M IT; ' 35 pfR ' f"r die Folge °i°i°do°oo Stunde verein. U Uhr: §WllNH. ' .toitb dringend Jjwiand^ mng. Osburg B. 4t r, Wandlung. : Theilnahme, dir n und Vaters litt, r die große Br» sowie auch Herrn 'o[M)tn Motte, iliebenen. i&tn würbe eine goldciu Itbaiflon enthaltend eint ifiif. Ter Elgenthilm Kaue $• 81,3. Stock. m.Uebemehen bitmen witb 'A ton (” zenkoHhj^ ,n, oltt« ®ife\3K ng, $Uf*e« °"d 3e« Kreis Gieße«. Redactionsbureaur Expeditionsbureau r | Schul st raße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pfi Vh Amtlicher Hheil. Gefundene Gegenftänder 1 FeuerzeugSbüchse, 1 Taschentuch, 1 Hose, 1 Jacke, 1 Taschenmesser. Die gefundenen Gegenstände sind auf der Polizeiwache (Weidengaste 93) aufbewahrt. Gießen, den 26. November 1880. Großherzogliche Poltzeiverwaltung Gießen. Fresenius. Deutschland. m. Darmstadt, 25. November. (Zweite Kammer der Stände. 60. Sitzung.j Die zweite Kammer nahm heute ihre Arbeiten im Plenum wieder auf. Neu eingelaufen ist eine Offerte der Firma Lönhold & Co. in Frankfurt a. M. in Betreff der Offenbacher stehenden Brücke. Die Firma erklärt sich bereit, das Holzmann'sche Projekt nach Maßgabe der Pläne und der technischen Bedingungen mit einem Abgebot von 10 Procent auf die Voranschlagssumme in Generalentreprise zu übernehmen und verpflichtet sich, die Brücke innerhalb 18 Monaten nach Beginn der Bauarbeiten zur Benutzung zu übergeben. — Weiter wird verkündigt eine Interpellation des Abg. Betz, dahin gehend: „In öffentlichen Blättern wird vielfach davon gesprochen, daß bei Gütertransporten hauptsächlich und soweit es angeht und unerachtet der größeren Entfernung auf nicht naturgemäße Weise die preußischen Bahnen diesen Verkehr an sich ziehen. Dadurch wäre also nicht allein die Hessische Ludwigsbahn, deren Erträgnisse theilwcise staatlich garantirt sind, sondern auch die Main-Neckar-Bahn empfindlich benachtheiligt. Ich erlaube mir die Aufmerksamkeit der Großh. Staatsregierung auf dieses Verhältniß zu lenken und stelle meine Interpellation an dieselbe dahin: ob sie nicht gesonnen sei, namentlich bei dem Bundesrathe auf eine gedeihliche und naturgemäße Entwickelung dieser wichtigen Angelegenheit zu wirken?" Ein Schreiben Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz theilt mit, daß die Regierung nicht gewillt sei, den Gesetzesentwurf in Betreff des Baues und der Unterhaltung der Kunfistraßen im Großherzogthum zurückzuziehen, vielmehr auf dessen Durchberathung bestehe. Bezüglich des ersten Gegenstandes der Tagesordnung: Antwort der Regierung auf die Interpellation des Ag. Osann, das am 1. April 1881 in Kraft tretende Reichsgefitz vom 23. Juni 1880, die Abwehr und Unterdrückung von Viehseuchen betr., wird von dem Abg. Freiherrn v. Nord eck zur Rabenau ein Antrag auf Besprechung gestellt, welcher ausreichende Unterstützung findet. Genannter Abgeordneter empfiehlt sodann eine gründliche Erörterung der Frage, ob sich nicht die Gründung einer Viehversicherungsanstalt für das ganze Land oder provinzenweise empfehle, ähnlich wie die Vandes-Brandoersichcrungs-Anstalt, jedoch mit Ausschluß des bei letzterer vorhanden absoluten Zwanges. — Ministerialrath Weber sagt Namens der Regierung eine Erwägung dieser Frage zu und bemerkt weiter, daß bet einer durchschnittlichen Gesammt- whl von 44,000 Pferden im Lande und bei einem Durchschnittswerthe der Pferde von 250 JL bei jährlich etwa 40 Pferden, welche getödtet werden müssen, auf das einzelne Pferd der geringe Betrag von 20—25 $ per Jahr entfalle. An der kleinen Diskussion über diesen Gegenstand betheiligen sich noch die Abgg. Schröder und Freiherr v. Wedekind. Zu der Antwort der Regierung auf die Interpellation der Abg. Schröder und Theobald, betr. die Anwendung der für die verschiedenen Kategorien der Großh. Cioildiencr bestehenden Bestimmungen auf die übernommenen Beamten und Bediensteten der Oberhessischen Bahnen wird eine Besprechung nicht beantragt, da der Gegenstand der Interpellation durch die inzwischen an die Stände gelangte Vorlage der Regierung erledigt ist. Auf Antrag des Abg. Schröder, welcher die genügende Unterstützung findet' folgt eine Besprechung der Antwort der Regierung auf die Interpellation der Abgg. Schröder und Genossen, Maßregeln gegen das Landstreicherwesen betreffend. — Die betreffende Antwort der Regierung haben wir bereits wörtlich mitgetheilt. — Abg. Schröder glaubt, daß man zur Abwehr des vorhandenen Nebels eventuell der Frage der Anlage eines weiteren Arbeitshauses oder der Erweiterung des bestehenden für die Zukunft näher treten müsse, und befürwortet namentlich strengere Maßregeln gegen die Zigeunerbanden. Ministerialrath Weber führt aus, wie die Regierung bisher schon alle ihr gesetzlich zu Gebote stehenden Mittel angewandt habe und für eine allenfallsige zu milde Praxis einzelner Polizeibehörden nicht haftbar zu machen sei. — Abg. Küchler sieht in dem Erlaß schärferer strafgesetzlicher Bestimmungen, wie solche in Verbindung mit genauen Definitionen früher bestanden, das einzige Mittel, eine Aenderung des jetzigen Zustandes herbeizuführen. — Abg. Freiherr von Nordeck zur Rabenau glaubt, daß im gegebenen Falle weder mit Gefängnissen, noch mit Arbeitshäusern zu helfen sei, sondern nur mit dem radikalen Mittel einer Abänderung der Neichsgesetzgebung über den Unterstützungswohnsitz, eventuell mit Beschaffung eines geeigneten Platzes im Ausland, wo die durchaus nicht immer arbeitsscheuen sog. Landstreicher ein Unterkommen finden können. Ministerialrath Weber erklärt, Namens der Negierung eine Diskussion dieser einen Angriff auf die Reichsgesetzgebung enthaltenden Fragen ablehnen zu müssen. — Abg. Osann befürwortet besonders die Verweisung der Landstreicher an die Polizeibehörde durch die Gerichte zur Verbringung in das Arbeitshaus, namentlich auch Verfügung an die Amtsanwälte, im gegebenen Falle solche Verweisungen zu beantraaen. — Ministerialrath Weber erwidert, daß eine solche Verfügung bereits ergangen sei. — List empfiehlt als wirksames Mittel zur Einschränkung des Landstreicherwesens die Gründung von Vereinen gegen Verarmung und Bettelei, wie solche in vielen Städten und größeren Orten bereits bestehen. — Damit wird dieser Gegenstand verlassen, j Eine bei Großh. Ministerium des Innern und der Justiz von G. P. Falk und 8 Genossen aus Ulfa eingereichte, durch den Rechtsanwalt Batst zu Gießen in deren Auftrag der zweiten Kammer zur Kenntniß mitgetheilte Anklage gegen den Landtags- Abgeordneten Sturmffels und den Kirchendiener Hofmann zu Ulfa wegen angeblicher Wahlfälschung wird ohne Debatte durch Annahme des Ausschußantrages erledigt, welcher dahin geht, die Kammer wolle erklären, daß kein Grund vorliege, bezüglich der mitgetheilten Anklage weitere Schritte zu veranlassen. Dem Gesuch des Lehrers G- Fischer zu Beuern, Nachzahlung von Kirchendienstgehalt betreffend, wird nach dem Antrag des Ausschusses keine Folge gegeben Der Antrag des Abg. Muhl auf Vorlage eines den Art. 11 des Jagdgesetzes vom 26. Juli 1848 modificirenden Gesetzesentwurfes wird mit Rücksicht auf die in Aussicht stehende allgemeine Revision der Verwaltungsgesetze nach einigen kurzen Bemerkungen des Antragstellers und mit dessen Zustimmung abgelehnt. Es folgt Berathung der Beschwerde hessischer Gemeinden und Gutsbesitzer über die durch Hochwasser des Rheines hervorgerufenen Eigenthumsbeschädigungen, sowie des damit in Verbindung stehenden Antrages des Abg. Metz, die Verstärkung des Rheindammes uud des Weschnitzdammes bei Groß-Rohrheim und Biblis betreffend, und der Vorstellung der Gemeindevorstände von Groß-Rohrheim und Biblis in gleichem Betreff. Der Ausschuß beantragt bezüglich des ersteren Gegenstandes, die Kammer wolle Großh. Regierung ersuchen: 1. schleunigst eine aus an dem Strombau nicht be- theiligten Technikern, sachkundigen Landwirthen und Schifffahrtsinteressenten bestehende Commission zu berufen, welche auf Basis der Stromregulirungen in Baden unsere Strombauverhältnisse untersucht; 2. daß auf Grund dieser Untersuchungen ein einheitlicher Plan für die Strombau- und Dammbauverhältnisse des Rheines für die Strecke von der Landesgrenze bis Bingen, unter Berücksichtigung der Beschlüsse der Reichs- Commission, ausgestellt und der Kammer baldthunlichst über das Resultat Mittheilung gemacht werde; 3) daß die Strombauten so lange sistirt werden, bis die Berichte der Commission eingelaufen sind. — Die Bitten der Gemeinden und Grundbesitzer gingen dahin, bet der Regierung wirken zu wollen: 1. die Strombauten im Rhein einzustellen und sofort in Erwägung zu ziehen, ob nicht an Stelle deb jetzigen schädlichen Systems der Rheinregulirung ein solches zu setzen sei, welches den Schifffahrtsverhältnissen entspricht und zugleich für die Uferbewohner nicht nachtheilig ist; 2. statt dex nutzlosen und schädlichen Wasserbauten die Einengungen und Stauungen zu beseitigen und zum Schutz gegen Hochwasser und Eisgang die Dämme zu verstärken und zu erhöhen. — Der Berichterstatter des Ausschusses, Abg. Reinhart, begründet kurz die Ausschußanträge unter Hinweis auf das Strombausystem in Baden. — Abg. Büchner bedauert, daß lediglich die Interessen der Schifffahrt zum Nachthetle der. Landwirthschaft im Auge behalten worden seien und daß man dem Buhnensystem und dem System der Wejdenpflanzung zu viel Werth beigelegt habe. - Außerdem empfiehlt er da, wo es thunlich, die Anlegung von Schleußen, um den Andrang des Wassers durch offene Mündungen zu verhindern. — Ministerialrath Fink weift in längerer Rede darauf hin, daß die jetzt bestehende Erregung auch früher schon bestanden. An positiven Vorschlägen fehle es auch jetzt, abgesehen von demjenigen der Canalisirung des Rheines, gegen welchen sich die Regierung aus's Entschiedenste aussprechen müsse. Der Nachweis könne geliefert werden, daß die bestehenden Dämme hock genug seien, und nehme man sämmtliche Regulirungswerke wieder aus dem Rhein heraus, so überlasse man den Strom seiner Verwilderung und die Folgen werden sein, daß er sein Geschiebe nicht dahin ablagere, wohin ihm nun der Weg gezeigt werde, sondern an zufälligen Stellen, wodurch sich Hindernisse für den Fluß selbst bilden, die bei Hochwasser ver- hängnißvoll werden können. Unrichtig sei es, daß in Folge der Einschränkungsarbeiten der Stand des Hochwassers im Rheine gewachsen sei, die Landwirthschaft habe vielmehr in den letzten 10 Jahren nur unter einem großen Wasserreichtum überhaupt gelitten. Im Allgemeinen könne die Regierung gegen die von den Gemeinden und Grundbesitzern ausgesprochenen Wünsche nichts einwenden, dem ersten derselben sei sogar, bereits ehe er gestellt, entsprochen gewesen; dagegen habe sie gegen die Anträge des Ausschusses manche Bedenken. Ein Bedürfnis zur Erhöhung der Landdämme liege nicht vor, doch dürfe deren Verstärkung und die Zurücklegung einzelner derselben zweckmäßig erscheinen, um das Hochfluthprofil des Rheines zu vergrößern, eine Maßregel, gegen welche sick jedoch die meisten Gemeinden sträuben, da in deren Gefolge Ackerfeld zu Wiesengelände werden müßte. Redner empfiehlt schließlich, die Wünsche der Gemeinden der Regierung zu empfehlen, auf die Anträge des Ausschusses jedoch, soweit sie weitergehender Natur seien, nicht einzugehen. — Abg. Metz spricht für die Ausschußanträge, ebenso Abg. Schröder, welcher weiter den Antrag einbringt, die Kammer wolle beschließen, an die Regierung das dringende Ersuchen auszusprechen, den Landständen bald eine Gesetzesvorlage, die Benutzung und Instandhaltung der Gewässer betr. (Wassergesetz) zugehen zu lassen. — Wegen vorgerückter Tageszeit wird die Fortsetzung der Debatte auf morgen vertagt. Bonn, 25. Novbr. Bischof Retnkens erließ soeben nachstehendes Circular an die altkatholischen Gemeinden: Nach den mir nun vorliegenden preußischen und badischen Formularen für die Volkszählung muß das „ReligtonS- bekenntniß" eingetragen werden. Ich verordne daher, daß nur katholisch eingeschrieben werde, da katholisch und altkatholtch, wie das Gesetz anerkennt, keine verschiedenen Religionsbekenntnisse sind. Hesterreich. Wien, 25. November. Die „Poltt. Corresp." meldet aus Athen vom 24. ds.: Der König forderte bei Entgegennahme der Adreffe der Deputirten- kammer die Adreß-Deputation auf, in der Kammer dafür zu sorgen, daß Alles aufgeboten werde, um die Durchführung der Milttärorganifation zu beschleunigen. Der Krtegsminister und der Marinemintster machten neue Bestellungen für Rüstungszwecke im Betrage von 26 Millionen Drachmen. ßngtand. London, 25. Novbr. Dem heutigen Cabinetsrathe wohnten sämmtliche Minister bei. Granville hatte zuvor eine Audienz bei der Königin. — Die Königin ist gestern Morgen gegen 9 Uhr in Windsor eingetroffen, allem Anschein nach in bester Gesundheit. Heute gedenkt sie den aus Afghanistan zurückgekehrten siegreichen General Str F. Roberts zu empfangen. Türkei. Konstantinopel, 25. November. Hafsun hat von Rom aus als armenisch-katholischer Patriarch demtsstonirt. Als wahrscheinlicher Nachfolgen desselben wird Azartam bezeichnet. — Herr v. Novidoff trifft am Montag ein. Lokales. Gießen, 27. Novbr. [3um Stromerthum.s Zwei Handwerksburschen taumelten gestern Abend Arm in Arm beduselt au- der Herberge in der Wolkengasse und belästigten die Passanten deS SeiterSwrgS durch Anrempeln rc. Am Laden deS Uhrmacher Böger angelangt, drangen sie in denselben und wollten daselbst Musik gemacht haben- Der Ladeninhaber schwang nun seinen Taktstock in Gestalt eines eisernen Stängelchens und trieb die Burschen zum Laden hinaus. Hier empfing sie c«n Schutzmann, der dem Treiben mit zugesehen hatte. Leider entwischte einer der Stromer. Man sieht auch hier wiederum, wie die erbettelten Pfennige vcr- subelt und verludert werden. __ Eine etwas gemischte Gesellschaft wurde gestern Abend in einer Scheune an Wenzel's Garten ausgehoben. Zwei der Personen, ein Männlein und cm Fräulein, wurden auf die Polizeiwache verbracht, während 3 andere im Dunkel der Nacht verschwanden. — sBazar des Frauenvereins.j Der am 24. und 25. d. M. im Gasthaus „zum Einhorn" etablirte Bazar des Frauenvereins ist überaus schön gelungen. Indem wir uns vor« behalten, eingehender darüber zu berichten, theilen wir einstwetlen nur mit, daß der Ertrag incl. Verloosung sich auf ca. 2400 «X beläuft. __ Warrn die beiden ersten Abonnements Concerte in Wenzel's Palmen Saal übei5 füllt, so spottete der Besuch gestern Abend jedem dagewesenen. Kopf an Kopf saßen die Zuhörer und Viele mußten den Genuß wegen Platzmangel aufgeben. Ein Uebelstand tritt bet den Concerten grell zu Tage. (88 ist dies das sog. Belegen der Tische vorher. Man kann über die Berechtigung hierzu unter Umständen streiten, aber einen peinlichen Eindruck macht es jedesmal, wenn Damen nach irgend einem Plätzchen umherspähen und vor ihnen stehen mehrere unbesetzte oder höchstens mit einer Person besetzte Tische, an welche sie nicht herantreten dürfen. Wie diesem Uebelstande abgeholfen werden dürfte, wollen wir dem Wirthe überlasten. — Ueber die Leistungen der Kapelle herrscht biS jetzt nur eine Stimme der Anerkennung und werden wir uns erlauben, demnächst näher hierauf einzugehen. Telegraphische Depeschen. Wngner'ö telegr. Correspondenz-Bureau. Konstantinopel, 26. November. Derwisch Pascha erließ eine Pro- clamation an die Bewohner Dulcizno«, worin eS heißt: Die Abtretung Dulcianos ist eine vertragemäßige Verpflichtung. Euere Jateressm, Euer Wohl ratben »ur ichleunigen Unterwerfung, Wenn Ihr Euch widerseßt, werdet Ihr vor Gott und den Nachkommen der Propheten wegen Uigehorsams gegen die Befehle de« Sultan« verantwortlich sein. Ich fordere Euch somit auf. sich bei endgültig»!, Entscheidung der Pforte zu fügen, widrigenfalls ich gemäß der mir durch den Belagerungszustand und da« Gesetz etngeräumten Gewalten sosort strenge einschreiten werde. Ich werde die Auswanderung erleichtern und Transportmittel und Wohnungen aus türkischem G-biete anwetsen, sowie Geld- Unterstützungen gewähren. Madrid, 26. Novbr. Da« Journal „Correo" erfährt: Der Mnü- sterrath unter Vorsitz des Königs berieih über eine Beschwerde der französischen Regierung wegen schlechter Behandlung von au» Frankreich aurgewtesenen Kapuzinern, welche sich in Barcelona ausschifften. Wien, 26. November. Meldung der „Polit- Corresp." aus Cettinje. Der Fürst von Montenegro ordnete militärische Maßnahmen an zur conven. tionögemäßen Uebernahme von Dulcigno «m Laufe de« heutigen Tage«. Der designtrte Gouverneur Popovich ist bereits abgereits. Derwisch Pascha zeigte an er werde persönlich die Uebergabe bewerkstelligen. Montenegro lud die De'legtrten der Mächte ein, mit den montenegrinischen Truppen gleichzeitig in Dulciano einzuziehen. — Die „Polit. Corresp." erfährt, der Act der Übergabe und Uebernahme Dulciqnos habe heute seinen factischen Anfang genommen. Berlin, 26. Novbr. Der deutsche Botschafter in Parts, Fürst Hohenlohe befindet sich augenblicklich in Friedrichsruhe bei dem Reichskanzler. Der französische Botschafter, Graf St. Ballier, ist heute ebendorthin abgeretst. Loudon, 26. November. Der gestrige Cabinetsrath b.schloß, in der December-Session des Parlaments keine Zwangsmaßregeln für Irland vorzu- schlagen, da hierfür eine Nothwendtgkeit nicht vorltege. Sobald das Parlament zusammengetreten ist, beabsichtigt die Regierung eine irische Bodenreform- Bill einzubringen. Die „Times" bezeichnet die Mtntsterkrtsts als beseitigt. Paris, 26. November, Abends. Der Senat begann die General- discussion des Budgets und vertagte nach einer langen Rede Gavardte's, welcher die Regierung angrtff, die wettere Berathung auf morgen, Bor dem Zuchtpolizeigertcht wurde der Pcoceß Cissey's gegen Laisant und Rochefort fortgesetzt. Der Avookat Ctssey's widerlegt Punkt für Punkt die gegen Ctssey erhobenen Beschuldigungen und erinnerte an seine glorreichen Dienste. Nach den Platdoyers der Advokaten Laisant's und Rocheforts wurde die weitere Verhandlung aus morgen vertagt. Dublin, 26. November, Abends. Das Gericht hat den Beginn des StaatSprocesseS gegen Parnell und Genossen auf den 28. December an- beraumt. Galatz, 26. Novbr. Die Delegtrten Serbiens und Bulgariens werden am 29. Novbr. zur Theilnahme an den Berathungen der Donau-Commission zugelafien. Die Commission soll die Ausarbeitung eine- neuen Entwurfs behufs Regelung der Donauschtfffahrt beschlichen. Das österreichische Avant- Project würde nicht erster Gegenstand der Berathung sein. Vermischtes. Darmstadt, 25. Novbr. In der heutigen Stadtverordneien-Versammlung erklärte vor Eintritt in die Tagesordnung Herr Oberbürgermeister Ohly, daß er die ebenso überraschende, wie merkwürdige Mittheilung zu machen habe, daß ihm gestern in seiner amtlichen Eigenschaft alS Bürgermeister ein Schreiben des Centralcomiies der Antisemttenbewegung nebst gedruckter Eingabe an den Reichskanzler mit der Aufforderung zugegangen sei, seine ganze Kraft und Einfluß dahin aufzuwenden, daß das Schriftstück mit möglichst zahlreichen Unterschriften bedeckt werden möge. Er beantrage, daß man hier, wo der verfassungsmäßige Grundsatz der Gleichberechtigung aller Eonfesstonen stets hochgehalten worden, dieses ungeheuerliche Ansinnen dadurch gebührend zurückweise, daß man dieses Aktenstück mit entschiedenem Protest zurück sende, welcher Vorschlag mit lebhafter Acclamation angenommen wurde, worauf Stadtverordneter Blumenthal für diesen Ausdruck seine Anerkennung und Dank aussprach. Handel und Verkehr. Gießen, 27. November. Auf dem heutigen Wochenmarkte koffere: Butter per Pfd, 1,15 biS «Ä 1,20, Hühnereier 1 Stück 7—0H, 3 Sr. 00 Gänseeier 1 St. 11 —12H. Käse per Stück 5—9 H, Käsematte per Stück 3—0 H, Erbsen 1 Liter 22 Linsen 1 Liter 26 Tauben das Paar 60—00 H, Hühner p. St. X 0.80—1.00, Hahnen p. St. JL 0.70—1.00, Gänse pr. Pfd. 40—55 Enten per Stück A 1.40—1.70, Ochsenfleisch 66—00 H per Pfd., Kub- und Rindfleisch 45 50 -3>, Kalbfleisch 50—00 H, Hammelfleisch 50-66 Schweinefleisch 64—68 L, Kartoffeln per 100 Kilo .M 3.50 -4.00 Zwiebeln p. Etr. 10—0, Milch per Liter 16 und 18 H, Weißkraut 100 Stück 3.00—4.00, •SfiT- Das Museum des historischen Vereins (tm Rathhaus) ist jeden Montag von 11—12 Uhr den Mitgliedern des Vereins geöffnet. Eine neue Entdeckung. Auf eine neue Entdeckung, wie sie der Urheber derselben, ein in wissenschaftlichen Kreisen geschätzter Gelehrter selbst bezeichnet und über welche seither nur in wissenschaftlichen Fachorzanen berichtet wurde, verdient sicher im allgemeinen Interesse aufmerksam gemacht zu werden. Es handelt sich um wissenschaftliche Versuche und Erfahrungen über das Wesen und der ohne jede nachthelligcn Nebenwirkungen binnen wenigen Stunden erreichten Beseitigung der wohl Jedermann bekannten katarrhalischen Zustände, als Schnupfen, Husten, Heiserkeit, überhaupt was der Volksmund in dem Ällgemein-Ausdruck „einen Katarrh" zusammensaßt. Wer jemals die oft an's Unerträgliche streifenden Qualen eines wochenlangen Schnupfens mit all' seinen Neben- und Folgezuständen erdulden mußte, und wer vermag sich zu rühmen, von diesen Plagen verschont geblieben zu sein, wird den Ausführungen jenes Gelehrten, denen wir nachstehende Notizen entnehmen, mit Interesse folgen. Dürfte doch diese Entdeckung, besonders für Diejenigen, deren Bernfsthätigkeit eine erhöhte Anstrengung der Stimmorgane erfordert, wie z. B- Lehrer, Geistliche, Officiere, Sänger, überhaupt Bühnenkünstler u s. tu., welche überdies dadurch mehr wie Andere zu Indispositionen und katarrhalischen Affectionen der Luftwege hinncigcn von unschätzbarem Werth- werden —Wir entnehmen diesen wissenschaftlichen Abhandlungen folgende Stellen: „Es ist gewiß ein nicht geringes Wagniß, die Existenz eines universalen Hustenmittels zu behaupten. Wenn ich mir dieses Wagniß erlaube, so leiten mich nicht nur theoretische Gründe, sondern auch die verschiedenen Experimente, welche ich auf Grund meiner Ansicht von der Ursache des Hustens anstellte und welche mich zum Theile leiteten, als ich das Kurverfahren, den Lungen- und Rachenkatarrh in einigen Stunden zu beseitigen, mit allem Erfolge »ersuchte. Den Husten, abgesehen von demjenigen, welcher Folge örtlicher Reize, z. B. durch Sindlingen fremder Körper in die Luftwege ist, halte ich im Allgemeinen als eine Folge entzündlichen Zustandes der Schleimhäute der Luftwege, welcher Zustand sich auf einzelne Theile, als auch auf die ganze Schleimhaut der Luftwege erstrecken kann. Der dadurch hervorgerusene Reiz auf den Nervus vagus überträgt sich reflektorisch auf die Muskel« des Aihmungsapparates und äußert sich durch Husten- Wird der entzündliche Zustand gehoben, so beseitigt man die Ursache des Hustens und dieser hört so lange auf, bis wieder eine entzündliche Reizung cintritt- Meine Ansicht weicht also nur insofern von der bis dahin geltenden Ansicht der Aerzte ab, als ich die Ursache des krankhaften Huste»- allein in einem entzündlichen Zustande irgend eines kleinen oder größeren Theils der Luftwege zu finden glaube. Selbst in den Fällen, in welchen sich ein Reiz auf die Acste des Nervus vag uv durch Krankheitszustände in anderen Theilen des Körpers geltend macht, ist gewöhnlich ein entzündlicher Zustand auch die Ursache dieses Reizes und somit auch des Hustens. Daß den Husten hysterischer Frauen em entzündlicher Zustand veranlaßt, hat man wohl nie geglaubt und dennoch ist dieses der Fall, weil antipyretische «siebervertreibende) Mittel ihn sofort befestigen Bon verschiedenen Seiten wurden mir Zuschriften über die Erfolge der von mir empfohlenen Hustenkur zugesandt. In einem Falle hatte ein mir befreundeter Arzt Gelegenheit, meine Pillen an feiner eigenen Person zu versuchen und gelang es ihm, einen 2 Tage alten schweren Bronchialkatarrh (Lungenkatarrh) im Verlause von 2 Stunden vollständig zu beseitigen u. s. w. —" Diese Dr. Voß'schen Katarrhpillen, welche bereits in den Handel gebracht sind und wie alle Arznei nur in den Apotheken gesucht werden müssen, werden für den billigen Preis pro Schachtel 75 H in Blechdose« unter gesetzlichem Schutz und mit dem Facsimile des Verfertigers von dem Apotheker Dr. Ew- Voß in Frankfurt a. M- hergestellt. — In Gießen find dieselben bei Apotheker l>r. Hempel vorräthig. — Ein Versuch dürste wohl zu empfehlen sein. Die Pillen, deren Zusammensetzung jedem Fachmann bekannt ist, enthalten keine schädlich wirkenden Stoffe und verlange man um jede Verwechslung zu vermeiden stets Dr. E. Voß's Katarrhpillen. (7730 Auszug aus den Standessmtsregistern des Standesamts Gießen Vom 21. bis 27. November 1880. Aufgebote. 23. Arbeiter Johannes Nicolaus Magel von Odenhausen mit Katharine Diehl, Tochter deS Weißbinders Conrad Diehl von Climbach. 23. Ziegler Conrad Klare von Hakedahl mit Louise Amalie Karoline Dreier, Tochter des Einliegers TönS Heinrich Wilhelm Dreier von Loßbruch. 24. Müller Johann Heinrich Jäckel von Sebbeterode mit Barbara Zöll, Tochter deS verst. Müllers Heinrich Zöll von Schlitz. 25. Fabrikarbeiter Adam Bickel, Wittwer von Lauten-Weschnitz mit Marie Eva Eckhardt, geb. Ester, Wittwe deS Schmieds Georg Anton Eckhardt von Mundenheim. Eheschließungen« 25. Hilfsweichensteller Wilhelm Belloff von Beuern mit Elisabeth Willstrumpf von Gießen. Geborene, 17. Dem Metzger Emil Harms ein Sohn, Karl. 19. Dem Oberstlieutenant August Senkel ein Sohn. 17. Dem Photographen Franz Gerbode eine Tochter. 20. Dem Hilss- sührer bei der Main-Weser-Bahn Friedrich Noll em Sohn, Julius Ernst. 17. Dem Kaufmann Philipp Nau ein Sohn, August Juliuö Heinrich. 19. Dem Ober-Post Secretär Karl Hermann Nückricm eine Tochter. 20. Eine Tochter von auswärts. Regine. 21 Ein Sohn von auswärts, Emil. 21. Ein Sohn von auswärts. 21. Dem Schuhmacher Johannes Siek ein Sohn, Otto. Gestorbene. 21. Elisabeth Hörster, geb. Bill, 78 Jahre alt, Wittwe des Weißbinders Balthasar Hörster. 21. Anna Elisabeth Schäfer, geb. Fischer, 62 Jahre alt, Wittwe des Weltmeisters Philipp Schäfer. 23. Bäckermeister Daniel Rühl, 46 Jahre alt. 23. Kaufmann Ferdinand Julius Louis Emil Stohr, 22 Jahre alt. 22. Küfer Georg Hopperditzel, 29 Jahre alt, von Regnitzlosau. 25. Susanne, 1 Jahr alt, Tochter des Porzellanmalers Johann Simon 26. Wilhelm, 1 Jahr alt, Sohn des Lackflcders Johannes Möbus. 25. Graveur Johanne« Julius Karl Menzel, 23 Jahre alt, von Berlin. 26. Fabrikarbeiterin Christine Jost, 15 Jahre alt, von Wetzlar. 26. Bergmann Jacob Klein, 24 Jahre alt, von Hütseifen, Kreis Altenkirchen. 26. Laglöhner Georg Schwab, 4* Jahre alt. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 25. November. Wilhelm Belloff, Hilfsweichensteller, des verst. Ackermanns Jost Belloff in Beuern ehel. Sohn und Elisabeth Willstrumpf von hier. Getaufte Den 21. November. Dem Heilgehilfen Ferdinand Schmidt eine Tochter, Anna Katharine, geb. den 17. September. Denselben. Dem Eifenbahnarbeiter Heinrich Habermehl eine Tochter, Louise, geb. den 8. September. Denselben. Dem Schreiner Johannes Kinkel ein Sohn, Otto Ferdinand Ludwig, geb. den 1. Oktober. Denselben. Dem Maurer Karl Busch eine Tochter, Eleonore Susanne, geb. den 14. October. Den 25. November. Dem Heizer Christian Hörster eine Tochter, Anna Marie Katharine, geb. den 26. October. Denselben. Ein unehcl. Sohn von auswärts, Karl, geb. den 8. October. Beerdigte. Den 20. November. Heinrich Möhl, Metzger, lediger Sohn deS verst. Metzgers Friedrich Joseph Möhl, alt 52 I 4 M. 21 T., gest. den 18. November. Den 21. November. Dr. Louis Menget, Chemiker in Frankfurt a. M., lebiger Sohn des verst. Schreinermeisters Ludwig Menget, alt 42 I. 3 M. 13 T., gtst. den 1®- November. Den 23. November. Elisabeth Hörster, geb. Will, Wittwe des verst. Weißbinders Balthasar Hörster, alt 78 I. 5 M. 21 T., gest. den 21. November. n m , Den 24. November. Anna Elisabeth Schäfer, geb. Fischer, Wittwe des verst. Werkmeisters Philipp Schäfer, alt 62 I. 11 M. 7 St., gest. den 21. November. Den 25. November. Daniel Rühl, Bäckermeister, alt 46 I. 5 M. 13 T., gest. den 23. November. desrukls Ließen ^'Heni'^QUr. nur in i?e,t chr Ners .1' W llnb l«n tS binnen 8«Öft=n ble oit L;'n dem f?lnt«£Uner: v°n bi A?nb '..btnenLNtn Sntbeti’- IgllNg fr., 3 bb stete k«DL ä;s nJIn)td)t der ^erite LV-nZusL ßlflube. Leihst durch Kranke ?«" MKdlicher D' den Husten M M gepult *?’l M«,l jh„ ‘™*tai?ti01ge “ ™ ™ Itjttun: irnWn uti jtimj •M) im Muft ■P°nbel gebraut sich M werden für den iem Schutz und mit 'n Frankfurt a. M. •“Pel oonatbig. - iarnmensetzung jedem ( und verlange man 'Ma. (7730 'acharim Diehl, Tochter Man von Hot.dühl mit Eilbelm Dreier von Barbara M, Tochter i BM, ffiitttou m Ämz inton ijadech DWvmpf ton Etafilieultnont 3ugup hin. 20. Dem HiG 7>: 17. Dem kaus- Lkn-Post Cecretär Sail legme. 21. W Sohn Echuhmachir Johann« - VchbindnS Sallhasar I Euroe ve« Weltmeister« i 3 Kaufmann Ferdinand abt Gieße»- L .«jd, 29 W» " •j ■•»bein Em°« ii-m'Z-h-M'iAA ch,< H15 3»V'/' ,MK >°°'^ »*.«,!* !*W .gnW»*1"1* 8. Cd*1» 8»”'6 „ ot/* Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Wegen vorzunehmender Arbeiten am Gewölbe des Stadlbachs wird das Wasser in demselben nächsten Montag abgespeirt- Gießen, den 27. November 1880. Großh. Bürget mustere: Gießen. 7724)_____A. Bramm. Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt und zwar: Donnerstag den 2. December 1880, Samstag „ 4. „ „ Dienstag „ 7. „ Mittwoch „ 8. „ „ Donnerstag „ 9. Samstag „ 11. „ „ Dienstag „ 14. „ „ Mittwoch „ 15. „ „ Donnerstag „ 16. „ „ Samstag „ 18. „ „ Dienstag „ 21. „ „ Mittwoch „ 22. „ „ Donnerstag „ 23. „ „ Dienstag „ 28. „ „ Mittwoch „ 29. „ „ Donnerstag „ 30. „ „ sowie Dienstag den 4. Januar 1881, Mittwoch „ 5. „ „ Donnerstag w 6. „ „ Samstag w 8. „ „ Dienstag „ 11. „ „ Mittwoch „ 12. „ „ Donnerstag „ 13. „ „ Samstag „ 15. „ „ Die Interessenten werden daher auf- gcfordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legi- timiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihrer Gemeinde auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 27. November 1880. Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr. Dienstag den 30. November, Nachmittags 1 Uhr, werden im Saal der Restauration „Bramm" in der Neustadt dahier nachstehend verzeichnete gut gehaltene Mobiliargegenstände gegen Baarzahlunz freiwillig versteigert: 1 Sopha mit 6 Stühlen, 1 Schreib- secretär, 1 ovaler Tisch, 1 ovaler Spiegel, mit Goldrahmen, Stühle, Bettwerk, Weißzeug und andere Hausgeräthschaften. Gießen, den 25. November 1880. I- «•: 7697) M. Pilger.________ Schafvieh Versteigerung. Donnerstag den 2. k. M, von Vormittags 10 Uhr an, läßt die hiesige Schäsereigesellschast 120 Stück zur Zucht taugliche Mutterschafe und 120 Stück Hammel und Mutter« lämmer versteigern. Eberpadt, den 25. November 1880. _______Görlach, Bürgermeister. Montag den 29. November, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe dahier zwei Kleiderschränkc meistbietend versteigert werden. Gießen, den 27. November 1880. 7757) Geißler, Gerichtsvollzieher. Dienstag den 30. November, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der F l e t t'schen Hofraithe (Gasthaus zum Schwanen) nachstehende Gegenstände mirfleigert werden: 6 Kleiderschränke, 1 Waschtisch, 4 Sopha's,7 Commoden, 3 Nähmaschinen, 1 Sekretär, 1 Nachttisch, 1 Nähtisch, 2 Spiegel, 2 Uhren, 1 Tisch, 1 Glasschrank, 1 Pfeilerschränkchen. Gießen, den 27. November 1880. 7752) Bauer, Gerichtsvollzieher. Ieiigevotenes. 7754) Ein Kohlenkarren nebst Schlitten und Waage rc. zu verkaufen. Näheres zu erfragen in der Exped. d. Bltts.__________ Feinstes BlilShenmeM (I. und II.), Feinste gestoßene und gesiebte Raffinade, Mandeln, Citronen, Citronat, Orangeat und Ceylon Zimmet empfehlen billigst in anerkannt guter Waare (7745 I. A. Dusch Söhne. Auch werden auf Wunsch die Formen gratis dazu geliefert. Nur echt wenn die vorgedruckte Schutzmarke auf den Etiquetten steht. Huste-Nicht Malz-Extract und Honig-Kräuter- Malr-Extract-Carameüen von L H. Pietsch & Co. in Breslau. Meine beiden Knaben von 3 und 6 Jahren hatten einen sehr starken Husten, der sich nach Verbrauch von einer kleinen Flasche Malz«Extract und einigen Pack Honig- Kräuter - Malz - Extract - Caramellen von L. H. Pietsch & Co. in Breslau ganz verloren hat. Triest, den 30. Januar 1880. 7725) __Pietro Baragal, Via Solitario. Äteinkoblen, Braunkohlen, sowie kleingemaehtes Holz m I. Gg. Unverzagt, 7728)___Gartfeld. 7740) Veränderungshalber wird ein noch fast neuer Leierzapf'scher Porzellanofen, für ein großes Zimmer sehr passend, billig abgegeben. Näheres _Neue Anlage 35. 7727) 3 Ziegen und einen Hammel hat zu verkaufen Karl Braubach, Westphäl. Hof. Frische Schellfische (in Eis verpackt) empfehlen (7736 J. A. 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