'"b°rn habe Kd"» »2TSB; inÄU'lu)' £DrWen. LdhOstraße. billiger. &** niltibtrgjy^ L Schießgärten iuÄietben. ^ider, Gartseld, WmmU ^Mausburg -jamilicnlogis m i beziehbar 6 ■ Hamm T> 107,5- vmmethen. üb Schloßgasse. Serfftättt mir Host' A. 108 ju oer- n, w6chera> ch zur ju vmniethen. 5 Blitz. jtoietgen. ufert. Schwarz mit jolen bei in, Kleia-Lmdm. rienföfig zu kaufen huitzler. Wetzlar. gcbttintTfltftncn lebrlmg kann em- : Nover. D^eck. ,, Um wurde in der M ein Nacken aus« Mmer kann B DnbeUb!^ s u=P: ' O'-^WV M cau ». ** (jin! .....LL--^ E,on »e eetse^,. «M I rt(n®- S w; I |!t Cpg>JI* »SUer S«S* SB tun. i -«I w’s ie Mr. SS enthält! - ron H. Engelba-b Ein P' - :tbL ^Pfingst^ ■ Erstes Blatt. 18SO.. Mize- md Amkdlck fit dm greis Gieße«. ----—------------------------------------------------- " PrelS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. «edaettovAbltreaur \ 6r61.rntafte B 18 Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Gxpe-itionSbnreanr / v - - --------------- Amtti ch er Hheit. Gießen, am 20. Mat 1880. zugehen. Dr. Boekmann- 14. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen Berlin. Elberfeld und viele andere Städte verbreiten durch die Armen- Verwaltung und durch Vereine, welche mit den Behörden zusammenwlrken, iu Ansicht, daß Bettlern etwas zu geben unerlaubt und unvernünftig fei. Ueber- zeugt, daß die Gemeinde wohlwollend und gut verwaltet wird und j^er wirklichen Bedürftigkeit hilft, entschließen die Familien unb ®lcn^6o^.^;IJc^'.l Unbekannten mehr Almosen zu geben. Wenn streng hiernach S^andelt wKd. so kommt eine Stadt in den Ruf an der Bettlerbörse, der ihr sein muß. Die Landstreicher erfahren dies bald an der Fruchtlosigkeit d ». Bettelns und setzen laut oder leise flucheud den Knotenstock weiter. Auch in den Dörfern sollte man den Bettel nicht unterstützen. Während in jeder Concurrenz der Tüchtigste und Würdigste siegt,.muß jm Daseinskämpfe der Bettler der Unwürdigste siegen; der wirklich Hilfsbedürftige und Schwache W sich Sm von einer Thür zur zweiten, während der rüstige Stroich das ganze Dorf abgefochten hat, und noch am selben Tage durchläuft e bCT€n Durch Bettelet im Umherziehen seinen Lebensunterhalt zu verdtemn, ist in unserem Vaterlande Niemand genöthtgt. Das Gesetz legt in jedem Staate d"r" HUmat^gemeinde die Pflicht auf, den Bedürftigen zu erhalten; ein Die Bettelplage. Mit Hem beginnenden Sommer mehren sich wieder die Klagen ü6ct' den Bitte! und die Landstreicherei, welche im Winter eine Plage der Städte, im Sommer die des flachen Landes bilden. In neuester Zeit hat bereits vielfach die richtige Anffastung des Bettelns als eines socialen Schmarotzergewächses, dem all «^Nahrung streng vorzuenthalten ist, Platz gegriffen, und sie muß und wird das Meiste thun, um uns von dieser Landplage zu befreien und den deutschen Namen von der Schmach retnzuwaschen, dieses socialen Uebels nicht s>err werden au können. Allerdings dürfen wir uns nicht begnügen, diese Anschauungsweise gelegentlich im Gespräch, durch Rede und Schrift zu ver- breiten Die Zurückdrängung und Ausrottung muß organistrt werden. Indem Kräfte und Mittel zu diesem Zwecke zusammengefaßt werden, wird am besten für die Ausbreitung der am Ende allein entscheidenden rechten Austastung gesorgt. Versuche dieser Art sind bekanntlich nicht neu; aber neu rst die masterhafte Verbreitung der deml Bettelnl entgegenwirkenden Vereine, welche sich schon nicht mehr auf die größeren Städte, ja nicht einmal mehr auf d e Städte überhaupt beschränkt, sondern auch Landgemeinden, Bezirke und ganze Provinzen ergreift. Lehrer^ Conferenz des Conf-renz-Bezirkes Gießen-Großen-Linden-LoUar r Mittwoch den 2. Juni, Vormittags 10 Uhr, in Gießen. Gießen, den 21. Mai 1880. p Büchner, Kreisschulinspector._________ 1 Talchenmeffer, 1 Kette, 1 Stück Futterzeug, 2 Ta" " üch.1,"l^kind^agen^ 1 Kinderschuh, mehrere Schlüffe!, 1 Ueberstchtskarte vom Dill-Kreis, Oberlahn-Kreis rc. ^e%:t^2irta7f188r0.5,30,iiClW^e (2ßCibtn9afie 93) aU^beW^®ro^^er4o9IJ^^e^oIi|er^üa£xwaItuna Gießen. Zu Nr. M. I. 10403. Darmstadt, am 13. Mai 1880. D US Zro sih erzo gl iche JHini|terium Öes Onnern unö öer Justiz 20 •* "L-1Nür"dichnigm Gemeinden, die bis jetzt noch gar -eine Ortstafeln besaßen, zweckmäßiger sein dürst-, derartig, vollständige Ortstafeln zu b«. schaffen, so wollen Sie Obiges zur Kenntniß der betreffenden Gemeinden bringen. ® 1 a 1 61 v. Gagern. Betreffend: Die Gehalte der Volksschullehrer^ " ~ Dir GroßheWalichr Kreis-Schul-Comnnffion Gießen an die Schulvorstände des Kreises. ’ffiit lasten Ihnen nachfolgende Verfügung G-oßherzoglich-n Ministeriums des Innern und der Justiz, Abtheilung für Schulangeleg.nheiten, vom d. M. zur Kenntnißnahme und Nachachtung, wie Mtithetlung die Lehrer zugehen. Sie wollen uns demnach rechtzeitig von der einzutretenden Gehaltserhöhung Kenntniß geben, vr. Boekmann. _ „ . r Zu Nr. M. I. 10Z21. Darmstadt, am 14. Mai 1880. Betreffend: Die Gehalte der Volksschullehrer. CL’ Das llroscherzositiche Ministerium Öes Innern unö öer Juchz, Abtheilung für Schuiangelegenheilen, an die Großherzoglichen Kreis-Schulcommisstonen. ... LL.N. "S.Ü? L-N-'n-L Öw «>;..•» M. - >- ««"• '™ ÄnorI‘ Achenbach. Reichsgesetz regelt die Frage, welches tu jedem gegebenen Falle die unter» stützungspflichtige Gemeinde |ei, nöthigenfalls durch die Entscheidung einer dafür eigens eingesetzten Behörde. Nur ausnahmsweise und vorübergehend kann ein Mensch in die Lage kommen, den ersten Besten ansprechen zu müssen, damit er nicht verhungere oder erfriere. In der Regel ist vorauszusetzen, daß der Bettler in Wahrheit kein Almosen braucht. Gibt man es ihm trotzdem, so ermuthigt man ihn, fortzufahren in dem Versuch, ohne Arbeit und auf Kosten Anderer zu leben. Selbst in den hilfsbedürftigsten Fällen ist die Armenpflege eines Ortes zur Hilfe eingerichtet, oder muß es werden zur Erreichung ihrer eigenen Zwecke. Die Selbsthilfe der Bevölkerung gegen den Bettel durch zweckmäßige Vereine ist am besten in Schleswig-Holstein durchgeführt, und man sollte dieser Provinz überall in Deutschland nachstreben. Um die Bettelplage zu vermindern, müssen Mitleid und Menschenliebe nicht allein wirken, sondern sich in Verbänden vereinen und an die geordnete amtliche Arbeit anschließen. Deutschland. Berlin, 20. Mai. Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß die Ueberfüllung überseeischer Dampfer, wie sie jetzt den englischen und deutschen Linien zur Last gelegt wird, ein arger Mißbrauch ist und es ist erfreulich, daß die deutsche Regierung durch den New-Aorker Generalconsul Dr. Schumacher Anlaß genommen hat zu erklären, daß sie derartige Zusammen- Pfropfungen von Passagieren nicht dulden werde. Denn die Gefahr ist eine doppelte. Sie bedroht nicht nur die Passagiere bei glücklicher Fahrt mit Krankheit, sondern sie vermindert auch die Möglichkeit der Rettung im Unglücksfalle, wenn die Boote nicht ausreichen und die Kopflosigkeit wächst. Im amerikanischen Kongresse liegt von dem deutschen Repräsentanten, Herrn Deustor, eben ein Gesetzentwurf vor, welcher die bereits bestehenden Vorschriften über den jedem Passagier zu gewährenden Cubikraum von den Segelschiffen auch auf Dampfer ausgedehnt wissen will. Der Entwurf bestimmt für jeden Uebertretungsfall eine Geldbuße von 50 Dollars. D« nun nach einer eben vorgenommenen Vermessung des Bremer Dampfers „Straßburg" derselbe 437 Personen mehr an Bord hatte, als er haben sollte, so würde die Strafe 21,850 Dollars betragen haben, wenn das Gesetz schon in Kraft wäre. Daß es angenommen werden wird und zwar sehr schnell, unterliegt keinem Zweifel. Damit aber wäre auch sofort die wünschenswerthe Remedur geschaffen. Gegenüber diesen New-Korker Nachrichten nehmen nun die verschiedenen Preßorgane unserer Seeplätze die Capttäne der deutschen Schiffe in Schutz. So schreibt die „Weser-Ztg." : Die Depesche aus NewIork, wonach gegen 14 Dampfer wegen Verletzung der Gesetze über die Beförderung von Passagieren gerichtlich eingefchrttten und deren Capttäne verhaftet werden sollen, ist allem Anscheine nach eine in etwas sensationeller Form wtedergegebene Nachricht, die schon seit einiger Zett umgeht, und man wird gut thun, abzuwarten, welchen Erfolg dieses Einschreiten hat. Schon der Umstand, daß nicht ein einzelnes Schiff oder die Schiffe einer Gesellschaft, sondern die Dampfer fast aller größeren transatlantischen Linien desselben Vergehens beschuldigt werden, muß einiges Mißtrauen in die Procedur der amerikanischen Behörden erwecken. Beiläufig sei bemerkt, daß die Depesche trrthümltch den Capitän des „Rhein" als verhaftet aufführt; daS ist jedenfalls ein Jrrthum. Es wird Capitän Barre vom „Main" gemeint sein. Die „Hamburg-Altonaer Tribüne" enthält hierüber einen längeren Ar- titel, dem wir Folgendes entnehmen: Ueber die Ueberfüllung oder, wie es in der Depesche heißt, die „Verletzung des Gesetzes, welches die Kopfzahl der Passagiere bestimmt", muß man sich zunächst klar werden! Das Publikum könnte leicht glauben, statt angenommen 1000, würden 1100 Emigranten ein» geschachtelt und die europäischen Behörden ließen dies ganz ungehindert geschehen! Letzteres ist nicht der Fall. Vor Abgang der Schiffe müssen den Behörden die „Pasiagierlisten", worin ganz genau sogar die Namen jedes Kindes eingetragen sind, eingeliefert werden, und die Behörde ersteht klar und deutlich, wie viel Passagiere, Erwachsene und Kinder, auf dem Schiffe sich be» finden! Die gesetzlich erlaubte Anzahl darf aber um auch nur einen Kopf nicht überschritten werden. Schwerlich würde es nun bei vollzähliger „Menschenfracht" ein Captiän wagen, unterwegs Passagiere an Bord zu nehmen, er kann dies auch gar nicht so recht rtskiren, da er selber ja revtdtrt wird, wenigstens befürchten muß, es zu werden, und der Gewinn, der ihm aus solchem „Menschenschmuggel" erwachsen könnte, ist für lhn zu gering und zu gefährlicher Natur. — Das Passionsspiel in Oberammergau ist am 17. d. Mts. unter leb- Haftern Beifall vor etwa 6000 Zuschauern in Scene gegangen. Nachmittags mußte in Folge eines heftigen Gewitters die Vorstellung auf eine halbe Stunde unterbrochen werden. Am 18. d. wurde die Vorstellung vor ca. 3000 Zu- schauern wiederholt. — .Die „Prov.-Corresp." begleitet den von ihr veröffentlichten Gesetz- entwurf über die Abänderung der ktrchenpoltttschen Gesetze mit der Bemerkung, es sei in hohem G ade Wünschenswerth und glücklicherweise auch die wohlbe» gründete Hoffnung vorbanden, daß der ursprüngliche Zweck, welcher zur Ver- tagung des Landtags führte, bei der fortgesetzten Session auch bei einer anderen wichtigen Aufgabe erreicht werde, welche derselben jetzt zufalle. Es handle sich dabei nicht um die Durcharbeitung eines reichen und unbekannten Materials, sondern wesentlich um den Entschluß, der Regierung eine Vollmacht anzuvertrauen, deren sie bedürfe, um einerseits dem Frieden näher zu kommen, andererseits dem Rechte des Staat- Nichts zu vergeben. Dresden, 20. Mai. Das „Dresd. Journal" versichert, daß der Zweck und die Veranlassung der letzten Reise des Königs nach Berlin zu den jüngsten Vorgängen im Bundesrathe und Reichstage in keinerlei Beziehung stehe. Der Besuch des Königs am kaiserlichen Hofe sei eine längst beschlossene Sache gewesen, ehe sich jene Vorgänge ereignet hätten. Hesserreich. Wien, 20. Mai. Die „Wiener Abendpost" meldet: Eine größere Volksmenge rottete sich vor dem Magistratsgebäude in Trawnik zusammen, befreite 19 wegen Excesses verhaftete Bosnier, zertrümmerte die Fenster und bewarf Gensd'armen und Stadt-Patrouillen mit Steinen. Ein Polizeimann wurde verletzt, einer der Excedenten verwundet. Durch Militär wurde alsbald die Ruhe hergestellt. Vier Rädelsführer sind verhaftet. »elegraphische Depeschen. Wagner'» relegr. Corresp-uvenr - fttueau. Berlin, 21. Mai. Der Präsident der Seehandlung, Bitter, ist gestorben. Athen, 21. Mal. Der König und die Königin sind in Korinth eingetroffen und von da nach Brindisi abgereist. Der König beglbt sich sodann direct nach Paris und die Königin nach Petersburg. Der seilhertge französische Gesandte, Tissot, reist morgen nach Konstantinopel, um als Botschafrer an Fourniers Stelle zu treten. Petersburg, 21. Mai. Mittelst Allerhöchsten Befehls wird dem Stadthauptmann Surow ein vtermonatltcher Urlaub wegen zerrütteter Gesundheit enheilt; derselbe wird gleichzeitig von feinem gegenwärtigen Amte entbunden und fortan dem Ministerium des Innern zugezählt. Der Kaiser hat Surow seinen Dank für die zweijährigen Dienste in dem bisherigen Amte ausgedrückt. , Ein Nachfolger ist noch nicht ernannt. Berlin, 21. Mai. Die „Germania" bespricht die neue ktrchenpolttische Vorlage der Regierung und weist dieselbe vom Standpunkt des Centrums au» zurück. Das Blatt meint: Mit der Fortdauer der Maigesetze werde der Kulturkampf eine bleibende Institution. Wollte die Regierung in der That den Frieden, so mußte sie den Weg der Revision der Gesetze betreten. Paris, 21. Mai. Präsident Greoy hat heute Vormittag Leon Say empfangen. — In dec Versammlung des linken Centrums des Senats wurde heute ein Schreiben Say'S verlesen, worin derselbe die Annahme der Candi- datnr für das Senatspräsidium erklärt. Das linke Centrum entschied sich sodann für Say's Candidatur. Die Linke dagegen nahm mit 22 gegen 19 Stimmen, die mit Say waren, die Candidatur Leroyer's an. Doch wird die Plenarversammlung der Fractionen der Linken des Senats am Montag vermuthlich Say's Candidatur annehmen. — In Roubaix bessert sich die Lage mehr und mehr, indem sich die Zahl der strikenden Arbeiter vermindert. Zwei Belgier und ein Holländer sind verhaftet, weil sie die Arbeiter aufreizten. — Die Deputlrtenkammer hat die von der Commission beantragten Zollsätze für Baumwollengarn verworfen. — Freycinet wird morgen der Kammer ein neues Gelbbuch vorlegen, welches fünf Äbtheilungen diplomatischer Schriftstücke umfaßt, wovon zwei der griechischen Grenzsrage, zwei der Anerkennung Rumäniens und eine den Arbeiten der technischen Commission für die Feststellung der Grenzen der Türkei gewidmet sind. — Dem Vernehmen nach wird Geoffroy, ehemaliger Gesandter in Japan, Tissot's Nachfolger in Athen werden. — Die für Sonntag zu Ehren des Andenkens der am 23. Mai 1871 erschossenen Commune-Anhänger beabsichtigte Kundgebung wird vermuthlich aufgegeben werden; die ultraradt- kalen Journale rathen an, darauf zu verzichten. — Eine heute bet Dufaure gehaltene Versammlung von republikanischen Senatoren nahm eine Resolution an, welche besagt, daß Say ,tm Interesse Frankreichs auf dem Botschafter- posten in London verbleiben müsse. Die Versammlung beschloß ferner, erst nach Zusammenkunft der verschiedenen Seratsgruppen eine Candidaten für das Senats-Präsidium aufzustellen. Brüssel, 21. Mai. Dumont, suspendirter Bischof von Tournay, richtete ein interessantes Schreiben an die „Eiolle Belge", worin er die Hoffnung ausspricht, daß die Katholiken nie mehr die Majorität erhalten, wenn die Geistlichkeit sich in Zukunft jeder Wahlbeeinflussung enthalten wird. Wenn diese Wünsche, fügt er hinzu, verrückt sind, so bin ich wirklich verrückt. Vermischtes. Langen, 19. Mai. Am zweiten Pfingstfeiertag begab sich eine kiesige Familie mit einem 11jährigen Mädchen nach Dem benachbarten Dreieichenhain auf die Kirchweihe. K.'.uin daselbst angekommen, befiel das Mädchen ein io deftiger Blutsturz, daß es alsbald eine Leiche war. — Die hoben Absätze an den Damcnstiefcln haben gestern em Ovfer gefordert. Auf ver Station Louisa stieg gestern eine Dame aus, blieb mit den» Absätze am Trittbrett veS Waggons hängen und fiel mit dem unteren Theil des Gesichts derart auf eine Schien-', daß der Unterkiefer gebrochen und sie sonst noch schwere Verletzungen davontrug. (N H. V.) Mainz, 19. Mai. Ein bedauernswcrther Unglücksfall bat sich gestern Abend in einem hiesigen Brauhause ereignet. Ein Braubursche war mit einem offenen Licht in eins der großen Transportfässer gestiegen, um Daffelbe zu reinigen. Plötzlich sin.i oa8 Pech an Der Innenwand des Fasses Feuer und im Nu hatten aber auch schon die Flammen den Brauburschen erfaßt. Derselbe wuroe jämmerlich zugerichtet. Gesicht, Kopf. Arme 2c. wurden dem Burschen, obschon er noch genug Geistesgegenwa-.t hatte, schnell aus dem brennenden Faß herauszukriechen, arg verbrannt. Mainz. Auf dem Rhein, au dem Dampfkrabnen, werden gegenwärtig ganze Schiffsladungen rotber Sandsteine, vom Main und Neckar kommend, in andere Schiffe übergeladen, um nach Amerika verladen zu werden. Die Steine werden in den Seehäfen von den Frachtschiffen als Ballast geladen, so daß die Fracht, dieses Baumaterials kaum nennenswerth ist. Da ein industrielle: Amerikaner einen der bedeutendsten Brüche auf 5 Jahre gepachtet hat, so werden die Verladungen regelmäßig auf die Dauer dieser Zett hier statlfinden. Aus dem Kreise Kirchhain. Der Steinbrecher Luvw. Schneider von Rüdigheim, welcher als Arbeiter in einem Steinbruch bei Barmen beschäftigt gewesen ist, kam in der Nacht vom Sonnabend zu Pfinastsonntag bei den Seinigen in Rüdigheim an und -war in einem schrecklich verstümmelten Zustande. Die linke Hand war ihm abgerissen, Der Unke Oberschenkel und die Unke Seite waren mit mehreren Wunden bedeckt und die Kleidung war wie ein Sieb durchlöchert. Der Unglückliche will zwischen Kirchhain und der Brückermühle von 3 fremden Personen angehalten und durch einen Schuß so entsetzlich verletzt sein. Daß die Verletzungen von einem Schuß berrühren sollten, ist ganz unglaublich; viel wahrscheinlicher ist, dak her K. Schneider sich sein Unglück selbst zugezogen hat durch Spielerei mit einer Dynamitpatrone, denn auf der Unqlücksstätte fand man außer einzelnen Theilen der abgerissenen Hand noch zwei ganze Dynamit-Patronen. (H. £) München, 19. Mai. Am Pfingstmontag hatten Ausflügler nach bet Erlanger „Berg- kirchweib" anstatt im Eisenbahnwagen auf der Bedachung desselben ihren Platz gewählt, ohne der über die Babn führenden Weqbrücken zu gedenken. Beim Passiren einer solchen unweit vom Fürther Bahnhof stießen sie mit den Köpfen an und erlitten gräßliche Verletzungen. Der Eine, Schreinergeselle Joh. Ritzmann von Fürtb, wurde als Leiche vom Wagen herabgenommen, sein Gefährte, ein Arbeiter aus Nürnberg, Namens Max Schmidt, schwer verletzt in's Krankenhaus geschafft. — Bei äußerst kühler Temperatur trat heute Morgen dabier Sedncefall ein, der fast den ganzen Vormittag über anhiclt. Aus Dem Gebirge wird empfindliche KÄte und heftiger Sckneefall gemelvet. — Schliemann ist gestern von Athen mit Familie hier etngetroffen. Er begtbt sich zunächst nach Leipzig. Handel und Verkehr. Gießen, 22 Mai. Auf Dem heutigen Wochemnarkle kostete: Butter per Pfd. X 0,98 btk^ä 1.10, Hühnereier 2 Stück 9—0 H, Gänseeier per Stück 10 - 11,3t, Enteneier 1 Stück 5—6 H. Käsr per Stück 5 —12 Kasematte per Stück 3^, Erbsen 1 Liter 22 H, Linsen 1 Liter 27 H, Tauben vas Paar X 0.60—0.75, Hübner per Stück X 1.00—1.3", Hahnen per St. X 120 bis 1.50, Wälsche U6 6-7, Enten per Stück 2.70—3.00, Kartoffeln per 100 ÄUo x 6—0, Zwiebeln p. Etr x 28—30, Milch per Liter 16 und 18 Ochsenfleisch 68-00 H per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 50—56 Kalbfleisch 40—46 H, Hammelfleisch 66-70 Schweinefleisch 60 H. MM 19. S°tlltr „rst. $C t5. ffduftnon 12. Dun k" «8$ K.S.Ä F'Wox und M (MM, S°b 15. Oeronon Mrtbs Louis Homa Lokomotivführers De ÄUSM üi Den 15. Mai. 3»6anna Christine Loui Denselben. Pel Aorck ehel. Sohn un M. Tochter. Den 17. Mai. des Landmanns in Grr August, qeb. den 6. Ap Du De, Dei Dri Den 14. Mai. Denselben. Sin Den 16. Mai. Denselben. Du Denselben. Denselben. 20. April. Denselben. De D« D geb. den 14. März. Denselben. Denselben. Denselben. 19. März. Denselben. Mit Marie Margar Denselben. ®i ton 5. April. W Äös ioöen ■4)t6tn' den 22C,$ Belmsi 3532) 3nben »ennogen be« ga non Gieß,, pteoigung der ied * SDwtaj der °!° «MechMch, Sh11 ®"M"' ** worben. Klejen, ben 21 ' ^»»erstag 6 (ÄW i 0.J7.6ut erhast SÄ' 5^8: ^lgttungs feiger d'e Sach „A > »lütt, d ^--»«Usche W W btt J 'n btt Thü betreten. ^lag Leon <§3h * Senats würbe Hw der Canbi' m 'nlschieb sich mit 22 gegen an- Doch wird >tz am Montag bessert sich ble eiter vermindert, ■it Arbeiter auf» ß»o beantragten ibbuch cotiegtn, wovon zwei bei ib eine ben Ar. nzea der Türkei laligtT Gesandter sür Sonntag zu mmune-Anhänger ; bie ultrarabb inte bei Dusme eine Resolution dem Botschafter« hloß ferner, erst nbibaten für das : von Tournay, oorin er bit mW erhalten, jung enthalten, jo bin ih * ft w '-2 iJn*8e sranzö» 1 Wtb bm a*t ent. ,M« h-t tat. Mo,s ,'r*;r 7.KS Atli» N--V «u'- (-.r) - r"L> 'ol®L Ort n eje,5 E 6t b'kkgi W*‘mit . Slltwklh!. ÄiM 6 alMb «ine M« fltf»TSnr. 8uf ttbTtti dri ’3i8Hen8 dir UnttP (S H. 8-) Irnitttn» « «E ui tni dn «r°E o« w >5j> BrtnWfd)« »rfaßt. , tun 8«rM ob‘ ja, l)nau#iutnfd)-S 215* Dem Kutscher Jacob Steinmüller ein Sohn, Hermann, geb. den 12. April Dem Weißbinder Heinrich Pitz ein Sohn, Christian August, geb. den 14. Mär».' den den Dem Dem Dem *W" eidig. 3550) Cerelin 3532) Gebhardt. 108,— 3522) 3551) Geißler, Gerichtsvollzieher. Müller. 3543) 3534) A. Saaxne. Denselben. Denselben. Schuhmacher Heinrich Euler ein Sohn, Wilhelm Heinrich, geb. Kappenmacher Max Sepp ein Sohn, Gustav Emil Reinhard Ludwig, Sergeant Johann Michael Krebs ein Sohn, Johann Philipp Wilhelm Schlosser Heinrich Schmidt ein Sohn, Heinrich Philipp Ludwig, geb. H'.lfsbremser Johannes Weber ein Sohn, Wilhelm Georg Adolf, Dem Metzger Carl Burkhardt ein Sohn, Carl, geb. ven IO. April. Dem Landwirth Friedrich Cost ein Sohn, Friedrich Adolf, geb. den 29. April. Dem Schreiner Werner Struth ein Sohn, Martin Christian, geb. den Dem Sckreinermeister Heinrich Sack ein Sohn, Carl Heinrich Wilhelm Grabenarbeit und Abheben von Banketten, veranschl. zu....... Watzenborn-Steinberg, 22. Mai 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Arbettsverstergerung. Samstag den 29. Mai l. I Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Rathhaussaale zu Watzenborn nachverzeichnete Arbeiten und Lieferungen öffentlich wenigstfordernd vergeben werden: Pflasterarbeit, veranschl. zu 155,— Lieferung von Cbausstrungs- steinen, oeransch!. zu. . 255,— Steinsetzen, veranschl. zu . 51,— Steinschlagen, veranschl. zu 425,— Steindecken, veranschl. zu . 42,50 Bekanntmachung 3532) In dem Conkurse über das Vermögen des Kaufmanns Ludwig Lang von Gießen ist, da nach Be- friedigung der bevorzugten Gläubiger ■unb Deckung der Kosten Nichts für die vorrechtslosen Gläubiger übrig bleibt, die Einstellung des Verfahrens beschloffen worden. Gießen, den 21. Mat 1880. Großherzogl. Amtsgericht Gießen. Denselben. Dem geb. den 24. März. Denselben. Dem Carl, geb. den 3. April. Wein-Saal. Heute Ebbend: Neuwiedcr Bier vom Faß. 'geb. den 14. März. Denselben. Denselben. Denselben. 19. März. Denselben. X Kohlen X von Zeche Wolfsbank b. Mühlheim a. d. R., von Zeche ver. Westphalia b. Dortmund, von Zeche Margaretha b Aplerbeck, für Maschinenheizung und Hausbrand! — Kalkbrennereien und Ziegeleien. — Anfragen und Bestellungen erledigt prompt der Vertreter * (3523 Ludwig Marx in Giessen, Neue Anlage 42 Denselben Dem Mechanikus Wilhelm Carl Adolf Graf ein Soh/ Eduard a'eb. den 20. März. ' ö Dienstag, dm 25. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen auf meinem Bureau 20 Brillen meistbietend versteigert werden. Gießen, den 22 Mai 1880. 3549) Geißler, Gerichtsvollzieher. Runde Buchen-Haustöcke für Meßner von 1 Mir. Durchmesser, sowie Buchen Stamme und - Bohlen von allen Dimensionen sind bin iß zu verkaufen b. Kaspar Jueig IV., Holzhdlg., 3527) Klein-Linden. Denselben. Dem 4. April. Donnerstag den 27. Mai, Nackmtttags 2 Uhr, sollen in der Wohnung der Frau W. Härter, Grünbergerstraße Nr. 166,6 wegzugs- halber sehr gut erhaltene Möbel, als: 1 Scklafsovha mit Damast - Ueberzug, 1 kleines Sopha desgl., 1 Lehnsessel, Bettladen mit Sprungfeder-Matratzen, Kleiderschränke, Konsolchen Schreibtische, ein großer Spiegel mit Goldrahmen, eine Sitz-Badewanne von Zink, Tische, Stühle, Küchen- und Hausgeräthe meistbietend versteigert werden. Am Versteigerungs-Tag von 10—12 Uhr können die Sachen eingesehen werden. Gießen, den 22. Mai 1880. I. A.: Watzenborn-Steinberg. I. A.: Seuling. Kirchliche Nachrichten. Sonntag, den 30. Mat, findet um 9 Uhr Vormittags in der Hospitalkirche altkatholischer Gottesdienst statt. Es ist zugleich Denjenigen, welche zum heiligen Abendmahl zu gehen wünschen, die Gelegenheit hierzu geboten. Denselben. Dem Schreiner Franz Meusel ein Sohn, Johannes Louis, geb. den 23. März. Den 17. Mai. Dem Schlosser Carl Hilgärtner eine Tochter, Emma, geb. den 26. März' Denselben. Dem Bremser Heinrich Preis ein Sohn, Friedrich Carl Heinrich, geb. 8. April. 3558) Zur bevorstehenden Saison empfehle alle zur Bepflanzung von Blumen— und Teppich beeten nöthigen Pflanzen in grosser Auswahl. Ferner starken pikirten Sellerie, IjMUetl, sowie alle Sorten Gemüse«’ und Sommerblumen-Pflanzen. Karl Berger, Handelsgärtner. Denselben, den 14. April. Denselben. geb. den 7. April. Denselben. Denselben. Dem Schneidermeister Eberhard Dort ein Sohn, Ferdinand Julius Carl geb. den 28 März. ' August, geb. den 6. April. Denselben. Dem Küfer Ludwig Lony ein Sohn, Ludwig Friedrich, geb. den 16. April. Denselben. Dem Weißb-.nber Balthasar Rau ein Sohn, Heinrich Christian, geb. den 20. April. Denselben. Dem Gelbgießermeister Philipp Heinrich Carl Wilhelm Schwan eine Tochter, Emilie Marie Margarethe Charlotte, geb. den 12. April. Denselben. Dem Formschneider John Anzer eine Tochter, Carry Louise Carolme, geb. -den 5. April. Staunen- u. Duchen-Lcheithost ist billig zu verkaufen bei KaSpor Jung IV., Holzhdlg., 3528)Klein Linden. Montag den 24. l. M, Abends 8 Uhr, Musterung und Hebung Das Commando: Dienstag, den 25. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen auf meinem Bureau 1 Kleiderschrank, 1 Tisch. 1 Küchenschrank und 1 Wanduhr versteigert werden. Gießen, den 22. Mai 1880. 3552) Geißler, Gerichtsvollzieher. Schuhmacher Johannes Erb eine Tochter, Mathilde Ernestine Philippine, gest. den 27. März. Dienstag, den 25. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll auf meinem Bureau ein volländiges Bett und ein neuer Tisch versteigert «erden. Gießen, den 22. Mai 1880. Ietlgeöoteues. 3530) Das lleugra* in meinem Garten ist zu verkaufen. Dr. Weber. 3520) Pikirten Sellerie, stark, sowie Lauchpflanzen bei Gottlieb Helfenbetn, Marburger Straße. Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen Vom 15. bis 21. Mat 1880. Aufgebote. 19. Sattler Carl Hermann Bender von Gießen mit Marie Anna Kaiser, Tochter des »erst. Ackermanns Peter Marzellin Kaiser von Seligenstadt. Eheschließungen. 15. Kaufmann Philipp Nau, Wittwer, von Homberg a. Ohm mit Wilhelmine Friederike Johannette Christine Louise Haßler, Tochter des Schuhmachermeisters Heinrich Haßler von Gießen. 15. Bierbrauer Peter Worch von Schlierbach mit Johannette Weber, Tochter des verst. Schreinermeisters Christian Weber von Gießen. Geborene. 12. Dem Loeomotivführer Christian Wenzel ein Sohn. 13. Hermann August, Sohn des Magazindieners Balthasar Wießner. 10. Andreas, außerehel. von auswärts. 11. Wilhelm, außerehel. von auswärts. 11. Moritz Clement, außerehel. von auswärts. 15. Elisabeth Lhekla Minna, Tochter des Buchdruckerei-Besitzers Louis Lichtenberger. 17. Elise, Tochter des Hautdoisten Franz Geißler. 16. Jacob Wilhelm, Sohn des Nangtrers Wilhelm Hans- mann. 18 Emma Katharine, Tochter des Wagen-Revisors Robert Moritz Julius Hertwig. 18. Theodor und Minna, Zwillingskinder des Küfers Eberhard Karl. 18. Georg Martin Louis Christian, Sohn des Bierbrauers Heinrich Christian Louis Herpichböhm. Gestorbene. 15 Deconom Georg Conrad Ockel, 73 I. alt. 16. Louis, 10 M. alt, Sohn des Wirths Louis Hermann 18. Auguste Johannette Conradine Otto, 26 I. alt, Tochter des Zocomotivführers Werner Otto. 21. Catharine Petri, 28 Jahre alt, von Niederburg. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 15. Mai. Philipp Nau, Kaufmann dahier, ein Wittwer, und Wilhelmine Friederike Johanna Christine Louise Haßler, des Schuhmachermeisters Heinrich Haßler dahier ehel. Tochter. Denselben. Peter Worch, Bierbrauer dahier, des Schuhmachers zu Schlierbach Wilhelm Worch ehel. Sohn unv Johannette Weber, des verst. Schreiners dahier Christian Weber «Hel. Tochter. Den 17. Mai. Heinrich Zell. Müller dahier, ein Wittwer, und Wilhelmine Arnold, des Landmanns in Groß-Buseck Johannes Arnold ehel. Tochter. Getaufte. Den 14. Mai. Ein unehel. Sohn, Carl Conrad, geb. den 29. April Denselben. Ein unehel. Sobn, Theodor, geb. den 12. September 1879. Den 16. Mai. Dem Spediteur Adolf Lynker eine Tochter, Marie, geb. den 17. April. Denselben. Dem Kaufmann Hermann Rudolf Curt von Münchow ein Sohn, Curt, Bester Kaffee-Ersatz, aus der Iadrik vonI.I.Pfaltz jr.m Offenbach a.M. ist die alleinige wahre Kaffee-Ersparniß und kann ohne Zusatz von indischem Kaffee mit oder ohne Milch getrunken werden. Nimmt jedoch die Hausfrau das halbe Quantum der seither benutzten Kaffee-Bohnen, so ergibt dasselbe mit der gleichen Gewichtsmenge Cerelin vermischt, welches ca. 70 % im Wasser löslicher Nährstoffe enthält, einen sehr guten nahrhaften und starken Kaffee von bedeutender Erfparniß für die Hausfrau. Cerelin ist in Paquets von V4 und i/2 Pfd. in allen bedeutenderen Co« lonialwaarenhandlungen von Gießen und Umgegend zu haben.(3548 Denselben. Dem Taglöhner Wilhelm Küster eine Tochter, Johanna Katharine, geb. den 25. März. Denselben. Dem Lackirer Philipp Eise ein Sohn, Christian Martin Adolf, geb. den 11. April. Den 18. Mai. Dem Ober Lazareth-Gehilfen Konrad Jacob Boller ein Sohn, Emil Heinrich, geb. den 29. April. Denselben. Dem Bureaugehilfen Julius Möhl ein Sohn, Gustav Heinrich, geb. den 25. April. Denselben. Dem Schuhmachermeister Philipp Mootz eine Tochter, Lina Christiane Friederike Marie, geb. den 18. April. Denselben. Dem Steiger Johannes Appel ein Sohn, Carl Theodor Johann, aeb. den 27. März. Den 19. Mai. Dem Gutsbesitzer Carl Schlenke eine Tochter, Anna Hermine Caroline Hortense Bertha Elisabeth, geb. den 7. März. Den 2o. Mai. Dem Färber Adolf Vogt eine Tochter, Enfllie, geb. den 20. April. Denselben. Dem praktischen Arzt Dr. med. Fritz Ploch ein Sohn, Fritz Hermann, geb. den 16. April. Beerdigte. Den 14. Mai. Margarethe Lenz, geb. Hennemann, Wittwe des Schuhmachermeisters Carl Lenz zu Katzenelnbogen, alt 70 Jahre, gest. den 12. Mai Den lb. Mai. Georg Conrad Ockel, Deconom dahier, alt 72 I., gest. den 15. Mai. Den 20. Mai. Auguste Johannette Conradine Otto, ledige Tochter des Locomoiiv- führers Werner Otto dahier, alt 26 I., gest. den 18. Mai. Versteigerung. Dienstag den 23 ds. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Restauration KambrinuS folgende Gegenstände, als Betten, Möbel, Weißzeug und sonstiges Haus- und Küchen- geräthe, sowie eine Partie ungebrauchtes Hausmacker-Leinen gegen gleick haare Zahlung freiwillig versteigert werden. Gießen, den 22 Mai 1880. (3544 Interessante Wasserpflanze! Tussilago (Petasites) off., ist eine höchst interessante, malerische Wasserpflanze, für Bassins, Bäche rc. ausnehmend schön; für Aquarien vorzüglich geeignet. Die riesigen, herzförmigen, gezähnten Blätter erreichen die Größe eines Sonnenschirmes. Blumen purpurroth blühend aus schuppigem Schafte. Gedeiht überall leicht. Erfriert in keinem Winter. 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Nu 1; Kt >betti H. Straßburgers Cirkus und Affentheater in Giessen in Oswalds Garten. Heute, Sonntag, den 23. Mai: 2 große Vorstellungen. Anfang 4 Uhr Rachm. und 8 Uhr Abends- Jn beiden Vorstellungen: Die Ueber- gabe von Plewna, große Spectakelscene von mehreren Affen, Hunden und Pferden. Alles Uebrige bekannt. Militärs vom Feldwebel abwärts zahlen 2. Platz 40 H, Gallerte 20 Morgen, Montag, den 24. Mai: Große Extra-Vorstellung. U- A.: 8um ersten Male Iocco, der brasilianische Affe, große Pantomime *^X u. s. w. Anfang 8 Uhr Abends. Zu diesen Vorstellungen ladet ganz er- gebenst ein Hartwig Strassburger, 3555) Director. 3331) Logis, gleich beziehbar, zu ver- miethen in Neuen-Bäuen B. 90. 3557) Ich beabsichtige den 31. Mai einen Eursus im Zuschneiden und Ansertigen von Damenkleidrrn zu eröffnen. jCaroline Schneider. »fiÄen" Hautkranke von Geh. Sanit.-Rath Dr. E. Prieaer's Kreuznachcr Brom-Iod-Seife. Depot hier ä St. 50^ in der Hirsch-Apotheke. 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