>r Ein “wt. ,fn ^bm eincn ,On Monaten m«i werden. bäum. 31121. 31787. 34978. 3M54. 35906. 36037, ; Leib. . Iteli. limmt nur ellungen i 22. uni i A. UMt- neu Exoenmrnten . m. Die ge Stühle. Welt- r Fackir. Marsch. alaractapoikik rrsitz IJ. 20 4r II. Platz 60 ' Sinder unter i auf den beiden j Hälfte. Anfang Silljr. Basch. 1 n und Äusertt» mb wilden in den, ^sstück nach jrder iberger, ßießt» * 4, Nr. 27S. Erstes Blatt. Sonntag den 21. November 1880. Kießeirer Anzeiger AWgk- M latoHett für ta Lrn» Gießt«. Bedaettorrsbureaur 1 Ä*tirfit.n61> B 1R 1DEo»-d«--a«r / Ekchulstraße 8. 18. Erscheint tüglich mit Ausnahme des «ONtag- Betreffend: Die Einführung einer allgemeinen Einkommensteuer; hier die Wahl der Einschätzungs-Commissionen. und zu Ersatzmttgliedern die Herren Preis viertchährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloha. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 2»arf 50 P^ ernannt hat. Gießen, am 15. November 1880. Rechtsanwalt Dornseiff zu Gießen, Bürgermeister Zimmer zu Dilling en, Rentner Jacob Wießler zu Butzbach Bürgermeister Theodor List I. zu Lauterbach, Pachter Bach zu Mittel-Gründau Großherzogliche Provinzial-Dtrection Oberhefsen. Dr. Boekmann. Es wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der ProvtnzialauSschuß der Provinz Oberheffen zu Mitgliedern der Landescommission für die Einkommensteuer für 1881 die Herren Betreffend. Den Rundgang der Feldgeschwornen im September und October 1880. Gießen, am 19. November 1880. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche mit Erledigung der Verfügung vom 2. September l. I. noch im Rückstände stnd, werden wiederholt hieran erinnert. ______________Dr. Boekmann.________________________________________________ Betreffend: Verdacht der Lungenseuche unter dem Rindvieh des S. Kahn in Hungen. Bekanntmachung. Nachdem das Rindvieh des S. Kahn in Frankfurt a. M. abgeschlachtet und dort als frei von Lungenseuche befunden worden ist, heben wir die verfügten Sperrmaßregeln (s. Anzeiger Nr. 210) hiermit wieder auf. Gießen, am 19. November 1880. Großherzogltches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. ' Bekanntmachung. Gefunden: 1 Griffelkästchen, einige Pfennige, 1 weißes Taschentuch, 1 Notichuch, 1 Zugkette, 1 golvenes Medaillon, 1 Kinderkragen, 1 Peitsche, 1 Pferdedecke, 1 Paar Stauchen, 1 Strumpfband, 1 Portemonnaie mit Inhalt. Zugelaufen: 1 junger, gelb und weiß gefleckter Jagdhund, 1 junges Huhn. Die gefundenen Gegenstände sind auf der Polizeiwache (Weidengaffe 93) ausbewahrt. Gießen, den 19. November 1880. Großherzogliche Poltzeiverwaltung' Gießen. ________________________________________________Fresenius.______________ Pfarr-Confererrz: Dienstag den 23. Ocwber in Gresten in Anwesenheit des Reisepredigers Dag gau. Lang-Göns, den 19. November 1880. Strack, Dekan. Berlin, 17. November. In der heutigen Sitzung des Landtages wurde die Interpellation wegen der Gerichtskostcn mit Mäßigung gestellt und beantwortet. Der Justizminister Dr. Friedberg gab zu, daß das GerlchtS- kostengesetz ein Sprung in>s Dunkle gewesen sei. Er erkannte namentlich die gustellungsgebühren der Gerichtsvollzieher, die Gebühren für Beglaubigungen und die Schretbgebühren als reformbedürftig an, bezweifelte indeß, daß schon alle Regierungen die Zeit zu Reformen gekommen glaubten. Uebrtgens hielt er eine zu billige Justizpflege nicht zum Glück des Landes und sagte, das neue Gesetz habe zwei segensreiche Folgen gehabt, indem die Jnjurienproceffe und die Wucherproceffe, beide zu den schlechtesten Proceßarten gehörig, zurückgegangen stnd. — In der Petitions-Commission wurde durch die Referenten, Abgg. Schlichter und Dr. Lieber zu den Petitionen des Centralvorstandes des Gewerbevereins für Naffau und der Bewohner und Industriellen der Bürgermeistereien Altenkirchen, Asbach, Siegburg u. a., betreffend Ausführung der Ober-Westerwald Eisenbahn, Vortrag erstattet. Auf die Erklärung des Regie- rungs-Commifsars, daß die Verhandlungen in dieser Angelegenheit dem Abschluffe nahe seien und die königliche Staatsregierung hoffe, dem Landtage in Kürze eine Vorlage hierüber zugehen lasten zu können, wurde die weitere Verhandlung und Beschlußfastung über diese Petition vorerst vertagt. Berlin, 19. November. Die „Berliner Tribüne" schreibt: In Folge der Rede des Finanzministers Bitter am letzten Sonnabend haben wir uns an mehrere Industrielle Rheinlands und Westfalens um Aufklärung über verschiedene von Herrn Bitter bestrittene Einzelpunkte unserer bekannten Darstellung gewandt. Ein Barmer Fabrikant, der um so mehr zu einem unparteiischen Urtheil berufen ist, als er auf Grund des Vertrauens seiner Mitbürger verschiedene Posten in der städtischen Verwaltung bekleidet, sendet uns einen Bericht, der auf's Neue klar stellt, wie stark der Finanzminister die Bedeutung der Krisis in Barmen und Umgegend unterschätzt hat, und wie wenig den Thatsachen entsprechend er über die Auswanderung deutscher Weber und Arbeiter nach Rußland unterrichtet ist. Der betreffende Fabrikant schreibt uns u. A.: „Die Industrie hat in Barmen seit vielen Jahren nicht so darnieder gelegen, wie jetzt. In den hiesigen Fabriken haben 7-800 Arbeiter entlassen werden müssen, und trotzdem arbeiten die Fabriken nur durchschnittlich drei Tage die Woche mit beschränkter Arbeitszeit. — Das Armenbudget wächst jeden Tag und zwar so, daß es bei der traurigen finanziellen Lage unserer Stadt (die Communalsteuer beträgt über 500 pCt. der Klassensteuer) unerschwingliche Lasten auferlegt. Täglich melden sich Schaaren von Arbeitern auf dem Oberburgermeisterei-Amt, welche um Anweisung von Arbeit und Unterstützung nachsuchen, und bereits wird, um dem dringendsten Elend abzuhelfen, die Frage discutirt, ob nicht Arbeitsfelder für Rechnung der Commune errichtet werden sollen. In gleicher Lage befindet sich die ganze Umgegend Schwelm, Langerseld, Ronsdors, Vowinkel, Haan, Opladen mit einer Bevölkerung von mindestens 300,000 Seelen Fragen wir nach den Ursachen des Verfalls der hiesigen Industrie, so liegen sie hauptsächlich in der unseligen, die Verhältnisse der Textil-Jndustne miß- kennenden Zollpolitik der Neuzeit- Diejenigest Halbfabrikate in Wolle und Baumwolle, welche, das Fundament der hiesigen Fabrikation bildend, vom Auslande bezogen werden müssen und trotz des erhöhten Zolles in Deutschland nicht concurrenzsähig hergestellt werden können, sind mit hohen Zöllen belegt und ist dadurch die Exportsahigkeit in einer Weise geschädigt, daß nicht mehr der vierte Theil gegen 1878 nach dem Auslande ausgeführt wird. So sind z- B- bis zum Jahre 1878 ziemlich 2/3 der Erzeugnisse der hiesigen Fabrikation nach England exportirt worden, heute betragt dieser Export kaum Vio- Der große Umsatz nach dem Auslande bedingte immerhin einen kleinen Gewinn von allerdings höchstens 3-4 pCt., welcher nunmehr durch die erhöhten Zolle auf Halbfabrikate so weit verkümmert ist, daß in den meisten Branchen das Geschäft nach dem Auslande unmöglich geworden ist. Eine ganz natürliche Folge der aus diese Weise geschwächten Leistungsfähigkeit war die Entstehung von Fabriken, im aujlanbe und in Ländern, wo man früher an die Fabrikation der im Regierrmgsbezirk Düsseldorf im weitesten Maßstabe angefertiaten Textilartikel nicht gedacht hat. In der Schweiz, in Belgien, in Frankreich, in Italien, selbst in Schweden und Norwegen en - stehen täglich neue Fabriken in denjenigen Branchen, welche in unserer Gegend fett Jahren heimisch waren und deren Fabrikate nach allen diesen Landern exportirt wurden, — und immer eingeengter werden die Gebiete für den Absatz unseren Fabrikate. Das sind die unseligen Folgen einer Schutzzollpolitik, welche aus einem gegenseitigen Schacher, sowie daraus entstanden sind, daß die Interessen einzelner Gro^ industriellen und der Agrarier auf Kosten von Millionen von geschützt werden sollen. - Wenn der Herr Finanzminister Bitter sagt, daß Fabrikanten und Arbeiter aus unserer Gegend schon vor dem Zolltarif nach Rußland gegangen seien, so ist das nur insoweit richtig, als es sich um einzelne Wenige handelte, in neuester Zeit aber und in Folge unserer barnteberliegenben lndustriellen Verhältnisse hat diese Auswanderung erst größere und solche Dimensionen angenommen,daß auch Rußland sehr bald durch seine eigene Fabrikation m der L^e von hier verzichten zu können, zumal dort die Regierung Alles ae,' Industrie zu heben, während bet uns durch unüberlegte, die ^ebensbedlngun^en unseren Fabrikation nicht berücksichtigende Zolltarife geradezu darauf hmgewirkt wird, unsere Concurrenz- und Exportsähigkeit zu vernichten. Fragen Sie mich nicht nach der traurigen Lage unst^Arbeiter. Das ver- theuerte Brot, der vertheuerle amerikanische Speck, das vertheuerte Luhtstt für ste unerschwinglich. Frierend und hungernd sitzen sie Abends n de" dunkeln engen Stuben, aus denen ein Stück nach dem andern ms Pfandhaus roanbert, so daß sie schließlich nicht mehr das Allernöth'gste besitzen. Barmen ba^eit Jahren lahrlich um 5—6000 Einwohner zugenommen, in diesem Jahre wird die Bevölkerung um mindestens ebenso viel Seelen abnehmen." Telegraphische Depeschen. Wagner'- telegr. Correspondenz-Vureau. London, 19. November. „Standard" erfährt, die Cabtnetskrisis sei vorläufig beseitigt; Bright und Chamberlain würden im Cabinet bleiben und das Parlament nicht unverzüglich um Uebertragung außerordentlicher Gewalten bezüglich Irlands angegangen werden. Berlin, 20. November. Die heutige Nummer 35 der preußischen Gesetzsammlung publkirt die königliche Verordnung vom 17. ds., betr. die Errichtung des VolkswirthschastSrathes. Berlin, 19. November. Der „Kreuz-Ztg." zufolge wird die Interpellation Hänel nicht von dem Minister des Innern, sondern von dem stellvertretenden Ministerprästdenten Graf Stolberg beantwortet werden. — Der Commerzienrath Stadtverordneter Vollgold ist gestorben. Vtew-Aork, 19. November. Depeschen aus Baltimore melden den Ende September an der Küste von Liberia erfolgten Untergang des Schooners „Abraham Lincoln", wobei 30 Personen umkamen. Berlin, 19. November. Der neunte deutsche Handelstag wurde heute Vormiltag 10 Uhr im Archttektenhaus eröffnet bei Anwesenheit von circa 200 Theilnehmern. Der Vorsitzende, Delbrück, ertheilte nach Eröffnung der Versammlung dem Staatsminister v. Bötticher das Wort zu folgender Ansprache: Es gereicht mir zu großer Freude, Sie sim Namen der deutschen Reichsregierung begrüßen zu dürfen. Meine Freude ist um so größer, als ich gleichzeitig Träger eines Grußes des Reichskanzlers bin, der mich beauftragte, Ihnen in seinem Namen ein herzliches Willkommen entgegenzurufen. Als vor nunmehr 2 Jahren der achte deutsche Handelstag in Berlin tagte, lastete auf allen Gebieten des Handels und der Gewerbe großer Druck. Eine verhäng- nißvolle Geschäftsstille war etngetreten, die alle Gemüther mit banger Sorge erfüllte. Der damalige preußische Handelsminister Maybach rief damals dem Handelstage zu: deutscher Muth, deutscher Eifer, deutsche Arbeit werden auch diese verhängnißvolle Krisis überwinden! Diese in vollem Maße ausgeübte deutsche Grundtugend blieb auch nicht erfolglos. Bereits beginnt neues Leben aus allen Gebieten des Handels und Verkehrs, besonders seit dem letzten Halbjahr sich geltend zu machen. Wenn auch einige Zweige des Handels und Gewerbes noch immer darntederliegen, so ist doch begründete Aussicht vorhanden, daß die Morgenröthe einer besseren Zeit sür Handel und Wandel beginnt. Um so mehr begrüßt die deutsche Regierung den Wiederzusammentritt des deutschen Handelstages. Die deutsche Retchsregierung ist einig mit Ihnen, Alles zu thun, was geeignet ist, Handel und Gewerbe zu heben. Vor zwei Jahren bertethen Sie über die Bildung eines deutschen VolkswirthschastSrathes und faßten damals mit geringer Majorität den Beschluß zu Gunsten der Bildung eines solchen. Vor einigen Tigen hat der König die Verordnung erlaffen, wonach der Volkswirthschafrsrath demnächst gebildet werden soll. In diesem Volkswirthschaftsrathe wird Handel und Gewerbe die geeignete Vertretung finden. Die Einrichtungen des preußischen Volkswirthschaftsrathes sind derartig, daß jederzeit dessen Erweiterung auf die anderen deutschen Bundesstaaten gestattet ist. Die deutschen Bundesregierungen lehnten nur aus äußeren Gründen vorläufig die Bildung etneS deutschen VolkswirthschastSrathes ab. Die deutschen Regierungen wollen des Beirathes eines solchen VolkSwtrthschasts- rathes bei Gelegenheit der Besprechung von Handels- und gewerblichen Fragen in der nächsten Reichstagssesston nicht entbehren, halten aber die Zeit von der Bildung des deutschen Volkswirthschaftsrathes bis zum Beginn des Reichstages für zu kurz. Es könnte vielleicht den Anschein haben, als sei in Folge der Bildung des Volkswirthschaftsrathes die Aufgabe deS deutschen Handelstages erledigt. Allein die Aufgaben des Volkswirthschaftsrathes sind sehr beschränkt. Die Reichsregierung hofft nach wie vor aus den wrrthvollen Beirath des deutschen Handelstages. Indem ich Sie im Auftrage der Reichsregierung willkommen heiße, spreche ich den Wunsch aus, ihre Verhandlungen mögen dem Handel und Gewerbe zum Wohle, dem Lande zum Heile gereichen. (Lebhafter Beifall). Der Präsident dankte dem Minister und brachte ein dreifaches Hoch auf den Kaiser aus. — Oberbürgermeister v. Forckenbeck begrüßte den Handelstag Namens der städtischen Behörden. — Hierauf wurde Delbrück zum ersten, Director Frommel (Augsburg) zum zweiten und Edgar Roß sen. (Hamburg) zum dritten Vorsitzenden gewählt. Berlin, 20. November. (Abgeordnetenhaus.) Nachdem Hänel seine Interpellation wegen der Judenfrage begründet, confhtirt der Minister, Vtce- prästdent Graf zu Stolberg, daß die bekannte Petition bisher nicht an die StaatSregierung gelangt sei; letztere war daher nicht in der Lage, Erwägungen darüber anzustellen, sie nehme gleichwohl keinen Anstand, zu erklären, daß die bestehende Gesetzgebung die Gleichberechtigung aller Confessionen ausspreche und daß die Regierung nicht beabsichtige, eine Aenderung darin eintreten zu lasten. Darmstadt, 20. Novbr. Die erste Ständekammer tritt vor Weihnachten zusammen. Lokales. Gießen, 20. November. Spruchliste für das Schwurgericht der Provinz Oberhessen im IV. Quartal lb80: 1. Landwtrth Heinrich Keipp von Wallenroo, 2. Müller Adam Karle II. von Nieder-Ohmen, 3. Hausbesitzer Heinrich Langsdorf V. von Bad-Nauheim. 4. Landwtrth Georg Herget von Berstadt, 5. Müller Heinrich Metz IV. von Nieder-Ofletden, 6. Kaufmann Carl Chambrä von Lich, 7. Wilhelm Lenz IV. von Effolderbach. 8 Kaufmann Louis Buch von Hungen, 9. Müller Balthasar Weber von Bingenheim. 10. Landwtrth Ludwig Kopp von Offenheim, 11. Müller Heinrich Friedrich Poths von Echzell, 12. Müller Ernst Zimmer von Lauter, 13. Wirth Jacob Arnold von Grüntngen, 14. Vormaliger Bürgermeister Johannes Müller von Crainfeld, 15. Rentner Christian Wilhelm Bender von Friedberg. 16 Pachter Johannes Heil von Dorheim, 17. Heinrich Bernhardt von Steinberg (bet Ortenberg), 18. Landwtrth Julius Schlosser von Merlau, 19. Rentier Samuel Tuch von Nidda, 20. Heinrich Schlitt II. von Schwabenrod, 21. Landwirth Johannes Bopp II. von Vonhausen, 22. Landwtrth Heinrich Jacob Karl von Dauernheim, 23. Ellenwaarenhändler August Montanas von (Sieben,. 24. Weinhändler Karl Fendt von Hungen, 25. Landwirth Friedrich Stein I. von Stumpertenrod, 26. Otto Kirchner von Gedern, 27. Leopold Wallach von Alsfeld, 28. Landwirth Ludwig Krieger von Nieder-Mockstadt, 29. Pachter Jacob Koch auf Hof Ronneburg, 30. Landwtrth Jacob Franz Fritzel von Nieder-Eschbach. Gießen, 20. November. (Ctqarrenabfälle.s Der Verein zum Sammeln von Cigarrenabfällen wird in allernächster Zeit wieder eine größere Sammlung zum V'rkauf bringen. In Anbetracht der wohltbätigen Zwecke, welche der Verein verfolgt, möchten wir alle Diejenigen, die etwa im Besitze reiner Cigarrenabfälle sind, bitten, solche an Herrn Restaurateur Schnell gelangen taffen zu wollen. Auch Cigarrenbänder und Flaschenkapseln sind stets willkommen. — Wir machen wiederholt unsere Leser auf den heute Abend 8 Uhr im großen Saale des Lenz'schen Felsenkellers stattsindenden Vortrag des altkatholischen Pfarrers zu Offenbach, Herrn Stein wachs, aufmerksam. — Bet wieder übcrfülltem Saale wurde gestern Abend das 2. Abonnements-Concnt unserer Regimentsmusik tn Wenzel'- Palmen-Garten abgehalten. Das schöne Conceri- Programm wurde ganz vorzüglich abgespielt und erntete die Musik sowohl als auch der Wirtb von Seiten des Publikum- reichen Beifall. Namentlich sprach auch das fliegende Büffet mit reichlicher Auswahl an kalten Speisen sehr an. — Nicht fünf, sondern 8 Scheunen sind dem Feuer in Lang-Göns zum Opfer gefallen. Die Handwerksburschen, welche der Brandstiftung verdächtig sind, beflnden sich noch tn Haft. — Gestern Abend wurde aus der Küche einer hiesigen Wirthschaft ein in kochendem Wasser liegender Schinken gestohlen. Die Thäter, p»e: Arbeiter, wurden heute Morgen, nachdem noch ein Thetl des Schinkens in dem Bette des einen vorgefunden worden war, verbaftet. — In einem Hause an der Grünbergerstraße wurden ein Paar Stiefel und ein Hemd gestohlen. Der Dieb ist in der Person einer Frau ermittelt und wurden die gestohlenen Gegenstände bet derselben vorgefunden. und Verkehr. Gieße«, 20 November. Auf dem heuttgen Wochenmarkte kostete: Butter per Ißfb. 1,15 kiS JL 1.18 Hühnereier 1 Stück T—0^, 2 St. 00 H, Gänseeier 1 St. 12-00 H Käse per Stück 5—9 Käsemattr per Stück 3—0 Erbsen 1 Liter 20 Linsen 1 Liter 24 H, Tauben da(- Paar 50—65 Hühner p. St. J4. 0.70—1.00, Hahnen p. St. JL 0.65—0.90, Gänse pr. Pfd. 50—56 H, Enten per Stück 1 30 2.00, Ochsenfleisch 66-00 H per Pfd., Kub« und Rindfleisch 45—50 H, Kalbfleisch 50—00 H, Hammelfleisch 50—66 Schweinefleisch 64—68 -A, Kartoffeln per 100 Kilo 3.50 — 4.00, Zwiebeln p. Ctr. JL 8—0, Milch per Liter 16 und 15 Weißkraut 100 Stück Jl. 3.00—5.00, atsaa Auszug aus -en Standesamtsregistern des Standesamts Gießen Vom 13. bis 20. November 1880. Aufgebote. 13. Der Concertdiener Friedrich Emil Johannes Ludwig Christian Martin Berg, Wittwer von Gießen mit Wilhelmine Balozuwait, Tochter des Chausseeaufsehers Samuel Balozuwait von Kletn-Rudlauken. 18. Buchbinder Salomon Gundheimer von Münzenberg mit Emma Scheuer, Tochter des Handelsmanns Moses Scheuer von Obbornhofen. 18. Der Hilfshautboist im 2. Großh. Hess. Inf. - Regt. Nr. 116 Hans Claus Gringel von Merzhausen mit Margarethe Jung, Tochter des Landwtrths Ludwig Jung II. von Staufenberg. 18. Arbeiter Conrad Weisel von Fauerbach v. d. H. mit Caroline Horst, Tochter deS Taglöhners Heinrich Horst von Homberg a d. Ohm. 19. Der Hülfsbremser bei der Oberhessischen Bahn Johann Georg Jochim von Ulfa mit Appolonia Stier, Tochter des Forstwarten Ernst Ludwig Stier von Lorsch. Eheschließungen. 13. Schlosser Heinrich Theodor Klingelhöffer von Gladenbach mit Catharine Mai, Tochter des verst. Steinhauers Christoph Mai von Cölbe. 13. Kürschner Friedrich August Kretzschrnar von Großenhain mit Marie Caroline Krämer, Tochter des verst. Privat-Scribcnten Christian Krämer von Gießen. 16. Der praktische Arzt Dr. Fritz Georg Otto Haupt mit Pauline Buchheim, Tochter des verst. Professors Dr. Rudolf Buchbeim zu Gießen. 17. Schuhmacher Gottfried Dörr vom Homberg a. d. Ohm. mit Clara Faulstich, Tochter des verst. Taglöhners Johannes Faulstich II. von Londorf. Geborene. 11. Dem Fuhrmann Conrad Pfeiffer ein Sohn, Conrad. 11. Dem Schlosser Wilhelm Dörr eine Tochter, Elisabeth Frieda Margarethe. 7. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Wilhelm Stiehl eine Tochter, Louise Caroline. 7. Ein Sohn von auswärts, Georg. 14. Dem Taglöhner Christian Eckhardt eine Tochter, Marie. 10. Dem Hilfsweichensteller bet der Main Weser Bahn Ludwig Schneller ein Sohn, LouiS Johann Friedrich. 13. Dem Friseur Valentin Reuter ein Sohn. 12. Dem Fuhrmann Heinrich Zahrt eine Tochter, Elisabeth Catharine. 9. Ein Sohn von auSwäris, Georg. 10. Eine Tochter von auswärts, Cbristme. 16. Dem Wirtb Heinrich Kirchner eine Tochter, Elise Catharine Marie. 12. Dem Kutscher Johann Georg Wild eine Tochter, Caroline Catharine Marie Henriette. 12. Dem Schneider Jost Schneider eine Tochter 13. Dem Bäckermeister Heinrich Kuhn ein Sohn, Otto. 15. Dem Schuhmachermeister Georg Hermann Weidmann eine Tochter, Minna Christiane. Gewordene. 13. Der pensionirte Canzleidiener Johannes Frutig, 76 I. alt. 13. Elisabeth Wlßner, 20 I. alt, von Beuern. 13. Eleonore, 4 I. alt, Tochter des Kalkbrenners Friedrich Jung von Kletnlinden. 16. Elisabeth Wölk, 76 I. alt, von Rommershausen. 16. Pfarrer Johann Carl Conrad Sander, 71 I. alt. 16. Nätherin Hermine Nohl, 19 I alt, von Häring, Amt Limburg. 17. Ein Sobn von auswärts, Carl, 1 M. alt. 17. Elisabeth, 7 I. alt, Tochter des Dienstmanns Carl Heil. 18. Metzger Heinrich Möhl, 52 I. alt. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stad! (Kirsten. Evangelische Gemeinde. Getränte. Den 13. November. Friedrich August Kretzschrnar, Kürschner dahier und Marie Caroline Krämer, ledige Tochter des verst. Prtvatscribenten Christian Krämer dahier. Denselben. Heinrich Theodor Klingelhöffer, Schlosser dahier und Katharine Mai, ledige Tochter des verst. Steinbauers Christoph Mal zu Cölbe. Den 16 November. Dr. Fritz Georg Otto Haupt, pract. Arzt dahier und Pauline Buchheim, ledige Tochter des verst. Großh. Professors und Russ. Staatsraths Dr. Rudolf Buchheim dahier. Den 17. November. Gottfried Dörr, Schuhmacher dahier und Clara Faulstick, ledige Tochter des verst. Arbeiters Johannes Faulstich II. zu Londorf. Getaufte Den 12. November. Dem Oeconomcn Friedrich Hcß ein Sohn, Carl Otto Wilhelm, geb. den 30. Juli 1879. y Den 14. November. Dem Schrcinermeister Carl Köbler eine Tochter, Hedwig Helene Christiane, geb. den 21. October. Den 18. November. Dem Kaufmann Carl Loos eine Tochter, Wilhelmine Louise Emma, geb. den 12. October. Denselben. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Wilhelm Stiehl eine Tochter, Louise Caroline, geb. den 7. November. Beerdigte. Den 15. November. Johannes Frutig, Canzlcidiener a D. dahier, alt 76 I., gest. den 13. November. Den 18. November. Elisabeth Wölcke dahier, alt 78 I, gest. den 16. November. Den 19. November. Johann Carl Conrad Sander, Pfarrer von Beuern, wohnhaft dahier, alt 71 I., gest. den 16. November. ii ................................................. Sonntag. November der Hospitalkirche. Vormittags Herrfchafts Mobiliar-Verkauf, passend für ganze Ausstattungen und Weil,nachts = Geschenken, in Frankfurt a. Main. Montag den 22. Nov., Dienstag den 23. Nov., Mittwoch den 24. 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Märchen vom S:orch. Chromatükkkataractapoikile Entree: Sperrsitz I «M. 20 I. Platz I II. Platz 60 Gallerie 40 Kinder unter 12 Jahren zahlen auf den beiden ersten Plätzen die Hälfre. Cassaöffn. 7 Uhr. Anfang 8Uhr. F. Basch. Gesangverein Eintracht. Sonntag den 21. November: Theatralische Zbenüimlerhatlung auf Lony'S Bierkeller. 7590) Montag Abend: Restauration Schnell f; Daaksagung. 7597) Allen Denjenigen, insbesondere den Mitgliedern des hiesigen Turnvereins, welche unferm unvergeßlichen Bruder, Schwager und Onkel 7 „ in der Restauration Dramm Zn i Zwei M.? T&Ä Grosser Saal des Cafe Leib. Caglioslrü - Theater von F. Basch vermischte Anzeigen. 7583) Ein junger Mann, Manufacturist, der doppelten und einfachen Buchführung mächtig, sucht, gest. auf gute Referenzen, per 1. Jan. 1881 Stellung als Eomptoirist. Gefl. Off, bef. die Exp. d. Bl. snb L. Z. 716. 7573) Ein junger Mann, 24 Jahr alt, ledig, der die Oekonomie versteht und gut mit Pferden umgehen kann, sucht paffende Stelle^Much als Hausbursche. Näheres bei WMH Kirchner (Schloßgasse). W sW OM Magische vorstetlungen, ff ? zusammeng'stellt und vorgetragen von dem berühmtem Salon-Künstler E. v. Gschmeidler-Manno. AD Samstag Abend 8 Uhr im Gambrinus. 7578) Eine von hier wegziehende Familie sucht ein braveS Dienstmädchen, was in häuslichen Arbeiten erfahren ist. Nähere Auskunft ertheilt die Exp. d. Bl. Rheinischer Hof. 582) Dem hiesigen, sowie auswärtigen Publikum zur Nachricht, daß ich, unterstützt von einigen guten Freunden, meine Wirthschaft nach wie vor fortführe. Achtungsvoll CH. Reinhardt. Wenzels WinteHPalmen-) Garten. iMMim Samstag den 20. November —am ist der Palnien-Saal hei vollständiger Beleuchtung ohne EntrCe geöffnet. Sonntag den 21. November: GROSSES CONCERT ^ELTERSWEG C. l'J'J. Papiere & Bureau-Requisiten UNd lager von J. C. König & ELhardt, Hannover pESCHÄFTSBÜCHER - pABRIK pNIIR -^lNSTALT & Steindruck-^ ) r 1042 Aermietyungen. 7607) Ein kleines Logis zu vermiethen. ________Fr. Blumöhr, Schießgärten. 7592) Wenzel's Garten gegenüber, 165,5 parterre, möblirte Zimmer zu vermiethen. 7598) Ein unmöblirtes Zimmer zu vermiethen.Sonnenstraße B. 103. 7588) Ein Küfergesekle gesucht. ________________K. Klemmrath. 7587) 1—2 Herren können Kost und Logis erhalten. Wallthorftraße A. 199. 7586) Alle Diejenigen, welche noch Forderungen an den Nachlaß des Clubdieners Krämer zu machen haben, ersuche ich, solche längstens binnen acht Tagen an mich gelangen zu lassen, da dieselben später keine Berücksichtiguug finden. Trautmann, Kupferschmied. 7577) Häkel-, Sttick-, Stick- und Fillet- arbeiten werden angenommen. ______________________Neustadt D. 86. 7569) Bei der letzten Tanzunterhaltung wurde in der Damengarderobe ein Schirm verwechselt. Man bittet denselben im Club umzutauschen. 7581) Möblirte.Z immer, mit und ohne Cabinet, zu vermiethen im ____________________Hessischen Hof. 7576) Ein möblirtes Zimmer sofort zu vermiethen._________Neustadt D. 86. 7580) Ein geräumiges Zimmer und einige Schlafstellen abzugeben bei I. BeÜoff Wwe., Grünbergerstr, vis-^-vis Gärtner Lsrger. 7594) Wegen Uebernahme einer Dienstwohnung beabsichtige ich meine Wohnung im ersten Stock, bestehend aus 6 Zimmern mit Corridor, Mägdekammer und sonstigem Zubehör, sowie Garten, vom 1. Dezember d. I. ab zu vermiethen. Gerhard, Riegelpfad. »vi Bier im Glas. —— SS“ NB. Verehrt Publikum zur gefl. Machricht, dass für die Folge der Anfang der Concerte ganz bestimmt zur angegebenen Stunde präcis beginn# (7555 "Giessener Zitherkranz. Sonntaq den 21. November: CONfWtT im Saale des Prinz Carl.