srr. 198. Dienstag den 24. August 1SSO Ailseige- asd Amisdiatt für de« Kms Gießt» N«daetto«»bureaur \ n ,a «rpedttionsdureaur / Schulstraße s. IS. im gleichen Zeiträume des Jahres 1879, mithin weniger 948,184 Jt.H Dieser coloffale Rückgang deS gesummten Personen- wie Güterverkehrs, für den cs keine anderen Ursachen gibt, als die falsche Zollpolitik, spricht doch mit unwi- derleglicher Logik ein Uriheil über die letztere. In der That hört man denn auch, wie die „Weser-Ztg." bemerkt, aus zuverlässigen Prtvatnachrichten von bm BicI im ganzen Lande herumkommen, daß die Mißstimmung in den östlichen Gegenden eine sehr große ist. Nicht blos in den großen Städten, wie Königsberg und Danzig, herrscht Mißvergnügen und hier namentlich nicht blos tu den kaufmännischen Kreisen, sondern ebensowohl in denen der Hand- werker, wo man den Verlust des nahrungbringenden Handels, und in denen der Arbeiter, wo man das Verschwinden der Arbeitsgelegenheit spürt. Die Kaufleute können flch noch am ersten helfen; sie sind in großer Zahl nach dfan ubcrgestedelt, ober sie haben dort ihre Filialen errichtet; aber der Handwerker , der Arbeiter kann nicht so schnell nach. So laflcn diese städtischen Emporien deutschen Wesens, die Vormauern gegen den Slavismus, den Kopf hängen. Aber auch auf dem Lande, und zwar nicht blos in Ost. und Westpreußen, sondern sogar in Schlesien ist man keineswegs rosig gestimmt, und dtis ist um so auffallender, als Herr v. Heydebrand bekanntlich zu erzählen wußte, nirgends sei man entzückter von der schutzzöllnerischcn Politik, als in Schlesien. Berltzr, 21. August. Die „Rordd. Allg. Ztg.« sagt in einem länge, ren Artikel, welcher die der Ernte widerfahrenen Schädigungen bespricht, es licxe auf der Hand, daß von jeder Calamität, welche die deutsche Landwtrth. schift treffe, zunächst die Landwirthe zu leiden haben und die große Majorität de? Bevökerung, welche von der Landwirtschaft lebe, nämlich 20-25 Millionen. 3« dem Artikel heißt es ferner, wenn wirklich die Abgaben, welche das Ge> treibe zahle, bevor es zur Consumtton gelange, auf ben Preis beffelben einen entscheidenden Einfluß haben, wenn es als nothwenbig erkannt würde, behufs ''k^^^?/ViiL??^rodmiion''des^ÄroKWvWer, Abgaben herbeizuführen, rea>.^«Estia?ng M steuerfreien ausländischen L-ndwirthes durch die Äüp. Hebung der Kornzölle in vollem früherem Umfange herzustellen denke. Berlin, 21. Aug. Jntereffante Mittheilungen gehen der „Deutschen Tabaks-Neituna" über das Verfahren der Straßburger Tabaksmanufactur zu. DiesUbe scheint sich für ihr. Operation zunächst Baden als Feld ihrer Thätig- leit ausersehen zu haben; bald hier, bald dort wird in denjenigen Lanbdistncten, wo Cigarrenfabric-tion betrieben wird, von der Straßburger Manusactur eine Fabrik eingerichtet, und an Arbeitern fehlt es nicht, da der Lohn im Anfang etwas höher!, als in den Privatfabriken normirt zu werden pflegt. Ob dcr- ielbe freilich nicht später, wenn die Concurrenz der Privatfabrtcatton allmählich gan aus dem Feld geschlagen sein wird, noch unter den jetzt üblichen Norma. satz herabgehen dürfte, da die Straßburger Verwaltung es alsdann unbeschränkt in der Hand hat, ihn nach Gutdünken festzusetzen, ist eine Frage, die sich bie Arbeiter wohl schwerlich vorlegen. Die thatsächliche Wirkung der Geschäftsausbreitung der Straßburger Manusactur ist unleugbar eine starke Beeinträchti- gung der Privatfabrication, dte, mehr und mehr veZchwindend, dem heran, ziehenden Monopole den Platz räumen muß. Gleichwohl geht das Urtheil der Sachverständigen allgemein dahin, daß das Fabrikat der Straßburger Manusactur erheblich theuerer, aber keineswegs bester ist, als dasjenige der Prtvatfabriken.^ Kundgebungen gegen bie Beschränkung bei allgemeinen Weckselfäbiakeit tritt am stärksten das Gutachten der Hamburger £anbel$« £2Är. Dieselbe erklärt das Mittel gänzlich fruchtlos gegen den Wucher/ Helfen könne nur Vereinfachung unb Beschleunigung des Verfahrens gegen säumige Schuldner im Kleinverkehr gegen unge undes Crebitnehmen. Die Beschränkung der W-chs-lfähigk-it wäre eine unerhört-Härte gegen Hand. werker und Kleinhändler; der Credit in den Nachbarländern würde dadurch schädigt; der Vorschlag, in Deutschland ein Register über kreditfähige Per- tonen anzulegen, sei praktisch undurchführbar, ebenso wie die ®ren$e der Wechselsähigkcit nach der Gewerbesteuer, die nicht einmal m allen Staaten er- bobeu werde Der Vorschlag sei daher ebenso nutzlos als undurchführbar, hoben * « ZI August. Der deutsche Kronprinz ist heute Mittag um 12-/» Uhr hi? " getroste? und reiste um 1 Uhr 50 Min. mit der Erbprn- zessin von Meiningen und dem Großherzog und der Großherzogin von Sachsem Weimar nach Murnau (Oberammergau) weiter. Bet der Abfahr^war der Minister des Innern, v. Pfeuffer, gegenwärtig. meltc Publikum begrüßte den Kronprinzen bei der Abfahrt mit dreimaU gem Hoch- ^derbayerische Handels- und Gewerbekammer sprach sich ein- stimmig gegen jede Beschränkung der Wechstlfähigkett aus, mit der ®rfIarun^ 'Sniß^'Die Kammer prokstirt ^7m7ach'b?Lchtige^die städtisch7n Behörden in Augsburg dem deutschen Kronprinzen ein Festmahl Ybiettn^^ ^taats-Anz." schreibt: Die Taufe des n?geb°!enen Sohnes de/Prinzen Wilhelm findet am 24. August in ^AbonnemeDt- i) unb * Iw», Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. PretS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh* Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 * JF.Jtit Ka- Kn. Ruinier mit N!L°b-A.A7 DtnnittbenäUb^or' lst j j UM, spuj " ^'Sgermeißer Die deutsche Erziehung. Die rastlosen Bemühungen, das Untcrrichtswesen zu heben, haben den deutschen Schulunterricht berühmt gemacht. Die Volks-, Mittel-, Gewerbe- und Realschulen, bie Gymnasien, tue technischen Lehranstalten und endlich bie deutschen Universitäten gelten in ber ganzen civtlisirten Welt als Muster- anpalten. Aber man kann wohl hier fragen: Was hilft cs uns, so wir bie ganze Welt moralisch eroberten unb litten boch Schaben an unserer Seele? Der Verein bei beutschen Jnenärzte hat soeben In Bezug auf bie Gymnasien einen hoch beachtenswerthen Mahnruf erlaflen, weil bk bebauerltche Thatsache vorliegt, baß an den Schülern der oberen Klaffen mehr Geistesstörungen als bisher beobachtet werden. Der Grund derselben sei bie Urberbürdung bei Jugenb mit getstigei Arbeit, unb bei Veiein verspricht, bie Angelegenheit einer wiffenschaftlicheu Untersuchung zu unterziehen. Dieses Thema ber Ueberbürdung ist auch von hervorragenben Päba- zogen bereits vielfach erörtert worben, nicht allein in Bezug auf bie zu großen Ansprüche ber Schule in ben zu Hause anzuf.rtigenben Arbeiten, den gestet- gerten „Schul-Anfgaben", sondern auch in Bezug auf den Lehrplan, auf die sich immer mehr steigernden Ansprüche der höheren Schulen in der Quantität des Wiffcns. In letzterer Beziehung hat schon 1869 ber berühmte Lehrs ausgerufen : „Kurz unb schlagend, ist bes Heraklttos ewiges Wort: Vielwissen- schäft unterrichtet ben Geist nicht, — unb man sollte es als Motto über alle mvbernen Universitätsgebäube unb Examinationshallen schreiben I" — Man sollte sich auch in ben Schulen bieser griechischen Lebensweisheit wieder erinnern. Technik und Mechanik, Physik und Naturgeschichte, Mathematik und ein umfassender „Anschauungs-Unterricht", welche schon ben Schüler in alle Wissensgebiete des modernen Lebens einführen, haben sich zu sehr hervorge- drängt. Die Pflege der praktischen Interessen hat die unprakjMM^M-en" , unb 's Ucgt nicht an der^ HZMMe bie Klassiker, b.e all ff?piiV/ faUS Alles, was meditativ stimmt, „nicht tobt zu Rächen ist " Erkämpfe! auch in der Schule zwei Parteien die eine für d e vrrmehrte Tetailkelwtniß der Außenwelt, jur die Empirie, die andere für die ewigen Wahrheiten, für die Soffitte »ilbunÄ. »« Schule entstammt der Periode, in welcher utan ihnen die griechische Bildung und Alles, was unsere Klassiker davon für „Altdeutschland' heimisch gemacht haben,^E^zkhung?o°ll Mcht alles reizvolle Neue den Köpfen eintrichtern, sie ioll nickt die Notizenkrämerei und zu viel „praktische Kenntnisse bieten, für EwiwWahr-, das zwar als angestammtes Besitzthum der Menschheit gilt, das 2 in der Schule von jedem Einzelnen aus eigener Kraft neu erobert werden muß. Geschieht diese Rückkehr Seitens der Gymnasien, die es häufig den Realicktllen in der Pflege „praktischer Kenntniffe" gleich thun wollen dann wird es nicht nöthlg sein, daß die Irrenärzte den deutschen Schulmännern gute Rathschläge geben.______________________ _ Deutschland. Darmftadt, 21. Aug. Seine Königliche Hoheit der Großherzog nahmen beute militärtsche Meldungen entgegen unb empfingen ben Obersten ö. Strong, n Ma r Frank vom Oberschlestschen Feld-Artillerie-Regiment % 21 ben (Smititrnann Deiß vom 1. Pommer'schen Feld-Artillerie,Regiment Nr. 2, den Niäsidenlen des Oberlandesgerichts Kempff, den Pfarrer Waltz von Bad- Raube m den Gymnasiallehrer Dr. Oßwald, ben Reallehrer Dr. Schaum von Rwaen den Kreisbaumeister Grimm von Nidda, sowie eine Deputation aus beliebend aus dem Bürgermeister Küchel und den Beigeordneten Sifide? unb Heil; zum Vortrag den Staatsminister v. Starck und ben Mini- sterialpMdenten ®^le^“^tT’Uegcr Gambetta's Cherbourger Pmschrede be- " für Deutschland liege keine Ueberraschung in diesen merkt die „Krenz-Ztg. , für bflj» aag man bel un8 feit unseren l“ÄbUa® im Auge Gehalten habe. Nur in unserer Bereitschaft liege ™ «sÄbeit Wenn wir aber durch Gambetta zu fortwährender Bereit- unsere • 6 , at cr un§ auf diesem Wege eine unermeßliche K ^TTe?" im Vergleich zu welcher die bekannten fünf Milliarden nichts NationalwMst""f^ ntuen Aera ber Zollpolitik hat man stets nachge- —T AßiJk.» girnnimeii am furchtbarsten unter der Schutzpolitik zu wiesen, daß t ie 6ftll*eV?mn l rn1b fei b r ist das von den Vertheidigern der leiden haben würden. Damals und^seUyer tro^em fn)e ye, Schutzzollpolitik dre st g 0 Qug vachstehenden amtlichen Angaben : „Die hauptung war, sieht' .... Südbahn per Juli 1880 betrug nach vor- Betriebseinnahme der °^°^s°nverkehr 105,788 M., im Güterverkehr läufiger Feststellung. , 12000 M zusammen 251,054 M., im 133,266 an "ßl 484 T mÄ weniger 110,430 JC.. Vom ^Januar bis ult. Juli 1880 im Ganzen 1,856,921 A gegen 2,805,105 M., Ä Stau teTf*tiU ’tt: iu virmiethen. —Schwall. TOM n» tA. ^euenmeg B, 138, ^ndi. Wohnung von dm ‘h't an eine ruhige ^rn. Walllhor A. 8?. t Comptoir zu vermiechen 2olkengasse C- 94,5. Jte AllftigkN. Mgcr Mann, militmr., tn vollst, vertraut, sucht, ugn. unter bescheid. Ansp. 1. Cd. eo. auch später. G. H. an bie (fyptb. ds. i, welche» in allen ittn, sowie lrn?läheu ihren ist, wünscht eine i kleineren Haushalt. : E^ved. d Bl. M4 mtn MöbelwagtL rchmdeo Umzügen einem lkuwunter billigster emviohlen. Fürst Wttw. Reine lgschmÄe [euenweg, i« H°fi VJm Löwen". SmM ’ut »llifühMg «er .n und Uer-niah-ne M feilten Preisen. kwjMunyivoll J. Höss^ ist W"11 5527) find 16« 1. Dm MN' W 11. D» IIL L VII/221 und Bon du «HZ ""A Anne Mart 3) VII. Louise, geb. 4) IX/1 5) VII -üe in Mei Da die weise deren < Antrag die \ durch Erflhu dahier anzui unterstellt, üt @runb&u$ vi Gieße „Vom 1.0c 1t. Tarifs von Ml'tteldeutfchei tigen birecren 5 1) her Verl, sundmitt Friedberg Marburg 2) der Brau Minden r Franksui buchbar und Wii 3) der W Haufen--' Bockenh Friedbe Gunter Treysa helrnsb 4) der & mit F . Treysa außer Kraft. Hannover 5526)*gli DvMerltr N ^'ndel ij fe mit ^Mchknichr ®°Wbütten 6Äerä1^' 5533) SSf®& M 7O-?5 7' -0-' folo A ©=“' verursacht. Mehrere Dampfer sind gescheitert. Londott, 22. August. Aus Stmla wird vom 22. ds. gemeldet, In Quetta gehe das Gerücht, die Garnison habe einen Ausfall gemacht, wobei der Feind gelitten habe. Nördlich von Kojatz sollen sich die Stämme zum Zwecke eines Angriffs auf die Verbindungslinie mit Pischin angesammelt baben. Lokales. Gießen, 23. August. Die soeben geschlossene Ausstellung vorgeschichtlicher und anthropologischer Funde Deutschlands, welche vom 5. bis 22. August im Abgeordnetenhanse zu Berlin eröffnet war, war auch vom hiesigen Verein für Loealgeschichte beschickt worden. Der Catalog enthält auf Seite 208 bis 211 eine Erklärung der 14 übersandten Nummern, welche den günstigsten Platz gefunden hatten, da sie sich in dem ersten Zimmer befanden, welches bet der großen Zahl der Ausstellungsräume meistens am gründlichsten betrachtet wurde. Die einzelnen Gegenstände waren auf Pappdeckeln befestigt, diese in einem Glasschranke schräg ausgestellt und so eine genaue Besichtigung möglichst erleichtert. Der prachtvolle Stetnhammer von Kteselschtefer, der bet Altenstadt gefunden wurde, das aus Friedberg stammende Bronzebeil, der den Hügelgräbern der Lindener Mark entnommene Bronzeschmuck erregten oerechte Bewunderung und wurden in einzelnen Berliner Tagesblättern namentlich erwähnt. Der sehr ausführliche Grundriß des Pfahlgrabens zwischen Butzbach und Arnsburg mit Querprofilen lag in demselben Zimmer auf einem eleganten Kamine Sobald die Ausstellungsgegenstände wieder Hierselbst eingetroffen sind, wird der Raths- dtener Moll gerne bereit sein, dieselben zu zeigen. — Samstag Morgen halb 10 Uhr ist der Hochofen der „Margarethenhütte" angeblasen worden. — Die Anwohner der Stadtktrche wurden gestern Nachmittag in gelinde Aufregung versetzt. Gegen 4 Uhr tönte aus dem Innern der Kirche die weinende Stimme eines Kindes, welches jedenfalls währeno des Nachmiltagsgottesdtenstes eingeschlafen und sodann eingeschloffen war. Laßt mich heraus! laßt mich heraus! rief es fortwährend. Das Herauslaffen war jedoch mit Schwierigkeiten verknüpft. Man eilte zum Kirchendiener, damit derselbe aufschließen sollte; derselbe war jedoch nickt zu Hause und die Wohnung verschloffen. Man eilte zu einem in der Nähe wohnenden Schloffer, damit er die Kirckenthüre öffne, doch diese trotzte jedem Gewaltversuche. Nun war guter Nath theuer. Endlich erbrach man die Wohnung des Kirchendieners, um zum Ktrchenschlüssel zu gelangen, mittelst dessen man den armen kleinen Schelm, einen Jungen von 9 Jahren, auS seiner unfreiwilligen Haft erlöste. Ganz verwirrt stürmte derselbe nack seinen in der Neustadt wohnenden Eltern. - Räthlich dürfte es sein, wenn nach Abhalten des Gottesdienstes die Kirche revtdirt würde, damit eine solche peinliche Scene sich nicht wieder ereignet. — Ein Dienstmädchen von auswärts wollte gestern auf die Wiesecker Kirchweih gehen. Da demselben aber noch die nöthigen Stiefel fehlten, so erschwindelte es sich bei einem hiesigen Schuhmacher ein Paar solcker auf den Namen ihrer fiüberen Herrschaft. Auf die sofort erstattete Anzeige wurde die Schwindlerin, als sie im Begriffe stand, die neuen Stiefel anzuziehen, von einem Schutzmann verhaftet und in's Arrestlocal verbracht. Die Differenz zwischen Tanzboden und dem letzteren ist ziemlich groß. Gießen, 23. August. Vom denkbar herrlichsten Wetter begünstigt fand gestern auf dem Teiche zu Bad-Nauheim die 2. Ludwigs-Regatta statt. Nack dem Programm starteten: I. Vierruderige deutsche Dollenboote mit Ausjenkiel für Juniors. (Preis: 1 silberner Pokal unv 5 Ehrenzeichen.) Es siegte Boot Ludwig des Mainz-r Ruder-Club gegen Boot Hanau der Hanauer Rudergesellschaft. II. Einruderige outrigged Raceboote (Skiffs). (Pris: 1 silberner Pokal und 1 Ehrenzeichen.) Bei diesem Wettrudern ereignete sich ein Unfall, indem Herr Klein von Offenbach mlt belasten, eröffnet worden sein, aber gestern Abend stürzte er sich von einem Fährboot in den Fluß Delaware und man glaubt, daß er Selbmord verübt habe, da er an Anfällen von Melancholie litt. Die Polizei hält das Ganze indeß für einen schlauen Fluchtversuch, da seine Leiche nicht gefunden worden ist. Elberfeld, 18. August. In dem Hause Baustraße 74 ereignete sich diese Nacht em trauriger Unglücksfall. Die Straßen-Gasleitung war undicht und daö Gas suchte sich einen Weg durch den Boden in ein Zimmer, in welchem der Geselle und der dreizehnjährige Sohn des Schneiders C. Grünewald schliefen Heute früh fand man den Sohn, einen boffnungs> vollen Jungen, die Freude seiner Eltern, todt im Bette. Der Geselle gab noch Lebenszeichen von sich und wurde sckleunigst aus dem Zimmer entfernt und in ein benachbartes Haus gr bracht. Der herzugerufene kgl. Kreiswundarzt ordnete das Nöthige an. Es ist möglich, dm Gesellen noch am Leben zu erhalten. Seit heute früh 71/2 Uhr sind Gasarbeiter damit be- schäftigt, das Straßenpflaster aufzubrechen und nach der schadhaften Stelle zu suchen. Dortmund, 17. August. Atß dieser Tage ein Kaufmannslehrling kurz vor 6 Uhr Morgens in bas Geschäft seines Lehrherrn kam, bemerkte er, daß daselbst eine Partie Bleirohre gestohlen waren. Unterwegs war ihm ein Mann begegnet, der derartige Rohre trug und es damit recht eilig zu haben schien. Das war der Dieb! sagte sich der junge Mann, setzte sich auf ein Velociped und jagte hinter dem vermeintlichen Diebe, der schon einen bedeutenden Ißor sprung gewonnen, her. In der Nähe von Dorstfeld gelang es dem jungen Manne, den Rohrträger einzuholen, der dann auch gestand, die Rohre gestohlen zu haben. Der Dieb wurve verhaftet. Die Verfolgung eines Diebes mittels eines Vclocipeds ist gewiß neu. (D. Z.) — ^Heiligen- unv Seligen-Statistik.j Ein in Trient erscheinendes italienlsckes Blatt veröffentlicht eine eigenthümliche statistische Zusammenstellung, nämlich die „der Heilig- und Seliggesprochenen der modernen Epoche". Hiernach beträgt die Zahl Derjenigen, welche nach dem Jahre 1500 starben und bis jetzt kanonisirt, d. h. heilig gesprochen wurden, 96; beatificirt (selig gesvrochcn) wurden in derselben Zeit 320. Die Majorität der Heiligen und Seligen, nämlich 358, gehört dem männlichen Geschlechte an; nur 58 gehören zum weiblichen. Den religiösen Orden gehören 321 an, die anderen waren Weltgeistliche oder Laien. Die große Familie der Franziskaner zählt unter den Heiligen und Seligen während obengenannter Epoche 221, Jesuiten waren 90, Dominikaner 59, Augustiner 19, Karmeliten 5, Theatiner 5, Trinu tarier 3, Pbämonstratenser 2, barmh:rige Brüder 2; 2 waren Oratorianer, 1 Basiltancr, 2 Salesianer, 1 Benediktiner, : Servtt, 1 Somaae, 1 Kleriker der Mutter Gottes, 1 Minorit, 1 Kamillianc, 1 Piarist, 1 Barnabit, 1 Lazarist, 1 Passionist, 1 Redemptorist; 28 Heilige und 48 Selige waren Italiener; 17 Heilige und 49 Selige Spanier; 1 Heiliger und 36 Selige Portugiesen; 6 Heilige und 8 Selige Franzosen; 12 Heilige und 1 Seliger Holländer, 4 Heilige und 1 Seliger Belgier; 2 Heilige und 2 Selige Deutsche; 1 Heiliger und 1 Seliger Polen; 1 Heiliger Däne; 1 Heiliger Russe (soll wohl heißen Ruthen« und sich auf den Märtyrer v. Plock, Erzbischof Josephat Kuncewicz, beziehen). — Die Lebensversicherung in ihrer ältesten und wirthschaftlich wichtigsten Gestalt hat den Zweck, daß Derjenige, welcher auf sein Leben die Versicherung nimmt, auch nach seinem Tode für den Unterhalt der Seinen sorgen will. Die Prämie, welche er der Versicherung^ gesellschaft zahlt, ist eine Ersparniß, welche er bei der Gesellschaft niederlegt. Während der Privatmann die kleinen Sparbeträge nicht sofort wieder zinsbringend anlegen kann, ist dies eine Versicherungsgesellschaft im Stande, weil sich bei ihr stets die Prämien-Sparbeträge zu Kapitalien in solcher Höhe ansammeln, daß daraus zinsbare Kapitalsanlagen gemacht werden können. Hiermit widerlegt sick der noch immer weit verbreitete Jrrthum, baß der Versicherung^ nehmer, wenn er selbst die Prämien spare, sich das Kapital für die Seinen selbst ansammeln könne; es wird dabei übersehen, daß der Privatmann keine Zinsen ziehen kann, während dies die Versicherungsgesellschaft im Stande ist Aus diesen Zinsen werden von den Gesellschaften die Betriebskosten ebenfalls gedeckt, und man kann daraus zugleich ersehen, wie irrtbümliÄ der Glaube ist, daß die Prämien von der Gesellschaft für den eigenen Unterhalt, wenigstens zum Theil verwendet würden. Man möge weiter nicht unberücksichtigt lassen, daß der Vertrags mäßige Zwang zur Prämienzahlung sehr wohlthätig ist; denn die hierin liegende Ersparniß würde sonst nicht gemacht werden; "die Sparbeträge würden bei dem besten Willen zu laufenden Ausgaben verwendet und statt eines gesammelten Kapitals findet sich beim Tode des Familien Vaters ein Deficit in der Kaff?. Von der Erwähnung weiterer Vortheile der Lebensversicherung sei für diesesmal abgesehen und schließlich nur noch darauf aufmerksam gemacht, daß nach einem England. w n. sT.rtÄ wknter'scke Bureau" meldet aus Stmla: London, 21. August- cvpnnrflb(lb aukaeschlaaen. Ginge- SSäStSsä-ä - - - Gesterrcich. Wi-N. 21. «<£•” »-Ich- « MS X. Die zu gleichem Zwecke von gg agVwff. »'M w -°ch -Ich--l"-° Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Correspondenz-Bureau. 9Q Seitens der Regierung wird bekannt ge- wurden von allen Gouver- wacht: Laut Allerhöchstem Bef h () J.x $ Aufsicht befindlichen Personen neuren Nachrichten über d e c J AMch 6creitg eingelaufen eingezogen; diese Nachrichten st mn « „dgülttq entschieden werden- und wird nunmehr bezüglich derselbe ^8 oom Mat bis August 1880 In Erwartung solcher Entscheidung administrativer Personen thells ÄK das Recht erholter, w« W.d-,.»!»ch»- «“•- n “öra ,üä" TS-."S- »•" Ä*’ LS SÄ' ®Ä j _____—- nm 12#. Unv empfangen. ~ . -^rownsville fast vollständig und inMat^-tas ovu j^Sufer. Derselbe hat in den Nachbarstädten ebenfalls großen Schaden Darmstadt, 20 W “ kammer findet in diesem Jahre Samstag, den . O ' _ Abend brach em Theil jedesmal am ersten Samstag im October abßc^Q,lt^ b stürzten Schwimmlehrer und Offi- der Militärschwimmschule am großen Woog z, s bei dem keineswegs unerwartet ciere, einen dichten Knäuel bildend, in das W ff . y 5 September, feiert das Rettungseingetretenen Ereigniß Eemen Schaden. S g- Militärgesetznovelle wird im baus za H-Hniein - d. B. fein W'W- -3« »Ä Mli-r-Bataillon zum Verband der Großy. Dwiston -in neues Ba aillon »I eg D„ Biet hetsijchen 2. Großh. Infanterie-Regiment Nr. 116 tritt. Z tic Dann von dem betreffenden Infanterie-Regimenter je eine vollständige Compagnie avgeven, Regiment wieder zu ergänzen ist. (R ,vfr.1Q(,n killen und einen bedeutenden Werth - Bei Li-f-rungsnertragen, n>eld>e fu« efllw rf» gte, v Schund" fei, welche noch lange nicht einen prüfen und es ergab stchnurp daß diefelb..derreinste„ -Y J Lehre für All-, welche geneigr .Der Commandircnde des 10. Corps nayerre \ mit seiner Brigade die ment und gab den ihm entgegenreitenden^aftn Brigade nur aus dem ersten feindliche Infanterie zu attaqmren. Dieser theil ' ( ^oße Waffe der geschloffenen Garde-Dragoner-Regiment bestände und. daß -r ^u*7U^u:tX^et^^^e^^en könne, wenn und gänzlich inkact-n s-lndlich-n Jnf-nt«i- ein n E s a B Voigt-Rb-etz ihm g-stait-k wurde, den M°m-ntzu- Attaque lbst fcen gelnb aud) nur zehn widerte. »Das Regimen soll * “ oann hat es seinen Auftrag und seinen KÄ hat am Montag Dr. Buchanan angeklagt, falsche Doctor-Diplome t,« haben. Heute würde die Schwurgerichtsverhandlung gegen Buchanau, der gegen Bürgschaft auf freiem Fuß London, 21. Jellalabad au,geschl-st-n. Etnge. General Stewart h°t s " H°up.qu-rtie^ unbe^aigt passtet. M°ho> • borene sagen aus, General K » n£ g(mlfcn. _ verlautet, Ajub med Khan und kashim s^a . ^ Ungeduld der Stämme Kandahar noch .TÄhÄ Ä - ®'"™1 w”" "* - . Boot „Undine" der Off-nb-cher Rud°rg°I.°sch°'t mit dem n^sien ElE.e in B-.ührun^ kam. ■ • - : Drin°r wa v ®ebuIt ( mit « „Syrene" der G.gh» siir Junwrs Ehrenpreis'Sr"Lgi° Hohe" des von Hessen Es siegte Boot Nordstern d» Offenbacher R ud er g- l l, ch a ft gegen Boot Gießen °er Gießener fiel «uä. VI. Vierruderige Deutsche DolleN'Flachboote. Preis: 5 Ehrenzeichen. Es siegte Boot Hecht gegen Book i>a h n^er Gi-nen-r Ruoergesellschasi. Wiitfi. betxfi n Marktstraße. 5454) Bleichseife Fritz Flimm. wieder angekommen. & Garan- 5407) Zu haben inallen Colonial- u. Material waaren-Handlungen. 00 00 ü5" g 1O Zer Ge^r« stände ist und bleibt: er 77 iO Neue Essiggurken, bei C. Roth, Neue Baue. unb 'SflntWtaun9 ■ ‘ tfö*:* »irb im CO 8 Q< Wahrer hinkende Bote,! 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'wläua Fluchtversuch, da siM Reichsbote, 5142) bei 'Wilhelm Klee. Wicderverkäufer erhalten hohen Rabatt Der Ausverkauf von Men, Möbeln nun W* wird von heult un im 1. Stock smlgestlst. Ohr. Retoer am Kreuz. Bekanntmachung. Mitteldeutschen Eisenbahn - Verband gültigen directen Tarif-Sätze für den Verkehr - 1) der Berlin Stettiner Station Stralsund mit Bockenheim, Frankfurt o. M, Friedberg, Gießen. Guntershausen, Marburg und Wilhelmshöhe; 2) der Braunschweigischen Station Holzminden mit Bad-Nauheim, Bonames, Frankfurt a. M-, Friedberg, Gießen, Kirchhain, Marburg, Treysa, Wabern und Wilhelmshöhe; Ä) der Thüringischen Station Selber- Haufen-Dingelstedt mit Bad-Nauheim, Bockenheim, Bonames, Butzbach, Friedberg, Gießen, Groß-Karben, Guntershausen, Kirchhain, Marburg, Treysa, Vilbel, Wabern und Wilhelmshöhe; , 4) der Saalbahn - Station Orlamünde mit Friedberg, Gießen, Marburg, Treysa und Wabern “Hannover,"ben 18. August.1880. Königliche Effenbahu-Directton- 5526) Domei er. Meenettia 1 Stück 00—00 H, Spargel das Pfund 00—00 Radieschen 0—0 Artischoken 60 Sv Erbsen das Pfund 20 Romain-Salat 30-00 Bohnen 1 Centner 8.0 10 X, Gurken 6—0 . -----------— — Donnerstag den 26. August, Nachmittags 1 Uhr, im fSaufe des Herrn Briefträgers ÄdÄtfelb bautet ein Sovha, 2 Kommoden, 1 Kleiberschrank, 3 Bett- stellen mit Bettwerk, Tische, „Stuhle, 1 Küchenschrank nebst Küchengerathen, 2 WaschbüMn 1 Vogelhecke und onsttge Hausgerä,hschasten ,retwtll,g versteigert. Gießen, den 23. August 1880. 5533) M. Pilger. * Monatsbertckt de» Allgemeinen Deutschen Versicherunggderein» Stuttaart Unfall- ^nvaltditäts-, Kranken-, Versorgungs- und Sterbekaste. — Im M^at^ul'i 1880 wurden 128 SchadensLlle angemeldet, und zwar 104 oufeere 33et= kennen unb 24 innerMe &Äunaen. Von den Unsällen hatten zwei den sosor- tiaen Tod und 20 gänzliche oder theilweise Invalidität der Verletzten zur Folge. - -A nnllständia reaulirt. „r t • von vorzüglicher IW ßinACQIOr Qualität, stets frisch IIviIIÜÖÖIä gestoß. gelbes und grünes Senfmehl, sowie sämmtliche zum Einmachen nöthigen Gewürze empfiehlt (5327 Fritz Flimm > Aufforderung. 5527) Im Grundbuch der Gemarkung Allendorf a. d. Lahn sind ohne Erwerbtitel zngeschrieben: I. Dem Adam Knorz in Dudenhofen die „Aecker obig dem ^‘““n.^em^'tUbli* Ä^gel^el'b st IX/122 Acker auf der Schildrechst III. Dem Johannes Loh, Schultheiß Sohn, daselbst VII/221 und V1II/37 Acker an und obig dem Wellerweg. Von diesen Grundstücken sind bescheinigtermaßen auf Grund Kaufs und Erbschaft foen Kindern des Johannes Hofmann, Konrad Sohn, e.ü. -d -h-"-- 31 nn^^vni/lz'twn Johannes Müller, Joh- Sohn, Ehesrau -Louise, geb. Gerha^>, 4) IX/121 von Sudwtg Schaefer, t , . . 5) VII/221 und VIII/37 von Johannes Krombach, Johs. Sohn, alle in Dudenhofen. , , , , s Da die bisherigen Eigenthümer der genannten Grundstücke und beziehungs- weise deren Erben unbekannt oder doch nicht zu ermitteln find, so ergeht auf Antrag die Aufforderung, etwaige Ansprüche an das Eigenthum der angeblich durch Ersitzung erworbenen Liegenschaften bis zum 10. October ^eses Jahres dabKr anzumelden, widrigenfalls die Anerkennung der behaupteten Ersitzung unterstellt, über Letztere Urkunde ertheilt und unbeschränkte Ueberschreibung im Grundbuch verfügt werden wird. Gießen, am Id. August 1880. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. Gebhardt. Schlffsberieht. Mitgetheilt von dem Agenten deS norddeutschen Lloyt ^imnen ^21^ August. fPer transatlantischen Telegraph.^ Der Postdampfer Neckar, Capt. W. WtUlg'erod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 8 August von^Bremen und am 10. August von Southampton abgegangen war, ist gestern 4 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. ___ __ 11rfh.}f Netcksaerichts die Lebensversicherungssumme für denjenigen gegeben ergangenen Urtherl des ^etchög! cy b ronT Hat ein Familienvater ein Leben sichert bleibt, ,u Gunsten d.ff.n sie °n°.nmm worden f.nt bU(e, B°- mit 50U0 X versichert, und zu.ar 8« J» I Mevauf Anspruch macken können, trag diesen nach '- n-m Tvd- zu ohn- d-ch w- G ub'ger hie ' ’»n^amllitn6aler Bet, Sf ffi ,r Ä ÄÄWf«»»*»■>*... ” SM rine' beffere Fü-,°rge M d°« Sparen im «genen ga|Un.___________________ 1 ”n H-ffe« 8«gen ft junge Kann, sitz ; weut.« « : PÄ.r mi “iss»*«’: ' und W j«Hteß Da ztk 'T- 0.: 7- -i* •<'M •< ' n ^ehen la""' ■ »'*i"S > sieben. - ’ Urtelbn"' rrtti;■ . n-enkN u , lttin wti» l'l8”ll - :<* ' - ioD< o* 534b Montag, Mittwoch und Fret- tag von 9 Uhr an frischen Zw rebel- kuchen. Heinrich Fass, Ludwigsplatz. Buchene Hofikohlen in jedem Quantum billigst bei 4870) M Weißbäcker. 5409) Meiner geehrten Kundschaft zur Nachricht, daß ich wieder wie in früheren Jahren rein geläutertes Petroleum aus den besten Quellen Amerika's unterhalte und bitte um geneigten Zuspmch. y Guwtav Ruhl, Spengler. Grummetgras-Versteigerung bei der Stadt Gießen. Mittwoch den 25. und Donnerstag den 26. August, jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, soll das Grummetgras von den städtischen Wiesen versteigert werden und zwar: Mittwoch den 25. August von den Wiesen vor bet, Neustaol, am Neuenwegerthor, am Fürstenbrunnen, im Wieseckthal und im Heegstrauch, Donnerstag den 26. August von den Ochsenwiesen, den Wiesen im vorderen und Hinteren Stolzenmorgen und am Altenttsch. Die Zusammenkunft ist Mittwoch den 25. August am Neustädterthor und Donnerstag den 26. August an den Ochsenwiesen. Gießen, am 21. August 1880. Großh- Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B-: Keller, 5515) Beigeordneter. Montag den 13. September, Nachmittags 2 Uhr. soll auf dahiesigem Ortsgencht dte H0l- raithe des Pumpenmachers Weber dahter als Flur 4o/41/8 659 Meter Hofratthe lmks der Chaussee meistbietend versteigert werden. Gießen, den 22. August 1880. Großherzogliches Qrtsgericht Gletzen- | 5532) Müller. Jeitgeöotenes. 5539) Cramerisches Jagdpuloer, Patentschrot, Patronen, Pfropfen. Zündhütchen und Jagbrequisiten empfichtt,^ Offenbacher Wurst Io?°Stein^Wwk., Wetzsteinsgasse. Geyers Desinfections-Pulver. 5542) Man streue jeden Moraen oder Abends eine kleine Handvoll dieses Pulvers in den zu desinficirenden Ort, dasselbe wird alsdann allen unangenehmen Geruch sofort beseitigen. Nicht nur in Closets rc., sondern auch in Pferdeßtällen ist dieses Pulver von ausgezeichneter Wirkung, es nimmt den stark ammoniakalischen Geruch hinweg und stellt vollständig reine Lust her. Auch in Schlafftuben, die nicht hm- reichend gelüstet werden können wendet man mit großem Erfolg dieses Mittel, indem man nur ein wenig davon aus den Boden streut, an. Preis per Packet & 1 ko — 50 H. 3u hab-^b«, Widdig. Scylackensand, per 2spännige Fuhre «X 1 50, „ Ispännige v „ !•—■> Margarethenhütte bei Gießen. (5536 Gebr. Buderus. Handel und Verkehr. Frankfurt.21 au9uftfl ziemlich bcfahrm. Alt-« H°>> kostet- "Ktttr das Pfd. tm Großen 1. Qual. JL 0.90-00, X 3.00-0.00, Sko6 JL 2^0—3.00_ »Utter oa»1.10-00. Eier da« 2. Qual X 0 «0-00 tm Detail das Ps^ P^nd 65-70^,, Kuh., Rind Hundert ttal. M. ^^0, deutsche Et« 4 M. Hammelfleisch 40—65 H, Schweinefleisch «nd F-rrenfleiich 45-60 ^ Kalbfleisch eine Ent?^ 3.00-3.50, 70-75 -5), ein Hahn M 2.00—2.50, ein 6—12. Kartoffeln 100 K°. ein« Taub« 50-00 H, Kapaunen * 2/10-3, Malscher Hayn . 5O_7Ü Wirsing eingetretenen Schaden tncl. Der 4.ooe?= uuu 6—7, das Gescheid 'l10$unb"eLao^»uuTm* Sellerie das Stück 50 H, I noch nicht genesenen Personen vollständig regulirt. Alle Sorten Mineralwasser, in stets frischer Füllung, empfiehlt 5M„________Grg. Wilh. Weidig. Umzugshalber verkaufe meine Küchen- und Huushultungsartikel, Bürsten und Korbwuaren, zu herabgesetzten Preisen. (5278 Louis Lony^ Hohwaarenlager. Alle Sorten Oelfarben, dick, sowie zum Anstrich fertig, schnell und hart trocknend. Petersburger MöbeUack, (3494 Eisenlack, Seccatif, Leinölfirnis, Fufiboden-Anstrich Fußboden Lack, Damarlack, Copallack, empfiehlt in besten Qualitäten die Material - und Farbwaaren - Handlung von Gg, Wilh, Weidig, Markt 8. Heinrich Lanz in Mannheim Specialitäten: Hand- und Göpel-Dresch-Maschinen verschiedener Systeme, Dampf-Dresch-Maschinen u. Locomobilen von 2i/2—8 Pferdekraft. Häcksel-Schneid-Maschinen in 15 verschiedenen Sorten. Neue Verbesserungen, sorgfältigste Ausführung, billige Preise. 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Blitz. 5480) Gin schön möblirtes Zimmer, gleich beziehbar, zu vermiethen. ________________Neustadt D. 61. 5478) Zimmer mit Cabinet, möblirt ober unmöblirt, zu vermiethen. _______Rothenberger, Kaplansgasse. 5477) 2 kleine Logis zu vermiethen. __^Krausch. 5143) Ein freundliches Zimmer, mit oder ohne Möbel, ist zu vermiethen bei Heinrich Arnold II., Schloßgasse, im Herbert'schen Hause. 5195) Ein Logis, 2 Zimmer, Cabinet, Küche, zu vermiethen. __________Adolf Hoß, Schießgärten. 5518) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei____________Aug Doigt. 5486) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen.__________Marktstraße D- 218. >5413) Ein kleines Familienlogis zu vermiethen bei W. Dietz, Sonnenstraße Vermischte Anzeigen. 5528) Für ein lebhaftes Detail-, Kurz- waaren- rc. Geschäft wird ein gewandtes, jüngeres Mädchen aus guter Familie gesucht. Näheres bei der Exped. d. Dltts. Bestellung auf tägl. frische, triebkräftige Preßhefe nimmt entgegen G. E. Rottstedt, Preßhefefabrik Sachsenhausen - Frankfurt a. M, Hainerweg 31.____________(5523 5534) Ein schwarzer Sonnenschirm, innen lila schimmernd, mit Stahlkeltchen, gestern vom Pfau bis ans Wallthor verloren. Der redliche Finder wird gebeten, denselben Neuenweg B. 183 bei Hermann Kraft abzugeben.__ 5543) Ein gewandter Knabe findet außer der Schulzeit Beschäftigung. ____________Ioh. Zufall, Zinngießer. 5502) Bohnen-Maschine zu verleihen. Mühlgasse D. 84. 5530) Ein Portemonnaie mit Inhalt gefunden. Näheres bei der Exped. d. Bl. 5529) Während der Ferien ertheile Nachhülfe und Privatunterricht im Französischen, Englischen und in den übrigen Schulfächern. Lehrer W. Plaut. 5535) Ein stud. ist bereit, Schülern Privatstunden zu ertheilen. Näheres ____________________B. 72, Hinterhaus. 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