md zu außer- k Zeit im A Mr. 222. Donnerstag den 23. September isso. Kießener WiMger Ayeige- mi> Amtsblatt für den Kreis Gieße». Erscheint tLgttch mit Ausnahme deL MvNts-O !«chulstraß-v. 18. Preis Vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Dringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 3 Mark 50 Pf. ts^r Einladung zum Abonnement "aör auf den Gießener Anzeiger. Der „Gießener Anzeiger^ erscheint, wie gewohnt, täglich, mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen, incl. der Beilage „Gießener Familienblätter", welche dreimal wöchentlich dem Anzeiger beigelegt werden. , Der Abonnementspreis für den Anzeiger, frei ins Haus geliefert, beträgt 2 Mark 20 Pfg.; tn der Expedition abgeholt 2 Mark; für auswärtige Abonnenten, welche nur bei der Post abonniren können, beträgt derselbe 2 Mark erd. Postgebühr. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, den Anzeiger auch im IV. Quartal 1880 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lasten. Wir bitten die neuen Abonnenten, namentlich auswärtige, ihre Bestellungen balvgefälligst aufgeben zu wollen, um vollzählige Exemplare liefern zu können. Die Expedition. Bekanntmachung. Betreffend: Wiesenverbcsserung zu Burkhardsfelden. Bei der am 16. l. M. vorgcnommenen Abstimmung über die Ausführung eines WiefenverbefferungSplanes in Flur I und « der Gemarkung Burkhardsfelden (s. unsere Bekanntmachung vom 28. Juli l. I. Anzeiger Nr. 178) haben von v-n 107 Betheiltgten mit einem Flächen- gehalt der in Betracht kommenden Wiesen von im Ganzen 101950 qm nur 34 Personen mit einem Flächengehalte von 34040 dagegen gestimmt. Wir bringen daher auf Grund des Art. 34 des Wiesenculturgesetzes vom 7. Oclober 1830 (Reg.-Bl. S. 365) zur öffentlichen Kenntniß, daß nach dem oben angegebenen Resultate der Abstimmung die Ausführung des ganzen Planes beschlossen worden ist. Wir fügen noch an, daß der Plan nebst technischem Gutachten, Kostenüberschlag, der Liste der Ltimmberechtigten, dem Abstimmungsprotokolle und der Zähllistc bis zum 30. I. M- zur Einsicht der Bctheiligten auf dem Großh. Bürgermeisterei-Bureau zu Burkhardsfelden offen liegen, und daß etwaige Reclamationen bis zu dem genannten Tage bei Metdung späterer Richtberücksichtigung schriftlich bet uns einzureichcn sind- Gießen, am 18. September 1880. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. ÖorbenÄÄ 2s.-Serl.iag., Mcs'Zimmer Ptr barime-ZiMN, ibe benutzt, ist ju iktstraße D. 39. zis zu oemiethen- 7lmzleibeig B. fr i-gehenbe möblittt Herren sofort za öwengasse rjÄnclü .thorsnaße tirtes Wmnrü ne Baue L- Mkigkli- 1* traut, ^sodermobl^' ,nrbura®!*l' Hermieihea- ! ‘ff »iS Äff' Die franzöfifche Minifterkrists. Deutschland betrachtet Veränderungen im französischen Ministerium, wie in der Diplomatie der Republik durch seine eigene Brille. Die Namen Waddington, Graf St. Ballier, Freycinet wurden niemals von den Leitern unserer Politik in ihrer Bedeutung für die innere französische Politik geprüft, sondern in Bezug auf die Beziehungen Frankreichs zu Deutschland. Mit Reckt tritt eine solche Prüfung auch jetzt bet dem Abgänge Frcycinet's in den Vorder- gründ, denn es wird mit dem Rücktritte des besonnenen „Ingenieurs" nicht die uns zwar nicht gleichgültige, aber höchstens intereffante Frage der Ausführung der Märzdrkrete entschieden, welche man mit unseren Maigesetzen vergleichen könnte, sondern das Svstem, welches unter Andrängen Gambetta's in Frankreich siegt, hat eine weitgehendere Bedeutung. Es ist die Concesston an den Radikalismus, es ist die begründete Voraussicht, daß der Chauvinismus gestärkt wird, welche in Deutschland Bcsorgniß erregen muß. Der Schlußeindruck der Ministerkrisis ist der, daß die eigentlichen Differenzen zwischen Fr-ycinet und Gambetta nicht in der Congregationen- Frage, sondern tn der äußeren Politik liegen. Frankreich hatte unter Grevy bisher große Mäßigung in auswärtigen Fragen gezeigt; es hatte die französisch russische Allianz zurückgewiesen, es hatte die acttve Einmischung in die griechische Frage durch Absendung von 60 französischen Officieren nach Athen nicht gebilligt. Neuerdings hatte Frankreich in der orientalischen Politik allerlei Zögerungen und Bedenken entwickelt; es ist gleichzeitig tn Tunis und sein tn der Südsee in Actionen und Annexionen etngetreten, die Deutschland kaum gleichgültig sein können. Etwaige weitere Pläne der französischen Actionsfreunde entziehen sich noch profanen Blicken, aber Deutschland hat, zumal die französisch-englisch-russische Jntcreffen-Gemeinschast eifrig betont wird, alle Ursache, auf seiner Huth zu sein. Freycinet ist zu sehr Diplomat, um sich mit voller Offenheit auszusprechen ; er bat nur seine Demission anzunehmen, weil zwischen ihm und mehreren College« Verschiedenheiten der Ansichten herrschen, die nicht gestatten, daß selbst um den Preis gegenseitiger Zugeständnisse ein Einvernehmen sich aufrecht erhalten ließe. Bezögen sich diese Differenzen nur auf die innere Politik der Republik, so gingen sie uns nichts an; da sie aber auch die auswärtige Politik anzugehen scheinen, da sowohl Gambetta, als die ihm nahe- stehenden Radikalen deutschfeindlicher sind als Freycinet, als Grevy, so wird die Bedeutung des Abgangs Freycinet's sich bald offenbaren; die deutsche Diplomatie dürfte sich gerade nicht als Freundin eines Versteckspiels zeigen, bei welchem Frankreich im Trüben zu fischen gedenkt. Deutschland. Darmstadt, 21. Septbr. Der hessiscke Parteitag war von 34 Orten besucht und ist glänzend verlaufen. Die Kasseler Resolutionen wurden angenommen. Näherer Bericht in folgender Nummer. Berlin, 21. Sept. Sämmtliche Blätter beurtheilen Freycinet's Sturz sehr ernst. Die „Nationalztg." meint, gleichviel welches die Motive des ausgebrochenen Conflicts gewesen find, eine Folge desselben scheint schon tn naher Zett an'S Tageslicht treten zu müssen. Die Stellung, welche Gambetta gegenwärtig einntmmt, wird nicht mehr haltbar sein. Die Franzosen werden es auf die Dauer nicht ertragen, daß ein unverantwortlicher Kammerpräsindent Minister ab- und einsetzt. Gambetta wird entweder heraustreten müssen in eine verantwortliche Stellung oder auf den Einfluß Verzicht leisten, den er bisher auf das politische Leben Frankretcks ausübt. Ob erstere nicht seinen Plänen zuwiderläuft, ob es ihm vortheilhaft sein wird, aus seinem bisherigen Zwielicht in hellste Sonnenbeleuchtung zu treten, ist uns sehr zweifelhaft. Es scheint vielmehr, als ob er sich selbst geschadet, indem er schon jetzt den Zeitpunkt herbeigcführt hat, wo er Hoffnungen, welche stck an seine Person geknüpft haben, erfüllen oder gründlich enttäuschen muß. Den Sieg, welchen er gestern erfochten, sehen wir noch nicht als einen endgiltigen an, aber wir dürfen es aussprechen, daß er dem Ansehen der Republik nach Innen und Außen einen schweren Stoß versetzt hat. Die Cbanccn einer ruhigen Entwickelung Frank- reichs werden tn zunehmend raschem Tempo verbraucht und wenn dies die Signatur ist, unter welcher Gambetta die Herrschaft übernehmen soll, so wäre tn der That der Zeitpunkt sehr nahe. m „ inv — Aus dem Elsaß wird mitgetheilt, daß die dortigen Bezirksprästdenten angewiesen worden sind, aus Frankreich herüberkommende Jesuiten sofort des Landes zu vrrwettcn. r „ — Die Bolle'sche Dampskalesche scheint allgemein großen Anklang zu finden. Es sind nämlich an den landwtrthschastlichen Minister Dr. Lucius Seitens einiger Landwirthe und Grundbesitzer Eingaben gerichtet worden, in welchen die Bitt« ansgesprochen wird, den Bolle'schen Dampfwagen prüfen zu laffen und im Falle er sich bewährt, baldthunlichst ein Gesetz einbringen zu wollen, damit der öffentliche Betrieb gestattet werde. Es wird in dem Gesuch ausgeführt, daß der Landwtrth für den Transport ein Gefährt gebrauche, welches nicht zu theuer kommt und daß es scheine, daß der Bolle'sche Dampf- Wagen ein solches Gefährt sei. Düsseldorf, 20. Septbr. Der vierte Congreß des Ccntralverbandes deutscher Industriellen nahm einstimmig eine Resolution an für den Zollanschluß Hamburgs und Bremens unter der Voraussetzung, daß die im Jntereffe einer geordneten Verwaltung erforderlichen Zollcontrolen auf das möglichst niedrige Maß beschränkt würden und die Reichsregierung Alles aufbiete, um die beiden Handels-Emporien im wahren Sinne des Wortes zu nationalen Häsen umzugestalten und mit allen Handelshäfen Englands und des Conti- nentes concurrenzsähig zu machen. Kossand. Haag, 20. Septbr. Der König hat heut- die S-sston der General. Staaten eröffnet. In der Thronrede wird auf die freundschaftlichen Beziehungen zu den auswärtigen Mächten hingewiesen. Industrie und Handel hätten sich ein wenig gehoben. Die Landwtrthschaft stehe in Blut he, da die Ernte im Allgemeinen sehr günstig ausfalle. Die Lungenseuche des Viehes habe nahezu aufgkhört- Der Ertrag aus den Steuern habe sich erhöht; doch set immerhin eine wettere Verstärkung der Einnahmen erforderlich. Es werden Vorlagen ang-kündtgt über Miliz und Communalgarde, Vervollständigung der «andesv-rthetdigung und Verbefferung der Canäle. Der der Armee in Atsch,» geleistete Widerstand set noch nicht vollständig überwunden, jedoch die Organs satten der regelmäßigen Verwaltung vorbereitet. Die Lage in Hollä disch- Jndien sei zusrtedenstellend. In einigen Distrtcten werde die Bevö-k-rung von verheerenden Krankheiten heemgesuchr; auch der Viehstans sei von solchen betroffen. Arankreich. PariS, 20. Septbr. Das „Journal officiel" veröffentlicht ein Schreiben des Präsidenten der Republik an den Ministerpräsidenten Freycmet. Herr Präsident I Ich bedauere, daß Sie aus dem Entschiuffe, zu demissiomren, beharren. Ich werde der Dienste nicht vergessen, welche See dec Regierung leisteten und bewahre Ihnen meine Zuneigung und Sympathie. — Ferner publictrt das Blatt eine Note, welche die Demission Freyctnet's anzeigt und außerdem mittheilt, daß die übrigen Minister, welche demisstoni t haben, mit der Erledigung der laufenden Geschäfte beauftragt sind. — Als wahrscheinlich gilt, daß Ferry, Constans, Cazor, Tirard, F-rre, Magnin und Cocheiy ihre bisherigen Ministerposten behalten und sür die drei Poiteseutlles des Auswärtigen, der Marine und der öffentlichen Arbeiten neue Minister eintreten. Als zukünftiger Minister des Auswärtigen wird Noatlles, als Aibeitsmtnister Sadi Carnot genannt; das Marine-Portefeuille würde interimistisch einem anderen Minister übertragen. — „Soir" will wtffen, daß der Minister des Unterrichts, Ferry, dem Vice-Admiral Poihuan das Marine-Ministerium angeboten habe. Für das Ministerium des Auswärtigen würde Challemel Lacour, der Herzog von Roailles oder Jaures-Gutberry in Frage kommen. Die Bildung eines neuen Cabinels sei übrigens unter 2 bis 3 Tagen wohl nicht ausführbar. Andere Blätter meinen, die Krisis mache die Einberufung der Kammern nothwendig Rußland. Petersburg, 19. Sepibr. Wie man der „N. Fr. Pr." telegraphirt, hat die in England nach dem Systeme des Avmirals Popoo erbaute Dicht „Livadia" bei der Probefahrt die ungünstigsten Resultale ergeben. Die Fahc- geschwindigkeit beträgt nur sieben Knoten, obwohl die Maschine gegen 10,000 Pferdekrast stark ist. Auf der Werste kam es zu einer Scene zwischen dem Admiral und dem englischen Erbauer, welcher ausrief, er habe cs wohl übernommen, die Maschinenkraft auf'S Möglichste zu bringen, nicht aber es zu ermöglichen, daß eine Kuh wie ein schnelles Pferd lausen solle. Der Bau dieses Schiffes soll 5 Mill. Rubel gekostet haben. Die „Presse" begleitet dieses neue Fmsco des Systems Popow mit beißenden Bemerkungen. (Fr. Z.) Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Correspondenz-Bureau. Stuttgart, 21. Septbr. Der Staatsmintster v. Sick hat nach sieben- monatlicher Amtsverhinderung durch Krankheit das Ministerium des Innern wieder übernommen und spricht im „Staats-Anz." seinen wärmsten Dank für die ihm während seiner Krankheit erwiesene Theilnahme aus. Puris, 21. Septbr. Ein Telegramm der „Agence Havas" aus Stuttgart sagt, Freiherr v. Varnbüler hat formell erklärt, daß er niemals irgendwelche Mitthetlungen bezüglich der behaupteten Unterhandlungen zwischen Frankreich und Rußland, von denen in der tmprovisirten Rede zu Ludwigsburg gesprochen, erhalten habe und daß er sich einfach zum Echo der Gerüchte in den Journalen gemacht habe, welche seit dem vorigen Jahre über jene Angelegenheit wi-derholt aufgetaucht seien. Berlin, 21. Septbr. Der Kaiser besuchte gestern Abend das Schauspielhaus und nahm heute Vormittag die regelmäßigen Vorträge entgegen. Se. Majestät reist voraussichtlich am 27. Septbr. nach Baden-Baden ab. Now, 21. Septbr. Durch königliches Dekret ist eine Amnestie für Preßvergehen erlassen. — In Pesaro versuchten 40 Anhänger der Internationale vorgestern eine Demonstration; 10 wurden sofort verhaftet, bie übrigen entflohen. Konstantinopel, 21. Septbr. Hiesige Zeitungen stellen in Abrede, daß die Lage Riza Paschas Seitens der albanischen Liga gefährdet sei. Derselbe sei noch in Dulctgno und verhandle noch wegen der Uebergabe. — Es heißt, der englische Botschafter habe den Vertretern der anderen Mächte in Folge erhaltener Instruction den Vorschlag gemacht, dem Wunsche der Pforte zuzusttmmen, und, wenn Dulctgno nach dem österreichischen Vorschlag (ohne Dinosch und Gruda) ungesäumt übergeben werde, von jeder wetteren Flotten- demonstratton abzusehen, dte Rechte der Einwohner Dulctgnos zu schützen und weitere Ansprüche sür Montenegro Seitens der Mächte nicht zu erheben. New-Aork, 21. Septbr. Der Dampfer „Alsatia" von der Anchor- Linie, welcher am 18. ds. nach Liverpool abgegangen war, ist in den hiesigen Hafen zurückgekehrt, da an Bord desielben in den Kohlenbunkers eine Explosion von Kohlengas und darauf eine Feuersbrunst stattgefunden hatte. — Gestern wurden dem New-Aorker Getreidemarkte 517,606 Bushels Weizen und 808,400 Bushels Mais zugeführt, dte größten Quantitäten, welche bisher an einem Tage etngetroffen sind. Paris, 21. Septbr., Abds. Die Pourparlers wegen der Wahl eines Ministers des Auswärtigen dauern fort- Ein Resultat ist vor Mittwoch nicht zu erwarten. Die sieben Minister, welche nicht demissiontrt haben, werden ihre Portefeuilles behalten. Ewigen Blättern zufolge wäre das Ministerium des Aeußeren Tissot angetragen. Wien, 21. Septbr. Die „Polit. Corr." meldet aus Konstantinopel: Zwischen heute und morgen wird die Aufforderung des Geschwader-Com« Mandanten, Dulcigno zu übergeben, erwartet. Elberfeld, 21. Septbr. Die „Elberf. Ztg." meldet aus Düsseldorf: Bei dem gestrigen Festmahle des Centralverbandes deutscher Industrieller theilte der Präsident Haßler einen Brief des Commerzienraths Baare aus Bochum mit, wonach Letzterer auf Einladung des Reichskanzlers soeben zwei Tage in Friedrichsruhe mit dem Fürsten über dte Frage der Arbeiteroerstcherung con- ferirte. Dec Schreiber des Briefes erklärt sich ausdrücklich ermächtigt, öffentlich zu erklären, daß der Reichskanzler diese Angelegenheit energisch zum Ab- jchluffe zu bringen gedenke, unter dem Betrath von Sachverständigen. Haßler brachte ein begeistertes Hoch auf den Kaiser aus und die Versammlung sandle sofort ein Danktelegramm an den Reichskanzler, den energischen, nimmer müden Förderer nationaler Wohlfahrt. Lokales. Gießen 22. Septbr. Morgen Nachmittag trifft unsere Garnison aus den Manövern wieder bi er rin. Daß untere Negimentsmusik auch außerhalb recht gut gefallen hat, beweist nachstehender Artikel des „Darmstädter Tägl. Anz.": Am Sonntag Abend concertirte im Garten des Saalbaues dte Kapelle des 2. Großh. Heff. Jnf.-Regts. Nr. 116, oas sich gegenwärtig im Gnrshelmer Barackenlager im Quartier befindet. Die Kapelle, unter Leitung des Herrn Musikmeisters C. Krausse stehend, erfreut sich in Gießen und den benachbarten Städten eines ganz besonderen Renommäs und verdient daffelbe im vollsten Maße, wie wir uns schon zu öfteren Malen zu überzeugen Gelegenheit hatten. Um so mehr muffen wir bedauern, vaß das Concerr am Sonntage so überaus schlecht besucht war, wie wir uns deffen kaum erinnern, obwohl die vorgeführten Musikstücke des gewählten Programms sich durchweg durch practse und saubere Ausführung auszeichneten, die dem Dirigenten und den Mitgliedern gleiche Ehre machte. Wtr hoffen, daß bet einem demnächst an einem Wochentage wiederholten Concert der Kr a uss c'schen Kapelle sich unser hiesiges Conecrtpubiikum in recht großer Menge überzeugt, daß die Leistungen genannter Negimentsmusik denjenigen der einheimischen Militärkapellen in keiner Weise nachstehen. — Die Zahl der während der Woche vom 12. bis 18. September erfolgten Todesfälle betrug in hiesiger Stadt 4. Es starben nämlich 3 Kinder (eins im ersten Lebensjahre an Ruhr, eins von l^z Jahren an allgemeiner Abzehrung, eins von 5 Jahren an DiphtheritiS) und eine erwachsene Person (Lungenschwindsucht). G. — Heute Nacht wurde das Ausflußrohr der Pumpe auf dem Neuenweg abgerissen und fortgeschleppt. Gewiß eine Heldenthat! Verwischtes. Darmstadt, 21. Septbr. sMilitärdicnstnachrichten.j v. Rode, Sccondelieutenant vom 2. Großh. Infanterie-Regiment (Großherzog) Nr. 116 ist in das 3. Pomm. Infanterie- Regiment Nr. 14 versetzt. Darmstadt, 20. Septbr. Dte in einigen, besonders den östlichen Bezirken der Provinz Oberheffcn herrschenden Masern haben in neuerer Zeit eine weitere Verbreitung genommen, und sind solche mit allgemeinem leichten Verlauf ausgetreten in dem Kreise Schotten, in den Orten Rebgeßhain, Betzenrod, Breungeshain, Sichenhausen, Herchenhain und Helpershain, und tm Kreise Bübingen in Ortenberg unv Lißberg. Im Krüse Gießen sind Masern neben der fortdauernden Epidemie in Gießen, in Llch vorgekommen. — sKtuger Einfaü.s Ein reicher junger Mann bewarb sich in einer Familie, wo mehrere Töchter waren, um die Jüngste, die ihm besonders gefiel und bat den Vater um die Hand derselben. Dieser lehnte den Antrag dadurch ab, daß er den Gebrauch vorschützte, dte jüngeren Töchter nicht eher zu verhetrathen, bis dte älteren versorgt seien. — „Aber ich sehe dazu gar feinen Grund," sagte die Jüngste, die in einiger Entfernung gehorcht hatte, „bringt man doch die jüngsten Kinder auch imm.-r zuerst zu Bette!" — sSelbsterkenntntß j Im „Pulsnitzer Wochenblatt" (Lausitz) liest man wörtlich: „Ich mache hierdurch bekannt, daß mir kein Gastwirth, wenn ich betrunken bin, etwas verabreichen soll, sondern sofort herauszuwetsen. Friedr. Wilh. Klotsche, Steinarbeiter in Laußnitz." — (Was einer amtlichen Commission passiren kann.j In Badaesony, nächst dem Plattensee, wo einer der besten Ungarweine wächst, ist der Phylloxera Commission eine ganz eigenthümliche Geschichte passirt. Sie waren, wie dem „P. geschrieben wird, eben daran, den schönsten Rebstock in einem dortigen Weingarten, da einige gelbliche Blätter denselben plylloxeraverdächtig machten, auszugrabcn, als auf einmal dte Frau des Winzers dazu kam, welche in höchst energischem Tone gegen das Ausgraben des rebcnreichsten Stockes Protest erhob. Die „Herrschaften" ließen sich in ihrer Arbeit indessen nicht stören. Als dte Dame sah, daß ihr Schreien wenig nütze, sprang sie in den Keller, um bewaffnet mit einem langstleltgen Besen eiligst zurückzukehren. Sie stürzte -sich zuerst auf den Arbeiter, der mit der Grabschaufel hanttrte und versetzte ihm einen so tüchtigen Hieb, daß derselbe, Spaten und Commission im Stiche lassend, sich eiligst davonmachte Nun hantirte aber das Weib so wacker mit ihrem Besenstiel, baß selbst die hocklöbliche Commission keinen Spaß darin finden konnte und gezwungen war, eine Rückwärtsconcentrirung vorzunehmen und das Schlachtfeld zu räumen. Am anderen Tage wurde mit Aufgebot von bewaffneten Panduren das tapfere Weib bewältigt und erst dann konnte die Untersuchung der Weingärten ungehindert vor sich gehen. — [(Sin medicinischer Eomperativ.j Ein Herr, so erzählt der „Gaulois", ging kürzlich an der Klmik der mcdtcintschcn Faeultät vorüber und hörte, wie die Studenten einem Professor frenetischen Beifall klatschten. Er erkundigte sich nach der Ursache. „Es handelte sich," so sagte ihm ein Student, „um eine sehr schwere, aber vollkommen gelungene Entbindung." — „Und wie befindet sich die Mutter?" — „Sie ist an den Folgen der Operation gestorben" — „Und das Kind?" — „Auch tobt." —--Der Herr geht ganz verblüfft oaoon. Wenige Tage später begegnete er demselben Studenten, der ganz niedergeschlagen aussieht. „Nun, mein Lieber, was haben Sie denn heute vorgehabt? -- Eine Entbindung, die einen sehr schlechten Ausgang gehabt hat." — „Ach, ich verstehe, diesmal ist auch der Vater darauf gegangen!" — Der Rechnungs-Abschluß der Victoria zu Berlin, Allgemeine Versicherungs- Actien-Gcsellschaft, zeigt für das Geschäftsjabr 1879 einen in allen Richtungen befriedigenden Geschäfts-Verlauf. Insbesondere gestattete das günstige finanzielle Jahres-Ergebniß neben der statutengemäßen Vertheilung der Dividende an die Aktionäre von 2O2/3% wieccrum einen hohen J-lbres-D'.videnden-Vrocentsatz für die mit Gewinn-Antheil auf den Todesfall Versicherten zur Verrechnung zu bringen. Die Letzteren erhalten nach dem System der steigenden Dividende 11 y2° 0 ber vom Beginn an gezahlten Jahresprämien, also der Jahrgang 1878 = 23O/o, der letzte Jahrgang 1879 = 111/2°/o der einzelnen Jahresprämie als Gewtnn- Antheil, welcher schon nach zwei Jahren zur Vertheilung resp. Verrechnung kommt. Daneben ist für die mit Gewinn-Antheil Versicherten eine besondere Gewinn-Prämien Reserve zurück gestellt, welche nur zur Gewinn Vertheilung für die nach den betreffenden Tarifen Versickerten bestimmt ist. Die letzteren genießen also bei der Victoria erhebliche Vortheile. Die Tran sport-Versickerungs-Abtheilung ergab wie in allen borangegangenen 24 Geschäftsjahren auch in 1879 einen wesentlichen Ucbersckuß. Der Umfang der Geschäfte in der Lebens-Verlicherungs-AbtHeilung war bedeutender als in dem Vorjahre. Es gingen 4711 Anträge über 14.425.280 Versicherungssumme und 1375 Jl. Rente ein. Äusgefertigt winden 3743 Policen über 10.661.067 JL Versicherungssumme unb 1375 Rente, so daß sich der gelammte Veisickerungsbestand der Lebens-Vkrsicherungs-Abtheilung ult. 1879 auf 19,194 Policen über 51 787.806 JL Versicherungssumme stellte. Hiervon participirte die im Jahre 1878 neu eingeführte Branche der Todesfall-Versicherung mit Gewinn-Antheil allein schon mit 1554 Policen übet 6.163.024 Versicherungssumme. Die Prämien Einnahme der Lebens-Branche stieg auf 2 182.572 J4, zerfallend in 1.692.428 Baar Prämie und 4 90.143 gestundete Prämien, die Zinsen Einnahme auf 292.903 «X, während die Gesammt-Reserve des Geschäftes den Betrag von 6.402.924 JL erreichten. Die Sterblichk it unter den Versicherten war in den Vorjahren eine günstige, indem sich aus derselben für die Gesellschaft ein Gewinn von 68.921 ergab. Zu einem Proceffe gab auch in 1879 kein Sterbefall Veranlassung. Die Geschäftsentwickelung der Victoria zeigt sonach in allen Beziehungen einen recht gedeihlichen Fortgang. mum mmim ö Verlag von FRANZ EBHARDT. Einladung zum Abonnement. Drei Ausgaben. „Eine Mark-Ausgabe1 Jährlich: 24 Arbeitsnummern, 12 Schnittmusterbogen. Preis vierteljährlich nur 1 Mark. ,Rochen-Ausgabe“ Jährlich: 24 Arbeitsnummern, 24 colorirte Modenkupfer, 12 Schnittmusterbogen, 12 fertig zugeschnittene Papiermuster, 24 Unterhaltungsnummern. Preis vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. „Pracht-Ausgabe“ Jährli ch : 24 Arbeitsnummern, 24 Schnittmusterbogen, 48 colorirte Modenkupfer, 4 Handarbeitskupfer, 24 Modenbilder in Aquarellmanier, 24 fertige Schnitte aus Seidenpapier, Preis vierteljährl. 6 M. Probenummern bei allen Buchhandlungen. Abonnements ebendaselbst, sowie bei allen Postanstalten und gegen Einsendung des Betrages bei der Verlagshandlung 140, Potsdamerstrasse, Berlin W. Konkurs ÄÄ S‘w# ■•äs -JSß to. Ott-r» u onzuweld» ES ivlrd z" SK- a„9 bK angem II Fricks den ' Mt dem un!ttj«d mln anberaumt. Allen Monet Usmaße gehör haben oder zur ßnloig fiib, ai an den S-nieW «der zu leisten,' anseüigt, non i nnb von den F str «ns der E sriediznnz in 5 Konlnsoemalt 1880 Anz-tge । Gießen, den Großherzozl. S G Zur _________® M rpnner(lag I Morge Mn im Psanblc früheren Piandho GegenstLnde rnets! inntz ofantliä) ve 1 Schrank, 1 Bank, 3 Tische, 1 Lampe, 4 E Kessel, 1 Hand Gießen, den 16. 6130) Wm Freitag den von H bahtt hich Obst, bestehend i Parthie Achill, rind Birntn, Der Ansang BerSrod. am ®ÄT| Dl 68) £ Seil ^73) Zwei g Wintei >»;,7 •“ «Wien Ml "»»fielet VTU| Gothaer Leberwurst und Frankfurter Bratwürstchrn empfehlen (6169 I. A. iBufd) Sohne Konkursverfahren. 5995) lieber das Vermögen des Tapezierers Heinrich Bepler von Gießen wird heute am 13. September 1880, Vormittags 10 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Der Herr Max Pilger in Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 10. Oktober 1880 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfaffung über die Wahl eines andern Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläu- bizerausschuffes und eintretenden Falls über bie in § 120 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angem lveten Forderungen auf Freitag den 22. Oktober 1880, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte T r« min anberaumt. Allen Personen, welche i ine zur Konkursmasse gehörige S che in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, nild aufgegeben, nichts an den Gemeinfchuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auserlügt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus dec Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 10. Oktober 1880 Anzeige zu machen. Gießen, den 13. September 1880. Großherzogl. Amtsgericht zu Gießen. Gebhardt. Zur Beglaubigung: N e i d h a r t, Gerichtsschreiber. irUlshaD uWfafc Ä* *^•1», bi, ? ""'m btm V?1" S18‘>nent8mufit i»«teb«r"äai XI. Verweigerung. Donnerstag den 23. Septbr, Morgens 10 Uhr, -sollen im Pfandlocal (Seltecsweg 6, im früheren Pfandhause) dahier, folgende Gegenstände meistbietend gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden: 1 Schrank, 1 Sopha, 2 Nachttische, 1 Bank, 3 T'sche, 1 Kiste, 1 Schreibpult, 1 Lampe, 4 Bilder, 2 Wanduhren, 1 Kessel, 1 Handwagen. Gießen, den 16. September 1880. 6130) Horn. (0b W Verweigerung. Freitag den 24. ds. Mts., von Morgens 9 Uhr an, soll das der hiesigen Gemeinde gehörige Obst, bestehend in einer ziemlich großen Parthte Aepseln, auch etwas Zwetschen und Banen, versteigert werden. Der Anfang ist im Ort. Bersrod, am 21. September 1880. Großh. Bürgermeisterei Bersrod. 6168) Bücher. gaben- jib rl>«h: .„lllnverv, " ■»T.terbog«“' ‘W“ ,U> Aeitgeöotenes. 6173) Broei gute Treppen zu verkaufen _______ Fr. Zülch Wwr. Wrnterüberzieher (noch gut erhalten) in groger Auswahl billig bei „ (617o K. Gruncbaum. ®'conb ndung" — „Und ’ßorbtn - - „Und on. Wenige Tage ,'lhm, mein schlechten Mzang Ml" meine Dersicherunzs- mngen besriedigendni !:8rgebnch neben dn einen oen Todesfall ßem der stetgeu- aifo der Zabrganz orämie alS Sewinn- । Lmmt. 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Hochachtungsvoll Niederlage bei: 2950) wozu ergebenst einladet ______ Rircliweihc zu Butzbach Hochachtungsvoll Ludwig Orth, Photograph. 6139) Einem verehrren Publikum die ergebene Anzeige, daß ich meine Schlofserwerkstätte in das Haus des Herrn Unverzagt im Gartfeld verlest habe. Gleichzeitig halte mich zur Neuanfertigung und Reparatur von Waagen bestens em- psohlen. Bestellungen nehmen auch die Herren A u g. Kröll, Seliersweg und Aichmeister Baumann für mich entgegen. Achtungsvoll Hari Schmidt» Localveränderung. Dom 15. September ab befinden sich unsere Geschästslocalitäten und Wohnung am Kreuz D. Nr. 6 im vormals Christian Reiber'schen Hause. (5970 Moritz Gregor! fel kauft Wer fein Recht nicht kennt, hat den Schaden ,u tragen ! Wer sich vor solchem Schaden an Ehre und Vermögen bewahren will, abonnire auf die „Berliner GertchtS-Zeitung", die, von den hervorragendsten Berliner Juristen redigirt, bei ihrem niedrigen Abonnementspreis, bei ihrem reichhaltigen belehrenden und unterhaltenden Inhalte in keinem deutschen Haushalte fehlen sollte. Die beliebten juristischen Leitartkel über die neuen deutschen Reichsjustizgesetze, die für das praktische Leben wichtigsten Entscheidungen deutscher Gerichtshöfe, die Veröffentlichung der interessantesten Prozesse des In- und Auslandes, der reichhaltige, allen Abonnenten in schwierigen Rechtsfragen kostenfreien Rath ertheilende Briefkasten, das anerkannt höchst gediegene Feuilleton, welches stets die neuesten, besten Romane, sowie belehrende und humoristische Artikel unserer ersten Schriftsteller enthält, führen der Berliner Gerichts-Zeitung unausgesetzt eine große Anzahl neuer Abonnenten zu, so daß sich dieselbe nut vollstem Rechte zu den gelesensten, verbreitetsten Blättern Deutschlands rechnen darf. Die ganz eigenartige, höchst piquante politische Rundschau aus der Feder eines der beliebtesten Berliner Publicisten, orientirt die Leser über alle wichtigen politischen Ereignisse. 5867) Zu dem Montag den 27. September in dem Saale des Gastwirths Wilhelm Benner stattfindenden Ball für Israeliten ladet höflichst ein Treis a. 6. Lda., den 8. Septbr. 1880. Das Comite. Gewerbliche und landwirtschaftliche Ausstellung des Pfalzgaues zu MAIT2THBIM 1880. Unter dem Protectorat Sr. Kgl. Hoheit des Grossherzogs Friedrich von Baden. Geöffnet bis October 1880. Eintritt Mk. 1 (4615 Fahrpreis-Ermässigung bei der Badischen, Pfälzischen, Hessischen u. Main-Neckar-Bahn- Loose ä 2 Mark. (Auf 10 Loose 1 Freiloos) durch Herrn F. Nestler E. 5,2. 6165) Den Herren, welche am 1. October als Einjährig - Freiwillige eintreten, sowie den Herren Bicefeldwebeln, welche tn Kürze zum Reserve-Ofsteier ernannt werden, zeige hiermit an, daß ich am Montag den 27* September nach Gießen komme zur Maaßnahme. Diejenigen Herren, denen mein Besuch zu diesem Zweck genehm ist, bitte um gütige Angabe ihrer Adresse nach Hier oder nach Hotel „zum Rappen Ich mache noch besonders darauf aufmerksam, daß ich für den größten Theil der Herren Officiere an dortigem Platze arbeite und mich verpflichte, eine hochelegant sitzende, vorschriftsmäßige Uniform zu liefern., Erfurt, Anger 42. Ed. Kühne, Uniform-Fabrik. Sonntag den 26. und Montag den 27. Septbr.: KMiweiliM. launsIM Wermiethungen. 6166) Zwei ineinandergehende möblirte Zimmer vermiethet einzeln oder zusammen. Ehr. Netter am Kreuz. 6177) Em möblirtes Zimmer, für einen oder zwei Herren, zu vermiethen bei Wwe. Hanttsch, Kirchenplatz 22. 6174) Möblirtes Zimmer mit Kost zu verwiethen. Seltersweg C. 61 6172) Ein möb/irtes Zimmer zu veH miethen. Julius Roth, Gartfeld. 6021) Ein kleines Logis zu vermiethen bei Gotthard Schreiner, Gartfeld. 5187) Ein geräumiges, gesund belogenes Zimmer ist mit oder ohne Model billig an eine ruhige Person 311 üe^te5 then. 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