1890 Freitag den 23. Juli AMSk- uni Amtsblatt für den Kreis Gießen RedacttonSbirr«au, | @(fiuIftra6e B 18 Vxp.dit1»nSbur«ai»r f et?ul'lt ti _ Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. teil' " Set» . ^.-5 R-sch-n, welch^ ' haonbert ist, wird i» 6atl SmmeliuL Pl-ciS vierteljährlich 2 Marl 20 Pst mit Bringerloha. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Zur Wucherfrage. In der „Kreuz.Zeitung" wird in einem längeren Artikel von einem Juristen die Frage erörtert, ob nach dem Wuchergesetze die Geltendmachung früher entstandener wucherischer Forderungen zulässig ist. Es wird zunächst darauf hingewiesen, daß, nach Meldung öffentlicher Blätter, seit Erlaß des Wucher« gesetzes die Wucherer mit der Beitreibung ihrer alten Forderungen schonungslos gegen ihre Opfer vorgehen; namentlich in den Kreisen gewisser Unterbeamten solle hierdurch eine wahre Nothlage entstanden sein. Dabei scheint man allgemein als selbstverständlich vorauszusetzen, daß einem solchen Vorgehen Nichts im Wege stehe. Diese Voraussetzung verneint der Versaffer des Artikels. Für den Richter sei nur das Gesetz selbst maßgebend. Daffelbe gehöre zur Klaffe der Prohibitivgesetze. „Absolute Prohibitivgesetze heben auch die bereits bestehenden, ihnen widersprechenden Einzelrechte auf. Was das int Gesetze ausgedrückte allgemeine Rechtsbewußtsein schlechthin verwirft, hat keinen Anspruch auf Fortbestand, keinen Anspruch auf ferneren Rechtsschutz, mag es entstanden sein, wann es will." Dieser Satz werde von allen Rechtslebrern anerkannt. Cs sei kein Zweifel, daß, diesem Satze entsprechend, deffen Gültigkeit das Gesetz nicht ausdrücklich verneine, der Staat die alten Wuchergeschäfte civilrechtlich für unverbindlich erklären wolle. Es fehle auch nicht an Präce- denzfällen, welche mit zwingender Consequenz die Richtigkeit dieser Behauptung ergeben. Versaffer führt solche an und fährt fort: „Hieraus folgt, daß dem Schuldner gegen die gerichtliche Geltendmachung auch der vor dem 14. Juni 1880 entstandenen Ansprüche seines Gläubigers Schutz gewährt ist, sofern er den wucherischen Charakter des betreffenden Rechtsgeschäftes im Sinne des neuen Gesetzes beweist." Der Versaffer geht dann auf den Wortlaut des Gesetzes selbst ein und indem er an der Hand deffelben weiter argumentirt, kommt er zu folgenden Schlüffen: „1) Der Richter darf zu einer solchen Beitreibung nicht Mitwirken. Er würde dadurch Beihülfe zu einer strafbaren Handlung leisten. iC Anzeigen. «munbtmgra.tn, «Wt liegen ybliebti M-nm-g-bühim ein Mädchen m tut Nachmittags gc- _ Air-, Garlseld ''^Hypothek wird m. gesucht. Näheres ■ Bitti. Das zu vermeiden ist er von Amtswegen verpflichtet. Er hat also das Vorbringen des Schuldners nicht erst abzuwarten, sondern von Amtswegen jeden Anspruch, der sich als wucherischer darstellt, zurückzuweisen. 2) Auch eine außergerichtliche Einziehung von alten Wuchersorderungen macht den Gläubiger strafbar." Dieser Artikel hat einiges Aussehen erregt. In gewiffen Kreisen auch Mißstimmung. Gleich am andern Morgen erhielt die „Kreuz.Zeitung", wahrscheinlich von einer Seite, die für ihre Jntereffen fürchtete, ein schreiben folgenden Inhalts: „Ihr heutiger Leitartikel soll von einem Juristen sein? Wo hat denn dieser Jurist Jurisprudenz studirt? In einem civilistrten Lande doch unmöglich. Wie können Sie nur solchen Blödsinn veröffentlichen." Selbstverständlich beginnt damit erst die Reihe der Kundgebungen. Die Frage Das Großherzogliche Stener-Commissariat Gießen an die Großherzoalichen Ortsgerichtsvorsteher von Annerod, Garbenteich, Grost - Linden, Heuchelheim, Klein - Linden, Rödgen, Watzenborn und Wiefeck. Wir müffen Sie ersuchen die Bau- und Culturveränderungs-Verzeichniffe nunmehr umgehend anher einzusenden. Gieß en, den 22. Juli 1880.Süffert. SSL ^Nk^dt. ^owkngaffe §.160. rnGMfc, S-loßerinstr_ vecl-rev. GM W lf m der Erved. ds. Bltis- lich von dem Abg. Stumm angeregt wurden, nunmehr im verneinenden Sinne entschieden worden. Die Mehrzahl der von dem Reichskanzler um die Abgabe eines Gutachtens ersuchten Bundesstaaten bezweifelt die Durchführbarkeit des Projects unter den heutigen Verhältntffen. So wurde selbst von Preußen trotz seiner Vorliebe für Zwangskaffen erklärt, daß sich schwer die Grenze finden laffe, für welche Kategorie von Arbeitern die Pensionskaffen bestimmt werden sollen. Die süddeutschen Staaten haben sich ganr unumwunden für die Beibehaltung der freien Kaffen ausgesprochen, gestützt auf die Erfahrungen, die man dort überall mit denselben gemacht, und auf die übereinstimmenden Aeußerungen der um ihr Urtheil gefragten Arbeitgeber und Vertreter von Arbeiter-, Btldungs-, Gewerbe- und Handwerker-Vereinen. Dafür hat man sich jetzt an zuständiger Stelle entschloffen, allgemeine Normativbestimmungen für die zu errichtenden Jnvalidenk.'.ffen sestzustellen und dem Reichstage einen bezüglichen Gesetzentwurf zu unterbreiten. — Kürzlich ist in Berlin eine Commission zusammengetreten, um über die Umwandlung des Jnsanteriegewehres M. 71 in ein Repetirgewehr zu be- rathen. Ein solches Gewehr ist bereits bei den 4 fran ösischen Marine-Jnfan- terie-Regimentern eingesührt und ist für die Jägerbataillone der österreichischen Armelin Aussicht genommen worden. Die jetzt für die deutsche Armee zur Prüfung vorliegende neue Erfindung, die den Zweck hat, das Gewehr M. 71 im Falle des Bedarfs sowohl als Repetirwaffe, als auch für den gewöhnlichen Gebrauch als Einzellader zu verwenden, ist aus der Fabrik von L. Löwe in Berlin helvorgegangen, der bekanntlich auch den Armee-Revolver für die preußische Armee construirt hat. DaS Einschieben dieser neuen Vorrichtung in das Gewehr M. 71 soll binnen wenigen Minuten erfolgen können, die Abgabe von 12 Schüffen binnen 25 Secunden und nach Entfernung dieser Vorrichtung sogleich wieder die Benutzung der Gewehre als Einzellader gestatten. Berlin, 19. Juli. Aus Anlaß der vor einigen Tagen in Paris erfolgten Verleihung der neuen Fahnen an die französische Armee dürfte die Erinnerung daran am Platze sein, daß auch die sämmtlichen, während der Befreiungskrtege errichteten preußischen Truppenkörper ihre Fahnen und Standarten in einer großen Fahnenweihe zu Paris verliehen erhalten haben, und daß das eiserne Kreuz, welches die älteren preußischen Truppenkörper für diese Kriege an ihren Fahnenspitzen führen, den Fahnen derselben, mit Ausnahme derjenigen der Gardetruppen, ebenfalls dort bet dieser Gelegenheit eingefügt worden ist. Das Datum dieser berühmten Fahnenweihe war der 3. September 1815, der Ort das Marsfeld von Paris, während der durch die Schlacht bei Belle-Alliance herbeigeführten zweiten Besitzergreifung der französischen Hauptstadt. Die altehrwürdige Ceremonie des Nägeleinschlagens in die neuen Fahnen fand jedoch bei einem großen Festmahl in dem Quartier König Friedrich Wilhelm's III. bereits am 2. September, also dem Datum nach an demselben Tage statt, der 55 Jahre später auf dem Siegesfelde von Sedan den Ruhm des glorreichsten deutschen Siegestages an diese Fahne knüpfen sollte. Beinahe alle militärischen Berühmtheiten der verbündeten Heere jener Zeit, so die Feldmarschälle Schwarzenberg, Wellington, Barclay de Tolly, Wrede, nahezu sämmtliche preußische Heerführer, von den fremden Fürstlichkeiten der Kaiser Alexander I. von Rußland und in Vertretung des Kaisers Franz I. von Oesterreich, dessen Sohn und Thronfolger der Erzherzog und nachherige Kaiser Ferdinand wohnten dieser großen preußischen Fahnenweihe bei, an deren Schluß nach beendigtem Gottesdienst die Fahnen- und Standarten träger vor dem aus Trommeln errichteten und mit Waffentrophäen und mit dem eisernen Kreuz geschmückten Altar niederknieten und so von dem functionirenden Geistlichen, dem Feldprobst Offelsmeyer den gesenkten neuen und alten preußischen Fahnen und Standarten der Segen ertheilt wurde. Noch ist in all den kriegerischen Begebenheiten seither kein von den dort geweihten preußischen Feldzeichen in des Feindes Hand gefallen, wohl aber ist namentlich in den heißen Kämpfen der letzten drei arvßen Kriege um viele derselben blutig gerungen worden, und haben mehrere derselben, so um nur einige anzuführen, die alte Fahne des 2. Bataillons vom Kaiser Franz-Grenadier-Regiment bet Rögnitz, die Fahne vom Füsilier-Bataillon des 2. Garde-Regiments in Rosbieritz bei Chlum, die des 2. Bataillons vom 16. Infanterie-Regiment bei Mars la Tour in hoher Gefahr ges^webt, in den dunklen Momenten der Schlacht dem Gegner zur Beute zu werden, -RitMr - weile hat sich jedoch die Aenderung vollzogen, daß beinahe bei sämmtlichen Armeen und namentlich auch bei der französischen Armee nur noch jedes Regiment eine Regiments- und nicht wie bet der preußischen Armee jedes Bataillon eme Bataillonsfahne führt, und gegenüber dieser Ungleichheit des Trophaen-Einsatzes bet einem etwaigen künftigen Krieg dürfte sich wohl auch für die preußische Armee ^Fragea^ ob diese Aenderung nicht auch für die preußisch-deutsche Armee Platz greifen sollte. Von all Denen, welche preußischerseits jener großen Fahnenweihe als Theilnehmer beigewohnt hatten, sind es wohl allein die ruhmvollen Sieger von Kon^gsgratz, von Gravelotte und Sedan, der Kaiser Wilhelm und sein Schwager Prinz Friedrich der Niederlande, welche noch gegenwärtig als active Glieder der preußischen Armee angehören. 2lg.) Berlin, 20. Juli. Der Kronprinz wird auf seiner Kieler Reise von dem Prinzen Wilhelm begleitet werden. Die Nordd. Alla. Ztg." meldet die Ernennung des Geh Oberregie, rungsrath de la Croix (im Cultusmtnisterium) gefahren werden, auch : u unentgeltU* ad- Naudeimrr^Vitttve. i hiesiges Cngros-GesW ‘ r^mnaaten wird ein - ;e'uii.weld)er Srambe - cn btt Erped- d. vv rj richten.___ Neigten. Hortet werden ist", keiner Andern gönne. , . . . , y - (Keine Mustcroorstellung.) „Erlaubt Ihr mir, batr ich Mriunttrfteiflen ? fragte Marcus Antonius kürzlich die römifchen Burger ,wahrend einer Vorstellung oan „Julius Cäsar» im Theater zu Chicago. Die edlen Romer gaben ihre Einwilligung. Marcus Antonius aber trat unvorsichtig aus das schwache nut Segeltuch überzogene und bemalte Gerüst, welches di-Marmorplattform oberhalb der Treppen vorstellt, und herab kam di- ganze Geschichte, Marcus Antonms und Alles. Julius Casar aber welcher seit mehreren Stunden tobt war und starr und kalt auf einer Bahre am Fuße der Treppe lag, streckte seine Arme in tödtlichem Schrecken empor, als die Plattform kracht-, und schlug sehr lebendig nach rechts und links aus, um die ,hm um die Ohren sausenden Trümmer abzuwehren. „Sofern Ihr Thranen habt," sprach Marc Anton weiter, „bereitet Euch, sie jetzo zu vergießen," und die Thranen stossen reichlich, aber 1 es waren Lachthränen- Telegraphische Depeschen. SBegutr'» ttiefl«. —- lach bei dem Korn. Gießen, den 20. Juli 1880. I. A.: batt. Zurückgesetzte t©aufeufen, Stühle In Möbeln °"pfehle ich g 9 «laW(cne[z Comptoir- und Garten- und Sessel, sowie Rohrstuh^L ® Arrsüebtische ^Glasschränke, Kleiderschränke, stühle, ^BeMell n mtt' und ^ohne Matratzen, Wollmattatzen; Gold- Kommoden, sowie Bettstellen nur 0 s^ten in allen Größen, sowte und Politurlersten, Borhangsstangen und Hz in aDen ®rjjcn. eisten zum Einrahmen, g , Vorlagetepp^che, Cocosmatten und I ,u ,.h, 'M-» »-'» “ $rt|l5. 4923) Ein Bauplatz in bester 4340 Lage der Stadt zu verkaufen. Näh- 4893) M ü l l er. ä Jt. 3.50 empfichtl 4896) C. L. Gail, Schulstraße. 4616) Eine Parthie zurückgesetzte leinene Kragen von 20 an das Stuck, sowie bunte Hemden verkauft, um damit zu räumen, zu sehr billigen Preisen II. Kübsamen. i ! iebt nüt ,* tle ‘«« « des JKanenfäfer ruhen » '»«”« nun ab„ bi; ' ^nn m der Tbat Sr« ä nlltötnr ß°b aber viel :’’e; 'le Mn ferner * 6tt °°Nlrr ‘ W* vvn btg Hinterleibs -2 Utt« fcunfle. mit *1 nai unten • ^Ulltbetben, die an ;('en '°n ziWlscheidei, At' 418 btT f"tige Käser -Mtatbttte Sti^uibung ■^elh septempmctata). W, tt:a 10-15 $illi- «uneter meßen- n »eit weniger ähnlich; «ne schlanke, hinten jus ch"- 8eionber8 auf: 3arjtn, die hier aber - — Die Larven einer und find zuweilen schäd- iu Dresden schreibt das tel hier abzuhaltenbeu rna. Bettufe feit früh n knnkchtt Empfang der .::!il)ingei wurden unter -ew-ndfms-lahe geleitet. ; vA tzwemehrtageS verr Der feierliche 3cfu8, unt anberer ^otabihläten Tomi Herr AtqierungS- a vom ötantpunfte der Sodijenber des ßtntral; !anf für die Unterstützung itev den Mei MiM ’tHun^fcocMttn begab, iu utieroetfm Die n'üchfi'che befugen. Den ..... en desselben Die Stand' .e Lchnbenschütztllgilde, der t fhtrfewr des deutschen - vet'KckAus'chußes, die II genemtW .„ernt b't Schornfltmftgti- re.-ener freiwilligen turnet• • g.- Hfl hltßgkN SubnhSsM düinmissions-^aflet fertiger Geschäftsbücher^ \ ans der Fabrik I j. c. König & Ebhardt Hannover. mSS-sSSsF- ps-hl-n und lade zu deren Bestch^ung^e^m. Neuen-Bauen. »»SSiÄSÄ'M MM SÄlch-n nicht ÄÄ UN?' ist dasselbe iu allen Buchhandlungen zu haben. — zu:p6en (y;n sünaerer Bruder des kurhessischen Staatsraths W-, hatte er in den 30er menen der lekteren Opposition in der Ständeversammlung gegen das Hassen- ^nfSaebbe?185O in Darmstadt von den Ständen beschlossenen Steuerverweigerung er in ieineni Berufe mit der Regierung IN Kolllssion und verlor die Profestur ZM-AMKKNLMMK-W kürzlich war^18 ^Juli! Nach dem Mittagessen pflegten bisher die aus dem ELLMKKsZLL «Bs MWMWKWM« wieder eine Mahnung, unmittelbar aufs Esten nicht zu bade Wohnungsveräiiderun.gshal'ber iÄn, («artfelb 119a verschtedenc überflüssige Möbel laste ^arneiv iw ^z. Juli, Nachmittags 2 Uhr, versteigern, als: t^Secretair, 1 Kommode, 3 Bettladen, 1 Tisch.t Kinder- bettlade, 1 Schrank, 1 Schreibpult und sonst verschiedene Gegenstände. 4884) ____________ Carl Deines.----- Lieferung. 4920) Der Bedarf für das Jahr 1880/81 an tannenem Scheitholz und an Steinkohlen (Anthracit-Stück- und melirter Kohlen) für das academische Hospital zu Gießen soll auf dem Wege der Submisflon vergeben werden. Lieserungslusttge wollen ihre Offerten innerhalb 8 Tagen auf das Verwal- tungsbüreau gedachter Anstalt einreichen. Gießen, den 21. Juli 1880. Die Verwaltung. Handel und Verkehr. er IC > oi lMarktbericht > Der heutige Heu- und Strohmarkt wüt ziemlich 65-70 Jj, ein H-bn X 2.00-2.50 ein ®ul>n .A uu . fiatioffetn 100 So. eine Taube 50-00 Kapaunen ^4 0-0.0", n ^räjmenfobl 1 St. 50-60 .5), Wirsing ®oÄeTu8ÜWnnb o6^Xnin.®kt 20- 30 L Bohnen ,0° Stück 0.00-0 X, “E1XÄSÄS; K Ä « . (Durchschnittspreis pro Malter.) Kartoffeln (50 Klio) JL - Sine sehr interessante Scene spicktt sich k?-F'^wi-°d°sFr. Bt.-' Ä Kv^n" Ä Ä sich folgcnver drasttfche Dialog. Chef. Das L ) freuen, voch auch L: Ack. wie wird sich mem Vater reuen. - Jb, v J red)t ()od). 6ie, denn der Gewmn ^hr °nsehnM. (Alückspilz! - Wie viel? ruft nun »K.SÄm£»« ;;«*," ÄÄ'wtt E '«L.1? äÄÄ'S*'»- »* »•' - Male so viele Freunde! Vnaländer behandelt.! Die Odeffaer „Prawda" erzählt - [»' man >n Ruß and di« yaM>«E°^an° .^tischen WasierleitungS- folgenden characteristifchen Fall. In (aemctnt)Ctath Herr Jefchewski, um den englischen Gesellschaft in der «-.tun, zur Agenten im Namen des Ob ffaer W ^nglifchen Wasfcrleitung^Geseüfchaft in Odeffa erwiderte Reve zu stellen. Herr Quill, ^Ure er gmey i, untere Umstand veranlaßte daraus in derselbe seinenHut herunternehme da Herrn J-sch-«»ü, - d mg no)8mcn u"b c8 sich für jeden dwiiisirten Menschen auch er, Jstch'wsks-in > H 1 ““ « rem gtusien nicht eiuilisiren lassen, und der Rusie gezieme. Der Engländer wollte^ pcy aoer ,, ^pfe herab. Der stolze Sohn machte kurzen Prozeß un & b ® efaöen lassen und wollte bereits zum Boxen aus- Albtons mochte sich dteses naturu^ ro fl i fllün und blau durchprugelte. Dem Smolensker Boten" eutn-hm-u wir.solgeude Erzählung WrBSswMfe s erlangter ZuiUmmung Eltern der Braul zu bereden. Man eimgt sich lichen des Dorfes N., um b-.n Preis für d iebod) bald darauf der aus auf das sev anständige Honorar^^°°"^^D°rskirche anlangt, wird dem Pärchen 11 Equipagen bestehende Hochz-ttszug bei d fkirw „achgesragt" und in Erdi- priesterieche Mitwirkung verweigert, „ sondern vier Mal mehr beträgt sahrung gebracht hat, daß!M-tmst nrch^l biefc willkürliche und seine Forderung daher °us M^bll Yl^Igeius fein£ $a6rt in bQ§ Honorarerhöhung nicht ru^ tan^n wurde un d r Hoch; ^0$'tl.fo(guug desselben, nächste Dorf iortsetzt-, macht^Nch d°r biedere S^Menytrl. au , g Seinem dem C°ll-g-n rm Nach ardorse aufs MeugU {ommm. Der Zug fahrt wcht zu trauen wurde denn auch EkUch MN -o durch einen reitenden weiter ms dritte Dorf. Auch hier war oem. v i bd§ sogleich ankommen Boten die W-'isung zugegangen, „d < c>aü tz^s Zuwiderhandelns dem werde", auf keinen Fall zu trauen und »arm fm worden. Der Er- Ungehorsam alle iin dritten ®orfe kam die Trauung nicht zu SL «"KLL°"L«»“«»«»'-• * Bekanntmachung. 4910) Di- am 15. l. Mts. fällig gewesenen Pachtgelder von städt. Trieboierteln können innerhalb 8 Tagen an den Zahltagen - D t6ei.>..,k«2O.3»lH8«>. Otj etab„, Enders. ro jUi btt .Offiziellen ... ui Uhr, in folqtnbtt etaxNttc, 4) Schütz-»" i4ae cer deutschen iuwev 12) iuntaubfjut " 15) Finaotaussch^ :"i} iJ 19) Oestmeich. -»mi M-s". „trLub ßemomui V«1 A LMHsibaf^'SuSfchck v®iD, V r 1 15 ötttdibtin W ». r. iQj Sruetaehr. feier de» « T «f ^.yerfffit W flfe • h;::f :f1 “ fein * -J :-8 „.Ha wie da uWS erM »""JL btmübtt fJ 316 L ME ?n . i, bin^ iLa vo" h; - tn der Exped. d. Bl. Zü verkaufen.. 4630) Ein Haus mit Nebenbau und schönem Garten, vor dem Wallthor gelegen, ist billig unter sehr günstigen Zahlungsbedingungen zu verkaufen ourch 4442) Empfehle frei in's Haus geliefert feinstes Licher Exportbier ä Flasche 18 Mg., feinstes Gießener Äctienbier ä Flasche 23 Pfg. Georg Dörr Ww., Flaschenbierhandlung, Canzleiberg B. 66. ^.Verkauf;» Falir'ckprtise« bei MU Fh. Lüdeking C*iessen. Eis (4885 Der Vorstand. 4850) Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. darf. 4919) 4456) Rouleauxstangen, Weinflaschen, ein viersitziger Comptoirpult, 1 großer Küchenschrank, 1 Divan werden billig abgegeben. I. Rothenberger, Lindenplatz. Ar das! wib ieaujtragen wir S Achtungsvoll Carl Deines Turnverein. V. allgemeines Turnfest in Frankfurt a. M. Abfahrt nach Frankfurt a. M. Samstag den 2L. ds. mit Ertrazug Nachmittags 3*/2 Uhr. Dir Lösung eines einfachen Billets zu diesem Zuge berechtigt zur freien Rückfahrt innerhalb 10 Tagen^ muß aber in Frankfurt zur Rückfahrt vom Festcomifo gestempelt werden. Alle Theilnehmer müssen */2 stunde vor Abgang des Zuges am Bahnhof sein. Das Gepäck muß erpcdirt werden und muß die Bezeichnung „Turnergepnck, Name $ Wohnort" haben. Jeder muß in vorgeschriebener Turnkleidung erscheinen. Die Eiftnbahnbillets können schon am Samstag Vormittag am Billetschalter eingelöst werden, ohne daß es einer Legitimation beliefert billigst D. Weller V Einem verehrlichen Publikum theile hierdurch mit, daß ich daö von Herrn Carl Deines geführte Blunieu-, Pflanzen- und Bouquet-Geschäft käuflich übernommen und unter der Firma Friedrich Gevrgx vormals Carl Deines weiterführen werde. Unter Zusicherung prompter und reeller Bedienung zeichnet Achtungsvoll Friedrich Georg. Bezugnehmend auf diese Mittheilung erlaube mir meine werthen? Kunden in Kenntniß zu setzen, daß ich obiges Geschäft abgegeben, dafür aber unter der FirmaCarl Deines, Lanvschaftsgärtner, die An-" zuchr und Verkauf von Bäumen, Nadelhölzern, Sträuchern, Rosen, Stauden, fortbetreiben werde, ebenso NemAnlagert von Gärten und halte mich in diesem Artikel bestens empfohlen. Gießen, den 19. Juli 1880. Gütigster Beachtung empfohlen! 4827) Mit dem Heutigen übernehme die Restauration „zum -früMcksstester" und halte mich einem verehrten Publikum bestens empfohlen. Hochachtungsvoll •Joie, JE[Ö88* 4734) Eine geübte Näherin wünscht noch einige Tage tn der Woche im Nähen Beschäftigung. Näheres in der Exp. d. Bl. Hiermit beehre mich ergebenst anzuzeigen, dass ich mit heutigem Tage hierselbst auch ein I hurzeiseowiiarcii^escliafl eröffnet habe und halte mich von jetzt ab zur Lieferung- sämmt- licher in das Eisen-, Stahl- und Metaliwaaren-Geschäft einschlagenden Artikel bestens empfohlen. Giessen, 20. juii 1880. Carl Lange, 4866) Seltersweg C. 44. M SatNai Ha Mell r-P Deui Der Sultan Mt, der in viel wflen vrientallsihen In Sechanüuvyü \ tBtläjtm W au< $ OritzinMr zu tt „Kinger Bismauk eiznlß selbst ist in kljchtlien, ha hie hüt'. Sttradjtet n glantpuöfle der p da; allerdings heu bk linkischen Verhä ach chrn Mission Im" zu bringen Seumü icttbtrt in bankeroit zu retten bk gewohnt find, i m keine türllschen seimtesten Paschas tbti, welche Bismc mrgisch vorgehen s° ß der erste Bei der groß ^Äendlandes d Mdr zchalln. < y Malik b. "uchn auch gsz < tbm' J* H Biswari "-ch jetzt, ynüter ituba, Oe^Ianb beb »»Wie. jjÄ? 5 rren durch e|r Mltntffe nut . S,®,l*nb E. Heinemanns Univ.-Mchhandlung ^Antiquariat Fr. E. Fehsenfeid hält ein großes Lager von antiquarischen Werken jeder Wissenschaft. Bibliotheken und einzelne^werthvolle Werke werden jederzeit angekauft und gut bezahlt. (3952 Aufruf! Erst heute lasten sich die Folgen des am 14. Juni 1880 über die sächsische Oberlausitz hereingebrochenen Wasterunglücks genauer bestimmen. Wir beklagen den Verlust von 63 Menschenleben, welche den wüthenden Wasterströmen zum Opfer fielen, 231 Häuser sind weggeschwemmt oder vernichtet, 300 Häuser schwer, 380 weniger beschädigt, die schönen gesegneten Fluren aus einem Bezirke von 16 Qu.'Meilcn zum Thetl in Sand- u. Steinwüsten verwandelt. c Der Verlust an Privateigenthum, abgesehen von den enormen Schäden an Brücken, Wegen und Stegen, beträgt nach bis jetzt möglicher Schätzung mindestens 1,300,000 Mark. Zwar ist durch den wahrhaft erhebenden Wohlthätigkeitssinn in Nähe und Ferne, für Hebung der allerdrlngendsten Noth gesorgt worden, aber noch' fehlt viel, um die armen von dem schweren Unglück Betroffenen nur einigermaßen zu entschädigen, den Muth der Entschlostenen zu heben, die Verzagten zu ermuthigen, die hiflosen Waisen zu erziehen! An das Mitgefühl des deutschen Volks tn Nord und Süd richten wir diese Bitte um Hilfe, überzeugt, daß wir offene Herzen, offene Hände finden l Gesammelte Beiträge bitten wir an die Kreishauptmannschast zu Bautzen einzusenden. Löbau, am 15. Juli 1880. Das CentraL-Cornits Kreishauptmann von Beust als Vorsitzender in Bautzen. Landesältester Hempel in Bautzen. Bischof Bernert tn Bautzen. Gutsbesitzer Böhmer in Alt-Löbau. Pfarrer Brösel in Rennersdorf. Gemeinde- vorpand Gäbler tn Oberoderwitz. Bürgermeister Haberkorn in Zittau. Rittergutsbesitzer Hähnel auf Kuppritz. Fabrikbesitzer £enU in Leutersdorf. Fabrikbesitzer Hoffmann tn Neugersdorf. Oberförster Junge tn Cunnersdorf. Fabrikbesitzer Ludwig in Ntederoderwitz- Handelskammer-Secretär Dr. Löbner tn Ztttau. Dr. von Meyer auf Oberruppersdorf. Pfarrer von Mosch tn Bernstadt. Rechtsanwalt Oppermann in Zittau. Kaufmann Pfenning er, Vorstand der Handlung Dürntnger u. Co. in Herrnhut. Dr. Pfeiffer auf Burkersdorf. Bürgermeister Reiner tn Bernstadt. Pfarrer Richter tn Niedercunnersdorf. Rittergutsbesitzer Richter aus Bischdorf. Rittergutsbesitzer von Thiel au auf Kemnitz. AmtShauptmann vonThielan in Löbau. Amtshauptmann von Zahn tn Ztttau. Landes bestallter von Zezschwttz.___________________________________________ Wegen bevorstehender Lokalveränderung eröffnen die Unterzeichneten, um mit ihrem großen Lager zu räumen, vom heutigen Tage an einen Ausverkauf in ihren sämmtlichen Artikeln, wie Kurz-, Galanterie-, Kinderfpielwaaren, Pfeifen, Stöcken re. zu ganz bedeutend ermäßigten Preisen. Besonders machen noch aufmerksam auf eine schöne Auswahl in Marmor- n. Alabasterwaaren, Holzschnitzereien in allen Arten und zu jeden Preisen, Lederwaaren als: Porte-Monnaies von 20 an, Cigarren-Elms von 50 H an, Damen- u. Reise-Couriertaschen, Schreibmappen, Albums, Notizbücher, Brieftaschen rc., Hosenträger in Gur, und Gummi, Schmnasachen und Fächer, Kamme, Zayn- u. 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Stock, bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör, zu vermiethen und am 1. September zu beziehen. I. Wrißgcrber. 4768) Der obere Stock meines Hauses, Anfangs October beziehbar, zu vermiethen. Heinrich Vogl, Ludwigsplatz. Vermischte Anzeigen. 4921) Ein Pferdeknecht kann in Dienst treten bei Oeconom Kennel. 4922) Tüchtiger Hausbursche in ein Geschäft gesucht. Näh, beider Exp-d.Bl. 4726) Einige geübte Metalldrucker für Bi ennerfabrikation werden auf dauernde Beschäftigung gesucht. Offerten sind unter N. B. 178 an die Exped. ds. Bltts. erbeten. Wermiethungen. 4924) Der mittlere Stock meines Hauses -vis-ä-vis von Wenzel's Garten, bestehend aus 5 Zimmern nebst allem Zubehör, ist bis 1. Septor. oder auch schon 1. August zu vermiethen. I. B. Singer. 4707) Ein Zimmer vermiethet Chr. Dan. Fillmann, Kirchenplatz. 4880) Ein Familien-Logis mit 5^Zimmern rc. per August vermiethbar. Näheres b. d. Exp. d. Bl. 4346) Das von Herrn Verwalter Krebs bewohnt gewesene Familienlogis, im früher Thorn'schen Hause in der Frankfurterstr., ist zu vermiethen und am 1. October zu beziehen. _____ 4172) In meinem Hause im Gartfeld (Steinstratze) ist die dritte Etage, bestehend aus 6 Zimmern, Küche, abgeschlossenem Corridor, Bodenkammern und allen Bequemlichkeiten zu vermiethen und per 15. Juli beziehbar. W. Seuling. 4152) Der erste Stock des August Ackermann'schen Hauses, Frankfurter Straße Lit. E 41, bestehend aus 8 Zimmern, 2 Speicherkammern, Keller, Holzstall rc., ist per 1. Oktober, auf Wunsch auch früher, zu vermiethen.