«ibtn 9Qrl unk -mber in dem m ton ’■ Ntgang, tz°-s ;ÄÄS ÄS*“ m.\.8Ber sich üot rlbu "^erlinrr «bigm, bei ihrem ^unterhaltenden ^'fuschen Leitarlkel Leben wichtigst ssantesten $roi sK 5 U *** giihn®'. srr. 223. Freitag dell 24. September ISS©. Kießener Wyeiger Avjkiße- mb Amtsblatt sär dr» Krris Gieße«. Ftefrddidnifrttretttt r Schulstraße B. 18. Erscheint tätlich mit Ausnahme des Montag-. Pvei- vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Bekanntmachung. Betreffend: Rotzkrankheit bei einem Esel des Konrad SoruMerlad in Vtllingen. Nachdem ein Esel des Konrad Sommerlad in Billingen in Folge von Rotzkrankheit am 17. l. Mts. kreplrt ist, haben wir bezüglich der Pferdestallung des Genannten vorerst Stallsperre verfügt. Bet diesem Anlaß veröffentlichen wir nachstehend die zur Unterdrückung der Rotzkrankhett von Großh. Ministerium vorgeschriebenen Maßregeln unter dem Anfügen, daß Ueberiretungen der hiernach getroffenen Anordnungen nach Art. 372 des Polizeistrafgesetzes mit Geldstrafe bis zu 50 fl. und nach § 328 deS Strafgesetzbuchs mit Gtfängniß bis zu zwei Jahren bestraft werden. Gießen, am 22. September 1880. Großherzogliches KreiS^mt Gießen. Dr. Boekmann. Maßregel zur Unterdrückung der Rotzkrankheit. § 15. Ist der Rotz unter einem Pferdebestande ausgebrochen oder find bet demselben Erscheinungen aufgetreten, welche den Ausbruch dieser Krankheit vrrmuthen lasten, so sind tie rotzkranken oder die unter rotzverdächtigen Symptomen erkrankten Pferde alsbald der Stallsperre zu unterwerfen. § 16. Anscheinend gesunde Pferde, welche mit rotzkranken in einem Stalle gestanden, sind alsbald von diesen zu trennen und, wie überhaupt alle Pferde, bei welchen der Verdacht vorliegt, daß sie mit rotzkranken in Berührung gewesen sind, als der Ansteckung verdächtig unter polizeiliche Beobachtung (§ 2 Ziffer 1) zu stellen. Eine Benutzung solcher Pferde ist in der Regel erst dann zu gestatten, wenn die rotzkranken und die sich als absolut rotzverdächtig erweisenden Pferde destelben Besitzers getödtet sind. § 17. Die unter polizeiliche Beobachtung gestellten Pferde müsten alle 14 Tage durch den Kreisveterinärarzt untersucht werden, dürfen in andere Stallungen nicht eingestellt und mit anderen Pferden nicht in Berührung gebracht werden und die Gemarkungsgrenze ohne besondere kreisamtliche Er- laubniß nicht überschreiten. Wird letztere ertheilt, so muß die Polizeibehörde des Orts, wohin eine Verbringung derselben gestattet worden ist, davon in Kenntniß gesetzt werden- Läßt sich der Besitzer der betreffenden Pferde Uebertretungen gegen diese Anordnungen zu Schulden kommen, so ist alsbald Stallsperre zu verfügen. Dasselbe hat zu geschehen, wenn besondere locale oder Verkehrsverhältnisse eine wirksame Jsoltrung auf diesem Wege nicht erzielen lasten oder wenn Gefahr für die Verbreitung des Rotzes auf größere Pferdebestände vorliegt. § 18. Die polizeiliche Beobachtung, beziehungsweise Stallsperre ist bet solchen Pferden auf 4 Monate von der Zeit an, in welcher sie mit rotzkranken in Berührung gewesen, auszudehnen. Ebensolange sind Pferde, au denen rotz- verdächtige Erscheinungen wahrgenommen wurden, nach deren Verschwinden noch diesen Maßregeln zu unterwerfen. § 19. Ist wegen längeren Bestehens der Rotzkrankheit vor deren Con- statirung oder aus sonstigen Gründen zu fürchten, daß bereits eine größere Verbreitung dieser Seuche stattgesvnden bat, so ist der ganze Pferdebestand der betreffenden Orte einer zeitweisen Untersuchung durch den Kreisveterinärarzt zu unterwerfen und sind bet auftreteudem Verdachte alsbald die nöthtgen Maßregeln zu treffen. (§ 328 des R.St.G.B.) § 20. Es ist möglichst darauf hinzuwiiken, daß rotzkranke oder absolut rotzverdächtige Pferde getödtet werden. Falls der Eigenthümer sich nicht freiwillig zur Zulassung solcher Tödtung versteht, kann, wenn es geboten erscheint, dieselbe polizeilich angeordnet werden. (§ 2 Ziff. 6.) Diese Anordnung hat jedoch nur mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz zu geschehen und ist demselben vorher darüber Vorlage zu machen. § 21. Weiter find folgende Absperrungsmaßregeln anzuordnen: Die Stallungen, in denen rotzkranke oder rotzverdächtige Pferde stehen oder gestanden haben, müssen verschlossen gehalten werden und ist der Zutritt in dieselben unbefugten Personen untersagt. An dem Eingang zu denselben ist eine Tafel mit der deutlichen Inschrift „Rotz" anzubringen. Die Wärter solcher Pferde find von jeder Dienstleistung bei anderen Pferden auszuschließen und dürfen mcht im Krankenstall schlafen. Personen, welche Verletzungen an Händen oder anderen unbedeckten Körperstellen haben, dürf-n zur Wartung solcher Pferde nicht verwandt werden. (§ 328 des R.St.G.B.) § 22. Die Cadaver rotzkranker Thiere find, nachdem die Haut derselben mehrfach kreuzweise zerschnitten und unbrauchbar gemacht ist, ordnungsmäßig (Art. 305 des Pol.'St.-G.) zu verscharren. Das Abhäuten der Cadaver sowie jede Benutzung derselben oder von Theilen derselben ist strengstens zu verbieten. § 23. Dem Eigenthümer von Stallungen oder sonstigen Räumlichkeiten, in denen rotzkranke Pferde oder rotzverdächtige, bei welchen das Nichtvorhanden- seü-.dieser Krankheit nicht nachgewjesen worden ist, untergebracht waren, ist auszugeben, dieselben auf seine Kosten nach Angabe und unter Leitung des Kreisveterinäramts desinfictren zu lassen. Weiter ist anzuordnen, daß der Mist solcher Pferde durch Rindviehgespanne auf das Feld gefahren und daselbst sobald als möglich untergepflügt werde. Diese Maßregel ist polizeilich zu überwachen und ist die Zeit, in der es geschehen soll, von der Ortspoltzeibehörde nach vorheriger Anhörung des Kreisveterinäramtks und nach Vereinbarung mit dem Besitzer zu bestimmen. Von der richtigen Befolgung der hier vorgesehenen Anordnung ist die Aushebung der Sperrmaßregeln abhängig zu machen (§ 24). Im Nothfall kann die Ausführung jener Anordnungen auch auf Grund der Kreisordnung, Art. 79 und 80, erzwungen werden (§ 2 Ziffer 6). § 24. Die angeordneten Schutzmaßregeln sind erst dann wieder aufzuheben, wenn jeder Verdacht nach den in § 18 ausgesprochenen Normen erloschen ist und die gründliche Desinfectton, beziehungsweise vollständige unschädliche Beseitigung aller Gegenstände, welche Träger des Ansteckungsstoffes sein können, stattgefunden hat. § 25. Der Ausbruch der Rotzkrankheit ist mit Angabe des Namens des Besitzers der betreffenden Pferde in dem Kceisblatte zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Auch die getroffenen Maßnahmen sollen dabei kurz erwähnt werden. Nach dem Erlöschen der Seuche ist bet Aufhebung der angeordneten Maßregeln dies ebenfalls zu veröffentlichen. Betreffend: Maßregeln zur Unterdrückung des Milzbrandes in der Wetterau. Gießen, am 20. September 1880. Das Grobherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Allendors a. d. Lahn, Bellersheim, Dettenhausen, Birklar, Dorf-Gill, Eberstadt mit Arnsburg, Groß-Linden, Grüningen, Holzheim, Hungen, Inheiten, Klein-Linden, Langd, Lang-Gons, Langsdorf, Leihgestern, Lich mit Colnbaufen, Muschenheim mit Hof-Güll, Obbornhofen, Ober-Horgern, Rabertshausen, Rodheim, Steinheim, Trais-Horloff und Utphe, sowie beziehungsweise auch die Gendarmerie. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat durch Verfügung vom 1. l. M. genehmigt, daß die verpflichteten Thierärzte innerhalb des ganzen Geltungsbereiches des Reglements zur Unterdrückung des Milzbrandes vom 28. April l. I. (siehe Anzeiger Nr. 201) functtoniren dürfen, in dem ihnen zugethetllen Bezirke aber schleunigst und unweigerlich functioniren müffen. Als solch engersn Bezirk sind dem practischen Thierarzt Dr. Schneider tn Lich bis jetzt zugetheilt: Bellersheim, Bettenhausen, Birklar, Dorf-Gill, Eberstadt mit Arnsburg, Grüningen, Holzheim, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Lich mit Kolnhausen, Muschenheim mit Hof-Güll, Obbornhofen, Ober-Horgern, Rabertshausen, Rodheim, Steinheiw, Trais-Horloff und Utphe (siebe Anzeiger Nr. 126 und 204). Sie wollen dies aus geeignete Weise zur Kenntniß Ihrer Gemeinde-Angehöringen bringen. Dr. Boekmann. Bekanntmachung. Zufolge Anordnung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz tritt daS unterm 2. August 1880 erlasst ne ^cal-Reglement wegen der Benutzung der Straßen von Hungen nach Laubach, sowie von Hungen über Hof-Graß und Rodheim nach Langd innerhalb des Kreises Gießen mit schwerem Fuhrwerk, statt mit dem 1. October l. I. erst mit dem 1. Januar 18S1 in Kraft. Gießen, am 21. September 1880. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Gießen, frm 20 Srpt'mb^r 1880. Betreffend: Die regelmäßige Ergäuzungswohl des Kreistages des Kreises Gießen durch die Bevollmächtigten der Gemeindevorstände. Das GroßherzogLiche Kreisanü Gießen an Vie Großherzoglichen Bürgermeistereien Alöach, AUenvorf a. d. Lahn, Mendorf a. d^Lumda, Bellersheim Beltershain, Bettenhausen, Burkhardsfelden, Daubringen, Garbenteich, Geilshausen, Göbelnrod, Großen-L.nven, Grunberg, Harbach, Hausen, Hungen, Jnhelven, Kesselbacb Klein-Linden Lanad, Lana-Göns, Langsdorf, Lauter, Leihgestern, Lollar, Londorf, Lumda, Mainzlar, Ronnenroch, Obbornhofen, Ovenhausen, Oppenrod, Queckborn, Rabertshausen, Reinharvshain, Rovheim, Röthges, Rüvvingshausen, Ruttershausen^Saasen, Stangenrod Staufenberg Steinbach, Steinhcim, Stockhausen, Trais-Horloff, Treis a. 6. Lumda, Utphe, Btlltngen, Watzenborn, Weickartshain und Weitershain. Nachdem aeaen die Bekanntmachung vom 11. August l. IS. - Anzeiger Nr. 189 - binnen der vorbestimmten Frist keine Einwendungen erhoben h h i.,ni,Hrnni>n mir Sie die daselbst angegebene Zahl von Bevollmächtigten zur KretStagswahl aus dem Gememdevorstanb m einer Sitzung des “ ft»d leb»» Mue fol»e«etftne« !>, e»«6Ui. »eiche eu beu 50«eWe». (Siebe ble «nie« folgende Bekanntmachung des Kreis-AusschuffeS vom Heutigen.) ' D L)r. Boekmann. Kreis Anwesende: Muster A. -tet Wahlbe.zrk Gemeinde Protokoll über * r Ernennung von Bevollmächtigten zur Wahl des Kreistag-. Geschehen den......... Da die Gemeinde.......Seelen zählt, dem Gemeinde-Vorstand also nach Artikel 20 des Gesetzes vom 12. Juni 1874 zukommt, Behufs der obenbemerkten Wahl.....Bevollmächtigte aus seiner Mitte zu ernennen, so sind deß- halb auf die anliegende, von Großh. Kreisamt erlassene Aufforderung sämmtliche Mitglieder des Gemeinde-Vorstandes zur heutigen Versammlung eingrladen worden und die zur Seite bemerkten erschienen. Es wurde beschlossen, daß................. zur Abstimmung für die Wahl des Kreistags in oben bemerktem Wahlbezirk von dem Gemeinde-Vorstände hiermit bevollmächtigt sein sollen. Unterschriften: $5 benn 1 5“« luutben i l1' ;.ri=»e du « und Unb ftl-h- 8f A-d, W fimlnben * dir fNNg Balten werben, ® Ile« st- Häfen und fich teilten, jß"" u beit groß en) Berlin, Vanövrrn einen frhrndes entmha tonnen nur von -rohen Führern ändernde, sa nch °G«lfirl, Mmz etrbleni tag biefelbe ß lerrchtizmig oll »ort Rnhlnnd P lichrn Stande I land in den S DnS könnte ie Deutschland. Berlin, 20. Septbr. Wir lesen in der „Danz. Ztg." : Der „Deutschen Corresp." schreibt man aus Westpreußen („Von der Weichsel"): „Unter der Überschrift: „Die Eidesnoth" eröffnet der „Reichsbote" eine Reihe von Artikeln, in welchen über die zunehmenden Meineide geklagt wird. Wahrscheinlich wird auch sür diese der Liberalismus auf politischem uud religiösem Gebiete verantwortlich gemacht werden, schon jetzt wird der „Zeitgeist" als Schuldner bezeichnet. Dem gegenüber möchten wir nur auf eine Erscheinung aus den Gebieten aufmerksam machen, die wir näher kennen. In West- und Ostpreußen gibt cs zwei größere Gebiete, in denen der Meineid endemisch ist, in denen er eine allgemeine Landplage bildet. Das eine in Westpreußen liegende Gebiet ist die Kaflubei, der von einer polnisch-katholischen Bevölkerung bewohnte Theil der Provinz zwischen dem Thcile der unteren Weichsel uno der pommerischen Grenze. Hier gebietet der katholische Geistliche unbedingt über sämmtliche kleineren ländlichen Besitzer und über die gesammte Arbeiter- bcvölkerung. Bei den Wahlen verkündet der katholische Probst, wem männig- lich feine Stimme zu geben habe, und die gesammte polnisch-kaiholische Bevöl- kerung folgt seinem Worte bis auf den letzten Mann. Und hier kann man fast in jeder Sache so viele Meineide erhalten, als man Liter schlechten Kar- Gießen, den 20. September 1880. Betreffend: Die Wahlen zum Kreistage durch die Höchstbesteuerten. Der Kreis-Ausschuß des Kreises Gießen. Dr. Boekmann. Von den Kreistagsabgeordneten, welche durch die 50 Höchstbesteuerten gewählt worden sind, haben gesetzlicher Vorschrift zu Folge die H°rr«n A dalbert von Nordeck Freiherr zur Rabenau in Friedelhausen, Ferdinand Gail in Gießen und Rechtsanwalt Dr. Muhl daselbst mit Ende dieses Jahres auS dem ^8g®eedaeu8b8“tr^‘n^*Ö®7nannkn vorzunehmenden Ergänzungswahl wird daher nachstehend das Verzeichntß der nach den hier in Steuercavitalien von 1879 ff. Art. 18 der Kreis-Ordnung) fünfzig Höchstbesteuerten des Kreises mit dem Anfugen zur öffentlichen Kenntniß gebucht, daß der tarin^ tat dem niednsten Steuerbetrage Aufgenommene ein Steuercapital von 850 fl. besitzt, und daß Anträge auf Berichtigung dieses Verzeichniffes binnen einer unerstrecklichen Frist von vier Wochen, von dec Ausgabe dieses Blattes an gerechnet, bei Meldung späterer Nichtberücksichtigung bei dem Kreis-Ausschuffe des Kreises Gießen anzubringen sind. der zur Wahl von 3 1. Actienbrauerei, Gießen. 2. Adami, Heinrich, Gießen. 3. Bender, Friedrich Leonhard u. Wallenfels, Chr. Christoph Ed. Ludw., Firma, Gießen. 4. Buderus, Friedrich, Bergwerksunternehmer, Audenschmiede. 5. Buderus, Gebrüder, Lollar. 6. Buderus, Richard Wittwe, Nassau. 7. Burk, Ferdinand, Gießen. 8. Cöln - Mindener Eisenbahngesellschaft, Gießen. r 9. Emmelius, Karl, Flrma, Gteßen. 10. Ferme, E. W-, Gießen. 11. Gail, Georg Carl, Gießen. 12. Gail, Georg Ferdinand, Gießen- 13. Gail'sche Wollspinnerei, Gießen- familie. 33. von Nordeck zur Rabenau, Victor Hugo Freiherr, Gießen. 34. von Nordeck zur Rabenau, Großh. Oberst, Freiherr Hermann, Darmstadt. 35. Oppenheimer, Raphael, Firma, Gießen. 36. Pistor, Emil, Gießen. 37. Pöschel, August, Gießen. 38. Schirmer. Gg. Hch. Wittwe, Gießen. 39. Schirmer, Gg- Hch-, Firma, Gießen. 40. Schlenke, Carl, Gießen. 41. Schwan, Carl Heinrich, Gießen. P e r ? c i dj n i ß Mitgliedern des Kreistages berufenen 30 Höchstbesteuertcn 30. von Nordeck zur Rabenau,.Adolf Reinhard Freiherr, Friedelhausen. 31. von Nordeck zur Rabenau, Ferdinand Karl Freiherr, Major, Darmstadt. 32. von Nordeck zur Rabenau, Gesammt- 14- Georgi u. Klingspor, Gießen. 15. Großh. Haus, Fam'lieneigenthum. 16. Großh. Fiscus. 17- Heichelheim, Sigismund, Gießen. 18. Heß, August, Gießen. 19. Hofmann, Ludwig, Pachter, Hof-Güll. 20. Homberger, Gebrüder, Gießen. 21. Jhrina, Joh. Heinr., Bierbrauer, Lich. 22. Kempff, Ludwig Otto, Gießen- 23. Leib, Gg- Hch- Friedr., Gießen. 24. Meyer, Alexander, Gießen. 25. Möser, Heinrich I., Gießen. 26. Müller, Arnold, Firma, Gießen. 27. Müller, Justus, Gießen. 28. Noll, Adolf Carl Theodor, Gießen. 29. von Nordeck zur Rabenau, Adalbert Freiherr, Friedelhausen. ______ de» Kreises Gießen. 42 Solms-Braunfels, Fürst Gwrg Durchlaucht, Braunfels. 43. Solms-Braunfels, Fürstin Ottilie Wittwe, Durchlaucht, Hungen. 44 Solms, Hohensolms-Lich, Fürst Hermann, Durchlaucht, Lich. 45. Solms-Lanbach, Graf Friedrich, Erlaucht, Laubach. 46. Textor, Friedrich, Gießen. 47. Walderndorf. Graf zu Molsberg, Wiesbaden. 48. Weber, Johs. III. Wittwe, Langgöns. 49. Zimmer, Georg Carl, Winnerod. 50. Zurbuch, Wilhelm Wittwe, Gießen. des Conferenz-Bezirks Gießen-Großen-Linden-Lollar Mittwoch, den 29. September, 10 Uhr in Gießen, festen, den 22. September 1880. Büchner, Kre.sschultnspector. toffelschnapS daran wenden will. Die Bevölkerung ist dort keineswegs von dem „Zeitgeist" erfaßt, sondern steht in der Cultur mehr zurück, als irgend ein Volksstamm im Reich, auf ssd hat Niemand in politischer und religiöser Beziehung Einfluß als ihr Probst. — In Ostpreußen gibt es ein Gebiet, wo Meineide ebenso käuflich und billig sind, als in Kaffuben- Daffelbe ist jener Theil Litthauens, wo die lutherische Orthodoxie alleinherrschend ist, wo der fast ausnahmslos orthodoxe Pastor dieselbe Rolle spielt, wie in Kaffuben der katholische Probst. In den betr. Wahlkreisen wird fast ausschließlich streng conservativ gewählt, die Vertreter derselben in den Parlamenten sind entweder die Landräthe oder hohe Generale und Beamte. Vor wenigen Monaten brachte auch ble „Kreuz- Ztg." aus diesem Theile Ostpreußens eine längere Klage über die ungemein große Zchl der Meineide. In den überwiegend liberalen Theilen Ost- und Westpreußens sind Meineide nicht häufiger als irgendwo sonst. ES wäre in- tereffant, damit die Erfahrungen aus anderen Provtnzrn und Bundesstaaten zu vergleichen. — Auf Grund des § 12 des Reichsgesetzes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Socialdemokratie vom 21. October 1878 ist das ohne Angabe des Druckers und Verlegers erschienene Flugblatt mit der lieber* schrift: ‘ „Socialistische Arbeiterpartei Deutschlands. An die Bruderparteten und Vereinigungen von Gestnnungsgenoffen aller Länder, welche an den jung- sten Congreß der deutschen Socialdemokratte Begrüßunzs- und Zusttmmungs- fräste auch tat diese Brsürchta wrgeworfen we welche die vm schwach zu sein. mt friedliche 2 Ruhe hingeben. beit; daher die artigen ÄUWbli! reien, von (M Litauen, muß । schrecklich muß Minister lastet, Kampfe tinanbe letzten seit fast । und heute stattg um Stimmen 9! vorschchSwW droüstMtei hei . Wien, MMh * »wartet jeden1 ZDeisel - M toctlonen eben peciell ein Boi ^kiltch sonst ai SM eines Bon drückiich verkün ln Dulcigno Le 'u bringen, ist &*n ezistire tsÄ?* Iti “kaufen, ^Heiden' b°tntofen, ' Stangen: :n. "§«W# len *«&* unttn Vorstand also vkabtvrrkten sv M detz» ftvMhe Itlibtn werden lbezir! von bem ta 1880. ren äbaltort 1 dieses Za-res cht IvDMn'den ycaty, dnh der nä)HeL binnen fatiWfMt a. irft G:ors Durch» Kürstm Ottilie Hungnr. s-Ach. Fürst Her- Friedrich. Er- zuMl^ers» Wies- M.ttltt. Langgöns Ginnerod. $itM Gießen- < «“*Ä* äsS? S- ' Ltio grlvW' "^Me odN yS>w h.**' 5 Hs* Adresien gerichtet haben", und der Unterschrift: „Im Auftrage des Cvngrches: Die auswärtige Verkehrsstelle: Walther", von dem Polizeipräsidium Berlin verboten worden. , . f, , Berlin, 20. Sevtbr. Der „Frkftr- Zig" wird von hier geschnoben: B-si-r als durch die gestrig- Rede B-nnigsen's auf der Versammlung der Hannoverschen R itionalliberalen konnten die Secessionisten nicht gerechtsektigt werden. Rich Herrn v. Bennigsen ist sein Ideal erreicht und ein freiheitliches parlamentarisches Regime in Deutschland zur Wahrheit geworden. Das spricht derselbe Mann gelasien aus, unter dessen Führung die nationalliberale Partei länger denn 12 Jahre die Majorität in den Parlamenten batte, und die es nicht durchsetzen konnte, daß Männer ihrer Richtung in die Regierung berufen wurden, ja, die eö erleben mußte, daß, nachdem sie während dieser langen Periode der Regierung Handlangerdienste geleistet hatte, vom Reichskanzler einfach, und zwar noch auf nicht sehr höfliche Weise b-t Seite geschoben wurde. Und solche Zustände bezeichnet Herr v. Bennigsen als ein wahrhaft freiheitlich parlamentarisches Regime I Natürlich hören wir von ihm wieder das alte Lied, daß der Machtstellung des Reichskanzlers gegenüber viele Bedenken schwinden müssen. Wenn so ein Volksvertreter sprechen kann, dann soll er wenigstens nicht vorgeben, die liberale Sache zu führen. Nach wie vor soll die schwächliche Compromiß-Poltttk mit den gemäßigten Konservativen berbr. halten werden, welche die Forderung Bennigsen's nach constttutionellen Garan- tlen für den Fall der Bewilligung neuer Steuern nur mit einem Lächeln begleiten. Die Behauptung, er und die Seintgea würden den einzelnen Fall prüfen und sich unabhängig von der Regierung und auch vom Reichskanzler erhalten, ist nachgerade so oft durch die Thatsachen widerlegt, daß sie auch bei den größten Optimisten keinen Glauben mehr findet. Berlin, 20. Septbr. Der „Standart" midmet den Berliner Herbst. Manövern einen eingehenden und bemerkenswcrthen Artikel, dem wir Nachstehendes entnehmen: „Di- Resultate, welch- di- preußisch- Armee erzielt hat, können nur von einer wirklich großen Nation erreicht werden, die sich wirkltch großen Führern anoertraut hat. Dieses Gefühl ist es, welches die Welt bewundernde, ja fast neidische Blicke auf Berlin werfen Mt. Eme große und wohl orgauifirtr Armee ist an und für sich ein Gegenstand, welcher hohe Be> achtung verdient; allein eS ist unmöglich, dabet zu übersehen, welche Verwendung dieselbe finden dürfte. Keine Armee der Welt hat eine größere Existenz- berechtigung als die deutsche. Deutschland wurde stets von Frankreich bedroht, von Rußland patronistt. Die Regierung Kaiser Wilhelms hat diesem unerträglichen Stande der Dinge ein- für allemal ein Ende gemacht. Sie hob Deutschland in den Sattel und das Manöver hat es gezeigt, daß es reiten kann. Das könnte beunruhigend klingen, wenn man annehmen wollte, daß Rtesen- kräfte auch immer nach Riesenart verwendet werden müßten. Deuschland hat diese Befürchtungen zu Schanden gemacht. Es kann ihm seine Stärke allein vorgeworsen werden; diese Beschuldigung wird aber nur von denen vorgebracht, welche die veraltete Ansicht theilen, daß es die Mission Deutschlands sei, schwach zu sein. Wäre Rußland eine conservatioe und Frankreich eine perma. nent friedliche Macht, so könnte Deutschland abrüstcn und sich der behaglichen Ruhe hingeben. Allein Rußland conspirtrt und Frankreich harret der Gelegm- hett; daher die Machtentwick-lung in der Ungegend Berlins. In einem derartigen Augenblicke, in einer Welt des V-rraths, der Stratagem« und Plackereien, von Gerüchten über internationale Verwickelungen und bevorstehenden Kämpfen, muß ein solches Schauspiel einen gewaltigen Eindruck machen. Wie schrecklich muß die Verantwortlichkeit sein, welche auf einem Regenten oder Minister lastet, auf deflen Antrieb die Heerschaaren Europas zu wirklichem Kampfe einander entgegenstürzen l" , m ., Metz, 19. Septbr. Die hiesige Protestpartet hat im B-ztrkstag- ihren letzten seit fast einem Jahrzehnt innegehabten Sitz verloren. Bei der gestern und heute stattgefundenen Bezirkstagswahl fielen nämlich von 968 abgegebenen Stimmen 933 auf Dr. Winsback, der die Erklärung abgegeben hat, den vorschriftsmäßigen Eid auf Kaiser und Verfassung, den die bisherigen, aus der Protestpartri hervorgegangencn Abgeordneten beharrlich verweigerten, zu leisten. Heflerreich. Wien, 18. Septbr. Die Situation vor Dulcigno ist jetzt aus's Aeußerste gespannt. Die Montenegriner steben hart an der Grenze, die Flotte erwartet jeden Augenblick den Befehl, di- Keflel zu Hetzen, und es leidet keinen Zweifel — man glaubte es bisher bestreiten zu dürfen — daß in ihren Instructionen eventuell die äußersten Maßregeln vorgesehen wurden und daß speciell ein Bombardement von der Seeseite her nicht ausgeschlossen ist. Was freilich sonst an Details verlautet, ist eitel Eombination. Das vor dem Beginn eines Bombardements dafielbe mit Stellung einer sebr kurzen Frist ausdrücklich verkündigt werden wird, ist sehr wahrscheinlich, aber daß bieJSonfuln in Dulcigno bereit- «usgefordert seien, sich und ihre Familien in Sicherheit »u bringen, ist einfach schon deshalb unrichtig, weil in Dulcigno gar keine Konsuln existiren. (Karlsr. Ztg.) Irankreich. Pari-, 21. Septbr. Alle Morgenblätter sprechen sich für die Auf- rechterhaltung der bisherigen friedlichen Politik aus. Einige verlangen die vorzeitige Einberufung der Kammern. Es scheint jedoch die Einberufung derselben bis jetzt unwahrscheinlich. Unmittelbar nach der Constituirung des Ca- btnets soll, wie in gut unterrichteten Kreisen verlautet, ein sehr friedlich gehaltenes Rundschreiben an die Vertreter Frankreichs im Auslande gerichtet werden. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Correspoudenz-Bureau. P-sth, 22. Septbr. Die gemeinsamen und die ungarischen Minister confertrten heute Vormittag bet Minister v. Haymerle, worauf ein gemeinsamer Ministerrath unter dem Vorsitze des Kaisers in der Burg stattfand. London, 22. Septbr. Wie die „Daily News" aus Lahore meldet, wurden durch einen Erdrutsch im Natnithale (Provinz Bengalen) 11 englische Officiere, 2 Damen, 15 Soldaten und 8 andere Personen getödtet und 4 Personen verletzt. Paris, 22. Septbr. Dem Vernehmen nach wird der Senator Barthelemy Saint Hilaire Minister des Auswärtigen und Sadt Carnot Minister der öffentlichen Arbeiten; die übrigen Minister würden ihre bisherigen Portefeuille- behalten unter Ferry als ConfetlS-Präsidenten. Ein Marine-Minister soll noch nicht ernannt sein. Die Constituirung des Ministeriums würde wahrscheinlich heute Abend erfolgen. Loudon, 22. Septbr., AbendS. Einem Telegramm aus der Capstadt vom 22. ds. zufolge sind zwei Postdampser mit 600 Freiwilligen unverzüglich nach Eastlondon beordert. Die Freiwilligen sollen zur Bewältigung der Ba- sutos und der Tambukis, welche sich mit den ersteren gegen die Engländer vereinten, Beistand leisten. Paris, 22. Septbr. Das Cabinet hat sich nunmehr definitiv consti- tuirt in der bereits gemeldeten Zusammensetzung; alS Marinemiuister ist Admiral Cloue etngetreten. Graf Choiseul wird wahrscheinlich Unterstaats- secretär des Auswärtigen. Stuttgart, 23. Septbr. Die „Württemb. Landesztg." constatirt gegenüber anderweitigen Angaben, daß bezüglich der Verzollung der nach Württemberg etnzuführenden Weintrauben bis heute noch keinerlei Verfügung getroffen sei; die Verhandlungen an maßgebender Stelle seien indeß im Gange. Lokales. Gießen, 23. September. In vergangener Nacht brach in einer Wirtschaft auf der Grünberger Straße Feuer aus, welches jedoch von den Bewohnern alsbald gelöscht wurde. Die Ursache der Entstehung ist nicht bekannt. Gießen, 23. September. Verzetchniß der Sitzungen deS Schwurgerichts der Provinz Oberheffcn vom 3. Quartal 1880: Montag den 27. September, Vormittags 9 Uhr, gegen Georg Weitzel von Schwarz, wegen Nothzucht; Staatsanwalt: Zimmermann, Verteidiger: Rechtsanwalt vr. Eckstein. Dienstag den 28. Scprember, Vormittags 8 Uhr, gegen Peter Schieferstein von Hochelheim und Konrad Weber von Dudenhofen, wegen Meineid, sowie gegen Johannes Amend von Münchholzhausen, wegen Verleitung zum Meineid; Staatsanwalt: Jöckel, Vertheidiger: für die beiden ersteren Rechtsanwalt Weidtg, für letzteren Rechtsanwalt Kraft. Mittwoch den 29. September, Vormittags 8 Uhr, gegen Gregorius Conle von Ruhlkirchen, wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg; Staatsanwalt: Zimmermann, Ver- theiviger: Rechtsanwalt Dr. Reatz. Handel und Verkehr. Frankfurt, 22. Septbr. (Fruchtbericht.) Mehl Nr. 1 X 40, Nr. 2 X 38, Nr. 3 X 32, Nr. 4 X 28, 92t 5 X 23, Roggenmehl % (Berliner Marke) X 28 50—29, do. 1 (Berliner Marke) X 27.00—27.50, do. II (Berliner Marke) X 21.50—00.00. Weizen effektiv hiesiger ab Bahnhof hier X 22.00—00.00, ab unserer Umgegend X 20.75—21.25, oo. fremder je nach Qualität X 00.00—00.00, Roggen, je nach Qualität X 20.50—00.00, Gerste X 18-19.50, Hafer X 13—14.00, Kohlsamen X 27.25—28, Erbsen X 19—27, Wicken X 16-18, Linsen X 20-40, Bohnen, weiße, X 23—25, Roggenkleie X —, Weizenkleie, grobe und feine X — Rüböl, detail, X 63. Stimmung fest. Hauptsächlich gefragt war: —. Dringend offerirt: —. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo ) Frankfurt, 22. Septbr. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Angetrteben waren ca. 280 Ochsen und Stiere, 180 Kühe und Rinder, 280 Kälber und 200 Hümmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 68—69, 2. Qual. X 62—64, Kühe und Rinder 1. Qual. X• 54—56, 2. Qual. X 45-50, Kälber 1. Qual. X 52—54, 2. Qual. 45-50, Hämmcl 1. Qual. X 58-60, 2. Qual. X 45—52 per 100 Pfd. Schlachtgewicht. Schweine je nach Qualität das Pfund — Frankfurt, 22. Septbr. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Eentner X 2.50—4.00, Stroh 2.30—3.00. Butter das Pfd. im Großen 1. Qual. X 0.95—00, 2. Qual X 0.80—85, im Detail das Pft. X 1.20—00, 2. Qual. X 1.10—00. Eier daS Hundert ital. X 7.00, deutsche Eier 5.50 X. Ochsenstench per Pfund 65—70^, Kuh-, Rind und Farrenfleisch 45—60 Kalbfleisch 50—55 A. Hammelfleisch 45—65 Schweinefleisch 75—85 H, ein Hahn X 1 80 bis 2.50, ein Huhn X 1.90—2.10, eine Ente X 2.70—3.20, eine Taube 50—00 Gans X 4.00—6 00, Hasen das Stück X 4.00—0.00, Feldhuhn X 3.00—3.50, Rehbock das Pfd. 75—80 Kapaunen X 0-0.00, Wälscher Hahn X 0—0. Kartoffeln 100 Ko. X 0—0.00, Kohlrabi 5-8 Blumenkohl 1 St. 50-70 H, Wirsing 00-0 H, Geiberüben 1 Bund 10—15 H, Zwiebeln 1 Bund 6 H. Sellerie daS Stück 6 H, Meerrettig 1 Stück 00—00 H, Spargel das Pfund 00—00 Romain-Salat 30- 00 Endivien 8—10 Rothkraut 15—00 Weißkraut 15—20 H, Artischoken 50 H, Erbsen das Pfd. 00 Bohnen 1 Ctr. 10—14 X. Gurken das Hundert X 2.00—0.00, Essiggurken das Hundert 80 Limburg, 22. September. (Fruchtmarkt.) Rother Weizen X 18.05, Weißer Weizen X 18.00, Korn X 15.40, Saatkorn X 16.25, Gerste X 10.30, Hafer X 6.40, Erbsen X- 00.00. (Durchschnittspreis pro Malter.) Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. 6207) Die Quartierträger der vom 5. resp. 6. bis 17. Mai 1879 und am 3. August 1881 dahier einquartiert gewesenen Mannschaften des 2. Großherzoglich Hessischen Infanterie-Regiments Nr. 116 (Landwehr) und des Hessischen Feld-Artillerte-Regiments Nr. 11 werden hierdurch aufgesordert, ihre Vergütungen binnen 4 Wochen, vom Tage des Erscheinens dieser Bekanntmachung an, an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag bei der Stadtkasie in Empfang zu nehmen, andernfalls isolche gegen eine Gebühr von 10 St überbracht werden. Gießen, den 23. September 1880. Der Stadtrentmeister: EnderS.__ Gutes Frankfurter ünv Bunzlauer 6201) Einen Haufen Dung abzugeben. Kochgeschirr *• *ut,nC) Worflra^. empfiehlt (6214 6173) Zwei gute Treppen zu verkaufen ■ ’ PH. Pfeiffer, Tlefenweg. Fr. Zülch Wwe. Versteigerung. Samstag den 2S. September, Morgens 10 Uhr, sollen auf dem Bürgermeisterei-Bureau zu Rodgen die Kartoffeln von 1 Morgen Land, 1 Schwein und 1 Wagen gegen baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 23. September 1880. 6210) Horn. Ieikgeöotenes. Ein Gewehr um Mk. 8 (vorzügl. Hinterlader) mit Bajonett, 100 Kugelpatronen X 6.— versendet (Muster gegen Einsendg. d. Betrags) M. Dolk- München, Windenmacherftr. 51. (6195 6194) Ein großes starkes Zugpferd, 12 Jahre alt, ist mit Geschirr und Wagen, auch ohne Letzteres, Krankheits halber bei Jacob Koch in Waldgirmes preiswürdig abzugeben. ______________________ .Hochfeine Sumatra - (Cigarre mit rein amerik. Einlage zu 5 empfiehlt (6180 Gg. Will). Weidig. 6190) Sechs Stück junge Kanarienvögel (Männchen), pr. Stück 4 X, werden abgegeben. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 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Großherzogliche Realschuldireetion: Wegen Geschäftsveränderung empfehlen wir einen Posten reinwollene Buckskin - Knaben - Anzüge, neueste Fa^on, von 6 Mark an, in Halbwolle von 3,50 Mark an. Buckskin-, Kammgarn-Cheviot-Winter-Anzüge für Herren, von 22 Mark an, in gediegener, solider Arbeit. Ueberzieher für Herren, in den neuesten Stoffen und Fa^ons, von 12 Mark an; desgleichen für Knaben staunend billig. Schlafröcke in guten Stoffen und schöner Ausstattung, von 12 Mark an. Jaquets, Sackröcke, Joppen, Hofen, Westen, in den neuesten Fa^ons und modernsten Stoffen, außergewöhnlich billig. Die neuesten Damen-Winter Paletots, Havelocks, Jaquets rc., sowie Regenmäntel in allen möglichen Stoffen, Farben und Faxens, zu auffallend billigen Preisen. Ebenso findet ein Ausverkauf unseres Schuh- und Stiefellagers zu Fabrikpreisen statt. Durch außergewöhnlich vortheilhusten Einkauf ist es uns möglich, vorstehend bezeichnete Waaren 3«pCt. unter dem 6209) Ein Haufen Kuhmist billig zu verkaufen bei L. 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