rte «to 'N einem 'watts. Nah. inii, 'Ä«-är= W-W. 2386 n Türft, >i'b' « x "er- M Ander H»e, * toiier. ;n Sf,h°6r9lotfe *n.0e8en « öduit be§. M Staub ien genommen von Syeußabt. inze\ erlaubt einem tykhis i >m Palmen- ’hen, werden de stattfinden, geladen wird, is zu 4 Per- . ?,- . „ 2,40 tannt gemacht rsvoll iapellnieister, Uhr, (in W 'Mfeier der rfanb. Dllk jr. -non 36,121 son 151 Milt 008,640 Mk. 171,000 , len zu. btn Leri'chertm bei Am'oll einer Seit 2V 3°^ liessen hi-ßg-" t"1 rf i» mlt ’aufit lUS eilnehlnk^ Deutschland. , ♦, Gießen, 20. Octbr. Wie die Zeitungsberichte uns vor Augen führen, wie wir noch jüngst aus der in Ihrem werthen Blatte enthaltenen Statistik ersehen, haben die Preise der Brodfrucht heute eine Höhe erreicht, welche die Notirungen der letzten Jahrzehnte wett hinter sich läßt, und noch ist nicht abzusehen, ob die Hauste ihren Höhepunkt erreicht habe, oder ob noch weiteres Stetten der Preise bevorsteht. Nehmen wir aber dies Schlimmste silbst nicht an, so muffen wir uns doch mit dem Gedanken vertraut machen, daß letztere vorläufig eine nie geahnte Höhe behaupten werden. Dieser Umstand in Verbindung mit der überall mehr oder weniger stabilen Geschäftsflaue, dem Mangel an ausreichender, lohnender Beschäftigung, der mit dem Uebergang in die kältere Jahreszeit um so stärker empfunden werden muß, — alle- dies giebt gerechten Besorgntsten Raum, daß der kommende Wiinter für die arbeitende und minder bemittelte Cioste eineu größeren Nothstand im Gefolge haben könne, falls nicht schon heute ernste Vorkehrungen getroffen werden, welche geeignet sind, ihn abzuschwächeu. srr. 24«. Donnerstag den 21. Oktober 1884t. Meiner "Anzeiger Anzeige- uni AmiMIt f« kl Kreis Gießen._____________ } Sch»lstr°r° s. 18. Ersch-mi .LgUch mit «««nahm- de» V'»nla,s. A'"^lMrttch XT» Amtlicher HHeit. Bekanntmachung. Die diesjährigen Herbst-Control-Versammlungen werden im Kreise Gießen, wie folgt, abgehalten werden: Hierzu gehören Hierzu gehören Hierzu gehören Hierzu gehören Hierzu gehören Herbst Control Versammlung vom Bezirksfeldwedcl z'gegtttgen ist. _ _ . . Ä Ä f Alle übrigen Mannschaften der Landwehr erscheinen nrcht und haben sich von jetzt ab ber den Fruhiahrs-Control- Bersammlungen zu geßellen. Die Eisatz-Reservisten haben ebenfalls nicht zu erscheinen. Dispensationen können nur in ganz dringenden Fällen eintreten und muffen darauf bezügliche Gesuche spätestens 8 Tage vor den betreffenden Control'Versammlungen auf dem Dienstwege eingereicht werden. Die ohne Entschuldigung fehienden Mannschaften haben sich der gesetzlichen Strafe zu gewärtigen. Es wird noch bemerkt, daß die Leute mit dem Militär-Paß und Führungs-Attest versehen, in bürgerlicher Kleidung zu erscheinen haben und vor dem Beginn der Control-Versammlung Schirme, Stöcke, Pfeifen rc. fortzulegen sind. ö * k H Oberstlieutenant z. D- und Bezirks - Commandeur. fclc Orte * Albach, Allendorf a. d. Lahn, Birklar, Dorf-Gill, Eberstadt mit Arnsburg, Ettingshausen, Garbenteich, Großen-Linden, Grüningen, Hausen, Holzheim, Lang-Göns, Leihgestern, Lich mit Albacher Hof, Kolnhausen und Mühlsachsen, Münster, Hof-Gill, Nieder-Bessingen, Ober-Bessin- gen, Ober-Hörgern, Steinbach, Watzenborn mit Steinberg. Es haben aus diesen Orten zur bestimmten Stunde sämmtliche im betreffenden Bezirke wohnenden beurlaubten Militärs aller Waffen des Deutschen Re chs zu erscheinen, welche zur Reserve gehören, zur Disposition der Truppentheile beurlaubt oder zur Disposition der Ersatz» Behörden entlassen sind, fouie diesen gen der Landwehr angehörigen Mannschaften, welchen eine besondere Ordre zur Gestellung bet der !• Im Bezirke der I» Compagnie (Gießen). 1. Zu Gießen am 30. October 1880, Vormittags, im Oswald'schen Garten und zwar um 8 Uhr für sämmtliche Reservisten der Infanterie, sowie sämmtliche zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlaßenen Mannschaften aller Waffen, um 9 Uhr für sämmtliche Reservisten der übrigen Waffen und die am Schluffe näher bezeichneten Wehrleute. die Orte: Annerod, Burkhardsfelden, Gießen mit Schiffenberg, Heuchelheim, Klein-Linden, Oppenrod. 2. Iu Lollar am 1. November 1880, Nachmittags 12‘/4 Uhr, neben dem neuen Bahnhofsgebäude. die Orte: Allendorf a. d. Lumda, Alten-Buseck, Bersrod, Beuern, Climbach, Danbringen mit Heibertshausen, Großen-Buseck, Lollar, Mainzlar, Rödgen, Ruttershausen mit Kirchberg, Staufenberg mit Friedelhausen, Treis a. d. Lumda, Trohe, Wieseck. 3. Zu Grünberg am 2. November 1880, Vormittags 8V2 Uhr, am Bahnhose. die Orte: Allertshausen, Beltershain, Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg, Hattenrod, Harbach, Keffelbach, Lauter, Lindenstruth, Londorf, Lumda, Odenhausen mit Appenborn, Queckborn, Reinhardshain, Reiskirchen, Rüddingshansen, Saasen mit Bollnbach, Veitsberg und Wtrrberg, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain, Weitershain mit dem Ha ner Hof, Winnerod. II. Im Bezirke der II* Compagnie (Lich). 1. Zn Hungen am 9. November 1880, Nachmittags 12V4 Uhr, am Friedhose. Bellersheim, Bettenhausen, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Muschenheim, Nonnenroth, Obbornhofen, Rabertshausen mit Ringelshausen, Rodheim mit Hof Graß, Röthges, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe, Villingen. 2. Zn Lich am 10. November 1880, Vormittags 9 Uhr, am Bahnhose. Wir haben als höchst rnißständig wahrgenommen, daß bezüglich der vonluns zu vollstreckenden Strafen die Gnadengesuche immer häufiger werden, obschon nur in den seltensten Fällen Aussicht auf deren Berücksichtigung gegeben ist, und daß sie für die Regel erst nach Ablauf der zum Strafanttitt vdr- bestimmten Frist — vielfach offenbar nur um dadurch wettere Frist zu erlangen — eingereicht werden. Dies veranlaßt uns bekannt zu machen, daß Verurtheilte, wenn sie Überhaupt die Kosten eines Gnadengesuchs aufwenden wollen, solchesaMald nach der Verurtheilung und jedenfalls so zeitig einzureichen haben, daß die betreffende Vorstellung vor Ablauf der Verbußungsfrist durch> ^opferzogliches Ministerium zu unserer Kenntniß gelangt, indem nut in Folge dieser Mittheilung des Gesuchs das Vollstreckungsverfahren unterbrochen werden kann, bei nicht rechtzeitiger Anbringung des Gesuchs also Unannehmlichkeit und Kosten der gefänglichen Vorführung zu gewärtigen stehen- PFinrpiA.tn« hnn ßbmben» Zugleich ergeht an die von uns um Vorführung von Verurteilten ersuchten Beamten die Aufforderung, auf Grund der Einreichung von gesuchen die Vorführung nur insofern zu unterlassen, als dies behördlich angeordnet wird, und hierbei insbesondere auf Bescheinigungen von Schriftenverfaffe und Postscheine über Sendungen an Großherzogliches Ministerium keinerlei Rücksicht zu nehmen. Gießen, den 15. October 1880. Großherzogliches Amtsgericht. Dr. ©Urner. . Schon sind aus Corporattomn, welche den Beruf haben, gegenüber derartigen Beobachtungen nicht in einer tadelnswerthen Reserve zu beharren, Kund» grbungen erfolgt — alle heischen als einziges, wirksamstes Mittel, die Preise der Brodfrucht auf normalere Sätze zurückzuführen, sofortige — mtertmt- stisch bis zum Zusammentritt des Reichstags zu erlassende — Suspension der Kornzölle, Billigste AusnahmS-Tarife für Korn und Muhlen- Nur der freie M«N und^ die Möglichkeit billigster Verfrachtung vermögen eine "‘•"Ät.VÄ« l*. !■» rung in Form vertheuerter Verbrauchsarttkel auf dem ärmeren The l der völkerung — die Löhne sind im Afigemetmn dieselben geblieben ( eider auch die directen Steuern trotz aller Verheißungen) — wie aber erst ist an eine menscbenwürd'ge Existenz jener Claffen zu senken, wenn ihr Hauvtnahrungs- mittel, „das Brod", nicht mehr zu erschwingen ist? Und wird nicht bei Zeit an eine Abhülfe gedacht, das „Zu spät" wurden neben dem größeren Werth 1000 JL. 21,b92 K Ä int Jahrr. 2,072,158 Kilo, 3,802,335 „ ca. 15,499 „ 1,680 „ 1.416 „ 673 „ 8,200 Werth 1000 JL. 5,836 1,915 993 648 12,000 Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Correspondenz-Bureau. Konstantinopel, 19. October. Montenegro verlangte, die Mächte sollten je einen Officter destgntren, um an den Verhandlungen zum Abschlüsse der Convention mit Riza Pascha bezüglich Dulctgnos theilzunebmen. Rußland hat dem Verlangen zugesttmmt, d'.e übrigen Mächte jedoch haben noch nicht geantwortet. Cettinje, 19. October. Bereits vorgestern wurde in Rijeka zwischen Bedri Bey und den montenegrinischen Delegirten über die v n dem Ersteren Vorgelegte Convention für die Uebergabe Dulcignos verhandelt. Nachdem von montenegrinischer Gelte zwei Punkte des türkischen Entwurfes abgelehnt worden waren, erklärte Bedri, die Verhandlungen aussetzen zu müssen, u-n neue Instructionen etnzuholen. London, 19. October. Gegenüber der Angabe, die übrigen Mächte seien einem weiteren Zwange zum Zwecke der Durchführung der Berliner Verträge abgeneigt, bemerkt die „Times": Daß der Vertrag soweit durchgeführt worden, sei hauptsächlich der Beharrlichkeit und Entschlossenheit Englands zu verdanken. Das Piincip der britischen Politik sei gewesen, tm Einoernehmen mit Europa zu handeln. Ohne dieses Einvernehmen werde England nicht weiter gehen, als es jetzt gegangen sei. München, 19. Octbr. Der Schriftsteller Hermann v. Schmid ist heute früh gestorben. Petersburg, 19. Octbr. Die „Agence russe" bemerkt bezüglich der jüngsten Wendung der Dulcigno-Frage, das Versprechen des Dultanö, Dul- cigno abzutreten, habe eine allgemeine Beschwichtigung hervorgebracht, denn es berechtige zu der Hoffnung, daß die Orientangelegenheiten nunmehr in ein normales Geleise kommen würden. Im Interesse des Sultans wäre es, fretmüthig sein Versprechen auszuführen, während die Beweise bösen Willens, welche er seitdem Montenegro gegeben habe, die Mächte zu der Ueberzengung brächten, daß die feste Aufrechterhaltung des europäischen Einvernehmens jetzt unentbehrlicher als je geworden sei. Paris, 19. Ociober. Felix Pvrt wurde wegen Vertheidigung des Königsmordes in contumaciam zu zweijährigem Gcfängniß und 1000 Frcs. Geldstrafe, der Gerant des Journals „Commune affranchte", Robert, zu sechsmonatlichem Gefängntß und 1000 Frcs. Geldstrafe verurthetlt. Paris, 19. Octbr., Abends. Im Generalrath der Seine beantragten die Generalräthe Lanneffan und Guyot ein Votum, durch das der Generalrath gegen die Rede Gambetta's in Cherbourg protesttre und die sofortige Rückberufung der Flotte aus dem Orient verlange. Der Seine-Präfect proresttrte energisch gegen diesen Antrag; er beantragte Uebergang zur Tagesordnung, welche mit 31 gegen 20 Stimmen angenommen wurde. \v>, England. London, 17. October. Aus Smyrna gelangte die Nachricht hierher, daß die Pforte darauf bedacht ist, den dortigen Hafeneingang vermittelst Torpedos gegen ungebetene Gäste sicher zu stellen. Die Mühe dürfte eine vergebliche sein. Hier zum mindesten ist die Besorgniß, daß Gladstone, wenn erst die Dulcigno-Angelegenhett abgethan ist, ohne viel Verzug zu weiteren Zwangsmaßnahmen gegen die Türket schreiten werde, merk! ch verblaßt. Die ihm am nächsten stehen, weisen auf Irland, das jetzt seine ganze Aufmerksamkeit in Anspruch nehme, und in den Blättern, die bisher den Ruf „Nach Konstantinopel" ertönen ließen, wird die KreuzzugSfrage in weit vorsichtigerer Weise als bisher besprochen oder auch ganz mit Stillschweigen übergangen. Niederlande (1877) Schweden (18771 143,700 „ Dänemark du.chschnittlrch 126,000 „ Finnland „ 2u0,000 „ Jnsgesmnmt producirt Europa ungefähr 189,388,793 Kilogramm. Die Gcsammtproduction aller angeführten Länder der Erde ist auf 1,007,000,000 Kilo zu veranschlagen. 2,8 2,s 2,3 v 1,0 1,3 0,9 0,8 0,8 0,7 0,2 0,i 0,1 Leid des Anblicks vernichteter Existenzen auch materiell Diejenigen empfinden, welche zu der in Folge des UuterstützungSgesetzes den Städten obliegenden Alimentation als Steuerzahler betzutragen haben. Köln, 18. Octbr. Die Zahl der Fremden, welche des Festes wegen in unserer Stadt wellten, war ganz ungeheuer, und trotzdem am Samstag, nachdem der Festzug sein Ziel erreicht hatte, viele wieder in die Heimath zu- rückkehrten, vermochten doch die Gasthöfe und Prtvatlogis die hier Bleibenden nicht alle zu faffen. Mancher wanderte am späten Abend noch durch die Straßen, vergebens ein gastliches Obdach suchend. Am Sonntag spielte sich eine Art Nachfeier des Festes ab. Vielleicht nie an einem Sonn- oder Feiertage vorher hat der Dom sowohl während des Gottesdienstes, als auch in der übrigen Zeit solche Menschenmengen in seinen wetten Hallen gesehen, wie an diesem Tage. Auch in den Straßen unserer Stadt, welche sämmtltch den Festschmuck noch nicht abgelegt hatten, zogen dichtgedrängte Schaaren von Schaulustigen umher und das patriotische junge Deutschland fand sich auf den öffentlichen Plätzen zusammen, um in Zügen unter Trommelwirbel und Musik, VaterlandSlteder singend, seinen Umzug zu halten. — Der Kaiser hat dem Dombaumetster, Herrn Geh. Regierungsrath Votgtel, für die Werkleute der Dombauhütte einen Betrag von 10,000 JL übergeben. Jeder Geselle erhält 30 Jl. Heute Abend findet im Vtctoriasaul ein Festesten für die Werkleute statt, welches ebenfalls tm Auftrage Sr. Maj. gegeben wird. San Salvador (1878) . Argentinien (1876) . . Bolivia (1877) - . . . Ecuador (1877) . . . Argentinien, das jetzt nur mit einer Britisch-Ost'nbien (1878) Japan (1877) . . . . China (1878) . . . . Türkei (1875) . . . . 1000 Kilo Rohtabak. . . ca. ....... Für den Verbrauch an Tabak pro Kopf der Bevölkerung in verschiedenen Ländern führt die österreichische „Statistische Monatsschrift" folgende Tabelle als annähernd zuverlässig auf: Vereinigte Staaten von Nordamerika auf den Kof 3zl Kilo, Lokales. Gießen, 20. October. Nächsten Sonntag, den 24. October, feiert die fretw. Gatl'sche Feuerwehr ihr 25jähriges Stiftungsfest. Das Corps, welches am 6. Octbr. 1855 gegründet wurde und sich bis auf den heutigen Tag der Protection des Hauses Gail, welches an der Gründung den regsten Antheil nahm, erfreut, hat sich seit dieser Zeit im Verein mit dem Schwestercorps, der freiw. städtischen Feuerwehr, stets wacker da bethätigt, wo es galt, „des Bürgers Dach zu schütze n", wo es galt, dem entfesselten Element „Feuer" Einhalt zu thun. Und nicht nur in unseren Mauern hat es gewirkt, es erschien auch dann auf dem Plane, wenn die Sturmglocken der Nachbargemeinden ihren Hilferuf ertönen ließen, wenn in graußiger Flammennacht die geängstigten Bewohner dem Anrücken der Gießener Feuerwehr entgegensahen. Wir geben uns deßhalb der Hoffnung hin, daß speciell die Einwohnerschaft Gießens auch der freiw. Gail'schcn Feuerwehr an diesem ihrem Ebrentage die Anerkennung nicht versagt, die sie verdient, und die der freiw. städtischen Feuerwehr gelegentlich ihres Stiftungsfestes in so reichem Muße zu Thcil wurde. — Das Fest selbst, welches durch Weckrus der hiesigen Rcgimentsmusik am Sonntag Morgen eingeleitet wird, verspricht denn auch, ein der Feier des Tages entsprechendes zu werden Das Programm für dasselbe ist folgendes: I. Morgens 7 Uhr: Ta^-Reveille. — Empfang und Geleite der auswärtigen Kameraden zum Hauptquartier (Lindenhof). — II. Mittags 1 Uhr: Festessen in Wenzel's Saalbau, Decoration des Mitgründers und activen Kameraden Emil Junker. — UI. 3 Uhr: Aufstellung des Zuges im Oswald's Garten. — Uebung am „Lmdcnhof". — Zug durch einige Straßen der Stadt. — IV. 6 Uhr: Festbankel in Wenzel's Garten. Wir glauben erwarten zu dürfen, daß die Einwohnerschaft Gießens diesen Tag mitfeiert und namentlich durch Beflaagen ihrer Häuser ^eigt, daß sie die Verdienste, die sich die freiw. Gail'sche Feuerwehr als Tbeil der gcfammten G ießener Feuerwehr erworben hat, zu würdigen weiß. Auch richten wir an Alle, welche Einladungen zu dem Feste erhalten haben, die Bitte, denselben Folge zu leisten, namentlich gilt dies den Mitgliedern der freiw. städtischen Feuerwehr, die an diesem Tage zeigen mögen, daß nicht nur die Augenblicke höchster Gefahr, sondern auch die Stunden Brasilien (1876/77) . San Domingo (1878) Portor>co (1877) . . Peru (1877) . . . Argentinien, das jetzt nur mit einer kaum belangreichen Tabakspioduction auf- tritt, soll nach fachkundigen Versicherungen in mehieicn seiner Provinzen einen dem Tabaksbau sehr günstigen Boden und dadurch Aussicht haben, dermaleinst mit den Hauptproductionsländern für Tabak in Amerika zu concurriren. Im Ganzen exportirt Amerika also ungefähr 180 Millionen Kilo im Werthe von 206 Millionen Mark. In Asien wird Tabak producirt am stärksten ui den spanischen und holländischen Colonien in Ostindien, auf den Philippinen und insbesondere in Manila. Java soll unter den holländischen Colonien im Lrunda-Archipel allein im Stande sein, bei guter Ernte 15 Millionen Kilo im Jahre zu liefern. — Der in Britisch-Ostindien, namentlich tn der Präsidentschaft Bombay gebaute Tabak, der reichlich erträgt, wird meist im Lande selbst consumirt. Das gleiche ist in Japan der Fall, wo ebenfalls Tabak in flrofjem Umfange, aber von geringer Qualität erzeugt wird; hier sind die Exporte aber beträchtlich im Steigen (361,600 JL im Jahre 1876 auf 9992,825 JL im Jahre 1877. Enyland importirte aus Japan 1876: 785,000 Pfd., 1877: 1,262,427 Pfd. und 1878: 2,0v7,414 Pfd. (engl.) Rohtabak). — In China baut fast jeder Landnnrth Tabak zum eigenen Gebrauche; im größeren Maßslabe herrscht Tabaksbau aber nur tm nördlichen und südlichen Chma und in der Provinz Hupi. Der Export ist theils für den fpecifisch chinesischen Geschmack präparirt und geht in die chinesischen Niederlassungen, zum anderen Theile geht er, zumeist zur Mischung mit türkischem Tabak, nach Europa, resp. nach England. Persien exportirt unbekannte, aber nicht unbedeutende Mengen ^abak nach der Türkei. Rußland und Aegypten und die Türkei producirt in Syrien etwa 2,5 Millionen Kilo und insgesammt in allen ihren asiatischen und europäischen Provinzen ungefähr 34 Millionen Kilo im Werthe von 25 Millionen Mark. — Die wichtigeren asiatischen Exporte, incl. der der gesammten Türkei, bezifferten sich auf: 1000 Kilo Rohtabak. ~ ....... Philippinen (1877) . . Zusammen 27,468 21,392 In Afrika wird in Algier ein ziemlich bedeutender Tabaksbau getrieben (Ertrag zwischen 5 und 6 Millionen Kilo) und in Egypten, trotz aller Mühen der Regierung, ein sehr unbedeutender; der Export kommt indeß dort so wenig in Betracht wie hier. Unter den europäischen Ländern, die Tabak erzeugen, steht Oesterreich Ungarn oben an; seine Production belief sich 1877 auf 61,698,900 Kilogramm, wovon über 57 Millionen auf Ungarn entfallen. Diese Menge genügt indeß qualitativ wie quantitativ nicht für den einheimischen Bedarf, und die österreichische Monarchie führte in Folge dessen in dein betreffenden Jahre 137,433 metrische Centner fremden Tabak im Werthe von 28,324,000 Gulden ein gegen 69,667 metrische Centner (5,367,000 Gulden) ausgeführten einheimischen. Das deutsche Reich lieferte im Jahre 1877 29,863,100 Kilogramm eigenen trockenen Tabak (Werth etwa 14% Millionen Mark), wovon etwa 64% am oberen Rhein, in der baierischen und badischen Pfalz (36,7%), im badischen Oberland (14,2%) und im Elsaß (13,4%) gebaut wurden. Die Tabakscultur ist in Deutschland stark im Abnehmen begriffen, da sie noch im Jahre 1873 saft die doppelte Menge des Erzeugnisses von 1877 lieferte. Der Export deutscher Tabake beträgt ungefähr 17% Millionen Kilo, wogegen der Verbrauch auf 83% Millionen zu schätzen ist- Rußlands Tabaksbau, der im Jahre 1872 nur noch 36,26 Millionen Kilo ertrug, lieferte im Jahre 1878 schon fast 72 Millionen Kilo; er wird namentlich in Klein- rußland, in Bessarabien, an der Wolga und in der Krim betrieben. Die Qualität des russischen Tabaks ist gering; die Ausfuhr beläuft sich auf etwa 13,65 Millionen Kilo, die Einfuhr übersteigt den doppelten Betrag davon. Frankreich producirte 1876 etwa 15,Z8 Millionen Kilo gegen 23,86 im Jahre 1872 und verbraucht 31,4 Millionen Kilo. In Italien ist der Tabaksbau geringer, als es nach den günstigen klimatischen und Bodenverhältnissen sein könnte, er erträgt auf etwa 5000 Hectarc Fläche 4,16 Millionen Kilo. Von anderen europäischen Ländern produciren: Rumänien (1876) Die Production und Consumtion von Tabak. Es ist nicht leicht, ein übersichtliches und zuverlässiges Bild von der Menge der Production und Consumtion von Tabak in den verschiedenen Ländern zu geben da der Anbau zu einem großen Theile in Staaten fällt, in denen eine sichere und regelmäßige statistische Controle nicht stattfindet und nach Lage der Verkehrsverhältnisse auch kaum stattfinden kann, und da bei der Berechnung der Consumtion der in Folge der meist auf den Tabak gelegten hohen Steuern häufige Schmuggel und die anderweitigen Formen der Steuerdefraudation einen das Resultat trübenden Einfluß üben. Gleichwohl hat von Neumann Spallart in seinem werthvollen Merkchen.- „Uebersichten über Production, Verkehr und Handel in der Weltwirthschaft" (Stuttgart, Jul. Maier) sich die Mühe genommen, möglichst der Wahrheit annähernde Daten zusammen tu suchen, um den Werth zu verdeutlichen, den der Tabak im Leben und im Verkehr der Völker besitzt- Die Tabaksproduction ist am stärksten in Amerika und da wieder in den Vereinigten Staaten, in denen 1877 eine Fläche von 745,000 Ackern oder 1,303,750 preuft Morgen mit Tabak bebaut war, die einen Ertrag von 280 Millionen Kilo im Werthe von 40 Millionen Dollar ober 162,4 Millionen Mark gab. Der nordamerikanische Export beziffert sich ungefähr auf 144,580,000 Kilo im Werthe von 112,461 000 vH. In Westindien nimmt bekanntlich Kuba die Hauptstelle unter den tabaksprodu'cirenden Ländern ein. In Folge der langjährigen Jnsurrection ist dort indeß die Tabakserzeugung stark heruntergegangen — die Zahl der Tabakspflanzungen soll sich seit dem Jahre 1845 fast um die Hälfte vermindert haben. Jedenfalls ist ein großer Theil des kubanischen Erportes, der sich auf 7,757,100 Kilo ober 52,800,000 JL beläuft, jetzt nicht kubanisches Gewiss, fonbern von ben Nachbarinfein unb selbst von Brasilien im- 1 portirt Von weiteren amerikanischen Staaten exportirt: ' \ 13,333 15,470 5372 8000 2241 7200 388 873 258 262 73 81 15 66 7 10 Nieberlanbe..... bo. Belgien...... bo. Schweiz ..... bo. Oesterreich-Ungarn .... bo. Deutschland)..... bo. Schweben ..... bo. Rußland) ..... bo. Serbien...... bo. Frankreich ..... bo. Italien ...... bo. Rumänien ..... bo. Dänemark..... bo. F.nnlanb ..... bo. !«sS Hanau. Offner Tbätcr oder em konfiscat'on^ 6868) U-t MM« £“b. von AießtN wirk 1880, Ach-nilt kursversahren tr Der Hm 5 Gießen wird z ernannt. Koakursforder 26. Novew! Gerichte anzume Es wird zu die WM einet sowie über die bizerausschusseS über die in § 1 bezeichneten Geg Prüfung der an, auf Dienstag bet Vorrnii t>or dem unterze aiin anberaumt. Allen Perfonei furgmaffe gehör haben oder zur schuldig find, wii an bin Gemeinsä oder zu leisten, 1 anseüG, von t und von den $ au8 der C friedigung in 8 KonkurSoerivatte ötaibn 1880 I, Gießen, den 1 A» Lang Zur B Ne ______®etid WntW Die Erbin deö; Ludwig Chr, Mjen Nachlaß : Wi)at der °i I*®™ binnen ■ »en pnb; FW werben. UL äs1 * KM *■54 e?68) t 1000 U 470 * Och 200 873 262 81 66 tÄ '°nen . unb Ms. w'NH UÄ 'S ’? nördlichen JJf Jfn specifisch Planungen, juJ ' nad) Europa, ^t-nde Mengen ducitt in Syrien 53* 836 ‘ 915 993 648 r.m U92 getrieben (Erkog der Regierung, Bettachl wie hier. Oesterreich Ungarn -mm, wcvon über alitativ wie quan- onarchie führle in remden Tabak im 5,367,000 Guldens - 1877 29,863,100 ‘art), wovon etwa 0 o), im badischen abakscultur ist in 3 säst die doppelte 'abafe beträgt Unionen iu schätzen onen Kilo ertrug, lentlich in Klein- Die Qualität des s Millionen Kilo, weine 1876 etwa lt Millionen Kile n llmaUichen unb äche 4,16 Millionen aus 1,007,000,000 in verschiedenen >e Tabelle all am ti< (P >®®“1 ®r «-W """l? Stift«? •1 tamera»r»^S sarten- ZmiM , ltino>oh? hui) t»tr an ^aient I ungebundener Fröhlichkeit daran erinnern, daß die Ziele der Feuerwehren die gleichen Lind, gleich dem Wahlspruch „Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr". Gießen, 20. Octbr. ^Sterblichkeit in Gießens In Gießen war in der Woche vom 10. bis 16. October die Zahl der Todesfälle eine ungewöhnlich niedrige. Es starben nämlich nur 2 Personen, eine Frau an Krebs und ein 4 Monate altes Kind an Darmcatarrh G. Vermischtes Hanau, 15 October. Ein hiesiger Jagdlicbhaber hat durch einen eigenthüm- ltchen, ihn treffenden Confiscationsfall eine recht ärgerliche Erfahrung gemacht. Derselbe gab einem Büchsenmacher ein werthvolles Doppelgewehr zur Reparatur. Inzwischen wurde einem auf Jagdfrevel betretenen Burschen das Gewehr abgenommen und mit dessen Verurtheiiung, entsprechend gesetzlicher Vorschrift, auf Einziehung der Waffe erkannt. Das Strafgesetzbuch nämlich enthält — gegenüber dem sonst darin ausgesprochenen Satz, daß Delictsgegenstände nur einzuziehen sind, sofern sie dem Thäter oder einem Theilnehmer gehören — in § 295 die abnorme Bestimmung der Confiscation des Jagdgeräths, welches ein Jagdfrevler bei sich führt, ohne Unterschied, ob dasselbe dem Verurtheilten gehört oder nicht. Nach den Motiven zum Gesetz ist der Grund dieser Ausnahme von der Regel in der Erfahrung gelegen, daß Wilddiebe N ,I)r3en Gewehren gegenseitig aushelfen und also ein Dritter, wenn man sein Eigenthumsrecht anerkennen müßte, damit die Confiscation vereiteln würde. Im unter- gebenen Falle hat zwar nicht festgeftellt werden können, auf welche Weise jener Bursche m Wahrheit zu dem Gewehr gekommen ist, das er von einem Unbekannten gekauft haben will; wohl aber steht außer allem Zweifel, daß der Eigentümer zu der That und dem Thater nicht die entfernteste Beziehung hat. Nichtsdestoweniger hat er durch die Harte des Gesetzes sein Eigenthum verloren und es ist ihm bis jetzt nicht gelungen dasselbe wieder zu erlangen. Man sollte aber doch glauben, daß ihm dazu oerholfen werden müsse durch die Erwägung, daß für die Rechtsvermuthung, wie sie die Gesetzesbestimmung enthält, eine strafbare Beziehung des Eigenthümers zur Sache vorausgefetzt, diese Voraussetzung aber hier durch den Nachweis der Schuldlosigkeit beseitigt worden ist. /■<£. cv i ° - sDie moderne -artliche Tochter.) Besucherin: „Du scheinst verstimmt, liebe Emma? — Hausfraulein: „Ach ja, denke Dir, unser Mädchen ist plötzlich aus dem Arbeit ch0Q”0en’ ^un mu& meine alte Mutter mit ihrem Rheumatismus die ganze Konkursverfahren. 6868) Ueber das Vermögen des Metzgers Ludwig Schneider II. von Gießen wird Heuteam 18. October 1880, Nachmittags 5 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Der Herr Max Pilger von Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 26. November 1880 bet dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfaffung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläu- bigerausschuffes und cintietenbcn Falls über die in § 120 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und endlich zur Prüfung der angemeideten Forderungen auf Dienstag den 30. Nov. 1880, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Kon- kursmaffe gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche ste aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 26. November 1880 Anzeige zu machen. Gießen, den 18. Oktober 1880. Großherzogl. Amtsgericht zu Gießen. Langsdorfs. Zur Beglaubigung: N e t d h a r t, Gerichtsschreiber. Oeffkntlichk Aufforderung. Die Erbin deS Hülfsgerichtsschreibers Ludwig Christ dahier hat erklärt, besten Nachlaß nur unter der Rechts- wohlthat deS Inventars antreten zu wollen, weßhalb Forderungen an denselben binnen 14 Tagen bet uns anzumelden sind, widrigenfalls sie bet Regultrung des Nachlasses nicht berücksichtigt werden. Butzbach, den 15. Oktober 1880. Großh. Amtsgericht Butzbach. 6823)______Weyer.__________ Donnerstag den 21. Mtober, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Flett'schen Hosraithe (Gasthaus zum Schwanen) nachstehende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: 1 Kleiderschrank, 1 Pult, 1 Nähmaschine, 1 Waschtisch, 1 Nachttisch, 1 Ofen, 2 Schränke, 1 Kiste. Die Versteigerung fällt nicht aus. Gießen, den 19. Oktober 1880. 6838)_______Bauer, Gerichtsvollzieher. Donnerstag den 21. ds. M., Nachmittags 2 Uhr, laste ich in meinem Hause mein Wtrth- schafts Inventar, bestehend aus einem sehr guten Kohlensäure-Apparat, Büffet mit Marmorplatte, Glasschrank, Ablaufbrett, Tische, Stühle, Gläser u. s. w., alles in gutem Zustand, gegen Baarzahlung versteigern. Emil Eotz9 6768) Klrchenplatz. Allgemeiner Anzeiger. Konkurs-Verfahren. 6715) Ueber das Vermögen des Bäckers Heinrich Kuhn von Gießen wird heute am 12. Oktober 1880, Vormittags 91/2 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Der Herr Max Pilger in Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforberungen sind bis zum 10. November 1880 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfaffung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläu- bigerauSschuffks und eintretenden Falls über die in § 120 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände, sowie zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Dienstag den 16. Novbr. er., Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmaffe gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmaste etwas schuldig sind, wird aufzegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 10. Novbr. 1880 Anzeige zu machen. Gießen, den 12. Oktober 1880. Großherzogl. Amtsgericht zu Gießen. Gebhardt. Zur Beglaubigung: Neidhart, Gerichtsschreiber. Versteigerung eines Flügels. Ein von dem academischen Gesangverein benutzter älterer Flügel soll Samstag den 23. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, in dem neuen Universitätsgebäude dahier, Zimmer Nr. 13, öffentlich versteigert werden. Derselbe steht zur Ansicht der Jnterestenten daselbst bereit und wollen sich dieselben dieser- halb an den Hausbeschlteßer Stork wenden. Gießen, den 9 Oktober 1880. Großherzogl. Universitäts * Rentamt. 6699) Schmitt. Jeilgeöolenes. Einmachfässer. Friftü entleerte billigst bei 6876) Emil Schmoll (Frankfurter Hof). !! Strickwolle!! in allen Farben unb Qualitäten, zu bekannt billigen Preisen, sowie ! Rockwolle! das Pfund Mk. 1.40, empfiehlt (6157 I. H. Fuhr, Sonnenstraße 104. Kieler Sprotten per Kiste Mk. 4.— versenden unter Nachnahme (6869 Meyer Ls Schuhmacher, Kiel. Friedberg-Hnnauer Eisenbahn. 6870) Die Anlieferung von 700 Cbm. festen lagerhaften Bruchsteinen von Quarzit oder Sandstein für den Bau des Lokomotivschuppens Hierselbst entweder franco Bahnhof Friedberg oder franco Waggon einer Station der Main-Wrser-Bahn, soll in öffentlicher Submission im Ganzen oder in einzelnen Loosen vergeben werden. Bedingungen unb Submissionsformulare liegen auf d-m Abtheilungs- burean zur Einsicht aus und können daselbst für 50 H bezogen werden. Termin zur Eröffnung der Offerten Freitag den 29. Oktober 1880, Morgens 11 Uhr. Friedberg, den 19. October 1880. Der Eisenbahn-Baumeister ________________________________________Francke._________________________________ Große I'otterie der gewerblichen und landwirtschaftlichen Ausstellung zu MAOHEin. Die Ziehung beginnt am 3. November a. c Gewinne im Werthe von 180^000 Mark« Bestellungen auf Loose k 2 Mark per Stück sind an unseren einzigen General- debitaire Herrn Moritz Strauss junior in Mainz und Mannheim (E 3 No. 1) zu richten, woselbst auch Wiederverkäufer die näheren Bedingungen erfahren können. Die Verloosungs-Comiulsslon. 6864) F. Nestler. XXXXXXXXXXXXXIX xxxxxxxxxxx 5 Nachdem mein Lager wieder vollständig neu sortirt ist und ich X W durch Baar-Einkäufe in der Lage bin, Meine werthen Abnehmer bei X X streng solider Waare die unstreitig billigsten Preise stellen zu können, M y empfehle ich unter Zusicherung streng reeller Bedienung meine £ * Mamilacliir- (f HodewaareuliandliiDg. 8 § Bei Kleiderstoffen gewähre ich trotz den billigst gestellten X M Preisen gegen Baar 10% Rabatt. (6892 X § J. Bärmann. * XXXXXXXXXXXXXIX XXXXXXXXXMX 6705) Das Neueste in: Baschliks, Capuzen, Wolltüchern jeder Art, Handschuhen in Glac6, Buckskin und Wildleder empfiehlt billigst _____1. Fangmann. 6844) Eine fünfjährige Stute, complett lammfromm, einspännig gefahren, nebst einem eleganten Wägelchen, welches sehr solid gebaut ist, und Geschirr billig zu haben. Wo? sagt die Exped. d. Bl.__ Carl SdjmöüöT Delicatessenhandlung 6888) empfiehlt: geräuch. Gänsebrüste, „ Gränsekeulen, Kieler Sprotten, Teltower Rübchen, geräucherten Lachs, Gränseieberpasteten in allen Größen, ächte neue Salami. Brennholz. ä Rmtr Tannenscheitholz, la. Qualität JL 7.— geschnitten....... 8.— gehackt........„ 9.— oder per Ctr......„ 1.20 Buchenholz per Ctr. . „ 1.30 Bet 10 Centner frei in's Haus, liefert 4457) Andr. Euler. Hängelampen. Durch Einrichtung von Gas verkaufe circa 20 in gutem Zustande befindliche Lampen äußerst billig. (6876 Emil Schmall (Frankfurter Hof). 6714) Unseren werthen Kunden die ergebene Anzeige, daß die MotlellMile angekommen sind. Zugleich empfehlen wir zu sehr billigen Preisen Stickereien, da wir mit denselben räumen wollen. Pauly Lt Schmidt. Zur gefl. Beachtung. 6470) Empfehle einem hiesigen und auswärtigen Publikum alle Arten Herren kleider nach Maß zu billigsten Preisen bei schneller Bedienung. Elegante Anzüge ln Sack- und Rockform von rein wollenem Stoff, das Neueste der Saison, von 36 bis 70 JL, desgl. Hosen und Westen von 12—24 JL Koisermäntel von 17—30 Jt. Winter-Ueberzieher von 20—70 jl, Knaben- Anzüge, Arbeitshosen, Joppen und Schlafröcke billigst. Reparaturen und das Reinigen der Kleider wird ebenfalls prompt und reell besorgt. Gg. Heinr. Ledermann, Hcrrenkleidermacher, Asterweg (Ecke der Wallthorstraße). Trockenes Brennholz empfiehlt (6255 S. Katzenstein, Holzh-ndluna. Frische Schellfische treffen Donnerstag Abend ein in (6884 Carl Schwaab’s Aelicatesscichandluug. F. St. F 6858) Gebrütter Messet 6865) Specereiwaaren. Astrachan- & Elb-Caviar. Gänsebrüste. miethen. Weidengasse B. 96. 6866) Möblirtes Zimmer zu oermiethen im He lm'schen Hause, Bismarckstraße. Aum, Arrac, Gognac. O E SV 6 F Eingemachte Gemüse. Champignons, Trüffeln. Vanille. Maizena. Bedienung. Balser, Mineralwasser, Anträge nimmt entgegen: A. Scheyda in Giessen. fZXXXXXXXXXXXIXXXX (4319) Garantie. Mässige Preise. cd O Maccaroni, ilalienische. d o cd cd I? ^2 M cd fc Jermifchte Anzeigen. 6885) Im Krautschneider» empfiehlt sich unter Zusicherung feiner und reeller cd 3 Aecht englische ßiscuits. 6863) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei H. Hochitätter Ww., am Brand Eingemachte Früchte aus den Fabriken der Herren J o h. P h. W a g n e r & Co. in Mainz und Dr. W. Nägeli in München. 5236) Meinen Möbelwagen halte Bei Bevorstehenden Umzügen einem verehrten Publikum unter Billigster Berechnung Bestens empfohlen. F. Fürst Ww. Cervelatwurst, Blasenschinken , Rindfleischwurst "34 ti 3 Mittwoch den 20. October er., Abends 8 Uhr, Außerordentliche Generalveisammlung (in Avil) im Frankfurter Hof. Tagesordnung: Die Einladung zur 25jähr. Jubiläumsfeier der freiw. G a i l'schen Feuerwehr Betreffend.Der Vorstand. Kebensverficherungs- und Ersparniß-Vanlr in Stuttgart. Die Zahl der Versicherungen stieg im Jahre 1880 bis Ende Septbr. von 36,121 auf 37,626 Policen. Die Versicherungssumme stieg im Jahre 1880 bis Ende Septbr. von 151 Mill, auf 160 /» Mill Mk. Der Bankfonds betrug Ende 1879 ....... 30,003.640 Mk. Darunter reservirte bezw. au vertheilende Dividenden 6 171,000 „ Aller Gewinn fliesst ungeschmälert den Versicherten zu. Jede Prämie bat Anspruch auf Dividende und wird solche den Versicherten von Anfang der Versicherung an im höchsten Maße zugetheilt. Die bei Anfall einer Versicherung rückständigen 5 Jahres-Dividenden werden nachbezahlt. Seit 20 Jahren wurden 33—46 % (durchschnittlich 37,6%) der Normal-Prämie an Dividenden verteilt. Für die abgekürzten Versicherungen stellt sich der Durchschnitt auf 42—61 % der lebenslänglichen Prämie. Sterbfälle werden sofort erledigt. 8s wirb 1 gießen auf Me Gießen, Concert Verein. Die regelmäßigen Concerte werden den 17. ätooSt. Beginnen. Der unterzeichnete Vorstand hat sich zur Aufgabe gestellt, — wie Bisher — d e einheimischen Kräfte durch Hinzuziehung auswärtiger. Künstler zu unterstützen und ist das Auftreten Bedeutender Solisten, sowohl für Instrumental-, als auch Vocal-Musik gesichert. Es wird gebeten, neue Beitrittserklärungen mit AngaBe der gewünschten Karten, refp. Sperrsitze, sowie die etwaigen Wünsche Bisheriger Mitglieder in Bezug auf Aenderung in der Zahl ihrer Karten und Sperrsitze für das neue Concertjahr Bis spätestens den 25. OctoBer schriftlich an Herrn W. Rudolph (Musikalienhandlung) gelangen zu lasten. Zu der Montag den 1. November, ABends 6 Uhr, im CluBgeBäude stattfindenden öffentlichen Verlo osung der Sperrsitz e wird dringend eingeladen, um somit jede spätere Beschwerde zu vermeiden. (6880 Der Vorstand des Concert-Vereins. Todes-Anzeige. 6878) Freunden und Bekannten hierdurch die schmerzliche Nachricht, daß unser innigstgelieb es Töchterchen Maria im 5. LeBenssahre gestern Vormittag 9 Uhr sanft verschieden ist. Um stille Theitnahme Bitten Karl Port und Familie. Gießen, den 20. October 1880. Die Beerdigung findet Donnerstag Nachmittag V23 Uhr vom Sterbebause, Ltndengaffe 229, aus statt. De Alle neuesten Limin, daß wie I die Deutschen in ' jetzt noch ziemlich I ibechannie Rusten irfjtn den blindest ntnt innerhalb btt das es als seinen küchen des Friede teht, um Rußland 6 unter Wunder Sblllfatton zu mod der es gerade n den baltischen Pt Wur, fleht flch 6e geziemt es flch ätsche, daß fie ihn Werfen wir , ünnte, flch Deutschi Hat Rußland iibe, um de-Mer st es aber denn an Wir glauben Küsten baS Gefühl Anspruch auf die Mutigen Kriege ge ist aber dl oegen niemals einer keinen Anstand gerechten Krieg g, lasflren könnte, gefd ®n anderer ( w Verblendung de !“ deutschen Ratio, uutlchen kaum bii 1(n leugnen könnet am meisten f ^Nervicht über i , . 2n der neuer ln Rußland qi .7 von dem Schi, urlentin feine & Daß Deutsch S »elw8fn, b, * '"l °dn Ian, % tverde, . ck,ch E»Pd°chd Fr. Baiiniaiin, Uhrmacher. Heuen weg, empfiehlt sich in Anlage von electrischen L pneumatischen HausteleMphm. Grosse Auswahl in fciiilleii yuufd)e|fcii$en, „ giqueuren. TSaec in diversen Sorten. Chocolade von dl. 1.20 bis dL 3.50. Es MU Unsere Ausstellung von Pariser Modellen für Winter-Costüme : Winter - Mäntel, Winter - Paletots, Schlafröcke, Damen-Regenmäntel re. befindet sich Donnerstag den 21., Freitag den S2 und Samstag den 23. October er. im Hotel zum Rappen in Gießen. Frankfurt a. M. Die soeben erschienene Nr. 2 enthält: Die Kaiterglocke. Zur Feier der Vollendung des Kölner Doms am 15. Oktober 1b8t). Gedicht von Georg Herrmann. — Severa. Eine Familiengeschichte von E. Härtner. (Fortsetzung.) — Das Schloß zu Brühl. Von Werner Hesse. — Ein Kontrajagen. Weidmannsbilder von den Kaiserjagden im Saupark bet Springe. Von Karl Brandt. Mit Originalzeichnung von Eh. Kröner: Durch die Lappen. — Ein Gottesgericht. Erzählung aus dem Seeleben von Reinhold Werner. II. — Typen aus dem Morgenlande. Von Lic. H. Weser. Mit 8 Charakterköpfen. — Am Familientische: Die Kabbala. — Gesundheilsrath Mit einer illustrirten Beilage: Die Vollendung des Kölner Doms. Mit dem Porträt des Dowbaumeisters Voigtel, einer Abbildung einer der Kreuzblumen und des Faksimile der Nummer der Kölnischen Zeitung , welche 1842 zur Feier der Grund- steinlegung des Domes erschien. 6890) In der Nähe der Gansevurg ein Sack Frucht gefunden. Abzuholen gegen Erstattung der Jnseratgebühren daselbst. ■■ iiinninT—■ ■*-. h 11 u >«> i XXXXXXXiXX________________________________ Verantwortlicke Redaction: A. Scheyda. - Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. „ hierzu etne »ctiagc 6873) Möblirte Zimmer zu oermiethen. ___Cafe Klein. 6882) In der Ludwigsstraße, im Hause des Tapezier Bepler, 2 Stiegen hoch, ein Zimmer zu oermiethen.________________ 6874) Eine Wohnung zu verrniethen. PH. Kreiling, Hintergasse A. 38. 6887) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. F. Fürst Ww-, Marktnr. 6883) Ein Logis zu oermiethen. _______Emil Rödel, Flügelsgasse 86. 6879) Ein neu restaurirtes Familien loqiS ist zu oermiethen und alsbald oder später zu beziehen im __Darmstädter Hau«. 6875) Zwei schöne möblirte Zimmer zu oermiethen im GambrtnuS. wohnhaft bei Schlosser Nagel, Brandgasse. Tüchtiger Küfer gesucht. (6886 _ N. Oppenheimer Sohn. 6889) Ein Pinscher (weiß mit gelbbraunem Kopfe) zuaelaufen und sofort bei Wasenmeister Bender abzuholen.______ Reparaturen u. Umänderungen von (6891 Pelzwaaren werden nach neuester Mode, sowie sämmtliche in's Kürschnerfach einschlagende Arbeiten rasch, prompt und Billig ausgeführt. fleortj Scfiuftfjeis, Kürschner D. 20. Marktfiraße D. 20.__ 6872) Ein Kellnerlehrling wird gesucht Cafe Klein. WermietHungen. 6867) Ein kleines freundliches Familienlogis per 15. November zu oermiethen bei Handelsgärtner Friedrich Georg, vormals Carl Deines, Gartfeld. 6861) Zu vermiethen: Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet, ebener Erde, in der Nähe der Klinik. Frankfurter Str. Lit. E- 28. 6862) Ein möblwtes Stübchen zu ver- Zeschäsis-flnzeige. Einem hiesigen, sowie auswärtigen PuBlikum die ergebene Anzeige, daß ich am hiesigen Platze, Ecke der Heuchel- Heimer und Krofdorfer Straße D-114, etne Färberei errichtet habe. Es wird mein Bestreben fein, bei mäßigen Preisen die mir er» thetlten Aufträge schön und gut aus- zuführen. Achtungsvoll Georg Debus. NB. Auf meiner Bleiche kann nach wie vor Wäsche gebleicht und getrocknet werden. (6881 Beginn des neuen Jahrgangs! Beste Zett zum Abonnement. O S © I w ß W 8 © | ts B EMIL FISCHBACH GrIESSEH (448 c B* k W C L Ce fl H iS»