ML Donnerstag den 25 Vlovember 1880 srr. 276 Aedaetto«Atmrea«r 1 schulstraße B. 18. «rpe-itton-dureau r J _____ Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. 1 Ust P >ii •i!Jf' «M.y eines Beschäftigten herbeigeführt ist, ob er nun selbst ein Betroffener sein mag oder nicht. Diese letztere Criminalprocedur hätte sich natürlich nur gegen den eigentlich Schuldigen zu richten. Im Allgemeinen aber würde eine Schärfung und Vervollkommnung der Aufsicht über die industriellen und die anderen Betriebe, welche unter die Wirkung der Kaffe fallen, sich nothwendig erweisen. Es wäre dringend zu wünschen, daß der V rfaffer des Entwurfs und seine Gesinnungsgenoffen sich von der Nothwendigk«-it solcher Ergänzungen und Abänderungen des Entwurfs überzeugen ließen, damit das, was sie sitzt Vorschlägen, und was in der That eine ganze Reihe von Vorzügen gegen die bestehenden Verhältnisse in sich schließt, Gesetz und praktische Wirklichkeit werde und auch diejenigen Unfälle, welche unter das Hastpflichtgesetz nicht fallen und deshalb die von ihnen Betroffenen oft in sehr traurige Lage versetzen, und die dock die weitaus größte Mehrzahl aller Unfälle bilden, in Zukunft zur Entschädigung der durch die Betroffenen führen. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh» Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 »rufen fl*1 & rfli eM* Morgen 7 W eins. 8*l“nbttiu dL Deutschland Darmstadt, 21. Novbr. Den Zweck und die Nützlichkeit der bevorstehenden Volkszählung eingehender zu erörtern und schärfer zu betonen, als dieses in dem m die Hände der Bevölkerung gelangenden ZähiungSmaterial in treffender Kürze geschehen ist, kann und soll nicht Aufgabe dieser Zeilen sein, möchte auch, bet dem im Allgemeinen hohen Bildungsgrade, welcher den Bewohnern des Großberzogthums vindicirt werden muß, als nicht besonders geboten erscheinen. Sie haben bei ollen früheren Volkszählungen und namentlich bet denjenigen von 1871 und 1875 gezeigt, baß das Vertrauen, welches ihnen in dieser Beziehung entgegengebrackt wurde, ein völlig gerechtfertigtes war, daß sie die Bedeutung und Wichtigkeit der Zählungen zu würdigen wußten und deren zuverlässige Ausführung nach Kräften zu fördern. Der'güte Erfolg der Volkszählung, der allrr^ngß auch bei uns noch gesteigert, werden kann, hängt vorzugsweise von der Thätigkett, Umsicht und ' Sorgfalt der mit der Austeilung, Wiedereinsammlung und Prüfung der aus- gesüllrcn Zählungsformulare rc. betrauten Zähler aö. Vermöge ihrer Local- und Personalkenntntß fällt es denselben nicht besonders schwer, Jrrthümer, welche bet der Ausfüllung der Formularten unterlaufen, zu entdecken und zu berichtigen und Auslaffungen zu ergänzen. Sind solche Jrrthümer von ihnen übersehen worden, so bleib-n sie nur zu leicht auch bei der wetteren Prüfung und bei der Zusammenstellung der einzelnen Angaben unentdeckt, und beein- trächtigen dann die Richtigkeit der Zählungsresulrate. Es muß aber tn jecer Beziehung der größte Werth auf die Zuverlässigkeit der Zählung, d. h. auf die Vollständigkeit und Genauigkeit der in den Zählkarten rc. zu machenden Angaben gelegt werden; denn nur richtige Zählungsergcbniffe können zu richtigen Ansichten über die Verhältnisse des Volkes, zur Kenntniß und richtigen Beurthetlung seiner Kräfte und Bedürfnisse, seiner Stärke und Schwäche führen. Nur aus vollständigen und wahrheitsgetreuen Angaben können Gesetzgebung und Verwaltung feste Anhaltspunkte für ihre Thätigkeit ziehen, nur aus solchen läßt sich ein sicheres Urtheil über die Bedeutung unseres Landes unter den deutschen Staaten gewinnen. Die zuverlässige Ausführung der Volkszählungen wurde seither von der Bevölkerung des Großherzogthums gewissermaßen als Ehrensache aufgefaßt. Man darf sich der Hoffnung hingeben, daß auch die bevorstehende neue Zählung dem Lande zur Eh^' ger-ichen w rb. (D. Z) " Berlin, 22. November. Abgeordnetenhaus. (Fortsetzung.) Windthorst betont, seine Aeußerungen seien nur rein persönliche Anschauungen. Erhalte die Interpellation für durchaus nicht motioirt. Die Antwort der Regierung sei keineswegs kühl gewesen. Er und seine Partei hätten in ihren Nöthen nie eine so wenig küble Antwort erhalten. Die Frage der socialen Stellung der Juden dürfe nicht in der Oeffentlrchkeit erörtert werden; ihre Lösung müsse der Wissenschaft überlassen bleiben- Seme Meinung sei, keine Judenhetze, aber auch keine Christenhetze, vor Allem keine Katholikenhetze. Die Duldung müsse eine gegenseitige sein, die Frage müsse ohne persönliche Pointen erörtert und dürfe nicht in Volksversammlungen gebracht werden. Die Sache würde nicht zur öffentlichen Besprechung gekommen sein, wenn nicht die Juden selbst es dahin gebracht hätten. Die jüdischen Literaten hätten das Christenthum angegriffen. Die Juden möchten sich doch um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern- Die Haltung ber Fortschrittspartei sei völlig inconsequent, wenn man ihr Verhalten im Culturkampf beachte. Es böte sich aber hier die Gelegenheit für sie, umzukehren und den Katholiken dasselbe zu gewähren, was sie für die Juden geschützt wissen wollten. Redner hofft, es werde durch gegenseitige Toleranz gelingen, die Bewegung wieder zu beseitigen. Wenn das christliche Pr,nc,p zurückgedrängt werde, so sei daran die Aera schuld, welche mit bem Schulaussichtsaesetz begonnen habe. Der christliche Smn könne nur erhalten werden^ wenn die christliche Kirche frei sei. Dagegen habe man dieselbe geknechtet Wenn etwas an der christlichen Kirche verloren gehe, so sei daran die Regierung lchuld. An der Gesetzgebung liege es, daß man jetzt Klagen gegen die Juden erhebe, denn diese Klagen seien einseitig und ungerecht. Er müsse sich gegen die Verfolgung erklären, die letzt gegen die Juden inscenirt werde. Er flehe die Regierung an uin schulen, aber nicht um solche, IN denen der Unglaube und der Materialismus gc ordert werde Redner wünscht, man möchte bei Behandlung der Frage mit der größten Friedfertigkeit verfahren und aus der heutig-n Verhandlung die Mahnung entnehmen. Was du nicht willst, daß es dir geschehe, das füge auch keinem Anderen zu. . Meyer (Breslau) nimmt zunächst den Magistrat von Breslau m Ochutz gegen den Vorwurf, einen Lehrer wegen Unterreichnimg der Juden-Jnterpellatlon in Anklage veisetzt zu haben. Jener habe nicht die Petition, sondern em Ägttationolchrelben unterzeichnet, welches dieselbe begleitete; daber sei em Verfahren emgelettet worden. Es sel das ein ostentatives öffentliches Auftreten, nicht die Ausübung des Petitionsrechtes. Die von der Agitation gegen die ^uden ausgestellten Beharwtungen, als sei eine Denationalisiruna der Deutschen und die Ueberschwemmung Deutschlands durch die Juden z7beslttchten sZn in jeder Hinsicht widerlegt. Es sei schade um die Zeit, - jt. * (761& äSF 9 (7b$ a Eiahorn '-ÄAS UH®**! Die Arbeiter - Unfallversicherungskaffe. Der Versichelungs-Gesetzentwurf, den Herr Commerzienrath Baare in den letzten Tagen veröffentlicht hat, entspricht freilich nicht den Erwartungen, die durch die etwas reclamenartigen Ankündigungen der Presse erregt worden sind. Man hatte den Vorschlag einer Zwangsversicherung gegen alle Formen der Erwerbsunfähigkeit erwartet, und Herr Baare beschränkt sich nur aus die von Betriebsunfällen herbeigeführte. Man kann indeß nicht sagen, daß das ein Fehler der Baare" sch en Arbeit sei, im^ Gegentheil kann es, in Rücksicht auf die, weitgehenden Projecten ungünstige Stimmung, eher als ein Vorzug bezeichnet werden, durch weichen die Aussicht, daß die Versicherungsfrage endlich praktisch zur Erledigung gelange, verbeffert wird. Es ist schon häufig der Gedanke ausgesprochen worden, daß zur Ergänzung des Haitpflichtgesetzks noch die gesetzliche Verpflichtung der Arbeitgeber fehle, ihre Arbeiter gegen Unfälle derart zu versichern, daß der Empfang der aus Unfällen herrührenden Entschädigungen den Verletzten oder den Angehörigen der Geiödteten auch wirklich verbürgt werde. Viele Unternehmer, deren Betrübe unter das Haftpflichtgesetz fallen, sind thatsächlich nicht im Stande, wenn Unfälle bei ihnen vorkommen, die daraus resultirenden Verpflichtungen zu erfüllen, oder aber sie werden durch die Erfüllung ruinirt. Es giebt unsolide Fabrikanten genug, die dessen ungeachtet freiwillig sich doch nicht ent» schlichen, mit ihren Beschäftigten Mitglieder einer Unfallversicherung zu werden. Daraus folgt, daß em Theil der Arbeiter trotz deS Hastpflichtgesetzes nicht gesichert ist. Andererseits hat man eS beklagt, daß daö Haftpflichtgesetz nur auf dem Wege von Proceffen, bei denen der Arbeiter wegen der ihm auflie- gendeli Beweislast und seiner finanziellen Mittellofigkett immer der schwächere Theil ist, zur gebührenden Entscheidung führe, und daß das Processiren das Verdaltniß zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern schädige. Diese Mängel der heutigen Verhältnisse der Unfc.llentschäbigungssache und auch der weitere, daß die Entschädigungspflicht einer Reihe von Gewerben nicht aufliegt, erscheinen im Baareffchen Entwurf allerdings beseitigt. Seine obligatorische Arbeitcr- Unsaüversicherungskaffe will die A'. beiter aller Fabriken, der Baugewerbe, der Bergwerke, der Steinbrüche und Gräbrreien, sowie auch die in den landwirth- schaftlichen Nebergewerben, welche nicht ausschließlich durch Menschenhand betrüben werden, beschäftigten Dtenstleistenden umfassen. Die Kaffe tritt für alle Unfälle ein, nur ausgenommen die, weiche durch eigenes grobes Verschulden • dcr Betroffenen herbeigeiührt sind, und damit fällt die Nothwendigkeit der Procesie um die Ansprüche der Arbeiter zum größten Theil fort, und wo sie noch Übrig bleibt, liegt die Bewetslast nicht dem Arbeiter und auch nicht dem Unternehmer, fordern der Kaffe ob. Und endlich gewährt daS Institut, das der staatlichen Verwaltung unterliegt, absolute Sicherheit für die Erfüllung ber Ansprüche der Geschädigten, ohne daß die finanzielle Leistungsfähigkeit der Unternehmer in Frage käme. Das sind allerdings Eigenschaften, welche ernste sympathische Beiucksich- tigm g verduner«, so sehr man auch an einzelnen Bestimmungen des Entwurfs wird Ausstellungen zu machen haben. Aber ein schweres Bedenken regt die Vorlage an, und das ist das, daß, falls sie Gesetz würde, die Haftpflicht that- sächlich in Wegfall käme. — Jeder Unfall träfe nun nicht mehr daö Vermögen des einzelnen Werkbcsitzcrs, der jetzt noch durch diese Gefahr einen mehr oder Krüger zwingenden Antrieb zur möglichsten Berücksichtigung aller Bedingungen der Betriebssicherheit empfängt, sondern die gesammte Kaffe. Die Gefchr liegt also nicht fern, daß in Folge dessen dem Hange nach Billigkeit der Betriebe auf Kosten der Sicherheit derselben mehr als gut wird nachgegeben werden, und daß somit eine Vermehrung der Unglücksfälle eintreten möchte. Man wird freilich erwidern können, daß auch die privaten UnsallversicherungS- kassen, die schon in Wirksau keit sind, den Unternehmer von den durch Unfälle, die unter das Haftpflichtgeütz fallen, ihm angedrohten finanz.ellen Schaden entlasten, allein schon die Nothir endigkett, die jetzt noch besteht, nach jedem Unfall eine Untersuchung der Unsallsursachen eintreten zu laffen, wirkt insofern günstig, als sie die Werkbesitzer anregt und antreibt, sich keine schweren Sorglosigkeiten zu Schulden kommen zu laffen. Und bann führen die UnfallSver- sicherungs-Jnstitute in ihrem eigenen Interesse auch eine gewisse Aussicht über die versicherten Werke und Betriebe. Immerhin also ist der gegenwärtige Zustand in Rücksicht auf die Sicherung von Leib und Leben der Arbeiter gün- stiger, als der sein möchte, den das unveränderte Baare'sche Projrct herbei- führen ^wird.h,^^ Nr^ßstanbe könnte auf eine verbältnißmäßig leichte Weise abgeholfen werden, indem nämlich in den Entwurf folgende Bestimmungen hinein gebracht würden * Ersins müßte gefordert werden, daß unmittelbar nach jedem, leichten oter Idjwiren, UnfllütfÜfaUe der Localvertreturg dir Küsse Anzeige gemocht würde, aus welche hin «ine Untersuchung der Umstände etuzuti°ten hätte. Die nicht ersolgte A> zeige der Bekriebdltitung müßte ter Kaffe das Rechr gewähren, für bie ste treffenden Verpflichtungen nach Befund den Unternehmer verant- wörtlich zu machen. Zweitens müßte der Kaffe die Verpfllchlung atfliegen, in de» Fällen, wo ein schweres Verschulden des Werkbeßtzers nachgewieien wird, diesen sür den Schaden haftbar zu machen und euenluell sogar eine criminelle Proeedur gegen die Schuldigen elnzuleiten. Das Letztere würde auch dann paltzufiuden haben, wenn der Unglücksfall dn>ch das grobe Verschulden irgend “inngdb j» ilt, neert. geilten, fto Loose fallen, ? B-j-lt Men, i« alle du guten tonntn. XXXXXt- ,, owt schenke, x X itmalerei, X X ebne Titzung, A zur Lebensgröße gemaltes lebens- U zur gefl. Ansicht ge Tage aus und & nderlfache An- A (hifidit auf. $ txxxxx Leib. y-Ackl Basch, z letzte Vorstellung. Morgen Mittwoch Uhr Abschieds- jür Schüler uub i, sowie auch für zu sehr ermähigiln iufion. - W lelt-Tableaux. Dornröschen. Märchen- Platz 40,9,, 2.W 20 b » Ühr. dlv' 311 (764-1 p. Basch^, 2. „ Muichenheim. 7204) empfiehlt in reifer Auswahl: Kaputzen, Tücher, Westen, Kinderkleidchen, Strümpfe, Bein-Längen, Gamaschen, Röcke, Unterhosen u. Jacken, Leibbinden, Handschuhe rc, zu den billigsten Preisen. Ohne eigentlich krank zu sein, leiben doch viele Personen bei Eintritt der rauheren Witterung an katarrhalischen, durch Verschleimung und Hustenreiz lästigen Beschwerden. — Diele Mittel, wenn sie auch vorübergehend nützen, haben doch meistens den Nachtheil, be: längerem Gebrauche Magenkatarrhe und Verdauungsstörungen zu erregen. Dagegen hat fick die von Apotheker Engelhard in Frankfurt dargestellte Isländisch-Moos Pasta als ein Mittel bewährt, welches den Brustorganen nützt, ohne den Derdauungsorganen lästig zu werden. Dal Präparat hat bereits einen begründeten und stetS sich steigernden Ruf erlangt und kann bei Gebrauch desselben allen an chronischem Lungenkatarrh Leidenden bestens empfohlen werden Die Moos-Pasta ist in den Apotheken zu haben. Telegraphische Depeschen. Wagner's telegr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 23. November. Der Kaiser ist leicht erkältet und hütet das Nimmer. Derselbe hat heute Vormittag die regelmäßigen Vorträge entgegen- genommen und den bisherigen Stadtcommandanten empfangen. 7662) ; stehen M . 1 MG 15 Paar bio. Zinst 1 aM f 3 Herberge zur Heimath. — Suppenanstalt. Es wird die Leser dieses Blattes interessiien, etwas von der hiesigen Herberge z. H. zu hören. Gegen Ende Mai war die Errichtung dcS Hauses vollendet. Allerdings fehlte daran noch manches Nöthige und WünschenSwerthe. Waren doch statt der vorgesehenen Summe von 15(100 J-L an Darlehen, einmaligen und Jahresbeiträgen nur '500 eingegangen, so daß noch so manches Stück allmählich auS Den Erträgnissen der Wirthschaft beschafft werden muß. Am 1. Juni wurde die Herberge eröffnet und bat seitdem fleißigen Zuspruch gefunden. Anfang dieses Monats wurde daS zweite Tausend en Schlafgästen überschritten. Außer diesen hatten immer eine Anzahl Arbeiter ihre ständige Wohnung und Kost daselbst. Wie wir erwartet, Haden gerade bic besseren unb anständigeren Elemente unter den wandernden Gesellen Die „Heimath" aufgesucht. Eigentliche Siromer ließen sich selten blicken, und denen pflegte dann die Hausordnung, besonders die Entbehrung des gewohnten Schnapses, so wenig zu behagen, daß sie bald wieder unsichtbar wurden. Sonst mußte rühmend anerkannt werden, daß die Aufrechterhaltung der Hauso dnung wenig Schwierigkeiten machte. Es ist stets anständig und ordentlich im Hause zugegangen. Allerdings liegt als Betriebsergebniß für die Zeit biß zum 1. Juni ein Deficit von 723,71 vor, welches von dem Obcrhessischen Verein für innere Mission gedeckt worden ist. Die Einnahmen betrugen nämlich 3356,36 « an den » gerben. ” *te kein- Gi-ßrn, i M*e M. W 4 de- Haarfch»'" Wohnungs Veränderung. 7603) Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich jetzt Mäusburg « « (im früher S eib e rt'schen Hause) wohne. J. Zörb, Gemüse- und Obsthandlung. welche auf die Lösung dieser Probleme, die sactisch doch nicht existirtm, verwendet werde. Unter den gegen die Juden erhobenen Anschuldigungen werde bic, baß sie nicht arbeiten und kein Handwerk betrieben, von dem einsichtigen Theile der Juden am lebhaftesten bedauert. Es liege das daran, daß nur selten christliche Meister Juden m Lehre und Arbeit nähmen. Die Angriffe gegen die „Alliance israel.te" seien völlig ungerechtfertigt. Dieselbe diene lediglich der Wohlthätigkeit und Unterstützung der Juden im Orient. Die Judenhetze sei soweit gediehen, datz das Wort „Jude" ein schwerer Schimpf geworden sei. Wenn wir die Juden in dieser Weise behandeln, dürfen wir auch nicht verlangen, daß unsere Ansiedelungen im Auslande Schutz genießen. Es sei auch nicht richtig, daß man behauptet, die Deutschen würden durcb die Juden auch deßhalb verdrängt, da sie keine gewandten Kaufleute seien. Grade die größten Handelshäuser, namentlich im Auslande, seien saft ausschließlich in Händen christlicher Deutschen, welche denn auch gewiß den tüwtigen Engländern erfolgreich Eo»currenz boten. Redner erwartet von dem gesunden deutschen Sinne, daß diefe häßliche Agitation bald v^sch^Bach'em constatirt, die bisherige Debatte habe gezeigt, daß die Majorität die Interpellation für inopportun halte,'ebensowenig auch die antlfemitlsche Agitation voll und ganz verurtheile. Die Fortfchrittspartei werde vergeblich »ersuchen, für ihre Tendenzen im Hause Meinung zu machen- Sie lebe und webe nur m solchen Städten, wo dieselben Verhältnisse herrschen wie in Berlin. Es handle sich da viel mehr um Terrorismus gegen die Antisemiten als um antisemitischen Terrorismus. Man könne hier das Sprichwort vom Splitter und Balken anführen. Bei der Judenfrage stehe das Wirthschaftliche im Vordergrund, und zwar um so mehr ie schwacher die verschiedenen Landestheile in wirthschastlicher Hinnchst seien. In den letzten Jahren hab sich eine ungeheure Verschiebung des Besitzes zu Gunsten der Juden gezeigt, was nicht allein in ihrer großen Betriebsamkeit und Intelligenz seinen Grund haben könne sondern es müsse ein großer Theil der jüdischen Bevölkerung sehr verwerfliche Mittel gebraucht h^ben Die Juden hätten hauptsächlich das Börsengeschäft und Producten- geschäft in Händen und trügen damit ebenfalls vielfach bei zur Vettheuerung des Brod cs des armen Mannes. ES sei also nicht vom Neide die Rede. Es fei die Erbitterung eine sehr berechtigte, da Juden durch verwerfliche Mittel Vermögen erwerben und damit ihren Kindern natürlich eine gute Erziehung geben. Hier fei nur zu helfen durch Reform der socialen Gesetzgebung, namentlich gegenüber dem Kapitale. Vor allem müßten in Berlin die freisinnigen reformfüdischen Blatter unterdrückt werden, welche in Unglauben, Hohn und Eynismus das Möglichste leisteten. Unter ihnen thäten sich noch besonders die Witzblätter hervor. Wenn die über die Katholiken schon auSgegossenen Verhöhnungen einmal gegen die Juden geäußert würden, so würde d,e ganze Welt von dem Geschrei wiederhallen, das erhoben würde. Soweit alio b-c christlich-sociale Bewegung diese Umstände behandelt, müsse er ihr volle Sympathie aussprechen. Er verlange volle Gleichberechtigung aller Eonsessionen. Wenn aber von einer Seite so maßlose Ausschreitungen erfolgen wie von lüdischer so duise man sich über die Reaction von anderer Seite nicht wundern. Er beichwore die Regierung, gleiches Recht und Licht endlich den Katholiken zu Theil werden zu lassen, das fetzt Niemand den Juden verkümmern wolle. Richter constatirt, daß das Centrum sich beyer nut der einzigen Rede Windt- horst'S eine Genüge hätte sein lassen- Die allgemeinen Verdächtigungen durch Bachem seien am besten durch die Thatsache widerlegt, daß am Actienschwmdel sich gerade zumeist Christen betheiligt, selbst auS den höchsten Kreisen, und der Jude Lasker diesem Schwindel die Larve vom Gesicht gerissen habe. Mit den Angriffen gegen die Berliner Presse schlage man einfach auf die Juden. Gegen das Petltlonsrecht stelle er das Jnterpellationsrecht. Es war hohe Zeit, daß Über jene im Dunkeln schleichende Bewegung Licht verbreitet wurde. Die Conservatlven fanden die Interpellation detzhalb inopportun, weil sie aus der Offensive in die Defensive geworfen worden seien gerade durch diese Interpellation. Es sei hier so viel vom „christlichen Staat' die Rede gewesen; dem gegenüber müsse er an die Ausführungen des Frelherrn v Dmcke vom vereinigten Landtag erinnern, welche darin gipfelten, daß der christliche Staat em Unding sei, da der Staat nicht die Aufgabe habe, die Forderungen der christlichen Moral zu realisiren und auch als Konglomerat der verschiedensten Individuen diefen Character nicht haben könne Die Verquickung von Religion und Staat führe dazu, daß die Gegensätze nur vertieft werden und die Nation schließlich auseinander genssen werde. Welcher Muth übrigens dazu gehöre, die christlich-sociale Bewegung zu fuhren, wisse er nicht; nach oben hin gäbe es Leute, die den Juden das gönnen; nach unten bin — der Berliner Mod sei nicht so schlimm, der amüsire sich über diese Sache — gehöre ein viel größerer Muth dazu, als Priester der liberalen Anschauung diese zu vertheidigen gegen die Verfolgung jener kleinen, aber mächtigen orthodoxen Clique Die Socialdemokraten, welche man Überall vertreibe, seien lange nicht so gefährlich als die Christlich-Socialen. In ihren Ausführungen ist nichts von gegenseitiger Hilfe von Selbsthilfe und Nächstenliebe zu finden; dort wird Alles vom Staat gefordert. Kerne Bewegung ist antimonarchischer als diese. Liberale und Conservative sollten vielmchr gemeinschaftlich dafür wirken, daß diese Anforderungen an den Staat nicht Boden gewinnen. l.iscyi B T ö J Berlin, 21. November. Gestern Abend waren in der Stadt an meh- reren Orten Nachrichten verbrertet, die nirgends recht geglaubt wurden und die sich bald als röllig unbegründet herausstellten, die aber gleichwohl in manchen Kreisen große Aufregung hervorriesen. Es hieß, den Fürsten Bismarck habe der Schlag getroffen, und ferner, der Kaiser von Rußland sei körperlich in völliger Auflösung begriffen und seinem Ende nahe. Es ist bis heute unseres Wissens nicht gelungen, zu ermitteln, von wem und aus welcher Absicht diese Nachrichten hier verbreitet worden sind. — In seinem Schreiben an den Cardinal Erzbischof von Paris vom 22. Ockober sagt der Papst: „In allen aerechten Dingen muß man den Machthabern gehorchen um der öffentlichen Ordnung willsff, auf der das Heil de« Staates beruht. Daraus folgt aber nicht, daß durch Gehorsam gebilligt werde, wenn in der Perfaffung oder Verwaltung des Staates etwas nicht gerecht ist." Hiernach ist also ein Katholik nicht verpflichtet, den Strafgesetzen zu gehorchen, falls dieselben „etwas Unrechtes" verlangen. Da aber das entscheidende Urtheil über Das, was recht oder unrecht ist, bekanntlich dem „unfehlbaren Lehrer der Wahrheit" zusteht, io ist der Gehorsam der ihm w ter- worfenen Katholiken ganz und gar in das Belieben des Papstes gestellt. Rückhaltloser, als es hier geschieht, kann wohl der Ungehorsam gegen Staais- gesetze, welche den Grundsätzen und Jntereflen der römischen Kirch- widersprechen, nicht gerechtfertigt werden. Uebrigens hat ja Pius IX. die ganze kirchen. politische Gesetzgebung Preußens für null und nichtig erklärt. <7» (7556 nachten noch rechtzeitig effectuirt werden können. Giessener Gaswerk (6603 Karl Zimmermann^ Neuenbäue 84. (7404) Preisen 7353) 7600) Die Handlung der Z. A. Busch Söhne 7505) empfiehlt O Recke Bedienung. O Q Unsere 8 . Große Weihnachts-AussteUung ifi- prnffnpt unh Urtftpn tnir itnÄ SRph/irf in aTTph Handlungen. 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Moehrings Sicherheitsöl (gänzlich gefahrlos) für Petroleum-Lampen und -Kochapparate empsieblt ____ (6855 Orbig. 7501) Ein Haus in bester Lage der Stadt, mit Laden, großer Scheuer und Stallung, für jedes Geschäft sich eignend, ist zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1. 111,6 Ütiji, " K m' ^lte SÄ" d« tjtt durch ?*•*>» Puppentheater m t Text 2.75—23 „ Puppenzimmer von 3.00—11 „ Hauptwachen von 3.00— 7 „ 17, d, Tp.o andlung:' an6etmi|ntfli JjnR ®«i*enbeim. uf*? «» 8-61* a ^"genichlvch, G. E'neUnlet- ’ "IP- da Lchulbnn tn ^'krbricht die Ler, (7606 Moritz Gregori & Sohn. Billigste Preise. kl me.N rntaen. o^8,in M atr. lästig »u fdnn .fußöoöenfaröen in allen Nüancen, rasch u. hart trocknend sowie Ijelnol*lccÄtif zum Einölen empfiehlt Fritz Flimm, Materialist 1422)__________Wallthorstraße.__ 7610) Zwei Pferde zu verkaufen. Näh. bei der Exped. d. Bl. Ieilgevotenes. 7662) In Folge Bauveränderung stehen zum Verkauf: 1 zwtiflügeliche Hausthür, 15 Paar Fensterläden, div. Fenster und 1 altes Hofthor- Braugaffe A. 190. Ein Fonny mit elegantem Geschirr nebst offenem zweisitzigen CbaiSchen steht zu verkaufen. Näh. bei der Exped. d- Bl-(7654 Zur Saison empfehlen: Puppengestelle, Puppenköpfe, Arme, Beine, Schuhe Strümpfe und sämmtliche sonstige Puppen - Garnituren, so«te als neu und äußerst solid B o g e l's unzerbrechliche Patenttäuflinge in großer Auswahl (7566 Moritz Grrgori & Sohn. Brennholz. ä Rmtr Tanncnscheitholz, la. Qualität JL 7.— geschnitten. ..... 8.— gehackt......... oder per Ctr...... 1.20 Buchenholz per Ctr. . - . . „ 1.30 Bei 10 Centner frei tn's Haus, liefert FABRIK Silberne Cylinderuhren ’ in großer Auswahl billig bei (6464 ' ___________K. Grünebaum. | 6116) Ein Logis, bestehend aus 3 Zimmern, Küche. Keller und sonstigen Bequem« lichkeiten, sofort zu vermieten. Näberes ______________________________Lit. D. 57. 5544) Zwei ineinandergehende möblirte Zimmer zu vermiethen. t Grünbergerstraße B- 151?. $ Höchst, übslbäiime, alle Sorten, in schönen frostfreien Exemplaren, empfiehlt (7550 Karl Berger, Handelsgärtner. Moras haarstärkendes Mittel (Kölnisches Hxarwa. zu vermiethen. Earl HaaS, Kalkbrennereibesitzer. 7057 r Ein neu hergerichtetes Familienlogis auf sogleich zu vermiethen bei A. Neinig, Seltersweg. 6806) (Sine neuhergerichtete Wohnung, bestehend aus 8 Zimmern, 2 Speicherkammern, Holzstall rc. sofort zu vermiethen. Näheres Bleichftraße Lit. (£. Nr. 39,5. 6730) Der 3. Stock meines Hauses, bestehend aus 6 Zimmern nebst allem Zubehör, ist anderweit zu vermiethen und am 15. Januar 1881 zu beziehen. Ditz, Zimmcrmeifker. 6661) Ein keines Logis zu vermiethen _______bei Adolf Host, Schietzgarten. 6879) Ein neu rcstaurirtes Familien' logis ist zu vermiethen und alsbald oder später zu beziehen im ______________Darmstädter Haus. 7103) Ein grotzcs schön möblirtes Zimmer zu vermiethen. Gartenstratze 165,6. 7374) Ein PferdestaÜ mit Rtmise und großen Heuböden (am Seltersweg) zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Näheres bei J. WSstL. 7661) Laden, sowie eine möblirte Woh nung zu vermiethen bei Gustav Gerha .dt, Lindenplatz. Haus mit Laden in der Walltdorstraße zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bl. (7230 Vermischte Axzeigetr. 7664) Am Sonntag Abend wurde ein schwarzer Kinderhut mit rothem Sammt f und einem Schleier, vom Bahnhof nach ; dem Wallthor verloren. Man bittet den- ? selben Wallthor A. 140 abzugeben. 7652) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen per 1. December. Wallthor 145. Logis, gleich beziehbar, zu vermiethen in 7657)______________Neue Bäue B. 90. 7659) Möblirtes Zimmer zu vermiethen. _______________________Wetzsteingasse 52. 7656) Ein Zimmer mit oder ohne Möbel ist zu vermiethen. _____________Emil Lotz, Kirchenplatz. 7367) Das seicher von Frau Echternach bewohnte Logis ist anderweit zu ver- miethen.___________G. Ehr. Sp uck. 6359) Eine Wohnung, 4 Zimmer mit Zubehör, zu vermiethen. ______________Bismarckstratze B- 170,12. 7607) Ein kleines Logis zu vermiethen- __Fr. Blumöhr, Schießgärten. 7581) Möblirte.Zimmer, mit und ohne Cabinct, zu vermiethen im ________________ Hessischen Hof. 7504) (Stube mit Zubehör zu vermiethen. ___L. Hilgardt, Schloßgasse. 7310) In meinem neuerbauten Hause am Luowigsplatz ist der 2. und 3. Stock zu vermiethen.____________W. Seipp. 7299) Ein Logis zu vermiethen bei __Glaser Scherff, Löwengasse. " 7281) Ein Familienlogis zu vermiethen. Ph. Kreiling, im Gambrinus. 6873) Möblirte Zimmer zu vermiethen. __Eise Klein. 6583) Neuhergerichtete Familienlogis zu vermiethen bei______Herrn. Euler. 6414) Der untere Stock meines Hauses, 5 Zimmer mit Zubehör, ist zu vermiethen und alsbald beziehbar. __Georg Philipp Gail. ""6926) Zwei möblirte Zimmer zu ver- miethen bei Uhrmacher Böger, Seltersw. "7614) Ein gut möblirtes Zimmer per 1. Dezember zu vermiethen. P. Hollmann, Neue Bäue. omronaDOöOLi^uODDDaoaacao ■ 7655) Unserem lieben . } «... R..... zu seinem Wiegenfeste herzlichste Gratis ; lation- Frohsinn. • □□□□□□□□□□mooipcoococaßo 7666) Unterzeichneter hält sich im An- ; fertigen von Pumpen in Holz und Eisen unter Zusicherung promptester und billigster ; Bedienung bestens eaipfohlen. Konrad Hanrrl, Ludwigsstraste, im Beple r'schen Hinterhause. ■ Fxft ftftü Ml; gegen erste Hypothek vufvvv zu leihen gesucht- Näheres bei der Exped- d. Bl- (7570 7665) Herrschaften, welche ordentliche Mädchen auf Weihnachten oder gleich zu brauchen haben, für Haus, Küche und Kinder, wollen sich gefälligst an mich wenden- Nähere Auskunft bei Vermietherin Frau LangSdorf, __Linde nplatz-244^_ Mineralwa sser - Anflalt. Ein mit der Fabrikation künstlicher Mineralwasser vertrauter zuverlässiger Mann wird pro 1. Dccember gesucht. Näheres durch die Exped. d Bi. (7507 7619) Eine Frau sucht Beschäftigung im Waschen ober Putzen. Näheres bei Bürstenmacher Leichtwc s, Sonnenstr. „Gambrinus“. Donnerstag den 23. November 1880, Abends 8 Uhr: j]i1iiii!].s-(£o!iccrt der Tyroler Alpensängergesellschaft J. Kopp aus dem Zillerthale. 7658) Entree frei. 7660) Ais überraschendstes und passendstes Meihnachk- & Zevurklagsgeschmk dürfte sich ein Oelportrait, hervorgegangen aus dem Atelier für Portrait" maleret von O. Krötzsch in Leipzig empfehlen. Ein im Laden des Herrn Stückrath am Kirchenplatz ausgestelltes Portratt zeugt von der naturgetreuen Achnlichkeit dieser Portraits. Ebendaselbst sind auch Anerkennungsschreiben zur Ansicht aufgelegt. I litelili I der Stadt Giessen. W --- Der ergebenst Unterzeichnete beabsichtigt zu Anfang Januar I 1881 eine neue Auflage des Adress- und Geschäfts^ I Handbtecbs der Provinzial- Hauptstadt I Giessen herauszugeben. Seit der letzten Ausgabe im Jahre R 1878 haben sich so viele Veränderungen ergeben, -dass ^ine neue H Ausgabe zwingend nothwendig geworden ist. Es wäre zwar von ■ sehr grossem Vortheile gewesen, wenn mit der alten Nummerirung H der Wohngebäude, namentlich in der Aussensladt, gebrochen und gl d:e bereits auch vorgesehene Neu-Nummerirung zur Thatsache ge- I worden wäre; jedoch hat es leider allen Anschein, dass darüber B noch einige Zeit vergeht und hierauf zu warten unthunlich sei. I Erlaube mir nun an die hochgeehrte Einwohnerschaft unserer Stadt M die ganz ergebenste Bitte zu riehen, durch zahlreiches Einträgen W in die circulirende Subscriptionsliste es mir möglich zu machen, feg cg das Adressbuch möglichst complet und vollständig auch als Ge- Ki I schäftshandbuch herzustellen. Alleefallsige Wünsche, dasselbe be- H W treffend, werde thunlichst und mit Dank berücksichtigen. Namentlich ES W bitte ich die Herren Agenten der verschiedenen Versicherungs- M W brauchen, mir die Firmen der Gesellschaft u. s. w. genau mittheilen M H zu wollen; es liegt ja dies im beiderseitigen Interesse. . Der Subscriptionspreis beträgt 3 Mark pro gebundenes Exemplar. W Im Inseraten-Anhang des Adressbuchs finden Anzeigen, wie D W ja bekannt, die zweckmässigste und lohnendste Verbreitung. Es D D berechnet sich die ganze Seite mit 12, die halbe mit 6 und die M 8 viertel Seite mit 4 Mark. Bei Benutzung einer ganzen Seite jjg M wird das Adressbuch gratis zugegeben. Mich der Hoffnung hingehend, dass der neuen Auflage des ™ A Adressbuchs freundlichst entgegengekommen wird, zeichne hochachtungsvoll A* Z THeilneHmcrinncn an meinem Unterricht im Maatznehmen, Zuschneiden und Anfertigen von Damenkleidern können jederzeit eintreten unv werden in dem kurzen Zeitraum von vier Wochen befähigt, jedes Kleidungsstück nach je'^er Mode selbstständig anzufertigen. Johsmna Rothenberger, 6350) Lindenplatz. Louis Slohr in seinem 22. Lebensjahr nach längerem Leiden in ein besseres Jenseits sanft abberufen worden ist. Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen, am 23. November 1880. Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag 3 Uhr vom Sterbehause (Schlossgasse) aus statt. Todes - Anzeige. Statt besonderer Anzeige theilen wir Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht mit, dass heute Mittag 3/43 Uhr unser innigst geliebter Sohn und Bruder 7635) Ein braves Dienstmädchen vom Land wird gesucht auf sogleich. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 7644) Ein Gesellschaftszimmer abzugeben. Näheres bei der Exped- d. Bl- 7650) Eine graue Geldbörse mit einem Inhalt von ca.StX, sowie einem goldenen Ring mit Stein, verloren. Der redliche Finder wolle solche gegen Ueberlassung des Geldbetrags an die Exped- d. Bl. abgeben. Geld - CourS. v4L 20-Francs-Stücke. . • 16 11-15 do- in Vr • 16 10-14 Englische Souoereigns . 20 29-34 Russische Imperiales . 16 71-76 Holländische ft. 10-Stucke 16 65 Ducaten ..... 9 60—65 Dollars in Gold . . . 4 17—20 Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brüh.l'schen Univ.-Druckerei (Fr Ehr. Pietsch) in Gietzen. Nachdel fceT Stallungen Maten SP"« R Gieße Indem des Unteriichtsc Gieß' Der Unt Veterinär-Anstc 1881, Vom Die auswärtig Gießen eintreff Junge haben sich zett Anmeldung N< gutes Betraget ®ie6en tionuk w. Darms Innern und der! betreffend, Hal? Schröder Ben sehr vielen dculf Fisch zücht und nothwendig erk< Bericht führt eil längere Zeit vie zücht, und ein m des Stammes de und die Fische billiges Nahrunj Motive der Vor Binnengewafferi Berechtigte und und ohne Sorg l'chsl beseitigt n unbedingt schad ausnahmsweise und der Verkai s'cht aus ihr M rung und Fort gestellt und sch die Verunreinic bestände schad, "'Mchast, be Gerade dieser | Ausführungen und kann nur 1'Sen Betrieb \ Vorsicht durchs «efjjnbrtt wert iMiswnsfalle "erbe und den Stören Mgen Ein^ Artikeln vor ^ucht oder Gittern, t L^etzgebun *> üb-rall " ändern er erac fünften b* HÄÄ 'Mdlge und ithA, 9 Do