergönnten, weitere anzunehmen. Als die Antwort abgeschickl war, wandte sich der Fürst plötzlich zu seinem Sohne, dem Grafen Herbert, und sagte: „Wie thöricht; wir hätten ihm einen Brief von Dir für die Hälfte der Summe anbictcn können." Nach seinem Fiasco beim Fürsten Bismarck soll der UnterhänDler nach Paris abgereist sein, um sich nach einer Ersatz-Celebritär umzusehen. — Ein interessanter Häftling befand sich dieser Tage bei der Pest Theresienstädter Vice- Stadthauptmannschaft Es toutbe nämlich eine beschäftigungslose Vagabundin eingebracht, welche im Verhör erklärte, sie heiße Ida Szederkenyt. Auf die Frage nach ihrer Beschäftigung antwortete sie stolz: „Honved-Corporal". Der Vice-Stadthauptmann glaubte anfangs, es mit einer Verrückten zu thun zu haben, wie groß aber war sein Erstaunen, als die alte Frau Zeug- niste vorzeigte, nach welchen sie in den Jahren 184“—49 activer Honvcd gewesen und es bis zum Corporal gebracht hat. Sie lebt jetzt in sehr kümmerlichen Verhältnissen. Der Vice- Stadthauptmann gab ihr eine kleine Geldspende und entließ sie — Das schöne Palmenhaus auf der Pfaueninsel bei Potsdam ist mit seiner gesummten kostbaren Tropenvegetation in der Nacht zum letzten Donnerstag das Opfer einer verheerenden Feuersbrunst geworden. Von all den herrlichen Bäumen ragt nur noch einsam der versengte blätterlose Schaft eines hundertjährigen Palmenbaumes ftur Höhe. Verkohlte Stämme, kreuz und quer übereinander, geschmolzenes Glas und brandiger Schutt ist der ganze Rest der herrlichen Fracht, die so lange die Freude aller Besucher der Insel bildete. Ueber den Trümmern lagerte sich die aus Eisenstäben und Blech eonstrturte Kuppel. Glücklicherweise ist kein Menschenleben zu beklagen; dagegen sind mehrere Thtere, wie Lachtauben und Kanarienvögel, welche in dem Hause tinquarfirt waren, dabei umgekommen. Auch die herrliche indische Pagode von Marmor, die den monumentalen Schmuck des Innern bildete, ist berabgestürzt uno in taiOenD Stücke zertrümmert. Von allen Denen, welchen der Verlust dieses Bauwerks mit seinen Pflanzenschätzen nahe geht, trägt wohl Niemand tiefere Trauer, als der brave Hofgärtner Reuter, der so über Nacht die Schätze der Vernichtung anheimgefallen sehen muß, woran er mit seiner ganzen Liebe gehangen und denen er so lange Zeit hindurch seine sorgsame Pflege gewidmet hat. Dieser Unglücksfall hat den trefflichen Mann begreiflicherweise tief erschüttert. Ueber die Entstehung des Brandes fehlt noch jede Aufklärung. Nur so viel scheint festzusteden, daß das Feuer von dem Schornsteine seinen Ausgang genommen bat und die Flammen in der allen Holzeonstruction eine treffliche Nahrung gefunden haben. Das Haus war unter König Friedrich Wilhelm III. i. I. 1830 vom Baumeister Scbadvw errichtet worden; der Kuppelbau fällt jedoch in die Regierungszeit Friedrich Wilhelms IV. Die schöne alte Pagode hatte man in England angekauft. Zum Glück war übrigens das mit Holz umkleidete Schloß durch die Windrichtung geschützt gewesen. Möge der Bau bald wieder neu erstehen, und hoffentlich in eiserner Gestalt, die ihm größere Sicherheit gegen Feuersgesahr verleiht. — Der in Pesth sich prvdueirende Seiltänzer Thompson, genannt der Besieger Blondin's stürzte vorgestern in der Schießstätte vom Seil, kurz vor Schluß der Vorstellung. Er wurde dem Tode nabe, in’ö Spital geschafft. Man sagt, er habe vorher viel getrunken gehabt. Thompson ist 21 Jahre alt. Sehlffsberieht. Mitqetheilt von dem Agenten des norddeutschen 'ßlcci, T. W Dietz in Gießen. Bremen, 24. Mai. sPer transatlantischen Telegraph.j Der Postdampfer Braunschweig, Capt. C. Undütsch, vom Norddeutschen Llovd in Bremen, welcher am 5. Mai von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten in Baltimore angekommen. Irischbäcker in Gießen. Sonntag, den 30. Mai. August Noll, Mäusburg Wilhelm Laug, Neustadt. Jakob Klingel Höfer, Wallthor. Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemeindernGießen. Gottesdienst: Sonntag, den 30. Mai. Morgens 9i/., Uhr: Pfarrer Dr. Naumann (Katechismuslehre für die confirmirten Knaben.) Nachmittags 2 Uhr : Pfarrer Schlosser. Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 30. Mai bis 5. Juni besorgt Pfarrer Dr. Naumann. 533 I. I. 756 44 !”«<«,„ li (Einern ß KM 930,1 3666) Diel TeM" ] Men AM sind, mite* M, bis zm Freitag v Nachnn>> bei der unters selbst auch die D»' angesehen werden ®tüM, am Die G-l Hroßherzogl- Ai Koi Ms-Se "85 Mchverzeichnete eines Schulha teich ersorderlick und Lieferungen Submission oerge! Murerarbeitsloh zu - - - • Steinhauerarbeit, i Zimmerarbeit, ve Dachdeckerarbeit, v Spengl Schmiedearbeit, v Lieferung von Fel Liefern und Lösch Liefern von Mau Rrflectanten versiegelt und pl fchrift „Offert-ai oder Lieferungen" Schulhauses in < Dienflag der Sormittc -aus Großh. Sun t/ch ein feiiben, bit $'■ Eröffnung ders M nschm im Rathhaussaale wird. Zeichnungen ui b's zum 7. 9uni Bureau des Broel in Gieß, zuseben. Swfmteii, de Bürgen» Montag den Vomitta, S„aiOem M ^aumrikia x T,etl »erde», wjen, btn 26 Shy Dienstag | M nne dvrmitia Zitze des>°S^ *■ W *• M W ft* Jun0 Qtnotnmtn, ' Gccattt not eint 8 ®at*en har f,k, durch WA unö wvr-en Bbtnb 5T**»S f,s Garten. grouni*®'1”; **5 .on ** uJ? H'NIM ÄUÜm «ne jMt ml^utntn 1Ä und sich «if 3) enteitn vor kmzem ttn Vorschlag, einer n ober langen üitifel örörienngtn führen Tuen, teührend seine ’ Seit aDmäblig bei- A löget der bevischt Zeitung dem Fürsten nldaltt, Me eummt t. iofott im Daran« Fall, bah die Zeitung .ttbe. Bei Empfang t> und liisi eine nnsie gungtn ibm nid)‘ t>m fid) tn FLitz plötzlich .inen ibm ein :n Brief i ftiobco beim Fürsten einer Srsatz-Kelebritäl Tberesienstädttr Dice- atübmbm eingebt at ihrer Wfligwg aubie anfongb, eS mit li nie alte Kall Zeng> f gewefen und eS biS Unmrn. Der «ice- mit seiner gelammten in tmtt wbetTiitttn ; etriam btt text eggte ttoblte Stammt, hM anariemögel, >° lt mci'ch- 'NDM son gesinnt und m M'Mb yjnmerfS mit dn brave H°sz^« rn must, «oron et «J q!-me Pßeze zwidmü ;«*»$* * •'S5*** urt " •fit*** Lang- Bekanntmachung. 3666) Die Lieferung von 6 wolle« iten Teppichen für das Haftlocal des hiesigen Amtsgerichts soll im Wege der Soumission vergeben werden. Offerten sind, mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum Freitag den 18. Juni, Nachmittags 4 Uhr, bei der unterzeichneten Behörde, woselbst auch die SoumissionSbedir.gungen angesehen werden können, einzureichen. Grünberg, am 20. Mai 1880. Die Gerichtsschreiberei Großherzogl. Amtsgerichts Grünberg. I. V.: Koh! hey er, Hülfs-Gerichtsschreiber. Suömi||ion. Nachverzeichnete, zum Neubau wirres Schulhauses in Garbenleich erforderlich werdende Arbeiten und Lieferungen sollen tn öffentlicher Submission vergeben werden: Maurerarbettslohn, veranschl. JL zu........ 2634,38 Steinhauerarbeit, veranschl. zu 1080,72 Zimmerarbeit, veranschl. zu 1747,41 Dachdeckerarbeit, veranschl. zu 962,41 Spengl«rarbeit, veranschl. zu 274,25 Schmiedearbeit, veranschl. zu 91,20 Lieferung von Feldbrand-Backsteinen, Liefern und Löschen jon Lnftkalk, Liefern von Mauersand. Reflcctanten wollen Ihre Offerte, Persiegelt und portofrei mit der Aufschrift „Offerte auf (die resp. Arbeiten oder Lieferungen) zum Neubau eines Schulhauses tu Garbenteich" bis Dienstag den 8. Juni d. I., Vormittags 10 Uhr, -auf Großh. Bürgermeisterei Garben- tich einsenden, bis zu welcher Stunde die Eröffnung derselben in Gegenwart der etwa erschienenen L-ubmittenten im Rathhaussaale daselbst ftattfinden wird. Zeichnungen und Bedingungen sind bis zum 7. Juni, Abends 7 Uhr, auf dem Büreau des Bautechnikers Ferd. Broel in Gießen s^Canzleiberg) ein- zusehen. Garbenteich, den 28. M n 1880. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. I- A.: 3670) Ferd. Broel. Montag den 31. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, soll auf dem städtischen Büreau die Räumung des Stadtringgrabens, veranschlagt zu 240 «X, versteigert werden. Gießen, den 26. Mai 1880. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 3621) A. 23Tamm. Dienstag den 1 Juni, 'vormittags 11 Uhr, "soll auf dahiesigem Ortsgcricht die Hof- raithe des Bäcker Emil Sauer r ^lur. Nr. Mr. I. 383 75 Hofraithe auf dem Seltersweg, .1. 533 25 Hofraum, Miststätte daselbst, I. 530,1 756 Grabgarten daselbst, I. 557 44 Hofraum daselbst Meistbietend versteigert werden. Gießen, den 13. Mai 1880. Großherzogl.iches Ortsgericht Gießen. 3367)______Müller._________ Samstag den 29. Mai l. I., von 11 Uhr an, sollen in meinem Geschäftszimmer nachstehende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden: 4 Kommoden. 3 llbren, 6 Nahmaschinen, 5 Sckranke, 1 Spiegel, iMerd, 2 Kleiderschränke, 3 Küchenschränke, 1 Kiste, 2 Betten mit Matratze, 2 Sopha, 1 Waschtisch, 2 Koffer, 4 Hemden, 1 Somme, Überzieher, 1 Tisch, 1000 Cigarren, 1 Nähtisch, 1 Werktisch. Gießen, den 8. Mai 1880. 3655) Bauer, Gerichtsvollzieher. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. 3675) Wegen Herstellungsarbetten am Stadtringgraben bleibt besten nördlicher Wasserzufluß von nächster Woche an auf einige Zeit abgesperrt. Gießen, den 28. Mai 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. 29ramm. Letzte Hotzoerlteigeeung pro 1879/80 tn der Großher?oglichen Obcrförsterei Ma ul buch. Freitag den 4. Juni, von Vormittags 872 Uhr an, verkaufen wir aus dem Diftricte Taubenthal, 7 Kilometer von der Bahnstation Ehringshausen entfernt: I« Stämme: 117 Kiefern mit 119 fm; zumeist schweres Schnittholz; II. Brennholz: Scheiter Knüppel Nadelholz 20 92 Zusammenkunft und Beginn der Versteigerung um 8i/2 Uhr Vormittags im Holzschlage. Weiter versteigern wir: Donnerstag den 10. und Freitag den 11. Juni, in der Forstwartet Ober-Gleen aus verschiedenen Distrikten: I. Stämme: 56 Eichen mit 13 fm; zumeist Grubenholz und Wagnerholz; 75 Kiefern- und Fichtenbaustämme — 49 fm. II. Brennholz: Scheiter Knüppel rm rm Bucken 530 180 Birken 58 73 Nadelholz 49 59 Zusammenkunft an beiden Versteigerungstazen um 8V3 Uhr Vormittags im Districte Böls auf der Saalbachschneiße. Mit dieser Versteigerung schließt die diesjährige Holzverwerthung. Für auswärtige Steigerer sei bemerkt, daß sämmtlicheS Holz durchschnittlich 5—7 Kilometer von der Bahnstation Ehringshausen lagert, und daß die Holzabfuhr bet durchaus guten Abfuhrwegen sehr leicht ist. Auch die Fracht nach dem Bahnhof ist dermalen niedrig. Die unterzeichnete Stelle ist gerne bereit, brieflich jede weitere Auskunft zu geben. Am ersten Verstetgerungstage werden die Stämme sämmtlich und bte Brennholzsorttmente größtentbeils ausgeboten. Maulbach, am 25. Mat 1880. Großherzogltche Oberförsteret Maulbach. 3665)____________________________________Koch._______________ Englische Dampf-Dresch-Maschinen, deren wir schon an 100 Satz abgesetzt haben; in Paris mit der goldenen Medaille prä- miirt sind, halten grosses Lager und liefern unter Garantie mit Zahlungserleichterungen. — Kleine Dampf-Dresch-Maschinen von Rmk. 2450.— an. (2676 PH. MAYFARTH & Co., Maschinenfabrik in Frankfurt a. M. laöT und Sflivvhiiiii-Uisliill von Rübsamen ist in allen ihren Theilen eröffnet und lade verehrliches Publikum zum Besuche ein. Die Damcnschwimmanstalt ist abermals vergrößert. Der Schwimmunterricht für Knaben und Mädchen wie früher. Unterrichtsstunden und Badezeit für die Schuljugend sind an Wochentagen Vormittags von 10—12 und Nachmittags von 3 — 7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen nur Vormittags von 7—12 Uhr. In diesen Stunden wird gute und strenge Aussicht geführt, so daß die ver- ehrlichen Eltern in jeder Beziehung beruhigt sein können. Vereheliche Badegäste, welche ihre Badewäsche der Wärterin zum Aufbewahren und Trocknen übergeben wollen, sind freundlichst erfucht, diese vorher deutlich zeichnen zu wollen. Nähere Bedingungen sind in der Anstalt zu erfahren, wo auch die Abonnementsliste offen liegt. _________________ L. Chr. Rübsamen. 3682) Zur bevorstehenden Saison empfehle olle zur Bepflanzung von Blumen- und Teppichbeeten nöthigen Pftanzen in großer Auswahl, sowie Blattpftanzen rc. Ferner starken »Wirten Sellerie, Lauch, sowie alle Sorten Gemüfe- und Sommerblumen-Pftanzen. Georg Becker Wittwe, Kunst- und Handelsgärtnerei. Versteigerung. Montag den 31. Mai l. I., Nachm. I Uhr, werden in der Hofraithe des Herrn I. G. Unverzagt, Kohlenhändler im Gartfeld, nachstehende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: 1 Kommode, 1 Waschtisch, 5 Stühle, 1 Blumenkorb, 2 Bettladen mit Matratzen , 1 Kaffeemühle, 1 Betttuch, 1 Tischtuch, 1 Joppe, 1 Rock, 1 Unterhemd, 1 Paar Hosen, 1 Weste, 1 wollene Jacke, 1 Schürze, 1 Geldtäschchen, 1 Revolver , 1 Klystier spritze, 1 Hackbrett, 1 weißer Unter, ock, 1 seidenes Halstuch, 6 Bilder, 1 Sp'egel, 1 Kästchen mit Gabeln und Löffeln, 1 Bettcouvcrte, 1 Kaffeebüchse, 1 Korb mit verschiedenen alten Kleidungsstücken, 2 Unterbetten, 2 Kissen, 2 messingene Leuchter, 1 Kleiderschrank, 1 Bütte, 1 Weinfäßchen, 1 Consolschrank, 1 «eiserne Pfordekrippe, 1 eiserne Pfei de-rause, 1 Ofen, 1 Krauthobel, verschiedenes Küchengeschirr rc. rc. Gießen, 28. Mai 1880. 3680)_______Bauer, Gerichtsvollzieher. Samstag den 29. h. Mls., Vormittaas 11 Ubr, sollen auf meinem Büreau 1 Sopha, 1 Kommode, 1 Nähmaschine, 3 Schweine meistbietend versteigert werden. Gießen, den 27. Mai 1880. 3657) Geißler, Gerichtsvollzieher. MrheMe Eisenbahnen. Vom 1. Juni d. I. an werden zum Be- fud, der Bäder Salzschlirf und Salzhausen Abonnementskarten zur Fahrt in II. und IH. Wagenklafse mit 50 % Fahrpreisermäßigung ausgegeben, dieselben berechtigen zu 12 beziehungsweise 20 einzelnen Fahrten zwischen der auf der Karte angegebenen Abgangsstation und der Station Salzschlirf, beziehungsweise Station Nidda, an beliebigen Tagen und haben während der ganzen Badesaison, beziehungsweise bis zum 15. September d. Z. Gültigkeit. Unter gleicher Begünstigung werden Abonnementskarten an die Badegäste zu Fahrten, ab Salzschlirf nach den Stationen Alsfeld, Renzendorf, Lauterbach, Großenlüder und Fulda und ab Nidda nach Lick, Hungen, Stockheim und Büdingen ausgegeben. Anträge zum Abonnement sind bei den bezüglichen Stationen zu stellen. Gießen, den 27. Mai 1880- 3676) Großherzogliche Dtrectton. Holzverkaus. In der dem Herrn Botschaftsrach Stu m m gehörigen Prtvatwaldung bet Holzhausen, sollen Mittwoch den 2. Juni l. I. die nachaufgeführten Holzsontmente, tn den Districten Flachsrose, Abth. a, Neueheege und Hang an Ort und Stelle zum Verkauf ausgeboten werden: 55 Etchen'Baustämme bis zu 14 m lang, bis zu 42 cm Durchmesser. = 35,56 fm 210 Fichten'Stämme bis zu 22 m lang, bis zu 28 cm Durchmesser, ' = 116,23 fm, 51 Kiefern-Stämme bis zu 20 m lang, bis zu 30 em Durchrmsser, 15 Stück Nadelholz-Dachsparren, 8 „ Fichten - Stangen I. und II. Claffe und 15 Fichten-Knüppelholz. Der Verkauf beginnt Vormittags 9 Uhr in der Flachsrose, und wird mit dem Eichen-Stammholz der Anfang gemacht. Es wird noch bemerkt, daß sämmt- liches Holz, namentlich das Fickten- Stammholz, von ganz vorzüglicher Beschaffenheit ist. Auch ist die Abfuhr auf einer gut gebauten Chaussee (außer 3—4 Minuten Waldweg) eine sehr gute. Holzhausen, am 14. Mai 1880. S t u m m'sche Forstverwaltung. 3454) Kohlhausen, Förster. Dienstag den l. Juni, Vormittags 11 Uhr, soll die diesjährige Grasnutzung von den Blößen und Schnetßen im Gießener Stadtwald öffentlich im Saale des alten Rathhauses versteigert werden. Gießen, den 28. Mai 1880. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 3674) A. Bramm. Wenzel s Garten (Saalbau). Samstag den 29. Mai 1880: LETZTES CONCERT von der bei mir so beliebt gewordenen Ty roter - Sänger-Gesetlschnft HALTS IjECHLTEH. Anfang V28 TJhr. ______ Entree 70 Ffg. (3669 WWW Bier im Glase! WWW 3MF* BLllets ä 50 Pfg. bei den Herren Friseuren Gerhardt, Conrad und P! a n k. AeilgeöoLenes. 3178) Eine kleine Parthie Korbsachen zum Einkaufspreis bei C. Fr. Eonrad. Vorzügl. Aep fei wein empfiehlt (1874 C Roth, Neue Baue. 2418) Eine Ladeneinrichtung zu verkaufen. Näheres bei ___M. Weißbäcker. 3667) Einigen frisch ausgeschleuderten Bienenhonig habe zu verkaufen. Rödelsperger, Sonnenstraße 104. 0030000000001000000000000 o 202) Carl Metz □ Ö in Heidelberg, Maschinenfabrik, ö Specialitäten o O in Spritzenu.Feuerlöschgeräthen Q 8 Jllustrirte Cataloge gratis u. franco. Z OOOOOOOOOOOO OOOOOOOOOOOO Das neue Gesangbuch sürdas Großherzogthum Hessen ist zu haben bei Wilh.. Klee, 3156)_____Marktstrape. Ausverkauf. 3514) Eine Parthie Sommer-Buckskin und Buckskin-Reste werden sehr billig abgegeben, ein großer Theil in 9/4 breit zu Mk 2 — per Elle bei Martin Scheel, Marktplatz. 3625) Gut gebrannte Ruffeufteine sind zu Huben bei _____________I. Schm dt, Fischerhof. Leichte Sommer-Unterhosen 11. -Jacken, letztere von 1 Jl. an, empfiehlt Julius Schulze, 3648) Sonnenstraße 58. AermieLYungen. 3663) Ein in schönster Lage vor der Stadt befindliches Logis mit 6 Zimmern und allem Zubehör, sowie einen Pferdestall zu vermiethen. Näheres in der Exp. ds. Bltis. ____________________________ 3664) Gin freundlich möblirtes Zimmer zu vermiethen. Roheres Frankfurter-Straße G. 37, im Hinterhaus.____ 331) Der 2. Stock meines Hauses ist zu vermiethen und gleich beziehbar. ___________________Emil Pistor. 2056) Mansardenwohnung in unserem Hause am Ludwigsplätz auf 1. Juni, event auch früher, zu vermiethen. ____________________L. S5 A. Petri. 3247) Zu vermiethen der 2. Stock. _____Lit. C- Nr. 1. 1396) Ein Familienlogis zu vermiethen. Jakob Reiber, Gartfeld 3683) Ein möblirtes Zimmer mit (S-a; binet zu vermiethen. Sonnenstraße B. 106. 3679) Ein schön möblirtes Zimmer mit Schlafcabinet zu vermiethen bei ______Gustav Gerhardt, Lindenplatz. 1881) Eine Wohnung für eine kleine Familie zu vermiethen. __Adolf Hoß. Schießgärten. 3513) Ein freundliches Logis, drei Zimmer und aller Zubehör sowie Theil am Garten, alsbald zu vermiethen. _____________________Gartfeld A. 121. 3515) Möblirte Zimmer zu vermiethen ______________ün_ Frankfurter Hof. 3577) Eine Arbeiter-Schlafstelle zu ver- mielhen.___________Wetzsteingasse A. 33. 2870) Mein seitheriges Ge- schastslocal im Einhorn habe ich zu vermiethen. 8. Keutlinger. 2776) Ein Logis von 5 Zimmern ist zu vermiethen. Näheres bei ___________________________I. Blitz. 3177) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen.________________Mäusburg 48. 3502) Ein Familienlogis, bestehend in 5 Zimmern rc., alsbald zu vermiethen. ___________B. Strauch, Bleichstraße. 3622) Ein Zimmer zu vermiethen bei _______________Wildprethändler Ebel. 3661) Ein schön möblirtes Zimmer an einen soliden Herrn zu vermiethen int Hause des Herrn Merz, Reichensand- Bahnhofstraße, 2 Treppen rechts.________ 3309) Geräumige Werkstätte mit Hofraum ist Asterweg Lit. A. 108 zu vermiethen._________________________________ 2777) Ein Lagerraum, welcher auch zur Werkstätte geeignet, ist zu vermiethen. Näheres bei I. Blitz. Vermischte Anzeigen. 3656) Eine junge Dame von angenehmem Aeußern mit guten Referenzen sucht sofort anderweitige Stellung in einem feineren Laden-, Modengeschäft oder bergt, am liebsten in Gießen oder auch in einer Nachbarstadt. Auf hohes Salair wird weniger gesehen. Offerten sub R. & w. an die Exped. d. Bl._____________________ Köchin gesucht im Darmstädter Haus. Ein- tritt sofort.(3659 3591) Ein Dienstmädchen mit guten Zeugnissen wird für eine Dame gesucht. Zu erfragen Neue Anlage 42, parterre. 6 e® L 8=1 hf Q 3 Die soeben erschienene Rr. 34 enthält: Die Eichhofs. Roman von Moritz von Reichenbach. (Fortsetzung.) — Schätze des Meeres. Von Richard Andree. Mit Originalzeichnung von G- Koch: Von der Fischerei-Ausstellung in Berlin: Deutsche Fischer als Bewunderer der chinesischen Abtheilung. — Unentbehrliche Amerikaner. Mit 3. Illustrationen. — Charles Kingsley. Ein Charakterbild von L Wiese. — Seelenjäger und Gespensterfänger. Eine zeitgeschichtliche Studie von Julius Stinde. II. —Am Familientische: Ein altes Hausund Wirthschaftsbuch. — Der Entenjäger. Zu dem gleichnamigen Bilde von E. Stammel. — Rechtsrath. Mit einer illustrirten Beilage: Rußland und China in Jnnerasien. Mit einer Ueber- sichtskarte des Kuldschagebietes. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag Paschel?s Bier halte» Samstag den 29. Mai: ISST COVERT -3£3 3672) von der Regime nts musik. ______Anfang 8 Uhr. Entree 25 pfg._______ Bürgergesellschaft. 36 78) Sonntag den 30. Mai: partfjie auf Die Radenburg. Abmarsch 2l/2 Uhr von der Asterwegerbrücke. MUWWWWMWWWWWWWMWNWAMWWWWWWWWWW I Moriz Stiebei Söhne Bankgeschäft in Frankfurt a. M. W besorgen reell und billigst den An- und Verkauf aller Staats- und W Werthpapiere, Serienloofe, Wechsel auf Amerika rc., Jncaffo rc., W und ertheilen fachmännischen Rath und jede zu wünschende Auskunft M 3668) gratis. 1817, 1818, 1819, 182«. 3673) Den in diesen Jahrgängen geborenen Gießenern, welche an dem Geburtstags-Jubiläum Theil nehmen, zur Nachricht, daß das Fest Samstag den 29» Mai, Abends 7 Uhr, im Saale des Cafe Leib abgehalten wird, und daß jeder Jubilar berechtigt ist, 2 Freunde einzuführen. Das Comite: Max Pilger. Th. Wortmann. Th. RolofiL Todes-Anzeige. 3671) Statt jeder besonderen Anzeige machen wir hierdurch die schmerzliche Mittheilung, daß es Gott gefallen hat, uns unsere liebe kleine Emma heute Vormittag 10V2 Uhr ganz plötzlich in einem Alter von 14 Monaten zu nehmen. Gießen, den 27. Mai 1880. Georg Schlosser, Pfarrer, und Frau Marie, geb. Nendtorff. „UNION“. $?eute, Samstag Abend: Eröffnungskneipe im „(Safe Klein", wozu die alten Herren freundlichst eingeladen werden. 3681)__Der Vorstand. Meine Bleiche, Ecke der Krofdorfer und Rodhetmer Straße, empfehle ich hiermit zur gefälligen Benutzung unter Zusicherung reeller Bedienung. Auch ist daselbst ein freundliches Zimmer, möbltrt oder unmöblirt, zu vermiethen. 3618) G-eorg Debus, 3619) Ein braver junger Mensch im Alter von 17—18 Jahren als Hausbursche gesucht. Gg. Wilh. Weidtg. 3587) Für das Comptoir meiner Braucrer suche ich per 1. Juni einen Lehrling mit den nöthigen Vorkenntnissen. _________________________ E. Pöschek. Don ausgekämmten Haaren werden bestens angefertigt bei Ehrtstian Frech, Reichensand. (1718 6®* Rur noch 3 Vorstellungen, H. Straßburgers (Mus und Affentheater in Giessen in Oswalds Garten. Freitag den 28. Mai bleibt der CtrkirA geschloffen. Tonnabend den T9. Mat: Vorletzte Vorstellung. U. A.: Zum Schluß: Gr. komische Pantomime. Anfang 8 Uhr Abends. Alles Uebrige bekannt. (3677 H. Strassburger, Director. der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chst. Pietsch) in Gießen. 12i Aaactiensd Expaittoos Was eiipc den preußischen Publikation einet schafter in Wien, darin umfassend Veröffentlichung i thümliche Auffassv zu der neuen Vo selbst und mit ih Neuß ist das Ian« Verhandlungen mi erblicken den Re Frieden geschlossen Bismarck stellt al des Vatikans jene chum immer gesm Der schlicht lichkeit und die w Regierung zu Hu des Staates adle um einen Vertraj den Schlauesten' gelegenheit, an u eine Frage des 6 Lösung zu erfchme Unoer,öhnlichen in Staatfogiming h Friedensliebe des i Wm. str du Sck der römischen Art hat, daß sich mch das Centrum ter| aus, von dem ein Bekämpfung der I die Haltung des i Wichtiger al pRJ des Cultur 7 »icht geeignet, ;er die Kirche jede EÖÜ ' baß die 2" ; mch ^erreichen, ,r lun, hDer Reichst M d«, gtaali ( * M bir gBI„ lantn/ unter « L Is«tfe8 ««to t , '1’ 9“ Mitt* tzZr? führung v taWnn fibber btn ,‘n au§ na