1880 Dienstag den 21. December Nr. 298 Mchener "Anzeiger Aipsk- md MsM fit in Kreis Sichen. &tai weiten, H torbanbene thörichk (7867 (rachl chaltung in Londorf" versehen gewesen waren. Gießen, den 17. December 1880. Großherzogltche Poltzetverwaltung Gießen. __Fresenius. ^chinentheile, RedacttonSbureau r \ S4uIftrafte B 18 «r-edittonSbureau: f g(^ulftrQ^e " Kupferne Wohlthätigkeit. Bezugnehmend auf den »n letzter Nummer dieses Blattes veröffentlichten Rechenschaftsbericht und Aufruf des hiesigen Armenvereins geben wir nachstehendem Artikel um so lieber Aufnahme, alS er die praktische Idee des Vorstandes des Armenvereins sehr befürwortet. Auch wir möchten die Bitte aussprechcn, daß Jeder, dem es nur irgend möglich ist, dem Armenveretn als Mitglied beitrete, damit dem immer mehr zunehmenden Stromerthum ?ge- steuert werde. Der Artikel lautet: Sollte es denn kein Mittel geben, unter den deutschen Frauen und Jung- stauen, deren Bildung doch in unserer Gegenwart nach manchen Richtungen so schöne Fortschritte aufweist, die Erkenntniß auszubreiten und „zu Gemüthe m führen", daß es das directe Gegenthetl von Wohlthun ist, was sich in dem Spenden von Kupfer- und Nickel-Münzen an unbekannte Bettler ausdrückt?! Die Gesetze aller Culturstaaten verbieten den Bettel; wer trotzdem solchem Gesuch entspricht, hilft also an einer Gesetzübetretung. Diese Rücksicht allein sollte genügen, dem verderblichen Almosenunfug ein Ende zu machen. Die tägliche Erfahrung bezeugt jedoch, daß das Verbot bei der Mehrzahl, namentlich des weiblichen Geschlechts, unbeachtet bleibt. Theils sind alte Gewohnheiten, Bequemlichkeit, Gedankenlosigkeit zu mächtig, theils verleitet ein an sich schönes Mitleid zu falschen Schlußfolgerungen und Handlungen. Alle Schwände, welche dieses Mitleid zur Beschönigung seines Thuns vorbringt, laffen sich freilich nicht mit wenigen Worten widerlegen, denn das erforderte tieferes Eingehen in staatswiffenschafiliche und psychologische Fragen, wieder- holt sei hier jedoch wenigstens Folgendes: Das Verbot der Bettelet ist keineswegs hart, unchristlich, sondern durch- aus wohlbedacht, gerechtfertigt und schlechterdings nochwendtg. Wenig gelegen wäre ja an der Belästigung des Publikums; sie müßte ertragen werden, wenn rs sich uai einen guten Zweck handelte. Schwerer schon fällt in's Gewicht, daß notorisckerweise in Deutschland alljährlich viele Hunderitausende in kleiner Münze auf Leute verschwendet werden, die der Unterstützung nicht einmal be> dürftig, geschweige würdig sind, Summen, die, richtig verwandt, sehr viel Elend lindern könnten. Aber auch das ist noch nicht die Hauptsache. Der durchschlagende Grund, der es Jedem von uns zur Gewiffenssoche machen soll, dem Bettel durch Geben keinen Vorschub zu leisten, ist der: jeder in Armen- Angelegenbeiten Erfahrene weiß, daß durch die übliche Almosenverschleuderu» g die ärmeren Klassen im höchsten Grade gefährdet, sittlich und wirthschastlich erniedrigt, daß Bettlerschaaren förmlich gezüchtet werden. Denken wir uns doch in die Seele eines hartschaffendeu Arbeiters oder Dienstboten mit kärgsten Einnahmen. Täglich sieht er Dutzende von Leuten ein bequemes Lungerleben führen, lediglich jenem Fischereigewerbe obliegend, das im großen Menschenstrome mittelst umgekehrten HuteS und zerlumpten Anzugs betrieben wird. Wie nahe liegt da der Gedanke, zumal in schlechten Zeiten, „die Flinte tn's Korn", das Arbeitsgeräth bet Seite zu werfen und — zum „weißen Stabe" zu greifen, während doch gerade in solchen Zetten jeder Arme die äußersten Anstrengungen machen muß, um nicht zu versinken. Denn wo die Erwerbslosigkeit eine allgemeine Landes-Calamität ist, kann der Armennoth gar nicht ausreichend gesteuert werden. So erstirbt allmälig in immer weiteren Kreisen das Ehrgefühl, die Arbeitslust und die Thatkraft I — Nicht geringen Antheil an vielen traurigen Erscheinungen der Gegenwart ist dem überhandnehmenden Bettelwesen zuzuschreiben. Der diese Zeilen schreibt, hat sich seit Jahrzehnten zur Pflicht gemacht, jedem Unbekannten, der ihn um ein Almosen angeht, in ruhigem, festem Tone and mit entsprechendem Blicke, nicht etwa mit verlegen niedergeschlagenen Augen »u antworten: „Mein Grundsatz ist, keinem, deffen Unterstützungswürdtgkett ich nicht prüfen kann, etwas zu geben- Wenden Sie sich an einen Verein gegen Verarmung oder an die Armenbehörde." Ein Eifahrungs-Matertal von wohl mehreren hundert Fällen liegt jetzt hinter mir, und ich kann sagen, gewiß mindestens 90 pCt. der Bettler zogen auf jene Erklärung ohne weitere Versuche ihre- Weges. Wo etwas erwidert wurde, das Aufklärung verdiente, iß ze Äufspul-n btf ilung, fff" * Ult* V . Bekanntmachung. In G-mäßh-it d-S § 9 des G-setzeS 6om 13. Februar 1875 über di- Naturalleistungen für die bewaffnete Macht tm Frieden werden hierin nachstehende Durchschnittsmarktpreise vom Monat November 1880 veröffentlicht: y Hafer JL 15, Heu JL 6,60, Stroh JL 6,20 per 100 Kilogramm. Gießen, den 18. December 1880. Großherzogliches Kreisamt Gießen. vr. Boekmann._________________________ An die Groftherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises Gießen. Aw 10. d. Mts. wurde dahier -in Ballen mit fünf v--schi-d-n-n Stücken BuMin im W-rth- °°n 2^.^efle^‘=nßänb®Onunbbe^4^Ve"on Buckskin stnd 3 Stück- grau und 2 bian bezw. bl-ugrau. Man bttt-t um !°rgM>g. Nachf°rschung-nnach■ d-ng°st°hl°"-n J.°n B«ck°r dem etwaigen Resultat mit dem Bemerken, daß dieselben in grauem Papier und darüber in grauer Leinwand verpackt und mit der Avresfe „jean -oea -- ~ PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pß Solstanö. 1 M VW umtn. Mch -Treibriemen rg. Ongin-li'Plch ich II* rkel iFr. E. Fehsenfe öl ■iLbrtnltn 3^ k auf jü« höchst , W MWts * : e Mäh""" । aab ich diese in kurzen Worten und hatte gar nicht selten die Genugthuung, Verständlich zu bemerken. Weit entfernt bin ich, mir einzubilden, nur einen Einzelnen „gebessert" zu haben, laffe mir vielmehr an dem Bewußtsein genügen, die schlechten Beispiele nicht um eins vermehrt zu haben. Sehr zu wünschen wäre, daß auch Zeitschriften, die nur oder vorzugsweise von der Damenwelt gelesen werden, sowie Lehrer an Töchterschulen jede paffende Gelegenheit ergriffen, vor der falschen Wohlthättgkeit zu warnen, die sich in Kupfer, und Nickel-Münzen ausprägt. Deutschland. Berlin, 18. Decbr. Das Abgeordnetenhaus verwies das vom Her- renhaus zurückgelangte Viehseuchengesetz an die Agrar-Commission und geneh- mehrere kleinere Vorlagen in der vom Herrenhause vorgeschlagenen Faffung. Die nächste Sitzung findet am 8. Januar statt. Berlin, 18. December. Von den auf die Erweiterung und Verstär- kung der deutschen Armee bezüglichen Bestimmungen ist zur Zeit nur noch die über die entsprechende Vermehrung der Landwehr-Beztrks-Commandos und die Zutheilung der neu errichteten Regimenter zu bestimmten Aushebungsbezirken rückständig. Es entfallen für diesen Zweck von der Gesammtvermehrung von 25 615 Mann, welche die deutsche Armee erfährt, 390 Mann für die Verstärkung der Landwehr-Bezirks-Commandos, die Vertheilung deffelben steht jedoch noch aus. Nach einer Mitthetlung der „Allg. Milit.-Ztg." sind die beim 1., 2., 3 5 6. 7., 8. und 11. preußischen, dem 12. sächsischen und den beiden bayerischen Armeecorps vom 1. April k. Js. ab über den Normalstand dieser letzteren vorhandenen Infanterie Regimenter bet einem Kriegsfall bestimmt, den Ltnienantbeil der benöthigten Festungsbesatzuvgen zu bilden, wobei jedoch ein späterer Ersatz derselben durch die vierten Feldbataillone der Jnsanterie-Regi- menter vorgesehen bleibt, deren Errichtung für den gleichen Fall durch die Mobilmachungs-Ordre vorgesehen ist und wonach die Zusammenstellung jener Regimenter entweder mit zur Feldoerwendung herangezogenen Landweyr-Regi- mentern oder mit den aus den nickt zu Besatzungszwecken verwendeten vier Feldbataillonen neu zusammeugestellten combtnirten Truppenkörpern zu neuen Reserve-Armeecorps ei folgen würde. Ueber die Vertheilung der neu errichteten Batterien steht jetzt fest, daß durch dieselbe die fahrenden Abtheilungen der Corps-Artillerie-Regimenter der fämmtlichen preußischen Armeecorps von gegenwärtig je 3 auf 4 Batterien erhöht werden. Der Bestand an Artillerie resp. Feldbatterien dieses Corpö stellt sich demnach in Zukunft au 16 fahrende und 3 rettende, oder zusammen je 19 Batterien. Auffällig erscheint, daß nickt zugleich auch die Batteriezahl des 13., 14. und 15. deutschen Armeecorps auf den gleichen Stand gesetzt worden ist. Die Feldarttllerte des 13. wurttem- bergischen und 12. sächsischen Armeec rps wird jedoch gleichzeitig eine Vermehrung um je 2, die der beiden bayerischen Armeecorps zusammen um 4 Batterien erfahren. Außerdem tritt bekanntlich dem 15. Armeecorps das Regiment Corps-Artillerie, jedoch ohne die sonst allerwärts diesem zugetheilte -eitende Abthetlung, neu hinzu. Außer beim 116. (Großh. Hessischen) Jnfanterte-Reg>- ment, das bisher nur aus zwei Bataillonen bestand, und dem nunmehr ein drittes Bataillon hinzutriit, wird ein Ausgleich in der Elatsstarke auch bet den sämmtlichen württembergischen Infanterie-Regimentern statthaben, welche bisher per Bataillon et. en um 54 Mann geringeren KoMand als dieJtonU-- lichen anderen preußisch-deutschen Bataillone besaßen. Die Friedensstärke der gesammien deutschen Armee wird künftig 427,274 Mann betragen. Irankreich. Paris, 18. Decbr. Die Behauptung eines Pariser Blattes, daß der erste Secretär der deutschen Botschaft «eflcm mit dem Minister des Aeußern conferirt und diesem gegenüber von Abtretung Kretas an G ckenland gesprochen habe, ist nach der „Agence Havas falsch. Barthelemy hat gestern den Secretär der deutschen Botschaft gar nicht.gesprochen und eS ist auch sonst niemals zwischen ihnen die Rede von der Abtretung Kret^ ge wesen. — Die Befürchtungen eines Conflictes zwischen Kammer , und Senat absoluter welchem Lokales. t nicht die Zahlung deßhalb, weil ihm die Anzahl bestreitet die Anzahl der Stunden, weil er nicht so viel zahlen will. nochmals über diese bereits erledigte Frage abzustimmen. Hierauf zuerst erfolate ssrmlicke Ausfertigung eines Erkenntnisses^es Kreisausschusses?om 18. April W in welchem niifpr 'Hpinnnnhmp mit Ofrt TT •> - nr... a c ©er von dem Vorsitzenden des Kreisausschusses hiergegen verfolgte ■ Competenz Göschen, Gestern unter Bezugnahme auf Art. 48, II. pos. 2 der Kreisordnung, Art. 17 des Volks'sckulaesekes das Ministerialausschreiben vom 13. Juli 1875, sowie auf Art. 47 des und mit der gleichen Motwirung, wie die des Beschlusses vom 21. October 1878 die Gemeinde von der angesonnenen Leistung einer Remuneration an die Lehrer der neu errichteten dritten Fortbildungsklasse pro 1877/78 und 1878/79 mit je 124 80 AL freigegeben wird. ©<"- """ *'<•"' k,P a..;s...3fx..rr.,’r, ' 1 . Der Ortsvorstand verweigert nicht die Zahluo der Stunden zuviel ist, sondern er f " ' '' " Telegraphische Depeschen. Wagner's telegr. Correfpondenz-Bureau. Moskau, 19. Decbr. Säauntltche verhaftete Studenten, mit Ausnahme von sechs, wurden fretgelassen. Die Freilaffung erfolgte auf Verwendung d-s Rectors. anläßlich des Budgets haben sich veruunvect. Man glaubt, der Schluß der Sitzungen beider parlamentarischen Kö-peischajten werde am 23. bl. erfolgen. England. London, 18. December. Das erste Bataillon des 20. Regiments ist von Malta nach Irland beordert. Die Regierung sprach dem Admiral Seymour ihre Anerkennung aus für die Art und Weise, In welcher er den Functionen als Befehlshaber der vereinigten europäischen Flotte obgelegen. Rußland. Moskau, 18. Decbr. Gestern Mittag versammelten sich 300 bis 400 Studirende der Medicin im Unioersikätshofe und riefen nach dem Rector behufs Aufklärung einiger Mißverständnisse zwischen den Studenten und den Professoren Snegoreff und Sernoff. Der Rector erschien nicht, begab sich vielmehr zum Generalgouoerneur. Der Oberpoltzetmeister erschien und forderte die Studenten zum Auseinandergehen auf, was verweigert wurde. Es heißt, das heftige Conflicte vorkamen; Polizei und Gensd'armen hätten den Universttätshof umzingelt, sämmtltche Studenten arrettrt, durch die ganze Stadt escorkirt und in das Arretzbaus abg-füdrt. Unterläßt der Ortsvorstand die V-'rtheilung der nach der geringeren Anzahl von Stunden festgesetzten Gesammtsumme der Kreisschulcommission, welche unter Billigung der competenten höheren B Hörde bereits eine größere Anzahl von Stunden festgesetzt hat, so verringert er hierdurch die Größe der für jede einzelne Stunde entfallenden Remuneration, und die Entscheidung hierüber bei vorliegendem Widerspruche des -Ortsoorstandes steht in Gemäßheit des Art. 47 des Volksschulgesetzes dem KreiS- ausschusse und in der Recursinstanz dem Provmzialausschusse zu. Der Umstand, daß der Ortsvorstand gerade die von der Gr. Kreisschulcommission beanspruchte Höhe der Remuneration für die einzelne Stunde in den früheren Verhandlungen selbst festgesetzt Hai, ist kein Grund, die Compelenz abzulehnen — sondern nur ein Grund für Vcrurtheilung der Gemeinde." Der Gr. Verwaltungs-Gerichtshof erkannte in feiner Sitzung vom 3. o. Ms den obigen Recurs des Vorsitzenden des Provinzialausschusses als begründet. Die Entscheidungsgründe geben zunächst eine eingehende Darlegung des Sachverhaltes, die in Obigem bereits mitgetheilt ist, und fahren dann weiter fort: Aus vorstehender Darlegung des Inhalts der stattgehabten Verhandlungen ergibt sich, bau dem Verwaltungs-Gerichtshof die Frage zur Entscheidung vorliegt, ob der Kreisausschuß, was der Provinzialausschuß verneint hat, competent war, über das an die Gemeinde Alsfeld von dem Kreisamte gestellte Ansinnen, als Vergütung für den in der neugebildeten dritten Klasse der Fortbildungsschule m 1877/78 und 1878/79 er- theilten Unterricht den Betrag mit je 124 M 80 Pf zu leisten, — zu erkennen. In dieser Beziehung kommt das Nachstehende in Betracht. Das Kreisamt hat die gesetzliche Bestimmung, auf welches es jenes Ansinnen, sowie die Anrufung des Kreisausschusses gegründet, weder in seiner betreffenden Verfügung an den Ortsvorstand vom 3. Juli 1878, noch bei der Vorlage der Angelegenheit an den Kreisausschuß ausdrücklich bezeichnet. Da aber nach Inhalt des Protokolls über die Verhandlungen des Kreisausschusses vom 21. October 1878, in welchem einer eingehenden Besprechung des Gegenstandes durch den Kreisrath als Vorsitzenden Erwähnung geschieht, mit Sicherheit angenommen werden kann, daß der Kreisausschutz im Allgemeinen nicht ziveifeihast war, worauf das gestellte Ansinnen gesetzlich gestützt ist, da ferner der entscheidende Beschluß des Kreisausschusses vom 21. Oclober 1878 in die nachträgliche Ausfertigung des Erkenntnisses d. d. 18. April 1879 mit den einleitenden ausdrücklichen Worten aufgenommen worden ist: „nach Ansicht des Art- 48 II. 2 der Kreisordnung, Art. 17 u. 47 des Volksschulgesetzes", so ist diesem von keiner Seite beanstandeten Mangel eine entscheidende Bedeutung nicht beizulegen. Daß das hier fragliche Ansinnen im Wesentlichen aus den Art. 47 des Volkssch ul- London, 19. Decbr. Der Botschafter in Konstantinopel, und der türkische Botschafter Musurus Pascha sind angekommen. — hat in Mullingar (Irland) ein agrarisches Meeting stattgefunden, 10,000 Personen beiwohnten. Der Parlaments-Deputirte Sullivan hielt eine Rede, in welcher er sagte, der jetzige Kampf zwischen den E-genihümern und den Pächtern sei ein Kampf auf Leben und Tod. Einer oder der andere muffe untergehen. — In Bonnicula suchte am Sonnabend ein Volkshaufen von 2000 Menschen die Wohnung des Magistratsmitgliedes Downing zu zerstören, welcher mehreren seiner Pächter persönlich Ausweisungsbefehle zugestellt hatte. Die Polizei mußte die Menge mit dem Bajonnet fernhalten. Downing entfloh und seine Wobnunq wurde von der Polizei besetzt. Bukarest, 19. Decbr. Das Befinden Bratiano's ist heute weniger befriedigend. Derselbe begiebt sich auf sein Gut bei Pitest, da er " Ruhe bedarf. ^ecurä machte geltend, daß der Gemeinderath über die Nothwendigkeit der Ausink,, nicht zu ent|d)cioen habe, rott auch die Größe der fraglichen Vergütung nach B.sLluv des Gemeinderaths vom 8. October 1875 auf 1,30 JL für die Unterrichtsstunde fÄ gefetzt sei, weßyalb der Gemeinderath, zumal der Kreisausschuß die Gemeinde eiaeitH * nur aus formellen Gründen freigegeben habe, auf Gruni des Art. 47 d.-s Volks gesetzt anzuhalten sei, den angeforoerten 5 trag aus der Stadtkass: zu leisten 4 a - ^-'^"oinzial-Ausschuß erließ in feiner -Sitzung vom 29 Juli v I. na.-fi- stehendes Erkenntniß: In Erwägung, 1- daß die mit Recurs angefochtene Entscheidung: der Gemeinderath zu Alsfeld sei nicht für schuldig zu erachten, die in Folge der Errichtung einer dritten Fortbildungsklasse durch die Um-r- richtsertheilung entstandenen Gebühren pro 1877/78 und 1878/79 mit je 124,80 JL auf die Gemeindekaffe zu übernehmen, nicht dadurch veranlaßt würde, daß die Größe der für den Unterricht zu leistenden Vergütung bestritten wurde, in welchem Falle die Entscheidung über den Betrag her wrflutung m der Recursinstanz allerdings dem Provinzial Ausschuß zustehen würde (f. Volksichulgesetz vom 16. Juni 1874, Art. 47), ' 2. daß vielmehr, wie aus der Verhandlung des Gemeinderaths zu Alsfeld vom 22. October 1878 hervorgeht, nicht der Betrag der Vergütung, sondern die Art de--Verwendung den Gegenstand des Streites bildet; 3. daß gemäß Art. 67 der Kreis- und Provinzial-Ordnung allerdings der Vro- vwzml-Äusschuß in den recurssähigen Fällen des Art- 48 Nr. I. und II. desselben Ge- letzes auch über die einschlägigen Thatsachen und Zweckmäßigk.itssragen endgültig zu entscheiden hat, sofern eine Entscheidung des Kreisausschusses m einem der bezeichnet?« Falle mit Recurs angegriffen ist; 4. daß jedoch die hiernach gemäß Art. 67 des allegirten Gesetzes dem Provmzial- Ausschusse zustehende Competenz doch nur auf solche Fälle sich erstreckt, in welch n der Kreisausschuß zu einer Entscheidung zuständig war; 5. daß eine Competenzübeischreitung des Kreis-Ausschusses unmöglich eint Erweiterung der Competenz des Provinzial-Ausschusses zur Entscheidung von Roth- wendigkeits- und Zweckmäßigkeitsfragen zur Folge haben kann; r. 6- daß nach Art. 48. II. 2 der Kreis- und Provinzial-Ordnung dem Kreis-Aus- schusse eine Entlcheiduug nicht zustebt, wenn die Voraussetzung der Nothwendigkeit und der Umfang der Ausgabe durch Gesetz oder Verordnung fest bestimmt ist oder die Entscheidung anderen Behörden als der Bezirksverwaltungsbehörde ausdrücklich übertragen worden ist; 7. daß die Bestiinmungen über die Einrichtung der Fortbildungsschulen durch Art. 17 des Volksschulgesetzes ausdrücklich anderen Behörden übertragen sind welchen da, wie oben sub 2 erwähnt, nicht der Betrag der Vergütung, sondern d i e V e-r= Wendung in Folge einer b e ft r i 11 e n e n organischen Einrichtung jener Schulen streitig ist, die Entscheidung allein obliegt, wird zu Recht erkannt, daß das Urtheil des Kreisausschusses des Kreises Alsfeld vom 4. April l I. wegen mangelnder Competenz als nichts aufzuheben und die Gemeinde in die Kosten des Verfahrens zu vcrurtheilen fei. Gegen dieses Erkenntniß ergriff der Vorsitzende des Provinzial-Ausschusses in nachstehender Weise den Recurs an Großh. Verwaltungs-Gerichtshof. Der Provinzial-Ausschuß gründet feine Entscheidung darauf, daß der Ortsoorstand von Alsfeld nicht die Größe der für den Unterricht zu leistenden Vergütung bestritten habe, sondern nur die Art b er Verwendung. Nach dem Inhalte der Acten kann aber irgend welcher Zweifel darüber nicht obwalten, daß diese Unterstellung eine irrige ist. Gerade in dem als Beleg für obige Unterstellung citirten Protocolle vom 22. October v. I. spricht sich der Ortsvorstand wörtlich ans: „Wir beharren dabei, daß im Voranschlag pro 1879 im Ganzen nur die Geldmittel für 192 Unterrichtsstunden, in runder Summe 250 JL. vorgesehen werden, wir wollen aber nichts darüber bestimmt aussprechen, in welcher Weise sich innerhalb dieser Su'.nme bewegt werden möchte." In dem weiteren Protokolle vom 18. Februar l. I. erklärt der Ortsvorstand : „Wir beharren bei dem Gemeinderathsbeschluß vom 22. October v. I., wir können sonach fragliche Vergütung nicht bewilligen." Hiernach ist es nicht richtig daß der OrtSvorstand lediglich die Art der Verwendung beanstande; diese ist dem Ortsvorstande vollständig gleichgültig, wenn fie nur nicht mehr Geld kostet. Gießen, 20. December. In der Sitzung des P rovinz ial-Ausschusses der Provinz Oberhessen vom 30. v. Mts. kam als letzter Fall zur Verhandlung der Recurs des Großh. Kreisamtes Alsfeld gegen eine Entscheidung des Kreisausschusses Alsfeld m Betreff der Errichtung und Einrichtung der Fortbildungsschule zu Alsfeld Zum Verständnisse dieses in juristischer Beziehung in hohem Grade interessanten Falles erscheint es erforderlich, auch das Ergebniß der Verhandlung desselben Falles in der Sitzung des Provinzial-Ausschusses vom 29. Juli v. I., sowie das Urtheil des Großh Verwaltungsgerichtshofes vom 3. v. M. darzulegen. Das Sachverhältniß ergibt sich aus folgender Zusammenstellung. Für die nach Art. 16 und 17 des Volksschulgesetzes vom 16. Juni 1874 zu Alsfeld errichtete Fortbildungsschule, welche anfänglich nur aus 2 Klassen bestand wurde wegen zunehmender Schülerzahl nach den Bestimmungen des Ministerial-Ausschreibens vom 13. Juli 1875 über Errichtung und Einrichtung der Fortbildungsschulen im Octo- tzer 1877 auf Anordnung der Kreis-Schulcommission eine dritte Classe eingerichtet In diesen drei Klassen wird nach Vorschrift des allegirten Ministerial-Rescriptes und nach Verfügung der zuständigen Schulbehörde der Unterricht in wöchentlich je sechs Stunden während der vier Monate November bis Februar ertheilt; der Gemeinderath zu Alsfeld, welcher anfänglich eine Beschränkung der Unterrichtsstunden beantragt h tte hat sich den von der Schulbehörde getroffenen Anordnungen im Allgemeinen aefüat und schon durch Beschluß vom 8. October 1875 mit Billigung der Schulbehörde die aus der Stadtkasse zu leistende Vergütung für die Lehrer an der Fortbildungsschule für die damals bestehenden 2 Schulklassen mit wöchentlich je 6 Unterrichtsstunden auf 1.30 Jl. für jede Unterrichtsstunde festgesetzt. Gegen die später verfügte Einrichtuna einer dritten Klaffe, welche öffentlich im Kreisblatt bekannt gemacht worden war hat damals der Gemeinderath nichts speciell eingewendet. Die festgesetzte Vergütuna wurde auch für 1875/76 und 1876/77 an die Lehrer der zwei Fortbildungsklassen unbeanstandet aus der Stadtkasie ausgezahlt. Im Jahre 1878 dagegen, als die Lehrer an der inzwischen neu errichteten dritten Klasse ihren Lohn für 1877/78 beanspruchten und der Gememderath zur Zahlungsleistung angegangen wurde, verweigerte die Gemeinde nach Gemeinderathsdeschluß vom 4. Juni 1878 die Leistung des betreffenden Betrages aus der Stadtkasse aus dem Grunde, weil die Zahl der Unterrichtsstunden in der Fortbildungsschule eigentlich von dem Gemeinderath auf wöchentlich vier festgesetzt worden sei, wofür der in den Voranschlag aufgenommene Betrag von 250 JL für Remuneration der Lehrer genüge, weil sodann die sich ergebenden Beträge an Vergütung an die Lehrer auch zur Auszahlung gekommen seien, sowie weil die Errichtung einer dritten Klaffe auf Kosten der Stadt nicht ohne Zustimmung des Ortsoorstandes hätte geschehen dürfen. Das Kreisamt machte hierauf dem Gemeinderath bemerklich, daß demselben ein Einwand gegen die von den allein zuständigen Schulbehörden und nach vorliegenden generellen Bestimmungen Großh. Ministeriums des Innern getroffenen Einrichtungen bei der Fortblldungsfchule nicht zustehen könne und forderte den Ortsvorstand auf für 1879 und die folgenden Jahre den Betrag von 125 JL für die neu errichtete dritte Klasse im Gemeirdevoranschlag vorzusehen, auch die betreffenden Lehrer für 1877/78 zufrieden zu stellen, widrigenfalls die Entscheidung des Kreisausschusses einaebolt werden müsse. Der Gemeinderath lehnte aber dieses Ansinnen ab, indem er darauf biniDie§, baß, roenn ferei Fortbildungsklaffen bestehen sollien, die von ihm anfänglich für die Fortbildungsschule gebilligten 192 Lehrstunden, wöchentlich je 6 für zwei Klassen zweckmäßig jetzt auf drei Klaffen vertheilt werden könnten. So wurde diese Anaelcaen- hest dem Kreisausschuß vorgelegt. 0 u . , . .Der Kreisausschuß beschloß hieraus in seiner Sitzung vom 21. October 1878 daß die Frage, ob die Gemeinde Alsfeld schuldig sei, die angeforderten Beträge für die an ber dritten klaffe der Fortbildungsschule unterrichtenden Lehrer für 1877 78 und ebenso für 1878/79 zu leisten zu verneinen fei, weil der Stadtvorstand vor Er- rrchtuna der dritten Klaffe über das örtliche BedÜrfniß nicht vernommen worden sei (Art. 17 des Volksschulgesetzes) und weil Großh. Ministerium des Innern, Abtheilung Ar Schulangelegenhesten, als oberste Schulbehörde wegen Errichtung einer dritten Fortbildungsklasse noch keine Entscheidung getroffen habe. Großh. Kreisamt legte hierauf die Angelegenheit Großh. Ministerium des Innern, Abtheilung für Schul- ?Q7flaeIe0SÄr^V°kr/ und nachdem diese Behörde durch Entschließung vom 25. März 1879 ausdrücklich die Zustimmmung zu der nach vorliegendem Bedürsniß getroffenen Einrichtung einer dritten Klasse ertheilt hatte, wurde auf Anordnung derselben Behörde erne nochmalige Beschlußfassung des Kreisausschusses provocirt, welche auf erfolgte Eröffnung jener Minlsterial-Entschließung vom 25. März 1879 dahin erfolgte' laut *S,lun0,!p--xtDrv-arÖOI.m 4- April 1879), daß für den Kreisausschuß fein GrundMrliege nnmmnl^ llher btpfp hprpitä prfphrntp SCrnnt» rrhinfttrnnioM _____c_____rx ...r . < . ... . ' gesetzes gegründet fein sollte, geht hervor aus der Recursschrift des Vorsitzenden des Kreisausschusses vom 19. April 1879 an den Provinzialausschuß, in welcher beantragt wird, die Gemeinde Alsfeld nach Art. 47 des Volksschulgesetzes für schuldig zu erkennen, die ihr angesonnene Ausgabe zu leisten. In der Berufung auf den Art. 47 des Volksschulgesetzes muß aber auch, wie dies bei Gemeindeausgaben für Schulzwecke schon in der Natur der Sache liegt, zugleich die Berufung auf Art. 48, II. pos. 2 der Kreisordnung nvt Rücksicht darauf gefunden werden, daß jener Art. 47 in §. 2 A. pos. 3 b, des Regulativs für den Geschäftsgang bei den Kreisausschüssen vom 26. Februar 1875 ausdrücklich unter den Beispielen erwähnt ist, in welchen der Kreisausschuß die Entscheidung nach Maßgabe des Art. 48, II, 2 der Kreisordnung zusteht. Dies ist auch von dem Verwaltungs-Gerichtshof in einem Erkenntniß vom 28. Juni 1877 in Sachen der israelitischen Religionsgemeinde Seligenstadt gegen die politische Gemeinde Seligenstadt in Bezug auf den Art. 7 des Volksschulgesetzes ausgesprochen worden. So ist diese Angelegenheit, als auf Grund des Art. 47 des Volksschul- g e f e tz e s und des Art. 48, II, 2 der Kreisordnung an den Kreisausschuß zur Entscheidung gelangt zu betrachten und der Kreisausschuß hat in Anerkennung seiner Competenz die Gemeinde Alsfeld von der angefonnenen Ausgabe aus Gründen frei» ]Dtl$C fS c"'aus bet es -tz- O- ohne Weiteres dritten Schult!' standes gegen stellt sich jüglidi zweier ( Wdcrspruch schule im ©g unb in der wC Hiernach Provinz Oberhe zuöschuß zur v Mnnlriisses « Widerspruchs M sich im Mentb in der Recurs-, möglicher W Girhen $amtn btt 79 leim a. Rh- w ixlannt unb da« »»willigt moibi mb sveciell für resp. Lehrherrn Fr. Vog- Otto Ld Ed. Thil Konrad K Earl ftb Hch. Haus Fr. Leonh PH. Fault Hch. Moll Zoh. Kam Iac. 86 Di' War (224) für sehr Summtr bt8 (St - Das i ja tntfonds* io , Mootag Moi vird auf hiesi btn Districtev i»e8Gemeii.dei »ersteigert: 1- E'chenho 107 S, 8,53 uni Nutzholz i 27,5 Retier. n. Nadelbo 386 Erofdors, d fttitag de f ür. Nr. i 40 <0aVJ 40 joaoM rrL «Ki: 11(8) ®r* l ¥ Colnot. 8237) Das schmeiz. Sliclierci=£ager Nr. Mtr. ■ 481 4Oa31/ioo 353 (8350 tirf5 M t ’ | ■umM. * Art-17 •"All 3«' empfiehlt billigst von (8352 wieder ein getroffen. H. I. Nassauer 8124) 481 427 79 la. Äpfel-Grelee, Zwets chenhonig 40 40 40 40 1 4 2 14 20 136 1 1 6 6 Flur. 40 Spaltsäge für Zimmerleute, Stuck Mühlsägen, Dtzd. Schittersägen, Stück Heerdecken, Stück Einsteckthürschloß, Schreinerhobel, Partie Schrauben- und Holzschlittschuhe, Thecke, 1 Küchenschrank, Flaschen Champagner, Flaschen Weiß - und 3 Flaschen Rothwein, 4OaVio 4Oa5/io 40a8/10 4Oa9,'io Henckel, Gräfl. Rentmeister. Dienstag den 21. d. Mts., Vormittags 9 Uhr beginnend, werden im Saale der Restaur B r a m m (Albold) dahier folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: 28 Bauch- oder Schrotsägen, (8242 I. Retter. ManM-Verlraus. Die Gräfl. Gärtnerei-Verwaltung im Kloster Arnsburg bei Lich beab- fichtigt eine große Anzahl verschiedener Warm- undKalt- Hauspflanzen aus der H«nd zu verkaufen. Kaufliebhaber wollen sich wegen Abgabe der Pflanzen an mich wenden. Arnsburg, den 14. Decbr. 1880. Grabgarten links der Chaussee, Grabgarten daselbst, Straße daselbst, Grabgarten daselbst, Kleinkinder Bewahranftalt. Nachdem gestern Abend die Weihnachtsbescheerung unserer Anstalt stattgefunden hat, fühlen wir uns gedrungen, nochmals allen Gebern und Geberinnen der vertheilten Gaben unseren herzlichsten Dank auszusprechen. Es sind uns so viele Geschenke an Kleidungsstücken und Stoff zu denselben — letzterer besonders reichlich von mehreren hiesigen Kaufleuten —, an anderen geeigneten Gegenständen allerlei Art und an baarem Geld zugegangen, daß wir jedem Kinde neben mehreren Bekleidungsstücken auch mit Confekt und Spielzeug eine Freude machen konnten. Einen besonders herzlichen Dank sprechen wir auch dem Herrn Besitzer und Herrn Redacteur des „Gießener Anzeiger" aus, die für Weihnachten, wie das ganze Jahr hindurch, alle unsere, oft langen Be. kanntmachungen völlig kostenfrei ausgenommen und durch diese Vermittelung des Verkehrs mit unserem Publikum die allergrößte Unterstützung uns gewährt haben. Wir danken ferner der Stadtverordnetenversammlung für Ueberlaffung der Turnhalle und eines Christbaumes zu unserer Christbescheerung; auch allen Denen, die der gestrigen Bescheerungsfeier beiwohnten und dadurch ihr Jntereffe an unserer Anstalt bezeugten und dieselbe unterstützten. Wir bitten schließlich, der Kleinkinder - Bewahranstalt auch ferner das seitherige Wohlwollen zu erhalten. Gießen, den 20. December 1880. Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. Dr. SZaumann, Pfarrer. meistbietend versteigert werden. Gießen, den 15. December 1880. Großh. Ortsgericht Gießen. 8148)Müller. Aug. Becker, Kaplansgasse, empfängt soeben neueste Auswahl von: Lavallieres, Taschentücher, Vorhänge verschiedener Art, Draperien (Bogenvorhänge), G-estickte Striche und Einsätze. HolzoerKaus. Montag den 27. ds. Mts., Morgens 9i/2 Uhr, wird auf hiesigem Gemeindehause aus den Districten Platt« und Wetterberg des Gemeir dewaldes Krofdorf-Gleiberg versteigert: I. Eichenholz: 20 Stämme III. und 107 Stämme IV. Clafse, mit 8 53 und 21,22 Fstm., 2 Rmtr. Nutzholz II. Claffe, 5 Rmtr. Scheit, 27,5 Rmtr. Knüppel, 328 Rmtr. Reiier. II. Nadelholz: 50 Rmtr. Knüppel, 386 Rmtr. Reiser. Crofdorf, den 18. December 1880. Der Bü germetster: Freitag den 28. Jan. 1881, Vormittags 11 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht dieJmmo- bilien des Karl Kratzenberger, als: eine Parthie Schrank- und Schubladenschlösser, Bettbeschläge, Cbarniere, Zapfenband, Sarggriffe und Sargverzierungen, Sägenblätter, Bohrer, Balken-Waagen, Schnell-Waagen, Feilen, Strohfeile, Zimmeräxte und Breitbeile und sonstige in das Eisen- waarcnfach einschlagende Artikel. Gießen, am 16. December 1880. 8222) Bühner, Gerichtsvollzieher. 8246') Wegen Aufgabe des Ladengeschäfts Ausverkauf Leinen, Wollwaaren und Wäscheartikeln. Herrn. Aug. Hüller. Schulstraße. ‘ r?nun0 dem Srefofc J 9 der 5?ot6oenbi^ ist. oder J)0lk «Ulsdrücklrch üie ?SUn*en buri 6£n ’lnb| M lonbern bit$M ”^cn ®inrid)tum _______ /1VV ___ Hofraithe daselbst, 40 4Oa35/ioo 403 Grabgarten daselbst Nordanlage sehr excessiv gegen einen Bewohner dortselbst benahm, weil er nichts geschenkt bc=r kommen, wurde mit 14 Tagen bestraft. — Lahn und Wieseck stehen in Folge des fast unqualifictrbaren Regenwetters gegenwärtig wieder sehr hoch. Der Stadlbach schwillt auch immer mehr an und dürfte Vorsicht in Kellern jc. geboten sein. — Heute Morgen wurde ein Stromer aus dem Central-Fremden Verkehr in der Wolkengasse von der Schutzmannschaft ermittelt, welcher gestern in einem Hause der Südanlag« beim Fechten ein Paar Stiefel mitgehen hieß. — Eine in unserer Stadt zum ersten Male arrangirte Festlichkeit beging gestern Abend eine stattliche Anzahl hiesiger Einwohner im Parterrelocal des Schulhauses in der Schulfiraßc dadurch, daß sie der Beschwerung armer Schulkinder beiwohnte, denen aus den Erträgnissen von gesammelten Cigarrenspitzen und Cigarrenbändern durchweg neue Kleidung angeschafft worden war. Herr Gastwirth Schnell, dem das Verdienst gebührt, in hiesiger Stadt die Anregung zum Sammeln von Cigarrenabsällen gegeben zu haben, wies in seiner Aurede auf die Thatsache hin, daß mit scheinbar werthlosen Dingen sich doch verhältnißmäßtg viel erreichen lasse, daß es dem Verein, der sich zu diesem Zwecke gegründet habe, möglich geworden sei, 7 Kindern (3 Mädchen und 4 Knaben) eine Wcihnachtssreude bereiten zu können Nachdem Herr Schnell noch Namens des Vereins gedankt für die Unterstützung, die die Bürgerschaft der guten Sache habe angedeihen lassen und an die Kinder die Mahnung richtete, in Zukunft die Schule recht fleißig zu besuchen und etwas Tüchtiges zu lernen, erfolgte die Vertheilung der Geschenke, worauf ein Sängerchor der „Bürgergesellschaft" ein der Feier entsprechendes Lied vortrug. Ein beleuchteter Christbaum fehlte natürlich auch nicht. Alle Theilnehmer waren ob der schönen Feier sichtlich gerührt und zugleich freudig erfüllt bei dem Anblick, den die abziehenden Kinder, hochbepackt mit den ihnen gewordenen Geschenken, darboten. — Der gestern Nachmittag 447 von hier nach Cassel abgehende Eisenbahnzug erlitt zwischen Wabern und Gensungen einen Unfall. Wie uns mitgetheilt wird, ist in Folge eines von einem Steindamm herunter und auf die Schienen gefallenen Steines die Maschine sammt Tender und einigen Wagen aus den Schienen entgleist. Verletzungen am Zugpersonal sind mehrfach zu verzeichnen. Weiteres kannte uns bis jetzt von zuständiger Seite nicht mitgetheilt werden. — Infolge des Hochwassers lösten sich in vergangener Woche die Hülfshölzer vom Wismarer Brückenbau und trieben theilweise vor die Schutzpfeiler der Rüb- samen'schen Badeanstalt. Durch das weitere Steigen des Wassers in vergangener Nacht wurde ein großes Baggerschiff vor die Schutzpfeiler getrieben, kenterte, hob sich wieder und riß sämmlliche Schutzpfeiler sammt den davor liegenden Hölzern in die Höhe, infolge dessen Alles ins Treiben gerieth und der Badeanstalt dadurch ein bedeutender Schaden zugefügt wurde. — Allen Denen, welche sich während der Feiertage einige Stunden dem Vergnügen hingcben wollen, machen wir den Vorschlag, sich nach Wenzels Palmen- Saal zu verfügen, da Herr Wenzel denselben in einer überraschend originellen Art zu decoriren beabsichtigt. '-51, büB M* *.fjrtlii ' : fl« 8nfi"82? W -M-s Bli/W ... V tüt ©** Literarisches. Frankfurt, 18. December. (Marktbericht.» Der heutige Heu- und Strobmarkt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Ctr. JL 3.00—4.00, Stroh X 2.30 - 3.00 Butter das Pfd im Großen 1. Qual. X 0.93—1,0 2 Qual. X 1.00—00, im Detail das Pfd. X 1.30—2,0 2. Qual. X 1.20—00. Eier das Hundert X 6—8. Ochsenfletlch per Pfund 65—70 H, Kuh-, Rind und Farrenfleisch 45—55 Kalbfleisch 40—55 X Hammelfleisch 40—55 H, Schweinefleisch 75—80 H, ein Hahn X 1.00—2.00, ein Huhn X 1.50—2, eine Ente X 2.40—3.00, eine Taube 50—00 H, Gans X 4.00—.800, Hasen das Stück X 2.50—3 00, Feldhuhn X 2.00-0.00, Rehb^ck das Pfd. 70—00 Kapaunen Jt 0-0.00, Wälscher Hahn X 6-8.0 Kartoffeln 100 Ko.' 5.00-0.00, Kohlrabi 6- 8 Blumenkohl 1 St. 20—50 X Wirsing 00-00 Gelberüben 1 Bund 12-15^, Zwiebeln 1 Bund 0 H. Sellerie das Stück 0—00 Meerretttg 1 Stück 00—00, Spargel das Pfund 000—0 H, Romain-Salat 30-00 Endivien 10—0 Nothkraut 15—20 Weißkraut 15—25 H, Arttschoken 50^, Erbsen das Pfd. 00 H. gegeben, welche aus angeblichen Mängeln in dem Verfahren der Schulbehörde, insbesondere aus der N i ch tb e a ch tun g der Bestimmungen in Art. 17 des Polksschulge- fetzes hergeleitet werden. Der Provmzialausschuß aber, indem er die Competenz des Kreisausjchusses bestreitet und dessen Erkenntniß als nichtig aufhebt, ist von der Ansicht ausgegangen, daß bezüglich der Nothwendigkeit der Errichtung einer dritten Fortbildungsklasse die Entscheidung einer anderen Behörde (Art- 17 des Volksschulgesetzes) überwiesen und daß diese Größe der Ausgabe durch den Gemeinderathsbeschluß vom 5. October 1875 bestimmt sei, so daß die Voraussetzungen für die Competenz des Kreisausschuffes nicht gegeben seien nach Art- 48, 1L, 2 der Kreisordnung. Wenn aber auch nicht zweifelhaft sein kann, in elfterer Beziehung, daß die Entscheidung darüber, ob die Errichtung einer dritten Fortbildungsklasse zu Alsfeld nothwendig ist, lediglich den Schulbehörden zusteht, was von dem Kreisausschuß ja auch nicht bestritten wird, so kommt doch in zweiter Beziehung entscheidend in Betracht, daß der Umfang der angesonnenen Ausgabe für die neu errichtete dritte Schulklasse nicht durch Gesetz oder Verordnung fest bestimmt ist, — Art. 48, II, 2 der Kreisordnung — vielmehr nur ein Gemeinderathsbeschluß vorliegt, nach welchem der Betrag der aus der Stadtkasse zu leistenden, von der Kreisschulcommission nach Billigkeit zu bestimmenden Vergütung für den Unterricht an dec Fortbildungsschule im Einverständniß mit der Schulbehörde ver ei nbart worden ist und zudem zu einer Zeit, als nur zwei Fortbildungsklassen bestanden Jenem Gemeinderathsbeschluß kann daher nicht ohne Weiteres ausdehnende Anwendung auf den Unterricht an der später errichteten dritten Schulklasse gegeben werden. Der jetzt vorliegende Widerspruch des Ortsvorstandes gegen die angesonnene Ausgabe von je 124.80 X für 1877/78 und 1878/79 stellt sich somit, wenn auch das Ansinnen auf die von dem Gemeinderath früher bezüglich zweier Schulkassen gebilligte Vergütung in ihrem Umfang basirt ist, als ein Widerspruch gegen eine neu bestimmte Vergütung für Unterricht an der Fortbildungsschule im Sinne des Art. 47 des Volksschulgesetzes dar, worüber der Kreisausschuß und in der Recurs-Jnstanz der Provinztalausschuß zu entscheiden berufen ist. Hiernach mußte das angefochtene Erkenntniß des Provinzial-Ausschusses der Provinz Oberhessen vom 29. Juli 1879 aufgehoben und diese Sache an den Provinzial- Ausschuß zur weiteren Verhandlung zurückverwiesen werden, da die Cassirung jenes Erkenntnisses aus formellen Gründen erfolgt und über die vorgebrachten Gründe des Widerspruchs des Gemeinderaths, sowie die Entscheidung des Kreis-Ausschusses, welche sich im Wesentlichen auf die Bestimmungen des Art. 17 des Volksschulgesetzes stützen, in der Recurs-Jnstanz durch den Provinzial-Ausschuß noch nicht entschieden ist, auch möglicher Weise noch tatsächliche Ermittelungen erforderlich werden. Gießen, 20. December. Die neueste Nummer des Gewerbeblattes veröffentlicht die Namen der 79 Lehrlinge, welchen bei der Ausstellung von Lehrltngsarbeiten zu Oppenheim a. Rh. von der Beurtheilungs-Commission für vorzügliche Leistungen Prämien zu- «rkannt und darnach von Großh. Centralstrlle für die Gewerbe und den Landesgewerbeverein verwilligt worden. Unter den 79 Prämiirten befinden sich 11 aus der Provinz Oberheffen und speciell für Gießen 5 Wir lassen nachstehend die Namen der Lehrlinge und deren Meister, resp. Lehrherrn folgen: Vogt aus Gießen, Elfenbeinschneider bei Jul. Bach in Gießen, Otto Schaum aus Gießen, Fein-Mechaniker bet F. W. v. Gehren in Gießen, Ed. Thilo aus Weilburg, „ „ „ „ ,, „ Konrad Klein au8 Büdingen, Gärtner bei Gärtner Hirsch in Büdingen, Earl Klee aus Marburg, Mechaniker bei Mech. Liebrich in Gießen, Hch. Häuser auS Friedberg, Schmied bei Conrad Häuser in Friedberg, Fr. Leonhardt aus Bönstadt, Schmied bei I. A. Leonhardt, Bönstadt, Ph. Faulstich auS Groß-Karben, Schreiner bei M. Reitz in Groß Karben, Hch. Möller aus Friedberg, Schreiner bei A. Möller in Friedberg Joh. Kant aus Lauterbach, Schuhmacher bet Gg. Kaut II. in Lauterbach, 3ac. Atzvach aus Gießen, Steinhauer bei A. Nauheimer Wittwe in Gießen. Die Namen der Lehrlinge, welche Diplome zweiten Grades (47) und dritten Grades (224) für sehr gute, resp. recht brave Leistungen erhalten haben, sollen in bet nächsten Nummer des Gewerbeblattes veröffentlicht werden. — Das Amtsgericht verurtheilte heute Morgen wiederum 13 Fechtbrüder und Stromer zu entsprechender Haftstrafe. Einer dieser Burscheu, welcher sich gestern Nachmittag in der H1' if & ■ 4 Hty Aeilgeboteue» 1 Täglich frische Hefe. Ph. Bob, Reichensand-Bahnhofstr. Friseb eingetroffen. Schellfische (in Eis) empfehlen (8243 «I. A. Busch Söhne» Wallnüsse *li**y* Jlsfelb Dom 4 gph[ [ i Ku und die r 00 nzial-rlusschusssi, richi?hos. -a:aUT, daß der Oiism J leistenden Vergütung k Jn Zweifel darüber ch i citirstn Protocolle W ■ei Linien nur die W i rjrgMtn merötn, r,1 Stift fit mnrfalb oitje, 5rt der Ortioorftanb: ' ZL Odobtr v. I, w .tj’iVvi) VitUxlbcJ't gieichMig, wenn w ulb, weil ihm die W Zünden, westermchlhi h der geringeren Äich t. i':on, welche unler A oon 5tun» ■ tm;dnt Zlunde u notm üB'biripmi .le chulgesetzes dem Ärtii Ü iu 1 on der Gr. KreisschuW .. Zlunde:n den trubeea ; Ipaeit) abzulehnen -ler. ■ - ?ung oom. 3. d. M al6 begrunbe W •;-3 der Zachoerhalies, » j Aibten Verhandlungen Z „Atmung Dorliegl, °d« r.Znut -ar. ; 'H37/78 und 18MU : „ _ ,u eckennen. J» ■jsfiSrÄ Klüthenmehl, sowie alle ZngrediensienM Kuchen empfehlen (8244 I. A Busch Söhne. 8241) Italienische Apfelspalten und Brünetten, türkische Zwetschen, Citronat, Orangeat, gestoßene Raffinade, frisch gebrannte Kaffee's von JL. 1.20—1.80, sowie alle sonstigen Colonialwaaren zu den billigsten Preisen.Enril^Piftor. 8247) Wachsstöcke, Wachslichter , Lichthalter, Verzierungen an Cdnstbäume, sowie Haselund Wallnüfse empfieblt Q- Fr. Sammler. Laubsägekasten, Laubsägebogen, Werkzeugkasten, Christbaumständer, Lichterhaller, Schlittschuhe, Schirm- und Feuergeräthständer, Ofenschirme, Kohleukasteu, Haushaltungswaagen, Decimal u.d Taselwaageu, Dessert- und Tafelmesfer mit Gabeln empfiehlt (8353 Carl Hensel. Wermietßmrgm. 8050) Der 2. Stock meines Hauics ist zu vermiethen und bis den 1. März zu beziehen._______Georg Noll, Gärtner. 8355) Der untere Stock meines Hauses von 5 Zimmern nebst Zubehör per ersten April zu vermiethen. L. Gerscst. Alicenstraße C. 102. 5187) Ein geräulniges, gesund belege- nes Zimmer ist mit oder ohne Möbel billig an eine ruhige Person zu vermie- then. iLonnenslraße, dahier, Nr. 77. 7846) Zwei möblirte Zimmer zu vermiethen. PH. Kreiling lin Gambrinus. 7612)) Ein schönes Famili^ilogis (iin 2. Stock), bestehend ans 2—3 Zimmern, Küche, Corridor, Balkon 2C., per 15. Jan- beziehbar, zu vermiethen- D. Weller V., Heuchelheimer Str. 7474) Mehrere große Zimmer mit oder ohne Möbel zu vermiethen. ________________M. Weißbäcker. 8174) Ein Logis, bestehend aus 3 Zimmern mit Zubehör, baldigst zu vermiethen. H. Schasfstädt Wwe 8168) Ein großes neu bergeinchtetes Zimmer ist an eine Gesellschaft abzugeben, sowie ein möblirtes Zimmer zu vermiethen _______bei Gastwirt!) Grün, Neustadt- 7103) Ein großes schön möblirtes Zinr mer zu vermiethen. Gartenstraße 165,6. 6806) Eine neuhergerichtete Wohnung, bestehend aus 8 Zimmern, 2 Speicherkammern , HolzstaU rc. sofort zu vermiethen. Näheres Bleichstraße Lit- C- Nr. 39,5. 6879) Ein neu restaurirtes Familien logis ist zu vermiethen und alsbald oder spater zu beziehen im Darmstädter Han6._ 7981) Zimmer mit Cabinet im ersten Stock, mit Aussicht nach der Straße, hochfein möblirt, vermiethet S. Elsoffer, Marktstraße 205- 8194) Ein gut möblirtes Zimmer mit Cabinet, sowie ein kleines möblirtes Zimmer und ein kleines Familienlogis, sofort zu. vermiethen- Theodor Schmidt, _________________________Gartfeld-_________ 8209) Ein gut möblirtes Zimmer (auf Wunsch auch zwei) an einen soliden Herrn zu vermiethen. Ludwigsplatz B. 145, _______________________mittlere Etage. 8210) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen. Ludwigshalle. Vermischte Anzeigen. 8235) Ein stuck, ist bereit Privatstunden zu ertheilen. Näheres ________________Lit- B. 72, Hinterhaus. 8208) Gründlicher Zrtherunlerricht wird ertheilt- Näheres bei Friseur Conrad. 8217) Dienstmädchen gesucht. 9Bo?’ sagt die Exped. d. Bltts. [«Im Giessen, Seltersweg C. 63. LITHOGRAPHISCHE ANSTALT Vuchdruckerei & Zteindruckerei für alle Arten Druckarbeiten. Schnellste Anfertigung von Verlobungsanzeigen, Visitenkarten, Einladungskarten, Todesanzeigen etc. Siegplmarken. Iabriklnger fertiger Geschäfisbücher von Edler & Krische in Hannover. Grosse Auswahl In mittelfeinen & feinen Papieren. Schreib- und Zeichnen - Material! n. COPIBPRESSEN. 5 -5 8354) Für eine Eis^n-, Colonial» waaren- und Holzhandlung wird ein Lehrling unter günstigen Be» di gungen gesucht. Zu erfragen in der Exped. d. Bl.____________________ 8234) Zur Anfertigung von Theoter- und humoristischen Fastnachtsdecorationen, Programm's, Vereinsfahnen rc., sowie allen in dies Fach einschlagenden Arbeiten empfiehlt sich Paul Derckum, Braunfels. —8240) Der junge Mann, welcher am Sonntage sv,r 14 Tagen die Blendscheibe vom Gartengeländer des Herrn Krausgrill weggenommen und damit nach dem Seltersweg zugehcnd, vom Hause des Herrn Merz aus erkannt worden ist, wird ersucht, dieselbe im Löwen (Neuenweg) oder auf der Polizei abzuliefern, da andernfalls gerichtlich eingeschritten wird. Herzliches Lebewohl! allen Freunden und Bekannten, von denen ich, durch meine plötzliche Rückreise nach Amerika, nicht persönlich Abschied nehmen konnte. Grünberg, 18. December 1880. 8307) Louis Zimmer. 8236) Circa 12-13000 JH sind nuf gute Hypotheken auszuleihen zu 4'/, 0 a- Näheres bei der Exped- d. Bl._ Anfang 8 Uhr. 50 Geschenke zur Christbescheerung zum Werth von mindestens sind bis 26. December^ Mittags 12 Uhr, bei Friseur Herrn Franz Conrad abzugeben. 8232) Der Vorstand. Bürgergesellschaft. Am 2. Weihnachtsfeiertage: <’oi$ <*< *•$. Taus - Unterhaltung mit Christbescheerung i e in großer Auswahl für Herren, Damen und Kinder, sowie meine sämmtliche an- _ .. deren Artikel empfehle zu billigsten Preisen. (8248) FgUlglXiaXlXl. Für Etsenhandlungen und AM Eisenbahn-Bauunternehmer. 3ÖE Alte Eisenbahnschienen M Bau,«ecken und Nebengeleisen ha, biLift abzugeben franco W^gen einer jeden Etj-nbahnsta.I-u der W.stlMschen, Hannov.nLen und Main- Weser-Babn. M. Katzenstein 'N Cassel. Urtheile ärztlicher Sommitäten über die das anerkannt wirksamste aller Bitterwässer. Giessen» „IMe mir zugesandten rOI- <ür» nenrer, Proben höbe leb bei einer Anzahl Patienten gebraucht und mich von der prompten Wirkung der Franz Josef - Bltterquelle überzeugt.» —Dm Z «ZZZZZZ1 Geh. Rath, Würzburg: „Die Wir- Jr rot. JJr. V. bcanzoni, huug cker Franz Josef Bitterquelle ist ausnahmslos rasch, zuverlässig und schmerzlos“. Würzburg, 26 Juli 1877. Vorräthig bei Heinrich Wallach, Giessen, sowie in den meisten Apotheken und allen renommirten Mineralwasser-Depöts. (8230 Verseiidimgs-Direction in Budapest. Als passendes Weihnachts-Geschenk ist ein schönes Aquarium mit Springbrunnen-Vorrichtung billig zu verkaufen. Näheres in der Exped. d. Bl. (830, Daoiöts, flcnr., jractifdjrs Kochbuch für die gewöhnliche und feinere Küche, dauerhaft und elegant gebunden, Prets «M. 4,50, vorräthig in der (8356 F-erber'schen Univ.-Buchhandlung in Gießen. (8245 % B 114. am Kreuz B. 114. Wiederverkäufern gewähre entsprechenden Rabatt. X Ich empfehle meine, unter eigener Aufsicht, stets frisch || * gebrannten Kaffee'S n X hochfeiner (Qualität, X in beliebiger Verpackung in Sorten zu 8 I Mk. 1,20 1,40 1,60 1,80 und Mk. 2,— per Pfund. || Ich verwende hierzu nur ganz reine, fein und kräftig M schmeckende Kaffeesorten und wird sich das verehrliche Publikum M durch den kleinsten Versuch überzeugen, daß meine Kaffee's sowohl U in Bezug auf Qualität, wie relative Billigkeit sehr zu empsehlen sind. W * H. F. Nassauer, | Colonialwaarenhandlung, HZ 8251) Für den heiligen Weihnachts-Abend sind lebende Karpfen und srische Hechte vorräthig in Carl Sebwaab s DelicalessenhaM. Adressbuch für 1881 Inserate, welche in dem zu Anfang Januar erscheinenden Adressbuch Aufnahme finden sollen, bitte spätestens im Laufe dieser Woche an mich gelangen zu lassen. Hochachtungsvoll A, Scheyda. Mainz. -eibindung mt ch-bahn, die Bahnbetrieb ein $fl|d-gran!fuit Migkett geskß> Wrichlungen, i dmlld), mittelst Mlhetlungen tr W ZugeS mitt dm Zuge tnüa1 Diese Leine ssi stche der Loc, ichlillen Pfiff fraßt der Noll Personal anjui ten Zuges uni l