1 Jkden Nachmittag ®ditn die CE Pfz., an ben (2847 Comite. m Tterv." iils abzuruten. Direc* 010 all besonderer i Morgen 8 Uhr essliche Gattin, rbliebenen. r vom Slerbe- (2863 >n und Winterstoffe dtts dazu -eeignM nikrschaden oerfichrri) rcfp. llcbersommr- rit angenommen. ucht , b A 100 ®'i fS a M d!< ®EP' t »*1 g d<^ 11*« -y rApÄ 5> *./«■* d i jfWi. jg «pril- Str. SS. Samstag den 24. April 1880. Kichener Mutiger Ayeige- ui Amtsblatt flr Kn Kreis Gießen. >. »«"»-- -«»- >- ?*w?gT In nt t f i $ e r HHeik. Gießen, am 21. April 1880. Betreffend: Sicherung der Kirchern, Pfarr- und Schulbesoldungskopitalien. Das Großhcrzogliche Kreisamt Gießen an die evangelischen Kirchenvorstände. Das in rubrtcirtem Betreff erschienene Amtsblatt Großherzoglichen Oberconsistoriums Nr. XI vom 13. d. Mts. erhalten Sie mit nächster Post zur Kenntnißnahme und Nachachtung. Dr. Bookman n. Deutschland. Darmstadt, 20. April. Laut telegraphischer Nachricht traf heute Prinz Heinrich von Battenberg, von einer größeren Reise im Orient zurück- kehrend, zum Besuche bei seinem Bruder, dem Fürsten von Bulgarien, in Sofia ein. Berlin, 21. April. Die „Voss. Ztg." schreibt: Dem Vernehmen nach wird der Antrag Klotz, den Reichskanzler zu ersuchen, baldthunlichst Ermittelungen darüber anstellen zu lassen, tnwiemeit die neu eingeführten Gerichts- kosten-Torife geeignet sind, auf die Rechtspflege durch Vertheuerung störend einzuwirken, sowie vom Ergabt iß dieser Ermittelungen dem Reichstage Kemitniß zu geben, bei der Reichsregieruyg eine günstige Aufnahme finden. Es ist dies um so mehr zu erwarten, da selbst der preußische Justizminister Dr. Friedberg, der an der Abfaffung des deutschen Gerichtskosten-Gesetzes betheiligt gewesen, in der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 11. Januar d. Js. erklärt hat, daß das Reich bei der Abmessung der Gebührensätze mit Rücksicht auf die um günstige Finanzlage der meisten deutschen Staaten und in der Voraussetzung, daß später leichter sein werde, die Gebührensätze hecabzusetzen, als zu erhöhen, in manchen Punkten zu hoch ergriffen habe. Die in dem Klotz'schen Anträge geforderten Elmtttelungen werden um so leichter zu bewirken sein, als bereits in Preußen, dem größten Theile des Reiches, die Gerichte Anweisung erholten haben, durch eine vergleichende Zusammenstellung der jetzt liqui- dirten Kosten mit den früheren an der Hand der Erfahrung festzustellen, inwieweit die in der Presse und in den Kammern der größten Bundesstaaten laut gewordene Klage über die Höhe der gegenwärtigen Gerichtskosten begründet sei. — Nach der am 1. September d. Js. in Kraft tretenden Reichsverordnung vom 7. Januar d. Js. wegen Verhütung des Zusammenstoßens von Schiffen haben die Dampf- und Segelschiffe auf See und auf d?n mit der See im Zusammenhänge von Seeschiffen befahrenen Binnengewässern zum Signaltfiren bei Nebel, dickem Wetter und Schneefall ein wirksames Nebelhorn zu führen, welches durch einen Blasebalg oder eine andere mechanische Vorrichtung geblasen wird. Gemäß ministerieller Anordnung sollen alle vorhandenen Arten solcher Nebelhörner geprüft und das am zweckmäßigsten befundene Horn soll dem schifffahrttreibenden Publikum amtlich empfohlen werden. Zu dem Ende findet bei der Direction der deutschen Seewarte in Hamburg eine Prüfung solcher Nebelhörner statt, zu welcher alle Fabrikanten um Einreichung dieser ihrer Fabrikate ausgefordert werden sollen. Die Prüfung wird etwa am 1. Juni d. Js. abgeschloffeu werden. Berlin, 21. April. Die „Grenzboten" klagen über eingerissene Dis- ciplinlosigkeit unter den preußischen Beamten. Bei der häufigen langen Entferntheit des Reichskanzlers von den Geschäften sei eine Art von Republik im polnischen Sinne entstanden. „Vortragende Räthe, deren Ansicht der Vorstand ihres Departements nicht approbirt und adoptirt hat, oder auch Minister, die von den Anschauungen und Plänen des Kanzlers abweichen, versuchen, als ob das selbstverständlich, ihre Gedanken durchzusetzen, und daß dies der oberste Leiter der Regierung deö Kaisers und Königs nicht gestatten kann, liegt auf der Hand. König Stephan gegen König Wilhelm geht nicht." Und an anderer Stelle noch deutlicher fast: „Es hat sich bet der häufigen Abwesenheit des Kanzlers unter einem Theile der preußischen Beamten ein Zustand herausgebildet, der an vollständige Discipltnlostgkett grenzt und wenn es wahr ist, daß der Fürst sich geäußert, daß eS ihm ohne sofortige Stellung der Cabinets- srage fast niemals gelinge, seiner berechtigten Autorität Gehör und Beachtung zu verschaffen, so ist auf diesem Gebiete Remedur gewiß ganz unentbehrlich, wenn nicht das Ansehen des Bundesrathes und des Präsidiums in demselben unwiederbringlichen Schaden erleiden soll. Der Bundesrath kann keine freie Versammlung werden, die jeder Ministertalbeamte ohne Vollmacht betreten kann, um dort nach seinem Ermessen und Belieben seine persönliche Meinung über die oder jene Frage vorzutragen und geltend zu machen." — Der Bundesrath wird morgen Nachmittag eine Plenarsitzung abhal- hn, deren Tagesordnung dem Vernehmen nach etliche Punkte von Wichtigkeit enthält. Abgesehen von der ersten Berathung der Anträge der Referenten zu dem Anträge Preußens, betr. die Revision der Geschäftsordnung des Bundes- ratheS, wird es sich um die Einbringung, bezw. geschäftliche Behandlung verschiedener neuer Vorlagen handeln, u. A., betr. den Entwurf etneS Gesetzes über die Besteuerung der zum Militärdienst nicht herangezogenen Wehrpflichtigen, und etuln Antrag Preußens, betr. die Einverleibung der Stadt Altona und eines Theiles der Hamburgischen Vorstadt L>t. Pauli in das Zollgebiet. So hätten sich denn die seit Monaten Dei&reitcten Angaben über die beabsichtigte Einführung einer Wehrsteuer bewahrheitet, deren erste Mittheilung an dieser Stelle zur Zeit von der osficiösen Presse als „Phantasiegebilde sensa- tionölustiger Correspondenten" bezeichnet worden waren. In parlamentarischen Kreisen, denen wir auch die folgenden Mitthetlungen entnehmen, wußte man vor einiger Zeit bereits, daß der Entwurf den Regierungen zur Begutachtung zugegangen uni) dort mancherlei Bedenken begegnet sei. Man wollte ferner wiffen, daß der Ertrag damals aus 17 Millionen veranschlagt und dazu bestimmt war, den Mehraufwand durch die jetzt angenommene Mtlitärgesetz- Novelle zu decken. Wie wett diese letzteren Angaben zutreffen, bleibe dahingestellt. Jetzt wird behauptet, der Entwurf veranschlage den Ertrag der Wehi- steuer auf rund 10 Mill. er bezüglichen Aufschrift versehen, längstens bis Donnerstag den 29. d. Mts., Dormittags 10 Uhr einzureichen, in welchem Termine die Eröffnung derselben in Gegenwart der §twa erschienene« Submittenten statt- stnden wird. Gießen, 23. April 1880. Großh. Kreisbauamt Gießen. 2887) Holzapfel._________ Submission Bei der unterzeichneten Bürgermei- sterei sollen ca. 230 Centner Cichen-Mrinde gum Verkauf kommen. Der Verkauf «erfolgt im Wege der öffentlichen Submission. Gebote, versiegelt mit der Aufschrift: „Gebote auf Eichenloh- winde", sind bis zum 2. Mai d. I. Lei der unterzeichneten Behörde abzugeben. Bergheim, den 20. April 1880. Großh. Bürgermeisterei Bergheim. 2856) Eichenauer. Allgemeiner Anzeiger. 2895) Die zur morgigen feierlichen Uebergabc des neuen Universitätsgebäudes eingeladenen Personen werden ersucht, den Eingang auf der Rückseite des östlichen Flügels zu benutzen. Zugleich wird bekannt gemacht, daß das Gebäude Nachmittags nach beendeter Feier, sowie Sonntags über bis Abends 6 Uhr dem Publikum zur Ansicht offen stehen wird. Gießen, den 23. April 1880. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. __Holzapfel.__________________________ Bekanntmachung. Das Realschulgeld pro I. Quartal 1880 kann in den nächsten acht Tagen, an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten bezahlt werden. Gießen, den 20. April 1880. Der Rechner der Großh. Realschulkaffe. 2842) Enders, Stadtrentmeister. Gemeinde Albacl». Es wird der Umgegend hiermit zur Kenntniß gebracht, daß der neue Rechner heute in sein Amt eingetreten ist, und daß Jeder, der noch Zahlung in die Gemetndekaffe zu leisten hat, bis zum 28. April d. I. dieselbe abführen kann. Nach diesem Termin wird Zwangsverfahren vorgehen, ohne daß eine nochmalige Mahnung erfolgt. Alb ach, am 20. April 1880. Großherzogltche Bürgermeisterei Albach. 2854)___________________________________Schäfer._____________ Holzversteigerung in der Großherzoglichen Oberförsterei Treis a. d. Lda. Montag den 26. d. Mts. werden versteigert: I-, von Morgens 8 Uhr an: aus den Districten Oberfeilbach, Riede^feilbach, Aspenstrauch und Neuenwald (links der Lumda): 1 nn Buchen- und 3 rm Eichenscheiter, 115 „ Buchen-, 53 rm Eichen- und 4 rm Nadel Knüppel, 1280 „ Buchen- und 105 rm Eichen-Stammreiser, sowie 480 rm Eichen- und Nadel'Reisig. Zusammenkunft im District Oberseilbach bet Holznummer 350 zunächst des Großen-Busecker und Treffer Gemarkungsgrenzwegs, woselbst sämmt- liches Holz zum Ausgebot kommt. Die Reiser in Haufen a 10 rm sind in ganzer Holzlänge und größtentheils zu Flechtwerk, Fachgerten 2c. besonders geeignet. II., von Mittags 1 Uhr an: aus den Districten Buchwald, Hainbuch, Scheid, Alteunnec re. (rechts der Lumda): 19 Stück Eichenstämme von 22—32 cm Durchmesser und 4—8 m Länge mit 4,33 cbm, 207 Stück Nadelstämme von 15—28 cm Durchmesser und 7—14 m Länge mit 40,69 cbm, 8 Stück Nadsslstangeu von 10 cm Durchm. u. 8 m Länge mit 0,50 cbm, 2 rm Buchen-, 20 rm Eichen- und 6 rm Nadel Scheiter, 22 „ Eichen-, 73 rm Nadel- und 3 rm Aspen-Knüppel, 60 „ Eichen- und 275 Nadel-Reisig. Zusammenkunft im District Brrchwald zunächst der Chauffee, woselbst mit dem Ausgebot der Eichstämme begonnen wird. Treis a. d. Lda., den 19. April 1880. Srofihmoaltdje Oberförsterei Treis a. d. Lda. 2828)_____________ Amendt._________________ NelMgeruligsanzeige. 2752) Dienstag den 27. und Mittwoch den 28. d. M., von Mittags 1 Uhr an, läßt Unterzeichneter im Saale des Gastwirth Bramw die verfallenen Pfänder gegen Baarzahlung öffentlich versteigern. Die Pfänder können noch bis zum 24. d. M. ausgelöst oder prolongirt werden. K. Grünebaum. Englische Dampf-Dresch-Maschinen, deren wir schon an 100 Satz abgesetzt haben; in Paris mit der goldenen Medaille prämiert sind, halten grosses Lager und liefern unter Garantie mit Zahlungserlciohterungen. — Kleine Dampf-Dresch-Maschinen von Rmk. 2450. an. (2676 PH. MAYFARTH & Co., Maschinenfabrik in Frankfurt a. M. in allen Sorten, empfiehlt in stets AlMkllUWUffkl frischer Füllung 1859) Emil Fischbach. Mittwoch den 28. April d. I. von Nachmittags 4 Uhr an, sollen die Ausputzreiser und abgängigen Bäume auf den Schooren, in den Anlagen, am Schiffenberger und Wtesecker- weg, im ehemals Oßwald'schen Garten rc. öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist auf der Schoor am Asterweg. Gießen, 23. April 1880. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 2893)_____A. Bramm.__________ Versteigerung von Straftenarbeiterr. Die Handarbeiten auf nachbenannten Straßen sollen Montag den 26. April, Vormittags 10 Uhr, zu Gießen in dem Bramm'schen Wirths- locale an die Wenigstfordernden versteigert werden 1) für die Straße Gießen-Groß-Linden von Abtheilung No. 11 bis 24. 2) für die Straße Gießen-Reiskirchen von Abtheilung No. 2 bis 10, und Abtheilung No. 43 bis 54. Die resp. Großherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, diese Versteigerungen im Interesse ihrer Gemeinde besonders bekannt machen zu lassen. Gießen, den 22. April 1880. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Vertretung: M. Wahl, ______Großherz. Kreisbauaufseher. (2885 Holzversteigerung im Wiefecker Gemeindewald. Dienstag den 27. ds. Ms., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Gemeindewald, District Heegwald, nachstehendes Holz versteigert werden: 65 Eichen-Stämme, 0,76 cbm haltend, 370 Eichen-Stangen (sämmtlich zu Werkholz geeignet). Wieseck, den 21. April 1880. Großherzogltche Bürgermeisterei Lang. 2880)_______Lang.____________ Montag den 26. d. M., Mittags 1 Uhr, lasse ich meine in günstiger Lage liegende Bäckerei, bestehend in Haue-, Scheuer und Stallung, geräumigem Holzplatz und Garten, wegzugshalber aus hiesigem Rathhaus öffentlich meistbietend versteigern. Lollar, den 23. April 1880. 2892) Fr. En», Lollar. A eilgebotenes. 2759) Eine gute Hobelbank ist zu oev kaufen im PromenadehauS._________ Fätent-Gasöl- Kochapparate, geruchlos brenneuv uub mcht schwärzend, empfiehlt in schöner Auswahl zu billigsten Preisen (2883 August Kröll, Seltcrsweg. Vorzügl. Aepfelvvein empfiehlt (1874 C Roth, Neue Baue. " Neue Z öpfe" von gutem Schnitthaar, 6 Neuloth schwer, ver Stück von 3 an, verkauft unter Garantie. 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