Nr. 119. Mittwoch den 26. Mai 1889. Kichener ^(nreiger AWgk- «ti litsbhtt fit teil Kreis Eiche«. «- ».»• -«— - HCSK* - "ÄÄ ÄS? pMMMwmBBgB—tB3PCBKa>gMagv!»re?»!niim jumii il ll.i > i n miimi, i.wn uniiimtifnn n»'nn>-'wjaLhjlLaTMiuaM*J-™umk^»mui^ma«Metc—gK?gM»li|Wiu.»WKiM«Ma?te;3saayjg;Bjmi'aa ^-.g-.^zEMMa& schloffen bezüglich des vom Minister Ferry vorgelegten Gesetzentwurfs wegen Abschaffung der sog. Obedtenzbrtefe, durch welche die Mitglieder der Congre- gationen ermächtigt werden, ohne Befähigungszeugniß Unterricht zu erthetlen. Die heute begonnene Discussiou wird morgen fortgesetzt. Die Versammlung der Fractionen der Rechten des Senats hat die Can- dtdatur Jules Stmon's für das Präsidium angenommen. Von 16 gestern verhafteten Individuen sind 7 Ausländer, und zwar 2 Belgier und je 1 Italiener, Deutscher, Grieche, Schweizer und Luxemburger ; dieselben werden wahrscheinlich ausgewiesen. Die radikalen Blätter tadeln den Polizeipräfecten wegen den gestern getroffenen Vorsichtsmaßregeln. Die Deputirten der Seine werden sich morgen versammeln behufs Berathung, ob es sich empfehle, eine Interpellation über die gestrigen Vorgänge zu stellen. Der Minister des Innern würde eventuell die sofortige Discussion annehmen. Venedig, 24. Mai. Das griechische Königspaar ist hier eingetroffen, verbleibt an Bord der „Amphitrite" und reist wahrscheinlich morgen nach Rom ab. •V Heinrich v. Sagern. Die Kunde von dem Ableben des ehemaligen Präsidenten der deutschen Nationalversammlung von 1848 wird soeben durch den Telegraphen verbreitet, welcher wir einige Notizen beifügen Heinrich W. A. Freiherr v. Gagern, geb. 20. August 1799 zu Bayreuth, besuchte 1812—1813 die Militärschule in München und focht als nassau-weilburgischer Officier 1815 in der Schlacht bei Waterloo. Nach dem Frieden studirte er Jurisprudenz in Heidelberg, wo er die Burschenschaft mit begründete, Göttingen, Jena und Genf und trat dann in Großherzoglich Hessischen Staatsdienst. 1821 ward er Landgerichts- Assessor in Lorsch, 1827 Regierungs-Assessor und 1829 Regierungsrath in Darmstadt. Im Jahre 1832 wurde er für den Bezirk Lorsch in die zweite Kammer gewählt, aber in Folge seiner liberalen Haltung nach der Kammer-Auflösung pensionirt. Aufsehen erregte damals, daß er auf seine Pension verzichtete. Von da ab lebte er auf seinem Gute in Monsheim (bei Worms), war längere Zeit Präsident des landwirthschaftlichen Vereins für Rheinhessen und trat für den Wahlbezirk Worms Mitte in den 40er Jahren wieder in die zweite Kammer, wo er das Haupt der liberalen Opposition wurde In einer Aussehen erregenden Broschüre trat Gagern während dessen gegen die gefährdeten Interessen der rheinhessischen Institutionen aus, welche eine Beschwerde von 27 Abgeordneten, eine Forderung auf Pistolen von Seiten des bekannten Abgeordneten Hofgerichtsrath Georgi und eine Gegenschrift des Mainzer Staatsprocurators Dr. Seitz, veranlaßte. Als die Stürme des Jahres 1848 auch im Großherzogthum Hessen heranbrausten, das Metternich'sche Ministerium du Thil abdankte und der Großherzog Ludwig II. den Erbgroßherzog zum Mitregenten ernannte, wurde Heinrich v. Gagern zum Jubel des hessischen Volkes zum Minister ernannt. Zur Beruhigung der revolutionären Bewegung erschien das bekannte Edict vom 6. März, welches, mit den Unterschriften des Mitregenten und des neuen Ministers Heinrich v. Gagern versehen, in Ermangelung von Telegraphen und Eisenbahnen (excl. Main-Neckar-Bahn) mittelst Estafette schleunigst an alle Kreisämter und von da in alle Dorfschaften verschickt wurde. Nur kurze Zeit begleitete Gagern diesen Posten, da er nach seinem Eintritt in das Vorparlament in Frankfurt am 31. Mai zum Präsidenten der Nationalversammlung erwählt wurde. Später nach dem Rücktritt Ritter v. Schmerling's aus dem Reichsministerium übernahm er die Leitung des Letzteren. Die Reaction hatte nun täglich festeren Fuß gefaßt, Gagern's machtvolle Stellung beim Zusammentritt der Nationalversammlung wurde mehr und mehr erschüttert, so bah er, nachdem der bekannte Walker'sche Antrag, die Reichsverfassung im Ganzen anzunehmen, 21. März 1849 durchgefallen war, seine Entlassung nahm, um nach Zurückweisung der Kaiserkrone von Seiten Preußens dem Minssrecium Gräoel-Detmold-Jochmus Platz zu machen. Am 20. Mai 1819 trat Gagern aus der Nationalversammlung aus, da seines Bleibens hier nicht mehr war. Noch einen letzten unglücklichen Versuch machte Gagern mit der Gothaer Versammlung, um seinen verblaßten Ruf zu restauriren, von wo ab seine Partei den Namen „Gothaer" erhielt Der Unionstag von Erfurt war für ihn und seine Hoffnungen ebenso vergeblich, obwohl er die Annahme des sogcnanuten Dreikönigs-Entwurfs durchsetzte. In : Preußen hatte sich ein Umschwung vollzogen, der die Unionshoffnungen begrub. Auf i sein Landgut bei Monsheim zurückgekehrt, entschloß er sich, Schleswig-Holstein nach * 1 der Schlacht bei Jdstadt seine Dienste zu widmen, wo er als Major das unglückliche Ende des Kampfes mitmachte. Von da ab lebte er wieder in Monsheim, bis er, den 1 man schmählicher Weise mit dem Makel zu behaften gesucht hatte, er habe russisches Gold angenommen, sich genöthigt sab, sein Gut zu veräußern und nach Heidelberg überzusiedeln. Seine ökonomischen Verhältnisse zwangen ihn leider, unter dem Ministerium Dalwigk einen hessischen Gesandtschaftsposten in Wien im Januar 1864 anzunehmen und damit seinem ehemaligen Ruse des liberalen Mannes den Todesstoß zu versetzen. Gebrochen an Körper und Geist kehrte er 1872 mit Pension von Wien zurück, um den Rest seiner Tage unbemerkt in Darmstadt zu verleben, wo er dereinst seine größten Triumphe gefeiert hatte. (Fr. Journ.) Lokales. Gießen, 25. Mai. Tagesordnung für die Ztadtverorvneren - Sitzung am Donnerstag, den 27. Mai 1880, Nachmittags 4 Uhr, im alten Rralschul- gebäude: 1. Klage gegen den Ortßarmenverband Heuchelheim. 2. Klage gegen den Ortsarmenverbanv Schölten. 3. Die Fleischbeschau betr. 4. Gesuch von Konrad Seipp von Leihgestern um Erlaubnis zur Förderung von Letten im Gießener Stavtwatve. 5. Gesuch des Johannes Schneider II. um Erlaubniß zur Anlegung einer Ueberfahrt. 6. Gesuch ves Bäckermeisters Martin Lenz um pachtweise U-berlassung städtischen Geländes. 7. Anlegung einer Goffe von der Wettergaffe nach der Marktstraße. 8. Versteigerung von Bauplätzen in der Ludwigsstraßc. 9. Versteigerung von Bauplätzen in der Schillerstraße. 10. Beeinträchtigung städtischen Eigentbums. 11 Kaufvertrag zwischen der Stadt Gießen und der Firma Nattmann & Weidig- 12. Das Aufräumen des Jacobigrabcns. 13. Anlegung einer Straße von dem Brand nachdem neuen Justizgebäude. 14. Gesuch des Braumeisters Adolf Möller um Erlaubniß zur Ableitung des Wassers aus leiner Hofraithe über den Lerhgesterner Weg. 15. Gesuch des Turn und Schwimmlehrers Christoph Rübsamen um Bauerlaubniß. 16. Gesuch des Metzgermeisters Karl Daniel Metzger um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveränderungen 17. Gesuch des Kaufmanns August Kröll um Erlaubniß zur Vornahme von Bauver- änverungen. 18. Gesuch des Bürstenbinders Friedrich Winter um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveränderungen. 19 Desgleichen des Lackirers Karl Leib. 20. Desgleichen des Wirths Louis LvNy. 21. Desgleichen des Bauunternehmers Heinrich Adami um Erlaubniß zur Anlegung einer Einfriedigung. 22. Desgleichen des Fabrikanten Johannes Bernhardt. 23. Kostendecreturen Gießen, 25. Mai, Die bisher stattgehabten Vorstellungen im Circus Straßburger bestätigen den 9tuf, der demselben vorausging. Die vierfüßigen Künstler leisten in der That alles Mögliche, ihre Leistungen sind bewundernswerth exact und fanden dieselben dann auch in dem Beifall der Zuschauer ihre Anerkennung, während die Kunststückchen der Äffen die Lachmuskeln der Besucher in unwillkürlicher Bewegung hielten. Auch „Bruder Langohr" verstand seine Rolle vortrefflich zu splelen und legte verschiedene angehende Reiter so sanft auf den Sand niever, daß man sagen konnte, er versteht sein Fach. Die Ziege machte ihrem Geschlechte, was Klettern betrifft, alle Ehre und führte ihre Exercitien mit einer gewissen Grazie aus. Die Thärigkcit des „Clown", sowie die die Vorstellung beschließende komische Pantomime trugen zur Erheiterung in einem Maße bei, daß die Vorstellung mit Recht als eine in jebtzr Beziehung gelungene bezeichnet werden kann. Ein Besuch zu Straßburger ist daher sehr zu empfehlen; derselbe ist sicher bemüht, dem Publikum etwas Neues und Gediegenes zu bieten. —11—. Gießen, 25. Mai. In Kirchberg bei Lollar lagert gemüthlich schon etliche Tage eine Zigeunerfamilie ländlich sittlich in einem kleinen Zelte und wiehernde Roffe umgrajen die Wohnung. Dem Vater cex Familie gefällt es dort mit seiner jugendlichen Ehehälfte so gut, daß er diesen Platz, wo sein Zelt aufgeschlagen, von der Gemeinde L-taufcnberg zu kaufen be- absichrigt, um hier eine Villa zu erbauen. —r. Gießen, 25. Mai. Arbeit müssen auch die Glaser haben, dachten heute Nacht gewiß mehrere Unfugtreibende, da schlugen sie vier Laternen auf der Grünberger Straße ein. — Aus einem unverschlossenen Garten an der Frankfurter Straße wurden heute Nacht verschiedene Wäschegegenstände gestohlen. Jetzt wird vielleicht der Garten geschloffen. Vermischtes. Mainz, 21. Mai. Heute Vormittag wurde ein Arrestant — ein Landstreicher — in die Stadt gebracht, deffen Oberkörper in einen Sack eingenäht war. Der Strolch hatte sich nämlich nack seiner Verhaftung seine Kleider förmlich vom Leibe geriffen und da cm Ersatz derselben nicht sofort herbeigeschaffl werden konnte, so mußte ein Sack, durch welchen die nöthigen Oeffnungen für den Kopf und die Arme geschnitten wurden, die Stelle der Oberkleider versehen. Der Kerl sah originell aus. Lauterbach, 20. Mai. Nachdem die gefürchteten Tage Servatius und Pancratius ohne eigentlichen Schaden vorübergegangen, herricht seit Pfingsten wieder rauhe Nordlust vor und es hat in den letzten Nächten noch ganz rejpeetabel gefroren, |o daß die Brunnen Eiskrusten zeigten. Das Wachsthum ist sehr gehemmt und die zarten Pstanzen nehmen Schaden. Die fortwährende Dürre des Erdreichs hindert das Aufkommen Der Sommerfruchk und des Klees. Auch die Wiesen stehen meist noch sebr schlecht. . Den Bauern, deren Vorräthe zur Fütterung der lange und strenge Winter fast aufgezehrt, sind die Klagen über den Mangel der frische Mahd wahrlich nicht zu verdenken. Viele Bäume, namentlich Aepfelbäume, ja selbst Zwetschen- und Birnbäume, sind der harten Witterung des Winters erlegen und Obst dürfte es wenig geben. Daß die Preise von Butter sehr gestiegen sind gegen sonst, liegt in der Natur bet Sache. Möge bald ein erquickender Regen uns zu Theil werden zur Wohlthat für Gärten, Wiesen und Felder! (N. H. V.) Handct und Verkehr. Gießen, 25 Mai. Auf dem heutigen Wochenmarkt? kostete: Butter per Pfd. 0.95 bis^L 1.00, Hühnereier 1 Stück 4—5 jf, Gänseeicr per Stück 9 - 10 H, Enteneier 1 Stück 5 _ 6 A. Käse per Stück 5—9 Käsematte per Stück J Erbsen 1 Liter 20 H, Linsen 1 Liter 24 H, Tauben das Paar 0.60—0.75, Hühner per Stück X 1.00—1.30, Hahnen per St. X 1.20 big 1.50, Wälsche 6 - 7, Enten per Stück 2.70—3.00, Kartoffeln per 100 Kilo X 7—0, Zwiebeln p. Etr X 30—00, Milch pcr Liter 16 und 18 Ockienfletsch 68 — 00 H per Pfd-, Kuh- und Rindfleisch 50-56 L>, Kalbfleisch 40—46 Hammelfleisch 66—70 H, Schwcine- firssch 60 O>. Kirschen per Pfund 80 H. Der Kartoffel- und Gefchirrmarkt befindet fich von Dienstatz, den 1. Juni d. I. an wieder auf dem Brand. Herborn (an der Köln-Gießener Eisenbahn), 2t. Mai. Auf den heutigen hiesigen Markt wuroen gebracht: 117 Ochsen, 223 Kühe und Rinder, 1069 Schweine. Der nächste Markt ist am Montag, den 28. Ium l. Js, zugleich Wollmarkt. Frankfurt, 24. Mai. (Fruchtbericht.) Mehl dir. 1 X 42, Nr. 2 X 40, Nr. 3 x 34, Nr. 4 x 30, Nr 5 X 24, Roggenmehl 0/, .Berliner Marke) X 27 50—00, do. I (Berliner Mark-) X 26.50—00.00, do. II (Berliner Marke) X 22.00—00 00. Weizen effecttv hiesiger ab Bahnhof hier X 25.00 oO.Oo, ab unserer Umgegend X 24.75—25.00, do fremder je nach Qualität X 24.75—25.00, Roggen, je nach Qualität X 19.60—21.00, Gerste X 18.00—21.00, Hafer X 12—16.50, Kohlsamen X 27—28, Erbsen X 19—27, Wicken X 16 18, Linsen X 20-40, Bohnen, weiße, X 23—25, Roggenkleie X Weizenkleie, grobe und feine X —, Ruböl, Detail, X 66. Stimmung unsicher. Hauptsächlich gekragt war: —. Dringend offertrt: —. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo ) Frankfurt, 24. Mai. Der heutige Diehmarkt war ziemlich befahren. Angetrieben waren ca. 380 Ochsen und Stiere, 280 Kühe und Rinder, 260 Kälber und 30" Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 67—69, 2. Qual. X 62—64, Kühe und Rinder 1. Qual. X- 58—60, 2. Qual. X 45—54, Kälber 1. Qual. X 52—55, 2. Qual. 45 -50, Hämmel 1. Qual. X 5«-60, 2. Qual. X 45—50 per 100 Pfd. Schlachtgewicht. Schweine je nach Qualität das Pfund — H Ein höchst wichtiges Hülfsbuch für alle Geschäftsleute hat soeben in der 21. Auflage das Zeitungs-Verzeichnis; der Central-Annoncen Expedition der deutschen und ausländischen Zeitungen von G. L. Daube 8» (So die Presse verlassen. Mit gleicher Sorgfalt, nre die ;rüheren Jahrgänge bearbeitet, bietet diese neueste Auflage Jedem, der von einer rat’oneUen und doch billigen Pnblicität Gebrauch machen will, einen zuverlässigen Rathgebcr. der über jede der vielen Tausenden auf dem Erdball ericheinenden Zutungen und Zeitschriften Auskunft gibt. Die Firma G- L. Daube & Eo., seit Jahren in allen grosseren Städten des In- und Auslandes vertreten (Centrnlbüreau in Frankfurt, Friedensstraße No. 2) und anerkannt das solideste und billigste Vermittlungs-Institut für Zeitungsannoncen, versendet die 21. Auflage ihres Zeitungsverzeichnisses auf Verlangen gratis und franco an alle Inserenten- Trc Eil' B'l B« D G Kerner wird d £Bi Di m Dillenburg ab b Meßen der veff nannten Zwischenstaili Lektüren verwiesen. Köln, den 22. 3572)_________________ 'Ä Samstag de: sollen tn der Äbid des Herrn L- Binx Beuern durch öffentl »erden, als: Maurerarbeit r;cl. 1 Lieinhauerarbeit (Lui Zimmerarbeit . . Dachdeckerarbeit . Schreinerarbeit, Abtl Schlosseiarbeit . Gaserarbeit . . . KVtraß?! bladen wV" dc sMs, ÜMete/An: unb f‘l9erung$Vcr,,ei0ert ft! ^Wof, witchen die t tn Odniieidri , mt Pannatiui ubt PoMfl vor tu Stunnen 6i®: ntbrntn SNm- ntrfvud)t unb biß an $onitbe zm r un Mancel M tlbäime, j- W , UnD Odji ducht iKjt in bei 9iat« Itbat für Seiten, ' j-R. «■ 80 ynitreiei 1 Dtüa nj >, twitn 1 S't» ,-tt 2t. X'-20 lOüftH^7'0' .70 4. |(8- kA-ltl- ’,’j( unb j Oual- '' Kchlach^ t 0 Araav. , ^..n biefat* Ler nächst 2 JL ’• ^zü-00. t0' M>ze° S%£Ä erb n> •* x AjJr un» '•, brüt' in« ’li> Kölü-Mintaer Eisenbahn Abf. Ank. Ferner wird der Personenzug 117 folger,be Veränderung erleiden: Königliche Direktion. 3572) vergeben cX Diesbezügliche Pläne, Voranschläge und Bedingungen, liegen 30,— l\ Neue Matjes, g 3543) Müller. p- 5 K.-Sack verkauft (3600 Emil Piftor. zu vergeben. Gießen . Wetzlar . Dillenburg Präsent-Heringe, 15 Stück . . Holl. Jagerheringe, 30 Stück Fettheringe, große, 30 Stück Fettheringe, ff., marinirt, 36 St. Fischroulade, ff., milbpif., 40 St. Russ. Kronsardinen in Pickles zu H 120 St. 3592) Beuern durch öffentliche Versteigerung an den Wenigstnehmeuden werden, als: D. Weller V. 3598) Gras Erndte aus meinen Gärten von Dillenburg ab bleibt der jetzige Fahrplan des Zuges 117 unverändert. Wegen der veränderten Abfahrtszeiten von den übrigen, oben nicht genannten Zwischenstationen wird auf die zum Plakaifahrplane herausgegebenen Lektüren verwiesen. Köln, den 22. Mai 1880. Tage der Vergebung von Morgens 10 Uhr ab im Versteigerungslokale zur Einsicht offen. Reiskirchen, 21. Mai 1880. «X 268,— 112,— 409,60 187,20 56 — 724 — 4094.— 1364.92 4920.45 1079.98 1213.38 3467.85 664.- 1003.97 960.— an dem § I Zimmerarbeit..... Dachdeckerarbett .... Schreinerarbett, Abthetlung I. II. iSchlofferarbeit .... G'aserarbett...... Kalklteferung...... 220 R iiLmlttags, 331 416 432 Maurerarbeit excl. Material, veranschlagt zu...... Steinhauerarbett (Lungstetnlteferung) incl. Material, veranschl. zu Gut gebrannnte Backsteine Arbeitsversteigerung. Samstag den 29. Mai, Nachmittags 4 Uhr, sollen in der Wirthschaft „zur Germania" in Beuern nachfolgende Bauarbetten des Herrn L- Btngel zur Mittelstmühle zum Neubau der Neumühle bei X 2,50 „ 3,00 „ 3,00 „ 3,50 „ 3,50 ,, 3,00 Auffüllung mit Steingerölle, veranschl. zu ... . Gießen, den 24. Mat 1880. Abf. 1" Nachmittags, Ank. 2Js 3572) Vom 1. Juni er. ab werden die Personenzüge Nr. 170 (Deutz- Betzdorf-Gteßen) und Nr. 193 (Siegen-Betzdorf) in nachfolgendem veränderten Fahrplane durchgeführt werden. Deutz Abf. 12 Mittags, ,, 1258 „ tu Ank. 215 3536)____________________________ Freitag den 28. lfd. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, sollen im alten Rathhaussaale ver- bleibt: y->>y schädlichen /£?/ Selb stanzen! Unentbehrlich «r in jedem Haushalte. Zu haben inallen Colonial-u. Material waaren-Handlnngen. steigert werden: Maurerarbeit, veranschl. Cementlieferung, „ Steinhauerarbett, „ Schlosserarbett, „ Spenglerarbeit, „ Pflastererarbeit, „ Neue Lissab. Kartoffeln, große . „ 2,75 Verzollt u. franko Groß. Abn. 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Duchen-Scheithoh ist billig zu verkaufen bei Kaspar Jung IV., Holzhdlg., 3528)_________Klem-Linden.__ "3530) Das Heugras in meinem Garten ist zu verkaufen. Dr. Weber. Troisdorf . . Eitorf . . . Betzdorf . .___: Siegen Betzdorf • Betzdorf . . . Dillenburg . . Wetzlar . . . Gießen . . . Iur Warnung für Andere! Angclockt durch die vielen Inserate von Hofdestillateur Wallrad Ottmar Bernhard in München, gebrauchte ich dessen Bernhardiner Alpenkräuter-Liqueur. Dieses Bernhard'sche Fabrikat war jedoch völlig wirkungslos. Ich hörte dann von dem berühmten Bcnedicttner Dovpelkräuter-Magenbttter des Herrn C. Pingel in Göttingen und spürte schon nach Gebrauch der ersten Flasche, bezogen aus dem Depot des Herrn Carl Rinker in Kempten, bedeutende Linderung meiner Athem und Brustbeschwerden, auch mein Appetit wurde besser. Nach Fortsetzung dieses köstlichen Mittels bin ich ganz von meinen schweren Leiden befreit. Ich bin 30 Jahre im Mühlengeschäfte thätig gewesen und habe mir jedenfalls mein Leiden durch den Mühlenstaub erworben, weßhalb mir die Aerzte auch riethen, meinen Beruf aufzugeben, sonst sei an Hilfe nicht zu denken. Jetzt bin lch vollkommen gesund, arbeite wie früher in meinem Berufe und habe sogar binnen 6 Wochen bedeutend an Gewicht zugenommen. Ich empfehle allen Leidenden dringend das Pingel'sche Fabrikat und spreche Herrn Pingel in Göttingen nochmals auf diesem Wege meinen tausendfachen Dank aus. Den Leidenden aber lege ich ans Herz, sich nicht durch nutzlose andere Mittel um ihr Geld bringen zu lassen. —- Kempten, den 12. April 1880. Joh. Huber, Obermüller in der städtischen Maximilian-Kunstmühle. Joh. Hubers Aussage beruht auf voller Wahrheit, was ich hiermit bestätige. Ad. Schweickhardt, zur „Städtischen Maximilians-Kunst- u. Kundenmühle". Die Aechtheit der Unterschrift des Herrn Schweickhard wird hiermit bestätigt. Kempten, den 3. Mai 1880. Stadtmagtftrat Kempten. (L. 8.) gez. Korrn, Bürgermeister. ÄS“ Dank für Rettung vom Tode.^AbC Seit Sommer 1878 litt ich an Leber-, Nieren- und Magenleiden, auch an Blutarmuth und Brustbeschwerden, so daß ich meinen Dienst als Bahnwärter 3 Monat lang nicht mehr versehen konnte. Ich gebrauchte, obgleich die Aerzte mir das geben absagten, verschiedene angepriesene Mittel, auch machte ich einen Versuch mit dem Bernhardiner Alpenkräuter-Liqueur des Hofdestillateur Bernhard in München, welcher aber nicht nur nichts half, sondern "»ein Leiden bedenklich verschlimmerte. —Endlich wurde ich aufmerksam gemacht auf den mit Recht weit und breit berühmten Bcn.dtctiner von Herrn C. Pingel in Göttingen, und bin durch den Gebrauch dieser köstlichen Essenz so weit hergestellt, daß ich meinen Dienst wieder versehen kann. Ich danke von Herzen nebst Gott Herrn Pingel für sein köstliches Mittel und rathe jedem Leidenden, auch wenn scheinbar keine Hilfe mehr möglich ist, sich an das Pingel'sche Mittel zu halten und fein Geld an andere nutzlose, oft noch schädliche Mittel zu wenden. Lenzfried bei Kempten, den 14. Mai 1880. Johann Zeller. Bahnwärter, Posten No. 4. Die obige Erklärung des Bahnwärter Joh. Zeller bestätigt Lenzfried, den 14. Mai 1880. Verwaltung der Gemeinde Lenzfried (L. 8.) gez. Kiechle, Bürgermeister. 3W" Rettung nus Gefahr. ”3N£ SCSST* Schon seit langer Zeit litt ich an einem hartnäckigen Magenleiden, das mir oft die heftigsten Schmerzen im Magen und Unterleib verursachte, da machte ich einmal einen Versuch mit dem von Wallrad Ottmar Bernhard in München so sehr angepriesenen Alpenkräuter-Liqueur, aber mein Geld war rein hinausgeworfen, denn nicht nur wurde mein Leiden nicht besser, sondern die Schmerzen nahmen auf den Genuß des Münchener Bernhardiner LiqueurS nur noch mehr überhand. Endlich wurde ich von einem Freunde, der früher am gleichen liebel litt, aber durch den ächten „Benedictiner Doppelkräuter-Magenbitter" des Herrn C. Pingel in Göttingen hiervon glücklich geheilt wurde, auf dieses vortreffliche Mittel aufmerksam gemacht. Ich kaufte mir 1 Flasche dieses ächten Benedictiner-Magenbitter und sand sofort, nachdem ich nur wenige Löffel voll davon genossen hatte, wesent liche Erleichterung und bin, nachdem ich jetzt 2 Flaschen genommen, von meinem Leiden geheilt. Ich habe keine Schmerzen mehr, kann wieder Alles genießen und fühle mich wobler alS jemals. Mergentheim a/Tauber, den 8. Mai 1880. Ignaz Kraft, Schreinermeister. Zur Beglaubigung. Stadtgemeinde Mergentheim. (L. 8.) gez. Klotzbüchen. Kä" Ein gewisser Fabrikant bemüht sich seit ca. 11 Monaten fein erbärmliches Gebräu, welches er unter frühem Namen nicht absetzen konnte, meine Inserate und Prospecte täuschend ähnlich nachzubilden und hängt dabei seinem durchaus werthlosen, in vielen Fällen schädlich wirkendem, einfach bittcrn Schnapse einen Namen an, welcher dem meines Benedictiner und Sanct Bernhard ähnlich ist und Verwechselungen herbeiführen soll. Unter großer Marktschreierei, gespickt mit erdichteten Attesten wird dieses Gebräu, welches angeblich 20 Jahre bestehen soll, in Wirklichkeit ober nur obiges Alter hat, ausgeboten. Um feinem Geschäfte ein recht großartiges Gepräge zu geben, spiegelt derselbe Mann dem Publikum vor, er besitze Fabriken in Kufstein und Zürich u. f w. Es ist zu bedauern, daß sich sonst reelle Geschäftsleute dazu herbeilassen Artikel feilzuhalten, welche unter Vorspiegelung falscher Atteste und anderer völlig unwahrer Thatsachen ausgeboten werden. Meine Fabrikate sind nur ächt tn nachstehendem Depot vorräthig, was ich zu beachten bitte. C. Pingel in Göttingen, einzige Fabrik des ächten Benediktiner und Sanct Bernhard-Magenbitter. Niederlage in Gießen bei: 3595) Fr, SeibeL Mäusburg. Mein Lager in empfehle unter Zusicherung billigster Preise. 3533) Carl Lange, Selterswcg 44. 3589) Vier solide Arbeiter erhalten I 3605) Ein zweiter Haus du fdie gesucht Logis. Asterweg 110. 1 im Hotel zum „Noppen". Wenzel s (Harten (Saalbau). Donnerstag den 27. und Freitag den 28. Mai 1880 C <» V E U T von -er bei mir so beliebt gewordenen Ty roter - Säny er-Gesellschaft HANS L.ECHMEB. Anfang V28 tThr» Entree 70 Pfg. (3602 SB®" Billets ä 50 Pfg. bei den Herren Friseuren Gerhardt, Conrad und Plank. tiewerbebank zu Giessen (eingetr. Genossenschaft). Die Mitglieder der Gewerbebank zu Gießen, eingetr. Genoffenschaft, werden zu der Mittwoch den 26. Mai c., Abends 8 Uhr, im großen Saale des Cafe Leib dahier stattfindenden 21. ordentlichen Generalversammlung, deren Tagesordnung im Gießener Anzeiger bereits angegeben worden, ganz ergebenst eingeladen und, bei der Wichtigkeit der zur Verhandlung kommenden Gegenstände, gebeten, recht zahlreich zu erscheinen. Gießen, den 24. Mai 1880. Der Vorsitzende des Aufsichtsrathes: 3590) Haustein. Vermittlungen. 3583) Eine Familienmohnung von fünf Zimmern nebst allem Zubehör, Wasserleitung und Bleichplatz, ist zu vermiethen und am 1. Oktbr. zu beziehen, jedoch nur an eine ruhige stille Familie. Gartenstr. B. Nr. 171 a. d- Wieseckbrücke. 3486) Der 2. Stock meines Hauses, Milte August beziehbar, zu vermiethen. _________H Möser ll„ Alicenstraße. 3516) Eine Wohnung, 4—5 Zimmer, zu vermiethen.__________________A- 145. 3322) Der erste Stock meines Hauses, v Zimmer, Wasserleitung, Bleichplatz u. s. w. ist per 1. August d. I. zu vermiethen. _____Chr. Zimmer, Bahnhofsstraße. 3217) Möblirte Zimmer zu vei miethen- ______________________Hase Klein. 2732) Ein Fanulienlogis zu vermiethen und Anfangs Juli beziehbar, bei Ehr. Noll III., Canzleiberg B. 66. 1396) Ein Familienlogis zu vermiethen. ___________Jakob Reiber, Gartfeld 3177) Ein möbliltes Zimmer zu ver- miethem^ ____ Mäusburg 48. 3502) Ein Familienlogis, bestehend in 5 Zimmern rc., alsbald zu vermiethen. __B. Strauch, Bleichstraße. 3575) Schlafstelle zu vermiethen. ____Maigasse 20. 3309) Geräumige Werkstätte mit Hofraum ist Afterweg Lit- A. 108 zu oer- miethen- Vermischte Anzeigen. 3587) Für das Comptoir meiner Brauerei suche ich per 1. Juni einen Lehrling mit den nöthigen Vorkenntnissen. ________E. Pöschel. 3586) Ein kinderl. Ehepaar sucht 2—3 möblirte Zimmer nut Küche oder Mitbenutzung derselben. (Kochgeschirre Eigen- thum). Franko-Offerten mit monatlicher Preisangabe unter F. W. postl. Friedberg. 3557) Ich beabsichtige den 31. Mai einen Cursus im Zufchneiden und Ansertigen von Damenkleidern zu eröffnen. Caroline Schneider. 3584) Ein Mädchen sucht einen Laufdienst. Zu erfragen bei C. Kraus ch, Schloßgasse nu Hinterhaus.____________ 3588) Vor einiger Zeit (etwa 3 Wochen) ist ein neues Chiffon-Hemd fortgekommen, versehen mit der Firma M. Stein Söhne, Mainz, darunter der Namen P. D. ge- zeichnet. Vor Ankauf gewarnt. 3604) Bei Kaufmann M. Scheel ist ein Regenschirm stehen geblieben. Der Eigenthümer kann sich dort melden. 3591) Ein Dienstmädchen mit guten Zeugnissen wird für eine Dame gesucht. Zu erfragen Neue Anlage 42, parterre. Aufzüge (Fahrstühle) für Lagerhäuser und Fabriken für Hand- und Maschinenbetrieb liefern in bewährter Construction..Patent angemeldet.) Wiesche «fc Scharffe, 3593)________Frankfurt a. M. 3594) Ein anständiges Frauenzimmer wird in ein Manufacrurweiarengeschäft gesucht. Zu erfragen Gar küchenplatz Nr. 4 in Frankfurt a. M.(3594 I Ein wahrer Schatz ■ für die unglücklichen Opfer der Selbst- 8 befleckung sOnanie l und geheimen g Ausschweifungen ist das berühmte ■ Werk: Bür. Relaus ■ 77. Ausl. Mit 27 Abbild. Preis 3 ■ Lese es.Jeder, der an den schreck- Glichen Folgen dieses Lasters leidet, B feine aufrichtigen Belehrungen retten ■ jährlich Tausende vom sichern ■ Tode. Zu beziehen durch G. Po ■ nicke's Schulduchhandluna in Leip- ■ zig, sowie durch jede Buchhandlung B in Gießen. (3137 ■ Selbstbewahrung. Weinsaal. Vom 1. Juni ab (auf Verlangen auch früher) Mittagstisch 85 Die Abonnements-Liste liegt jeden Tag bei mir offen und ladet zur gefälligen Theilnahme freundlichst ein 3469) A. Saame. 3603) Zu leichter Handarbeit wird ein Mädchen oder Frau gesucht. F. Nickau. AVIS. 2530 Wie in früheren Jahren, so liefere auch in diesem Jahre alle bis zum 1. Juni eingehende Bestellungen billiger als die, welche nach diesem Tage einlaufen. Preiscourante, sowie kleine Probe-Sendungen stehen zu Diensten. Job. Braun Fabrik eingemachter Gemüse und Früchte in Blechbüchsen. in Mombach bei Mainz. 3o85) Ein junger Mann, der längere Jahre bei einer Herrschaft als Diener war, alle Gartenarbeit versteht, sucht einige Tage in der Woche ähnliche Beschäftigung. Näheres bei Herrn Kaufmann Kurtz, Neustadt- Bade- und Mwimm-Mlt von Rübsaiiien ist in allen ihren Theilen eröffnet und lade verebrliches Publikum zum Besuche ein. Die Damcnschwimmanstalt ist abermals vergrößert. Der Schwimmunterricht für Knaben und Mädchen wie früher. LLnterrichLsstrnlden und Badezeit für die Schuljugend find an Wochentagen Bormittags von 10—12 und Nachmittags von 3 — 7 Ubr, an Sonn - und Feiertagen nur Bormittags von 7—12 Uhr. In diesen Stunden wird gute und strenge Aussicht geführt, so daß die ver- ehrlichen Eltern in jeder Bestehung beruhigt sein können. Verehrliche Badegäste, welche ihre Badewäsche der Wärterin zum Aufbewuhren und Trockn, n übergeben wollen, fijid freundlichst ersucht, diese vorher deutlich zeichnen zu wollen. Nähere Bedingungen sind in der Anstalt zu erfahren, wo auch die Abonnementsliste offen liegt. L. Chr. Kübsamen. I TMs Anzeige. i Allen Freunden und Verwandten tte traurige Mittheilung, daß | I es dem Allmächtigen gefallen hat, g stern Abend um 10^ Uhr unseren I H guten Sohn, Bruder, Schwager und Onkel I Christian Freisag in seinem 14. Lebensjahre nach langem schweren Leiden in ein besseres | Jenseits abzurufen. Um stille Theilnahme bitten die tiefbetrübten Hinterbliebenen. Gießen, den 25. Mai 1880. (3597 3606) Ein Mädchen von 14—16 Jahren in ein Geschäft gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts._________________________ 3561) Für eine alte deutsche Lebens- Versicherungsgesellschaft I. Ranges wird für Gießen ein tüchtiger Agent gegen hohe Piovision gesucht. Offerten beliebe man sub B. 5 an die Expedition d. Bl. gelangen ZU lassen.________________________________________ Maurer gesucht. Beim Schlensenbau in Kalkefen an der Lahn, zwischen den Stationen Obernhof und Lanr enberg der nassauischen Eisenbahn, werden 25 tüchtige Maurer gesucht, dieselben finden Beschäftigung bis zum Spätherbst, gegen guten Lohn je nach Leistung. Laurenburg a./Lahn, den 22. Mai 1880. 3566) W. Siepmann K» I. Theisen. 3579) Ein Mädchen mit guten Zeugnissen, welches sich jeder Arbeit unterzieht, aus Johanni zu miethen gesucht von Frau M. Fillmann (Neustadt). H. Straßburgers Cirkus und Affentheater in Giessen in Oswalds Garten. Heute, Mittwock, den 26. Mai: Auf vielseitiges Verlangen: Große Ertia-Vorstellung mit eigens gewähltem Programm. Anfang Nachmittags 4 Uhr. Ütbends 8 Uhr: Gala - Vorstellung. U. A-: Vorführung der 4 japanestschen Hengste in Freiheit. — Großartige Turnproduction öeö Mr. Francois. Zum Schluß auf Wunsch: Große komische Pantomime. Alles Uebrige bekannt. Hartwig Strassburger, 3601) Director. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Die prtu^i hing für das gar darum, eine neue die MaigMebm die Kirche die Uri der Seelsorge kein dem Verwaltungsg katholische Bevölkei wurde auch durch kleinen Excesse Hai die Achtung vor d Katholiken waren knüpft, daß ein Kirche besiegt. Hatte anfäng stellte sich doch b Es erschien auch r wünscht, den Kan kung des Reiches Papste, eine Nussö von acht Mitlionei Staat und Kirch Stimmung zeitigt machte den Anfai kam wohl sagen, ist, daß überhaup im Unfrieden mit Eben deshai der preußischen Een Gewalten" 1 MH, den tchtn Landtage oy- phen gerächte 6 großen Vertrauen Mg, daß eine) M der Rechtssta W gutzuheißen $ln(n Act der pn bQren Streit zwist w Wüta Ekanens und K daß auf s d'«-° gaben Im l*“ 2*8 Wit, um ,i Mi.’J8’'*» 6,"Ä L«,°LS