1880 Sonntag den 25. Januar Nr. 21 Erscheint tLgttch mit Ausnahme des Montag» Me»aetto«»v«reanr l Gxpedttion»b«reanrs Schulstraße B. 18. hN*' Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mari 50 Pf. vwu ,2 ®Ml®Se ütt ’ °°° >■ fad nt340 8 “ ne-Äfßioientcr — MtMetin "n ju ben beM e * MertWe, |e n-achs-xd» d-S $alll8 mb Konstantinopel- t'banbel bett. 6m, «Htt Ü-yarb unter* Mw) ein Enpnete eitb in Betreff »et if volle SmnPe ist lle btt nfalidte In, Kefterreich. Wien 22 Januar. Der Club der liberalen Partei beschloß anläß- Heb de« Austritts der Fortschrittspartei eine Resolution , wonach der Austritt wegen der Abstimmung in der Wehrfrage für unbegründet erklärt, derselbe mit Bedauern tut Kenntniß genommen und die Erwartung eines gemeinschaft- Uten Vorgehens in allen VerfassungSsragen ausgesprochen wird. Irankreich. PariS, 21. Januar. In der Kammer der Deputirten brachte Louis Blanc heute den Antrag auf vollständige Amnestie ein. Die Dringlichkeit wurde bewilligt. - Die Ernennung von Desprez zum Gesandten Frankreichs beim Vatikan bestätigt sich. Aeutschlaud. Darmstadt, 23. Januar. DaS Großh. Regierungsblatt Nr. 2 veröffentlicht die Bekanntmachung, enthaltend Ausführungsbesttnimungeii zu der Verordnung, bk Vorbereitung für den Staatsdienst im Justiz- und Verwaltungsfache betreffend, vom 30. April 187s#. Berlin, 22. Januar. Die „Nordd. Allg. Ztg." widerlegt den von einem Thetl der Presse gegen die Gründung der deutschen Seehandels-Gesell. schast mit Unterstützung des Reichs erhobenen Bedenken und schließt: Ueberall sei der nationale Gedanke der die Sache beherrschende gewesen. Nichts sei unwahr-r, als die Behauptung, daß es fich um eine direkte oder indirekte Unterstützung der bekannten Hamburger Firma gehandelt habe. Wir zweifeln auch nicht, daß die gesetzgebenden Faktoren des Reichs in diesem Sinne die Angelegenheit auffoffen und dieselbe trotz manchen Widerspruchs von bekannter Seite gulheißen unv genehmigen werden. — Die den BundeLraths-Ausschüffen überwiesene Vorlage, betr. die Abänderung des Reichsmilitärgesetzes, bestimmt außer dem Gemeldeten ferner, daß die Friedens-Präsenzstärke von Anfang April 1881 bis Ende März 1888 ein Procent der Bevölkerung beträgt, wodurch sich die jetzige Präsenzstärke von 401,000 auf 427,250 Mann erhöht. Das hessische Infanterie-Regiment Nr. 116 wird um em drittes Bataillon vermehrt. Die Mannschaften zur Ersatzreserve erster Klaffe sollen im Frieden zu U-bungen «inberusen werden. Diejenigen, welche bereits Uebungen abhielten, sollen nährend der gesammten Dauer der Ersatzreservepflicht in der Ersatzreserve erster Klaffe bleiben. Die Uebungspflicht erstreckt sich auf vier Uebungen, wovon zwei je ackt Wochen, die letzten zwei nicht unter zwei Wochen dauern sollen. Die Motive weffen auf die umfassenden Armee-Reformen der Nachbarstaaten hin, hinter welchen selbst nach den neugeforderten HeereSerhöhungen Deutschland bezüglich der Infanterie und Artillerie zurückbleibt. . AuS dem Großherzogthum Mecklenburg - Schwerin, im Januar. Eine auch grundsätzlich wichtige Streitf-age^hat kürzlich hier «ine befriedigende Entscheidung gefunden. Zwischen der Station Ludwigslust der Hamburg. Berliner Eisenbahn und dem Landstädtchen Parchim von 8000 Ein- wohnet», welche« dem 18. Dragoner Regiment zur Garnison dient, war von einer Privatgesellschaft der Bau einer 25km langen, breitspurigen Sekundär. Eisenbahn, die besonders zum Transport der Landesproducte dienen sollte und wozu die Mecklenburg scheu Landstände die übliche Beihulfe von 20,000 X auf den Kilometer bewilligt hatten, beschloffen und schon in Angriff genommen worden. Kaum war dieser Bau begonnen, so machte der Große Generalstad ® Berlin die Forderung, daß diese Bahn auch für Militärtransporte besonders eingerichtet und mit Transpor.wagen für Pferde und einer schweren Loco- motive für Militärzüge versehen sein muffe, da Parchim eine Garin onstadt sei, und wußte beim Reichseisenbahnamt es dahin zu bringen, daß dieses die Genehmigung zur Eröffnung der Bahn von der Erfüllung dieser Bedingungen abhängig machen wollte. Die Gesellschaft, die ohnehin kaum aus eine genü- aende Verzinsung ihres Actiencapitals hoffen kann, wollte und konnte auch Ä ihr auserUgt. drückende Last von etwa 300,000 X Mehrkosten nicht übernehmen, und der ganze schon begonnene Bau gerieth in s stocken. Die Stadt Parchim, bi« vorzugsweise dabei betheiligt ist, wandte sich klagend mid bittend an den Bundesrath in Berlin; die großherzoglich mecklenburgische Re- aierung unterstützte diese gerechte Forderung aus's Kräftigste, auch der General- Mdmarschaü Graf Moltke soll sich seiner Vaterstadt hierbei angenommen haben kurz, das Reichseisenbahnamt hat kürzlich seine harte Forderung zurück- gezogen und der Eröffnung der Bahn auch ohne schwere Lokomotive keine rodteren Schwierigkeiten entgegengesetzt. Der Beginn d-s Betriebes, der ursprünglich zum 1. Januar erfolgen sollte, ist aber durch diese höchst uner- quickliche Angelegenheit bis ans den 1. April verzögert worden. flrtf itrfammlung des Solfi- nm jwar unschktilbarrn, -mich. - Da eL nm irrten, jo dürfte Einige» am» (Mernlius lacry- t btjinnt. Da in b« rat piöhlicht EnchrhiL.' r.tn Satatntwiifelra ifctbti aus bititn friii Ine utitm ^innwebev , ctldm leid» vergängli- »«tchsrmm venäth skii' tu ersten Infänge tr ju erftnnen, der a; a3nv Holzwerk unb & Im däunzsten wird tr. si jrdgeidiotz angeiwstr if:;! je ßlande qebra^- jitt rakb'aoi, alles ang< reffen gapen fid> M-' n eiit füllten Äilteln Ji -(‘i'.'tot, Onkkkstlbersubl .itkneS Hol; zur «W trtVdK -rvlidfeachtlM cfttilut werden, da fni®: . .me ansfübrlichkn v- iftt tiknfficn ab« bleib i rtett terielbe !°f°'t g'kellten Lortr«- ■ M> ir Kl 20. b. j nro ingesangen, M T iTfitt Ißtelfottb . ii Deidn). ®6öon verkauft wmden hier,»' -4^rtoffeln * 2 Taschenmesser, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 “u" f Pchkrag^ f schwa" Lchlüe^ Mlein« Kinderhand,chuh, 1 Stange dicken Draht, und 1 Spannkette, 1 Schraubenmutter. 258) w-—.____________ (j r * । v ii i u o« ___ «L -WÄ"ff* » «feiL"«tt£ PoUtrk und Religion zufrgen - » bR sich nicht um einen Kampf aegen die Schranken wres, als sie eMart , v Ist das Gespenst der blassen Noth ver- Soei^demokraiie, sondern geg n die A ) Terrain entzogen, denn seit Begin, cheucht, so wird allerdings auch ven • Rcoolutioncir. der Weltgeschichte ,l’“' jwsses und Neides versühren einzelne »e- Die Furien des g s lschas 'unb @lani gefleniiber sehen. Nirgends tritt drängte wenn sie Noch lew en un Hochfluth der Saison zeig, uns glänzende Ausdos mehr h-rvor, als in Berun. , Kunstgenüssen. Diamanteck und Perle, sahrten zu Hofseste , ,u »ÄH n un» 3« ) foftbnrften Zoiktten werden nm selben Orte ÄaÄ Ä EintMSgeld bestimmt ist, den Hunger und dos nackte, icßener Wnzeiger A«M- Md Msdlatt fir de« Kreis Gieße«. Knglaud. London, 21. Januar. Durch Vermittlung eine« hiesigen Agenturgk. schäft« ist vor wenigen Togen die ganze Stad. Littleborough - by - Rochdalei in Lancashire, welche eine Gesammtfläche von 74 Acres (ungefähr 2Od») und eine Bevölkerung von 10,000 Seelen hat, an einen Gutsbesitzer in Aorkshir« verkauft worden. Die Einwohner sind freilich in dem Handel nur in fo weit einbegriffen, als sie ihr« Hausmiethe d«m neuen Grundherrn zu entrichten ^'" London, 22. Januar. Nach einer Meldung au« Kabul vom 21. o«. scheinen die Bemühungen der Engländer, die angesehensten Serdars zur Un rr- wersung zu bewegen, zu gelingen. Zwei Söhne Hubba Builas Khan s sind am 20. ds. im englischen Lager augekommen. Mahomed Khan befindet fich mit 6 Regimentern in Ghazni. Ztußlaud. Vetersbura. Die Sensations-Nachricht des „Standard", daß die Ruffen von den Turkmenen aus's Neue geschlagen und zur Räumung von Tichikischlar gezwungen wurden, wird in London sehr angelegentlich erötte . G sei, daß die Meldung auf Wahrheit beruht, so ist es ziemlich gewiß, daß nicht nur die In Tschikischlar ang.häuflen ungeheuren Kriegsvorräthe en^ede im Stich gelaffen oder vetbrannt wurden, sondern daß der Verlust der Ruffen sehr groß war. Tschikischlar selber ist gänzlich ohne Befestigungen und e Garnison ist wahrscheinlich durch Entsendung von Truppen nach dem K-ukasus bedeutend g-schwächt worden. (Siehe jedoch untenstehende Depesche aus Petersburg. Red.) ---- ------ Telegraphische Depeschen. Wagner'- telegr. Correspoudenr • Burea«. Petersburg, 23. Januar. Die Meldung englischer Blätter von einem zweiten Stege der Turkmenen und einer Erhebung bet Stämme an der Grenz« von China und Persten ist unwahr. Hier iegt ewfach die Nachricht von einem Angriff der Turkmenen auf einen russischen Transport vor. — Der flgnalisirte Fall von sibirischer Pest ist ein völlig isolirt gebliebener Fall E, d,. über die Auffindung revolutionärer Broschucen bei ^"^m Matrosen - Unterosfl- ciet in Nikolajiff, wobei der Unterosficier dem Generaladjutanten Arkas w ch» Hge Enthüllungen gemacht haben sollte, sür unbegründet. - Die monatlich pHdieinente Zeitschrift Slowo" wurde auf drei Monate suspendirt. ®eveTal v. Langenau hat am 21. ds. seine Abberufungsschreiben überreicht. N«W-Aork, 23. Januar. Au« der Hauptstadt von Maine wird gemeldet : Die Fussiontsten seien entschloffen, ihre Organiiation aufrecht zu et- ballen. Der Staat Maine werde vorläufig die Doppelre^erung behalten. Die r'publikanische Legislatur steh« fortgesetzt unter dem Schutze der bewaffneten Macht. — Die Legislaturen von Louisiana und Mffstfippi wählteu d^ demokratischen Candidaten General Gibron und General George zu Bundes- ®enat2D«bon. 23. Januar. Die von der Orientlini- eingerichtet« regel, mäßige in 14tägigen Zwischenräumen stattfindende Dampsschiffs-Verbindung mit Australien soll^nunmehriger Bekanntmachung zufolge am 7 ^btuat be. chnnen an weich'« Tage zunächst der „Chimborazo" Plymouth verläßt. Post- stücke werden nicht befördert. ___ fderenbe Elend zu bekämpfen. Ein ftischer Zug weht im Erwerbsleben, es gibt wieder «ehr Arbeit in den Fabriken, die Kaufleute machen vergnügte Gesichter und die Börse »eginnt sogar zu jubeln. Große Emissionen neuer Gründerpap!ere finden statt und selbst die L>üdseehandelsgesellschafts-Actien sind um drei Millionen überzeichnet. Viele Leute finden das sehr erfreulich, aber es fehlt nicht an warnenden Stimmen welche meinen, das Privatkapital solle nicht auf neue Leimruthen und in den Bannkreis des Glstbaumes gehen, sondern lieber erst im eigenen Haus, im redlichen Erwerbsleben Alles hübsch ausbauen und wuchern, wie das Pfund in der Bibel, nicht wie die Aufkäufer und Halsabschneider in Oberschlesien und anderwärts. Es macht übrigens keinen guten Eindruck, daß man die armen Nothleidenden, ehe ihnen geholfen ist, nach allen Richtungen hin verdächtigte. Da heißt es, man verderbe die Leute, denn sie würden nicht mehr arbeiten wollen, sie verkauften die Sachen die man ihnen znr Bekleidung schenke, und das Geld der Mildthätigkeit wandere in die Schnapsschenken. Man soll aber nicht von einzelnen Ungetreuen auf Alle schießen Was kann denn die großartige, vielgepriesene Staatshilfe thun? Zwanzig Pfennige liefert fte pro Kopf und pro Tag Zuschuß für die Nothleidenden, und die sollte man doch nicht noch durch Mißgunst zum bitteren Almosen machen. Changeona le tableau! Sehen wir, wie Berlin sich amüsirt, nicht wie es weint sondern wie es lacht. Das Spiel des Lebens sieht sich heiter an, wenn man den festen Port im Busen oder das nöthige Kleingeld im Portemonnaie trägt Im Overnhause entzückt Niemann in seinen Glanzrollen das Publikum, wacker unterstützt von den herrlichen Sängerinnen Brandt und Lehmann. Das Schauspielhaus bedarf allerdings noch einiger großer Kräfte, aber immerhin bietet es treffliche Kunstgenüsse. Emil Hahn hat -war in bett „letzten Tagen von Pompeji" noch nicht das eigentliche Zugstück für die Saison gefunden, aber auch dieses altrömische und wahrhaft klassische Stück zeigt eine Pracht, wie sie nur tn Paris noch angetroffen wird. Hahn hat das Berliner Ausstattungsstück der Pariser Feerie ebenbürtig gemacht und bisher hat dies Berlin stets durch reichen Zuspruch vergolten. Das Licht der Zukunft läßt die Ballets in märchenhaftem Glanz erscheinen und die electrische Sonne erleuchtet den Heimkehrenden den Weg vor dem Theater. In dem Luisenstädtischen Theater gastirt die amerikanische Negergesellschast mit Onkel Toms Hütte, und populärer als Onkel Tom ist höchstens noch Onkel Bräsig, den Theodor Schelper im Henne-Theater vortrefflich darstellt Verschwenderisch in Novitäten ist das Nationaltheater, welches uns mit Grillparzer's „Weh dem, der lügt", bekannt gemacht hat. Gleich Fritz Reuter leiht auch Berthold Auerbach der Buhne seine Kraftgestalten, Landolin oder „Bauernstolz" ist ein Zugstück detz Germaniatheaters. Zm Ostendtheater gastirt Therese Both, im Residenztheater erwartet man Frau Wilbrandt, welche die neuesten Erzeugnisse ihres Gatten Adolf W'lbrandt embürgern soll. Im Bellealliancetheater lockt der Rattenfänger von Hameln Alt und Jung an, und der Jubel erreicht den Höhepunkt, wenn der endlose Zug der Ratten über die Brücke und m's Wasser marschirt. Nicht nur den Kindern, sondern auch den Dichtern und Componisten hat es der sagenhafte Rattenfänger angethan, und Alles tanzt nach seiner Pfeife. Die Friedrich-Wilhelmstadt hat die Gräfin Dubarry dem Repertoer emgefügt, doch greift das Theater an der Panke gern und mit Erfolg zu Boccaccio und zur Fledermaus zurück. „Berlin wie es weint und lacht" entzückt bei Kroll, denn Ernestine Wagner versteht es, auch die ältesten Possen wieder schmackhaft zu serviren. Der Höhepunkt der Heiterkeit aber herrscht im Wallnertheater, welches Mit „Sport' von Julius Rosen wieder einmal einen ebenso glücklichen Griff gethan hat, wie mit Doctor Klaus und den wohlthätigen Frauen. Nun rechne man zu alledem hinzu den Circus Renz in seiner alten Herrlichkeit, das baldige Eintreffen Sala- mons^ s, die Volkstheater aller Art, unter denen das Americantbeater das beste ist die zahlreichen Concerte, Virtuosenvorträge, Zaubervorstellunaen, das Panoptikum mit der Nibelungensage, das alte und das neue Aquarium, und allerlei Gelegenheit zur Belehrung, wie zur Kurzweil, zu ernsten und gediegenen humoristischen Vorträgen, und sicherlich fragt Mancher hier, wie in kleineren Städten: Wozu braucht Berlin noch einen Carneval? So allgemein und glänzend, wie man ihn in Köln und in Leipzig feiert, kommt er m der Reichshauptstadt trotz aller Bemühungen nicht zu Stande. Das liegt allein dann, daß die Künstler und die Presse abseits stehen, deren Feste allein die Weihe des echten, gottbegnadeten Humors zeigen. Das Berliner Philisterthum allem vermag feinen Carneval zu schaffen. Wasser thut's freilich nicht, und der Wein allein aucy Nicht. Ucbrigens sollen die Volksvertreter auch die Absicht haben, in der Carnevals- zett em Fest zu feiern, bei welchem die Fortschrittler mit den Feudalen, die Schwarzröcke nut den Liberalen allen Harm vergessen sollen. Das Fastnachtsulk ist ja im Grunde em Kind der katholischen Kirche, warum sollen die Ultramontanen, die manchen witzigen Kämpen haben, nicht eine echte und rechte Huldigung dem Prinzen Carneval barbringen? Vorläufig haben sie den Geburtstag Wmdthorst's glänzend gefeiert; eine Fluth von Telegrammen ehrte die kleine schwarze Perle von Meppen. Wären sie nicht ein- gegangen, wahrhaftig, er wäre vielleicht — zu spät aufgestanden! j. St Lokale-. Gießen, 21. Januar Aus den Verhandlungen der Grohherzoglichen Handelskammer zu Gießen. Sitzung am 13. Januar er. „ , «nw-send di- Herren: SD?. Homb-rger, Adolf Noll, Sigm. Heichelheim Fritz Kock, W. Liebrich und G. H. Schirmer. ’ *• Der Vorsitzende begrüßt die neu einqetretenen Mitglieder, und re-capnulirt sodann die Thattgkeit der Kammer im verflossenen Jahre. 2. Die Präsidenten-Wahl in geheimer Abstimmung ergab die Wiederwahl des Herrn M. Hom berg er zum Präsidenten und des Herrn Adolf Noll zum Vice-Präsidenten mit je 5 Stimmen. , _ 3- Die Eingänge werden zur Kenntniß gebracht und theils der Bibliothek, den Acten, der Caste überwiesen, theils zur Ctrculation bestimmt. 4- GroßherzogltcheS Ministerium des Innern und der Justiz stellt der Kammer zwei Exemplare der von dem Reichskanzler. Amte veranstalteten Handausgabe des ReicksaeseüeS $0- *jetreffcnb ^iSEattstik des Waarenverkehrs, nebst den Vollzugsvorschriften und dem statistischen Waarmverzcicknisie zur Verfügung, welche in R. von Decker's Verlag in nt.eT ^tCcC^' ^U.n^ ben Buchhandel zum Preise von 60 H zu beziehen ist und zur Einsichtnahme auf „em Büreau des Präsidenten acht Tage lang offengelegt sein wird. . et für eine Allgemeine Deutsche Patent- und Musterschutz-Ausstellung c» vermacht eine Anzahl von Prospectcn und Anmeldebogcn zu der für das toün^t btc Unterstützung der Kammer in dieser An gelegenhett Man beschließt, vorläufig den Jntereffenten, soweit der Vorrath reicht und sie zu stellen " Cm^an9Cn ()aben' bic betreffenden Drucksachen zur Verfügung 6. Der Präsident berichtet eingehend über die Verhandlungen der EisenbabN'Knntt-r-n, am 10. d. M. te Wfutt a M., au« welchen Nochsteh^nbes h«v°r udlbe is°^ ft) Der diesseitige Antrag: 0 ' „die den Stationen der Bebraer-Bahn: Frankfurt a. M., Hanau, Offenbach und Gelnhausen etngeraumte Begünstigung der Ausgk.be von Retourbillets mit acht- „taglger Gültigkeit nach Berlin auf die Station Gießen auszudehnen" batte nach geschehener Motivirung und kurzer Discussion die Erklärung der Vertreter der Main, »u- fi« in Anerkennung ber Mchiigkeii de? fragXXX m Antrag naher treten werben. d) Der Umstand, daß der bei der Conferenz am 26. Juni v. I. in Caffel bearündete Wunsch, die Main-Weser-Babn möge auch im Winter zur besseren Verbindung cer Wettcrau SV*” so zeitig Morgens von Frankfurt nach ablaffen, daß dort der Anschluß an den ersten um 7i/2 Uhr abgehenden Hua der Ober- hessischen Bahnen erreicht werde, welcher Seitens der Direction der Main-Weser-Babn dem Herrn Handelsminister zur Berücksichtigung empfohlen war, für den Winterfabrplan nickt erfüllt worden, veranlaßt Herrn Hornberger, sein Bedauern hierüber auszusprechen und aus denselben zurückzukommen, die Gründe, welche für die Abänderung in dem vertrttenen Sinne sprechen, aufs Neue darzuthun und zu beantragen, daß dieselben bei ber bevorstehenden M- Mung des Sommerfahrplans Berücksichtigung finden möchten. ' ^ert Regierungsrath U ter mann hält die Aenderung wegen ber Anschlüffe in Frank, furt a. M. nicht wohl thunüch und glaubt auch, daß die Frequenz des fraglichen Fuaes keine erhebliche sei bestätigt aber daß der Gegenstand dem HerrnL&anbkwni^^^ °) Die jüngsten ®fWffe beS preußischen Abgeordnetenhauses veranlaßten Herrn H»mberger, tn Gemeinschaft mit den Vertretern ber Handelskammern Mainz und Offen- > Vermischte-. Friedberg, 20 Januar. Nachdem die Kcankheitserscheinung des Recurrensfiebers in Gleßen ansgetreten war, hatte deefelbe bekanntlich alsbald auch hier ihren Einzug aebalten hat sich dieselbe in letzter Zeit in geradezu erschreckender W nsi ausgebreitet Di? Knag nur kl-ine Zahl der (zugewanderten) Kranken wurde in dem hiesigen Hospital aufgenommen, bald aber waren besten Raume überfüllt und es wurden in der geräumigen Turnhalle die nötbwen Einrichtungen getroffen, um die Recurrensfieberkranken, auch die bereits im Hospital befindlick-n aufzunebmen; wenn cs aber so fortgeht, dürfte diese Aushülfe gleichfalls nicht mehr ausre.cken denn wahrend wir am letzten Donnerstag (15. ds. Mts ) 18 Kranke hatten, sind es S (Dienstag den 20.) deren 2a, und noch ist bas Ende dieser fortwährenden Zust'ömuna nickt abzuseben. Wenn vor einigen Tagen tn diesen Blättern darüber geklagt worden ist daß Kieken für die ganze Provinz die Last allein tragen müffe, so kann man sich dort beruhigen- Friedbern trägt sein ehrlich Theil mit; in solch' außergewöhnlichen Notfällen muß eben Jeder'thun was tn seinen Kräften steht. (N H D ) Offenbach, 19. Januar. Ein Konsortium steht mit der preußischen Reaieruna in Unterhandlung wegen Uebernahme ber Localbahn Offenbach Sachsenhausen und Verlänaeruna derselben als Straßenbahn in Offenbach, die ganze Stadt durchschneidend, bis zum Mathilben- platz, in Frankfurt bis zum Bockenheimer Thor via Untermainbrücke. Der Betrieb würde auf der ganzen Sttecke mit Dampf geschehen und von Morgens 7 Uhr bis Abends 11 Uhr von jeder der beiden Endstationen je ein Zug von 20 zu 20 Minuten, im Ganzen per Tag 43 Qüae abgelasten werben. Januar. Am Dienstag Mittag r Uhr geschah c8, daß' in der Muhlstraße dahier einem Bauer em hochgeladener Wagen Heu durch unglücklichen Zufall umstürzte. Und Hülfe, Hülfe! war ber Allarmruf, ber rasch eine Menge Menschen zusammenrief' die durch die Angabe des Bauern, daß ein Knabe hier verschüttet sei, mit rascher Aibeit xu- gnffen, um Den Wagen wieder aufzuladen und den vcrunglück-.en Jungen zu retten Da sak man Beamte, Militär, Männer und Wcioer in hastiger Arbeit hülfethätig vereint Und siebe da, der Heuwagen thürmte sich höher und höher und das Heu auf der Erde wurde damit immer weniger und vergebens war des Bauern Austehen, ihn den Rest allein aufbrinaen xu lasten. Jeder wollte auch das Ende der Katastrophe sehen, die sich damit abschloß, daß eben kein Junge unter dem Wagen lag und der Bauer nur die List angewendet hatte, um rasch und billig sein Heu wieder auf den Wagen zu bekommen. Die allgemeine Verblüfftheit wich raick einer zornigen Aufregung, der gegenüber cs der Bauer für gut fand, das Weite ru suchen Finale: man ging lachend auseinander. (Tabl ) Barmen, 19. Januar. Wir lesen in ber „Barm. Ztg.": Reisende, welche aestern Abend mit dem letzten Zug von Deutz hier ankamen, berichten, baß gestern bei Anbruch der Dunkelheit in der Nahe von Hennef bet Siegburg auf den von Gießen kommenden Zua 10 bis 12 Mal geschossen wurde. Der Locomotivführer ließ den Zug sofort halten und die Angreifer verfolgen, welche slsbald ftstgenommen worden. Es waren drei mit Rovolvern bewaffnete Strolche. Dortmund, 20 Januar. Die „Wests. Ztg." schreibt: Der Beruf eines Arztes ift nicht immer mit Annehmlichkeiten verbunden, wie folgender Vorfall beweist. Vor einiger Zeit wurde ein hiesiger junger Arzt mitten in der Nacht aus dem Schlafe geklingelt und zu mehräen Verwundeten geholt, die eben einer Schlägerei thätig beigewohnt und aus derselben Verletzungen davongetragen hatten. Honorar für di- Mühewaltung gab es nicht, dagegen wurde der Arzt al« Zeuge vor Gericht geladen. Er notirte sich den Termin falsch, kam zu spät und — wurde in eine Strafe von 10 genommen. — Auf folgende alte Prophezcihung macht der „Rhein, und Naheb." aufmerksam- „Und wer das Jahr 1880 erlebt, kann von Wunder sagen und Gott danken, weil ihn die furchtbare Geißel Gottes ber siebziger Jahre nicht erreicht hat." So sagt eine Prophezeibuna aus bem fünfzehnten Jahrhundert. Die Geißel war ein schwerer Krieg und eine lange Ge schäftskrisis. So mögen die Leser denn auch vernehmen, was ber Prophet im Mittelalter von ben achtziger Jahren sagt: „Und der Boden wird das Doppelte ertragen als seither bret schwere Weinjahre werden die befferen Zeiten einleiten, so daß nicht Faß und Kübel den Wein alle fasten können. Getreide und Obst gerade genug und ein Frieden wird über die Welt kommen auf lange, lange Jahre, i (Sott gebe eß, daß es so werde!) Berlin, 20. Januar. In Sachen der Berliner Gcwerbe-Ausstellungs°Lotterie ist vor einigen Tagen das erste verurtheilende Erkenntniß gefällt worben. Ein hiesiger Barbier Ehrlich, hatte bei der Lotterte eine Porzellanschale gewonnen, die man seinem Dafürhalten nach iw jebem 50 Pfg.-Bazar käuflich findet. Der Gewinner strengte in Folge besten beim Amtsgericht I wider ben Vorsitzenden des AuSstellungs-Comite«, Herrn Commerzienrath Kühnemann einen Proceß an, sich auf den Wortlauc des Lotterie-Statuts stützend, welches besagte bafe sämmtlicke Gewinne sich burch Zweckmäßigkeit, Mustergültigkeit und Neuheit auszeichnen und mindestens 5 JL werth sein sollten. Das Ämtsgerrcht hat die gewonnene Porzellansckale nur auf 1 JL geschätzt und dem Anträge gemäß den Verklagten verurtheilt, die Differenz zwischen dem wirklichen und bem Sollwerihe in Höhe von 4 Jt an ben Kläger zu erstatten. 5 8 " m^??/^^hende Erklärung abzugeben unb ju beantragen, daß dieselbe in das Conferenz- Protokoll angenommen und so zur Kenntmß der maßgebenden Behörden gebracht werbe: „Die hier anwesenden nichtpreußlschen Verkehrsmtereffenten sprechen ihr Bebauern „aus, daß in Folge der Beschlüste des Abgeordnetenhauses die Ernennung der Eisen- „bahnbczirksrarhe auf Preußen g.ographiich beschränkt sein sollen und feine Rücksicht „darauf genommen zu sein schemt, daß 6ie preußischen Staatsbahnen auch außer- „preußische Gebietstheilc durchziehen, während selther Vertreter des Handels der „Jndustce und der Landwirthschaft auch aus oiefm Verkehrsgebietcn zu Den per'iodi „scheu Eisenbahn-Conferenzen in liberalster Weise zugezogen worden sind", welchem Anträge entsprochen wurde. , .... den Posittonen b. und c. des Berichtes über die vorstehenden Verhandlungen ,n toe tcrer Verfolgung ber beregten Zwecke Eingaben an da- Groß- yerzogttche Mtnistermm. " k> Äx m4, ^.nnUa? ,?Lür n-e "E!olksküche" gingen nachträglich noch ein: F. C- B. kLchr 8°b,t L ®i,ttoC 2 Ung. 1 - Summa 23 ber Sylvestttnach" in eto« muntmn SejellschaftZ JL163 MW £ , — Für „Naihleibenbc in Oberheflen" gingen big jetzt bei uns ein: Zachäus - Brüder' Mä: »■*.» i 's%" *■15 “• *■ «■1 - * «■-«»• ««äXää SÄt;,.“*’“•* HandrL und Verkehr. Gieren, 24. Januar. Auf bem heutigen Wochenmarkte kostAe: Butter vn Vst- bis^L 105, Hühnereier per Stück 7-8 Käse per Stück 4-8 Käsematte vir Stück 3 H, Erbsen 1 Liter 20 Linsen 1 Liter 24 H, Tauben das Paar ^Tu.95, Hühner der Stück vtt. 1.00—1.40, Hahnen per Stück JL 1.40-1.85, Enten per Stück1.70- 2.00 Gänse vr Vfi,n^ 35-45 Äanoffeln per 100 Kilo X 6-8.50. Weißkraut, 100 St. 10-14 10—13, Milch per Liter 16 und 18 H, Ocksenfleisch <>8 per Pfd., Kuh« und Rindsieisck 48-56 Kalbfleisch 40-50 Hammelfleisch 50-60 ^7 SchweinefleischsST Truthähnen per Stück JL 7.50. Gießen, 21. Januar. Der gestrige Viehmarkt, ber erste in diesem Jahre war trov ber kalten Witterung sehr stark besucht. Aufgetrieben waren 671 Stück Rindvieb und 15 Stück Schweine. Die Preise standen denen des vorhergehenden Marktes gleich und war bis Mittag alles Vieh schon abgetrieben. Nächster Markt Dienstag den 17. gebruar b I Auszug aus den Kirchenbüchern der StM Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 18. Januar. Nikolaus Zink, Eisenbahnarbeiter bahier, beS verst. TaalSbncrs Georg Philipp Zink aus Unter - Schönmattenweg ehel. Sohn unb Katharine Sckneid-r 9 verst. Ackermanns Johann Friebrich Schneiber in Münchholzhausen chel. Tochter. ' Den 22. Januar. Julius Emil Chevalier, Bezirks-Hauptkaffen Buchhalter in Meriia »i* Wittwer, unb Karoline Auguste Adelheid Schäfer, des zu Jrmenbach verst. evana. MaVr-rL Georg Friebrich Karl Schäfer ehel. Tochter. 8 Vramr6 Getaufte Den 18. Januar. Dem Schuhmacher Ernst Koch eine Tochter, Elisabeth, geboren ben 16. November. NW mitt DiilM- Hgthsrinti y Denselben- <1 Deceinbel. 1' Denselben t *14. Decr-n ■f1' >‘Ä , k,n 2i, Deerinbl Dw 21- 3-«1 SS Dttttnber. W $1,23. 3«”‘ .. m- a. 2 M- 23 5 4 Denselben- 8( Den 10. 3°nu Len 17. Zünm. Den 21. Janu 5«. 10 L, Adi' Den 23. W Pslsttümlstns Fried p Merdam. Januar. 19. ( des Schneide mWn-WtidLakh 'M 22. Schuh' lrVn des Johannes ult 8oa Äloo8, * )mar. 18. To :Mer tes vnst. Acki Bezirks • h> Süjtiftt Adelheid Sä NmbrL. 1) ItH §er8fe(b 6( ,, Schlitz T Gießen, bi Aaiull Sang । Mmlttagg drei t Worben. N 6ontur8bltt Wen, welch, ft* i« !?. ,’“ Whn, । ju\ 2">>°«chlg,zz e” W tzM, v •>*Ä* •J" 1880 8« ,ÄS’nturtfotl ®o«en, (Ml •liunelb®' O I ”ta8 den i Ä am 8. a SW«? 501) 8»^ herzlichst anempfohlen werden. H. Schnell, Restaurateur. ES 43 152 67 5 37 2 Rmtr. von 566) Bopp. Rmtr. BucheN'Scheitholz, 558) zu Gießen. M Wellen 95 [ -ich*- zu Gießen. 559) Nicolaus. 555) 49 90 3250 285 37 260 12 8 75 5 400 2100 4600 50 136 838 238 50 135 3440 15 740 1 110 Elchen-Stämme 5,02 Festmtr. enthaltend, größtenteils zu Werkholz geeignet, Fichten - Stämme von 12—30 Centimtr. Durchmesser und 6 618 16 Mtr. Länge, Eichen- und 1 Buchen-Derb- stangen und Ftchten-Derbstangen, 308 Festm. haltend. Die Zusammenkunft ist am Victnal- weg nach Münzenberg, am Eingang des Waldes und wird bemerkt, daß das Holz sämmtltch in unmittelbarer Nähe des chaussirten Wegs lagert. Bellersheim, am 22. Januar 1880. Der fürstliche Markmeister: Wellen n Der Anfang ist am Brennholz in der Scheck Morgens 9 Ubr bet Nr. 1, am Bauholz um ^12 Uhr am Vici- nalweg von Garbenteich nach Lich bet Nr. 1. II. Donnerstag den 29. Januar im Dtstnct Embach: Ftchten-Derbstangen, F chten-Reisstangen, Rmtr. Rund - Scheitholz 3 Mtr. Länge. Holzverfteigemng. Donnerstag den 20. Januar, Holzversteigerung. Freitag den 30, d. Monats, Vormittags 10 Ubr anfangend, kommt in hiesigem Markwald folgendes Holz zur Versteigerung: Holzversteigerung. Mittwoch den 28. u. Donnerstag den 29. Januar, Vormittags von 9 Uhr an, sollen in dem Steinbacher Gemeindewald versteigert werden: I. Mittwoch den 28. Januar im Distrikt Scheck: 17 Januar. Den 21. Januar. Leopold Krebs, gewesener Gutsverwalter auf dem Neuhof, alt 61 I 5 M. 10 T-, gest. den 18 Januar. Den 23. Januar. Georg Friedrich Karl Kempff, Kaufmann in Rotterdam, des verst Poststallmetsters Friedrich Kempff, ehel. lediger Sohn, alt 44 I. 7 M. 4 T., gest. den 19. Jan. zu Rotterdam. ___________ Der Anfang ist Morgens 9 Uhr in der zweiten Schnetße am Brennholz, um 12 Uhr am Werkholz. Steinbach, den 22. Januar 1880. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. Arbeiter Karl Theodor Wanke eine Tochter, Emma Johanna, geb- Dem Lokomotivführer Karl Ditzel ein Sohn, Karl Heinrich Wilhelm, Schneider Johann Fischer eine Tochter, Katharine Karoltne Elisabeth, Dem Schloffer Christian Schnecko ein Sohn, Ludwig Emil, geb. Dem Schutzmann Balthasar Müller eine Tochter, Mathilde Christine, Beerdigte. Elisabeth Koch, geb. Majsing, Ehefrau des Schuhmachers Ernst Koch, „ -Knüppelholz, Eichen- „ Buchen-Relsholz, Eichen- „ Nadel- ^b. den 14. December. Denselben. Dem dm 16. December. Den 20. Januar, geb. den 4. November. Denselben. Dem geb. den 21. December. Den 21. Januar. den 29. December. Den 23. Januar, geb. den 7. Januar. Denselben. Dem Posthtlfsbeamten Heinrich Wendland eine Tochter, Marie Louise Katharine, geb. den 17. December. Denselben. Dem Schloffer Karl Gernand ein Sohn, Louis Franz Conrad, geb. den 11 December. Denselben Dem Metzger Heinrich Meister eine Tochter, Elisabeth Henriette Karoltne, Aufforderung, Cigarrenspitzen re. zu sammeln, deren Erlös für Arme verwendet werden soll. Rmtr. Fichten-Stockdolz, Wellen „ -Reisholz, E chen-Stamm von 2,43 Festm., Fichten - Stämme von 15—18 Centimtr. Durchmesser und 10 bis 16 Mtr. Länge mit 39,16 Festm., Ftchten-Derbstangen mit 14,70 Festm. Den 18 Januar. _ . _ alt 26 I. 2 M. 23 T., gest. den 16. Januar. Denselben. Katharine Schäfer, geb. Bieber, des verst. Gärtners Balthasar Schäfer Wittwe, alt 70 I. 3 M. 25 T-, gest. den 16. Januar. Den 10. Januar. Ferdinand Werner, Schlossermeister, alt 37 I. 8 M. 5 T., gest. Kisten werden zu kaufen gesucht. Wo sagt die Expedition d- Bl- (581 rieh u"d a«D wrt 3' Versteigerung. Dienstag den 27. Januar, Mittags 12 Uhr, werden auf meinem Bureau — Asterweg 125 — eine Kommode und eine Wanduhr öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 18. Januar 1880. Bühner, Gerichtsvollzieher .^nr°zßeberS in S xhaltvl und Änfan98 nur bald tlt ütbigen «tbr auirtitfatn » tat M Si-tztn ,mWn: Frirdbn- 3,ö(r thun, vaS ... (Jt8.1 wm ^czieinnz in 1 Nd Verlängerung W Äatbilbtn, dllritb würde auf ldnil-s tl Uhr vvn i kn tag 43 Zn« I®. t) t*, dah m der -- chni Zufall um- "'tbtn ruiammenrief, ■ ra'chn Sibfit zu- p reiten Da sah : O--—: 1 — - . ho> Inserate aller Art 0 SD Montag: Albold. & ■T eo KO ch 4* Montag Abend: Restauration Höst. 564) Ein im Weißzeugnähen und Kleidermachen geübtes Mädchen sucht Beschäftigung in oder außer dem Hause. Nähere Auskunft ertheilt Kath. Hiebenthal, Sonnenstraße. Unter höflicher Bezugnahme auf obige Anzeige der Herren Weiß 86 Zimmer halte ich mich den hiesigen Herren Kaufleuten und Industriellen zur Lieferung von Geschäftsbüchern aller Art, unter Garantie der vorzüglichsten Dauerhaftigkeir bei mäßigen Preisen aus's Beste empfohlen. Von couranten Miniaturen und Formaten halte ich Lager, während abweichende Chemas genau nach Angabe promptest zu Fabrikpreisen besorge. befördert die Expedition des Giessener Anzeigers in alle Zeitungen des In- und Auslandes unter denselben Bedingungen und Preisen wie bei den Zeitungen selbst. Die Auftraggeber sparen also Briefschreiben, Zeit und Porto. — Das Abfassen der Inserate wird bestens besorgt, sowie jede gewünschte Auskunft bereitwilligst ertheilt. 109) Zur zeitweisen Führung der Bücher empfiehlt sich ein in der doppelten Buchhaltung ersahrenerverh.Mann, welcher auch im Versicherungswesen bewandert ist. Ges. Adr. werden unter F. M. 2510 in der Exped. d- Bl erbeten. Wohlthätigkeits - Vorstellung. 549) Die Preise für die Sonntags-Vorstellung sind: Refervirter Platz 2 Mk. Saalplatz 1 Mk. Gallerte 70 Pfg. Billete in den bekannten Verkaufsstellen. Das Comite« Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Hierzu eine Beilage. Hochachtungsvoll Eduard. Spier, Papier- und Schreibmaterialien-Handlung. Gießen, 22. Januar 1880. Darmstädter Haus. Z Aegyptiseher Floh Cirkus ist Sonntag den SS. d M., Nachmittags von 3 Uhr an, geöffnet und ununterbrochen zu sehen. — Entree I. Platz 50 H, ein Kind frei. orbntn Hindun Art. 1. vom 13. Brutn 8rt 2. in btutn bte 5 ßmhü bte Ana von ihurn ttla1 Maßkiabe dich: über den Adws die Anwerbung llrt. 3. pstchtigkeit vor Vttwaltungsbei Provinz Nheivl Aff. 4. ' Urkundlich . *■ Darvif undMlMgiird' biei Alchtigkeil G Mte und Wch Aussetzungen de? bnnn«8nbltmtinbe H'nnach Buigninejß^ meinderntds zi- roetDtn, regeln e ÄÄ in K Ä* u. ZriS SS. 7.:xL lreiuna-' ttse Olt ^,s,?ven n Ueb Gesellschaft Heiterkeit. Sonntag den 1. Februar: A b en clttn lerh nlInny im §ei buchen Saale. Anfang 7Va Uhr. Der Vorstand.