f or stand. kleine. tot ÄMrche. « ben Worten «rche, ®ibtn in b(8 81« *' torlhf) 2 NW ” «"iS Vorstand. fettig Sitgens- Vereinssatzungen ^ännerabtheilung. urnwart. t Mtigcn. "TTgStS6<»' iott gesucht. —i ■r de» Gy«n^ ttundli-b- Au, ,,r kleinen S-- Qbefct»'^^ ZLKZL ,"ä5>"ü* ’ wirb iSl d-L'L'i« «*i । •v>jS5 11871 iM»%___ 0 E'^-e«'"' , «»«“'g’etra“* . k. yiljabtti. mbtT^tn^ mvMte l fltut Baue Mi» »5 yamihinloßis uni» t m veimielhen. rurnweg Bit B- ifo 7, Mittwoch den 24. März 18SO» Kreßener ^meraer MlSk- Md Amtsblatt sm itn Kreis Gießen. -------------------------------------------------------------------------------------------- ■ ■ Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Redacttorrsbureaitr iSckulNrakeL 18 Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. $ $ bie Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Expcditionsbirrcan: f ß ' ' — ———— Eine Etappe zum Culturfrieden. Pius IX. war ein Idealist, Leo XIII. ist an Realpolitiker, jener war Pnncipienreiter, dieser ist D'plomat. Der Vorgänger Sr. Heiligkeit auf dem Stuhle Petri lebte in grundsätzlicher Feindschaft mit dem modernen Staate, und namentlich in seinen letzten Lebensjahren war er von der Sucht geplagt, urbi et orbi immer und immer wieder in das Gedächtniß zu rufen, daß das Heil der Welt nur vom Vatikane auSgehen könne, daß die römische Curie allein im Besitze aller Wahrheiten und Heilmittel aller politischen und socialen Noth sei, daß alle Fürsten der Welt dem Papste unterthan seien, alle Menschen, ob Gläubige oder Ketzer, mindestens mit ihren Seelen dem Papste gehörten, und daß alle Gesetze, denen dir Papst nicht zustimme, nur Kinder Belials seien. Die Encykliken jagten sich und um was es sich auch handelte, immer ertönte das Anathema. Der Pontifex der römisch-katholischen Christenheit Leo XIII. ist dagegen ein kluger und vorsichtiger Mann, und wenn er auch für die abgestorbene Philosophie des Thomas von Aquino schwärmt, so hält er es doch noch viel mehr mit dem Worte des Apostels Paulus: Schicket Euch in die Zeit! Er hält nur bann Reden und schreibt nur dann Briefe, wenn er einer brennenden Frage näher tritt und einen praktischen Zweck im Auge hat. Mit einem solchen Manne läßt sich unterhandeln, und schon damit ist die Möglichkeit eines Friedensschlusses gegeben. Die Verhandlungen der preußischen Regierung mit dem Vatikan haben den Papst bewogen, ein sehr bemerkenswerthes Schriftstück zu publiciren. Zum ersten Male äußert sich der Papst über die Art und Weise der Beilegung des Culturkampfes, und dies ist der beste Beweis, daß die Frieoens- Unterhandlungen weit gediehen sind. Das an den „ehrwürdigen Bruder , den seines Amtes entsetzten und irgendwo im Auslande sich aushaltenden Erzbischof Paulus Melchers von Köln gerichtete Schriftstück bekundet unzweifelhaft den guten Willen des Papstes, den kirchlichen Frieden herbüzuführen. Das „Non possumus“ ist aufgegeben, nachdem sich nirgends „das Steinchen" losgelöst hat, um Deutschland zu zerschmettern. Leo XIII. giebt seine Einwilligung zu einer der wesentlichsten Forderungen des Staates an die Kirche, denn die „Anzeigepflicht der Geistlichkeit" wird zugestanden wäh- rend sie bisher als eine Schmälerung der Rechte der Kirche galt. Allerdings will der Papst diese Anzeigepflicht, die Namhaftmachung der Priester von der canonischen Institution bei der Staatsbehörde nur dulden, nicht gebieten, aber der Wunsch deS Papstes wird bald für die Gläubigen Befehl fern- Wir wissen heute noch nicht, ob die Curie nun von Fall zu Fall nachgeben wird, oder ob sie immer erst eine Gegenconcession des Staates abwarten wird. Aber der Bann ist gebrochen. Der Staat wird auch das Möglichste thun, um das Entgegenkommen aus andern Gebieten zu fördern, und er braucht deshalb nicht nach Canosia zu gehen. Der kirchliche Frieden rückt näher. Dauernd m:rb er aber nur sein, wenn beide Theile aufrichtig handeln, wenn von der Kirche den Staats- gesetzen ohne jesuitische reservatio mentalis gehorcht wird. Immerhin bleibt für alle Zeiten das Vorgehen des Papstes denkwürdig. Rom geht über das Centrum zur Tagesordnung über, welches stets hervorhob, daß die Kirche nicht nachgeben kann. Man sieht aber aus der neuesten Kundgebung des Papstes, daß die Kirche nachgeben kann, wenn sie nur will! einem Fachrnanne." Dieser Fachmann, jedenfalls ein höherer Osstcer.- beur- theilt die Vorlage vom militär-technischen Standpunkt und kommt in überaus klaren Auseinandersetzungen zu dem Ergebniß, daß eine Reihe von Verbeffe- rungen und Erleichterungen für die Fußtruppen vorausgesetzt (Concentration der Oeconomie-Handwerker in größeren Werkstätten; Desrellmg von allen Burschen- und Ordonnanzgestellungen außerhalb ihres eigenen Verbandes, Beschränkung des Commandos zum Garnison,Arbeitsdienste; Einschränkung des Garnison-Wachtdienstes), in einem Zeitraum von zwei Jahren durch continuir- ließe Ausbildung ein bester er Diö ciplinar- und Ausbildungszustand der zur Entlassung kämmenden Mannschaft garantirt ist, als bet einer dreijährigen, mit vielen Unterbrechungen und Abstufungen beladenen Dienstzeit erreicht wnd, - daß ferner, nach Einführung der zweigliederigen Formation anstatt der dreigliederigen, für die von allem lästigen Nebenwerk befreite Ausbildung der Infanterie zwei Jahre zu viel sind, und daß man in zwanzig Monaten (An- fangs Februar bis incl. September des nächsten Jahres) „ebenso gut eine sichere, gefechtsmäßige Ausbildung vollsühren, sowie außerdem dem Anspruch an Parademäßigkeit der Truppen genügen kann." Bet zwei Indien Dienstzeit kommt der Versasier auf einen Frtedenspräsenzstand von 345,000 Mann statt 401,000, und wenn die Verstärkung nach der neuen Vorlage angenommen wird, 366,000 statt 426,000 Mann. Berlin, 21. März. Von verschiedenen Seiten läuft die Nachricht ein und findet auch in bundesräthlichen Kreisen Glauben , daß der Reichstag zu einer Herbstsessivn einberusen werden solle, um die Einführung des Tabak. Monopols zu genehmigen. Sicher ist, daß Fürst Bismarck sein „letztes Ideal nicht ausaegcben hat, sondern den Entwurf zu einer Vorlage wegen des Tabak- Monopols ausarbeiten läßt. Die Brausteuer kann als verworfen betrachtet werden und auch die Quittungssteuer hat glücklicherweise wenig Aussicht, an- genommen zu werden. Glücklicherweise, sagen wir, denn diese Steuer, deren Ertrag psennigweise zusammengebracht werden muß, ist außerordentlich belästigend und für das deutsche Publikum ungewohnt. Der Reichskanzler legt auch wenig Gewicht auf diese kleinen Steuern, welche doch nicht htnretchen, um die Kasten sür den Militäretat zu füllen. Er sagt, er brauch- eine große Steuer, und dazu eigne sich nur der Tabak. Freilich wird die Vorbereitung und Einführung des Tabakmonopols große Umstände und Kosten machen und wahrend mehrerer Jahre weit hinter den Berechnungen unserer Monopolisten zurück- bleiben. Indessen betrachtet der Reichskanzler das Tabakmonopol auch aus dem politischen Gesichtspunkt. Das deutsche Reich scheint ihm noch zu sehr in der Idee zu bestehen, und namentlich in Bayern und Württemberg erinnert außer einigen Retchsbankbeamten kaum irgend etwas an das deutsche Reich. Das Tabakmonvpol wird eine große Anzahl von Beamten und Unterbeamten und eine großartige Verwaltung in allen Theilen Deutschlands nöthig mache». Aus ähnlicher Absicht begünstigt Bismarck Alles, was als Klammer des Reiches dienen kann. Jndestcn werden die volkswirthschaftlichen Bedenken in den Augen der liberalen Parteien schwerlich durch solche politische Rücksichten ge- hoben werden. Schweiz. Bern 20. März. Die von Osficteren etnberuscne Volksversammlung wegen der Landesbefestigungsfrage fand am 15 ds. in Bern statt. Die stimmig angenommenen Resolutionen lauten: ,,i) Alle Opfer für Vermehrung unserer Wehrkraft werden dem Lande erst dann von Nutzen sein, wenn wir durch geeignete Vorkehrungen die wichtigeren Einfahrtstraßen befestigen> und dadurch eine feindliche Ueberrumpelung verhüten und die Wehrkraft unserer Landwehr erhöhen. 2) Die Befestigung unserer Grenze ist ein Gebot der Nothwehr und der Selbsterhaltung. 3) Durch Unterlaffung derselben werden sich diejenigen, welche in ihrer Stellung dazu berufen sind, die Unabhängigke t des Landes zu wahren, eine schwere Verantwortltchke t aufburden. 4) Di- Versammlung hofft, daß die eidgenössischen Näthe di- .wthwen g-n Cr ^ für eine rationelle Landesbesestigung uno Beschaffung t>on, bewilligen werden, jedoch ohne Schmälerung der für die übrigen militärischen Zwecke, insbesondere für Ausrüstung und Bewaffnung der Truppen ersorder- ltchen Summen und spricht ihrerseits die Bereitwilligkeit aus, die erforderlichen Opfer zu bringen." Italien. Sttom 22 März. Bei der Soträe des deutschen Botschafters v. Keudell zur G7burtStagsf'°ier des Kaisers Wilhelm hielt der Botschafter -in- längere Rede 'worin er an die Jug.ndjahr. des Kaisers und den wohfthuenden E.n- stütz erinnerte, welchen die Königin Luis- auf dir Erziehung des Sohnes aus- geübt. Der Kaiser folge noch heute den von der Mutter eingeprägten Grund- Feutschland. Darmstadt, 22. März. Die erste Kammer der Stände wird voraussichtlich in der zweiten Woche nach Ostern zusammentreten. Berlin, 20. März. Mit dem Anfang des nächsten Monats treten im Poslverkehr zwischen Deutschland und Dänemark verschiedene Erleichterungen und Verbefferungen ein. Die Zeitungsüberweisung wird gleichfalls eingeführt. Alle Pakete bis zu 5kg müssen srarckirt abgehen. — Die Einfuhr von Bäumen, Früchten und Samenkörnern ausländischer Herkunft ist, amtlicher Mittbeilung nach, nach allen Provinzen der Türket verboten. — Der Reichs- kanzler verkündet, daß dem Dr. med. Herzog Karl Theodor von Bayern, königlicher Hoheit, unter Brfteiung von der In der Gewerbeordnung vorge- schrlebeneit ärztlichen Prüfung die Approbation als Arzt -rth-ilt ist. - D- Einnahmen an Zöllen und Verbrauchssteuern n den Monaten vom 1- Ap l vorigen bis Ende Februar dieses Jahres bat im Vergleich zum gleichen Zett- raume des Vorjahres der R-ichskaff- -in Mehr von über 38>/, Mtll. Mark gebracht. Ein- Verminderung wieS nur di- Brausteuer aus - Unter den Reichstags-Abgeordneten, di- flch mit der Militärfrage beschäftigen, erregt gebührendes Aussehen «ine soeben erschienene anonyme Bro- schüre: „Die neu-Reichs-Mtlttärvorlage. Unpart-Usche Betrachtungen von äs ,äs Gießen, am 20. März 1880. Großherzogliches Kreisamt Gießen. p vr. Boekmann. t 9 — Das Generalpostamt erläßt eine anerkennenswerthe Verfügung, die wie folgt beginnt: 2319 1188 ES jede veS mit un- Spanien. Das Journal „El Liberal" glaubt, daß eine Staaten in Marokko sich bald als dringlich über neue gegen Juden begangene Excrffe. — 1081 1125 1787 1056 3681 Die Gesandten Frankreichs, Italiens und Portugals haben gegen die Wetge. rung des Sultans von Marokko, die Naturalisation marokkanischer Unter» thanen in fremden Staaten anzuerkennen, protestirt. Madrid, 20. März. Intervention der europäischen erweise. Das Blatt berichtet säßen, welche man in die Worte zusammenfaffen könne, daß das Gute nur durch das Zusammenwirken aller Guten erreichbar sei. Der Botschafter hob ferner hervor, daß der Kaiser den Frieden wolle; dieser sei das Ziel Seiner Politik. Der Botschafter bemerkte sodann, seiner Ansicht nach sei durchaus keine Wahrscheinlichkeit, daß der Frieden gestört werden könne, denn die bewunderungswürdige Organisation der Streitkräfte Deutschlands werde nirgends den Wunsch und die Hoffnung erwecken, Deutschland mit Zortheil angrrifen zu können. Schließlich berührte Redner die innere Politik Deutschlands und drückte den Wunsch aus, der Kaiser möge Seinen sehnlichsten Wunsch erfüllt sehen, den Wunsch, der Nation den vollen und ganzen Frieden zu geben, nachdem Er dieselbe zu ruhmvoller Einheit geführt. 8 A A A Ä A, toi V w lgjj)_ Hchver Mittwocb von Vorau ftmmfn im 8o'- Wict Menst filzende Bau- ui zur öffentlichen 2 156 Ztchen'Stä enthaltend, 4 Buchen-Lt enthaltmd, 9 Biiken'St mihaltend, 84 Nadel-Sti enthaltend 2 ErleN'Sti 2t BucheN'T enthalten! 557 Fichteu'T fm enthat 640 MlM enthaltend. Die Pchen-T Skanzeu sind vi tat, betete tty« 'Literbäumen, ßangen. Die Zusarnm in den Diftric Nähe des Ten Nach Beend Tutifl kommen Kelche ganz n lagern zum Äui circa 5 Mr. mittleren Durit Diese Sttai borhrr aus fc toerben. Telegraphische Depeschen. Wagrrer's telegr. Correfpoudenr • Bureau. Berlin, 22. März. Die Feier des kaiserlichen Geburtstages wurde durch einen Choral eingeleitet, welcher vom Trompeter Corps eines Kaoallerie- Regimentes von der Kuppel der Schloßcapelle zur Reveillezett geblasen wurde. Der Kaiser beging den Tag in voller Frische und Rüstigkeit und nahm in der achten Morgenstunde in voller Uniform die Glückwünsche Seiner nächsten Umgebung entgegen. Darauf befeuntrten die Majestäten mit den Großh. Baden'- schen Herrschaften. Um halb 11 Uhr erschienen die Prinzen, Prinzessinnen und fremden Fürstlichkeiten zur Gratulation, um 11 Uhr der gesammte königliche Hof, Nachmittags 1 Uhr die Botschafter. Später findet bei den Majestäten Familientafel statt. Der heute zum Hauptmann beförderte Prinz Wilhelm reist Abends 10 Uhr nach England ab zum Besuche des Prinzen Christian von Augusten« bürg, bei welchem sich die Prinzessin Auguste Victoria von Augustenburg befindet, und kehrt am 31. März nach Potsdam zurück. — Der Kronprinz begibt fich zur Begrüßung der Königin Victoria demnächst nach Baden-Baden und sodann mit der Königin Victoria nach Darmstadt zu den Einsegnungs- Feierlichkeiten. — Der russische Botschafter in Paris, Fürst Orloff, gedenkt bis Freitag hier zu bleiben; derselbe wurde heute Nachmittag vom Kaiser in Audienz empfangen. — Bratiano ist gestern Abend nach Neuwied abgereist und geht von da nach Paris. Konstantinopel, 22. März. Als der Großsherif von Mekka am 14. März in Djeddah einzog, wurde er von einem als Derwisch gekleideten Individuum durch Dolchstiche verwundet. Derselbe ist gestern gestorben. In einer Depesche an Layard wird der Mörder als ein persischer Fanatiker bezeichnet. Die Pforte erhielt noch keine Nachrichten. Paris, 22. März. Die Mitthetlung der „Hefl. Morgenztg.", in dem hiesten Hause „Au bon Marchs" seien durch türkische Teppiche die Menschen- blättern und Pest eingeschleppt und bereits mehrere Todesfälle unter den Angestellten des Hauses vorgekommen, wird von der „Agence Havas" für vollständig unbegründet erklärt. Konstantinopel, 22. März. Die ärztliche Commission erklärte den Mörder Komaroff's für unzurechnungsfähig. Aus Antrag der Pforte wurde die russische Botschaft von der russischen Regierung ermächtigt, einen Delegirten den Verhandlungen des Kriegsgerichtes beiwohnen zu laffen. Lokales. Gießen, 23. März. Bei unserem gestrigen Referate über die Feier des Geburtsfestes Seiner Majestät des Kaisers haben wir vergesten, auch einer Feier desselben, welche auf dem Lenz'schen Felsenkellcr stattfand, zu gedenken. Dortselbst versammelten sich, wie alljährlich, eine Anzahl Bürger und Beamten, um das bohe Geburtßfest würdig zu feiern. Daß dabei ein kräftiges Hock auf unseren allverehrten Kaiser Wilhelm ausgebracht worden, bedarf wohl keiner besonderen Erwähnung. Gießen, 23. März. sSchwurgerichtsverhandlUNg.j In der gestrigen Sitzung kam die Anklagesache gegen Heinrich Konrad Eberhard von Ober - Schmitten wegen Raubs zur Verhandlung. Johannes Löber III. von Rainrod war am 20. September 1879 in Echzell gewesen, hatte inner daselbst in Diensten stebenden Tochter ein Paar Schuhe gebracht und von deren Dienstherrin 6 X in zwei Thalerstücken erhalten — lieber trat am Nachmittage des 20. September seine Rückreise an und kehrte unterwegs bei Wirth Kirchhof in Ober-Schmitten ein. Er traf in dieser Wirtschaft mehrere Rainröder «Männer, sowie einen Fuhrmann von Eichelsdorf an. welcher mit seinem Wagen vor der Wirtbschaft hielt Löber und die Rainröder Leute beabsicktigren mit dem Fuhrmann bis nach Eickelsdorf zu fahren, da indessen Ersterer etwas zögerte und der Fuhrmann rasck abfuhr, so blieb Löber zurück. — Er hielt sich noch etwa eine Viertelstunde in der Kirchhof'schen Wirtschaft auf und bot ihm hier der Angeschuldlgte seine Begleitung an Löber lehnte die Begleitung ab, Eberhard drängte sich jeoock förmlich dazu und verließen sie gemeinsam die Wirthschaft. - Unterwegs merkte Löber, daß Eberhard den Branntwein spürte und forderte denselben wiederholt zur Rückkehr auf. Angeschuldigter blieb nun zurück und ging Löber ohne sich umzusehcn seines Wegs weiter Als Löber eine Strecke gegangen und an eine Stelle gekommen war, wo die Chaussee eine Krümmung macht, kam von -er rechten Seite der Chausiee eine Mannsperson, in welcher er den Angeschuldigten erkannt haben will, auf ihn zu, warf ihn ohne wetteres nieder so vaß er mit dem Kopfe in den Ebausieegrabrn zu liegen kam, kniete sich auf ihn, griff ihm sofort in seine rechte Hosensasche, in welcher er seine Pfeife und sein Geld lose stecken hatte und lief dann eiligst davon. Löber erhob sich wieder von der Erbe und gewahrte, daß ihm die zwei Thalerstücke fehlten. Er ging nun, nachdem er sich von seinem Schrecken einigermaßen erholt hatte, nach Ober-Schmitten zurück und machte hier von dem Vorfall Anzeige Eberhard wurde in Untersuchung gezogen und in Haft genommen. Die Geschworenen hielten sich von der Schuld des Angeklagten jedoch nicht für überzeugt und sprachen das „Nichtschuldtg" aus, worauf der Gerichtshof seine Freisprechung verfügte. Die diesmalige Schwurgerichts-Periode ist mit dieser Verhandlung beendet. Gießen, 23. März Dom 15. bis 20. März batte in den Reeurrenshospitälern zu Gießen nur ein Zugang statt, und es verblieben 26 Kranke (21 M., 5 9B.); die Gesammtzabl der dort in Behandlung gekommenen Kranken beläuft sich nunmehr auf 190 (168 M., 22 W.) die Zahl der Verstorbenen auf 17 (15 M, 2 W.j. — Im Recurrenshospital zu Friedberg gingen zu 3 Kranke, genesen ab 2 und es verblieb ein Stand von 22; die Gesammtzahl der dort aufgenommencn Kranken betrug 75, wovon 5 verstarben — Einzelne Fälle von Rückfallfieber wurden neuerdings gemeldet aus Lauterback und vom Hof Eisenbach, woselbst die Krankheit durch einen zugereisten Taglöhner eingeschleppt worden war. (D. Ztg.) — sB er i ch ti gung.j In der letzten Sonntags Nummer bitten wir szei den Quittungen für Beiträge der Herberge zu lesen A. von Harnier anstatt von Hornier und in der Totalsumme anstatt 3447 X 40 — 4347 X 40 H. Der Druckfehlerteufel hat hier die wohltbätige Summe verringern wollen, was jedoch nicht angeht. Vermischtes. Langen, 21. März. Gestern war in der Gegend des Jagdschloffes Wolfsgarten ein großer Waldbrand, der wie wir vernehmen, etwa 50 Morgen Wald zerstört haben soll. — Das Eisenbahn Unglück, das sich am Samstag Vormittag vor dem Bahnhof in Halle a. d. S. zugetragen, batte furchtbare Dimensionen. Der Weichensteller, der seine Weiche falsch bedient, der das Unglück verschuldet hatte, dem der Tod emes halben Dutzend Menschen zur Last fällt, hat sich in seiner Wärterbude erhängt. Er hieß Schrader und hinterläßt Frau und Kinder. Freilich hätte ihn für sein Verschulden eine harte Strafe getroffen und es ist auffallend, daß er vier Stunden nach dem Unglück noch nicht verhaftet war. Seine Fahrlässigkeit wäre ohne Frage mit 5 bis 6 Jahren Gefängniß geahndet worden Die Ursache des Unglücks war, wie Dem „Berl. Bors -Cour." Privatdepeschen aus Halle melden, folgende: Der alle vier Wagenklaffen führende Personenzug der Magdeburg-Halle-Leipziger Strecke i Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn, seit dem 1. Januar in Staatsbetrieb), der um i/2S Uhr Magdeburg verlassen har, sollte um 9 Uhr 57 Minuten in den Bahnhof Halle e»nfahren. Der Bahnhof Halle ist gemeinsames Eigenthum der Berlin-Anhaltischen, der Thüringischen und der Magdeburg Halberstädter Bahn. Die eine Bahnhofsseite dient ausschließlich dem Verkehr der Anhaltischen Bahn, den nach und von Berlin laufenden Zügen und der Thüringischen Bahn, dem Verkehr der Züge nach und von Eisenach, Frankfurt re. Die andere Seite des Perrons und der Geleise dienen dagegen allein dem Verkehr der Magdeburg-HalberstäDter und der längst mit ihr fusionirten Magdeburg-Leipziger-Bahn. Auf jener Magdeburg-Halberstädter Seite nun hat sich der Unfall zugetragen; der große Durchgangsverkehr von Berlin nach Thüringen u. s. w. ist nicht gestört und was die Verkehrsstörung anlangt, so fällt sie wie wir weiter unten erwähnen, auch auf der vom Unglück betroffenen Strecke nicht in's Gewicht. Doch nun endlich zu Dem Unglück selbst. Unmittelbar, wenn der von Halberstadt' kommenDe Zug in Den Bahnhof Halle eingelaufen ist, unD zwar um neun Uhr achtundfünfzig Minuten, verläßt Der Zug von Halle nach Aschersleben, ebenfalls auf der Linie der Magdeburg-HalberstäDter Bahn Den Bahnhof Halle. Der eine Zug läuft auf Dem einen Geleise em, Der onoere verläßt den Bahnhof aus dem Neben-Geleise. Durch die unglückselige Weichenstellung des Schrader liefen die bdDen Züge aufeinander. Die eine Locomotwe wurde zertrümmert, die Waggons thürmten sich hock auf, barsten aufeinander, überscklugen sich unD stürzten zu beiden Seiten des Geleises nieder. In eine ungeheure Trümmerstätte waren die Geleise verwanDelt, auf denen eben noch die beiden Züge standen. Die Passagiere des einen, des eingehenden Zuges, wurden von dem Unglück getroffen, als sie sich eben zum Aussteigen rüsteten, eben am Ziele ihrer Reise waren. Dadurch scheint das Unheil nock größer geworDen zu sein, als wenn die Personen ruhig im Zuge gesessen hätten. Der auslaufende und der einlaufende Zug sollten auf parallel nebeneinander befindlichen Geleisen gehen. Durck die falschen Weichenstellungen wurde der Halber- städter Zug auf das Geleise des Zuges nach Aschersleben gelenkt unD der Zusammenstoß erfolgte infolge dessen im spitzen Winkel Ein Wagen vierter Elaste wurde förmlich zermalmt unD seine Intasien haben auch das größte Contingent zur Zahl der Verwunveten gestellt. Es entstand eine ungeheure Verwirrung, trotzDem man all? eroenkliche Hülfe requirirte, um die Trümmer fortzuschaffen. Unter den Verletzten, die man hervorzog, fand man vier Passagiere sofort als Leichen, mehrere Dutzend Personen, die gequetscht und verwundet waren, brachte man aus den Trümmern hervor oder half denselben aus den halb zertrümmerten Waggons aussteigen, während man die Schwerverwundeten auf Tragbahren und mittelst Wagen in die Klinik in Halle schaffen mußte. In der Klmik fürchtet man, daß von den Schwerwundeten noch mehrere gleichfalls Dem Tove zum Opfer fallen werden. Die Trümmerstätte bot während des gestrigen Tages einen geradezu entsetzlichen Anblick dar. Unter und zwischen den Trümmern der Waggons lagen menschliche Glieder, und neben einem Trümmerhaufen sah man einen öom Rumpfe getrennten Arm Dann wiederum sah man Blutlachen, blutige Fetzen von Kleidern unD zerquetschte Theile menschlicher Körper. Selbst Eisenbahnbeamte - die wohl nicht im Verdacht Der Sentimentalität stehen — waren von diesem Anblick aufs Tiefste erschüttert. Die Betriebs- direetion ordnete an, daß die Züge über den Rangirbahnhof geleitet würden, so daß auch auf der Magdeburg Halberstädter Seite des Halle schen Bahnhofs eine Verkehrsstockung nur für kurze Zeit eintrat. Nock im Laufe des gestrigen Tages hatte man wieder für den nimmer rastenden Verkehr die Bahn frei gemacht und nach stebenstündiger Arbeit, um 53/4 Uhr, war das Geleise, auf dem das Unglück sich ereignete, wieder pajsirbar. Es wurden getödtet: Marie Emelang aus Sönnern, derselben zugehörig Arthur Wiechmann aus Closchwitz bei Wettin, ein unbekannter Mann und eine unbekannte Frau. Schwer verwundet sind: Friedrich Heckt aus Drohnsdorf bei Sandersleben, Auguste Reiche aus Gönnern, Gottfried Ruprecht aus Domnitz bei Nauendorf, Marie Sommer aus Gerbstedt. Friederike Schoch aus Psützdorf bei Gröbzig, Friederike Ermisch aus Rothenburg, Amalie Debitzsch aus Rothenburg, Louis Krüger aus Rothenburg, Robert König aus Bräunrode bei Hettstedt, Albert Wilke aus Oschersleben, Marie Asche, geborene Wille, aus Groß-Oschersleben, Fiau Schliebe, geborene Langguth, aus Trebitz bei (Sönnern, Otto Asche, Sohn der Frau Asche au? Gr.-Oschersleben, Marie Koch aus Wettin, 10 Jahre alt. Leicht verwundet: Fran; Thiele aus Rothenburg, Auguste Wiechmann geb. Preuße aus Clotzschwitz, Käsefabrikant Brecher aus Neutz bei Wettin, Gelbgießer Friedrich Jacob aus Wettin. Nach einem uns noch später zugehenden — aus Halle von 11 Uhr datirten — Telegramme erhöbt sich die Zahl Der schwer Verwundeten noch um 2 auf 16. Das Unglück ist eines der schrecklichsten der letzten Zeit; selbst bet demjenigen zwischen Frankfurt a. M. und Mainz war keine so große Zahl an Todten und Verwundeten zu beklagen " — Vor dem Genuffe ungekochter Milch kann nickt genug gewarnt werden. Die Tuber- kulose unter dem Rindvieh ist viel stärker, als man glaubt unD wird durch den Genuß von roher Milch der Krankdeitsstoff leicht auf Den Menschen übertragen, namentlich ist Dies bei den Kindern der Fall, welche mit Kuhmilch aufgezogen werden. In abgekocht em Zustande ist die Milch vollständig unschädlich. Hanau, 15. März. Heute kam auf hiesigem Standesamt der gewiß seltene Fall vor, daß einem hiesiger Einwohner von seiner mit ihm in erster Ehe lebenden Frau daS 20., schreibe „zwanzigste Kind" geboren wurde, darunter 4 Zwillingspaare. „Obwohl die Postordnung vom 8 März v I. erleichternde Vorschriften bezüglich des Verschlusses der nut der Post zu versendenden gewöhnlichen Packele enthält, so werden in dieser Hinsicht von den Postanstaltcn dock vielfach Anforderungen gestellt, welche über das Maß des Nothwendigen hinausgehen und von dem Publikum als unbegründete Belästigungen empfunden werden. Namentlich wird Versiegelung verlangt, wo sie nickt nothig ist und wo eine Verklebung, ein Verschluß mit Siegelmarken, ober bei sonst gut verpackten und verschnürten Packeten ein zugleich als Aufschrift verwendeter Zettel, bezw bei Kisten, eine feste Vernagelung genügt." wird sodann den Postanstalten anempfohlen, den Einlieferern von gewöhnlichen Packeten Erleichterung, welche sich mit den Anforderungen der Sicherheit der Sendungen selbst und Postdienstes verträgt, zu gewähren. Insbesondere sollen die Vorsteher der Postanstalten Nachdruck darauf halten, daß die Entscheidung darüber, ob ein gewöhnliches Packet wegen ! genügender Verpackung und mangelhaften Verschluffes zurückzuweisen ist, nicht den Unterbeamten überlassen, sondern in jedem einzelnen Falle durch den Beamten der Annahmestelle getroffen werde. Handel und Verkehr. Gießen, 23 März. Auf Dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. X 1.15 bis X 1 25, Hühnereier 2 Stück 10—11 H, Gänseeier per Stück 10 — 11 H, Enteneier 1 Stück 6- 00 Käse per Stück 5 — 9 Käsematte per Stück 3 Erbsen 1 Liter 22 H, Linsen 1 Liter 24 H, Tauben das Paar X 0.9", Hühner per Stück X 1.20—2.00, Hahnen per Stück X 1.50 bis 2.00, Enten per Stück X 2.50—3.00, Kartoffeln per 100 Kilo X 7—8.00, Zwiebeln p. Etr X 15—18, Milch per Liter 16 und 18 H, Ochsenfleisch 66 - 68 per Pfd., Kuh« und Rindfleisch 48 -56 Kalbfleisch 10—46 Hammelfleisch 50 — 70 H, Schweinefleisch 60 H. Frankfurt, 22. März. (Fruchtbericht.), Mehl Nr. 1 X 43, Nr. 2 X 41, Nr. 3 X 35, Nr. 4 X 31, 9?r 5 X 25, Roggenmehl 0/, (Berliner Marke) X 28 50—00, do I (Berliner Marke) X 27.00—00.00, do. II (Berliner Marke) X 20.00—21.00. Weizen effectiv hiesiger ab Bahnhof hier X 24.00 27.0", ab unserer Umgegend X 23.75—24.25, Do. fremder je nach Qualität X. 23.75—24.50, Roggen, je nach Qualität X 19.2 >—20.75, Gerste X 18-2".75, Hafer X 13—16.25, Kohlsamen X 27—29 00, Erbsen X 19—27, Wicken X 16-18, Linsen X 20 -40, Bohnen, weiße. X 23—25, Roggenkleie X —, Weizenkleie, grobe und feine X —, Rüböl, Detail, X 60. Stimmung ruhig. Hauptsächlich gefragt war: —. Dringend offerirt: —. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo ) Frankfurt, 22. März. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Angctrieben waren ecu 350 Ochsen und Stiere, 260 Kühe und Rinder, 280 Kälber und 30" Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 68—70, 2. Qual. X 62—64, Kühe und Rinder 1. Qual. X- 58—60, 2. Qual. X 50—52, Kälber 1. Qual. X 54—55, 2. Qual. 48—50, Hämmel 1 Qual. X 58—60, 2. Qual. X 40 44 per 100 Pfd. Schlachtgewicht. Schweine je nach Qualität das Pfund — H. Au.« 1726 ff 1463 I h >8 Mtmch ,I( Mm Wnto Grund TOt verpacht „Nur SUltkr 220 Mi "'•Ni äS ÄF ÄS-* l»)6"1' 18. Hjjh Berg' Mchbenan 2. Zia" 3, W 4. Schl 5. Glas 6. Wei' 7. Lieft (M VomM Die Otz längstes bis $ s'lizureichen, m erschienenen E - Gießen .% 1389 ! -o u.z, 2863 /«o 1038 Aeßkn, ben 99 M^hcrzogljch^ r-K XS* f’U h ’*'•" SMi ;' “® V18 ukt * dorfer Gemeindewald, D'strtct Rückenstall und Katzengeheeg, JL ii ft ii Trägern Buchen-Derbstangen, zus. 0,54 fm enthaltend, Fichte,-Derbstangen, zus. 25,62 fm enthaltend, Fichten-Retsstangen, zus. 7,99 fm enthaltend. Lichen Arbeiten und Lieferungen 1. Maurerarbeit, . 795 275 210 Die Etchen-Stämme und die Fichten- S langen sind von vorzüglicher Qualität, litztere eignen sich hauptsächlich zu L tterbäumen, Baum- und Bohnenstangen. Die Zusammenkunft ist am Eingang in den Diftricl Kotzengcheeg, in der Nähe des Gemeinde-Steinbruchs. Nach Beendigung dieser Jersteige- ricng kommen roch 9 Pappelstämme, Kelche ganz in der Nähe des Orts lagern zum Ausgebot. Dieselben sind cixca 5 Mtr. lang und haben einen Versteigerung. Mittwoch den 24. dss. Mts., Mittags 1 Uhr, werden in der Hofraithe des Herrn Flett „Gasthaus zum Sckwanen" dahier 2 Kleiderschränke, 1 Waschtisch, ein Nachttisch, eine Kommode, eine Standuhr, eine Bettdecke und zwei Federkissen öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 18. März 1880. 1979) Bühner, Gerichtsvollzieher. 1975) Samstag den 97. März 1880, Morgens 9 Ubr, soll im Schulgebäude zu Burkhardsfelden etn Thetl der den von Grolman ’ fchen Erben zustehenden Grundstücke in den Gemarkungen Burkhardsfelden und Oppenrod im Einzelnen öffentlich meistbietend versteigert werden. Grundbuchsauszüge und Bedingungen können vor dem Termine bei Herrn Rechtsanwalt Dr. Gutsteifch in Gießen und Herrn Gemetnderechner Heuser zu Burkhardsfelden einge- sehen werden. auf die Dauer . verpachtet werden. (Mieten, den 23. März 1880. 1992) Temmler. folgende Bau- und Nutzholz'ortimente zur öffentlichen Versteigerung: Eichen-Stämme, zus. 73,43 7. Lieferung von eisernen Guß-Gegenständen, veranschlagt zu . . 3003 „ Voranschläge und Bedingungen liegen in unserem Büreau zur Einsicht offen. Die Offerten sind versiegelt, mit entsprechender Aufschrift versehen, längstens bis Dienstag den 30. März, Vormittags 10 Uhr, bei uns .einzureichen, m welchem Termine deren Eröffnung in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten erfolgen wird. Gießen, den 22. März 1880. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. Weg, von 9 Jahren meistbietend Morgens 10 Uhr, sollen in dem Locale des Ernst Iugharvt vor dem Wallthor, die der Franz Block Wittwr dahier gehörigen Wiesen als: UlKlftr. Wiese am Pfau, „ „ in der Schwarzlach, Vergebung von Bauarbeiten. Nachbenannte, zur Einrichtung des alten Colleggebäudes auf dem Brand dahier, für das botanische Institut und für die Universitätsbibliothek erforder- -- ~ c n ----------1 sollen im Submissionswege vergeben werden: 1023 * "" n 1993)Weber. Jeilgebotenes. 2319 1188 1389 2863 1038 1726 1463 1081 1125 1787 1056 3681 Acker am Krosdorfer Weg. Acker am Atzelbusch. Acker am Erdkauterweg. Wiese in den Weiden. Acker über dem Fabritzischen Acker. Acker auf der großen Weide. Acker unter dem Schasstall. Acker am obersten Bachweg. Acker auf den Aulweg. Acker auf der Warthe. Wiese auf den Atzelbusch. Acker rechts am E dkauter- Mittwoch den 24. Mär), Nachmittags 2 Ubr, Versteigerung Mittwoch den 24. dss. Mts., Mittags 1 Uhr werden in der Hofraithe des Öerrn Flett, «Gasthaus zum Schwanen" dahier ' i Goldspiegel, 1 runder Tisch und etiu Standuhr, ö ffentlich meistbietend gegen Baarzahlung Gteßen, am 18. März 1880. 1-980) «ühuer, Gerl chtSvollzleher. sollen die Grundstücke der Jakob Magel Wittwe auf 6 Jahre auf dahiesigem Orts- Bericht verpachtet werden, als: 3(ut Meter £ ts tos Vso u. 31 t l?439 »/,3 U- 84 »/270 «20 ^/153 Hl 80/iS *59 weg. ©ieften, den 22. März 1880. Grohhcrzogliches Ortsger>cht Gl-ß-n. 1972) Müller. 2007) Frische Hefe, sowie Milch empfiehlt Philipp Bob, Bahnhofstraße. Auf bevorstehende £)°ern empfehlen wir unser feinstes Müthenmehl, I und II, in anerkannt guter Dualität. (2008 X A. Busch Söhne. 2004) Heu, Grummct und alle Sorten Stroh zu verkaufen bei Ludwig Leun, Groß-Linden. Eierfarben, schöll roth, violett, himmelblau und rosa empfiehlt (1998 Gg. Wilh. Weidig. 1949) Zwei Oekonomie-Wagen zu ver- kaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Feinstes Mllhenmeht offkrirt S. Elsoffer, 1997) Bahnhofstraße. Irische Schellfische, gut gewässert. Stockfisch und Laberdan empfehlen (2009 I. A. Busch Söhne. 1851) Ein neues massives Wohnhaus nebst großer Scheuer, IVr Stunde von Gießen, ist zu verkaufen oder zu verpachten. Dasselbe eignet sich zu einer Cigarren- Fabrik, sowie auch zu einem sonstigen Geschäft. Bemerkt wird, daß in selbigem Orte circa 50 geübte Cigarrenmacher sind And noch 100 zu haben sind. Zu erfragen in der Exped. d. Bl. Apfelsinen, ö 10, 12 und 15 H, empfiehlt 8 Gg. Mich. Weidig. 1063) Dle Prelse der, neue Anlage C. 41, verkauft werdenden wollenen Strickgarne sind herabgesetzt worden und schließt der Verkauf daselbst unab- änderlich Ende März.____________ 2002) Bon heute an. Bockbier der StUdt Cassel. 300 Ctr )eor HöneS Kornstroh, auegezelchnet zu Strohseiler, 200 Etr. gut geerntetes Kleegersten- ftroh sowie 1000 Ctr. Weizenstrob, verkauft auch in kleinen Quantitäten. Neuhof b'l Lang.Göns. 1953) Schuchard, Verwalter. Kleesamen, deuschen, ewigen und weißen, Saaterbsen, Linsen und Wicken empfiehlt (1995 J, Jg. Schulhof* Irische Hefe 1959) Löwengasse. Feinste KraMckinge ä A Pfg. empfiehlt (2001 Gg. Wilh. Weidig. Tokayer, Zanitätsmein, Madeira, Portwein, Sherry, Malaga, Mnscat Lunel empfehlen unter Garantie der Reinheit Z Gebrüder Schwan. KAFFEE! Reinschmeckende Sorten Kaffee ä 80 JL 1,—, JL 1,10, 1,15 JL 1,20 per Pfund. Plantagen - Ceylon ä je. 1,30, 1,40, vH. 1,50 per Psd., sowie die anderen hochfeinsten Sorten Kaffee's zu bekannt billigsten Preisen empfehlen (2010 I. A. Bus< ß , Dii Wroberfd Di d'w