1880 Mittwoch den 28. Januar Nr. 23 Erscheint ««glich mit Ausnahme der Montag«. *te*rttew6bttrt»«i 1 schulstr-tz- B. IS. »rp«»iti»n»d»re»« > J Keutschland. lUrici Vcp trag1 ©teW vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit »ringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pf. iVcamp . ,urkendes l i»4’ $«N. 7'n-°°isch-° m sw*«* 7b[ 1 großn lad,.. unb P für »»-«•■"Si r ßorfl^/- gSte» I sind zur ^iDiuyty uty FXnn? hnft eine Gemeinde Friedensstimmen. Von ter Seine bis zur Newa, von derDonau bis zur Spre<- wird lebe kriegerische Nachricht dementirt. „Friede sei ihr erst Geläute , heißt es in der Glocke von Schiller. Getreu diesem Worte scheinen unsere Officiosen b-ilisten mit aller Gewalt die Friedens-Aera einzuläuten, und die mit den auswärtigen Regierungen auf gutem Fuße siebenden „Preßstimmen scheinen allesamn t di« Ordre erhalten zu haben, in die Friedenspo aune zu stoßen. Lammfromme und gefühlvolle Phrasen schildern uns die gUrckliche Zeit in welcher der Friede, der liebliche Knabe, gelagert am Bache ruht. Man möchte glauben, daß jene schönen Zetten, von denen die Apostel des Friedens träumen wirklich herannahen, aber auf der andern Seite sehen w>r die kriegerischen'Uebungen und Rüstungen, die Erhöhung des Militäretats in allen Ländern die Truppenhäusungen und Vorschiebungen, den Bau strategischer Gsenbahn.n und die krampfhafte schnelle Fertigstellung von Festunger- durch die Forts, welche sie erst den Geschützen mit gezogenem Kaliber gegenub r zu Waffenplätzen machen- Sind das auch Symptome von der Ruhe und Sicher- W ^Dn-tschland kann sich allerdings trösten. Arm 'n Arm mit Oesterreich braucht es nicht gerate das scheidende Jahrhundert in bic Schranken zu f°r- pein^ aber es kann guten Muihes abwarten, ob man es in die Schranken fordern wird. Vor der Hand wenigstens wird uns Niemand angreisen. Das TtonbUfan i&e Frankreich will aufrichtig dt- Arbeit und den Frieden - na- Altch auch nur vorläufig" - unb wirb nicht ben etwaigen Revanchegelusten S Tollkölfe "zu Aeb7 seine Zukunft aufs Spiel setzen Der Tob des Krie^gsurhibers, des Herzogs von Gramont, und säst gletchze tig das Ht^schet- den ^des Friedensfreundes Jules Favre riesen der französischen Nation die iünape Geschickte Ihres Landes ÜV6 Gedächtniß zurück, und diese ^Erungen warnen eindringlich vor dem Gedanken, das Wohl des Landes aus die Spltze des Sckwertes zu stellen. Daß Rußland aus freiem Antriebe emrn Krieg mit Deutschland beginnen sollte, erscheint noch immer schwer glaubhaft; man sollte meinen, der Koloß auf thönernen Füßen könne zufrieden sein, wenn man ihn 5tteben8I)armonle tönt uns aber immer das Wort des Gene- ^lk.i^mnrickalls Moltke in das Ohr, daß wir gefürchtet, aber nicht geliebt ralfeldmarschallsr Mou e m Y , genöthigt, den Militarismus zu er- Uto f.e£ Ä-ÄS ?« k- m-« k fefte Stellung, besonders der Bund mit O'sterreich, erhält “ rfiwÄ w. e. MW 8-lW; „eiche ben schönen Gebanken einer Abrüstung ganz ausstretcht, keine Macht mll öder kann bamit anfangen. Der Stiebe sitzt auf ben Spitzen her Bajonette unb bas hält bekanntlich Niemanb aus. W>e wäre es, wenn alle Mächte zu einer frieblichen Conferenz zusamment'äten? Die Jbee wäre werth, von allen Parlamenten geförbert zu werben! e, L?tss m n hmen wenn den Eigenthümern das Recht.gegeben . ,u «eym'Genehmigung zu einer Bauverönderung d,e Ueber- zwei Jahre nach ^er agung die Straße fallenden Geländes zu verlangen, nähme beztehunaSwe.se «Za»'""« "^ Kriterium der Ernstlichkeit des Gesuches um Ein Anderes wäre eS. noch, wenn em minw ernftlid);eit Voraussetzung ge- Da dies nickt der Fall ist, glaubt der Ausschuß, daß mindestens macht werden konnte b „nraefebcnciT Mei Jahre, zu setzen wäre. Ein ein Zeitraum von fünf Jahre",, statt: b y Entwickelung eines Stadttheils mehr solch längerer Zeitraum tragt der Allmal flteu oe v » schneidet unred- Rechnung, ist 'M L-ben^etnes Gebäudes eine mwr z «a« |n g Me ^orte vche Speeulationen ab. Der Ausschuß beam ag unb ftQtt btffen 3U setzen- „das Gebäude binnen zwei Jahren zu erw en zu , späterer Erwerbung den ÄSSÄnfÄ des Grundstückes zu vergüten." « . ®»a^^ron6»ae2ln im de"n Wucher bem Äusschusie ber Kammer mit- , daß fi? Rd>8im Bu^nbesrath gegen Wteberetnsührung einer Zinstaxe *fiUSM HSWSigg *ltiU 6 Wird dem Eigentümer die Genehmigung zu der Veränderungversagt, so "ist die Gemeinde verpflichtet, das Gelände binnen zwei Jahren z ** _ - ... . - rv? r. i Aießener DnMger AnMk- md Msblatt fit de« Kreis Gießen. lrath. ^lljeigen. 'knnann, Niemand«: avl meinen Namen 7'ch wr nichts hafte, «dmrdt von Trohe. :l Hkvsrl, (5yg wn: unb HvWlg. Hausarbeit gründiick '■ 2ui ben L Marr ntonleLöber, Grün- ter! ‘V.n werden Ägentcir Zeutlv.-Gesellschaft jungen angestellt. ’ S. 16 postlagernd 5 Mädchen für Küche icht. Vit. E. 71. er Mann aus guter in diesiges Gigarren« ; Lehrling eintreten. Ifoeb- i. Willis. d)*n »uchi Stelle auf und ^üchenardeit ober r: bei der 6roebitior < xnnimr Bei dem Reichs-Oberhandelsgericht waren in der ZMMWWZ8 beträgt 28; »bgeandert wurden 6. D^e °rh°d^ bi3'^0. Sevtember 1879 waren aüs"Hess°^°nhängtg und ^^AchK«^-^N^K,^JqL 1878/79 bearbeiteten'54s' Strafproceßsachen ^°fL°L^tmttn^ürg^Sa"ch^(!o^welche?^ LZ-W-ß WKLESL- ändert wurden; 2 blieben unerledigt. - oQ der gestern Abend abgehaltenen Bürgerversammlung Mainz, 23. Januar, 'der amern »veno g - murbc der einstimmige Be- Ausgabe geworden. . ®iefem ®ebanfen Äb l?ol)e? I (It) Kammer Versammlung zu Mainz emmüthlg ein Gesuch daü schon zur Sommerszeit hiermit ehrerbietigst unterbreitet wwd. Es ist Thast^che^dall^ley^^z^E^ gloffen durch die hau,tge Absuhrung d^ Bruae zw Durw, y Benachtheiligung im der Verkehr auf das Empstndltchste beem rächtigt w.ro oo» ° t^^ Winter und bei Eisgang stch dahm steigert daß vielsach «’ " « pjksts Wmters, Ufer gehemmt ist; daß aber zu ->ußerordentl,ch 11 Zetten wt ^^l?ng i der Verkehr mit der Jensette S-rade abge,chnttten wurde uno^t^^ ber fn den durch ta6danfle Utnsahrten er^tzt w«den wußte^ ' t "c @i§flOn0 die traurigen jüngstem Tagen zum ,,wettere Mal^- d.esen^^>Kh, »= w*TÄ fe *Ä ÄS. s gKÄ.“»*Ä sie I einem gedeihlichen Ziele fuhren- D ö vl' Staatscegierung, wie die beiden । Die Regierung hat aus Veranlassung eines Ueberzeugung getraaen,daß die: Grotzye zog w ^^brückung ein bleibendes Denk- '• . L 9i,.atAnR. ber Sommer mit- Kammern der «“"b}‘Sr^efiK?UTcSt„® b“§^8anbeB sichern und den Beweis hefern mal der weisen Fürsorge für die Jnteresten vev rm stpaistchen Aufgaben gewachten werden, daß auch uuser ®^j)ee^non6^huT e^ dahin: daß es der hohen erscheint. Sut richtet °-rtrauens°°ll chrerbiMgst^^^ bie fQr ftet,enbe ueber- Kammer gefallen wolle, der Grotzherzoguq' r ö Gelder zu verwllligen. Mastiz^^^Jamrar'lllLä"" Namens der' Bürger^Bersammlungi Der bestellte Ausschuß. 05 Januar, dem Gesetzentwürfe für Abwehr und Unter- MH? ÄSffStfS -N- bächttgen Erfchetuungen welche ben auSbrud) eher girt h^,„. Der^Aussihuß bemerkt dazu: „Wenn außerdem die EntschSdlgunaspfllcht der wahrsam 'ha^ fowte bleleniflen, w‘1*e. einet übertragbaren 6eu4e Wben- t| Wenn In betn Auslanbe 8»ll- der TSbtung eiue Euischäbig g g für ben inlänbtfchen Vieh- etne üb°Uragbare Seuche ber ausbricht, f° kann svwvbi bie bjllavd bedrohlich f fl. au8 bem von ber Seuche heimgesuchten ®"W Eb-vb-r 0 bestimmte Grenzstrecken verboten ober gewissen I , a® ,mt,rmoTfen al« auch ber Verkehr mit Tigeren in Greozbez rken ftcn aMt- Äc> sagt bic J81 rüttwei^. flbhert Tichiduü .löretteurt ' ^mutenidrt frei. &, Oetobe. ^Pchwaaren- »Mo#« , ialtheis jun., mta 10, grober \fr Ätchsrv, Otter, ; * u.Aanmchrn- Dr’ ’ä (öoi JÄpfe^ tf daverhasie । Heutet W»r Einschleppung einer Weiterverbreitung der Seuche vorzubeugen. Die Einfuhr- und Vrikehrs-Bejchränkungen rönnen auch auf die Einfuhr von thierischen Rohstoffen rc. ausgedehnt werden. — Die national-liberale Fraktion der badischen zweiten Kammer hat beschloffen, die Vorlage über das theologische Examen, in welcher dort der neu angebahnte modus vivendi mit der Cu.ie zum Ausdruck kommt, abzuwer- sen, dis die Curie ihren Protest gegen das bestehende Prüfungsgesetz und seine Rechtsgülttgkeit förmlich zurückgenommen habe. Berlin, 24. Januar. Es ist nunmehr mit Bestimmtheit anzuneh- men, daß die tn Cannes erkrankte Katserin von Rußland trotz ihrer Krankheit die Rückreise nach L>t. Petersburg antreten werde. Es stnd alle Einrichtungen und Vorkehrungen getroffen worden, daß die hohe Kranke durch die Reffe so wenig als möglich beunruhigt und ergriffen wird. Die Fahrt wird tn einem besonderen, tn sich abgeschloffenen Exlrazug zur Ausführung gelangen, der nebenbei nur mit mäßiger Geschwindigkeit die Reise zurücklegen wird; dle betr. Eisenbahn-Verwaltungen stnd schon jetzt von diesem Zuge avertirt worden, um gleichzeitig auch die verfchiedenen Stationen und Ankunftszeiten festzustellen, damit jede Unbequemlichkeit und Colüsion mit anderen Zügen dann vermieden werde. England. Loudon, 22. Januar. Aus einem Vortragt, welcher vorgeficrn von ver htkstgen Statistischen Gejellschaft gehalten wurde, ergibt sich, daß in Eng. land im verstrichenen Jahrzehnt 1870—1878 nicht weniger als 2352 Ardei- terstrikes vorgekommen sind. In je neun Fällen von zehnen war der Sinke die Folge eines Ausspruches der Arbeiter aus Lohnerhöhung. In vielen Fällen haben die Arbeitseinstellungen ziemlich ein Jahr gedauert, in gar vielen aber haben sich die Leute nach Schluß des Kampfes mit einem geringeren Lohnsatz- begnügen muffen, als derjenige war, welcher ihnen zuerst nicht anstand. Die Ueberweisunz der Streitfragen an Schiedsrichter hat sich nicht bewährt, und es läßt sich kaum annehme,i, daß sie sich in der Folge bester bewäbien sollte. Dagegen wird in dem erwähnten Vortrage die Emiichtung von Schiedsgerichten nach Vorbild der französischen und belgischen conseils de prud’hommes empfohlen, und zwar die Begründung je eines solchen Rathes, zur Hälfte aus Arbeitgebern, zur Hälfte aus Arbeitern bestehend, für jede der zwölf hauptsächlich industrietreibenden Grafschaften. Aus oicfen Rächen wieder ließe sich ein höherer Rath für das gesummte Königreich bilden, an welchen Recurs- anträge gegen die Entscheidungen der Grafschasts-Räthe verwiesen werden könnten. Außlaird. Petersburg, 24. Januar. Der „Ruff. Invalide" erklärt dle Nach, richt englischer Blätter, daß Seitens der Teke-Turkmenen ein Ueberfall der russischen Stellung in Tschikischlar unternommen und der Rückzug der dortigen Russischen Armee erfolgt sei, für pure Erfindung. Laut der letzten ofstciellen Nachrichten vom 17. ds. herrschte bei Tschikischlar vollständige Ruhe. Amerika. New «Bork. (General Gran t> In den Vereinigten Staaien von Nordamerika findet tn »Ufern Jahre die Wahl eines Präsidenten aus 4 Jahre statt. Allem Anschein nach wird General Grant, der Candidat der republika- Nischen Partei, der bereits zwei Mal das höchste Amt der Union bekleidete, gewählt werden. Es ist ein beachtensweriheö Zeichen der Zeit, daß diese Wahl bei vielen unabhängigen Gemüthern keinen Anklang findet, well sie in der dreimal »i». derholten Wahl Grant's die Gefahr erblicken, daß ein Mann einen nahezu monarchischen Einfluß erhalten könnte. Grant hat alle bedeutenden Höfe der Welt besucht und ist von den Monarchen fast als lieber Vetter begrüßt und geehrt worden; die rauhen Söhne der Freiheit, deren es allerdings nicht wehr so viele giebt, als in den Geburtszeiten ter nordamerikanischen Union, finden es nicht schön, daß Grant sich im Auslande königliche Ehren erweisen ließ, sie mißbilligen den sog. Grantkultus; vor Allem aber Haffen sie in Grant den Abgott der Armee, und wenn diese in Nordamerika nicht zu klein wäre, so läge ein Staatsstreich und eine Grant'sche Präsidentschaft auf Lebenszeit nicht außerhalb aller Möglichkeit. Grant versteht es, seine Landsleute zu enthusiasmlren. Er ist stets der bescheidene Bürger, er wehrt die Ovationen, schweigsam wie Moltke, ab, aber dennoch gleicht seine Reise v»n San Francisco nach Philadelphia einem Triumpdjug. Die Gegner bekämpfen seine Candtdatur, weil seine Verwaltung große Mißgriffe aufzuweisen hatte, im Grunde fürchten sie noch nicht, in ihm fich elnen Imperator aufzuhalsen. Aber einzelne Stimmen warnen vor Grant als dem Mann, den es gelüsten könnte, eine Dynastie in Amerika zu gründen. 0 . D-ch dleS nicht geschieht, dafür bürgt wohl der amerikanische Unabhängig- keitsfinn, der den General Grant in fein Nichts zurückschleudern würde, wenn »I kS versuchen sollte, das Wesen deS Freistaatenbundes, die republikanische Verfaffung, anzutaften. Panama, 25. Januar. Nachrichten aus Lima vom 14. ds. melden, die peruanische Regierung den Anträgen des deuischen Miiiiste-restdeiiten entsprochen und den Dampfer „Luxor" zur Verfügung der KosmoS-Gefellfchaft freigegeben habe.__ Telegraphische Depeschen. Wagner'« telegr. C°rrespon»en,. Bureau. Berlin, 26. Januar. Der Kaiser empfing heute Nachmittag 1 Uhr Herrn v. Oubiil in feierlicher Audienz zur Entgegennahme seines AbberusungS. Schreibens. Der neuernannte russische Botschafter Saburoff ist heute Morgen, von dem Personal der Botschaft empfangen, hier eingetroffen. Berlin, 26. Januar. Fürst Bismarck ist heute Abend 6 Uhr hier eingetroffrn. v ft »Nbldd. Allg. Zig." berichtet aus Sydtkuhnen : Zum RegierungS- Jubiläum des Kaisers von Rußland wlrden die Grenze Yassiren: Der Prinz von Wales, der Großherzog von Mecklenburg-Schwerin, der Gcoßberzog von Hessen und Prinz Alexander von Heffen; ob der König oder die Königin von Württemberg kommt, steht noch nicht fest. Sämmtltche Herrschaften reisen mit großem Gefolge. Von Berlin wird in Vertretung des Hofes Prinz Friedrich Karl erwartet; außerdem Deputationen aller Regimenter, deren Chef der russische Kaiser ist. \ i Riga, 26. Jan. Seit gestern ist die Paffage bei Domeswees durch Elsmaffen gesperrt. Zwei unlängst ausgelaufene Dampfer mußten hierher zurückkebre n. London, 26. Januar. Die „Times" veröffentlicht einen Plan zur Regelung der Verhältnisse Afghanistans, wonach die britischen Truppen sich sofort nach Djellalabad zurückzichen und die Afghanen einen neuen Emir nicht befestigt ist, verachtet England auf sein vertragsmäßiges Recht, einen Gesandten in Kabul zu unterhalten. Die britischen Truppen occupiren Djella- labad und Kandahar unter afghanischer Verwaltung bis zur vollständtaen Pacification Afghanistans. — Salisbury ist wegen starker Erkältung seit Freitag genöchtgt, daS Bett zu hüten. Cannes, 26. Januar. Großfürst Nikolaus von Rußland ist hier ein- getroffen. Die Abreise der Kaiserin ist auf Samstag festgesetzt. Parts, 26. Januar. Das Ministerium der Posten und Telegraphen macht die Eröffnung des neuen Kabels zwischen Paris und New-Nork für den internationalen Verkehr bekannt. Berlin, 26. Januar. Die „Nordd. Allg. Zig." widerlegt die von verschiedenen Blättern gebrachten Artikel der „Deutschen wirthschaftlichen Correspondenz" über die angebliche Verschärfung der Steuereinschätzungsgrundsätze in Betreff der Steuerheranziehung von beim Vater wohnenden erwachsenen, noch unversorgten, aber erwerbsfähigen Töchtern, und fügt hinzu: nach den im Landtage abgegebenen Erklärungen liegt der Finanzverwaltung nichts ferner, als die Anspannung der Steuerschraube, die sich namentlich unter Den gegenwärtigen Verhältnissen als ein gänzlich verfehltes, undankbares Unternehmen Herausstellen würde. Lokales. Gießen, 27. Januar. Während der letzten Taqe war der Durchzug von Handwerks- burschkn in hiesiger Stadt wieder ein iehr lebhafter. Fast fünfzig derselben besuchten täglich die Volkskucke und nahmen auch das von dem Armenverein (nicht Frauenverein, wie es in dem Aufsatz des Herrn Prof. B rat u sch eck geheißen) gestiftete Stadtgeschenk in Anspruch. — Wenn wir hier den Armenverein berühren, so Dürfte es an der Zett sein, mit ein paar Worten desselben zu gedenken. Früher, noch vor einigen Jahren, stand der kiesige Armenverein m der schönsten Blüthe. Er zählte viele Mitglieder, welche reichlichen Beitrag zahlten. Fast jeder neu hergezogene Beamte oder besser Situirte wurde animirt, dem Verein beizutreten und es geschah Dies fast regelmäßig mit Erfolg. In neuerer Zeit ist dies anders geworden. Woran cs liegt, wollen wir nicht untersuchen. Es möge die einfache Thatsache genügen. Das Geld ist momentan im Verein knapp und wenn der Zuzug der Handwerksburschen so fortdauert, muß der geringe Kapitalbestand von ca 4400 Jt angegriffen werden. Es ließe sich dies einfach durch Mehrbetheiligung am Verein verhindern und durch noch eine Maßregel, welche berührt werden soll. Es frequrntiren namitch das Stadtgeschenk auch sog. Bezir ks- oder Kreisarme, welche monatlich eine Anzahl Karten erhalten, die zum Bezug des Stadtgeschenks berechtigen. Diese Wohltbat mag am Platz gewesen fein, als man noch nicht die Armenverbände, deren jede Gemeinde im Kreise einen solchen bilden muß, kannte. Diese Armenverbände sind verpflichtet, für ihre dürftigen Gemeinde-Einwohner zu lorgen. Es kann nicht Sache der Stadt fcinl welche ohnedies durch den sog. Unterstützungswohnsitz schwer belastet ist. auch noch für fremde Gemeinde-Angehörige zu sorgen, welche inanchmal gar nicht so sehr bedürftig sind. Kommt es doch oft vor, daß einzelne Bezirksarme ihre Karten monatelang zu sammcnkornmcn lassen, um bann eine größere Summe mit der noch zu zahlenden „Prämie" zu erhalten. Wären die Leute wirklich so bedürftig, dann würden sie wohl regelmäßiger ihr Geschenk abbolen. Hier dürfte eine Aendcrung am Platze sein. — Die „Volksküche" haben ferner mit Geschenken bedacht: (§. Pistor chen Hauses standen in hellen Flammen; die städtische Feuerwehr und das Militärpiquet waren rasch am Platze, allein dem Feuer war jo leicht nicht bcizukommen. Das Hau«, jetzt Eiqenthum der Frau Wittwe Goldschmidt, wurde erst vor zwei Jahren baulich verändert und mit geraden französischen Mansarden versehey; die Feuerwehr konnte weder von innen noch von außen auf dem Dache Fuß faffen und nach einer halben stunde war der ganze Dachstuhl nur ein Feucrmecr. Die große Kälte erschwerte zudem die Wafferzufuhr und ein großes Glück war s, daß der Wind die vielen Funken nicht gegen das unmittelbar gegenüberliegende Theater- gedäude trieb Nach Mitternacht gelang es den Anstrengungen der städtischen Feuerwehr, wenig- stens die Flammen zu bewältigen, und erst heute früh 6 Uhr verlies die wackere Schaar die endlich verlöschte Brandstätte. Heber die Ursache des Feuers ist man noch nicht im Klare» -, vielleicht war c8 die neue Heizeinrichtung. Denn in letzter Zeit waren es schon zweimal neumodische Heizsystcme, welche einen Brand verursachten Mainz, 22. Januar. Eine neue Steuerquelle hat die hiesige Steuerbehörde entdeckt. Seither konnten sämmtliche Carnevalvereine ihre Sitzungen abhalten, ohne daß die Steuerbehörde sich veranlaßt sah, dieselben als Vergnügungsplätze zu besteuern. Nach einer seit gestern erlassenen Verfügung Der Steuerbehörde muß jeder Carnevalsveretn zwecks Abhaltung einer carncvalistijchen Sitzung sich vorerst bei der betreffenden Steuerbehörde den nöthigen Erlaubniß- schein gegen die üblichen Gebühren lösen. Sämmtlichen Vorständen der soeben bestehenden Carnevalvereine ist heute diese Entscheidung zugekommen. Dieburg Dieser Tage wurde auch biet ein Opfer der großen Kälte zur Ruhe gebracht. Ein Mann hatte Schweine nach Frankfurt gefahren, sich auf der Rückfahrt im Schnee verirrt, lies endlich den Wagen im Stich und ritt auf dem Pferd hierher. Ohne daß er Unterwegs besondere Schmerzen an den Füßen verspürt hätte, erwiesen sich dieselben bald nach der Heimkunft als total erfroren. Als später der Arzt gerufen wurde und die ganz schwarz gewordenen Füße untersuchte, erklärte er dem Patienten, entweder müffe er sich der Amputation beider Füfie unterziehen, oder es werde ihm das Leben kosten Der Unglückliche erwiderte, er sei 72 Jahre alt und wolle lieber sterben, als sich der gräßlichen Operation unterziehen. So kam es denn auch; die Füße fielen förmlich stückweise ab und das Ende war der Stob. (O- ©.) — [®ott sei gedankt, sie sind nicht tätowirt!) Die Söhne deS Prinzen von Wales nämlich. Die Londoner „Morning - Post" beruhigt uns darüber. Ihre Hoheiten hätten sich allerdings zum Zeitvertreib ein wenig bemalt, aber von einer echten Tätowirung sei keine Rede. 4^—30 "Al Truthahne" per Franks .rff-ctio hiesiger < i». (>•* ’0; Gerste 1 • Picken 4 10 tenMi 51 VM 9^ 200 Psund 3» jm Gieß Montag c von Lo soll im (Mi Wckt Faul Hol; versteige A. Scheit R a i Huchen 38 Wen 88,4 Aspen 2 Mel - 8. Bau-, t 223 Fichen«? 14 Fichten. 3 Aspen- 5 Eichend 51 Fichten« Die Zusc betreffende 5 wib dem Lu dich der An VVNÄMNh bei Wirch § Gießen, c Großherzogi Wrch l/orniltj r im Dienstag Dormilt iE >'N Grm Ährtet Aspe Vilich bet «falt 3t ' 43 " 12 " 13,50 " 76 " Wl) H»lz ***, iia«gtunb(ähe '"ben «»»dienen, »ach dm tm ,"°S wcht« ö nnttr den gegen* ftartl Unttrne^men 'lchzvz von Handiverks- v'eidm desuchltll täglich •’ Frallrnvneill, »it dlzeschaik in Snipruch. kU irin, mit ein paar -er hießge 8rmmverein Sklttaz zahlt». Faß Herrin brizottri» und tai gewordm. Wvr« t zrnnzrn. Das Geld drn io fettbautrt, mot l«i< ßch dies einfach l, welLe dnührt «erden i irrisarme, welche enls berechiizen. Diese im»erbäbe, deren jede nbr sind verpflichtet, Lache der Stadt sm, 'twer belastet iß. a: gar nicht so sehr Lamo monatelang za |i zahlenden .^rdmtr > wohl regelmäßiger ihr btüor V< &r Nudeln, ^•b 1 jforb Killerie, rot l 6d ÄtTtöfidn, i ir^W. Ochs« htnv JÄ rt L iD-ej ■* r0m* * fffte nF Handel und Verkehr. GieSen 27 J«nuar. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. X 0,80 jtfe X 1 00 Hühnereier per Stück 7—8 Käse per Stück 4—8 Käsematte per Stück 3 ei grhjen 1 Ater 20 4, Linsen 1 Liter 24 H, Tauben das Paar X 0.95, Hühner per Stück j/ 1 00—1 40 Hahnen per Stück X 1.40—1.85, Enten per Stücke 1.70—2.00, Gänsepr.Pfund ^35—45 Kartoffeln per 100 Kilo X 6—8.50, Weißkraut, 100 St. X 10—14, Zwiebeln p. Ctt i/ 10—13 Milch per Liter 16 und 18 Ochsenfietsch v8 per Pfd., Kuh. und Rindfleisch 4*_56 Kalbfleisch -10 — 50 Hammelfleisch 50 — 60 Schweinefleisch 60 Truthähnen per Stück X 7.50. Frankfurt, 26. Januar. (Fruchtbericht.) Mehl Nr. 1 X 43, Nr. 2 «AL 41, Nr. 3 35 Nr. 4 «AL 31, Nr. 5 «AL 25, Roggenmehl «/, (Berliner Marke) «AL 28—28 50, do. I (Berliner Marke) 27.00—00.00, do. II (Berliner Marke) «AL 20.00—21.00. Weizen .rffccfiv hiesiger ab Bahnhof hier «Al 24.25-00.00, ab unserer Umgegend «AL 23.50—75, do. ftemver je nach Qualität X 23.75-24.25, Roggen, je nach Qualität X 18.25—20, ■®CTftc X 17.00—21, Hafer X 13—15.50, Kohlsamen X 00—00.00, Erbsen X 19—27, Wicken X 16-17, Linsen X 20-40, Bohnen, weiße, X 23—25, Roggenkleie X —, Weizenkleie, grobe und feine X — Rüböl, detail, X 65. Stimmung ruhig. Haupt- 1 Schlich gekragt war: —. Dringend offerirt: —. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo.)__________________ _______________________ Frankfurt, 26. Januar. Der heutige Vtehmarkt war gut befahren. Angetrtebm waren ca. 380 Ochsen und Stiere, 200 Kühe und Rinder, 230 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 69—70, 2. Qual. X 64—66, Kühe und Rinder 1. Qual. X. 54—56, 2. Qual- X 50-52, Kälber 1. Qual. X 52—54, 2. Qual. 48—50, Hämmel 1. Qual. X 54-56, 2. Qual. X 40-42 per 100 Pfd. Schlachtgewicht. Schweine ja nach Qualität das Pfund — — Der „Berliner Actionär" meldet: „In dem neuen Sommerfahrplan der Berlin- Wetzlarer-Staatsbahn werden voraussichtlich auch die Jnteresien des Personenverkehrs zwischen Berlin und Frankfurt a. M. via Nordhausen volle Berücksichtigung finden, bergekalt, daß diese Route, welche ihren Ausgangspunkt in Berlin von dem Potsdamer Bahnhofe aus nehmen dürfte, zur Hauptroute erhoben wird. Insbesondere halten wir es für wahrscheinlich, daß auch ein Nacht-Eilzug in beiden Richtungen eingelegt werden wird. Ob cs alsdann auch möglich sein wird, die Verbindung über Halle und Eisenach in bisheriger Weise aufrecht zu erhalten, erscheint uns dagegen fraglich. Die beiden Routen treffen bekanntlich in Bebra zusammen, und es will uns schemen, als erfordere der Verkehr auf der Strecke Bebra-Frankfurt nicht eine Verdoppelung der Personenzüge. Es dürfte sich daher für die an der Thüringer Route betheiligten Verwaltungen die Nothwendigkeit ergeben, ihre Fahrpläne, namentlich hinsichtlich des Anschluffes an Bebra demjenigen der Nordhausener Route anzupaffen, selbst auf die Gefahr hin, daß es nicht möglich sein wird, die Wagen der Anhalt-Thüringer Route ab Bebra weiter direct durchzuführen, weil in diesem Falle der Zug zu stark belastet werden würde." —— ^7r6rniMrraHnanHMC—m—cmaa—ci——w—PQMKia—umkbmzwsb—a———n—i Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 2. Februar 1880, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in dem Dtstriet Faulerboden nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz: Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter. Wellen. Buchen 38 16 26 1050 Eichen 88,4 66,5 60,3 1410 Aspen 2 2— - Nadel — — — 250 8. Bau-, Werk- und Nutzholz: 223 Etchen-Stämme nut 57,— Fstm. 14 Fichten. „ 3,81 , 3 Aspen- „ „ 138 „ 5 Eichen-Stangen „ 0,36 „ 51 Fichten- „ „ 4,39 „ Die Zusammenkunft ist weil der betreffende Distrtct zwischen Annerod und dem Lumpenmannsbrunnen liegt und der Anfang ganz tn der Nähe von Annerod gemacht wird,, in Annerod Lei Wirth Steller. Gießen, am 27. Januar 1880. Großherzog!. Bürgermeisterei Gießen. 619) A. Bramm. Holzverfteigerung. Dienstag den 3. Februar er., Vormittags von 10 Uhr an, soll im Gemeindewald von Lützellinden, Distrtct Aspenzahl nachbezeichnetes Holz öffentlich versteigert werden: A. Eichen: 17 Stämme — 49,75 Festmtr., 61 Rmtr. Scheit-, 10 „ Knüppel-, 31 „ Stock- und 43 „ Reisersiolz. B. Buchen: 3 Stämme — 2,62 Festmtr. 8 Rmtr. Nutz-, 46 „ Scheit-, 12 „ Knüppel-, 13,50 „ Stock- und 76 „ Reiserholz. Groß-Rechtenbach, 24. Im. 1880. Das Bürgermetster-Amt: 4)11) Hardt. Holzverfteigerung im Leidenhofer Gemeinde-Wald. Montag bett 2. Februar. Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen im Leidenhofer Gemeindewald, Schlag Altenheeg, circa 500 Rmtr. Scheit-, Prügel- und Stockholz, sowie mehrere Hundert Mtr. Retsholz vorzüglicher Qualität öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft findet bet Nr. 1 tm Walde statt. Nach Beendigung dieses Verkaufs kommt eine Parthte Eichen - Nutzholz ebenfalls nummerweise zum Ausgebot. Allendorf a./Lda» 13. Januar 1880. 520) Bieber, Bürgermeister- Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Die Realschul- und städt. Schulgelder pro IV. Quartal 1879 können innerhalb 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten bezahlt werden. Gießen, den 23. Januar 1880. Der Stadtrentmeister: 35) Enders. Holzoerfieigerung in -er Oberförfterei Schiftenbevg. 608) Mittwoch den 4. n. M. sollen in Abtheilung Zellnrod versteigert werden: 62 rm Nadelholz-Scheiter, 490 „ „ Knüppel, 3720 Wellen „ Reisig, 157 rm „ Stöcke, 24 Nadelh.-Stämme von 14—18em Durchm., 7—15 rn Länge mit— 6.38fm 130 „ Stangen „ 8-12 „ „ 8—15 „ „ „ —10.68,, Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr auf dem Vtcinalweg nach Schiffenberg an dem Forstgarten. Gießen, den 26. Januar 1880. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Lvorgi.__________________________________ Möbel und Mobiliar Verkauf 512) Ganz besondere Verhältnisse setzen mich tn den Stand, eine größere Partie Möbel weit unter Fabrikpreis zu verkaufen. Dieselben bestehen in einer grünen Salongamitur in Plüsch, 1 Ovaltisch, 1 Damen-Schreibtisch, 1 Kommode, 1 Nähtisch, einige Spiegel, oerschteoene Sorten Rohrstühle, eine hochfeine Schlaszimmereinrichtung mit geschnitzten amerikanischen Betten sammt H mrmatratzen, 1 Rtpsgarnitur mit Tisch, 1 Sptegelschrank, 1 Waschtisch, 2 Nachttische, 2 französische Bettladen sammt Matratzen und Betten, 1 Kanapee, 1 Klapptijch. 1 viereckiger volirter Tisch, 1 großer lack. Schrank, 1 Küchenschrank, 4 Fenster-Voi hänge, 1 Treppenstuhl. NB. Der Verkauf dauert nur kurze Zeit und ist für Braut- leute die günstigste Gelegenheit geboten. Seltersweg C. 44, Hinterhaus 2. Stock. Itückrath. volksbilöungs - unö gemerbeverein. Wegen plötzlicher Erkrankung des Herrn Geh. Baurath Dr. v. Ritgen fällt der auf heute Abend angesagte Vortrag über „die Formensprache der Renaiffance" aus; dagegen wird Herr Architekt H u g seinen ersten Vortrag über „das Wohnhaus" halten. (6>4) Der Vorstand. Basalt- u. Bergbau-Axtien-Geseltslhast in Giessen. Behufs Aenderung unserer Statuten in den Paragraphen 1, 3, 5, 7, 8, 13, 19, 24, 30, 33, 35, 39 laden wir die Herren Actionäre zu einer außerordentlichen General-Versammlung auf Mittwoch den 4. Februar 1880, Nachmittags 5 Uhr, im Büreau unserer Gesellschaft ergebenst ein. Die Stimmzettel können vor Beginn der Versammlung gegenDeponirunz der Actien tn Empfang genommen werden. Der Vorsitzende des Auffichtsrathes. 603)___________________________Baist.__ Eiergemüsnudeln, Apfelspalten, türkische und bamberger Zwetschen vorzüglichster Oualität, 405) empfiehlt tJg. nun. WeMttg. Zeirgevotenes. 606) Ein nachweislich solid gebautes Haus in sehr guter Lage, ohne Zwischenhändler zu verkaufen. Näheres in der Exped. d. Bl.___________________________ Blühende Maiblumen, Hyazinthen und Tulpen empfiehlt Otto Oarn9 Handelsgärtner, 612) Ecke des Kirchen- u. L-ndenplatzes. Schellfische treffen heute ein. (621 Gg. Willi. W aldig. 543) Laudsage-'Apparate, Bogen, Sägen, Ahornholz rc. bei _____________Emil Piitor. UJeike Vorhänge aller Art, Rouleaux-Drell in den gangbarsten Dessins, Änfertiguug jeder Deeorations-Arbeit in geschmackvollster Ausführung bei (45 Th. Wriicka Schloßyasse I. 1 599) Ein neuer schwarzer Ai^zug sowie noch andere gut erhaltene Kleider sind billig abzugebe«. _____________________Asterweg Nr. 125. BaUschuhe sehr elegant und preiswürdig im Schuh- und Stiefellager von (575 Wilh. Herbert äm Markt. 610) Eine franz. Speiseservice für zwölf Personen, 1 Nußbaum-Kleidcrschrank, eine ebensolche Brandkiste mit oder ohne feuerfestem Einsatz und zwei Betten Umzugshalber sofort zu verkaufen im Hause des Herrn Dr. Kübel, 3. Stock, Reichensand, Blühende Hyazinthen etc. Ferner empfehle mich den wohllöblichen Gesellschaften im Anfertigen von Ball- und ColliUons- Bouquells von frischen und künstlich getrockneten Blunren. (572 Karl Berger, Handels gärtner. 615) Kapaunen zu verkaufen bei G. St. Simon. Bahnhofstraße. Frische Veilchen empfiehlt Otto Garn, 47) Ecke des Lindy'- u. Kirchenplatzes. Brennholz. » R nrtr . Tannenscheitholz, la- Qualität X 7.— geschnitten. ..... 8.— gehackt . ...... 9.— oder per Ctr......„ 12U Buchenholz per Ctr. „ 1.30 Bei 10 Gentner frei in's Haus, liefert 48)Andr. Eiuler. Bettfedern und Jaunen. Drell, Barchent u. Federleinen, Lieferung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung empfiehlt Die Möbelfabrik u. -Lager von Th. Brück, (n Schlossgasse Lit. B. Nr. I. Verkauf eines Haufens Hferdedünger bet der Actien-Brauerei Gießen. Darmstadt 44. per V2 Kilo, Der Vorstand. - Druck und Verlag der B^kh psch-nH^uckn-i (Fr. Ehr. Pietsch) tu Sktzeu. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. Wohlthätern. 602) Kaffee '/r Kilo, Geschmack. Großh. Büi Wir Frohsinn. 617) Heute, Außerordeutl Generalversammlung, wozu er gebenst einladet Der Vorstand. 598) Ein Häuschen zum Alleinbewohnen sogl- zu vermiethen bei C. Rahn. Die Rauch- u. Pelzwaaren- Handlung von A. Schultheis j uel SelterSweg 10, empfiehlt sich im Ankauf roher Pelzwaaren^ als' Felle von Marder, Füchsen, Otter r Dachsen, Iltis, sowie Hasen- u. Kaninchenfelle zum höchsten Preis.(337 408) von Mustmrg 44. Fr. Seibel Mäusburg empfiehlt KafEee, roh, im Preise von Mk. 1 bis Mk. 1.60 sowie stets frisch gebrannten ä Mk. 1.20 bis Mk. 1.80 per unter Garantie für reinen ~lÄsfiüdje zu gießen. «nir brinaen hierdurch zur Kenntniß der Betheiligten, daß fammtliche Karten iür den Bezug von Suppe von dem Monat Januar 188O emg^ogen, d.!eaeu neue sür Februar ertheilt werden. - Besitzer solcher Karten wollen sich demnach Samstag den 31. Januar und Montag den 2. Februar m dem Speiseiaal der Volksküche von 3-5 Uhr NachmUtags emfinden um • BIIW Die Aerc Wvg des M neu, welche sie «er, welche fit durch den neue Erwerbsleben 1 M ackven D ochwerr dirfir tiitt, und zwai "eße, daß die ^valide Greise ^Ächrucb ßei kurzen M br Dies is geltend wachs Nation bei \ schwer fein bi der Seistun, zur Ersatz ^lche nicht i * Diel N- Es tv uothwendi ■Wge^en. m.Mnb 3*9 hallt Hrn. D>. ®0| biihm JJin »«Id ‘"*.18 ")i|m bn * M. ®M.n iß n M'" A»gri t'ilihnb S660000 ffW 10 hj* a l»h ’6.t Ä SÄ Thüringer .KuiiHtärherei Ziönigsee, Chemische Reinigung etc. etc. 426) In allen Stoffen und Farben unübertroffene Ausführung bet ermäßigten Preisen. Aufträge vermitteln unentgeldii« Geschw. Heerg, Neuenweg. An die Hausfrauen. Ungeachtet aller Anfeindungen ist und bleibt l Hudson’s seifenextract das beste, biUigfte und unschädlichste Mittel zum Waschen, Reimgen u Schemen aller Gegenstände. Unwiderlegliche Beweise stnd: Die große goldene M - unh das Ekreadiolom 1879 der franz. Academie nationale n Paris Höchste Auszeichnung für Waschpräparate: Weltausstellung Pa-iS 1878. Täglicher Verbrauch in England, über 500,000 Pallete » /4 Pfund. Zu haben in allen Colonial-, Material- und Droguenhandlungen. --- Die Colonial-, Material- Farbwaarenhan dlung Ein wahrer Schatz für die unglücklichen Opfer der Selbetbefleckung (Onanie) und geheimen Ausschweifungen ist das berühmte Werk: (263 Dr. Ketau's Helbsthewahrung 7^lü^N^7Abbil^reis 3Mk. Lese es Jeder, der an den schrecklichen Folgen dieses Lasters leidet, seine aufrichtigen Belehrungen rette« jährlich Tausende vom sichern Tode. Zu beziehen durch <5. Pönicke'r Schul ° Vuchhandlung in Ieipsig, sowie durch jede Buchhandlung m Gießen. <*ebraiin^en Java-IiaiTee 1. «ualität ä 1,70 Mark per Pfund, - empfiehlt A. Zuntz scl. Wwc. IN Bonn. Dieser aus den besten Sorten nach einer eigenthümlichen durch lang. Erfahrung erprobten Methode gebrannte Kaffee zeichnet sich ebenso durch Fnn Helt wie ^durch Kraft des Aroma aus. so daß sein Gebrauchallen ander > Sorten gegenüber nicht nur einen bester», sondern auch einen billigeren Tr . gktet. Dem entsprechend hat sich mein Kaffee in wenig Jahren nicht nur iw Rheinlande, sondern auch durch ganz Deutschland zahlreiche Freunde er worben. Alleinige Niederlage bet JL M« Schulhof. Marktstraße. NB. Bet Abnabme von 9 Pfd. Franeo-Zusendung nach auswärts- p Unserem lieben Jreunhe x ß Karl H .. n x W in feinem heutigen Geburtstage U x -je herzlichsten Glückwünsche. § 622) Humor, g ggitXMXxxxxxMXia Für Maskenbälle » empfehle mein großes Lager der elegantesten Costüme . s Alberti- § ESKSBEsibÄ ä rungen re. Verzeichniffe gratis und franco-