Lit. B. 37. -ru^s-Srskllschasten des Schadens so- -!Wü»E°°r«d. ,r' ^4% iten ^'"u. . --7*», WCIUK5 tann und Hausarbeit Neue Anlage. jermigs: Mark Ver- Pfg. Prämie. '■ 72>/j 4 in bin 83V. 4 Pfg. lahme von AusttäD und Sprcial-Aqrs!^ Thomas, 'aiaz, Aeinstr. 47, lie 4- 17-21 -21 65 . 51'S I « • 16 i'f' । 20 • I 16 z J^efBirterqaelle acht keinerlei Be- , erreicht wurde, । ,ece[lJber 1878. , Mf** rt dei ... rälwaM®1' 4?wt.‘W i4bi »teert Mii-^en : • iChmerzlos und 11' MarzM^ ^TTSieWT' . j.Ji BitterqueHe , 26_MJ^L -^TTj7deut5en u . rEmpfiehlt r®«®Kn' ,Dn“ ’S —---"v*®6^ ssjev. Abth. o. -katarrh, b»b- L«b«le* 9h?. 88. Mittwoch den 28. April 1880. Klchcncr 'jXnxiger Anzeige- und Amisblati sie de» Kreis Gießen. NedaettorrSbirreait r Expedittonsbureau r | Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montes. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Die Tabaks - Industrie. Die Lage der T »baks-Jndustrie ist ernst — sehr ernst! So weit wir uns in der journalistischen Literatur Umsehen konnten, ist uns bis jetzt keine Erörterung zu Gesicht gekommen, wie die Moaopolisirung eiirr gewöhnlichen Privat-Industrie, bei welcher keine weittragenden Gesichtspunkte wie bei der Post, Telegraphie, Eisenbahn, Chausteen, Wege und Canalisationen in Betracht kommen — in normalen Zeiten mit dem modernen Staatöprincip, wonach man beim Volk belasten soll, was dem Volke gehört, und dem Staate geben soll, was dem Staat gehört — und mit der modernen volkswirthschaftlichen Politik in Einklang zu bringen ist. Und da dieses Wagstück noch nicht versucht worden ist, so fragen wir: welche zwingende Nothwendi^keit drängt zu einer so äußersten Maßregel ? Man verweise uns nicht auf Oesterreich und Frankreich, wo das Tabaks-Monopol seit circa 2 Jahrhunderten etngesührt ist; man wird nicht die geordneten Finanzen im deutschen Reich mit der damaligen Miß- wirthschaft in Oesterreich, noch mit den durch die Eroberungs- und Verschwendungssucht eines Ludwig XIV. von Frankreich erschöpften Kassen vergleichen wollen; aber vor Allem — das Monopol nahm in beiden Staaten seinen verheerenden Weg nicht über das Leichenseld von abertausend selbstständiger Existenzen. Vergeblich sehen wir uns nach einer zwingenden Nochwendigketl für diese äußerste Staatsmaßregel um; weder besteht ein Nothstand, welcher einst Friedrich II. zu dem Äuskunftsmittel, minderwerthi'ge Friedrichsl/or prägen zu lasten — seine Zuflucht nehmen ließ; noch ein solcher, wie er größer als in den Vereinigten Staaten von Nordamerika während des Bür- gerklieges mit den Südstaaten wohl kaum jemals bestanden hat. Auf den Letzteren lastete der Druck einer ganz colostalen Schuldenmaste; sie waren gezwungen, um auf ehrliche Weise lebensfähig zu bletben, Zölle und Steuern (auch auf Tabak) enorm zu erhöhen; aber selbst in den schwierigsten Momenten der Krisis schirmten sie das Staatswohl, ohne zu der Enteignung von Eigenthum und Rechten ihrer Bürger zu schreiten, obwohl die Tabaks Industrie in den Vereinigten Staaten damals noch sehr in der Kindheit lag. Wie liegen die Verhältnisse dagegen bei uns ui Deutschland? Noch ist kein Jahrzehnt vorüber, daß es euren glücklichen Krieg führte, welcher fünf Milliarden und zwei herrliche Provinzen im Gefolge hatte — von den An- nexionen des Jahres 1866 zu schweigen; — eine jede Thronrede versichert freundschaftliche Beziehungen zu den Nachbarstaaten; eine zahlreiche wohlgerüstete Armee stcht jederzeit bereit; und recht ansehnlich erhöhte Steuern, Zölle und Abgaben liefern das Betriebskapital; da ist doch die Einführung des Tabaks-Moropols schwer zu begreifen.^ Ungeachtet dessen scheut die Loosung „Geld" im Monopol vor dem ersten Schritt zum Zukunftsstaat der Socia- listen — Staatsbetrieb, Abfindung der Berechtigten — selbst in dem Augenblick nicht zurück, in dem mau zur Bekämpfung derartiger Ideen außergewöhnliche Machtmittel gefordert und erhalten hat. Die Corruption der Begriffe ist in der gesinnungstüchtigen Preste, welche jetzt unter allen Umständen Meinung für das Monopol machen will, schon so weit vorgeschritten, daß man die Tabaks-Interessenten nicht mehr als legitime Geschäftsmänner, welche durch ehrliche Arbeit und Fleiß wohlerworbene Güter und Rechte verlheidigen, sondern als quasi Müßiggänger, als Eindringlinge in ein bequemes Feld reichen Gewinnes betrachtet, welches von Rechtswegen dem Staate gebühre. Die kühnsten Sätze der Socialdemokratie werden von ihr schon recht fließend in's Hochdeutsche übersetzt und parquetfähig gemacht, man hält kaum noch für nothwendig, das Wort Broudhon'S »la proprio c’est le vol* tn Beziehung auf die Tabaks-Jnterestenten mit einem Feigenblatt zu verhüllen. Wir dürfen nicht zweifeln, daß die idealen Ziele eines starken Willens unverrückt auf das Monopol gerichtet find; wir dürfen aber auch nicht zweifeln, daß die kaiserlichen Worte tn Versailles gesprochen, das ganze deutsche Volk in sich schließen, — also auch die Tabaks-Interessenten — daß sie es heben, schirmen und schützen wollen. Wir vertrauen daher mit Zuversicht, daß unser Kaiser nicht wünschen kann, daß eine weitverzweigte ächt deutsche Industrie vernichtet werden soll, und wollen hoffen, daß es ihr auch ferner vergönnt sein möge, ihre berechtigte Stelle in dem deutschen Bürgerthum zu behaupten; ihre Wünsche find sehr bescheiden — sie verlangt nur die lang entbehrte Ruhe, um ihr Geschäft auch ferner mit Ehren führen zu können.__________________________________________ Deutschland. Darmstadt, 25. April. Das am 24. April ausgegebene Großh. Regierungsblatt Nr. 11 enthält die Fleischbeschauordnung. Die am 26. April ausgegebene Nr. 12 enthält die Instruction für die Fleischbeschauer. Darmstadt, 26. April. Der Abg. Heinzerling hat bezüglich der Einreihung der neuen Justizstellen in das Civtldtener-Wittwen-Jnstitut den Antrag eingebracht, die Regierung zu ersuchen: 1) Die durch die Justizorga- nisation neugeschaffenen Dienststellen alsbald vorläufig nach Analogie der bestehenden Classificirung einzurethen; hierbei 2) Vorkehrung zu treffen, daß Todesfälle, welche zwischen dem 1. Ociober v. Js. und die fragliche Einreihung fallen, so behandelt werden, als sei die Einreihung schon mit jener Neuorganisation erfolgt; endlich 3) demnächst den Ständen eine Gesetzvorlage wegen definitiver Ausnahme der neuen Stellen in die Klaffen des Ctvtldiener- Jnstitus z'igehen zu lasten. Berlin, 24. April. Als der Reichstag seine heutige Sitzung begann, waren nicht mehr als 67 Mitglieder anwesend. Es war vorauszusehen, daß jede Zählung die Beschlußunfähigkeit des Hauses Herausstellen würde. Dennoch war man schließlich von dem kläglichen Resultat überrascht, welches bei der Zählung die Anwesenheit von nur 143 Mitgliedern ergab. Der Fall, daß 56 Mitglieder zu der beschlußunfähigen Anzahl von 199 fehlen, ist bs jetzt in den Annalen des Reichstages noch nicht vorgekommen. Die Fraktions- Vorstände haben sofort telegraphisch die Aufforderung an die Mitglieder gerichtet, sofort ihren Platz im Reichstage einzunehmen, namentlich Angesichts der Berathungen, welche für die nächste Woche auf die Tagesordnung kommen sollen. Berlin, 24. April. Nach dem nunmehr (in der „Nordd. Allg. Ztg.") vollständig vorliegenden Entwürfe des Wehrsteuergesetzes sind die darüber bereits bekannten Angaben dahin zu ergänzen, daß Personen unter 1000 Einkommen 4 Jb. zahlen, solche von 1200 bis 6000 JL Einkommen außerdem eine Einkommensteuer von 10 bis 148 JL jährlich, und von 6000 .X an 3 pCt., wobei die Steuer für je 1000 üdamerikas haben, da beispielsweise der Weg von Lima nach New-Iork um 5300, von San Francisco nach Liverpool um 6200 Seemeilen abgekürzt werden würde. Wohl könnte man bei dem Verkehr des amerikanischen Westens mit dem Osten an die Concurrenz der Pacific-Eisenbahn, sowie an die bis an den Fuß der Anden führende Wasserstraße des Amazonas erinnern; aber bekanntlich bedient das Schiff billiger, als die Eisenbahn, und andererseits stellt sich zwischen den Oberlauf des wasserreichen Amazonas und die Westküste Südamerikas die Hochgebirgskette dcr Anden als wirksamste Schranke für den Verkehr des Großhandels. Der Handel der amerikanischen Oststaaten müßte aber auch insofern einen mächtigen Impuls erhalten, als für denselben ein birecter Seeweg nach den östlichen und südlichen Gestaden Asiens und Australiens durch diesen Canal geschaffen würde. Für den Handel Europas mit Asien und Australien scheint dieser Seeweg der Zukunst nicht dieselbe Bedeutung zu haben, da der Weg durch die Landenge von Suez immer noch um 1000 Seemeilen kürzer ist, als tue gerade Linie nach Westen. Bedenke man aber, daß im rothen Meer für Segelschiffe nur in einem kleinen Theile des Jahres günstige Winde wehen, auf einer westlichen Fahrt durch den Canal von Panama aber die in der tropischen Zone wehenden regelmäßigen Passatwinde in wünschenswerthester Weise die Fahrt von Segelschiffen und von mit Segelwerk versehenen Dampfschiffen beflügeln würden. Nach alledem müssen wir von Herzen wünschen, daß auch die vereinigten Staaten von Nordamerika, welche eifersüchtig das Uebergewicht europäischen Einflusses von ihrem Machtbereich cernfoalten möchte, alle Schwierigkeiten fallen lassen möchten, damit das große eminent internationale Werk zur Ehre und zum Nutzen der Culturstaaten aller Länder begonnen und vollendet werde. Cz. 6. Die Versteigerung von Bauplätzen in der Schillerstraße. 7. Die Anlegung eines Verbindungswegs vom Brand nach dem neuen Justizgebäude. 8. Die Straßenbeleuchtung mit Gas. 9. Gesuch des Schmiedemeistcrs Emil May um Erlaubniß zur Erbauung einer Werkstätte. 9" ktdrSini rinvttstc Eine Mclthandclsstraße der Zukunft. lieber der rapiden Ausbreitung und Verdichtung des Eisenbahnnetzes in allen der Cultur gewonnenen Länderräumen unseres Planeten vergißt man häufig, welch einen bedeutenden Aufschwung die auch im Dienste des Welthandels stehenden Flotten der großen Culturstaaten genommen haben. Nicht allein hat sich die Zahl derselben in den letzten Jahrzehnten bedeutend vermehrt, sondern die Kauffahrer sind auch durch das stetige Wachsthum ihres Volumen und durch die immer allgemeiner werdende Jndienstnahme der Dampfkraft außerordentlich in ihrer Leistungsfähigkeit gewachsen. Erinnern wir uns außerdem noch der Bevorzugung von Segel und Ruder vor der Locomotive, daß dem Schiffe nicht die Marschroute eines schmalen Geleises vorgeschrieben fft, sondern daß es seinen Kiel in selbstherrlicher Wahl nach allen Richtungen einer 32faaj geteilten Windrose richten und nach den Schätzen und Früchten aller Zonen vom heimischen Port aus fahren kann, so roirb der Berus bes Schiffes als eines Hauvtvermittlcrs bes Welthanbcls, als augenscheinlich unb unzweifelhaft gelten. Bei dem ehrwürdigen Alter der Schifffahrt ist ihr Wachsthum in den letzten Jahrzehnten kein so augenfälliges gewesen- für die Wichtigkeit derselben aber spricht deut- lich auch der Umstand, daß die l'ntdeckung neuer Seewege zu einem der wichtigen gactoren gehörte, welche seit dem Ende des 15. Jahrhunderts eine neue Epoche in der Entwickelung der Menschheit, der europäischen wie der außereuropäischen, herbeiführte. Und noch heutzutage gehört b-e Amfindung neuer Seewege zu Ereignissen, denen das gebadete Publikum aller Länder mit Interesse folgt. Zu einem Triumpbzugc sonder Gleichen hat fick die Rückkehr des nordischen Gelehrten Nordenskjöld und seines treuen Capitän Palander gestaltet, welche im vergangenen Jahre mit einem Muthe ohne Gleichen längs der Nordkuste des unwirthlichen Sibiriens bis zum Ostcap Asiens vorgedrungen sind und damit zum ersten Male das Problem einer nordöstlichen Durchfahrt gelöst haben. Nicht minder groß mag der Triumph des Engländers M'Clure gewesen fein, als er im October 1850 der Nordküste des westlichen Kontinents nach Westen folgend die nordwestliche Durchfahrt vollbracht hatte. Beide Erfolge kühner Männer werden jedoch für den Welthandel zu keiner Zeit eine Bedeutung gewinnen rönnen, da dieser nie eine so schwierige, gefährliche unb wenig lohnende Bahn auf. fudjen roirb. Ungleich größer ist daher das Interesse, welches das Großcapital an einem Pro)ect nimmt, mit dessen Realisirung dem oceanischen Verkehr ein bcbeutvnber SmpuU gegeben werden würde: 16 ist die Durchstechung der Landenge von Panama. Zierlich unb anmuthig nimmt sich biife schlanke Taille bes von Nord nach Süd durch alle Zonen und Klimate sich streckenden Festlandes der neuen Welt aus und doch ist sie der Schiffiahrt von dem Tage an eine fatale Schranke gewesen, an welchem der kühne Genueser Columbus, der . eine neue Welt erfand", die atlantische Westküste derselben entdeckte. Vergebens tasteten er und seine Nachfolger an dieser Küste nach Telegraphische Depeschen. Waguer's telegr. Correspsndenr - Birieeau. Berlin, 26. April. Reichstag. Erste Berathung des von der Gewerbeordnungs- Commission vorgeschlagenen Gesetzentwurfs, betreffend den Gewerbebetrieb der Schauspiel-Unternehmer. Die Commission beantragt, daß Schauspiel-Unternehmern die Erlaubniß zum Betriebe ihres Gewerbes versagt werde, wenn die Behörde auf Grund von Thatsachen die Ueberzeugung gewinnt, daß der Nachsuchende die erforderliche Zuverlässigkeit, insbesondere m sittlicher, artistischer und finanzieller Hinsicht, nicht besitzt. Löwe (Bochum) erklärt: Nicht die Thcaterfreiheit sei am Verfalle des Theaters Schuld; die Schuld liege vielmehr am Verfall der Schauspielkunst und dem Mangel an guten Schauspielern, der selbst an königlichen Bühnen zu Tage trete. Abhülfe sei nur möglich, wenn der Staat für Schauspieler ebenso Bildungsanstalten errichte, wie für Musiker und Maler. Mit Polizeimaßregeln, wie der vorliegende Antrag wolle, sei nichts zu erreichen. 0. Kleist-Retzow vertritt den Commissionsantrag welcher nicht die Theaterfreiheit, sondern nur die größten Unzulässigkeiten beseitigen wolle. Baumbach erklärt Namens der Nationalliberalen: Sie stimmten zwar der Tendenz des Antrages, die Unsittlichkeit von der Bühne fernzuhalten, zu, glaubten aber, daß dieser Zweck auch ohne diesen Antrag an der Hand der Gewerbeordnung schon erreichbar sei. Die Nationalliberalen könnten dem Anträge um so weniger zustimmen, weil das Wort „insbesondere" (in sittlicher Hinsicht zcj oennuthen lasse, daß der Polizei noch viel weitgehendere Befugnisse eingeräumt werden sollen. v. Helldorff-Bedra befürwortet den Antrag, der den Wünschen der Schauspiele! und der Schauspielunternehmer entspreche. Richter (Hagen) erklärt: Die Gewerbeordnung gebe genügende Mittel, um alle wirklichen Uebelftänbe zu beseitigen. Richter beantragt, den Gesetzentwurf zur schriftlichen Berichterstattung an die Commission zurückzuverweisen, wenigstens die zweite Berathung von der heutigen Tagesordnung abzusetzen Windthorst erklärt, § 32 der Gewerbeordnung enthalte nicht genügende Bestimmungen über die Regulirung des Theaterwesens. Es gäbe zu viele Theater in den großen Städten, namentlich in Berlin. Beseitigt müßten alle sogenannten Theater werben, die mit Schankwirth- schaften verbunden seien. Der Antrag Nichter's auf Zurückverweisung an die Commission wird abgeleimt. Das Haus beginnt sofort die zweite Lesung. Reichensperger erklärt sich für den Gesetzentwurf, Lasker gegen denselben. Letzterer erklärt, dieses Gesetz leite eine reactionäre Aera ein. v. Helldorff-Bedra bestreitet letzteres und plan birt nochmals für den Corn Missions-Antrag. Hierauf findet der Schluß der Discussion statt. Der Commissions-Antrag wird bet namentlicher Abstimmung mit 125 gegen 90 Stimmen angenommen. Es folgt nunmehr die Berathung der von der Gewerbe- Commission beantragten Resolution, den Reichskanzler um weitere Abänderung der Gewerbeordnung bezüglich des Gewerbebetriebes der Auctionatoren und Hausirer, sowie hinsichtlich der Wanderlager zu e, suchen. Baumbach bekämpft, Ackermann befürwortet die Resolution. Richter bemerkt, nach seiner Ansicht sei das Haus nicht mehr beschlußfähig. Die Fortsetzung der Berathung wird hierauf auf morgen vertagt. Berlin, 26. April. General v. Treskow gehl nut einem Gratulationsschreiben des Kaisers nach Petersburg, ebenso begeben sich Die Comman- beure der drei preußischen Regimenter, deren Chef Kaiser Alexander ist, zur Geburtstagsfeier des Kaisers nach Petersburg. Dresden, 26. April. Die deutsche Kaiserin ist heute Mittag um I21/2 Uhr hier eingetroffen und von dem König, der Königin, Prinz Georg und Prinzessin Mathilde aus's Herzlichste begrüßt wordeu. Die Kaiserin begab sich nach der Villa bei Strehlen, wo mit der küntgltchen Farnllie tnib b^m Prinzen Alexander von Weimar das Diner eingenommen wird. Um 5 Uhr erfolgt die Abreise von Strehlen mittelst Extrazuges. Berlin, 26. April. Der Kaiser hat gestern Nachmittag noch dem Fürsten Bismarck einen Besuch abgestattet. — Der Bundesrath hat heute in zweiter Lesung die Anträge der Referenten zur Revision der Geschäftsordnung mtt geringen Modifikationen angenommen. — In Parlamentskreisen verlautet, dem Reichstage werde wahrscheinlich ein Antrag aus Herabminderung zur Beschlußfähigkeit der nöthigen Abgeordnetenzahl für Abstimmungen ohne definitiven Charakter eingebracht werden. Moskau, 26. April. Das hiesige Militärkreisgericht verhandelte am 23. und 24. April gegen acht gesetzwidriger Propaganda angeklagte junge Leute im Alter von 17 bis 27 Jahren; vier wurden zu Zwangsarbeit von 4 bis 5 Jahren, einer zu zweijähriger Festungshaft unb einer zu achtmonatlicher Festungshaft verurtheilt; zwei erhielten einen Verweis. Aus A lrichtsmniqr Irt, ßlglnb, itafom M Mwr, talanirit tinm 1 Ur Sohn? fi anitöOTti •M hmathen) Wt noch ni< imitS Mutter famtn ton 16 ^treffenden U - In fünffachen Mitstag fr Räbdjtn zur s Rtttr ebelich Drau, Station f R Mmb zu t Braunfels v?oll ^rn. Kaum tranq. Dtt tz xvk'selt, daß d ist M W 5 N d-r tnboibt„ 3 »'s «Wa ,’Ä "--Ach „‘5 ft ^5 .Don "»''Ito6» srK ;«tee " nach dnrch- 9 °Bt(n Schi«, 1 bi§ (iui J? t’-ntn Canal ^rHrenei, datz t mhb Elchen Regen- aber dem unüberwindliche '7 Meich über; Hning des St. ber Panama 'nem Manne wie 'N Suezcanal als Durchstichs des Francs betragen, Hrogcapitals zu itcheN-Ocean oer- >nb Südamerikas 5300, von San )L . Wohl könnte n die Concurrenz nde Wch'-rsttaße tls die Eisenbahn, mazonas und die nste Schranke für uaten müßte aber it directer Seeweg urch diesen Canal alten scheint dieser ; durch die Land- gerade Lmie nach r in einem kleinen t durch den Canal m Paffalwinde in kt Segelwerk Der; wir Don Herzen t dfttjüitig bas Iren mochte, alle stionale Wnk M vaLmdn werde. Cl rnttvl-Sltzunz am alten Nealschul' ifi Z-hr 18-/81- >k° Pfarrßrlle. igelßea. nram 3*liM tt tzrdauung einer i nnn Smiriedizup-g Medi-iwz- ,n ßauenänemmgen. n tzttmstalte. „jl touli*"1® !J . o« Kl«"1" stii- ,« Lertttlel ««"*' 8,’l A idi % J« . na<* “u V«t-e IpruchSrecht« gegen die etwaigen diesbezüglichen Beschlüsse der General-Eonferenz Gebrauch zu macken. Die weitere Berathung des Gegenstandes habe jedoch zur Ueberzeugung geführt, daß «ine rein verneinende Stellung des Deutschen Handelstages, dem Vorschläge der Tarif Commission gegenüber, der Sache selbst nicht förderlich sein könne, und habe sich auf Grund dieser Erwägung Der bleibende Ausschuß nicht entschließen können, den Antrag Breslau und Genossen der frag; lltchen Plenarversammlung zur Annahme zu empfehlen, vielmehr mit Majorität vorgczogen, derselben die von Bremen etngebrachte Resolution zu unterbreiten, welche lautet: „Der Deutsche Handelstag erklärt sich mit den Anträgen des Ausschusies der Ver- kehrsinteresienten bezüglich Einrichtung einer zweiten ermäßigten Stückgutclasse nur dann einverstanden, wenn gleichzeitig der Vorschlag der Königl. Sächsischen Staatseisenbahn: „die Güter der Stückgutclasse 1 bet Aufgabe von 5000 kg. pro Wagen oder bei Frachtzahlung für dieses Quantum werden zu den Sätzen der Stückgutclasse II befördert" zur Annahme gelangt". Ferner wurde mitgetheilt, daß einzelne Mitglieder, deren Handelskammern Den Antrag unterschrieben hatten, in Folge der Discussivn für die Resolution Papendiek-Bremen stimmten, und hervorgeboben, oaß die Frage bester in einer auf Grund sachverständiger Gutachten abge faßten Denkschrift, als in einer Plenarversammlung behandelt werden könne, während andererseits der Ablauf des für den Zusammentritt des Hanvelstags pastenden Zeitpunktes nicht zu befürchten sei, da nach einer von maßgebender Stelle herrührenden Mittheilung die Zusammenkunft der General-Conferenz der Eisenbahnen nicht in diesem Frühjahre, sondern wahrscheinlich erst im Herbste stattfinden werde. Man habe demgemäß mit Einstimmigkeit beschlossen: „bic Mitglieder des Deutschen Handelstagrs um eine Aeußerung über den Antrag Bremen, sowie um Bezeichnung derjenigen Artikel zu ersuchen, welche außer den bereits bekannten in die II. Stückgutclasse ausgenommen werden sollen". Nach commistarischer Berathung des Gegenstandes beschließt die Kammer, das verlangte »Gutachten über die Absichten des bleibenden Ausschusies dabtn abzugeben, daß man denselben in keinem Punkte zustimmen könne, sondern aus den früher dargelegten Gründen auf dem ^«stellten Anträge um so mehr beharren muffe, als man in dem Vorschläge Bremen keinen Ausgleich für die im Uebrigen durch das projectirte Tarif-Schema dem allgemeinen Verkehr erwachsenden Nachthetle erblicke. 3. Der von dem Abgeordneten Richter (Hagen) eingebrachte Antrag: „der Reichstag wolle beschließen, zu erklären, daß er eine weitere Erhöhung der Tabakssteuer, ober die Einführung des Tabaks-Monopols für wirthschaftlich, .finanziell und politisch durchaus ungerechtfertigt erachtet" «zibt der Kammer in Anbetracht des Umstandes, daß die Annahme desselben dazu geeignet wäre, iic in Rede stehende, jetzt schon vielfach nothletdende Industrie den schwebenden Befürchtungen gegenüber zu beruhigen, Veranlasiung, die Oberhessischen Abgeordneten Herren von Rabenau mb Gareis dringend zu ersuchen, diesen Antrag nachdrücklichst zu unterstützen und zugleich Lemüht sein zu wollen, daß von ihren Freunden durch deren Abstimmung das Gleiche geschehe. 4. Die Handelskammer zu Osnabrück behandelt in einem Circularschreiben die Schuld» Haft und kömmt zu dem Resultate, daß durch deren Aufhebung unverkennbar in stets wachsendem Maße in den Creditvcrhältnisien Zustande begünstigt worden seien, die in der gejammten Handels to-elt als unerträglich empfunden werden; es erheische die Wiedereinführung derselben die ernsteste Erwägung. Sie ersucht schließlich um die diesseitige Ansicht über die ihr überaus wichtig erscheinende Angelegenheit, und beschließt die Kammer in ihrer Majorität, die Frage dahin zu beantworten, daß man es im Interesse einer größeren Rechtssicherheit für Wünschenswerth erachte, wenn die Schuldhaft in gesetzlich zu begrenzender Weise wieder zur Einführung gelange. 5. Die von der Handelskammer M. Gladbach im April v. I. angeregte Frage, betr. Sicherung der Declarations-Freiheit für Wcrthsendungen im deutschen internationalen Valorenberk ehr je., hatte :m vorigen Jahre der Kammer Veranlasiung gegeben, bei dem Reichstage vorstellig zu werden. Diese Petition kam zwar in der 9. Commission des Reichstags zur Berathung, jedoch wegen Mangels an Zeit nicht mehr zur Verhandlung vor das Plenum; man beschloß deßhalb, eine neue Eingabe der gedachten Handelskammer in der gleichen Angelegenheit toieDerboIt zu unterstützen. Vermischtes. Aus Westfalen, 20. April. Wenn es nicht gar so traurige Perspectiven auf die leichtsinnige Art, mit der im Arbeiterstande Ehen geschlossen werden, würfe, so würde das nachfolgende Borkommniß zum Lachen reizen. Kommt da neulich in einer Stadt des Kohlenreviers eine Wittwe, Mutter von 8 zum Theil erwachsenen Kindern, zu einem der Herren Pfarrer und erlangte einen Taufschein für einen 20jährigen Bergarbeiter. „Der junge Mann ist wohl Ihr Sohn?" fragte der leutselige Pfarrer, „zu welchem Zwecke will er den Taufschein haben?" r9lä", antwortete die Frau, „bat is ntch min Sohn, den jungen Mann will mi trauen" (will milch heirathen). Also ein 20jähriger Bengel, der täglich 1,50—2 JL verdient, seiner Militär- pfllickt noch N'cht genügt hat, also nächstens 3 Jahre dienen muß, heirathet eine Frau, die tereitg Mutter von 8 Kindern ist. Kann man sich da wundern, daß neulich in Bochum die ^tarnen ton 16 Familienvätern durch die Polizeibehörde veröffentlicht werden mußten, weil die Betreffenden Weib und Kinder in der bittersten Roth zuruckqelasien hatten? — In Gijon, im nördlichen Spanien, starb im 112. Jahre ein „alter Herr", welcher tivtz fünffachen Ehebundes ein äußerst heiterer und lebens-ustiger Greis war. Sein letzter Hochzeitstag fiel mit seinem 89 Geburtstage zusammen. Damals nahm er ein 17jähriges Mädchen zur Frau, welche seine schon recht zahlreiche Familie von 26 Söhnen, die Früchte früherer ehelicher Verbindungen, um zwei kräftige Jungen vermehrte. Braunfels, 22. April. Eine Messeraffaire spielte sich gestern in einem Wirthshause ftwf Station Braunfels ab. Mehrere junge Leute, welche den Buß- und Bettag dazu benutzten, sich Mutb zu trinken, kamen in Streit. Ein durchaus ruhiger, beliebter junger Mann von Braunfels wollte nicht Zeuge eines solchen Auftritts sein und schickte sich an, nach Hayse zu gehen. Kaum aus der Stubenthür getreten, empfing er einen Messerstich, der bis in die Lunge drang. Der Getroffene war Bräutigam. und sollte heute die Verehelichung stattfinden. Man zweifelt, daß der Getroffene den heutigen Abend erleben wird. ('Ist bereits gestorben). Der Thäier ist verhaftet. MMCM—wp.iwm.i« — Eine empörende Ruchlosigkeit ist in einer der letzten Nächte der vergangenen Woche in dem Depot Der großen Berliner Pferdebahn in der Brandenburgstraße verübt worden. Diebe, die augenscheinlich mit den Localverhältnisien sehr vertraut sein müssen, haben während der Nacht sich Eingang in die Stallräumlichkeiten verschafft und den dort stehenden Pferden, etwa 40 an der Zahl, die Schweife bis auf die Schwanzwurzeln abgeschnitten. Einzelne der Pferde sind durch diese Manipulation so entstellt, daß sie vom Dienste ausgeschlossen bleiben müssen. Man weiß nicht, ob die Thäter den Diebstahl in gewinnsüchtiger oder in rachsüchtiger Absicht vollfüdrt haben. Obwohl sofort seitens der Polizei und der Direction die umfangreichsten Nachforschungen eingeleitet wurden und vielfach Vernehmungen und Haussuchungen stattgefunden haben, so fehlt von den Dieben bisher noch jegliche Spur. Räthselhaft bleibt es, wie die Diebe trotz der im Stalle befindlichen Stallwachen ihr Verbrechen ausführen konnten. — — (Humor im fünften Stockwerk.) Gläubiger- „Wie oft soll ich fünf elende Treppen zu Ihnen hinaufstrigen, um endlich mein Geld zu erhalten?" Schuldner (zornig): „Glauben Sie vielleicht, ich werde mir wegen meiner Gläubiger eine Wohnung im ersten Stockwerk miethen?" — Das Bad Gastein begeht in diesem Jahre das Jubiläum seiner vor 1200 Jahren erfolgten Gründung. Nach einer alten Chronik sollen im Jahre 678 drei Männer von Goldegg (Bauern. Jäger ober Bergleute) einen angeschossenen Hirsch über die Bergrücken oberhalb der „Klamm" — der Gebirgspartie zwischen Lend und Gastein — verfolgt und denselben in einem warmen, rauchqualmenden Bächlein badend und feine Wunde pflegend gefunden haben. In der Nähe Der aufgefundenen Warmquelle wurden nun im Jahre 680 einige hölzerne Hütten zur Unterkunft von Badenden errichtet, und so ward der Grund zu dem heutigen, in allen Ländern der Erde bekannten und berühmten Badeorte gelegt. Als erste Bewohner der Gebirgsgegend, in welcher daß heutige Gastein liegt, nennt man die keltogallischen Taurisker, von welchen eine kleine Genossenschaft, die „Pisontier" (die heutigen Pinzgauer), in unvordenklichen Zeiten das Thal bevölkerten. Von dem der Sprache dieses Volkes entstammenden Namen „Jast" (die aufwallende Kraft oder den herabstürzenden Fall des Wasiers bezeichnend) entstand der Name Jastuna oder nach dem vor tausend Jahren als Curialstyl gebrauchten römischen Idiom Gastuna, woraus sich später Castein und Gastein bildete. — In Trier sagte ein Steinbrecher, der mit mehreren Kameraden im Hospitalsteinbruch einen 8 Centner schweren Stein losgelöst batte, zu diesen: „Dies ist ein Kerl wie der, der mir früher daß Bein durchgeschlagen hat; hier heißt es aufgepaßt!" In demselben Momente löste sich der Stein, warf den Mann nieder und wälzte sich ihm auf den Kopf. Der Unglückliche wurde möglichst rasch von der schrecklichen Last befreit. Der Kopf war aber nicht zerschmettert, sondern durch die Last in den weichen Sand hineingedrückt worden und der Mann wie durch ein Wunder gerettet. — (Kleine amerikanische Scherze.) In Houston, Texas, scheint sich General Grant eben nicht einer allgemeinen Sympathie der dortigen Bewohner zu erfreuen, da die Kanonen, welche Ulysies bei feinem Einzüge in die Stadt mit dröhnendem Donner begrüßen sollten, vernagelt wurden; doch wurde dieser Schelmenstreich noch rechtzeitig entdeckt und die Geschütze wieder in brauchbaren Zustand versetzt. Am Montag, als sich Grant bereits in der Stadt Houston befand, wurde plötzlich das Gas abgeschnitten, so daß man sich genöthigt sah, zu Kerzen und Petroleum seine Zuflucht zu nehmen. Schlll’aberielil. Mitgetheilt von dem Agenten des norddeutschen Lloyd E. W. Dietz in Gießen. Bremen, 23. April. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Ohio, Capt. G. Meyer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 7. April von Bremen abgegangen war, ist heute 8 Uhr Morgens wohlbehalten in Nework angekommen. Bremen, 24. April. jPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Hohenstaufen, Capt. F. Himbeck, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 4 April von Bremen und am 8. April von Christiania abgegangen war, ist gestern 4 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 21. April. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Neckar, Capt. W. Willigerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 11. April von Bremen und am 13. April von Southampton abgegangen war, ist gestern 8 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen-__ Handel und Verkehr. Gieren, 27. April. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Psd. 1,10 biß JL 140, Hühnereier 1 Stück 4—5 Gänseeier per Stück 9—11 H, Enteneier 1 Stück 5—00 H. Käse per Stück 4—12 H, Käfematte per Stück 3 S., Erbsen 1 Liter 20 H, Linsen 1 Liter 22 H, Tauben das Paar 0.80—1.00, Hühner per Stück JL 1.20—1.50, Hahnen per St. JL 1.30 bis 1.70, Wälsche JLG — 7, Enten per Stück 2.50—3.00, Kartoffeln per 100 Ätlo JL 5—6, Zwiebeln p. Ctt JL 18—20, Milch per Liter 16 und 18 H, Ochsenfleifcb 66—68 H per Psd-, Kuh« und Rindfleisch 48—56 H, Kalbfleisch 38—46 H, Hammelfleisch 60—70 Schweinefleisch 60 H. Frankfurt, 26. April. (Fruchtbericht.) Mehl Nr. 1 JL 42, Nr. 2 JL 40, Nr. 3 JL 34, Nr. 4 JL 30, Nr. 5 JL 24, Roggenmehl o/f (Berliner Marke) JL 26.00—00, do. I (Berliner Mark-) JL 24.50—OO.uO, do. II (Berliner Marke) JL 20.00—00.00 Wetzen effektiv hiesiger ab Bahnhof hier JL 24.00- 24.25, ab unserer Umgegend JL 23.25—23.75, do. fremder je nach Qualität JL 23.25—24.25, Roggen, je nach Qualität JL 19.00—20.00, Gerste JL 17.50 — 20.50, Hafer JL 12—16.25, Kodlsamen JL 00—00, Erbsen JL 19—27, Wicken JL 16—18, Linsen JL 20—40, Bohnen, weiße, JL 23—25, Roggenkleie JL —, Weizenkleie, grobe und feine JL —, Rüböl, Detail, JL 60. Stimmung fest. Hauptsächlich gefragt war: —. Dringend offerirt: —. (Die Preise verstehen ''sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo.) Franksurt, 26. April. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Angetrieben waren ca. 400 Ochsen und Stiere, 260 Kühe und Rinder, 250 Kälber und 200 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. JL 67—69, 2. Qual. JL 62—64, Kühe und Rinder 1. Qual. JL. 58—60, 2. Qual. JL 50 — 52, Kälber 1 Qual. JL 55—56, 2. Qual. 45—50, Hämmel 1. Qual. JL 58—60, 2. Qual. JL 45 54 per lOu Psd. Schlachtgewicht. Schweine je nach Qualität das Pfund — H. Allgemeiner Anzeiger. Wel/Jarcrtfivtrlieiiiissü'lliiiis. tBL Der Schluß der Ausstellung, welche täglich von Morgens 8 bis Abends 7 Uhr geöffnet ist, erfolgt am kommenden Sonntag den 2. Mai. — Täglich finden Concerte statt. 2974) Das Comite, Um etwaigem Jrrthum zu begegnen, zeige hiermit ergebenst an, daß mein Geschäft nach wie vor fortbesteht und halte mich einem verehr!. Publikum in Men in mein Fach einschlagenden Arbeiten bestens empfohlen. Gießen, den 27. April 1880. Acbtnnasvollst Friedrich Schneider, Schreinermeister. NB. Werthe Aufträge werden voa meinem Vater (Asterweg No. 108) sowie in meiner Wohnung (Wallthorstraße No. 138) freundlichst entgeaen- flenomm-n. (2976 '^chirmer, Pik L Co., $fXÄni Bitterfeld, empfehlen fllasirte Thonröhren, Schornsteinauffätze, Krippen, Tröge rc. in allen gangbaren Dimensionen. (1348 Das Neueste in Krausen, Damenkragen & Manschetten, Barben, Lavallieres, Schleifen, in allen Farben, Corsetten und Schürzen empfiehlt in schöner Auswahl zu billigst gestellten Preisen. 2878) J. EL Fuhr, Sonnenstraße 104. x Confirmanden- und x x Knaben-Anzüge % x billigst bei (2190 M x Hoc ter & Kitts • x XXXXXXXXXXXXIXXXXXXXXXXXXX UL von 50 H an bis zu den feinsten empfiehlt nnaneiinuie26();) i. Fangmann. Stöcke Reisig Knüppel Scheiter 2888) ter und Schwester Marie jedesmal Vormittags 9 Uhr, ist am zweiten Tag im D'.stiict Herborn. Steinbrechen veranschl. zu